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Die Bayern-Woche. Mit Stefan Kumberger und Madeleine Etti | Der FC-Bayern-Podcast· Folge 191

Hoeneß entschuldigt sich! Eberl knallhart! Olise-Theater beendet!

Freitag, 31. Juli 2026 · 51 min

MP3

Shownotes

Die Bayern-Woche ist zurück! Madeleine und Stefan haben gleich jede Menge zu besprechen, denn in den vergangenen Tage hat der FC Bayern wieder für zahlreiche Schlagzeilen gesorgt.

Uli Hoeneß rudert nach seinem umstrittenen Interview kurz vor dem Pokalfinale zurück und entschuldigt sich sogar bei Max Eberl! Ist der Sportvorstand also jetzt zu 100 Prozent gerettet?

Eberl selbst spricht derweil Klartext und setzt gleich drei Spieler quasi vor die Tür. Bekommt er alle Stars auf der Verkaufsliste los? Und was passiert, wenn er es nicht schafft?

Außerdem geht's um Michael Olise. Der Franzose macht derzeit Urlaub und entspannt sich. In München dreht sich derzeit vieles um ihn. Was war wirklich dran an all den Real-Gerüchten und was sagt die Reaktion der Bayern-Bosse aus?

Das und mehr in der aktuellen Ausgabe!

Ihr kennt aus dem SPORT1-Doppelpass alle das "Dopafon"... Wir haben bekanntlich das "Bawofon"! Schickt uns eure Sprachnachrichten mit Fragen, Meinungen, Lob und Kritik per WhatsApp an 0 15 1 - 21 63 72 41 und werdet somit Teil unserer Sendung! Alle Infos dazu hört ihr im Podcast!

Viel Spaß mit der 65. Folge der 5. Staffel des Podcasts „Die Bayern-Woche“ mit Moderatorin Madeleine Etti und SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger.

Die Folge im Überblick:
• Begrüßung
• Rückblick auf das Testspiel gegen Rottach-Egern
• Das Gespräch der Woche
• O-Ton Uli Hoeneß zu Max Eberl
• Die Zukunft der Bayern
• O-Ton Eberl über Verkaufskandidaten
• O-Ton Manuel Neuer über sein Karriereende
• Das Gerücht der Woche
• O-Ton Dreesen zu Michael Olise
• O-Ton Hoeneß zu Michael Olise

🎙 Ihr wollt mit Stefan und Madeleine in Kontakt treten? Meldet euch mit Feedback, Fragen und Anregungen!
📱 Stefan auf X/Twitter (x.com/StefanKumberger) 📱 Stefan auf Instagram (instagram.com/kumbikumbikumbi) 📱Madeleine auf Instagram (instagram.com/madeleine_etti)

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Ich muss sagen, dass ich mich unheimlich über mich selbst geerbt habe, dass ich so naiv war. Es ist wieder viel los beim FC Bayern. Uli Hoeneß entschuldigt sich, Manuel Neuer wird seine Karriere mit großer Wahrscheinlichkeit am Ende der Saison beenden. Max Eberls Verkaufsliste erweist sich als deutlich schwieriger umzusetzen als gedacht.

Und Michael Ulyse ist laut den Bayern-Verantwortlichen definitiv unverkäuflich. Eine ganz normale Woche beim FC Bayern, kann man sagen. Und das alles, bevor die Saison überhaupt begonnen hat. Umso besser, dass wir pünktlich mit der Bayern-Woche zurück sind. Und ich freue mich sehr, heute wieder gemeinsam mit unserem Sport1-Chefreporter Stefan Kumberger auf die wichtigsten Themen rund um den FC Bayern zu blicken. Hallo Kumbi.

Hallo Badlen, hallo da draußen. So wie das anhört, wird das eine vierstündige Sendung. Das wird eine intensive Sendung, ja. Also nach gestern, da war ja jede Menge los. Und du hast ja auf jeden Fall auch sehr viel dafür getan, dass wir jetzt einen Uli Hoeneß hier wieder in der Sendung haben. Ja, ich bin gesprintet, um mein Leben gesprintet. Du hast viel Einsatz gezeigt auf jeden Fall.

Ja, also wir waren uns in den Tagen am Tegernsee, wir Reporter waren uns einig, irgendwann muss er ja vorbeischauen, der Uli Hoeneß. Gestern war das erste Mal, ne? Genau, da kam er zum ersten Mal und dann haben wir natürlich immer ihn so ein bisschen im Blick behalten, wo ist er denn gerade und es war klar, das weiß man eben aus vielen Tegernsee-Trainingslagern, Er geht natürlich dann fünf Minuten vor Abpfiff.

Weil sonst steht er im Stau und kommt gar nicht mehr weg. Und er hat Autogramme gegeben und dann hat er sich eben irgendwann mal Richtung Parkplatz begeben. Und dann hieß es hinterher. Und dann ist er Gott sei Dank stehen geblieben, hat mit uns gesprochen. Zu allem, was es gibt, quasi eine kleine Regierungserklärung.

Dementsprechend haben wir jetzt viel zu besprechen. Auf jeden Fall. Wir haben uns die wichtigsten Sachen rausgepickt, wollen gleich darüber sprechen. Lass uns aber ein bisschen, ich finde, man muss es zumindest einmal kurz erwähnt haben, das Spiel gestern gegen den FC Rottach-Egern 15 zu 0. Wir müssen da jetzt überhaupt nicht zu tief ins Detail gehen oder in die Analyse, aber vielleicht so zwei Sachen, die dir hängen geblieben sind.

Positive Sachen, man hat zu null gespielt oder. Das Debüt von Nene Brown. Ich habe gestern Jonathan Thar gefragt, wie zufrieden er ist, dass es zu null ausging. Dann war er ein bisschen irritiert, mit der Frage hat er nicht gerechnet. Wir haben dann auch gemeinsam gelacht. Man darf aber auch dazu sagen, es gab auch schon Spiele gegen Rotterdam Egan, die nicht zu null ausgingen und Vincent Kompany hat sich verbessert.

Vor zwei Jahren sein Debüt gegen den FC Rottach-Egan ging 14-1 aus, diesmal 15-0. Also ein klares Zeichen, dass es auch mit Vincent Kompany bergauf geht. Ich kann mich aber auch erinnern an ein 26-0 unter Thomas Tuchel und danach lief die Saison gar nicht gut. Also dieser Test sagt nicht viel aus. Ich würde jetzt mal ein bisschen so allgemein gefasst darüber sprechen, was man so am Tegernsee erleben durfte.

Also Nene Brown musste ja früher rein als eigentlich gedacht. Eigentlich waren die Wechsel so für die 60. und 75. angedacht. Im Spiel konnte man jetzt da nicht viel entdecken. Der Torhüter von Rottach-Egan hat einmal einen Ball abgeworfen, hat sich bei seinem Mitspieler entschuldigt und hat gesagt, sorry, ich habe vergessen, wie schnell die sind, weil Joao Palin ja da reingespritzt ist.

Was man aber zum Beispiel bei den Trainingsspielen sehen konnte, ist, dass die Intensität sehr, sehr hoch ist, trotz der Hitze, obwohl die Leute den Urlaub hinter sich gebracht haben. Also man hat schon gemerkt, Ibrahimovic, Brown, die durften bei einem Spiel auf drei Tore auf der linken Seite gemeinsam wirbeln.

Das könnte ja so ein kleines Zeichen sein, wie Vincent Kompany da plant. Und Tom Bischof war immer gefordert als Anspielstation bei diesen Trainingsspielchen. Mhm. Ist dann auch angeheizt worden von Vincent Kompany, hat dann immer wieder gesagt, Bischi, bleib aktiv. Da hat man schon gemerkt, irgendwie wird so Tom Bischoff ausprobiert.

Der ist ständig gestresst worden in diesen, also diese Spiele auf drei Tore, die waren für meine Begriffe dazu gedacht, vor allem die Sechser, Tom Bischoff, Alexander Pavlovich und Joshua Kimmich ein bisschen zu stressen. Also ausprobieren meinst du eben, wie weit man ihn stressen kann, bis zu welchem Limit man gehen kann bei ihm?

