
Hey München· Folge 88
#3 Wie läuft der Prozess gegen den Verdi-Attentäter? Und Schimmel in der Studentenstadt
Donnerstag, 12. Februar 2026 · 17 min
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Shownotes
Die ganze Stadt war in Schock, als am 13. Februar 2025 ein islamistisch motivierter Attentäter mit seinem Auto in eine Verdi-Demonstration fuhr. Er tötete eine Mutter und ihr kleines Kind, verletzte 43 Menschen schwer. Ein Jahr später läuft der Prozess gegen den Täter. Fast 40 Verhandlungstage sind angesetzt, damit Opfer und Betroffene gehört werden können. Die SZ dokumentiert den Prozess in einem Tagebuch (sueddeutsche.de/prozesstagebuch), das regelmäßig aktualisiert wird. Im Podcast sprechen wir über die ersten Eindrücke aus dem Gerichtssaal: Welche Zeugen haben bisher ausgesagt? Was macht den Prozess so außergewöhnlich?
Unser zweites Thema: Schimmel im Studentenwohnheim. Auf mehr als 2000 Fotos haben Bewohner der Studentenstadt extreme Missstände dokumentiert. Wie es dazu kommen konnte (sueddeutsche.de/projekte/artikel/muenchen/muen…), dazu gibt es unterschiedliche Sichtweisen. Wir besprechen in der Podcast-Folge, was die Studierenden den Verantwortlichen vorwerfen und wie diese darauf reagieren.
Moderation: Tim Brack, Linus Freymark
Redaktion: Jana Jöbstl, Laura Terberl, Heiner Effern, Lisa Bögl, Jacqueline Lang
Produktion: Aylin Sancak
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Ein Jahr ist der Anschlag auf die Verdi-Demonstration in der Seidlstraße jetzt her. Wir nehmen den Jahrestag als Anlass, um auf dem Prozess zu schauen. Beim zweiten Thema geht es um schimmelige Kühlschränke, Löcher in den Wänden, Wasserschäden. Bewohnern an der Studentenstadt haben tausenden Bildern dokumentiert wie sie leben müssen und haben damit etwas angestoßen.
Hey München! Ich bin Linus Und ich heiße Tim. Wir sind beide Redakteure im München-Ressort der Süddeutschen Zeitung und freuen uns, dass ihr heute reinhört bei Hey München. Hier gibt es jeden Donnerstag zwei Themen die uns in die Stadt bewegen. Dazu gibt es dann noch einen Gastrotipp und eine Good News!
Ein Jahr nach dem Anschlag habe ich immer noch Bilder im Kopf. Überall in der Stadt war Polizei, Absperrbänder am Tatort, dahinter der weiße Mini mit kaputten Scheiben, der offene Kofferraum und irgendwo daneben der zerquetschte Kinderwagen. Am dreizehnten Februar ist ein islamistisch motivierter Atentäter mit seinem Auto in eine Verdi-Demo gefahren.
Zwei Menschen sind dabei gestorben, eine Mutter und ihr kleines Kind. Dreiundvierzig Menschen wurden schwer verletzt. Gefühlt war die ganze Stadt damals in Schock! Jetzt hat der Prozess gegen den Täter begonnen – und wir wollen darüber sprechen wie er abläuft und warum er so besonders ist. Linus Du bist als einer von vier SC-Reportern immer wieder im Gericht.
Es ist ein außergewöhnlicher Prozess. Wie werkt man das denn vor Ort? Das merkt man zum einen an den scharfen Sicherheitsvorkehrungen, also man muss durch so eine Schleuse durch. Da muss man seine Tasche abgeben und seine Jacke wird da eingesperrt und alles wird eben wie am Flughafen, wie man das kennt, so einmal durch leuchtet.
Und dann geht man die Treppe hoch in den Zuschauerbereich. Da sitzen dann eben Zuschauer- und Journalisten oben und unter uns ist der Gerichtssaal. Es muss man sich ein bisschen vorstellen, wie so ein umgedrehtes U quasi links Attentäter mit seinen Anwälten, rechts die Bundesanwaltschaft und in der Mitte sitzt der Richter.
Und wie ist da so die Stimmung? Wenn man da reinkommt herrscht der Anspannung oder... Also ich finde bis kurz vor Verhandlungsbeginn ist es noch eine relativ normale Atmosphäre würde ich sagen und sobald der Richterein kommt sich alle erheben uns losgeht Da wird das dann schon ja durchaus sehr beklemmend muss ich sagen.
