Genre Geschehen

Folge 236 - Zwischen Wien und der spanischen Küste (Festival-Talk: SLASH Filmfestival + Sitges 2026 Preview)

Dienstag, 6. Oktober 2026 · 1 h 23

MP3

Shownotes

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Wir stecken mitten in der Festivalsaison! Tino war beim Slash in Wien und hat eine österreichische Wundertüte voller Impressionen mitgebracht. Und im Anschluss sprechen wir über das Programm vom Sitges Filmfestival in Spanien, auf das es uns drei Genremäuse nächste Woche verschlagen wird.

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Letterboxd-Liste zu Folge 236 (boxd.it/XMnI4)

Kapitemarken:
Intro + Anmoderation
Tino auf dem Slash 2026
Steady-Infos
Ausblick Sitges 2026
Abmoderation + Outro

Cover-Design: Alwin Reifschneider (instagram.com/lugetersch)

Cover-Bild-Quelle: MUBI

Musik: HerrKaschke (herrkaschke.com)

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Genre Geschehen wird präsentiert von Podriders.de, das Podcast-Netzwerk. Genre Geschehen, Der Podcast über den unkonventionellen Film, Mit Daniel Schröckert, André Hecker und Tino Hahn. Ausblick, Rückblick und Einblick und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge Genregeschehen, meine sehr verehrten Damen und Herren.

Es ist Nummer 236 und sie wird etwas ganz, ganz Besonderes, denn sie wird die kürzeste aller Zeiten. Das profiziere ich jetzt hiermit direkt auf Anhieb, denn heute geht es nicht so wirklich um eine direkte, fette oder analysierende oder halt detaillierte Besprechung von Filmen, sondern heute geht es darum, was Tino in Österreich erlebt hat.

Und damit herzlich willkommen, Tino Hahn. Hallo. Und heute soll es auch darum gehen, was wir alle drei, also Tino, jetzt nenne ich mich mal kurz als Zweiten, und auch unser Kollege André Hecker, den wir quasi dieses Jahr entjungfern werden. Hallo André. Das klingt auf vielen Ebenen falsch. Genau deswegen habe ich diese Pause an dieser Stelle gesetzt.

Denn André wird heute, nee, Quatsch, dieses Jahr, mit uns, mit Tino und mir, zum ersten Mal nach Sitges reisen, um genau das zu machen, was wir über all die Jahre hinweg auch gemacht haben, nämlich im Kino hocken und viele Filme glotzen, während draußen die schöne Sonne scheint. Ja, wir wollen ein bisschen vorausblicken auf das, was wir in den nächsten Wochen vorhaben, worauf wir uns freuen.

Und wir wollen kurz einmal rekapitulieren, was unser Außenreporter Hahn denn so Schönes in Österreich erlebt hat. Tino, was hast du denn in Österreich gemacht? Da war ich beim Stash eingeladen. Ich hatte die Ehre, sowohl, Ghost in the Cell vorzustellen, den wir deshalb ja kongenial gegen The Plague nicht ausgetauscht haben, sondern quasi einen tollen Film gegen einen anderen tollen Film beim Fantasy Filmfest ersetzt haben, damit wir nämlich Ghost in the Cell noch beim Slash präsentieren konnten.

Da haben wir quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, beziehungsweise, wenn wir André noch mit reinnehmen, drei Fliegen mit einer Klappe, weil in Ghosts of the Sale noch mit Devils and Demons übrig geblieben ist, wenn ich mich recht erinnere. So läuft das nämlich, dass man sich die guten Filme hin und her schachert.

Das ist alles abgekappertes Spiel. Ja, eben. Das ist alles durchkommerzialisiert und Massentourismus erprobt. Ja, und das war sehr toll. Am Donnerstag durfte ich auch noch Teil von einem Panel sein, aber ich erzähle mal chronologisch. Und chronologisch ging es damit los, dass ich ja vor Monaten schon gesagt habe, dass ich meine geliebte Mama zu Hause in Hersfeld besuche an dem Wochenende vom 26. und 27.

Bevor dann die Anfrage vom Slash reingeschneit ist, was dann für mich bedeutete, diese eine Minute Zehnflüge nach Wien sind ja super, aber in Hersfeld gibt es ja gar keinen Flughafen, weil irgendwie hat diese 30.000 Einwohner Stadt keinen Flughafen. Jedenfalls nicht für Flugzeuge, in die ich einsteigen würde, weil, wie Insider natürlich wissen, auf dem Johannesberg landen Modellflugzeuge, aber das würde jetzt zu weit führen, wenn ich das noch alles erzähle.

Aber da muss man jedenfalls bei Amazon durch diesen Kreise fahren, dann noch ungefähr ein Kilometer, dann bei Edeka rechts ist da schon dieser Flughafen. Aber ich sehe schon an Daniels steig, versteinertem Gesicht, dass ihn das gar nicht so sehr interessiert, wie ich auch von Hersfeld nach Wien hätte fliegen können.

Aber ich bin ja auch gar nicht geflogen, sondern ich bin einfach neun schon durch den Zug gefahren. Die Frage ist ja sowieso, der nächste Flughafen wäre für mich, für mich, so von meinem inneren Globus aus Frankfurt. Jetzt weist mich Daniel auf ein schweres Versäumnis meinerseits hin. Ja, das stimmt.

Den Flughafen in Frankfurt habe ich vielleicht irgendwie ein bisschen vergessen. In seiner Existenz. Ja, gut. Ja, aber ich dachte, ey, was soll ich? Ey, ob ich jetzt von Herzfeld nach Frankfurt fuhr, das sind so zweieinhalb Stunden, dann noch mit dem Flieger rumeier oder ob ich halt einfach nach Wien mit dem Zug durchfahre.

Also das war jetzt völlig okay, es hat so neun Stunden ungefähr gedauert und ich bin dann um sechs Uhr acht losgefahren. Woran ich nicht gedacht hatte, ist, dass das Oktoberfest stattfindet. Ah! Das war ein verhängnisvoller Fehler, wie ich ab spätestens Nürnberg feststellen musste, als dann die Lederhosten und mit irgendeinem Gamsbarthut besetzten Leute langsam in den Zug reingeströmt sind.

Die waren aber noch ganz okay, weil die waren schon ein bisschen vorgeglüht. Wirklich kritisch wurde es aber erst ab München. Oder ab Salzburg, also München bis Salzburg war schon problematisch, ab Salzburg wurde es dann richtig schlimm, denn ich habe mich in den Speisewagen gesetzt und dann kamen drei sehr alkoholisierte Leute aus Bratislava, die sich zu mir gesetzt haben, die vom Oktoberfest gekommen sind, die sind am Tag davor nach München gefahren, haben nicht geschlafen, sich die Hocke vollgesoffen und sind jetzt wieder zurückgefahren und saßen da.

Und die erste Amtshandlung, die sie gemacht haben, war natürlich, weil ich da, also drei Leute, also die drei und ich, wurden natürlich erst mal vier kleine Weißwein bestellt. Dann konnte ich gleich erst mal erzählen, dass ich keinen Alkohol trinke. Nein, nie, auch nicht jetzt, auch nicht ausnahmsweise, auch nicht für meine besten neuen Freunde aus Bratislava, gar nicht.

Und da war die Stimmung schon so ein bisschen erkaltet, weil das ja super arrogant immer wirkt und so, als ob man sich für was Besseres hält. Und relativ stark angetrunkene Leute sind jetzt auch nicht so die Umgänglichsten oder die, die sich so denken, ah, das hat bestimmt viele Gründe, lass ihn einfach mal in Ruhe.

Und der eine von den beiden, der Vizebürgermeister von einem kleinen Ort in der Nähe von Bratislava, ist, der ist Gott sei Dank auch noch 20 Minuten auf dem Tisch eingeschlafen. Der andere war aber sehr redselig und wollte die ganze Zeit auch so wissen, was ich so mache. Dann wusste ich wieder nicht, weil da kam wieder diese Frage, ja, was macht man überhaupt?

Weiß man halt nicht. Also ich weiß nicht, was ich mach. Hab dann halt so ein bisschen versucht zu erklären, was ich mach. Dann hat er mich über seinen Lieblingsregisseur 15 Minuten vollgelabert. Ihr dürft kurz raten, was sein Lieblingsregisseur ist. Kleider Tipp, er kommt aus Italien. Und Dario Argento. Nee, ja, schön. Also nee, aber... Nee, Paolo Sorrentino.

Naja. Und dann dachte ich so, ui, Hut ab. Aber hab auch gemerkt, okay, die letzten Werke hab ich jetzt auch nicht mehr so verfolgt. Er hat mich dann eine Viertelstunde mit Edivo vollgelabert, bis ihm das auch zu langweilig wurde. Und wir uns dann allmählich dann halt auch Wien genährt haben. Das war eine sehr mühselige Konversation, weil ich die ganze Zeit so dachte, wenn ich jetzt eine falsche Antwort gebe, schlägt diese ganze angetrunkene Freundlichkeit doch ruckzuck um.

So, wie ich es immer denke, wenn ich angetrunkene Menschen irgendwo sehe, dass ich immer denke, okay, ich bin nur einen Schritt von Eden Lake entfernt. Dann war ich jedenfalls wieder, dann bin ich ins Hotel, dann habe ich mich mit den Leuten da getroffen und ihr wart ja auch schon mal beim Slash. Also was man halt dem Slash zugute halten muss, wie keinem anderen Festival auf der Welt, beziehungsweise keinem anderen von mir besuchten Festival auf der Welt, ist halt diese Herzlichkeit und Freundlichkeit.

Und auch so wirkliche, wenn vielleicht auch sehr, sehr gut gespielte Sympathie. Ich möchte aber glauben, dass es aufrichtige Sympathie ist, die da vom ganzen Team einem entgegengebracht wird. Also man wurde da sehr herzlich begrüßt. Matthias, der das Festival leitet, war super. Dann Rebecca hat sich richtig, richtig gut um mich als Gästebetreuerin gekümmert.

Ihr Freund Dominik hat mir am nächsten Tag noch eine Reisetour, beziehungsweise eine Tour durch Wien gegeben. Da erzähle ich gleich noch eines der Highlights, weil ich habe wieder neues Expertenwissen, was euch sicherlich auch interessieren wird. Das war total toll. Tillmann war da und seine Frau war auch da.

Also Tillmann Singer von Luz und Kuckoo. Nikias war da, der hatte aber mit Bloody Tennis ein eigenes Filmprogramm. Deswegen war der recht, nicht kurz angebunden, aber der hatte Besseres zu tun, wie der erwarten ist, mit uns irgendwo rumzulaufen und zu gucken, wo es den besseren Leberkäse gibt. Im Speisewagen oder in Wien. Oder bei Leberkäse-Pepi, diese Imbissbude, die ich leider nicht ausprobiert habe.

Aladin vom Katz-Discord war da, ein paar andere Leute vom Katz-Discord waren auch da, die aber ein bisschen schüchterner waren und sich nichts zu erkennen gegeben haben, sondern nur in Schriftform auf dem Server. Waren denn auch Genre-Mäuse da? Genre-Mäuse waren auch natürlich da. Deswegen Grüße gehen raus an alle Genre-Mäuse, mit denen ich kurz oder lang geredet habe.

Mir hat auch jemand erzählt, dass er jetzt alle Takashi-Meike-Filme schaut und sich dafür extra so ein Glücksrad gebaut hat, wo die alle draufstehen, damit er das rotieren lassen kann. Und da dachte ich so, mega gute Lösung. Weil ich wüsste auch nicht, wenn ich mir jetzt denke, welchen gucke ich als nächstes, würde ich zwei Stunden aussuchen und dann frustriert gar keinen gucken, weil die Zeit, die ich für den Film reserviert habe, halt jetzt schon rum ist.

Das ist eine wirklich gute Idee, ja. Bei Meike auf jeden Fall angebracht. Also bei Meike muss man einfach mit einem Glücksrad rangehen. So ein Bingo, ja. Ja, damit irgendwann nur noch 80 Filme übrig sind, dann 60, dann 40. Und das war wirklich super angenehm. Ich habe mich da sehr wohl gefühlt. Das Wetter war gut. Wien ist eine tolle Stadt. Deswegen kommt man quasi immer so bis 16 Uhr ein bisschen sich Wien anschauen. Und dann ist man im Kino. Versumpft.

