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Football Finance

EXKLUSIV - Arne Friedrich: „Mich interessiert der Fußball nicht mehr - vielleicht kommt das wieder!“

Montag, 2. März 2026 · 51 min

MP3

Shownotes

EXKLUSIV - Bei mir war der 82-fache Nationalspieler, langjährige Kapitän von Hertha BSC und knapp 250-fache Bundesligaspieler Arne Friedrich zu Gast. Diese Folge ist ganz besonders, denn haben wir haben nicht so viel über Fußball gesprochen wie sonst. Obwohl Arne dem Fußball sehr viel zu verdanken hat und das auch immer wieder betont, hat er mit dem Geschäft aktuell komplett abgeschlossen. Wir sprachen über das bittere und schmerzhafte Ende seiner Karriere, die große Leere nach dem Fußball, seinen neuen Lebensweg und über die Themen, die ihn heute so beschäftigen. Arne hat 2015 seine eigene Stiftung gegründet, mit welcher er Menschen und vor allem Kindern und Jugendlichen die Chance auf ein besseres Leben ermöglichen möchte, doch schon im Jahr 2008 hat ihn ein spezielles Erlebnis umdenken lassen. In dieser Folge geht es um die Erweiterung des eigenen Horizonts, um besondere Begegnungen mit Menschen, um den Umgang mit Rückschlägen und den eigenen Problemen, aber auch um Arnes ganz persönlichen Weg zu seinem aktuell selbstbestimmten und glücklichen Leben - viel Spaß beim Hören!

#ArneFriedrich #DFB #HerthaBSC #FromDoneToDare #Nationalspieler #Podcast #FootballFinance #Interview #Exklusiv #Aufstieg #WM2006 #Sommermärchen #Lebenswandel #fußball

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🎶 „Knockturnal“ - Pufino, Trapbeats
🎶 "ELITE" - Alex Productions - No Copyright Music
📸 Quelle: cremeguides.com/berlin/berliner-lieblingsorte-…

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Intro
Arnes aktuelles Verhältnis zum Fußball
Was ist der Grund für den Abstand zum Fußball?
Gigantismus, Trump und Fußball
Wie kann man sich dein aktuelles Leben vorstellen?
Bist du gerade glücklich?
Als Botschafter für die EURO 2024 in der Ukraine
Meckern über „Luxusprobleme“
Das war die Initiative für die Arne-Friedrich-Stiftung
Eine große Karriere, ein schmerzhaftes Ende und ein neues Leben
Was hat dich in deiner Karriere angetrieben?
Die wichtige Rolle der Eltern
Wie kam es zum Podcast „FROM DONE TO DARE“?
Arnes Tipp für junge Menschen
Outro

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Dann kriegst du erstmal wieder einen Shitstorm, weil du angeblich ja 3 Minuten hinter Fabrizo Romano bist im Viertelfinale ausgeschieden, gegen Spanien in der Verlängerung. Also ich kann mich erinnern, in der Verlängerung hat Deutschland eigentlich immer gewonnen, aber das war mal. Große Gäste, starke Meinungen, unglaubliche Anekdoten und exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines Milliardengeschäfts, das alles nur hier in deinem Podcast für Fußball und Finanzen, das ist Football, Finance und jetzt viel Spaß mit dieser Folge.

Und ich habe wirklich erst so gelernt. Im Laufe der Zeit, was das Leben alles noch zu bieten hat. Wenn der Fußball mal ein bisschen zur Seite geschoben wird. Und du hast ja eben schon in deiner Einladung kurz gesagt, ich habe mit Philosophen gesprochen, mit Politikern, mit Menschen, die alles verloren haben, Nahtoderfahrung, Depressionen, schwere Themen, die wenig adressiert werden. Mir geht es darum, ich möchte aufklären, ich habe dann einfach alles Mögliche ausprobiert, ich habe gelesen, ich habe Spanisch angefangen zu lernen, ich bin nach Guatemala gereist mit dem Rucksack, den ich dir auch irgendwo noch in dem Chaos. Und hab auf dem Vulkan übernachtet. Das erste Mal allein irgendwo.

Das mal so macht. Dinge verändern sich im Leben und ich hoffe auch, dass meine Liebe zum Fußball wiederkommt, weil Fußball ist das, was ich am liebsten gemacht habe. Es hat mir Spaß bereitet, es hat mir meinen meinen, ja. Es hat mein Leben bestimmt. Ich hab dem Fußball unglaublich viel zu verdanken. Ich hab es dann erstmal extrem getrauert, muss ich sagen und wirklich, da kam, guck mal, da hast du die Identität als Fußballer verloren, diese Stadion und das hat mir jetzt gar nicht so gefehlt.

Wie gesagt, ich wollte wieder fit sein, aber irgendwie war auch so die Frage, was kommt denn jetzt als nächstes genau. Herzlich Willkommen zur Football Finance zur 44. Folge zusammen mit einem ganz besonderen Gast. Er hat 82 Länderspiele gespielt. Für den DFB, war Kapitän bei Hertha, knapp 250 Bundesligaspiele, 4 große Turniere gespielt, alles Dinge, über die wir heute nicht reden werden, sondern über seine Zeit nach der Karriere.

Er ist jetzt podcaster, er ist Stifter, war Botschafter bei der Euro 2024, war da in Portugal und auch in der Ukraine unterwegs, unterstützt. Menschen ist sozial engagiert, begrüßt auch in seinem Podcast From Done to Day regelmäßig Menschen aus der Politik, aus den verschiedensten Lebensbereichen, spricht über Gesellschaft, spricht über Change Prozesse, spricht über den Sinn des Lebens und vieles mehr. Und auch das werden wir heute tun. Ich freue mich sehr auf das Gespräch und freue mich, erstmal hier zu sein in deinem kleinen, aber wirklich schönes Studio, herzlich willkommen Arne Friedrich. Vielen, vielen Dank.

Wir können auch ein bisschen über Fußball sprechen, das ist kein Problem, wir haben, wir haben vorab einige Vorgespräche geführt und da habe ich dann schon direkt verlauten lassen, dass ich nicht mehr viel über Fußball sprechen. Aber wenn du n paar Fragen hast, kein Problem. Herzlich Willkommen hier in meinem Keller, das ist ja Podcast. Studios sehen oftmals sehr pompös aus, aber du hast jetzt die Realität gesehen, ne schöne linke Seite, eine unaufgeräumte Rechte.

Zunächst mal müssten wir eigentlich die auf die Seite filmen, das wäre, das wäre schön, der Transparenz halber. Aber nein, ist wirklich, ist wirklich süß und freue mich, freue mich drauf mit dir auch über Fußball zu sprechen. Es gibt ja viele Parallelen, die man dann auch aus seiner aktiven Zeit ziehen kann. Wir werden jetzt nicht noch mal alles aufrollen und dich fragen, wie war es denn gegen Argentinien beim 40, wie war es denn das Tor zu machen, komme ich vielleicht kurz drauf, aber zu Beginn interessiert mich mal, weil wir gerade auch kurz schon gesprochen haben, wie ist denn jetzt wirklich dein Verhältnis zum Fußball aktuell, weil unsere Kontaktperson sage ich mal die den.

Kontakt hergestellt hat. Zwischen uns hat schon gesagt, Du Arne ist nicht mehr so richtig intuiert wie wie verfolgst du den Fußball aktuell noch? Ich würd sagen, mein Verhältnis zum Fußball ist leicht abgekühlt. Es ist es ist so, dass ich eigentlich nur noch ganz selten gucke, ich hab das letzte, weiß nicht das letzte live Spiel, ich war einmal noch bei Hertha zuletzt, da bin ich eingeladen worden von einem Freund und davor hab ich noch einmal das Pokalfinale gesehen mit meiner Freundin, die Kanaderin ist und jetzt nicht wirklich.

Viel mit Fußball zu tun hat, und der wollte ich halt einmal n schönes Spiel präsentieren. Da hat meine alte Arminia auch im Finale gespielt. Wir haben das Spiel glaube ich 6070 Minuten verfolgt, dann sind wir mal n bisschen rausgegangen, haben ne Bratwurst gegessen und war n schönes Ereignis. Meine Familie war auch noch mit dabei, aber das Spiel, ja das hat mich jetzt nicht ganz so interessiert, das war ja auch relativ schnell. Entschieden, leider.

Ich bin mein Herz schlägt auch immer noch für die für die Arminia und ansonsten im Fernsehen läuft es eigentlich gar nicht mehr und ich habe jetzt bis zuletzt noch für ISBN als Experte gearbeitet, das habe ich auch viele Jahre gemacht, das habe ich jetzt auch abgelegt. Seit wann hast du es abgelegt? Seit Anfang des Jahres oder seit Ende Ende letzten Jahres. Da habe ich mit mit denen gesprochen und auch gesagt, dass ich jetzt mich da zurückziehen werde. Und ich muss ja auch einfach, ich muss ehrlich bleiben, ne, ich guck es nicht mehr und warum soll ich denn Experte sein? Ich hatte vielleicht n bisschen Ahnung vor dem Spiel, aber wenn du mich heute fragst, weißt du nicht wer das ist. So interessant.

Ich war gerade bei meiner Familie zu Hause, bei meinem Bruder und meiner Mutter und wir haben im Stadt, Land, Fluss gespielt und da gab es da, da haben wir uns dann so n paar Kategorien noch ausgesucht, mein Bruder hat Bundesligaspieler als Kategorie gewählt. Und Boah, das ist mir auch echt schwer gefallen. Also ich kenn natürlich noch noch. Es ging um.