Was ist dir bisher am meisten im Kopf geblieben wenn du sagst dass es beklemmt? Genau, also es geht eben in den Prozess vor allem darum wie die Menschen drumherum das Attentat damals erlebt haben. Also weil es gibt eben zwei Menschen, die ums Leben gekommen sind dazu die mehr als vierzig verletzten. aber der Prozess betrifft ja noch viele andere Menschen denn es gibt ja ganz viele Leute die mitbekommen haben was da passiert ist sie versucht haben zu helfen.
die Polizisten die den Attentäter aus dem Auto gezerrt und überwältigt haben auch an denen geht das alles nicht spurlos vorbei vor allem auch darum, wie die alle das Attentat erlebt haben und vor allem, wie sie es verarbeitet haben. Also es geht in den Prozess gerade mehr um die Opfer nicht nur die Direkten sondern auch die Helfer, die dadurch natürlich auch Traumarteile litten haben?
Genau also der Richter fragt erstmal wir haben Sie das alles damals wahrgenommen und am Ende fragte er jeden Zeugen Wie geht es Ihnen eigentlich heute damit? Und da fallen die Antworten schon sehr verschieden aus. Also, es gibt ein paar, die sagen sie haben es einigermaßen gut verkraftet. Viele haben psychologische Hilfe in Anspruch genommen und es gibt aber auch Menschen denen merkt man das schon sehr an dass ihnen das alles noch sehr zu schaffen macht.
Ich stell mir das schwierig vor gerade weil ja auch ein kleines Kind gestorben ist. Da waren ja auch Ersthelfer dann sofort zur Stelle und haben versucht es noch zu retten. Hat da auch schon jemand ausgesagt Ja Und diese Zeugin ist mit tatsächlich besonders im Kopf geblieben. Das ist eine Krankenschwester, die an der Kreuzung dort in der Seidlstraße in der Nähe vom Hauptbahnhof in einem Hospiz arbeitet und hat eben gehört dass es da unten etwas Schlimmes passiert ist, hat dann ihre Kollegin zugerufen hey wir müssen darunter!
Wir müssen helfen. und dann sind sie da eben auf die Kreuzungen gerannt mitten in dieses Chaos rein. und dann ist hier dieses Kind aufgefallen das da auf dem Boden lag Und sie hat dann eben versucht, dieses Kind zu retten. Wir wissen ja heute, dass das nicht gelungen ist. Das Kind ist dann wenig später an seinen Verletzungen gestorben und man hat einfach gemerkt wie sehr es dieser Frau zu schaffen macht nach wie vor.
Sie hat während ihrer Zeugenaussage am ganzen Körper gezittert und den Richter zum Beispiel auch gefragt hätte ich das Kind retten können? Da hatte der Richter aber gesagt nein also da ist die Einschätzung der Rechtsmedizin eindeutig Aber man merkt trotzdem noch dieser Frau das alles extremst nachhängt.
Das ist ja gut, dass der Richter dann jetzt auch den Opfen so viel Platz gibt. und in dem Prozess geht es aber ja auch vor allem um den Täter. was wissen wir denn über den? Der Täter ist ein junger Mann der ursprünglich aus Afghanistan stammt. er ist vor rund zehn Jahren nach Deutschland gekommen hat hier einen Mittelschulabschluss gemacht eine Lehre begonnen und hat sich dann nach allem was man weiß kurz vor der Tat ziemlich schnell radikalisiert vor allem durch soziale Medien, also vor allem im Internet hat dann eben am dreizehnten Februar vergangenen Jahres diesen Anschlag begangen aus islamistischen Motiven heraus.
Ansonsten verhält er sich vor Gericht eigentlich ziemlich unauffällig. Er hat zu Beginn des Prozesses geschwiegen und sitzt da jetzt eigentlich ziemlich still, verfolgt das Ganze. was auffälligt ist dass er immer wieder so Zugungen hat. Also der schnellt an den Kopf irgendwie unkontrolliert nach vorne und seine Mundwinkel verzerren sich gibt es so ein bisschen die Theorie, ob das vielleicht an irgendwelchen Medikamenten liegen könnte, die er bekommt.
Also ist es ja eigentlich klar dass er es war? Warum geht in der Prozess dann trotzdem solange wenn das eigentlich eine eindeutige Sache zu sein scheint? Ja die Sache scheint tatsächlich relativ klar zu sein und das ist auch der Grund warum wir in der Redaktion vom Täter schreiben und sprechen und nicht wie sonst üblich von Tat verdächtigen.
