
Future Weekly· Folge 548
#548 - Stefan Embacher über Private Intelligence, Foreus & den gläsernen Menschen
Sonntag, 18. Oktober 2026 · 1 h 04
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Shownotes
In diesem Deep Dive spricht Markus mit Stefan Embacher, Co-Founder und CEO von Foreus. Sein Unternehmen hilft Unternehmen auch in einer zunehmend komplexeren geopolitischen Lage Compliance-Vorgaben zu erfüllen.
Stefans Weg dorthin führte über das Bundesheer und Palantir. Gegründet hat er im ersten Lockdown, ohne Netzwerk in Österreich. Ehrlich erzählt er von den Jahren, in denen monatelang keine Rechnung rausging und ein Kredit kurz vor den Gehaltszahlungen fällig gestellt wurde - und den Entscheidungen, die am Ende zum Erfolg geführt haben.
Am Ende wird es kontrovers. Stefan ist überzeugt, dass der Überwachungsstaat in den nächsten zehn Jahren kommt. Wie schützt man dabei die Freiheit der Einzelnen?
Production: Hanna Moser
Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Markus Einen wunderschönen guten Morgen, guten Mittag, guten Abend, willkommen bei FutureWiki heute mit mir Markus und weil DeepTive Tag ist mit einem großartigen Gast und das ist diese Woche der Stefan Embacher. Hallo Stefan.
Hallo Markus, freut mich.
Markus Same here. Wir freuen uns sehr, mit dir zu sprechen. Auf LinkedIn steht, du bist Co-Founder und CEO at Forreos, Private Intelligence Service. Und erzähl einmal, Private Intelligence Service klingt ja schon mal ziemlich spannend, aber was macht Forreos und was machst du dort?
Ja, also was macht Forreos? Also wir lösen im Prinzip ein ganz banales Problem und das ist die Haftung für Wissen, das fehlt. Also nämlich, wenn man jetzt auf die letzten Jahre schaut, oder das hat eigentlich begonnen beim Patriots Act, der was nach 9-11 im Oktober von Bush gezeichnet wurde, wo eigentlich die Geburtsstunde vor dem KYC gekommen ist, also Know your customer.
Und das ist jetzt die letzten zwei Jahrzehnte oder die letzten 25, 26, 27 Jahre so stark gewachsen, dass jetzt mittlerweile sind wir an einem Punkt, wo die Unternehmen oder auch Geschäftsführervorstände eigentlich immer mit einem Fuß so halb im Kriminal stehen, aber nicht, weil sie unredlich handeln, sondern weil sie einfach durch diesen ganzen Compliance und regulatorischen Dschungel schon nicht mehr navigieren können.
Das beginnt bei einer NIS II, zum Beispiel, dem Netzwerkinformationsschutzgesetz, welches jetzt erst rausgekommen ist. Das geht zur Dora, also für Finanzdienstleister zum Beispiel, sicherheitstechnische Aspekte. Das geht bis hin zum RKEG, also das Resilienzgesetz, also kritische Einrichtungen Gesetz, also Resilienzkritische Einrichtungen Gesetz, bis hin zu Geldwäscheregelwerke, Lieferkettenregelwerke und so weiter.
Oder Dual-Use, Exportkontrolle etc. Und das macht es natürlich in einem globalen oder in einer Welt, die was auf globalen Handel ausgerichtet ist, oder speziell auch Österreich, Deutschland, was natürlich auch Exportnationen sind und so weiter, ist sehr schwierig für Unternehmen, sich da durchzunavigieren.
Und da haben wir eben mit Private Intelligence, was für uns nicht mehr und nicht weniger heißt wie die intelligente Informationsbeschaffung. Also wir reden ja von Informationen, Daten und so weiter, sind ja im Überschuss vorhanden, speziell jetzt mit KI. Da wird ja so viel an Daten, so viel an Dokumente, so viel an Information produziert tagtäglich.
Was es ja für die Unternehmen, denke ich, oder bin ich der festen Überzeugung, nicht einfacher macht, sondern viel komplexer die nächsten Jahre. Also ich glaube, dass KI natürlich auf der einen Seite sehr viel verändern wird in Form von Produktivität und so weiter, aber auch in die andere Richtung die Nadel ausschlägt, in Form, dass einfach so viele Daten produziert werden, dass niemand mehr einen Überblick hat und das schon gar kein Mensch mehr abbauen kann.
Also abarbeiten kann. Und dementsprechend sprechen wir eben von dieser intelligenten Informationsbeschaffung zu gewissen Ereignissen. Also das beginnt bei KYC oder Sanktionsprüfungen bei Unternehmenstransaktionen. Also was wir jetzt sehen zum Beispiel die letzten Jahre oder gesehen haben oder immer wieder sehen, ist, dass eine Unternehmenstransaktion, also eine GmbH, veräußert Unternehmensanteile von Unternehmen, die im Ausland sitzt, also österreichische GmbH, und hat Anteile bei einer belarussischen Firma zum Beispiel und will diese veräußern.
Da sind dann mehrere Shareholder involviert natürlich und mehrere Nutznießer von Geldflüssen. Und dementsprechend sind hinter diesen Nutznießern von Geldflüssen auch wieder Personen. Weil ja meistens ist es so in so Cross-Border-Transaktionen oder globalen Unternehmen, dass die Shareholder nicht nur eine Firmenbeteiligung haben, sondern mehrere Firmenbeteiligungen.
Und da natürlich mehrere Personen involviert sind, die von einem Geldfluss eben profitieren. Und in Zeiten von Sanktionen, immer wieder neuen Sanktionen und anderen Regularien, ist es eben unerlässlich, dass hier tiefgehende Analysen stattfinden. Und ich kann da ein Beispiel nennen. Wir haben für ein österreichisches Unternehmen, der eine Beteiligung in Russland veräußert und wollte, da unterstützt in Form von der intelligenten Informationsbeschaffung.
Ich betone es so, weil nur Informationen und so weiter, mit denen kann man nichts anfangen. Und da waren eigentlich bei dieser Transaktion waren in der ersten Ebene ca. 100 Personen, die von einem Zahlungsfluss profitieren. Also 100 Personen in Russland. Und der Ärzte von diesen 100 hat circa 30 Firmenbeteiligungen gehabt.
Natürlich eine normale Compliance-Abteilung oder ein Anbieter aus einer Big Four zum Beispiel in Form von einer Wirtschaft, also von einer Forensic-Abteilung oder so, ohne die dementsprechende Technologie gar nicht mehr abarbeiten oder gar nicht mehr so aufbereiten, dass es ein Dritter versteht. Und das ist das Essentielle.
Weil in so einer Transaktion entscheidet nicht nur die Firma, ob sie jetzt diese Anteile voräußern, sondern da gibt es dann Sanktionsbehörden in Österreich zum Beispiel. Also beispielsweise die DSN, Direktion Staatsschutz Nachrichtendienste oder auch einer Nationalbank und so weiter, die darüber dann entscheiden, ob dieser Unternehmensverkauf stattfinden kann.
Und dann kommt aber auch noch dazu Amerika in dem Zusammenhang, die OFAC und so weiter, also die Sanktionsbehörde in Amerika, die was hier mitspricht. Und dementsprechend muss man hier von 100 Personen, wo der ärmste 20, 30 Firmenbeteiligungen hat, und in diesen Beteiligungen dann auch wieder zusätzlich Personen drin hängen, überprüft man am Ende des Tages 500 Personen anderschaften.
Oder 1000 Gesellschaften. And diese Datenmenge aufzubereiten, diese Hintergrundinformationen zu Personen, wo sie beteiligt sind, welches Vermögen sie haben, and so weiter. Und auch der Ausblick, ob in einer nächsten Sanktionswelle zum Beispiel eine Person hier sanktioniert werden könnte, das kommt ja auch noch dazu, also dass man in die Zukunft schaut.
Nur als Beispiel, da schaut man dann, in welchen Branchen, in welchen Branchen arbeitet die jeweilige Person oder ist die jeweilige Person tätig. Und wenn man da jetzt im Person im Eisenbahn Güterverkehr zum Beispiel, die in der Vergangenheit schon Militärtransporte durchgeführt hat, jetzt noch nicht sanktioniert ist, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sie zukünftig in einer nächsten Sanktionswelle irgendwann einmal sanktioniert wird.
Und all diese Themen, das ist natürlich sehr schwer darstellbar und für das braucht es einen Team, also Teams von Spezialisten, die wir eben beschäftigen, und aber auch eigene Technologie. Und aus dem heraus ist eben Foreos entstanden. Sprich, wir haben unsere eigene Technologie in Form einer KI-gestützten Intelligence-Plattform mit verschiedenen Ausbaustufen.
Die verschiedenen Ausbaustufen sind eben beginnen bei Rechtsanwaltskanzleien, aber da spreche ich auch eher von international ausgerichteten Kanzleien, die in mehreren Ländern operieren. Dann geht es hin zu Banken, Finanzdienstleister, Versicherungen und dann noch zum Schluss die letzte Ausbaustufe, die ist dann für Behörden, für Sicherheitsbehörden.
Und am Ende macht diese Plattform eines. Sie kann sehr, sehr viele Daten verarbeiten. Das beginnt zu Personen, Unternehmen bis hin zu Gesetzen und so weiter, die hier im Large Language Model natürlich berücksichtigt sind und so weiter. Und wo man hier dann aufgrund von Informationen eine Analyse durchführen kann und am Ende die Daten so aufbereiten kann, dass es einer dritten Person oder einer dritten Organisation einfach und verständlich zugänglich gemacht wird.