Aktuelle aber da hat er n paar Namen genannt, die kannte ich nicht. Ne und das ist so witzig, aber anyways das ist Dinge verändern sich im Leben und ich hoffe auch, dass meine Liebe zum Fußball wiederkommt, weil Fußball ist das, was ich am liebsten gemacht habe, es hat mir Spaß bereitet, es hat mir mein mein ja es hat mein Leben bestimmt, ich hab dem Fußball unglaublich viel zu verdanken und ich würd mich freuen, wenn dieses Fendasein wieder so n bisschen. Kommen würde, weil es ist eigentlich schade. Also ich finde es echt schade.

Aber man kann ja seine Emotionen nicht steuern. In der Hinsicht. Also entweder interessiert interessiert man sich noch für den Sport und ist bei so einem Spiel wirklich dabei oder eben nicht. Was war denn bei dir so, da gibt es einen Grund für diese Abkehr oder ist es wirklich einfach? Du hast da nicht reingehört und ich schaue jetzt lieber Promi Big Brother um 20% als als das DFB Pokal Halbfinale. Oder das schaue ich, das schaue ich nicht, das definitiv nicht. Es ist irgendwie so, ich bin ja noch mal Sportdirektor geworden hier bei Hertha und das war dann irgendwie auch länger, als ich das ursprünglich geplant hatte.

Angedacht waren 6 Monate, daraus sind dann irgendwie zweieinhalb Jahre geworden, ich hab halt die die komplett andere Seite des Fußballs auch noch mal kennengelernt, ich bin Spieler gewesen, war sogar einmal kurz interims Coach, als Paul Dada mit seinem Team mit Corona flach lag, da hab ich das Team sogar einmal auf dem auf Trainingsplatz begleitet und hätte das Spiel gegen Mainz auch als Trainer an der Seite gestanden, aber dann war Paul wieder zurück, Gott sei Dank.

Und dann habe ich halt diese ganze Management Geschichte mitgemacht und habe hinter die Kulissen natürlich gucken können. Ich glaube, ich habe jetzt irgendwie alle Seiten des Fußballs betrachtet und ja, irgendwie ist die Magie verloren gegangen, ich glaube auch, dass es damit zu tun hat, dass Fußballer total inflationär ist.

Also du kannst jeden Tag Fußball gucken, es wird komplett, die Spieltage werden auseinandergerissen, die Champions League, das geht mir auch richtig auf den Keks, muss ich sagen, diese, diese neue. Dieser neue Modus, diese unglaublich vielen Spiele bei der WM werden es jetzt mehr Spiele werden es verwässert immer weiter.

Also es ist wirklich, also da kriege ich einen Hals, ich habe keinen Bock drauf, muss dazu sagen, ich werde mal ein Spiel angucken jetzt im Sommer und zwar in Toronto gegen die Elfenbeinküste. Was war vor Ort? Da bin ich vor Ort. Meine habe ich gerade gesagt. Meine Freundin ist aus Kanada, sie ist aus der Nähe von Toronto und da würde ich ihr mal ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft zeigen wollen.

Aber ansonsten, boah, ich weiß es nicht, es ist zu viel Fußball geworden für mich, ich hab auch n großes Problem damit wie sich wie wie Dinge inszeniert werden, wenn ich dann sehe wie Infantino sich inszeniert, dann gerade auch irgendwie mit Donald Trump da irgendwie zusammen und es ist alles gerade nicht meine Welt und ich glaub es kommen viele Punkte zusammen und im Moment bin ich einfach drüber, ich guck mir zum Beispiel super gern, ich hab mir jetzt Handball angeguckt, ich hab mir die Olympischen Spiele angeguckt. Und Sport allgemein finde ich super, aber im Moment ist der Fußball so n bisschen abgekühlt.

Du hast mit Carsten Rabalo noch zusammen gespielt oder beim DFG, ja hat noch n paar Länderspiele zusammen gemacht. Ja dir geht dem geht es super ähnlich, wir sind sehr eng mit Carsten. Und der war auch schon hier zu Gast. Und er sagt, das Einzige, wo ich eigentlich Fußball verfolge, ist zu Hause im Garten, wenn er irgendwie die die Blumen schneidet und hört zum Radio wie früher, also Konferenz bis 15:30 Uhr hört er dabei n bisschen Radio, aber wir waren dann auch mal zusammen wieder in Leverkusen, ne alte alte Wirkungsstätte hat zum Glück recht gut funktioniert mit den Tickets immer noch obwohl er auch so n bisschen Abstand Abstand hat mittlerweile aber für ihn hat das auch über überhaupt keinen Reiz mehr und

grad das was du genannt hast dieser Gigantismus, das ist wirklich unfassbar und es ist leider auch im Hinblick auf die WM, ich mein, mein Sommermärchen war 2014, da hat irgendwie alles noch gestimmt in meiner Wahrnehmung als Elfjähriger, es ist jetzt ein anderes Gefühl, mit dem man in diese WM 26 geht, also angefangen mit Katar, das war auch schon nicht ganz so optimal, um es mal vorsichtig auszudrücken und jetzt in den USA, was gerade? Politisch drumrum passiert, weiß ich nicht. Es ist also der Fußball sollte dann für sich stehen, der Sport für sich.

Also am Ende gucke ich dann auch die WM, um wirklich die Spieler einfach zu sehen und das Spiel zu gucken, weil ich es lieb anzuschauen, aber es ist. Das Schlimme ist, es instrumentalisieren ne. Also jetzt ein Beispiel. Ich meine wir müssen immer vor der eigenen Haustür kehren ne also ich mein es ging ja damals auch schon mit Angela Merkel los, dass sie halt in der Kabine bei uns war et cetera kann man schon sagen, es ging so n bisschen los, aber wenn ich mir heute. Das Mal anschaue, die Eishockey, die amerikanische Eishockey Nationalmannschaft gewinnt.

Die Herren, muss man dazu sagen. Gewinnt das Spiel? Ich hab es gesehen. Werden irgendwie per Charter ins Weiße Haus eingeladen. Donald Trump inszeniert sich ohne Ende, natürlich nur mit den Männern, nicht mit den Frauen, und das ist ja alles, das ist ja, das ist ja für mich, finde ich abartig, also ganz ehrlich auch krass, dass dass da auch so n großer Unterschied noch ist zwischen Mann und Frau, ich meine, es sind die gleichen Teams, eigentlich das Gleiche erreicht. Und das dann halt so Hardcore da eben entschieden wird. Ne so, ihr kommt jetzt ins Weiße Haus, ich nutze euch jetzt um hier zu zeigen, wir Amerikaner haben die Kanadier besiegt, wir haben euer Spiel in unsere Hände genommen, das ist doch alles, es ist Crazy.

Aber ich glaube, es war ja so, dass die Frauen grundsätzlich schon eingeladen wurden. Aber es gab ja dieses Telefonat zwischen Trump und der Eishockeymannschaft, wo er dann irgendwie so subtil gesagt hat, ja, da müssen wir die Frauen aber auch einladen, ne so. Genau, einfach das ist jetzt ehrlich, ne. Also obwohl das wahrscheinlich gar nicht. Hat den gar nicht zwingend gereizt, aber er hat gehört halt dazu, die auch einzuladen und das ist gut. Wm 26 wird spannend, habe ja auch eine WM Show am 6. Juni in Würzburg, aber ich hoffe er kann unabhängig davon gut gut stattfinden, weil es auch bei der Show dann selbst wirklich um den Sport und um den Fußball selbst gehen soll. Kann man denn leben jetzt ab dem

Jahr 2026 oder auch schon davor vor allem nach deiner Funktionärstätigkeit bei Hertha so ein bisschen mit deinem Leben von zwischen 2016 und 2019 vergleichen, weil da hattest du ja auch. Auch keine Funktion. Ich meine, du hattest schon die Stiftung. Der Podcast ist jetzt noch mit dazu gekommen vom Land to Day aber ist es vergleichbar? Also was Selbstbestimmung angeht auf jeden Fall. Und ich liebe es, selbstbestimmt zu sein und ist es ich mir ist bewusst, wie privilegiert ich bin, dass ich selbstbestimmt leben darf, denn das ist für mich 1 der größten Luxus Momente und aber ich habe Dinge gefunden, die mir unglaublich viel Spaß machen, also und vor allem die mich ausfüllen, und das ist ja immer so, ich meine,

mein Podcast vom Land to day, da geht es. Da gibt es gibt 3 Themen. Ein Thema ist Identität, wer bin ich, wer bin ich eigentlich ohne ohne in meinem Fall, ohne meinen Fußball, wer bin ich, wenn sich Dinge extrem ändern im Leben, dann geht es darum, Umbrüche zu besprechen und Neuausrichtung, das sind so die 3 Kernthemen und.

Das waren so, das Waren so die Dinge, die mich ja auch wirklich beschäftigt haben nach meinem Karriereende. Wer möchte ich sein, möchte ich im Fußball weiterbleiben und ich hab ja auch vieles ausprobiert, ich bin dann auch hier im Mikro Trainer gewesen bei der Jugendnationalmannschaft, was? Hat dazu geführt, um da mal reinzugehen, weil ich jetzt sowieso gefragt hätte, was war. Die Anfrage kam einfach, ob ich das machen möchte. Guido Schweißbier auch n ganz feiner, feiner Kerl, ich weiß gar nicht, wo heute Trainer ist.

