Future Weekly· Folge 546

#546 - Julia Reisinger über die Fabrik der Zukunft, Spinoff Hebel & Europas Industrie

Sonntag, 11. Oktober 2026 · 41 min

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Shownotes

In diesem Deep Dive spricht Markus mit Julia Reisinger, Co-Founderin und CPO von Factorymaker. Das Spin-off der TU Wien plant und optimiert Fabriken automatisiert: Produktion, Gebäude und Grundstück werden in einem Modell zusammengeführt und daraus Planungsvarianten berechnet, für neue Werke genauso wie für bestehende. Zu den Kunden zählen etwa ein Transformatorenhersteller und ein nationaler Bahnbetreiber, der seine Zugflotten wartet.
Julia erzählt, wie sie über Bauingenieurwesen, Architektur und Tragwerksplanung zur Fabrikplanung kam, warum sie für ihre Dissertation zurück an die Uni ging und wie aus einem FFG-geförderten Forschungsprojekt 2023 ein Startup wurde. Es geht um die schwierige Entscheidung gegen die Uni-Karriere, die Rolle von i²c und aws, die ersten zahlenden Kunden noch während der Forschung und die Lizenzvereinbarung mit der TU Wien, bei der die Universität keine Anteile hält.
Außerdem: was Universitäten ändern müssten, damit in Österreich mehr Spin-offs entstehen, ob die europäische Industrie bereit für den Umbau ist, warum die USA auf dem Plan stehen und Asien vorerst nicht. Zum Schluss Julias Moonshot: Fabriken, die der Umwelt mehr zurückgeben, als sie ihr nehmen.
Production: Hanna Moser
Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Markus Einen wunderschönen guten Morgen, Gutenmitter, guten Abend, willkommen bei Future Weekly. Heute mit mir Markus und einem großartigen Gast und das ist diese Woche die Julia Reisinger. Hallo Julia.

Hallo Markus.

Markus Wir freuen uns sehr, dass du heute bei uns bist. Und auf deinem LinkedIn steht, du bist Co-Founder und CPO at Factory Maker. Theo Wien, Planning Intelligence for Future Ready Factories. Jetzt erzähl einmal jemandem, der keine Ahnung von Future Ready Factories hat. Was macht ihr und wie schaut dein Alltag darin auch aus?

Ja, vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich heute hier zu sein. Was machen wir bei Factory Maker? Also wir machen automatisierte Fabrikplanung und Optimierung. Also unsere Kunden sind Industrieunternehmen, produzierende Unternehmen. Wie funktioniert so eine Fabrik? Also man hat natürlich ein Gebäude, man muss auf mehrere Ebenen schauen.

Man hat ein Grundstück, man hat ein Gebäude, man hat ein Produktionssystem, Abläufe und Maschinen. And in der Regel plant man und schaut man auf diese Systeme sehr isoliert. And wir bei Factory Maker haben ein Modell entwickelt, welches Produktion, Gebäude plus Grundstück in einem großen Modell versteht, modelliert und dann automatisch Planungsvarianten generieren kann.

Wir sind aber nicht in der reinen Planung von Fabriken, sondern eben auch im Bestand. Unternehmen haben im Grunde eigentlich das Problem, sie müssen stetig umbauen, umstellen, sie wachsen, sie schrumpfen, der Bedarf ändert sich, die Technologie ändert sich. Und das ist eine extreme Spannung für das Produktionssystem und für das Gebäude selber.

Und wir spielen sozusagen Maschinentetris und geben den Unternehmen Aussagen, wie sie flexibler produzieren können und vielleicht auch eben Zukunftsszenarien schon beachten können. Das ist eine cloudbasierte Plattform vielleicht. Das ist vielleicht noch zusätzlich zu erwähnen.

Markus Jetzt finde ich spannend. Gib uns mal ein paar Beispiele, wer eure Kunden sind, oder wer so euer klassischer Kunde ist, der mit dem ihr dann auch auf der Ebene zusammenarbeitet.

Ja, wir arbeiten mit Unternehmen zusammen, zum Beispiel aus der Transformerproduktion. Die haben sehr individuelle Produkte durch ihre Fabrik laufen. Das ist immer custom-made, es wird bestellt und die Fabrik sollte jetzt diese Produktvariabilität und Vielfalt irgendwie abbilden können. Und es ist oft gar nicht so leicht, das zu simulieren.

Und das heißt, da haben wir den digitalen Zwilling der Fabrik und des Produktionssystem bei uns drinnen und können bei Produktvarianten, bei einem neuen Bedarf simulieren, wo werden zukünftig am besten die Maschinen, die Produkte zwischengelagert. Wie bringe ich dieses Produkt durch die Fabrik? Genau, das ist so ein Beispiel.

Wir arbeiten auch mit einem nationalen Zug, also Train Provider zusammen, der zum Beispiel. Die müssen ihre Flotten, ihre Zugflotten immer wieder warten. Da werden dann die Teile ausgebaut, die müssen durch die Fabrik gehen, werden dann wo zwischengelagert, saniert, gewartet und wieder wo eingebaut. Und das ist ein extremes logistisches Problem.