Und also davon sprechen wir, dass wir dieses Problem der Haftung für Wissen, das fehlt, eben lösen. Weil es eben in diesem Dschungel an Informationen, in diesem Dschungel an Regularien und so weiter nicht mehr navigierbar ist für irgendeinen Vorstand oder für irgendein Unternehmen hier in die Richtung Planungssicherheit und Entscheidungsfindung zu kommen.
Und da unterstützen wir eben, also mit eigener KI-gestützten Technologieplattform und dann noch mit Teams von Spezialisten, die in so komplexen Fällen zuarbeiten. Also einerseits haben wir so ein Intelligence-Ökosystem, von dem sprechen wir, weil wir eben der festen Überzeugung sind, dass die Technologie alleine zwar schön und gut ist, aber am Ende muss sie auch bedient werden.
Das geht in einfachen Sachen wie einer KYC-Prüfung, in einfachen Sanktionsprüfungen, wo einzelne Gesellschaften, einzelne Personen und so weiter überprüft werden können. Mit ganz einfachen Abfragen. Und da war uns wichtig, diese Plattform so zu bauen, dass sie bedienbar ist wie Instagram zum Beispiel.
Also dass sie wirklich für jeder Mann, ohne dass er jetzt ein technologisches, tiefgründiges Wissen hat, diese Plattform ganz einfach bedienen kann. Weil das sehen wir auch. Also speziell in diesen Softwarelösungen, wo es geht um Darknet-Screenings oder Informationen und so weiter, sind die Plattformen teilweise so komplex aufgebaut, dass es schon Monate eine Einschulung braucht und dann kontinuierlich daran arbeiten muss, dass man nicht den Faden verliert, beziehungsweise ihr regelmäßig arbeiten kann, in Form, dass ein Compliance Officer dieses Tool bedienen kann.
Und da war uns wichtig, dass wir das so einfach wie noch möglich bauen, von der Bedienung her, nicht nur für den Einzelnen, sondern auch, wenn die dann inhalt der Organisation in Teams arbeiten zum Beispiel. Und dann für komplexere Cases oder komplexere Fälle haben wir eben unsere Teams von Spezialisten, die was bestehen aus ehemaligen Behördenmitarbeitern oder wir haben Leute drin, die was bei der UN waren zum Beispiel.
Oder Mitarbeiter, die, einer hat zum Beispiel in Israel studiert, Sicherheit und Diplomatie und so weiter. Und die unterstützen dann hier in Form der Informationsbeschaffung, der Analyse und der Aussprache von Handlungsoptionen, Handlungsempfehlungen und so weiter. Also das ist jetzt, so wie wir eben dastehen.
Mit ca. 35 Mitarbeitern eben in Österreich und wir fahren jetzt gerade einen sehr, sehr aggressiven, würde ich sagen, Expansionskurs. Nämlich expandieren wir jetzt in sechs unterschiedliche Länder in den nächsten Monaten, also jetzt vorher noch in drei Ländern. Ich will da jetzt keine Ankündigungspolitik machen, weil es kriegt dann eh jeder mit, wenn es dann soweit ist, das passiert eh in den nächsten Wochen.
Und dann die nächsten drei Länder wollen wir nächstes Jahr im ersten Halbjahr eben einnehmen. Und die Länder sind so, für die haben wir uns so entschieden, jetzt wo wir hin expandieren, wo wir eben schon Kunden haben. Aus dem Bereich Sicherheitsbehörden, aus dem Bereich Banken, aus dem Bereich Rechtsanwälte, die was wir da auch bedienen.
Also wir haben ca. 350, 360 Rechtsanwaltskanzleien, die wir laufend bedienen. Und so sind wir jetzt aufgestellt. Ganz kurz noch, wo kommen wir her? Begonnen haben wir mit diesem Thema im Bereich der Blockchain-Technologie, also im Bereich Kryptowährungen, in der Betrugsaufklärung. Das war am Anfang so der erste Eintritt für uns, wo es eigentlich auch umselbe gegangen ist, um komplexe Staatenstrukturen miteinander zu verknüpfen und festzustellen, wo veruntreute oder betrügerisch erworbene Gelder, also beispielsweise, dir wird jetzt 100.000 Euro in Kryptowährung gestohlen in Form von einem Anlagebetrug oder dein Wallet wird gehackt, dann konnten wir feststellen oder können wir feststellen, in welchem
Land und auf welchen Exchange liegen diese Gelder. Und somit hat eine Staatsanwaltschaft ein Rechtshilfe ersucht ans jeweilige Land stellen können und einen Sicherstellungsantrag beim Exchange. Vor dem sind wir aber weggegangen, weil das nicht wirklich funktioniert hat. Weil eben durch so unterschiedliche Jurisdiktionen, unterschiedliche Gegebenheiten in den jeweiligen Ländern einfach schwierig war, hier am Ende in die Execution zu kommen, dass hier wirklich auch ein Mehrwert für den Betrogenen quasi entstanden ist.
Und da in dem Blockchain ist in unserer Technologie eben auch eingebaut, gehen wir jetzt nur mal in die Richtung Mittelherkunftsnachweise, Geldwäscheprüfungen, wo wir auch mehrere Banken aus Kunden haben. Also die haben wir damals schon gehabt, da haben wir in händischer, akribischer Aufarbeit im Prinzip diese Geldwäscheprüfungen gemacht.
Und jetzt kann man es eben in der Plattform per Mausklick quasi generieren, dass was benötigt wird, damit ein Anleger, der was zum Beispiel eine Million Euro in Bitcoins besitzt, damit er diese veräußern kann und dann auf sein Bankkonto transferieren kann. Das ist jetzt auch wieder nicht die Lösung, sage ich jetzt einmal, für den österreichischen Markt, weil man kennt ja da jetzt zum Beispiel Bitbander und so weiter, die haben bei Zusammenarbeit mit Banken und so, da braucht es uns nicht.
Da sind wir auch eher in so, also da haben wir zum Beispiel eine Bank in Hongkong, eine Bank in Singapur, eine Bank in Thailand zum Beispiel, was wir da bedienen. Und ja, also so stellen wir da an, wir wachsen sehr stark. Also wir wachsen circa in die Richtung jetzt derzeit in die Richtung 10% pro Monat.
Markus Cool, das heißt, ihr seid quasi das Gegenmittel zu Bürokratie, Wut und der Komplexität der Geopolitik, mit der wir gerade konfrontiert sind. Lass es mal einen Sprung zurückmachen. Denk an den kleinen Stefan. Gab es da auch schon eine Leidenschaft für Detektivarbeit oder für Unternehmertum oder für Geheimdienste?
Ja, natürlich hat mich dieses Thema immer angezogen, weil ich habe auch schon, ich habe mit 14, 15 Jahren immer schon gedacht, ich muss zum Bundesherr zum Beispiel. Also das war für mich schon sehr früh so der Fall, dass ich gesagt habe, also es hat mich angezogen, dieses Universum, sage ich jetzt einmal, oder diese Dimension.
Und entstanden, dieses Unternehmerische ist, glaube ich, entstanden natürlich aus dem Elternhaus. Also ich habe vier Brüder und jeder von denen ist selbstständig. Und der älteste Bruder von mir, der ist, dass jetzt nichts Falsches sagt, der ist 14 Jahre älter wie ich. Und der hat damals mit, da war ich gerade so 16, glaube ich, 16, 17, hat er seine Firma gegründet, die was auch sehr, sehr gut läuft mittlerweile.
Und da habe ich das erste Mal so Berührungspunkte gehabt. Und bei uns, also ich bin ganz klassisch aufgewachsen, nämlich mit fünf Buben daheim. Mein Papa ist arbeiten gegangen, von Montag bis Samstag, von sieben bis neun am Abend ungefähr. Und die Mutter war zu Hause. Also das war für mich das Aufwachsen.
Also wir haben eigentlich, die Mutter hat sich daheim um uns kümmert und der Vater war halt arbeiten. Und dementsprechend waren wir natürlich immer in Berührung auch mit dem Thema, weil wir am Samstag zum Beispiel immer wieder meinem Vater helfen mussten. Egal, wo der irgendwo gearbeitet hat, haben wir denen helfen müssen und so weiter.
Und da ist man schon in die Richtung gekommen, sage ich jetzt einmal, dass man sich eben durch Arbeit was schaffen kann, dass Arbeit wichtig ist und einen Mehrwert einfach stiftet. Nicht nur für einen selbst, sondern auch für die Gesellschaft. Und dann, wie meine Brüder begonnen haben, die Firmen zu gründen, da hat es bei mir dann schon, wie soll ich sagen, da hat es bei mir schon angefangen zu grübeln und ich wollte auch unbedingt.
Und für mich war aber dieses Thema Bundesehr und so weiter, das war für mich wirklich so, da hat es brennt in meinem Herzen und ich habe diesen Tag der Einrückung herbeigesehnt und ich habe am ersten Tag gesagt, wie ich da eingerückt bin, habe ich am ersten Tag gesagt, da bleibe ich jetzt und irgendwann werde ich irgendwie in dem Bereich, egal was es am Ende wird, eine Firma haben.
Und so ist es dann eigentlich auch gekommen. Ich war dann, habe dann beim Bundeswehr verschiedene Ausbildungen gemacht, war dann auch im Ausland und so weiter, also im Auslandseinsatz etc. War dann zum Schluss in so einer Kadereinheit für internationale Operationen, also wo wir so bereitgestellt worden waren, eben für Auslandseinsätze.