Kannst du mir wahrscheinlich besser sagen, das war ne nette Zeit muss ich sagen, war wirklich toll, aber ich hab sofort gemerkt das ist nicht meine Welt und hab das dann auch relativ. Mehr wieder abgelegt. Dann war ich mal mit Jung von Matt Verpartnert, kurze Zeit später dann haben wir versucht so ne Art Spieleagentur zu gründen, aber mit dem Fokus auf auf Vermarktung, da hab ich dann auch nach einem Halbjahr gemerkt das ist 0,01, weil ich dann auch zu den Eltern nach Hause gefahren bin, weiß nicht zu den Fünfzehnjährigen und die dann irgendwie nach Geld schon gefragt haben hab ich gesagt Leute.

Ich bin heraus, möchte ich nicht, und das waren so diese ersten Themen. Dann kam dann eben mit dem Sportdirektor noch mal und zwischendurch immer noch diese diese TV Experten Geschichten und zur Frage zurück kommend also ich würde schon sagen, dass einiges wieder hergestellt ist, so wie es vorher war, das Fremdbestimmte ist weg, die Stiftung liegt mir sehr am Herzen, wir werden jetzt auch die Stiftung noch mal ein bisschen, wir haben gestern ein sehr sehr wichtiges und interessantes Meeting gehabt mit unserem Board, das habe ich auch noch ein bisschen umgestellt und. Und wir wollen da auch wirklich ne vernünftige Ausrichtung. Also nächsten Schritt machen nach in in die nächste Ebene sozusagen.

Und es gibt es jetzt seit 11 Jahren und das gibt mir sehr viel und der Podcast ebenso, also was diese Vielfalt, diese und ich hab wirklich erst so gelernt im Laufe der Zeit, was das Leben alles noch zu bieten hat, wenn der Fußball mal n bisschen zur Seite geschoben wird, ne und du hast ja eben schon in deiner Einladung kurz gesagt, ich hab mit Philosophen gesprochen. Mit Politikern, mit Menschen, die alles verloren haben, Nahtoderfahrung, Depression, Kokain. Egal.

Autismus. Alles was ich dir. Genau, eigentlich. Viele. Schwere Themen, die wenig adressiert werden. Mir geht es darum, ich möchte aufklären und ich möchte vor allem ich hatte jetzt vor 2 Wochen jemanden da, nee, nicht vor 2 Wochen sogar noch die aktuelle Folge hagendecker der war 15 Jahre lang kokainabhängig und ist jetzt seit 3 Jahren sauber. Und überhaupt mal zu erfahren, wie es dazu kam. Also so mal wirklich aufzudecken, was sind so die Gründe, vielleicht die Gründe da die ihn am Ende in diese Abhängigkeit gebracht haben?

Ne, weil oftmals sind wir ja alle ganz ganz schnell dabei, mit dem Finger auf irgendjemand zu zeigen, so der ist kokainabhängig, Loser und sonst was ne, aber wir alle haben haben ne Geschichte Epigenetik was passiert eigentlich schon im Mutterbauch und dann in der in der Jugend et cetera? Das interessiert mich extrem. Und ja, das sind so die Themen, die mir wirklich Spaß machen und da geh ich dann auch von irgendwie auch diese, dieses große Privileg, mein Leben selber gestalten zu können, wie ich möchte.

Da war natürlich der Fußball auch mit für verantwortlich. Ich mein, man hat sich da gewisse Voraussetzungen geschaffen, um dann auch so ne so ne Stiftung zu gründen, deswegen hängt es ja auch unmittelbar mit deinem Leben jetzt zusammen. Würdest du trotzdem sagen, du bist jetzt also so wirkst du auf mich auch in unserem ersten Telefonat und auch gerade wie du mir gegenüber sitzt und von den Dingen erzählst. Glück ist immer nicht so einfach zu definieren, ob man gerade glücklich ist.

Aber würdest du sagen, du bist gerade so glücklich wie vielleicht noch nie? Oder schon? Unterschiedlich her unterschiedlich also. Es kommt jetzt noch dazu. Ich bin jetzt auch wieder in einer glücklichen Beziehung, ich war relativ lange Single nach meiner Trennung 2014, da war ich mit Lynn zusammen 14 Jahre, dann nach der Karriere ist alles auseinander gegangen, das war dann erst mal emotional ne schwere Zeit, jetzt bin ich wirklich sehr sehr happy in einer in einer Beziehung, das bringt natürlich auch noch mal was mit sich.

Aber es gibt unterschiedliche Glücksmomente. Ich meine die fußballzeit, du hast gerade gesagt, ich bin im Fußball extrem dankbar, also einmal, was habe ich alles erlebt durch den Fußball, auch diese ganze Competition, das darf man ja auch nicht vergessen, Wettbewerb, was ich alles gesehen habe, dieser, dieser, diese Hormonausschüttung auf dem Platz, also was da, ja, also das kann man ja gar nicht richtig erklären, was da passiert, das ist supergeil gewesen, es war immer eine andere Zeit, heute möchte ich diese Zeit nicht mehr haben, heute ist es anders, ist ein bisschen anders und auch noch mal.

Zurückzukommen. Der Fußball ist auch nicht ganz raus aus meinem Leben, weil durch meine Stiftung versuche ich jetzt auch durch den Fußball Kinder zu verbinden. Das werden wir jetzt im Sommer versuchen, denn der Fußball, der ist, der ist so stark, der Fußball hat so viel Kraft, wenn man jetzt mal wirklich das wirklich runterbricht, wieder auf die Essenz Fußball, wie kann man Menschen Kulturen verbinden, wie kann man Kinder verbinden, das ist mit dem Fußball unglaublich einfach und deswegen der Fußball ist nicht ganz raus, er hat sich ein bisschen verschoben und wie gesagt, ich hoffe, dass ich irgendwann noch mal wieder richtig Bock habe, ein Spiel zu sehen kann. Man sich so auch deine Rolle

vorstellen bei der Euro 224 du warst ja in der Ukraine und in Portugal. Ich hab Bilder gesehen, wie du dort auch gekickt hast, also wie, wie weit hast du dort die Kulturen versucht zu zu verbinden oder was war konkret deine Rolle? Also ich bin als Sportbotschafter des Außenministeriums damals genau in die Städte gereist. Annalena Baerbock hat diese, diese, diesen Bereich sozusagen aufgebaut in ihrer Tätigkeitsaußenministerin und. Ich hab so n bisschen pseudo mäßig mitgekickt. Ich muss aber dazu sagen, gerade in in in der Ukraine hab ich die beinamputierte Nationalmannschaft getroffen und das war einer meiner ersten Termine und das ist krass was die machen ne also was die auf den auf den Gehhilfen für für Fußballspielen ist unfassbar,

mein Knie ist nicht mehr das Beste, das heißt ich hab da so n bisschen mitgemacht aber ich für mich ging es auch darum einfach Nähe zu zeigen und ich hab dann sogar den Kapitän gefragt nachher. Was, was ihm der Sport bedeutet. Und dann hat er gesagt, das ist das einzige Mal, dass der einzige Moment, in dem ich nicht an Krieg denke und es war ne extrem harte Zeit, das war ne richtig krasse Zeit und ich bin sogar da über meinen Geburtstag. Gegangen warst du.

Da ich glaube vor Ort 3 Tage mit einer Abreise 5 Tage an meinem Geburtstag die Nacht am 29. Mai war ich im Schützbunker, weil da irgendwie, da gab es es gibt unterschiedliche Luftalarme luftalarme Stufen und die eine war. War dann schon so, dass wir in den in den in den Schutzkeller gegangen sind und das sind schon Momente.

Boah, da merkt man erst mal 2 Dinge hab ich da gemerkt, das erste ist oder noch mehr Dinge ganz ganz viele Dinge, aber 2 Dinge die ich anspreche, das eine ist wie nah die Ukraine auch in Deutschland ist und auch. Wie privilegiert wir sind, einfach mal irgendwo einzureisen, also die an und Abreise, die hat sich auch als sehr schwierig ereignet oder herausgestellt, weil hin bin ich mit so einem mit mit so einem Autokonvoi, mit einem gesicherten Autokonvoi und zurück mit dem Nachtzug so, das sind ja eigentlich Reiserouten, die man jetzt so nicht wirklich wählt, wenn man in die Ukraine möchte, vor dem Krieg ne und dann aber auch vor Ort diese Ganzen die Menschen zu treffen, die unterschiedlichsten Menschen.

Also ich hab alle möglichen Menschen. Getroffen auch Frauen, dessen Männer oder deren Männer an der an der Front sind und die sich jede Nacht überlegen, ob sie ihr Kind aufwecken. Wenn, wenn dieser Bombenalarm geht, ist es jetzt ihre Verantwortung, in dem Fall das Kind aufzuwecken, in den Schutzkiller zu bringen oder eben nicht, aber wenn was passiert, dann ist ja die Mutter die Entscheidung getroffen hat, das sind so Sachen, ist ja surreal, eigentlich ne und es ist nicht so weit weg und deswegen es war ne super ne super lehrreiche Zeit und auch das wieder ist mir durch den Fußball ermöglicht.

