Hey München· Folge 81

Florian Brückner: „Vom Pumuckl kann man sich einiges abschauen“

Mittwoch, 29. Oktober 2025 · 31 min

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Shownotes

Seit mehr als 60 Jahren klabautert sich der Pumuckl in die Herzen von Kindern und Erwachsenen. An der Seite von Florian Brückner als junger Meister Eder gibt es ab sofort im Kino eine neue abendfüllende Geschichte mit dem rothaarigen kleinen Kobold. Behutsam und authentisch hat Regisseur Marcus H. Rosenmüller „Pumuckl und das große Missverständnis“ in Spielfilmlänge umgesetzt. Gedreht wurde im Studio, wo die Hinterhofwerkstatt nachgebaut wurde, aber auch in einem bayerischen Dorf und im Münchner Nationaltheater.
Bei einem Treffen dort erzählt Schauspieler Brückner, wie er zu seiner Rolle als Neffe des alten Schreinermeister Eder kam und warum ihn sein ursprünglicher Beruf recht gut darauf vorbereitet hat. Er verrät, warum er vor den Dreharbeiten ein bisschen Angst hatte und wie es funktioniert, mit einer Trickfilmfigur zu drehen.

Im Gespräch geht es auch um Brückners Bewunderung für Gustl Bayrhammer, der in den frühen Episoden den Schreinermeister Eder – also seinen Onkel – spielte, um seine Liebe zum Chiemgau, um den bairischen Dialekt und wie es ist, mit sieben Geschwistern aufzuwachsen. Und natürlich liegt das Augenmerk auf dem vorlauten, witzigen Klabautermann, der für alle außer Meister Eder unsichtbar ist. Brückner sagt, vom Pumuckl könne man sich einiges abschauen: zu reimen, zu singen und vor allem einfach mal wieder Kind zu sein. Und natürlich ist auch das Missverständnis ein Thema im Podcast „München persönlich“.

Copyright Coverbild: Geoffroy Schied/Bayerische Staatsoper

Redaktion: Sabine Buchwald
Produktion: Jonathan Brandis

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Da ist jeder vom Licht bis zur Kamera alle Regie und da hat jeder an einem Strang gezogen und die Eitelkeiten hinten angestellt worden, weil es einfach um den Pumugel geht. Da hat man eine Verantwortung und das war wirklich ein Traum. Ja, es geht vor allem um den Pumugel, so wie es Florian Brückner sagt.

Also um den berühmten kleinen Kobolt mit den roten Haaren, der sich unsichtbar machen kann, was man sich als Mensch ja auch manchmal wünscht. Florian Brückner spielt in dem Kinofilm Pumugl und das große Missverständnis den Meister Eder. Im Gespräch erzählt er, wie er zu seiner Rolle als Neffe des alten Schreinermeister Eder gekommen ist und warum er seinen Vorgänger Gusti Bayer hammer so verehrt.

Er berichtet von den Dreharbeiten und der extrem guten Zusammenarbeit mit Regisseur Markus Rosenmüller. Florian Brückner stammt aus dem Chiemgau und deshalb ist ihm Bayern und auch der Bayerisch Dialekt ein Anliegen. Auch darüber sprechen wir, sowie über seine große Familie und warum sein ursprünglicher Beruf eine gute Voraussetzung für seine Filmrolle ist.

Mein Name ist Sabine Buchwald. Schön, dass Sie uns zuhören. Grüß Gott, lieber Florian Brückner. Hallo, Grüß Gott. Ich freue mich riesig, dass wir uns heute hier treffen. Vielen Dank für deine Zeit. Anlass es der neue Pummelfilm, Pummel und das große Missverständnis, in dem du den Meister Edda spielst.

Wir sind hier im Bayerischen Nationaltheater zu Gast. Das heißt also in einem großen Opernhaus an der Münchner Maximilianstraße. Und das hat auch einen Grund, denn ein Teil des Films spielt hier. Wir wollen das natürlich jetzt nicht spoilern. Ja. Aber Hand aufs Herz, wie ist es für dich, wieder hier zu sein?

Das ist unheimlich beeindruckend nach wie vor. Jetzt bin ich erst immer unter Tags hier. Wir haben immer in der Nacht gedreht und In dem Film in der Handlung ist das natürlich ein sehr, sehr wichtiger Ort, weil für mich ist das immer so ein großes Finale hier. Ich will jetzt nicht verraten, was hier genau passiert, aber das war zum einen, zum Drehen, ein wirklich entspannender Dreh und herausfordernd.

Und toll, ich habe das am Sonntag erst wieder sehen dürfen, das erste Mal dann auf der Leinwand, wie pompös das ist, also ein Geschenk. Am liebsten wäre ich ja mit dir über die Bühne gelaufen, aber wir sitzen hier in einem Probenraum, den man uns für das Interview zur Verfügung gestellt hat. Wie fühlt man sich als Schauspieler auf dieser großen Opernbühne zu stehen?

