Genre Geschehen

Folge 238 - Insekten am Stiel feat. Max und Flo vom SHIVERS Filmfestival

Dienstag, 27. Oktober 2026 · 1 h 12

MP3

Shownotes

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In Konstanz geht das Genre um - vom 29.10. bis 1.11.2026 findet wieder das SHIVERS Filmfestival im Zebra Kino statt. Max und Flo vom Festival-Team sind vorbei gekommen, um mit uns einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Kuratierung, Zeitpläne, Kurzfilme und ein super geheimer Eröffnungsfilm. Ob wir ihnen alle Geheimnisse entlocken konnten, hört ihr in der Folge.

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Dann von da direkt, Tino, musst du mich jetzt korrigieren, wenn ich falsch liege, auf irgendwas Hard-Tech-What-the-Fuck-Party-mäßiges. Ich kenne mich ja auch aus in euren elektronischen Bubbles. Gut genug, glaube ich, ja. Okay, ich glaube nach Dortmund, um da aufzulegen und sich nicht um die Ohren zu schlagen.

Und ja, auf jeden Fall hat er alles gemacht, nur keine Filme geguckt. Und deswegen lässt er sich heute entschuldigen. Aber wir haben dafür ganz wunderbare Gäste heute nochmal wieder, denn wir wollen ein bisschen sprechen über ein Filmfestival. Nach dem Festival ist vor dem Filmfestival, denn es wird heute um das Schivers gehen und da werden wir heute ein bisschen hinter die Kulissen schauen und ich heiße euch willkommen in unserem wunderbaren Podcast. Schön, dass ihr da seid. Hallo.

Hallo. Wollt ihr euch einmal kurz selber einmal vorstellen für unsere Hörerschaft? Wer seid ihr und was macht ihr beim Festival? Ja, gerne. Vielen Dank, dass wir dabei sein dürfen. Ich bin der Max. Hier sitzt Florian neben mir. Hallo. Genau, wir sind ehrenamtlich beim Schivers. Alle sind ehrenamtlich beim Schivers.

Ein ehrenamtlich organisiertes Festival seit 2015. Und wir sind tatsächlich auch von Anfang an dabei. In verschiedenen Rollen. Weil das ja eher so ein schönes Kollektiv ist, wo es nicht so den einen Boss gibt oder so. Und es gibt immer eine Durchmischung an Leuten, die mitmachen. Deswegen haben wir schon immer alles gemacht und heute machen wir auch zum ersten Mal Podcasts.

Ja, ich zumindest. Ich auch. Das ist nicht so schlimm. Podcast zum ersten Mal tut gar nicht so weh, wie man denkt. Ja, wunderbar, dass ihr da seid. Ein bisschen so das Kollektivgedanke. Ist ja wie bei uns quasi. Wir haben ja auch keine Hierarchie. Hier moderiert, wer da ist. Ich irgendwie sehr selten, oder? Also weil Daniel so diese Kino-Plus-Moderationserfahrung hat, du von deinen anderen Podcasts.

Ich habe ganz selten mal jemals, habe ich überhaupt jemals moderiert? Ich glaube nicht. Ich glaube doch. Ich glaube, du hast mal eine Folge moderiert, meine ich zumindest. Das hat wahrscheinlich Gründe, warum es danach nicht nochmal passiert ist. Aber du bist doch der Quizmaster. Genau, du bist der Quizmaster.

Aber auch da macht Daniel immer so eine Intro. Ja, aber gut, stimmt. Aber vielleicht müssen wir das öfter ändern. Vielleicht bringt das neue Dynamik rein. Dürft ihr gerne auf dem Discord sagen, ob ihr das mehr oder noch weniger euch wünscht. Genau, ihr seid vom Schiffers, das haben wir schon einige Mal natürlich hier besprochen in den letzten Jahren.

Der Name sollte einigen geläubig sein von unseren Hörern und das steht jetzt bald wieder an, nämlich, korrigiere mich, wenn ich falsch liege, vom 29.10. bis 1.11., korrekt? Richtig. Genau, wie immer in Konstanz im Zebra-Kino und ihr habt wieder ein illustres Programm zusammengestellt und immer wenn wir hier natürlich mit, Festivalschaffenden sprechen, interessiert uns natürlich, wir werden gleich ein bisschen ins Programm gehen und mal schauen, was ihr dieses Jahr dabei habt.

Habt, aber vor allem interessiert uns natürlich unsere Hörerschaft immer so ein bisschen Background auch. Ist einer von euch beiden oder seid ihr beide, seid ihr auch am Programm selbst beteiligt, an der Kuration oder habt ihr da keine Finger drin gehabt? Wie ist das bei euch? Doch, also wir machen das auch eigentlich kollektiv, basisdemokratisch.

Wir haben eine Kollegin, die dieses Jahr hauptsächlich die Filme angefragt hat und uns dann mit Unmengen an Sichtungslinks versorgt. Jeder schaut so viel er oder sie kann. Und dann versuchen wir das gemeinschaftlich, konsensual zu entscheiden, ob was gut genug ist oder nicht. Und ob wir genug Verhandlungsgeschick haben, um dann den Film auch an Land zu ziehen.

Also ihr entscheidet quasi erst, ob ihr ihn haben wollt. Und dann versucht ihr wirklich dann dran zu kommen. Ja, genau. Weil das andere wäre wahrscheinlich noch frustrierender, wenn ihr dann halt erst die Rechte klärt und dann sagen, Leute, eigentlich haben wir doch nicht so Bock drauf. und dann müsst ihr denen wieder sagen, ja, wir haben mit dem Team nochmal über euren Film gesprochen und irgendwie wollen wir den doch nicht.

Ja, das stimmt. Also wir haben, ich meine, es kommt immer mal vor, dass wir dann einen Film, den wir eigentlich unbedingt haben wollen, dann auch nicht kriegen. Aber ja, dieses Jahr gab es da auch so eine Problematik mit unserem Eröffnungsfilm. Aber ja, das passiert halt. Aber zuerst müssen wir uns einig werden, ob wir die Filme haben wollen oder nicht.

Eigentlich sind diese großen Titel, die gerne als Öffnung oder manchmal auch als Abschlussfilm gelten, die, die man eher nicht vorher schauen kann, wo man nicht unbedingt Sichtungslinks bekommt. Aber auch da einigen wir uns, ob wir sozusagen anfragen oder nicht. Den Eröffnungsfilm habt ihr ja schon in eurer aktuellen Programmübersicht, das Super Secret Opening und auch das Land nicht angegeben und dass ihr den Titel auch nicht verraten dürft. Das hat sich wahrscheinlich nicht geändert seit gestern, oder?

Nein. Da sitzt uns, glaube ich, eine große Rechtsabteilung im Nacken, wenn wir das jetzt nicht tun würden. Fair enough. Aber klar. Aber das ist ein Film, da seid ihr wahrscheinlich stolz drauf, dass ihr den bekommen habt. War es aufwendig, ihn zu bekommen oder dann doch relativ easy? Also, Gretz sagt natürlich nur so viel, wie ihr sagen dürft, ohne dass ihr von mit irgendjemandem Stress bekommt.

Ja, es war so ein bisschen eher Geduld, ein Geduldsspiel. Ich würde nicht sagen, dass es wirklich schwierig war. Es war eher so, dass es hieß, ah ja, das ist in dem Zeitraum eigentlich nicht von Festivals vorgesehen und so weiter. Dann muss man ein bisschen dranbleiben. Und dann wurde tatsächlich gesagt, ja gut, ihr könntet ihn als Sneak spielen. Und dann war die große Diskussion, ist ein Eröffnungsfilm eigentlich ein guter Slot für einen Sneak?

Weil wir eigentlich traditionell da immer einen großen Film, der großes Bandbreit im Publikum anspricht, wollten, die dann kommen und dann hoffentlich dann auch in den nächsten Tagen als für die kleineren Filme dableiben. Und also nicht nur Stammpublikum, sondern auch diesen Werbeffekt haben. Und jetzt gehen wir mal ins Risiko und gucken, ob so eine Sneak auch zieht.

Ja, aber ihr habt wahrscheinlich eh schon so einen Läumund aufgebaut, dass die Leute euch wahrscheinlich nahezu blind vertrauen und schon draufsetzen, dass ihr wahrscheinlich als Eröffnungsfilm jetzt nicht, keine Ahnung, sowas wie The Quiet House oder so zeigt, also irgendeine Gurke, sondern halt schon irgendwas Hochkarätiges habt.

Also wie läuft der Kartenvorverkauf bisher? Könnt ihr dazu irgendwas sagen? Also nur für alle, die den Podcast hören, wir zeichnen gerade am 25.10. Auf, am 29. geht das Festival los. Kartenverkauf läuft gut. Ja, ich würde sagen, also wir haben natürlich dann schon auch mit Wildwood und Hocum haben wir zwei schon auch größere Filme, die wir auch benennen dürfen.

Die sind bisher schon am meisten verkauft. Beim Opening ist es, ja, ich glaube, wir sind jetzt bei 30, 40 Tickets von 106. Also ja, das wird in den paar Tagen wird da schon noch einiges zusammenkommen. Genau, wir haben auf jeden Fall unser Stammpublikum, das auch mit Festivalpässen am Start ist, sind die üblichen Verdächtigen, die wir auch kennen, sind alle da oder haben alle geordert.

Das heißt, die Stammkundschaft ist da und jetzt sozusagen alle anderen vor Ort, die kommen jetzt in der letzten Woche immer eh dazu. Ja, das Stammpublikum da ist ja immer wichtig. Also man weiß, das sind so seine Pappenheimer, die da immer die ersten sind, die kaufen. Wenn die dabei sind, ist das schon mal die halbe Miete, weil auf die muss man sich natürlich verlassen. Die anderen sind ja dann on top.

Ich glaube, es wird ja... Ich habe eher das Gefühl, ich weiß nicht, ob wieder eure Einschätzung oder eure Erfahrung ist, ich habe das Gefühl, dass auch immer weniger Leute weit im Voraus Kinokarten kaufen. Ich habe echt das Gefühl, wir machen ja auch Veranstaltungen in Hamburg so, da passiert das meiste immer an den letzten zwei Tagen, jetzt vorher doch irgendwie.

Wir hatten auch mal eine Zeit, da war das echt schon gut im Vorfeld ausverkauft, oft, aber die Leute sind, vielleicht ist es ein Überangebot oder so, aber die kommen meist dann doch erst so am letzten Drücker an. Weiß nicht, wie das bei euch von der Erfahrung her ist. Ja, ich glaube, die Leute warten schon ab. Vor allen Dingen jetzt an dem Wochenende, ist halt Halloween-Wochenende. Da hast du natürlich wahnsinnig viel Zeug.

