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Football Finance

EXKLUSIV - Martin Bader: „Die Ansprüche des 1. FCN haben sich seit meiner Zeit dort verändert!“

Montag, 23. Februar 2026 · 1 h 00

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Shownotes

EXKLUSIV - Bei mir war der langjährige Funktionär des 1. FC Nürnberg und heutige Sportvorstand der „One Touch Football AG“ Martin Bader zu Gast. Wir sprachen über seine schönste und erfolgreichste Zeit im deutschen Fußball zwischen 2004 und 2015 beim 1. FC Nürnberg, über Aufstiege, die glorreichen Jahre in der ersten Bundesliga und den Triumph des DFB-Pokals 2007. Es ging aber nicht nur um die Erfolge auf dem Platz, sondern auch um die strukturellen Veränderungen, welche man während seiner Zeit beim Club anstoßen und umsetzen konnte, um junge Talente, die später zu Nationalspielern und Weltstars wurden und natürlich auch darum, ob und wie es der 1. FC Nürnberg wieder in die Bundesliga schaffen könnte. Seinem Abschied aus Nürnberg folgten dann Stationen als Sportchef bei Hannover 96, dem 1. FC Kaiserslautern und Alemannia Aachen. Mittlerweile ist Martin zusammen mit der „One Touch Football AG“ am belgischen Zweitligisten Lierse SK beteiligt und hat mir im zweiten Teil der Folge erklärt, was das Unternehmen von den „klassischen“ Investoren unterscheidet, was die nachhaltigen Ziele sind und wie seine Rolle gerade in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Klubs aussieht - viel Spaß beim Hören!

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🎶 „Knockturnal“ - Pufino, Trapbeats
🎶 "ELITE" - Alex Productions - No Copyright Music
📸 Quelle: Jerome Gras

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Intro
Zusammenarbeit mit Laura Nolte
Die Entwicklung des 1. FC Nürnberg in den letzten 10 Jahren
Die nachhaltigsten Projekte von Martin Bader beim Club
Warum ist der 1. FC Nürnberg nicht mehr Erstligist?
Wie schwer wird die Rückkehr in die Bundesliga?
Gündogan, Füllkrug, Anton: Vom Talent zum Nationalspieler
Stationen bei Hannover 96 und dem 1. FC Kaiserslautern
Vermisst du das Tagesgeschäft?
Die "One Touch Football AG“
Outro

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Dann kriegst du erstmal wieder einen Shitstorm, weil du angeblich ja 3 Minuten hinter Fabrizo Romano bist im Viertelfinale ausgeschieden, gegen Spanien in der Verlängerung. Also ich kann mich erinnern, in der Verlängerung hat Deutschland eigentlich immer gewonnen, aber das war mal. Große Gäste, starke Meinungen, unglaubliche Anekdoten und exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines Milliardengeschäfts, das alles nur hier in deinem Podcast für Fußball und Finanzen, das ist Football, Finance und jetzt viel Spaß mit dieser Folge.

Die Älteren unter uns werden sich noch daran erinnern, dass die Geschäftsstelle vom 1. Fc Nürnberg eine Abteilung war. Im Hilton Hotels haben für uns dann gesagt oder die Kabinen für die Profis, die waren im Keller des Hotels, also da war kein Tageslicht möglich, war alles OK zu der Zeit, aber wie gesagt wenn wir wachsen wollen, dann müssen wir nicht nur einmal auf dem grünen Rasen oder im Stadion erfolgreich sein, sondern die Infrastruktur muss stimmen und natürlich zuckt man irgendwo immer mal wieder, wenn irgendwo dann Positionen vakant sind oder wenn dann. Dann der ein oder andere Mal angefragt hat, könntest du dir das vorstellen?

Die Trainer sind die maßgeblichen gewesen, die immer gesagt haben, das macht Sinn, wir setzen auf die Jungs, auch dass wir Niklas Füllkrug verpflichten konnten als 19 jähriger war geht ja nur wenn du einen Trainer hast, der sagt den Weg, geh mal mit und natürlich hat man so ein bisschen das Gefühl in der Zeit als ich verantwortlich war beim ersten FC Nürnberg war schon unsere Erwartungshaltung, aber auch die von außerhalb. Eigentlich alles zu versuchen, um in die erste Bundesliga zu kommen, das hat sich vielleicht ein Stück weit verändert. Herzlich Willkommen zu Football Finance. Zusammen mit meinem heutigen Gast, der knapp 12 Jahre beim ersten FC Nürnberg gearbeitet hat. Während seiner Zeit war der Club

9 Jahre in der ersten Bundesliga 2007 konnten sie zusammen den DFB Pokal gewinnen. Nach seiner Zeit beim Club dann über Stationen bei Hannover, 96 Kaiserslautern und Aachen, mittlerweile Sportvorstand bei One Touch bei der One Touch Football AG und darüber hinaus auch. Auch noch Berater, sage ich mal im Sponsoring von der amtierenden Bob Olympiasiegerin der deutschen Bob, Olympiasiegerin Laura Nolte. Freue mich sehr, dass du heute bei mir bist, weil du die beiden Themen Football, Finance, glaube ich vereinst wie kaum jemand sonst bislang hier im Podcast.

Herzlich Willkommen Martin Bader. Ja, freue mich sehr. Herzlichen Dank. Dann starten wir doch gleich mal, würde ich sagen. Mit den Olympischen Spielen, weil der Zeitpunkt gibt es her. Wichtig ist. Die Aufnahme findet unmittelbar vor den Wettkämpfen von Laura Nolte statt. Wir gehen natürlich davon aus, wenn ihr die Folge hört und seht. Ist sie bereits Olympiasiegerin?

Du darfst gerne erstmal erzählen, wie es überhaupt zu der Zusammenarbeit kam und was konkret deine Aufgabe ist. Es ist ein paar Jahre her, über einen guten Bekannten von mir, den ich aus der Beraterszene kenne, der aus der gleichen Stadt kommt wie die Familie Nolte, bin ich angesprochen worden, ob ich mir das vorstellen könnte, Laura bei der Suche nach Sponsoren zu helfen, über.

Das Kontaktnetz was ich was ich habe und ich hab dann Laura und die Eltern von Laura kennengelernt. Auch ihre Anschieberin Deborah Liebi für den Zweierbob und die Waren von Anfang an so sympathisch und und und so interessant, weil man logischerweise immer aus dem Fußball kommt, sich ja 99% mit mit Fußballthemen beschäftigt und abseits des Fußballs eigentlich nur bei Großereignissen WM oder oder Olympischen Spielen sich mit den sogenannten Randsportarten beschäftigt.

Natürlich n viel umfassendes. Sportinteresse aber Damenbob war jetzt nicht in der Agenda ganz oben bei mir und hab mich dann schlau gemacht. Hab gesehen wie die wie, ja wie die wie der Aufwand ist. Was Laura übers Jahr hinweg an an an an Training hat an an 3 Jobs studiert oder hat studiert Wirtschaftspsychologie ist bei der Bundeswehr und Hochleistungssportlerin und. Hochleistungssportlerin für den fürs Bobfahren ist auch jeden Tag das gesamte Jahr über Training und Wettkämpfe und das fand ich faszinierend und hab dann über den ein oder anderen Kontakt, den ich dann dann noch hatte, ja German Airways begeistern können, die auch in der DTM großer Sponsor sind, eines eines, eines Teams.

Und sind vollumfänglich jetzt bei Laura Nolte im langjährigen Vertrag auch sowohl auf dem Bob als auch auf der Mütze als auch auf dem auf dem Anzug bei den Olympischen Spielen. Nicht. Aber der werden wir sie Social Media mäßig begleiten mit German Airways, insofern hat es dann gepasst und ich freue mich, dass wir, dass wir mit Laura einfach eine ganz, ganz tolle Sportlerin haben, eben auch für German Airways, weil wir auch Erwartungen geweckt haben bei German Airways, das ist eine tolle Sportlerin.

Betreuen und Laura hat bis jetzt mehrfach nachgewiesen, als Weltmeisterin, als Olympiasiegerin, als weltcupsiegerin, Gesamtweltcupsiegerin, dass sie eine herausragende Persönlichkeit in ihrem Sport ist. Und wie gesagt, ich hoffe, dass sie natürlich auch ne Goldmedaille oder 2 oder mehrere Medaillen von aus Cortina mit nach Hause nimmt.

Da gehen wir stand jetzt fest von aus. Also absolute Topfavoriten kann man schon sagen, als Weltmeisterin, als Weltcupsiegerin. Du wirst dann logischerweise auch vor Ort sein jetzt. In den nächsten Tagen. Das ist glaub ich bedingt das mit wenn man schon mal die Möglichkeit hat ne Sportlerin die man über Jahre hinweg n Stück weit betreut in in in im im Sponsoring, dass man natürlich dann vor Ort ist und die Daumen drückt. Und natürlich fahren wir zum zweier Bob Wettkampf nach Cortina für.

Mich sind die Olympischen Spiele auch immer was ganz Besonderes. Ich find die Sommerspiele immer noch n bisschen bisschen cooler, macht wahrscheinlich auch einfach die Jahreszeit aus, wenn man dann. Im warmen auch zu Hause sitzt. Und im Moment ist ja der Riesenvorteil, dass es wirklich in der Nähe ist, also die Olympischen Spiele waren lange nicht mehr so nah. Klar, Wir hatten Paris, wir hatten London, das waren aber die Sommer Sommerspiele, gut, Peking 2022 war ja eh so ein bisschen umstritten und gab ja schon wieder einige schöne Geschichten, natürlich jetzt gerade vor wenigen Tagen, wenn die Aufnahme rauskommt, schon ein bisschen länger her. Philipp Raimund zu Gold gesprungen. Sven Hannawald und Tom Bartels

völlig ausgeflippt Tom Bartels war ja auch schon bei mir. Kehren wir mal, kehren wir mal zurück zum Fußball. Ich war vor 2 Wochen bei Yotti aktueller Sportvorstand des 1. Fc Nürnberg, die Rolle hast du lange begleitet, er ist Sportdirektor, glaube ich, und dann Sportvorstand gewesen beim Club, jetzt ist es ja so, dass seit deinem Abschied, wir werden später noch ein bisschen genauer auf deine Zeit auch eingehen.

