
Ein Bayer und ein Halber – historische Zeitreisen mit Dr. Richard Loibl· Folge 1
Bayerisches Bier erobert die Welt
Donnerstag, 30. Januar 2025 · 34 min
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Shownotes
In der Pilotfolge unterhalten sich Richard Loibl und Johannes Munzinger gleich über das vielleicht bayrischste aller Themen: das Bier. Genauer: Wie ist es findigen Brauern gelungen, die Welt zu erobern und dabei wie nebenbei das Image Bayerns neu zu erfinden?
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Music. Historische Zeitreisen mit Dr. Richard Läubel. Ein History-Podcast der Mediengruppe Bayern. Bayerisches Bier erobert die Welt. Grüß euch, grüß Gott miteinander, guten Tag, servus und habetere. Willkommen zu Ein Bayer und Ein Halber. Ich bin ein halber Bayer, der Johannes Munzinger, euer Gastgeber, aber ich bin überhaupt nicht die Hauptperson heute.
Die Hauptperson ist ein gestandener, waschechter, richtiger Bayer, vielleicht überhaupt der bayerischsten Bayer, den wir heute noch haben, Nämlich Dr. Richard Läubel, Leiter des Hauses der Bayerischen Geschichte, Historiker und, ganz wichtig, Träger der Bayerischen Sprachwurzel, weil er auch in der Öffentlichkeit seinen Dialekt so schön pflegt.
Herr Dr. Läubel, schön, dass Sie da sind. Ja, gefällt mir auch, dass Sie da sind, Herr Vermutzinger. Er hat sich bereit erklärt, dass er mit uns ein paar Zeitreisen unternimmt und gerade mir als halben Bayer mal so ein bisschen wirklich erklärt, worum es eigentlich geht beim Bayern-Sein in der Geschichte der Bayern.
Ja, und da reisen wir jetzt in die Zeit. Bevor wir aber in die Zeit reisen, beziehungsweise in die Vergangenheit, würde ich gerne einen Arztwechsel vollziehen. Nämlich, es geht heute um das bayerischste aller Themen, das Bier. Eh klar, sind Sie Biertrinker, Herr Leube? Ja, unbedingt. Helles oder Weißbier? Beides.
Jetzt kommt der Arztwechsel. Und zwar auf eine winzige Insel vor Guadeloupe. Zehn Jahre wird es ungefähr her sein. Und da hat es nichts gegeben. Also nichts ist übertrieben, es gab wunderschöne Landschaften, paradiesische Zustände, so schön, gerade war es, dass kitschig war, aber halt keine Zivilisation, außer so ein Wellblech-Verschlag.
Vorne steht Plastik-Garnitur, Tisch, Stuhl. Es surrt ein Dieselgenerator drin, surrt leiser ein Kühlschrank. Und wer grinst mir an vom Kühlschrank aus schon? Der Franziskanermönch. Jetzt hat sich irgendwer die Mühe gemacht, dass ein Kasten Franziskaner nicht nur auf Guadeloupe, sondern von Guadeloupe nur auf diese gottverlassene Winzinsel geschippert hat.
Herr Läubel, wie konnte das passieren? Sie haben es fast schon angedeutet, weil sie haben nicht nur einen Bayern getroffen, sondern zwei Bayern, weil der Dieselmotor ist ja auch ein Bayern. Ja, und diese Verbindung von Technik und Bier, das ist eigentlich was typisch bayerisch und das ist auch der Grund, warum das da hinkommen ist, sozusagen.
Aber es ist doch erstaunlich, also egal wo man auf der Welt ist, ob man sich jetzt amerikanische Serien anschaut oder in Australien unterwegs ist, immer, wenn die Rede vom Deutschen ist. Dann kommt er daher, schwingt in der linken Hand ein Brezen, in der rechten Hand ein Maskrug, hat nur ein Drachter, legt vielleicht nur einen flotten Schuhplattel hin und ist halt offensichtlich ein Bayer und hat immer ein Bier dabei.
Ja, und hat dann auch die gerautete Tischdecken. In Amerika ist ein Bierfest ohne die bayerischen Rauten völlig undenkbar. Und diese Verbindung hat das heute eingegangen. Und das geht aber weit zurück. Es geht also in die Anfänge des 19. Jahrhunderts und hängt vor allen Dingen mit der Münchner Familie zusammen, mit Vater und Sohn Gabriel Sedlmayr.
Das waren zwar Münchner Brauer. Und der Olt Sedlmayr hat das gehört, dass es in England so hochmoderne, hochindustrielle Brauereien gibt. Und im 19. Jahrhundert, das ist ja quasi vorgestern, haben wir nicht seit 500 Jahren ein Reinheitsgebot und schon viel länger. Ja, aber das hat eigentlich lange keinen interessiert, das Reinheitsgebot.