Aber so haben auch ich hab auch am Ende noch die ukrainische Fußballnationalmannschaft getroffen, bevor sie dann abgereist ist zum Turnier und die haben sich sehr, sehr gefreut, die haben sich alle extrem bedankt, dass ich da aufgetaucht bin, weil sie gesagt haben, du bist kein Politiker, du bist Sportler, du setzt dein Leben irgendwo n Stück weit auch mit aufs Spiel, um einfach zu zeigen, dass dass wir an euch denken, ne, und ich kann jetzt, ich bin kein Politiker, ich kann nicht entscheiden, was wie gemacht wird, aber Nähe zu zeigen und das war extrem wichtig.

Ist super, super spannend und ich glaub dir jede Erfahrung, dass die sehr eindrücklich war, gerade in der Ukraine. Ich mein ich bekomm es ja auch mit, also der auch für uns alle glaub ich der erste Krieg so richtig in Europa den man nahe mitbekommen hat damals 222 jetzt mittlerweile 4 Jahre das ist unfassbar und da merkt man, um was es dann irgendwo wirklich geht, ne, weil wir haben hier Luxusprobleme, auch ich merk das gerade bei mir, ich bin jetzt 2223 ich komm auch später noch mal auf Luca zu sprechen von der Stiftung, hat mich unfassbar berührt weil bei mir geht es gerade um Themen mit Anne Friedrich N Podcast zu führen, ne WM Show zu machen N Bachelor abzuschließen und andere haben ganz ganz andere Themen ob es

gesundheitliche Themen sind, ob es familiäre Themen sind. Die dürfen gar nicht dahin denken, weil die den ganzen Tag mit anderen Dingen, mit viel grundsätzlicheren Dingen beschäftigt sind. Und das ist super n Riesenprivileg. Super interessanter Punkt, da muss ich einmal kurz einsteigen, auch wenn Luca hat zum Beispiel zu mir gesagt, also Luca ist n junger Mann, der hat eine Krankheit, die heißt heißt Graph versus Hosties keine schöne Krankheit sitzt im Rollstuhl. Hat bei ihm geht das sehr auf die Hardware sag ich jetzt mal auf die Knochenhaut hat ständig Hautkrebs, wird ständig operiert, kann seine, kann seine Beine nicht ausstrecken, also wirklich ne ganz ganz üble Krankheit und ihn hab ich nämlich auch mal gefragt ich hab

so Luca musst du mit dem Kopf schütteln wenn ich mich irgendwie mal über den Verkehr aufrege oder wenn ich sage irgendwie boah jetzt nervt mich das hier oder ich hab mal leichte Kopfschmerzen wie denkst du über Menschen wie mich dann sagt er in dem Moment Arne da macht er sich gar keine Gedanken drum, weil in dem Moment. Erstmal sind wir wahrscheinlich auf unterschiedlichen Flughöhen unterwegs, was mich, was mich was für mich Schmerzen sind, sind für ihn ja ist ja gar nichts ne genau aber für mich in dem Moment sind die Schmerzen wahrscheinlich auf dem gleichen Level wie bei ihm und er hat gesagt er würde sich niemals anmaßen mich zu richten oder mich zu urteilen für die Dinge die ich gerade in dem Moment

denke und das fand ich eigentlich eine sehr sehr schöne Perspektive, weil wir versuchen ja auch immer unsere eigenen Probleme kleinzureden. Natürlich objektiv betrachtet sind unsere Probleme komplett anders, weil ich fand es schön jetzt von jemandem zu hören. Der wirklich andere Probleme hat. Nein, es ist OK, dass du diese Probleme als Probleme ansiehst und das fand ich eigentlich auch ganz schön, weißt du, weil wir alle haben ja irgendeinen Mist und klar ist es nicht nicht wirklich relevant, wenn wir sagen, es ist hier im Potter Studio vielleicht n bisschen kühler, weil es ist gerade Winter und ich hab keine Heizung hier ne aber interessante Perspektiven.

Ja, und auch diese Luxusprobleme, die ich ja hab, wenn ich jetzt mal irgendwie ne Aufnahme nicht optimal lief oder sind es sind ja trotzdem in meiner Welt, in meiner, in meinem Kosmos, sind es ja trotzdem Probleme, oder? Das hat mich dann nicht erfüllt, weil ich dachte, Ey, da hättest du mehr rausholen können. Klar, wenn man immer.

Den in dem Fall wäre es ja ein Abwärtsvergleich Macht und sagt, OK, denen geht es noch schlechter, dann kann man natürlich immer happy sein und es ist auch wichtig das zu tun, gerade wenn man auf die Welt blickt, verschiedene Menschen in seinem Alter zu beobachten und zu sagen, OK, es ist vielleicht doch nicht alles so schlimm, wenn man sich wirklich mal nicht gut fühlt, aber natürlich ist es auch völlig in Ordnung finde ich auf dem Level, auf dem man eben gerade spielt und ich bin sehr happy, dass ich das darf. Da auch mal Probleme zu empfinden und auch ja Trauer zu empfinden, wenn man was mal was nicht so lief wie es hätte laufen sollen und gerade bei Luca fand ich es spannend, weil der ist derselbe Jahrgang wie

ich, ne und der hat dann ja auch erzählt, wie er mit 6 eingeschult wurde und dann kommt diese Diagnose, ne in dem Moment wo mein Leben in die Richtung startet endet enden Ideen auf der Seite, weil es einfach der Körper nicht zulässt und vor allem diese Krankheit nicht zulässt. Um noch mal auf die Stiftung zu kommen, ihr kümmert euch vor allem um Kinder, Jugendliche, denen eine Chance zu geben, um sie vor allem auch an der Gesellschaft teilhaben zu lassen. Ich glaub, das war auch ein Satz, der dich bei Luca ziemlich berührt hat, dass er gesagt hat, ey, ich fühl mich einfach manchmal nicht zugehörig oder nicht gesehen, gab es. Davor irgendein Erlebnis.

Was dich zu dieser Stiftung hat kommen lassen, dass du dachtest, OK, ey, ich muss irgendwas, ich muss irgendwas machen, gab es irgend n spezielles Erlebnis? Das war 2008 und da war ich in der Blüte meiner Fußballerzeit. Ich bin Kapitän bei Hertha gewesen, bei Nationalspieler, bei einer glücklichen Beziehung, hab eigentlich alles gehabt und hatte so das Gefühl, irgendwas ist so irgendwas fehlt und dann kam n Anruf aus dem Deutschen Herzzentrum der charité heißt sie heute hier in Berlin.

Dass Sie gerne einen Fußballer anfragen würden von Hertha, der einmal die Kinder Intensivstation besucht. So, und dann ist es ist das los, auf mich gefallen. Ich bin dahin und hab dann eben 2 Stunden im im Hertz Center verbracht und bin danach wieder rausgegangen und hab mich in n café gesetzt und hab mir gedacht Boah das ist krass ne also da wirklich mal sich reinzuversetzen in die Familien die gerade dort sind. Und ich gehe jetzt wieder raus und trinke einen Kaffee und habe irgendwie dieses dieses superficial super leben irgendwie, und das war für mich so der erste Moment, wo ich dachte, OK, ich muss irgendwann was tun, entweder eine eigene Stiftung zu gründen oder eben Geld, das ich zur Seite lege, eben anderen zu geben, anderen

Organisationen und genau das, was du gerade beschrieben hast, dieses gerade bei Menschen, die eine terminale Krankheit haben. Ich habe jetzt auch mittlerweile ein bisschen Erfahrung sammeln können aus der Hospizarbeit, die wir machen, die Krankheit ist das eine, aber das andere ist wirklich nicht.

In der Gesellschaft stattzufinden, also keine Freunde zu haben. In vielen Fällen ist es so, dass sich die Eltern trennen, aus unterschiedlichsten Gründen, bei solchen Diagnosen sind bis zu 70% alleinerziehende Mütter, da musst du mal überlegen was da für n Druck auf dem Kessel ist. Ne und dann hast du dann n Jungen oder Mädchen mit dieser terminalen Krankheit. Und niemanden eigentlich sonst ne. Und das war auch dieses die erste Intention damals mal ihm zu helfen, seine Story zu erzählen. Ich hab dann irgendwie 40 Leute eingeladen zusammen mit einer Firma hier in Berlin mit einem befreundeten oder der CEO einer Firma ist n Freund von mir Doktor shamim Rafat, der hat einen Mitarbeiter abgestellt und

seine Location sozusagen haben wir n paar Monate an seiner Geschichte gearbeitet, dann hat er irgendwie vor 40 Leuten einfach referiert und das war echt cool weil er hatte ne Aufgabe. Er hat alle, die im Publikum saßen, glaub ich so n bisschen zum Nachdenken gebracht und da waren auch echt n paar Promis mit dabei.

Also es war echt n schönes schönes Erlebnis und dann haben wir später noch n noch n Buch jetzt auch geschrieben Kinder und Jugendbuch aus dem Hospiz wir haben 10 Betroffene interviewt, da können auch Geschwisterkinder dabei gewesen sein, da war eine Mutter mit dabei und ansonsten auch terminalkranke Kinder und Jugendliche und haben die einfach interviewt was deren Wünsche sehen was sie so denken et cetera und dann haben wir mit mit unterschiedlichen Autoren und Autorinnen. Daraus Inspirative positive Kinder und Jugendgeschichten geschrieben und das alles wieder komplett. Die Erlöse gehen wieder komplett in das Kinderhospiz und das sind so Themen einfach Möglichkeiten zu finden, diesen jungen Menschen eine Plattform zu

geben, eine Aufgabe zu schenken und gesehen zu werden und aber auch da lernt man unglaublich viel. Also ich habe jetzt vor ein paar Tagen war ich wieder im Hospiz und habe da mal. Die Leiterin gefragt, wie es einer, ja, einem einem Kind ergeht, die sozusagen mitgeschrieben hat oder die mit sozusagen ihren Teil dazu beigetragen hat. Und hat sie gesagt, ja, im Moment gerade nicht so gut, ich so, warum?