Der Club, ein Jahr erste Bundesliga gespielt hat, das war 2018 19 muss man auch sagen, relativ eindeutig auch wieder wieder abgestiegen und seitdem hat man es eigentlich vor allem seit 2018 19 war, der dann noch mal in der Relegation meine ich 2015 2016 aber seitdem nach oben war wirklich nicht mehr wirklich Schlagdistanz da. Wie hast du die Entwicklung des Clubs jetzt wahrgenommen seit deinem Abschied?

Natürlich intensiv. Zum einen, weil meine meine Tochter lebt in Nürnberg und ist natürlich mit 2003 geboren, also die hat die gesamte Zeit eigentlich mitbekommen, als ich beim Club war, von 2004 bis 2015 und deswegen hat man natürlich intensiven Kontakt auch noch zu dem ein oder anderen, der aus aus meiner Zeit. Jetzt immer noch aktiv ist beim ersten FC Nürnberg nicht verfolgt.

Das ist logischerweise mein mein Verein, mit dem ich die größten Erfolge auch auch feiern durfte und das war eigentlich die schönste Zeit, weil man beim Club was aufgebaut hat, was ich zumindest auch jetzt noch immer so wahrnehme, auch noch ein bisschen nachhalt und ob das die Infrastruktur ist oder ob, das, sagen wir mal, die ein oder andere Idee viel auf junge Spieler zu setzen, auch ein paar Spieler zu leihen, das ist ja auch ein Stück weit unser. Geschäftsmodell gewesen aus, aus verschiedenen Faktoren heraus. Insofern habe ich das natürlich in den letzten Jahren immer verfolgt, habe in den Relegationen sowohl nach oben, aber auch natürlich gerade gegen Ingolstadt intensiv verfolgt und natürlich hat man so ein

bisschen das Gefühl, in der Zeit, als ich verantwortlich war beim ersten FC Nürnberg, war schon unsere Erwartungshaltung, aber auch die von außerhalb, eigentlich alles zu versuchen, um in die erste Bundesliga zu kommen. Und und aktuell hat man so n bisschen den Eindruck wie, wie und das haben dann die Verantwortlichen beim ersten FC Nürnberg dann aus meiner Sicht sehr sehr gut gemacht.

Ne realistische Einschätzung, dass es aktuell vielleicht nicht so auf dem Fokus ist, jedes Jahr um den Aufstieg mitspielen zu müssen und sich n Stück weit darauf vorzubereiten, Dinge in die Wege zu leiten, das ist irgendwann mal wieder passiert, aber es muss ist es kein muss. Das hat sich vielleicht n Stück weit verändert. Insofern haben sie ihre Schwerpunkte gesetzt auf Ausbildung, auf junge Spieler, auf ne attraktive Spielweise, die haben n tollen Zuschauerschnitt, was ich faszinierend finde, also der ist hätte ich mir in der ersten Liga manchmal gewünscht, zu meiner Zeit, aber das ist faszinierend, wie die wie die Anhänger zum ersten FC Nürnberg stehen und für mich ein Highlight war.

Einfach die, die die Jahresfeier im vergangenen Jahr, also das war, das war bemerkenswert, was, was zelebriert wurde über Wochen hinweg in der Stadt, beim Club, beim letzten Heimspiel gegen Elversberg, das war, da hat man wieder gemerkt, was für ne Wucht und was für ne Kraft und was für ne für ne Ausstrahlung einfach dieser Club hat. Und ja, ich drück den Daumen natürlich, jedes Wochenende schaue ich mir die Spiele entweder im Fernsehen an. Oder wenn ich vor Ort bin, dann gehe ich natürlich auch immer gerne wieder ins Stadion.

Er ist eine riesen Power Riesen fanpower habe ich jetzt auch gemerkt als die JT Folge online gekommen ist, gibt es immer viele Diskussionen um die Person selbst, aber auch um den um den Club. Jetzt hast du gerade schon nachhaltige Projekte angesprochen, was sind so die, wenn du es konkret benennen müsstest, so die größten Projekte die jetzt auch noch nachhaltig von denen der Club jetzt noch profitiert, die du damals angestoßen hast unter anderem. Ja, ist immer schwierig, über über über sich selber so n bisschen zu sprechen.

Aber wir haben schon damals in der Gemeinschaft, so im Aufsichtsrat, im Präsidium, damals auch noch mit Michaela Roth, aber auch mit meinem Kollegen, dann im kaufmännischen Bereich mit dem Ralf Voy schon wert drauf gelegt, dass wir n bisschen in die Substanz dieses Clubs dann auch auch investieren und vor allem aber auch Strukturen schaffen, also die Älteren unter uns werden sich noch daran erinnern, dass die Geschäftsstelle vom ersten FC Nürnberg eine Abteilung war im Hilton Hotels. Haben für uns dann gesagt oder die Kabinen für die Profis, die waren im Keller des Hotels, also da war kein Tageslicht möglich war alles OK zu der Zeit, aber wie gesagt wenn wir wachsen wollen, dann müssen wir nicht

nur immer auf dem grünen Rasen und im Stadion erfolgreich sein, sondern die Infrastruktur muss stimmen und wir haben dann über eine Fananleihe auch dank vieler vieler Fans es hinbekommen dieses Verwaltungsgebäude, aber das ist ja nicht ein reines Verwaltungsgebäude für die Geschäftsstelle, also ja, ich habe ein schönes Büro bekommen, aber das war nicht primär.

Die die Aufgabe, sondern wir haben eine tolle Kabinen für die erste Mannschaft integriert. Wir haben das Museum gemacht, weil für uns wichtig war eben auch die, die Historie sichtbar zu machen, nicht nur darüber zu reden, was der erste FC Nürnberg für ne Tradition hat, sondern sie auch sichtbar zu machen und gerade dieses Museum in der Art, wie wir damals glaubten, das zu präsentieren, ist aus meiner Sicht ne was ganz besonderes und es lohnt sich. Und natürlich n Jugendinternat mit mit 11 Zimmern in das Geschäfts in die Geschäfts räume mit zu integrieren, die Plätze auszubauen, um Trainingsplätze für die erste Mannschaft, aber auch für die für die Nachwuchs, also auch den. Den Platz direkt am am, am, am,

am, am Gebäude wiederherzustellen et cetera. Das sind Dinge, die glaub ich zur damaligen Zeit und natürlich kriegst du die Frage gestellt, hättest du das Geld nicht lieber in den Schirm oder in den Abwehrspieler investieren und gesagt, das ist für uns schon wichtig, eben, dass wir diese nachhaltigen Strukturen auch am Gelände implementieren, ist kein Geheimnis, dass es uns damals schon umgetrieben hat, dass wir über das Thema Stadion n großes Ausrufezeichen gesetzt haben, weil wir auch damals schon. Gesehen haben, dass die Wettbewerbsfähigkeit eines Clubs wie der erste FC Nürnberg in Abhängigkeit von den Gladbachs, von den Kölns, von den Düsseldorfs auch n Stück weit mit der Spielstätte

zusammenhängt. Und ja, ich bin gespannt und wenn sie es realisieren können, ist es natürlich n Riesensprung dann in den nächsten Jahren, wenn es so kommt wie die Planungen sind und ja und natürlich glaub ich auch, dass kein Geheimnis ist, dass wir viel auf junge Spieler gesetzt haben, aus, aus, aus Überzeugung, aber auch letztendlich aus. Der Notwendigkeit heraus und dass wir natürlich auch von Transferlösen gelebt haben.

Also das zieht sich in den letzten Jahren, wieso ein roter Faden durch, aber ist auch ein Teil der der DNA dieses Clubs, und ich glaube, das steht dem ersten FC Nürnberg auch gut zu Gesicht. So jetzt. Hast du gerade die DNA schon angesprochen, die ähnlich ist im Vergleich auch zu deiner Zeit junge Spieler auszubilden?

Ihr hattet ja auch unglaubliche Transfers zu denen, zu denen kommen wir gleich, auch die dann unfassbare Karrieren gemacht haben, die Nationalspieler geworden sind und so weiter. Was ich ganz spannend finde, wenn man sich mal die Zeiträume wirklich anguckt, das ist ja nicht nur der Zeitraum 2004 bis 2015 als du da warst. Und jetzt kann man ja wieder 10 Jahre nehmen, 2015 bis 2026, sondern auch wenn man ganz weit zurückgeht, 94 bis 2004 hat der Club glaube ich dreimal in der ersten Bundesliga gespielt, nach deiner Zeit einmal in der ersten Bundesliga und während deiner Zeit jetzt auch, wenn ich dir das gerne zusprechen würde. Es ist wahrscheinlich nicht nur dein Verdienst, aber auch unter anderem dein Verdienst, dass der

Club während deiner Zeit 9 Jahre in der ersten Bundesliga gespielt hat. Obwohl die Ausrichtung vielleicht einigermaßen ähnlich war von der DNA wie heutzutage. Warum, warum warst du gerade in diesen 10 Jahren da, was hat da gestimmt und was stimmt vielleicht in der Hinsicht heute nicht mehr, weil es ist ja schon, wenn man die zahlen einfach mal vergleicht, ist es ganz eindeutig zu sehen.