Ja, also Stress ist ja, Resilienz ist ja auch wie so ein kleiner Muskel. Wenn du ständig gestresst bist, dann merkst du es irgendwann mal gar nicht mehr. So wirkte es zumindest. Aber ansonsten geht es natürlich darum, sich die Grundlagen zu holen, weil jetzt auf der Asienreise wird man natürlich auch wieder ein bisschen Körner verlieren. Da sind dann die klimatischen Bedingungen andere.

Die Fliegerei, das Reisen, die PR-Termine passt natürlich nicht ganz in eine perfekte Vorbereitung, aber umso wichtiger ist eben der Tegernsee. Ja, du sprichst es gerade an, dass man ja auch so Sachen eben ausprobiert, okay, wo könnte man einen, Nene Brown wie, mit wem einsetzen oder auch eben einen Tom Bischof und schön zu sehen, also ich habe mir ja auch eben die ein oder anderen Trainings-Files auch bei uns hier in der Redaktion angeschaut und man sieht einfach, auch an Joshua Kimmich, also der erste Tag, als er dann am Donnerstag, glaube ich, eingestiegen ist oder am Mittwoch war es, glaube ich, da ist er dann wieder eingestiegen.

Und da hast du sofort gemerkt, wie spritzig er auch im Training war, sofort wieder Anweisungen gegeben, war einfach auch. Nicht nur von der Physis, sondern auch von der Lautstärke einfach total präsent und schön zu sehen. Ich glaube, alle haben Bock auf diese neue Saison. Ja, Jonathan Thar hat gestern auch gesagt, diese WM hat er abgeschüttelt.

Er ist jemand, der viele Dinge schnell abhakt und umso mehr freut er sich jetzt, auf den Vereinsfußball. Dann würden wir sagen, starten wir mal rein in Uli Hoeneß, der gestern ja Gott sei Dank, nachdem du auch einen kleinen Sprint hingelegt hast, geliefert hat. Ja, wir können natürlich auch chronologisch vorgehen, weil Jan-Christian Dresen hat gesprochen am Dienstag, am Mittwoch kam dann Max Eberl, am Donnerstag, also gestern, dann Uli Hoeneß.

Also alle großen Köpfe haben sich ja in dieser Woche geäußert. Auf jeden Fall. Ich würde trotzdem sagen, wir starten mit dem neuesten rein, wir vergessen aber alles andere auf jeden Fall nicht. Außer du sagst, du willst jetzt hier chronologisch vorgehen. Nee, nee, du hast schon recht. Der Aufsichtsrat kommt zuerst und dann kommen die Vorstandsmitglieder.

Das ist ja ganz klar im Organikland. Ich habe ihn dir ja extra hingehangen, den Uli Hoeneß. Also für alle, die jetzt dann natürlich auch wieder unsere Videos fleißig gucken. Der Schal, er ist natürlich wieder auch hier bei uns im Studio präsent. Uli Hoeneß blickt mir über die Schulter. Und dadurch, dass du eben alles dafür getan hast, dass Uli Hoeneß bei uns heute auch in der Sendung wieder dabei sein kann, würde ich sagen, starten wir auch mit ihm rein und in unsere allererste Rubrik.

Das Gespräch der Woche. Ich würde sagen, also zumindest das, was mir hängen geblieben ist von dem Interview, das Prägnanteste, ist ja diese Entschuldigung. Vorher muss man aber ein bisschen erklären, woher kam denn diese Entschuldigung? Was ist denn davor passiert? Es ist ja jetzt schon ein bisschen her.

Wir sprechen über das Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart. Nimm uns doch noch mal ganz kurz mit, warum sich Uli Hoeneß gestern eigentlich bei dir oder euch dann am Mikrofon entschuldigt hat. Hatten wir nach dem Pokalfinale keinen Podcast mehr? Doch, wir hatten noch einen, ja. Ach so, na also, also gut, also zur Erinnerung, es ist tatsächlich schon acht Wochen her. Also das Pokalfinale war ja Ende Mai, wenn ich mich recht entsinne.

Und zur Erinnerung, Uli Hoeneß beim Spiegel zu Gast, beim Kollegen Markus Feldenkirchen im Podcast, hat dann eben gesagt, sieht so aus, Chancen, dass Max Eberl weiterhin Sportvorstand bleiben darf, 60-40. Genau. So, und das hat natürlich Max Eberl diesen ganzen Pokaljubel verhagelt. Der musste sich danach in der Mixzone äußern, hat gesagt, darüber werden wir sprechen, irgendwann werde ich Uli fragen und dann wird er es mir erklären.

Und deswegen habe ich am Mittwoch dann Max Eberl gefragt, gab es dieses Gespräch? Er hat dann gesagt, alles fein, es muss sich niemand Sorgen machen. Und jetzt kann man natürlich sagen, ja, Max Eberl muss das jetzt quasi sagen. Das habe ich in dem Moment nämlich auch gedacht. Alles fein klingt für mich so wie, ja, ja, passt schon.

Genau, das klang so, wir haben uns mal kurz unterhalten, ich möchte jetzt da nicht weiter drüber sprechen. Und dann kam Uli Hoeneß eben am Donnerstag und hat da sich selbst naiv genannt. Er hat gesagt, er hat sich furchtbar über sich geärgert, hat gesagt, dass das vor dem Pokalfinale rauskam, da wurde Max Eberl dadurch nicht gut behandelt, und er hat sich bei Max Eberl entschuldigt.

Und das ist natürlich für einen Mann wie Uli Hoeneß, der ja normalerweise nichts zurücknimmt, was er so sagt, Abteilung Attacke nimmt nichts zurück, war das schon bemerkenswert. Und der wichtige Fakt ist, dass es eben öffentlich stattgefunden hat. Weil bei einem FC Bayern, wo das Umfeld immer nervös ist, wo alle Medien draufschauen, wo alle Fans draufschauen, sind solche Versöhnungen schön und nett, wenn sie hinter verschlossenen Türen stattfinden.

Aber man muss das Ganze natürlich dann auch vor den Kameras leben und auch ein bisschen zelebrieren. Lass uns doch gerne mal reinhören. Wenn du schon gestern dafür gerannt bist, dann wollen wir es auch einmal hören und gerne danach auch noch ein bisschen in die Analyse gehen. Weil so zwei Sachen, finde ich, sind mir da ein bisschen hängengeblieben beziehungsweise haben mich ein bisschen stutzig gemacht. Wir hören aber erst mal selbst rein. Uli Hoeneß, bitte.

Sie wissen ja noch, dass wir über Sie diskutiert haben bei dem Pokalfinale, weil Sie über Max Eber gesprochen haben. Er hat gestern gesagt, zwischen Ihnen beiden ist wieder alles fein, Sie haben sich ausgesprochen. Wie haben Sie dieses Aussprechen erlebt? Heute haben Sie ja auch sehr entspannt sich miteinander unterhalten, soweit wir das beurteilen können.

Das nächste Mal muss ich sagen, dass ich mich unheimlich über mich selbst geärgert habe, dass ich so naiv war, dass dieses Interview, das am Freitagabend in Berlin stattgefunden hat, Der Meinung war, das kommt die Woche drauf auf Freitag, weil der Spiegel ja normalerweise eine Woche Vorlauf hat. Aber offensichtlich haben meine Aussagen mit denen so gut gefallen, dass es sie am Samstagmorgen schon in die Öffentlichkeit gebracht hat.

Und damit war natürlich Max, finde ich, vor dem Pokal im Spiel nicht gut behandelt von mir. Und ich habe mich auch bei Interviewen entschuldigt. Sie haben ja trotzdem, egal wann es rauskam, das Interview, Sie haben ja 60-40 gesagt. Wie würden Sie es denn jetzt beziffern, dass er weiterhin Bayern-Sportverstand bleiben darf? Im Moment glaube ich runter.