Ja, weil sie jetzt das erste Mal wirklich ernsthaft über Tod nachdenkt, und das war jetzt erst durch das Buch ne, und da hat sie nicht dran dran gedacht, da hat die Leiterin nicht dran gedacht, da hab ich nicht dran gedacht, aber da siehst du auch mal, dass die Dinge dann auch entstehen können. Man hat irgendwie immer nur die besten Absichten, aber dann kommt dann auf einmal das Kind, denkt ja auf einmal aktiv über über den Tod nach, wär wahrscheinlich eh irgendwann gekommen, aber das sind so Themen, also wir lernen jeden Tag und mir ist es wichtig, jetzt nicht mehr mit der Stiftung, sondern auch mit dem Podcast.

Ich möchte gerne aufklären, weil für mich ist Empathie n unfassbar wichtiges. Attribut. Und wenn wir alle, die eine gewisse Empathie haben, ich glaube, dann gehen wir ein bisschen anders miteinander um, zum Beispiel auch so ein Thema, wenn da ein Junge sitzt, der, der wirklich krank aussieht. Viele haben Berührungsängste und würden jetzt nicht hingehen und ihm die Hand geben oder ihn umarmen, und das sind auch Themen, die er auch ganz klar lang gesagt hat. Ich würde mir wünschen, auf der Straße einfach mal Gespräche zu führen oder dass mir all die Hand gibt oder mal umarmt, und das sind so Themen darüber, das ist so ein bisschen meine Passion, das eben auch zu besprechen. Nee, ist wirklich.

Ist wirklich. Cool was ihr, was du da, was du da leistest und noch machst. Und ich glaube gar nicht, das ist keine Leistung, weil du ich merke, richtig, du machst das richtig, richtig gerne dich erfüllt es ist es das was dich, was dir vielleicht noch so gefehlt hat, so Menschen in der Form viel zurückzugeben. Also im Moment ja, also ich, ich, ich schau immer so deswegen, wir haben ja eben kurz auch schon drüber gesprochen, was macht mich glücklich, so in diese Fußballerzeit, die haben mich auch extrem glücklich gemacht, jetzt macht mich das glücklich und und die Stiftung wird auch immer Teil von mir bleiben, weil das ist, das ist etwas für die Ewigkeit und das, da habe ich mich auch.

Auch für committed, aber ich werde mit Sicherheit auch wieder andere Passionen finden. Ich hab da meine Zeit lang gerne fotografiert, ich hab sogar ne Fotoausstellung gemacht. Ich hab hab ich gesehen auf Instagram, das war. Auch gar nicht so schlecht, muss ich sagen. Es hat richtig Spaß gemacht und ich hab auch in der Ukraine fotografiert, hab extra vorher gefragt ob das OK ist auch für die Menschen dort vor Ort. Ich hab in New York fotografiert, in London, in Ruanda, wo wir auch ne mit unserer Stiftung unterstützen, und das war geil, ne eigene Fotoausstellung zu haben war richtig cool, also deswegen.

Dann hab ich das ne Zeit lang gemacht. Jetzt ruht das n bisschen, aber ich werd das wahrscheinlich wieder irgendwann machen und dann aber für n guten Zweck zu fotografieren. Also für die Stiftung, aber ich bin so n bisschen überall und nirgendwo, ich hab so viele Interessen, aber Podcast und Stiftung sind die beiden Dinge, da hab ich mich jetzt wirklich drauf festgelegt und alles drumherum kann neu dazu kommen oder auch mal wieder weg.

Ja, zumindest für den Moment ne. Und das ist ja das Schöne, gerade in deiner Position. Es kann doch alles kommen, also ich schließ nicht aus, dass du in 10 Jahren. Weiß ich nicht. Vielleicht gibt es Tanzstunden irgendwo, wer weiß also. Es kann alles. Zu Tänzen sein oder vielleicht auch nicht, wer weiß, Fußballer sind jetzt nicht am allerbesten, was das angeht, aber du hast Tanzunterricht. Übrigens, jetzt siehst also jetzt meine Freundin ist Tänzerin, als hätte ich es geraucht und das war einzige was ich werde nie Tänzer werden, aber was cool ist, wir gehen einmal weiß nicht alle 2 Wochen oder so gehen wir zum Bachata und Salsa und aber ich geb dir recht ich bin so n typischer Roboter Typ ne also so n wenig.

Horror. Aber es ist ist geil. Es macht Spaß. Ja, ist einfach noch mal fürs Körpergefühl glaub ich glaub ich gar nicht so schlimm und du, du hast gerade schon gesagt, natürlich hat dich der Fußball auch lange lange erfüllt, hat dich glücklich gemacht, das ist ja, wir haben ja alle als Hobby begonnen, auch du damals als kleiner Junge hat als Hobby begonnen, das war ja.

Natürlich vielleicht irgendwann der Plan, Profi zu werden, aber erstmal macht man es mal, weil es Spaß macht und dann ist es eben alles weggefallen im Jahr 2013. Dazu kommt eben auch noch das, was du schon angesprochen hast nach 14 Jahren Beziehungsende. Also kam viel zusammen bei dir und das ist ja auch eines der Hauptthemen bei bei from done to dare, diese change Prozesse, diese Veränderung und damit umzugehen und du beschreibst es selbst auf deiner Webseite als intensiver Prozess der Selbstfindung.

Nimm uns mal gerne mit in diese Zeit, vielleicht noch n bisschen mehr in deine Gefühlswelt, wie ich mir das vorstellen kann, weil ich hab auch schon mit vielen Ex Profis drüber gesprochen, was vielleicht auch ne Rolle spielen kann. Das willst du mir gleich sagen oder vielleicht auch nicht. Ist das diese Emotionen vielleicht nie wieder so spürbar werden? Also du hast in vollen Stadien gespielt, also für mich ist es unbegreiflich wo du schon ständest. Also du Ständest in Südafrika bei der WM, hast gegen Argentinien gegen Leonie Messi, Leonie Messi zu dem Zeitpunkt weltfußball ein Tor gemacht.

Und das ist ja, das wird man ja so in der Form nicht mehr erleben. Und wenn man dann merkt, es ist vorbei, diese Gespräche aus der Kabine fehlen, das Training mit den Jungs, wie bist du damals damit umgegangen, was hat dich am meisten, was hat am meisten für diese Lehre, vielleicht auch in dir gesorgt? Also eigentlich muss man sagen, der Grund, warum ich aufgehört habe, die schwere Bandscheibenverletzung, war im Nachhinein Glück.

Echt weil. Also irgendwann hätte ich eh aufgehört. Ich hätte vielleicht die WM 2014 noch mitgemacht. Bisschen blöd, dass. Es wer ist Weltmeister? Geworden wäre ich Weltmeister geworden vielleicht, aber grundsätzlich war es eher Glück, weil ich hatte keine andere Wahl. Das einzige, was ich wollte, war wieder ohne Schmerzen sitzen zu können, also ich hab, du kannst dir nicht vorstellen, du kannst dir nicht vorstellen was ich für Schmerzen hatte, also es war.

War schon ein Vorfall, ist die Hölle, hatte meine Mutter auch zweimal das. Hardcore, also Hardcore, und das ist, wieso ein in meinem Fall war das wieso ein Muskelkrampf. Nur ein Nervenkrampf, aber der dann 15 Minuten anhält bei einer falschen Bewegung. Selbst nachts, wenn ich mich mal gedreht habe. Ich hatte Angst gehabt, auf Toilette zu gehen, weil jede Bewegung kann dieses diesen Schmerz wieder verursachen und es war wirklich schlimm und deswegen war mir das alles völlig wurscht, ich wollte einfach wieder sitzen können und aufrecht stehen, ich konnte nie aufrecht stehen, ich konnte also 5 Wochen war das wirklich die Hölle und da war ich dann sehr dankbar, als es dann wieder passiert ist, dann natürlich. Bandscheibe emotional, das ist

ja auch alles, zusammenhängt gerade was Schmerz, Verursachung angeht. Und klar, die Trennung hat extrem weh getan, das war auch irgendwie so ne komische Trennung, weil wir eigentlich haben wir haben wir uns geliebt, aber irgendwie haben wir gemerkt, so geht es nicht weiter und das nach 14 Jahren, was ja auch krass ist.

Ich hab dann erstmal extrem getrauert, muss ich sagen und wirklich da kam guck mal, da hast du die Identität als Fußballer verloren, diese Stadion und das hat mir jetzt gar nicht so gefehlt. Wie gesagt, ich wollte wieder fit sein, aber irgendwie war auch so die Frage, was kommt denn jetzt als nächstes genau und dann hab ich mich so leicht wieder regeneriert, gleichzeitig natürlich noch getrauert die Beziehung, es hat dann auch bestimmt anderthalb Jahre gedauert und dann hab ich aber angefangen durch n sehr guten Kumpel, der hat mich immer inspiriert.