Was ansonsten noch stattfindet, selbst bei uns in der Kleinstadt. Ich weiß nicht, wie viele Veranstaltungen wir hier haben. Da reißen sich natürlich, die reißen sich alle um die paar Leute, die hier halt ansässig sind. Ja, klar. Aber ich hoffe, wir können die Leute einigermaßen abholen mit dem, was wir uns da so ausgedacht haben.

Ja, wir waren ja auch die letzten zwei Jahre an diesem Halloween-Wochenende. Und gerade letztes Jahr lief es sehr gut mit den Besuchern. Damals hatten wir Bogonia als Eröffnung, der natürlich ausverkauft war. Und wir hoffen, dass mit der Sneak trotzdem genug Neugierde geweckt wird. Und ich finde es gerade cool, dass eben auch in diesem Samstag-Nachmittag mit Wildwood und Hocum wirklich schon viele Leute Tickets kaufen, wo wir so ein bisschen, also hier ist es ein bisschen eine Frage.

Samstag, es ist noch Werk, sozusagen Semi-Werktag, kommen die Leute da schon relativ früh, aber sie kommen. Deswegen ist es gerade gut, diese namhafteren Titel vielleicht auch da hingelegt zu haben. Ja, total. Kann ich voll abschätzen. Und ich meine, das ist ja das Ding, damit Leute ziehen und dann hoffen, dass sie eben vielleicht auch für den Rest auch bleiben oder noch angefixt werden für mehr. Das ist ja immer natürlich dann auch die Hoffnung.

Weil wir eben noch über die Kuration gesprochen hatten, noch eine Sache würde mich interessieren. Ihr seid ja schon auch ein sehr breit aufgestelltes Festival. Also ihr wollt ja alles im Genre irgendwie ein bisschen abdecken. Wir haben Horror dabei, wir haben Züller dabei, wir haben Sci-Fi dabei. Habt ihr für euch intern so eine, sag ich mal, eine Gewichtung, wie inwieweit Genres abgedeckt werden sollten?

Oder ist es eher nach was kriegen wir, was finden wir von den Sichtungs-Screenern gut? Ist es völlig offen oder habt ihr so eine interne Skala, dass alle Genres ein bisschen bespielt werden sollen? Gibt es da was oder ist es eher frei? Also wir streben das natürlich an, möglichst viel abzudecken. Aber ich glaube, es verteilt sich ganz gut, weil die verschiedenen Teammitglieder auch verschiedene Vorlieben haben und sich dann stark machen für die Sachen.

Ich glaube, dieses Jahr ist es vielleicht etwas lustiger als sonst, wenn man über die ganzen Filme hinschaut. Ansonsten, ja, so Science Fiction wird zum Beispiel immer gesucht. Wir sichten sehr viel Horror, aber sehr viel Horror ist dann halt nicht so gut, dass wir es dann auch zeigen wollen. Aber finden immer auch gute Horrorfilme natürlich.

Und ja, also ich glaube, das ergibt sich immer ganz gut. Aber wir achten darauf, auch auf so ein bisschen geografische Vielfalt. Wir haben dieses Jahr was aus Indonesien zum Beispiel dabei und aus Kanada gibt es Sachen. Vielen Dank. Genau, aber auch da, das schwankt auch natürlich jedes Jahr und dieses Jahr haben wir ein bisschen mehr englischsprachiges Zeug.

Genau, also auch da von den Territories her muss keine Quote, sag ich mal so, möglichst erfüllt sein für euch, sondern es ist natürlich auch ein bisschen an der Verfügbarkeit, da hängt es ja auch einfach. Ja, das war dieses Jahr dann irgendwann im Team schon auch mal die Diskussion, dass man gesagt hat, ah, wir haben jetzt doch sehr viele englischsprachige Filme drin, da sind dann halt welche rausgeflogen, die das Team jetzt nicht so wahnsinnig gut fand, die, was war diese, mit der Kacke und so, wo kam der her?

Mit der Kacke, okay. Also es war ein lateinamerikanischer Film, der hat relativ gespalten und dann haben wir dann gedacht, wir nennen jetzt keine Namen, lassen wir das, lassen wir den raus dieses Jahr. Aber zum Beispiel, Florin ist nicht so der große Fan von ostasiatischem Zeug, ich bin eher größer Fan, Deswegen haben wir uns jetzt mit Ghost in the Cell auf einen geeinigt, den ihr ja auch sehr geil findet.

Ja, mir ist generell immer zu wenig Horror drin. Das ist einfach so. Also ich persönlich fühle das vor allem. Ich bin, glaube ich, der größte Horror-Head hier auch von uns dreien. Aber auch da lag es an der Auswahl oder konntest du dich einfach nur nicht durchsetzen im demokratischen Voting? Es lag schon auch stark an der Auswahl dieses Jahr. Also es war horrormäßig wahnsinnig viel dabei, wo man gesagt hätte, das ist jetzt das, was wir brauchen.

Ja, hast du das Gefühl oder habt ihr das Gefühl auch, liegt auch ein bisschen daran, dass sich ja doch auch mittlerweile die Genres halt doch hart vermischen. Also auch, was ich jetzt irgendwie in den letzten jetzt auf dem Sieges auch gesehen habe wieder und so, ist so richtig reiner Horrorfilm. Ich habe das Gefühl, gibt es ja auch kaum noch. Also meistens ist ja doch ein anderer Überbau dabei.

Oder du hast natürlich diese, sag ich mal, die ganzen Obsessions dieser Welt, jetzt versuchen das alles ein bisschen in die Richtung nachzuschieben oder immer noch natürlich die ganzen Elevated-Geschichten. So richtig, richtig rein, gerade aus Horror, wird ja auch weniger oder ist ja auch, vor allem in der guten Qualität, die man auch haben will, gerade in einem Festival wie bei euch.

Ihr habt jetzt keine 180 Slots wie einwöchige Festivals, sondern ihr habt ja ein kleines Programm, wo man ja wirklich dann auch gut auswählen muss nach Qualität. Da bleibt ja nicht der Spielraum vielleicht dann auch, um mal nur was Okayes zu zeigen, oder? Ja, und gerade so ein Conjuring 7 will man halt auch nicht unbedingt in...

Ja, das ist dann halt einfach zu Standard. Es soll schon ein bisschen was Spezielles sein, was die Leute auch teilweise sonst nicht sehen können im Kino. Ja, das verstehe ich. Also man will ja auch vielleicht nichts nehmen, was jetzt sowieso dann irgendwie nächste Woche rauskommt. Also ihr wollt ja schon auch ein Programm haben, was ein bisschen exklusiver ist, oder?

Genau. Genau, und nicht in anderen Festivals irgendwie im Monat vorher schon irgendwo in Deutschland lief. Also wir haben natürlich Filme, die auch sonst schon in Deutschland liefen, aber jetzt will man natürlich auch einiges Exklusives haben. Ja. Und das hat es uns jetzt diesmal gelungen. Elf Filme, keine 180, aber trotzdem in Deutschland primieren. Wie viele? Entschuldige? Fünf.

Okay, das ist aber wirklich ordentlich. Also das ist wirklich gut, ja. Wir können dann gerne auch schon mal so ein bisschen rein starten. Welche fünf sind das denn? Lass uns doch mal mit denen anfangen. Also wir haben am Freitag, den 30. I Love Paris. Über den würden wir gerne vielleicht auch noch mehr reden, weil da gibt es noch ein cooles Special dazu.

Das ist ein französischer, also wie der Name fast andeutet, französischsprachiger Film, Deutschland-Premiere. Dann haben wir am Samstag, am Halloween-Abend, der Galaktik Ghoul um 19 Uhr, auch eine Deutschlandpremiere, ein kanadischer Sci-Fi-Film, den Florian sehr geil findet. Und der Sonntag ist ein kompletter Deutschlandpremiertag.

Wir legen los mit The Peril at Pincer Point aus England, dann Insecticy aus Kanada und Luga aus Spanien. Ach, das sind alles... Okay, krass. Ich finde es mega geil, dass sie den Insecticy zeigt. Weil auf den bin ich echt super gespannt. Und der lief in Sieges. Der lief aber nur in so einer Nachtmartiné um 2.30 Uhr.

Und ich war nicht körperlich und physisch und geistig in der Lage. Deswegen habe ich ihn da geskippt. Aber sehr cool, dass ihr den jetzt habt. Den bin ich sehr gespannt. Der klang sehr irre. Ja, wir haben den Sonntag 16 Uhr. Da ist, glaube ich, gut. Die Leute haben vielleicht nochmal Kaffee getankt und ihren Martinet-Sekt verdaut. Und dann ist das die richtige Atmosphäre.

Ich finde auch krass, dass ihr sowas wie Parallel at Pincer Point bekommen habt. Also auf den bin ich speziell gespannt, weil ich irgendwie so ein Faible für so Horrorfilme habe, die sich so um Ton und Sound drehen. Auf denen war ich schon ewig gespannt, hätte aber nicht gedacht, dass man den in Deutschland überhaupt irgendwo zu sehen bekommt.

Also das ist nice, finde ich. Das war der erste, den wir fix machen konnten dieses Jahr. Genau, und da ist auch schön, dass die beiden Choregisseure auch vor Ort sind und uns besuchen. Generell habt ihr super viele Gäste. Also dafür, dass ihr ja, ein kleines Festival seid, habt ihr ja wirklich, also bei den Premieren habt ihr bei 4 von 5 die Filmmachenden dahinter am Start, bei I Love Paris ja dann auch dieses DJ-Konzert die Hauptdarstellerin ist DJ.

Sie ist Rapperin tatsächlich sie performt live okay, ach nice, Ja, wir sind dieses Jahr vielleicht ein bisschen eskaliert. Aber wir haben auch tolle Leute im Team, die dieses Jahr besonders viel Klingel geputzt haben fürs Sponsoring und deswegen geht sich das auch finanziell aus. Genau, und bei Insectacy, das ist ja ein kanadischer Film und wir haben schon einen kanadischen Gast bei Galactic Ghoul, dann hat das nicht mehr so geklappt, aber dafür haben wir dann bei Insectacy den Regisseur als Videogast im Video Q&A auf der Leinwand.

Ja, das ist auch Das ist auch sehr, sehr cool auf jeden Fall. Aber könnt ihr, ist das, weil der auch so ein Nachmittagsprogramm-Film, der klang schon auch eher so nach Midnight-Madness-Film. Ist der so irre, wie die Prämisse klingt oder ist der gar nicht so doll? Ohne jetzt Spoiler natürlich. Nein. Ich glaube, da geht es eher so ein bisschen, die Leute sollten halt keine Angst vor Insekten haben.