Und da gehe ich aber nur mal ganz kurz durch. Ghost in the Cell. Hab den ja zum vierten Mal gesehen. Dachte so, oh... Ja, ich habe den anmoderiert, wirkt vielleicht ein bisschen komisch, wenn ich dann sofort aufspringe und rausgehe. Dann dachte ich, ich gucke ein bisschen. Und dann habe ich gemerkt, ey, der geht auch beim Viertmann noch völlig klar, wo es ja jetzt relativ schnell hintereinander war.

Also Berlinale habe ich ihn zweimal gesehen, dann Fantasy Filmfest, jetzt gleich nochmal. Und da dachte ich so, oh, vielleicht ist es ein bisschen too much in so einer kurzen Zeit, aber es ging wieder völlig klar. Ich war nur zehn Minuten kurz draußen, weil man ja dann auch ganz genau weiß, was passiert und so. Da habe ich so, die, wo ich so dachte, ach, da passiert nichts, soll ich mir was zu trinken und beeile mich jetzt nicht und war dann wieder rechtzeitig zum Finale drin.

Mega. Also geht gut, klar, gucke ich die nächsten drei, also alle drei Jahre folgend jetzt mindestens einmal. Dann habe ich nochmal die erste die letzte halbe Stunde von FU Phoenix geguckt. Die erste Stunde habe ich draußen mit Leuten gequatscht. Über den haben Daniel und ich ja schon ausführlich gesprochen.

Und ja, weiterhin ein äußerst merkwürdiger Film. Also weiterhin sind auch Leute, weil ich dachte so, ich bleibe noch ein bisschen. Da waren auch Leute, die cool waren, mit denen rede ich ein bisschen und irgendwann gehe ich so weg. Aber da hat es mir auch gut gefallen zu sehen, in was für einem Takt die Leute so aus dem Saal raus getröpfelt sind.

Und es sind jetzt nicht so viele Leute gegangen, aber dieses Telefonat in der Mitte, was auch mir quasi endgültig das Genick gebrochen hat bei dem Film, hat da auch Leute gut zermürbt. Also der hat schon eine der, schlechtesten Einleitungen dritten Akt, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Ich habe dem auch nicht nachgeholt, aber nachdem so viele Stimmen eben da waren, hatte ich auch keine Lust. Irgendwie tut es mir leid für den Film, irgendwie aber auch nicht.

Es ist auch wenig da sympathisch dran zu verteidigen. Aber es ist halt irgendwie... Wir können den ja beide antreten. Du kannst ihn doch in Sieges als fünften von sieben Filmen an einem Tag gucken. Dafür ist der perfekt. Ja. Da bereut man nämlich alle Lebensentscheidungen und fragt sich, ob dieses Hobby jemals das Richtige war und ob man nicht einfach aufhören sollte und vielleicht Lego oder so anfangen.

Nein, nein, nein. Nein, du guckst da schön rein dann und dann weißt du sicher, du kannst eine halbe Stunde verpennen und verpasst gar nichts. Nichts. Und dann, wenn du wieder wach bist, so richtig schön gestärkt mit so einem Powernap von mindestens mal 20 bis 30 Minuten. Dann geht's wieder ins entspannte Ende und dann ist eigentlich wieder okay.

Ja, dann kam auch schon der nächste Tag. Animat hatte ich ja schon gesehen und auch nicht so viel Bedarf den nochmal zu sehen, deswegen habe ich den auch wohl weiß nicht probiert. Den habe ich jetzt endlich mal nachgeholt. Und? Also ich hatte schon irgendwie recht, als ich gesagt habe, eine Mischung aus Kevin Smith, Clerks und Shaun of the Dead.

Ja, aber ich finde, ja, ich finde, dafür ist der noch ein bisschen zu abgedreht, also, beziehungsweise abgedreht ist natürlich irgendwie das falsche Wort, aber, der spielt ja schon relativ schnell eher in so Kurosawa- Schrägnis, sag ich jetzt mal. Anja hat das Wort schnell im Kontext mit Animat benutzt. Das hatte ich auch nicht auf meiner Bingo-Karte heute.

Okay. Verhältnismäßig schnell. Ja, ja, klar. Aber ich finde, er streut ja schon so den ein oder anderen surrealen Moment immer noch vorher ein, der nicht so wie bei Kevin Smith irgendwie ausgespielt wird von wegen so, hä, was, okay, witzig. Sondern das war schon irgendwie alles ein bisschen, hatte schon Anklänge von, okay, hier wird es, glaube ich, noch ein bisschen schlimmer.

Und ja, ich fand dann halt auch, die Gespräche haben sich jetzt nicht unbedingt in so einer, wie soll man sagen, in so einer lässigen Stimmung ausgespielt, sondern waren eher alle so ein bisschen pessimistisch und keine Ahnung so. Oder Zahlen halt auch dann auf das Gesamt, also auf die Idee oder das Thema des Films ein, wenn zum Beispiel dieses eine Vorstellungsgespräch gezeigt wird und der Chef fragt den Typ so, ja, warum hast du dich hier beworben? Es war einfach da.

Also das ist ja etwas, was ja tatsächlich dann nochmal thematisiert wird und so und ich fand, das ist ein bisschen, naja, wie soll man sagen, nicht ganz so der Kifferhumor oder beziehungsweise die Kifferatmosphäre stimmt hier nicht so. Ja, okay, das stimmt. diese Kifferatmosphäre fehlt ja quasi komplett.

Der Humor ist schon irgendwie trister, wenn man es überhaupt so wirklich eindeutig Humor nennen kann. Aber ich kam doch dann irgendwie erstaunlich gut mit dem zurecht, fand ich. Aber das war jetzt auch kein großer Wurf. Ich fand das Ende eigentlich ein bisschen schwach so. Ja, es ist... Das ist halt auch kein Film, wo man dann so sagt, von den Leuten hinter der Kamera will ich unbedingt mehr sehen. Also es ist halt so, wo man schon so denkt, ja, aber mehr reicht es halt nicht.

Aber ich mochte ehrlich gesagt den Hauptdarsteller. Ich fand den echt ganz cool. Ich bin mal gespannt, wo ich dem jetzt noch mal begegne oder über den Weg laufe. Das ist ja immer so ein Ding, wenn du so ein, zwei Filme oder wenn du jetzt mal so einen Typ gesehen hast, der dir aufgefallen ist und plötzlich stellst du fest, ah, da ist der noch drin oder da.

Oder vielleicht hab ich ihn sogar schon hier und da gesehen. Also ich bin gespannt, wo ich dem jetzt als nächstes begegnen werde. Ja, dann ging's weiter mit, wo sind wir denn gerade? Also nach HOKUM kannte ich ja Gott sei Dank schon. Deswegen konnte ich dann mich entscheiden, ob ich Colony schaue oder Thriller, A Cruel Picture. Natürlich habe ich mich für Thriller entschieden, wo auch die Hauptdarstellerin Christina Lindberg da war. Hat den eigentlich einer von euch schon mal gesehen? Ja, habe ich.

Welche? Und das ist halt auch krass beim Slash, also dass sie im positiven Sinne drauf scheißen, ob jetzt Filme irgendwie so Massenkonventionen entsprechen. Also sie sind auch bewusst manchmal so sperrig. Also Thriller war wieder erstaunlich sperrig. Ich hab den einmal versucht zu Hause anzufangen und hab nach einer Stunde gedacht, boah, ich bin dafür nicht in so Mut. Im Kino ging das gut klar.

Und es laufen auch so, also ich geh noch mal ein paar andere Filme, bevor ich zu Thriller zurückkomme. Also es lief Ilsa, Skiewulf of the SS, lief unter anderem Salo oder 120 Tage von Sodom. Vor Thriller lief Love Me Deadly, da lese ich doch mal die Inhaltsangabe vor. Lindsay Finn ist steinreich, schön und geil auf Leichen.

Entsprechend verbringt sie ihre Tage am liebsten mit dem Besuch von Beerdigungen an deren Ende. Wenn alle weg sind, sie sich mit den schon langsam vor sich hin verwesenden Leibern verlustiziert. Was dem lokalen Bestatter auffällt, der einen Coven, nekrophiler Satanist im Hinterzimmer seines Instituts animiert.

Wie heißt er? Love Me Deadby. Das ist 1972, lief auf 35 Millimeter, also sah ganz nice aus, war aber schon richtiger Schrott im Geisten, im Geisten im besten Sinne des Wortes. Im Geisten Sinne. Im Geisten, ich hab noch an die Leichen gedacht. Und steht auch hier das sicherlich groteskeste Stück Kino Manzanania, inszeniert von einem veritablen One-Shit-Wonder, Aber produziert von, Henry Blythe Halicki, der dann nur noch 60 Sekunden aber das Original produziert hat.

Und der war halt auch nice. Und sowas kriegt man halt nirgends vor zu Gesicht. Also auch da kann man das Thresh gar nicht hoch genug loben, dass sie auch da sich so denken, ey, wir zeigen einfach so einen Necrophilie-Trash-Exploitation-Film aus 1972 auf 35 Millimeter. Ja, weil wenn wir Ja, eben, ja. Wenn wir Necrophilie machen, sind die Leute selbst bei 70 Millimetern noch. Was soll das denn?

Ja, und Thriller war nice, aber noch nicer war natürlich, dass dann Lindberg, die hat halt fast eine Stunde dann so aus dem Nähkästchen geplaudert. Und die hat ja auch eine weirde Karriere hinter sich. Die hat bei Schulmädchen Report 4 mitgespielt, da natürlich bei ganz vielen so anderen, so Sexfilmchen.

Dann auch bei Thriller hat sie halt auch gemeint, ja ich bin halt gecastet weil ich einen schönen Körper hab und da sie bei Thriller kein einziges Wort sagt, war wahrscheinlich auch kein dramaturgisch von langer Hand geplanter Zufall, sondern sicher ist sicher, weil wenn man nichts sagen muss, sondern einfach nur entschlossen gucken und möglichst oft nackt sein muss oder möglichst oft in einer Rächerpose sein, dann ist jedes Wort zu viel und.

Ja, das ist jedes Wort zu viel. Und sie hat dann auch so erzählt, wie sie Tarantino getroffen hat und er wollte dann irgendwie, der war wegen Inglourious Bastards auf der Premiere in Schweden und dann hat er sie dahin eingeladen und allen noch so vorgestellt und Fotos mit ihr gemacht und sie wirkte auch so, als ob das auch ein bisschen too much für sie gewesen wäre, weil sie damals ja auch nicht wusste, was da für ein Rattenschwanz an dem Film dranhängt.

Sie hat den Film gemacht, dann war der quasi schon so durch, dann hat der Produzent bzw. Der Regisseur, haben den dann nach Amerika verkauft, da lieferte er halt mit diesen ganzen Hardcore-Sex-Szenen, und wenn ich sie im Interview danach richtig verstanden habe, hat sie auch gemeint, dass sie nicht wusste, dass diese Szenen im Film enthalten sein werden, wo man sich natürlich so fragt, ja, aber sie wurden doch gedreht.

Also das war, teilweise war das Interview, oder was sie da gesagt hat, hat sich so ein bisschen widersprochen. Sie hat aber auch einmal den schönen Satz gesagt, vielleicht war es so, aber ich erinnere mich nicht, dass es so war. Also, weil es ist auch 50 Jahre her. Also das darf man halt auch... Ich wollte gerade sagen, die ist 76, ne? Ja, ja, also das ist...

Und die ist halt jetzt jahrelang Chefredakteurin des größten Flugmagazins Österreichs gewesen. Also so professionelles Fliegen, Also nicht irgendeine Bordzeitschrift, also coole Karriere. Und das hat man ihr auch im positiven Sinne angemerkt, weil sie sehr selten, glaube ich, auf Bühnen steht. Und wenn, dann natürlich ausschließlich zu diesem Film, wo sie dann auch so erzählt hat. Die Schwedin, ne? Ja.

Dann haben halt auch Leute gefragt, was man sich von ihr noch angucken soll. Dann hat sie gemeint, Anita fände sie gut. Und siehe da, da spielt ein gewisser Stelens Garska die Hauptrolle neben ihr. Ja. Aus 1973. Also sie hat quasi in einem der ersten Filme mit Stan Skarsgård mitgespielt. Da auch noch so aus dem Nähkästchen geplaudert. Man saß da natürlich schon so ein bisschen angstgebannt, weil man dachte, jetzt sagt sie auch irgendwas, das ja auch gleich für alle Zeit weg vom Fenster ist.