Aber heute ist das doch quasi das elfte Gebot von Bayern. Ja, es hat sich aber irgendwie mit dem halt einfach verbunden, mit diesem Weltraum des Bieres. Aber dass dieses bayerische Bier so bekannt worden ist und so gern drungen worden ist, hängt nur am Rande eigentlich mit dem Reinheitsgebot zusammen.
Wie war denn der Ruf vom bayerischen Bier so vom Beginn des Reinheitsgebots 1516 bis, sagen wir ja, ins 19. Jahrhundert? Ja, also wenn man so die Zeitenwende 1500 hernimmt, war der Ruf des Bieres eigentlich nicht vorhanden, weil in Bayern vorwiegend Wein getrunken worden ist. Und dann kommt sozusagen, wir haben ja mehrere so kleine Klimawandel, die jetzt nicht vergleichbar sind mit dem, was sich aktuell da zusammenbraut, aber es hat immer schon so Temperaturstürze und sowas gegeben.
Und das führt dazu, dass der Weinbau im 16. Jahrhundert stark zurückgeht und dass der Wein rar wird, man muss ihn auch aus Österreich mindestens holen oder aus Franken oder aus der Pfalz oder sonst irgendwo her oder aus Tirol natürlich, kostet dann was und deswegen kommt man auf dieses Brauen. Und das verbreitet sich dann relativ schnell, weil ein Bier natürlich zu der Zeit einen ganz wesentlichen strategischen Vorteil hat, weil im Brauprozess die Keime abgetötet werden.
Und wenn du jetzt ein Wasser außer Lust irgendwo oder vom Brunnen Wasser trinkst, hast du diese ganze fette Brühe da sozusagen dabei. Und von daher ist diese alte Weisheit vielleicht heute nicht mehr gültig, aber dann ist schon, dass du eigentlich nichts Gesündes drin auskennst wie ein Bier. Und Drunger haben die Bayern schon immer gern. Ich habe mich natürlich ein bisschen umgeschaut in der Geschichtsschreibung, was so herkommt.
Zum Beispiel Johannes Aventinus, der Vater der bayerischen Geschichtsschreibung, schreibt schon im 16. Jahrhundert in seiner Beschreibung der Sitten des Landes auf das Kürzest und in der Gemein. Das bayerische Volk trinkt sehr. Später, Johann Petzl, Reise durch den bayerischen Kreis, nennt damals schon Bayern ein Bierland und sagt, die Bayern lieben den Trunk sehr.
Es gibt abscheuliche Säufer unter ihnen. Überhaupt ist eben das viele Bier trinken in Bayern Ursache von der außerordentlichen Dicke der Einwohner. Da muss man wissen, dass der Petzl natürlich ein Arzt war. Und die Beobachtung, dass das den Leibesumfang steigert, Das ist ja durchaus richtig und korrekt.
Und das sind damals die Physikatsberichte, also das ist im Auftrag des Königs, haben die Ärzte für ihre jeweiligen Amtsgerichtsbezirke und so, haben die so Gutachten schreiben müssen. Und das sind natürlich unterschiedlich. Es gibt da Gutachten, wo dann quasi drinsteht, dass im Borischen Wald zum Beispiel, dass sie immer noch lieber Weiß bedrängen, weil ja das normale Braumpier schlecht ist.
Und es gibt da Physikatsberichte, wo drinsteht, dass das für die Frauen sehr gut ist, Bier zu trinken, weil das sozusagen die Empfängnisbereitschaft steigert. Ach, sieh einer an. Damals schon so einen guten Ruf gehabt, das Bier. Aber es ist ja dann auch bis nach Berlin gegangen, der große Aufklärer, Schriftsteller, Buchhändler Friedrich Nikolai, 1781, da sind wir im 18. Jahrhundert schon.
Hat sie bestätigt gefühlt, dass in Bayern alle Stände Bier trinken. Und dass man die Bayern für tüchtige Biertrinker hält, wie auch ihre starken Knochen, runden Köpfe und feisten Wämse genugsam zeigen. Ein bisschen unverschämt ist das schon, oder? Ja, da muss man aber sagen, das ist eine der freundlicheren Stellen, weil der hat die Bayern richtig dick.
Und das ist so eine Welle, wo wir wirklich in Verruf gekommen sind, durch so Reiseberichte und Berichterstatter wie der Nikolaus, das ist ein Preis natürlich, und ist ein Protestant. Und dem kommt alles sozusagen, was da in Bayern abläuft, schon mal höchst verdächtig vor. Das heißt, wir sind jetzt 1780, wir sind gegen Ende des 18. Jahrhunderts und die Bayern sind also Bier-Säufer.