Also er ist auch nicht eklig oder so. Das ist Geschmackssache. Er ist eigentlich recht schön gefilmt. Ja, ich würde ihm auf jeden Fall eine Chance geben, wenn du die Möglichkeit hast, dir den anzuschauen. Weil der lohnt sich auf jeden Fall. Er ist jetzt nicht super schnell, sondern er ist tatsächlich eher einer, der über die Atmosphäre kommt und versucht sozusagen, den.

State of Mind, diese Hauptfigur rüberzubringen. Und das ist vielleicht, ich weiß nicht, Florian mag mich korrigieren, ist vielleicht sogar der langsamste Film im Programm, wenn ich mir das recht überlege. Ja gut, Parallel auch. Parallel ist auch, genau, aber bei, ja. Okay, hätte ich, von der Prämisse her so dachte ich, das wird schon ein bisschen wilder, aber gut.

So kann es täuschen. Aber ich bin so schon sold. Ich wollte nur so ein bisschen für unsere Hörer, was die so erwarten können. Weil wenn man so irgendwie Insekten und so und dann denkt man erst mal an so einen, ja, genau, dass du gesagt hast, so ein Ekel-Ding, aber ist er ja scheinbar ja gar nicht so.

Ja, sowas merkt man aber auch immer so ein bisschen wie Festivals so Filme verpacken. Also bei Sieges dachte ich nämlich auch, okay, gerade weil der auch in einem dieser Slots lief, so diesen Midnight Madness-Slot. Und er war auch nicht mal der erste Film, oder? Nee, jetzt weiter. Ich glaube, der um 3.30 Uhr beginnt und das ist dann wirklich Hardcore.

Und dann geht man aber irgendwie auch davon aus, okay, der wird schon schnell und relativ wild sein, die Beschreibung gleich halt auch so und ihr seid ja in eurem Programmtext beziehungsweise im Teaser schreibt ihr auch bizarre erotisches Drama, also wo auch gar nicht so, dass er irgendwie krass ist oder wild oder abgefahren.

Sieges hat ihn auch eher so als Midnight Madness Titel verpackt, also das finde ich auch immer ganz hilfreich, wenn Festivaltexte halbwegs bei der Wahrheit bleiben. Wir haben uns ja auch schon dann ein bisschen über andere Festivals lustig gemacht, die dann halt auch immer so ein bisschen oversellen, was ja den Film teilweise auch gar nicht gut tut, wenn man eine falsche Erwartungshaltung dann im Publikum weckt.

Ja, das ging mir auch so. Also ich habe darüber gelesen, als mir unsere Maya quasi den Link geschickt hat und habe gedacht, oh je, was kommt da jetzt? Aber ja, ich meine, wenn man so, es gab in den 70ern, gab es mal diesen Phase 4, den habe ich mir vor kurzem mal angeschaut wieder. Da gibt es so diese ganz krassen Makroaufnahmen von diesen Ameisen, die da in ihrem Bau durch die Gegend laufen. Und das hat man in dem auch.

Und ich fand das irgendwie, ich fand das sehr schön. Ja, ich finde 70er ist da eine gute Referenz auch. Auch so die Musik hat mich auch stark so an Charlie oder so erinnert. Also wirklich so oldschool irgendwie im Vibe, auch in der Bildgebung. Ist aber natürlich ein sehr gegenwärtiger Film trotzdem. Aber der Style ist schon, also geiler Style. Und wie eklig es ist, hängt wirklich auch von deiner Insektienphobie ab.

Ja, ich habe gerade nochmal, es ist Sieges Programm. Also da steht Dreamlike and Perverse Debut und wird mit May und Raw verglichen. Ich habe ihn jetzt noch nicht gesehen, aber es klingt doch nicht so wild, aber er läuft da quasi im Double Feature mit Mum, I'm Alien Pregnant und da das ein deutlich bekannterer Titel ist, assoziiert man zweifelig, also auch eigentlich, dass Insektes sie auch in so eine Richtung gehen. Ja, voll.

Boah, aber auch vom Humor her würde ich die zwei nicht unbedingt gleichsetzen, also es ist eine interessante Paarung. Jaja, also bei Sieges ist ja eh, dass man so in diesen Midnight-Screenings, da werden halt Filme, man mutmaßt immer, dass eine Art von Kuratierung stattfindet, aber vielleicht ist es auch einfach, ja, wir müssen sie halt irgendwann zeigen.

Was ist noch übrig? Ja, deswegen. Aber ja, da ist auf jeden Fall ein spannender Nachmittag am Start. Ja, okay, das sind die fünf Premieren, also ja, sehr cool, sehr coole Auswahl, da sind echt Sachen dabei, die ich auf jeden Fall auch sehen möchte. Ghost in the Cell haben wir schon genannt, genau, den fanden wir auch super, den haben wir ja auch schon in der Vergangenheit schon auch präsentiert.

Selbst, weil wir ihn so gut fanden und im Netzwerk und deswegen ein toller Film. Spannend finde ich auch euer Klassik, Killer Clowns from Outer Space. Natürlich auch ein absoluter Klassiker. Wie seid ihr auf den gekommen? Wie ist die Auswahl auf den gefallen gerade? Das war so ein bisschen die Maya, die dieses Jahr unsere Filme an Land gezogen hat, die ist ansonsten in Estland in einem Kino und die hatten den da letztes Jahr schon.

Und wir versuchen ja immer unsere Deko dann entsprechend ein bisschen anzupassen. Und dadurch, dass wir da relativ viele Ideen hatten, wie man das bei denen machen kann, mit Rahmenprogrammen, wir haben Zuckerwatte da, wir haben Popcorn, was es normalerweise nicht gibt. Was machen wir noch? Ich weiß es gar nicht. UFOs, allen möglichen Scheißdreck.

Vielleicht eine Clowns-Performance. Ja, genau. Es gibt hier einen Kostümwettbewerb, weil der ist ja dann an Halloween. Ja, also der gibt einfach wahnsinnig viel her, was man da drumherum machen kann. Total. Das heißt, ihr macht ihr generell um die Filme ein bisschen Rahmenprogramm oder ist das speziell vor allem? Natürlich, der läuft ja am Halloweenabend eben am 31. um 21.45 Uhr.

Oder ist das schon auch speziell für den Slot dann so ein bisschen, dass das ein bisschen eventmäßiger noch werden soll? Ja, also der Halloween-Slot ist immer irgendwie eventig, auch als das Festival, noch im November stattgefunden hat. In den ersten Jahren hatten wir immer auch an Halloween sozusagen ein cooles Event, immer mit so Kostümwettbewerb.

Da kommen viele Leute, die verkleiden sich, gehen danach in die benachbarten Clubs und feiern. Und das wollen wir natürlich auch, legen wir Wert darauf, dass der Film dann auch was ist, wo man wirklich gut vorklühen kann und Party machen kann. Und deswegen haben wir jetzt gesagt, es ist geil, wenn wir da jetzt einen kultigen Klassiker zeigen, der viele Leute ansprechen kann.

Wo man geil das Kino schmücken kann und wir dann auch am Samstag mal ausnahmsweise nicht richtig spät enden, sondern tatsächlich so, dass die Leute dann auch ausgehen können. Auf Weihnachtsteam, ja. Ja, aber das ist natürlich sehr cool. Also wenn ihr da ein bisschen was machen könnt, bietet es sich ja an bei dem Film. Da hast du ja viele Anschlusspunkte, die gerade zu Halloween passen. Das ist natürlich super, super cool.

Ich weiß gar nicht, ich meine es ist jetzt gerade also es gab ja diese ihr erinnert euch wahrscheinlich doch dran, diese Horror-Clown Viral-Geschichten da 2016 rum es gibt ja jetzt so eine Doku dazu die heißt glaube ich sogar Clown-Horror oder sowas, eine Dokumentation über dieses, Viral-Ereignis das wäre ein super das wäre ein guter Vorfilm für euch.

Einfach mal eine Doku als Vorfilm. Na klar, zum Einheizen. Warum nicht? Dafür ist es leider zu spät. Was wäre so die maximalste Länge, die ihr als Kurzvorfilm machen würdet? Also normal 15 Minuten, aber wir haben diesmal, glaube ich, einen mit 17 drin, weil der so gut zu Insekten sie passt. Das stelle ich mir auch interessant vor, einfach mal so einen 45-Minuten-Kurzfilm oder so, wie das Publikum so.

Also man will es natürlich nicht wirklich provozieren, aber ich fände es spannend, ab wann das Publikum sich so denkt, ey, was geht. Weil ich war in irgendeinem Film, ich weiß nicht mehr, ob es wäre nah, irgendwo, wo halt ein 33 Minuten Vorfilm lief und man auch dachte, okay, cool. Also wenn es nach mir ginge, dann würden die Kurzfilme sowieso rausfliegen, aber...

Ah, okay, das scheint nach einem interessanten Gesprächsthema für die nächsten 10 Minuten zu klingen. Wieso? Ja, ja, Florian ist sich nie für einen Hot-Take zu scheinen. Nein, das ist schon okay, aber das ist einfach, also ich finde auch. Gerade wenn man sich jetzt überlegt, was wir rumdiskutiert haben, wie man den Zeitplan richtig macht und dann muss man immer diese Kurzfilme noch mit einberechnen und gerade wenn, also ich mache die Playlisten, für die Sachen, das macht natürlich alles in Arbeit, aber ja.

Aber das gehört dazu und die Leute feiern das natürlich auch, wenn man coole Kurzfilme sieht, aber ich finde auch, dass es eine gute Kurzfilmlänge ist, einfach so... Drei bis acht Minuten oder so, also wo man eine coole Idee raushaut und ich bin auch nicht so der Fan von, wenn Kurzfilme zu lange gehen und ich glaube, im Vorfilm ist das wirklich cool, wenn man sowas Kurzes, Knackiges hat, wo die Leute nochmal abholt, wenn man wirklich jetzt sich hingesetzt hat, sein Bier wirklich geöffnet hat und seine Nüsschen frisst und dann hat man wirklich die Außenwelt ausgeblendet.

Ich finde das aber auch, wenn so Kurzfilme wie so eine Art Overtüre oder so sind, schon so auf so grundlegende Themen eingehen. Und man dann quasi den Hauptfilm bekommt. Aber klar, solange es irgendwie ein Kurzfilm, das sind wir ja auch immer der Ansicht, der muss halt den Stoff halt auch hergeben. Also so alles über eine Viertelstunde muss schon wirklich die Existenz als Kurzfilm dann schon wirklich rechtfertigen werden.

Sobald was kürzer geht, kann auch die Idee nice sein, dann reicht das auch. Aber alles, was dann irgendwie schon so viel etablieren will, muss dann auch einen entsprechenden Payoff haben, finde ich, oder visuell, also künstlerisch dann entsprechend das bieten. Ja, und das ist schon natürlich der Anspruch, dass wir wirklich den Kurzfilm finden, der auch wirklich passt zu einem langen Film.