Und wie gesagt, die Fabrik ist aber immer starr da, die Systeme sind starr da und wie kann ich diese Varianten, diese Variabilität abbilden. Es werden oft Maschinen umgestellt. Ich muss dann wissen, ich brauche neue Maschinen dazu, haben die jetzt wieder Platz im Gebäude. Und das untersucht unser Algorithmus automatisch und gibt innerhalb von Minuten eigentlich sehr visuelle, aber KPI-basierte Aussagen, was gemacht werden kann.

Und ja, das Unternehmen kann dann viel schneller entscheiden wie mit traditionellen Planungsprozessen derzeit.

Cool.

Markus Jetzt machen wir mal einen Sprung weit zurück. Denk an die kleine Julia, die vielleicht in die Volksschule gegangen ist. War da auch schon eine Leidenschaft für Fabriken absehbar? Hat dich das damals schon fasziniert, Produktion?

Ich glaube, der kleinen Julia war damals noch nicht so bewusst, wie Produktion, Fabrik, unser Ökosystem, unser industrielles Ökosystem funktioniert, aber seit ich fünf Jahre alt bin, habe ich gesagt, ich werde Architektin. Ich habe es geliebt zu planen, zu entwerfen. Also seit mit fünf Jahren war ich bei mir gleich werde Architektin und ich gestalte Räume, ich baue Häuser.

Dieser Weg hat sich dann durchgezogen. Ich kann mich erinnern, ich habe dann wirklich mein Lieblingszeichenprojekt war, Häuser zu zeichnen. Das hat sich dann so stetig weiterentwickelt, meine Skills. Bin dann HTL für Hoch- und Industriebau gegangen. Entschuldigung, HTL für Hochbau und Tiefbau gegangen.

Das war sehr naheliegend in Innsbruck und habe mich da dann eigentlich aufs Bauwesen spezialisiert gehabt. Immer noch nicht in die Produktion jetzt im Hauptfokus, sagen wir so. Und bin dann ein bisschen in die Schiene der Tragwerksplaning gekommen. Ich habe dann Kreisen in der Schule, in der HTL. Ich war viel auf der Baustelle, man muss ja da viel Praktikas machen, nebenherrschern arbeiten, habe viel gesehen, direkte Baustelle, Planungsbüros, Statikbüros.

Und dann hat es geheißen, die Julia ist viel zu gut in Mathematik, Statistik, Statik. Julia, du kannst nicht Architektur studieren. Also so da wäre ja ein bisschen a skill. And they won't lie to Bauingenwesen machen. And then tatsächlich in Innsbruck Bauengineerwesen nach Gap year in Australien. I've then gone, okay, Innsbruck would not so clean, I get to Wien.

But this Bauchgefühl, I will either gestal, I will plan, I will either Architeke sein, ist irgendwie nicht weggegangen. Jetzt habe ich dann an der Two Wien beides gemacht, Architektur and Bauinnerwesen. And it was a mega spannende Kombination, aber auch komplex. Also es sind andere Arbeitsweisen, andere Sichtweisen, andere Ziele teilweise.

Und da bin ich dann ein bisschen in diesem Bereich gekommen, wie kann man das am besten integrieren und zusammenarbeiten. Habe dann Bauernschool fertig gemacht und habe immer schon als Tragwerksplanerin nebenher gearbeitet. Hätte dann ein Tragwerksplanungsbüro übernehmen sollen. Wir haben dann schon stark aufgebaut mit meiner damaligen Chefin, habe ein Team aufgebaut, habe dann damals schon gesagt, so and ich will mehr Industrieprojekte machen, Fabrikro-Projekte machen, weil ich einfach gemerkt habe, okay, das ist mega spannend.

Da passiert nämlich so viel im Gebäude. Das ist so, innen ist man ganz flexibel, ganz variable, und dann ist dieses statische Gebäude. Ich als Statikerin muss das berechnen. Und es ist dann immer im Weg. Ich kann keine Stütze mehr danach verschieben. Man muss wachsen. Oh my God, jetzt habe ich da schon eine Wand hingestellt, das Unternehmen kann nicht mehr wachsen.

Das habe ich mega spannend gefunden, diesen Konflikt eigentlich. And kurz before ich dieses Unternehmen, wo ich einsteigen had organs, habe ich dann ein bisschen, ich weiß nicht, Panik nennen. It was, jetzt bin ich 27, das fühlt sich to festgefahren an. The Baubranche is immer noch sehr traditionell.

Damals war all, das war es vor 15 Jahren, traditionell, konservativ. And when a traditional Ingenieurbureau, my creativity is a bit eingeschränkt. And we will innovation schaffen. There had an Institute gegeben, gibt es immer noch, Hoch- und Industriebau. And what this institute, what means so inspiriert hat, is die planen und denken wirklich an der Schnittstelle zwischen Architektur, Bauinschneurwesen und Maschinenbau und versuchen interdisziplinäre, integrale Planungsprozesse und Modelle zu entwickeln.