Das machen wir sonst eigentlich schon immer bis eben einen Urteil gefällt wurde. In dem Fall haben wir uns eben aufgrund der Klarheit dazu entschieden, vom Täter zu sprechen. Weil der Mann wurde aus dem Auto gezerrt von den Polizisten. Es gibt zig Augenzeugen die gesehen haben dass er den Wagen in die Menschenmasse gesteuert hat.
Das legt ziemlich klar auf der Hand. Trotzdem geht das jetzt noch ein paar Monate und es liegt einfach daran Dass jeder der mehr als vierzig verletzten Vorgericht gehört werden soll Und jeder der Augenzeugen Die das Gericht ausfindig machen konnte Gehört werden soll. Was mir an dieser Stelle auch wirklich ganz wichtig ist zu betonen ist, wir SSZ stehen ja mit den Hinterbliebenen der getöteten Frau und des drohten kleinen Kindes in Kontakt.
Und denen ist es ganz wichtig dass diese Taten nicht in irgendeiner Art und Weise politisch instrumentalisiert wird. Da gab's in der Vergangenheit schon Versuche und da haben die sich ganz klar dagegen gestellt und gesagt das wollen wir nicht. Das wäre ein großes Anliegen, dass das jetzt weiterhin nicht passiert.".
Das ist natürlich eine sehr eindringliche Botschaft auch von der Familie bei so einem besonderen Prozess. Der geht jetzt natürlich noch weiter, der ist gerade erst angelaufen. Jetzt ist es der siebte Prozesstag. du wirst noch ganz oft vor Ort sein und auch noch weitere Kolleginnen und Kollegen von uns die schreiben jeden Tag in ein Prozestagebuch.
das verlinken wir in den Show Notes. da könnt ihr reinlesen wenn euch das interessiert. Damit kommen wir zu unserem zweiten Thema Schimmel in der Studentenstadt. Tim Du hast ein paar Bilder mitgebracht. kannst du mal beschreiben wie's darin aussieht? Genau ich hab dich hier auf dem Tisch ausgebreitet und beschreib euch da draußen einfach mal was ich sehe.
Also das eine Bild, da ist so ein richtig ekelhafter Kühlschrank zu sehen, da plättert schon die Farbe ab der es verrostet und sieht ziemlich versifft aus, da liegt noch ne Flasche drin. dann ist auf dem anderen Bild eine Badewanne zu sehen. Da ist einfach ein fettes Loch drin. Das Loch sieht sehr reudig aus.
Ja also man muss sich das so vorstellen an der Badewanne sind ja auch Fliesen normalerweise Und auf einer Seite fehlen einfach komplett die Fliesen und dahinter ist einfach ein Loch, an dem man die Wanne sozusagen von innen sieht. Und auf dem dritten Bild das fand ich auch ziemlich eklig da ist schon Schimmel an der Deckenlampe was ja man kennt es vielleicht doch mal dass bisschen Schimmeln an den Fugen ist in der Küche oder im Bad aber dass die halbe Deckenlampen einfach verschimmelt so eine Neon-Röhre.
jetzt sehen diese Bilder ja wirklich extrem madig aus. Man sieht so ein bisschen, dass es da drin ziemlich stinken muss. Ich persönlich war jetzt aber nicht vor Ort... Wie ist das denn da drinnen? Also wie lässt sich da leben? Hast du da vielleicht irgendwie mit Studierenden gesprochen? Ja ich war tatsächlich auch nicht vor ort.
Unsere Kollegin Karthi Haase hat ja diese Recherche gemacht Aber die hat natürlich mit Studieren gesprochen und einer von denen ist Philipp Hörterer Und der hat uns einfach mal erzählt, wie's is in so ner Schimmelbule zu lieben. Der katastrophade Zustand der Anlagen beeinflusst alle Bewohner hier enorm.
Ich bin tatsächlich etwas weniger beeinflussbar, weil ich im blauen Haus lebe. Dennoch merkt man halt wie die Mitbewohner in den anderen Häusern beeinflußt werden. Genauso wie das Studierendenwerk mit seiner Bausubstanz hier umgeht oder in anderen Wohnheim sind doch die internen Vorgänge. Der ganze Laden ist heruntergekommen und braucht eine Generalüberholung.
Wenn ich hier Leute befrage oder wenn ich mit Leuten quatsche und ich frag sie, in welchem Haus lebst du? Und sie sagen mir Ja, Haus sieben A. Und ich sag, ihr habt ja einiges an Schimmel bei euch im Bad. Ja reagieren die Leute. Ach echt? Wusste ich gar nicht! Weil es halt einfach so... Die Leute ist so verdrängen und zum Teil sind die Fugen komplett schwarz aber für die Leute existiert der Schimmeln nicht weil sie es einfach nicht aushalten.