Also die erste Sache, die mich ein bisschen stutzig gemacht hat, ich fand es erstmal total erstaunlich. Klar, Uli Hoeneß entschuldigt sich. Ich glaube, das kommt nicht so oft vor. Max Eberl hat sich wahrscheinlich den 30. Juli gestern hat er sich sicherlich rot markiert in seinem Kalender. Allerdings war es auch nicht wieder so eine vollkommene Entschuldigung, weil er hat ja ein bisschen gesagt, ja, also ich ärgere mich total über mich selber, dass ich so naiv war, zu denken, dass das Interview erst eine Woche später rauskommt.

Also es geht ja eigentlich eher so um dieses, dass es vorm Pokal passiert ist und nicht, dass es überhaupt passiert ist. Ja, deswegen habe ich ihn darauf angesprochen, habe ich gesagt, naja, aber sie haben es ja gesagt mit diesen 60-40. Ich bin ganz froh, dass Uli Hoeneß selber gesagt hat, er war naiv, weil es ist natürlich schon naiv, beim Spiegel zu sitzen, von Kameras gefilmt zu werden, in einem Podcast-Format, und dann zu glauben, okay, der Spiegel ist eine Sprintzeitschrift, ein Printmagazin, die kommen ja erst am Freitag wieder raus.

Das war wirklich naiv von Uli Hoeneß. Gut, dass er es selbst erkannt hat. Und ja, klar, er hat sich entschuldigt, dass das irgendwie vor dem Pokalfinale rauskam. Aber die Aussage 60-40, dazu steht er immer noch. So. Kommt es bei mir an. Das heißt, Ende Mai waren wir tatsächlich bei 60-40, egal ob es vor oder nach dem Pokalfinale rauskommt. Ja, genau.

Und das ist ja auch vollkommen legitim. Also wir wissen alle, er nimmt da kein Blatt vor den Mund. Wenn er das so denkt, dann spricht das eben auch laut aus in der Öffentlichkeit auch. Das ist ja alles fein. Allerdings sagt er, ja, der Max, der hat mir da schon leid getan, weil es vor dem Pokal passiert ist.

Nicht, weil es passiert ist. Auch da eben schon wieder so ein bisschen dieses kleine, ja, okay, also so eine Entschuldigung mit einem kleinen Faden beigespackt. Mir tut leid, dass es vor dem Pokal passiert ist, nicht, dass es passiert ist. Vollkommen richtig. Deswegen finde ich ja, also gestern saßen die beiden ja dann gemeinsam auf einer Bierbank und Max Eberl hat gegessen.

Und Uli Hoeneß hat sich mit ihm unterhalten und Jan-Christian Dresen kam dazu und so weiter. Sowas beobachten wir natürlich auch, weil wir da so Stimmungen aufnehmen wollen, soweit man das beurteilen kann, weil das Ganze natürlich dann in gewisser Weise, musst du das ja dann drüberlegen über die Bilder, die wir gesehen haben auf der Tribüne im Berliner Olympiastadion.

Da haben die beiden sich ja nichts zu sagen gehabt und das war eben, und das war das Problem für Max Eberl, das war das letzte Bild der Saison, das hängen geblieben ist. Max Eberl, Uli Hoeneß, gemeinsam auf einer Tribüne, haben sich nichts zu sagen und Max Eberl ist in der Mixed Zone stark angeschossen und muss sich rechtfertigen, ob er jetzt dann bald eine Lame Duck ist.

So ist der FC Bayern in den Sommer gegangen. Und alle Beteiligten hatten Glück, dass die WM so ein bisschen, das heißt ein bisschen, also vieles überdeckt hat, sonst wäre noch mehr darüber diskutiert worden, wie geht es eigentlich Max Eberl. Deswegen finde ich es auch gut, dass er da, bevor die Saison überhaupt losgeht, das direkt auch angesprochen hat. Es steht jetzt eben auch wieder in der Öffentlichkeit, dass er sich entschuldigt hat.

Jetzt kann man da natürlich kleinlich sein. Ich glaube, am Ende... Ist Max Eber wahrscheinlich auch mittlerweile schon so drauf, dass er sagt, ach komm, das ist eine Entschuldigung, egal welcher Art, nehmen wir mit. Mehr kriegt man wahrscheinlich nicht vom Uli Hoeneß. Auf eine positive Art meine ich das jetzt. Und so ein bisschen belächelnd einfach.

Ich glaube, ein Max Eber geht damit entspannter um, als wir es vielleicht alle irgendwie meinen wollen. Er weiß ganz genau, wie man vielleicht mittlerweile auch ein Uli Hoeneß handeln muss. Und dass man überhaupt eine Entschuldigung in der Öffentlichkeit kriegt. Ich glaube, da ist er schon ganz oben mit dabei. Ja, und wir sollten jetzt nicht zu streng sein mit Uli Hoeneß.

Es war gestern wirklich brutal heiß und wahrscheinlich hat er sich hinter den Kulissen auch dafür entschuldigt, dass er das überhaupt beziffert hat. Weil dieses Beziffern von Chancen ist natürlich schon so ein kleiner, ja, anständig haben das viele nicht empfunden. Aber jetzt ist alles wieder gut. Man muss sagen, die Position von Max Eberl hat sich wirklich jetzt deutlich verbessert. Ja, wichtig ist ja, die Wogen sind geglättet. Man startet einfach jetzt auch mit einem Restart, Refresh quasi in die neue Saison.

Das ist ja schon mal das Wichtigste, dass auch hinter den Kulissen beim FC Bayern alles passt. Jetzt zu diesen 100. Ja. Also wir sind jetzt von 60-40 auf 100 gekommen. Das ist ja jede Menge. Also es scheint ja eigentlich dann gar keine Zweifel mehr an Max Eberl zu geben. Es müssen ja brutale acht Wochen von Max Eberl gewesen sein. Oder?

Also allein nur eine Verpflichtung, ohne es jetzt böse zu meinen, von Nene Brown und Saibari reichen, dass man dann anscheinend schon von. Man weiß ja gar nicht mal, was 60-40, auf welcher Seite das dann war, zu Jahr und Nein. Nee, nee, das war schon vorher für ihn, glaube ich, 60-40, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Nein, nein, ich meine, welcher Teil der 60-40 für Jahr und Nein stehen?

Ja, 60 für Jahr Verlängerung, so hat es sich noch im Kopf. Alles klar, dann sind wir von 60 auf 100 gerutscht. Also auf alle Fälle ein Erdrutsch, den da Max Eberl in den FC Bayern internen Umfragen gelandet hat. Jeder Präsidentschafts- oder Kanzlerkandidat wäre froh, wenn er so das Ruder rumreißen kann innerhalb von acht Wochen.

Aber, und du sprichst es an, wenn wir jetzt mal wieder die Lupe rausholen, Uli Hoeneß hat gesagt, im Moment, und er hat gesagt, ich glaube, 100. Ja. So, im Moment, Fußball ist Tagesgeschäft, drei Euro ins Phrasenschwein, übermorgen kann das schon wieder ganz anders sein, da ist dann der Moment von gestern vorbei und ich glaube….

Ja, also stärker wäre es gewesen, wenn er gesagt hätte, ich bin sicher, bei 100 Prozent. Oder bei mir bei 100 Prozent, weil er alleine darf es ja am Ende auch nicht entscheiden. Erstens, ja, richtig. Also alle tun immer so, als wäre Uli Hoeneß so allmächtig im Aufsichtsrat, aber er ist in Anführungszeichen nur normales Mitglied.

Klar ist er wahrscheinlich das einflussreichste Mitglied, aber so ganz alleine entscheiden kann er ja auch nicht. Er ist da primus inter pares, aber ansonsten, ja, er ist nicht allmächtig, er ist nicht Gott. Und deswegen, glaube ich, hat er auch dieses Ich-Glaube-Gesagt. Beim Pokalfinale hat er ja auch nochmal im Interview gesagt, ich weiß ja, wie meine Kollegen im Aufsichtsrat denken.

