
Golfstunde – Golftraining zum Anhören (Golf Podcast)· Folge 349
#345 Chip-Finish
Freitag, 21. August 2026 · 23 min
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Shownotes
Was bedeutet Chip-Finish 1,2,3?
Du chippst zur Fahne, der Ball rollt – nur leider immer gleich, egal ob die Fahne kurz gesteckt ist oder das Grün bergab läuft. Kennst Du das? Die meisten Golfer beherrschen nur eine einzige Chip-Variante: den flachen Ball mit viel Roll. Dabei gibt es beim Chippen drei verschiedene Endpositionen, die Flugkurve, Höhe und Kontrolle völlig verändern. Eine Hörerfrage von Melanie bringt Marcus ins Erzählen – über »Release eins, zwei, drei«, den richtigen Griffdruck und die Frage, welche Variante sich für Dich wirklich lohnt.
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Links zur Folge
• Podcast: Folge 40 – Der Release im Golfschwung (golfstun.de/golf-podcast/40-der-release-im-gol…)
• Podcast: Folge 215 – Bump and Run (golfstun.de/golf-podcast/215-bump-and-run)
• Podcast: Folge 29 – Diese Fehler führen zu schlechten Chips (golfstun.de/golf-podcast/29-diese-fehler-fuehr…)
• Podcast: Folge 88 – Kurze Chips kontrollieren (golfstun.de/golf-podcast/88-kurze-chips-kontro…)
• Video: Chippen-Video von Marcus (golfstun.de/golf/chip)
• Link: Dan Grieve – Buch: 3 Releases (amzn.to/4pxRU21)
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Herzlich willkommen beim Golfstunde Podcast. Mit PGA-Professionell Markus Bruns und Golfamateur Christophs Berohnen! Diese Folge wird präsentiert von WeißGolf. Weiß ist vor allem bekannt geworden durch Premium-Golfbälle zum fairen Preis, inzwischen bietet weiß aber auch Golfschläger Bekleidung, Komplettsets für Anfänger und sogar ein Sortiment für Kinder an.
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Ich hatte heute einen ganz besonderen Tag auf den ich mich sehr gefreut habe. Aber was heute passiert ist und warum der Tag so besonders war Darüber reden wir in Folge thirty-sixundvierzig. Boah, das ist die beste Vorankündigung, die wir jemals hatten und das sogar zu Beginn der Folge. Ja? Am Ende verraten wir ein klein bisschen mehr...
Genau! Jetzt nicht abschalten und Folge dreihundert viertzehn nicht hören weil dies nämlich auch sehr interessant. Spannend würde ich sogar sagen. Spannt. Weil wir wollen jetzt gar nicht in der Zukunft schwelgen. Ja, komisch. In der Zukunft schwellen macht man das? Weiß ich nicht. Vergangenheit schwelligen, das kenne ich aber.
Aber warum nicht? In Zukunft schauen! Egal. Bei uns ist alles möglich. Doch heute reden wir und zwar jetzt in der Gegenwart über das Chip-Release und ich finde... Das ist ein ziemlich komischer Folgentitel. Also grundsätzlich geht es um Chippen und wie man den Schläger durch den Ball bewegt. also Eigentlich geht es um drei Positionen und wir haben dazu ja eine höhere Frage bekommen von der Melanie.
Genau über Spotify, das fand ich auch ganz witzig, da hat nämlich die Melanie geschrieben dass die Zeichenbegrenzung in den Spotify Kommentaren nicht ausgereicht hat und deswegen hat sie einmal ein Feedback geschrieben und dann halt nochmal einen Themenwunsch und macht das auch gerne. also wir freuen uns total über Spotify Kommentare über Apple-Bewertungen, über WhatsApp Nachrichten, Mails Sprachnachrichten.
also Feuer frei. Ihr seid da wirklich super fleißig mit euren Themenvorschlägen. und genauso die Melanie, die uns nämlich geschrieben hat dass sie gerne etwas mehr über das Release one two three beim Chippen erfahren wollen würde dann in unseren Folgen mal so geschaut hat die Folge vierzig entdeckt release im golf schwung.
aber da ging es halt eben nicht ums chippen. und ich habe mir ganz persönlich für die frage gestellt release eins zwei drei was soll das denn sein? markus kannst du mich doch mal bitte aufklären weil ich hab deine wissenslücke ja tatsächlich gibt es diese drei releas arten oder nennen wir's mal einfacher dreien.
position würde ich einfach mal beschreiben. Und es gibt einen Kollegen in England, Dan Grief. Der hat darüber sogar ein Buch geschrieben. Er macht auch Videos und macht echt tollen Content im Social Media Bereich und ist damit sehr erfolgreich. Er gibt Unterricht im Langspiel aber ganz viel gibt er auch im Kurzspielunterricht.
und da geht das halt um diese drei Release-Arten oder ich nenne's einfach mal auf Deutsch Endposition die Einfluss auf den Ballflug haben, auf den Rollhaben, auf die Kontrolle des Balles an sich. Und ja, darüber wollen wir heute mal ein bisschen reden. Was das alles so ist? Das heißt diese Numerierung eins zwei drei.