Aber einen guten Ruf als Bierland, als Exportnation, das den Bier rausbringt, haben Sie noch nicht gehabt, sagen Sie? Nein, also auch das mit den Bier-Säufer, das muss man wirklich auf diesen Nikolai beziehen. Wir haben natürlich Zeiten gehabt und Regionen, da ist überhaupt kein Bier getrunken, worden, weil es die Leute schlecht gegangen hat.
Aber es ist bei Nikolai Schwingt halt das mit, dass die Bayern relativ gut geht, im Gegensatz zu anderen Regionen, weil um 1780 muss man immer noch wissen, da tragt die Landwirtschaft nah. Und da sind gerade in der Donauregion sind wirklich die reichen Bauern, die auf dem Dunga, auf dem Lösboden dort fünf- und sechsfachen Ernteertrag haben wie in anderen Regionen.
Also insofern muss man den natürlich sehr kritisch lesen, den Nikolai. Um auf Ihre Frage zurückzukommen. Es ist natürlich schon so, dass Mai um 1800 hat, ehrlich, noch keiner geredet nach dem bayerischen Bier. Im Gegenteil, man hat, das war deutlich früher, man hat den Bock, hat man ja aus Einböck, also von den Preisen eigentlich, runtergeholt, weil wir so etwas Gutes nicht zusammengebracht haben zu der Zeit.
Was eine bayerische Spezialität ist und die hat schon ein bisschen einen überregionalen Ruf, ist das Weißbier. Unser Weißbier kommt ja aus Böhmen und ist dann groß aufgewachsen im bayerischen Wald. Und dann hat das der bayerische Herzog Maximilian geschnallt und hat beim Aussterben der Adeling im bayerischen Wald, der Degenberger, hat das Weißbier an sich gezogen und ein Weißbiermonopol gegründet.
Und dieses Weißbiermonopol war tatsächlich über viele hundert Jahre der zweitwichtigste Posten bei den bayerischen Staatseinnahmen. Und da sieht man es dann schon, Hado ist jetzt schon was unterwegs und es gibt eine Basis, um da aufzubauen. Und die Basis nützen dann auch die schon genannten zwei Sedlmayr, Vater und Sohn, wo eben der Sohn zusammen mit seinem Freund Dreher aus Wien, wo die miteinander, ich hebe sowas immer hervor, weil wir sind ja auch Bayern und Österreich da, gell?
Und die zwei sind miteinander nach England, und haben sich die Brauereien zeigen lassen, weil die halt wie gesagt schon industrialisiert waren, da ist mit Hilfe von Herbenheit nicht so gern, sage ich einmal im weitesten Sinne, Hilfe mit Chemie ist da schon gearbeitet worden, da hat man dann auch schon so moderne, Instrumente gehabt, wie ein Saccharometer, wo man den Extraktgehalt der Würze schon exakt feststellen hat können.
Und verschiedene Biosorten, die bei uns auch gar nicht so üblich Die Engländer haben da sehr klares Bier gehabt mit der goldenen Farbe und da hat der Sedlmayr einen speziellen Spazierstock gehabt, der heute noch existiert. Und da hat er dann das Bier, wenn keiner hergeschaut hat, ist er im Bootig rein und hat seine Proben da mitgenommen.
Hat er sich den extra baulassen? Da hat er sich extra baulassen. Es ist bekannt, wer den gebaut hat. Das ist ja ein Wunderwerk der Technik gewesen, der Bierzapf-Spazierstück. Ja, Sie müssen natürlich sagen, dass in Verbindung mit diesen Brauereien, da sollte der Schalzimmer-Techniker parat waren. Da hast du gute Fassbinder gehabt und so und du hast da gute Instrumenten gebaut.
Aber hat es diesen Spazierstück wirklich gebraucht? immer, der hätte doch, wenn er schon auf Besuch ist, fragen können, hätte ich ein Glas. Ja, das hat er sicher auch gekriegt, aber so bei den Vorstufen, wo es um die tatsächlichen Geheimnisse gegangen ist, wollte er halt auf Nummer sicher gehen. Das heißt, Sedlmayr hat sich quasi als Bierdieb hervorgetan und damit den Ruf der Bayern als Bierland begründet.
Ja, mindestens als Spion, sage ich mal. Und tatsächlich ist es so, dass der. Diese wichtigen Methoden, die dann dazu führen, dass man, und das ist eigentlich das berühmte bayerische Bier, dass man untergärig eine Münchner Hellbrau kann. Von dem geht alles aus. Das hat auch diese goldene Farbe. Das hat es vorher gar nicht gegeben.
Nein, es ist eher ein Braumbier bei uns. Und rein zufällig ist das manchmal hell und manchmal dunkler geworden. Und jetzt hat er aber auch halt das. Also der bringt das mit, wie man das steuern kann dann. Und dann geht das eigentlich weiter. Also der junge Sedlmayr ist ein wahnsinnig schlauer Kopf. Man muss auch seine Brauerei spätestens jetzt einmal nennen, ist die Spatenbrauerei.
