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HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk

Der Hype um den HSV: Fans erklären Magie des Volksparkstadions

Freitag, 13. Februar 2026 · 1 h 00

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Shownotes

Mitten im Gespräch verrät Jan-Michel Deutsch plötzlich ein Geheimnis. Der Sänger der HSV-Band Abschlach, unter Fans besser bekannt als Muchel, zeigt auf seinen Oberarm. "Ich habe ein 1887-Tattoo", sagt der HSV-Fan und überrascht damit sogar seinen Podcast-Partner Jonas Kölln. Die beiden sprechen jede Woche in ihrer beliebten Sendung "HSV - meine Frau" über das aktuelle Geschehen im Volkspark.
Am Sonnabend werden die beiden wieder im Stadion dabei sein, wenn der HSV gegen Union Berlin (15.30) die nächste Volkspark-Party feiern will. So wie vor zwei Wochen beim 2:2 gegen den FC Bayern München. Die Partie wird das 1887. Spiel in der Bundesligageschichte des HSV sein. Eine Zahl, die für Fans und den Verein Teil der Identität ist. "Neben der Raute ist 1887 eine Zahl, die bei den Fans ganz viel auslöst und ich glaube noch mehr als bei anderen Vereinen eine ganz besondere Bedeutung hat", sagt Muchel über das Ursprungsjahr des HSV, der 1887 als SC Germania gegründet wurde. Der Abschlach-Sänger und HSV-Fan Kölln, von allen nur Gato genannt, sind zu Gast im Abendblatt-Podcast "HSV - wir müssen reden" und sprechen über die Begeisterung rund um den HSV.
Nach langen Jahren mit viel Leid und Misserfolg ist die Stimmung im Volkspark seit einem Jahr so gut wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr, als Rafael van der Vaart die Hamburger in die Champions League geführt hatte. Insbesondere die Atmosphäre und die Energie bei den Heimspielen sorgt in dieser Saison dafür, dass der HSV den Anhängern schon mehrere Partys beschert hat. "Ich wüsste nicht, ob es in Deutschland etwas Vergleichbares gibt", sagt Muchel über die Magie des Volksparkstadions, in dem es nach dem Aufstieg in dieser Saison die Feste gegen Dortmund, Stuttgart, Werder Bremen und zuletzt Bayern München zu feiern gab.
Was Muchel und Gato über die Entwicklung des HSV sagen und wie sie über Kuntz, Dompé und Luka Vuskovic denken, hören Sie in der neuen Podcast-Folge.

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HSV, wir müssen reden. Der Abendblatt-Podcast rund um den Hamburger Sportverein. Gibt es am Wochenende die nächste Volkspark-Party. Darüber wollen wir sprechen. Mein Name ist Henrik Jakobs und neben mir sitzt mein stets feierfreudiger Kollege Stefan Walter. Moin Stefan. Moin Henrik. Und man soll sich ja eigentlich nicht selbst zu einer Party einladen, aber genau das haben wir heute gemacht.

Denn HSV, wir müssen reden, ist heute zu Gast bei HSV. Meine Frau! Darauf hast du nicht vorbereitet. War dir nicht vorbereitet, nee, aber spontan seid ihr. Wissen wir aus eurem Podcast. Genau, diese Stimmen kennt natürlich jeder HSV-Fan. Wir sagen nochmal Moin Muchel, Moin Gato. Sehr schön, dass wir heute mal bei euch sein dürfen. Vielen Dank.

Ja, herausragend, dynamisch direkt, wie ihr euch hier integriertet in unserem Podcast. Moin auch von meiner Seite. Wir sind hier, Henrik hat es schon gesagt, bei euch zu Gast. Wie viele Folgen habt ihr denn mittlerweile aufgenommen von HSV? Das kann ich ziemlich genau sagen, weil ich gerade so ein Media-Deck für uns fertig mache. Es sind 431 Folgen.

Tatsächlich. Wo sind wir, Henrik? Klappt runter? Ja, wir sind so im 200er-Bereich irgendwo. Wir haben insgesamt schon fast, also ich glaube, wir kratzen gerade an der eine Million Streams. Pro Monat. Natürlich. Wobei, ich meine mich zu erinnern, Muhl, du warst jetzt nicht Gründungsmitglied. Du hast dich hier irgendwann mal so reingezeckt.

Ich bin tatsächlich irgendwann, es kam irgendwann der Moment, wo Stübi Stadionsprecher geworden ist und wo er so ein bisschen in die Bedrängnis gekommen ist, auf der einen Seite als Stadionsprecher, als Mitarbeiter des Vereins oder als Offizieller die Stadionshow zu leiten und dann montags im Podcast eben sich auch kritisch den Sachen gegenüber zu äußern, dass das vielleicht nicht mehr so ganz im Gleichgewicht ist und dass er da vielleicht in Probleme kommen könnte und dann vielleicht nicht mehr ganz so offen darüber sprechen kann.

Und dann hat er den Podcast verlassen und ich bin eingeladen worden als Sänger von Abschlag und habe hier so ein bisschen über Abschlag erzählt und ja, es hat irgendwie gematcht anscheinend beziehungsweise oder es hat kein anderer sich irgendwie angeboten mitzumachen, und ja, dann war ich noch eine Folge dabei und noch eine und ich glaube mittlerweile, ich weiß gar nicht wie lange, Drei Jahre? Ja, also irgendwie Corona ist angefangen.

Und gerade du bei allen Folgen dabei gewesen? Ja, also außer ich war mal krank, aber tatsächlich bei allen Folgen. Oder Urlaub, richtig. Aber bei allen Folgen dabei gewesen. Und ich weiß noch, wie wir heute das mit Stübi damals gegründet haben. Und er meinte, lass mal einen Podcast machen. Und ich so, Stübi, du bist dein Beruf, das ist echt cool.

Aber ich weiß nicht, ob ich da so gerade Sätze rauskriege und so. Nee, so wie wir gerade hier die letzten zehn Minuten über ein HSV geredet haben. Einfach ein Mikro in die Mitte und los geht's. Okay, why not? Bin ich dabei? Und dann hatten wir das Equipment und dann haben wir uns noch zwei andere gesucht und dann damals Kai und Bones noch und los ging's. Kai auch immer noch dabei.

Pia ist dann irgendwann für Bones dazugekommen, hat dann die Runde wieder vervollständigt und eine Frau da dabei zu haben ist dann irgendwie auch immer ganz gut, um da nochmal andere Vibes mit rein zu bekommen. Und dieses Mikrofon in die Mitte und einfach drauf losreden, dem sind wir auf jeden Fall treu geblieben, weil so ist es eigentlich immer noch. Wir sprechen, das ist einfach so Stammtisch eigentlich.

Außer neulich mal im Schauspielhaus mit Merlin Paulzin. Das war natürlich auch ein besonderer Abend für euch mit Sicherheit. Ja, ein ganz großes Highlight. Ja, das wäre alles. Gleich im Schauspielhaus mit dem HSV-Trainer auf der Bühne und da habt ihr euch wahrscheinlich ein bisschen vorbereitet. Da haben wir uns ein bisschen, nicht viel, nicht viel vorbereitet, weil ich finde tatsächlich, wenn man so dann alle Podcasts hört, sozusagen über die Person oder am besten noch das Buch liest oder sowas, dann stellt man so Fragen, ...

Die nicht mehr so frei sind oder man setzt so viel voraus, dass die anderen Hörer das dann auch wissen und ... ... wir versuchen ja immer eher dann ... Nicht so Pressekonferenz-Fragen zu stellen, sondern halt eher so, ja, wer ist denn der Mensch, Merlin Paulzin? Oder wenn jetzt hier ein Spieler ist, so mit Davy Selke hatten wir das auch vor einem Jahr.

Wer ist denn jetzt Davy? Ist er irgendwie ein cooler Typ oder ist er irgendwie nicht so ein cooler Typ oder so? Und es stellt sich raus bei Davy, dass er schon ein echt ganz cooler Winner-Typ ist, der im positiven Sinne nicht alle Latten am Zaun hat. Und bei Merlin war es auch cool. Der hat alle Latten noch am Zaun. Er hat absolut alle Latten am Zaun.