Genau, habe dann dort der PhD, Universitätsassistentenstelle bekommen. Und das war super. Da ist dann so meiner Kreativität, freien Lauf, habe ich dann einen freien Lauf lassen können. And habe dann ein Forschungsprojekt initiiert, was dann auch vom FFG gefördert worden ist, mit einem interdisziplinären Team mit Software Developers, mit Architektinnen, mit produzierenden Unternehmen als Partnern.

And it was mega spannend and this war dann ganz cool, weil das war irgendwie meine Mission, aber auch my doctorarbeit. Also es war dann auch so, okay, cool, du kannst sogar das mit einem Doktor abschließen, auch nicht schlecht. Und vielleicht, weil es ja um Gründung andertum auch viel in deinem Podcast geht.

Ich habe nie daran gedacht, startup. Hätte jetzt gar nicht so viel damit anfangen können. Es war dann aber so, dass Industrieunternehmen und Planningunternehmen Interesse an unserer entwickelten Technologie bekommen haben. Durch Word of Mouth, durch Konferenzen, durchs Netzwerk hat sich das ein bisschen herumgesprochen, was dort entstanden is.

So these algorithmen, die automatisch Industriegebäude und Produktionssysteme generieren, planen and optimieren. And have then with these internemen, da war dann auch mit Amazon the Interesse da, and so weiter, begonnen to reden and to verstehen. And it was not so greifbar, wie ich das machen kann. Wie man dann gedacht, okay, ich kann Consulting-Projekte machen.

I have just these room algorithms, I can consulting machen, die so Ingenieur-Projekte machen mit denen. And then Godzarding, auf the Theorie, a good, stark startup Innovations-Öcosystem durch Size Quer C, durch Incubation Innovation Center. And they have me then in this gründer. Okay, couldn't manage.

Maria Zeilbrooken ist meine Co-Founderin, habe ich dort kennengelernt, schon an der Uni. Die war aber mit mir schon in der Forschung dabei. Und die hat dann gesagt, Julia, das machen wir. Wir machen da jetzt ein Startup raus und wir gehen diesen Weg. Und das war dann 2023, wo wir angefangen haben zu tüfteln.

Wir haben da jetzt so einen Deep-Tech-Algorithmus, wie kann dieses Produkt ausschauen, wie schaut dieses Businessmodell aus, was ist eigentlich unser Markt. Und sind da sehr gut eben von der Theorie und von Ice Call C auch unterstützt worden, muss man sagen.

Sehr cool.

Markus Jetzt habe ich ein paar Fragen am Weg. Zuerst einmal, du hast so nebenbei erwähnt, du hast mal ein Gap Bier gehabt in Australien. Es ist ein interessantes Muster, was ich auch immer wieder in diesem Podcast sehe, dass Gründer dann irgendwann mal im angloamerikanischen Raum mal Zeit verbracht haben. Hast du das Gefühl, dass dich das in deinem unternehmerischen Werdegang geprägt hat dieses Jahr, oder war da eigentlich keine Touchpoints mit unternehmerischem Denken?

Ich glaube, damals waren keine Touchpoints des unternehmerischen Denkens, aber ich glaube, es hat mich persönlich extrem weitergebracht. A biss out of the box denken, natürlich auch andere Sprache, also konstant Englisch reden, neue Leute kennenlernen, ein neues Netzwerk, eine neue Community finden müssen, bauen müssen.

Ich glaube, persönlich hat es mich sehr viel weitergebracht. Damals habe ich eben jetzt noch nicht irgendwie daran gedacht, dass es mir irgendwas für mein Unternehmertum bringt. Hat es aber definitiv.

Markus Und dann finde ich es spannend, du hast dann quasi so diese Kombination gehabt aus Praxis, also mit der Arbeit auch in dem Ziviltechnikbüro, wenn ich das jetzt richtig anhane. Und andererseits aber dann eben auch bewusst diesen Schritt zurück an die Uni gemacht, um eben auch da kreativer zu arbeiten.

Markus Beim Design dieses Forschungsprojekts, was dann eigentlich ja dann oder woraus dann auch das Startup entstanden ist, wie sehr hast du da auch deine Praxiserfahrung mit eingebracht oder war das eher von der Forschungslückenfrage geprägt?

Es war rein von meiner Praxiserfahrung geprägt. Also ich glaube, dieses Forschungsprojekt, wie ich es dann aufgebaut habe, initiiert habe, das Problem definiert habe, das ist aus der Praxis gekommen, das Problem. Wo ich dann länger daran arbeiten habe müssen, ist diese wissenschaftliche Forschungsfrage zu finden.

Weil das sind einfach zwei andere Dinge, die man irgendwie balancieren muss. Und nachdem ich dann aber auch diese wissenschaftliche Forschungsglücke gefunden habe, wie zum Beispiel die Disziplinen sind nicht integriert, es gibt kein Simulationsmodell, wie kann das funktionieren, war der Weg dann ziemlich klar vorgegeben.

