Eltern-Gedöns· Folge 487
Soll ich eine Grenze setzen? – Führen statt Reagieren
Freitag, 12. Juni 2026 · 8 min
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Shownotes
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Diese letzten Wochen vor den Fähnen, die sind oft so voll. So eng! So hektisch. und stell dir vor du könntest da heraus treten Und in dir eine Stille finden. Genau das zeige ich dir. Das übe ich mit dir in Auszahlt am See Und vielleicht sehe ich dich dann im August am See. Woher weiß ich, ob ich eine Grenze setzen soll?
Oder ob ein altes Muster aus mir spricht. Viele Eltern lebe ich so, dass die schwang und zwischen zu hart und zu weich sind. Und wenn du erkennst ... Wie du das erkennest, dass du eine Grenz setzen solltest, darum geht es heute in dieser Folge. Mein Name ist Christopher End. Ich begleite Eltern bei großen Gefühlen, vor allem bei der Wut.
Sei es der Wutt der Kinder oder ihrer eigenen Wut.". Ja, jetzt gibt's so eine Frage ... kam letztens da ging's ums Essen und dann sagte jemand ja mein Kind springt beim Essen auf läuft rum Und ich merke dass ich das eigentlich nicht will. Das macht was mit mir. Soll ich jetzt ne Grenze setzen? Oder ist das doch nur meine eigene Ungeduld?
Da merk' ich ne Unsicherheit. Viele Eltern schwanken heute zwischen diesem zu hart. Beim Essen wird immer still gesessen, man sitzt beim Tisch, man nimmt das Besteck, man isst auf was auf dem Teller ist. Es wird sehr hart sehr eng und auf der anderen Seite es ist dann zu weich dass wir dann so So setze wie die kommen würden wie ja das Kind hat halt das Bedürfnis sich zu bewegen.
Ja ich will mein kind nicht einengen Das Kind weiß am besten was es will und so weiter sofort Und da merkt man wird es zu weich, da fehlt dann der Halt und die Struktur tatsächlich auch. Und mein Punkt ist... Es geht gar nicht darum um diese Frage muss ich eine Grenze setzen sondern vielmehr darum aus welchem Zustand heraus setz' sich eine oder habe ich den Impuls anzusetzen?
Und viele von uns machen das nämlich aus einem Zustand der eher wo es in mir eng ist, wo ich angespannt bin. Wo's in mir schnell isst. Wo ich eher reagiere als Gestalter.". Dann ist der Wunsch nach Kontrolle da... Ich hab bestimmte Erwartungen und Vorstellungen wie das Kind sich zu verhalten hat oder wie ich mich zu verheiten habe.
Ja vielleicht ist auch so was wie Sorge, Druck, Angst sogar! Und das könnten Hinweise sein, dass da eigene Muster aktiv sind. Das eigene verletzte innere Kind des Aktivs und beides kann dazu führen, dass ich zu hart oder zu eng werde weil in beiden Fällen habe ich quasi nicht die Kontrolle. Ich kann mich bewusst überlegen zur Rücktreten- und Mehlsituation anschauen.
Wenn ich eine Klarheit habe Die aus einer Entspannung kommt wo ich die Situation sehen kann Die Bedürfnisse des Kindes, meine eigenen. Mein Anliegen auch für das Kind und für seine Entwicklung Und ich das Gefühl habe Ich hab hier die Verantwortung und ich kann die auch ganz gut halten gerade Das ist anderes.
Ja dann spricht es für eine Stabilität. Wo ich in mir ruhe Da ist eher der innere Erwachsener, die innere erwachsene aktiv Und da ist eine gute Möglichkeit das zu prüfen. Fühlt sich das gerade erwachsen an? Kann ich also sowohl den Standpunkt des Kindes als auch meinen sehen? Kann ich von meiner normalen Reaktion zurücktreten und die aktuelle Situation sehen.
Was meine ich mit normaler Reaktionen, wir alle haben eine Neigung entweder auf der einen Seite zu sein oder auf der anderen eher zu hart, zu streng zu sein, oder zu weich, zu weit zu sein. Bin ich eher überbehütend, lass sie fair unterwegs, permissiv alles erlauben? Oder bin ich es eher autoritär eng unterwegs, streng verbietend bevormunden?
Wir neigen dazu zu einer Richtung. Und das kann sich unterscheiden von Situationen. Das kann sein dass du beim Essen sehr streng bist und zum Beispiel wenn's darum geht... ...dass ein Kind das Zimmer aufräumen zum Beispiel bist du sehr großzügig sehr weit! Das widerspricht sich nicht. Wichtig ist zu verstehen, wo bin ich verortet und auf diese Situation gezogen.
Und dann kann ich gucken wie fühlt sich das in mir an? Ah ok! Ich weiß es ist eigentlich wichtig beim Essen dass die Kinder sitzen. Und ich habe zum Beispiel auch eine Erklärung dafür weil ich sage wenn die hier umlaufen kleinen Kinder können sie schnell verschlucken. Außerdem möchte ich dass wir zusammen ne Zeit verbringen.
Das ist mir auch wichtig und ich möchte mein Kind lernen sich auch zu fokussieren. Das wären jetzt Gründe, die über eine normale Regel hinausgehen. von wegen man macht das so. Und gleichzeitig sehe ich aber auch okay heute war Nikolaus in der Kita und morgen ist noch das und mein Kind ist ganz aufgedreht.
Ich kann es verstehen. Ja? Das ist ein Hinweis dass ich eher im Erwachsenen bin. Ich kann die Situation sehen meinen Anliegen sehen das Kind sehen und kann jetzt flexibel drauf reagieren. eigentlich Ist mir das wichtig Aber Heute mache ich meine Ausnahme. Das ist eine Möglichkeit, wie du da einfach schauen kannst wo stehst du und aus welchem Zustand heraus?
setzt du ne Grenze oder auch nicht. Oder gestaltest die anders? Dass diese Art so zu arbeiten sich selbst zu verstehen und aus einer inneren Stärke und Klarheit daraus Dinge zu gestalten ja zu führen das Kind auch. Das ist etwas was wir in Wut macht. gut im Wutprogramm was ich mit den Menschen übe, mit den Eltern.
Ein Modul ist dieses Führen und das ist quasi in dem Spektrum in der Mitte also es nicht zu weit, es ist nicht so eng, nicht so hart, nicht zu weich sondern ist in der Mitte. Ist ein flexibler Standpunkt könnte man sagen und das lernst du zu verkörpern. Wenn dich das interessiert wenn du da Klarheit willst wie du dein Kind begleitest wann du Grenzen setzt dann bucht ihr jetzt einen Orientierungskoll Link in den Show Notes.
Das war es für heute. Und wenn es dir heute noch keiner gesagt hat, dann sage ich dir jetzt Danke dass du eingeschaltet hast und danke für dein Dasein in deiner Familie! Alles Liebe dir und bis bald.