Weil sie aber, sie hat quasi nur gesagt, dass man ihm damals schon angemerkt hat, dass er unbedingt der beste Schauspieler der Welt sein will. Und, ja. Für meinen Sohn ist er das. Ja, also hat ja ist er für deinen Sohn? Mein Sohn findet Stalin Skarsgård richtig cool. Der hat so viele Filme mit dem jetzt in verschiedenen Bereichen gesehen und der sagt, der findet den echt geil. Also der mag den.

Okay. Ja, nachvollziehbar. Er ist ein Lieblingsschauspieler. Ach, krass. Ich würde sagen, Andor hat eine große Menge dazu beigetragen, aber halt auch viele andere Filme. Welche Szene bei So Painted Bird hat ihm am besten gefallen? Gott sei Dank ist mir noch was eingefallen. Weil es mir gerade nichts eingefallen muss. der in Skarsgut mitgespielt hat, was definitiv nicht kindertauglich wäre.

Ja, das war jedenfalls nice. Aber ja, sehr spannend auf jeden Fall. Ich hab den auch auf einer alten US-DVD hier. Da gibt's ja auch verschiedene Schnittfassungen. Ich glaube, das war aber die HC-Version. Ja, also wir haben die HC-Version auf jeden Fall gesehen. They call her One-Eye, ne? Ja, genau, One-Eye ist das, ja. Und ich fand den schon gut, auch wenn der sehr exploitative natürlich ist, irgendwie, klar.

Aber ich fand den schon ziemlich reudig Aber der hat auch ein paar sehr experimentelle, gerade so am Ende, als sie dann einmal gegen so zwei Polizisten kämpfen, der ganze Kampf läuft dann so ein Zeitlupe ab und er findet halt einfach kein Ende. Also das war schon, wo ich so dachte, Hut ab, dass man da nicht irgendwie von irgendjemandem angeschrien wurde, der auch an dem Film beteiligt war, ob man noch alle Tassen im Schrank hat.

Das war schon krass, auch so diese Verfolgungsjagd am Ende, wo so unmotiviert die Autos auf einmal explodieren. Der ist schon ganz schön krude teilweise. Aber da siehst du, glaube ich, wirklich, dass es halt ein Regie-Debüt ist und dass da auch scheinbar sonst niemand drüber geguckt hat groß, der da irgendwie Mitspracherecht hatte.

Ja, und durch diese ganzen also unübersehbaren Plotholes bekommt das halt auch so eine geile ja, so eine geile weiß gar nicht, wie wir das sagen, so Atmosphäre, weil man sich ganz oft fragt, wieso weiß er jetzt, dass sie da ist? Wieso kann sie jetzt ein Auto kaufen? Dann habe ich auch gar nicht kapiert, kannst dass ich mich noch dran erinnere, sie kriegt ja quasi so 50 Minuten lang irgendwie Autofahren beigebracht und Karate und Schießen.

Ich habe ganz lange nicht gekraft, dass der Karatelehrer ja gar nicht der Typ ist, der sie da auch quasi die ganze Zeit da so untertan sich gemacht hat, weil die einfach identisch nahezu aussehen. Ja, ja. Und da fragt man sich auch, wie geht das? Wie kann sie da immer ein- und ausgehen? Sie kehrt aber irgendwie zurück, klar, weil sie heroinabhängig ist, aber es ist alles so...

Geil überkonstruiert, auch dieser Brief, wo sich dann ihre Eltern umbringen, also es ist Wahnsinn. Ey Freunde, ich hab den noch nicht gesehen, jetzt verraten wir hier nicht alles. Ich will den noch gucken, ich hab den schon in Ewigkeit noch gemacht. Ja, mach mal. Ja, aber dann erzähl ich alles. Ja, ja, dann ich, also dann, aber was auch erfrischend war, weil dann wurde halt auch so gefragt, ob sie irgendwie noch Kontakt mit dem Regisseur hat und so, und da hat sie auch so sinngemäß gesagt, ja ab und an schon, er fragt halt immer nach Geld, auch wenn er von so Auftritten mitkriegt, wie dem jetzt, will er halt Geld haben.

Und beim Q&A haben dann Leute auch ganz oft so gefragt, ja, was war denn da die künstlerische Inspiration und so, wie so Q&As ja dann oft so sind. Und sie auch eigentlich immer so, ey, das war einfach eine Idee vom Regisseur. Der wollte einfach nur einen Film machen, mit dem er viel Kohle verdient. Der hatte da jetzt keine so krasse Vision. Der hat einfach sein Ding gemacht. Das ist cool geworden.

Aber wir haben am Set jetzt nicht stundenlang über Visionen oder so gesprochen. Das war ganz angenehm. Es gibt zudem ja auch ein Dokumentarfilm von 22. Den habe ich auch noch nicht gesehen. Wollte ich mich auch gerne mal gucken. Es war ganz wohltuend, dass so Filme, die halt immer zu so Mythen hoch stilisiert werden, dass da mal jemand so sagt, nee, es ist halt, wir haben das damals so gemacht und manches, was ihr da reininterpretieren wollt, ist nicht da.

Könnt ihr aber trotzdem machen. Aber wir haben es uns nicht so gedacht. Solange man das irgendwie noch unterscheiden kann, ist ja auch okay. Ja. Und es ist ja auch dann also dieses, das Werk ist ja immer schlauer als die Leute dahinter. Also ich glaube auch, dass ganz oft Regisseure Reviews von Filmen lesen und sich so denken, wow, ich bin ja richtig schlau, aber das gar nicht sich dabei gedacht haben oder so.

Oder auch bei Fehlinterpretationen, also manchmal werden ja Filme auch so fehlinterpretiert und dann denkt man sich als Regisseur wahrscheinlich, oh ja, das habe ich auf gar keinen Fall gemeint, aber wenn die Person das jetzt da drin sieht, ja, dann kann ich das nicht so ganz von der Hand weisen, aber ich wollte es nicht.

Am nächsten Tag lief Austrian Gothic. Da kam ein Fragment von einem Frankenstein-Film aus 1922. Das ist der älteste Frankenstein-Film, den es überhaupt gibt. Das wurde ganz aufwendig restauriert. Mehr will ich dazu gar nicht sagen. Falls ihr die Gelegenheit habt, das irgendwann mal zu schauen, macht auf jeden Fall mal.

Das war schon special. Das wurde mir zugetragen. Das habe ich termindlich leider nicht geschafft, aber ich hatte es auch sehr gerne gesehen. Danach kam Bloody Tennis, der neue Film von Nikias Krishos. mit Helena Zengel. Und ja, da reden wir, glaube ich, noch, wenn der Kinostart bald naht. Ich glaube, am 6.12. oder 10.12. Also jedenfalls startet der im Dezember.

Da können wir nochmal ausführlich drauf eingehen. Weil wir jetzt bisher über jeden Film von Nikias gesprochen haben. Deshalb auch gerne über den. Danach lief nochmal Species. Den habe ich wohlweislich mir geknickt. Geknickt, aber tagsüber war noch die Masterclass mit Joe Walker, dem Cutter von, beziehungsweise dem, also dem, der den Schnitt gemacht hat für Dune 1, 2 und 3, beziehungsweise macht er gerade noch den Schnitt für Dune 3 und da durften wir ihm zwei Stunden zugucken, wie er das Ende nochmal neu schneidet.

Darf aber leider nichts sagen, ich muss ein NDA unterzeichnen. Und allein, dass Daniel jetzt so guckt, als ob er es kurz glaubt, was diese dreiste und dumme Lüge natürlich schon lehrt. Ne, Moment, Ich hab nicht ganz verstanden, ob du sagst 3 oder 2. Wenn er jetzt da irgendwie an 2 rumschneidet, ist ja scheißegal.

Nee, nee, aber es ist ja immer so, dass man so hört Masterclass und da denkt man sich ja immer so, was passiert? Also wir waren ja auch auf dieser Roland Emmerich Masterclass in Sieges, wo er dann ja auch nur erzählt hat, ja, dass ich den Film Hell genannt hab, war nachbetrachtend irgendwie doof, war das heißt ja auch Hölle auf Englisch und wir haben Hölle gemeint, aber und die Leute dachten, wir meinen Hölle, aber wir haben ja Hell gemeint, weil die Sonne nicht mehr untergeht.

Das ist nämlich das Einzige, woran ich mich an dieser Roland Emmerich-Masterclass noch erinnere, wo wir bei so dachten, ja okay, das ist also eine Masterclass. Und hier war es ähnlich. Also der hat, der kann sehr interessant erzählen, hat natürlich viel von seiner Zusammenhang mit Steve McQueen erzählt, weil er hat für den Hunger, Shame und 12 Years a Slave geschnitten.

Und jemand, der halt, der hat einen Oscar gewonnen, zwei Nominierungen und jemand, der so viele krasse Sachen gemacht hat, hat halt auch so ein ganz Understatement. Also, dass er da ganz normal drüber geredet hat, auch so gemeint, ja, dass Villeneuve mal gesagt hätte irgendwie, dass er halt Arrival quasi gerettet hat, weil die auch so Testscreenings hatten von dem Film, wo dann auch, sie haben den Film so Leuten aus der Filmbranche gezeigt, noch andere befreundeten Cuttern, die dann so übers Ende gesagt haben, ah, ist ja toll, dass die das nur vorgespielt haben, dass das Kind gar nicht auf die Welt gekommen ist.

Wo sie dann so waren, oh, okay, wenn man den Film so versteht, dann haben wir aber hier noch einiges zu tun im Schnitt. Also das muss bei Testscreenings selbst so vor Leuten, die sich auskennen, noch katastrophal gewesen sein, kurz vor Release. Davon hat er so ein bisschen erzählt, da natürlich viel so, wie auch so Zusammenarbeit läuft. Es waren ganz interessante Fragen, wie zum Beispiel, wer die Temp-Tracks auswählt bei Filmen, gerade wenn er quasi machen kann, was er will.

Und er hat auch gemeint, dass er bei 12 Years a Slave ist. Auch als Temp-Track dieses Journey to the Line von Hans Zimmer ausgewählt hat. Von der schmale Grat. Bevor klar war, dass Hans Zimmer den Soundtrack macht, dann war auch so die Situation, oh, jetzt ist dann Hans Zimmer-Track drin in dem Film, wo Hans Zimmer die Musik für macht.

Und wie sich das dann alles so genau aufgelöst war. Entweder war es für mich Lost in Translation oder er hat es gar nicht so erzählt, aber er hat halt viel so... Absurde Sachen erzählt, wo man dann so dachte, ja, okay, so ist das dann halt wohl, wenn man da so mit Villeneuve da sitzt. Dann kommt Steve McQueen noch an.

Dann hat er viel über Sicario noch erzählt, hat auch ein bisschen so über den Anfang seiner Karriere erzählt, hat auch bei BBC angefangen. Und das Erste, was er bei BBC geschnitten hat, war das letzte Mal, dass irgendwie Hans Zimmer Musik gemacht hat für BBC, weil dann der leitende Redakteur bei BBC gesagt hat, dass Hans Zimmers Budget um 350 Pfund überzogen hat.

Ja, so. sind dann irgendwie kommende Stars einfach untergegangen. Das war jedenfalls sehr, sehr angenehm, sehr interessant. Natürlich hat man nicht wirklich ... Also ich kann jetzt genauso gut Filme schneiden wie davor, aber weiß sehr viel darüber, wie anstrengend das war. Und er hat auch so erzählt, wie stark sich die Zeiträume halt verändern. Also an Tune 3 ist er jetzt schon ewig lange dran.

Teilweise bei anderen Filmen war er schon viel schneller fertig. Und wie so diese Previsualisierung von Szenen und Storyboards jetzt fast genauso wichtig sind wie das fertig gedrehte Material dann. Also das war halt auch recht interessant. Und auch dieses, ich glaube, da ist ja die Ausnahme, aber wie sehr die Leute halt auch vertrauen.

Also er kann quasi, vereinfacht gesagt, bei Dune 3 schneidet er und dann zeigt er das und dann wird es auch, ja cool. Und so easy wird es halt wahrscheinlich nicht sein, aber es ist halt ein ganz anderer Prozess als noch, wenn man quasi nie mit dem Regisseur zusammengearbeitet hat, weil man auch so eine gemeinsame Sprache entwickeln muss.