Aber es hat mich schon eineinhalb Jahre an der Universität gekostet, wo ich kein Forschungsprojekt hatte, sondern wirklich das Problem verstehen musste und auch eine Methode entwickeln musste. And dafür braucht man teilweise wirklich Raum und Zeit. Und da ist halt die Universität wirklich gut dafür. Diese Kreativität und diesen Raum und diese Zeit hat man oft im Unternehmertum mit und in der Praxis nicht.

Markus Dann hast du gemeint, das ISQSC war eigentlich das, das Programm, wo du dann angefangen hast, da auch über darüber nachzudenken, wie das auch ein Startup werden könnte. Wie bist du ins Ice Quercy reingekommen? Weil das ist jetzt mal, die TU ist ja auch irgendwie ein großes Gebilde. Und wenn man da nicht schon vorher an Startups denkt, dann ist es wahrscheinlich auch jetzt nicht der klare Schritt.

Markus Wie ist das bei dir passiert?

Ich glaube, der erste Touchpoint war mein Bruder, der hat Maschinenbauend und Wirtschaftsingenieurwissen an der Theorien studiert und der war schon im Ice Cr C in diesem Badge, in diesem Incubation-Programm, was man als Masterstudent Studierender machen kann. Und der hat mich dann schon mal draufgebracht, Julia, meld dich bei der Alexandra Neguesco.

Lass dich da mal beraten, das ist ein Startup. Also ohne ihn, der hat gesagt, Julia, das ist eigentlich ein Start-up und eine skalierbare Idee. Genau, und dann, das war eigentlich mein Touchpoint, dass ich mich beim Ice Cross C gemeldet habe und gesagt habe, ich habe Kundeninteresse, ich habe da so eine rohe Technologie, könnt ihr mir helfen?

Ja, okay, also da eine persönliche Connection.

Markus Wenn du jetzt an diesen Moment zurückdenkst, du bist in dem Programm, siehst du die Möglichkeiten, die es da gibt. Gleichzeitig bist du, arbeitest du auf der Uni, hast da schon auch irgendwie natürlich eine sichere Stelle. Nehmen wir uns einmal mit auf diese Reise zu der Entscheidung, okay, dass du gehst jetzt ins Risiko und gründest das jetzt wirklich aus.

Ja, das war eine schwere Entscheidung. Also ich traue mich wirklich ganz ehrlich und offen zu sagen. Es war nicht so, dass ich gesagt habe, okay, und jetzt das Start-up, and that machen wir jetzt. Also ich habe wirklich this Jahr mit der Maria gebraucht, das war in 2023, mir Zeit zu lassen. Ich bin weiterhin in der Uni angestellt, have this even next to my forgiving and have this personally step by step spread.

What better this for me? What better this out in my life? Or to shrub? And a langfristiger job. Style Kufe rauf, style cool runter. I have coachings given. Also es war schon so ein bisschen Druck da, Julia, du musst dich jetzt entscheiden. Entweder machst du das jetzt und gehst ins Risiko, oder du lässt halt einfach dein Baby, das du da so hast, einfach fallen und konzentrierst dich jetzt auf deine Universitätskarriere.

War schon so ein bisschen innerer Konflikt, weil es eben von außen getrieben war, dieser Bedarf, sagen wir so. Und was dann schon geholfen hat, ist, dass wir, das österreichische Fördersystem ist ja einfach auch super, wir haben dann die ABS ABS Deep Tech Förderung bekommen. Und das war dann so der ausschlaggebende Punkt, okay, wir werden sogar von unternehmerischer Sicht, Finding, Product, Market Fit und so weiter, unterstützt.

Wir werden gefördert. Und das hat da ein bisschen geholfen, diese Angst zu nehmen. Man kann sogar einen kleinen Gehalt auszahlen, man kann ein kleines Team aufbauen. Weil durch das, dass wir doch ein Deep Tech-Unternehmen sind, wir haben nicht so schnell guten Umsatz oder profitabel werden können, dass wir schon erst den Mitarbeiter einstellen hätten können, aber mussten.

Und das hat uns ABC sehr, sehr gut ins Unternehmertum geführt, dieses ABS-Programm, muss ich sagen.

Markus Wie war der Weg zum ersten zahlenden Kunden?

Ganz kurz, weil der war schon noch während der Universität. Also das war schon, das habe ich dann schon gelernt von meinem Bruder und vom Ice Quercy und vom Netzwerk, das wir dann aufgebaut haben. Das war so ab dem ersten Moment, du verlangst etwas für das Produkt. Du musst wissen, ob wer da bereit ist, dafür zu zahlen und die Kreditkarte zu zyklen.

Und das war unglaublich leicht. Also ich habe jetzt gerade vor kurzem wieder mit der Maria reflektiert. An internehmen is an uns herangetreten, wir würden das gerne verwenden, wir würden gerne die Optimierungsergebnisse haben. And then habe ich mir gedacht, yeah, okay, it's not. We couldn't inner minutes these errors generieren and damals mit ein bisschen manueller Zuarbeitung anders, yeah, it would have 1000 Euro kosten.