Einfach Dinge ausprobieren, einfach schauen. Der hat immer gesagt, du musst dich einmal richtig häuten wie eine Schlange, geh überall hin, mach alles, probier Dinge aus, sieh, was dir Spaß macht. Hast du damit wieder begonnen? Wieviel Zeit lag zwischen Karriere? Ich würde sagen, Boah, bis ich wieder so schmerzfrei war, ich würde schon so sagen 45 Monate nach meinem auf, nach meiner, nach meinem letzten Spiel sozusagen in Chicago war ich ja am Ende noch. Und das waren so die härtesten sozusagen. Ja, das war schon hart.

Also wie gesagt, die Phase selber, diese 34 Monate, das war einfach nur schmerzüberleben ne das da hab ich an nichts anderes gedacht, da war mir alles wurscht, ich wollte einfach keine Schmerzen haben und dann kam so n bisschen so dieses Excipment so n bisschen wieder raus und so Oh geht mir wieder besser und dann bin ich überall losgetiger ne dann hab ich erst wie gesagt Trainerschein gemacht dann hab ich bei der Jugendnationalmannschaft Co Trainer dann hab ich gesagt im Jugendformat dann hab ich angefangen für Foxboard zu arbeiten, war dann wieder in Amerika relativ viel.

Und hab dann einfach alles Mögliche ausprobiert. Ich hab gelesen, ich hab spanisch angefangen zu lernen, ich bin nach Guatemala gereist mit dem Rucksack, der liegt ja auch irgendwo noch in dem Chaos und hab auf dem Vulkan übernachtet, das erste Mal alleine irgendwo. Das war so. Ja, aber wirklich so wirklich mal eine Nacht im Hostel verbracht.

Ich muss dazu sagen, das war die einzige Nacht, weil ich hab mir gedacht. Das mach ich nicht mehr. Also nie wieder. Es war eigentlich ganz. Geil war das auch in so einem Schlafsaal mit mit anderen das. Hab ich mir nicht gegeben. Also ich hab schon die Luxus. Das hab ich mal gemacht. Das war in Deutschland, das hat mir schon gereicht. Aber aber Schlafsaal ist die Hölle. Aber das geil für dich, das war eigentlich ganz interessant. Auch das wieder, das sind ja die Geschichten auf Felix Magath oder so ne früher drüber gekotzt und heute sind es die Themen, da redet man am meisten drüber, ne aber auch mit mit Guatemala. Dann war ich da, in dem in dem Hostel in meinem Zimmer und dann hab ich gemerkt, dass da oder

hab ich gehört, dass da irgendwelche Deutschen auf dem Flur waren, hab ich mir überlegt, was machst du jetzt, bleibst du im Zimmer oder gehst du raus, weil es ist ja wirklich jetzt so n. Pivot ne so und da hab ich entschieden rauszugehen haben die mich erkannt und haben gesagt Hey wir gehen morgen hier auf den Vulkan acatenango hast du Lust mitzugehen? Mein Kumpel ist krank geworden, ich so klar wenn ich schon mal hier bin kein Problem ne komplett naiv mit kurzen Sachen es war im Sommer auf 3600 Meter hoch ne haben wir auch. Schon gefroren, ja.

Aber EY, das ist es war die geilste Zeit da oben. Ne, Wir haben der hat eine Gitarre gespielt um 04:00 Uhr ging die Sonne auf und in Zelten und Feuer gegenüber war der Vulkan Fuego, der hat die ganze Nacht vorher gespuckt und das war es war geil und das sind so. Erlebnisse, die hast du halt im Hostel, die hätte ich jetzt nicht in irgendeinem schönen Hotel gehabt, wo ich komplett separiert bin.

Ne das stimmt, trotzdem war ich danach nie wieder im Hostel, war ne geile Erfahrung, der Rucksack den gibt's immer noch aber ich hab den nie wieder benutzt. Da denkst du, du bist einmal allein am anderen Ende der Welt, in Gurtemala, dann musst du Anne Friedrich rumlaufen, ne. Das war irgendwie. Ja, das war auch noch so sehr frisch, ne, da bin ich dadurch aufgehört dann. Aber da ich ich sag nur für die anderen, die rechnet wahrscheinlich auch mit viel.

Aber jetzt? Nicht im Hostel. Genau, dass die dich da in dem Hostel sehen wollen, das war ja unmittelbar nach Profi Ende. Also da kannte man dich ja vielleicht noch mehr, gerade als Spieler. Wahn ist echt, ist echt Wahnsinn, wie bist denn du? Rund oder andersrum? Ich war frag zuerst, weil mich das auch immer interessiert. Was hat dich denn während deiner Karriere angetrieben, was hat dich da immer aufstehen lassen, hart arbeiten lassen für den Sport, was war es?

Also erstmal hab ich sehr gerne Fußball gespielt, aber da hab ich mir immer Ziele gesetzt. Ich hab zum Beispiel, ich war erst in Bielefeld, hab dann dort, ich hab gesagt ich will irgendwann in der Bundesliga spielen, dann hat es geklappt, dann kam Hertha BSC. Kamen verletzt an. Sogar ich hatte mich so am Ende noch verletzt bei Arminia n sehnenkanalriss ne. Peroneus hab ich gelesen.

Ja, kann ich auch nicht bis dahin. Das ist die Sehne hinter dem Knöchel, die Peroneus Luxation heißt das OK anyways so, dann bin ich hier zu Hertha und dann war die Vorbereitung und das erste Ziel was ich mir gesagt habe, ich will ein Bundesliga Spiel haben, ich möchte irgendwie ne Autogrammkarte haben wo draufsteht ich bin Bundesliga Spieler so dann hat das erste Spiel direkt geklappt.

Ich hab gesagt, boah in Dortmund direkt ne, also vor 80000 direkt. Ich weiß gar nicht wie wir gespielt haben. Ja ich glaube unentschieden erstes Spiel gemacht, das war dann ganz ordentlich und dann das zweite Spiel hab ich mein erstes Tor gemacht hier zu Hause gegen Stuttgart. Ging schneller als bei der Nationalmannschaft. Nein, eigentlich eigentlich.

Wenn du ehrlich bist, hab ich im ersten Spiel, ich glaube das war in Bulgarien. Ja, in Bulgarien. Eigentlich habe ich ein Tor geschossen, weil ich habe geschossen und Carsten Janka ganz leicht nur so ne, also das war so der Fluch glaube ich, warum es dann 76 mal oder spiele nicht geklappt hat, zumindest Eigentore haben geklappt, da waren keine richtigen Tore und also ich habe mir immer kurz Ziele oder immer neue Ziele gesetzt wenn ich ein Ziel abgehakt habe kam das nächste Ziel auch monetär, das will ich erreichen das das das das und dann ging das immer wirklich gut weiter, aber ich habe mich immer entschieden bis zum Abstieg immer in Berlin zu bleiben. Ich wollte aus dieser Stadt nicht weg und ich bin dann auch zum VFL Wolfsburg gegangen, weil

ich gependelt bin. Also ich hab auch gesagt, OK, welcher Verein, was kann mich hier in diese Stadt halten und da gab es ja auch viel Kritik für und hier der Judas und was weiß ich, das ist mittlerweile hoffentlich alles begraben zum positiven, aber ich hab mich ja extrem wohlgefühlt, auch damals mit Lynn noch, es war ja auch so, die Zeit haben uns beide sehr wohlgefühlt, ich hab große Vereine sozusagen dann auch gar nicht ins Spiel kommen lassen und das war eigentlich ganz schön. Also ich habe mich nie, so auch das heute wirklich so Titel und so ne, also was ich gerne gewonnen hätte wäre die WM. Also das ist das hätte ich gerne mitgenommen. Alles andere hätte mich jetzt auch. Ja nee.

Wirklich WM sage ich, das hätte ich wirklich gerne irgendwie erreicht, aber ganz ehrlich, Meister mit Bayern oder nicht? OK, also da, da bin ich, glaube ich, ein bisschen anders. Vielleicht gestrickt ich, ich musste mich immer wohlfühlen, das. Ding ist halt bei einem WM Titel, da erinnern sich halt wirklich.

Also auch wenn es hier vielleicht nicht da primär drum geht, aber da erinnern sich halt wirklich Generationen dran, also die 214 Weltmeister, das werden immer die Weltmeister sein und deutsche Meister. Ja, für mich war es. Ja, die 90er ja, hatte ich auch schon 3 bei mir. Wer war da? Pierre Lebarski Auge und Guido Buchwald die 30er auch wenn ich nicht jetzt jemand vergessen.

Habe aber völlig unterschiedliche Typen, oder? Ja, ist so ne ich mein Auge und Buchwald haben ja hinten zu zu. Zusammengespielt 90 Litti ist ja ein ganz anderer Spielertyp noch mal gewesen, auch ein anderer Typ, der ist ja, der ist ja wirklich so, wie er auch spielt, habe ich ihn kennengelernt, so ganz witzig, offen und anekdotenreich und so.

Das ist ja sehr, sehr geschätzt. Deswegen, und der wird auch bei der WM Show dabei sein, also da kleiner, also der ist am 6. Juni auch dabei, Olli Kahn, Pierre Litbarski und Doktor Felix Brüch als Schiedsrichter. Wo nimmt der. Das 3 in Würzburg, wo Würzburg Kongresszentrum. Ich füll schon die Rosenhallen und ich füll n kleinen Keller.