Nicht eins, weil es das Gleiche macht natürlich, aber irgendwie den Vibe zumindest mal andeutet und die Leute neugierig macht. Und ja, Kurzfilme gehören auf jeden Fall ins Festival. Wie viele Kurzfilme sichtet ihr ungefähr pro Jahr? Das wollte ich auch gerade fragen. Wie viele ihr da guckt extra? Das Gute ist, dass wir da immer jemanden haben, der das macht, damit wir es nicht müssen. Jemand im Team.

Keine externen Consultants. Einen externen Kurzfilmgucker. Und die uns dann im Prinzip immer nur die weiterleitet, die wir uns auch anschauen sollen. Ja. Aber es ist natürlich trotzdem so. Ich kann jetzt keinen Anteil nennen, aber natürlich schauen wir viel mehr als die Elf. Werden die Kurzfilme bei euch eingereicht? Geht ihr proaktiv auf Suche?

Wie läuft das im Vorfeld? Kommt beides vor. Wir gehen proaktiv auf Suche, schreiben die Leute an, bitten uns einen Link zu einem Kurzfilm. Aber es kommt auch immer mal wieder vor, dass Regisseure selber Filme einreichen, was uns natürlich auch freut. Ja, würdet ihr euch das gern mehr wünschen oder seid ihr eigentlich ganz froh, weil ja eine Einreichung, die Qualität ist ja schwankender Natur und geht ihr dann drauf ein? Also wenn jetzt ein Regisseur bei euch einen Kurzfilm einreicht und ihr denkt euch so, ja, lieber nicht.

Und schreibt ihr zurück, dass das jetzt nicht passt oder sagt ihr dann einfach so, wir reagieren am besten einfach gar nicht? Also fühlt ihr euch quasi gezwungen, ein persönliches Statement zu, warum ihr irgendwie was nicht nehmt, wenn jemand euch persönlich kontaktiert hat, abzugeben? Dadurch, dass wir das nicht machen, kann ich da jetzt gar nicht viel dazu sagen. Ah, okay, stimmt.

Aber man sagt natürlich schon ab. Ich meine, man sagt jetzt nicht, hey, dein Film war scheiße, aber ja, ich weiß nicht, du kannst dir gar nicht sagen, wie das dann läuft. Das ist ja vor allem, wie gesagt. Leider steht das Programm schon. Genau, es muss ja auch passen, also es ist ja keine Ausrede, es muss ja thematisch auch passen.

Wie gesagt, vor allem die thematisch passenden, Also überhaupt euer Programm zusammenzustellen, das ist ja auch immer schon eine Mammutaufgabe. Und dann noch passende Kurzfilme finden, die natürlich zum Programm passen. Das ist, glaube ich, auch wie so Puzzeln irgendwo. Wir hatten ja auch im Vorgespräch schon darüber gesprochen, dass ihr ja quasi euren richtigen Kurzfilmblog auch gestrichen habt. Also dass es keinen eigenen Kurzfilmblog mehr gibt.

Habe ich zwei Fragen zu A, warum, ganz generell. Und B wäre, also ihr habt ja zwei Positionen auch quasi. Die A ist, ich bin dafür, dass Kurzfilme ganz rausfliegen und B, ich finde gut, dass sie drin sind. Wäre es besser dann zumindest, wenn sie ein Block wären oder dann doch lieber ganz raus? Und warum denn sind sie nicht mehr ein Block?

Also es ist jetzt keine News sozusagen. Wir hatten diese Kurzfilmblöcke in den ersten Jahren vom Festival bis der Corona-Zwangspause und danach eigentlich keine Blöcke mehr, sondern dann wirklich speziell die Kurzvorfilme. und. Der ganz realistischste Grund ist natürlich, dass es Arbeit macht und wir hatten, gerade früher mal einen Teammitglied, der sehr kurzfilmaffin war und wirklich sich dahinter geklemmt hat und gesagt hat, das ist mein Baby, den Kurzfilmblock.

Aber es braucht natürlich auch immer in so einem Team Leute, die sagen, okay, das ist genau der Slot, vor den ich investiere. Und es ist dann sozusagen eher aus. Praktischer Sicht so geworden, dass wir gesagt haben, wir fokussieren uns auf die Kurzvorfilme. Genau. Und ich glaube, aber es wird immer mal wieder diskutiert, ob wir nicht genug gute Kurzfilme sichten, um wieder einen Blog zu machen.

Dann kann man auch mal so einen längeren machen, der hoffentlich nicht bei 30 Minuten geht, aber vielleicht 20. Aber da sozusagen, das ist nicht aus der Welt. Was halt auch noch ein Grund war, wir hatten früher das Festival über 6 Tage bis 20. Und hatten 15 Filme. Und nach Corona waren es dann irgendwann mal, ich weiß nicht, wir hatten einmal, glaube ich, nur 2 Tage mit 6 oder 7 Filmen, dann waren es irgendwie 8.

Jetzt haben wir eigentlich mit 10 geplant. sind jetzt doch elf geworden, weil wir natürlich die Elfte im elften Jahr sind. Wir sind im zwölften Jahr, oder? Aber die Elfte-Ausgabe. Und ja, dann hat man irgendwann gesagt, man guckt lieber, dass man diese Kurz, weil wir hatten immer zwei Kurzfilmblöcke, dass man die einfach rausmacht und dafür.

Den Langfilmen ein bisschen mehr Gewicht gibt. Ja, es ist immer schade, also man arbeitet natürlich irgendwie mit der, mit den Anzahl an Slots, die man hat, die man realistisch machen kann, die gute Uhrzeiten haben, dass wirklich auch die Leute kommen, man arbeitet mit der Kapazität der Ehrenamtlichen und.

Also auch für Klassiker gibt es sehr viele Ideen immer, aber natürlich kann man immer einen Klassiker haben, aber zwei Klassiker wären bei zehn Filmen oder so auch schon wieder zu viel irgendwie. Das sind so die Diskussionen. Und wenn man dann nochmal einen Kurzfilmblock hat, dann hat man wieder einen Langfilm weniger und das sind so Trade-offs, die man halt...

Ja, und ich finde, ich bin bei so Kurzfilmblöcken auch immer so hin und her gerissen. Einerseits sehe ich gerne Kurzfilme, andererseits halt ein bisschen wie so ein Anthologiefilm ohne Rahmenhandlung. Und wenn dann so bei acht Kurzfilmen zwei Kurzfilme einem überhaupt nicht taugen, dann zieht es das leider schon irgendwie so ein bisschen runter und ich finde, ein Kurzfilmblog ist auch sehr abstrakt, schwierig zu vermarkten.

Also bei einem Film hast du einen eindeutigen Namen, kannst Schauspielende nennen, vielleicht ist der Regisseur, Regisseurin noch bekannt, aber der Kurzfilmblog ist halt abstrakt, finde ich. Also deswegen finde ich eure Lösung, vor jedem Film einen Kurzfilm zu bringen, deutlich besser als ein Kurzfilmblog.

Also zumindest meine persönliche Wahrnehmung, Auch bei anderen Festivals würde ich lieber Kurzfilme von den einzelnen Filmen sehen, als dann so einen dezidierten Kurzfilmblock, den man meistens im Festivalstress dann doch als erstes gibt. Das ist jedenfalls so mein Learning aus so 20 Jahren Festivals.

Die Kurzfilmblöcke lasse ich als erstes sausen. Ja, so geht es mir auch, wenn ich bei Kollegen auf dem Festival zu Gast bin. Ja, und das wird halt vor allem dem Kurzfilm vielleicht nicht unbedingt gerecht auf jeden Fall, aber es wird mir genauso tatsächlich. Also ich finde gerade dieses Kuratierte, dass die halt irgendwie, das ist wie bei, es gibt ja auch ganz viele Kinos, die zum Beispiel vor Sneak Previews einen Kurzfilm zeigen, der einstimmt auf den Film in der Sneak.

Und dann kannst du auch versuchen, so am Kurzfilm vielleicht ein bisschen abzulesen, was gleich kommen wird. Das finde ich halt nice, wenn man das hinbekommt. Aber es muss natürlich auch den entsprechenden Kurzfilm geben und du musst ihn finden, der gerade zu dem Langfilm existiert, den du jetzt zeigen willst.

Also deswegen habe ich immer mal gefragt, weil das stelle ich mir wirklich eine große Herausforderung vor, genau solche passenden Kurzfilme zu finden. Aber wenn ihr dafür jemanden habt, der sich nur darum kümmert, ist ja super, weil das ja fast schon ein eigener Kosmos eben ist, den man da abdecken muss.

Aber das finde ich als Lösung auf jeden Fall auch cooler. Ja, auf jeden Fall. Ja, das ist ein schönes Puzzle, das zusammenfällt. Also dieses ganze Puzzlen, welcher Film an welcher Stelle, mit welchem Kurzfilm, wie geht das auf mit irgendwelchen anderen Terminen und so. Und dann ist das richtig cool. Und wir haben auch, es ist jedes Jahr so, dass man da relativ lange diskutiert und sich nicht immer ganz einig ist und dann gewinnt immer das beste Argument trotzdem.

Und ich glaube, wir sind sehr happy mit dem Zeitpunkt, an dem wir dieses Jahr jetzt hinbekommen haben. Mhm. Ganz pragmatisch zu diesem, weil du hast ja gesagt, du machst so diese ganze Programmplanung, wie genau machst du die denn? Also hast du ein Excel-Dokument, hast du ganz viele Karteikarten, die du hin und her schiebst? Also wie sieht diese Zeitplanung aus bei euch?

Also die machen nicht wir. Ja gut, wir machen es halt in unseren Sitzungen, wenn wir uns treffen. Gemeinschaftlich. Genau. Dann gibt es Leute, die machen es tatsächlich in so einem Excel-Ding und andere machen dann parallel mit so Schnipseln, wo dann alle, die noch draufstehen, alle Filme und alle Kurzfilme, und alle Zeiten legen das dann noch auf den Tisch aus und dann wird da noch ein bisschen hin und her geschoben. Also es ist so ein.

Hybrider Ansatz im Prinzip. Weil man stellt sich das immer relativ easy vor. Aber André hat ja auch jetzt so die neuesten oder die frischesten Erfahrungen noch mit diesem In Sieges. Wenn man dann irgendeinen Film gucken will, wo aber auch einer parallel läuft, dann muss man gucken, ob da noch ein Paralleltermin ist.