Das war da Wahnsinn. Ich habe mir jetzt die Haare aufgestellt. Das waren ja wahnsinnig viele Menschen vom Team mit dabei. Ich war nicht alleine, aber man sitzt dann im Film. Das war schon herausfordernd, aber das haben wir erobert und das hat wahnsinnig Spaß gemacht. Das war einfach ein Riesengeschenk, das man hier drehen durfte.

Wie viele Drehtage hattet ihr hier? Das war fast, glaube ich, eine Woche und immer nachts. Natürlich haben wir da nicht zu viel zu verraten. Vorher Proben gehabt. Es gibt ja mehrere Geschosse hier in diesem Riesenhaus. Und dass diese ganzen wirklich Profis von der Staatsoper damit gewirkt haben. Und ein Dirigent mir dann selber noch die Hand gegeben hat vorher.

Das hat dann die Nervosität ein bisschen nach oben getrieben. Gehst du? selbst gerne in die Oper? Ich war noch nie in der Oper. Das ist ein Riesenmanko, ich weiß. Aber ich hab den Musiker als Hauptfach und hab den natürlich im Unterricht, auf dem Fernsehen, haben mir vieles erarbeitet und angeschaut, aber in einer Operette war ich schon.

Aber jetzt gehst du vielleicht einmal hierher. Wenn es die Zeit erlaubt, das wäre natürlich ein bisschen eine Verbindung zu diesem Haus. Musik als Hauptfach, wo? In der Schule oder? Genau, genau. Welche Rolle spielt Musik sonst in deinem Leben? Das einzige Hobby, die ich noch pflege, das sieht man auch im Film, witzigerweise.

Da spielt die Blastkapelle von mir, wo ich seit, das sind jetzt gut über dreißig Jahre mit dabei bin, das sind meine ganzen Freunde. Die haben auch mitgewirkt in dem Film und da gibt es nette Ausschnitte. Also, dass es realistisch, das heißt, ich glaube, du spielst Horn. Flügelhorn, also Trompete eigentlich, ja, genau.

Und spielst auch privat dann in der Beine. Nach wie vor noch, ja. Da haben wir noch Auftritte miteinander und... Ja, das ist halt mein Hobby. Den Pummugel hat Alice Cout in den Sechziger Jahren schon erfunden. Er spuckt also schon seit vielen Jahrzehnten in den Kinderzimmern herum. Bist du auch mit ihm aufgewachsen?

Ja, also was heißt aufgewachsen? Ich wachse immer noch mit. Ich schaue mit meinen Kindern immer wieder noch so Folgen hin und wieder an. Und er tat mich da immer wieder, dass ich dann den Tränen in den Augen habe, verlachen. Und das war bei mir, in meiner Kindheit. oft kann man erinnern, dass man das hin und wieder anschauen durfte, wenn man mal krank war.

Und das war dann immer so beseelend. Und hat das doch die Platten und Kassetten? Ein Plattennimmer, aber Kassetten, die habe ich immer noch. Ja, die gibt es immer noch. Ich habe sogar noch ein Kassettenregal dazu. Und der Gustl Bayer Hammer hat ja damals den Meister Eder, den Schreinermeister Eder gespielt.

Wie hast du den empfunden, jetzt in Bezug auf deine Rolle? Also ich habe den Gustl Bayer Hammer Schauspieler immer schon bewundert, aber jetzt nicht nur vom Pumukkel von dem Format her, sondern das war ein Aufzeichnung gesehen auf der Bühne. Das war einfach, ich habe den leider nicht mehr kennenlernen dürfen.

Das wäre ein Traum. Aber, und verbindet jetzt natürlich der Pummuckel miteinander, aber ich war immer, ich bin nach wie vor ein Riesenfan von dem. Was magst du an ihm so? Ja, der hat einfach diese, eine Präsenz, also auf der Bühne und jetzt natürlich auch bei Pummuckel, das ist einfach der, der, und hat aber alle Facetten, also das Zarte, das Lustige, das Strenge, da ist alles mit dabei.

Jetzt kommen wir vielleicht zum Pummuckel, der hier übrigens bei uns mit am Tisch sitzt. Was magst du an dieser kleinen Kobolchiko so gern? Was ich am Pummuckel so gern mag, das ist einfach, weil der weckt nach wie vor Fantasien an Menschen, der brütcht aus dem Bauch raus, was er denkt, sagt, was er will.

Dann hat er natürlich diese tolle Eigenschaft, dass er sich unsichtbar machen kann. Das wünschen wir uns alle, glaube ich. Das wünscht sich jeder, genau. Das ist ja nicht nur die Frage an mich gestellt. Ich glaube, ich kann jeder am besten beantworten. Jeder wäre gerne mal Pummuckel. Und dann liebe ich seine Reime nach wie vor.

Das ist einfach eine große Dichterkunst. Und wie hast du dich auf deine Rolle als Meister Edda vorbereitet? Man muss ja dazu sagen, es gibt schon eine erste Pummuckel-Serie, die ist im Jahr ist es im Jahr zwanzig rausgekommen. Fürs Fernsehen bei RTL. Genau. Also, deine Rolle für den Film war ja jetzt nicht ganz neu, aber auch schon davor.