Man muss ihn auch ein bisschen knacken, weil er ist ja schon so sehr eloquent und er umschifft dann schon ab und an mal so eine ganz gute Frage und ist dann politikermäßig, fängt er mit irgendwas an und hört er mit irgendwas anderem auf und da muss man nochmal nachbohren. Also da ist die Medienschulung, die hat er gut genossen.

Wollte ich gerade sagen, das merkt man bei ihm wirklich sehr, aber inzwischen finde ich auch, haut er mal eher einen raus als noch am Anfang. Am Anfang war er noch deutlich vorsichtiger. Aber die beiden Beispiele zeigen ja auf jeden Fall, dass ihr für den HSV inzwischen auch eine ganz gute Adresse seid. Also bei Davy Selke war ich damals auch dabei und jetzt Merlin Polzin.

Also daran sieht man ja auch eure Reichweite, die ihr am Anfang ja schon mal skizziert habt. Die ist auch für den HSV inzwischen von Relevanz. Also schon noch ein Erfolgsprojekt, was ihr da auf die Beine gestellt habt. Ja, und dieses gerade, was Gato auch sagte, dass man sich eben nicht auf alles unbedingt so vorbereitet.

Und wir sagen das immer so ein bisschen flapsig, aber es ist tatsächlich so. Manche Sachen kommen dann eher aus dem Bauch raus. Und ich glaube, dass auch genau das ist, was es dann eben ausmacht. Und diesen journalistischen Ansatz, den fahrt ihr und das ist auch gut, weil ihr seid da die Profis drin und das sind wir nicht, sondern wir versuchen eben diese andere Seite irgendwie ein bisschen abzudecken und ich glaube, das ist genau das, was die Leute bei unserem Podcast irgendwie auch mögen und dass wir, wir versuchen uns dann eher jetzt vermehrt irgendwie so auf Zahlen und Fakten irgendwie ein bisschen vorzubereiten, dass wir….

Nicht immer mit den falschen Zahlen rauskomme und irgendwie zwei Minuten nachdem der Podcast raus ist, schon die ersten Nachrichten bei Instagram haben. Alter, das ist doch wieder komplett falsch. Also da versuchen wir schon so ein bisschen mehr drauf einzugehen. Aber sonst so die Vorbereitung, also das, was ich Merlin Polzin fragen möchte, hoffe ich dann immer, dass das eben auch die anderen Leute und die anderen Hörer interessiert.

Wir haben ja die Freiheit, auch dann halt negative Sachen zu sagen. Ich meine, ihr als Abendblatt könnt ja wahrscheinlich nicht schreiben, boah, hat der Scheiße gespielt oder irgendwie, okay, mit dem Roller, mit Jean-Luc Dupey vielleicht doch eine ganz witzige Aktion, das mit dem Auto nicht so, aber das kann man ja als öffentliches Medium, Zeitungen oder TV-Sender gar nicht machen und wir im Podcast können natürlich eigentlich alles raushauen, weil wir gehören jetzt keiner Gruppe an, sondern wir hatten ein Fan-Podcast, offiziell keine Journalisten.

Ich erinnere mich noch an die wilde Zeit damals mit Thomas Wüstefeld, haben wir im Vorgespräch eben schon darüber gesprochen und jeder wusste damals, okay, mit dem Typen stimmt was nicht und damals Gato forderte hier im Podcast Wüste fällt raus. Es läuft auch leider zu gut beim Haar-Song. Man hat nicht mehr so ein...

Wenn Kunst hatte man jetzt mal was, wo wir alle irgendwie von vornherein nicht so ganz d'accord waren, zum Schluss auch nicht. Natürlich nicht mehr so richtig, aber diese ganze Wüste fällt oder Hoffmann damals, wo man dann schon eher klar sagen konnte, das ist nicht. Und bei Jansen fand ich auch dann irgendwann zum Schluss nicht mehr so gut.

Und momentan ist alles eher Friede, Freude, Eierkuchen. Aber das macht es eben auch aus, diese vier Leute. Es sind auch nicht immer alle einer Meinung. Wir kommen alle aus unterschiedlichen Bereichen. Beim HSV sind anders sozialisiert. Pia mit ihrer Stehplatzkarte auf der Nordtribüne. Ich sitze auf der Südtribüne.

Gato und Kai in der Loge oben. Also wir sind halt irgendwie überall. Ich fahre viel auswärts und sind überall irgendwie mit zugange. Und das ist dann eben auch ein ganz guter Mix dabei, um das irgendwie alles abzudecken. Über die Gründung eures Podcasts haben wir jetzt eben schon gesprochen. Das ist auch heute unser Thema oder unser Aufhänger.

1887, das traditionelle Gründungsdatum des HSV, beziehungsweise damals des SC Germania, aus dem dann ja der HSV 1919 entstanden ist. Jetzt steht am Sonnabend das 1887. Bundesligaspiel der HSV-Geschichte an. Hat mit Sicherheit, ich vermute mal, der HSV-Historiker Bruder Jürgen Trede recherchiert, beziehungsweise zusammengezählt. Schöne Grüße auch an ihn.

Ja, was löst diese Zahl bei euch aus? Ich glaube, gerade bei euch, bei Abschlag, kommt die Zahl auch hier und da mal in den Strophen vor. Von 1887 bis in alle Ewigkeit. Ja, also ich glaube, dass neben der Raute ist so diese 1887 eine Zahl, die bei den Fans ganz viel auslöst. Und ich glaube, vielleicht sogar noch mehr als bei anderen Vereinen.

Also da vielleicht irgendwie Borussia Dortmund mit 1909, ja, gibt es auch. Aber so dieses 1887, vielleicht sehen wir es auch nur aus unserer Brille so, Aber ich finde, dass diese 1887 schon so eine Nacht der Raute und unseren Vereinsfarben so eine wichtige Bedeutung hat, dass eben auch dieses Spiel mit diesen 1887-Spielen eben auch eine ganz besondere Bedeutung hat.

Und also wir haben es in unseren Liedern, wir haben es auf den Socken, Leute haben die Zahlen tätowiert, 1887. Ich glaube, jedes Kennzeichen mit jeder Möglichkeit, was davor passiert, haha und irgendwelche Buchstaben dann noch. Und die 1887, die zu bekommen, ist fast unmöglich. Und das eben, weil es eben für Leute einfach so viel ist, das auch zu zeigen anhand dieser Zahl, wem sie zugehören und für wen sie mitfiebern. Habt ihr schon 1887-Follower?

Ein bisschen mehr. Aber diese Follower ist... Genau, bei Abschlag versuche ich immer darauf zu achten, dass wir bei unserem Instagram-Account immer 1887 Followern oder Leuten folgen. Ich glaube, wir sind jetzt bei 1885. Ich muss mal wieder zwei Leuten folgen. Ich weiß nicht, ob ich euch beiden schon folge. Wenn nicht, mache ich das gleich, um wieder auf die 1887 zu kommen.

Aber das ist schon eine Sache, wo ich dann immer darauf achte, dass diese Zahl eingehalten wird. Gato, wie sieht es bei dir aus? Hast du ein Tattoo? Nee, tatsächlich gar keins. Also das wegen mehr... Wäre natürlich meine Maßnahme, jetzt live im Stadion am Samstag zu tätowieren. Aber ich finde es, also für mich ist es...

Ja, kann man mal gucken. Hast du eins? Ja, klar. 1887? Echt? Ja, wo denn? Wo denn? Zeig mal. Zieh mich jetzt hier nicht aus. Das klären wir danach nochmal. Das ist ja ein gutes Video, ne? Ich finde es halt, diese Historie ist halt mega cool. Und ich glaube, das ist auch das, was den HSV ausmacht. Oder natürlich im Gegensatz zu jüngeren Vereinen wie Leipzig und so weiter und so fort, ist das, was der HSV auch voll bewusst spielt und worauf die Fans stolz sind und wo man selber ja drauf stolz ist.

Und deswegen, es ist eine geile Nummer. Und jeder kennt es, man ist im Urlaub irgendwo im Ausland oder sieht irgendwo die Zahl 1887. Es wird sofort ein Foto gemacht und irgendwelche WhatsApp-Gruppen geschickt. Und das ist, also ich glaube, in Hamburg gibt es noch... Im Supermarkt mal zufällig 1887 bezahlen müssen. Genau, hatten wir in unserem Musikvideo ja auch, 1887, oder ich glaube, es gibt in Hamburg noch diesen Bäcker, irgendwo auch in der Innenstadt, der auch von 1887 ist, auch so ein typisches Motiv, was man immer wieder irgendwo sieht, in irgendeiner WhatsApp-Gruppe, ah, guck mal hier, 1887, also, ja, ist einfach...

