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Kunst

Frame the Fame

von Mathias Roloff und Robert Günther

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Nie wieder sprachlos vor einem berühmten Bild stehen? In 20 Minuten machen wir dich zum Kunst-Insider. Mathias und Robert erklären dir jede Woche ein Meisterwerk. So locker und spannend, dass du im nächsten Referat oder beim Date im Museum garantiert glänzt. Dein cleveres Kunst-Update für die Hosentasche, ganz ohne Fachchinesisch. Klingt gut? Dann hör rein und abonniere „Frame the Fame”! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Folgen

  1. Die Krönung des Tugendhelden

    Eine geflügelte, entblößte Gestalt in hellem Licht tritt von der Seite heran und setzt einem gerüsteten Feldherrn einen Lorbeerkranz auf. Darunter liegen besiegte Gegner — Waffen und Körper drängen sich zu einer dramatischen Szene. Was wie

  2. Im Wintergarten

    Ein Paar nah beieinander – und doch seltsam getrennt. Zwischen ihnen liegt etwas Unausgesprochenes, eine Spannung, die sich nicht eindeutig deuten lässt. Gerade diese stille, rätselhafte Nähe machte die Szenerie so aufsehenerregend: Schon i

  3. Marie-Antoinette mit der Rose

    Ein Porträt, das eigentlich ein Notfallplan war. Ein anderes Bild hatte gerade einen Skandal ausgelöst. Ein weißes Musselinkleid, ein Strohhut, ein Lächeln — das war zu viel für ein Porträt der Königin. Zu privat. Zu nah. Zu bürgerlich. Das

  4. Tableau I, mit Schwarz, Rot, Gelb, Blau und Hellblau

    Auf den ersten Blick scheint hier kaum etwas zu geschehen: Linien, Rechtecke, ein paar wenige Farben. Doch je länger der Blick verweilt, desto stärker entsteht der Eindruck, dass hinter dieser strengen Ordnung etwas verborgen liegt. Jede Fl

  5. Transfiguration

    Rom, 1520. Ein Künstler stirbt in seinem Haus. Über ihm hängt sein letztes Bild: Oben Christus im Licht, unten eine verzweifelte Menschenmenge. Das Bild zeigt zwei Welten - göttliche Offenbarung und menschliche Hilflosigkeit. Als der Künstl

  6. Selbstportrait mit Hasen

    Ein Mensch. Ein Tier. Und dazwischen eine Nähe, die sich nicht erklären lässt. Kein Ort, keine Geschichte, nur Körper, Blick und eine seltsame Spannung. Was hier sichtbar wird, bleibt offen – vielleicht eine Begegnung, vielleicht etwas viel

  7. Elberta

    Ein Bild, das nicht erzählt, sondern fließt. Kein klarer Gegenstand, kein fester Horizont, keine Figur, an der man sich festhalten könnte. Nur Töne und Flächen, die einen offenen Bildraum schaffen. Sie breiten sich aus, werden durchlässig,

  8. Wasserfall

    Ein Wasserfall stürzt in die Tiefe, treibt ein Mühlrad an – und beginnt danach seine Reise von vorn. Alles scheint in Bewegung und doch bleibt alles an seinem Platz. Jeder Abschnitt des Kanals wirkt logisch, bis sich die Ordnung plötzlich i

  9. Harmonie in Rot

    Ein Zimmer, das aussieht, als würde es brennen. Nicht weil Feuer da ist, sondern weil Rot überall ist: An den Wänden, auf dem Tisch, in den Arabesken des Musters, das beides verbindet und alles verschluckt. Das Bild hätte blau werden sollen

  10. GELB-ROT-BLAU

    Ein Bild wie ein Schlag: links kalte Ordnung, rechts tobendes Farbchaos und dazwischen knistert die Luft. Formen prallen aufeinander, als würden sie testen, wie viel Harmonie ein Bild aushält, bevor alles kippt. Farben werden hier zu Kräfte

  11. Zwischen Halt und Fall

    Ein gewöhnlicher Küchentisch wird plötzlich zur Bühne, auf der die Dinge ihr Eigenleben entwickeln. Schalen öffnen sich wie Schleifen, Früchte scheinen zu schweben und nichts bleibt dort, wo es zu sein scheint. Zwischen Fülle und Auflösung

  12. Musizierende Kameraden

    Ein Mensch, ein Skelett, zwei Instrumente. Diese beiden Musikanten könnten unterschiedlicher kaum sein. Und doch scheint es etwas zu geben, das sie verbindet. Vielleicht folgen sie demselben Rhythmus, vielleicht spielen sie dieselbe Melodie

  13. A bigger splash

    Ein Pool, makellos blau. Ein leerer Klappstuhl. Eine rosafarbene Fassade. Zwei Palmen, kerzengerade, kein Wind. Darüber ein Himmel ohne jede Wolke. Alles steht still. Alles schweigt. Und dann – mittendrin – ein Wasserspritzer. Zwei Sekunden

  14. Flug der Hexen

    Drei Figuren schweben durch die Nacht. In ihren Armen: ein nackter Mann, angespannt, den Kopf zurückgeworfen, als kämpfe er gegen etwas Unsichtbares. Unter ihnen: ein Mann, der sich die Ohren zuhält; ein anderer, der – in ein Tuch gehüllt –