Wie wird man Meister Eder? Mit viel Glück. Und also, ganz banal ging das los mit einer Casting-Anfrage von der Franziska Eigner. Und das war ein großes Casting, das dachte ich mir schon. Und in dem Kontext hat man aber erfahren, dass Markus Rosenmüller die Regie macht. Und das war mein erstes Intention, da haben wir gedacht, ja, die beiden habe ich schon lange nicht mehr getroffen.

auf alle Fälle, da fahren wir hin. Und bin immer noch nach wie vor, denk mal, wenn es beim Casting vielleicht für die angedachte Rolle nicht klappt, empfiehlt sich vielleicht für irgendwas anderes. Genau, und dann bin ich da zu dem Casting ganz unbedarft und da mein Text gelernt, das war dann natürlich schon eigen, weil man spricht ja damit Luft, also Pummel kann ja im Bild nicht zichtbar sein, das wird ja dann später produziert.

und da habe ich mich darauf eingelassen, aber ich Ich kannte ihn natürlich an Rose schon lange und wusste, wie er arbeitet und da war ich fast schon in Verbindung da. Genau, und dann habe ich das Casting hinter mich gebracht und dann war lange Zeit, habe nichts gehört und habe schon gar nicht mehr dran gedacht.

Und dann kam es zu seinem so genannten Recall, heißt das also nochmal, ein engerer Kreis an Auserwählten. Ja, und dann habe ich das dann schon ein bisschen ernster genommen in der ganzen Geschichte. und dann habe ich auch die Bücher bekommen in die ersten und da dachte ich mir beim Lesen, oh, genial.

Die haben das genauso verstanden, so wie ich das empfinde, die Nostalgie, die Beziehung zwischen Eda und Pummuckel. Und dann hat mir das neu geregelt. Und dann habe ich mich natürlich auch vielleicht ein bisschen intensiver vorbereitet und bin dann noch mehr zu dem Casting. Das war eine Szene, die lag mir besser.

Das war eine andere Szene als beim ersten Casting und das hat dann Spaß gemacht. Was war das dann? Was war das dann in der Werkstatt? Das war beides in der Werkstatt, aber beim zweiten war das, also ich weiß gar nicht mehr, das war die Szene, die ist in der ersten Staffel mit der Schulfreundin, die in der Werkstatt besucht und der Pummel macht Schauernack.

Und das war lustig. Das hat mir Spaß gemacht und das war eine tolle Casting-Partnerin. Und dann Aber wie der lang nichts gehört. Und ich habe aber dann im Hintergrund schon mitbekommen, dass die natürlich nicht nur den Markus Rosenmöller haben, sondern dass die wirklich eins zu eins die Werkstatt nachbauen wollen, diesen ganzen Innenhof, die Wohnung.

Und dann habe ich das schon begeistert. Und dann kam irgendwann der Anruf und das habe ich schon mal gesagt, das ist jetzt leider keine Premiere, aber das war ganz lustig. Ich habe einen Zweitberuf oder einen Erstberuf im Rettungsdienst seit über zwanzig Jahren. Und da waren wir gerade unterwegs und dann haben wir meine Agentin angerufen und Die hat nicht gesagt, hallo, sonst irgendwie so einen ... Die hat nur hurra, hurra gesagt.

Und dann war einfach mein ... Dann war das Gewicht schwer. Dann haben wir gedacht, okay, jetzt ist es soweit. Das ist soweit. Also hurra, hurra, der Punkt. Das war genau, die Symbolik dabei. Sehr schön. Fährst du immer noch? Ja. Als Sanitäter, wie oft? Das ist schwierig zu sagen. Wenn ich jetzt natürlich wieder ... Wenn ich den Drehblock hab, dann geht das nicht.

dann werde ich es einfach, weil ich muss am Wochenende ein Text lernen und unter der Woche dreht man. Und da ist aber mein Arbeitgeber wirklich so kolant und unterstützt mich da und gibt mir dann unbezahlten Urlaub. Für wen fährst du? Für das Bayerische Rote Kreuz in Brinam-Kimsee. Oder kennen dich die Leute auch schon?

Ja, das passiert schon auch. Das ist ein bisschen neu für mich. Also das ist schön. Und Gottes Willen, das ist wirklich toll, wenn man nur es ist dann in dem Kontext ein bisschen schwierig, weil man denkt, man fährt ja mit Blaulicht hin und findet Kollegen, ist das jetzt vielleicht auch irgendwie nicht ...

Und das ist eine ernste Situation? Ja, in der Regel, ja. Also es gibt ja nicht so ernste Situationen, da ist das dann in Ordnung. Eine Anekdote muss ich dir erzählen, weil das war wirklich ein schönes Erlebnis. Da bin ich gerufen worden, und da hieß es ein ... Also ich muss das jetzt vorab sagen, dass nichts Schlimmes passiert, und das ging um ein Kind, das ist gestolpert, und das war in einem Schulbus.

