Hey München· Folge 86

#1 Braucht es Pandas in München? Und Mathäser-Abriss droht

Donnerstag, 29. Januar 2026 · 17 min

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Shownotes

2028 sollen zwei Pandabären in den Tierpark Hellabrunn einziehen. Die Nachricht sorgt jetzt schon für viel Aufregung: Werden die Pandas für politische Zwecke instrumentalisiert? Oder können sich die Münchnerinnen und Münchner schon auf das neue Highlight im Tierpark freuen?

Die SZ-Redakteure Lisa Bögl und Linus Freymark sprechen außerdem über die Schließung des Mathäser-Kinos in München. Ein Investor überlegt nämlich, das Kino in Büros, Wohnungen und Geschäfte umzuwandeln.

Mit dieser Folge startet das neue Nachrichtenformat der München-Redaktion der Süddeutschen Zeitung. Immer donnerstags erscheint eine neue Folge von „Hey München“, in der die wichtigsten Themen der Woche besprochen werden.

Noch mehr zu den Pandas (sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-pandas-tierp…)

Alle aktuellen Infos zum Mathäser-Komplex (sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-mathaeser-ki…) und zur Zwischennutzung am Sendlinger Tor (sueddeutsche.de/muenchen/kino-sendlinger-tor-m…)

Moderation: Lisa Bögl, Linus Freymark
Redaktion: Jana Jöbstl, Laura Terberl, Tim Brack, Heiner Effern, Lisa Bögl, Linus Freymark, Jacqueline Lang
Produktion: Aylin Sancak

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Sie sind gemütlich, ein bisschen verpeilt und sie lieben Bambus. Der Tierpaar Keller Brunnen bekommt zwei große Pandas aus China. Ist das ein Grund zur Freude oder Anlass zur Frage, muss das sein? Und unser zweites Thema diese Woche. Und Achtung, das ist ein Schocker für Kinofans. Das Materser Kino soll abgerissen werden.

Ich bin Linus, neunundzwanzig Jahre alt, Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Und ich beschäftige mich vor allem mit Themen, die jüngere Leute interessieren könnten. Ich bin Elisabeth, ich bin XXVI, Social Media Redakteurin und wir sind beide im München-Ressort. Und das ist unser neuer Podcast, Hey München, in dem wir euch jeden Donnerstag die beiden wichtigsten Themen der Stadt präsentieren wollen.

Wir versuchen euch da auch ein bisschen hinter die Kulissen mitzunehmen und vielleicht auch ein bisschen zu erzählen, wie war's denn da vor Ort, wenn wir selber vor Ort dabei waren. Spoiler, Linus war heute bei einer Sache vor Ort dabei. Und am Ende gibt's immer noch einen Gastrotip von unserer Kollegin Jackie, die sich damit sehr gut auskennt.

Und weil wir wahrscheinlich oft eher über negative Themen reden müssen, am Ende noch eine gute News, damit wir euch ein bisschen positiv in die Woche lassen können. Und jetzt fangen wir direkt an mit dem ersten Thema für heute, nämlich die Pandas. Linus, du warst ja da dabei bei dem Termin, wo dich vorgestellt wurden.

Durftest du sie da schon persönlich auch kennenlernen? Nee, leider nicht, weil die Pandas sind nämlich noch gar nicht da. Die sollen erst im Jahr- und-twanzig in Hellerbrunn einziehen und dafür ... wird ein riesiges neues Gehege gebaut, das soll rund fünftausend Quadratmeter groß sein und achtzehn Millionen Euro kosten.

Achtzehn Millionen Euro. Genau, das ist eine Stangegeld und das ist auch noch nicht alles, denn pro Panda und Ja verlangt die chinesische Regierung nämlich auch noch eine Leihgebühr von bis zu eine Million Euro. und dann kommt ja auch noch die Versorgung der Pandas hinzu, denn die brauchen verschiedene Bambus-Sorten und nicht jeder Panda mag jeden Bambus.