Und ich habe aber immer schon sehr viel so nebenbei gemacht, also sehr viel ausprobiert, mich sehr viel fortgebildet und so weiter. Und bin dann immer wieder mit Unternehmen auch in Berührung gekommen, wegen dem Umfeld, auch wegen meinen familiären und so weiter. Und wie ich dann fertig war mit den Ausbildungen beim Heer und so weiter, habe ich gewusst, da werde ich jetzt nicht mehr alt, ich muss weg.
Und das war dann eh so 2016 herum. Also da war ich dann so fünf, sechs Jahre beim Heer, 2016 herum habe ich dann angefangen. Ich habe dann auch nebenberuflich angefangen zum Studieren, Politik. Und da habe ich dann gewusst, jetzt ist der Punkt, wo ich dieses Thema oder dieses Kapitel für mich abschließen muss, um in die nächste Ebene für mich persönlich zu kommen.
Also weil ich sage ja, es geht ja am Ende des Tages gar nicht so darum, was man arbeitet oder welche Firmen man hat, sondern es geht ja eigentlich immer um die Persönlichkeit. Also welche Persönlichkeit ist man und zu welcher Persönlichkeit will man werden. Das habe ich auch die letzten Jahre jetzt, also die letzten sechs Jahre, immer wieder gesehen, auch bei der Firma bei mir.
Egal in welcher Phase, egal in welcher Stufe ich war, egal wie gut oder schlecht ich funktioniert habe, ich persönlich als Person, genau das hat sich auf die Firma niedergeschlagen. Also ich war die Firma, and this is jetzt nicht so, weil ich mir selbst zu wichtig vorkomme, sondern es ist einfach so.
Es ist in einem anderen Unternehmen nicht anders. Also nur ein Beispiel. Also es macht, glaube ich, einen Unterschied, ob man jetzt drei, viermal die Woche auf Abendveranstaltungen geht und jeden Tag in der früh Fetzenblau in die Firma kommt oder ob man einfach keinen Alkohol trinkt. Nur als Beispiel.
Aber da kann ich dann später noch was dazu erzählen. Ja, und dann eben habe ich gewusst, also um zurückzukommen, das Kapitel Bundesheim ist für mich Geschichte. Und ich habe mich dann begonnen zu bewerben bei der einen oder anderen Firma auch in Deutschland und so weiter. Habe dann dort auch Bewerbungsgespräche gehabt.
Und ich muss dann wirklich sagen, aus einem Zufall heraus, aus einem Zufall heraus, aus einem alten Kontakt vom Heer und so weiter, der, was dann auch im politischen Umfeld tätig war. Und dann Flüchtlingskrise war damals 2015 mit dem Heer eingesetzt und dort dann den kennengelernt und dann mit der Politik überschneider Berührungspunkte gehabt, also mit politischen Vertretern und so weiter.
Und dann wirklich aus einem Glück heraus hat sie dann das Thema Ballantier für mich ergeben. Und da habe ich dann eben, wir haben ganz normal bewerben müssen und so weiter, also ganz normal den Bewerbungsprozess durchlaufen müssen. Und am Ende war es dann so, am 20. April hat die Firma zu mir gesagt, wenn ich will, dass sie mich gerne nehmen würden.
Und beim Bundesjahr ist es ja so, wenn man bis zum Monatsletzten kündigt, dann ist man am 1. des Folgemonats weg. Also man hat da keine Kündigungsfrist. Und ich weiß noch, dass wir heute, am 20. habe ich Bescheid bekommen, dass ich beginnen kann. Und am 21. habe ich beim Bundesjahr gekündigt. Und am 2.
Mai war ich im Silicon Valley beim Onboarding. Und das hat für mich damals dann, das hat mir schon mein ganzes Leben eigentlich verändert und auch mich persönlich verändert. Weil einfach, da ist so viel auf einer, also da sind ja zwei Welten aufeinander gebracht. Weil einerseits waren wir ja beim Bundesheer und das war wirklich eine schöne Zeit und ich habe da wirklich viel gelernt, also entgegen den Äußerungen, was da so viele andere von sich geben.
Also ich glaube, dass das Bundesjahr wirklich eine Lebensschule ist, wo man sich selbst kennenlernt, dieses Thema, ich sage es jetzt so, Kameradschaft, ohne da jetzt in irgendein Eck gedrückt zu werden. Aber da lernt man schon, was es bedeutet, füreinander einzustehen und vor allem das Thema zu dienen.
Und ich glaube, um das geht es auch. Also es geht gar nicht darum, am Anfang von der Firma bin ich immer, also wie ich vorher es dann gehabt habe, bin ich in Termine reingegangen, natürlich mit einem Stress, weil man hat natürlich diese Existenzängste auf der einen Seite, auf der anderen Seite diese Versagensängste und so weiter.
Und natürlich entwickelt man sich am Anfang von der Firma dann hoffentlich zum Positiven. Aber ganz am Anfang zum Beispiel von meiner unternehmerischen Laufbahn, da bin ich in Termine reingekommen oder reingegangen mit dem Glaubenssatz, dass ich gesagt habe, so wie viel kann ich mit dem verdienen? Und heute gehe ich aber in einen Termin rein mit dem Glaubenssatz, so wie kann ich dienen.
Und ich glaube, das ist ein wesentlicher Unterschied. Und das ist halt so die Reise, was man halt so macht. Und eben zurück auf Ballantier, habe dann dort das Onboarding gehabt, war dann eben so dreieinhalb Jahre circa dort. Ich tue mir immer schwer, mit dem zu sagen, was ich dort gemacht habe, ob irgendwas Geheimes war oder sonstiges, sondern weil wir auch da sehr strenge NDAs haben und so weiter und ich da jetzt nicht unbedingt irgendwas kommunizieren will über die Firma, was die Firma vielleicht nicht will.
Und ich jetzt auch nicht will, dass über mich der Schein Ballantier scheint, sondern über mich soll Foreo scheinen. Also deshalb will ich da jetzt gar nicht näher drauf eingehen. Es gibt sogar eine parlamentarische Anfrage über mich, wo ich gleich entkräften kann, dass das Ballantier mich nicht gebraucht hat oder nicht braucht für einen Vertrag mit dem österreichischen Bundesheer oder sonst irgendjemanden.
Also die wissen ganz gut selbst, wie sie ein Geschäft machen. Und da ist auch dringend standen in dieser parlamentarischen Anfrage, was ich dort gemacht haben könnte oder was ich dort gemacht habe. Und da ist irgendwas mit Spionage, ob wir ein Personenschutz dringend gestanden, was ein kompletter Schwachsinn ist.
Ich weiß nicht, woher das kommt zum Beispiel. Also von mir auf jeden Fall nicht. Also ich habe das auf jeden Fall nie von mir gegeben, weil egal ob es jetzt in so einem öffentlichen Gespräch ist oder in einem Privatgespräch mit irgendjemandem, ich bin da noch nie ins Detail gegangen, was ich dort gemacht habe oder wie und so weiter.
Markus Aber lass mich kurz danach einhaken. Also ich verstehe wahrscheinlich kannst du wenig von deiner tatsächlichen Arbeit erzählen, aber jetzt du warst schon drei Jahre dort, warst du hauptsächlich in Wien oder im Belly und was hast du auch irgendwie auch mitgenommen aus der Kultur? Weil du ja auch gemeint hast, das war sicher ein Kulturschock da vom österreichischen Bundesheer zu behalten.
Ja, weil den Punkt gebracht war es dann noch die ersten zwei, drei Monate so bei Ballantier, wo ich mir wirklich gedacht habe, bist du Depper, die war die letzten sieben Jahre im Gefängnis.
Und wenn man jetzt schaut, wie es im Gefängnis in Österreich ist, nämlich dass von Montag bis Freitag einsitzen und am Samstag, Sonntag dann Ausgang haben, dann ist es eh fast so. Also weil es ist eigentlich so, Montag bis Freitag oder Samstagmittag war es auch teilweise dann, am Anfang noch dann nennen wir.
Ist man halt in der Kaserne, lebt in seiner Blase, hat das Kasernenessen und so weiter, hat einen fixen Ablauf, einen fixen Dienstplan, das hat natürlich auch noch draus. Also das war für mich natürlich, also, und das sehe ich auch, also ich habe ja auch zum Beispiel, am Anfang habe ich einige vom Bundesheer gehabt bei mir und das hat überhaupt nicht funktioniert, weil die nicht wirklich loslassen haben können.
Und ich habe aber am Anfang schon gesagt, so, ich setze alles auf eine Karte, weil die meisten, das Bundesheer verlassen, gehen ja auch in Karenz oder irgendeine Sonderlösung, wo sie jederzeit wieder zurückkehren können mit irgendeinem Plan B, was komplett der falsche Weg ist. Ich habe von Anfang an gesagt, so Ausschluss, ich komme nicht mehr zurück, egal was ist, und wenn es der letzte Job auf Erden ist, ich mache mein eigenes Ding irgendwie.
Und ich glaube, das alles auf eine Karte zu setzen, hat mich auch am Anfang dann oder hat mich auch in diese Richtung dann bewegt. Und ich habe es eben gesehen bei Leuten, die was eingestellt habt, die was aus dem Bundesheer gekommen sind, die haben es nicht wirklich loslassen können. Die haben immer diesen fixen Ablauf gebracht.
Also die haben eigentlich am Montag wissen müssen, was sie am Mittwoch machen. Nur ich habe es ihnen nicht sagen können, außer dass sie ihren Laptop aufkloppen müssen und das abarbeiten müssen, was sie bekommen. Es ist halt schwierig. Und das ist halt der Unterschied gewesen. Und eben der Zurück nach.