Und dem Kind, das war alles wieder gut, das war halt der erste Schock, dann haben die den Notruf gewählt und dann kamen wir da und dann bin ich halt in diesen Bus rein und hab die Situation relativ schnell überschaut, dass es jetzt nichts Dramatisches ist und dann hat man halt in den Kindern Gesichtern so das Ratten, das haben wir buchstäblich gesehen und das war halt dann ganz nett.

und dann, ja das war ein schönes Erlebnis. Das war schön und das wird wahrscheinlich jetzt noch mehr durch den Film. Ja, also wenn es kein Notfall ist, dann gerne auch, sonst ist es ein bisschen schwierig. Meine Frage, die ich vorgestellt habe, wie wird mein Meister Eder, bezog es schon auch darauf, wie bereitet man sich auf diese Rolle vor?

Hast du irgendwelche Schreineraffinitäten? Bist du jemand, der auch gerne handwerklich bastelt? Ja, das habe ich schon, weil ich bin so aufgewachsen mit meinen Brudeshandwerken, da ist man natürlich schon geprägt und da haben wir immer gedacht, wenn man jetzt im Film irgendwas schreinert, dann muss das auch... Hände und Füße haben.

Da hab ich immer im Hinterkopf meinen Bruder gehabt und gesagt, das soll nach was ausschauen. Einer von deinen mehreren Brüdern, muss man sagen. Ihr seid acht Geschwister insgesamt, ist das richtig? Sieben Geschwister hab ich, die sind zu acht. Genau, ihr seid zu acht. Also einer ist Handwerker auch, und da darfst du auch an der Werkstatt mal was machen, oder?

Ja, meistens macht er was für mich. Das ist mein Riesenvorteil. Genau, also dann war dieser Tag, als ich das hörte, hurra, hurra, und dann ... geht es halt irgendwann los mit, man kommt die ganzen Drehbücher, man trifft sich, man macht Leseproben, dann kommt dieser Cast langsam, dann sucht man dieses, wie heißt das heutzutage, Fitting heißt das, also wie wird der aussehen?

Und da waren auch viele Überlegungen, ich dachte mir immer, ich kenne sie ja von den Schreinern, die haben ja von der Innung her sind, die eher so von Arbeitskwanz, so bräunlich gehalten und da haben uns viele Gedanken gemacht und das ist halt dann nach und nach so entstand mit dem Bart und genauer. Aber einiges von mir mit dabei ist die Mütze, das ist sogar meine Private, oder die Strickeacke ist von mir.

Genau, und dann war natürlich eigentlich wirklich von Anfang an, glaube ich, der Maxi Schafroth schon die Stimme. Genau, der Maxi Schafroth spielt ja im Prinzip eine ganz große Rolle, obwohl man ihn nicht sieht, sondern hört. Spielt die Hauptrolle. Er spielt die Hauptrolle, er gibt dem Pumugl seine Stimme, die dann aber verfremdet wird, oder kombiniert wird mit Hans-Glarins Stimme.

Genau. Aber der war halt jeden Tag am Set und der ist natürlich, also der muss hinter der Kamera stehen, aber wir haben uns das so miteinander eingespielt, dass wir einfach so eine tiefe Vertrautheit haben und also ohne ihn ging es nicht. Also das ist ja technisch nicht ganz ohne so einen realen Film zu drehen mit einer Trickfigur, die man nicht sieht, die dann erst im Nachhinein einmontiert wird.

Ja. Wie habt ihr das gemacht? oder wie hast du das gemacht? Also... Man muss sich das jetzt wirklich für den Zuschauer so vorstellen, dass der Sprecher ist da und der Regisseur stellt mit ihm, also mit dem Schauspieler die Szene. Und dann gibt es hier der Pummuckel, die Figur. Und dann zeigt der Regisseur, der spricht jetzt mit dir hier.

Und dann schimpft er vielleicht, der Pummuckel steht hier auf dem Tisch. Also das in dem Fall schimpft dann der Maxi Schafroth? Der Maxi Schafroth. Und dann macht er zum Beispiel, damit die Blicke stimmen, dann sagt er irgendwas zu mir und dann macht er Hup! Und dann wusste ich immer, okay, jetzt ist er beim nächsten Punkt.

Und das haben wir halt einfach so abgesprochen. Und es wird halt einmal so inszeniert, welche Wege der Pummugel verläuft. Und dann ist, glaube ich, mein Rezept gewesen, einfach, dass ich, wie wir vorher schon erwähnt haben, dass ich mit Pummugel aufgewachsen bin und einfach eine emotionale Bindung dazu habe zu dieser Figur.

Und das dadurch besser herstellen kann für mich. Also jetzt irgendeinen x-beliebigen Kobold hättest du nicht so, der du unbedingt so wollen. Nein, das hätte zu der gleiche sein müssen, weil sonst wäre die die Emotionen, glaube ich, nicht so. Musstet ihr das Szenen oft wiederholen? Ja, natürlich. Es kann ja mal an einem Text happen.

