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„Man muss irgendwo hinwollen“: Almut Sonnhalter über den Sprung ins eigene Family Office
Freitag, 11. September 2026 · 18 min
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Shownotes
Aequitas-Gründerin über Gestaltungsfreiheit, Familienvermögen und den Mut zur Selbstständigkeit
Almut Sonnhalter ist Juristin, Certified Financial Plannerin und inzwischen Unternehmerin. Gemeinsam mit vier Partnern hat sie das Family Office Aequitas gegründet. Der Weg dorthin führte sie aus dem klassischen Private Banking zunächst in ein Family Office und schließlich in die Selbstständigkeit.
Mit Malte Dreher spricht sie darüber, warum Gestaltungsfreiheit für sie mit zunehmender Berufserfahrung wichtiger wurde und warum sie die Gründung heute gar nicht mehr als großes Wagnis empfindet.
Es geht außerdem um die besonderen Anforderungen großer Familienvermögen: Wie verändert sich Beratung, wenn es nicht mehr primär um Vermögensaufbau, sondern um Vermögenssicherung und den Übergang auf kommende Generationen geht? Welche Rolle spielen Private Equity, Venture Capital und andere alternative Anlagen? Und warum gewichtet Sonnhalter eine funktionierende Familie sogar höher als das perfekt strukturierte Portfolio?
Und natürlich geht es um Aequitas selbst: fünf geschäftsführende Gesellschafter, fünf unterschiedliche Persönlichkeiten und fünfmal 20 Prozent. Wie funktioniert das in der Praxis? Und was empfiehlt Sonnhalter Beraterinnen und Beratern, die selbst mit dem Gedanken spielen, sich unabhängig zu machen?
Was nehmen Hörer dieser Folge mit?
• Warum der Wechsel von der Bank ins Family Office für Almut Sonnhalter der entscheidende Schritt hin zu mehr unternehmerischer Freiheit war und weshalb die Gründung von Aequitas danach gar nicht mehr so groß erschien.
• Sicherheit oder Gestaltungsfreiheit? Sonnhalter erklärt, welche Frage sich Berater stellen sollten, wenn sie über Selbstständigkeit nachdenken und warum ein sauber kalkuliertes Risiko etwas anderes ist als ein Wagnis.
• Was sich bei 10, 20 oder 30 Millionen Euro Vermögen verändert. Statt Vermögensaufbau rücken Vermögenssicherung, Nachfolge und der Erhalt über Generationen in den Vordergrund.
• Warum bei großen Familienvermögen die Familie wichtiger sein kann als das Portfolio. Sonnhalter spricht über Family Governance, Familiendynamiken und ihre Rolle als Brückenbauerin zwischen Generationen.
• Wie ihre zwei beruflichen „Brillen“ funktionieren: Die Juristin denkt an Erbfall, Scheidung, Haftung und Vorsorge, die Certified Financial Plannerin betrachtet Vermögen und Lebensplanung als Ganzes.
• Wie fünf gleichberechtigte Gesellschafter ein Family Office führen. Bei Aequitas hält jeder 20 Prozent, Kunden werden eigenverantwortlich betreut, Unternehmensentscheidungen dagegen gemeinsam getroffen.
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