Garten-Update - Der Gartenpodcast· Folge 7

Mähfreier Mai - weniger mähen für mehr Artenvielfalt im Garten

Freitag, 1. Mai 2026 · 28 min

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Shownotes

Ihr habt bestimmt schon mal von der Aktion Mähfereier Mai gehört. Die wurde von der britischen Naturschutzorganisation Plantlife initiiert und ruft GartenbesitzerInnen dazu auf, den Rasenmäher im Mai im Schuppen und den Rasen wachsen zu lassen. Damit soll das Bewusstsein für biologische Vielfalt im eigenen Garten geschärft werden. Warum das gerade für Insekten so wichtig ist und dass auch kleine Dinge helfen, die Artenvielfalt zu unterstützen, das hört ihr in dieser Folge. Ich war bei Landschaftspfleger und Naturschützer Erich Rößner in Alitzheim und habe mit ihm über Insekten und richtiges Mähmanagement gesprochen.

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Gartenupdate der Garten Podcast mit Nadine Witt ja, Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge. Ihr habt bestimmt schon mal von der Aktion Mähfreier Mai gehört, also den Rasenmäher jetzt im Mai einfach mal im Schuppen zu lassen und nicht den Rasen zu mähen. Die Aktion, die kommt aus Großbritannien und wurde von der Naturschutzorganisation Plant Life ins Leben gerufen.

No Mo May heißt das übersetzt ein kleiner Zungenbrecher. Ja, und damit soll das Bewusstsein für die biologische Vielfalt im eigenen Garten geschärft werden. Denn wir alle, wir können auch wirklich was im Kleinen für mehr Artenvielfalt tun und was das bringt, weniger zu mähen, darum geht es jetzt in dieser Folge und ich bin hier im schönen Allitzheim im Landkreis Schweinfurt bei Erich Rösner, ist Gründungsmitglied, Naturschutzwächter für den Landkreis Schweinfurt. Betreut unter anderem auch im Naturschutzgebiet. Und wie kann man das das Mal kurz zusammenfassen? Erich was du machst?

Du bist Landschaftspfleger durch und durch und auch noch diplomierter. Mhm, genau, ich bin Diplomingenieur Landespflege mit der Vertiefungsrichtung Landschaftsökologie meine Moderation Landespflege zu studieren war aber eigentlich Gartengestaltung. Ich wollte eigentlich Gestalter werden. Nach der Schule hab ich Kompromiss gesucht zwischen Kunst und naturwissenschaftlichen Fächern und Beste Kombination ist natürlich Landespflege und Kunst. Er war ja nicht begabt genug und da hab ich versucht, beides zu kombinieren und dann kommt man auf die Landespflege, ne in der Landespflege ist natürlich so, man weiß von allem was und nichts Gescheites sagen sagen alle anderen ne und ich hab den Wein Stefan studiert und hat n

tollen Lehrer den Professor Haber der hochbetagte sich 9596 oder so. Und ich durfte vor allem auch den Richard Hansen kennenlernen und hab bei ihm auch Vorlesungen über Staudenverwendung gehört, waren immer draußen, wenn es irgendwie ging, war der draußen mit uns unterwegs und hat uns die besten Dinge gezeigt, die man sich nur vorstellen kann, ist ja der Staudenpapst schlechthin, nach dem Karl Förster und so in der Tradition und das Spannende ist sein Institut, das er in den 50er Jahren gegründet hat, hieß.

Institut für Angewandte Pflanzensoziologie das ist der Hammer 50 schon darauf sind wir nach 3040 Jahren später gekommen, als Landschaftsökologen praktisch die Pflanzensoziologie so als Beispiel oder als Vorbild zu nehmen. Das ist entscheidend für mich in der ganzen Pflanzenverwendung, im Landschaftsbau und so weiter ja, und dann zum Ende des Studiums bin ich heimgekommen, als Landschaftsökologe war ich dafür kleinbäuerliche Landwirtschaft, da ist ein kleinbäuerlicher Betrieb, mein Vater hat einen Schlaganfall gekriegt, meine Brüder wollen den Hof nicht nehmen, habe ich gesagt.

Also jetzt nach der Theorie kommt jetzt die Praxis und dann war ich mein Leben lang Landwirt, konventioneller eigentlich nicht dauernd, aber immer versucht, anderen Mitteleinsatz als alle anderen zu machen. Also ich habe viel weniger Dünger gestreut oder gar keinen und nebenbei habe ich dann natürlich, weil ich nicht alles verlieren wollte, was ich im Studium gelernt hatte, habe ich dann bei der Volkshochschule in Schweinfurt Kurse gegeben, naturnahe Gartengestaltung, aber schon Ende der 70er und.

Und Pflanzenbestimmungsübungen die mache ich immer noch seit 86 im Prinzip. Und dann bin ich noch Naturschutzwächter im Landkreis geworden. Seitdem betreue ich die Naturschutzgebiete im südlichen Landkreis, die größten und bedeutendsten Sulzheimer Gipshügel Hirnauer Wald und dann im Steigerwald Spitalgrund, die Quellbereiche der Volkach, das sind 140 Hektar großes Gebiet, das auch sehr vielfältig ist. Und wann machst du das alles?