Also es artet schnell aus. Sobald man mehr als fünf, sechs Termine koordinieren muss, dann will man sowas wie Wildwood, kann man natürlich unmöglich um 22 Uhr spielen. Also es müssen ja viele so Sachen bedacht werden. Ich glaube, das sind so diese... Ja, diese versteckten Pain-in-the-Ass-Sachen von Festivals, wo viele Besuchende gar nicht irgendwie auf dem Schirm haben, was für einen Stress das eigentlich verursacht, diese scheinbar nur eine Handvoll Filme in eine vernünftige Reihenfolge zu bringen.

Vielleicht mache ich das mal an dem Beispiel von dem I Love Paris, weil dann können wir auch gleich über das Konzert reden. Gerne, ja. Freitags ist natürlich auch ein cooler Tag, wo die Leute dann am nächsten Morgen ein bisschen ausschlafen können und man gerne irgendwie spät Sachen auch macht, aber vielleicht nicht allzu früh anfängt, weil nicht alle, schon Urlaub genommen haben an dem Nachmittag oder einen Job haben, wo man freitags früh endet.

Aber wir wollten eben I Love Paris zeigen und haben dann gesagt, die Hauptdarstellerin ist auch Musikerin selber, soll doch kommen und auch ein Konzert geben. Und tatsächlich war diese Einladung von einem Konzert auch der Grund, warum das Filmteam gesagt hat, geil, wir machen die Deutschlandpremiere beim Shivers.

Und das hat jetzt aber natürlich zwei sozusagen die Herausforderung wir wollen, dass die Leute den Film schauen, danach direkt zum Konzert gehen, aber wir wollen natürlich auch mit der Musikerin und Hauptdarstellerin nach dem Film noch reden, das heißt, wir fangen so an, dass sie irgendwie vor dem Film sich vorstellt, auf die Bühne kommt, dann gucken wir den Film dann gibt es ein Filmgespräch, dann muss sie natürlich runter irgendwie und ihr Set aufgebaut haben und ja, Also das ist im Kontrast ein Club, der in der gleichen Gebäudeanlage ist, in der wir auch sind, eine ehemalige Kaserne.

Das sind nur ein paar Meter Fußweg. Aber sozusagen, das Konzert muss zu einem Zeitpunkt anfangen, wo es halt geil ist, ein Konzert anzufangen. Nicht erst um 1 Uhr nachts, aber auch nicht um 9 Uhr abends. Und wir wollen natürlich auch keinen Film parallel zum Konzert zeigen. Das heißt, der Spätslot am Freitag weicht dem Konzert, das dann jetzt um 11 Uhr anfängt abends.

Und die Folge davon ist natürlich, dass der Film vor I Love Paris auch früher anfangen muss. Und wir haben 18 Uhr gedacht, es ist eine humane Zeit, am Freitag anzufangen. Ja, und da musstet ihr wahrscheinlich auch den Film hinsetzen, der schon den meisten Bass aufgebaut hat. Also wo die Leute wahrscheinlich am ehesten kommen, egal um welche Uhrzeit der läuft.

Weil es mir nämlich jetzt auch erst, als du erzählt hast, aufgefallen, ihr zeigt am Freitag in Gänsefüßchen ja nur zwei Filme eben wegen dem Konzert. Das ist ja halt auch nice, dass ihr quasi... Aus so einer glücklichen Fügung dann noch so ein Rahmenprogramm dann auf einmal habt als Konzert. Das ist ja auch, ja, jetzt nicht ein Novum, aber sehr ungewöhnlich, dass ein Festival dann halt ein Konzert hat und deswegen quasi einen Film oder den dritten Slot am Freitag nicht mit einem Film füllt, sondern dass die Leute dann aufs Konzert gehen können.

Also diese Art von Rahmenprogramm, wüsste ich jetzt auch nicht, wo ich die gesehen habe irgendwo mal. Ja, wir hatten in der Vergangenheit versucht mal Konzerte zum, Partys zu machen. Und da war auch mal Kollege Daniel am Start und hat aufgelegt nach Blattbeschienst 2019 gleicher Club, wie jetzt das Konzert ist.

Und das war sehr geil. Aber auch Konzerte, also Konzerte oder Party ist natürlich auch was, was man organisieren muss. Und dieses Mal ist es einfach wirklich cool. Und es ist ein Film, I Love Paris, eine Vampir-Mockumentary, wo die Hauptfigur auch Musikerin ist und das versucht mit ihr Vampirsein und ihr Musikersein unter einen Hut zu bringen.

Nicht ganz einfach, das ist so die Prämisse des Films. Und dann ist es natürlich cool, da Musik zu haben mit der gleichen Figur, die im Film rappt und in echt auch rappt. Ich glaube, 2019 war auch das. Ich glaube, Daniel hat es auch im Podcast erzählt oder hat er uns das nur privat erzählt, André, dass es ihm danach nicht so gut ging?

Oh ja, das lag. Das sage ich jetzt nicht, woran das lag. Er hat Dinge zu sich genommen. Die Party war halt sehr eskalativ. Ja. Aber ich glaube, das war auch so in einer der ersten Podcast- Folgen oder in den ersten Vorgesprächen für den Podcast. Ich weiß es ja nicht mehr genau. Ich glaube da, jetzt muss ich selber gerade überlegen, ich glaube, da waren wir noch nicht da.

Das war erst ein bisschen später. Er hat zwar bei Kino Plus erzählt, aber jedenfalls, ich wüsste nicht, wo er es sonst erzählt haben sollte. Das war noch eine Planungsphase bei uns. Jedenfalls, mit anderen Worten, die Partys bei euch scheinen gut gewesen zu sein. Die Partys sind gut. Also das ist auch tatsächlich, also wenn ich jetzt hier in meinem Berufsumfeld oder in meinem Freundeskreis irgendwie das Festival erzähle, dann sage ich speziell auch immer dieses Konzert an und da merkt man schon, mit dem Thema Konzert und auch mit dem Thema des Films kriegt man viele Leute auch, die vielleicht sagen, oh ja, ich bin jetzt nicht so ganz ich bin eher schreckhaft so und weiß nicht, ist das was für mich, gibt's was?

Und das ist wirklich eine coole Kombo, weil ich glaube, das ist wirklich ein Film, der breit Leute begeistern kann, aber trotzdem sehr schrullig ist und damit sehr gut ins Programm passt. Ja, auf jeden Fall. Das ist sehr cool, ja. Also wie gesagt, ich finde immer Rahmenprogramm, wenn es sich das anbietet, eh immer cool, wenn man sich da was überlegt. Und das ist halt, also ich finde das sehr, sehr nice mit diesem Konzert und auch, dass die Leute jetzt nicht weit noch irgendwie fahren, gehen müssen.

In die Location hast du Leute jetzt noch irgendwie, wo du die entweder hinschatteln musst. Das ist ja auch wieder mehr auf anderen Kosten verbunden oder sonst was. Dass es leicht quasi im selben Gebäude ist und wirklich nur jemand drüber huschen kann, das ist ja perfekt. Das bietet sich ja richtig gut an, ja. Finde ich cool. Ansonsten haben wir so, was das Rahmenprogramm angeht, immer die Martinee am Sonntag.

Und das ist auch was, was Florian gerne mag, der gerne in der Küche steht. Ja, da gibt es halt immer Sachen zu essen. Hier steht ab 12 Uhr Prunch, also das ist auch nice. Da habt ihr wahrscheinlich den Vorteil, dadurch, dass ihr mit dem Zebra-Kino ja schon so familiär seid, also eine Multiplex, glaube ich, dürft ihr ja nicht irgendwie einen Prunch anbieten. Die würden euch sagen, naja, das geht nicht.

Ja, ich sag mal so, das läuft auch tatsächlich so auf Spendenbasis dann immer. Aber ja gut, da bringt halt jeder was mit. Das übliche Frühstückszeug und dann machen wir irgendwie selbstgemachte Aufstriche und Pfeuerei und Pfannkuchen gibt's und all so Zeug. Wir haben das auch so im regulären Programm, gerade heute war eine Martinee hier, wo sich die Leute dann nach The Odyssey angeschaut haben noch und da warst du jetzt dabei.

Genau, also heute, wir sitzen ja hier im Büro des Zebra-Kinos und wir kommen im Prinzip direkt von der heutigen Martinée, die normalerweise im regulären Programm geht's los um elf mit Frühstück und dann gibt's um zwölf den Film. Diese Woche war die Odyssee nochmal nachgeholt und die Leute begeistern es ja wirklich noch. Es war richtig viel los.

Aus allen Nähten ist es geplatzt, zumindest beim Frühstück, wo man nicht so viel Platz hat. Genau, aber wir machen jetzt beim Shivers. Erst um zwölf los mit dem Frühstück slash brunch und versuchen da vielleicht ein bisschen was Wärmeres zu haben und wir machen auf jeden Fall mehr, als es im regulären Programm gäbe, als Leckerlis.

Ja, Hühnchen gibt's. Schrimps vielleicht, Krabbenbrot, für den Parallel Pinzer Point. Gibt's auch Heuschrecken am Stiel frittiert dazu. In Sektis, die gibt's gibt es definitiv... Ja, wirklich? Ja. Okay, ganz geil. Also zum einen gibt es Verlosungen zu jedem Film. Da ist auf jeden Fall was Insektoides dabei.

Und ich habe so ein... So ein paar Rezepte, die ich ausprobieren muss mit hässlichen Insekten, die man verspeisen kann. Ja, das ist mega. Das finde ich super. Wirklich. Das ist geil. Das würde ich da voll erwarten. Also wenn ihr sowas anbietet und dann kommt so ein Film, dann würde ich genau das erwarten.

Weil ich war auch schon mal auf dem Event und da gab es auch so gegrillte Heuschrecken und da habe ich auch gesagt, okay, ich probiere das jetzt. Also das finde ich cool. Ja, das ist fast super. Es werden keine echten Insekten sein, aber Oh. Jetzt bin ich enttäuscht. Das ist nur der Legal Disclaimer, was unter der Theke verkauft mehr.

Aber dann frage ich mich jetzt, was gibt es zu Luga? Das musst du sagen. Gebratene Pistolenkugel. Was haben die am Ende in dieser Szene, wo sie im Restaurant sind? Nee, das ist ja nur ein Trailer drin. Ja, da finden wir irgendwas. Bei Killer Clowns wird ein Clown gefrühstückt. Nee, eben da ist die Zuckerwatte.

Ja, ja, ich wollte nur den Klauen gefrühstückt. Den konnte er nicht hängen lassen, ja. Ja, aber Zuckerwatte ist auch geil. Aber du meintest eben irgendwie von wegen Popcorn, das gibt's sonst nicht. Habt ihr sonst kein Popcorn im C-Ball? Nein. Ja, im C-Ball haben wir kein Popcorn. Es wird manchmal nachgefragt, aber es ist einfach auch tatsächlich ein sauglebriges, ekliges Geschäft, das Ganze da irgendwie von den Zitzen und dem Boden wieder aufzulesen und so.