Das wird definitiv aufwendig und teuer. Okay, der Freistaat gibt jetzt da diese Achtzehn Millionen für das Gehegeausdragstuhl. Auf der anderen Seite wird sowas wie das Kinderstaatgeld gestrichen vor Kurzem. Da fragt man sich ja schon ein bisschen, warum wird jetzt für diese Pandas so viel Geld ausgegeben?

Absolut, die Frage kann man auch stellen, die ist absolut berechtigt. Es ist die Hoffnung der bayerischen Staatsregierung, dass sich das durch die diplomatische Zusammenarbeit mit China wieder rechnet. Also das quasi... durch die Investition, die jetzt getätigt wird, Geschäfte mit China zustande kommen, die diese achtzehn Millionen Euro dann wieder reinholen.

Und diese eine Million muss die auch der Freistaat zahlen oder zahlt die dann dazu oder was muss dazu, muss, denke ich mal, wahrscheinlich die Verpflegung bezahlen, oder? Die Kosten für die Leihgebühr und die Verpflegung, die soll der Tierpark erwirtschaften. Und das soll durch gesteigerte Besucher. Einnahmen passieren.

Also die Eintrittsgelder sollen nicht erhöht werden wegen der Pandas, aber man erhofft sich einfach mehr Besucher in Hellerbrunn, die dann auch mehr Geld in die Kassen bringen. Okay, also die Pandas sollen wieder mehr Leute in den Zulog. Ganz genau. Also du hast ja gerade gesagt, das Gehege hat fünftausend Quadratmeter, das klingt ja mega groß.

Und ich kenne mich damit natürlich nicht aus, ob das jetzt artgerecht ist oder nicht, aber es ist ja auf jeden Fall nicht natürlich. Es ist jetzt nicht der natürliche Lebensraum, deswegen natürlich die Debatte um Zoos wird ja immer wieder, also die läuft. Ja, die ist nicht neu. Die kommt ja auch nicht von irgendwo her.

und das war auch tatsächlich so. der Tenor bisschen unter unserem Insta-Post, den wir zu den Pandas hatten. Da haben ganz viele auch einfach geschrieben, warum muss man denn jetzt immer noch Tiere einsperren, heutzutage immer noch Zoos, warum wird das so? als PR-Modell gemacht. Die generelle Schwierigkeit im Umgang mit Tieren ist ja oft, dass man die Tiere nicht fragen kann.

Wir können auch die Pandas nicht fragen, was sie von ihrer Unterbringung in Hellerbrunn halten. Schade. Dafür habe ich jemand anderes gefragt, der sich damit gut auskennt, nämlich Laura Zortrow von der Tierschutzorganisation Pro-Wildlife. Wir können mal reinhören, was sie gesagt hat. Immer mehr Tierarten sind gefährdet oder akut vom Aussterben bedroht.

Hier hilft aus unserer Sicht die Zucht einzelner weniger Arten in zoologischen Garten. fern der natürlichen Heimat nicht. Was wir brauchen, ist ein Schutz der Habitate vor Ort, eine Vernetzung dieser Habitate, die noch dort sind und natürlich eine Lösung der Mensch-Tierkonflikte, denen vielen, vielen Fällen ausschlaggebend für die Gefährdung von Tierarten sind.

Tiere sind keine Schauobjekte und so dürfen wir sie auch nicht länger. behandeln. Die Zutierhaltung, wie wir sie heute noch kennen, ist nicht mehr zeitgemäß und muss grundlegend neu gedacht werden. Ich finde, ihre Argumente sind halt total schlüssig und ich muss auch sagen, ich gehe auch nicht mehr so gerne in Zoos.

Was ist denn da so? das Gegenargument, frage ich mich immer. Also was sagen denn die Zoos, warum sie halt schon noch wichtig oder zeitgemäß sind? Ja, also man kann andersrum natürlich auch Argumente anführen, die dafür sprechen und das hat für mich Rasem Baban gemacht. Der ist der Tierparkdirektor in Hellerbrunn und ihn habe ich gefragt, warum es eigentlich zu groß braucht.