Das ist jetzt nicht irgendwie so'n offizieller Standard sondern es ist quasi eine Methode oder Vereinfachung von habe ich schon wieder die Namen vergessen von diesem britischen Golf Trainer Dan Grief? Ja genau also dass darum. Es geht im Grunde darum eine Endposition in dem Schwung beim Chippen zu haben In der Erste Höhe in der zweiten Höhe, in der dritten Höhe.
Das ist so auf Höhen unterteilt und um darüber halt einfach entweder mehr Roll zu bekommen... ...mehr Höhe zu bekommen, mehr Kontrolle zu bekommen,... ...meh Richtung und Längenkontrolle einzukriegen. insgesamt weil oft ist es ja so dass der Golfer an sich nur eine Chip-Methode kennt nämlich diesen ganz flachen Chip und dieses Einsetzen der Hände.
das ist ja auch ein ganz wichtiger Punkt. Der ist oft nicht vorhanden in den Gedanken der Spieler. Also dementsprechend sollte man drüber sprechen, das machen wir jetzt auch. ich wende diese Methoden auch sehr gerne im Unterricht an weil sie... ...auch ein ganz anderes Bild auf die Bewegung halt geben und eine ganz andere Darstellung und auch ein ganz andres Gefühl dann halt geben.
gerade bei schnellem Grün oder wenn es bergab geht oder auf kurzgesteckte fahren finde ich das total interessant Nicht total spannend. also jetzt wirklich? Ja Sonst, wenn wir sagen ist ein spannendes Thema. Ist natürlich auch grundsätzlich spannend. aber das ist jetzt wirklich etwas habe ich noch nie gehört und Ich bin jetzt total gespannt.
diese unterschiedlichen Höhen hast du gesagt es eins zwei drei und vielleicht können Wir ja Genauso durchgehen dass wir einfach mal mit release eins anfangen Und Du beschreibst was das ist und dass wir uns dadurch Stück für Stück Diese Unterschiede in diesen unterschiedlichen position gemeinsamer arbeiten.
Ja, sehr gerne. Also Release eins ist – ich beschreibe es jetzt mal als die Standard-Variante oder auch man könnte auch sagen so eine haltende Variante. also wir nehmen unsere Ansprechposition ein. beim Chippen bei liegt mittig ganz leicht rechts von der Mitte. Wir haben lass uns gerne beim Sandwärtsch bleiben bei dem Thema heute ja das schon in den Stegern.
wenn du sagst ganz leicht Rechts der Mitte bedeutet dass natürlich mehr zum hinteren Fuß Kriege immer wieder Feedback, dass wir nicht so linkshänderfreundlich kommunizieren. Da waren wir schon mal besser. Ja, tut mir leid das ist manchmal so einfach aus meinem Aus meiner Art und Weise des Redens heraus weil ich sehr viele Rechtshände natürlich im Unterricht habe auch linkshender aber Ich achte jetzt lustigerweise auch beim unterricht immer darauf Dass ich vorderer und hinterer Fuß sage.
also das gewöhn ich mehr zu langsam an. Deswegen also verzeiht liebe Link Sender, natürlich geht es auch um euch. Also der Ball liegt im Stand beim Chippen ja immer etwas mehr zum hinteren Fuß. Also ich sage mal mittig leicht zum hinterem Fuß Setup Griffende minimal vor dem Ball Gewicht ganz leicht auf den vorderen Fuß und dann ist es ja diese Standard Variante so eine Art Pendelbewegung aus den Schultern heraus wo wenig Hüfte dabei ist.
allerdings das Ganz wichtige bei Release eins ist jetzt dass Die Handgelenke, während der Bewegung sehr ruhig bleiben. Also das obere Handgelenk der oberer Handrücken sollten im Setup und im Treffmoment oder nach dem Treffmement in Richtung Schlagfläche, Quatsch! In Richtung Ziel zeigen und so auch die Schlag Fläche, dass sie auch in Richtung Ziel zeigt.
nach dem treffen des Balles Klar rotieren so ein bisschen Brust und Arme gemeinsam mit durch den Ball. Das ist auch wichtig und nötig, damit der Ball hat eine gewisse Geschwindigkeit und Spin erreichen kann. Aber nichtsdestotrotz, Release Methode eins Hand drücken geht zum Ziel Schlagfläche bleibt dadurch stabil Und der ball hat mehr roll als flug Egal welchen Schläger man nimmt.