Das klingt jetzt tatsächlich nicht so, als würde man da gerne leben. Wie groß ist denn das Problem? Also wie viele Studierende betrifft es und ist das die ganze Studentenstadt? oder wie sieht das vor Ort aus? Das ist ein riesiges Problem, würde ich behaupten weil diese allein die vielen Bilder dies gibt.
Die wurden aber alle in der Altstadt gemacht. Das sind die Häuser eins bis sieben in der Studentenstatt und davon wissen wir jetzt halt... Oder davon haben wir auch Bilder, wie es da aussieht. Es gibt auch noch in anderen Wohnheimen Probleme, aber das ist jetzt sage ich mal das Hauptaugenmerk und das größte Problem würde ich behaupten.
Wie sind wir denn eigentlich an die Bilder und diese ganze Geschichte gekommen? Das hat unsere Kollegin Katharina Hase recherchiert. Die war für eine andere Geschichte schon in der Studentenstadt und dadurch hat sich dann der Kontakt ergeben zu weiteren Studierenden und dann hat sich einfach über Monate hinweg diese Geschichte ergeben.
sie hat recherchieren hat Fakten geprüft hat eben auch das Bildmaterial gesichtet. Dann gehört es natürlich auch dazu, dass man die Verantwortlichen oder denen die Vorwürfe gemacht werden konfrontiert damit. Das ist in dem Fall ja das Studierendenwerk und sagt so hey was sagt ihr dazu? Hier sagen die Leute hier ist Schimmel.
Die Studenten sagen da sind Löcher in den Wänden. Was wollt ihr dazu sagen? Und was haben sie dazu gesagt? Sie haben schon eingeräumt, dass es gewisse Mängel gibt und ein gewisser Sanierungsbedarf herrscht und sie haben auch gesagt, dass die notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen auch gemacht werden. Jetzt sprechen die Bilder natürlich eine andere Sprache und da sieht man schon so die beiden Seiten.
Also es gibt einmal die Seite der Studierenden, und einmal die vom Studierendewerk. Und die Studierendinnen als Mieter in diesen Wohnungen und den Gemeinschaftsräumen haben ja nicht umsonst diese Bilder gemacht und dann haben sie sich damit an uns in diesem Fall gewendet weil Sie einfach da ein Problem sehen mit dem Sie allein gelassen sind.
Das Studierenderwerk hat zunächst unter anderem gesagt dass die Studienden auch eine große Schuld trifft. Warum? Die sagen halt, ja wenn man da richtig lüftet. Wenn man richtig heizt und auf die Hygiene achtet dann entstehen solche Probleme nicht so. Und denen ist schon auch bewusst dass der Sanierungsbedarf herrscht.
aber sie haben schon als dieses Problem bekannt geworden ist den Studierenden da auch die Schulden ein Stück weit zugeschoben. Das würde mich als Studierende extrem sauber machen ehrlich gesagt. Wenn ich dann so eine Antwort bekomme gab es noch mal irgendwie Reaktionen drauf? Absolut, da gab es Reaktionen.
Und ich glaube die Krasseste ist wahrscheinlich vom Studierendenwerk selbst. nach den ursprünglichen Anschuldigungen haben sie zurückgerudert und haben sich jetzt entschuldigt. also zum einen haben Sie eingeräumt dass das halt wirklich sehr große Mängel sind und dass die unbestritten sind und die Geschäftsführerin Claudia Meijering hat auch nochmal sich dafür entschulickt dass sozusagen die Studierende dafür verantwortlich gemacht wurden.
Was sagt die Politik dazu? Weil wir sind ein paar Wochen vorm Kommunalwahlkampf Und diese Zustände in den Wohnheimen, die passen ja überhaupt nicht zu dem Stolz, den wir hier eigentlich auf unsere Hochschulen haben. Ja, die Münchner Stadtpolitik hat sich natürlich eingeschaltet. da geht es eigentlich.
jede Partei hat da was zugesagt ob Grüne CSU SPD und die attackieren auch jetzt die Staatsregierung weil sie natürlich verantwortlich sind für die Studierenden Universitäten und die sagen halt hier diese Mängel können ich sein dann muss sofort etwas gemacht werden. Wahrscheinlich hat Robert Brandekamper von der CSU den eindeutigsten Vorschlag gemacht oder die Frage gestellt.