Tierparks sind ein wichtiger Ort der Wissensvermittlung, der Wissenschaft, des Artenschutzes, der Forschung. Und wir Zoos haben in den letzten Jahrzehnten gezeigt, dass wir sehr viel bewegen konnten über Artenschutzprojekte, die international koordiniert werden, die international aufgestellt sind. Und jeder Zoos arbeitet in diesem Netzwerk zusammen.

Und Artenschutz kann auch nur in einem internationalen Netzwerk funktionieren. Und deswegen sind Zoos gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn die. Und er hat auch gesagt, dass sich die Zoos in den letzten Jahren sehr viel bewegt haben und die Gehege einfach viel artgerechter geworden sind. Also wenn man jetzt zum Beispiel vor ein paar Jahrzehnten sich noch zurück erinnert, da hat man ja die Bilder von den Löwen im Käfig im Kopf, die sich da kaum bewegen konnten.

Das ist heute ja überhaupt keine Praxis mehr. Okay, also man kann sich jetzt natürlich, wenn man da Bock hat, diese Pandas zu sehen, im Jahr zwanzig zu Besuch in seinen Kalender schon mal schreiben. Aber trotzdem wirkt es für mich, also ich war beim Terminier nicht dabei, aber ich habe das Insta-Video gesehen von Söder, wo er damit seinen Plüschpander steht.

Es wirkt halt schon wieder wie so eine tolle, ganz glitzende PR-Show von Söder einfach. Ja klar, also das ist es mit Sicherheit auch. Söder weiß sich zu inszenieren. Das war bei dem Termin auch so. Er hatte da diesen Plüschpander die ganze Zeit vor sich, hat den Zwischendrin gestreichelt, hat die Journalisten wissen lassen, dass so ein Plüschpander auch Krallen hat, die ganz schön scharf werden können.

Also der Mann weiß, wie er sich in Szene zu setzen hat, damit ihm der ganze Raum und die ganze Aufmerksamkeit gehört. Das ist ja in gewisser Weise auch okay. Aber wenn man dafür Panners instrumentalisiert, muss ich sagen, finde ich es ein bisschen schwierig. Also Wir haben jetzt gerade schon über den Artenschutz gesprochen.

Da kann man drüber streiten. Aber wenn es jetzt um politische Interessen geht und die da so als diplomatisches Werkzeug benutzt werden, das finde ich schon ziemlich schwierig. Und damit kommen wir vom Zoo ins Kino beziehungsweise in die Münchner Innenstadt. Lisa, da gab es letzte Woche eine Nachricht, die für mich einigermaßen überraschen kam, obwohl ich jetzt nicht so der Kinogänger bin, aber du gehst da ja ganz gerne hin, dass Matheser Kino soll abgerissen werden.

Wie überrascht schockiert, was du als du davon gehört hast. Also, ich war schon echt kurz schockiert, weil das kam wirklich sehr aus dem Nichts. Da gab es vorher irgendwie keine Gerüchte oder so. Und ich glaube, das liegt auch daran, dass das Kino eben noch nicht so alt ist. Also, das gibt es noch gar nicht so lange.

Es gibt es noch nicht mal. Also, es ist jünger als wir. Das ist wirklich jünger als wir. Genau. Und deswegen, dass das abgerissen werden soll, damit hat jetzt irgendwie, glaube ich, keiner gerechnet. Der Grund ist, die Inhaber des Gebäudes, das ist Zurich Immobilien, planen jetzt den Abriss, um da einen neuen Gebäude komplex hinzubauen.

Okay, lass mich raten. Hotels. Wohnungen, Büros, irgendwie sowas? Ja, fast. Hotel nicht, sondern es soll so eine Mischung aus Büros, Wohnungen und Geschäften werden. Und das Kino ist dann Geschichte, oder? Das Kino ist dann Geschichte. Es gibt aber vielleicht noch Platz für einen großen Saal und zwei kleine.

