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Eltern-Gedöns· Folge 486

Wie Kinder Haltung entwickeln – Demokratie lernen in der Familie | Barbara Weber-Eisenmann

Dienstag, 9. Juni 2026 · 57 min

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Shownotes

Dass dein Kind gehört wird, beginnt schon bei der Frage, wie ihr streitet. Wie du liebevoll Nein sagst, zeige ich dir in meinem 12-Wochen-Programm Wut, machs gut (christopher-end.de/seminare/wut-machs-gut-wuta…)

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Nichts tun muss man auch können. Es stand auf meiner Geburtstagskarte und ich dachte, stimmt viele von uns können das tatsächlich nicht mehr? Also sobald es still wird greifen wir zum Handy, sobaldd irgendwie ein Raum entsteht, füllen wie ihn Und wenn Ruhe auftaucht werden wir unruhig. Vielleicht weil wir so lange funktioniert haben vielleicht weil wir nie gelernt haben einfach da zu sein Das Verlernt haben Für uns selbst, für andere Menschen und fürs Leben.

Ausseit am See ist keine Woche zum Optimieren sondern ein Ort an dem du wieder lernen kannst anzukommen Wenn du spürst dass genau das gerade dein Thema ist. der Link zu einem persönlichen Gespräch mit mir findest du in den Show Notes. Viele Eltern fragen sich grade wie sie ihre Kinder einer Zeit stärken können der gesellschaftliche Spannung zunehmen also wo menschen ausgegrenzt werden und demokratische Wert unter Druck geraten.

Aber Demokratie beginnt nicht erst bei Wahl- oder politischen Diskussionen. Sie beginnt viel früher im Kinderzimmer, auf dem Spielplatz und am Küchentisch.". Darüber spreche ich heute mit Barbara Weber Eisenmann. Mein Name ist Christopher Endt. Ich zeige Eltern wie sie große Gefühle wie die Wut begleiten können.

Das übe ich mit dir in meinem Programm. Wut machts gut drei Monate lang intensiv persönlich und in deinem Tempo! Mein heutiger Gast ist Barbara Weber-Eisenmann. Sie ist Pädagogin und Autorin, Mitbegründerin von Eltern gegen Rechts Stuttgart. Sie schreibt über Familie-, Pädagogik-, Vielfalt- und gesellschaftliche Themen.

In dieser Folge sprechen wir darüber wie Kinder Demokratie lernen, warum Zugehörigkeit so wichtig ist und welche Rolle Eltern dabei spielen. Hallo, Barbara! Herzlich willkommen im Podcast. Schön, dass du wieder da bist. Hallo Christopher, ich freue mich auch sehr. Viele Eltern sorgen sich über diesen Rechtsruck.

Aber was können Sie konkret tun? Sie können aufmerksam sein, sie können das Weltgeschehen beobachten und eine Vorbildfunktion für ihre Kinder sein. Dann liegt es an einem selber wie aktiv man dagegen eintreten möchte. aber manchmal reicht schon im Kleinen einfach aufmerksam zu sein oder sich eben politisch zu engagieren.

Das war ja so lange ... So ein Ansatz, Demokratie-Erziehung beginnt in der Schule. Was meinst du dazu? Ich bin das Beginn schon im Kindergarten und eigentlich ja auch schon im Sandkasten an der Krabbegruppe. Zu die Frage was man drunter versteht, Demokratierziehung ... Hört sich für mich nach was sehr bewusstem an, aber die Demokratie-Bildung beginnt ja schon im Kleinkindalter.

Also wer da mit was spielen? Wie gehe ich mit Konflikten um? Wie geh ich mit Vielfalt um ... wie klär ich Konflikte all dies? Wer darf mitbestimmen, wer darf mitreden? Wie sind Kinder beteiligt? und das beginnt definitiv schon im Kita Alter und wenn nicht sogar schon vorher. Mhm. Was ist im Sandkasten die Erfahrung machen der Kinder?

in Familie oder woanders, die später vielleicht anfälliger oder widerstandsfähiger machen gegenüber autoritärem Denken. Na ja, zum Beispiel. Wie kann ich ... wie positioniere ich mich? Wie verteidige ich meinen Sandförmchen ohne körperlich zu werden? Also bei ganz kleinen Kindern geht's viel über die Körperlichkeit.

Das ist nicht der richtige Weg. Aber in dem Moment positionieren Sie sich auch. Ich möchte das haben und verteidigen was es mir gehört z.B., dass man das dann in sozialverträgliche Bahnen leitet und unbedingt die Schaufel auf den Kopf beim Freund ist. Dass es schon mit unseren Aufgaben bei erster Linie positioniert sich Kinder da erst mal.

oder dass man einfach Dinge vielleicht auch allen gehört, dass man Kompromisse schließen muss. Dass man vielleicht teilen sollte, manche Dinge ... Dass man aber auch sein Eigentum verteidigen darf? Dass man eine Meinung haben darf? Das man schon im Kleinkindalter entscheiden darf? Möchte ich jetzt die Nudeln essen oder möchte ich sie nicht essen?

Oder all diese Dinge halt, ne? Also das beginnt von klein auf. Ich glaube, das macht vielen Eltern schon schwierig. Mein Kind will jetzt rutschen. Und dann gibt's ja Kinder, die sitzen oben auf der Rutsche und blockieren die so.". Dann könnte man sagen, das Kind verteidigt seine Erfahrung, den es da gerade macht.

Dann sagst du gut, es gibt Dinge, die gehören allen. Da würde die Rutscher eher drunter fallen als mein eigenes Firmchen. Aber wo ist denn dieser Weg? Was ist das autonome Ausdruck des Kindes und was ist das Soziale? Wo finden wir den Weg in der Mitte? Auf der ... nicht schaukel auf der Rutsche. Ja, das ist oft ... Das ist auch nicht ganz einfach.

Aber ich denke schon unsere Aufgabe dann dem Kind noch mal zu vermitteln, du passst auf deinen Firmchen musst du jetzt nicht teilen, es ist völlig in Ordnung aber auf der rutsche da brauchen wir eine Lösung. Also du kannst jetzt noch mal überlegen, warum sitzt du da oben? Weil du die Aussicht genießt.

Darum ist der Aussicht zu ihm oder du hast jetzt noch bis dreizehn und dann musst du aber rutschen weil guckbar hinter dir sind andere Kinder und die wollen eben auch rutschnen. Und dem Zweifel des Kindes von der Rutsche nehmen wir uns gar nicht. anders geht und das im Nachgang besprechen. also Die Rutschung ist allgemein gut ja finden wir eine Lösung dafür.

Aber und dann gibt es eben Dinge Da musst du nichts langsläufig teilen. wenn du dein rotes Femmchen nicht teilen möchtest in den Moment Dann ist es okay. dann finden vielleicht für das andere kind andere Lösungen. Vielleicht gibt es ein zweites Rundesbärmchen oder wie auch immer und das ist natürlich im Alltag dann oftmals anstrengend, wenn das Kind dann wie fest... gemauert dann auf der Rutsche sitzt.

Das kenne ich tatsächlich auch. und gleichzeitig geht es natürlich nicht, dass das Kind da jetzt sitzen bleibt und alles blockiert. also das ist so eine Erfahrung die Kinder dann spätestens dann machen wenn ein anderes Kind da sitzt und das halt doof ist was man dann nicht selber rutschen kann. aber das ist ja nichts Statisches an einem das passiert ja nicht in einem Tag sondern das sind immer wiederkehrende Erfahrungen dann einfach auch wo funktioniert und wo funktioniert eben nicht?

Und da kam mal die Brücke dann auf wachsenden Ebene zu Gesellschaft schlagen. Da gibt's ja auch manche Dinge, die kann ich autonom für mich entscheiden und manche sind einfach den sozialen Regeln unterworfen. Wenn in dieser Gesellschaftsform lebe, muss ich mich dem ein Stück weit anpassen, sonst funktioniert es nicht.