Und dann natürlich bei einem amerikanischen Startup. Oder seinerzeit war das ja auch eines der erfolgreichsten Startups der Welt eigentlich. Da wo es natürlich um Investmentrunden gegangen ist, was man vorher überhaupt nie ausdenken hätte können, dass das überhaupt möglich ist. Und da habe ich dann schon zum einen die Welt gesehen, auch wie die Welt funktioniert und wie das Ganze läuft.
Und natürlich, es war für mich augenöffnend. Also es hat begonnen am Umgang untereinander natürlich. Um das Erde ist natürlich alles streng nach Hierarchie alles vorgegeben und so weiter. Aber natürlich der Umgang untereinander und was vor allem alles möglich ist. Also, und da geht es jetzt gar nicht so, was möglich ist mit viel Kapital oder sonstiges, sondern was einfach nur möglich ist, wenn man selbst einfach die Fiers in die Hände nimmt und rennt.
Und weil für mich war ja am Anfang auch, ich habe ja auch meine, also wie ich dann zu Palantir da gekommen bin und so weiter, habe ich mir auch gedacht, Wahnsinn, bin ich überhaupt gut genug und so weiter. Und kann ich da überhaupt durchhalten etc. Und ich habe Ballantier vorher auch nicht kannt, das muss ich auch dazu sagen.
Die Firma war ja damals gänzlich unbekannt. Die kennt ihr jetzt, jetzt kennt sie jeder, aber damals zu meiner Zeit hat die Firma überhaupt niemand gekannt. Und jetzt hat natürlich mit dem Börsengang und so weiter, ist die Firma natürlich viel sichtbarer. Aber damals war das überhaupt nicht der Fall. Und ja, also es war am Ende Augen geöffnet, es war für mich, es hat alles verändert in mir, also für mich.
Und ja, und dann, und so ist es halt dann weitergegangen.
Markus Okay, aber das heißt, palantier natürlich Augen öffnend, die Startup-Kultur und das große Denken, was ist möglich. Gleichzeitig ist es natürlich dann cool, in so einem Umfeld zu arbeiten. Wie kam dann der Punkt, dass du gesagt hast, du machst nutzt jetzt auch diese Insights, die du da gewonnen hast und die Einstellung, um was eigenes zu gründen.
Markus Was war für dich da der Punkt, wo du gesagt hast, jetzt mache ich das?
Ja, ich habe mir damals schon, wie ich dann beim Bundesjahr gesagt habe, so das war es für mich, ich muss ins nächste Kapitel, da habe ich mir schon überlegt, was könnte ich machen, in welche Richtung könnte es gehen. Und dann ist mir, dann habe ich mir, wie ich gesagt habe, bei dieser und jener Firma beworben und so weiter.
Und dann ist mir Gottes Gnadenball an dir in den Schoß gefallen. Durch diese Schritte, die ich auch gesetzt habe. Also muss ich schon sagen, es war jetzt nicht alles zufällig. Ich habe da schon arbeiten müssen dafür, dass das dann auch so stattgefunden hat. Und ich habe dann damals eben schon, ich wollte einfach irgendwas machen.
Es war gänzlich unklar was und so weiter. Ich wollte irgendwas machen und dann habe ich mit dem Philipp Madatana, ich glaube, der ist der Begriff, mit dem habe ich einen Videocall gehabt. Also ich habe den angeschrieben, ich habe ihn angeschrieben damals, und dann haben wir einen Videocall gemacht. Und dann haben wir halt nur, da ist nur darum gegangen, 30 Minuten so kennenlernen und so weiter.
Und ich habe zu ihm gesagt, ich würde gerne eine Firma gründen, meine Idee wäre so 2025 herum und so weiter. Und dann hat er zu mir gesagt, das war ein entscheidender Satz für mich, nämlich. Er hat gesagt, warte, bestimme nicht den Zeitpunkt, sondern lass den Zeitpunkt kommen. So irgendwie in die Richtung, hat er das gesagt.
Und der hat sie eigentlich bis heute bei mir eingebrannt und dann war es so, dass Corona gekommen ist. So, und dann war ich zu dem Zeitpunkt, also ich war jetzt nicht nur in der, also ich war sehr viel Zeit in Europa und so weiter, auch in Asien und in Amerika auch, aber ich war jetzt nicht immer in Amerika oder nicht immer in Europa und so weiter.
Also ich war sehr viel unterwegs für die Firma. Und genau zu dem Zeitpunkt war ich in Amerika. Und dann war es so, ich hätte zwar zurückreisen können, aber ich hätte nicht mehr rübergekannt. Und jetzt habe ich drüben bleiben müssen. Und jetzt war es natürlich so, dass auch drüben, im stillen Kämmerlein, der Tag sehr lang war für mich.
Und ich dann eigentlich, und das war ja dann auch so, man hat nicht gewusst, wie lange dauert jetzt dieses Corona, wie geht das weiter und so weiter. Oder wie schaut das jetzt generell aus, die Welt in Zukunft? Und ich habe dann, dann war es so, Österreich, erster Tag Lockdown, habe ich dann mitgerückt eben.
Weil ich glaube nämlich, es war damals so, es war Österreich Lockdown und dann war Amerika oder was umgekehrt. Irgendwas, fast gleichzeitig, glaube ich. Auf jeden Fall, ich weiß noch, ich habe gehört, Österreich ist Lockdown. Und dann habe ich gesagt, so, jetzt oder nie. Weil ich mir damals gedacht habe, okay, jetzt wird so wirklich ein neues Zeitalter und so ein technologisches Rennen stattfinden.
Das habe ich einfach so gar nicht so aus irgendeiner These herausgedacht, sondern das habe ich so in mir gefühlt einfach. Und aus dem heraus habe ich dann gesagt, so, jetzt schreiben wir mal einen Businessplan oder schaue mal, wie das Ganze aussehen könnte. Ich habe ja keine Ahnung gehabt. Also ich habe natürlich gewusst, GmbH und dieses und jenes, dann braucht man Kunden, die halt zahlen und irgendwo ein Produkt, das, was irgendein Kunde kauft, also so viel habe ich gewusst am Anfang.
Und dann war es so natürlich, durch das, dass ich beim Bundesehr war, oder mein ganzes berufliches Leben eigentlich, seit ich 18 war, nicht mehr als daheim war, mehr oder minder. Also ich habe jetzt kein Netzwerk gehabt in Österreich. Ich habe keinen Menschen gekannt im Prinzip. Ich habe natürlich meinen Banker, der was meinem Vater schon bedient seit 30 oder 40 Jahren, und den habe ich gehabt, weil ich da mein Jugendkonto noch gehabt habe und so weiter.
Aber im Endeffekt habe ich nichts gehabt. Dann bin ich natürlich, dann bin ich aufwachsen in Fusch. In Fusch, das sind 600 Einwohner dort. Und der Banker ist auch von dort. Das ist ein super Typ, also gibt es gar nichts. Aber natürlich, wenn man jetzt zu denen kommt und sagt, man will eine Firma machen, ich brauche ein Bankkonto, wie schaut das aus in die Richtung?
Dann sagt er, ja, bringen wir einen Businessplan und dann steht in dem Businessplan drin Krypto und Blockchain und weiß der Teufel was und Mord und Totschlag, dann ist natürlich sogar die Bankkontoeröffnung, also muss man da schon fast eine Masterarbeit abgeben, dass die sagen, okay, machen wir es halt.
Das ist ein Jahr. In einem Jahr gibt es das eh nicht mehr. So ungefähr war es. Und so ist halt das Ganze dann entstanden. Ich habe dann die Firma damals in Salzburg gegründet, weil das auch mein einziger Ankerpunkt war. Und jetzt zu dem, warum ich in Österreich gegründet habe, muss ich ganz ehrlich sagen, weiß ich heute auch nicht mehr, wenn ich Gegebenheiten denke.
Weil zu mir haben damals die Amerikaner, was ich gehandhabe, die Deutschen, was ich gehandhabe, mit denen, was ich geredet habe drüber, also mit dieser Handvoll Menschen, die haben zu mir gesagt, warum machst du es nicht in Amerika? Und ich habe dann damals schon gesagt, ich möchte es aus einem, ich formuliere es auch wieder vorsichtig, aus einem gesunden Patriotismus in Österreich Europa machen.
Und ich sehe ja nicht Österreich, sondern ich sehe ja Österreich als Teil von Europa. Also für mich ist, glaube ich, Europa die Zukunft und nicht die einzelnen Staaten, wo jeder für sich sein eigenes Süpfchen kocht und für sich kämpft. Ja, und so ist er dann gekommen. Und dann, wie ich da aufgeschlagen bin und die Firma eben dann gründet habe in Österreich, dann war auch einmal so ein bisschen das böse Erwachen, was da eigentlich auf einen zukommt.
Weil man hört ja immer wieder, dass eine GmbH-Gründung so mühsam ist in Österreich. Da muss ich aber schon auch dazu sagen, wenn die GmbH-Gründung das Mühsame ist, dann bitte, also dann bitte braucht man nicht reden von einer Firma, durch Höhen und Tiefen zu gehen, weil das ist nämlich wirklich, und das muss ich echt sagen.
Und ich habe auch gerade vor zwei Wochen so ein Firmenevent gehabt, wo wir die wichtigsten Partner da gehabt haben, was die letzten Jahre gehabt haben. Das ist wirklich ein emotionales Thema für mich, weil wo man da überall durchgeht, das ist, glaube ich, für die meisten da draußen, die was jetzt keine Firma gegründet haben und nicht jetzt wachstumsorientiert sind, ist das, glaube ich, sehr schwer nachzuvollziehen.