Es ist eigentlich ne Patbewegung oder was du beschrieben hast Ja nur dass man halt durch dem ball ein bisschen mehr noch den Körper mit rotiert Was aber auf eine ganz natürliche Art und Weise passiert. Da braucht man sich gar nicht mehr so viele Gedanken drüber zu machen, es hängt ja dabei auch ein bisschen von der Situation ab.
also wie viel Platz habe ich auf dem grünen? Wie weit stehe ich vor dem grün? und diese Methode ist halt ganz gut anzuwenden. wenn man sehr viel grün zum arbeiten hat als wenn man den Ball wirklich rollen lassen kann dann ist halt viel Platz zwischen Grün- und Fahne, also zwischendurch eine grüne Kante.
Ja, auch wenn die Grünen sehr hart sind oder wenn man ein bisschen Gegenwind hat dann kann man den Ball natürlich auch mit dieser Methode sehr gut kontrollieren. Da mag vielleicht der Hinweis auf Folge Zwei Hundert Fünfzehn erlaubt sein. da haben wir nämlich mal über den Bump in Run gesprochen und der Bump In Run ist ja glaube ich genau eigentlich das was du gerade beschrieben hast.
Man lässt den Ball nur so ein ganz kleines Stück fliegen und der rollt dann viel. also dann nimmt man halt auch einen Schläger mit wenig Luft. Genau, ich hatte gerade mit dem Sandwetsch das erklärt. Aber man kann es auch mit dem Gap-Watch machen, mit den Pitching-Watsch und der neuen. Hängt natürlich immer von der Situation wie gesagt ab.
Wie viel Grün habe ich zum Arbeiten? Welchen Schläger nehme ich dann also? Und wie weit liege ich vor dem Grün? Das ist halt dann abhängig welchen Schlägern man nimmt! Das ist aber das was wahrscheinlich auch alle kennen, oder? Also wenn man jetzt halt von einem Chip spricht dann ist es glaube ich der Standard.
Es gibt natürlich dann Käufer die kommen mit Chippen und Pitch'n durcheinander. denen ist das vielleicht nicht ganz so klar Aber unseren Aufmerksam-Hörerinnen und Hörern sollte das zumindest glaube ich klar sein. Und jetzt flählt sich natürlich die Frage Was ist denn jetzt Chippe Release II Release zwei ist im Grunde, dass die Hände jetzt eingesetzt werden.
Da muss man weiter vorne anfangen natürlich beim Greifen des Schlägers. also der Griff an sich ist immer der gleiche. ob ich einen Vollensprung mache mit dem Eisen sieben oder ob ich jetzt Release Nummer Zwei mache Wichtig ist halt der Griff Druck weicher und leichter sein sollte als bei längeren Schlägen, weil wir keine Geschwindigkeit unbedingt erreichen wollen.
Sondern wir wollen jetzt erreichen dass der Schlägerkopf die Hände minimal überholt. Somit rotiert die Schlagfläche auch leicht durch den Ball Und ich beschreibe diese Bewegung immer als eine Art Wurf-Bewegung. wenn wir uns jetzt vorstellen Wir nehmen jetzt unsere Wurfhand. Das ist bei mir die Rechte, weil ich als Rechtssender logischerweise auch mit Rechtswerfe beim Link-Sender vielleicht dann die linke Hand, aber das weiß jeder für sicher und ich werfe den Ball, dann hat ja meine Hand eine Bewegung wo ich nach dem Abwurf praktisch so ein bisschen meine Hand Innenfläche anschaue.
Und das ist halt da rüber auch... Kannst du mir folgen? Du machst das gerade so nach, weil ich es sehe dich ja grade. Steineditchen habe ich mir gerade so vorgestellt was die Hand macht. Ist ja wieder ein bisschen etwas anderes? Es ist aber auch zu viel. Das wäre eine Rotation im Handgelenk und im Unterarm.