Aber ja, das hat natürlich nichts mehr mit Mathesa zu tun. Und der Grund ist nicht, dass das Kino schlecht lief, beziehungsweise ... Das wurde jetzt nicht so kommuniziert, dass es der Grund ist. Und auch wenn man bei den Betreibern nachfragt, sagen die, nee, unser Kino läuft super. Sondern der Grund ist das anscheinend eben halt so ein Gebäude komplex mit Büros und so weiter, lukrativer ist für den Investor.

Und das kann man dann einfach so entscheiden und abreißen. Da hat dann auch die Stadt gesagt, da können sie jetzt leider nicht so viel dagegen machen. Und auch die Wohnungen, also die Inhaber haben schon gesagt, sie sind sich schon bewusst, dass diese ... Das Mathezer ist ja direkt am Stachhaus. Dass das irgendwie ein Ort ist, der auch mit Verantwortung verknüpft ist.

Und deswegen wollen sie ja auch Wohnungen reinbauen. Aber sie haben jetzt halt sich nicht dazu geäußert, was für Wohnungen sie reinbauen. Also ob das Luxus-Apartments werden, die sich keiner leisten kann oder bezahlbarer Wohnraum. Na ja, so bezahlbarer Wohnraum in der Lage. Glaube ich jetzt halt auch eher nicht.

Ist eher unwahrscheinlich. Ich finde es interessant, dass die Stadt da gar nicht so viel dagegen machen kann, weil also wenn man jetzt sagt, Eher hochpreisige Wohnungen, Büros und dazu im Gegensatz ein Kino. Ich finde, ein Kino ist ja schon noch was, von dem die Allgemeinheit deutlich mehr hat, als von der Planung, die da jetzt bekannt geworden ist.

Ja, auf jeden Fall. Vor allem das Mathezer. Weil das Mathezer ist wirklich so, das ist ein bisschen so das Kino der breiten Masse, finde ich. Also das erste Mal ist es dadurch, dass es ja so zentral ist und so riesengroß. Das hat vier Zinsäle und auch noch eine krasse Zahl, finde ich, ein Drittel aller Kinostühle.

Münchens sind immer Taser. Wenn das wegfällt, das ist irgendwie so ein ... krasse Einschnitte in die Kino-Landschaft. Und vor allem, ich finde, dass es auch, also bei mir zum Beispiel so ein Kino, wo man einfach auch so, als man jünger war, hingegangen ist, irgendwie mit fünfzehn oder so. Und dann in der Freundesgruppe oder auch mal ein Date.

Ja, genau, da sind ... In Matheza und ... viele Erinnerungen damit verknüpft. Ja, war das auch so eine emotionale Nachricht, bisschen für viele. Auch dadurch, dass die so viel Platz hatten, war es halt auch so, die Filme löffende halt auch mal länger. Da werden auch mal mehr Filme gezeigt. Da wird jetzt kein Arthouse-Kino natürlich gezeigt, aber dafür gibt es ja auch andere Kinos.

Und auch mal Fremdsprache gefilme oder die hatten ja auch mal Events mit irgendwie, keine Ahnung, zeigen wir ein Doublefeature von Twilight noch mal nach zwanzig Jahren Jubiläum oder wir zeigen an einem Sonntag ein Herr der Ringe Marathon oder die hatten ja alles mögliche. Ich wollte da noch mal reingehen bei den anderen Kinos, die du gerade angesprochen hast.

Ja. Wie stehen die denn da? Also ich habe zum Beispiel jetzt noch das Kino am Sendingertor im Kopf. Das musste ja letztes Jahr glaube ich auch schließen. Ja, also das war ja ein bisschen so eine Kinostraße wirklich da bis zum Sendingator. Und man kann schon sagen, auch wenn es das Mathezer aus anderen Gründen schließt, dass die Kinolandschaft in München da schon ein Dämpfer bekommen hat.

jetzt in letzter Zeit, also das Sendingatorkino genau, das gab es über hundert Jahre und es hat letztes Jahr im Januar, das jetzt ziemlich genau ein Jahr her, zugemacht, aus wirtschaftlichen Gründen nicht, weil es irgendwie dann ein Investor das abreißen wollte. Und das war jetzt ein Jahr leer, aber letzte Woche ... ... hat da die Zwischennutzung des Neu-Dinks eröffnet.