Gehört zum HSV. Und die Rautensticker mit der 1887 im Urlaub tatsächlich immer wieder ein gern gesehenes Motiv. Auf Gipfeln von Bergen oder Brücken werden sie überall hingeklebt. Ist tatsächlich sehr, sehr präsent auch einfach, selbst im Ausland. Ja, 1887. Bundesligaspiel steht an in dieser ruhmreichen Historie des HSV.

Was war denn euer Lieblingsspiel, das ihr auch selbst im Stadion gesehen habt? Boah, aber es geht los mit einem Spiel, wo ich eine Karte hatte, aber damals nicht hingegangen bin, das war HSV Juventus, das war meine erste Saison, wo ich eine Dauerkarte hatte, Stehplatz, 25a, das Stadion war doch ganz neu und da war halt 21 Uhr, glaube ich, auf jeden Fall spät, 20.45 Uhr damals noch, Champions League, und er war aber auch cool, weil ich hab's damals dann mit meinem Opa geschaut im Wohnzimmer Und der hat mich halt damals auch so ein bisschen zum HSV gebracht oder unsere ganze Familie zum HSV gebracht und ist natürlich dementsprechend auch eine schöne Erinnerung jetzt noch an das Spiel gewesen.

Das war so das, wo ich sage, es war unfassbar. Und ja, ansonsten das Highlight-Spiel im Stadion, Muchel, hast du? Ich finde, das ist immer schwer. Es gibt so viele Highlight-Spiele und ich mache das immer nicht an einem Spiel fest, sondern für mich sind das immer so bestimmte Momente. Ich hatte gerade am Wochenende lustigerweise dazu, als ich nach Heidenheim gefahren bin, bin ich in München mitgenommen worden und hatte noch zwei.

Kleinere Jungs im Auto und die haben mich dann auch gefragt, was so mein Lieblingsspiel war und ich sag, das kann ich so gar nicht beantworten, sondern ich mach das eher an bestimmten Sachen fest, also wo kann ich mich dran erinnern, was war eine der geilsten von der Stimmung her einfach besonders und ja, da gehört Juve mit dazu, aber ich kann mich zum Beispiel auch in ein Spiel, ich weiß gar nicht, das müsste.

2099 rum gewesen sein, ging Rapid Wien oder nee, es war später, Rapid Wien, nee, das müsste 2009 gewesen sein, 2010 so um den Dreh. Das klingt nach Europa League. Ja, genau, das müsste so um den Dreh gewesen sein. In Wien im Ernst-Habbel-Stadion und dann diese Rapid-Viertelstunde. Wir haben damals verloren.

2-0, 3-0, Daten ist immer bei mir schwierig, aber ich kann mich eben an diesen Moment erinnern, dass irgendwie die Viertelstunde vor Spielende die Rapid-Fans einfach so extrem laut gewesen sind und das ist sowas, was bei mir komplett hängen geblieben ist, das sind so Spiele, die haben wir nicht gewonnen, aber das sind Momente, die mir in Erinnerung bleiben oder auch natürlich jetzt.

Muss man auf jeden Fall sagen, natürlich das Aufstiegsspiel. Das war ein ganz besonderer Moment, mit meinem Sohn im Stadion zu sein und diesen Aufstieg zu feiern. Wegs 1 gegen Ulm? Ja, also 1-0 zurückgelegen. Das war schon ein krasses Spiel. Ich weiß nicht, wie es euch ging, aber so die Minuten nach dem Spiel, das ging dann alles so schnell.

Aber ich fand diese Stunde vor dem Spiel am krassesten, was da schon in der Energie zu spüren war im Stadion. Also alle waren schon eine Stunde vorher auf den Rängen und haben da gesungen und du wusstest, okay, heute waren von spielerischen her viel besser. Aber das sind eben diese Momente, die man mitnimmt.

Oder das erste Mal sein Kind mit im Stadion zu haben oder irgendwelche internationalen Spiele, wo man besondere Sachen mit hat. Also da gibt es so viel, die das Besondere ausmachen. Ich fand zum Beispiel ein Relegationsspiel in Karlsruhe, das sind auch so Momente, das sind Sachen, die bleiben in Erinnerung, weil man da einfach so viele Geschichten mit hat und diese Geschichten weitererzählt.

Also deswegen gibt es für mich nicht dieses eine Spiel, was ich rauspicken könnte und wollen würde, sondern es sind eher die Geschichten, die an ganz vielen Spielen hängen. Man hat ja auch in dieser Saison schon immer wieder das Gefühl, boah, was für eine krasse Stimmung und das ist jetzt was ganz Krasses und eigentlich so zwei Wochen vorher, dann gegen Stuttgart, dann kam Werder und dann kam Bayern und irgendwie wird ständig getoppt. Das wird gar nicht auch, ne? Können wir auch auf jeden Fall gleich nochmal drüber sprechen.

Ja, genau, jetzt kommt passend zum 1887-Heimspiel im Volkspark das Hauptstadtduell Hamburg gegen Berlin. Klingt aber irgendwie auch ein bisschen komisch, ne? Hamburg gegen Berlin jetzt, wenn Union kommt. Wie kommst du da eigentlich auf Hauptstadtduell, Henrik? Das musst du mir nochmal erklären. Ja, Hamburg, Hauptstadt des Nordens. Hauptstadt von Hamburg.

Sagen wir das Duell um die Ware, die Nummer eins in Deutschland. Ja. Die Großstadt. Großstadt-Duell, ja. Aber trotzdem klingt es irgendwie komisch, oder? Ja, aber für uns ist Hamburg halt natürlich die Hauptstadt. Man muss schon sagen, Hamburg gegen Berlin, würde ich auch härter sagen. Eigentlich schon. Hamburg-Union ist eher so...

Ist ja so dieses gleiche Dilemma, was wir die letzten Jahre hatten, eben dass der Stadtteilverein, weil in Hamburg ist sofort, wenn du fragst Fußball, dann ist es der HSV in Berlin genauso mit der Hertha. Der Köpenick ist auch nicht Berlin, kann ich als gebürtiger Berliner auf jeden Fall sagen. Und wir hatten es ja die letzten Jahre dann auch, dass eben der Stadtteilverein hier in der ersten Liga war und wir in der zweiten Liga und dann der vermeintlich kleinere.

Und in Berlin ist es halt eine ganze Zeit lang auch schon so. Also deswegen, für uns ist es natürlich auch immer die Hertha, wenn man von Berlin spricht. Und wenn St. Pauli gegen Bayern spielt, sagt man ja auch nicht das Nord-Süd-Duell, sondern das einzig wahre Nord-Süd-Duell, das gab es vor zwei Wochen.

Das war sicher schon auch ein absolutes Highlight für euch. Wart ihr beide im Stadion? Ja, war richtig geil. Also ich hatte davor, ich weiß nicht, ich glaube davor hätte ich so ein 1-3 irgendwie unterschrieben. Unmittelbar vor Anpfiff natürlich nicht. Also je näher man an Anpfiff kriegt, desto träumerischer wird man dann ja irgendwie.

Aber das war schon richtig geil. Endlich mal die Bayern wieder Endlich mal Topstars im Stadion oder nicht irgendwie. Wir machen bei unserem Podcast immer so den Gegner-Check. Und dann letztes Jahr in der zweiten Liga waren immer so, ja, okay, man liest irgendwelche Namen vor. Keine Ahnung, wer das ist, noch nie gehört. Vielleicht kennt man ein oder zwei von der gegnerischen Mannschaft. Und bei Bayern...

Weiß man halt einfach genau, wer da auf der Bank sitzt oder wer an dem Spieltag jetzt ausgekadert worden ist oder so. Und das hat schon Bock gebracht. Musiala und Luis Diaz von der Bank zu bringen, ist schon auch nicht so schlecht. Ist eine Qualität. War natürlich wirklich ein Feiertag für den HSV, auch ein Spiel, nach dem man sich vielleicht auch mal ein Bierchen auch als Verantwortlicher und Spieler öffnen darf.

