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- 2 h 00typische Länge
- vor 3 Tagenletzte Folge
In der «Diskothek» reden wir über Musik und ihre Interpretationen. Zwei urteilsfreudige Gäste mit guten Ohren vergleichen im Blindtest verschiedene Aufnahmen eines Werks aus der klassischen und zeitgenössischen Musik. In mehreren Runden wird die Auswahl immer kleiner, bis die beste Aufnahme übrigbleibt – Spiel und Hörschulung zugleich.
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Frédéric Chopin: Klaviersonate b-Moll op. 35
Die Sonate mit dem berühmtesten Trauermarsch der Welt und der Musikgeschichte. Doch die ihn umschliessenden drei Sätze sind nicht weniger beeindruckend und genial. Robert Schumann meinte in seiner Kritik in der Neuen Zeitschrift für Musik (
Revue Oktober
Jeweils in der letzten Diskothek-Ausgabe des Monats stellen wir die Gewinnerinnen und Gewinner der vorangegangenen Sendungen vor. Die in der Diskothek prämierten Interpret:innen und Ensembles treten hier auch mit anderem Repertoire oder in
Othmar Schoeck: Cellokonzert A-Dur op. 61
Othmar Schoecks Bruder war Hobby-Cellist und spielte ihm oft die Gesangspartien aus dessen neuen Vokalwerken vor. So erstaunt es nicht, dass der Brunner Komponist auch dem Cello zu einem grossen gesanglichen Auftritt verhalf – wenn auch ers
William Lawes: Royal Consort Set Nr. 1 d-Moll
Überraschende Harmonien, kühne Einfälle und ständig wechselnde Stimmungen: Mit seinen Royal Consorts schuf William Lawes Musik voller Fantasie. Er hat sie 1635 für den englischen König Charles I. komponiert. Das Besondere: Lawes kombiniert
Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie G-Dur Wq 183/4
Es sind Werke voller Leidenschaft, voller Kontraste und abrupter Stimmungswechsel, die vier grossbesetzten Hamburger Sinfonien von C.P.E. Bach. Während sich Bach bei Friedrich dem Grossen in Potsdam in seinen Arbeiten nach dessen Gusto zu r
Diskothek
Jeweils in der letzten Diskothek-Ausgabe des Monats stellen wir die Gewinnerinnen und Gewinner der vorangegangenen Sendungen vor. Die in der Diskothek prämierten Interpret:innen und Ensembles treten hier auch mit anderem Repertoire oder in
Alfred Schnittke: Violinkonzert Nr. 3
Trillerketten, Sprünge, Akkord- und Doppelgriffpassagen – besonders leicht zu spielen ist es nicht, das dramatische 3. Violinkonzert von Alfred Schnittke, eines seiner poetischsten und zugleich persönlichsten Werke. Die Solovioline wird gej
Florence Beatrice Price: Klaviersonate e-Moll
Während Dekaden geriet die Musik der US-amerikanischen Komponistin in Vergessenheit. Erst seit einigen Jahren entdecken auch namhafte Musizierende die Juwelen ihres mehr als 300 Werke umfassenden Œuvres. Nicht nur mit ihrer ersten Sinfonie,
Leonard Bernstein: West Side Story
Liebe über alle Grenzen hinweg, ein Bandenkrieg mit tödlichem Ausgang und eine Musiksprache zwischen Klassik, Jazz und Latin. Mit der 1957 uraufgeführten West Side Story schuf Leonard Bernstein einen Meilenstein der Musicalgeschichte. Gemei
Antonio Salieri: Les Danaïdes. Tragédie lyrique en cinq actes
Zwei verfeindete Zwillingsbrüder im alten Ägypten und Griechenland, eine Massenhochzeit, ein Massenmord und ein infernales Schlussbild mit Furienchor und Feuerregen. Salieri lieferte dem Pariser Publikum bei der Uraufführung am 26. April 17
Iannis Xenakis: Herma / Mists / Khoaï
Die beiden Solowerke für Klavier «Herma» und «Mists», und dazu das Cembalostück «Khoaï» des griechischen Komponisten Iannis Xenakis. Das ist Musik wie ein Klangstrudel, voller brodelnder Energie – durchaus überfordernd für die Interpretin,
Richard Wagner: Götterdämmerung
Die Bayreuther Festspiele gibt es schon seit 150 Jahren - aus diesem Anlass eine Wagner-Diskothek. Wagners Götterdämmerung schliesst den Opernzyklus «Ring des Nibelungen» ab. Siegfried, der grosse Held, versagt kläglich, lässt Brünnhilde li
Sergei Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 4 g-Moll
Mit seinem 4. Klavierkonzert betritt Sergei Rachmaninow Neuland. Als er das Werk 1926 vollendete, lebte er bereits seit fast einem Jahrzehnt im amerikanischen Exil. Die Musikwelt hatte sich verändert: Jazz war allgegenwärtig, die Moderne au
Alma Mahler: Fünf Lieder
Alma Mahler ist im Wien der Jahrhundertwende die Muse etlicher Künstler. Ihre eigenen künstlerischen Ambitionen muss sie jedoch der Liebe opfern. Ihr Ehemann Gustav Mahler duldet nur einen Komponisten in der Familie: sich selbst. Dennoch er
Arthur Honegger: Sinfonie Nr. 3 «Liturgique»
«Wenn Musik nur klingende Algebra wäre, würde sie mich kaum interessieren»: Für Arthur Honegger bedeutete Komponieren eine Position beziehen, er wollte die Menschen durch seine Musik wachrütteln. Ein Werk, in dem das besonders erfahrbar ist