Stell dir mal vor du würdest einen Ball nach vorne werfen also du stehst zur Fahne meinetwegen und wirfst den Ball dahin. Ja okay also nicht ganz so krass wie beim Steineditchen ruhig extrem nach hinten gehe und extrem nach vorne. Genau mit einer Rotation sondern eigentlich ist mir so ein Klappen. Ja genau, so ein Klappen aus dem Handgelenk und das führt halt dazu dass der Schläger Kopf dann die Hände überholt.
Somit kann dann bei einem Sandwetsch der Bounce also der Winkel zwischen der hinteren und vorderen Kante über den Boden weg wischen. Während bei Release Methode eins da kommt es jetzt vielleicht bisschen nördig. alles aber ist halt auch wichtig zu verstehen. Bei Release Methodo Eins kommt mehr die Vorderkante des Sandwetches an den Ball sozusagen, also der Schlager kommt steiler Und bei Release-Methode Nummer zwei kommt mehr der Bounce ins Spiel, also die Hinterkante, der dann über den Boden wüscht.
Das heißt die Gefahr des Toppings ist vielleicht nicht ganz so hoch. beim Methode Zwei korrekt? Sie ist da auch da wenn der Ball natürlich zu weit zum Beispiel vorne im Stand liegt. Also wir wollen da natürlich auch dem Ball mittig haben Vielleicht sogar ein ganz kleines bisschen mehr zu dem hinteren Fuß weil wir wollen ja auch dem ball direkt treffen.
Also knackigerer Kontakt. Genau, knackigere Kontakt! Wir kommen immer ganz leicht vor dem Ball am Boden an. das ist total normal. aufgrund der Sohlenkonstruktion ist es auch gewollt. und für Methode Nummer zwei und auch schon hingehen für Methodo Nummer drei würde ich immer ein Lobwetsch, Sandwetsche maximalen Gap Wetsch benutzen weil wir brauchen halt auch Höhe.
deswegen überholt der Stegerkopf die Hände damit der Ball halt auch schneller zum Liegen kommt und da kann man zb sagen Wir haben weniger Grün zum Arbeiten als bei Methode Nummer eins. Das direkt mal zur Drei gehen, das wir quasi schon angeteasert? Genau! Hier ist es so dass die Handgelenke bewusst in der Bewegung zum Ball den Winkel auflösen sozusagen.
also ich persönlich mache die Methode Nr. drei immer so wenn ich dem Ball höher spielen will Und habe das Gefühl und das mache ich auch im Probeschwung, dass wenn ich ausgeholt habe und ich schwinge ab, dass sich dann auf Höhe meines hinteren Oberschenkels schon den Schläger freigebe sozusagen. Dass da praktisch schon anfängt der Schläge meine Hände zu überholen Das mache ich in Probeschwung ganz extremst!
Das wird beim Schlagen logischerweise nicht passieren weil ich ja auch mein Körper mit durch den Ball halt so durchrotiere... ...und das Ergebnis ist halt daraus, dass dann im Finish Die Schlagfläche mehr nach oben zeigt. Also ich mache wieder diese Art Wurfbewegung, die Schlag Fläche zeigt mir nach oben vielleicht sogar ein bisschen mehr hinter mich also über meine vordere Schulter hinweg.
kannst du mir noch folgen oder? So ein bisschen. Okay und das Ergebnis ist dann ein höherer Start eine weichere Landung des Balles und ganz wenig Roll. es ist so ein bisschen so ne Tendenz von einem Lobshot aber nicht so extrem Okay, aber trotzdem beim Chippen. Ich stelle mir jetzt gerade die Frage ob ich dir folgen kann.
also die du mir auch gerade gestellt hast. ja deswegen vielleicht ich stelle mal ein paar Rückfragen und dann können wir einmal gucken ob wir da zusammenfinden. Du hast grade gesagt da wären Die Handgelenke eingesetzt. Jetzt denke ich natürlich um Gottes Willen das klingt doch total nach Löffeln. Also da vielleicht der Hinweis auf Folge neunundzwanzig, das war der Folgentitel.
diese Fehler führen zu schlechten Chips. Das beschreiben wir genau diesen Fehler so. jetzt hast du ja dieses Release drei nicht als Fehler beschrieben sondern als Technik. und ich habe mir gerade die Frage gestellt ist vielleicht der Gedanke den ich dabei habe es dass ich zum Bodenschlage Kannst du dich an unsere Runde in Breitenburg erinnern, als wir zusammengespielt haben?