Trotzdem hat dann Marcel Jansen, der Ex-Präsident, dann kritisch ein paar Tage später angemerkt bei Ed Browski auf der Spobis-Konferenz, dass der HSV zu häufig Remis glorifiziert Und generell auch die Feste etwas zu enthusiastisch feiere. Als es dann wirklich in der Realität dann auch darstellbar ist, gerade in der Tabelle.

Am Ende ist es nur ein Punkt logischerweise. Wie lautet denn eure Replik? Finde ich schwierig, weil unentschieden gegen Bayern musst du feiern. Und ich glaube auch, dass es auch selbst unentschieden, ich sage jetzt mal. Wenn das ein gefühlter Sieg zumindest ist, auch gegen einen größeren Verein, finde ich das total gut. Es ist ja auch immer ein Punkt.

Wir brauchen ja, wenn wir jetzt in der zweiten Liga unentschieden gefeiert hätten, würde ich sagen, schwierig, weil da brauchen wir dann halt irgendwie 60 Punkte, um aufzusteigen. Jetzt haben wir 34 Spieltage. Wenn wir jeden Spieltag unentschieden spielen, hätten wir 34 Punkte, da würden wir knapp, würde wahrscheinlich reichen, deswegen finde ich das immer nicht so super schlimm, wenn man unentschieden spielt.

Natürlich bei der 3-Punkte-Regelung musst du ja eigentlich eher auf Sieg gehen, aber es geht ja auch ganz viel dann irgendwie, finde ich, sich dann trotzdem in den Flow zu reden, sich stark zu reden, den Schwung zum nächsten Spiel mitzunehmen und an dem Tag, Ist doch laienlos und was dann am nächsten Tag passiert, das ist dann wahrscheinlich wieder in der Kabine und sagt da so, ja okay, jetzt hier, wir haben irgendwie einen Punkt gewonnen, ist super, aber jetzt geht es weiter und Fokus und bla bla bla.

Da findet Merlin Polizzi wahrscheinlich schon richtige Worte, aber das sehe ich nicht so. Also das ist, da muss man, den muss man feiern. Ich habe ja unseren letzten Podcast ein bisschen kritischer angefangen, weil ich nämlich genau so oder ähnlich in die Kerbe geschlagen habe, weil ich gesagt habe, ja, ich freue mich über den Punkt gegen Bayern.

Ich hätte mich aber mehr über drei Punkte gegen Gladbach oder gegen St. Pauli gefreut und hätte dementsprechend auch gegen die Bayern dann eine deutliche Niederlage hingenommen. Und vor allem jetzt mit dem letzten Spiel gegen Heidenheim hätte man das nicht gewonnen. Dann hätte man zu sehr diesen Punkt gefeiert gegen Bayern.

Und die Punkte, die man wirklich braucht. Dann muss man auch mal gewinnen. Genau. Deswegen war die Reaktion jetzt gegen Heidenheim und die drei Punkte. Und dementsprechend bin ich auch fein mit den Unentschieden vorher. Auch wenn ich gegen den Stadtteilverein hier ungerne nur einen Unentschieden hole.

Trotzdem bin ich dann damit fein. Das ist natürlich genau Gatos Theorie eigentlich, dass man durch so einen Punkt gegen Bayern auch den Schwung mitnimmt, um dann eben in Heidenheim auch mit Selbstbewusstsein anzutreten. Haben wir aber häufig auch nicht gemacht. So, dementsprechend, ja, hätte man auch denken können, dass man sich zu sehr auf diesen Punkt ausruht und diese Feier da zu sehr genossen hat.

Und das, was Marcel Jensen dann ja vielleicht auch meinte damit. Aber die Reaktion war ja dementsprechend, dass wir gegen Heidenheim gewonnen haben und die drei Punkte geholt haben. Und wir sind dieses Jahr bisher ungeschlagen, das muss man auch mal dazu sagen. Und ob es das jetzt unentschieden waren oder sind. Bei Freiburg 1-2.

Ich weiß, das Tor von Freiburg, also Pokal. Nee, jetzt auch in der Liga. Ich weiß, das Tor war natürlich eigentlich ein Foul vorher, aber trotzdem zählt es. Es stand schon sehr auf... Habe ich überhaupt nicht mehr. Weil es noch Hinrunde war. Oder war es noch Hinrunde? Doch, war noch Hinrunde. Es stand schon sehr auf Messerschnade, finde ich.

Wir haben jetzt halt gewonnen, hätten wir verloren, wäre wirklich Krise beim HSV. Dann wäre wahrscheinlich, hättet ihr geschrieben, Irgendwie noch keinen Sieg in 26 geholt und irgendwie punktgleich mit dem 16. Und jetzt geht es irgendwie alles bergab. Aber ja, jetzt ist man Elfter, glaube ich, irgendwie 22 Punkte.

Alles super und irgendwie der Blick geht nach oben. Vielleicht reicht ja der siebte Platz oder keine Ahnung nach Europa. Und das ist ja alles gar nicht mehr so weit weg. Nächste Saison wieder gegen Rapid Week. Ja, so. Wer eure Post bei HSV Meine Frau regelmäßig verfolgt, der gibt das Wort Europa willkommen.

Wir haben ja eben bei unserer Instagram-Story auch einen Post gemacht und haben einmal gefragt, was gibt es denn für Themen, die wir mitnehmen sollen in dem Podcast und was soll ich sagen, Europa ist möglich diese Saison, hallo Europa, Hamburg ist zurück, bitte den Weg nach Europa erörtern. Ja, das ist... Also Heidenheim hat es vorgemacht, vor zwei Jahren und jetzt gewinnt man in Heidenheim, Also das muss ja jetzt eigentlich auch die logische Konsequenz sein. So.

Damit hätten wir den Podcast eigentlich schon, könnten wir... Aber ja, klar, wie ist das bei euch jetzt so als Fans? Seid ihr jetzt euphorisch oder macht ihr euch noch Sorgen, weil zwei Niederlagen und dann ist man wieder möglicherweise 16. Und ja, es kann doch nochmal in eine andere Richtung gehen. Oder habt ihr so aktuell das Gefühl, nee, das stimmt alles?

Ich mache mir bedingt Sorgen. Also natürlich erstmal versuchen, safe zu sein. Dann ist Neuling, erstes Jahr, erste Bundesliga. Aber wenn ich jetzt mal so auf den HSV gucke und auch auf unsere gefangenen Tore, wir haben nur 29 Tore gefangen, damit sind wir irgendwie Platz sieben der Liga oder sowas. Da mit so einer guten Abwehr, würde ich ehrlich gesagt sagen, kannst du fast nicht absteigen.

Natürlich haben wir auf der anderen Seite jetzt nicht den überragendsten Sturm und da halt unsere Probleme. Aber ich glaube, mit so einer kompakten Abwehr oder kompakten Defensivleistung, es sind ja mal elf Leute, die dazu gehören, bin ich sehr, sehr zuversichtlich, dass wir da halt nicht absteigen. Und es kann knapp werden, aber ich glaube, da sind wir zu konstant diese Saison, dass wir keine richtig, richtig lang, lang, lang Tiefs irgendwie hatten und haben uns immer gut rausbewegt. und ich halte von Merlin Polzin sehr viel.

Ich finde unseren Kader jetzt total gut, die Achse in der Mitte, auch mit Remberg, Lokonga, Viera, Vuscovic, Heuer, Fernandes. Also wenn das irgendwie... Verletzungsfrei bleibt und vielleicht man nicht auch so viele Sperren bekommt wie in der Hinrunde, dann habe ich da kein Problem und dann hoffe ich, dass man tatsächlich dann irgendwann ab in vier, fünf Spieltagen auch mal den Blick so ein bisschen vielleicht doch nochmal noch umrichten kann und irgendwie, träumen kann, dass man da so in Freiburg oder Frankfurt oder was weiß ich, was da noch rum ist. Das ist ja auch Frankfurt.

Ja, die sind ja momentan auch. Ich meine, wir sind in den Champions League gekommen. Also Europa bleibt der rote Faden, diese Podcasts hier. Mit Luca Wuskowitsch hinzuspielen ist natürlich auch so ein bisschen wie ein Cheatcode, weil du gerade die gute Abwehr angesprochen hast. Nimmt man natürlich gerne mit.