Mh ... Viele Eltern finden sich so zwischen diesen zwei Polen wieder ne? Die Autonomie meines Kindes steht über allem auf der einen Seite und das andere ist die soziale ... Das Soziale steht über allem. Also, die Mutter sagt mal ... Die hingeht und sagt nee, alle dürfen rutschen oder ne? Du musst teilen und geh dir das Firmchen weg!

Oder der Vater sagt nein, meine Tochter will da oben sitzen, sie darf hier zu sitzen. Lassen Sie mein Kind in Ruhe. Werden sich hinten schon den Stau aufbaut und keiner mehr rutschend kann. Ich hab manchmal das Gefühl wir sind ja so in unseren Rollen gefangen an diesen persönlichen. Wie siehst du das?

Ja, absolut nicht. Ich glaub, dass man auch ganz unsicher wird, weil man ja zu viel liest. und auch das Autonomie, der ist sicherlich auch ein Teil daran, wie man sich zu verhalten hat als Elternteil, was richtig und was falsch ist ... Und es ist dann aber auch so eine falschverstandene Bedürfnisorientierung.

Ja, Autonomibeschreibung ist wichtig. Es ist ein Grundbedürfnissen von dem Kind, dass es autonom werden möchte. Aber gleichzeitig bedeutet jetzt Bedürfsorientierung zum Beispiel nicht, über allem steht. Und das erlebe ich schon manchmal, dass es dann einfach auch eine falsch verstandene Form von Bedürfnisorientierung ist.

Weil es so das gesunde Mittelmaß ... Also wo ist es eben richtig zu sagen ja da ist mein Kind jetzt autonom oder darfst du auch autonom sein? Da steht der im Vordergrund. und dann gibt's eben manchmal die sozialen Regeln, die einfach dann stehen weil ohne das gehts halt einfach nicht. und das ist ja auch was wichtiges, was wir Kindern vermitteln müssen dass man eben ein soziales Wesen ist und im besten Falle sich auch sozial verhält.

Und das geht an den Kindern natürlich in bestem Fall von uns, wenn wir da eine Vorguldfunktion sind an vielen Stellen aber eben auch, wenn mir da auch ganz kleine Grenze setzen und sagen du pass auf, das geht dir so einfach nicht und du wirst jetzt da einfach von der Rutsche gehen müssen. Schau mal hinten ist der Staub!

Das kann man natürlich im Nachklapp dann auch erklären und das Kind begleiten und nicht einfach wegreißen und sagen hier geht gar nichts. Aber das ist mit in unserer Verantwortung, Kindern beides beizubringen letztendlich. Was mache ich, wenn ein anderes Kind die Rutsche provokiert? Das kann nicht einfach so runternehmen!

Ne. Ja... was mache ich? Gute Frage. Wenn die Eltern da nicht eingreifen, also wenn die Eltern dabei sind bleibt mir letztendling nur das mit meinem Kind zu besprechen und zu sagen, jetzt guck mal an, das Kind rutscht nicht. Wie fühlt sich das für dich an, der Transfer ... Du hast das auch schon mal so gemacht.

Und es fühlt sich nicht gut an, dass ist nicht okay. Ich kann das Kind da nicht runterholen. Da vertraue ich oder hoffe einfach dann ein Stück weit auf die anderen Kinder. aber ich muss bei meinem Kind bleiben und das meinem Kind erklären was ... Na wie geht's dir jetzt damit? Schau mal und vielleicht gehen wir erst mal auf die Schaukel und warten.

Vielleicht wird die Rutsche nachher frei und ich verstehe, dass dich das gerade nervt! Das ist jetzt grade nicht so... Aber vielleicht ist das Kind grad in der Notung, kann nicht anders. Ich würde zwar bald begleiten, aber im Endeffekt kann das Kind nicht von nur Rutsche ziehen. Wir sind nicht die Spielplatzpolizei?

So ist es tatsächlich! Es fehlt manchmal das Gefühl, dass gerade durch das Internet wie so ein Rechtsfrau-Raum entstanden ist, wo dann derjenige die Spielplatzpolizeie fehlt. Jemand, der einfach sagt hier, das geht nicht und meine Erfahrung oder mein Eindruck ist zumindest dass dadurch, dass es nicht sanktioniert wird.

Dass auch mehr wird und auf eine Weise für manche Menschen das Feedback ist. Es ist okay wenn ich mein Zeug rausschreihe. Und ich finde, das macht oft auch ohnmächtig! Wie erlebst du das bei Eltern? Also, ich erlebe es genau so. Dass das Internet zum rechtsfreien Raum geworden ist oder zumindest manche denken, dass es so ist?

Das lebe ich ganz häufig unter meinen Beiträgen oft auf Instagram, die ja durchaus ... die ja durchaus kontrovers sind oder auch manchmal ein bisschen provokant sind und ja auch konziell einlädt. Einladen, das ist ja auch tatsächlich manchmal so bewusst gesteuert und man macht halt aber eben nicht. und dann merke ich schon dass manche da einfach alles rausrotzen was sie denken unter der Gürtellinie teilweise auch strafrechtlich relevant oftmals versteckt hinter irgendeinem Pseudoprofil.

Also ohne Klarnamen, ohne Bild und alles. Völlig okay, wenn man so im Internet auftauchen möchte aber das sind diejenigen, die dann wirklich ungefüllt hat da wirklich denken sie können jetzt hier alles rausrotzen. Das geht natürlich nicht! Und es gibt keine Internetpolizei, das stimmt. Wie es eine Spielplatz-Polizei gibt, aber es gibt ja trotzdem Mittel und Möglichkeiten.

also ich habe durchaus auch schon Menschen angezeigt gemeldet blockiert eh auch tatsächlich schon in echt angezeigt, dann eben. Wenn es jetzt wirklich einfach gar nicht mehr lustig war. Aber natürlich erlebt man das und ist dann vielleicht auch selber manchmal versucht hat, das vielleicht so zu machen, aber da muss ich an die moralische Instanz appellieren oder an die eigene Moral wie möchte ich mit Menschen umgehen?

Und wie möchte Ich dass man mit mir umgeht? Wie definiere ich Social Media zum Beispiel jetzt in dem Fall? Und wie verhalte ich mich denn einfach. Also da gibt es Menschen, die haben da einfach ... Ich sag mal eine gute Kinderstube oder halt einfach die ganz normalen Höflichkeitsregeln und manche haben sie halt nicht.

Ob Sie die auch im echten Leben haben weiß ich nicht. Aber im Internet vermisse ich jemandem das sehr. Was macht das mit dir, wenn du beleidigt wirst oder angegriffen wirst, oder bedroht wirst? Ich habe mittlerweile ein dickes Feld. Ich bin so lange Social Media unterwegs, dass es manchmal da rein und raus geht.

Manchmal antworte ich drauf, manchmal zeige ich sogar auch, dass sich dann extra Post drüber macht gar nicht weil was mich hierzu betrifft sondern weil ich zeigen möchte guck mal das kann passieren. oder auch das ist Social Media sind nicht nur süße Katzenbilder oder nette Insta-Hacks sondern es sind halt einfach solche Dinge Und es ist eben kein rechtsfreier Raum.

Das ist so ein bisschen Tagesform abhängig, aber klar wenn's dann sehr unter die Gürtelline geht oder wirklich dann sehr beleidigend wird oder ich das Gefühl habe meine Familie könnte bedroht werden. natürlich macht das was mit mir auch gleichzeitig und da bin ich mit meinem Mann einig weil wir sind beide auf Social Media und haben beide die Verantwortung für unser Kind an der Stelle auch und für unsere Familie sind wir uns einig wir lassen uns nicht von abbringen.

also wir werden weiterhin öffentlich auch politisch uns positionieren, weil das ist ja das was gewollt wird. Dass wir Angst haben dass wir es dann vielleicht nicht mehr tun, dass wir unsichtbar werden und das möchte ich nicht. Wie hast du dir das dicke Fell zugelegt? Über die Jahre einfach also indem ich einfach gemerkt habe dass die Menschen wirklich auch sich Sozialverhalten auf Social Media, die wirklich mit denen man eine Community aufbauen kann.