Das war ja auch schon so der Hinweis. Ich bin hier nicht der alleinige Führungsoffizier. Ja, also da könnte man jetzt noch mit der Lupe ein paar Problemchen suchen. Ich würde jetzt sagen, der Vertrag für Max Eberl ist nicht in trockenen Tüchern, aber ist sehr, sehr wahrscheinlich. Was war ausschlaggebend die letzten Wochen, glaubst du, dass man von den 60 auf die 100 gekommen ist?

Nur laut Uli Hoeneß. Ja, also dass sich die Stimmung verbessert hat, das war ja vorher auch schon wahrzunehmen und das haben wir auch geschrieben, weil eben die Transfers so gut funktioniert haben, still und heimlich und seriös. Und ohne größere Probleme und ohne größeres Hickhack. Max Eberl hat dann bei beiden Transfers auch schon so angedeutet, ja, sowas schafft man nur, wenn man sich frühzeitig kümmert.

Das ist natürlich auch ein kleiner Hinweis Richtung Aufsichtsrat. Hallo Uli Hoeneß, hallo Kalle Rummenigge, hallo Herbert Heiner. Es hieß doch, ich muss mich früh kümmern. Ich habe mich früh gekümmert und das kam natürlich im Aufsichtsrat gut an. Jetzt kommt es eben darauf an, wie man die Leute losbekommt, die man nicht mehr haben möchte.

Das ist ein sehr gutes Stichwort. Also laut Uli Hoeneß bis jetzt eine perfekte Transferperiode. Mal gucken, es geht ja vor allem um drei Namen und deswegen gehen wir rein in unsere nächste Rubrik. Die Zukunft der Bayern. Ja, also drei Spieler, kann man sagen, haben beim FC Bayern keine Zukunft mehr. Das haben auch die Verantwortlichen, also eben unter anderem Christoph Freund und Max Eberl, jetzt nochmal ganz genau betont. Also wir sprechen hier von Joao Palinja, Brian Saragossa und Sascha Boe.

Lass uns doch gerne mal reinhören bei der VorstellungspK am Tegernsee von Nene Brown. Und da ist Max Eberl ja auch nochmal ganz deutlich geworden, was eben die Zukunft von den Dreien angeht. Ja, und Verkaufskandidaten, ich glaube, das haben wir ganz offen kommuniziert, dass wir mit Sascha, mit Brian, mit Joao drei Spiele haben, wo wir sehr offen sind, sie abzugeben.

Sie haben einen Vertrag beim FC Bayern, das haben wir auch zu respektieren, den haben wir beide unterschrieben. Und trotzdem glaube ich, dass für die drei hier die Zukunft beim FC Bayern halt keine sein wird. Wenn sich dann einer entscheidet, hier zu bleiben, dann wird es relativ hart und kompliziert für ihn, weil er eben keine große Rolle spielen wird. unser Kader steht, wie wir ihn aufgestellt haben und da spielen die drei eben keine Rolle.

Ja, klare Worte. Findest du die richtige Herangehensweise? Man hat ja Max Eberl auch immer gesagt, er ist sonst immer ein bisschen zu zahm, zu nett, was eben auch Verhandlungen angeht. Klare Strategie. Klare Ansprachen. In dem Fall war es eine klare Ansprache. Für dich genau der richtige Weg? Die Pressekonferenz fand statt im Keller des Hotels Egener Höfe und vor zwei Jahren saß an fast exakter Position Uli Hoeneß und ging richtig aus dem Sattel, und diesmal war es Max Eberl.

Also dieser Besprechungsraum da im Keller des Hotels, der scheint für Klartext zu sorgen. Max Eberl war, also ich als Klartext-Fan, freue mich und finde das gut. Man kann natürlich aber das Ganze schon einschränken und sagen, Vorsicht, wenn der FC Bayern so öffentlich kundtut, dass er 3 plus 1, Hiroki Ito, Spieler loswerden möchte, dann steigert das natürlich nicht den Marktwert.

Weil jeder Verein, der sich da vielleicht ein bisschen dafür interessiert, sagt dann, ja, kommt, Klingelgeld, nehmen wir euch diese Problemfälle ab. Von dem her könnte man da schon sagen, Vorsicht, Vorsicht, Max Eberl. Auf der anderen Seite war ja auch ohne die Aussagen von Max Eberl völlig klar, dass es für die drei keine Zukunft geben wird.

Deswegen finde ich es gut, dass er sich so deutlich geäußert hat. Interessant ist ja dann auch, dass zum Beispiel ein Joao Palinja, nachdem eben Christoph Freund ja auch schon erwähnt hatte, es war nach dem Spiel gegen Wehen Wiesbaden, nach dem Testspiel, auch schon erwähnt hatte, es wird für die drei keine Zukunft geben und Joao Palinja hatte dann in einem Interview gesagt, also ich werde alles dafür tun.

Ja, im Interview hat er es nicht ganz gesagt, sondern mehr so im Vorbeigehen. Eben da in Wehen Wiesbaden. Aber das gehört zum Spiel dazu. Also Joao Palinja ist natürlich absolut unglücklich, wie das Ganze gelaufen ist, wie seine ganze Bayern-Karriere so dasteht. Bemerkenswert ist ja, wir hatten ja schon mal diesen Fall, dass Spieler die Tür gezeigt wurde, zum Beispiel mit Leon Goretzka.

Und bei Leon Goretzka hieß es aber dann immer, wir haben ihm mitgeteilt, es wird brutal schwer. Ja, und jetzt haben die drei auf der Verkaufsliste, also Bowie, Saragossa und Palinja, haben nochmal eine Stufe höher bekommen und da hieß es dann, sie haben keine Zukunft mehr. Also da heißt es nicht nur, es wird brutal schwer, das hat er auch gesagt, Max Eberl, aber nochmal eins drauf, ihr habt keine Zukunft mehr und das ist schon ein dickes Ding.

Ja, und auch ein total schmaler Grat zwischen, du wirst anhand vielleicht eines Joao Palinjas dann eben merken, okay, er will bleiben, er wird vielleicht auch bleiben. Wie gehst du mit so einem Spieler um? Was passiert, wenn du wirklich mal im Worst Case auf ihn dann doch angewiesen bist sportlich, weil du, und so Gott will, Holz.

Weil du eben dann auf einmal unvorhersehbare Verletzungen hast. Also das ist auch, ich verstehe die Herangehensweise, ich fand sie aber ein bisschen zu offensiv, weil du machst erstmal, machst du diesen Spieler ja überhaupt nicht charmant für alle anderen Vereine und dann. Ja, der Umgang ist natürlich schon hart. Es zeigt schon, wie hart das Business ist. Also gerade bei Joao Palinja, einst warst du mal Hoffnungsträger und alle haben sich gefreut, dass du die sechst.

Und die Stimmung auch innerhalb der Mannschaft. Also auch das wird ja natürlich trotzdem einfach so ein bisschen für Brisanz sorgen. Ja, ich habe Jonathan Tages dann danach gefragt und er hat gesagt, ja klar kriegt man diese Situation mit, aber es liegt an uns für die bestmögliche Stimmung zu sorgen, egal wie die Situationen von einzelnen Spielern sind.

Und das Interessante ist ja, wir reden über diese Verkaufsliste und Uli Hoeneß hat aber gestern dann schon so gesagt, Verträge sind bei uns sakrosant. Also es wird keine Trainingsgruppe 2 geben zum Beispiel oder es wird keiner nur auf der Tribüne landen oder es wird keiner rausgeschmissen und keine Trainingsmöglichkeit mehr bekommen.

Solche Extrembeispiele gab es ja in den letzten 10 bis 20 Jahren, sondern er hat so indirekt versprochen, wir werden auch weiterhin mit den Leuten fair umgehen. Und es klang dann für mich so, als würde Uli Hoeneß dann Max Eberl schon irgendwie zugestehen, wenn du die Leute nicht wegkriegst, dann ist es auch nicht so schlimm.