Es kann ja mal am Wetter, am Wind, am Licht, also am technischen Scheitern. Und dann ist natürlich auch viel mit Tieren gedreht worden und mit Kindern. Und das, genau. Da muss man einfach... Also schon eine große Portion Geduld auch mitbringen? Ja, Konzentration ist es einfach. Also das ist zum einen, dass man halt wirklich mit Unsichtbar spielt.

Mit Kindern, mit Tieren. Aber man hat halt dieses Riesen geschenkt, dass man jeden Tag beim Drehen ist. Und die Schauspieler, die halt dann für einige Tage nur kommen, die müssen erst mal in dieses ganze Konstrukt sich einleben. Und da hat man natürlich als Meister den Riesenvorteil, dass man halt da im Saft steht.

Ja, und du hast vorhin gesagt, weil ich dich quasi eine Woche in der Staatsoper und insgesamt, wie lange habt ihr gedreht? Boah, ich denke, das waren so... Knapp hundert Trittage. Und dass sie auch gleichzeitig neben dem Film oder mit dem Film auch noch eine Serie entstanden, die jetzt an Aufzeige kommt.

Das ist an Top, das ist halt diese Komplexe an dem, dass diese dreizehn Folgen und der Kinofilm in keinerlei Chronologie gedreht wurden. Sondern das war wirklich, also irgendwie vielleicht teilweise drei, vier Mal am Tag umziehen müssen und bin dann vorher das gedreht, dann Kinofilm, dann Folge vier.

Genau, und da ist halt einfach dann die Geduld und die Konzentration, die man haben muss, dass man immer wieder herstellt, was es vorher passiert. Wir drehen jetzt das und das, was, wie ist die Emotionen? Genau. Du hast ja vorhin gesagt, dass deine Mütze, die du immer trägst in der Werkstatt und auch die Jacke, ist deine eigene.

Vielleicht ist es auch ein wichtiger Teil, warum das so authentisch rüberkommt. Dass es einfach doch, dass da Teile von dir mit dabei sind. Könnte ich mir vorstellen, dass sich viele Kinder oder auch Erwachsene den Film anschauen und sagen oder die Serie anschauen und denken, hm, was haben Florian Eder und der Florian Brückner an Gemeinsamkeiten außer dem Vornamen?

Für mich sind es schon zwei Welten. Das muss ich schon sagen. Also, ich tauch da schon aus. Das muss man aber, wie gesagt, meine Bindung zu der Figur, das habe ich einfach aus meiner Kindheit und da taucht man dann ein. Aber man muss das dann auch wieder, man hat ja Privatleben auch noch. Es ist zwar ein Geschenk, das wenn man als Meister jeder erkannt wird und alles, das liebe ich und um Gottes Willen, aber ich mag ja andere Dinge auch noch machen.

Also ich finde die Rolle sehr gelungen, weil es ist ein bisschen kautzig. Er hat diese kleine Werkstatt im Hinterhof und einen Münchner Hinterhof, so was gibt es ja leider kaum noch. Es wäre schön, wenn es öfters noch gäbe, dass man da einfach mal hingeht und sich vielleicht was reparieren lassen kann.

Dass man sowas auch noch unterstützt, einfach so kleine Werkstätten. Das hat einfach noch einen Ort gibt in München für sowas. Also dieser Eder ist ein bisschen kautzig, aber ist auch trotzdem modern. Deshalb habe ich so gefragt, was ist denn da, also wie viel Florian Brückner ist in der Rolle? Bist du auch ein bisschen so?

Sprichst du immerhin... Ich bin ein totaler Familienmensch. Da ist schon einiges von mir drin. Ja klar, das ist mein Dialekt. Das war ja auch so ein Thema. Wie legt man den Dialekt an? Gustl Bayer, der gibt es ja noch ganz wenige, die dieses Münchener Bayerisch, dieses Tony Berger und wie sie alle hier sind, Settelmeier und das haben wir auch versucht.

Dann haben wir gesagt, ja, aber es ist wirklich wahnsinnig viel Text, was wir lernen muss. Und dann hat die das Glück, dass der Produzent auch der Drehbuchautor war und der nicht ... weit von mir aufgewachsen ist, jetzt hatten wir den gleichen Dialekt und das hat mir schon in die Karten gespielt. und dann haben wir gesagt, wir bleiben bei dem.

Der Meister Eder ist ja ein relativ ruhiger Typ, der nimmt alles relativ gelassen. Bist du auch so ein Typ? Nein, also ich wäre schon, denke ich mal, querlicher als wieder Florian Eder, der Pummuckel hat, aber der ist der... der vor hundert-achtzig Grad in Emotionen hin und her hüpft und der Florian Ida ist der Ruhepol, also wie es bei den alten Folgen letztlich auch war.

Und das ist weniger Florian Brückner. Also das heißt jetzt nicht, dass ich irgendwie ein Koleeriker bin, das muss jetzt passieren. Aber ich denke mir, ich wäre so eine Mischung zwischen Florian Ida und Pummuckel vielleicht. Und bist du auch jemand, der aber, wenn irgendwas passiert, im Alltag gelassen bleibt?