Hauptsächlich am Wochenende am Sonntagnachmittag auf den Gipshügeln. Da kommen dann 100 oder 150 oder auch 250 Leute und dort haben wir ja ein Wegegebot und das kann man nur durchsetzen, wenn man da ist. Sobald ich weggehe, wird das Wegegebot nicht mehr eingehalten und da sind die Fotografen, die das größte Problem, weil natürlich jeder das tollste Bild von der tollsten Pflanze auf den Hügeln haben muss. Es reicht nicht, wenn am Weg ein schönes Adonisröschen steht. Weil mitten in der geschützten Fläche steht 1 mit 30 Blüten. Und das ist besser zum Fotografieren, obwohl man schon 30 Jahre lang fotografiert und die Bilder daheim hat, aber immer wieder neu, die Alten zählen nicht mehr, das muss immer wieder frisches sein,

sozusagen. Neue Perspektive? Ja, genau, genau. Sehr gut. Genau. Was sind denn, wenn wir jetzt mal so drüber reden, jetzt im Mai, wenn man sagt, OK, ich lass mal den Rasenmäher stehen, ich lasse meinen meinen Rasen im Garten in Ruhe, mache mit bei der Aktion Mähfreier Mai ist ja per se erst mal was Gutes, welche Vorteile hat es denn?

Gab es ne Untersuchung in in England, dass durch den Verzicht auf das Mähen im Mai das Zehnfache an Nektar produziert wird? Und wenn ich an alle die denk, die davon leben, von diesem zehnfachen Nektar, dann weiß ich, was los ist. Also die Pflanzen können wachsen, die produzieren dann auch mehr Nektar und davon profitieren dann. Insekten und welche?

Genau das geht bei den Bienen angeht zu den Wildbienen. Die Hummeln, die Käfer, die fliegen. Es geht bis hinzu, den Blattlaus nicht da unterwegs sind und hört dann auf, auch bei den Kröten, bei den Eidechsen die unterwegs sind und kommt immer auf den Lebensraum an wer da unterwegs ist bis hin zum Igel die alle profitieren davon und natürlich die wiederum die von denen profitieren, die von denen leben die Vogelwelt ja auch letztlich dann.

Was ich mich noch Frage ist, wenn ich jetzt im Mai nicht mehr und das 4 Wochen jetzt in Ruhe lasse. Ja und dann ist ja der Mai irgendwann. An vorbei. Ja, ist doch, aber dann nicht wirklich sinnvoll. Im Juni dann den Rasenmäher wieder rauszuholen, oder? Ja, viele kommen sicher dann drauf noch ein bisschen länger zu warten, ne, weil der Mai reicht eigentlich noch nicht aus, man müsste vielleicht noch 4 Wochen länger warten und dann natürlich auch nicht alles auf einmal plötzlich abschrucken. Sondern Staffelweise.

Dass man Mosaik mäht oder wenn man es linear haben will, macht man es halt ganz korrekt. Lineal lässt was weiß ich 2 Rasenmäher breiten stehen und mäht dann die nächste und ideal wäre es eigentlich über das ganze Jahr gestaffelt zu mähen. Ich habe mich bei meiner Ausbildung viel um die Geschichte der Landwirtschaft oder der Landnutzung gekümmert und vor allem deswegen, weil man da lernt, wie man, wenn man nicht mehr die traditionelle Nutzung hat, wie man dann als Pfleger mit der Fläche umgeht und da kann man ja von den alten Nutzungsformen nur lernen, aber. Auf den Wiesen im Dorf war es ja früher so. Erstens hatten wir mal 34 Bauern im Ort, das heißt, da war ein fauler dabei, und es war ein

Voreiliger dabei, da war die Mähzeit schon mal gestaffelt, der eine sagt, Ich Mäh heut noch nicht und der andere sagt, Oh, das kommt Regen, da mäh ich doch. Da war schon mal eine Staffelung da und dann ist man ja jeden Tag rausgefahren und hat Futter geholt für die Viecher. Frisches Futter, weil die konnten ja nicht raus, die waren ja angebunden im Stall und dann ist jeden Tag oder jeden zweiten Tag ein Streifen gemäht worden, da hatte ich genau die Staffelmaht und wenn ich dann am Ende vom Acker von der Wiese angekommen bin, weil auf der anderen Seite schon wieder mehr reif, und so sind diese Entwicklungsstadien über die Wiese gewandert, und das muss ich versuchen nachzuahmen.

Die ist einfach auch ästhetisch Ertrag. Manche mögen es nicht, meine Nachbarin kann ihn nicht überreden, die hat das gesehen hier und hat den Streifen bei mir im Haus gesehen, aber sie bleibt bei ihrem intensiven Rasen. Was würden denn für Pflanzen wachsen im Rasen, wenn ich den einfach mal in Ruhe lasse?