Yeah, okay, passt kein Problem. Ah, okay, gut. Dann wurde das nächste Interessant gekommen, haben wir gesagt, yeah, kein Problem, das können wir machen, würde 5000 Euro kosten. And das Unternehmen so, yeah, okay, kein Problem. Und der Vertrag war wieder unterschrieben. And natürlich, das gibt es auch bisher Sicherheit, okay, Unternehmen, Personen sind dafür bereit zu zahlen und damals für mich auch gar nicht so wenig Geld eigentlich für rohe Technologie.

Und ja, so geht es uns heute noch. Wir erproben ein bisschen das Pricing immer noch, haben jetzt schon ein Businessmodell gefunden, das funktioniert. Aber wir hatten noch nie das Problem, dass jemand nicht bereit ist, dafür zu zahlen, was eine gewisse Sicherheit gibt.

Markus Und definitiv ein gutes Zeichen, das würde ich sagen. Das klingt schon durchaus nach Product Market Fit. Jetzt würde mich nochmal interessieren, wir hatten gerade vor zwei Wochen war ich beim FFG Forum und auch da wieder eine Diskussion gehabt über Spin-offs und warum wir halt da in Österreich auch einfach nicht in der Intensität Spin-offs produzieren, wie jetzt zum Beispiel die TU München oder die ETH Zürich das schaffen.

Markus Jetzt als jemand, der, sag ich mal, diese Reise selbst durchgemacht hat, als jemand, der immer noch auch eng verbandelt ist mit der Uni und, sag ich mal, auch das Uni-Ökosystem gut versteht.

Was glaubst du, was glaubst du, müsste sich ändern, damit wir in Österreich da aufholen?

Ich glaube, die Universitäten müssen für Forscherinnen, Entwicklerinnen und Erfinderinnen Incentives bieten, warum es auch gut ist, auszugründen, warum es auch viel mehr unterrichten oder lernen, warum es auch wichtig ist, dass Erfindungen, Technologien nicht nur in der Welt, Wissenschaftliche Paperset anders are also in the industry coming.

Papers are unglaubly without a lot. Man muss a wisdom teil, man must position as university, but more ausbilding in sich, it is in a force. Forscher Forscherinnen wollen ja auch Forscher and Forscherinnen bleiben. And this is ja not so verwerflich. But what are the person who these room technologiener, Innovationen aufnehmen and draußen bringen?

Ich glaube, oft ist dieses Spannungsfeld auch eines Professors oder eines Dekans. Ich verliere ja dann Personal. Wenn ich jetzt das fördere und dieses Baby nach draußen bringe, ich habe Personalabgang. Oder finde ich externes Personal, dass man das rausbringen kann und draußen entwickeln kann. Und ich glaube, da kann man mehr weiterbilden und ein bisschen mehr Ängste nehmen und von der Uni aus mehr Incentives setzen, dass auch Spin-off-Startups ein wissenschaftlicher Erfolg sind.

Ja.

Markus Klingt logisch. Da gibt es definitiv viel Potenzial.

Und es tut sich auch schon mehr. Also das muss man schon sagen. Also es gibt jetzt sehr, sehr starke Initiativen, das Ökosystem und Entrepreneurship an den Universitäten zu fördern und zu stärken. Da passiert jetzt schon sehr viel. Und ich glaube, was auch noch zum Überlegen ist oder zum Bedenken ist und wo Universitäten sehr stark daran arbeiten, wie schaut denn dieses Businessmodell für Universitäten aus, wenn es jetzt Startups gibt, wenn es spin-off ist?

Wie kann man da als Universität noch verbunden bleiben? Man war ja diese Städte, wo diese Idee, wo diese Innovation entstanden ist, wie kann ich mit den Startups noch verbunden bleiben, dass es natürlich auch für die Universität finanziell Sinn macht. Und da sind wir wieder in diesem Spannungsfeld. Du sagst als Beispiel bei uns, jeder Investor, also wir haben heuer oder Ende letzten Jahres unsere erste Pre-C to C-Runde abgeschlossen und natürlich viele Investorengespräche geführt.

Und je passt, jeder Investor, jede Investorin fragt, wie viel ist die Universität bei euch eingebunden, wie viele Shares hat die Universität. And wir sagen, bei uns war es die Universität, also wir haben eine Lizenzvereinbarung, aber die Universität ist kein Shareholder. Und das hat uns geholfen. Ich glaube, ganz viele Investorinnen werden sonst zurückgeschreckt, in uns zu investieren.

Und ja, wie können beide Seiten profitieren, aber sich gegenseitig nicht blockieren.

Markus Wie haben da die Verhandlungen ausgeschaut mit der Universität bezüglich dieser Lizenzvereinbarung? Gab es da einen Blueprint, den man einfach gemacht hat oder war das schon auch hin und her und hat lange gedauert?