Ja, da bin ich eher schon. Also es kommt natürlich auf die Situation an, was passiert und so, aber ich bin doch durch meinen Beruf natürlich auch ein bisschen von der Aufregung her getrimmt. Das könnte ich mir eben vorstellen, dass es dein Beruf schon auch ausmacht. Also der Beruf hat dich gesucht oder du hast den Beruf gesucht, das ist schon klar, aber man muss ja Ruhe bewahren.

Das muss man genau. Aber das war halt spannend. Also den Florian Ihrer, den musste man halt immer das ausgleichen und das ausbadend oft und so viel Privates zu verraten. Also ich wäre jetzt schon der lustigere Mensch wahrscheinlich oder der, der auch mir gerne Schauernack treibt. Also du wärst auch gerne ein kleiner Pumgel.

Ja, wer wär das nicht? Aber ich denke schon auch, dass ein Geheimnis, das Erfolgs der Bücher und der Serie und das Films natürlich auch ist das... Der ist dieser Ruhe-Polmeister-Eder. Als so einen Vater wünscht man sich womöglich oder so einen Erwachsenen. Gustel Bayer haben wir so einen Oper hat, weil man sich immer gewünscht.

Ja, genau. Oder so einen Oper, der eben mehr in die Luft geht und der schon schimpft, aber auch eine Lösung schimpft. Ja, genau, genau. Das ist jetzt stimmt. Das ist genau das Punkt. Das ist so eine richtige Erinnerung, wo ich mir dacht, genau, einen Oper hätte ich gern gehabt. Hat die Leute keinen kennengelernt, aber das wäre so ein Parade-Oper gewesen.

Du bist in München geboren, ja. ... in two hundred eighty-two. Genau. Aber du bist nicht aufgewachsen hier, oder? Nein. Wo bist du dann aufgewachsen? Im Kimgau. Im Kimgau, okay. Also ihr kennst euch alle so ein bisschen. Aus der Gegend. Ja. Der Rosi kommt aus Hausham? Ja, das ist Oberland. Da muss man aufpassen.

Kimgau und Oberland, das ist alles ziemlich ganz klar. Ja, die Dialekte werden ja eh immer zusammen gemischt. Also auch der österreichische Dialekt wird noch eingemeindet. Ganz schlimm, ja. Das ist bei den Bayerischen oder den Oberbayerischen. Da bin ich ja direkt Flieger, ja. Also du sprichst Kimgauer?

Genau. Bayerisch, letztendlich, okay. Wie viel von deinen Ideen ist denn da noch mit eingeflossen? Das Ganze wirkt so harmonisch. so wie eine wirklich gute Teamarbeit. Und deshalb könnte ich mir vorstellen, dass man da den einen oder anderen vielleicht schon gehört hat. Also wahrscheinlich werden das viele Schauspieler sagen, das war eine tolle Produktion und das war alles.

Aber ich hand aufs Herz, das war wirklich, ich hatte Angst davor. Ich hatte ein bisschen Angst gehabt, ich hatte mir es so lang und so intensiv gebündelt zusammen und man muss Leistung abrufen, aber Da ist jeder vom Licht bis zur Kamera alle Regie und da hat jeder an einem Strang gezogen und die Eitelkeiten hinten angestellt worden, weil es einfach um den Pummel geht.

Da hat man eine Verantwortung und das war wirklich ein Traum. Die Zusammenarbeit mit dem Rosenmühler war für mich, der hat mich teilweise nur angeschaut und ich wusste, was er meint. Und das war wirklich ein Geschenk. Das war für mich einmalig, was ich so gehabt habe. Und wir haben einfach die Wurst, was wir noch für eine Pensum haben und was wir für Verantwortung haben.

Aber wir haben uns einfach unsere eigenen Eitelkeiten hinten angestellt und wir haben nicht einmal gestritten. Also nie. Und das ging immer nur um die Sache. Sind denn manche Details auch beim Drehen spontan entstanden? Ja, ja, ja. Bei dem da vor allem. Also beim Sprecher oder beim Fummuckel. Der hat sehr viel kreatives Vorort mit eingebracht.

Also, die Fig. ...Gur oder der Maxi? Maxi Schafroth. Die Figur ist ja im Nachhinein animiert worden, aber der hat mir oft aus der Spur geschmissen, also im lustigen Sinne, weil der einfach so ein Mensch gewordener Grubold ist, das war wirklich ein Riesen-Gaudi. Habt ihr denn diskutiert darüber, ob es eine gute Idee ist, den Film so sehr auf Bayrisch zu fokussieren?

Also die Figuren sprechen ja ... Durchgehend Bayerisch. auch die Gisela Schneeberger ist dabei, die man kennt sie ja auch als an der Seite von Polt zum Beispiel, aber auch natürlich sonst als Schauspielerin, als Bayerische. Also es wird schon sehr viel Wert auf die Sprache, auf den Dialekt gelegt. Ist das eine gute Idee?