Schwierig für mich zu beantworten, weil ich natürlich zu wenig Einblicke aktuell hab in in. In beziehen wir es auf deine Zeit. Was wurde da richtig? Also wir haben es war. Glaub ich bei jedem Mitarbeiter und wir haben schon immer versucht so was die Trainerauswahl auch im im auch im Nachwuchsleistungszentrum. Wir haben mit dem Rainer Zietsch einen aus meiner Sicht herausragenden NLZ Leiter gewinnen können, wir haben viel aber auch auf bestehende Strukturen im Dieter Nüssing oder im Albert Übelacker Gesetz so gesagt haben, der kennt den ersten FC Nürnberg, der kennt die. Gegebenheiten in der Region vor Ort wir haben es versucht, sehr breit zu halten, was die Entscheidungswege angeht, also flache Hierarchien, aber wir

haben für uns jeder im Club, ob das im Präsidium unter Michaela Roth oder auch danach im Aufsichtsrat für uns immer klar definiert, dass unser Anspruch ist, ob realistisch oder nicht, aber wir wollen 1 maximal erreichen und das ist dann die erste Bundesliga, so haben wir unsere Transferpolitik ausgerichtet, so haben wir versucht, auch Spieler zu gewinnen für den ersten FC Nürnberg.

Haben natürlich auch das ein oder andere Quäntchen Glück gehabt, was du brauchst. Über eine Relegation aufgestiegen oder über eine Relegation mal drin geblieben. Aber wir haben vielleicht vieles auch machbar gemacht, was, was vielleicht damals leichter war. Wie gesagt, es ist, es ist immer eine. Interessante Mittelfrage gewesen also, dass ihr andere Mittel zur Verfügung hattet.

Ich meine, es geht ja auch mit dem Erfolg einher, in dem Moment, wo man erste Bundesliga spielt, hat man andere Gelder zur Verfügung, das bedingt sich ja so ein bisschen, aber was? Ja, natürlich war zum zu zu zu unserer Zeit natürlich noch nicht so. Die, die die Wolfsburgs oder die Leverkusens und die Hoffenheims und die Leipzigs in in dem Maße vertreten, die gab es schon auch, aber.

Die haben jetzt nicht so intensiv, aber auf der anderen Seite gab es einen Schalke, was ganz oben dabei war. Der HSV war ganz oben dabei, also es ist für jede Zeit, für jede Epoche waren immer die gleichen Mitbewerber dabei, die Bundesliga und vielleicht die zweite Liga waren näher beieinander, also ich glaube schon, dass die Schere auseinander gegangen ist. Wie man sieht, in meiner Zeit ist auch der FC Bayern mal nicht durchgängig Meister geworden, ist in meiner Zeit auch mal andere das.

War noch schön. Ist der BVB Mann Meister geworden? Oder auch der VFB oder Stuttgart. Oder. Der VFB Stuttgart, die wir dann im Pokalendspiel schlagen durften also. Und ich glaube, dass die die, die, die die Unterschiede zwischen der ersten und zweiten Liga jetzt schon deutlich höher sind und jetzt aufzusteigen und dann die Klasse zu halten, das ist schon immer ne ne große Herausforderung. Die Wirtschaftlichkeit hat schon hat schon angezogen. Aber wie gesagt, auch damals zu unserer Zeit haben wir gute Gehälter bezahlt, mussten wir auch langfristige Verträge schließen, mussten wir auch Transfererlöse erzielen und mussten vernünftiges Scouting machen und ich glaube das das hat uns auch damals

ausgezeichnet, dass wir halt den jungen Spielern eine Chance gegeben haben, Leihspieler geholt haben mit Leverkusen, mit Bayern München beim VF B Stuttgart viele Leihgeschäfte gemacht haben, eben die Julian Schiebers, die Ekicis, die Gündogan, die Hegelers, die Risse, die Reinhards. Die kommen wir gleich noch mal. Die die haben wir eigentlich dafür gewinnen können, weil wir für was gestanden sind und wir gesagt haben, bei uns hast du die Chance, dich zu präsentieren und wenn es gut macht, wenn du gut machst, dann kannst du den nächsten Schritt machen, was jetzt ja endlich wieder der Fall ist. Also diese Epochen miteinander zu vergleichen, ist schwierig. Trotzdem ist ja spannend immer

so ein bisschen, darauf will ich raus, zu hinterfragen, warum Dinge so waren, wie sie waren und warum sie jetzt so sind, wie sie sind. Ne, so ein bisschen, weil wenn man die Jahre vergleicht, ja. Aber das hat glaube ich, jeder, der in der Verantwortung ist, den persönlichen Ehrgeiz, das maximale zu erreichen. Und das war bei uns so der Fall, und das wird jetzt auch wieder der Fall sein.

Und wie gesagt, ich, ich bin mir sicher, dass dass Jutti genau die gleichen Ansprüche hat wie wie jeder seiner Vorgänger eben wieder in die Bundesliga zurückzukehren, dafür arbeitet man auch tagtäglich und man muss fairerweise sagen, grundsätzlich, da bleibe ich dabei. Die strukturellen und Potenziale eines ersten FC Nürnberg es geben eigentlich Möglichkeiten, auch mal wieder zu den top 20 oder Top 25 Deutschlands zu gehören.

Und dann spielst du irgendwann mal wieder um den Aufstieg mit. Wie schwer wird es trotzdem, diesen Schritt wieder zu gehen, sich wirklich in der Bundesliga zu etablieren? Weil wir haben ja jetzt auch in den letzten Jahren, sag ich mal, diese. Diese Bochums gehabt, die dann immer wieder hoch und runter sind und andere Vereine jetzt Mainz, Augsburg, Freiburg so aus dieser Zeit 2010 2011 konnten sich etablieren, wie schwer ist es da wieder hinzukommen oder mal wieder hinzukommen? Ja, weil es ist natürlich schon so, dass mittlerweile große Clubs, Traditionsclubs auch in der zweiten Liga spielen. Wenn man sieht, dass Hannover versucht, dass Hertha BSC es versucht, dass Schalke es versucht, Hamburg lange versucht hat, Düsseldorf es auch jedes

Mal versucht, also dann fällt, fallen einem allein schon 6 oder 8 Mannschaften ein. Die, die ähnliche Voraussetzungen haben wie der erste FC Nürnberg. Und dann gibt es halt Überperformer wie Paderborn jedes Jahr oder Elversberg, wo man genau hinschaut und sagt wie, wie kann das sein, dass die so in der Saison spielen oder solche Saisons in der Regelmäßigkeit spielen, das heißt also die Ausgeglichenheit in der zweiten Liga.

Ich glaube, dass die so so intensiv ist, dass man vor einer Saison nie sagen kann, wer oben steht, aber gefühlt. Hast du ja immer schon, wenn der erste FC Nürnberg 2 oder dreimal ineinander gewinnt, dann dann merkt man was, was dann, wie Elektrisierend das ist. Für alle sagen jetzt noch ein Sieg und dann ist man wieder oben dran und das macht es ja aus und wenn du in so einen Lauf da mal reinkommst, dann bin ich sicher, dass der Club auch wieder eine gute Rolle in der zweiten Liga spielen kann, denn gefühlt ja gehört der irgendwie in die erste Bundesliga. Für mich auf jeden Fall.

Ich habe es in der Frage mit Jotti schon angesprochen. Für mich hat mit dem Club alles begonnen, war auch beim Aufstieg 2008 / 2009 mit, also ich war praktisch neben der. Neben der Mannschaft gestanden, als ihr als ihr gefeiert habt. Wollte unbedingt auf dem Platz, da hat der Papa gesagt, es könnte zu gefährlich werden für einen damals 5 bis sechsjährigen, aber deswegen wünsche ich mir, wünsche ich mir die Zeit zurück und gerade dann in der Saison, ich meine 2010 2011 war es wo ihr auch eine super Saison gespielt habt, entweder war es die oder eine davor oder danach mit Wollscheid, mit Akiji, mit Gündogan, mit Schieber, du hast sie gerade alle aufgezählt knapp das internationale Geschäft

verpasst, das weiß ich damals noch als Sechster, das ist heute auf. Auch undenkbar war man nicht international dabei. Ich glaube Heidenheim hat es ja vor 3 Jahren als Neunter geschafft, so ungefähr, aber ich will auf die Transfers raus und auch die jungen Spieler, die ihr da groß gemacht habt und diese Karrieren die daraus entstanden sind. Du hast gerade schon ein paar Namen genannt, hast du ganz besondere Geschichten, was vielleicht auch Entdeckungen von manchen Spielern angeht und auch die weitere Kommunikation vielleicht zu manchen Spielern, die du heute auch noch hast. Hast du da ein paar Anekdoten, die du uns erzählen kannst? Ich hatte natürlich schon auch den den Vorteil, weil man hat ja so ungefähr ein Gefühl dafür,

was man, was man gut kann und was man wo es für Leute gibt, die es besser können. Und ich habe im in meinem Scouting Bereich immer auch welche gehabt, die gesagt haben, lasst uns doch ins eigene Nahrungsleistungszentrum schauen und lasst uns gucken, ob wir da nicht die Möglichkeit haben, einer meiner ersten jungen Spieler, die dann hochgezogen wurden, war Stefan Kießling und gesagt haben, lass den Jungen doch mal spielen, der war damals 19 und dann halt auch Trainer zu haben die drauf gesetzt haben. Wolfgang Wolf hat viel auf Junge. Spieler gesetzt Andy Wolf ist ist über Wolfgang Wolf gekommen, Paulus wie gesagt Stefan Kiesling immer auf Eigengewächse gesetzt.

Das hat sich fortgeführt. Wir haben Hans Meier einen herausragenden Trainer gehabt, der auch sehr großen Wert drauf gelegt hat auf junge Spieler, wie gesagt, Ivan Sajenko war sein, war sein Lieblingsschüler mit mit, mit Robert Wittek auch ein sehr junger Spieler. Den er immer wieder gefördert hat. Das sind solche, das sind solche wichtigen Meilensteine, wo du Trainer hast, die eben genau auch gefühlt das Mitmachen, wo du als Club stehen willst, ohne dass du die Vorgaben gibst. Klar, Frau, Mal bin ich der Vorgesetzte gewesen, wir haben es immer im Team entschieden mit dem Nachwuchs, mit den Scouts, mit den Kaderplanern, aber auch mit dem Cheftrainer. Und natürlich mit dem Dieter Hecking dann in der Folge genau das gleiche, der auch auch n

großen Wert drauf gelegt hat. Die Arbeit. Man darf nicht vergessen mit dem Michael Önning und dem Peter Hermann 2 herausragende Trainer, gerade auch der Peter mit seiner Art und der Michael Önning. Der es geschafft hat, junge Spieler zu finden. Und der Michael hat Gündogan uns als Achtzehnjähriger, weil er in seiner Zeit mit dem Horst Rubesch und in Bochum kannte, gesagt, Wir müssen den holen und gesagt, was wollen wir mit dem Achtzehnjährigen, der in Bochum ja mal mittrainieren darf und er hat uns dann so lange überzeugt, bis wir es dann geschafft haben ihn zu holen.