Es war ein Prozess. Also es war schon ein längerer Prozess, weil als erstes schaut die Universität drauf, kann ich ein Patent draus machen? Also wir haben kein Patent drauf gehabt, es war ja meine Doktorarbeit, es war viel publiziert, dann hat die Theorien geschaut, kann das patentiert werden? Dann ist es ziemlich schnell mit Patentanmelten drauf gekommen, okay, es ist publiziert, das ist in wissenschaftlichen Papers, man kann kein Patent mehr draus machen.

Und dann ist man einfach in Verhandlungen gegangen und hat gesagt, wie kann diese Lizennisvereinbarung aussehen? Und ich muss sagen, das war super auf Augenhöhe, sehr transparent und wir hatten da gar kein Problem und sind, glaube ich, sehr gut mit der Universität verblieben.

unknown Cool.

Markus Jetzt hast du vorher dann schon deine eure Finanzierungsrunde angesprochen. Und jetzt korrigiere mich, wenn ich das falsch recherchiert habe, aber ich glaube, der Lead Investor kommt aus Berlin. Wie seid ihr dann an diese Finanzierungsrunde auch rangegangen? Habt ihr spezifisch Investoren gesucht, die da auch in diesem Industrie-Tech-Bereich investieren?

Markus Oder wie seid ihr in Berlin gelandet?

Netzwerk, einfach wieder Netzwerk. Also wir sind sehr strategisch dran gegangen. Also es war jetzt, wir haben unsere Investorenliste mit unseren Favorites und Second Favorites gehabt. Wir haben die sehr strategisch angeschrieben, davor schon alles sehr sauber aufgearbeitet. Wir haben genau unseren Ask gewusst.

Und man hat dann so die älsten Investorinnen und Investoren, die interessiert sind. Die schicken ja dann, bei uns war es klar, wir haben mit circa 1 Million Euro geredet. Dann war es klar, dass das wahrscheinlich zwei, eine Kombination aus zwei Investorinnen ist bei BreeSeed. Und die haben dann innerhalb von ihrem Netzwerk wiederum gefragt, hey, wir werden interessiert am Startup Factory Maker, wie steht ihr mit eurem Fund dazu?

Schaut das auch mal an, könnt ihr in Kombination auftreten? Und so hat es diesen Netzwerkeffekt einfach gegeben. Und zum Schluss muss ich sagen, diese fünf, sechs konkreten Angebote, Gespräche, die wir dann geführt haben, waren wirklich sehr spezifische Fonds oder Funds, die schon auf unserer Branche, auf unser Sein und Tun spezialisiert waren.

Das heißt, entweder Deep Tech Spin-Offs oder Build Environment oder eben aus der Baubranche, auch ein CVC war dabei. Das hat sich dann schon sehr rauskristallisiert, dass man in dieser VC-Branche der Bau und Industrie Investoren sind.

Cool.

Markus Habt ihr in den letzten Monaten schon auch, wart ihr sehr präsent in der Szene, weil ihr viele Preise gewonnen habt. Unter anderem EY Scale Up Award, Rising Star of the Year, den Startup World Cup bei uns gewonnen. Davor Female Startup des Jahres bei der Glaub an dicht Challenge und den Phoenix Gründungspreis ebenso beim Female Entrepreneur Preis.

Markus Wenn du da jetzt zurückblickst, wie viel helfen solche Preise, ist das etwas, wo du im Nachhinein sagst, das kann schon ein Hebel sein, auch im Sales und bei Investoren?

Es kann definitiv ein Hebel sein. Es war für uns auch ein Hebel. Also pro gewonnenem Award, es kommt auch ein bisschen auf die Relevanz des Awards an, aber ich glaube jetzt, diese Preise, die wir heuer gewonnen haben, waren irgendwie schon sehr relevant, vor allem im österreichischen Ökosystem oder sehr präsent.

Es erweitert wieder das Netzwerk. Es wird über einen geredet. Es kommen wieder mehr Kundenprojekte und Interessenten rein. Also we have viel mehr wieder Inbound-Sales bekommen, weil dann there's a Titansartikel raus. This leases then wieder jemand who in an industry arbeited. Also, it has one visibility, and that is wicked.

So these bewerbungen, these anträge, this pitch, it braucht extremely sight, that nature with an operational time wegnimmt.

Markus Cool. Was ich da auch gesehen habe, und da vielleicht auch kurz mal bin ich jetzt einfach neugierig, ihr seid auch in ein Nvidia Inception Programm aufgenommen worden, was ein Accelerator von Nvidia ist. Wie war das?

Hat sich das ausgezahlt?

Ich muss jetzt ganz ehrlich sagen, ich kann es gar nicht so genau sagen, weil das jetzt gar nicht in meinem Aufgabenbereich war. Wir Nvidia, vor allem Nvidia Omniverse, die sind wirklich auch in der Industrieplanung und Digital Twins sehr aktiv. Es gibt uns, glaube ich, Credibility. Ich glaube, wir könnten den Accelerator ehrlich gesagt besser ausnutzen.

Aber man hat halt oft einfach tausend Baustellen und weiß gar nicht, in welchen Accelerator man sich jetzt wo wie beteiligt. Aber es gibt natürlich schon einen Boost, es gibt Support, man bekommt Credits für bestimmte Softwareeinheiten oder Schulungen. Ja, so würde ich das mal sagen.