Aber schöner wäre es natürlich, wenn man sie loskriegen würde, weil da geht es um Gehaltskosten und dann geht es auch darum, dass man ein bisschen Ablöse kassiert. Ja, und dann irgendwie auch von Seiten des Spielers, ich kann verstehen, natürlich, wenn man einen guten Vertrag hat und man muss am Ende kaum dafür tun, weil man vielleicht woanders auch nicht nochmal so einen lukrativen Vertrag bekommen würde, okay, aber da frage ich mich auch ein bisschen, wo sind deine sportlichen Ambitionen?

Klar, Joao Palinja, 31, könnte man meinen, kriegt vielleicht jetzt auch nicht mehr den besten Verein und wir müssen oder man darf sagen, der FC Bayern gehört zu den Besten. Aber ein Sascha Bowie und ein Brian Saragossa könnten vielleicht schon nochmal, natürlich jetzt nicht auf der gleichen Ebene, aber sie könnten schon nochmal angreifen, auch aufgrund ihres Alters.

Allerdings muss man ja auch sagen, Sascha Bowie, er hätte ja, also er wurde ja eben dann für die zweite Hälfte wieder in Galatasaray zurückverliehen. Die wollten ihn ja eigentlich kaufen, aber da gibt es irgendwie eine Regel, die das alles ein bisschen schwierig oder eigentlich gar unmöglich gemacht hat.

Ja, Sascha Bowie leidet ein bisschen darunter, dass in der Türkei diese 10 plus 4 Ausländerregelung herrscht. Es dürfen, also vereinfacht gesagt, man kann das auch alles auf sport1.de nachlesen, vereinfacht gesagt, es dürfen nur 14 ausländische Spieler, also nicht türkische Spieler im Kader der Super League Mannschaften stehen.

Und Galatasaray steht aktuell, stand jetzt am Freitag um 12 Uhr bei 15 Spielern, die keinen türkischen Pass haben. Das heißt, selbst wenn man Sascha Bowie haben wollen würde, dann müsste man erstmal Platz schaffen und die Möglichkeit hat man derzeit nicht. Daran ist der Deal Bowie erstmal so ein bisschen gescheitert.

Bei Brian Saragossa ist es seine Verletzung, die ihn erstmal bremst. Da kann man sich dann auch nicht ins Schaufenster spielen. Da nehmen wir derzeit unterschiedliche Signale wahr. Da heißt es auf der einen Seite, es gibt gar keine Angebote. Dann hört man aber immer wieder, es könnte aus Spanien vielleicht das ein oder andere Angebot reinfliegen. Finanziell aber dann sehr, sehr gedrückt.

Und bei Joao Palinja hätte man die Chance gehabt, ihn abzugeben. Der wäre ganz gerne in Tottenham geblieben. Aber da ist man sich dann finanziell nicht einig geworden, weil die sportliche Führung, da nehme ich jetzt nicht nur Max Eberl mit rein, sondern auch Christoph Freund, die stehen natürlich in diesem Spannungsverhältnis zwischen, wir sollen mega streng sein gegenüber den Spielern und den Gegnern oder den anderen Vereinen.

Gleichzeitig sollen wir aber wahnsinnig viel Geld reinholen, die Leute müssen aber von der Payroll. Also irgendwann mal wird es dann echt schwierig, das Ganze umzusetzen. Wie überrascht warst du, dass Max Eberl in so einem Nebensatz dann auch eben. Hiroki Ito erwähnt hat? Also es ging ja so ein bisschen eher um Alphonso Davis, inwiefern wird es jetzt für ihn schwierig, wenn Nene Brown jetzt kommt?

Und da hatte ja Max Eberl gesagt, also Davis auf jeden Fall unverkäuflich, das steht außer Frage. Aber bei Ito, wenn was kommen sollte, ist man offen, eben dann auch diese Gespräche einzugehen. Ja, die Personalie Hiroki Ito ist ja deswegen interessant, weil das der erste Spieler ist, den Max Eberl geholt hat, der auf einer Abschussliste, auf einer Abschiedsliste landet.

Die drei anderen, nämlich Saragossa, Palinja und Bowie, das sind ja alles Spieler, die Max Eberl gar nicht geholt hat. Also Saragossa kam mit einem Hin und Her und einer Zusatzzahlung über Christoph Freund zum FC Bayern. Du erinnerst dich in dieser Tuchelsaison, als man im Winter noch schnell jemanden brauchte. Sascha Bowie, Wintertransfer, 30 Millionen, auch von Christoph Freund verantwortet.

Palinja war ja eigentlich ein Tuchelspieler, dann hat es nicht geklappt. Jan-Christian Dresen hat ihm versprochen, wir holen dich in der Saison drauf. Dann war aber Vincent Kompany der Trainer, der jetzt nicht unbedingt auf Palinja stand. Also diese drei Leute, die verkauft werden sollen, die haben mit Max Eberl überhaupt nichts zu tun. Aber inwiefern beeinflusst das den Job? Weil am Ende denke ich mir so, naja, das ist halt dein Job.

Egal, ob du damals ihn haben wolltest oder nicht. Du musst dafür sorgen, sobald sie eben dem Verein sportlich nichts mehr bringen, musst du sie halt natürlich irgendwie verkaufen. Ja, aber da geht es jetzt um die Außenwahrnehmung. Also dass er dann so ein bisschen den Dreck von den anderen aufräumen muss.

Er muss die Suppe auslöffeln. Entschuldigung, nicht gemeint im Sinne von, die Jungs sind Dreck. Er muss die Scherben aufkehren, die da zustande gekommen sind. Und er muss die Suppe da auslöffeln. Und da bitte ich halt dann im Sinne von Max Eberl ein bisschen zu differenzieren, weil viele Fans dann natürlich sagen, ja, wenn er die geholt hat, dann muss er sie auch loskriegen.

Nein, er hat die drei nicht geholt. Und da ist eben Hiroki Ito der Erste, der von Max Eber geholt wurde, den er jetzt selber auf diese Verkaufsliste gesetzt hat. Und er war auf Hiroki Ito eigentlich immer recht stolz auf diesen Transfer, weil der günstig herging, weil der überraschend war, weil der seriös ablief.

Aber Hiroki Ito hat jetzt bei Bayern München keine Bäume ausgerissen. Weil er natürlich auch viel verletzt war. Genau, war mehrmals verletzt und hat natürlich auch starke Konkurrenz und ist sowieso als Zwitterwesen eingekauft worden zwischen Innenverteidigung und Außenverteidigung. Ein Name, der gar nicht fällt, ist Min Jae Kim, weil er kein Verkaufskandidat mehr ist.

Oder wenn man da eine genau andere Strategie fahren will, man will ihn eben nicht in dieses Schaufenster stellen, sondern so nach dem Motto, naja, wir können ihn vielleicht doch noch gebrauchen und weil er war ja lange Verkaufskandidat und es hat ja lange keiner angebissen. Vielleicht fährt man da eine andere Strategie. Ja, er selbst hat ja immer wieder betont, in den seltensten Fällen spricht er ja an den Mikros, aber es war klar, er würde gerne bleiben in München.

Und bei den Bayern war es jetzt auch nie so, dass sie ihn ins Schaufenster gestellt haben, sondern eher so, wenn jemand kommt, dann hören wir uns das an. Eine ähnliche Situation wie damals bei Kingsley Coman, den hat man ja auch nicht auf dem Bazar angeboten, sondern da kamen halt zufälligerweise die Scheichs um die Ecke und dann hat man sich damit beschäftigt.

So ist es zuletzt auch bei Min Jae Kim gewesen, aber der hat tatsächlich Fürsprecher im Verein, die ihn eigentlich ganz gut finden, die jetzt nicht sagen, er ist ein Stamminnenverteidiger, aber er ist ein sehr höchser Mann, der uns immer helfen kann. Daher stellt sich die Frage aktuell nicht, ob er verkauft wird.

Wie schwierig wird es, diese drei Jungs jetzt zu verkaufen? Man hat 100 Millionen hingelegt in Summe für alle drei. Was wird da am Ende rauskommen und wie sehr wird Max Eberl am Ende daran gemessen? Also man hat ja schon ein bisschen was eingenommen, das hat Uli Hoeneß auch gesagt. Zwar keine riesengroßen Beträge, aber ein bisschen was ist reingekommen.