Weil es ist schon, das spürt man ja auch, dass die Menschen um einen herum, die das nicht greifen können, das war ja auch bei mir so, die haben glaubt, okay, aber jetzt die Firma, die haben wir geglaubt, einen Monat später haben wir die glaubt, ich bin reich. Und ich verstehe es aber nicht, woher man diesen Gedanken nehmen kann.
Weil ich bin jetzt sechs Jahre alt und ich kann sagen, ich habe ganz, ganz, ganz wenig Eigentum. Also ganz, ganz wenig. Weil es einfach nicht möglich ist. Weil alles, was man hat, muss in die Firma rein und der volle Fokus muss auf die Firma sein. Und ich weiß nicht, wo wir, und ich sehe das nicht nur in Österreich, sondern man sieht es ja auch in Deutschland oder sonst, also in Deutschland, vor allem auch oder in sonstigen Teilen Europas, wo man hingeht, die Leute glauben einfach, das Geld sprudelt wie aus dem Wasserhahn.
Die verstehen, glaube ich, nicht, was da dahinter steckt. Also ich kann nur ein Beispiel erwähnen. AWS-Kredit. Kriegt man AWS-Kredit zu einer Wachstumsförderung und so weiter, mit der AWS abgesichert. Und dann ist es aber so, dass dann die AWS im Nachgang prüft natürlich und dann sind von 400.000 10.000 Euro in einen Jahresabschluss falsch verbucht, dann steigt die AWS mit der Haftung aus.
Ja, was macht dann die Bank? Die Bank stellt den Kredit fällig. Und diesen Spaß möchte ich mal jedem wünschen, der was auf der einen Seite 10 Gehälter dazu bezahlen hat im Monat, auf der anderen Seite aber gerade fünf Tage bevor die Gehaltszahlungen kommen, nur 6000 Euro am Konto hat und auf der anderen Seite einen Kredit fällig gestellt bekommt.
Also diesen Spaß, den möchte ich niemandem wünschen. Und das ist jetzt nur ein Beispiel. Also so wirklich so Beispiele, die was wirklich einbrennen und was da den Puls erhöht, den habe ich vier Jahre ist kein Monat vergangen.
Markus Wie bist du dann aus der Predoule herausgekommen? Weil da spüre ich, da fühle ich mit dir mit, dass das natürlich, da schläft man dann immer gut.
Ja, das war ein Wahnsinn. Das ist auch ein Wahnsinn. Und das Thema ist ja, was ich auch gelernt habe, egal wie groß das Problem ist, irgendwie kann man es lösen. Man muss in der Problemlösung nur schauen, dass man es nicht so löst, dass man am Ende mit einem Fuß im Hefen landet. Das muss ich echt dazu sagen.
Diese Beispiele sieht man immer wieder. Und ja, wie habe ich das gelöst?
Also im Endeffekt muss man mit der Bank habe ich geredet, dass wir einen Aufschub geben, mit einer Zahlungsfrist. Also sie stellen ihn fällig, aber die Zahlungsfrist ist zehn Monate. Oder zwölf Monate, glaube ich, waren uns sogar. Zwölf Monate, glaube ich. Mit einer Zahlungsfrist, ja, und dann muss man halt schauen.
Dann muss man jetzt wieder mal ein paar Mitarbeiter abbauen, dann muss man halt schauen, okay, was kommt als nächstes so. Ja, so irgendwie haben wir es halt dann geschafft. Das waren jetzt auch für die 400.000, muss ich ganz ehrlich sagen, waren schon 200 zurückbezahlt und dann noch 200 offen. Geht es aber natürlich nicht aus in einem Jahr, wo du jetzt sage ich mal im Jahr, in diesem Jahr 200.000 oder 250.000 Euro Minus machst, dass du einen Krediten bedienst in dem Jahr.
Natürlich auch schwierig. Ja, und da muss man halt schauen. Man muss halt, also wie ist es dann gegangen bei mir? Ich habe einen Gesellschaft da reingeholt. Ein Gesellschafter reingeholt, mit dem, was ich offen geredet habe drüber und so weiter, und der da dann ausgeholfen hat. Und ja, also so in die Richtung ist halt das gegangen.
Und dann einen Gesellschafter reingeholt, der hat mir dann ausgeholfen und dann, wie das erledigt war, ist der wieder rausgegangen und so weiter, so dass ich dann wirklich in ein Wachstum mit Investments gehen kann und so weiter. Also so irgendwie schafft man es halt dann doch auch immer wieder. Aber ich sage immer, das ist auch in gewisser Art und Weise, dass man das schafft.
Und das klingt vielleicht ein bisschen überheblich, aber das ist das Glück, das sich jeder selbst verdient hat, glaube ich. Nämlich mit der Arbeit, was man tut, auch wenn nichts dabei rausschaut. Also ich kann sagen, also am Anfang, ich bin ja da am Anfang tausend Tode gestorben. Ich habe ja da wirklich teilweise 90 Tage gehabt, wo ich keine einzige Rechnung geschrieben habe.
Und dann natürlich wieder mal eine Rechnung, wo der Auftragswert, keine Ahnung, 40.000 war oder sowas, wo man halt dann wieder mit drei, vier Mitarbeitern drei Monate drüber taucht ist. Oder dann ist wirklich 10.000, 11 Mitarbeiter, 9.000, 8.09 Mitarbeiter, wo man echt drei Wochen lang keine Rechnung geschrieben hat.
Und die Leute aber trotzdem gehackelt haben. Und dann haben wir wieder einen Kunden, der was 25.000 Euro Rechnung nicht bezahlen will und so weiter, weil die Leistung schwach war. Passt, war so am Anfang. Es ist einfach so. Man kann gar nicht so teilweise auch die Dinge erfüllen. Es ist so. Man muss es dann nur irgendwie lösen.
Irgendwie ist dann immer wieder gegangen. Ich weiß also teilweise, wenn ich darüber nachdenke, weiß ich selbst nicht wie, aber irgendwie ist es gegangen. Nicht nur durch mich, sondern auch durch die Leute, was ich natürlich rund um mich gehabt habe, schon seit Beginn an auch, wie an Jakob, wie ein Ricardo und die ganzen, oder auch das ganze Team, was ich jetzt habe, was das für ein Krampf war, dass man ein Team von 30, 35 Leuten hat, wo man wirklich sagt, wenn der bei der Tür reinkommt, wo man sich denkt, geil, danke, dass du da bist.
Das war teilweise echt so, dass ich mir gedacht habe, wenn ich noch fünf, sechs, sieben Mitarbeiter gehabt habe, weil ich mir echt bei 5 von sieben gedacht habe, wenn du jetzt kündigen würdest, dann wäre ich auch nicht böse. So ungefähr. Weißt du, wie man? Und ich aber selbst noch nicht so weit war, dass ich das irgendwie löse, dass ich jetzt einen sauren Austritt mit dem mache.
Weißt du, diese Probleme hat man einfach am Anfang. Und da muss man reinwachsen und diese Probleme, die muss man sich annehmen und wirklich am ersten Tag lösen. Also das war auch zum Beispiel zu Beginn vor allem so ein Thema, dass ich so Problemchen so ein bisschen stehen lassen habe in der Ecke und dann einmal gekauft habe auf bessere Zeiten und dann aber das Problemchen zu einem Problem geworden ist und dann am Ende immer emotional und schwer zu lösen war und so weiter.
Und jetzt, wenn ich weiß, okay, es gibt heute ein Problem, nur jetzt, wenn ich weiß, es gibt heute ein Problem mit einer Finanzamtszahlung zum Beispiel, dann weiß ich, ich kümmere mich heute drum und warte nicht nur bis Freitag, weil mein Kalender gerade anders ausschaut, so in die Richtung. Und das macht das Leben schon sehr viel einfacher.
Und so kommt man dann auch, also wenn man sich diese Themen bedient und daraus lernt, und man kann Fehler, ich sag, also ganz viele sagen, man dürfte einen Fehler nur nicht zweimal machen und so weiter, ich habe die gleichen Fehler, kann ich sagen, 20 Mal gemacht. Weil beim ersten Mal kommt man nicht drauf oder siegt es vielleicht anders und so weiter.
Also man muss die Fehler 20 Mal machen. Weil sonst, und dann muss man es halt immer wieder überleben, immer wieder eine Lösung finden und so weiter. Und wenn man das schafft, dann kommt man so, wie wir jetzt wirklich sind, dass ich wirklich sage, wir sind stabile Firma und kommen in die Richtung Unternehmen mit Prozesse, mit fixen Abläufen, mit Planbarkeit, Planungssicherheit.
Also vorher war ja das wirklich so, dass ich am 20. weder gewusst habe, wie ich diese Gehälter bezahlen muss, weder an dem 15. Finanzamt und so weiter, wollte ich ja noch gar nicht denken, weil da wäre ja runtergesprungen dann. Und das ist halt auch, also nur als Beispiel, und ich glaube, das hilft auch vielleicht den einen oder anderen.
Also ich habe es in den sechs Jahren, das war natürlich so 90% ist der, oder 95% ist der Gehalt am ersten Tag gewesen bei den Leuten. Aber es hat auch Monate gegeben, wo ich mit den Leuten geredet habe, dass wir einen Aufschub geben müssen, von einer Woche zum Beispiel. Und das ist dann meistens auch kein Problem.
Also nur am Anfang, beim ersten Mal, wo das der Fall war, da habe ich echt gedacht, Wahnsinn, ich fliege nach Thailand und bleibt da, bis sich das Problem irgendwie selbst löst ungefähr. Aber wenn man dann mit den Leuten offen redet drüber und da eine gute Kommunikation hat im Unternehmen, dann lässt sich dieses Thema auch relativ leicht lösen, muss ich ganz ehrlich sagen.