Zu denen ja Franziskaner gehört, da schließt sich der Kreis in die Karibik schon wieder. Ja genau, da sind wir wieder in der Karibik. Wir müssen aber schnell wieder zurück jetzt. Und der hat dann, meistens sagen wird erfunden, damals ist er sozusagen im 18. Jahrhundert kannst du im Sommer nicht untergärig brauen.
Obergärig kannst du brauen, das ist der Vorteil vom Weißbier. Aber du kannst es nicht untergehörig brauen, weil das wird nichts, weil es zu warm ist. Unter 10 Grad müssen es sein, wenn du das täuscht. Und der Sedlmayr hat das auch gesehen in England, dass die diese Keller total isoliert haben. Mit vielen Lagen und dann auch Eis eingeschmissen haben und dann nicht nur zum Lagern benutzt haben, sondern auch zum Brauen.
Und jetzt kann die Spatenbrauerei als erste Kontinentale, braut das ganze Jahr über. Und dann kommt sowieso die absolute technische Innovation da drauf. Und da sieht man das an dem Spruch Tradition und Moderne, lebt der Bund Lederhosen, dass da schon ein bisschen was dran ist. Die absolute technische Innovation wird wirklich im Auftrag der Spatenbrauerei durchgeführt, weil die halt gesehen haben, Mensch, da ist eigentlich fast weltweit eine Nachfrage nach dem Münchner Bier da.
Aber wie bringen wir das zum Beispiel in die USA? Wie bringen wir das da um? Flaschenbier kannst du machen, da ist man relativ schnell draufgekommen, aber das ist sauteuer. Also da kannst du dann Champagnerflaschen, Champagnerflaschen, deswegen, weil die haben es wirklich in die Champagnerflaschen drin gehabt, kostet dann da drüben, wenn man das umrechnet oder versucht auf heilige Verhältnisse oder so eine Champagnerflasche 100 Euro, 100 Dollar kostet.
Und jetzt haben die überlegt, was können wir da machen und im Auftrag der Spatenbrauerei erfindet dann der Linde zusammen mit der Maschinenfabrik Augsburg erfinden die Kühlanlage. Die lindische Kältemaschine das ist der erste Kühlschrank. Und das ist aber eine Anlage, wenn Sie nach Rengspur fahren, in unserem Museum, da haben wir die Nummer 1 aus Österreich drin. Es gibt zwei Nummer 1.
Zweimal die Modellnummer 1. Die bayerische Nummer 1 steht immer noch in München in der Spatenbrauerei, also noch in Ort und Stelle. Kühlt die noch? Kühlt die sogar noch? Nein, das ist nur noch zum Ausschau. Aber das ist natürlich für die Brauerei so wichtig, dass also selbst jetzt, wo es ja zu einem super nationalen Konzern gehört, dass man die nicht antastet.
Also die erfindet der Linde 1875 und gibt seinen Hauptsponsoren jeweils die Nummer 1. Und das ist schon der erwähnte Dreher wieder von der Schwächter-Simmeringer-Brauerei in Wien und eben die Spatenbrauerei. Und das ist sozusagen der absolute Startschuss. Und da trennen sie aber auch die Wege zwischen Bayern und Österreich wegen einem ganz wichtigen Faktum für Bayern. Das ist wirklich auch charakteristisch, zumindest für diese Zeit.
Für diesen Export in die USA nutzt es im Großen, also der hat damit die Ozeandampfer ausgestattet, das muss man sich nicht vorstellen. Nutzt es nur der Sedlmayr mit seinen zwei, mit Spaten und Franziskaner. Der bringt jetzt sozusagen, was heißt sozusagen, der bringt sein Bier jetzt mit der Eisenbahn, weil das kannst du natürlich mit der Eisenbahn auch nicht bauen, und mit den Schiffe bringt der weltweit zu den Exportmärkten.
Jetzt muss ich aber blöd fragen, warum gibt es überhaupt einen Absatzmarkt in Amerika? Vor ein paar Jahrzehnten hat noch kein Hahn gekräht nach Münchner Bier und auf einmal wollen es die Amerikaner haben und man braucht eine Kühlung, dass man es umgebringt. Wie haben die überhaupt von diesem Bier gehört?
Ja, du musst jetzt ein bisschen ausholen. Wir haben ja heutzutage ganz viele Möglichkeiten, Werbung zu machen. Jetzt können wir mal über Radio und über Fernsehen und über Internet und so weiter. Das hat es alles damals nicht gegeben. Und die Münchner, und das ist jetzt der Unterschied zu die Wiener, die Münchner kapieren ganz schnell, dass es ein Medium gibt, was du wahnsinnig viele Leute erreichst, nämlich die Weltausstellung.