Da hast du mir beim Pitchen gesagt. Versuch mal den Bodenkontakt aktiv zu suchen bei der Pitch-Bewegung und habe ich glaube ein super Pitch gespielt, als du mir das gesagt hast! Ist das ein ähnlicher Gedanke oder eine ähnliche Bewegung? Also weil du kannst es ja beurteilen, du hast das ja gesehen. Ich mach mal ein anderes...
also für dich Ja aber ich mache mal ein Anderes Beispiel weil unsere Hörer waren ja nicht dabei als wir beide in Breitenburg waren was ja schade ist weil stell dir vor es werden alle gekommen. Das wäre richtig eine coole Session gewesen! Ich mach's mal anders und zwar Nimm mal gedanklich deinen Schläger in deine hintere Hand Okay?
Als Rechtshänder, die Rechte. Für den Linkshänder dann die Linke wahrscheinlich. Und jetzt stell dich mal hin und lass mal ... Stell dir mal vor, du hast den Schläger in deiner hinteren Hand... ...und jetzt schwingst du einfach mal hin- und her! Und lässt den Schlägern den Bounce also die Sohle über dem Boden wischen?
Was passiert denn irgendwann wenn du so stehen würdest auf dem Weg zum Ball?! Also ich stelle mich jetzt mal hin. Ich stehe jetzt tatsächlich gerade vor der Kamera. Christoph sieht mein Gesicht nicht sondern nur mein weißes Hemd. Und ich lasse jetzt mal ganz früh meinen rechten Arm die Arbeit übernehmen und dann löst sich der Winkel sehr früh auf, weil das ist diese ganz natürliche Bewegung.
Weil ich den Schläger ja locker festhalte kann das Gewicht des Schlägerkopfes untenrum viel besser arbeiten wodurch dann einfach diese Release Methode Nummer drei in Spiel kommt dass ich dann im Durchschwung auch relativ eng mit meinen Händen und Armen am Körper bin Und der Stegerkopf zeigt dann über meine vordere Schulter.
Entschuldigung! Also für mich persönlich würde ich das tatsächlich dann so übersetzen, den Bodenkontakt zu suchen mit dem Schnee. Ja aber er muss wischend sein. Der darf nicht hacken sein. Nicht hacken? Ja genau deswegen... Das ist ja auch jeder hat ja unterschiedliche Gedanken. Ganz klar. Wie sie also wie eine Bewegung angesteuert werden kann.
Deswegen das wäre jetzt mein persönlicher Gedanke dieser Gedankel kann halt bei anderen sehr schädlich sein. Und das ist aber das, was man irgendwie dann herausfinden muss. Aber vom Ergebnis wäre es eher so ich versuche dass der Schläger wirklich durchs Gras wüscht. Das wäre das Ergebnis, was sich versuchte zu erreichen und mit welchem Gedanken ich diese Bewegung initiiere.
So, das muss jeder selber raus finden! Ja, das ist gar nicht so einfach weil man muss halt wirklich das Gefühl dafür sicher arbeiten also ja uns gerne vorbeikommen. Aber was zum Beispiel auch ganz wichtig ist, dass man eine gute Lage hat und ein weichen Untergrund damit der Schläger halt drüber wischen kann.
Das ist halt ein ganz wichtiger Punkt. Hätte ich jetzt auch gedacht also wenn ich hier irgendwie verbranntes Vorgrün habe und vielleicht sogar noch einen Divid da würde ich das eben nicht machen. aber wenn ich so im Semi-Rough drin liege und er liegt oben drauf dann wäre das wahrscheinlich ganz gut. Genau.
und was halt aber auch ganz, ganz wichtig ist natürlich... Was mache ich wann? Also welche Entscheidung treffe ich jetzt, ne. Es kommt immer drauf an wie ist der Untergrund in welcher Situation lieg' ich gerade das heißt wie weit bin ich vom grünen entfernt beziehungsweise wie weit steht auch meine Fahne im Grün drin?
lohnt es sich wirklich jetzt unter Druck einen Release zwei oder drei zu spielen den ich vielleicht noch nicht so viel trainiert habe? ist dann vielleicht simpler und einfacher den flachen Ball also release eins dieser halte Methode können wir sie ja nennen zu spielen. Auf der Runde ist es halt ganz, ganz schwierig das zu trainieren.
Man muss dann wirklich relativ viel am Chipping, Pitching, Pattinggrün, wo auch immer man das trainiert, dass das Ganze halt machen. und was ich ganz wichtig finde ist, dass man auf jeden Fall Release-Methode Nummer eins kann also das halten. Das ist eigentlich so die Grundvoraussetzung für alle anderen Sachen oder alle anderen Methoden weil das ist der einfachste von den dreien.