Das was? Dinks. Das heißt so? Das heißt Dinks. Und ich hab mir auch erst gedacht, okay, Random Name, aber es ist gar nicht so random. Und zwar, über dem Kino des Kampagnes ist dieser Leuchtschrift mit Filmtheater Sendlinger Tor. Und von des Dinks sind quasi die Buchstaben von Sendling, also und des L quasi.

Oh. Ja, okay, das kreativ. Das Neu noch so dazwischen des Dinks ist das Neu-Dinks. Das wird von drei Veranstalten diese Zwischennutzung gemacht. Das macht Matthias Schlick zusammen mit Partnern quasi. Und einer dieser Partner ist zum Beispiel Frederik Lau, der ist auch so ein bisschen der Gesicht. Das ist der von Frau Blockske.

Genau, den kennt man total. Und der steht jetzt bisschen damit seinem Gesicht dafür. Und das wirkt anscheinend auch, weil heute früh hat eine Kollegin erzählt in der Konferenz ja, was ja auch dabei, dass da eine fette Schlange davor war. Also es wird schon angenommen. Aber sag nochmal, ist das ein normales Kino?

oder was kann einen da erwarten, was vielleicht das Ganze ein bisschen besonders macht? Ja, das ist trotzdem noch ein normales Kino, aber sie wollen es ein bisschen so eventiger halt machen. dass es immer noch besser ist, als ein Netflix-Film zu Hause gucken. Okay, also es gibt dann Riesenpopcorn und Essen und Trinken an Platz?

Ja, es gibt tatsächlich manchmal besonderes Essen dazu oder es gibt halt vor allem einfach Events. Also dann kommt noch eine Person dazu eingeladen, der Film wird gezeigt, es werden besondere Filme gezeigt, haben sie gesagt. Es wird mal ein Live-Podcast geben, so was zum Beispiel. Ich finde das eigentlich fürs Konzept Kino ganz gut.

Es rettet jetzt aber trotzdem nicht die Münchner Kinolandschaft, weil ... Das wird jetzt erst mal nur drei Monate geben. Also das hat letzte Woche erst begonnen, das heißt, es gibt jetzt auch noch drei Monate, aber trotzdem drei Monate vergehen sehr schnell und deswegen sollte man, wenn man das machen will, lieber bald machen.

und nochmal zum Materser-Kino zurückzukommen. Also man muss jetzt auch nicht großen Alarm sofort machen, weil das wird jetzt nicht gleich nächstes Jahr abgerissen, sondern das dauert noch ein bisschen, wahrscheinlich, im Jahr oder auch erst im Jahr. Und bis dahin gibt es das Materser auf jeden Fall auch noch.

Also das haben die Betreiber auch gesagt, dass sie es bis dahin auf jeden Fall weiterführen. Das heißt, man kann es schon mal ein bisschen nutzen. Trotzdem, dann wird es passieren, also das ist jetzt so ein Schritt vor der Baugenehmigung, wird dann ein Loch in die Münchner Kino-Landschaft reißen. Wie ist das mit euch?

Würde euch so ein Konzept ansprechen? Geht ihr gerne noch ins Kino oder seid ihr eher Team Netflix? Das würde uns interessieren. Schreibt uns doch gerne eine direkte Nachricht per Instagram. Da heißen wir SZ München. Oder ein Kommentar. Oder ein Kommentar und wir freuen uns von euch zu hören. Jetzt gibt's im Kino ja meistens Popcorn oder Nachos zu essen.

Außerhalb des Kinosaals ist die Auswahl meist deutlich größer. Man muss allerdings nur wissen, wo man am besten hingeht. Und dafür haben wir Jackie. Jackie ist Gastroreporterin bei der Süddeutschen Zeitung und hat die Münchner Szene immer im Blick und weiß oft als Erstes, wo es die besten neuen Spots für Essen und Trinken gibt.