Also ich habe da jetzt nie irgendwo was gehabt, dass ich jetzt sage, okay, wenn ich, also das ist jetzt natürlich nicht die Regel gewesen, aber es ist vorgefallen. Wenn man mit den Leuten redet, dann lässt sich da eigentlich auch ein Konsens finden. Also dass man zum Beispiel einmal ein Gehalt eine Woche später zahlt oder mal einen Teil und so weiter.
Also auch da muss man eine gewisse Flexibilität haben, sage ich. Weil sonst kommt man nicht in die Richtung, dass man ein wachstumsgetriebenes Unternehmen ist. Weil sonst wird man ewig in die Richtung zwei, drei Mitarbeiter dahin vegetieren. So nehme ich auch die österreichische Start-up-Landschaft wahr.
Also ich sage jetzt nicht, stellt 15 Leute ein und es ist wurscht, wenn es ein Gehalt zahlt, so ungefähr. Aber ich glaube, wenn man nicht wirklich ins Risiko geht, und das Risiko natürlich einer Firma gründen und so weiter, ja, ist mit einem gewissen Risiko behaftet. Aber Mitarbeiter zu beschäftigen, wachstumsgetrieben zu sein, technologisch Innovation zu schaffen, weil das ist ja auch wichtig, was ich ja auch bei uns auf sich, da kommen irgendwelche Start-ups raus, wo ich mir denke, was ist da ein Start-up?
Wir müssen ja Innovation vorantreiben. Wir müssen ja Dinge ausprobieren und auch die Möglichkeit haben, das auszuprobieren. Und da muss es auch die Möglichkeit geben, dass diese Idee, was ich heute habe, technologisch, das Idee einmal ein halbes Jahr ausprobieren kann. Und wenn ich einfach merke, dass nicht funktioniert, dann stelle ich es ein und gehe in die nächste.
Richtung. Oder bau auf das auf. Auch das haben wir gemacht zum Beispiel mit NEFQ. NevQ bei uns war die größte Drecks-Technologie, was es wahrscheinlich gegeben hat in Österreich, aber wir haben darauf unsere Plattform aufbauen können. Und wir haben darauf unsere Plattformen erfunden, weil daraus so viel entstanden ist.
Aus diesem Produkt, was eigentlich, also was nicht mal für einen, keine Ahnung, für einen Dschungelbetrieb geeignet gewesen wäre. Weißt du, wie ich meine? Also man muss diese Möglichkeit haben. Und auch in Österreich sehe ich es immer wieder, dass Startups wirklich lange zwei, drei, vier Mitarbeiter beschäftigen, weil sie nicht wirklich All-in gehen.
Glaube ich. Also ich möchte das sehen. Aber glaube ich, dass wir mehr in die Richtung gehen müssen mit All-in. Und diese Möglichkeit muss aber auch gegeben sein, dass es da nicht funktioniert. Also es darf so sein, dass es nicht funktioniert. Bei uns ist ja meistens bei uns ist es ja meistens so, wenn du zur Firma gründest, dann bist du auf einmal reich.
Also die Leute glauben das zumindest. Und wenn es dann nicht klappt, dann heißt sie am Ende nachher, der ist sogar dafür auch noch zu blöd. Und das darf aber meiner Meinung nach überhaupt nicht der Fall sein, weil bei allen Stationen, die ich gemacht habe, Bundeswehr, amerikanische Start-up und so weiter, ist das allerhärteste so eine Firma zum Gründen.
Und wirklich eine Firma so hinzubewegen, dass man da wirklich sagt, okay, da können wir wirklich monatlich die Umsetzen. Da kann man wirklich, so wie es jetzt mittlerweile ist, bei uns, jeden Tag eine Rechnung schreiben. Ich denke mal jedes Mal, wie schön ist das eigentlich? Und wenn die Rechnung nur 500 Euro ist, jetzt blöd gesagt, immer eine kleine Rechnung gibt es ja nicht, Gott sei Dank.
Aber selbst wenn es nur das ist, dann sage ich, danke lieber Gott, dass ich heute eine Rechnung schreiben darf. Weil es ist überhaupt nicht selbstverständlich, dass man mit einer Firma in die Richtung kommt, dass man wirklich ein laufendes, kontinuierliches Geschäft hat. Weil es gibt nichts Schwierigeres.
Es gibt nichts Schwierigeres für einen persönlich auch mit diesem Druck umzugehen und da mitzuwachsen, denke ich. Und da braucht es, glaube ich, ein fundamentales Umdenken in der Gesellschaft. Und das muss, keine Ahnung, schon in den Kinderschuhen mehr oder minder beginnen. Bei uns ist ja so, was ich in meinem kleinen Dorf in Fusch für eine Meinung über die Welt gehabt habe.
Das muss ich auch dazu sagen, das ist ja dann mit Bundesherr schon besser worden, mit Auslandseinsätzen und so weiter. Oder mit Ballantien, oder ich bin jetzt gerade am Balkan zum Beispiel. Was habe ich für ein Bild gehabt als 15-Jähriger? Und jetzt denke ich mir, okay, eigentlich auch nicht so schlecht.
Weil der Hochschulabsolvent da am Balkan, der was auf der Universität in Wien studiert hat und jetzt da am Balkan arbeitet irgendwo, der ist eigentlich auch gleich gescheit wie ich oder wie wir. Oder vielleicht noch gescheiter oder besser in gewissen Dingen. Und wie ich 15 Jahre alt war, da hat man ja wirklich so die Meinung gehabt, die leben noch in der Höhle.
Also so ist ja dieses Bild so ein wenig gezeichnet worden. Es geht ja immer um das, welche Bilder hat man im Kopf. Und auch vom Unternehmer zum Beispiel. Da hat man ja das Bild, also ich nicht, aber ich denke sehr viele haben das Bild Privatchat, Mercedes, 16 Wochen Urlaub im Jahr im Kopf. Und ich muss aber sagen, es ist genau das Gegenteil.
Bodenständigkeit, liebevoller Umgang zum Beispiel mit dem Umfeld, dass man seinen Kunden dient, dass man den Mitarbeitern dient. Egal in welcher Position ich jetzt bin. Ich sage zum Beispiel, bei uns in der Firma immer, egal wer wo steht, wir müssen uns einfach nur gegenseitig dienen. Der Rest erledigt sich von selbst.
Und ich glaube, wenn man in diese Richtung denkt, zu dienen, kriegt man in einer Firma sehr viel mehr weiter, wenn man sich einfach die Ebenen, egal in welcher Ebene, wenn man sich denkt, okay, ich diene dir, ich diene dir und so weiter.
Jetzt, ich glaube, hast du sehr spürbar gemacht, was.
Markus Also ich glaube, viel Wasser auf die Mühlen, was wir tun. Ich glaube auch, dass es für viele Menschen nicht greifbar ist, was es heißt, Unternehmer zu sein. Ich glaube, du hast sehr spürbar gemacht, was da auch für harte Zeiten dabei sind. Gib uns vielleicht jetzt trotzdem noch einmal so ein bisschen auch die positiven Seiten davon.
Markus Wie fühlt sich das an, wenn du jetzt da zurückblickst, auch auf die letzten Jahre und halt siehst, mit all diesen Tiefen, wo ihr heute gelandet seid, das hat schon auch schöne Seiten, oder?
Ja, also natürlich, jetzt die letzten Jahre, wenn ich zurückdenke, das hat natürlich mit sehr viel Emotion zu tun. Also muss ich wirklich sagen, und aber auch gleichzeitig mit sehr viel Dankbarkeit. Dass man dann immer wieder irgendwie geschafft hat, die richtigen Personen zu finden, jetzt sei es der Mitarbeiter oder im Umfeld der Partner, also Geschäftspartner oder sonstiges Kunden und so weiter, wirklich zutiefste Dankbarkeit, dass man das so leben kann am Ende auch.
Weil ich muss schon sagen, jetzt wenn ich jetzt in den letzten ein, zwei Jahre zurückdenke, wie das jetzt entstanden ist und wie schnell das dann geht, wenn man mal den richtigen Fit gefunden hat. Es ist dann einfach nur mehr, und ich kann es nur so sagen, es ist nur geil. Natürlich, es ist dann nicht vorbei, weil man hat auch einmal ein Problem, dort einmal eine Liquiditätsengpass oder dort einmal ein Kunde erzahlt, einmal später, wo man sich denkt, okay, wenn man jetzt diese 100.000 am Konto hätte, dann wäre es schon vielleicht ein bisschen leichter.
Aber man lernt ja mit den Dingen umzugehen. Und das Allerschönste bei dem ist, glaube ich, dieses Selbst zu wachsen. Also ich glaube, ich spreche vielen aus der Seele, wenn man jetzt zum Beispiel jemanden kennt aus früher und den fünf Jahre nicht gesehen hat oder zehn Jahre nicht gesehen hat und zufällig trifft man den wieder.
Und es gibt für mich nichts Schlimmeres, wenn ich jemanden aus meinen alten Tagen nach zehn Jahren wieder treffe und ich denke mir im Zuge des Gesprächs, der ist eigentlich immer noch gleich wie vor zehn Jahren. Also es gibt nichts Schlimmeres für mich. Und das ist aber, glaube ich, dies Schöne auch an dem Unternehmertum oder an dieser Freiheit, die es auch einem gibt, dass man wirklich selbst in sich wachsen kann und in seinem Umfeld oder in der Familie einfach sehr viel verändern kann, glaube ich.