Die anderen beiden sind ein bisschen schwieriger. Da braucht man relativ wenig Griffdruck, der Schlägerkopf muss arbeiten und da muss man Vertrauen aufbauen auch ein bisschen den Körper mit rotieren durch den Ball. das sind halt Dinge die müssen halt relativ viel trainiert werden. also deswegen eine Methode sollte man auf jeden Fall beherrschen und die anderen zwei sind dann nettes Gudi sozusagen Ja ich bin ja voll bei dir dass es ne blöde Idee ist das mal spontan im Turnier auszuprobieren, wie dann so eine andere Chipmethode ausprobiert funktionieren könnte.
Sondern dass man das halt trainieren muss. und gleichzeitig ist es ja so. also Trainingszeit ist natürlich auch begrenzt für viele und deswegen finde ich's auch total nachvollziehbar zu sagen okay release eins ist halt erstmal das was man auf jeden Fall können sollte und gleichzeitig glaube ich froh, dass es auch ein Gewinn sein könnte mal zu trainieren mit etwas lockerer Handgelenken zu chippen.
Weil ich glaube dieses übertriebene Handgelenk steif halten ist natürlich auch vielleicht auch eine Ursache manchmal für sehr schlechte Chips. also wenn Fehler einschleichen und deswegen halt zumindest Release II noch zu lernen oder zu üben, kann sich glaube ich auch positiv auf die Basis-Technik auswirken.
Wie er jetzt so meiner IWA glaube? Ja also Griffdruck ist ein riesengroßes Thema im kurzen Spiel. Zu fester Griffdrucks führt in der Regel dazu dass die Vorderkante des Bounces, also der Sohle einfach zu tief in den Boden kommt. das sind dann diese gehackten wie es vorhin schon mal ganz kurz gesagt hatte.
deswegen Griffdruk ist ein Riesenthema wenn man Release II und III spielen will. meiner Meinung nach muss man weichen Griffdruck haben, damit der Steger halt gut arbeiten kann. Sonst wird es sehr, sehr schwer! So die Frage ist natürlich was ich eben schon sagte... Was sollte man trainieren? Man sollte auch mal ausprobieren dass man sagt einfach ich nehme drei Bälle mit Release eins, drei Bällen mit Release zwei und dann gucke ich mal welcher mir am liebsten besten gefällt, womit ich mich am wohlsten fühle.
Markiere mir vielleicht auch mal den Landepunkt auf dem Pattinggrün oder Chippinggrün wie auch immer und gucke dann einfach auch mal, wie weit die Bälle so fliegen. Probier auch mal drei Bälle aus einer harten Position aus, aus einer weichen Position also was den Untergrund betrifft aus um mir da halt auch mal ein ganz gutes Gefühl zu erarbeiten.
Nicht eine super Anregung für die nächste Trainingseinheit? genau das auch so probieren, was du meintest mit den drei Bellen diese drei Release ist mal auszuprobieren und mal gucken, vielleicht entdeckt ja jemand unentdeckte Talente in sich, indem wir auf einmal die Handgelenke mal ein bisschen lockerer sind.
Und ansonsten würde ich noch für weitere Chipübungen die Folge eighty-eight unseres Podcasts empfehlen. dir heißt kurze Chips kontrollieren und da hast du nämlich so verschiedene Übungen vorgestellt wie man sehr gut das Chippen trainieren kann. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich schon ein Video über das Chippen gedreht habe.
Jetzt nicht speziell über die Release ist sondern übers Chippe im Allgemeinen. Ja, geht mehr linken wir auch. Können wir auch nochmal verlinken, dass man da zumindest mal so eine Idee hat wenn man jetzt gar nicht so richtig weiß was es überhaupt der Chip? Genau! Perfekt! Das heißt in der Podcastbeschreibung haben wir wieder ne ganze Menge Links zum Vertiefen.
Wir hoffen Melanie, also ich hab ja jetzt ja nicht so viel beantwortet von der Frage aber das Markus deine Frage So beantworten konnte, dass du ein klares Bild jetzt hast was diese Chip-Releases bedeuten und damit können wir glaube ich schon den Ausblick auf nächste Woche geben. Was ist denn da das spannende Thema?
Da haben wir ja schon angefangen am Anfang der Folge und es geht um Geuflegenden. Also dann würde ich sagen, hören wir uns nächste Woche! Tschüss! Ciao.