Er ließ sich aber leider natürlich über Tune 3 gar nichts entlocken. Also auch klar. Auch so Suggestivfragen wie, wie lang der Film ist und so. Keine Chance. Sonst hätte ich jetzt erstens... Ich bin gespannt, weil es gibt ja schon bereits fertig geschnittenes Material, was ja einen gewissen Eindruck vorweg gibt und was sie jetzt schon überall gezeigt haben. Ich bin gespannt, ob es dann letztendlich auch so im Film landet.

Aber das mit diesem Prävisualisieren, das kann ich mir schon ganz gut vorstellen, weil wir hatten ja bei uns Vidan zu Gast bei Kino Plus. Der hat ja Action-Choreografie oder Action-Design für Dune gemacht. Und auch Kamera und all so ein Kram und so. und da war dieses Previz auch ganz, ganz wichtig, weil naja, du kannst sowas ja schon drehen, auch wenn das Drehbuch noch nicht fertig ist. Ja, genau.

Und das ist ja schon mal und dann muss halt irgendwie passen, dass es irgendwie implementiert werden kann in diese bisherige Geschichte, aber ja, ich kann schon verstehen, warum denen das plötzlich so wichtig geworden ist, weil, ja, ich denke mal, ich glaube, es ist nicht einfacher geworden, ein finales Skript zu bekommen.

Und wir kriegen ja jetzt an allen Ecken und Enden immer mit, wie jetzt immer noch an Drehbüchern rumgedoktert wird. Bei Avengers Doomsday gibt's ja auch offensichtlich immer noch Anpassungen an gewisse Sachen, was man so hier und da aus dem Internet auch schnappt. Also ja, Ich kann mir schon vorstellen, dass das wichtig ist. Ja, ich habe das, also ich verstehe es immer noch nicht wirklich, aber halt dieses, dass man im Schnitt den Film nicht mehr findet.

Dass man quasi merkt, das Material, was man gedreht hat, der gibt gar nicht den Film, den man haben wollte. Und so ähnlich schien es bei Arrival auch gewesen zu sein. Ich habe dann auch noch bei einem Slash mit Studenten geredet, wo auch einer gemeint hat, er hat vor eineinhalb Jahren quasi was fertig gedreht. Und jetzt ist er im Schnitt und findet seinen Film nicht.

Und natürlich kann man das nicht komplett zu 100% nachvollziehen, aber man versteht halt irgendwie, was gemeint ist, weil man halt guckt und guckt und es ist halt einfach nicht das da, was man gedacht hat, was man gefilmt hat, und wenn man da noch Nachdrechs machen kann, nice, aber wenn einem die Gelegenheit auch nicht gegeben wird, dann weiß man ja gar nicht, was man machen soll.

Also das stelle ich mir auch äußerst hart vor. Ich finde eh dieses, musstet ihr jemals schon mal Sachen selber schneiden? Nö, ja, für halt Aber halt so Kleinkram oder so Aber ich finde dieses, also Schnitt, wenn ich manchmal bei Schnitt dabei sitzen muss oder Sachen abnehmen und dann sage ich so, da noch was ändern und dann wird das geändert dann muss man sich das nochmal angucken, das macht mich halt schon fertig, also ich finde Schnitt wirklich Korrekturschleifen?

Ja, Korrekturschleifen der Horror und Schnitt ist ja quasi eine monatelange Korrekturschleife Das finde ich wirklich hart, also klar, ich habe eine andere Verbindung zu dem gedrehten Material, ich bin nicht so emotional investiert, aber die Vorstellung, monatelang mit irgendjemandem im Raum zu sitzen und, dieses Material zu sichten, dass man da nicht verrückt wird und dass man danach noch denkt, hey, das, was wir da gedreht haben, ist nicht der allergrößte Scheiß, weil man das ja so oft auch gesehen hat, dass es ja auch jegliche Wirkung irgendwie verliert.

Also das nötigt mir immer krassen Respekt, aber Schnitt wäre der Albtraum für mich, da so monatelang dabei zu sitzen. Ja, und vor allem, wo es der Teil wirklich auch so nur um Frames geht. Wie lang steht das Bild jetzt und so weiter. Ich meine, wie oft meckern wir, das steht zu lang und so. Was meinst du, wie lang die da sitzen, überlegen, wie lang das jetzt stehen bleibt? Also keine Ahnung, ich glaube, die größte Schnittaufgabe überhaupt war, wir haben mal in der Schule einen Abschlussfilm gedreht, der an der Schule gezeigt werden sollte.

Der war so quasi so Jackass-mäßig, nur an der Schule, so Schul-Insider-Gags. Wie lange wir allein da dran geschnitten haben, Das war genau dasselbe. Genau was du gesagt hast, dieses, irgendwann denkst du so, das ist ja nur scheiße, was haben wir da eigentlich gedreht? Wir bräuchten jetzt eigentlich noch mal drei ganz andere Aufnahmen, dafür haben wir jetzt keine Zeit mehr.

Und stell dir das mal vor, auf so einer großen Produktion eben auf Dune-Level, da drehst du doch durch. Also wenn sie auch von Nachdrehs gesprochen werden, ich glaub, da kriegst du die absolute Krise, abgesehen davon, wie teuer das ist. Ja. Ja, das ist halt wirklich, wirklich strange. Wann kriegen wir denn dein Check-Ass-Filme für die Steady-Abonnenten? Also was ist dein Preis, André?

Ich glaube, das kann keiner bezahlen. Okay. Nee, ich glaube, to be honest, ich habe den gar nicht mehr. Ich müsste mal gucken, ob ich ihn noch irgendwo habe. Also der war, für das Level war das sogar ziemlich witzig. Also wir haben sogar von, wirklich selbst so Schuldirektor und so, haben den alle geguckt und fand das mega cool.

Aber es war total scheiße. aber ich weiß gar nicht, ob ich die noch hab, würde ich mal suchen. Ja, such mal. Also wir würden dir natürlich auch glauben, dass du ihn wirklich nicht mehr hast, weil vieles von diesen Sachen verloren gegangen ist, aber falls der noch existiert, wäre das ein ganz gutes Stretch-Goal für Steady.

Jetzt müssen wir neu drehen, ein Remake. Ja eben, das merkt man ja gar nicht, machen wir Filter drüber. Ja, und nächster Tag war dann mein Panel, beziehungsweise also natürlich hab nicht nur ich das gemacht, sondern mit vier anderen Leuten und dabei war jemand, der Prusa-Design, dann war jemand vom Festival dabei, der auch Filmdistribution macht.

Jemand vom Filmladen Österreich war dabei und die Produzentin von unter anderem Borderlands, diesem recht geilen Found-Footage-Film, ich glaube, aus 2013. Und das überspannende Thema war, wie man überhaupt seinen Genre-Film an ein Publikum bringt. Panel gemäß konnten wir da natürlich keine finale Antwort drauf geben, weil natürlich auch alle so ein bisschen aus dem eigenen Blickwinkel kommen, aber wir sind dann quasi schon so vom Tenor uns einig gewesen, dass du die Aufmerksamkeit viel früher quasi generieren musst und auch viel mehr das Publikum schon von Anfang an so an deinen Filmen binden musst.

Also heutzutage noch irgendwas machen und dann sagen, da, da, hier ist es, das funktioniert quasi gar nicht mehr. Und dass man auch das Marketing gar nicht so steuern kann. Also ich bin da der Ansicht, dass die Leute, die einen Film machen müssen, drüber nachdenken, was ist der Film? Weil das ist ja ihre Aufgabe, aber das Marketing muss drüber nachdenken, was ist das, worüber die Leute reden werden bei diesem Film?

Und ganz oft, finde ich, ist auch im Genre-Film, im Marketing eher so der Punkt, was ist der Film? Und dann wird einem so der Film erklärt, aber das interessiert die Leute halt nicht, was das für ein Film ist. Also ich finde, das hat man, so um ein populares Beispiel zu nehmen, an Obsession gut gemerkt, die ersten Monate nach dem Release hat niemand gesagt, es geht um toxische Beziehungen.

Das kam erst so langsam, weil das Ganze anders, er war halt viel zu kruse, also er war von seiner handwerklichen Horrorqualität viel zu gut, als dass man das eigentliche Thema schon besprochen hat. Und hätte man von Anfang an im Marketing drauf gesetzt, Ja, es geht um toxische Beziehungen. Aber auch so, dass man da sich schon wirklich hart mit auseinandersetzen muss.

Gerade als Mann hätte auch niemand gedacht, geil, das muss ich sehen. Also dieses drüber zu reden, was der Film ist, wäre kontraproduktiv gewesen. Sondern man muss das, worüber die Leute sprechen. Bei Backrooms wird ja auch ... Das hat sich ja erst als das Virtual Mouse dann auch ergeben, als er dann breit raus war.

Ja, ja, und das ist das, was man natürlich auch nicht wirklich steuern kann. Aber man muss zumindest wissen, was ist das, was meinen Film jetzt so besonders macht? Also worüber würde man sprechen? Weil das hat man ja bei vielen Kampagnen auch so, die Marketingkampagnen zu Controlling oder Insidious, die sind ja austauschbar.

Die setzen halt immer auf irgendwelche Horrorelemente, aber die, und da ist es auch schwierig zu sagen, worüber die Leute reden werden, weil die Filme ja auch für sich wenig Alleinstellungsmerkmal haben. Die sind halt Teil von einem Franchise beim letzten, ich weiß nicht mal, war es Insidious oder war es Controlling mit diesem Zahnarzt? Insidious 6.

Genau, da könnte man zum Beispiel über diese Szene, dass die Leute da drüber reden, aber das ist auch nur, dass sie über so einen Chumpscare, aber sie reden ja auch gar nicht über das Gefühl. Und wenn du das halt quasi nicht hast, also wenn dein Film nichts hat, worüber die Leute reden werden. Dann musst du das nicht unbedingt in deinen Film reinschreiben, weil dann ist ja diese große Angst, die Künstler, Künstlerinnen immer haben, dass sie sich korrumpieren, wenn sie irgendwie an Marketing denken.

Aber dann musst du halt auch damit leben können, ja, dann kommt halt keiner. Also das ist dann halt auch einfach so. Also jeder Film hat hier irgendwas, worüber man redet. Gerade im Horrorbereich ist das ja super easy. Und das war ein sehr schönes Gespräch. Natürlich war es dann auch schön zu sehen, wie sehr das geprägt ist.

Weil natürlich war jemand der Prostadesigner, der umso anderem für Reflections in a Dead Diamond, das Plakat gemacht hat, dabei, der natürlich durch seine Profession natürlich auch schon sagt, ja, Poster sind natürlich wichtig, wo ich mir selber auch denke... Genau, wo ich mir denke, ja, Poster sind wichtig, gleichzeitig aber auch scheißegal.

Und da gab's dann so, also wir haben uns natürlich nicht gestritten auf dem Podium, aber es war ein ganz produktiver Meinungsaustausch, weil dieses... Ich hab so viele Scheißfilme schon gesehen, aber ich hab noch nie gesagt, boah, dieses Poster von diesem 1,7 Sterne Film auf Letterboxd, das hätte mich vorwarnen müssen, sondern ich habe es ja wegen dem Poster geguckt.

Also, das sind die meisten Poster für irgendwelche Müllhorrorfilme sehen ja deutlich besser aus, als der Film dann einfach sind. Deswegen ist das, glaube ich, ein Poster. Naja, weiß ich nicht. Ja, das ist ja ein bisschen rauschal, aber es sind schon viele. Sehen aber auch dementsprechend nach Müllhorrorfilm manchmal auch aus.

Ja, aber auch diese Nilpferd-Horrorfilme jetzt. Die Poster sehen jetzt vielleicht künstlerisch nicht wertvoll aus, aber sie versprechen, dass da ein Nilpferd ist mit einem großen Maul, wo Blut dran ist. Und da denken wir uns dann so, oh geil, das will ich aber sehen. Sie erfüllen ja ihren Zweck deutlich besser als Marketing-Tour, als der Film.

Aber sie versprechen, Das Poster von Red Sonja hat mir ein Riesenschwert versprochen, das ich nie gesehen habe. Ja, eben. Also Poster funktionieren, aber sie sagen nichts über die Qualität des Films aus. Weil ein gutes Poster machen ist halt einfacher als einen guten Film, würde ich jetzt mal so pauschal sagen. Ich möchte keinen Poster-Designer hier zu nahe treten, aber ich glaube, das würden auch die Poster-Designer ähnlich sehen.