Wir haben im Winter ihn geholt und. Ja, die Story über Ilkay, ich glaube, die ist die ist allen bekannt, wie es aufgegangen ist. Aber du brauchst natürlich dann in der Folge auch n Trainer, der drauf setzt und ich erinnere mich natürlich noch gut an die sehr, sehr schwierige Relegation gegen Augsburg, um die Klasse zu halten und in der im letzten Spiel galt es darum eigentlich das 1 zu 0 aus dem Heimspiel aus dem Hinspiel zu zu zu retten. Und wir beginnen 220 und die beiden entscheidenden Akteure waren Ilkay Gündogan, 18 und Shopomoteng. Welche 19?

War das welche Saison? Das war die Saison 10. Dann 19 OK. Und in in der Phase, wo du gemerkt hast, dass dir n 18 oder Neunzehnjähriger im Prinzip in einer in einer ganz, ganz komplizierten Situation die Saison rettet und eigentlich den den den Club in der Bundesliga hält. Hat uns natürlich weiter bestärkt, aber muss dazu sagen. Die Trainer sind die maßgeblichen gewesen, die wir gesagt haben, das macht Sinn, wir setzen auf die Jungs, auch dass wir Niklas Füllkrug verpflichten konnten als Neunzehnjähriger war geht ja nur wenn du n Trainer hast, der sagt den den Weg, geh mal mit.

Sie haben es ja alle zurückbezahlt, auch n Julian Schieber und auch n Daniel Ginczek, n. Ekici auch n. Breno damals von Bayern, wenn die wenn die nicht eingesetzt worden wären von den damaligen Trainern, dann hätte hätte dieses Modell nicht funktioniert. Sie haben immer zurückbezahlt sie sind ihren Weg auch gut gegangen, also die meisten haben ne richtige spektakuläre Karriere danach auch gemacht und zu dem einen oder anderen hat man natürlich noch noch noch Kontakt, gerade als dann plötzlich Niklas Füllkrug dann auch Nationalspieler wurde und auch noch eine herausragende Werm in Katar gespielt hat. Aus seiner Sicht freut es euch natürlich, weil man, weil man natürlich mit dem Nicky auch

über die Jahre in nicht nur befreundet war, sondern auch immer verfolgt hat. Das zeigt einfach, dass das ja. Es immer schon sinnvoll war, auf junge Spieler zu setzen, aber wenn du nicht die Rückendeckung im Club hast, das heißt, die Erwartungshaltungen dann auch klar sind, dass sie sagen, junge Spieler brauchen Zeit, brauchen Eingewöhnung, werden auch Fehler machen, aber auch n Trainer, der sagt Ich zieh den, Geh den Weg mit diese Kombination hat es halt n Stück weit auch einfacher gemacht, dann das für viele glaub ich auch.

Erfolgreiche Modell dann auch umzusetzen. Am Ende musst du deine sportlichen Ziele erreichen, wie du sie erreichst, ist unterstrich egal und wir haben halt geglaubt und dass es mit mehr jungen Spielern geht. Wir haben auch Marie Winter gehabt, der auch oder Raphael Schäfer, die etwas älter waren, die auch für eine Mannschaft wichtig sind und wie gesagt der Mitentscheidende eigentliche Faktor in der Bundesliga zu zu meiner Zeit in den letzten Jahren war natürlich auch Timmy Simmons.

Den wir mit 3637 verpflichten konnten, wo jeder mehr oder weniger gefragt hat, was was macht das für einen Sinn und wir sind da mal abgewichen, in Absprache auch mit dem Dieter Hecking und mit dem Timmy, das war eine herausragende Zeit, weil Timmy einfach ja der Anker war für die jungen Spieler, immer der erste und der letzte in der Kabine und so ein Vorbild, dass du als junger Spieler gar nicht ausbrechen konntest. Insofern galt es nicht nur junge Spieler zu holen, sondern die Mischung hat es gemacht, aber natürlich sind so die prominenten jungen Spieler in der Vergangenheit, die einem noch so ein bisschen im.

Im in den Gedanken noch vorherrschen. Ja, genau dieses Gesamtbild muss in, der muss in der Mannschaft passen. Mit was für einem Gefühl beobachtet man dann trotzdem auch so teilweise wirklich weltkarrieren, dass du denkst ey, den Stöpsel haben wir mit 18 Jahren damals zu uns geholt zum Club und jetzt gewinnt er mit Manchester City als Kapitän mit den 2 entscheidenden Toren, also die hat er nicht nur genug an, jetzt konkret hat er nicht nur einmal die Meisterschaft in England gewonnen, schießt er da die 2 Tore ist Nationalmannschaftskapitän auch gewesen. Also was für n Gefühl herrscht.

Stell dir vor, wenn du auf dem im Fernseher die Spiele anguckst. Man guckt das Spiel anders, alles klar. Also ich, ich bin jetzt so n bisschen auch n Fan von Traditionsvereinen und war immer schon Liverpool Fan über in die ganz jungen Jahren schon immer Liverpool geschaut und so weiter aber wenn dann Illi nach Manchester City geht, dann wirst du plötzlich auch n Stück weit Fan dieses dieses Clubs weil. Man kann mit Manchester City wenig anfangen, aber jetzt, wenn da ein Spieler, den er als 18 jähriger lange Zeit begleitet hat und gemeinsam mit ihm auch ein paar Entscheidungen getroffen hat, es war ja nach 2 Jahren klar, dass er ein so herausragendes Spiel, dass viele Klubs angeklopft haben und ihn haben wollten und wir mit ihm,

seinem Vater, seiner Familie, seinem Onkel eigentlich besprochen haben, bleibt noch ein Jahr. Es gab großes Interesse, ihn zu transferieren und du hast es angesprochen in dem Jahr, wo wir ihn halten konnten, obwohl es viel Interesse gab, wurden da. Danach Sechster, das heißt also, das war für den Illi richtig, aber auch für den ersten FC Nürnberg? Richtig, weil wir ihn davon überzeugen konnten, nicht zu wechseln und er ist n Jahr später dann zu Borussia Dortmund erst gewechselt, obwohl es vorher schon mit Leverkusen mit Hoffenheim namhafte Clubs gab, die ihn unbedingt haben wollten, aber er hat dann n Stück weit gehört und hat auf seinen Vater gehört und hat auch auf uns gehört, wo wir gesagt haben, ist es für dich vielleicht besser

beim ersten FC Nürnberg zu bleiben? Wie gesagt, Wir sind Sechster geworden, er ist Nationalspieler geworden, ist danach zu Borussia Dortmund gewechselt. Also das führt man dann oftmals noch auch mit dem ein oder anderen im Gespräch. Dann, und daran erinnert sich der Eli ja auch und sagt ja, es war damals, glaube ich, die richtige Entscheidung, nicht sofort zu wechseln, sondern zu bleiben und für den ersten FC Nürnberg war es eben auch eine herausragende Saison. Also die Jungs wissen das dann immer noch auch sehr zu schätzen.

Jetzt auch Niklas Füllkrug, da ist man regelmäßig mit Austausch, melden, sich bedanken, sich vielleicht dann auch noch mal oder wie wie kann man sich die Gespräche heutzutage vorstellen, ist es dann eher witzeln über. Also dankbar die Spieler, das müssen die ja nicht sein, sondern letztendlich ist es ja immer ein Gemonem.

Wir haben damals entschieden, dass. Aber du oder auch andere verantwortlich beim Club, das sind ja diese Bausteine, wo andere Karrieren oder andere Spieler verschwinden, wenn die anderen groß klar, Qualität setzt sich vermutlich immer durch, aber das sind ja so kleine Bausteine. Dies dann ausmachen, ne.

Ja, wir müssen sportlich und und charakterlich n Stück weit überzeugt sein von meinem Transfer, aber am Ende muss dann der Spieler, wenn er kommt auch liefern und das haben die meisten, also sie haben es gesehen und sie haben deswegen sag ich ja sind wir n Zusammenspiel auch der der der Trainer die wir hatten. Das sind nicht nur die Cheftrainer. Werden herausragende Co Trainer, auch mit dem Armin Reutershahn oder auch gesagt Peter Hermann die einfach ihren Teil dazu beigetragen haben, dass die jungen Spieler besser wurden. Dirk Bremser hat sich tagtäglich mit mit den jungen Spielern gekümmert, Dieter Hecking war der der Cheftrainer, also diese Kombination ist für junge Spieler wichtig, aber sie haben letztendlich dann auch geliefert

und trotzdem glaube ich, dass die meisten im Nachhinein sagen es war es war die richtige Entscheidung zum Club zu kommen und. Wir haben sie überzeugt und wir haben sie meistens nicht mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten überzeugen können, sondern wir haben sie eben mit der Perspektive überzeugt. Und natürlich, wenn man mit mit Niklas Füllkrug mal sich austauscht, gerade nach der WM, dass er jetzt n Nationalspieler geworden ist, da merkt man schon, dass die Jungs noch wissen, wo die ihre Anfänge auch hatten und das freut mich natürlich auch, aber wie gesagt, ich bin nur Teil eines gesamten gewesen.

Aber es freut einen natürlich, wenn sie schon wissen, wo sie angefangen haben. Und wenn ich lese, dass der Illi sogar sich vielleicht irgendwann mal vorstellen kann, nach Nürnberg wieder zurückzukehren in einer Information, dann ist es umso schöner, weil ich sag, der Illi ist nicht nur n herausragender Sportler, sondern ist einfach auch ne Persönlichkeit. Dann hat Zeit beim ersten FC Nürnberg folgten dann die angesprochenen Stationen bei Hannover, dann Kaiserslautern und auch Aachen.