Ja. Cool.
Markus Kommen wir zu unserer Speedrun. Wenn du da jetzt zurückblickst auf all diese Jahre, was ist dein größtes Learning?
Mein größtes Learning ist natürlich das Thema Menschenkenntnis. Und ich habe ja immer geglaubt, wegen meinem Beruf und so weiter, weil da hat man immer mit Personen zu tun gehabt und so weiter und habe mir immer schauen müssen auf das Gegenüber, oder das sei es in einem Auslandseinsatz zum Beispiel, das Gegenüber, das Unbekannte, wie reagiert der auf gewisse Situationen und so weiter.
Habe ich immer glaubt, okay, ich kann Menschen einschätzen. Und das größte Learning ist wirklich für mich, dass ich sehr, sehr, sehr, sehr vorsichtig worden bin. Also nicht nur beim Mitarbeiter, sondern auch rundherum. Also was man da mitmacht, wenn man da zu schnell handelt oder voreilige Flüsse zieht oder voreilig jemanden einschätzt, weil man glaubt, man braucht jetzt jemanden oder mit irgendeinem Geschäftspartner irgendein Beratungsvertrag oder was hat er zeichnet.
Da muss ich schon sagen, also dieses Learning an der Menschenkenntnis, das zu meinen, also ich sage wirklich nach ein paar Jahren auf gut österreichisch gesagt, dann Volltrottel erkennt man wirklich schon auf einen Kilometer. Und dann noch was, das ist das Thema Lösungs- oder Problemlösungen und so weiter.
Also dass man sich Probleme annimmt und daraus dann Lösungen entwickelt. Ich glaube, das rundherum, dass man jetzt Technologie und so weiter, also unser Tagesgeschäft oder unsere Basis, da gibt es natürlich immer wieder Learnings, Erkenntnisse und so weiter, aber das können wir, sage ich jetzt einmal.
Da wissen wir, in welche Richtung wir gehen. In der realen Welt, wenn es zwischen Menschen, mit Personen untereinander zu tun hat, da gibt es natürlich immer wieder Überraschungen und so weiter. Aber dahingehend sind das meine größten Learnings, glaube ich. Und auch das, was einer der wichtigsten Aspekte ist, dass man nicht irgendwo reinfällt, wo man nicht reinfallen will.
Ja.
Was ist dein bester Lifehack?
Mein bester Lifehack. Also ich habe zum Beispiel, ich bin ein sehr ungewöhnlicher Mensch, glaube ich, weil ich sitze zum Beispiel, und das ist jetzt kein Scherz, circa 45 Minuten so pro Tag auf einem Sessel in einem Raum, der was komplett dunkel ist, mit geöffneten Augen. Weil ich der Meinung bin, wenn man in voller Dunkelheit abgeschotten ist und mit offenen Augen in dem Raum sitzt, ohne Außeneinflüsse oder Außeneinwirkungen wie Handy oder sonst irgendwas, dass man sehr viel Klarheit in sich schaffen kann.
Das mache ich wirklich jeden Tag. Also natürlich, jeden Tag geht es jetzt nicht unbedingt, aber ich sage an vier bis fünf Tagen die Woche mache ich das.
Markus Spannend. Hast du eine Buchempfehlung für uns?
Buchempfehlung habe ich Zero to One von Peter Diel. Das war auch das Buch, was ich damals beim Onboarding haben, so ein Onboarding-Package gekriegt und da wir zwischen drei Büchern entscheiden müssen. Und das ist auch vielleicht der Funfact, ich habe die Firma Ballantir nicht kannt, ich habe den Peter Dhihl nicht kannt, ich habe den Alex Karp nicht kannt.
Und ich habe auch aus dem Inien heraus dieses Buch dann gewählt, obwohl ich eigentlich gar nicht wusste, wer dieser Typ eigentlich ist.
Dieses Buch ist aber sehr dazu beigetragen zu dieser Veränderung in mir, glaube ich.
Was ist dein Lieblingsprodukt? Mein Lieblingsprodukt? Apple. Generell Apple oder ein spezifisches Apple-Produkt. Generell Apple, ja.
Markus Jetzt stell dir vor, du stehst morgen auf und es gibt eine Sicherheitslücke bei Apple und all deine Produkte sind komprimiert. Was ist dein Lieblingsschimpf?
Mein Lieblingsschimpf, verdammt nochmal.
Schau, das ist doch sehr gewählt.
Markus Das heißt, mit einem herzlichen verdammt nochmal, kommen wir zu unserer letzten Rubrik. Und das sind Mondschutz und Prediction. Wir brauchen von dir einen Mondschatz, eine große Vision frei nach JFK, der damals gesagt hat, wir bringen einen Menschen auf den Mond. Etwas, was du groß geträumt für sehr wünschenswert hältst und andererseits eine Prediction, eine Vorhersage für die nächsten Jahre.
Ja, ich glaube dadurch, wie sich die Welt die letzten Jahre entwickelt hat, sicherheitstechnisch, und ich gehe jetzt nicht auf das Thema ein, dass da jetzt eine Migrationswelle oder sowas schuld wäre, sondern generell die ganzen Gegebenheiten, die wir jetzt in Europa vorfinden, sei es Wirtschaftswachstum schlecht, moderat bis miserabel, die ganzen Sicherheitsaspekte rund um Europa mit Ukraine, mit Iran, und natürlich die ganzen innensicherheitspolitischen Gegebenheiten, die wir jetzt uns erzwungenermaßen auf die Schulter gelegt haben die letzten Jahre, ist es unausweichlich, und da rede ich jetzt natürlich auch von unserer Technologie und so weiter, ist es unausweichlich, dass in den nächsten
zehn Jahren dieses Thema Überwachungsstaat auch Wirklichkeit wird. Weil ich glaube, dass, da geht es jetzt gar nicht um irgendeine Heraufbeschwörung, dass die Politik irgendjemanden in den Griff haben will oder sonstiges, sondern es geht darum, glaube ich, dass ein Staat nicht mehr handlungsfähig sein wird, wenn nicht die Bösen lückenlos überwacht werden, damit die Guten in Freiheit leben können, denke ich.
Also das wird unausweichlich werden, weil ich glaube, das Thema, sei es Terrorismus, sei es Wirtschaftskriminalität, wo es auch immer ein Individuum einen Vorteil hat, das andere einen Nachteil und so weiter, wird es sonst einfach zum Problem werden für die, die in guter Absicht handeln, in Freiheit und Sicherheit leben wollen, gegenüber denen, die was eben Schlechtes auf die Welt bringen.
Und das hat eben damit zu tun, natürlich auch mit dieser sozialen Verwahrung oder diesem sozialen Gap zwischen Arm und Reich, glaube ich. Und diese Lücke wird sich schwer schließen lassen. Deshalb glaube ich ganz einfach, diese Transparenz oder dieser gläserne Mensch muss zwingend möglich gemacht werden.
Einerseits gesetzlich und andererseits für die Sicherheitsbehörden und so weiter.
Also für eine Technologie, die den Sicherheitsbehörden bereitgestellt wird, um dieses Thema umzusetzen. Und ich spreche da jetzt nicht, dass von jedem Bürger das Bankkonto und das Handy überwacht werden muss, aber ich spreche von einer ganz banalen Geschichte. In Österreich gibt es ja dieses Messenger-Überwachungsgesetz, was in Begutachtung ist.
Wo demnach 30 Personen pro Jahr überwacht werden können. Und ab dem 31. braucht es wieder eine eigene parlamentarische Schleife, damit er eben dementsprechend überwacht werden kann. Und das, und jeder weiß ungefähr, wie unser Staat funktioniert in behördlichen Abläufen, wenn man selbst irgendwo was braucht, wie komplex das teilweise ist, obwohl das alles feststeht, wie der Ablauf ist, und hier dann wieder in parlamentarischer Begutachtung, wo es wieder fünf verschiedene Parteien gibt, und in diesen Parteien dann wieder pro Partei fünf verschiedene Meinungen und ich am Ende 25 verschiedene Meinungen zu einer machen muss, wird das einfach nicht das Problem lösen.
Nur als Beispiel, es gibt in Österreich, ich glaube, 130 Gefährder im Terrorismusbereich. Die gehören eigentlich alle überwacht lückenlos. Also wenn der auf der Gefährdeliste ist, muss der überwacht werden. Und das wird auch die Zukunft werden. Und es ist dasselbe im wirtschaftskriminellen Kontext. Es ist dasselbe in Grün im Bereich der Industriespionage oder Wirtschaftsspionage, was jetzt natürlich brennt, weil natürlich durch Ukraine, Russland, da in Österreich gewisse Absichten gibt und so weiter.
Und natürlich durch diese Möglichkeit, dass man einem Menschen, ich sage es jetzt bewusst so, Gläsern macht, würde das auf jeden Fall sehr viel mehr Sicherheit ins eigene Land bringen. Und dann nur einen kurzen Ausblick für die, die sagen, ich bin komplett wahnsinnig, was ich da will. Die Franzosen, wenn die in Österreich überwachen wollen oder ins Handy einsteigen, dann werden sie das einfach machen, ohne dass das Parlament in Österreich fragen oder informieren oder sonst irgendwas.
Und wir in Österreich sind nicht mal in der Lage, dass wir jemanden, der was auf einer Terrorbandliste ganz oben steht, komplett überwachen können und sicherstellen können, dass der kein Unwesen treibt. Und im Ausland, also nur als Beispiel nochmal, die Franzosen, die steigen in dein Handy ein, ob du es willst oder nicht, ob es das Parlament will oder nicht.