Klar ist, die Bayern haben sich so eine Grenze gesetzt, 100 Millionen und dann wird aber Geld reingeholt. Also deswegen wird jetzt auf der Einkaufsliste niemand mehr stehen. Also wenn jetzt nicht ganz große Verletzungssorgen auftreten, dann wird da nichts mehr passieren. Auf der Seite sind die Transfer-Tätigkeiten beendet beim FC Bayern.

Und ja, wie schwer wird das zu verkaufen? Ganz, ganz unterschiedlich. Also ich traue mich wetten, dass wir mindestens einen dieser Spieler am 1. September noch an derselbener Straße sind. Und ich glaube, es ist Joao Palinja. Okay, ich hätte jetzt gesagt Brian Saragossa Ja gut, also das ist jetzt Spekulation Ich glaube, er hat vielleicht eher noch ein bisschen, also zumindest hat er es ja nicht anders irgendwie kundgetan, ein bisschen die Ambitionen, einen Verein zu bekommen, der natürlich eben nicht dieses Standing hat wie der FC Bayern, aber wo er zumindest einfach Spielpraxis bekommt Ja, klar.

Benfica ist ja auch wieder immer eine Mannschaft, die da genannt wird. Das würde ganz gut zu ihm passen als Portugiese. Aber da haben die Bayern jetzt wirklich noch viel Zeit. Also jetzt haben wir den 31. Juli bis zum 31. August, 1. September geht es ja weiter. Dann gibt es ja auch noch Länder, die ein bisschen länger einkaufen dürfen, wo die Transferfenster länger geöffnet sind.

Also ich wäre jetzt noch nicht nervös, wenn ich an der Säbener Straße arbeiten würde, weil, und das hat Jan-Christian Dresen am Dienstag gesagt, bei einem Medientermin am Marienplatz. Es ist ja noch gar nicht so viel passiert auf dem internationalen Markt. Also in den anderen europäischen Ländern ist jetzt auch noch nicht so der Transferwahnsinn ausgebrochen.

Und da muss man wohl vielleicht noch ein bisschen warten, bis woanders die Dominosteine umfallen, dass dann auch der FC Bayern wieder mehr Optionen hat, vielleicht neue Angebote reinholen kann für die drei, Abschussliste, Abschiedsliste, Verkaufsliste. Verkaufsliste, das ist das freundlichste Wort, das suchen wir uns jetzt aus.

Das nehmen wir, Verkaufsliste. Einer, der definitiv nicht auf der Verkaufsliste steht, aber höchstwahrscheinlich Ende der Saison dann nicht mehr beim FC Bayern sein wird, ist Manuel Neuer. Es ist viel passiert am Tegernsee, auch eben die Aussage von Manuel Neuer. Wir hören gerne mal rein bezüglich seines möglichen Endes beim FC Bayern.

Ich spiele nicht die Spiele, um zu sagen, das ist jetzt so mein letztes Spiel. Egal, ob ich jetzt vielleicht in dem einen oder anderen Stadion jetzt das letzte Mal gewesen bin eventuell. Aber es sieht schon stark danach aus, dass ich aufhöre. Hat dich die Aussage überrascht? Nach dieser Saison wird es höchstwahrscheinlich vorbei sein.

Also, dass es diese Option gibt, dass Manuel Neuer tatsächlich irgendwann mal nicht mehr Torhüter des FC Bayern sein wird, das war ja klar. Also das war zu erwarten. Dass er sich jetzt schon kundgetan hat und so relativ deutlich kundgetan hat, hat mich ein bisschen überrascht. Ich habe mich so ein bisschen darauf eingestellt, dass wir da mindestens bis Weihnachten wieder diskutieren werden müssen und ein bisschen geschaut wird, wie schauen denn seine Leistungen aus.

Aber ja, also der Mann ist 40 Jahre alt. Dass der jetzt nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag da im Tor stehen wird, ist auch klar. Und wir werden eine Saison erleben, wo er nochmal ein bisschen weniger spielt als in der vergangenen Saison. Und wer auch am Tegernsee wieder ein paar Beobachtungen machen konnte, Jonas Urbig ist einfach der Kronprinz.

Also das beziehe ich jetzt nicht nur aufs Sportliche, sondern auch auf den persönlichen Umgang von Manuel Neuer und Jonas Urbich. Also das passt wirklich alles, was Alexander Nübel nicht geschafft hat im persönlichen Umgang mit Manuel Neuer, hat Jonas Urbich hingekriegt. Das hat man während der WM auch schon ein bisschen gemerkt.

Also da waren sie ja auch viel zusammen, auch abseits des Platzes, des Trainingsplatzes, genau, eben da diese Spaziergänge am Meer. Und da hast du so richtig diese Vater-Sohn-Beziehung gemerkt. Und ich glaube, dass das auch nochmal viel mit Jonas Urbig gemacht hat, weil du kannst natürlich sportlich viel von Manuel Neuer lernen, aber ich glaube, du kannst auch abseits total viel von diesem Mann lernen.

Und dann ist natürlich so ein Spaziergang mit einem Kaffee, ist glaube ich, genauso hilfreich wie eine Trainingseinheit. Ja, kann ich mir auch ganz gut vorstellen. Also das ist ja so ein richtiges Mentorenverhältnis, so der, ja, der... Manuel Neuer ist so der Obi-Wan-Kenobi für Jonas Urbich, kümmert sich um ihn und ist der Mentor und so hat sich es ja auch Uli Hoeneß schon vor ein paar Wochen gewünscht, dass Manuel Neuer da diese Rolle übernimmt und das merkt man eben, nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz.

Ja, also finde ich auch schön zu sehen. Ich freue mich einfach auch total, auch nochmal diese Entwicklung dann während der Saison bei Jonas Urbich zu beobachten. Welche Spiele bekommt er? Wie schlägt er sich dann auch in welchen Spielen? Auch gerade bei den wichtigen, sei es Pokal, Champions League und Bundesliga.

Auch die Bundesliga natürlich. Zurück zu Manuel Neuer. Überrascht hat es mich auch nicht, weil es war abzusehen, dass dieser Tag kommt. Wie du schon sagst, dass er das vor Saisonbeginn macht. Ich glaube, er hat es wahrscheinlich auch einfach getan. Man hat ihn ja gar nicht mal so richtig dazu gezwungen, diese Aussage zu tätigen.

Man wollte diese Aussage ja gar nicht von ihm, sondern die kam schon ganz am Ende so beiläufig einfach so von ihm selbst. Ich glaube, das hat er auch ein bisschen getan, um einfach jetzt für die Saison Ruhe zu haben. Die Fragen werden trotzdem kommen, aber man weiß ein bisschen mehr, woran man ist. Es wird mit ganz großer Wahrscheinlichkeit die letzte Saison sein von Manuel Neuer und deswegen hat er sich vielleicht selber damit den Gefallen getan, nicht eben nach jedem Spiel wieder gefragt zu werden, war es jetzt das Letzte?

Ja, rückblickend muss ich sagen, dass das natürlich für alle Beteiligten, auch aus Reportersicht, war das irgendwann mal anstrengend, jede Woche wieder Manuel Neuer zu fragen, wie ist denn der aktuelle Stand, da hat er mir dann auch leid getan, aber durch die, das sind wir wieder beim Thema Fußball-Tagesgeschäft, Durch die aktuellen Entwicklungen und Gerüchte und Möglichkeiten hat sich die Frage natürlich angeboten.

Also ich gehe jetzt davon aus, es wird eine feste Abschiedstour von Manuel Neuer sein. Er wird sich in jedem Stadion nochmal kurz umschauen. Okay, hier komme ich nicht mehr her. Und dann kann er sich aber auch zufrieden zurückziehen, kann sich um seine Familie kümmern, die ihn da ja auch am Trainingsplatz im Stadion am Birkenmoos besucht hat.