Die vielleicht noch ein Stück weit mehr Wert aus meinem Content nehmen. Ich nutze ihn ja auch von viel und habe auch viel mehr wert wenn ich andere Konten lese. Dass das viel größer ist! Und dass es eigentlich... Also es wird immer mehr hab' ich das Gefühl gerade so aus einer bestimmten politischen Ecke wird's immer mehr, dass sie sich auch unter Beiträgen sammeln und so.

aber Ich hab für mich definiert, es ist wichtig, dass man über bestimmte Themen spricht. Da nehme ich meine Kraft raus oder meine Motivationen raus. Aber ... ich glaube, das ist über die Laufe der Zeit geworden, dass sich's einfach abstellen kann oder zur Seite stellen kann und drüberlese. Das gelingt mir nicht immer eigentlich.

Also, das Tag ist vorabhängig. Was können Eltern tatsächlich tun? Jenseits von politischen Diskussionen auf Social Media? Auf Social Media? Jenseits davon. Du meinst jetzt für die Demokratiebildung der Kinder, oder? Generell bei dem Rechtsruck, wenn ich den so erstaue. Sie können draußen sich positionieren, sie können einfach auch nicht mitmachen.

Das ist schon mal das Erste. Es gibt ja Menschen, die sind aktiver politisch und Menschen aber jetzt dafür keine Kapazität oder was auch immer haben, die können einfach nicht mit machen. Die können hier Kreuz da nicht machen zum Beispiel. Oder bei manchen Diskussionen sagen du ich möchte da jetzt nicht drüber sprechen.

Ich bin eine andere Meinung, man muss da gar nicht in die politische Diskussion einsteigen. Wir können als Eltern unseren Kindern einfach schon mal Vielfalt vorleben. Was haben wir für Werte? Wie sprechen wir zu Hause zum Beispiel über Minderheiten, wie sprechen wir über Menschen aus anderen Herkunftsländern, wie sprechen wir über andere Lebensformen, wie Wie fließt das bei uns in den Alltag mit ein?

Hab ich Bücher, wo vielleicht nicht nur das klassische Familienbild gezeigt wird. Und ohne dass sich's jetzt benennen muss. Gibt ja wirklich viele schöne Verlage und viele schöne Bücher. Wo es einfach ganz natürlich ist, wo nicht plakativ steht ... Das ist jetzt ein Kind aus dem anderen Land oder dieses Kind hat zwei Mamas.

Sondern da ist halt eine Geschichte und dann gibt's halt Mama-Mama oder Papa-Papa. Wenn einer andere Familie gibt's dann Mama-Papas. So wie es auch ist in der Gesellschaft, ohne dass es groß ist. All diese Dinge können Eltern schon tun. Wie lebe ich das einfach meinem Kind im Alltag vor, wie gehe ich damit um?

Ab wann verstehen Kinder überhaupt Diskriminierung? Ich hab schon im Kindergartenalter und tatsächlich vielleicht auch schon ... im Kleinkind Alter tatsächlich. Diskriminierungen kann ja auch sein, meine ältere Schwester kriegt irgendwas und ich nicht. dann fühlen sich die auch schon diskriminiert. Also das ist ja das Gefühl, jemand anderer kriegt was und ich nicht oder darf was und ... Ich darf's nicht oder hat was und das ist eine Form von Diskriminierung.

Das passiert da nicht unter dem Label Diskriminierungen sondern unter dem ... Das fühlt sich irgendwie nicht gut an, es ist ungerecht. Und das passiert ja wirklich im Kleinkind Alter tatsächlich. Und dann kann es natürlich passieren, dass sie wirklich konkrete Erfahrungen machen in der Gita zum Beispiel.

Dass die selber vielleicht ausgeschlossen werden oder dass Sie merken, wenn Sie jetzt vielleicht eine andere Herkunft haben an das Aussehen, vielleicht als die anderen Kinder, dass Sie vielleicht selber diskriminiert werden? Oder dass Sie es merken und ein anderes Kind diskriminieren wird? Weil es eine andere Sprache spricht, weil's anders aussieht.

Aber Kinder sind das sehr viel unvoreingenommener. Ein kleines Beispiel, meine Tochter hat mit zwei, ich hab sie ne Puppe geschenkt bekommen, die hatten eine Hautfarbe gehabt und das war immer die Puppen mit dem Lila Kleidt. Ja? Also so hat sie die Pappe unterschieden, ja? Mhm. Da war Hautfarber überhaupt gar keine Rolle gespielt.

Wir machen dann ein Thema draus, oder wachsende machen da nie ein Thema. Oder merken sie, warum ist das jetzt anders? Aber erst mal empfinden die das ... Ja, hat jemand dunkle Haare helle Haare, helle Haut und dunkle Haut. Das spielt keine Rolle für Kinder erstmal. Also es hilft wenn ich das Kind quasi auch mit verschiedenen Lebensrealitäten, ob's Puppen sind oder Bücher sind, quasi konfrontiere nicht, sondern dem das einfach zeige ohne das zum Thema zu machen.

Was mache ich aber, wenn mein Kind z.B., was sagt? Z.B. so etwas wie warum ist der so komisch? oder... Manchmal ist es ja auch, wenn Kinder Behinderung sehen, dass sie sagen, das will ich nicht weil die irgendwie Angst haben und dass sie das irgendwie, dass ihr da ... Das auch bekommen könnt, ne? Was antworte ich da?

Oder die Fragen auf der Straße, warum ist die Frau so-und-so oder der Mann so? Ich würde sagen, ganz unaufgeregt. Ich erlebe es dann manchmal, dass Eltern beschämt sind und das Kind wegziehen. Ja. Ähm ... ich würde da ganz unaufgeregt mit dem Kinderns Gespräch gehen. Was macht ihr denn da gerade Angst?

Oder einfach auch Erklärern, nee, das kannst du nicht bekommen! dass es nicht ansteckend im Rollstuhl zu setzen, zum Beispiel. Aber guckt mal vielleicht hat der Mann die Frauen Unfall gehabt oder ist so auf die Welt gekommen? Das kann passieren! Also das würde ich wirklich sehr unaufgeregt einordnen als das Teil einer Lebensrealität, die uns einfach begegnet und Manchmal ist es schwierig.

Ich hab z.B. selber die Situation mal, da haben wir uns zusammen im Auto, mein Mann und ich haben unsere Tochter aus der Kita abgeholt und dann hat meine Tochter von einem Erlebnis in der Kita erzählt und gesagt, alle Menschen, die dunkle Hautfarbe haben sind doof! Weil man mir fast gegen den Brückenpfeiler gefahren, weil das fände bei uns einfach gar nicht statt, ja?

Und jetzt mach irgendwas daran, wie sie sagt... Also raus kamen, dass einfach drei Jungs in der Kita meiner Tochter sind. Die einfach eine andere Hautfarbe haben und die auch wirklich gemein waren. Und da werden halt aufgetröselt. Das waren halt die ersten ... Also die hätten noch grüne Haare haben können oder rote Haare.

Das war die erste Erfahrung tatsächlich mit dem Bereich damit. Und das waren halt einfach ... Die haben halt die kleinen Mieting geärgert. Das hat aber unabhängig von einer Hautfarber. Die hätten auch, wie gesagt, rote haare haben. Da sind wir dann ins Gespräch gekommen. wirklich unabhängig von der Hautfarbe ist, dass es auch Jungs mit einer helleren Hautfarbige gibt.

Die auch mal doof sind oder andere Mädchen die doofs sind. Dass das überhaupt nichts damit zu tun hat und das hat sie dann schon irgendwann mal verstanden. aber das war halt ihre allererste Erfahrung. lieber halt leider so. Aber das hat erst einmal nicht mit der Haut farbe Zutun gehabt sondern die hätten auch... Das sind alle Jungs im grünen T-Shirt sind doof.

also weiß ich meine das ist erstmal die Zuordnung völlig Noch gar nicht mit dem rassistischen Hintergrund. Unsere Aufgabe als Eltern war es, das aufzugreifen und ihr zu erklären. Da sind wir schon ein Stück weit auf das Thema Rassismus gekommen wie man über Menschen spricht usw. Das hat sich dann auch sehr interessiert.