Und wir haben einfach mal, weil das auch das Zebra ein Verein ist, wo die Leute, die die Filmvorführungen durchführen, alles ehrenamtlich sind, da wollen wir nicht nach um Mitternacht nochmal eine Stunde putzen. Na klar, check ich. Und. Ja, genau. Also wir sind, wir haben natürlich die Bandbreite von Chips und Nüssen und Gummibärchen und alles mögliche. Popcorn nicht, aber eine coole Popcornmaschine ausfindig gemacht, genau für dieses Event.

Ah, okay. Ne, finde ich total, finde ich völlig legitim, weil es ist ja wirklich immer dieses, am Festival ist alles relativ eng getaktet, es soll ja auch alles ohne Verzug passieren. Und wenn du dann irgendwie einen halben Saal irgendwie verklebt und vermüllt hast, willst du ja auch nicht. Also das finde ich, ich finde das völlig fein zu sagen, aber am Festival gibt's es halt einfach nicht, ja.

Ja, bei Berlinale gibt's halt auch kein Popcorn, also das ist eh immer so ein, also bei welchem Festival gibt's Popcorn? Also klar, Fantasy-Filmfest, weil so Multiplex stattfinden, das ist ja aber auch kein Festival, in Sieges lassen sich die Leute ja nicht mal am Saal trinken eigentlich. Ja, schon, in Sieges darfst du ja wirklich gar nichts reinnehmen.

Ja, das finde ich ein bisschen zu krass, aber ich finde schon ganz gut, wenn halt das Geräuschlevel durch irgendwelches Gefresse aufs Minimum reduziert wird. Man schafft es auch mal zwei Stunden nichts zu essen. Ja, aber das sozusagen, unsere Stammgäste schätzen natürlich trotzdem das kulinarische Angebot.

Ja genau, das ist ja was Liebevolles, also dass sie ja nicht irgendwie so Snacks reinhauen, das ist ja, das steckt ja ein Gedanke dahinter, das ist wieder was anderes, finde ich. Also das finde ich auch nice. Genau, also Florin macht eine sehr gute Kürbissuppe zum Beispiel immer, die es manchmal gibt.

Das gibt es dieses Jahr auch wieder. Gerade an dem Tag am Samstag, wo man vier Filme hat und die Leute halt irgendwie den ganzen Tag ansonsten sich nur Chips reinpfeifen könnten. Das ist halt auch gut, wenn die mal was anständiges... Letztes Jahr hatten wir den Film Dog of God. Ich weiß nicht, wo wir gesehen haben. Ja, haben wir gesehen.

Welche Speise gab es da? Da gab es Hot Dogs of God. Ah, okay, okay, nice. Nice. Ja. Und ja, also einfach, dass die halt irgendwie was zwischen die Kiemen bekommen. Ja, das finde ich auch mega nice, auf jeden Fall. Also wie gesagt, das kennt das ja als Festivalgeher, wenn man fünf Filme pro Tag guckt, so genau wie du sagst, man ernährt sich eigentlich nur durch die Snacks, die es vielleicht irgendwann, wenn überhaupt, im Kino gibt.

Deswegen finde ich es eigentlich immer nice, wenn es was gibt und wenn man sich dann halt auch als Festivalveranstalter Gedanken macht, was sogar passend da ist, also dann ist es ja perfekt eigentlich. Das finde ich cool, ja. Andererseits, wir haben nebendran eine Pizzeria, Die kann man auch noch missbrauchen, wenn man will.

Aber die Leute nehmen das eigentlich immer relativ dankbar an. Ja, ich meine, das Beste ist ja, wenn du so ein Event machst, wie ein Filmfestival oder generell irgendein Event, das Beste ist ja, wenn du die Leute nicht verlierst. Also wenn sie gar nicht deine Umgebung, deine Location verlassen müssen, um was zu tun, wie zu essen.

Das heißt, selbst die Pizzeria nebenan ist ja, sie müssen einmal raus und so. Das heißt, wenn sie sogar was vor Ort bekommen und nicht mal aus deiner Location raus müssen, dann ist es eigentlich nicht ideal, weil dann lässt du sie ja komplett in ihrer kleinen Welt, für die sie ja dann als Dauerkarte...

Was schön ist, muss ich natürlich sagen hier als Hausherr, aber, das Zebra-Kino ist halt cool, weil es in diesem Barbereich im Kino gibt, mit einer schönen Sofa-Ecke und dann gibt es so kleine Tische mit alten Kinosesseln außenrum, wo man wirklich sich schön zusammensetzen kann, snacken kann zwischen den Filmen.

Nochmal das fünfte Bier oder so reinziehen oder einen Shot, den wir auch gerne mal mixen und über die Filme reden können. Und wirklich, also viele Festivals machen ja sehr gute Programme, aber oft ist halt auch je nach Veranstaltungsort ist man so ein bisschen limitiert an dem, was man so communitymäßig machen kann. Und bei uns ist es relativ gemütlich.

Und nur weil ein Film dann irgendwann rum ist, der letzte am Abend, heißt es ja nicht, dass man nach Hause geht, sondern wir sitzen da und haben noch genug... Genug Spiritosen sozusagen, mit denen man sich durchkommt. Und für die Antialkoholiker gibt es natürlich die komplette Bandbreite an Limos und E-Bees und was es sonst so gibt.

Ja, das merkt man halt bei vielen Festivals, dass das gar nicht zum Verweilen gedacht ist. Also es ist ein Abspielort, aber dann halt schnell durchschleusen. Sieges kriegt es ganz gut gelöst, dadurch, dass man draußen sitzen kann. Berlinale kriegt sowas ja auch nicht gelöst. Also da bist du auch, da wirst du aus dem Saal rausgespült und dann stehst du im Februar, Nieselregen und denkst dir so, ja, schnell weg hier.

Also das ist was, wo viele Festivals, große und kleine, ein bisschen drunter leiden, dass dieses viel propagierte Kino als Stätte der Begegnung ja gar nicht stattfinden kann. Und auch gar nicht wirklich erwünscht ist oder auch von den Festivalleitenden oft gar nicht wirklich gefördert wird. Deswegen finde ich das bei euch auch gut, dass man quasi noch danach verweilen kann, mit Leuten über den Film reden, mit dem man ja vielleicht vorher auch noch gar nicht gesprochen hat. Also dass man wirklich über Film ins Gespräch kommt.

Ja und gerade wenn du halt auch eben in einem Kino bist, die eben eine normale Spielstätte sind, das heißt die dann auch die letzten Filme laufen ja dann auch recht spät, bei euch ja auch, so 22 Uhr. Das heißt, der Film ist rum und dann sind ja auch die Mitarbeitenden da immer froh, wenn sie zumachen können.

Das kennt man eben auch ja von anderen Festivals, die eben in ganz normalen Multiplexen oder anderen Kinos sind. Dann ist dann nach dem letzten Film aber auch jetzt schnell raus. Wir müssen auch aufräumen und dann bitte aufgehen. Das ist ja perfekt, wenn man dann eher eben wie bei euch so eine fast eine Art Kulturzentrum hat als Kino, die das dann noch so ein bisschen fördern, dass man da auch noch mingeln kann und ein bisschen bleiben, ja, das finde ich auch cool.

Genau, also auch die Idee, ja, wir finden es auch cool zum Beispiel, dass wir versuchen, unsere Filmgäste möglichst früh im Festival schon da haben, dass wir natürlich nicht nur, innerhalb des Festivals Werbung für ihren eigenen Film machen, sondern auch untereinander sich austauschen können, Filmschaffende, äh, Und das hat zum Beispiel auch in den letzten Jahren sehr gut funktioniert, dass so, ja, du knüpfst Kontakte, du siehst gerade einen Film von einem anderen Regisseur und dann kommt man ins Gespräch und so ergeben sich coole Sachen.

Und wenn die Gäste dann nämlich auch bei uns auf der Couch sitzen, kann halt auch der schichtsonste Gast noch auf die Idee kommen, doch noch was zu fragen oder doch noch zu plaudern. Ja, voll gut, auch wenn die dafür dann offen sind. Perfekt, ja, ja. Dass man eben, wie Timur hast gesagt, benannt hat, dass man halt den Ort hat, wo Leute sich begegnen können.

Egal ob Filme schaffende, die Fans, whatever, wenn ihr vielleicht auch Debütregisseure da habt, die auch eben noch nicht so etabliert sind, die dann auch nochmal da. So sich vernetzen können, ist ja ideal. Ja, und man kann auch sagen, hey, geil, ich finde das richtig cool, was ihr hier macht, ich habe auch Bock, mich einzubringen, also wir haben einen Teammitglied zum Beispiel dieses Jahr, der zum ersten Mal da ist, aber jahrelang auch einfach Festivalbesucher war und den wir dann angequatscht haben und gesagt haben, hey, du bist doch immer da und du hast doch einen guten Geschmack, willst du nicht uns unterstützen.

Und dann hat es funktioniert. Das ist ja auch cool. Also ihr habt es schon erwähnt, aber das kann man glaube ich nicht oft genug betonen, dass das Festival ehrenamtlich organisiert wird. Also das ist eh, bei allem was im Ehrenamt passiert, was dann wirklich durchgezogen wird, ohne irgendwelche größeren Pannen, das ist immer ein kleines Wunder, dass es wirklich dann so zustande kommt, weil auch Leute unterschiedlich stark sich engagieren irgendwie.

Man muss dann so die Fäden zusammenhalten. Also das finde ich immer krass, gerade wenn das mehr als zwei, drei Leute sind. Also wenn das wirklich ein ganzes Team ist, was da so ehrenamtlich arbeitet. Das finde ich bei den ganzen Festivals immer... Krass, dass es funktioniert. Ich würde mir natürlich so aus gesamtheitlicher Sicht wünschen, dass es irgendeine Kulturförderung geben würde, die halt sagt, ey, ihr macht dieses Festival, hier ist eine halbe Million, macht es mal hauptberuflich, aber, das ist natürlich eine völlige Illusion.

Deswegen ist es halt Segen und Fluch gleichzeitig, dass so das ehrenamtlich gestemmt werden muss, aber wenn das dann so gut hinhaut, ist das immer nochmal eine besondere Erwähnung wert, finde ich. Ja, wie gut es dann hinhaut, das sieht man dann, aber... Ja, aber vor den Kulissen, also ich habe noch nie irgendwas darüber gehört, dass beim Schiff was irgendwas richtig krass schief gelaufen ist.