Und da gibt es jetzt einen Münchner Familienverband, die alle miteinander verwandt sind. Das sind die Sedlmayr und die Müller. Die kennt man auch. Der Ferdinand Müller, der hat die Bavaria gegossen, die große. Und sein Sohn, der Oskar von Müller, das ist der große Inventor und Verbreiter der Elektrotechnik.
Und der Altmüller, der liefert zur ersten Weltausstellung in London so, ich glaube 1851 oder so, in dem Dreh war der. Transportiert auf eigene Kosten und von den Löwen nach London den er gegossen hat, für Sieg ist da in der Ludwigstraße München und dann hat sich der den Rummel da ein wenig angeschaut und dann hat sich Der denkt, sagst du, da gibt es ja zwei Teile von den Weltausstellungen.
Das hat sich nämlich damals in London schon abgezeichnet. Da gibt es also die Hallen, wo halt die technischen Erfindungen hergezeigt worden sind. Ja, mit mäßigen Erfolg, sage ich einmal. Und dann gibt es einen Vergnügungspakt dazu. Und da ist die Post natürlich abgegangen. Und da haben sie einen Durst. Und da haben sie einen Durst.
Und dann hat der Müller zu den Sedlmayr gesagt, Leute, da müsst ihr mit. Ihr könnt es nirgends so viel Bier verkaufen und ihr könnt es nirgends so gute Geschäfte anbahnen wie auf die Weltausstellungen. Und deswegen ist dann schon bei der folgenden, bis in die Nachkriegszeit, in die 60er und 70er Jahre, sind immer die großen Münchner Brauereien dabei.
Am Anfang gern auch mit den Kuhnbacher Brauereien und sehr gern auch mit der Pilsner Brauerei. Aber aus diesem Verbund sozusagen starten halt dann die Münchner hoch und ein schönes Beispiel ist, weil sie das gefragt haben mit Amerika, warum wollen die jetzt so ein Bier, weil es zum Beispiel die Weltausstellung in Chicago gegeben hat.
Wo man 1893 voll präsent war, mit der vollen bayerischen Trönung in Chicago präsent war. Jetzt haben Sie kurz Pilsen erwähnt und weil wir schon in Niederbayern sind, darf das nicht unerwähnt bleiben. Das Pilsen hat nämlich auch einen Niederbayer erfunden, habe ich neulich erst gehört. Nämlich ein Vils Hofner. Ja, er war ein Vils Hofner, ein Groll, der nach Pilsen geht und das auch revolutioniert eigentlich, dieses Brau-Verfahren.
Aber das typisch charakteristische Heldwa, das kommt aus der Kombination mit dem sehr gehaltvollen böhmischen Hopfen und mit dem besonderen Pilsner Wasser. Und das haben seine Nachfolger, wo wieder viele Niederbayern dabei sind übrigens, es geht dann weiter, man kennt nur den Grohl, haben die also perfektioniert, aber dieses Charakteristikum erhalten.
Also wir sind jetzt im Jahr, sagen wir mal, 1880, das bayerische, das Münchner Helle ist erfunden, das Pilzen auch von einem Niederbayern. Wir können unser Bier kühlen, wir können es der ganzen Welt zeigen. Und wie macht man es jetzt die Leute schmackhaft, weil es ist ja nicht so eine Weltausstellung, die ist ja relativ kurze Zeit.
Da muss man einen gewissen Eindruck hinterlassen. Nur eine Bierfassel hinstellen? Lang wahrscheinlich nicht. Nein, Sie müssen sich halt auch klar machen, dass da, wie in Chicago, dass man da die 100-Millionen-Grenze gesprengt hat. Auf die kurze Zeit. 100 Millionen Besucher. Wann doch da. Okay. Also das sind so Besucher, das hat man dann später auch nie mehr erreicht.
Und also das ist das erste, sie haben einen Haufenleiter. Das zweite ist, sie schenken das Bier aus. Das hat man dann auch so gemacht, dass da, also Maske sind da nicht hergenommen worden und auch keine halbe gerügelten, sondern das hat man in die 03 und in die 04er, damit man ja klar macht, das ist jetzt auch was besonders Edels und das du halt auch schnell einen Zwischenhaus können.
Also hast du noch beim österreichischen Standel und beim holländischen auch noch vorbeischauen müssen. Also gerade bei den Österreichern war es in Chicago so natürlich, dass da. Strauß auf und runter gespielt worden ist und das hat den Amerikanern natürlich auch gefallen und bei den Bayern war es dann auch so, dass man in Chicago war es schon perfektioniert.
Man ist da in Paris in die 1860er Jahre draufgekommen, dass man das kapiert hat, hoppala, wenn ich jetzt da eine Show biete und eine Band spielen lasse, fesche Dirndl tanzen las, dann bleiben die Hocker und Saufwandmehrer. Und das war dann sozusagen genau das bayerische Element, dass da alles, was so ein bisschen nach Alpenländer ausgeschaut hat, weil das haben da damals echt keiner nicht gekannt.