Und wenn wir da schon davon sprechen, dass wir es nicht haben wollen, dann bräuchte es eine globale Lösung. Aber dann wird ein friedliches Zusammenleben, denke ich, nicht mehr möglich sein, weil man einfach gewisse Dinge, also ich spreche nur kurz an, Minority Report, diesen Film kennt vielleicht der ein oder andere, wo man Verbrechen vorhersagt, was natürlich für im Film natürlich so dargestellt ist, wie man es 100% vorhersagen kann, aber auch das ist ja bei uns in der Software zum Beispiel drin, diese Wahrscheinlichkeiten oder Zukunftsprognosen.
Und Wahrscheinlichkeiten heißt nicht 100%, sondern es gibt zu einem Szenario fünf verschiedene Wahrscheinlichkeiten. Wahrscheinlichkeit A, 95%, Wahrscheinlichkeit B und so weiter. Und bei diesen Wahrscheinlichkeiten kommt es immer auf gewisse Szenarien an. Wenn jetzt nur ein vereinfachtes, was glaube ich jeder versteht, wann ist der Ukraine-Krieg vorbei.
Jetzt kann ich natürlich in die Zukunft schauen und nicht, wie bei Minority Report, zu 100% sagen, an dem und dem Datum ist er vorbei. Warum? Es gibt verschiedene Einflussfaktoren. Wie lange ist der Trump noch Präsident, wie lange der Zelensky, wie schaut es mit Putin aus, wie bewegt sich Europa und so weiter und so fort.
Und all diese verschiedenen Erkenntnisse verschieben halt die Wahrscheinlichkeiten. Und durch, desto mehr Daten, desto besser kann ich diese Wahrscheinlichkeiten errechnen. Und auch wenn ich jetzt in einem Handy drin bin von einem Gefährder zum Beispiel, dann kann ich eben mit Wahrscheinlichkeiten viel besser eine Gefahrenabwehr sicherstellen.
Markus Gut, jetzt habe ich zwei Follow-up-Fragen hier.
Einerseits, du wolltest nicht hören, gell, Markus.
Markus Nein, nein, also ich glaube, das ist eine sehr gute, also eine spannende Perspektive und ich finde das, wo ich halt ein bisschen gerne deine Perspektive hören würde, ist natürlich immer so die andere Seite des gläsernen Menschen ist, wenn man das ermöglicht, und wir biegen halt jetzt up in eine Diktatur, kommen wir dann nicht wieder in halt die Zeiten der Stasi-Überwachung und wird dadurch nicht die Meinungsfreiheit irgendwann einmal quasi unterwandert.
Markus Was ist deine Meinung dazu? Weil ich glaube, wir sind uns alle einig, es wäre wahrscheinlich gut, Terroristen so zu überwachen, dass wir Terroranschläge verhindern können. Aber wie kann man den Kollateralschaden, der dadurch potenziell entsteht, zumindest limitieren?
Ja, das ist auch das Problem, glaube ich, das, was wir haben, dass es am Ende immer ein politisches Instrument wird. Also das sieht man auch in der Debatte, wenn es um einen deutschen Verfassungsschutz geht. Und mir ist jetzt in dieser Diskussion jetzt ganz egal in dieser Debatte völlig egal, um welche Partei es geht oder wer da einen Vorteil oder einen Nachteil hat, ist mir völlig egal.
Aber das ist zum Beispiel in Österreich, auch in Deutschland einzigartig, dass solche Sicherheitsbehörden für politisches Kleingeld verwendet werden. Das gibt es in Amerika, ist undenkbar. Es ist undenkbar. Auch unter einer Trump-Administration undenkbar. Dass jetzt verschiedene Abteilungen im FBI oder in der Homeland Security oder sonst irgendwas für politische Zwecke eingesetzt werden.
Und da muss ich schon sagen, da sind wir auf einen einzigartigen Holzweg auf dieser Welt Sondergleiches. Also es ist natürlich auch bei uns vielleicht ein wenig historisch geprägt, dieses ganze Thema auch aus der DDR heraus, wenn man da, wenn man sich das anschaut, wie da der Mensch eigentlich kleingehalten wurde durch Überwachung.
Und das ist auch ganz aufs Kleinste herunterzubrechen. Also in der DDR war es ja mit diesen, hat sie diese Wegwerfagenten und weiß der Teufel was gegeben oder diese inoffiziellen Mitarbeiter und so weiter, wo halt der Nachbar den Nachbarn verpfiffen hat, dass er etwas echtes über die Regierung gesagt hat.
Es war ja in Corona auch irgendwie so. Also da ist das Gesetz so rausgekommen, dass man sie nicht treffen dürfte und der Nachbar dann auch die Polizei angegriffen, ja, der Nachbar feiert gerade eine Party und so weiter und so fort. Also es ist ja schon so, dass der Mensch so ein komplexes Geschöpf ist und so ein komplexes Denken hat und sein Rudeldenken am Ende des Tages auch, dass das wirklich nahezu nicht, glaube ich, präventiv zu lösen ist, wenn es jetzt um die Frage geht der Überwachung, wie man das eindämmt, dass da jetzt nicht zur Massenüberwachung kommt, nicht zur Einschränkung des einzelnen Individuums, nicht zum Nachteilen des Einzelnen und so weiter, glaube ich, ist sehr, sehr schwierig.
Aber wenn man zum Beispiel schaut, auch im Patriots Act, was ich am Anfang angesprochen habe, im Patriots Act ist ein Drittel von dem ganzen Act, ist das Thema Follow the Money zum Beispiel. Also wo eben Transaktionen machen auch wir, zum Beispiel auch in der Software zum Beispiel abgebildet, wo es darum geht, einfach Transaktionen.
Warum? Natürlich, ich kann durch Geldbewegungen eine Person alles nachvollziehen. Ich kann ein Bewegungsprofil erstellen. Ich kann sagen, Wann fliegt die Person wohin und so weiter, was hat die Person für ihre Hobbys? Also ich kann eigentlich mit Transaktionen, also mit dem Thema Follow the Money, sehr viele Probleme lösen.
Und ich sage jetzt einmal, wenn man jetzt nur an dieses Follow the Money denkt, und gehen wir mal weg von einer Messenger-Überwachung. Weil natürlich in der Messenger-Überwachung habe ich natürlich dieses Problem, dass wenn wir zwei, wir zwei interagieren via WhatsApp zum Beispiel. Jetzt hast du noch 500 anderen Personen, mit denen du schreibst und ich noch 500 andere und die haben auch wieder 500.
Das war ja auch das Problem bei dem Fall Snowden, was by the way sowieso ein Vaterlandsverräter ist, aber das war auch im Fall Snowden zum Beispiel das Thema, dass natürlich, wenn ich von einem Terroristen aus quasi auflösle, oder den sein Handy überwache und hier immer wieder einen Schritt weiter gehe, dann komme ich gezwungenermaßen irgendwann vom Bin-Laden zu dir.
Weißt du, wie ich meine. Und das ist natürlich ein Problem. Gehe ich jetzt allerdings nur auf dieses Thema an Geldbewegungen, dann wird es sehr schwierig sein, dass ich zu dir komme. Weißt du, wie ich meine? Weil irgendwo wird da einmal die Barriere sein. Weil, also ich kenne jetzt, ich wüsste jetzt nicht mehr nur, ich kenne sehr, sehr viele Menschen.
Ich könnte jetzt nicht mal im Ansatz irgendwo mir ausdenken können, dass da irgendwo einen Bezug geben könnte, selbst über 300 stellen, dass da irgendwann Geld zu mir ist. Weißt du, wie ich meine? Dass da irgendein Zusammenhang zwischen Transaktionen in Afghanistan dann zu mir gibt, zum Beispiel. Nicht mal im Ansatz.
Und wenn man nur dieses Prinzip anwenden würde, nämlich Follow the Money auf Gefährder zum Beispiel, könnte man dadurch schon sehr viel vorhersehen. Also es muss nicht immer die Messenger-Überwachung sein. Es geht am Ende um Transaktionsbewegungen. Und wenn man jetzt so da spricht, ich habe jetzt da kein ultimatives, keine Lösung dazu, wie man das sonst machen könnte.
Aber das wäre zum Beispiel meiner Meinung nach so eine Lösung, wo man sagt, okay, ein Gefährder in das Bankkonto, da schaue ich mir jede Transaktion an. Jede. Und dann weiß ich schon sehr viel mehr, als wie ich jetzt weiß zum Beispiel.
Markus Ja. Also einerseits die klare Trennung zwischen Geheimdiensten und Politik, dass man das stärker auch in unseren Gefilden herausarbeitet. Und andererseits eben Fokus auf gewisse, ja, zum Beispiel auf gewisse Kanäle, zum Beispiel Finanztransaktionen, wo quasi die Treffsicherheit der Maßnahme auch größer ist.
Markus Finde ich zwei interessante Gedanken, wie man den Kollateralschaden von Mehrüberwachung ein bisschen managen kann. Super. Stefan, vielen Dank. Sehr spannende Inseits auf allen Ebenen, spannende Meinungen. Wenn ihr dazu was zu sagen habt, schickt uns doch gerne eine Nachricht. Wir werden das dann gerne auch dem Stefan weiterleiten.
Markus In jedem Fall vielen Dank, Stefan, fürs Mit dabeisein. Vielen Dank euch auch da draußen fürs Reinhören. Wir wünschen euch einen schönen Sonntag noch und wünschen euch einen guten Start in die Woche. Wir hören uns am Donnerstag bei der News.