Ja, das haben wir halt thematisch aufgegriffen. Das finde ich schon wichtig, dass wir Eltern das nicht so stehen lassen, sondern wirklich dann auch schon sagen ... Hey! Das ist eine Formulierung, die ist nicht okay. Weil sie hat einfach nichts mit der Hautfarbe zu tun. Die haben dich geärgert, ich verstehe, was können wir denn tun?

Dass es euch damit besser geht wie ihr euch positionieren könnt. Aber ja... Also da war für uns erst mal so, wow, warum sagt unser Gehirn so was? Ja, es hat sich dann aufgeklärt. Was mache ich, wenn ich solche Aussagen, wenn die aus einem näheren Umfeld kommen von Erwachsenen? Ich würde ganz klar sagen, ich möchte nicht, dass ihr so sprecht.

schon gar nicht vor meinem Kind und auch nicht in meinem Umfeld. Also ich sehe es anders, wenn ich dabei bin so nicht hören, möchte das wieder anders zuersprechen. Mir ist wichtig, dass wir wieder anders überspringen. Kommt ein Stück weit drauf an wie's ist. Das ist vielleicht eine enge Bezugspersonen die Eltern, Tante, Schwester was auch immer Menschen mit denen wir oft Kontakt haben.

Es ist jemand im Bus und wir hören das einfach. dann würde ich tatsächlich auch eingreifen. also wenn jemand rassistisch beleidigt wird oder so und würde meiner Tochter auf, wenn sie dabei wäre, erklären das ist nicht in Ordnung. Und ich glaube, dass es auch ein Stück weit was Kinder von uns lernen müssen, positionieren wir uns.

Das ist natürlich jetzt einfach zu sagen, ich sitze hier am Schreibtisch und bin jetzt nicht in der Situation. Man muss sich gucken, dass man sich selber nicht in Gefahr bringt. aber ich glaube man kann immer irgendwas sagen oder demjenigen zur Hilfe kommen oder zu sagen hey ich möchte das nicht. Ich finde das nicht in ordnung, was die da gerade sagen.

Und dann ist natürlich die fängere Familie her, muss ich mir überlegen. Ist es wirklich mal so ein Spruch oder ist das eine Haltung, die dahinter steckt? Und Familie sind man bisschen schwierig. aber wenn's Freunde ... Ich sag mal ausgewählte Personen sind, selber ausgewehlte Personen, muss man für sich schon überlegen.

möchte ich mit diesen Menschen noch weiter befreundet sein, die solche Dinge einfach raushauen oder vielleicht sogar ihr Kreuz an der entsprechenden Partei machen, wenn das so ne Haltungssache ist. Heute habe ich eine Heulattacke meiner Großen mit Spiegeln und da bleiben, gut überstanden. Ich bin richtig stolz darüber.".

Oder? Ich habe verstanden, warum mich die Wut meines Kindes so triggert – also mich triggart! Weil ich selbst nie gelernt habe damit umzugehen. Diese Erkenntnis hat unglaublich viel verändert. Oder? Also, ich hab Anfangs noch viel geschrieben. Das habe ich aber auch von zu Hause so leider mitbekommen.

Meine Mutter hat mich eigentlich nur angeschrien… Aber das ist jetzt anders. Ich habe mich verbessert. Also ich bin da echt relaxter geworden.". Das sind drei Stimmen aus Wut machts gut, von Teilnehmerinnen und Müttern, die zwölf Wochen lang durch Wutmachgut gegangen sind – die ich zwölft wochenlang begleitet habe bei der Wut ihres Kindes und ihrer eigenen Wut.

Und jetzt gerade merke ich wieder wie viel sich schon verändert nach wenigen Wochen im Programm! bei Teilnehmerinnen, die wenige Wochen dabei sind. Und das Besondere ist so ... dass dieses Programm nicht anstrengend ist. Das Schreien unserer Kinder ist ja schon anstrend genug und manche fragen dann tatsächlich auch, wann fangen wir denn an?

Wann zeigst du uns in den Techniken? Weil... Die Art, wie ich das mache sich so sanft anfühlt weil die Schritte so klein sind, weil es so machbar ist. also wir beginnen zum Beispiel damit zu beobachten. Wir üben uns selbst zu beobachten. Erst danach beginnen wir mit Selbstregulationen, also wir nehmen uns einfach unglaublich viel Zeit und das ist etwas was beim Lernen oft übersehen wird wie wertvoll es ist wenn wir langsam machen ja und wie entspannend das sein kann langsam zu machen.

Und dann plötzlich merkt man nach wenigen Wochen schon Boss hat sich was verändert. Letzten der Teilnehmerin die sagte hey die Wuternfelder sind weniger geworden Die waren dreimal am Tag da eigentlich und dann waren sie plötzlich nur noch alle zwei Tage einen Wutausbruch. Das ist eine wahnsinnige Verbesserung, deswegen liebe ich diese Arbeit so weil es real in den Familien etwas verändert.

Weil die Familien, die Eltern plötzlich in der Position kommen wo Sie sagen können Ich bin in der Lage mein Kind zu führen dem Halt zu geben. Also wenn du auch dabei sein willst, bucht ihr jetzt ein Gespräch mit jemand aus meinem Team. Den Link dazu findest du in den Shownotes. Also glaubst nicht das wir die Leute auch irgendwie überzeugen können oder dass es hilfreich ist im Gespräch zu bleiben?

Ja doch natürlich ist es wichtig auch mit ihnen im Gesprächen zu bleiben. ich glaube Also, ich bin für mich mittlerweile leider an einem Punkt durchsagen muss. Ich versuch das tatsächlich natürlich ins Gespräch zu gehen. aufzuklären ist ja ein Stück weit Teil meiner Arbeit auch aufzukleeren. aber wenn nicht merke da geht einfach gar nichts mehr.

dann muss ich mich selber schützen und dann muss sich vielleicht auch mein Kind schützen. oder muss ich vielleicht irgendwann auch mal sagen du dann passen unsere Lebenswelten einfach gar nicht mehr zusammen. tut mir leid dann trennt sich es einfach hier. Aber klar der erste Weg sollte immer sein ins gespräch zugehen.

Ja, schwierig. Ich finde es auch extrem anstrengend. Also ich hab doch schon so Gespräche geführt mit Bekannten und das war wirklich sehr, sehr anstrendend. Und mal bin ich ... Keine Ahnung, ist es einfach nur laut geworden? Es ist tatsächlich auch zu einem Punkt gekommen, wo ich dachte, weil dem anderen macht's ein bisschen klick.

Weil wir bis in eine frühe Erfahrung gegangen sind in der Schule, Mensch mit Migrationshintergrund einfach auch gemobbt wurde oder verprügelt wurde. Und der Dreh war tatsächlich dann, ich weiß gar nicht wie, wer hat dir denn geholfen? Hatte keiner geholft und doch ... Dann kam Raus. die ihm geholften haben waren aber aus der gleichen Gruppe von Menschen mit Migration in den Grund.

Das war schon so ein bisschen magisch. Ich weiß nicht, wie nachhaltig sowas ist, Wo ich mir dachte, das hängt ganz schön weit zurück. Diese Erfahrungen ... Und es ist so oft dieses, da sind die aus der Türkei Syrien keine Ahnung wo kommen und dieser Umschwung auf ... Das waren Männer zum Beispiel, die aus Syrien kamen.

Dieser Teil wird sehr gerne ausgeblendet. Also was? Der Thema männliche Gewalt. Ich hab auch nicht immer die Kraft dazu. Das versteh ich. Es ist auch super anstrengend, also ... Wir haben auch eine bekannte verloren, sag ich jetzt mal, die uns schon wichtig war und vor allem meiner Tochter wichtig war.

Die irgendwann dann mal ... sich geoutet hat, sage ich jetzt einmal. Und es irgendwann gesagt hat, ich möchte nur das Wiss, weil ich sitze bei euch am Küchentisch und ich bin noch mit eurer Tochter zusammen. Ich wähle diese Partei halt nicht? Ich will die AfD. Und das war echt ein Schock. Also, dass wir politisch jetzt vielleicht nicht ganz die gleiche Linie haben, das war schon klar.