Da hat da kein Mensch Salzburg-Wieden oder München auseinanderhalten können zu der Zeit. Und von daher hat man auch die Allgäu-Nummer und was man halt erwischt haben können, weil die waren ja fertig gereist, die haben da dann eine Woche spielen müssen und dann hast du die ablösen müssen, die haben dann nicht mehr singen können.
Und das war dann schon so mehr oder weniger rund um die Uhr. Schau hat er sogar Tiroler eingeladen und gesagt, das sind ungefähr Bayern, latent Bayern. Also ich muss sagen, das war der Wunsch, hätte ich, dass ich diesen noch mal hören kann, wie sich das angehört hat. Das Gleiche gilt für das Schliersee, ein Bauerntheater.
Das ist parallel zur Weltausstellung. In Chicago sind die da durch die USA getourt und haben 100 Vorstellungen gegeben. Und alle 100 Vorstellungen waren ausverkauft. Die haben da aber auch sozusagen, das waren da überwiegend lauter Laien, kommt auch noch dazu, da hat keiner Gesangsausbildung gehabt und die haben, um das durchzuhalten, so diese 100 Vorstellungen, waren da auch Allgäuer, Schweizer, alles mögliche, war da dabei und da hat ja keiner so dieses Theater hochdeutschkinder, von denen ich glaube, das später erst üblich wird, also das muss ich angehört haben, wie der Turm von Babel.
Und alle in der Lederhose. Ja. Und dieses, In gewisser Weise ist ja doch auf der Weltausstellung auch ein Theater vorgeführt worden mit diesen weißblauen Rauten, mit den Lederhosenleiten, mit dem Singer, mit dem Schnäuzen. War denn in Bayern selbst... Wenn man da an die Wirtshäuser denkt damals oder an die großen Biergärten, war das schon so, wie man es heute kennt?
Diese weiß-blaue Kitsch-Fiesta? Also man muss sagen, diese Essenz des Bayern-Bildes, die ist in die Weltausstellungen kreiert worden. Für den Bierverkauf? Für den Bierverkauf. Und das ist dann zu uns wieder zurückgeschwappt und irgendwann haben wir es dann selber geglaubt, dass wir das wir sind. Und das ist natürlich, also Wenn ich sage, die Heimatkundler, Trachten-Experten, nah im 20.
Jahrhundert, die haben das natürlich schon gekannt. Und für die war das ganz furchtbar, dass du zum Beispiel plötzlich im bayerischen Wald kurze Lederhosen gesehen hast. Das war völlig unüblich. Und eigentlich ist er mit der Hitlerjugend in der ganzen Breite in dem bayerischen Wald eine geschwappt. Also insofern ist das echte Bayerische, Das ist halt viel regionaler.
Das ist auch fränkische Tracht. Schaut ganz anders aus wie schwäbische und wie Münchner Tracht. Aber das ist halt dann sozusagen alles auf diesen Oberbayern-Style hinzutrimmt worden. Und das ist auch das, was man heute weltweit in die Volksfesten natürlich sieht. Das ist eigentlich in den Weltausstellungen, mondän und publikumswirksam aufgehübschte Oberbayernstil.
Warum braucht man das dann in Bayern selber immer, dieses Zelebrieren von sich selber, dieses, meine die Berg sind schon schön und so gemütlich ist und so urtümlich immer so, ist es ja in Bayern gewesen, möchten wir morgen, oder? Warum muss man das so feiern? Nein, also deswegen muss man es glaube ich schon stilisieren, weil ich meine, Alpen gibt es halt einmal nur in der Allgäuer und Oberbayerischen und Schweizer Alpenregion.
Ab einem gewissen Zeitpunkt war dieser Erfolg der Bierindustrie natürlich schon sehr anziehend. Und es war halt auch einfach leicht, dass man gesagt hat, schaut so, so kennt uns die Welt. Es ist ja dann schnell weitergegangen mit den Filmen, mit den Heimatfilmen nach dem Zweiten Weltkrieg. Aber vorher gibt es schon Louis Trenker mit seinen Sachen.
Und da hat man das dann auch als Bayer gesehen und hat sich diese Dinge so angenommen. Nur muss man auch sagen, also zum Beispiel so die ganz gestandenen Niederbayern, wenn ich da denke an Max Preinkofer, der Heimatforscher und Heimatdichter, also den hätte man glaube ich da schlagen müssen, dass der, was heißt, nein, muss ich korrigieren, der hat sogar schon eine kurze Lederhose angezogen, weil er halt auch in Gesamtbayern erfolgreich sein wollte, hat aber dann hinter mich immer wieder geschimpft, dass Niederbayern so veroberbiovarisiert wird.