Das wird sicherlich eine sehr, sehr große Aufgabe, den im Sommer zu ersetzen. Sollte man die Laie nicht nochmal verlängern können im ein Jahr. Wollt ihr da eine Prognose abgeben? Luca, bleibt er nochmal ein Jahr mit der Verbindung mit Mario? Also zumindest ein halbes Jahr, glaube ich schon. Also nee, ich glaube schon, dass er noch ein Jahr bleibt. Ja, wenn er ein Jahr hat, glaube ich. Ja, ein Jahr.

Das wäre eine krasse Überraschung. Ich denke, also Luca wird alles oder vieles daran setzen. dass er irgendwie beim HSV bleiben darf. Natürlich ist er auch Profi, wenn er jetzt irgendwie ein anderes super gutes Angebot bekäme, wo er dann auch irgendwie Spielzeit so halb garantiert bekommt zumindest, oder in Aussicht nicht hinter zwei Top-Innenverteidigern, die Nummer drei ist oder sowas.

Dann wechselt er vielleicht auch. Und jetzt bei Tottenham ist glaube ich Trainerwechsel. Da muss man mal gucken, wie der neue Trainer ihn findet. Aber die haben ja glaube ich ein Überangebot. An Innenverteidigern, ja. Die können keinen besseren Innenverteidiger als Luca Huskutche. In meinen Augen auch.

Ich habe schon gemunkelt, was dann passiert, wenn er sich vielleicht ganz kurz vor Saisonende verletzt und dann ein bisschen unattraktiv für andere Vereine wird und dann doch irgendwie noch beim HSV bleibt. Aber für mich wäre es fast ein Wunder. Aber es wäre, also auf jeden Fall, ich glaube, wird an allen Fronten daran gearbeitet beim HSV. Der Junge ist 18 Jahre alt.

Also ich finde, dann kann auch Tottenham oder egal welcher Verein ihn im Sommer vielleicht auch kaufen sollte von Tottenham... Ich könnte ihn auch noch locker ein Jahr weiter ausleihen, weil ich glaube, seine Entwicklung hier spricht dafür, dass er sich hier wohlfühlt, dass es ihm gut tut. Und du kannst ihn auch noch mit 19 oder 20 Jahren zum anderen Verein dann holen oder ihn wieder zurückholen.

Ich glaube, da sollte es keine Probleme geben. Also meine Hoffnung und ich sehe das eher positiv, dass wir ihn noch ein weiteres Jahr bei uns sehen. Schauen wir mal. Luka Wuskowitsch auf jeden Fall einer der Garanten aktuell für den sportlichen Erfolg, kann man ja schon sagen. Das Volksparkstadion natürlich auch, also wenn man sieht, was da in dieser Saison in den Heimspielen möglich ist. Also das ist auf jeden Fall schon ein großer Faktor.

Natürlich jetzt am Wochenende wieder vielleicht die nächste Party gegen Union Berlin. Wie ist das bei euch in der Loge? Ist da Fasching schon angesagt oder wie werdet ihr feiern diesmal? Normalerweise tatsächlich immer. Das ist ruhig in der WhatsApp-Logen-Gruppe. Ich glaube, ich muss da noch was anzetteln. Also ich persönlich, ich bin heute Abend tatsächlich mal in Fasching, oder in so einer Fasching und Karneval, in so einer kölschen Bar in Hamburg.

Und die Idee werde ich mal vortragen, weil in der Loge sind wir schon immer sehr verkleidungsfreudig. Ihr könntet ja auch zum Thema 1887. Spiel, könnte man da nicht irgendwas in die Richtung bringen, dass man so ein bisschen den HSV-Bezug noch hat und nicht komplett random irgendwas Karneval-mäßiges.

Ja, ich glaube, es wird werden random. Was soll's. Auf Künstlerische irgendwie da noch was hinzu. Aber ja, es wäre cool. Also dafür ist die Lose natürlich unglaublich, dass man da mal so ein paar Sachen machen kann und da seine eigene Party feiern kann. Samstag soll auch wieder die große Party dann im gesamten Volkspark steigen.

Stübi, der zu euch auch einen sehr engen Draht pflegt hat, ist es schon Mehrfach auch in der Schlussphase die Fans darauf eingestimmt, dass wirklich hier besondere Dinge in diesem Volksparkstadion passieren können mit dieser Energie, die sich von den Zuschauerrängen auf die Mannschaft überträgt. Und auch Nicolas Capaldo sagte neulich so, ja hier, something special always happens hier im Volkspark. Wie seht ihr das oder wie könnt ihr euch das erklären?

Warum sorgt gerade das Volksparkstadion immer wieder für die magische Momente? Ja, es ist, ja, auf der einen Seite ist es natürlich das schönste Stadion in Deutschland und die Fans sind, also, man sagt ja immer, guten wie in schlechten Zeiten und wir sind durch viele schlechte Zeiten gegangen und haben trotzdem, also, ich weiß gar nicht jetzt, ist es das 60.

Spiel, was hintereinander ausverkauft ist oder irgendwo hatte ich das mal gelesen? 1887, glaube ich. Ja, also die Fans stehen ja einfach so hinter dem Verein, hinter den Spielern, hinter dem, was man macht, egal ob es mal gut läuft oder ob wir in die zweite Liga runtergehen und ich glaube, ich wüsste nicht, ob es in Deutschland was Vergleichbares gibt.

Also ja, vielleicht ist es in Gelsenkirchen auch ähnlich, dass es immer ausverkauft ist und dass sie dahinter stehen. Da gibt es aber vielleicht auch weniger, was du drumherum machen kannst. Also Hamburg hat da vielleicht mehr Möglichkeiten, wo du dich auch in anderen Sachen ablenken könntest oder dein Herz schlagen könnte.

Aber dementsprechend ist das hier in Hamburg einfach, das ist einfach schon besonders. Und diese Magie und dieses Hinter-dem-Verein-Stehen, das überträgt sich von den Rängen eben auch auf den Platz. Und das schüchtert wahrscheinlich dann auch die gegnerische Mannschaft ein. Und das Volksparkstadion, auch wenn es manchmal von der Stimmung mal phasenweise vielleicht ruhiger ist, aber trotzdem merkt man sofort, wann das Publikum da sein muss und wann die Mannschaft die Unterstützung braucht.

Und dann sind sie da und trägt eben die Mannschaft eben auch zu spielen und zu siegen zu diesen besonderen Momenten. Ich finde das auch nochmal krasser jetzt so als vor, weiß nicht, acht, neun Jahren, wo wir in der ersten Liga waren. Da zeigte der feil hat doch immer so ein bisschen bergab und dann zweite liga und irgendwie hat man da jetzt so die hsv fans ein bisschen so diese ja diese wir zusammen oder fast wir gegen alle so gebildet dann kam diese ganze jattern nummer wo man sich wo man noch enger zusammengerückt ist und dann irgendwie so der aufstieg und man hat sowieso in der zweiten liga eher mehr gewonnen als verloren und jetzt in der ersten liga.

Gewinnt man halt nicht mehr so oft, aber ich finde trotzdem halt, man hat so den Spirit von der zweiten Liga oder von diesem. Neustart so ein bisschen mitgenommen und dass man da, es wird nicht mehr so schnell gefiffen, also ich finde Pfeifen ist auch nicht so schlimm, ehrlich gesagt, also ist mal so ein Feedback, was die Ränge ruhig geben können, wenn die Spieler mal dann irgendwie nicht so performen, aber so hart auf hart wird viel mehr so zusammengestanden und so gute Werte und das finde ich, ich glaube, das merken die Spieler ja auch und die Fans sind ja sehr, sehr feinfühlig und da treffen sie oft irgendwie im Kollektiv dann den richtigen Ton und ich glaube, das merken die Spieler und dann pusht, dass die Spieler hat nochmal 10% mehr.

Jetzt zusammen halt so ein Doping-Fall-Vuskowitsch zählt da sicherlich auch noch mit rein, weil du gerade die Identitätsdebatte von Jatta angesprochen hast, das sind ja so zwei prägnante Ereignisse einfach gewesen in den letzten Jahren. Aber das stimmt schon, so vor dem Abstieg, das war jetzt nicht ungewöhnlich, dass dann mal nur 45.000 im Stadion waren.