Ja, ja, mit 23 habe ich mir gedacht, ich muss groß anfangen und dann nicht mehr zu steigern, aber dann hat zum Glück alles ganz gut funktioniert und freue mich, freue mich wirklich drauf. Welche Rolle haben deine, weil ich das auch immer spannend finde, ist ja völlig unterschiedlich, weil da auch wieder die Parallele zu Hans Jörg Butt, ein weiterer Freund oder guter Bekannter meiner Familie, mit dem hast du auch Länderspiele bestellt, nicht viele, ja, ich war immer eher 2.3. Torwart, also 210 war er auf jeden Fall auch dabei Spielplatz 3 hast du nicht gemacht. 210 gegen wen anders. Zocking Uruguay hab ich gemacht, OK, in Portugal hab ich nicht gemacht 26 genau.

Aber dann wart ihr auf jeden Fall da, zusammen auf dem Platz gestanden und weil du die Jugendarbeit beim DFB angesprochen hast und auch schon dieses Werben um Talente und die Eltern machen Druck, das hat Hansja Goth auch ausprobiert. Beim FC Bayern, wollte Jugendtrainer werden nach seiner aktiven Zeit. Hat gesagt, das gebe ich mir nicht und jetzt macht der Verladerampen im Familienunternehmen im Raum München hat auch mit Fußball nichts mehr am Hut, also wirklich gar nichts.

Also deswegen finde ich es spannend, die Parallele zu ziehen und ich will jetzt mal auf das Thema Eltern eingehen. Welche Rolle haben die in während deiner und vor deiner Karriere gespielt? Also erst muss ich sagen, meine Eltern haben sich getrennt, als ich 77 halb war, würde ich sagen, dann bin ich bei meiner Mutter aufgewachsen und meinem Stiefvater und. Die ich hab sie sogar selber mal gefragt, wie wie sie so die Situation gesehen haben und die haben mich immer gefördert, die haben und es gehört ja auch mit dazu. Also wenn man Kinder in die Welt setzt, sollte man drüber nachdenken, weil da muss man viel fahren, also wenn sie Sport machen sollen oder möchten, also meine Eltern haben sehr sehr viel gemacht, also in dem Fall

sag ich meine Eltern, mein Stiefvater, meine Mutter. Und mich immer überall hingebracht, alles gewaschen und was weiß ich und die hat mich aber nie unter Druck gesetzt. Die haben immer gesagt, Spielfilm, Das hat mich interessiert, ja, und ich hatte Beate Wagner bei mir hier, die Mutter der der Wagner Zwillinge der NBA Stars und das war auch so n Thema weil deswegen wollte ich die Mutter gerne haben einfach mal die Perspektive zu sehen und sie hat es genauso gemacht, sie hat immer gesagt ihr könnt machen was ihr wollt nie unter Druck gesetzt und ich glaube das ist n sehr guter Schlüssel weil ich hab dann eher immer diese intrinsische Motivation dann auch entwickelt ich möchte immer spielen und ich

möchte irgendwie und ich war immer der kleinste ich hab auch auch gerade so CB Jugend, da hab ich selten gespielt, ich sag mal hast. Du dann noch mal n Schuss gemacht, also mit 18. Ich hab mit. 18 ja, ich hab immer. Aufgehört. Zu wachsen. Ich war immer der kleinste und dann hab ich hab ich hab irgendwie so gelernt das Spiel so n bisschen zu lesen und mich so durchzusetzen und so n bisschen dann als ich gewachsen bin hab ich dann die Vorteile gehabt aber also bei mir hat da glaub ich keiner irgendwie erwartet, dass ich Fußballprofi werde also ich selber auch nicht, ich hab einfach Spaß gehabt, ich hab versucht zu lernen ich hab Spaß gehabt in der Gemeinschaft, aber meine Eltern haben schon viele. Viel gemacht und denen bin ich

auch sehr dankbar. Und auch wenn ich irgendwelche reden mal habe von der Stiftung und die sind dabei, dann kriegen die von mir immer auch NN Lob und das ist schön, weil ohne ohne Support geht es nicht und auch so, wir haben uns eben mal. Vor dem Podcast unterhalten die wenigsten werden ja fußballprofilen, das ist ist ja nicht das oft nicht das Talent, das ist am Ende. Ja, bei mir war es auch die Knieverletzung nur. Die Knieverletzung genau, aber es gibt ja so viele Themen, ne, also das zum richtigen Zeitpunkt. Guck mal, als ich damals von Arminia Bielefeld entdeckt wurde, da habe ich mit dem erste fair gegen Gladbach gespielt im DFB Pokal.

Und da bin ich auch gerade erst zum SC Verl gekommen, also dritte Liga zu dem Zeitpunkt und ich habe nicht damit gerechnet, dass ich Spiel spiele, weil ich war da noch ganz am Anfang und einen Tag vorher hatte irgendjemand Geburtstag, habe ich Alkohol getrunken, ich trinke noch mal nie Alkohol und hatte dann so das Gefühl, ach, ich spiele eh nicht, am nächsten Tag kommt der und sagt Uli Sude, du spielst, hat vielleicht auch wieder, das war auch wieder Glück, weil da habe ich mir nicht so eine Platte gemacht und habe dann das entscheidende Tor geschossen und dann ging es natürlich auch wieder durch die Decke in. Der Kreisliga würde man sagen, eigentlich muss man dann immer vor dem Spiel Trick.

Ja, eigentlich schon. Also ich bin nicht dafür, dass man sich an dieser Stelle auch sagen. Falsche Kamera. Du guckst jetzt nämlich die Kamera neben dran an meine Kamera geht ein weiter anyways. Ja, genau, nee. Und wir haben gerade schon den kurzen oder kurzen Hinweis auf deinen Podcast gehabt mit der Mutter von den von den Wagner Twins echt spannende Gäste muss ich sagen, auch verschiedenste Lebensbereiche, wir hatten es vorhin schon mal. Das war damals die.

Initiative wie kam es dazu? Steve Nash Steve Nash ist ein Basketballer. Ich weiß nicht, den wirst du wahrscheinlich nicht mehr kennen. Doch also ich hab recherchiert, das ist richtig Story ich. Hatte auch eine absolute Legende. Den habe ich in LA kennengelernt und mit dem habe ich regelmäßig Fußball gespielt. Ist auch ein extrem guter Fußballer und mit dem habe ich mich mal unterhalten und hab mal zum Kaffee eingeladen, gefragt wie für ihn so eigentlich so ein Karriereende abgelaufen ist, weil er ist ein bisschen älter und hatte so ein bisschen mehr Erfahrung.

Und dann hat er alles Mögliche erzählt. Und aber dann kam irgendwann sein Spruch Estleys die Twice, so dieser der physische Tod, aber auch der Tod der Identität. Und das wollte ich von raus. Genau. Genau, und das ist auch der Grund, warum ich dann gesagt habe, boah, ich hab da auch den Podcast erst in Amerika begonnen, auch super interessante Gäste gehabt, ne also. Hier auf Englisch glaub ich ne.

Ja, ja, ich hab Stephen Nash war der erste, Ich hab n ehemaligen Marine Radar n Elitesoldaten da gehabt der Halt durch der richtige Kriegserfahrung gemacht hat, dann aber wieder was Neues aufgebaut hat ich hab. Eine Brain Scientist habe ich bei mir gehabt, die selber einen Hirnschlag hatte und sich da wieder bolty. Taylor heißt sie, einer der ganz anerkannten Hirn Chirurgen und ich hatte wirklich interessante Gäste, aber dann habe ich gesagt, jetzt bin ich in Deutschland wieder und jetzt ich behalte den Namen und mache das, aber jetzt auch alles auf Deutsch und deswegen das ist das macht mir unglaublich viel Spaß also auch so guck mal das ist ja auch noch so ein Thema, man lernt ja auch.

Gesprächsführung also vorher bin ich jetzt in dieser Situation gewesen, wie ich jetzt gerade bin. Ich werde interviewt, aber jetzt muss man irgendwie zu sehen, was was will ich aus dieser Person herauskitzeln, wie macht man es, wenn ich eigentlich meinen Plan habe, meinen chronologischen Plan, das war am Anfang so die Herausforderung, aber jetzt antwortet diese Person schon irgendwelche Themen, die am Ende bei mir kommen und diese ich kenns dieses ja ja genau, und aber du bist ja auch erfahren, aber das ist cool, dadurch lernen wir ja und ich finde aber eher so, auch was daraus entsteht, was ich für. Auch jetzt Freundschaften entwickelt haben. Ne, also was ich für Leute bei mir schon hatte, ich habe eine Frau Annika Sala die lebt

irgendwie, weiß nicht 6 Monate im Jahr in China und die habe ich irgendwie über Instagram entdeckt und dann schreibe ich die auch immer direkt an und dann kam die auch und dann war die zufällig hier wir haben das aufgenommen weil die ist nicht oft hier in Berlin, wir haben das aufgenommen und ich war richtig krank ne und ich hab sie auch alles okay ne und mir ist meine Stimme zwischendurch weg gewesen also du hast mich gar nicht mehr sprechen hören also richtig krass aber was sie dann erzählt hat ne was die. Ihre ihre Eltern auch ganz früh zurückgelassen. Da ging es auch so ein bisschen was ist eigentlich Familie, dann macht die Macht die Kung Fu in China lebt da sozusagen mit so Art Mönchen zusammen und hat so

eine komplette Ruhe gefunden und einfach unfassbar hab. Ich gesehen die Clips ja. Ganz krass ne, oder? Bei der Stimme bin ich schon. Ja, die saß da wirklich. Und wenn du weißt, also wenn du immer die Clips, wenn du die Clips mal anguckst, was die alles macht, ne die würdest beide zerlegen hier ne das kommt schon mal.