Das heißt, das Bayern, das man in der Welt kennt als Bayern, das hat es nicht einmal in Bayern gegeben? Nein, so in der Dichte hat es nicht gegeben. Und das wird dann von den Amerikanern ja auch durchaus gesehen. Also wenn ich jetzt da nur so etwas hernehme, der Gipfel sozusagen. Dieses Making-of Bavaria, der war 1910 in Brüssel, ist der erreicht worden, wo der Emanuel Seidel, der hat tatsächlich diesen gesamten deutschen Teil der Weltausstellung gestalten dürfen.
Der Emanuel Seidel war ein Münchner Architekt, der Bruder von Gabriel Seidel und der Gabriel Seidel war wieder ein Verwandter von den Sedlmayr und der ist sozusagen dann sofort in dieses Trio und dann mit erweiterten Namen der Künstler da reinkommen, die dieses Bild quasi in die Weltausstellungen aber auch dann über das Hinhaus entworfen haben.
Und das ist eigentlich so, weil ich habe es vorher schon einmal angedeutet, was ist der Unterschied dann mit der Schwächter Brauerei und mit vielen anderen österreichischen Brauereien? Es ist ja nicht so, dass die Österreicher gar gescheites Bier machen könnten. Kann ich bestätigen. Ja, also ich kenne es auch und ich muss sagen, ich habe in Österreich schon durchaus Bier getrunken, wo die das bayerische Mittelmaß nicht mithögen.
Ich hoffe, ich bin jetzt nicht irgendwie dann, wenn ich aus dem Studio rausgehe, erschlagen. Ah, die Grenze ist ja gleich vor der Haustür, da schafft man es um. Okay, alles gut. Also der große Unterschied ist der, dass man in München dann tatsächlich diese Leute, dass die die Bedeutung der Werbung erkennen.
Und die haben dann diese großen, bedeutenden Künstler, die in München ja obeinander gesessen sind, Und wie der Kaulbach-Malerfürst, der Lehmbach war auch ein Malerfürst, dann gibt es die ersten mächtigen Grafiker, wie der Otto Hub und so, die also wirklich einen europäischen Vergleich standhalten, die hat man alle in dieses Bierteam eingeholt, dass die quasi, also die Bauten auf die Weltausstellungen und dann halt auch innen drin gestalten, das hat man auf der Welt nicht gekannt, das ist ein ganz ein stinknormales Wirtshaus, dass da gute Gemälde reingekommen sind, Die halt wieder das typische Bayerische Alpen-Tracht, das dargestellt haben, aber halt auf einer ganz professionellen Ebene.
Und da wird auch dieser Kanon quasi, der für das Bayern steht, der ist in Brüssel ausformuliert. Da steht quasi so ein Jugendstilgebäude da, schöne Wirtschaft. Ähnlich wie der Aumeister Zwinga, wo Erker da sind, wo so ein Pavillon vorn dran ist, Pavillon, wo ausgegeben wird für den Biergarten. Der Biergarten ist ganz wichtig übrigens, weil viele in Europa das nicht kennen, dass man sich draußen hinsetzt.
Und da isst und trinkt. Und dann steht natürlich ein Maibaum drin, wurscht, ob es Mai ist oder sonst irgendwas. Da sagt es ja Bayern sowieso komisch mit dem Maibaum über das ganze Jahr, aber da reden wir anders drüber. Ja, da kommt vielleicht auch von den Weltausstellungen, wer weiß. Und dann in die Wirtshäuser halt selber, dass die getäfelt sind, dass Gemälde drin hängen, dass es einen Hergutswinkel gibt, dass es ein sauberes Design des Hirschgeweih und ein sauberes Design des Mobiliar.
Und das war sozusagen da in Brüssel fest und in. Chicago hat man dann nochmal einen Höhepunkt erreicht, wo dann unglaublicherweise, für das Wort sozusagen, was das Bayern da ist, ist eigentlich dieses Wort Gemütlichkeit dann tatsächlich ins Amerikanische übertragen worden. Also da hat man einige Jahrzehnte, haben die Amerikaner, wenn sie da so typische, Bierfest-Atmosphäre gehabt haben, haben sie gesagt, da ist es gemütlich, Gemütlichkeit ist das. Wie würden Sie denn Gemütlichkeit übersetzen?
Ja, also halt gemütlich einfach, dass ich mich wohlfühle und auf eine Art und Weise, die nicht formell ist. Ist das auch damit erfunden worden oder hat es das tatsächlich vorher in Bayern schon gegeben? Ja, ich glaube, das gibt es in unterschiedlicher Ausprägung. Aber für die Amerikaner war das, und deswegen war das gerade bei den Amerikanern so erfolgreich, dass sie halt, dass jedes Bierfest dass man halt versucht, das ist natürlich dann nochmal ein neuer Entwicklungsschub, dass es halt irgendwie ein wenig so ausschaut, wie das Oktoberfest.