Ich glaube, so mit Corona dann, als es dann wieder losging, ist irgendwie auch so eine, ich glaube in vielen Stadien in Deutschland ist auch nochmal so eine Stimmung entstanden, aber beim HSV habe ich das Gefühl, ist schon so ein richtiger Hype irgendwie jetzt so die letzten Jahre entstanden. Ja, dieser Zusammenhalt, so das, was damals dann so ein bisschen unter Jonas Bolt war ja so der, wieder alle zusammen und es war jetzt nicht so irgendwie der eine, in der Chefetage hat sein Ding gemacht, nur für sich und der andere hat für sich selber das Ding gemacht und jeder hat für sich gekämpft so, sondern irgendwie dieses Miteinander und Pushen und ich glaube, das ist total wichtig und das hat sich auf alles übertragen,

und das hat irgendwie so ein bisschen so ein neues Wir-Gefühl ergeben. Den Verein über alles gestellt. Ja, also ein bisschen mehr als vorher. Davor gab es das auch, aber ein bisschen mehr. Und auch von der Stimmung her, wenn ich überlege, so klar, wir hatten auch immer gute Stimmung, aber es war auch auf der Nordtribüne, war es dann eher so auf die Mitte fokussiert, wenn ich jetzt und dadurch, ich habe immer einen guten Blick, weil ich auf der Südtribüne sitze und immer auf die Nordtribüne raufschaue.

Also wenn man jetzt sieht, was das für eine Entwicklung ist auf der Nordtribüne, wie sich das entwickelt hat, was da die aktive Szene, die Ultras, wie sie die ganze Kurve, die ganze Tribüne mitnehmen und mitbekommen, also dass nicht nur in der Mitte irgendwie Support gemacht wird, sondern komplett das Fahren mehr auswärts.

Also es ist ja, wenn wir jetzt darüber sprechen, dass gegen Wolfsburg wahrscheinlich die Hälfte des Stadions HSV-Fans sein wird, also wo gibt es das sonst so und das ist eine super, super Entwicklung und auch gesellschaftlich, was sich da entwickelt, also da ist der HSV in allen Sachen wirklich, gibt da ein sehr gutes Bild ab und da kann man wirklich stolzer drauf sein, HSV-Fan zu sein und muss sich nirgendwo verstecken oder das Gefühl haben, dass da irgendwas läuft, wo man nicht hinter steht.

Ich habe das Gefühl, dass es bei jüngeren Leuten immer beliebter wird, zum Mars vorzugehen. Also mittlerweile sehr, sehr viele junge Frauen auch, aber auch viele Jugendliche. Ja, es ist auf jeden Fall. Und es ist natürlich auch dieses Fußball und jeder junge Jugendliche, der mal beim Fußball war und mitbekommt, was das bedeutet, diese Gemeinschaft, dieses Zusammenstehen, für etwas zusammenzufiebern, mal auswärts oder auch auswärts zu fahren, irgendwie als Kollektiv in einer anderen fremden Stadt zu sein und dort irgendwie nicht nur unsere Farben, sondern auch die Stadt Hamburg zu vertreten.

Also da würde ich mich wundern, wenn das nicht an jungen Menschen anfixt und der nicht sagt so, ja, finde ich mega cool. Das kann ich voll verstehen. Es ist bei mir genau der gleiche Grund, warum mich der Fußball so in den Bann gezogen hat. All diese Fan-Emotionen, die ihr jetzt so schön beschrieben habt, die schafft es ja auch immer wieder, Merlin Pulzin dann auch auf die Mannschaft zu übertragen.

So als Kind der Kurve, er hat es ja auch geschafft vor dem Nordderby gegen Werder Bremen, dann wirklich auch diese Bedeutung des Spiels auf seine Spieler, die aus vielen anderen Nationen kommen, die noch gar nicht die Bundesliga kannten vorher, dass die dann auch wirklich verinnerlicht haben, worauf es in diesem Duell ankommt.

Welchen Anteil hat er aus eurer Sicht dafür, dass es immer wieder diese Partys gibt im Volksparkstadt? Riesenanteil, weil genau das, was du gerade sagst, er weiß, wie es ist, auf der anderen Seite zu stehen. Und das werden mit Sicherheit ganz viele andere Trainer auch wissen. Aber er weiß es, wie es sich anfühlt.

Und er ist ein Kind von den eher schlechteren Zeiten oder wo es eher bergab ging. Und er hat trotzdem aber mitbekommen, oder weiß, was es für die Stadt und für den Verein bedeutet. Und ich finde, man merkt eben genau das, was er jetzt auch immer wieder predigt, dass er nicht sich als denjenigen nimmt, der den Schlüssel dafür hat, dass wir wieder aufgestiegen sind oder diesen Erfolg und diesen Zusammenhalt, sondern er nimmt immer das Kollektiv, er nimmt immer die Fans mit rein, er nimmt sein Trainerteam, die Mitarbeiter, die Geschäftsstelle.

Und das ist immer das große Ganze. Und das, finde ich, ist eine Sache, die er ganz besonders macht und da auch ein ganz besonderes Gespür und Augenmerk für hat, das so zu kommunizieren. Ich glaube, die HSV-Doku. Spielt auch nochmal so ein ganz bisschen mit rein. Es ist nicht, dass es jetzt der Grund dafür ist, aber da hat man ja gesehen, wie emotional dann die Ansprachen von Merlin sind und dass der ganze Verein, also Spieler, Staff, alles reinwerfen und das ist ja auch ein gutes Gefühl für den Fan, wenn du weißt, ey guck mal, die geben alles, also geben wir auch alles.

Und wenn man da jetzt so einen wunderbaren Coach hätte, der irgendwie emotionslose Ansprachen hält und emotionslose vielleicht Pressekonferenzen hält und irgendwie sagt, ey, wir wollen bloß kein Gegentor, dann kann man vielleicht sich auch nicht so identifizieren und das macht es halt für einen Fan einfacher, dann auch das letzte Hemd dazugeben auf den Rängen, weil man irgendwie vielleicht durch die Doku, durch Pressekonferenzen, durch Berichte im Abendblatt irgendwie weiß, dass von der HSV-Seite halt auch genauso gedacht wird wie auf den Rängen.

Bei Steffen Baumgart, der war ja auch in der Doku zu sehen, wie er Ansprachen gehalten hat, zum Beispiel vor dem Stadtderby. Das war ja schon durchaus eine sehr emotionale Ansprache. Also der konnte das auch. Trotzdem hat es ja nicht so richtig gematcht mit dem HSV. Ich weiß nicht, wie ihr das beobachtet habt, aber auch die Heimspiele in seiner Zeit, das war jetzt nicht unbedingt das ganz große Zuckerschlecken.

Wie war das bei euch, als er kam? Man hatte schon das Gefühl, das erste Spiel damals gegen Elversberg, dann diese Kappen, da war schon auch so ein kleiner Baumgart-Hype, aber der ist dann relativ schnell abgeflacht. Aber das ist eben das, was beim Fußball so besonders ist oder was die Fans auch so ausmacht.

Die haben ein ganz besonderes Gespür dafür, was echt ist und was nicht echt ist. Und ich will Baumgart gar nicht absprechen, dass das nicht echt war und dass er nicht wirklich auch Fan vom HSV ist. Aber du kannst eine Sache auch überspitzen oder noch mehr hypen, um genau dieses Gefühl zu vermitteln. Aber das spüren die Leute halt.

Dann ist immer dieses Quäntchen, dass es nicht mehr echt ist. Und ich glaube, das ist bei Baumgart, das war irgendwann so, das war ein drüber. Und er hat zu schnell dieses ... Hat er sich da dieses immer wieder Schreien, immer wieder dieses Laut, immer dieses Impulsive, diese Kappe. Ich glaube, er hätte einen anderen Start, oder es wäre anders gelaufen mit ihm, wenn er da einen Gang zurückgenommen hätte.