Du kannst halt mit relativ einfachen Mitteln auf jeden Fall schon mal Interesse erwecken. Genau, ob es nachher dann so im Film wiederzufinden ist, ist die andere Frage. Ja, so und dann ging es für mich nämlich auch schon nach Hause. Aber jetzt erzähle ich euch noch das, was nämlich Dominik auf der Reisetour erzählt hat. Ihr wisst doch, wahrscheinlich das freut ihn, falls du es hören solltest. Die Tour war generell total toll, aber natürlich bleibt mir eher so ein Fachwissen hängen, als wie toll diese Kirche war, die wir auch angeschaut haben.

Bei Friseurladen hängt auch immer draußen dieses weiß-blau-rote Ding dran, was sich so langsam dreht. Ja, ja, ja. Wisst ihr, was das ist oder wo das herkommt? Ich glaube, mir hat das mal jemand erzählt, aber ich weiß es nicht mehr. Ich habe mir da auch nie Gedanken drüber gemacht, aber so, also hoffentlich gebe ich es jetzt noch richtig wieder.

Früher haben halt, Friseure waren auch die einzigen, die so Stofflumpen hatten und so, womit man halt Blutungen stoppen kann. Und dann haben die halt so die Blutungen gestoppt. Und natürlich weiß war, wenn es sauber war, rot war, war natürlich, wenn Blut dran war und blaue Tücher wurden genommen, damit man halt das Blut nicht drauf sieht.

Und dann haben die die gewaschen und draußen aufgehangen und dann haben die so im Wind geflattert und dann hat man gesehen, ah, okay, da ist ein Friseur, wo man hingehen kann und das wurde dann einfach zu diesen Dingern umgewandelt. Und das hat mich irgendwie extrem beeindruckt, weil dieses Ding sehe ich halt sehr häufig, aber habe mir halt noch nie was drüber gedacht, sondern immer gedacht, ja, okay, internationale Zeichen für einen Friseurladen, aber noch nie überlegt, wie das überhaupt entstanden sein soll. Ja, crazy.

Wie so Symbolik manchmal zustande kommt. Und das war das Beeindruckendste vom Slash bis nächstes Jahr. Aber ich hab richtig Bock, nächstes Jahr wieder hinzufahren. Das ist echt ein sehr tolles Festival, diese Mischung aus alten und neuen Filmen, aus Sachen, die man nicht gesehen hat. Das Rahmenprogramm ist toll, jetzt gibt's noch diese Slash-Industrie, was Linus, der ja auch bei uns im Podcast war, sehr schön organisiert hat, zusammen mit Anna, seiner Frau.

Und die auch als Professorin in Babelsberg unterrichtet. Als Dozentin. Ob sie Professorin ist, weiß ich nicht, aber als Dozentin auf jeden Fall. Alle Leute, die unterrichten, sind für mich Professoren. Das ist halt stark, weil es ist halt so ein schönes Rahmenprogramm. Abends gibt es noch Events. Am Samstag konnte man sich noch in einem Sarg lebendig begraben lassen. Da war ich leider nicht mehr dabei.

Ich habe den Sarg kurz im Office, beziehungsweise so im Festivalzentrum stehen sehen und habe auch gesehen, wie es sich immer für 10 Minuten reingelegt hat. Also das wäre mir nix. Das wäre nämlich nur eine Frage gewesen, ob es wie wir damals, wir haben ja glaube ich eine satanische Messe, haben wir mitgenommen, ob es wieder sowas ähnliches gab.

Ja, letztes Jahr konnte man Blutwurst aus Eigenblut herstellen und verzehren. Dieses Jahr konnte man sich lebendig begraben lassen und Grüße an dieses arme Schwein, was ich für nächstes Jahr wieder was Abgefahrenes ausdenken muss, weil langsam wird es wahrscheinlich eng. Im Sagt. Ja, ganz, ganz klassische Kinderopferung oder so.

Können doch einen Teufel austreiben aus irgendjemandem. Stimmt, oder einen Teufel beschwören. Ja, eben. Das Rahmenprogramm machen sie schon gut. Ich hätte jetzt ja auch mal wieder Bock auf Slash. Ja, also ich habe Bock, jetzt gerade mit diesem Industry-Teil. Ich bewerbe mich hiermit schon offiziell. Aber ich habe Linus auch gesagt, dass man auf jeden Fall noch ein Panel zu Community-Building machen sollte.

Weil das war auch so ein Punkt, der bei vielen irgendwie noch nicht so angekommen ist, dass man ja quasi nicht bei jedem Film wieder bei Null anfangen müsste, sondern halt auch, wenn du zum Beispiel Frauen-Footage-Horror-Filme machst und dich quasi darauf eingeschossen hast, dann hast du ja eine bereits existierende Community, die deinen nächsten Film auch wieder sehen will.

Also es ist nicht für Filmschaffende, müssen nicht immer wieder bei Null anfangen. Und so albern ich es auch finde, dass Konstantin Film eine WhatsApp-Gruppe hat, weil Husefuck ist Fan von Konstantin-Filmen. Also wer will alles gucken, was Konstantin-Filmen rausbringt, aber selbst die probieren, sich eine Community aufzubauen, obwohl es natürlich viel sinnvoller wäre, eine Fuck-Yo-Goethe- WhatsApp-Gruppe aufzubauen, weil davon gibt es Fans, stattdessen gibt es einen Konstantin-Film.

Da kommen alle Infos rein über Konstantin-Film-Filme. Wo man sich so denkt, okay, irre, aber es scheint zu funktionieren. Naja, aber da hast du halt einen Kanal für mehrere Filme. Ich kann es schon verstehen, weil für jeden Film noch einen neuen Kanal aufmachen, ist das schon ein bisschen Aufwand. Ja klar, gerade aus Konstantin-Filmperspektive kann ich es komplett verstehen.

Aber so wie, und bei A24 gibt es jetzt auch immer mehr, die sich kritisch äußern. Aber auch die haben es ja geschafft, sich eine Identität aufzubauen. Und ich glaube, das ist halt das, was immer wichtiger wird, dass du als Filmemachende Person, Oder als Produktionsfirma so eine Art Identität dir aufbaust.

Auch wenn du unterschiedliche Filme machst, willst du ja für irgendwas stehen. Und wenn es ein Gänsefüßchen wie bei A24 nur Qualität und ein gewisser visueller Stil ist. Also niemand sagt ja, hey, ich mache komplett austauschbare Sachen und will jedes Mal wieder bei Null anfangen, weil wir machen halt nur Genrefilme.

Das ist ja, glaube ich, bei niemandem der Approach. So, das war mein Wort zum Sonntag. Jetzt können wir mal einen Blick in die Zukunft werfen, Denn nach dem Festival ist ja vor dem Festival. Ich würde gerade noch kurz vorher einmal einklinken, bevor wir von Österreich, von Wien nach Spanien reisen. Denn das passt gerade sehr gut, um kurz die neuen Genre-Mäuse zu begrüßen. Ja.

Denn, wenn ihr mich nicht alles täuscht, bestimmt, und das möchte ich natürlich behaupten, angetrieben durch Tinos Fachbesuch. Haben wir eine neue Genre-Maus und der Name kam mir gleich bekannt vor. Wenn ich ihn jetzt sage, dann dürfte er euch auch wahrscheinlich bekannt vorkommen. Wir begrüßen nämlich Amadeus Marder.

Wenn mich das nicht täuscht, dann ist Amadeus auch Mitveranstalter vom Slash. Absolut. Mit Amadeus habe ich mich auch immer sehr schön ausgetauscht. Dann herzlich willkommen. Der ist nämlich jetzt Genre-Maus. Ja, sehr schön. Das freut uns natürlich. Grüße nach Wien. Grüße gehen raus nach Wien, vielen Dank. Und zudem haben wir noch einen weiteren neuen Mäuserich, nämlich Sascha. Auch an dich natürlich.

Glückwunsch zu gutem Content. Danke für den Support und willkommen im Mäuseclub. Sascha und Sieges sehen, kann ich nicht beantworten. Amadeus aber sehr wohl. Sicher? Ja, also so wie ich es verstanden habe, schon. Er hat jedenfalls sich auch... Komm, wir fangen erstmal mit dem schönsten von Sieges an. Er hat sich nämlich auch sehr ausführlich mit mir über die Webseite geärgert.

Denn das ist wirklich etwas, allein für die Experience sollte man mal nach Sieges fahren. Dieses Bangen und Hoffen bleibt die Webseite aktiv, rutscht man 500 Plätze in der Warteliste von 6873 auf 7344 hoch. Es ist alles, ein einziges technisches Wunderwerk. Und ich weiß nicht, Daniel, wann sie die Webseite gelauncht haben, war das 2022 oder so?

Vor Corona auf jeden Fall. War das vor Corona noch okay? Dann ist die jetzt auch schon wieder seit einem halben Jahrzehnt so schlimm. Davor war es noch schlimmer. Warte mal, ich hab glaube ich ... Und ich hab mich immer über Daniel Lustig gemacht, der immer die App hatte vom Festival, die quasi auch nur so ein Rapper für die Webseite war. Und die App war halt auch ...

Die App ist eigentlich nur eine Weitererleitung für die Website. Aber die App hat immerhin diese Kalenderfunktion. Die ist ganz cool. Das stimmt. Ja, das stimmt. Das hat sie wirklich. Das hat die Website nicht. Aber ich muss ja mal sagen. Ich war ja aufs Schlimmste vorbereitet. Weil ich kenne ja einfach nur diese ganze Prozedur von euch vom Hörensagen der letzten Jahre.

Jedes Jahr konnte ich Oktober die Uhr nachstellen, dass ihr euch wieder fürstlich über die Stitches-Website aufgeregt habt. Und dass es ja alles Katastrophe ist und Tickets und überhaupt und Warteschlangen und deine Screenshots von irgendwelchen siebenstelligen Wartenummern und so. Jetzt mal hands down. Also ich habe ja natürlich ich jetzt nicht so viele Tickets gekauft, sondern ich habe mich akkreditiert.

Deswegen gekauft habe ich eigentlich nur eine Handvoll, so für die ganz, ganz krassen Sachen, wo wir auf jeden Fall ja rein wollten und kein Risiko eingehen wollten. So, und da muss ich sagen, die Experience war jetzt nicht so schlimm. Also ja, wie bei Braindead war ich auch am Anfang auf Platz 5000 noch was, aber es hat kontinuierlich runtergezählt. Man braucht halt ein bisschen Geduld.

Aber es ist weder abgestürzt, ich bin weder aus der Warteschlange rausgeflogen, noch sonst was. Und als ich dann drin war, konnte ich mir auch das Ticket sofort aussuchen. Die waren 15 Minuten sind es, glaube ich, oder 10, im Warenkorb reserviert. Ich konnte meine Kreditkarten eingeben, ganz normal, und konnte es sofort kaufen.

Also für das, was ich für den Jahren von euch vorher kannte, habe ich Schlimmeres befürchtet. Das nur jetzt mal so vorweg. Immerhin. Weil, wie gesagt, ich habe auch schon andere Vorverkäufe erlebt, wo ja gar nichts ging, wo die Server zusammengebrochen sind, wo keine Ahnung, whatever, man die Seite nicht mehr laden konnte.

Das hatte ich jetzt alles tatsächlich nicht. Also die Experience war und dafür, dass ich Genau. Und dafür, dass ich die Tickets auf einem Berg in Norwegen gekauft habe, auf dem ich 5G hatte, war es echt okay auf dem Handy. Also muss ich sagen, es war nicht so schlimm, wie ich befürchtet habe, aber man braucht halt ein bisschen Geduld. Da hat es weniger Probleme als ich, der hier, keine Ahnung, in seiner eigenen Bude kaum Empfang hat.

Ich hatte wieder Drama, weil ich musste schon wieder zigfach hin und her switchen zwischen Neuladen von irgendwas, dann brauchten sie irgendwie so einen Pin, der nicht akzeptiert worden ist aufgrund meiner Netzstärke hier. Und bei Braindead stand ich kurz vor Schaum im Mund. Bei den anderen ging es dann später, aber ich muss auch sagen, dieses Jahr hielt es sich tatsächlich einigermaßen in Grenzen, zumindest bei den drei Tickets, die ich mir dann halt offiziell gekauft habe.