Ja, es. Geht ja ganz schnell. Also Gänseblümchen ist ja und der Löwenzahn und das sind schon 2 wichtige, wenn der Boden ein bisschen mager ist, ist vielleicht die Schlüsselblume dabei, dann haben wir die Wegericharten, die auch den Tritt so ein bisschen vertragen, alle 3. Der mittlere Weg ist ein wunderschöner Kerl, der Spitzweg sind auch Heilpflanzen dabei, dann haben wir was gesagt, die Brut.

Schneller zum Beispiel. Bei mir ist das Ferkelkraut zum Beispiel drin, dass so eine Blattrosette hat und vom Meer nicht erwischt wird. Und wenn man da nicht mehr, dann dann kommt es auch zur Blüte und dann auch kleine Wildkräuter, die auch teilweise im Acker daheim sind, Taubnesseln zum Beispiel, die rote Taubnessel oder die Stängel umfassende, die so in Lücken wächst oder auch die Veronikas, die sind auch wunderschön um die Zeit ackerhornkräuter Hornkräuter, die sind alle daheim und die kommen ziemlich schnell, je nachdem so ein bisschen Abhängigkeit vom Standard, ob der magere ist oder fetter. Ich muss sagen, ich finde das so faszinierend, wenn man den Rasen wirklich mal in Ruhe lässt,

wieviel da plötzlich drin ist. Es sind nicht nur ein paar so grüne Gräser, es ist total vielfältig. Also ich hab die Vielfalt eigentlich schon im Garten, oder? Ich hatte, ich hatte letztes Jahr ein Wahnsinns Erlebnis. Ich habe eine kleine Streuobstwiese, die ich auch extensiv bewirtschafte und plötzlich stehen da 15 Bienen ragwurz drin.

Ich weiß nicht woher die kommen, ich habe nichts gemacht, habe ich, sage ich immer, vielleicht mit dem Sahara Staub oder woher auch immer, es gibt im ganzen Landkreis Schweinfurt gibt es eigentlich keine natürlichen Standorte, noch nicht einmal auf den Gipshügeln und plötzlich waren die da und ich habe es von Kollegen gehört in Gerolzhofen in einem Privatgarten 50 Exemplare und. Und auch ansonsten auch auf den Gipshügeln sind sie inzwischen aufgetaucht, die Waren in den Beschreibungen von Botanikern aus den 50er 60er Jahren von Professor Gauckler aus Erlangen waren die nicht genannt, und die Riemenzunge, das ist ja auch so eine, da stehen jetzt, das ist ne große Orchidee, riesenteil kann man gar nicht übersehen,

plötzlich sind da 60 Stück auf den Gipshügeln, die waren in den 50er Jahren noch nicht da und dann fahr ich von den Gipshügeln nach Hause, in einem extensiv betreuten Rasen von der Gemeinde, da stehen auch 2 drin und der Gemeindearbeiter fährt außen rum, er macht n Bogen, das haben wir ja. Heißen. Ach, es ist schön genau, wir waren stehen geblieben. Ob es Sinn macht, den Rasen im Mai in Ruhe zu lassen, klar und auch noch im Juni, also im Juni, am besten also ab wann kann man denn wieder mähen, wenn ich jetzt sage, ich mache Startschuss mähfreier Mai, ich fange jetzt. An also früher.

Früher gab es für landwirtschaftliche Arbeiten so Heilige, die als Zeiger funktionierten, und das war bei der Wiesmar war es der Johannes 24 Juni, der Heilige Johannes und ab dem Zeitpunkt hat man gemäht. Das war die Zeit, wo der Kümmel reif geworden ist, weil es geht ja oft darum, dass bestimmte Blumen nicht nur blühen sollen, sondern auch Samen machen, weil sie sich über Samen fortpflanzen müssen. Ne, damit auch die genetische Vielfalt erhalten bleibt. Und da ist es losgegangen und die zweite Mate, das war das Heu und später bei uns die zweite Mate, das war bei uns dann das Krummet, also das ist das Produkt aus der Trocknung, und das ist gemäht worden, so ab Maria Himmelfahrt, und das ist 15.

August. Aber ich würde die zweite mal ein bisschen später ansetzen, eher so Ende August, Anfang September. Und ich würde auch unterscheiden zwischen frischeren Wiesen und mageren Wiesen, weil eine Magerwiese brauche ich nicht zweimal mähen, die wächst so mager, dass es reicht, die Ende September zu mähen, so machen wir das auch im Naturschutz auf den Gipshügeln zum Beispiel mähen wir Ende September einmal. Es würde reichen und.

Und bei manchen kann man sogar mal ein Jahr aussetzen. Ich glaube, auf so großen Flächen, großen Wiesen oder auch in der Landwirtschaft ist das total machbar. Jetzt brechen wir das doch mal bitte auf den Hausgarten runter oder auf den Kleingarten runter, da habe ich da eine Wiese, möchte auch was für den Naturschutz tun und für die Artenvielfalt in meinem kleinen Refugium, wie ist das denn vereinbar, weil ich habe, natürlich habe ich vielleicht einen Weg, aber ich möchte auch vielleicht mal von A nach b über diese Wiese gehen, also. Was empfiehlst du denn da?