Markus Lass uns den Scope mal ein bisschen breiter machen, mal ein bisschen geopolitisch auch. Ich glaube, wir hatten im September eine News-Folge, wo wir über Manufacturing-Costs in Europa gesprochen haben und warum halt jetzt auch viele europäische Konzerne mittlerweile sehr viel in China produzieren. Da gab es die VW-Story, glaube ich, wo halt sich angeschaut wurde, wie viel kostet ein Fahrzeug in der Produktion in Deutschland und in China.

Markus Und wir haben damals schon auch die These aufgestellt, natürlich, das ist einerseits die Löhne, das wissen wir sowieso, aber dass da vielleicht schon halt auch in chinesischen Fabriken das Ganze effizienter, digitaler, agiler angegangen wird und dass da eigentlich eine Chance liegt, eben auch für die europäische Industrie, dass man sich selbst auch neu erfindet, moderner macht.

Markus Und eigentlich, wie du jetzt vorher darüber gesprochen hast, habe ich mir gedacht, das ist ja eigentlich euer Markt. Wie siehst du, dass diesen Markt auch in der europäischen Industrie? Gibt es da diese Selbsterkenntnis? Gibt es da die Bereitschaft, da halt jetzt auch wirklich Geld zu investieren oder ist das schon, gibt es auch viele, die nicht bereit sind, da jetzt den Wandel mitzugehen?

Also was wir sehen und spüren, ist, die meisten Unternehmen sind bereit, diesen Wandel zu gehen, weil sie wissen, sie müssen diesen Wandel gehen. Also ganz viele europäische Industrieunternehmen müssen ja teilweise schon zurückbauen, zurückstecken, Mitarbeiter entlassen. Da muss Innovation und Technologie her.

Sie müssen digitaler werden. Das sehen wir, und ich glaube, deswegen haben wir auch ziemlich viel Inbound Sales. Es ist Innovationsbudget da. Was man jetzt ein bisschen wieder merkt, also die letzten ein, zwei Jahre war viel Innovationsbudget in Unternehmen da, auch hinsichtlich Nachhaltigkeit, Digitalisierung.

Wird derzeit wieder ein bisschen zurückgefahren, weil es eng wird. Aber zum Beispiel, ich war letzte Woche in Sardinen auf einer Investorin-Konferenz, and there waren viele Investorinnen, but also Unternehmerinnen aus Silicon Valley, and die haben gesagt, Factory Maker, bitte kommt nach Amerika. In den USA gibt es extreme Initiativen.

Bring manufacturing back to the US. Da geht es um Resilienz, da geht es um Souveränität. Da wird sich noch viel tun in diesen internationalen Supply Chains auch. Und auch das verursacht Unsicherheiten in Unternehmen, was da die beste Strategie ist.

Ja. Und steht Amerika im Plan?

Definitiv. Für nächstes Jahr schauen wir uns das genauer an, ja.

Markus Jetzt finde ich vielleicht noch als letzte Frage, bevor wir an zu unserer Speedround kommen. Wie ist denn dein persönlicher Blick auch in Richtung diese Frage China, Europa? Ist für euch auch der asiatische Markt etwas, was ihr euch anschaut? Oder habt ihr das Gefühl, das ist dann schon nochmal eine andere Welt und es gibt genug in Europa zu tun?

Ja, sehr spannende Frage. Wir waren letztes Jahr mit dem ABS Qin Programm in Hongkong, Go Asia Programm, und haben uns den asiatischen Markt angesehen. Wir haben auch wirklich gute Gespräche mit produzierenden und planenden Unternehmen in China, in Hongkong gehabt. Unser Learning war, ja, da tut sich auch viel, there is our grosses Interesse.

Aber es gibt in Europa, Amerika, Osteuropa, Südamerika so viel für uns zu tun, and dieser Markt ist greifbarer für uns, aline durch die sprachliche Barriere. Just ein Vertrieb and Unternehmen in China aufzubauen, we have ganz viele Gespräche gehabt mit Übersetzern. Da war einfach Englisch auch nicht bloß.

Wir haben dann Unterlagen bekommen mit nur Chinesisch, weil es nicht auf Englisch übersetzt worden ist. Da haben wir einfach gemerkt, okay, für uns als kleines Unternehmen ist es erstens mal nicht erreichbar, da jetzt skalieren zu können. Und zweitens, in Europa gibt es so viel zu tun. Unser Markt ist wirklich jetzt mal groß genug.

Und wenn wir den gut verstehen, wenn wir da wirklich unser Know-how und den Markt infiltrieren, dann ist es auch leichter zu expandieren.

Cool. Europe first.

Markus Und ich gebe dir recht, in Europa gibt es ja, Europa selbst ist ja schon ein sehr gewaltiger Markt. Ich glaube, wenn man sagt, okay, wir konzentrieren uns erstmal auf Österreich, das ist dann schon immer auch ein bisschen ein kleiner Markt, aber Europa gibt sehr viel her. Und ja, wäre wünschenswert, wenn wir die Kurve hier bekommen.