Ich glaube, das hätte man gehört. Aber gibt es vielleicht das nochmal so, weil das interessiert ja natürlich auch, gab es schon mal so beinahe Katastrophen oder so Sachen, wo ihr gedacht habt, ach du Scheiße, was man aber noch so abbiegen könnte, weil da gibt es wahrscheinlich viel. Also was ihr erzählen dürft, wir sind natürlich neugierig über so Anekdoten von nahezu Katastrophen.

Es gab 2019 eine ziemliche Katastrophe. Dadurch, dass wir in so einem alten Kasernengebäude sind, gab es keine Lüftung bei uns. Die haben wir dann einbauen lassen, als Corona losging. Und wir hatten The Lighthouse 2019. Und wir hatten 100 Leute im Saal. Und das war nicht die erste Vorstellung, die 100 Leute hatte an dem Tag. Also es lief schon zwei Filme den ganzen Nachmittag.

Und das war der dritte Film, ausverkauft. Und plötzlich ist die Scheibe vom Projektor angelaufen, vom Kondenswasser. Und der Film wurde plötzlich dunkel. Und niemand wusste, was passiert. Das Geile ist aber, ich war im Saal und hatte aber der Lighthouse davor auch nicht gesehen. Und man weiß ja ungefähr, die meisten Hörer wissen ja wahrscheinlich, wie der Film optisch aussieht.

Und es war nicht so richtig klar, was da passiert, weil ich hatte relativ lange das Gefühl, irgendwie die sich leicht verändernde Schärfe und Kontraste auf dem Bild, es sind einfach Effekte vom Film. Aber irgendwann hat man dann gemerkt, Moment, das kann eigentlich jetzt nicht mehr sein. Ja. Ja, okay, krass. Und dann mussten wir dann mal kurz unterbrechen.

20 Minuten lüften. Genau, also wir wussten dann einfach nicht, plötzlich war einfach nichts mehr sozusagen auf der Leinwand, dass man noch entziffern konnte. Und wir wussten nicht, was ist los mit dem Projektor? Ist irgendwie das DCP korrumpiert oder ist die Lampe am Arsch oder was war? Und die Leute haben das gut mitgemacht.

Es gab einen Gast, der irgendwie relativ früh aufgestanden ist, rausgekommen ist und gesagt hat, Leute, ich glaube, euer Projektor gibt gerade den Geist auf, aber es war einfach nur der Kontrast zwischen der sich aufgeheizten Saal und dem Vorführraum, der halt nicht sehr geheizt ist und im November war das damals relativ schon kühl war.

Und das war dann lustig, aber wir haben die Leute gut bei Schlange gehalten, und es gab, glaube ich, auch Applaus, als es weiterging. Ja, okay, das ist nice. Ich habe auch lustigerweise auch The Lighthouse and Seages gesehen und auch abends und es war auch so heiß. Ich weiß aber nicht, ob es durch Hitze war, aber auch ähnlicher Effekt, wo auch man so dachte, gehört das jetzt noch zum Film?

Weil es wurde dann so grünstichig, dann dachte man aber so, das ist kein ästhetisch, gelungener Grünstich. Und dann sind Artefakte stehen geblieben im Bild und dann ist der ganze Film abgestürzt. Und dann saß man da auch so zehn Minuten im Saal und hat sich auch gedacht, okay, was ist jetzt los? Weil natürlich hat man auch so leichte Panik, dass es nur von vorne gestartet werden kann wieder und nicht an der Stelle weitergehen kann, wo man war.

Aber Fanny, das ist auch bei The Lighthouse. Also den habe ich auch in so einer... Wo ich dann fast da mich mehr dran erinnere als an den Film an sich. Aber wir haben auch im Saal alle so, man hat diese Unruhe gemerkt und auch bei den Leuten, die so damit beteiligt waren, so, ist das jetzt so? Und irgendwann war der Punkt, nee, das ist bestimmt nicht so gewollt, aber man wusste auch die Ursache nicht.

Dann noch zu den, weil ihr sagt, ihr entscheidet basisdemokratisch, aber zu Demokratie gehört ja oft auch eine Diskussion oder Streit. Was war denn so der Film, über den ihr am meisten gestritten oder debattiert habt, ob der ins Programm soll oder nicht. Killer Clowns. Ja, wirklich? Echt? Aber eigentlich nicht, weil die Leute den Film nicht mochten, sondern weil eher so die Frage, ist der sozusagen exklusiv genug?

Wie viele Leute kennen den? Also manche Leute sind ja immer der Meinung, dass so einen Film, den wirklich schon alle gesehen haben. Aber wenn man dann, mit den interessierten Leuten redet, ganz viele kennen ihn halt nicht. Und dann war so ein bisschen die Frage, was für ein Klassiker wollen wir zeigen und an welchem Slot.

Und auch diese Slot-Diskussion war natürlich ein bisschen, soll man nicht Samstagabends, kann man da nicht was Exklusivres zeigen, aber eben diese Party-Geschichte hatten wir ja schon diskutiert hier. Deswegen haben wir gesagt, ja, das ist doch eine gute Wahl. Geil finden ihn alle wirklich. Es war eher so eine rein kuratorische Frage. Okay, verstehe.

Und so in den gesamten Jahren oder seitdem ihr dabei seid, was war da so der Film, wo am meisten die Fetzen geflogen sind, wenn ihr euch noch erinnern könnt? Boah, Florin, was war der Film, wo in der Historie des Festivals am meisten gestritten wurde? Boah, ich glaube, gestritten wird bei uns eigentlich nicht viel.

Beziehungsweise viel debattiert und wo so diese Demokratie, wo halt drei dafür, drei dagegen waren und irgendjemand da wie bei die zwölf Geschworenen halt auch langsam kippen musste. Ich wüsste jetzt tatsächlich nicht, was... Es kommt relativ selten vor, dass man sich... Gut, ich habe schon gestritten, als wir Terrifier 2 nicht reingenommen haben. Aber...

Also gut, dass du gestritten hast. Also nur ich habe gestritten. Weißt du noch, was so die Gegenargumente waren? Also warum er nicht reingenommen werden sollte? Nee, weiß ich nicht mehr. Ich glaube, die mochten das alle nicht. Okay. Die haben alle gedacht, das taugt nix. Okay. Also letztes Jahr hatten wir eine Diskussion über zwei Filme, wo es auch nicht um die Filme ging eigentlich, sondern eher um die Frage, wollen wir nochmal einen etwas namhafteren, prominenteren Film irgendwie am Sonntag zum Abschluss zeigen?

Konkret ging es da um eine Preview von Eddington, den ich cool fand, oder wo ich dachte, das ist ein cooler Abschluss, nochmal was Großes. Aber es gab einen anderen, kleineren Film, den halt niemand... Die Außenwelt nicht kannte sozusagen. Und ja, aber viele Fans hatte ja im Publikum Time Travel is Dangerous, wo wir dann gesagt haben, nee, warum zeigen wir nicht nochmal eine Deutschlandpremiere, wo tatsächlich auch einen Regisseur einladen konnten.

Funky, coole Komödie, die wir dann als Martinet gezeigt haben. Und es ist doch viel cooler, als jetzt nochmal ein großes Briefly zu zeigen, nochmal was Exklusiveres zu haben. Und das war dann sozusagen eine produktive Diskussion. Was will man eigentlich? Und dann haben wir gesagt, Wir wollen ja was Cooles, Kleines. Und.

Da war gut, dass ich mich da nicht durchgesetzt habe. War nämlich eine super Veranstaltung. Das ist auch oft, was ich bei Festivus dann auch, also ich bin schon dankbar, wenn ich irgendwie einen größeren Film so zwei Wochen vorher sehen kann. Gleichzeitig denke ich mir aber auch so, ja, dafür nimmt er aber irgendwas, was ich wahrscheinlich niemals auf der Leinwand sehen kann, den Platz weg.

Also es ist auch immer, man weiß dann ja nicht, was man gesehen hätte. Also wenn ihr Etikon reingenommen hätte, wissen wir ja nicht von Time Travel is Dangerous, dass der überhaupt gekommen wäre stattdessen. Aber man weiß irgendwie schon so, eigentlich ist das... Ein Festival mit 30, 40 Slots kann sowas machen, aber ihr habt, glaube ich, da richtig entschieden, nicht quasi einen der 13 oder 12 Slots für einen Film wegzugeben, den man dann sowieso zwei, drei Wochen später sehen kann.

Ja, das meinte ich ja vorhin auch, genau. Ja, ja, das ist, glaube ich, schon die bessere Entscheidung. Also, wie du auch sagst, wofür würden wir überhaupt stehen als Festival? Ja, darum freue ich mich auch so, dass wir The Galactic Ghoul mit drin haben. Habt ihr den gesehen? Habt ihr von dem schon was gehört? Gar nicht.

Das finde ich nämlich auch beachtlich, weil dieses natürlich können wir auch unmöglich alles kennen, aber ganz oft ist es ja doch so, dass man sich an Festivalprogramme anguckt und sich so denkt, kenne ich, habe ich schon mal von gehört, steht auf meiner Watchlist, aber Galactic Ghoul, niemals was davon gehört und er sieht ja so aus, ob er nice wäre.

Es ist ja auch nicht so dieses, da habt ihr auch das Glück, ihr müsst keine Filmmaterialfilme mit reinnehmen, sondern ihr könnt ja wirklich Filme reinnehmen, hinter denen ihr komplett steht und das finde ich auch so aus Entdeckungssicht sehr interessant, dass ihr da was habt, was wir noch nicht auf dem Schirm hatten.

Ich bin jetzt antreten bis ins Sort gefallen. Vielleicht hast du ihn ja auf dem Schirm. Nee, nee, ich wollte auch sagen, gar nicht. Und das wundert mich, weil es natürlich meine absolute Lieblingsschauspielerin, Kerstin Eisembel, dabei. Deswegen bin ich sehr gespannt drauf. Und Florian, das ist auch für dich, würdest du sagen, das ist so dein Tipp des Festivals. Ein persönlicher für die Leute?

Also der und Parallel Pinza Point auf jeden Fall. Okay. Genau. Aber Galactic Ghoul, der sieht halt so wahnsinnig gut aus dafür, dass der so, Low-Budget gemacht ist. Und ja, der hat mich echt begeistert. Ich bin normalerweise nicht so der Science-Fiction-Typ. Aber der hat so einen richtig schönen 50er-Jahre-Trash-Vibe.

Ja, das ist auch so eine Ballszene auch. Ich habe ihn nicht gesehen, aber Florian hat ihn sehr gut verkauft im Team. Und da haben wir auch gute Überlegungen, wie man hier coole Kostüme haben kann oder ein cooles Deko. Um diese Opulenz irgendwie auch, genauso low budget bei uns zu verwirklichen. Low budget wird es auf jeden Fall, aber Liebe von der Hand gemacht.