Wie mache ich denn da ein ordentliches Mäh Management? Also Staffel mähen wäre schon. Mal genau, da können wir auch mal einen Weg einfach rein mähen und dann halt mal öfter mähen. Das ist vertretbar, auch wenn wenn Kinder da sind, die auf dem Rasenspiel wollen, dann muss ich den einfach kürzer halten und das ist, das ist absolut in Ordnung, also wir wollen nicht dogmatisch jetzt alles verbieten, darf nichts mehr mähen und so. Würde ich nicht unterstützen, sondern je nach Lebensbedingungen.

Meine Eltern machen das ganz intuitiv. Die haben 600 Quadratmeter große Rasenfläche, der wächst Klee drin und auch Löwenzahn und so, und meinem Vater tut das immer so Leid mit den ganzen Bienen, und der mäht tatsächlich einfach nur einen Weg, das heißt, diese Wiese wird den ganzen Sommer überhaupt nicht genutzt, man kann ja nur von vorne nach hinten laufen und wieder zurück, eigentlich ist das doch gut.

Ist okay man kann auch Inseln lassen. Der Gärtner vom Krankenhaus in Gerolzhofen hat ein großes Herz in der Rasenfläche stehen lassen kann man auch machen, weil. Warum nicht? Wobei Mosaikmart immer für die Besucher eher unordentlich ausschaut. Streifenmart ist denen schon oft lieber, ich hätte es am liebsten so gemacht, ich habe viel Rasen gemäht für die Gemeinde als Schüler, so als Ferienjob, mir war immer der Rasen am Lästigsten, wo die die Enten so ein bisschen ausgefranst waren, wo man sich dann bücken muss, dass man noch unter den Sträuchern durchgekommen ist. So was würde ich dann stehen lassen, als allererstes länger und vielleicht sogar über die Jahre, weil man kann ja allmählich an den Rändern zu den

Sträuchern auch einen Saum entwickeln, der ist ja besonders wichtig wieder für die Insektenwelt, weil da viele Arten daheim sind. Die spät blühen und spät Samen machen, ne damit die sich überhaupt vermehren können, müssen sie Samen machen und da sind ja die großen Dollenblühler dabei und die sind ganz wichtig. Der Kirsch wird immer verfolgt, aber das ist n Dollenblühler der wenn man den in der Blütezeit besucht, der grillt über vor Käfern und Schwefliegen und was alles da ist. Unglaublich.

Also für mich sind die Dollenblüter einer der wichtigsten Familien und leider werden diese Säume von den Lahmpferden immer mit Abgehäckselt so um die Zeit vor der Getreideernte fahren, die ja raus und mähen die Stirnseiten von ihren Äckern ab. Die schmalen Randstreifen zwischen Weg und Acker. Und da wird geschlegelt ne gnadenlos und leider dann auch, wenn gegenüber oder auf der anderen Seite, also weg, Waldrand, Acker, dann wird meistens der Waldrand auch mit Abgeschlegelt und an den Waldrändern vor allem auf der Ost und auf der Nordseite, da haben wir diese tollen Staudensäume mit Reinbeständen aus Kälberkropf oder Giersch, Brennnesseln dazu und das wird dann auch Abgemäht und nicht gemäht, sondern gehäckselt und

das ist brutal für die Vielfalt, vor allem für die Schwefliegen ist es Schlachtfeld ne. Das blutet einem ins Herz, wenn man das sieht. Total, was ich mich Frage, ist es nicht auch gerade wenn man so über Artenschutz redet? Klar, im Kleingarten kann ich was machen, in meinem Hausgarten kann ich was machen, wenn ich vielleicht auch ein Grundstück habe, wo ich das alles so stehen lasse, aber macht es nicht Sinn da vielleicht mal an einer Stufe weiterzugehen und die Landwirte brauchen die nicht auf aufklären?

Ich hoffe es hören jetzt ganz viele Landwirte zu und sagen Hey genau, ich lass das jetzt mal hier stehen, also da, das ist doch eigentlich. Das ist sehr schwierig. Es ist schwierig es. Ist sehr. Schwierig, das ist einfach die Tradition, die. Die Argumente, die ich höre, die könnten ins Feld, also die Doldenblüte, die könnten ins Feld rüber wandern, der Samen und das machen die ja nie, das müssen sie eigentlich aus Erfahrung wissen, dass der Samen vom großen Kälberkopf, dass der nicht im Acker wächst, wenn einmal geflücht wird oder einmal mit dem Gruber drüber gefahren wird, kann der nicht kommen, der ist weg, sie haben überhaupt nichts zu befürchten, aber trotzdem ist die Befürchtung im Kopf, im Hinterkopf irgendwo da.

Von den paar Arten, die wirklich Problem werden können, die vom Feldrand in den Acker reingehen können wie die Ackerwinde oder die Quecke, das sind die Urfeinde, und das wird auf alle anderen Arten auch übertragen. Und das ist der große Fehler, da wird lieber der Tisch abgeräumt, weg damit, damit ja auch nichts passieren kann und was auch noch eine Gefahr war, oder es ist, das sind die Trespen. Ist das.