Habt ihr das diskutiert? Das war mir von vornherein klar, dass das so sein wird, weil das einfach der Rosenmüller macht. Das war ja ursprünglich, das war halt das Münchner Bayerische, aber wir haben es halt jetzt ein bisschen in Kiemgau verlegt und es soll ja keine Kopie sein eins zu eins, sondern es ist eine weite Erzählung und das ist einfach der Nefe und da ist natürlich nicht viel erzählt, was der vorher gemacht hat oder woher er kommt, aber da ist natürlich Interpretationsspielraum da und ich habe mich so wohl gefühlt und das war auch nie das Thema.

Versteht halt vielleicht nicht jedes Kind. Dieses Bayerisch. Ja, aber... Das stimmt, ist ja klar. Oder auch nicht jeder Erwachsene. Das stimmt, ja. Also dann hätten sie einen anderen Schauspieler nehmen müssen wahrscheinlich, denke ich mal. Also dann hätte die da nicht funktioniert so. Ja. Der Film spielt ja auch in München.

Also teilweise in München und teilweise dann eben auf dem Land. In München ist die Werkstatt und dann eben auch die Szene in der Oper. Aber über weite Strecken immer auf dem Land. Und ich finde, das macht den Film sehr abwechslungsreich und auch so charmant. Also, ich bin Münchnerin, mir hat's sehr gefallen, muss ich sagen.

Für mich ist das was typisch Bayerisches, dieser Wechsel zwischen Land und Stadt. Wie siehst du das? Ja, das ist, glaube ich, das macht halt, das ist wahrscheinlich der Punkt, dass man halt, man hat diese Werkstatt, die, wenn wir schon vorher erwähnt haben, gibt's wenige, die wo so einen schönen Hinterhof noch so kleine Werkstätten gibt.

Das war bei den alten Folgen auch schon immer, dass der Eder immer aufs Land raus ist und das Pummel hier auch gefällt. Das ist ja Abenteuer sowas. Und mein Landschaftlich ist das natürlich toll. Die Mischung hat die Stadt, manche sind eine wunderschöne Stadt und dann hat man das Land. Wir waren in Kiemgau, wir waren, ich weiß gar nicht, wo wir überall waren, aber ich finde die Mischung, das macht es halt ein bisschen abwechslungsreicher.

Also es ist natürlich auch sehr anregend für Kinder, finde ich. Also gerade jetzt auch die Opa, das ist ein Appell. Leut geht's mal in die Opa. Ja, unbedingt. und fahrt auf Land und springt in den Weyer. Ja, genau. Das finde ich auch wichtig. Einfach, dass man das Unternehmenslust einfach ein bisschen weckt und dass man immer in den Wald geht und man Pilze sammelt, dass man weiß, was das ist.

Das sind schon auch Wertevermittlungen irgendwo. Wo fühlst du dich persönlich am wohlsten? In der Stadt oder auf dem Land? Auf dem Land. Da bin ich aufgewachsen und ein bisschen entschleunigender für mich und deswegen haben wir da so entschieden. Da haben Sie ja vorher schon angesprochen, du kommst eigentlich schon aus einer außergewöhnlichen Familie, muss man einfach sagen.

Ihr seid eben acht Kinder, du hast sieben Geschwister und einige von diesen Geschwistern sind auch Schauspieler, also der Maximilian Brückner zum Beispiel. Genau, genau. Und andere auch noch. Da müsst man sich selber fragen, ob Sie sich so bezeichnen wollen, das. Gut, dann bleiben wir jetzt mal bei Maximilian einfach.

Da gibt es zwischen euch so was wie Eifersüchtelein. Na gar nicht, im Gegenteil, wir haben einfach total Lust und jetzt müssen wir schauen, dass das irgendwann noch mal vorangeht, dass wir miteinander was machen. Wir sind unterschiedliche Typen, wir haben eine gewisse Ähnlichkeit, wir haben nicht die gleichen Eltern, aber da hätten wir jetzt wahnsinnig Lust, dass man jetzt macht er was Ähnliches wie ich, den Kommissarex.

Da geht es ja auch um den, wo der Hund, der Mittelpunkt ist, bei mir ist der Pomoglese eine gewisse Ähnlichkeit da, aber wir haben jetzt wahnsinnig Lust, dass wir jetzt in Zukunft irgendwie miteinander was machen. Ihr habt den Räuber Kneißel schon mal zusammen gemacht, gell? Genau, genau. Das ist ein paar Jahre jetzt.

Das war ein Rosenmüllleben, genau. Genau. Und ist es richtig, dass ihr zusammenlebt auch als Familie? Also, ähm... Als Großfamilie? Oder in der Nähe? Es ist über ein eigenes Haus, aber wir sind nicht weit voneinander entfernt, genau. Und das ist schon so ein bisschen... mehr Generationen. Aber ich mag es noch ein bisschen erzählen.