Die waren natürlich dann von der Länge der Zeit nicht mehr so erfolgreich und auch inhaltlich zumindest bei. Kaiserslautern und auch Hannover in der ersten Saison jeweils abgestiegen Hannover war dann wieder direkter Wiederaufstieg soweit ich weiß, dass ich mich, speziell weil wir brauchen jetzt nicht groß noch mal jede einzelne Station durchgehen, weil mich natürlich auch interessiert, was du aktuell machst. Aber was mich wirklich interessiert, ist dein Wechsel zu Kaiserslautern, weil die Situation sportlich war ja damals alles andere als gut die waren, ich habe mal nachgeguckt extra die waren letzter mit 12 punkten aus 20 spielen, obwohl man zugute halten muss in den ersten 5 spielen konnten die ersten 4 gewonnen werden

seitdem. In dem du dann dort warst. Trotzdem ist man am Ende sang klanglos abgestiegen und ein halbes Jahr nach deiner Vertragsauflösung hat der Verein das Insolvenzverfahren angemeldet. Jetzt bist du als Sportvorstand hin, natürlich auch die wirtschaftliche Situation im Blick, warum übernimmt man einen Verein in dieser in dieser Situation gerade mit dieser Vorgeschichte? Ne weil man denkt, man kann eigentlich in dem Sinne von außen als Laie, wenn man drauf guckt nur scheitern, wirkt er zumindest so.

Ja, die Frage ist absolut berechtigt. Wir sind ja auch schon häufiger gestellt worden. Man muss, wie gesagt, einen Satz noch verlieren. Hannover 96 hab ich auch deswegen gemacht, weil die Situation eigentlich wollte ich nach Nürnberg und. Wir haben die Vertragsauflösung beim ersten FC Nürnberg ja gemacht, obwohl ich noch Vertrag hatte.

Ich hatte noch 2 Jahre Vertrag, hab n damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden im August dann aber entschieden, dass es für den Club und auch für mich glaub ich besser ist. Wenn man jetzt, sagen wir mal sich trennt voneinander und der Aufsichtsrat hat aber gebeten, dass ich noch weiter arbeite bis Ende September, um eben Nachfolgeregelung zu finden, 2 Vorstände unterschriftsberechtigt für Augenprinzip. Der Michael Meske, den, den ich damals auch mit mit initiiert für für für den ersten FC Nürnberg gewinnen konnte, hat gerade erst angefangen auf also kaufmännischen Leitung und da hab ich gesagt, ja, natürlich, es macht Sinn für den Club und für mich, dass wir auseinander gehen, aber ich möchte eben so auseinander gehen, dass es

vernünftig für beide Seiten ist. Haben da ne vernünftige Regelung gefunden und wollte dann eigentlich ne Pause machen nach elfeinhalb Jahren durchgängig beim Club und dann kam der Anruf aus Hannover und. Und wo du dann trotzdem plötzlich, weil du einfach Fußball fasziniert bist und erste Liga und gesagt, es hat mich schon fasziniert und aufgestiegen zu sein, zweimal weiß ich was es, was es ausmacht oder ne Klasse zu halten. Und Hannover war damals auch Letzter im Oktober und ich hab dann nahtlos in Hannover angefangen, gesagt, ich hab Zeit genug, das hinzubekommen, wir sind dann. Abgeschaffen Ende März, oder es war relativ. Ja, ja, wir sind dann relativ spät abgestiegen, Thomas Schaf noch geholt und hat auch nicht

funktioniert. Haben n paar Transfers gemacht im Nachhinein nur ob das Marius Wolf oder Waldemar Anton ist. Lindton Miner die im Nachhinein so richtig waren, aber zum damaligen Zeitpunkt eben nicht Substanz genug hatten um die Klasse zu halten, warum sag ich das mit Hannover? Ich bin dann entlassen worden im März 2 Monate später ist der Club dann aufgestiegen mit mit Spielern die wir auch geholt haben, mit Harnik, mit Füllkrug, mit Sanier, mit Anton.

Mit bukka Lords wo du wo du auch sagst, das war eigentlich ne richtig gute Truppe, aber ich bin entlassen worden im März und dann 2 Monate spätestens ist Hannover 96 aufgestiegen und die Situation war so man wollte und dann kam Kaiserslautern ja später mit der Anfrage in einer ähnlichen Konstellation hab ich gesagt. Ich möchte das deswegen machen, weil ich es einfach zeigen möchte.

Mir und den, den vielleicht dem einen oder anderen kritischen, dass ich es hinbekomme, dass es möglich ist, mit den richtigen Entscheidungen und vor allem mit der Erfahrung aus den Clubs Hannover und und 96, dass es möglich ist, Kaiserslautern wieder zurückzuführen, denn es war klar, ich habe im Februar angefangen, die Transferperiode, warum im Januar und du hast recht, die waren letzter und die hatten noch eine Situation, dass in dem ersten Spiel. Weil der Chef Strasser leider auch noch mit mit mit in der Halbzeit gegen gegen Darmstadt mit dem Herzrhythmusstörungen das Spiel abzubrechen war.

Das heißt nachgeholt werden musste und der hat dann aufhören müssen, der Arzt ihm das verschrieben hatte, hat im Nachhinein dann dazu geführt, dass alles wieder gut ist beim Chef, aber wir brauchten dann einen neuen Trainer, wir Michael Fronzek einen für 3 Monate verpflichten können und der hat auch 4 Spiele gewonnen und das war eine Saison in der zweiten Liga wo du mit 34 Punkten normalerweise immer eine Relegation schaffst. Aber in der Saison eben.

Nicht abgestiegen und eigentlich war die Idee von Kaiserslautern, dass ich im Sommer anfange. Neuaufbau in der dritten Liga und ich habe gesagt, nee, ich möchte früher anfangen, weil ich die Mannschaft, das Umfeld, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kennenlernen möchte, um keine Zeit zu verlieren im Sommer, in der dritten Liga mit Lautern, denn es war klar, dass die dritte Liga spielen anzufangen, insofern habe ich im Februar schon angefangen.

Jetzt, wenn ich im Nachhinein betrachte, wenn es schlau gewesen wär, hätte ich im Sommer angefangen und hätte mit dem Abstieg nichts zu tun gehabt. Aber ich wollte frühzeitig nach Lautern, muss fairerweise sagen, ist halt einfach n sensationeller Club mit einer Wucht, mit einer Tradition, mit einer Fanunterstützung, die seinesgleichen sucht und ich hab immer Spaß gemacht für Traditionsclubs zu arbeiten und Lautern ist halt auch auch pur und am Betzenberg zu arbeiten ist immer was Besonderes. Ein Jahr später war klar, dass eine Fan Anleihe fällig wird und wir alles dafür gemacht haben, mit meinem Kollegen zusammen und der wirtschaftlich herausfordernden Situation die dritte Liga zu zu, zu bestehen.

Aber auch eine Fan Anleihe zurückzuzahlen und ein Jahr später nach meinem Ausscheiden hat der Club dann die Insolvenz eingereicht, aber hat. Halt in der Art und Weise, weil es möglich war, keinen Punktabzug zu bekommen wegen Corona. Also ist ne einmalige Geschichte, ansonsten wirst du als Verantwortlicher eigentlich nicht gerne in die Geschichtsbücher eingehen, dass du dabei als Verantwortlicher bist, wenn du in Insolvenz bei einem Club einleitest. In dem Fall hat es lauter geholfen, Klammer auf dem Verein, aber da hängen ja viele Gläubiger dran, die darf man ja auch nicht vergessen.

Also deswegen möchtest du nicht. Deswegen war mich immer klar, ich muss wirtschaftlich so agieren mit meinen Kollegen zusammen, dass wir wirtschaftlich nie in ne Probleme geraten um um um den Verein zu gefährden, weil die wirtschaftlichen Betrachtungsweisen. Sind sind neben dem sportlichen und man zuckt als Verantwortliche immer und sagt, Nee, den würde ich gerne behalten oder den würde ich gerne noch dazu holen, weil man natürlich weiß was was sportlich möglich ist.

Aber wenn du es wirtschaftlich dir nicht leisten kannst, dann musst du halt einfach auch die Dinge berücksichtigen und das haben wir in allen Clubs gemacht, oder? Und das habe ich auch in lauter und dann gesagt, können wir halt nicht, weil wir die Fan Anleihe zurückbezahlen wollen, weil es für mich kein Thema war in einen Club in die Insolvenz zu begleiten. Wie gesagt im Nachhinein.

Hinein ist es von den Verantwortlichen so gemacht worden. Ja, jetzt ist der Club beziehungsweise der FCK wieder in der zweiten Liga und es gehört eigentlich auch zu den Clubs wo man sagt, gefühlt müssten die eigentlich auch mal wieder aufsteigen. Einer einer von einer von mehreren. Wenn ich, wenn ich so ein paar austauschen dürfte, würde mir wahrscheinlich ein paar einfallen in der 1.1.

Und zweiten Liga. Ich will mal im Hinblick auf deine letzten Stationen dann auch Aachen, war ja noch kürzer, 9 Monate waren es meine ich war ja dann das Ende auch so ein bisschen nicht so ganz klar was jetzt der Grund war ist auch wurscht, also war nicht so, war nicht so ganz glücklich, ich möchte mal ein Zitat von dir vorlesen, ich kann.

Ich kann das realistisch einschätzen. Als in den vergangenen Jahren entsprechende Positionen frei wurden, gab es keinerlei Kontakte, das hast du vor einem halben Jahr guten halben Jahr ungefähr ist das Interview her mit dem Kicker gesagt, als es um die Frage ging, vielleicht noch mal ne Position zu übernehmen bei einem Verein fehlt dir das.