Das ist eine Grasart. Die so im halbruderalen Bereich wechseln im Übergang und die wird in der Landwirtschaft zum großen Problem, seitdem nicht mehr so viel gepflügt wird. Ich habe ja als kleiner Landwirt, ich habe keine große Maschinen gehabt, auch nicht die Zugkraft, ich habe immer gepflügt, aber relativ flach, also mein Pflug ist nicht tiefer reingegangen wie bei denen der Gruber oder so und pflügen hat dafür gesorgt, dass die Untergegraben wurden die Samen und nie ein Problem waren, ich hatte also nie ein Trespenproblem wenn. Wenn man aber flachgründiger arbeitet, dann können die Tresken zum Problem werden und dann kommt natürlich rau und ab und ähnliche Pflanzenschutzmittel ins Gespräch.

Das ist das Problem. Und du hast ja eben deine Nachbarin noch angesprochen vorhin und ich hänge jetzt mal kurz am Löwenzahn fest. Ja, der wird nicht. So Nachbarn, die haben halt links und rechts, haben die Halt so Gartenstücke. Also ich habe Nachbarn in meinem Kleingarten, die haben richtig grünen Rasen, da wächst nicht mal Gänseblümchen drin. Wie kann ich denn das jetzt irgendwie plausibel? Siebel machen, dass ich in meinem Garten einfach mal den Löwenzahn stehen lasse, weil sich die Bienen und Wildbienen daran total freuen und den auch echt dringend brauchen. Und eben jetzt beim Mehlfreien Mai mitmache und es auch im Juni noch stehen lasse.

Ja, weil das geht ja rüber, kann ich ja nicht verhindern. Ja, das ist schwierig. Da weiß auch nicht, was man machen soll bei solchen verbohrten Menschen. Also bei ihr ist es so, ihr Mann war einer, der absolut jeden Löwenzahn gejagt hat, mit der Nagelschere zur Not abgeschnitten, der ist jetzt gestorben und das behält die beides ist Tradition bei ihr in der Familie, da kommt man schlecht dagegen an, vielleicht über den Enkel kann man sie irgendwann backen, im Kindergarten wird ja in der Richtung sehr viel gemacht und vielleicht sagt er irgendwann mal Oma, da gibt es Spinnen und da gibt es Bienen und da müssen wir vielleicht mal was stehen lassen, was blüht.

Vielleicht auf dem Weg. Das ist glaub ich der einzige bei ihr. Oder ich ignorier es einfach und dann kann ich ja auch nichts dafür, wenn sie es vorbereitet ab Natur im Garten, wie oft soll ich denn dann mähen? Also du sagst zweimal im Jahr, eigentlich reicht das ja. Wenn es reicht ja, beim Magerrasen nur einmal sogar OK, wenn es n sehr magerer Standort ist, ne.

Also sagst du im im Frühjahr erst mal nicht, lass ich erst. Mal alles wachsen, dann. Im Sommer und dann so in Richtung Herbst. Ja, es kommt n bisschen auch auf die Zielorganismen an, die man so im Sinne hat. Ne, im Naturschutz muss man halt dann mal mit den Fachleuten reden. Was wollen Sie denn an der Stelle fördern? Und dann kann man Mähzeitpunkt danach ausrichten, auch die die Tageszeit, in der man mäht, ist auch ein bisschen abhängig von den Organismen, die man besonders fördern will. Ne, wenn ein Schmetterling, ein Schmetterling die Mittagszeit flattert, dann ist er aus der Gefahrenzone, ne, aber andere ducken sich lieber und in der Früh. Und dann könnte man, wenn man das richtige Gerät hat, da müsste man eigentlich auch

drüber reden, kann man drüber fahren, ohne jetzt die Kröte zu erwischen oder was weiß ich, die Eidechse oder den Igel ne wenn ich dann auf auf 15 Zentimeter bin und mit dem Mähbalkenmäh, dann tue ich dem nichts und dann ist es auch egal in welcher Tageszeit ich mähe ne, aber wenn ich natürlich jetzt einen bestimmten Mäher mir gekauft habe und will damit mähen, zum Beispiel einen Mulchmäher, der jetzt.

Und der Wiederverwertung der Nährstoffe im Mähgut vernünftig ist. Dann müsste man halt gucken, dass man in der Zeit mäht, in der es trocken ist. Wenn das nass ist, dann verklebt das ganze und Verfilzt und das ist dann für die Flora auch schlecht. Das schimmelt dann alles oder verdirbt und das ist nicht.

Gut also ist der Mähzeitpunkt tatsächlich auch noch entscheidend? Wie wurden nach also Schmetterlingen gesagt, sie sind mittags aus der Gefahrenzone? Genau. Alle, die Fliegen und flattern, die Fliegen ja hauptsächlich um die Mittagszeit, weil sie da aufgewärmt sind und beweglich, und da würde ich um die Mittagszeit mähen, wenn ich die fördern mag, andere für andere, die sich verkriechen wie die Amphibien und so weiter da kann man früh auch mähen, wenn es nass ist.