Ja, also muss ich sagen, da fand ich sogar eher dann die Akkreditierungsregistrierungen, also die Filme, die man sich dann mit unserem Presseticket holen muss, das fand ich sogar noch fast schlimmer, weil das undurchsichtiger war. Weil dann klickst du irgendwie auf Buchen und dann kriegst du aber erstmal keine Bestätigung. Dann hast du ein Delay drin.

Dann irgendwann poppt ein Fenster auf, so von wegen ja, akzeptieren. Dann steht die Hälfte nur auf Spanisch erstmal da, wo du die Seite auf Englisch stehen hast. Und dann hast du erstmal nicht gecheckt, ist das jetzt reserviert oder nicht. Dann musst du erstmal die Reservierungen suchen, weil die kannst du nur filtern.

Und okay, da war ich auch so ein bisschen von verzweifeln. Also das war fast schlimmer als das Ticket kaufen, muss ich sagen. Ja, ich muss gerade, weil es fällt mir gerade siedend heiß auf, ihr dürft jetzt live dabei sein. Was hast du vergessen jetzt zu holen? Tino, muss ich jetzt so ein Ticket kaufen?

Ja. Und zwar für... Nee, warte, ich muss kurz gucken. Ja. Wir können ja schon mal sagen... Achso, ja, ich hab einfach, also ich hab in drei Chargen die Tickets gekauft. Das eine Ticket für... Hä, wollt ihr mich verarschen? Also ich hab vom Ticket von Sieges bisher als Tickets bekommen. Also ich habe für 150 Euro Tickets bestellt.

Ich habe als einziges Ticket als E-Mail bisher Ikatan Dara bekommen. Sonst noch gar keins. Noch kein einziges E-Mail wurde zugestellt. Das hatte ich vor 6, 7 Jahren auch schon mal, wo die dann so waren, ja, da hätte ich die Webseite nicht schließen dürfen. Aber das Geld ist weg. Das Geld ist abgebucht, ja.

Okay. Also ja, die Tickets müssen demzufolge ja auch gekauft sein, aber dann muss ich jetzt halt diesem Dienstleister vor Tickets.pro den Sieges da irgendwie beauftragt hat, schreiben, dass ich gerne die PDFs hätte ... Und da erinnere ich mich nur mit Schaudern zurück. Und das fällt mir jetzt nämlich auch nur auf, weil Daniel ja gerade gesagt hat, mit diesem Pin und so, dass das immer auch so, das war die letzten Jahre auch immer so, man kriegt die E-Mail mit den Tickets nicht so eine Minute später, sondern manchmal Stunden später.

Ja, das war bei mir aber auch. Die kam auch so 200 Stunden später, ist die E-Mails. Ich habe das Ikatandara-Ticket um 15.44 Uhr bekommen. Das habe ich irgendwann um 12.05 Uhr gekauft. Ja, das war bei mir auch. Ja. Und die anderen hab ich noch gar nicht bekommen. Falls meine Freundin den Podcast gerade hört, dann ich mach nur Spaß.

Keine Sorge, es haut alles hin. Mach nur nicht. Das ist eine sogenannte dramaturgische Zuspitzung für die Zuhörenden. Aber ich kann hinzufügen, falls du noch ein Ticket für Braindead haben willst, ich glaub, ich hab noch eins übrig. Wir haben vier, ja. Ich hab auch zwei. Theoretisch. Ich hab sie, ich hab sie schon. Das ist alles wieder etwas, was man nicht mehr sagen darf. Nämlich richtig scheiße.

Mann, ja okay, das muss ich auch schreiben. Dass du dich jetzt noch um die Tickets kümmern musst? Ja. Dann schreib dir das mal auf. Ich hoffe, du weißt noch, was wir alles gucken wollen. Ja, ich hab ja eine Liste gemacht. Ich hoffe, du weißt doch, was du alles bezahlt hast. Ja, stimmt. Ah, sind da Details drin?

Ja, aber sind da Details drin? Am Ende schicken sie mir einfach nur das Geld zurück. Dann wäre es mein erster Sieges-Aufenthalt, wo ich einfach gar nichts gucke. Habt ihr schon was? Ja? Außer? Außer Ika Tandara und die Pressekonferenz mit dem Hope-Regisseur. Da habe ich ein Ticket. Ja, cool. Da habe ich doch heute Abend noch was Schönes zu tun.

Aber wollen wir die Leute nochmal abholen, überhaupt, zum Rahmen? Genau. Ja, mir ist der Spaß. Mir ist die Laune jetzt verdorben. Andrea, erzähl du doch mal. Erzähl doch auch erst mal, wie kann das denn sein, dass du, wenn du es auch nur in so einem Nebensatz ganz verschämt erwähnst, auf einem Berg mitten in Norwegen stehst, an einem Donnerstag um 12 Uhr.

Was war da denn los? Oder ist das Geheimnis? Ach so, okay. Gut, dann erzähl mal, wo du die nächsten zehn Tage bist. Na, von Norwegen geht's gleich in die Sonne. Geil. Ja, nee, wir haben es ja schon gesagt, also unsere Dauerstammhörer hier wissen es ja von den letzten Jahren. Wir hatten ja immer auch Specials dazu.

Das CIDES Film Festival steht wieder an vom 8. bis 18. Oktober und wir werden vor Ort sein ab dem 10. bis zum Schluss. Und dort einiges auf jeden Fall mitnehmen. Und diesmal, ja, wie gesagt, Premiere zum ersten Mal Zutritt am Start in voller Besetzung. Und können natürlich dann auch entsprechend von vor Ort sicherlich mal die ein oder andere Impression gleich rüber schicken.

Und ja, ich bin auf jeden Fall schon jetzt, wo ich das erste Erlebnis schon mit den Tickets hatte, bin ich natürlich sehr gespannt auf alles vor Ort und wie der Vibe da so ist. Und ob das vergleichbar vielleicht auch mit dem Slash ist oder so. Ich kenne ja auch bisher nur hier die Gefilde aus unseren Landen.

Deswegen, da bin ich sehr gespannt. Was gucken wir denn alles für Filme? Erzählt ihr doch mal, ihr habt ja deutlich mehr Tickets, weil ich habe ja, ich weiß nicht, ob es der eine oder andere mitbekommen hat, ich habe ja nur eins. Ich weiß nicht, ob ich es schon erzählt habe. Ja, wir können ja mal so ein bisschen, es ist jetzt nicht alles durchgehen, ist doch gar nicht die Idee, sondern vielleicht mal so ein paar Highlights rauspicken, wo wir, ja, mit großen Augen draufschauen, vielleicht Erwartungen haben in Richtung, das könnte der nächste Banger irgendwie sein. Was haben wir denn da?

Was ist für dich denn ganz oben mit dabei, Daniel? Wo du sagst, da freue ich mich richtig doll drauf. Ika Tandara. Da habe ich gehört, Tino hat ein Ticket. Da hat ein Ticket. Das wäre bestimmt geil. Ja, ich habe gehört, der soll ordentlich auf die Fresse geben und ordentlich saften und da bin ich gespannt drauf. Also, da habe ich Bock drauf.

Keine Ahnung, ich freue mich, also tatsächlich freue ich mich momentan am stärksten, aber das ist halt auch deswegen, weil es halt der erste Film ist, den wir da sehen werden, oder ich zumindest, ich sehen werde, freue ich mich jetzt halt, wenn wir am Anreisetag direkt abends ins größte Kino vor Ort gehen werden, um uns Braindead anzuschauen.

Und ja, vielleicht mag es nicht die 4K-Version sein, oder nicht die komplette 4K-Version sein, die wir da sehen werden, aber Peter Jackson wird da sein, wenn ich es richtig verstanden habe. Und ich sage so, ich kenne Braindead nur von der VHS-Kassette oder halt irgendwelchen Raubkopien oder irgendwelchen DVDs. Nicht mal von der Laserdist.

Nee, Laserdist war so ein Format, das hat sich bei uns nicht so ganz durchgesetzt. Da hatte keiner ein Gerät, wirklich. Oder geschweige denn die entsprechenden Scheiben. Und ja, deswegen also meine erste Freude, meine erste, die erste, der erste Berg der Freude, sag ich mal, der wird glaube ich schon direkt am 10.10. sein.

Da habe ich schon sehr viel Lust drauf und ich bin froh, dass wir uns so direkt irgendwie bei dem Ticketshop eingeklinkt haben, um halt noch Tickets zu kriegen. Ja, auf jeden Fall gehe ich mit, habe ich auch richtig Bock drauf. Also das Sport auf der Leinwand zu erleben mit Publikum ist, glaube ich, schon geil. Und dann Peter Jackson am Start.

Und ja, auch wenn es nur irgendwie eine fünfminütige Präsentation wird von irgendwie 4K-Material von mir aus. Aber überhaupt das Ding mal auf der Leinwand zu sehen, ist, glaube ich, richtig nice, ja. Aber man hat echt keine Ahnung, ob man zehn Minuten sehen wird, 120, das ist völlig unklar, ja? In der Pressemeldung stand ja nur, er bringt eine unfertige 4K-Version mit.

Aber das ist auch eine Frage, was ist denn eine unfertige 4K-Version? Also fehlen denn noch drei, vier Layer, um die Schärfe? Wird es dann so hin und her wechseln? Nee, ich glaube, da steht ja im Programmablauf steht ja wie drin, Peter Jackson Vorwort, dann irgendwie Präsentation, 4K-Version und dann halt Film. Also ich glaube schon, dass das eher so eine, wie so eine Demo wird, wo er halt zeigt, so wird es dann aussehen irgendwann.

Ah, okay, damit wir es uns danach nochmal von der VHS angucken. Ja, genau, damit wir es danach nochmal in der Schrabbelversion zu sehen. Also, deswegen, ich denke auch, das wird irgendwie fünf bis zehn Minuten wahrscheinlich einfach nur ein Ausschnitt. So wird es nachher irgendwie sein und dann gibt es die normale Version, ja. Bist du dir sicher? Weil auf der offiziellen Webseite, also die Pressemitteilung kriegen ja nicht alle, aber auf der Webseite steht European Preview of the 4K Restoration.

Ja, aber Preview, aber das ganze Ding, Keine Ahnung. In der Pressemeldung steht halt, es ist halt eine unfertige Version. Ja, aber gucken wir dann 45 Minuten Schnipse und dann nochmal den ganzen Film? Nee, glaube ich nicht. Also entweder ist es wirklich nur so 5-10 Minuten wirklich 4K, einmal eine Demo und dann der normale Film. Oder es ist halt wirklich so eine 40% Bearbeitete, wo einfach noch nicht alles 100% ... Weil das Ding, da sind ja auch schon ...

Also es sind ja auch Screenshots dabei, die für mich schon nach der 4K-Version aussehen. und die sind schon recht weit hinten im Film zu finden. Also vielleicht auch, dass es ab und an mal hin und her wechselt. Das könnte ich mir halt vorstellen, dass er halt nicht alle Teile schon irgendwie geschaffen hat. Ich meine, der Film macht so zwei, drei Breaks.

Könnte ja zum Beispiel sein, dass der gesamte Anfang da. In der Wildnis, dass der vielleicht schon scharf ist und dann kommt erst mal ein bisschen unscharf oder was weiß ich. Ich bin auf jeden Fall gespannt. Peter Jackson ist da, mir guckt Brainerd auf der Leinwand. Der Film geht 105 Minuten, das ganze Event geht 126. Da lässt sich schon einiges draus ableiten.

Lass ihn 20 Minuten labern und dann geht's los. Ja, eben. Oder halt 15 Minuten irgendwas zeigen und dann kommt der Film. Weil halt nur 20 Minuten für labern und was zeigen ist schon wenig. Aber auch das, also es bleibt spannend bis zur letzten Minute quasi. Gucken wir die Dokumentation über Bruce Dern von unserem Lieblings- Trash-Regisseur Mike Mendes. Dafür habe ich jetzt kein Ticket.

Ich auch nicht, aber das hat mir ganz gut gefallen, dass da Mike Mendes wieder so random irgendwie auftaucht, dass er jetzt diesmal eine Doku über Bruce Dern gedreht hat. Aber dafür habe ich auch kein Ticket. Ich habe Tickets für The Psycho und Half, bin aber noch gar nicht da zu dem Zeitpunkt. Das ist auch leider... Ja, nicht dazu im Zeitpunkt ist ein gutes Stichwort.