Und das ist eben das, was Merlin Poitin, dass er da dieses Gefühl für hat, wie die Fans ticken oder wie es auch ankommt. Und das ist, glaube ich, war für mich immer so der Unterschied zu Baumgart, wo ich immer nicht so richtig mit ihm warm geworden bin. Merlin hat natürlich auch durch seine Erfahrung als Co-Trainer, auch häufig gesehen, wie gut denn welcher Trainertyp bei den HSV-Fans ankommt.

Also Daniel Thun zum Beispiel fand ich immer eigentlich inhaltlich auch sehr, sehr stark beim HSV. Man hatte da auch das Gefühl, dass da nicht so richtig die Euphorie, hat natürlich auch die Corona-Saison gehabt, aber dass da nicht so richtig eine Euphorie im Umfeld entsteht. Das war unter Tim Walter schon nochmal ein bisschen anders.

Der hat dann sicherlich auch hier und da so seine taktischen Defizite gehabt. Dadurch, dass es im Prinzip nie eine Kontrabsicherung gab, beziehungsweise schon nach eigenen Ballverlusten keine Absicherung. Aber der hat es natürlich wirklich geschafft, eine Einheit zu verarbeiten. Dann wirklich auch sich immer wie eine Löwenmama vor seine Spieler zu stellen.

Ja, aber es hilft nicht immer nur, das zu sagen, sondern du musst es auch leben. Und bei Steffen Baumgart hatte ich immer das Gefühl, dass er es nur gesagt hat, anstatt dass er das so gelebt hat. Und das war eine Sache, die Tim Walter eben auch, der ist hier nicht als HSV-Fan hergekommen, aber er hat ziemlich schnell versucht, den Verein zu verstehen, ist auf Leute zugegangen und hat eben auch versucht, dieses zu leben und weiterzugeben und auch immer an die Spieler.

Und ich glaube, das sind eben diese kleinen, feinen Unterschiede. Hat die Abschlag-Lieder gesungen, ne? Und immer noch besser als wir. Ist nicht schwer, aber ich glaube, ihr wisst, dass dieses Gefühl schon da war. Auf jeden Fall hat man ja jetzt eine Konstellation im HSV mit Merlin Paulzin als Trainer, mit Henrik Kündke als ehemaligen Ultra, als Präsidenten mit Erik Huber, der jetzt seit zehn Jahren auch schon da ist und sich sehr stark identifiziert.

Eine Vereinsführung, wo man schon das Gefühl hat, das passt richtig gut. Es gab ja schon andere Zeiten, ihr habt die auch alle beobachtet. Und Gato, hast du das Gefühl, aktuell ist der HSV so aufgestellt, dass man sich als Fan da richtig gut mit identifizieren kann? Ja, ich finde es top. Also ich halte viel von Erik Huber, ist ein super Typ, war ja auch mal bei uns im Podcast und hat da, ich glaube, fachlich sehr, sehr gut und vor allem auch persönlich mega cool plus im HSV verwurzelt.

Und kennt jeden und ist irgendwie so sehr, sehr lange dabei. Und die anderen sind auch, also ich meine, offensichtlich macht ja Klaus Koster überragende Arbeit im sportlichen Bereich. Die Transfers, die er im Akkord tätigt, sind irgendwie alle zumindest eher besser als schlechter. Das Malenflop dabei ist nicht okay, aber die wichtigen Transfers, die zünden.

Und ich glaube schon, dass da... Dass da momentan alle mehr oder weniger eine Sprache sprechen. Und das ist halt so das Wichtigste. Und ich finde auch, sollte jetzt ein neuer Vorstand hinzugeholt werden, wo ja momentan irgendwie da die Bewerbungsphase läuft, und ein paar Kandidaten sich anscheinend netterweise wohl gemeldet haben, die Interesse hätten da beim HSV auch mal den Vorstand. Finde ich der Job, ne? Ja, genau.

Da muss es dann auch irgendwie ein Kandidat sein, der dann so voll in diese Richtung mit reingeht und nicht der dann sagt so, also keine Ahnung, ich sage jetzt mal, wenn ein Bier aufkommt oder so, I don't know, wie der auch wirklich tickt, aber wenn der jetzt, ich sag mal, im schlimmsten Fall magert oder fast eigentlich auch ein Rangnick, der sagt, ey, ich bin jetzt hier Rangnick, ich mach das so, ihr kauft Rangnick, also bekommt ihr ein Rangnick und ich hab die Ansicht, wir gehen hier rechts rum und alle vom HSV sagen aber gerade, nee, wir gehen hier eher nach links.

Und das ist das Schwierige und ich, das würde ich schwierig finden, da würde ich halt irgendwie mir eine Person wünschen, die die Ansichten zu großen Teilen teilt, von der aktuellen Strategie und sich halt auch ganz gut eingliedert und jetzt nicht sagt, okay, ich bin jetzt hier neu, ich mache erstmal alles anders, weil der Weg finde ich vernünftig und gut.

Ich würde da ganz gerne bei deinem Gedanken zu Klaus Kosta nochmal einhaken. Das kriegt jetzt ja gerade jeder mit, dass er natürlich hauptverantwortlich für die Transfers ist. Das war aber ehrlicherweise auch schon lange vorher. Also auch unter Jonas Bolt war das bereits und unter Stefan Kunz sowieso.

Und im öffentlichen Meinungsbild der Fans hatte ich mal das Gefühl, sobald ein Transfer nicht zündet, war es ja auf jeden Fall ein Klaus-Koster-Transfer und wenn der Transfer beeingeschlagen hat, dann hat natürlich Bolt und Kunst haben die Leute geholt. Also Koster hat eigentlich immer das Fett wegbekommen von den Fans, wenn es mal nicht lief und hat aber nie wirklich die Lorbeeren für seine Arbeit geerntet und jetzt habe ich so das Gefühl, wandelt sich das Bild langsam ein bisschen, die Leute kriegen mit, ah, der arbeitet ja wirklich richtig gut auch im Hintergrund oder auf jeden Fall mal viel, dann war es sicherlich auch eine clevere Idee vom HSV ihn zu Ed Broski zu schicken, wo dann eben auch viel junges Publikum ist, was sonst in den sozialen Medien

dann eher mal kritisch sich über Koster geäußert hat, dass er da auch noch mal seine Visitenkarte abgeben konnte und jetzt auf einmal als Mastermind gesehen wird. Du hast ihn jetzt auch gerade gelobt, jetzt komme ich zu meiner Frage. Hast du das schon immer so gesehen oder, schwimmst du da so mit, mit dieser Meinung, die er seit dem Kunz aus eigentlich existiert? Für mich ist er so seit, so ein bisschen, beides ein bisschen.

Früher war er noch gar nicht so richtig sichtbar. Also er war beim HSV, aber so für den Durchschnittsfan war er so irgendwie einer, der. Im Sport tätig war und wahrscheinlich auch irgendwie für die Transfers, aber irgendwie anscheinend einer ja von vielen oder war ein Scout oder nicht, weiß ich nicht, so ungefähr.

Und dann mit Kunz war so das erste Mal für mich, also davor auch sichtbar, aber wo er nochmal, da hat er auch ein paar mehr Interviews geführt, war ein bisschen mehr am TV, ist ja, der HSV hat immer so ein bisschen mehr in Scheinwerferlicht gerückt und mal gucken so, okay, wir geben ihm mal die nächste Stufe, mal gucken, wie er sich da bewährt und da finde ich, hat er es halt ganz gut gemacht und, da hatte ich halt auch schon gehört, dass er dann schon, also 90 Prozent der Transfers, oder die ganze Vorarbeit macht und Kunst dann eher so seine Unterschrift.

Ich weiß nicht, wie es mit Selke ist, ob das tatsächlich vielleicht würde ich noch irgendwie Kunst zuschreiben, dann muss man sagen, Steffen Baumgart sogar, ne? Ja, dann muss man sagen, danke Baumgart für Selke, für den Aufstieg, das war nochmal irgendwie ein sehr, sehr guter Transfer und jetzt ist er halt durch die ganzen Sommertransfers, die ja auch Deadline-Day-mäßig vielleicht auch ein bisschen Glück, vielleicht auch lange Vorarbeit höchstwahrscheinlich, also nicht ganz nur Glück waren, dann so gut geklappt haben und so gut eingeschlagen sind, dass er für mich jetzt auf jeden Fall einer der Kandidaten auch für einen Vorstand ist Je nachdem, wie seniorig er ist, also ob er sich da selber sieht oder ob das passt oder weiß ich nicht.