Das ist ne gute Frage, die ich mir oft, also selbstverständlich fehlt einem Tagesgeschäft, wenn man es über 20 Jahre gemacht hat, in einer verantwortungsvollen Position und es gelernt war von morgens um 8 bis abends um 9 oder so bis um 7 in in in in der Geschäftsstelle mit Leuten zusammenzuarbeiten und wenn man es eigentlich auch immer geliebt hat, mit vielen Leuten zusammenzuarbeiten und so ne Geschäftsstelle oder auch so ne sportliche Leitung oder?

Den Club einfach mitgestalten zu können, ist ja eine Vielzahl von Leuten. Das sind ja 6080 100 Mitarbeiter, mit denen man im Austausch ist, täglich neue Dinge erfährt, neue Entscheidungen treffen muss, das von heute auf morgen mehr oder weniger austrudeln zu lassen, ist ja schwer, und wenn man dann selber noch ich bin häufiger in Stadien, gucke mir Fußballspiele an, dieses, dieser Kick, dieses Erlebnis, dieses. Ja n Trainer von mir hat mal gesagt es gibt keinen Ersatz für Siege und das was Wahres dran und wenn man beteiligt ist an einem Verein, das lässt einen nie los und das wird mich auch nie loslassen.

Und natürlich zuckt man irgendwo immer mal wieder, wenn irgendwo dann Positionen vakant sind oder wenn dann. Dann der ein oder andere Mal angefragt hat, könntest du dir das vorstellen, aber da bleibe ich dabei. Ich bin Realist genug, es gibt so viele, die mittlerweile nachkommen, die gute Jobs machen, dass dass es eigentlich selbsterklärend ist, dass kein kein Club jetzt in der in der Konstellation, wie ich sie in den letzten Jahren gemacht habe, für meine Vereine da mich anspricht, und damit bin ich auch völlig fein, weil sag mal, es gibt eine Generation, die jetzt nachgekommen ist, die die die.

Einen Job gut macht. Aber ich würde lügen, wenn ich nicht sage, wenn du im Stadion bist, sage ich, Mensch, das kann ich auch und das hätte ich anders gemacht, aber das gibt es wahrscheinlich bei allen, die vorm Fernseher oder im Stadion sind, da gibt es genug, die eben auch schlau daherreden, aber natürlich das das das das zuckt immer noch, aber dadurch kann ich es gut einschätzen. Wenn die, wenn die gute Fee käme und es gäbe eine Position in der ersten oder zweiten Bundesliga und auch die Umstände und Bedingungen und alles weitere passt dann. Ich würd es mir anhören.

Nein, du bist also ich bin jetzt fein mit dem. Kann man ja sagen, ist ja wenn du ich mein, wenn man so lang im Tagesgeschäft wie du sagst gearbeitet hat, ist es glaub ich vielleicht auch völlig normal und natürlich, dass man sagt EY. Das würde mich noch mal reizen. Das ist ja völlig völlig okay. Also ich bin keiner, der sagt, Ich bin froh mit meinem Lebensabschnitt und das war jetzt Vergangenheit, sondern ich bin schon einer, der gesagt hat, mir hat der Beruf immer Spaß gemacht, ich bin ja auch ein Quereinsteiger, ich bin ja nicht der klassische sportliche verantwortliche Geschäftsführer, wie man das bei vielen Clubs auch in der Vergangenheit oder aktuell auch auch wahrnimmt, weil ich keine Bundesligaspiele

in meiner Vita habe, ich habe ja eine andere Ausbildung genießen dürfen im Studium, sportökonomie also. Aber natürlich ist ist ist es so, dass er nie losgelassen hat und wenn man n Faible für seinen Beruf hat und den immer noch hat, dann lege ich den nicht zur Seite und sage jetzt ist n neuer Lebensabschnitt, aber ich kann mich gut und realistisch einschätzen und ich weiß, dass die Aufgabe, die ich jetzt aktuell habe, dass die mich auch völlig ausfüllt.

Und dass es auch Fußball ist. Und dass es auch interessant ist. Und diese gute Fee, die wird es nicht geben. Und insofern ist das alles, alles gut, aber wie gesagt, ab und zu mal zuckt es immer noch mal und man beschäftigt sich tagtäglich mit Fußball, aber wie gesagt, der Schwerpunkt aktuell liegt jetzt in einem ganz anderen Bereich. Das fand ich so spannend bei Tobi Schweinsteiger, der auch schon bei mir zu Gast war.

Der war ja ist ja bekanntermaßen da mit Osnabrück aufgestiegen, irgendwie top, Trainerausbildung genossen, Note 1,0 irgendwie bei der UEFA Lizenz abgeschlossen, der einzige. Danke neben Thomas Tuchel und der hat bei mir im Podcast gesagt, du ganz ehrlich, wenn mich heute jemand anrufen würde, würde ich glaube ich würde nicht mal annehmen, also kommt dann auf die Position an ob es Trainer ist.

Aber ähnlich also du bist wieder ins Tagesgeschäft eingebunden, der sagt Ich genieße es gerade richtig, der hat auch seine verschiedenen Jobs, ist bei Dozon ab und zuzuhören bei Game Coach AI jetzt auch Sportverantwortlicher also gibt die und die Wege aber ich verstehe und kann es völlig nachvollziehen wenn einem das so ein bisschen auch nach den vielen Jahren fehlt wir haben freuen schon kurz über deine aktuelle Tätigkeit für Laura Nolte gesprochen, aber mich interessiert natürlich gerade im Hinblick auf Football Finance Deine Tätigkeit jetzt bei der One Touch Football AG auch als Sportvorstand. Also die Rolle ist die gleiche geblieben, nur nicht bei einem Fußballverein.

Bevor ich jetzt viel erkläre und was ich recherchieren konnte und was ich herausfinden konnte, ich glaube am besten kannst du es den Zuhörerinnen und Zuhörern erklären was ist die One Touch Football AG und was ist konkret deine Rolle? Also auch da n Stück weit auszuholen, weil mir der Beruf eigentlich immer Spaß gemacht hat, hab ich mich natürlich nicht nur um ne sportliche Struktur bei meinen Clubs gekümmert. Zum einen, weil die Strukturen in den Clubs das gar nicht hergab, man musste Etats machen, musste G und VS machen, muss die Budgetierungen machen, ich hab die gesamten Lizenzunterlagen mit meinem Kollegen vorbereitet, das heißt also die gesamten Vertragsabschlüsse auch gemacht,

das heißt also, die Dinge auch betriebswirtschaftlich zu begleiten, hat mich ja von Anfang an immer und nicht nur fasziniert, sondern war auch immer Teil meiner, meiner, meiner Arbeitsplatzbeschreibung. Und das hab ich auch immer so verstanden, dass eben die Aufgabe eines Sportvorstandes eben nicht nur ist, Spieler auszusuchen und Transfers zu machen, sondern eben auch die wirtschaftliche Begleitung mit mit zu berücksichtigen und auch, sagen wir mal, in Perioden von 2 bis 3 Jahren zu denken. Als ich dann nach einer kurzen Episode in Aachen dann überlegt habe, was könnte denn der nächste Schritt sein, hab ich mich intensiv mit mit Projekten auseinandergesetzt, die so n bisschen in den letzten Jahren

aufgekommen sind und das Thema Multiclub Ownership, das heißt also Unternehmen, größere Firmen, die sich mit Beteiligungen oder Käufen von Clubs in Europa beschäftigen, mit mit dem Ansatz. Das könnte sowohl sportlich, aber auch wirtschaftlich für die jeweiligen Clubs, aber auch dann für die jeweiligen Eigentümer interessant sein.

Bin dann über Kontakte zu One Touch Football gekommen, hab mich dort auch als Aktionär dann beteiligt, weil ich die Idee gut fand. One Touch Football aus meiner. Selbst Unternehmen selbst investiert. Genau das ist n, das ist n unternehmen ne das ist ne ne AG degelistet allerdings gerade aber ich bin bin da eingestiegen weil ich weil ich die Idee gut fand und auch die handelnden Personen gut fand. Und hab da Aktien gezeichnet und ich bin AKTIONÄR. Also auch bei bei One Touch Football und über die Aktionärsgeschichte habe ich dann die handelnden Personen intensiver kennengelernt und habe auch das Geschäftsmodell noch weiter verinnerlicht.

Und irgendwann mal kam dann die Idee auf, dass man zusätzlich zur Aktionärsgeschichte auch vielleicht operativ tätig sein kann und One Touch Football ist ne Unternehmung, die eben. Sich auf die Fahnen geschrieben hat, als Investmentplattform zu agieren und Clubs in Europa zu identifizieren und mit wirtschaftlichen Mitteln, aber auch mit Expertise, Know How und Netzwerk in Clubs in, in, in, in in Europa einen Mehrwert zu schaffen um die jeweilige Beteiligung werthaltiger zu werden zu lassen. Und so bin ich da reingerutscht.

Hab mich damit intensiv beschäftigt und wir haben unsere Investoren die die bei One Touch Football ihre ihre wirtschaftlichen Mittel eingebracht haben, in die erste Beteiligung in in in Belgien, weil für mich war eigentlich klar, dass der belgische Markt aus verschiedenen Gründen für mich der interessanteste ist. Warum?

Was macht den Markt so interessant? Na, ist von den Rahmenbedingungen ähnlich wie in Deutschland. Zum Thema Lizisierungsverfahren zum Thema rechtliche Strukturen zum Thema Governance. Weil das eine ist n Club zu haben und das andere ist natürlich n Club zu managen in Rahmenbedingungen, die jeweilige Ligen vorgibt und die rechtlichen Konstruktionen sie sind, die sind nahezu vergleichbar wie wie wie in Deutschland. Darüber hinaus ist es ein hochinteressanter Markt was das Thema Spielentwicklungen angeht, es ist ein ein Belgien ist eines der.