Und sie hat heute einen Tipp für euch. Hey München, ich komme gerade aus dem Urlaub zurück und nachdem ich die letzten Tage sehr viele gute Joutzer in Hongkong gegessen habe, habe ich jetzt richtig Bock auf einen guten Burger. Und werde deswegen die nächsten Tage mal zur Breadbox in der Beidesstraße schauen und mir dort einen Smashburger genehmigen.

Und das kann ich euch ehrlicherweise auch nur empfehlen. Die sind nämlich nicht nur saulecker und vegan, sondern mit so um die zehn Euro auch noch ziemlich günstig. Also gönnt euch! So, und jetzt noch unsere Gut-News der Woche zum Abschluss. Und zwar, du weißt, der Faschen steht vor der Tür. Heißt für mich Krapfen.

Für mich eher voll rausschauen. Okay, ja. Speak for yourself, also für mich heißt es Krapfenzeit. Ich mag keine Krapfen, was soll man machen? Ach so, ja okay, dann verständlich. Ja, auf jeden Fall haben wir. Dreiundzwanzig Krapfen gekauft, haben die in unsere Redaktion ausgelegt. Das war wirklich, das sah wirklich krass aus.

Es ging über so einen riesigen Tisch und haben dann zwei Konditorinnen eingeladen, nämlich Alexa von Harder und Leer Zapp. Die sind vorbeigekommen und mussten durften dran. Je nachdem wahrscheinlich. Essen, ja. Also sie haben schon gesagt am Ende, dass ihnen nicht mehr so gut geht, dass sie sehr Herz raus haben.

Von dem ganzen Zucker. Aber na ja, und jetzt natürlich wollt ihr wissen, wer hat gewonnen. Bäckerer Traublinger hat gewonnen. Sag dir das nicht. Mir nämlich auch nicht. Aber jetzt werde ich wohl mal hingehen. Ich finde den vom Kaffee Frischhut am Viktualenmarkt ultra lecker. Den haben wir letztes Jahr auch im Krapfen-Test gemacht.

Da haben wir auch ein bisschen so more special Krapfen probiert, so was wie Pistazienkrapfen und so. Wegen du bei Schokolade, du weißt. Kann das was? Ja, also ich fand die Pistazienkrapfen nicht lecker. Wenn ihr wissen wollt, wie euer Lieblingskrapfen da abgeschlossen hat in diesem Test, dann würde ich euch empfehlen, den Text zu lesen, weil wir können jetzt ja nicht die Krapfen herunterzählen.

Das führt zu weit. Ja, aber schaut da einfach nach, da haben wir auch mit so einem Punktesystem gearbeitet und könnt ihr euch inspirieren lassen. Vielleicht findet ihr auch euren neuen Go-to-Krapfen. Das war's für diese erste Folge. Danke Linus, es hat Spaß gemacht. Danke Lisa, gleichfalls. Nächste Woche hören wir uns hier hoffentlich wieder zur selben Uhrzeit, selber Ort auch für uns.

Noch mal der Hinweis schaut in die Show-Notes, da seht ihr zum Beispiel den Krapfentest oder auch sonstige wichtige Infos, die wir euch da noch reinschreiben werden und verlinken. Wenn ihr irgendwelche Fragen an uns habt oder Fragen über München, also wenn ihr euch zum Beispiel fragt, was läuft da eigentlich schief, warum steht dieses Gebäude eigentlich schon seit Monaten leer, dann schreibt uns sehr gerne eine DM auf Insta, wir heißen da SZ-Wünchen, und dann können wir da vielleicht nächste Woche näher drauf eingehen.

Ich bin Lisa. Und ich bin Linus, und das war Hey München, der neue München-Podcast der Süddeutschen Zeitung. Produziert hat die Sendung Eileen Sanjak, Redaktion Laura Terbell, Jana Jöbstl, Tim Bragg und Heiner Effern. Wenn es euch gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung, eine Nachricht auf Instagram und dann freuen wir uns, euch nächste Woche wiederzuhören.

Bis dahin, ciao. Tschüss.

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