Aber alles was für mich so demokratischen Spektrum ist, würde ich vielleicht nicht alles wählen aber es okay, ne? Darf man ja haben, aber ... aber das hab' ich nicht erwartet und da war ich echt schockiert und ... Da war's dann irgendwann relativ schnell klar Nein! Dann können wir auch nicht mehr zusammen im Küchen Tisch sitzen und abends ein Glas Wein trinken und zusammen grillen.

Das geht nicht und ich möchte nicht, dass meine Tochter in diesem Umfeld groß wird oder ... Das wird natürlich nicht mit meiner Tochter über Politik sprechen. Aber da geht's für mich ja um Werte, was hab ich für Wertehaltung? Was habe ich für eine Einstellung zu unterschiedlichen Dingen? und bei ihr war es so, dass da einfach so viele Plattitüden einfach dann kamen aber so überzeugt, wo ich dachte, was soll ich denn machen?

Ja, ich kann mich noch sieben Mal unterhalten, du kannst mein Instagram-Account lesen. Ich werde dir nichts Neues sagen können.". Und du wirst mir mit deinen Plattitüden wiederkommen. Ich werde an dich nicht rankommen, da muss ich mich selber schützen. Da muss ich meine Familie eben selber schützen. Weil ... Ja, ich kann das nicht.

Also, ich bin wirklich an dem Punkt, wo ich sage, wenn du meinst, du musst dieser Partei dein Kreuz schenken, dann verrätst du alles, was mir wichtig ist und dann geht's nicht. Da ist Freundschaft natürlich, weil das war auch ... Ich hab das ja auch mal thematisiert auf Instagram. Wenn ja, dann war es aber keine Freundschaft.

Ähm, ja vielleicht. Aber Freundschaft passiert für mich schon auf einer gleichen Wertehaltung zumindest so. die grundsätzlichen Werte sollten gleich sein und die sind nicht mehr gleich. dann also das geht für mich nicht zusammen und dann passt es einfach auch nicht mehr. Und dann muss man sich entscheiden und ich habe mich für den Weg.

wir können keinen Kontakt mehr haben. Du hast den Kontakt komplett eingestellt? Ja wenn man sich sieht grüßt man sich aber wir werden jetzt nicht mehr zusammengrillen oder abends dich auf ein Glas Wein treffen. Krasser Also, weil die Person mit so einer Überzeugung diese Partei wählt und dann denke ich okay.

Aber dann hat es für mich nicht mehr nur wo ich manchmal ein Kreuz an der Wahlkabine, sondern eben was habe ich für grundsätzliche Werte? Könnte sie verstehen, was das bei dir ... wie du so gegen diese Parteil bist? Nein, gar nicht. Also für sie wäre es okay... Für Sie sind wir ja die ganz furchtbar unserer Kreuz machen und kann das Wort nicht mehr vollziehen.

Aber für sie wär's kein Problem! Und sie kann nicht verstehen dass jetzt ausgequenzt wird von uns nur weil sie die AfD wählt. Das hat sie gar nicht verstanden. Man könnte die Politik ja ausklammern. Aber das ist was, da kann man Politik ausklimmen. Wenn wir uns mit Freunden treffen, dass wir über Politik sprechen, ist es gar nicht.

Da muss ich mich leider wiederholen so einen Wertekan und einfach dahinter ... Und der kam komplett ins Wanken. Geht das nicht? Also geht das nicht mehr? Was mach ich wenn mein Kind jemandem ausschließt, wenn er selbst quasi ausgrenzt? Was ja schnell passieren kann. Kinder sind ja schnell dabei mit ... Du bist nicht meine Freundin, ich lad dich nichts zum Geburtstag ein.

Das muss ich auch gerade denken? Ja das passiert regelmäßig und am nächsten Tag sind sie natürlich wieder Freunde dann und laden sich gegenseitig zum Geburzag ein. Ich glaube, dass kommt so ein bisschen drauf an. Es ist jetzt ein, ich lade dich nicht mehr zum Geburdstag ein weil wir gerade miteinander gestritten haben, wissen, dass es in zwei Stunden schon wieder anders ist würde ich's einfach gar nicht groß kommentieren.

Wenn ich aber merken würde, dass mein Kind vielleicht mit anderen Kindern zusammen systematisch jemandem ausgrenzt oder ... Da schon irgendwelche Strukturen da hinter sind, also nicht wissendlich. Würde ich mit meinem Kind ins Gespräch gehen und sagen hey ... Ich bekomme das mit oder du erzählst mir das auch?

Danke für deinen Vertrauen. aber warum macht ihr das? Oder warum tust du das? Glaubst du wie sich das andere Kind fühlen könnte? Je nach Alter natürlich. Bei einem kleinen Kind wird es schwierig, bei einem Forschukind, Schulkind kann ich vielleicht auch mit wie würd's dich anfühlen. oder warum schließt das Kind aus?

Man muss ja nicht mit jedem befreundet sein spielen immer. Aber dann lasst es halt einfach, man muss ja da nicht auch noch irgendwas hinterherrufen oder das Systematisch machen oder so. Weil das ist nicht okay, das finde ich nicht in Ordnung und ich würde es aufgreifen auf jeden Fall. Kommt ja manchmal aus der Kita oder aus der Schule ne?

Ihr Kind hat das und das gemacht. Genau, ich würde kein Verstehen wollen warum. Warum grenzt mein Kind jetzt ein Kind bewusst aus was? Und versuchen das irgendwie so zu lösen, eben mit dem Ja, du musst nicht mit jedem spielen. Du musst nicht befreundet sein aber das kann man auch anders lösen. Du muss nicht mit jedem spielen ist ja manchmal schwierig in der Kita.

wenn das Kind dann... ...nicht mitspielen darf ne? Also zum Beispiel... Das kann der also umgreifen dass dann plötzlich die Kinder die da sind in dem vielleicht in der Altersgruppe Dann einfach sagen die du darfst nicht mitspiellen! Du bist blöd und jeder der is doof Ja. Dann wünsche ich mir natürlich auch von der Kita, dass sie das so ein Stück weit aufgreifen und gucken, wie kann man das andere Kind integrieren in den Alltag?

Und wenn die Rückmeldung käme, meine Tochter schließt eben systematisch da einen Kind aus und sagt das ständig immer, würde ich schon herausfinden wollen, warum. Ob es nicht doch bestimmte Situationen gibt, wo das Kind vielleicht doch mitspielen kann oder ihr ja auch ... den Impuls mitgeben, vielleicht kennst du das Kind gar nicht wirklich.

Vielleicht ist er ein cooles Kind aber hat noch keine Möglichkeit unter Beweiszustellen oder sich so zu zeigen. Weil ihr gebt dem Kind ja gar keine Chance und vielleicht wäre das eine Möglichkeit? Würde dann aber schon auch drauf hoffen dass die Kita das auch ein Stück weit aufgreift im Kita-Alltag, dass da eben gar nicht der Raum ist, dass Kinder so systematisch ausgeschlossen werden.

Und es passiert im Kita Alltag. Das kennen wir ja auch aus unserer Kindheit. dass er auch ein Stück Rollenfindung positioniert in diese Gangbildung, Gemeinschaftsbildung. Es ist positiv wie negativ das gehört ja alles irgendwo dazu aber sollte natürlich begleitet werden und an der Stelle dann eben auch ein Stuck von der Kita.

Die Gang-Bildung habe ich auch noch, da rinnern wir uns auf einem unserer Kinder und das ist per se ja wir und die anderen. also da ist wie du sagst es ist wichtig zu finden. okay so fühlt sich Gruppe an in der Abgrenzung zu andern. Und dann ist ganz schnell, ihr dürft nicht ... Ihr seid nicht mit unserer Bande?

Ja. Wenn es zwei Banden sind, ist das noch okay. Aber wenn es eine Bande ist und von Vorschulkindern an das eine Vorschulkind steht alleine, ist es halt nicht mehr lustig. Dann ist auch nicht okay! Und dann muss man eben schauen, dass man Wege- und Möglichkeiten findet, wie man das Kind integrieren kann, so ein Stück weit.