Aber auch diese Ruhe und auch. Auch was da so für Kontakte entstehen, auch im Nachhinein. Ich hab noch zu vielen wirklich n guten Draht und auch Philosophie hat mich dann ja auch extrem interessiert, ich find es geil und deswegen Fußball ist Fußball ist Deutschlands Nummer 1 ne, aber ich will einfach ich will alles so n bisschen mal.

Schließe ich bei mir auch nicht aus. Also ich mir macht es mega Spaß den Podcast zu führen. Ich meine nach Folge 44 kann man das sagen, so viele interessante Personen schon kennengelernt, vor allem natürlich aus dem Fußball, weil ich daher komme, weil ich mich auch kenne, natürlich auch weil es mir Spaß macht, weil ich das aktuelle Geschehen verfolg, aber eigentlich reizt es mich auch noch mal, auch da über den Tellerrand raus zu gucken und mit verschiedensten Menschen aus den verschiedensten Bereichen zu sprechen, genauso wie du es oder so ähnlich wie du es gerade machst. Finde ich finde ich sehr schön und was ja auch. Passiert immer zwangsläufig durch die Gespräche mit deinen Gästen, dass irgendwie so ein

Tipp mitgegeben wird. So gewisse Weisheiten, was andere Menschen einfach erlebt haben in Extremsituationen, was mich jetzt mal interessieren würde und bitte beziehe es auch auf meine Situation, welchen Tipp würdest du mir denn jetzt geben als wirklich dreiundzwanzigjähriger, weil man natürlich nicht jetzt, weil ich da auch mit meinem Papa oft drüber spreche, weil er natürlich schon viel mehr erlebt hat und hat gesagt, Luis, das brauchst du doch alles gar nicht, das, das wirst du schon noch lernen, dass es so und so und so läuft, gerade bis zu 22 willst du das und das erreichen ist das brauchst du gar nicht, aber natürlich muss man finde ich schon diese Phase durchleben mit Anfang 20 mal diesen Ehrgeiz

zu entwickeln, gewisse Ziele zu erreichen und erst dann hat man vielleicht auch diesen Weitblick, also speziell auf meine Situation bezogen. Welchen Tipp würdest. Du, wir kennen es noch nicht lange, also wir kennen es eigentlich gar nicht, aber du machst mir einen unfassbar neugierigen Eindruck. Du redest mit Passionen und wenn du dir die beiden Sachen erhältst, dann hast du schon viel geschafft, weil ich sage dir.

Passion und Neugierde sind der Schlüssel zu so vielen Dingen und du kannst mir erzählen, von welchen Themen auch immer. Wenn du die mit Passion mir erzählst, dann hast du hast du, hast du mich geöffnet und dann eröffnen sich neue Wege und ich find es auch richtig. Also ich hab heute ich bin in einer anderen Lebenssituation als damals, ich hab mich auch zwischendurch so n bisschen. Versucht man zu vergleichen, irgendwie. Früher war alles so boah, ich muss jetzt erstmal finanzielle Unabhängigkeit erreichen und Vollgas geben, damit ich das machen kann, was ich jetzt mache, dass ich mich voll für meine Stiftung zum Beispiel.

Genau das ist der Punkt. Da würde ich sofort sagen, mach das, aber auf der anderen Seite, was ich dann und auch so das Thema, was ich heute sagen würde, ist Perfektion. Es gibt keine Perfektion, sei mit 80% zufrieden. Nee, wäre ich damals mit 80% zufrieden gewesen, weiß ich nicht ob ich da gelandet würde, deswegen ich glaube man muss es immer in Lebensphasen sehen. Und ich habe für mich gelernt, es gibt so viele unterschiedliche Lebensphasen, nicht nur beruflich, auch privat, da wirst du auch wenn du glücklich in einer Beziehung bist.

Irgendwann kann das Ding komplett vor die Wand fahren, dann hast du erstmal einen ganz anderen Verlauf, also die wichtigsten Sachen aus meiner Sicht, erhalte dir diese Neugierde und Versuch einfach, die Dinge zu finden, die dir extrem viel Spaß machen, weil wenn du die findest und die Leute das merken, du authentisch bist, dann wird sich eh alles öffnen und alles andere sind Lebensphasen, da wirst du unterschiedliche Erfahrungen machen.

Ich weiß auch nicht, wie es bei mir weitergeht, aber ich kann dir schon sagen, es ist n extrem gutes Gefühl, wenn man unabhängig leben kann. Also jetzt vom System in dem Sinne, dass man sich den Tag einteilen kann, wenn man möchte. Das ist für mich eigentlich so das Größte. Also neben Gesundheit und es ist somit das Größte, das größte Privileg. Absolut.

Und jetzt könnte man argumentieren, ja guter, Anne Friedrich hat leicht reden, der wird oder der hat mit Sicherheit sehr, sehr gutes Geld verdient, aber auch das ist ja nicht vom Himmel gefallen, ne, also du musst die 250 Bundesligaspiele musst auch erst mal machen also. Ich hab als ich hab als Kind gerne Dagobert Duck gelesen und das ist es ist nee, aber es ist ja auch ein Thema, Geld zu verdienen, aber ein anderes Thema ist das Geld auch zu behalten.

Wie viele Fußballprofis, wie viele Fußballprofis haben noch mehr Geld verdient? War schon oft Thema bei. Mir und haben die haben kein Geld mehr, also aus unterschiedlichen Gründen. Ich bin so dankbar, dass ich gute Leute in meinem Umkreis habe, denen ich auch vertrauen kann und noch mal. Das wird mir dann auch oft gefragt oder die Frage gestellt. Ja, Fundraising, warum machst du Fundraising? Du hast doch du hast doch Geld ne, da hab ich gesagt ja aber das Geld brauch ich im Moment also ich erstmal geb ich Geld in die Stiftung und auch weiterhin Geld in die Stiftung, aber ich brauche auch Geld das für mich arbeitet, weil sonst kann ich meine Zeit nicht für diese Dinge ne nutzen und irgendwann wenn ich nicht mehr da bin dann wird

n großer Teil sozusagen in die Stiftung auch gehen ne aber das sind so das sind immer so Themen ne also. Allein die Tatsache, diese Arbeit machen zu können und es ist ja nicht nur, dass ich jetzt in Samariter bin, also beim besten Willen nicht ne, also ich tue, denke ich mal, gute Dinge, aber ich tue ja auch was für mich und dieses, das hat ein sehr guter Freund von mir mal gesagt, das ist auch so mein Mentor in einer Phase, wo es mir nicht so gut ging, wo ich dachte, Boah, alles ist Kacke, da hat er gesagt, in solchen Momenten kümmer dich um andere Menschen, habe ich gesagt, Ashley, warum soll ich das tun, sagt er ja, wenn du das machst, dann ändern sich Dinge, weil dann gehst du erst mal weg von

deinen eigenen Problemen und und bekommst ne ganz andere Energie zurück und dann werden deine Probleme auch wieder kleiner und irgendwie löst sich das dann wieder auf und das war wirklich so und das hör ich auch von anderen Menschen jetzt, mit denen ich darüber mal gesprochen habe, dass es wirklich so ist.

Wenn du ne kackphase hast, versuch dich um andere Menschen zu kümmern und was auch cool ist. Ich war jetzt mehrfach schon gesagt, gerade bei meiner Familie in Bad Oeynhausen in Ostwestfalen und dann geh ich auch immer ins Jim da ne, da gibt es n Jim, da geh ich sehr sehr gerne hin und da steht oben an der Wand Sport is my therapy.

Und ich sage dir auch das, da stehe ich voll hinter ne, auch wenn es dir nicht gut geht emotional. Jetzt geh ins Gym, geh an die Luft, beweg dich, tu irgendwelche Dinge und unser Problem ist gestern haben wir auch mit der Stiftung gesprochen, auch mit einer Schulleiterin. Es gibt immer mehr Depressionen auch bei Kindern und. Hier das das Ding hier ne, das ist ja n großer Grund tik tok, alles wird mit Ängsten heutzutage irgendwie versucht Leute zu manipulieren und sowas rauszugehen und Sport zu machen, am besten irgendwie in der Gemeinschaft, dass es das hilft. Das waren jetzt, glaube ich, 5678 Dinge, die ich genauso unterschreiben kann.

Also ihr habt es gehört, bewahrt euch die Neugier, ich glaube, das kann man auf jedes Alter beziehen, auf jede Lebensphase, auch die Passion kann man genauso auf alles beziehen. Und Neues Ausprobieren. Super wichtig. Genau kommt auch noch dazu. Wie gesagt, Ihr könnt einfach den den letzten Abschnitt die letzten eineinhalb, 2 Minuten genauso rausschneiden und anhören, da war da war alles mit dabei, dem ist nichts hinzuzufügen.

Mir hat es Riesenspaß gemacht heute hier, Arne war wirklich cool, mal ein anderes Gespräch auch zu führen, ging viel über Fußball als. Auch heute haben wir über Fußball gesprochen, aber eben auch mal über Dinge, die auch andere Lebensbereiche irgendwie tangieren und ja, auch euch wieder vielen, vielen Dank fürs Zuschauen, fürs fürs Zuhören, wo auch immer ihr es gesehen und gehört habt, noch mal vielen Dank für deine Zeit und ich freue mich auf die nächste Folge gute Woche bis dahin, gute Zeit und Tschüss ciao.

Ciao.

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