Meist verbreitetsten Länder was die Beteiligungen beziehungsweise Eigentümerstrukturen angeht. Das heißt, nahezu jeder Club in Belgien erste und zweite Liga, gehört entweder Investoren oder Clubs, hauptsächlich natürlich der ein oder andere aus England. Ob das man City ist, ob das Brighton ist, ob das Monaco ist, die alle Clubs in Belgien haben und 3. Traditionen wie den Club, wo wir dann eingestiegen sind, war für mich auch immer n wichtiges Thema, weil ich eigentlich gerne immer auch mit Traditionsclub zusammenarbeite. Ne Aufstiegsregelung ist sehr, sehr interessant in in in Belgien, wenn man in den Zweitliga Club investiert und darüber hinaus ist es ne überschaubare erste Liga, wo eben aufgrund der Qualität

dieser Mannschaften, der Clubs und auch der Spieler. Es auch 5 bis 6 Clubs gibt, die jedes Jahr international spielen. Das heißt also zusätzliche wirtschaftliche Einnahmemöglichkeiten in Belgien, sowohl in der ersten Liga als auch die Möglichkeit aufzusteigen aus der zweiten Liga sind eigentlich nahezu perfekt in Belgien, wenn man auch drüber nachdenkt, dass man ne ne gewisse Verantwortung seinen Investoren gegenüber hat, auch über einen Exit nachzudenken, sprich wenn der Club in 5 bis 7 Jahren sich so entwickelt hat.

Dass man sagt, jetzt könnte man die Beteiligung oder den Club wieder verkaufen, dass es auch einen Mehrwert generiert und wir sehen die Chancen eigentlich am größten oder mit am größten in in Clubs, in in, in Belgien, weil das Wachstumspotenzial mit mit am interessantesten ist. Und deswegen haben wir uns entschieden, einen belgischen Club zu machen.

Wir haben jetzt, da die erste Beteiligung eingegangen und sind auch eben über die operativen Governance regeln, die wir da haben, intensiv an dem Club auch dran, also es ist halt auch für mich wichtig, dass die dass wir mit dem Eigentümer eine Regelung gefunden haben, auch als Minderheitsbeteiligter, der sie uns alle Prozesse mitnimmt, alle wichtigen Verträge, Transfers, ob es Trainer, Mannschaft, Zusammenstellung ist, wirtschaftliche Rahmendaten, Lizenzierungsverfahren, das wird ganz transparent mit uns zusammengearbeitet, und deswegen haben wir da ein ganz gutes Gefühl, dass das aus unserer Sicht gut passt. Aber wie gesagt, Ich bin verantwortlich eigentlich vom Managen, von den wirtschaftlichen Mitteln, die uns zur Verfügung gestellt

werden. Der CEO und auch Gründer, wahrscheinlich Lars Hülsmann, hat mal in einem Interview habe ich gelesen, gesagt. Sagt ihr seid Investoren für Clubs, die gar keine Investoren wollen, ist es das, was du jetzt in den letzten 23 Sätzen schon erwähnt hattest? Konkret das, was euch vom klassischen Investor unterscheidet, dass ihr wirklich auch nachhaltig mit dabei seid und jetzt auch mit dir als sportlicher Vorstand oder Sportvorstand dem Verein Beratet und in die Prozesse auch involviert seid. Also wir wollen natürlich schon Investor sein, den auch der Club am Ende möchte, denn das entscheidende ist, dass. Der Club einen Mehrwert sieht, und zwar nicht nur, dass er uns unser Geld dann gerne hätte,

sondern wir haben immer gesagt, und das war für mich auch das wichtigste, Ich möchte einen Club finden, der eigentlich gar nicht verkaufen möchte, sondern einen Mehrwert sieht. Es gibt viele Clubs, die in Europa zum zum Kauf stehen, einfach aus aus einer strukturellen Geschichte heraus, weil sie Defizite haben oder weil sie einen neuen Käufer suchen, aber wir haben immer gesagt, ich würde gerne einen Club haben, der eigentlich nicht verkaufen.

Verkaufen muss, sondern einfach verkaufen will. Und zwar auch gerne erst im Schritt mit Minderheiten, wo wir den Pfad haben, aber diese Beteiligung auszubauen bis zu 50 oder am Ende bis zu 100. Aber gemeinsam mit dem bestehenden Eigentümer, und das ist eben in Lirse gegeben bei uns. Genau. Kurz dazu Lirse SK seid jetzt investiert mit 15% beteiligt, ja. Wir haben angefangen mit einer Minderheitsbeteiligung. Sitz im Aufsichtsrat, sind in sportlichen Beratungsgremien. Wir machen das mit dem Eigentümer sehr, sehr eng. Der Eigentümer hat diesen Club aus einer Insolvenz 2018 rausgeholt, als der Club von der Bildfläche verschwand, obwohl er auch über 120 Jahre alt ist, mehrfacher Meister, Pokalsieger, international gespielt, also

eine glorreiche Tradition in Belgien, und er war 2018 in der Insolvenz und dieser Eigentümer, der Neue hat gesagt, das kann nicht sein, aber hat ihn nachhaltig investiert er. Das Stadion ausgebaut, ist Eigentümer des Stadions, hat ein Nachwuchsleistungszentrum gebaut, hat ein Trainingsgelände gebaut und setzt auf ganz, ganz viele junge belgische Spieler.

Also die Idee hat sich verfangen bei uns und hat aber gesagt, eigentlich. Möchte ich irgendwann mal aufsteigen, muss es aber nicht. Hol mir aber jetzt n strategischen Partner rein, wie wie wir und wir können gemeinsam gestalten können das Netzwerk, unsere Erfahrung und unsere wirtschaftlichen Möglichkeiten einbringen und dieser Zweiklang funktioniert aus unserer Sicht deswegen ganz gut, weil wir den Mehrwert beidseitig sehen und. Lierse SK ist aus unserer Sicht deswegen interessant. Das heißt, wenn lierse mal aufsteigen kann, dann ist es halt einer der größeren Clubs, weil sie schon mal erste Liga gespielt haben und deswegen gucken wir schon nach Clubs, die ne Tradition haben, auch in

ihrer ersten Liga, weil wir wollen am Ende natürlich den Mehrwert auch über den Aufstieg schaffen oder über gutes Playertrading, weil das natürlich n ganz wichtiger Faktor ist bei Clubs wie wie, wie, wie Lierse in in Belgien. Also die Idee ist es schon eigentlich Partner zu sein. Und eben den klassischen Investor nicht dahin gestaltet sein, dass wir alle 4 Wochen mal auf der Tribüne sitzen und das Spiel anschauen und dann bewerten, sondern wir sind ganz nah dran. Weil es der Eigentümer auch möchte und bringen eigentlich hauptsächlich auch unsere Erfahrungen und unser sportliches Netzwerk mit ein, daraus dann vielleicht Mehrwerte auch für den Club, zusätzlich zu der Beteiligung oder zusätzlich den wirtschaftlichen Mitteln,

die wir liefern, leisten zu können. Jetzt hast du gerade auch gesagt, dass es natürlich potenziell vielleicht auch darum geht, irgendwann 50 oder 100% von Clubs zu übernehmen. Ist dann der deutsche Markt überhaupt in irgendeiner Form interessant für euch? Nein, weil wir komplett respektieren und akzeptieren, dass die 50 + 1 Regel in Deutschland gibt.

Aber wenn wir daran denken, dass wir ne vernünftige Governance brauchen bei den Clubs, das heißt also mitgestalten können bei den wichtigsten Entscheidungen und natürlich dann auch im im im Laufe der der der Investitionsphase dann auch irgendwann mal an den an den Verkauf der Anteile oder an den gesamten Club, wenn er uns gehört, nachdenken, ist es Ziel und muss es Ziel sein, dass man über 100% eines Clubs verfügen kann, nur dann. Findet man auch einen vernünftigen Käufer und deswegen ist es eigentlich von der von von der Herangehensweise so, dass es eigentlich nur dort möglich ist, wo man 100% der der der Anteile erwerben kann.

Deswegen scheiden Länder aus Skandinavien, gibt es das ein oder andere Land, wo es nicht möglich ist. Österreich ist nicht möglich, Deutschland ist nicht möglich, deswegen konzentrieren wir uns eigentlich auf Länder wie Belgien, Holland, Dänemark, England. Portugal, wo du das Gefühl hast, wenn du dort vorsprichst, dass es nachvollzogen wird, welchen Mehrwert One Touch Football für den jeweiligen Club haben kann, sowohl wirtschaftlich als aber auch von der genannten Infrastruktur, die wir mit mitbringen können. Denn unterm Strich sagen wir von vornherein, unsere Idee ist es, unsere Verpflichtung unseren Investoren gegenüber, dass wir über einen Exit nachdenken, aber. Aber das nicht zum Nachteil des

Clubs sein muss, weil wir in die Infrastruktur, weil wir in Stadien, weil wir das Nachwuchsleistungszentrum und idealerweise in die sportliche Entwicklung mit Mitinvestieren und wenn der Club dann aufgestiegen ist, internationales Geschäft erreicht hat und wir dann einen Käufer finden, hat One Touch Football n guten Job gemacht, aber letztendlich der Club auch davon profitiert.

Und auch nachhaltig davon profitieren kann, weil er auch beim Verkauf n großes Mitspracherecht hat. Das ist für uns auch wichtig, dass eben das, was wir dann aufgebaut haben, gemeinsam mit den Clubverantwortlichen, dass es auch wenn wir nicht mehr dabei sind, dann auch nachhaltig weitergeführt werden kann. Und dass wir das Geschäftsmodell noch mal wirklich konkret an einem Beispiel erklären, weil wir im Vorgespräch über Brexham auch gesprochen hatten.

Kannst du uns das mal an Zahlen belegen, wenn man jetzt sich natürlich jetzt als One Touch Football das ganze anguckt, von außen nach nach England schaut und denkt, ja, OK, genauso könnte es gehen, da hast du ein paar interessante Zahlen genannt, dieses Ganze, die die ganze Idee belegen. Es gibt viele Clubs, die einfach Schiffbruch erlitten haben mit dem Thema Investoren. Ich sage Jarando Bordeaux ist ja eines der bekanntesten Beispiele, die in die vierte Liga abgestiegen sind durch ein nicht vernünftiges Management des Eigentümers, aber die positiven Beispiele und da ist natürlich Rexham eine eine Erfolgsstory, ist eines gleichen. Für alle Schauspielfreunde und Fans als. Einer der Besitzer, die in der

fünften Liga. Den Club gekauft haben und eben nicht nur den verwaltet haben, sondern sie haben aktiv investiert, sie haben ihn begleitet, sie haben das Management optimiert und sie sind halt Jahr für Jahr aufgestiegen, spielen jetzt Championship und der Club ist jetzt 100000000 wert. Sie haben ihn damals für.