Und der Landwirt hat natürlich früher, wenn er mit der, wenn er mit der Sense mäht, der hat natürlich früh gemäht, weil das Gras dann schnittig war, ich würde nie zur Mittagszeit mit der Sense mähen, weil dann alles so ein bisschen lasch ist. Und es geht schwerer Mähen und meine Sense wird schneller stumpf, ich weiß es von den. Schmieden hier aus dem Dorf, die haben ja für die Bauern die Sensen Gedengelt, das ist das Wesentliche, weil wenn man über Sensen Mähen spricht, muss man immer das Tängeln mitnehmen, weil wenn die Sense nicht scharf ist, dann können sie nicht mähen, sondern hacken ne und das tut weh, ja und die haben für die Bauern früh um 04:00 Uhr haben die angefangen die Sensen zu tängeln und sind dann so um 5

05:30 Uhr raus, wenn das Gras noch taunas war zu mähen. OK, genau und gibt es ne Tageszeit wo du sagst da richtest du am wenigsten Schaden an? Vielleicht so frühen Abend. Kann man, kann man nicht. Verallgemeinern. Kommt auf die Organismengruppe. Hätte ich mir jetzt gewünscht, weil ich ja ganz viele Organismen in meinem Garten auch.

Schützen? Ja, ja, ja. Okay muss ich mich also entscheiden. Aber ich würde schon sagen, also meistens wollen wir ja Insekten fördern, da würde ich um die Mittagszeit mähen. Okay und da ich ja nicht auf den Grund runter Mähe, ist auch nicht schlimm, kann ich auch mit, weil sonst sagst du ja genau mähen nicht am Mittwoch. Und wenn ich ja, wenn ich das entsprechende Mähgerät hab, kann ich eigentlich fast immer mähen, weil ich dann keinem was du. Die Geräte halt schnell drehen, die die machen alles kaputt. Wenn ich wenn ich mit der Sense mähe oder mit dem Balken mähe, dann können eigentlich alle ganz gut drüber wegkommen, wenn die Schnitthöhe nicht zu tief ist, dann ist es okay eigentlich, dann kann man eigentlich fast

immer mähen meiner Meinung nach. Und wenn ich jetzt so einen kleinen Akku Rasenmäher habe, mache ich einfach auf die größte Schnitthöhe. Genau auf jeden Fall. Wobei die größte Schnitthöhe dann oft noch zu niedrig ist, ist zu niedrig. Das wäre dann eine gute Schnitthöhe. Zumindestens 10 Zentimeter würde ich sagen, vielleicht sogar noch bisschen mehr.

Okay also die Pflanzen, die Kräuter regenerieren, sich dann auch schneller und eine größere Schnitthöhe sorgt natürlich auch dafür, dass mehr Biomasse da ist, dass mehr Feuchtigkeit erhalten bleibt und ist dann auch förderlich fürs Bodenleben, weil das Bodenleben braucht ja auch eine gewisse Feuchtigkeit, um aktiv zu bleiben, wenn es zu trocken wird, stellt es die Arbeit ein und die Arbeit brauchen wir ja eigentlich.

Und macht dann vielleicht Sinn, wenn ich dann so einen Streifen mähe oder so gestaffelt mähe, dass ich dann vielleicht das Schnittgut liegen lasse als Mulchmaterial einfach am Boden oder Wegräume also. Ich würde es zumindest eine Zeit lang liegen lassen, damit all die Viecher, die jetzt in einem Meko drin sind, damit ich. Das mit Abräumen, sondern dass die dann langsam da raus krabbeln können.

Die die nicht fliegen können. Und so war es ja früher auch auf den landwirtschaftlichen Wiesen, hat immer Weile gedauert, das Heu war mindestens einen Tag auf der Wiese gelegen, bevor es dann nach Hause, also in die Scheune gebracht wurde oder sogar noch länger. Und gibt es da so eine optimale Mähfrequenz? Wenn ich jetzt Wildbienen schützen möchte, wäre das nur wirklich zweimal im Jahr ja.

Tatsache ja, ja. OK, ich finde es herausfordernd, da so eine Balance. Wobei ich das jetzt nicht beweisen kann, aber man weiß ja, man weiß ja, dass diese zugtierorientierte Landwirtschaft, dass die Phase, in der in der Landnutzung, dass es die war, in der die Artenvielfalt in der Landschaft am höchsten war, ne, aber übereinstimmend mit dem, dass auch viele, viele Charaktere unter den Landwirten sind, die wie gesagt, der eine Fauler, der andere schneller dran, das war noch wichtiger, eigentlich meiner Meinung nach ne, jetzt haben wir ja nur noch 2 und die können, wenn sie mähen an einem Tag das ganze Grünland in der Gemarkung abräumen und. Früher hat es Wochen gedauert, dann hat es wieder mal geregnet, dann ging es nicht, bis der

letzte gemäht hatte, da waren da waren 4 Wochen Unterschied zwischen dem ersten und dem letzten und das war war gut. Na ja, und in meinem eigenen Gartengrundstück habe ich das ja auch in der Hand. Da kann ich ja selber entscheiden und darum geht es ja auch so ein bisschen zu sagen, was ist da so, die wir. Haben heute auch einen zuverlässigen Wetterbericht, da können wir uns auch das Ideale, das ideale Wetter dazu raussuchen.