Aber das ist auch mit Aufgabe der Kita zu gucken. Das vielleicht auch mal auch zu greifen, also man kann in der Kita durchaus auch über solche Dinge sprechen den Morgenkreisen Kinderkonferenzen je nachdem wie die Kita halt aufgestellt ist. Ist sie eh sehr demokratisch unterwegs gibt es regelmäßig auch Kinder Konferenz und zum Beispiel Kinder beteiligt werden wo man solche Dinge einfach auch gut besprechen kann Weil die Kita hat das an vielen Stellen vorliebt.

Wir sind eine Gemeinschaft, und hier wird jemand systematisch ausgegrenzt. Zumindest nicht die komplette ganze Zeit! Ja? Also ... ja. Was mach ich, wenn mein Kind ausgegrenzen wird? Mit Leiden. Ähm ... Ja, gute Frage. Dem Kind immer das Gefühl zu vermitteln auch ... Die schauen, warum könnte es so sein?

Warum ist ... Also, zu verstehen, warum das so ist und das Kind zu stärken. Aber du bist nicht verkehrt! Wie kann ich dich stärken? Wie kann Ich dir vermitteln, dass du trotzdem okay bist und gut bist und deine Stärken hast? Und da kommt's ein bisschen drauf an. Welches Alter mit wem kann ich ins Gespräch gehen?

Ich würde definitiv das Gespräch mit der Kita suchen. Da eine Idee hat, warum es denn so wäre. Ob man, wie man versuchen kann, mein Kind damit zu integrieren und zu gucken, dass man vielleicht ins Gar nicht anders geht. Zu Hause dann halt Privatkontakte knüpft, wo mein Kind dann integriert ist in einen anderen Freundeskreis.

Aber es ist auf jeden Fall ... Es muss sich furchtbar anfühlen, das ist furchtebefür ein Kind ausgeschlossen zu werden. Das Kind muss auf jeden fall begleitet werden. und gestärkt werden eben. Vielleicht kann man sogar eine Lösung finden, dass man es offen anspricht oder die Kinder vielleicht auch mal zu Hause einlädt.

Da gibt's dann doch verschiedene Möglichkeiten. aber ist auf jeden Fall wichtig das Kind zu stärken und zu sagen du bist nicht falsch. Und das ist nicht okay. Würdest Du mit den Eltern ins Gespräch gehen? Von den anderen Kindern? Eine schwierige Frage kann ich jetzt so pauschal nicht beantworten. Vielleicht... Also, ich find's immer schwierig zu sagen hey hier dein Kind und so.

Weil ich finde das muss schon ein Stück weit auf Kind Ebene passieren. aber vielleicht wenn nicht in der kompletten Not wäre mir nicht mehr zu helfen wüsste vielleicht würde ich ins Gespräch gehen Aber ich glaub ich würd die Kita lösen. also ich würde versuchen es über die Kita zu lösen Und jetzt da nicht die anderen Eltern zu kontaktieren glaube ich Ich bin nicht in dieser Situation.

Ja Wir haben es tatsächlich in der Grundschule erlebt, dass uns eine Mutter angesprochen hat und gesagt hat. Euer Kind hat das und das gesagt oder hat dann mein Kind irgendwie ausgeschlossen oder beleidigt, ich weiß nicht was. Das war gut! Weil wir konnten das hören und haben mit unserem Kind gesprochen und gesagt, was ist passiert?

Wie fühlt sich das andere Kind? Was glaubst du? Und was bräuchte das jetzt? Dann ist unser Kind auf die Idee gekommen okay... Ich muss da wohl hin machen. Und dann hat das den Schritt gemacht. Das war gut für uns, ne? Ich weiß an einer Stelle sind wir in der Weiterführende Schule ... haben wir das nicht eskaliert und unser Kind hat lange gelitten unter dem besten Freund, der plötzlich sich abgewandt hat.

Da denke ich im Nachgang, da dachten wir auch okay, weiter für eine Schule und so. Aber mit zehn oder so sind die ja noch klein, ne?! Ja natürlich! Die Weise, dass nach oben geht ist du. Leider nimmt in der Regel die pädagogische Kompetenz der Lehrkräfte ab. Das heißt, es ist ja bei uns leider umgekehrt proportional zum Saläer.

Ist die pädagogische kompetenz des sogenannten Pädagogen. Auf Uni-Ebene ist das dann gleich null. Die werden am besten bezahlt und unten die Menschen, die jetzt hier drin sind Die haben die höchste Kompetenz werden auf schlechtesten Bezahl, das finde ich mal ein bisschen traurig. Ich würde es auch umdrehen.

Ich glaube da muss man eben gucken was sind das für Eltern und wie können wir es im besten Falle gut lösen? Das ist ein gutes Beispiel! Also ein gutes Beispiel aus deiner eigenen Erfahrung. Und ich glaube, da muss man für sich selber gucken wie sind die anderen Eltern? Wie kann ich mit ihnen ins Gespräch gehen?

Das muss man, glaube ich für sich selber ein bisschen herausfinden. Das ist wichtig aber klar wenn man es nicht anspricht dann kann man auch nichts verändern. und was glaube ich absolut wichtig ist eine streiche Glaube dass das eigene Kindesgefühl hat die Eltern stehen einem hinter einer gemeinsam den Weg zu finden ob das der weg ist.

wir sprechen mit den anderen Eltern Wir sprechen mit der Kita mit den Lehrern um einen Weg dich zu stärken. Aber du musst ja nicht alleine durch und wir stehen so ein hundert prozent hinter dir egal Ob Du ausgegrenzt wirst oder ob du derjenige bist der ausgrenzt. Deswegen haben wir dich ja nicht weniger lieb, aber finden einen Verhalten trotzdem nicht in Ordnung und versprechen jetzt drüber und dann versuchen wieder gemeinsam mit den Lösungen zu finden oder wenn das Kind eben ausgegrenzt wird.

Aber wir sind da! Und wir versuchen da jetzt den Weg zu finden, sei es mit Gespräche zu führen oder wie auch immer. Das hat also quasi vermutlich auch etwas stärkendes Resilienz, wenn ich diese Erfahrung mache. Da ist jemand da, der nimmt mich erst mal an, wie Unabhängig von meinem Verhalten und sagt, ich bin für dich da.

Und wir finden eine Lösung. Das gibt ja ein gutes Vertrauen auch. Absolut! Wenn das von Anfang an so gelebt wird ist die Wahrscheinlichkeit wahrscheinlich auch noch höher dass Kinder dann auch wirklich mit den Themen nach Hause kommen. Du, Mama weißt du? Ich muss dir was sagen. Und dann ist es das harmlosere Rest in unseren Augen aber fürs Kind doch irgendwie schon belastend und ... Ja, du kannst mir alles sagen.

Dieses Gefühl zu vermitteln ich höre dir zu. Ich höre auch wirklich zu. Du kannst mir alle sagen, ich stehe hinter dir, wir finden eine Lösung. Ich kann dir gleichzeitig auch sagen, dass fand ich jetzt doof. Aber dieses Gefühl zur Vermittlung, deswegen hab' ich dich nicht weniger lieb oder deswegen bist du nicht weniger werd'.

Und ich glaube, wenn das von Anfang an einfach schon wie so ein Samen gesehen wird. Denn je nachdem was dann halt in den ... Wenn sie dann Teenie sind oder Schulkind. Also wenn Sie diese Erfahrung haben, ich kann kommen und sagen, egal was es ist. Mama und Papa stehen immer hinter mir. Die sagen mir vielleicht okay, fand ich jetzt auch doof aber wir kriegen das gemeinsam hin ja?

Das ist extrem wichtig dass Kinder da einfach das Vertrauen haben. Ich kann alles sagen Ich werde gehört und ich werde jetzt nicht mit Liebesentzug sanktioniert oder befinden mich jetzt doof. Also es wäre für mich das Schlimmste, wenn meine Tochter irgendwann beim Teenie-Alter sagt, ich trau mich nicht nach Hause!