Das ist halt so schade, dass wir The Cycle verpassen, auf den hätte ich echt Bock gehabt. Und auch, welcher war es noch? Welcher läuft auch so früh? Das weiß ich nicht. Es waren zwei, die so früh laufen und nicht mehr wiederholt werden. Das war so, wo ich auch dachte, aber würde ich auch gerne sehen.

Ich meine, The Cycle können wir theoretisch noch am 18. gucken, aber am Dramontana. Nee, da ist schon die Abreise. Ach so, ja, nee, wir bleiben bis zum 19. Ah ja. Es ist aktuell aber ausverkauft, aber da findet sich dann doch manchmal noch so ein kleines Plätzchen. Ja. Deswegen, also da, weil was ein Fehler ist, wo ich dachte, es würde mir in den ersten ein, zwei Jahren passieren, aber er zieht sich bis 2026 durch, ist nicht zu verstehen, dass ein Uhr am 10.10.

Halt sehr, sehr früh am 10. ist und nicht sehr, sehr spät. Also man denkt irgendwie so, wenn man hört, ein Uhr am Samstag, dass das quasi so Sonntag früh ist. Aber ja irgendwie, wenn man jetzt so früher Fernsehen geguckt hat und es kommt ein Film irgendwie um 0.45 Uhr nach ARD, kommt der nicht am Sonntag, sondern da kommt halt noch Samstag. Samstag Nacht, ja, ja.

Und da habe ich mich auch letztes Jahr richtig mit Sons of the Neon Night ins Knie geschossen, der eh um 3.45 Uhr angefangen hat, aber halt quasi eine Nacht vorher. Wo ich nicht ausreichend vorgeschlafen hatte und dann da mit fünf Minuten Schlaf, fünf Stunden, fünf Stunden Schlaf, da dem Tod näher ist, dem Leben in diesem Film drin.

Ja, man muss schon einiges bedenken. Das sind eh die fiesen Zeiten. Das ist leider auch schade, dass zum Beispiel, ich hätte gerne Black Sheeps gesehen, weil ich mag es in den ersten Stunden echt gerne. Aber der läuft ja leider wirklich nur in solchen Nächten mit drin. Ja, aber da musst du mal hingehen.

Das gehört dazu. Ja, da war alles schon ausverkauft. Ja, aber für Presse gibt's vielleicht noch. Also so kurz vorher. Aber du musst schon mal eins von diesen Screenings, was um 1 Uhr erst anfängt, musst du schon mal mitmachen. Und ich kann dir aus der Erfahrung sagen, das geilste ist, wenn man den ersten Film sehen will und den letzten, weil dann schläft man einfach den zweiten Film durch, da ist er natürlich aber auch super laut, es wacht komplett verspannt auf, hat ja auch nur eine ungefähre Einschätzung, wie lange der geht, weil man kriegt da auch angezeigt, also jetzt zum Beispiel so Cycle Half und Hello Warrior fängt am Samstag, dem 10.

Um 1 Uhr an und man weiß, es geht 298 Minuten, aber wann welcher der Filme genau anfängt, das Das bleibt ein sicheres Geheimnis von Sieges. Das wäre ja zu schön, wenn man wüsste, ja, ich will noch Hello Warrior gucken, der übrigens leider sehr scheiße sein soll. Ich will Hello Warrior schauen, ich muss erst um 4.45 Uhr am Kino sein.

Nee, ist man mal lieber um 4 Uhr da. Ja, das klingt auf jeden Fall eine Experience, weiß ich noch nicht, ob ich das überlebe. Aber ja, deswegen Black Sheep ist leider nur in so einer Nacht mit drin, fand ich ein bisschen schade. Wo ich auf jeden Fall noch Bock drauf hab, wo ich mich darauf freue, ist dieser Family Fears Another Night of Terror.

Das ist der neue vom History of the Cult Regisseur. Da freue ich mich sehr drauf. Da bin ich wirklich sehr gespannt. Genauso The Face of Horror, der neue von der Regisseurin von Lovewitch. Ich mag den Stil total gerne, wobei ich Lovewitch auch ein bisschen verschleppt finde. Mal gucken, ob sie das vom Pacing besser hinbekommt. Aber diese 70s-Asthetik mag ich sehr gerne.

Bin ich sehr gespannt. Und natürlich sind wir, glaube ich, auch alle gespannt drauf. Gleichermaßen ist dieser Abandoned. Dieser neue Found-Footage-Horror, der laut ersten berichten von der Premiere, der 2026er Blair Witch sein soll, der wieder komplett back to the roots geht, der Regisseur geht überall hin und ja, schwadroniert von wegen, er hat wie damals, er hat seinem Cast kein Script gegeben, alle scarce sind echt, keiner wusste, wann was passiert.

Damit rühmt er sich halt, mal gucken. Ob das standhält. Was für eine Wortmeldung von Daniel? Ja, ich weiß gar nicht. Ich würde es eigentlich gar nicht so hören. Ich habe so viele Sachen jetzt schon einfach auf die Liste gepackt. Ich kacke hier halt leider von meiner Leitung her ständig ab. Deswegen kriege ich nicht alles an den Gesprächen mit.

Oder habe jetzt hier die bisherigen... Ja, wir haben gerade ein paar technische... Das, was du gedacht hast, wo du dachtest, es würde um Abandonn gehen, war auch Leviticus. Wir haben wieder den Streich spielen wollen. Außerdem hat man das doch bis dahin eh vergessen. Und jetzt scheint die Leitung auch wieder weg zu sein oder eben ist endgültig die Mine vereist.

Ja, worauf ich auch noch Bock hab, aber ich weiß nicht so genau warum, außer diese Meldung, dass der halt bei Toronto für Millionen wieder über den Tisch gegangen ist, ist River. Ja, ach, wenn River war's, das ist die meinte ich. Der läuft nämlich auch leider nur vor dem 10. Das hoffe ich nicht. Warte. Weil dafür gab's nämlich auch keine Tickets mehr. Ich breche ab, habe ich wieder so idiotisch Tickets gekauft, dass ich wieder Tickets für Filme habe, wo ich gar nicht da bin? Also ich meine, River läuft nicht nach dem 9.

Na, das... Weil River und Cycle waren das. Da habe ich nicht gleich lügen. Doch, klar, am 18. noch. Ja gut, okay, ja, am letzten Tag, wie gesagt, bin ich ehrlich da, da habe ich nicht geguckt. Ja stimmt, aber um 10 Uhr morgens. Ja, da kannst du ihn noch gucken. Ja, wenn er nicht ausverkauft wäre. Da muss man aber ein bisschen pokern immer, weil es gibt am 18.

Auch diese Marathon-Screenings, wo halt quasi noch drei, also in den drei größten Kinos laufen jeweils drei bis fünf Filme hintereinander. Da kann man immer noch relativ viele von denen mitnehmen, für die es keine Tickets gab. Aber dieses Jahr befürchte ich auch, dass da halt nur Sachen laufen, die wir eigentlich schon gesehen haben und ein, zwei, die wir nicht gesehen haben.

Aber ich habe mir für den Sonntag deswegen auch nochmal Marathon-Tickets geholt, um da eventuell River mitzunehmen oder The Cycle oder auch Half. Aber wahrscheinlich habe ich wieder aufs falsche Kino gesetzt. Letztes Jahr habe ich auch für das Auditorial, für den großen Saal geholt und hätte gerne alle drei gesehen, die im Brado liefen.

Aber so ist das dann. Ein bisschen Forstest immer. Und am Samstag kommt noch die... Ja, sag du, Daniel. Nein, ich mach. Daniel ist komplett gebrochen von seinem Internet. Und Samstag kommt noch die Sessio Sorpresa. Da freuen wir uns auch immer drauf. Da kommt nicht der Überraschungsfilm. Und da haben wir bisher nur wirklich außerlesene Scheiße gesehen.

Zum Beispiel Barbarian. Und Daniels persönlichen Hassfilm. Ich mir fällt da ja nicht ein, wie er heißt. Ja, da warst du nicht da in dem Jahr. Ich habe den da schon vorher gesehen und schon The Assignment. Oh, mit dem, wo sie schwanger werden wollen? Ja, ja. Oh, ja. Den habe ich da als Überraschungsfilm gesehen und man freut sich dann ja so drauf. Und dann ist es irgendwie noch schlimmer, wenn der Film scheiße ist.

Dann habe ich diesen Assignment gesehen als Überraschungsfilm. Ja, da haben wir uns auch Tickets gekauft. Ich bin gespannt, was wir dieses Jahr kriegen. Bevor ich jetzt noch mal abkacke, würde ich gerne einmal kurz durchballern, was ich noch irgendwie jetzt hier auf der Liste habe. Upiro, Sender, The Devils, da freue ich mich auch drauf.

Phase of Horror habe ich auch auf der Liste. Girl in the Night, ich habe noch einen Film namens Eleven und The Mage. Nobody, ein Anime, auf den ich sehr gespannt bin. Breeder, Grind, Samurai and the Prisoner habe ich Bock drauf. auf Spiral, habt ihr ja schon gesagt. Den Samurai in the Prisoner, habt ihr den beim Filmfest Hamburg nicht mitnehmen können?

Nein. Ah, okay. Das ist auch eine Backstory bei Daniel dahinter wäre. Wieso? Weiß nicht, ist gar nicht so traurig. Ich konnte den halt nicht mitnehmen an dem Tag, an dem er hier auf dem Hamburger Filmfest lief. Und traurig bin ich jetzt, wie gesagt, nur anhand meiner beschissenen Internetleitung, dass ich nicht richtig zu Wort komme, und ob des beschissenen Parktickets, das mir so ein Hurenkind von Ticketverteiler auf dem Pennyparkplatz gegeben hat.

Weil ich eben mal kurz... ... ... Ja, da spricht nochmal wieder meine niederländische Soundbar mit uns. Und ich hab mir schon fast wieder verangst in die Hose gekackt, weil ich mich erschrocken hab. Weil sie ja immer auf der Lautstärke ist, wie ich zuletzt gestern in Firmary geguckt hab. War es jetzt aber, also ich mein, war es jetzt das Schimpfwort, was ich benutzt habe?

Nee, sie kann ja nur meine Reaktion jetzt gehört haben. Dich hört man ja gar nicht, du bist ja auf meinem Kopf. Also du bist ja nur auf den Kopfhörern. Das, was ich jetzt wieder von mir gegeben hab, weiß doch vollländisch. Ich hätte sehr gerne jetzt ein Anliegen an meine Sprachassistentin. Ich weiß nicht, ich weiß nicht, was das Triggerwort ist. Aber dich triggert jedenfalls Parkticket. Ey, wirklich.

Ich hab's, ja, ich hab's vergessen. Ich hab vergessen, eine Parkscheibe reinzulegen. Aber ich hab ja gesehen, ab wann mir dieses Ticket ausgestellt worden ist. Ja. Und ich war keine zehn Minuten in dem Ding drin. Ich hab eine Sache gekauft, die hab ich bezahlt, bin wieder raus und hatte dieses Ticket dran kleben.

Ist okay. Ich bin bereit, diese Strafe, also ich hätte eine Strafe hingenommen, aber jetzt mal ehrlich, ich war, ich hab auf die Uhr geguckt, als ich festgestellt hab, mir klemmt da so ein Zettel unter dem Scheibenwischer. Ich war da keine 10 Minuten in dem Laden drin und soll dafür jetzt 30 Euro bezahlen.

Das steht in keinem Verhältnis. Also wirklich, in 20 hätte ich noch 10 Knirschen hingenommen. 15 Euro hätte ich gesagt, ah ja, okay, dumm, hätte ich die Scheibe reingelegt. Aber 30 Euro, dafür, dass ich nochmal eben kurz was schnell aus dem Supermarkt rausholen wollte, was ich brauche, da denke ich mir halt auch...

Oh nein, da bricht auch noch das Internet wieder ab. Das ist natürlich doppelt ärgerlich, wenn man eh schon sauer ist und sich seinem Ärger Luft machen will und dann geht technisch noch was schief. Das ist aber heute wirklich der ja, da wurde wahrscheinlich gleich schon das Inters DSL geschlagnahmt. Ja, und da leuchtet das beruhigende Offline-Schild neben Daniels Namen.

Wir sind zwar eh schon am Ende, aber wir reden jetzt einfach noch ein bisschen vor uns hin, bis er vielleicht nochmal kurz auftaucht und diese spannende Parkticket-Geschichte zu Ende erzählen kann. Ja, da ist er wieder. Ja, kurz in dem Laden drin. Sogar beim Wüten. Weil ich jetzt mich irgendwie mal über was aufrege.