Also der Mann hat viel zu tun, ist ja auch Unternehmer, hat einige Beteiligungen an verschiedenen Unternehmen. Also dem wird nicht langweilig. Ich glaube auch nicht. Eine Sache, die mir auch hängen geblieben ist. Er hätte zu 85 Prozent der Fälle eigentlich schon letzte Saison aufgehört. Aber eben diese 15 Prozent waren die Mannschaft, diese Gemeinschaft, der Trainer, eben alles drum und dran.

Einfach nur dieses Feeling. Das war auch irgendwie nochmal schön zu hören von einem Manuel Neuer, der ja jetzt auch schon jegliche Bayern-Mannschaften mitgemacht hat. Gerade wollte ich sagen, das ist ja ein gewisses Prädikat. Also das zeigt, wie in Ordnung und wie gut die Stimmung aktuell ist, wenn ein Manuel Neuer, der jetzt viele, auch große Mannschaften des FC Bayern erlebt hat, sich nochmal dazu entscheidet, da möchte ich Teil der ganzen Sache sein.

Weil wenn alles Grütze wäre, dann hätte er ja, wie er sagt, hätte er sich verabschieden können. Ja, auf jeden Fall. Dann würde ich sagen, damit Manuel Neuer, Jonas Urwig abgehakt und wir gehen rüber zu Michael Ullisse, der war ja während der WM in aller Munde, er ist es jetzt natürlich auch, und wir gehen rein in unsere nächste Rubrik.

Das Gerücht der Woche. Also ich glaube, wir können dieses Thema oder das Gerücht Michael Ulyse, Real Madrid, können wir abhaken. Es ist klar, er bleibt auf jeden Fall beim FC Bayern. Er hat ja auch noch Vertrag bis 2029. Das hat jetzt eben der FC Bayern bestätigt, aber auch Real Madrid. Ich glaube, viel wichtiger und viel schöner war auch, wie die Verantwortlichen mit dieser Thematik umgegangen sind.

Wie sie auch ein bisschen eben um ihren Michael Ulyse gekämpft haben, weil sie ganz genau wissen, wie wichtig er ist. Und vor allem angefangen mit Jan-Christian Dresen am Dienstag. Da hören wir gerne mal rein. Also erstes hat er bis 29 Vertrag. Da fühlt man sich erstmal relativ komfortabel. Weil selbst wenn es etwas gäbe, was es nicht gibt, da müssten wir ja wollen.

Und von daher, ja, du bist in dem ersten Moment auf der Substanzlosigkeit ein wenig verwundert und insbesondere, wenn es dann zu einem Fortsetzungsroman wird, so wie in dem Fall. Auf der anderen Seite ist es ja Beleg für die, Diese unglaubliche Performance, die dieser Spieler in diesen zwei Jahren, die er jetzt bei uns ist, wie er sich entwickelt hat und wie er gemeinsam mit seinem Trainer Vincent Kompany sich entwickelt hat beim FC Bayern.

Und soweit ich das beurteilen kann, weiß der Spieler das auch sehr zu schätzen und von daher ist an allem anderem nichts dran. Jan-Christian Dresen war ja nicht der Einzige, der sich in dieser Woche zu Michael Ulyse geäußert hat. Und wenn man jetzt Uli Hoeneß, Max Eberl und Jan-Christian Dresen zusammenfasst, da wäre ich dann gerne ein Mäuschen an derselben Straße gewesen.

Die müssen sich ja vor lauter Lachen die Bäuche gehalten haben und müssen gekichert haben und müssen aus dem Wundern gar nicht mehr rausgekommen sein. Nein, ich sage jetzt mal so, um die Gerüchte einzuordnen um Michael Olyse. Die L'Equipe ist jetzt kein Revolverblatt aus Frankreich, es ist ein seriöses Blatt.

Und wenn die schreiben, Michael Olyse hat sich wohl in der Kabine bei den Realstars den französischen erkundigt, wie es denn da bei den Königlichen zugeht, dann halte ich das für möglich. dann würde ich sagen, das hat vermutlich auch gestimmt. Was mir dann in diesen Wochen auch während der WM bei meinen Texten dann auch immer wichtig war, ich hoffe, ihr draußen habt es ja alle gelesen, zu betonen, bei den Bayern ist man entspannt, weil man hat eben diesen Vertrag in der Hand bis 2029.

Und so wie Uli Hoeneß gesagt hat, Verträge beim FC Bayern sind sakrosant in die eine Richtung, der FC Bayern hält sie ein, genauso will er, dass sie eingehalten werden, umgekehrt. Und wenn man keine Ausstiegsklausel hat, dann kann man so sehr nach Madrid wollen, Wenn die Bayern sagen, du bleibst da, dann bleibt er hier. Deswegen waren die Bayern da stets entspannt. Und in dieser Woche hat wirklich jeder der drei Großen sich dazu geäußert und hat das auch nochmal nach außen gekehrt.

Also Entwarnung, Entwarnung. Maiklo Liese wird, wie wir es geschrieben haben, auf alle Fälle beim FC Bayern spielen in der anstehenden Saison. Was dann 2027 ist, weiß man nicht. Vielleicht macht er dann ganz offiziell Druck. Das hat er ja nicht gemacht. Das kommt ja noch dazu. Weder sein Berater noch er haben sich irgendwie geäußert oder sich beim FC Bayern gemeldet.

Von dem her viel Wirbel um fast nichts. Und dann muss man halt mal schauen, wie es im nächsten Sommer weitergeht. Ja, eben. Du sagst es ja auch fast nichts. Also ich finde, bei Real Madrid darf man schon immer vorsichtig sein. Aber natürlich hat man eben trotzdem auch noch so Sachen wie Verträge der Spieler selbst. Die Vereine müssen überhaupt erst mal zustimmen.

Und wer weiß überhaupt, was es bedeutet, wenn ein Michael Olyse sich bei seinen Kollegen informiert hat, wie es bei Real Madrid ist. Also es kann ja einfach auch nur aus Interesse sein. Sag mal, wir beim FC Bayern machen das so. Macht ihr das eigentlich auch so? Oder wie auch immer, man weiß es. Welche Dienstfahrzeuge habt ihr?

Was verdient man denn bei euch so? Wie ist die Stimmung im Stadion? Was erwartet ihr denn jetzt von Josi Mourinho? Das sind ja auch so läppische Fragen. Also wenn ich einen Kollegen von einem anderen Medienhaus frage, du hast einen neuen Chef, wie ist denn der so, was erwartest du denn? Dann heißt das ja nicht, dass ich jetzt nächste Woche zu Sender ABC wechsle.

Ja, eine Sache und da muss ich sagen, hey, du musst dich nicht im Interview hinstellen, du kannst Mr. Nonchalant sein, so sei bitte du. Aber so Sachen wie dann zum Beispiel dieses Medienverhalten, auf Instagram alles löschen und so. Ein Michael Olyse weiß ganz genau, was das auslöst. Ja, also wie viele Millionen Leute auf sein Profil gucken, ob das jetzt ein dummer Zufall war oder nicht.

Sei mal dahingestellt. Ja, er wollte ja da eine Fotografin unterstützen, die nicht einreisen durfte. Aber klar, und auch das habe ich schon gesagt, wenn man sich... Hinter den Kulissen beim FC Bayern umhört, da sagen einem dann auch einige, da ist natürlich schon viel Stilisierung dabei, viel Markenbildung.

Und so wie er, wenn er an den Kameras vorbeirauscht, sich gibt, ist er auch nicht immer. So was bestätigt ja auch Jonathan Tart, wenn er sagt, der ist halt schüchtern und andere sagen, der ist total lustig in der Kabine. Also dieses öffentliche Auftreten ist schon eine gewisse Markenbildung, glaube ich, ist das das richtige Wort.

Dass er trotzdem, also dass er gefilmt wurde in seinem Urlaub auf den Turks and Caicos Inseln, wie er sich da am Wasser vergnügt und von einer attraktiven Frau angetanzt wird. Ich glaube, das fand er dann trotzdem nicht so lustig. Trotzdem schönen Urlaub, Michael Olyse. Ja, wohlverdient. Stark trotzdem, wie der FC Bayern zu ihm stand, hinter ihm stand und sie eben ganz klar in der Öffentlichkeit auch gesagt haben, also ganz ehrlich, da kann kommen, wer mag. Also die Aussage von Uli Hoeneß.