Oder das traue ich mir nicht meinen Eltern zu sagen? Ich hatte eine Freundin als Teenie, das weiß ich noch... Die hat bei solchen Sachen die sich meiner Mama anvertraut. Und da hat sie sich nie nach Haus getraut, sei es eine schlechte Note oder irgendwas. Das war nicht erst Kind schon ganz schlimm. Und das ist was, dass sich tatsächlich mich auch geprägt hat als Kind und Teenie.

Wir können uns alles sagen wir reden über alles. Das ist egal. war es, ich kann immer mit allem nach Hause gehen. Finden die nicht doof? Finden sie auch mal mal doof und sagen ... Na weiß, nicht okay! Aber ... Sie stehen hinter mir. Ich kann mit allen nach Hause kommen. Das versuche ich meiner Tochter zu vermitteln.

Es wäre für mich als Mutter wirklich schlimm, wenn ich irgendwann mitkriege, meine Tochter traut sich nicht nach Hause weil sie Angst vor eine Reaktion oder was auch immer hat. Das fände ich ganz schade. Macht dieses Gefühl von, ich bin angenommen ... Und was aber bedeutet auch? Wie sagst du, die sind nicht mit allem zufrieden, dass ich auch mit diesem Widerspruch und der Frustration und vielleicht der Unterschiedlichkeit meiner Meinung und dem meiner Eltern umgehen kann macht das auch demokratiefähiger?

In meinen Augen ja schon. Weil ich einfach von klein auf gelernt habe, man darf auch ... unterschiedlicher Meinung sein, man darf auch unterschiedliche Meinungen haben. Familie ist ja auch nichts anderes als ... wäre schön, ne? Als Demokratie, es gibt natürlich Familien da wird sehr autoritär auch Elternschaft gelebt.

aber also bei uns jetzt zum Beispiel überhaupt die schon, dass wir eine demokratische Familie sind. Ja, ich hab so ständig entscheidet meine Tochter nicht in welcher Stadt wir wohnen Aber sie darf in vielen Dingen schon mit entscheiden oder sie wird gehört zumindestens, ja. Und dann stimmen wir ab und das heißt was gibt es heute Abend zu essen?

oder was wollen wir in den Wochenende machen? Oder wir haben eine Wand gestrichen zum Beispiel im Esszimmer und ich glaube wenn's dann eh ging werde jetzt pink. da hat mein Mann von seinem Veto recht gebraucht gemacht. Jetzt haben uns auch ein Rotgeinig zog. also sie wird gehört, sie wird mit zumindestens gehört Sie darf damit reden und Mama darf sich auch Dinge entscheiden so Da lernt sie von klein auf, ich hab eine Stimme und die ist was wert.

Die steht das nicht überall, es wird nicht immer nur gemacht, was ich sage aber wir versuchen dann Konsens zu finden. Und da muss man einfach schauen wie können wir leben zu Tritt zu Hause? Dann muss man schauen dass alle drei halt happy sind und dass jeder auch zum Zug kommt. mal Wo sind so Bereiche wo deine Tochter vielleicht merkt okay oder du auch merkst da kann die mehr mit entscheiden als in anderen Familien.

Schwierig zu beurteilen, aber wir haben die Rückmeldung aus der Kita zum Beispiel im letzten Elterngespräch schon bekommen. Man merkt dass sie Zuhause viele Teilungen treffen darf. Ich kann es gar nicht an bestimmten Beispielen festmachen, aber sie wird viel mit einbezogen. Wir sprechen was machen wir am Wochenende?

Hast du die ... Was wollen wir heute Abend essen? Sie entscheidet, was sie anzieht, ne? Ich gucke dann schon das jetzt nicht bei minus acht Grad in Bikini Nikita geht. Sie geht nicht im Bikinin Nikita auch so nicht! Aber natürlich gucke ich dann schon und gebe meine Empfehlungen ab oder sag wir nehmen ja zumindestes mit und solche Dinge weil ich bin ja schon noch für ihre Fürsorge zuständig.

Ob sie den grünen Rock über die gelbe Hose zieht ist mir Wumpe. Die Saft durfte sie schon immer selber. Sie hat entschieden die Farbe in ihrem Zimmer, die hat sie komplett selber entschieden. solche Dinge halt. oder wenn wir freisen was sie mitnehmen natürlich gibt es dann ein Koffer Limit oder einen Mengen Limit aber welche Stofftier sie da mitnimmt ist mir auch egal.

das entscheidet sie. Solche Dinge halt einfach ob's jetzt nen Zopf hat oder nicht. also solche Dinge im Alltag entscheidet dann einfach sie. Also so Alltags-Dinge, da darfst du schon ganz viel mitentscheiden. Das doffte sie von Anfang an und das finde ich auch wichtig. Da gibt's natürlich Dinge, die entscheidet sich nicht, weil es einfach nicht in ihrem Entscheidungsradius liegt.

Und manche Dinge entscheiden auch ich nicht! Also falls auch nicht in meinem Entscheidungsradius grundsätzlich liegt ist er dann halt einfach vorgegeben. Manche Dinge sind einfach vor gegeben. So glaube ich schon, dass sie viele Dinge entscheiden darf. Ich weiß nicht ... vielleicht andere Kinder in anderen Familien auch?

Aber ich würde schon behaupten, sie darf ziemlich viel entscheiden und autonom sein. Ich glaube das ist eine Erfahrung die in meiner Beobachtung auf vielen Menschen, die jetzt gerade in der AfD sich bewegen fehlt auch dieses Verständnis dafür. Ich brauche Räume wo ich entscheide da wo ich gehört werde Wo ich entscheidete.

es gibt Räumen wo wir gemeinsam entscheiden und es gibt räume, wo andere entscheiden. Das habe ich manchmal das Gefühl, dass fehlt so völlig. Die Leute wissen dann, sie müssten überall alles entscheiden können und es gibt auch Dinge wo andere Menschen eine fachliche Kompetenz haben oder einfach die Verantwortung haben, das zu entscheiden.

Und das erlebe ich mit Menschen, wo ich auch einen näheren Einblick habe. oft hab' ich das Gefühl die haben vielleicht entweder zu früh zu viel autoritär erlebt. Dass es sich jetzt wie gegen alles wehren, ich meine Freiheit oder sie haben das nicht erlebt von wegen dieser Rücksichtnahme, dass er ins Laissez-Faire übergeschlagen ist.

und du darfst alles permissive aber nicht dieses. Und wie geht's dem anderen? Das ist jetzt meine persönliche Meinung. Ich würde jetzt nicht widersprechen Und ich glaube, dass auch ganz viel Angst dabei ist. Ich merke das auch wenn ich spreche oder lese halt, dass da eine große Angst ist oftmals vor dem Unbekannten und auch viel Information.

Man hört was und springt sofort drauf auf und recherchiert es gar nicht mehr. Es passiert mir auch manchmal, dass ich irgendwas lese und sage echt jetzt? Da muss ich schon innehalten und sagen, ist es denn wirklich so? Hat er das denn wirklich gesagt oder es ist wirklich so vorgefallen? Also, dass natürlich Naman bekommt Newsjahr wirklich fast gutmäßig.

Wirklich von einem Kanälen. man muss ja noch nicht mal eine Zeitung aufschlagen sondern du machst einfach dein Handy auf und dann hast du ja schon tausend Millionen News. und je nachdem welches Medium ich halt auch nutze dann einfach auch gesteuerte News oder halt nicht wirklich sauber recherchierte News.

und da muss ich für mich entscheiden was nutze ich für meine Informationsquelle? Und oftmals sind's eben gerade auch AfD-Wählerinnen die dann eben sehr uninformiert, Dinge glauben oder meinen es ist wirklich so. Oder mit Zahlen dann auch jonglieren wo ich denke so... Einmal drüber nachgedacht oder einmal kurz quer recherchiert und du würdest einfach selber merken das ist einfach nicht so.