  15. Stilleben mit zwei Blumenvasen

    Zwei Blumenvasen stehen auf einem Tisch, doch von Stille kann keine Rede sein: Der Raum wirkt seltsam instabil, als würden die Dinge ihren festen Platz verlieren. Farben leuchten auf, Konturen schärfen sich, Perspektiven widersprechen einan

  16. Die Nachtwache

    Stell dir vor, du bestellst ein Porträtgemälde. Du willst gut aussehen; repräsentativ, würdevoll, klar erkennbar. Doch am Ende stehst du halb im Schatten, teilweise verdeckt, kaum auszumachen. Warum? Weil der Künstler etwas anderes im Sinn

  17. Mona Lisa

    Ein Gesicht, das seit Jahrhunderten betrachtet wird – und trotzdem rätselhaft bleibt. Sanfte Schatten und verschwimmende Konturen lassen die Figur fast lebendig wirken, während hinter ihr eine stille, fremd wirkende Landschaft auftaucht. Do

  18. Stillleben mit altem Schuh

    Ein alter Schuh. Ein Stück Brot. Eine Flasche. Eine Gabel. Das klingt nach einem bescheidenen Stillleben, nach dem, was übrig bleibt, wenn nichts mehr übrig ist. Aber was der Künstler hier aus diesen vier Dingen macht, ist alles andere als

  19. Arearea

    Leuchtende Farben, ein roter Hund und eine Szene, die gleichzeitig friedlich und seltsam entrückt wirkt: Zwei Frauen sitzen ruhig im Vordergrund, während dahinter eine fast traumhafte Welt aus Ritualen, Musik und intensiven Farbflächen ents

  20. Jagdstillleben mit Früchten, Vogel und Eichhörnchen

    Heute wird’s barock. Und ein bisschen makaber. Ein Tisch voller Trauben, Vögel und im Dämmer ein Eichhörnchen, das aussieht, als wäre es versehentlich in die Szenerie geraten. Doch dieses Stillleben ist kein bloßes Küchenstück, sondern ein

  21. Nachtessen in Dresden

    Ein Abendessen steht plötzlich Kopf – und mit ihm jede vertraute Art, ein Bild zu lesen: Figuren hängen verkehrt herum im Raum, Gesichter wirken zugleich komisch, verstörend und überraschend präsent. Genau dadurch rücken Farbe, Pinselstrich

  22. Weiße Iris Nr. 7

    Dieses Bild ist mehr als nur ein Blumenmotiv – es ist wie eine langsame Kamerafahrt mitten in eine Blüte hinein: weiß, leuchtend, riesig. Irgendwo zwischen Kathedrale, Couture und ... ziemlich viel Interpretationsspielraum. Eine Blüte, die

  23. Das Bad des Pferdes

    Wasser glitzert, ein heller Körper bewegt sich durch das Meer, ein Pferd folgt schwer und ruhig – alles wirkt wie in fließendes Licht getaucht. Die Szene scheint still - fast beiläufig. Und doch liegt in ihr eine besondere Intensität. Refle

  24. La Notte / Heilige Nacht

    Mitten in der Nacht wird eine Szene plötzlich von einem ungewöhnlichen Licht erhellt, nicht von außen, sondern aus ihrem Zentrum heraus. Ein Neugeborenes wird hier zur Quelle des Leuchtens. Ein Bild, das zeigt, wie Licht selbst zur eigentli

  25. Blumenstauden am Gärtnerhäuschen nach Norden

    Ein Garten, ein paar Blumen, ein kleines Haus – eigentlich nichts, was wie große Kunst wirkt. Und doch entsteht hier aus Blumenstauden, Farbe und Licht ein Bild, das die Malerei fast an die Grenze zur Abstraktion bringt. Keine Menschen, kei

  26. Der Kaufmann Georg Gisze

    Ein scharfer Blick, eine makellose Ordnung, Glas, Tinte, Papier — und ein Gesicht, das selbstbewusst und wach in die Welt blickt. Dieses Porträt ist mehr als ein Abbild; es ist eine Welt aus Reichtum, Intelligenz und Selbstverständnis im Ka

  27. Saatfrüchte sollen nicht vermahlen werden

    Eine Szene in der Jugendliche wie junge Pferde nach draußen drängen, während eine ältere Frau ihre Arme wie ein Schutzdach über sie legt. Drängend, fast verzweifelt. Ein Blatt - entstanden in den letzten Jahren eines Lebens, geprägt von Ver

  28. Seerosen

    Wasser. Licht. Ein paar Blätter auf der Oberfläche. Erstmal ziemlich friedlich. Doch dieser Teich hat es in sich: Hier wird nichts einfach festgehalten, hier wird gerungen. Mit Farbe, mit dem Blick, mit der Frage, was Malerei eigentlich sei

  29. Selbstbildnis mit Sektglas

    Ein Mann im Smoking, ein Sektglas in der Hand – aber gefeiert wird hier nichts. Der Blick ist kalt, das Lächeln müde, und hinter der schicken Oberfläche lauert etwas Unheimliches. Dieses Bild zeigt keine elegante Nacht, sondern eine Gesells

  30. Marktkirche am Abend

    Ein Turm, der sich wie aus Licht und Schatten in den Himmel schiebt, während darunter das Leben klein und flüchtig wirkt. Linien schneiden den Raum, als würde die Stadt in Kristalle zerfallen. Dieses Bild zeigt keine Kirche zum Eintreten, s

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