Ich würde sie gerne einfach hier mit reinnehmen, weil die muss jeder gehört haben. Das fand ich schon wirklich total amüsant, aber auch richtig stark. Ich habe mich totgelacht. Ich habe nur nachgeschaut, wie lange der Vertrag hat. Drei Jahre. Und das ist für mich überhaupt kein Thema. Da können jetzt der Kaiser von China kommen und wir werden mit denen nicht mal reden. Geht das Gleiche für Louis Dias? Für alle.

Warum sollten wir? Wir müssen doch bescheuert sein. Du gibst 60 oder 70 Millionen aus, kriegst vielleicht 120 und dann rennst du den anderen hinterher von denen und nicht weißt, wie sie bei uns einschlagen. Also wir sind doch in der glücklichen Lage mit Diaz, mit Kane und mit Olysee, glaube ich, das beste Trio auf der Welt zu haben.

Also alle zusammen zeigen sie klare Kante. Finde ich gut. Ist natürlich auch klar mit dieser Offensive rund um Michael Ulyse, Luis Diaz und Harry Kane will man natürlich in die neue Saison starten und das tun sie ganz offensichtlich auch. Ja, jetzt habe ich eine mega Überleitung parat, nachdem Uli Hoeneß vom Kaiser von China gesprochen hat.

Reisen wir jetzt tatsächlich nach Asien, nach Fernost, wo der FC Bayern ja jetzt acht Tage lang unterwegs sein wird. Ja, nimm uns gerne mal mit. Wann geht es los? Es stehen, glaube ich, zwei Testspiele an. Genau, es geht nach Südkorea und nach Hongkong. Also Hongkong gehört ja zu China, aber China hat keinen Kaiser mehr.

Von daher auch so keine Gefahr für Michael Olyse, der ja sowieso nicht dabei ist. Für die Bayern geht es los am 1. August und am 8. geht es dann wieder zurück. PR-Reise, ich habe vorher schon darüber gesprochen, wer mal so eine PR-Reise mitgemacht hat. Ich war 2015 mal in China dabei, ich war vor zwei Jahren in Korea dabei.

Ja, es sind jetzt bei den Spielern nicht die beliebtesten Reisen. Auch die Trainer finden es nicht so geil. Sie gehören halt dazu. Aber sie gehören dazu. Und Jan-Christian Dresen hat ja auch schon eine Attacke auf die Bundesliga gefahren. Hat sich beschwert, dass es nicht sein kann, dass nur die Leipziger, nur die Dortmunder, nur die Bayern wieder Werbung machen und trommeln in der Welt für die Bundesliga.

Und später beschweren sich wieder alle, warum haben wir so wenig Geld im Säckel, im Bundesliga-Säckel. Kann ich verstehen. Also die Bayern sind da schon immer sehr brav und fleißig unterwegs und machen in der Welt Werbung. Du hast es gerade angesprochen, Michael Olyse kommt nach seinem Urlaub erst, wieder dazu, Harry Kane auch.

Genau, es gibt ja diese Faustregel nach dem Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft drei Wochen frei. Dementsprechend kommt die Asienreise für all jene, die es ins Spiel und Platz drei geschafft haben, zu früh. Darunter eben Harry Kane, der Europa Meccano, Mike Lollise. Und dann aber nach der Asienreise geht es rucki zucki wieder weiter.

Auch nicht dabei bei der Asienreise. Genau. Weil du jetzt schon hier mahnenst, den Finger hebst. Mein Zeigefinger ist oben. Zeigefinger oben. Kumbi, bitte noch mehr Infos. Nicht dabei sind auch Lennart Karl, Jamal Musiala und Serge Gnabry. Weil elf Stunden hinfliegen, elf Stunden zurückfliegen, anderes Klima, PR-Termine, hilft nicht beim Gesundwerden und die drei sollen gesund werden, deswegen… Ismail Sabari?

Der ist auch nicht dabei auf der Asienreise und also bei Jamal Musiala kann ich zum Beispiel berichten, der ist seit gestern zurück aus dem Urlaub, und wird an der Selbner Straße arbeiten an seinem Comeback. Also nicht die ganz große Reisetruppe, mit der der FC Bayern da nach Asien fliegt, aber ich glaube für die Spiele, die da vor Ort stattfinden, reicht es.

Und 1. bis 8. August ist ja auch zu verkraften. Ja, richtig. Also Korea vor zwei Jahren waren damals nur fünf Tage. Diese PR-Reisen, die kann man kritisch sehen, aber sie sind notwendig. Und wir hören uns nächste Woche dann wieder. Richtig. Sprechen über all das, was jetzt eben dann während der Asienreise passiert, nicht passiert, wie es weitergeht und bereiten uns jetzt eben Woche für Woche auf die neue Saison vor.

So ist es. Wir machen dann rund um den Telekom Cup, rund um den Supercup, machen wir nochmal eine kleine Pause. Und dann aber zum Bundesligastart. All in. Zacki, zacki sind wir wieder da. Wir sind auch schon wieder fast auf Betriebstemperatur. Auf jeden Fall. Es ist, als wären wir nie weg gewesen. Ich finde, wir sitzen hier und das ist so, jetzt hätten wir gar keine Pause gehabt.

Das Setting hat sich jetzt nicht großartig geändert. Die Eingewöhnung war jetzt nicht so schwer. Aber ich freue mich, dass wir uns wieder über den FC Bayern unterhalten dürfen und können. Herzliche Grüße an Manni Sedlbauer, der mit mir ja die WM-Kabine gemacht hat. Das waren auch schöne Podcast-Folgen.

Aber daheim ist daheim bei der Madeleine. Manni, danke, dass du auf den Kumbi aufgepasst hast da in den USA, oder hast eher du auf ihn aufgepasst, oder? Da kannst du mal fragen, wer auf wen aufgepasst hat. Alles klar, danke, dass du mit Kumbi Zeit verbracht hast. Und, dass du ihn mir wieder zurückgegeben hast. Ich freue mich sehr, aber kleiner Aufruf vielleicht auch an euch jetzt, wo es wieder losgeht.

Und die neuen Podcast-Folgen ja jetzt eben auch fast Woche für Woche, du hast es gerade angesprochen, wieder rauskommen sollen. Was wünscht ihr euch denn? Gibt es irgendwas, was wir vielleicht jetzt für die neue Saison auch nochmal angreifen sollen, mit reinnehmen sollen. Also schickt uns da gerne das Bavofon. Gibt es ja immer noch.

Die Nummer findet ihr in den Shownotes. Ich habe sie definitiv nicht mehr im Kopf. Vielleicht nächste Woche dann. Ich war mal so kurz davor. Das ist die einzige Telefonnummer der Welt, die aus lauter verschiedenen Ziffern... Ich bin froh, wenn ich mir meine merken kann. Ja, das hast du nicht 1, 2, 3, 4, 5, 6 oder irgendwas? Ne, leider nicht.

Das war nicht mehr frei. Gut. Also die von mir und von meiner Mutter, das reicht. So und genau also falls ihr irgendwie Wünsche habt schickt sie uns gerne, Und auch sonst Nachrichten ans Babofon, weil wir wollen natürlich auch die Rubrik wieder mit reinnehmen. Spotify, Instagram, bewertet. Fünf Sterne.

Da müssen wir wieder ein bisschen loslegen. Vor allem bei Apple Podcasts. Das haben wir einen kleinen Absturz erlebt durch die WM-Kabine. Aufbei, ich muss hier, glaube ich, wieder einiges gut machen. Ja, ja, du regelst das. Okay, alles klar. Gut, das machen wir. Kriegen wir hin die nächsten Wochen. Ansonsten toll, dass wir wieder da sind.

Hat richtig viel Spaß gemacht. Danke dir, Kumi. Danke. und euch da draußen. Und bis nächste Woche. Bis dann. Ciao, ciao. Tschüss.

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