Natürlich spielt diese Partei auch ganz viel mit Ängsten und es gibt Menschen die sind da einfach anfälliger dafür weil sie sich gerade eh unwohl fühlen in ihrer Lebensrealität vielleicht. und dann dass natürlich einfach zu sagen ja stimmt wenn jemand alles besser, und ich übernehme das ungeprüft. Mir ist es auch schon passiert mit anderen Parteien, wo ich dann gemerkt habe oder andere Richtungen, wo von links gegen irgendeine CDU-Politiker geschossen wurde ... Ich dachte, unmöglich!

Dann hab ich in das Interview reingelesen, dachte ja, dieser Satz ist gefallen, aber es war noch mehr Kontextrum. Und bin jetzt kein Freund von der Politik, aber so wie er gesagt hat, in der Gänze Es ist nicht ganz so schlimm, wie es dargestellt wurde. Und das wird oft dann auch ... Dann wird Einsatz rausgenommen und der wird groß gemacht.

Und einfach zu gucken, wie ist denn der ganze Kontext? Das braucht aber Zeit! Deswegen bin ich mittlerweile auch vorsichtig in Versuch. Politische Dinge eher aus Medien zu nehmen, die das ein bisschen tiefer recherchieren. Auch da gibt's Fehler, da sind nur Menschen Klar, passiert mir schon auch. Wo ich dann auch mal wieder was gelöscht hab tatsächlich.

Das war jetzt vielleicht echt so aus der Emotion heraus. Richtig genau! Ja da kann sich keiner frei machen. aber wenn es halt irgendwann eine Systematik hat oder meine einzige Informationsquelle ist die Überschriften und macht mir die Welt wie sie mir gefällt, dann wird's natürlich gefährlich. Also auch wenn ich merke, ich kann das nicht selbst.

Ich kann keine Kritik annehmen oder einen Ruck ... Kann meine eigene Meinung nicht hinterfragen wie du sagst und dann zu löschen sagen, das war vielleicht ein bisschen zu schnell? Ich glaub da ist es einfach wichtig. Oder aus so einem Stück der eigenen Kompetenz. Ich behaupte jetzt mal, dass ich politisch relativ sattelfest bin aber auch nicht so ein Thema.

Und dann geht's einfach hin und da hab' ich keine Ahnung! Da hab' mich vielleicht so eine grobe Meinung. Ich hab mir fehlt die Tiefe, einfach. Und dann kann ich dazu auch nichts groß sagen und da kann ich mich mit dem Binden mischen. Da hab ich mir niemals positionieren, weil mir ganz viel Hintergrundwissen fehlt.

Dann lass ich da auch die Finger davon einfach ... Ja, guter Punkt! Barbara, vielen Dank für das Gespräch. Vielen Dank für deine Arbeit aber auch, dass du dich so positionierst und dich zeigst und angreifbar machst und vorne gehst und deine Werte vertrittst. Das ist nicht leicht? Es wird auch nicht leichter, weil aus dem Autoritären und Rechtsextremen einfach viele Angriffe kommen.

Da es vordert sehr viel Mut für die Werte einzustehen. Vielen Dank dafür, dass du da die Fahne hochhältst! Danke schön. Für uns alle. Wo kann man sich mit dir verbinden? Wo findet man deine Fahnen? Meine Fahnde findet man bei allem auf Instagram. Da bin ich die Frau Zauberschön. Da hab ich so einen bunten Blumenstrauß, da schreib' ich über Pädagogik.

Über Feminismus teilweise auch, späte Mutterschaft also einfach über mein Leben so ein Stück weit aber auch ... da findet man schon auch politische Beiträge von mir weil ich nicht leise werden möchte. Super! Link packen wir die Shownotes, da sind auch deine Bücher verlinkt. dann, du hast ja auch Bücher geschrieben.

Jetzt zu den letzten Fragen dich allen meinen Gästen stelle Wenn du an deiner eigene Kindheit denkst Und was hat vielleicht gefehlt in Hinblick auf Demokratie und die eigene Meinung sagen, Demokratiefähigkeit? Dass du dir später selbst beibringen durftest. Tatsächlich an der Stelle nicht viel, weil ich in einem sehr politischen Haushalt groß geworden bin.

Also mein Papa war Parteimitglied einer Partei, demokratisch ihr linksgerichteten Partei oder ja ... Es wurde viel diskutiert bei uns zu Hause, tatsächlich. Als Teenie hab ich schon mit meinem Papa über Politik diskutiert und nicht immer einer Meinung. Ich war schon recht früh Klassensprecherin, ich war früher Jugendorganisation von der Partei.

Und also ... Ich hab ja vorhin gesagt, wir konnten immer über alles reden. Wir waren ein sehr diskussionsfreudiges Elternhaus. Von daher an dieser Stelle. tatsächlich fällt mir spontan nichts ein, was mir gefehlt hat. Das hat mich geprägt aber positiv geprägt, tatsächlich! Das wäre die nächste Frage gewesen.

Wovor bist du deine Eltern dankbar in Sachen Demokratiebildung? Tatsächlich dafür, dass wir schon früher Politik gesprochen haben oder ich einfach mitbekommen habe, dass mein Vater in erster Linie ein politisch denkender Mensch ist und auch einen kritisch denkenden Mensch ist Und meine Mama hat mir vorgelebt das wir über alle sprechen können.

immer. Wir waren eine sehr soziale Familie, sag ich jetzt mal. Uns konnten auch Menschen kommen oder Nachbarn, die bei unserem Küchentisch saßen und meine Eltern dann geholfen. All dies! Dafür bin ich dankbar, dass es mir so vorgelebt wurde.". Und das hat mich sicherlich geprägt und ich wünsche mir, dass es auch bei uns dann so sein wird.

Dass wir irgendwann mal mit unserer Tochter wirklich politisch diskutieren. Es muss ja nicht sein, dass sie unsere Meinung übernimmt, sondern kritisch Dinge hinterfragt. Das hab ich von meinen Eltern tatsächlich gelernt. Wenn du Eltern drei Tipps mit auf den Weg geben könntest für ... Nicht nur Demokratie ihr Kind stärken, sondern vielleicht auch wieder in dieser unsicheren Zeit einfach Sie ihr Kind stärken können.

Ihnen einfach die Stabilität zu geben, du wirst gehört und du darfst eine Meinung haben. Und da diskutieren wir und ich nehm dich wichtig und ich nehme dich ernst. Du bist bedingungslos geliebt. Das ist mal Punkt eins, Punkt zwei wäre schon auch meine Empfehlung wenn einem das wichtig ist dass wirklich auch mit Bilderbüchern oder Geschichten oder so zu unterfüttern wo eben auch eine vielfältige Welt gelebt wird.

Man ist Vorbild einfach und das so als Vorbildfunktion. Da muss man gar nicht laut sein, da muss man nicht in der Partei sein, auf dem muss gehen, sondern es im Alltag vorzuleben. Und das Leben ... Also alles ist ein Stück weit politisch was wir tun aber sich auch nicht verrückt machen lassen. natürlich also ... Das Leben ist ja schön!

Wir leben darin und wir gestalten das und wir sind den Gestalter letztendlich auch von dem wie wir Familie leben, wie wir Gesellschaft leben. Also du bist geliebt und gehört? Kinderbücher eine diverse Welt darstellen und als Vorbild das Selbstleben. Ganz einfach am Alten. Danke dir, Barbara! Sehr gerne.

Wenn du dein Kind bei Wut, Konflikten oder großen Gefühlen begleiten möchtest dann beginnt es nicht mit der richtigen Methode. Es beginnt damit dass dein Kind erlebt ich werde gehört Ich darf eine Meinung haben, die darf auch anders sein als die von Mama und Papa. Und ich bin trotzdem geliebt.". Genau darum geht es auch in meinem zwölf Wochenprogramm.

Wut macht's gut! Alle Infos findest du unter christopher-endpunkt.de oder in den Show notes. Die hat diese Folge gefallen? dann teil sie doch mit einem lieben Menschen. schick ihm den Link dazu. damit hilfst Du einfach diese Botschaft zu verbreiten. Danke dir dafür und wenn es dir heute noch keiner gesagt hat, sage ich dir jetzt auch danke für dein Dasein in deiner Familie.

Alles Liebe dir und bis bald!

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