
HerStory - Geschichte(n) von Frauen und Queers· Folge 129
Mein neues Buch ist da!
Montag, 12. Oktober 2026 · 6 min
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Shownotes
Mein ebook "Paris 1926. Neun Frauen zwischen Salon und Bühne" ist am 6. Oktober erschienen. Im Buch begegnen euch Kiki de Montparnasse, Janet Flanner, Natalie Clifford Barney, Joséphine Baker, Eileen Gray, Gertrude Stein und Alice B. Toklas und andere. Für sie alle hatte das Jahr 1926 eine besondere Bedeutung.
Das E-Book hat 110 Seiten und ist auf Ko-Fi erhältlich. ko-fi.com/paris1926 Mit eurem Kauf unterstützt ihr direkt meine Arbeit am Podcast.
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Ich melde mich mit einem Update. Es ist nämlich soweit, mein neues Buch ist da! Paris-Ninzenhundertsechsundzwanzig – neun Frauen zwischen Salon und Bühne gibt es ab sofort als Ebook. Das Buch hat einhundertzehn Seiten und ist auf Kofi erhältlich. Im Buch begegnen euch Kiki de Montparnasse Janet Flenner Natalie Clifford Borny Josephine Baker Aileen Gray Gertrude Stein Und Alice Bitoctis und andere.
Manche dieser Frauen kennt ihr aus meiner Podcast-Folge Zeitreise ins Paris der Zwanziger, die im Jahr ist und zu euren absoluten Lieblingsfolgen gehört. Damals konnte ich über viele der Frauen nur kurz sprechen – und im Buch lernt ihr sie jetzt genauer kennen! In neuen Kapiteln nehme ich euch mit in neun Pariser Wohnungen Bars, Salons und Ateliers.
Und in das Leben dieser neuen Frauen für die dieses Jahr neunzehntundundzwanzig eine besondere Bedeutung hatte. Eileen Gray verlässt zum Beispiel in diesem Jahr ihre Komfortzone als Möbeldesignerin und beginnt ihr erstes Projekt als Architektin. Natalie Clifford Barney wird fünfzig Jahre alt und reflektiert ein Leben indem sie weder in der Liebe noch in der Literatur Kompromisse gemacht hat.
Bricktop eröffnet ihre erste eigene Bar und Josephine Baker ist seit ihrem Auftritt im Bananenrock am April, der Star von Paris. Den Link findet ihr auch in den Show-Notes, damit es ein bisschen einfacher ist zum Klicken. Das Ebook kostet zwölf Euro neunneunneuenzig und mit jedem Kauf unterstützt Ihr direkt meine Arbeit im Podcast!
Damit ihr einen Eindruck bekommt habe ich euch eine Stelle aus dem Buch mitgebracht. Es ist der Beginn des Kapitels über Sylvia Beach & Adrienne Monnier die zwei bedeutendsten und umtriebigsten Buchhänderinnen in ganz Paris im Jahr. Zwei Frauen schließen morgens in der Rue de Lodéen zwei Ladentüren auf, damit beginnt in dieser kurzen Straße zwischen dem Theater und dem Boulevard Saint-Germain der Betrieb.
Auf der einen Seite öffnet La Maison des Amis de Livre. Schreck gegenüber ist das Shakespeare & Company. Es sind zwei Buchhandlungen, und sie sind einander in dieser Straße so zugewandt wie die beiden Frauen, die sie betreiben. Wer nineteenhundertzwanzig in Paris etwas mit Literatur zu tun hat kommt hier irgendwann vorbei.
Monnier & Beach haben ihre Läden zur Begegnungsstätte für Literatureschaffende und deren Publikum gemacht. James Joyce der den beiden Betreiberinnen der Läde mehr verdankt als irgendwer sonst, hat der Straße den Spitznamen Stratford on Odeon gegeben in Anlehnung an den Geburtsort von William Shakespeare.
In der Nummer sieben wirkt Adrian Monnier, im April ist sie vierunddreißig Jahre alt geworden. die Frau mit der weichen rundlichen Erscheinung trägt gern lange graue Röcke und eine weiße Bluse mit einem Umhang darüber. Das Haar dreht sich im Nacken zu einem Knoten zusammen Und so sieht sie aus wie eine Mischung aus Nonne und Bäuerin Aus der Savoyer Landschaft, aus der ihre Familie stammt.
Ihre grauen Augen blicken jeden, dem sie begegnet offen und neugierig an. Nur wenige Häuser weiter in der Nummer zwölf arbeitet die neununddreißigjähriges Silvia Beach. Sie ist groß und tratig, ihre Augen sind leuchtend blau und sie ist voller unruhiger Energie. Wer einen der beiden Läden betritt bleibt länger als geplant.
Beach & Monnier teilen nicht nur die Liebe zu Büchern, ihre gemeinsame Wohnung liegt noch ein paar Hausnummern weiter – in der Rue de l'Odeon XVIII. Die Verbindung der beiden Frauen wird mehr als drei Jahrzehnte halten. Angefangen hat alles mitten im Krieg mit einem Hut. Monnier öffnete die Ladentür, da riss eine Windböse Sylvia Beach ihren Hut vom Kopf.
Monier lief auf die Straße, fing den tanzenden Hut ein und brachte ihn zurück – so lernten sie sich kennen! Die eine hutlos, die andere atemlos.". Wie es weitergeht mit Adrian Monnier und Sylvia Beech und natürlich auch mit den anderen Frauen lest ihr im Buch. Ihr bekommt das auf kofi.com slash paris www.bindesstrichfi.com-paris.de.
Der Link ist wie gesagt in den Shownotes hinterlegt und ihr findet ihn auch auf meiner Website. Und da mich schon Fragen erreicht haben, natürlich wird es das Buch auch als Audiobook geben! Ich sag euch Bescheid sobald das Audiobook fertig ist. Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit Paris-Ninzenhundertsechsundzwanzig neun Frauen zwischen Salon und Bühne.