Also ich sag mal so, ich finde das ist jetzt für mich tatsächlich ein Grund zu sagen, ich gehe jetzt erstmal oder ich fahre jetzt nicht mehr dahin. Weil das steht für mich echt nicht im Verhältnis. Und das mag man wirklich sehen, wie man will. Und ich verstehe, dass da auch Leute sagen, oh, die haben doch vollkommen recht, soll er die Scheibe da hinlegen? Ja, ist okay.

30 Euro bei sieben Minuten finde ich ein bisschen zu viel. Ganz einfach. Und sowas verhagelt mir die Laune. Vor allem, wenn ich dann noch so eine scheiß Internetleitung hier gerade habe, und ich versuche die ganze Zeit irgendwie einen Satz zu sagen, der niemals ankommt. Ich bin jetzt raus. Crawler habe ich...

30 Euro für sieben Minuten habe ich auch nur auf der Reeperbar nach deinem Geburtstag bezahlt. Das hat mir meine Mama nämlich noch vorgespielt, was ihr geredet hat, wo ich der Folge nicht da war. Spät, aber ich hab's noch mitbekommen, ihr Halunken. Ja. So, und apropos spät, aber noch mitbekommen, Sieges nehmen wir natürlich wieder live vor Ort auf. Da werden wir dann alle drei identische Internetverbindungen haben, nämlich entweder sehr gut oder gar keine. Oder gar keine.

Nee, aber Sieges war internetmäßig immer sehr gut zu uns. Ey, jedes Land ist besser im Internet als Deutschland. Ja, okay, das stimmt natürlich auch wieder. Ja, und ich glaube, jetzt haben wir unseren Vorfreude. Also ich freue mich auch noch stark auf diese Modern Art Masterpiece Making Stanley Kubricks Full Metal Jacket Doku, die zweieinhalb Stunden geht.

Aber leider wird das wahrscheinlich auch eine Doku sein, die man irgendwann später erst schauen wird. Denn die ist um 12.20 Uhr gelegen und blockiert damit quasi vier andere Filme mit ihrer Überlänge und dieser Uhrzeit. Aber es kommen halt auch wieder echt viele gute Dokus. Das ist halt auch sehr, sehr toll.

Also wir werden wieder viel mehr gucken. Du konntest mit dem einen Saal ja leider nicht bestellen. Was kann man nicht? Achso, den kleinen Saal, ja. Da musst du eine E-Mail hinschicken. Da kannst du per E-Mail reservieren. Ja. Ja, aber das ist, nee. Das ist mir jetzt zu viel Action. Da überlege ich kurzfristig, was ich da mache.

Ja, eben, ich auch. Jedenfalls sind wir da. Wer auch da ist, kann Hallo sagen. Genau, sagt Hallo. Wir sind viel da. Auch in fast allen Locations. Ab dem 10. André und ich fliegen auch zusammen. Genau, Daniel, das kannst du noch mal erzählen. Wieso fliegst du von München? Oder war das ein Gag? Nein, das ist kein Gag. Und ich hoffe, ich kann diese Geschichte zu Ende erzählen. Ich bin gespannt.

Also, No Way Down, Victorian Psycho, Battle Lieutenant Tokyo, Inherit und Crawler. Das sind auch noch Sachen, die ich auf der Liste habe. Da freue ich mich auch drauf. Einmal das abgehakt. No Way Down. Ach stimmt, No Way Down habe ich noch beim Slash gesehen. Und ich würde sagen, lass ihn ruhig auf der Liste drauf.

Ja, jetzt ist es eh zu spät. Also, jetzt zieh ich es doch durch. Okay. Ja, warum fliege ich von München aus, obwohl ich in Hamburg wohne? Gute Frage. Naja, weil es tatsächlich günstiger ist. Von Hamburg aus erste Klasse zu viert als Familie mit dem Zug nach München zu fahren und von dort zu fliegen als von Hamburg direkt. Ich zahle weniger als die Hälfte.

Ich zahle weniger als die Hälfte. Ja, ich habe ein bisschen längeren Weg, aber jetzt mal ehrlich. Der Hamburger Flughafen hat sie nicht mehr alle. Also ich kann es nicht mehr anders sagen. Ah, ist der logistisch schon immer irgendwie schwierig gewesen, wenn ich sogar schlecht, und jetzt halt auch von den Preisen her, es ist wirklich, jetzt, wo man das mal wieder so verglichen hat und wo es halt auch wirklich, wo man halt auch drauf achtet, was du halt bezahlst für Flüge, weil es jetzt auch irgendwie nochmal einen ganz anderen Stellenwert eingenommen hat mit dieser ganzen beschissenen, Spritpreis Kriegstreiberei da und ja, also wir würden halt das Doppelte pro Person zahlen das ist krass Für vier Leute. Ich meine, ich habe eine Familie. Was soll ich sagen?

Ach so, das erklärt die vier Leute. Ja. Nee, aber das steht in keinem Verhältnis. Und dann setze ich mich doch erste Klasse irgendwie in den Nachtzug und weiß nicht, und fliege am nächsten Morgen von München. Also da nehme ich den Aufwand gerne auf mich. Ja, wir haben auch diese Flugpreis, den günstigsten zu finden, ist auch immer ganz absurd.

Wir haben jetzt auch irgendwie Aufgabe-Gepäck einen Koffer, aber zwei Board-Dinger, die waren dann aber günstiger, wenn man noch einen Sitzplatz nimmt, wo noch Handgepäck inklusive ist, als das Handgepäck so dazu zu buchen. Also ich finde auch, ich weiß gar nicht, ich denke, ich fühle mich immer so, als ob man das irgendwie studiert hätte haben müssen, wenn man einfach nur so einen Flug buchen will. Es erscheint mir immer wie ein kleines Wunder, dass man am Zielort ankommt.

Ja, inzwischen auf jeden Fall. Vor allem, wenn du halt irgendwie, weiß ich nicht, nicht das Glück hast, in der Nähe eines großen Flughafens oder in einer größeren Stadt zu leben, wo ein Flughafen ist. Ja, und wie gesagt, bei uns war auch, also im Zug nach Berlin zu fahren und von da zu fliegen war günstiger.

Ja, gut, das ist ja wirklich bucklig. Also, ich verstehe es auch ehrlich nicht. Und Hamburg, weiß ich nicht. Ich verstehe, also, da erschließt sich mir auch nicht der Sinn, was das Ziel von diesem Flughafen sein soll. Möchte man gerne mehrere Leute da irgendwie befördern oder hat man irgendwie nur einen elitären Kreis im Sinn, der sich das dann leisten kann, von Hamburg aus zu fliegen als Hamburger?

Also, ich weiß nicht. Vielleicht würde man nur Messebesuchende haben oder nur Geschäftsreisende. Ja, aber wie attraktiv. Nein, nein, das Problem ist ja, dass, der Grund ist ja, dass Hamburg für die Fluggesellschaften irgendwie halt die Steuern so erhöht hat, wegen halt CO2-Umlage und so weiter und gerade eben die Billigflieger Rewiner und so haben dann gesagt, nö, dann fliegen wir halt weniger und zahlen wir halt auch weniger.

Und deswegen haben die halt alle ihre Flugkapazitäten halt eingeschränkt. Aber deswegen kosten die Einzelflüge dann mehr, weil sie nicht mehr so oft fliegen. Plus Nachflugverbot. Und die haben halt auch einige Ziele gestrichen komplett. Du kannst ja längst nicht mehr so viele Ziele fliegen wie noch vor zwei Jahren, weil sie das alles eingedampft haben.

Ja, da frage ich mich halt, welchen Status man als Hamburg da irgendwie vertreten möchte mit so einem eher spärlichen Angebot. Ey, ich kann es verstehen, dass die Flugzeuge nicht über die Wohnsiedlung brettern sollen, noch und nöcher. Alles okay, so, aber dann könnte man andere Mittel und Wege finden, meiner Ansicht nach.

Und einen Flughafen haben oder nicht haben, ist, glaube ich, dann auch nochmal eine Entscheidung, die für eine Stadt, die sehr Größe, doch schon eine Rolle spielt oder wichtig ist, so. Also, ja. Ja. First World Problems. Aber echt. Ich freu mich auf Stitches. Aber genau sowas hat ja Christina Lindberg dann, nachdem sie Thriller gemacht hat, als Chefredakteurin für diese Flugzeile-Schrift, geschrieben und so schließt sich der Kreis der heutigen Folge. Da sind wir wieder.

Meine Leitung ist wirklich katastrophal. Ich breche permanent ab. Ich hör jetzt hier auch auf. Ich verabschiede mich an dieser Stelle. Schon mal vielen Dank. Wir sind durch. Vielen Dank an alle Zuhörenden. Ich würde sagen, wir melden uns auf Sieges das nächste Mal, oder? Ja, klar. So wie wir es eigentlich immer gemacht haben. Da fange ich mein kleines Mikro ein. Ich muss ja Gott sei Dank, es ist schade, dass mich keiner gefragt hat, aber ich brauche ja auch fast 25 Minuten bis zum Flughafen von zu Hause, von der Haustür.

Was in Berlin wenig ist. Ja, also ich habe mich neulich getraut, eine Stunde vor Abflug das Haus erst zu verlassen. Da ist alles hingewiesen. Da darf natürlich nichts mit dem Security-Check-In schiefgehen, aber easy. Und wir reden von dem neuen Flughafen. Ja, ja. Okay. Ey, wir hören uns aus Sieges, würde ich sagen. Wir sehen uns spätestens in Sieges.

Wohl, André, dich sehe ich ja schon immer morgen wieder. Stimmt, wir sehen uns Samstag. Oder? Wann landet ihr denn, Daniel? Wann landet ihr? Boah, wir fliegen so früh, dass wir auch schon relativ früh da sind. Ihr seid früher da als wir. So mittags rum sind wir schon da, ja. Ah ja, okay. Dann könnt ihr ja schon mal die Bändchen für alle abholen.

Wir müssen erstmal unsere Unterkunft finden. Wir müssen erstmal unsere Villa finden. Und dann erstmal schön setteln. Und ich denke mal, wir werden auch ein bisschen was einkaufen und so. Und dann ganz entspannt arbeiten. Der erste Film ist ja eh 23.15 Uhr, oder? Ja, ja. Ich würde sagen, wir werden alle schön essen.

Erstmal am Samstag, oder? Ja, ich denke. Also von natürlich voraus vorbehalten, das ist keine Flugverspätung, aber das passiert ja wirklich sehr, sehr selten. Und dann nehme ich André natürlich auch unter meine Fittiche, denn es fährt zwar auch also Siege ist auch zugmäßig sehr gut angebunden, aber dann zu Fürth mit einem Taxi, sind irgendwie 15 Euro pro Person.

Das ist halt einer dieser Luxus, den man sich da mal leisten kann. Ich weiß nämlich noch vor zwei Jahren, als ich angekommen bin, und zwar Zugstreik. Und ich stand da einfach so wie in so einem Zombie-Apokalypse-Film, ganz allein an diesem Bahnhof, wo wirklich niemand war und nur so eine umgeworfene Mülltonne da lag.

Und ich dachte so, okay, was ist hier los? Weil natürlich stehen auch nirgendwo Schilder, weil die streiken so effektiv, dass auch die Leute, die die Schilder aufstellen sollten, auch gestreikt haben. Aber mit den Bussen kann man auch ganz entspannt fahren. Aber nichts dagegen als der Flughafen, als diese Ballerei war, wo ihr einen Tag vorher abgereist seid.

Wo noch die Unabhängigkeitsbewegungen in Spanien, in Katalonien noch ein bisschen vehementer waren. Ja, das war Karma. Ja, das war wirklich Karma. Drei Stunden später wäre es eng geworden. Aber man kann auch mit dem Bus ganz entspannt fahren, muss ich sagen. Das habe ich ja letztes Mal gemacht. Das war wirklich das gegen echt in Ordnung.

Ja, aber da gucken wir mal. Je nachdem, wie geschafft wir sind, aber so mit dem Taxi oder ob uns ein Taxi zu Führt überhaupt mitnimmt, da lassen wir uns überraschen. Das erfahrt ihr alles in Ausgabe 237. Genau. Tschüss. Bis dahin, bleibt gesund. Tschüss. Tschüss.

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