Und zwar hat er gefragt, ob das studentische Wohnen in München überhaupt noch beim Studierendenwerk München-Oberbayern gut aufgehoben ist? Also der zweifelt schon an, ob des Studierendwerkes überhaupt noch das Problem beseitigen kann oder ob da jemand anderes ran muss. Jetzt sind das ja ganz schön harsche Worte.
Passiert denn auch was? Es passiert etwas jetzt erst mal im Kleinen. also es kam noch eine Mail raus und dann wurde halt aufgefordert dass Küchen geräumt werden, weil jetzt sauber gemacht werden sollen. Also passiert schon mal im Kleinen. was. aber ob das jetzt auf lange Sicht einen Effekt hat muss man natürlich sehen und ob dieser Effekt über den Wahlkampf hinaus anhält ist natürlich auch immer so ein bisschen die Frage.
falls ihr diese Bilder sehen wollt von dem wir euch wirklich sagen müssen dass sie teilweise extrem eklig sind dann haben wir euch ein paar Texte in den Schornots verlinkt. wisst ihr eigentlich schon wen ihr am achten März wählen werdet? Die Kommunalwahl rückt näher, bei der ein neuer Stadtrat und ein neue Oberbürgermeister gewählt werden.
Weil die Kommunalwahren riesen Thema ist, werden wir auch in der nächsten Folge von Hey München darüber sprechen mit unserem Rathaus-Experten Heiner Effern! Falls ihr dazu noch Fragen oder Anregungen habt – oder falls es ein Thema gibt, das euch ganz besonders interessiert – dann schreibt uns doch gerne eine DM auf Instagram.
Dort heißen wir SZ München. Und was auch ein großes Thema wird aber jetzt schon vor der Tür steht, ist die Sicherheitskonferenz in München, Und da könnt ihr euch schon mal darauf gefasst machen, dass in der Stadt einiges los sein wird. Zum einen gibt es eine Hoch-Sicherheitszone mit Straßensperren rund um den Bayerischen Hof wo die Tagung stattfindet und sind auch sehr viele Demonstrationen angekündigt wodurch ich's auch noch einmal zur Behinderung kommen kann.
also schaut einfach wenn ihr was geplant habt und rechnet das mit ein, dass da einiges Los sein wird in der Statt und vielleicht auch manches stillgelegt ist. Neben der Sicherheitskonferenz und den ganzen Demos steht jetzt auch noch der Fasching vor der Tür. Das ist ja auch gastronomisch eine ganz besondere Zeit, wir hatten hier vor zwei Wochen schon die Diskussion ob das eher Krapfen oder Vollrauschzeit ist.
Jackie unsere Gastro- Reporterin hat diese Woche jedenfalls einen Faschingsgastro-Tipp für euch! Hey München, ich hab dieses Mal gleich zwei Tipps für euch dabei. Starten wir mit dem Faschingsipp! Am Dienstag, siebzehnte Februar wird auf den Victualienmarkt nämlich Chaos gefeiert und am Stand von Sia-Sia legen DJ's vom Klub legal und goldener Reiter auf – das Beste?
Mit einem Ticket, das im Vorverkauf nur zwölf Euro kostet, kommt ihr später in beide Clubs rein. Noch ein Grund bei Sia Sia vorbeizuschauen? Statt langrisch gibt es am Stand zur Feier des Tages selbstgemachten Pizza-Leber-Cars. Ihr brauchst stattdessen noch einen Tipp für den Valentinstag, dann schaut doch mal ein Kalimakaffee in Sendling vorbei.
Die bieten zwei Specials für Verliebte an! Wie wäre es zum Beispiel mit zwei Raspberry-Cappuccinos plus kleiner Blumenstrauß für... ...sechsundzwanzig Euro? Ich würde sagen da ist für jeden was dabei. also gönnt euch! Nach all den schlechten Schimmelnachrichten für Studis haben wir jetzt zum Glück auch noch ein paar gute Nachrichten.
Am Leuchtenbeckringen stehen die Ten Towers. das sind so ein Paar Türme mit Brücken dazwischen. Das ist ein Bürogebäude das jetzt sehr lange leer stand Und die gute Nacht ist, das soll jetzt umgebaut werden und da könnten vier bis fünfhundert Apartments für Studis entstehen. Also wenn ich in der Studentenstadt wohn würde, würde ich mich direkt bewerben.
Das war Folge drei von Hey München. Produziert hat diese Folge übrigens Eileen Sanjak Redaktion Laura Terber Jana Jübstl Heiner Effern Lisa Böge Jacqueline Lang und wir. Danke dass ihr zugehört habt. Bis dann Ciao Tschüss.