Ja, aber alles, was ich jetzt so von gesehen habe, ich habe ja auch noch nicht komplett gesehen, wirkt schon echt beeindruckend. Also, Hab richtig Bock drauf. Ja, und das ist halt super witzig. Ja, den gucke ich mir auf jeden Fall auch an. Das klingt super spannend. Also gerade für mich als Fan von Izebill bin ich am Start sowieso, aber auch sonst mit dem 50er-Jahre-Beam-Movie-Ding, das klingt auch wirklich sehr, sehr nice.

Wenn man schon das Vorschau beziehungsweise den Backdrop auf Letterboxd sieht, ist man eigentlich schon sold, dass man das sehen möchte. Ja, finde ich auch. Allein vom Charme her bin ich da voll sold. Und was wäre bei dir, Max, was wäre von dir persönlich, was ist dein absoluter Tipp ganz von dir persönlich für die Leute, was ich auf jeden Fall mitnehmen muss.

Boah, ich habe gestern, haben mich auch Leute gefragt, ich habe gesagt, Ghost in the Cell ist der, der mir am meisten gefallen hat, aber das ist jetzt sozusagen die billige Werbung, weil den eh alle cool finden. Aber ich finde auch, dass diese Lube als Abschlussfilm ganz cool ist, da waren wir auch schon früher mal dran, und das hat dann gut geklappt und wir haben es tatsächlich noch geschafft, eine Deutschlandpremiere zu haben und das ist halt so ein Gangsterfilm, eher so ein bisschen mehr in die Thriller-Richtung gehend, spielt in Madrid, Spanisch, Unterwelt, was so alles schief gehen kann mit nicht den komplett kompetenten Charakteren so und.

Irgendwie so diese Thriller-Richtung so oder dieses Gangster-Ding, das hatten wir auch in den letzten Jahren jetzt nicht so mega präsent im Programm, im Festival, will, aber es ist, glaube ich, nochmal ein guter, unterhaltsamer, schneller Film, der auch sozusagen als Abschlussfilm gut taugt und die Leute kümmern, aus, ja, aus dieser Traumwelt von Insectacy, aus diesem Psychosexuellen erweckt und dann tatsächlich geht's mit Fäusten und Pistolen, so Sache, in Madrid. Ah, okay, okay.

Ja, okay, weil ich konnte mir unter der Prämisse irgendwie nicht so richtig viel vorstellen, aber das klingt doch ganz gut, okay. Aber auch dann so ein bisschen gut programmiert, ne, nach zweimal eher, sagt ihr ja schon, Peril und Insectacy eher ein bisschen zurückhaltendes Tempo, dann als Abschluss doch mal ein bisschen auf die Kacke so, ja. Genau.

Ja, und aufs Maul geht es auch am Donnerstag. Nach der Opening-Sneak sozusagen haben wir noch Jumpscare, einen Film, den manche von uns beim Hardline-Festival entdeckt hatten und mitgebracht haben sozusagen. Und da haben wir gesagt, nee, der ist wirklich auch cool. Da geht es um eine All-Female-Metal-Band, die...

Ihr neues Album aufnehmen will und sie suchen sich natürlich irgendeine Hütte aus zum Aufnehmen. Die steht irgendwo im Nirgendwo im Hinterland und hat eine Urban Legend, dass da eine andere Band mal war und nicht mehr wiederkam. Und irgendwie hat man gedacht, ah, das ist doch gut, dann machen wir das auch.

Und warum es nicht, ja, und dann lernt man natürlich, was die Sache war. Und da geht es natürlich gut mit E-Gitarren zur Sache und mit Kettensägen. Und sowohl auf die Ohren als auch aufs Auto gibt es da einiges. Ja, okay, also mal quasi, ach, wie hießen sie denn, der Zweiteiler? Ach, diese Metal-Splatter-Comedies. Ja, mir liegt es auch, aber ich kann dir leider auch nicht helfen.

Der Gormageddon ist der zweite Subtitle, ich habe es gerade vergessen. Auf jeden Fall mal mit einer Female-Besetzung und nicht mit einer männlichen Band, weil das gab es ja jetzt doch schon häufiger, so Metal-Comedies im Horror-Segment. Das klingt auf jeden Fall ziemlich cool. Also klingt so ein bisschen richter Utaka in Dale irgendwie so ein bisschen.

Bin ich mal gespannt. Er ist aber auch sehr, also er hat auch so ein bisschen diesen 70er, dieses 70er-Flair von den Bildern her. Death Gessen meinte ich, genau. Death Gessen, ja. Klingt ein bisschen in die Richtung. In der Bildsprache dieser Film ist das ein verrückter Vibe da. Was auch gut ist, die diskutieren so diese Band, diese Musikerinnen diskutieren wirklich so, ah, in welche Richtung gehen wir, was ist Sellout, was ist nicht Sellout, so ein bisschen Bandpolitik und Hickhack und Eifersüchtigkeiten und so kommen da so, es funktioniert irgendwie so als Musikkomödie ganz gut, aber hat vom Look her natürlich irgendwas ganz, Besonderes und wenn dann die, hinterwälderischen Nachbarn auftauchen, dann weiß man, dass,

es auch rot wird auf der Leinwand. Würdest du sagen, die sind zickig? Nein? Ja, okay, auf jeden Fall spaßig und genau nach dem richtigen Film auch so als Rausspeiser für so einen Abend. Das klingt sehr funny. Wie gesagt, ich finde das Programm wirklich super abwechslungsreich. Deswegen auch meine Eingangsfrage so ein bisschen, ob ihr da auch so ein bisschen so eine Verteilung habt, die ihr gerne haben wollt.

Aber ihr habt auf jeden Fall eine schöne Abwechslung drin zwischen wirklich eben solchen Party-Dingern, so Crowd-Pleasern, aber eben auch bedächtigeren Filmen oder zumindest auch was Substanz. Deswegen, schöner Ausfall. Ich meine, mit Wildboot und Hochum, die sind auch zwei Namen, die auf jeden Fall ja dann doch auch breiter schon gestreut und bekannt sind.

Das ist natürlich auch super, um überhaupt Leute aufmerksam zu machen. Aber auch eben im Kleinteiligen gab es sowas, wie gesagt, jetzt wie Peril, Galactic Ghoul und so, die noch, glaube ich, komplett unter Radar laufen, die jetzt auch noch gar nicht, die ich sonst auch noch nirgendwo gesehen habe. Das ist super cool, dass ihr da auch echt einige Premiere habt.

Also, ich glaube, da wird man als Besucher dieses Jahr durchaus abwechslungsreiches Programm sehen. Das sind doch schöne Schlussworte von André, die er da gesprochen hat. Ich bin auf jeden Fall gespannt, werde mir auf jeden Fall einiges angucken. Wir wünschen euch ganz viel Erfolg. Vielen Dank. Über das Halloween-Wochenende, alle, die jetzt zuhören da draußen, ihr wisst Bescheid. Wenn ihr nichts vorhabt, über das Halloween-Wochenende dann ab zum Schivers.

Ein paar Filme glotzen, ist glaube ich für jeden was dabei. Wir können es nur empfehlen und werden auf jeden Fall mal zusehen, dass wir auch mal geschlossen mal vorbeikommen, vielleicht mal nächstes Jahr. Müssen wir unbedingt machen. Ihr seid herzlich eingeladen, immer. Auch wenn ihr noch spontan runterkommt.

Ja, würde ich liebend gerne. Wir haben hier selber in Hamburg eine Show an Halloween. Deswegen, das klappt ja nicht. Aber für nächstes Jahr wird es auf den Zettel geschrieben. Tino, kannst du noch spontan machen? Da wird blockiert. Ich schicke Kalender-Invites in der Genre-Geschehen-Gruppe rum und dann blockieren wir uns das Datum für nächstes Jahr.

Genau. Das müssen wir auf jeden Fall mal machen. Danke euch auf jeden Fall, dass ich dass ihr hier wart und mal ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert habt. Gerne, vielen Dank, dass wir hier sein durften. Das war sehr, sehr cool, deswegen solche Insights haben wir immer gerne. Und ja, wenn ihr noch letzte Worte an die Zuhörerschaft habt, dann gerne jetzt oder für immer schweigen. Nein, Quatsch.

Ja, liebe Genre, Geschehen, Community, kommt vorbei, kommt an Bodensee. Die Deutsche Bahn macht es nicht immer einfach, aber es lohnt sich. Wir sind auch super reichbar aus der Schweiz, auch gar nicht so weit weg von Österreich. Also wir freuen uns auf internationales Publikum. Genau, wir haben, ja, kommt vorbei, bringt gute Laune mit und, unterstützt eure local genre Festivals und macht mit, wenn es bei euch irgendwo ein Angebot gibt oder einen Verein gibt oder eine Gruppe gibt, die irgendwas organisiert in der Richtung.

Man kann immer viel über das Geld reden, aber es ist tatsächlich eigentlich die ehrenamtliche Motivation und, die Bereitschaft, irgendwie die Freizeit was zu organisieren, was halt die Kino-Landschaft wirklich prägt und wir machen es sehr gerne wir freuen uns, wenn bei uns mehr Leute noch dazu stoßen und wir freuen uns wenn andere Leute in anderen Städten auch was auf die Beine stellen.

Ja, voll das können wir unterstützen. Da schließen wir uns natürlich voll umfänglich an. Ja, 100% deswegen am Ende des Tages machen wir es vor allem aus Leidenschaft und das ist bei euch auf jeden Fall ja spürbar. Deswegen wünschen wir euch auf jeden Fall, dass das Festival gut läuft und ansonsten, genau, ihr seid ja genau im Eck quasi, im Dreiländereck, also von daher kann man ja auch aus anderen, wir haben auch einige an Zuhörern aus Österreich und Schweiz, genau, auch wenn ihr noch Kapazitäten habt, am Wochenende dann ab nach Konstanz.

Cool, dann vielen Dank an euch, Tino, vielen Dank an dich, wie immer und wir schicken liebe Grüße nach, ja, wohin schicken wir sie denn? Irgendwo nach Daniel, wo immer er gerade liegt nach der Party. Nächstes Mal ist er wieder dabei, dann wird's nochmal ein Sieges-Recap Nummer zwei noch geben, haben wir ja schon versprochen, da steht noch einiges aus.

Ansonsten jetzt auch, wenn ihr das hier hört, ist auch auf Steady bei uns neue Folge Shorties Online wieder Kurzfilme besprochen. Da würde Florian nicht zuhören, ihr da draußen hoffentlich schon. Haben wieder tolle zwei deutsche Kurzfilme dabei diesmal. Deswegen unbedingt reinhören, ganz, ganz spannende Sachen am Start.

Und ansonsten bedanken wir uns fürs Zuhören und hören uns in der kommenden Woche bei Ciao Geschehen. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Tschüss.

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