Das ist manchmal, kann man sagen, man sieht den Willen und ist verstümmt, weil es halt ziemlich kreisliche Kopien in Plastik sind, wo da abgeliefert sind. Naja, aber das Original ist jetzt Oktoberfest selber auch nicht mehr. Und Schuld und dem Ganzen, kann man sagen, sind die Herren Sedlmayr und Seidel?
Ja, Sedlmayr, Seidel, Karlbach, Lehmbach, Otto Hub, kann man jetzt noch weiter treiben, aber wirklich angefangen haben die Selmaier. Sind das dann vielleicht die wichtigsten Bayern der Neuzeit? Könnte man so weit gehen? Das kommt jetzt darauf an, wie man das definiert, wenn man natürlich sagt, wer das Bayern jetzt werbemäßig da gesetzt hat und zwar angenehm gesetzt hat, haben die sicher eine sehr große Bedeutung.
Man schreibt sehr oft das mal die bayerischen Könige zu, da muss ich sagen, gibt es allerdings nur einen, der zu dem Bild dann tatsächlich noch beigetragen hat. Das war der Ludwig II. Der hat das Einzige geschaffen, was dann noch in die Bieridylle hat reindringen können, nämlich Neuschwanstein, weil das ist das Einzige andere, was die Leute im Ausland mit Deutschland verbinden.
Und da müssen Sie aber aufpassen, das ist echt cool, dass in diese Bierkeller, die dann als Ausfluss der Weltausstellung, da war es nicht gut mit den Weltausstellungen, sondern da haben sie dann geschaut, dass in die Welthauptstädte diese riesigen bayerischen Bierlokale hier bauen. Und da ist aber dann natürlich immer.
Neuschwanstein drin, Herrn Kiemsee und die Bauten von Ludwig. Von daher kann man sagen, die Brauer haben da angefangen, der Ludwig II. Hat da noch einen draufgesetzt und dann ist eigentlich das Oktoberfest, muss man natürlich noch dazu sagen, dazugekommen, dass er auf Ludwig I. Zurückgeht, aber dann seine Zeit gebraucht hat, bis das dann eine überregionale Bedeutung gewonnen hat.
Das sind tatsächlich die Sachen, die Bayern berühmt haben und das ist natürlich für Kunstexperten ganz schlimm und auch für Museumsleut, weil man halt sagt, warum nicht die Pinakotheken und warum nicht die Ludwigstraße, aber das steht dann in allen Führern drin. München ist eine Bierstadt und man kommt wegen einem Bier nach München und macht dann den Ausflug in die Alpen und erst viel später nimmt man dann wahr, dass zu Bayern auch noch ein bisschen was anderes gehört.
Wir haben es am Anfang gehabt von Friedrich Nikolai, dem Berliner, der die Bayern nicht unbedingt gemacht hat und sich über ihre feisten Wämse lustig gemacht hat. Was glauben Sie, wie geht es an Herrn Nikolai, wenn er heutzutage leben geht und schaut in Amerika eine Fernsehsendung und da kommt ein Deutscher der ist halt ein Deutscher und dann steht ein Bayer vor ihm. Was glauben Sie dazu, der Dinge?
Eigentlich, vielleicht haben wir es schon wieder, an allem sind die Bayern schuld. Und in diesem Fall vor allem die Herren Sedlmayr. Wunderbar, Herr Dr. Läubl, vielen herzlichen Dank für diese Reise in die Geschichte und ich finde jetzt haben wir unser Bier verdient, oder? Eben, eigentlich schon. Ich habe jetzt noch nichts gesehen, aber vielleicht finden wir eins.
Wie gesagt, die Grenze ist ja nicht weit, Also dann, vielen Dank fürs Zuhören, Prosit und wir hören uns das nächste Mal, wenn es wieder heißt, ein Bayer und ein Halber, Zeitreisen mit Dr. Richard Läubel. Servus, pfüat euch. Pfüat euch. Wenn ihr die nächste Folge nicht verpassen wollt, dann lasst gerne ein Abo da.
Ihr habt Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob? Dann schreibt uns gerne an podcast.mgbayern.de oder hinterlasst uns eine Bewertung. Ein Bayer und ein halber historische Zeitreisen mit Dr. Richard Läubel ist ein History-Podcast der Mediengruppe Bayern. Host und Recherche Johannes Munzinger und Dr. Richard Läubel.
Konzept Dr. Richard Läubel, Johannes Munzinger und Martin Wanninger. Redaktion Johannes Munzinger. Produktion Anja Kurz. Sprecherin Katharina Czava. Mit Musik von ScoreSquad über Soundtaxi. Besonderer Dank an Walter Berndl.