Markus Sehr spannende Story. Wenn du da jetzt zurückblickst, was ist dein größtes Learning?

Ich glaube, Forschung und marktfähiges Produkt sind zwei komplett andere Muskeln im Gehirn, die man unterschiedlich trainieren muss.

Und man hat ganz andere Perspektiven drauf.

Und was ist dein bester Lifehack?

Wirklich Kalenderblocker reinzusetzen für kreative Denkzeiten. Die sind genauso wichtig und heilig wie Kundentermine.

Markus Cool. Das heißt, du hast einfach in deinem Kalender einen Blocker, wo niemand ein Meeting reingeben kann, wo du dir Zeit nimmst, um alleine oder dann mit anderen?

Alleine. Wirklich alleine runterschalten, vielleicht auch Laptop aus, Zettel raus, Notizen machen und mal den gedankenfreien Lauf lassen. Ich muss zugeben, es funktioniert nicht immer, weil man sich natürlich dann durch wichtige Meetings wieder ablenken lässt und die dann wieder in seine Meettime reinbringt.

Aber diese Kalenderblocker bringen eigentlich wirklich was und da muss man konsequent sein.

Hast du eine Buchempfehlung für uns?

Ich glaube, was mich schon inspiriert hat, war eine kurze Geschichte der Menschheit von Harari.

Einfach, weil immer so, seit wir existieren, passieren diese großen Sprünge durch Technologien, durch Erfindungen, die einfach auch immer wieder die Gesellschaft verändern, wie wir leben, wie wir tun, wie sich Sprache und Soziales verändert.

Und das hat mich sehr inspiriert.

Hast du ein Lieblingsprodukt?

Ich glaube mein iPhone.

Mein iPhone und meine iPhone und meine Yogamatte.

Markus Yoga-Mat. Ich dachte, jetzt kommen die AirPods. Dann wirst du sehr im Trend der Future Weekly Gäste. Aber Yogamatte ist ja auch gut. Gut, jetzt stell dir vor, wie bauen wir da die Brücke. Du rutschst beim Yoga aus, fällst auf dein iPhone und das iPhone ist kaputt und die Yogamatte noch dazu. Was ist dein Lieblingsschimpfwort?

Ich finde es gerade ganz lustig, mein Lieblingsschimpfwort ist jetzt, glaube ich, Euda. Und ich finde es lustig, als Tirolerin hätte ich mir nie gedacht, dass ich dieses Wort so oft in meinem Leben jetzt verwenden wäre. Aber da bin ich schon ein bisschen so Wienerin geworden. Und Euda rutscht mir jetzt immer mehr und mehr heraus.

Manchmal muss ich selber bei mir lachen und ich bin selbst schockiert als Tirolerin.

Markus Was sagt ja die Tiroler-Familie dazu?

Die lachen und schüttern den Kopf. Vor allem, wenn danach noch Leiband manchmal dazukommt zu entzwischen setzen, dann haben sie jedes Glauben verloren, dass sie zurückkommen.

Markus Okay, cool. Der Wiener Gründungsschmäh, wenn man so will, bringt uns zu unserer letzten Rubrik. Wir brauchen von dir einen Moonshot, Freinacht JFK, der damals gesagt schon, wir bringen in der nächsten Dekade einen Menschen auf den Mond, groß geträumt. Was würdest du dir wünschen? Und andererseits eine Prediction, eine Überzeugung, von der du felsen fest überzeugt bist, was wird in den nächsten Jahren passieren.

Vielleicht ein bisschen, um in meinem Themenfeld zu bleiben. Also ich glaube, bis, keine Ahnung, 2040 müssen wir oder bauen wir Fabriken, die der Umwelt mehr zurückgibt, als wir derzeit von dir nehmen. Und das sind regenerative, flexible Industrien, die wir schaffen werden. Und die Prediction dafür ist einfach, die Fabrik der Zukunft ist einfach ein Ort, an dem Wohlstand entstehen wird und irgendwie die Umwelt weiter aufblühen kann.

Und das ist notwendig, glaube ich. Und man darf Industrie und Produktion nicht immer so als das schmutzige, dunkle Monster im Raum sehen, sondern wie können wir das schaffen, dass das einfach florierend ist und wirklich wieder mehr Wohlstand, aber auch der Umwelt mehr zurückgibt.

Cool. Und deine Prediction?

Hey, war das jetzt nicht auch schon meine Prediction?

Das ist voll okay.

Markus Wenn das deine Prediction war, dann ist Moonshot und Prediction einem. Das ist immer gut, weil dann bedeutet das, dass die Prediction auch eine positive ist. In diesem Sinne sind das auch großartige Schlussworte. Liebe Julia, vielen Dank fürs Mit dabeisein. Weiterhin viel Erfolg. Sehr coole Story, auch im Sinne der europäischen Souveränität.

Markus Und vielen Dank auch euch da draußen für reinhören. Wir wünschen euch noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche. Und wir hören uns wieder am Donnerstag bei der News.

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