Liest man zweieinhalb gekauft, vielleicht hat er noch mal 20 investiert in den letzten, in den letzten Jahren, um die Aufstiege zu realisieren. Das heißt also, allein die Wertsteigerung von dem, wie man eingestiegen ist und wo er jetzt taxiert wird, zeigt einfach, dass es positive Beispiele gibt.

Positive Beispiele, wie Victoria Pilsen, positive Beispiele Union Sancial Roirs mit dem Eigentümer Brighton zeigen, dass es eben auch gute Investorenmodelle gibt, die nachhaltig funktionieren im Sinne des. Fußballs also auch aus dem Romantikansatz. Und da komme ich ein Stück weit her, der immer gerne für Traditionsvereine gearbeitet hat. Für mich ist es das Wichtigste, dass wir eine Akzeptanz bei den Fans, bei den Mitgliedern haben des jeweiligen Clubs, dass sie verstehen, dass es eher ein Vorteil ist, wenn wir bei einem Club dabei sind als Nachteil und wir eigentlich nicht in Clubs investieren wollen, die ein riesiges strukturelles Defizit haben, um nur Löcher zu stopfen, sondern wir wollen eigentlich mit unseren wirtschaftlichen

Möglichkeiten dem Club die Möglichkeit geben. Einen nächsten Schritt zu machen. Ist natürlich in den Ländern leichter, wo es sowieso schon gang und gäbe ist. Ne, so ein bisschen Belgien, England, da sind die Menschen und auch die Fans einfach dran gewöhnt. Auch dass es Investoren gibt und wenn es sinnvoll eingesetzt wird und ihr so eine gute sportliche zwischengeschaltete Variable seid zwischen Investoren und auch dem Verein macht es für. Für alle Seiten sind, ich will noch mal auf deine Tätigkeit jetzt konkret bei lierse SK eingehen. Wie oft bist du dort, wie oft hast du zu tun, wie bist du in die Gespräche involviert, weil wir sind ja hier in München, wie oft bist du, bist du auch vor

Ort dann. Also klar, das Entscheidende ist und auch deswegen für für den Club glaube ich interessant, dass die Investoren, die bei One Touch Football dabei sind, eigentlich kaum in Erscheinung treten, auch gegenüber dem Eigentümer. Was manchmal schwierig ist, wenn du mit mehreren Investoren als Eigentümer eines Clubs dich auseinandersetzen musst und dann emotional über über über über Ergebnisse am Wochenende mit Investoren sprichst, die natürlich ihr Geld dort sehen, da wir dazwischen geschaltet sind, gibt es eigentlich für den Club nur einen Einsprechpartner oder 2. Mein Kollege aber natürlich im sportlichen Bereich nur nur meine Person.

Und ich hatte es eingangs ja gesagt, das Tagesgeschäft Fußball hat mich nie losgelassen, wird mich auch nie loslassen. Das heißt also jetzt zu sagen, jetzt verwalte ich einfach mal aus der Entfernung unsere Beteiligung und schaue, wie es da geht, das wäre nicht möglich so. Bin ich eigentlich nicht, sondern. Ist ja auch so n bisschen der USP von One Touch Football. Ne, dass er einfach mit aktiv mit aktiv mitverwaltet. Wir versuchen, den Mehrwert so Rauszuarbeiten, dass wir eben nicht nur Anteile kaufen und dann aus der Entfernung draufschauen und alle 2 Monate oder 3 Monate so ne Aufsichtsratssitzung als Gesellschafter einfliegen, sondern mein Verständnis ist, es anzubieten, das Netzwerk Expertise und Know How einfach

mit einbringen zu können und. Die letzte Transferperiode war gefühlt ähnlich, wie wenn ich in der Verantwortung gewesen wäre, weil der Club hat 5 Spieler geholt und hat 3 verkauft. Das heißt ich war da auch aktiv eingebunden, indem mich gefragt wurde, ob es sinnvoll ist, die Vertragsgestaltung so zu gestalten oder ob Alternativprofile vielleicht zu prüfen sind über Daten, weil wir auch über sehr intensive Datentools verfügen, um einfach auch Spieler quer zu checken, die. Gar nicht gecheckt werden können von den verantwortlichen Elias Elias ist n kleiner Club in der zweiten Liga in Belgien, also den Mehrwert einzubringen und ich versuche nahezu bei jedem Heimspiel dabei zu sein, auch

ein oder 2 Tage mal unter der Woche da zu sein um im Trainer mit dem Stuff, mit dem CEO, mit dem Eigentümer. Viele Themen zu besprechen, die weit über unsere Beteiligung hinausgehen, aber aus Respekt des Clubs einfach da sind. Ich biet einfach meine, meine, meine, meine, meine, mein, mein Arbeitsalltag mit an und ich hoffe er wird genutzt und bisher wurde er sehr intensiv genutzt, aber.

Wie gesagt, ich schaue mir auf dem I Pad belgische zweite Liga auf Dazun an am Wochenende während nebenher die Bundesliga läuft, weil es dazu gehört. Mich interessiert einfach der belgische Fußball mittlerweile sehr interessant, weil das Teil meines, meines, meines Jobs ist. Und ich glaube mittlerweile auch einen guten Überblick über die belgische zweite Liga zu haben und natürlich über unsere Spieler an Lirse, weil das einfach mein Interesse mit sich bringt.

Kann ja auch nicht schaden. Jetzt hast du das Wort vorhin multiclub ownership schon genannt, jetzt kann es ja nicht das Ziel sein oder auch bleiben, nur diesen einen Club nur an diesem einen Club beteiligt zu sein. Gibt es in kurzfristiger mittelfristiger Zukunft schon Ideen neue Vereine anzusteuern, in neue Vereine zu investieren oder mit denen zusammenzuarbeiten?

Also die Idee natürlich für unsere Investoren ist es klar, dass wir als MCO agieren wollen, weil das auch eine Diversifikation in der Risikoabfederung für jeden Investor ist. Dass wir nicht nur einen Club haben und ist der eine Club nicht so gut. Ist es ist es Risikokapital, wenn wir es diversifizieren können auf 2 oder 3 oder idealerweise 5 Clubs in Europa, dann ist eine Risikostreuung viel interessanter, und das ist das Geschäftsmodell, was wir betreiben.

Ein Stück weit hängt es davon ab, was du natürlich an wirtschaftlichen Mitteln einwerben kannst. Und deswegen geht es im ersten Schritt darüber zu zeigen, dass in Investment bei einem Club wie Learsa SK ein gutes Investment ist und diesen Proof of Concept müssen wir noch liefern, logischerweise, weil wir sind jetzt erst seit einem halben Jahr bei bei learsa SK mit dabei, das heißt, wir müssen zeigen, dass. Dass die investierten Summe unsere Anteile werthaltig bleiben, idealerweise wachsen, weil irgendwann sportlicher, aber natürlich auch wirtschaftlicher Erfolg einhergeht, sportlicher Erfolg ist. Der Treiber aber eine Umsatzsteigerung, das heißt auch in den Hospitality Bereichen, im

Zuschauerbereich, im TV Bereich in Transfers sind Teil natürlich einer Wertsteigerung eines Clubs, denn der Club bemisst sich am Umsatz und den müssen wir steigern um nachhaltig dann unseren Investoren zu zeigen, dass seit wir dabei sind, der Umsatz gestiegen ist und idealerweise natürlich auch der sportliche Erfolg kommt, aber Länder wie genannt wie Portugal, Dänemark, England in den unteren Ligen, Holland natürlich aufgrund der Struktur, weil diese Clubs nicht.

Nichts anderes kennen als eine Eigentümerstruktur wie wie in Belgien. Das heißt also, es gibt einen Eigentümer eines Clubs, ganz selten gibt es Strukturen wie in Deutschland mit E vs macht es natürlich leichter, dann über ein Mc o Modell noch mal nachzudenken. Priorität hat momentan learse, aber wir wollen natürlich dann weitere Beteiligungen in den nächsten Jahren auch eingehen, weil wir wollen schon 3 plus x Vereine haben, einfach auch um unser Geschäftsmodell gegenüber Investoren auch werthaltig gelten zu lassen und weil wir glauben, dass auch.

Auch die Clubs untereinander profitieren können. Wirklich spannend. Bin gespannt, wo es in den nächsten Jahren hingehen kann, was man noch so hört von One Touch Football und auch speziell von dir, welche Vereine gegebenenfalls noch dazu kommen. Aber klar, der Start ist dann in der Hinsicht natürlich das schwierigste, weil man auch Investoren erstmal von der Idee wahrscheinlich überzeugen muss und dann auch Vereine im zweiten Schritt noch mal überzeugen muss und das kann man besser, wenn man schon irgendwo erfolgreich gearbeitet hat. Vielen, vielen dank Martin, für deine Zeit. Hat wirklich Spaß gemacht.

Verschiedenste Einblicke Wir haben lange über den 1. Fc Nürnberg gesprochen, über deine Zeit dort, jetzt auch deine aktuelle Tätigkeit zu Beginn über Laura Nolte Wir wünschen an der Stelle viel Erfolg und viel Glück, wie gesagt, im Optimalfall ist sie zum Zeitpunkt der Ausstrahlung schon Olympiasiegerin, zweifach kann sie ja werden, meine ich genau einmal im Monobob und einmal im Zweierbob einmal mehr vielen Dank für deine Zeit euch wieder.

Vielen Dank fürs Zuschauen, fürs Zuhören, wo auch immer ihr es gesehen und gehört habt. Freue mich auf die nächste Woche bis dahin, gute Zeit und Tschüss tschau.

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