Und was wäre das ideale Wetter? Also trocken sollte es sein, trocken und sonnig, OK, ja. Und was bringt mehr? Würdest du sagen, weniger man oder anders, man oder beides? Beides beides ja, aber erst erstmal weniger. Und dann vielleicht auch mal ein anderes Gerät anschaffen, vielleicht sogar einen Sensen Mähkurs mitmachen und dann wieder Sensen mähen, weil die Gärten sind ja nicht groß 10 * 10 Meter. Bist du schnell fertig?

Genau und anders betrachtet hast du als Gärtnerinnen und Gärtner einfach weniger Arbeit, wenn du weniger mähen. Musst ja Intensität auf dem Rasen. Wie oft muss man im Jahr mähen? 20 bis 40 mal was sparen wir an Lärm, was sparen wir an Sprit und so weiter Dünger brauchen wir auch keinen, Wasser brauchen wir auch keins.

Genau das ist total schön. Dann setzen wir uns hin und beobachten die Insekten. Genau. Vielleicht können wir es auch dann mal, wenn man sich mal näher dafür interessiert, bestimmt man auch einmal. Guckt mal, wie der Lebensrhythmus ist und dann lernt man einfach viel. Und wenn man viel weiß, dann handelt man auch anders und das wäre die wichtige Geschichte in Sachen Bildung. Man müsste in allen Ebenen für die Geschichte was tun, man muss es ihnen zeigen, die wissen es einfach nicht. Zeigen und drüber reden und das machen wir ja, das ist total gut.

Genau, Kindergärten haben wir schon gesagt, das funktioniert eigentlich schon. Schul in der Schule müsste mehr gemacht werden. Ich, ich hab 3, wir haben 3 Enkelinnen, die machen zu wenig Biologie meiner Meinung nach in der Schule und wie Professor Hansen Angewandte Biologie nicht irgendwie was weiß ich Gentechnik mit irgendwelchen krisper Methoden oder wie die heißen sondern artenkenntnis, die fehlt ja auch im akademischen Bereich gibt ja fast niemand mehr der sich auskennt.

Wir wissen ja unheimlich wenig eigentlich über die Insektenwelt. Aber sag mal, wie verändert sich jetzt die Insektenwelt ganz konkret? So nach deinen Beobachtungen und deinen Erfahrungen heraus, wenn ich einfach reduzierter Mäher, wenn ich einfach wachsen lasse. Ja, es ist mehr los, ist eindeutig eindeutig.

Es summt und brummt und flattert, müssen wir nur zum Rasenfahren gehen, als nichts hier sieht man es ja, überall, flattert es in der Sonne. Ich habe gerade das Buch gelesen von Dave Golson. Stumme Erde, Wahnsinn, ich lasse jetzt einen Teil von meinem Garten, lass ich jetzt einfach verwildern. Aber das ist schon auch die Empfehlung ne zu sagen, wilde Ecken und.

Wilde Ecken ist ganz wichtig. Ja, da ist man mal so ein Eck, wo man sowieso mit dem Rausmähen nicht so gern hinfährt, dass man das einfach mal stehen lässt, versaumen lässt oder oder noch mehr und auch mal ein Totholz liegen lässt und so weiter. Und dann die Wiese auch stehen lassen und einfach einen Weg mähen. Genau und wem das zu viel ist, das ist auch nicht schlimm, wenn du es dann doch mal irgendwann wegmachst. Aber Hauptsache, es blüht und es flattert und man schafft dann irgendwie noch andere Gegenden, wo es vielleicht noch ein bisschen Ausgleich ist.

Sozusagen. Ja OK, hast du noch einen Tipp wo du sagst, bitte mach das unbedingt, das ist überhaupt nicht schwer, das könnt ihr alle umsetzen. Meine Geschichte sind die tollen Blüter an den Säumen. Wir müssen die Landwirte in den Dörfern müssen wir überzeugen, vielleicht mit Gewalt, mit sanfter Gewalt, die Säume stehen zu lassen. Die sparen Geld ne und und Materialverschleiß und und Treibstoff und Ärger und haben keinen Schaden. Im Gegenteil ne.

Mhm. Und Erich muss ich, denn wenn ich jetzt meine Wiese einfach stehen lasse und so muss ich denn noch irgendwas hinstreuen an Saatgut oder sagst du, nee, das reicht doch? Das das reicht meistens, das reicht meistens, aber man kann ein bisschen was nach, kann man. Auch nehmen. Womit würdest du danach helfen, was empfiehlst du da? Es gibt ja diese Saatgutmischungen inzwischen. Wir haben ja tolle Firmen in Deutschland, Rieger und Hoffmann zum Beispiel, und da kriegst du alles, was du dir vorstellen kannst.

Und da muss man manchmal nur ein bisschen aufkratzen und mal drüber streuen. Man kann auch draußen über die Wiese gehen, wenn sie Samen hat, und kann ein bisschen was sammeln. Ich habe zum Beispiel in meiner Wiese die. Schlüsselblume ohne Probleme mit Samen bereichert sozusagen die nicht draußen im Naturschutzgebiet, was ich gar nicht darf.