Wie ist es denn mit sieben Geschwistern groß geworden zu sein? Ich glaube, das ist auch ein Kindertraum. Also du erfüllst viele Träume eigentlich. Ein Einzelkind zu sein ist eine recht langweilige Geschichte. Das kann ich gar nicht beurteilen. Bei uns war es einfach immer, dass die die älteren, die Jüngeren mit erzogen haben automatisch.

und ja, also wichtig waren unsere Eltern immer, dass der Zusammenhalt funktioniert und ich habe das ja früher dann schon nicht mehr hören können, zusammen und dann habe ich es verstanden, was er damit meint. Ja, man hat auch Konflikte, das ist ja nicht alles nur Sonnenschein, aber man muss ja wieder zusammenraufen und die Synergien sind schon wertvoll.

Wenn du jetzt an deine Kindheit zurückdenkst, was war für dich der Besonders schön? Dass mir nichts gefehlt hat. Wir haben Ponys gehabt, wir sind in Urlaub gefahren, jeder hat Instrument lernen dürfen, also gar nichts. Also das hat auch nichts gefehlt und das war einfach ... Auf dem Land natürlich auch entschleunigender und ... Ja, ich hab das geliebt.

Darum bin ich noch auf dem Land. Und wie oft bekommst du nach München? Immer öfter. Zu Interviews zum Beispiel. Ja, genau. Aber ich fahr gerne nach München. Aber ich fahr dann abends auch gerne wieder nach Hause. Das war bei den ersten Staffeln auch so, wenn man viel in München gedreht. Und wenn's ging, bin ich abends nach Hause gefahren.

Lass mal zurück zum Film. Was lehrt dich dieser Film? Also ich hab mir als Ausspielersicht wahnsinnig viel, wenn man so eine Hauptrolle hat und jeden Tag am Set ist, man lernt technisch wahnsinnig viel. Man lernt vom Licht, man lernt von der Kamera, man lernt die Texte, lernt man besser, wie lerne ich einen Text?

Fällt dir das schwer? Ja, was ist schwer? Also wenn es so viel ist, man muss halt einfach, das ist wie ein Muskel. Der Kopf ist wie ein Muskel. Man muss halt einfach immer trainieren. Ich bin ganz altmodisch. Ich hab auch Papier. und Seite eins, Seite zwei, Seite eins, Seite zwei, Seite drei und so gehe ich durch und immer wieder.

Vielleicht so einen kleinen Trick für alle Schüler, die jetzt zuhören. Ja, das ist das Typ, wie wir es auswendig lernen müssen. Typbedingt. Also ich bin einer, ich muss immer rumspazieren. Ich muss immer rumspazieren und es ist wichtig, dass man es laut spricht. Ich bin also ein Mensch, der immer gerne alleine ist dann.

Ich mache einen Text, ich brauche keinen, der mich abfrägt, ich mache das immer gerne alleine. Und dann probt man es natürlich vom Drehen nochmal, aber das ist ja die Typssache, aber genau. Und sonst noch von dem Film an sich, von der Geschichte. Vom Kinofilm? Vom Kinofilm, ja. Also vom Kinofilm habe ich einfach gelernt, dass, denke ich mal, die Botschaft, dass ein Missverständnis mal schnell entstehen kann, als wenn man einfach nicht genügend kommuniziert und dass man vielleicht auch mal den nächsten Schritt machen kann.

Wenn es das Boot gibt, das muss man aussprechen und so nichts auf der Strecke liegen bleiben, weil das summiert sich dann und dann kommt es halt zum großen Knall. Letztlich geht es ja eben darum, Pummugl und das große Missverständnis. Da schaut man dann als Zuschauer zu und merkt schon, oh Gott, oh Gott, da geht was schief, redet es halt miteinander.

Genau, genau, das ist die. Und dann haben sie sich natürlich zeitlich ein bisschen verpasst, aber der Eder sieht das dann ein und ist natürlich auch in seine Kindheit zurückgeworfen in dem Film. Er kommt ja an seine Lehrstätte zurück und wird da eingeladen, dass er da hilft. und der Pummuckel hängt halt an der Werkstatt und dann hat der jeder halt diese große Entscheidung und die ist eigentlich schon von vornherein klar.

Wir wollen jetzt nicht erzählen, wie er sich entscheidet. Auf gar keinen Fall. Noch eine letzte Frage. Was kann man vom Pummuckel sich abschauen? Ja. dass man einfach mal wieder die Fantasie rauslässt, dass man mal wieder Kind sein darf, dass man natürlich sich was sagen lassen soll und dass man reimen soll, dass man singen soll, dass man einfach die Emotionen wieder rauslässt und dass man wieder Kind sein darf.

Vielleicht auch ein bisschen ein Blödsinn zulässt. Ja, genau, genau. Florian Brückner, vielen, vielen Dank für den Gespräch. Sehr, sehr gerne. Alles Gute weiterhin als Schauspieler und alles Gute für den Pumugli und für den Film und auf Wiedersehen. Super, vielen Dank. Das war der Schauspieler Florian Brückner.

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