Gepflügt hab ne genau. Das hast du nicht erzählt jetzt. Ach, sehr schön, ja. Wichtig ist die Rolle der Insekten. Es geht nicht nur darum, dass um die Insekten, die jetzt den Nektar brauchen, sondern Insekten spielen, ja eine Riesenrolle auch bei der Verarbeitung von Kot. Wir würden im Kot saufen, wenn wenn die Insekten nicht wären, tierleichen eventuell würden uns große Probleme machen oder zum Beispiel Rattenplagen, die werden auch dadurch verhindert, dass es viele Zecken Insekten gibt. Die Krankheiten, auf die Nager übertragen und die dann dran sterben.

Die Ratten würden uns wahrscheinlich, meint der Dave Golson, würden uns überrennen, Ratten und Mäuse weltweit, wenn diese Krankheiten nicht von diesen kleinen Insekten übertragen würden und so die Populationen in Grenzen halten, war mir noch gar nicht so bewusst, wie wichtig das. Ist total interessanter Aspekt, aber darüber hinaus Insekten ja eben auch als Futter für Igel, Futter für Vögel.

Ja, klar. Ja, das kommt ja auch noch dazu. Ja, ja, auch noch mal denken. Genau. Ja, weil so ein steriler Rasener hat echt niemandem geholfen. Uns auch. Nicht am Ende okay. Ich werde jetzt, ich habe das jetzt auch nicht laut gesagt, vielleicht ein bisschen Löwenzahn nach nebenan streuen. Ja, der hat selber invasive Fallschirmjäger, Kampftruppen.

Schönes Bild, Erich, Das gefällt mir ja und hier sieht man eben auch, wie gut das funktioniert mit der Artenvielfalt, wenn einfach nur alles wachsen darf, was eh schon da ist oder ein bisschen nachgeholfen wird, denn Erich, was wir noch gar nicht verraten haben, ich. Wir sitzen hier auf einer Parkbank auf einem ehemaligen Friedhof und hier sieht es ganz schön wild aus. Richtig schön, Erich, erzähl doch mal. Wie ist denn das hier entstanden? Erstens sind die Gräber verschwunden und dann ging es darum, was wird da draus und ich habe die Gemeinde überreden können, nichts zu machen, nichts. 0. Die Mähen einmal im Jahr und mehr nicht. Und ich hab.

Ich hab natürlich dann versucht, das ein oder andere anzusiedeln, indem ich n paar Stauden gepflanzt hab und da sind ja viele dabei, die sich explosiv dann vermehren wie das Buschwindröschen oder die Sternmiere ne oder die die Taubnessel wie gesagt ein paar Samen in der Tasche irgendwo an einem Saum mitnehmen und Reinschmeißen und schon geht die Post ab, ne und das sieht man hier.

Und im Bereich von den Haselsträuchern. Ich wollte mit den Haselsträuchern, die waren noch nicht da, wollte ich so ein bisschen den fränkischen Mittelwald nachahmen und weiß vom Richard Hansen aus aus Weihenstephan, dass es die besten Begleiter oder oder Schirme für für bestimmte Waldstauden sind.

Und da drunter habe ich dann Schneeglöckchen gepflanzt und die 5 Exemplare sind inzwischen n paar 100, die da stehen, ja. Großartig. Und so geht es bei vielen. Und die Narzissen, die da stehen, die stammen aus dem aus dem Abfallhaufen vom neuen Friedhof, weil die Leute kaufen ja eine kleine Tetated mit Plastikbottich natürlich, und wenn sie abgeblüht sind, fliegen sie auf den Abfall und die hole ich mir und Pflanze da rein und man sieht, da sind jetzt schon viele da. Das ist großartig, das ist einfach nur großartig, echt schön und.

Also und kosten 0 für die Gemeinde 00 einmal mähen, einmal mähen im Jahr. Erich Verrat mir noch mal, wie hast du es geschafft, die zu überreden? Weiß ich nicht, vielleicht einfach durch mein durch mein Beispiel. Ich war auch in Alexheim ein bekannter Fußballer, wenn ein Fußballer, das ist ja eigentlich ein Prolet, wenn der plötzlich für Blumen eintritt, dann fragt man sich vielleicht mal, was ist, was ist hinter dem los, wenn ein Prolet auch für Blumen sein kann, dann okay.

Du bist großartig. Ich danke dir. Ja. Gut, vielen Dank für deine Zeit. Ja und Euch danke fürs Zuhören, abonnieren und auch weitersagen. Und ihr habt es ja inzwischen bestimmt schon mitbekommen. Meinen alten Podcast. Komm mit in den Garten, den gibt es nicht mehr, der wurde auf dem MDR Kanal ersetzt.

Ja und ich mach weiter mit dem was ich Liebe und gut kann, allerdings ohne so ein großes Medienhaus im Rücken und damit ich das auch noch lange weitermachen kann, brauche ich eure Unterstützung den Link zu einer Steady Mitgliedschaft, den findet ihr unten im Beschreibungstext ich sag jetzt schon mal danke und Tschüss bis zur nächsten Folge in 14 tagen.

Update der Garten Podcast mit Nadine Witt.

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