Aber auf jeden Fall einer, den ich gerne beim HSV behalten würde. Denn ich finde jetzt auch im Winter hat er gute Arbeit geleistet und er wird immer sichtbarer. Das ist natürlich auch so eine Frage, was brauchst du da jetzt als HSV in dieser Position? Also Stefan Kunz, man kann natürlich jetzt auch viele Meinungen über ihn haben, aber so nach außen hin hat er schon eine große Wirkung gehabt, so mit seiner Persönlichkeit, mit seiner Kommunikation, dann auch in Interviews.

Nach innen hat er auch eine große Wirkung. Ich finde es so nach außen so, was bringt die große Wirkung oder was bringt jetzt ein HSV-Gesicht? Manche fordern ja, okay, wir brauchen jemanden, der ein Gesicht hat, nach außen und so weiter und so fort. Ja, also wozu? Also um den HSV noch bekannter zu machen oder um das Standing zu verbessern oder, also da finde ich lieber an, der ein großes Telefonbuch hat, das ist glaube ich nochmal ganz gut, auch wenn keiner auflegen wird, wenn der HSV anruft, aber also Grüß Onkel hatten wir eigentlich in letzter Zeit genug.

Also der fachlich gut ist und der sich gut eingliedert in die Führungsspitze. Und sich gut mit denen versteht, ich glaube das ist viel wichtiger, als wenn man jetzt irgendwie vom Aussichtsrat sagt, zack, hier ist jetzt einer, den setzen wir dir vor die Nase und ob ihr euch jetzt versteht oder nicht, ob ihr jetzt die gleichen Ansichten habt oder nicht, das ist uns jetzt egal, sondern die sollen...

Aber das Gefühl habe ich auch nicht und da sind wir dann auch wieder bei, mit Henry Kühnke im Aussichtsrat und auch den anderen. Ich glaube, dass der Aussichtsrat da... Auch im Vergleich zu anderen Zeiten den Verein oder den Weg mitgeht und verstanden hat, was in Hamburg funktioniert und was wir brauchen. Zumindest ist das mein Eindruck.

Und da hilft es natürlich auch, Leute wie Henrik Hönke zu haben, die genau diesen Vibe von den Fans aus dem Umfeld mitkriegen und mitnehmen, um das eben auch dann zu berücksichtigen, wenn es da um so eine Position geht. Gato, du hast gerade so das Gesicht angesprochen, das du jetzt nicht unbedingt vermisst aus HSV-Sicht. Das ist natürlich immer ein großes Wort, aber am Ende geht es natürlich auch schon darum, wer stellt sich dann vielleicht auch mal in den Wind, wenn es mal nicht so gut läuft.

Wer kann dann auch durch sein Charisma auch das Umfeld beruhigen und auch die Fans. Ihr wisst selber, wie wichtig das ist, dass eben nicht von den Zuschauerrängen zu früh Nervosität auf dem Platz auch ausgestrahlt wird, sondern dass eben dieses Wir-Gefühl weiterhin aufrechterhalten wird, auch wenn es vielleicht mal vier Niederlagen am Stück gibt, was es ja auch in dieser Saison immer noch geben kann.

Ich glaube, die aktuellen Ergebnisse tragen auch dazu bei, dass die Vorstandssuche nicht intensiviert wird, was den Zeitplan betrifft. Also das kommt schon dem Aufsichtsrat auch zugute, dass es eben sportlich im Prinzip ganz gut läuft. Aber ich sehe da zum Beispiel schon ein Vakuum, was diese Aura auch in, sei es TV-Interviews, aber einfach in der öffentlichen Außendarstellung betrifft.

Wer stellt sich dann dahin, wenn es mal nicht so läuft? Kann das Erik Huber? Kann das Klaus Koster? Ich würde zumindest mal ein kleines Fragezeichen dahinter setzen. Lass mich gerne korrigieren, wenn es mal anders laufen sollte. Aber da sehe ich schon Bedarf beim Ausfahren. Aber das Fragezeichen hatten wir bei Merlin Polzin auch.

Und ich glaube, man muss Leuten eine Chance geben, sich zu entwickeln. Und anfangs hatte man bei Merlin Polzin das auch nicht gedacht. Und ich finde, der hat eine super Entwicklung hingenommen. Und das würde ich mir dann eben auch wünschen. Und ich würde jetzt kein Fragezeichen hinter machen, sondern ich würde eher ein Ausrufezeichen machen und sagen, lass uns so eine Leute entwickeln, die nämlich diesen Weg mitgehen und genau dieses Bild verfolgen.

Ich glaube, die Frage ist, Also wenn du jemanden hast, der ein Gesicht ist oder die Frage ist, ob man es macht oder nicht, es kann für mich auch jemand ein bisschen Unbekannteres sein wie Kosta oder ich sag mal, Huber ist jetzt auch kein Unbekannter mehr. Wenn die es machen, ist alles gut. Wenn sie es nicht machen, ist es nicht gut.

Wenn der Neue das auch nicht macht, so dann kann er das größte Gesicht ever sein, dann ist es auch schwierig so. Die Frage ist natürlich, ob es jetzt aus Erik Huber's Sicht clever ist, wenn er sich da hinstellt und dann Interviews führt, dann wird er auch sehr angreifbar. Also je mehr man im Scheinwerferlicht ist, desto eher fliegt man die erste Person, die rausfliegt so ungefähr.

Und bei Costa ist die Frage, ob man ihn dann verheizt. Aber ich glaube. So ein Krösche, der war ja auch nicht immer bekannt jetzt bei Frankfurt. Und der durch gute Arbeit, durch gute Interviews ist der halt einfach... Durch Transfers vor allem. Ja, Transfers ist jetzt eine Nummer geworden. Und ich glaube nicht, dass wir jetzt einen holen müssen, der schon eine Nummer ist, sondern der einfach das gut kann.

Er muss natürlich das Gespür haben, sich in den Wind zu stellen, wenn es dann nicht gut läuft. Und er muss auch gewisserweise eloquent sein und das Richtige dann sagen, aber dafür muss man nicht zwangsläufig bekannt sein. So viel Wind gibt es hier auf jeden Fall immer und auch gerade in diesem Jahr wieder besonders.

Also erster Fall Kunst, das war ja schon sehr, sehr viel Wind und jetzt kam noch Jean-Luc Dompey mit etwas Wind dazu. Fahrtwind. Mit etwas Fahrtwind, genau. Viel Fahrtwind oder? Ne, das war der erste Fall. Im zweiten Fall war es jetzt ein anderer Wind. Im zweiten Fall war es weniger Fahrtwind. Wie steht ihr dazu? Also ihr seid natürlich Fans. Jean-Luc Dompey ist ein beliebter Spieler.

Auch ein Superspieler, der sehr, sehr wichtig war für den Aufstieg. Jetzt hat der HSV da erstmal ein Zeichen gesetzt. Rekordstrafe, Suspendierung. Wir haben es auch kommentiert. Wir waren eigentlich relativ klar der Meinung, vielleicht ist da eine Trennung dann auch die bessere Lösung, weil wer weiß, was nochmal passiert. Und, Gato Freedom P hast du geschrieben? Ähnlich wie wir, ne? Richtig, ich habe bei einer Insta-Story Freedom P geschrieben.

Ich finde, das muss man sehr differenziert betrachten. Ich finde, dass er mit dem Auto betrunken gefahren ist, geht gar nicht, weil da könnten unschuldige Menschen zu Schaden kommen und auch irgendwie dabei draufgehen. Das finde ich wirklich ein No-Go und das finde ich auch völlig gut, dass er da bestraft wird.

Dass er dann mit dem Roller fährt, finde ich eher witzig. ist natürlich nicht geil, aber so mein Gott, habe ich früher auch gemacht und jetzt ist halt als du noch 30 warst. Ist natürlich unterm Strich ist natürlich total dumm und für die Mannschaft ja auch nicht so geil weil auch die Spieler, brauchen ja Dom P, brauchen guten Linksaußen und wenn du dann einen, eigentlich einen Stammspieler bis dahin zumindest hatte, jetzt hat es im ersten Spiel ganz gut gemacht dann verlierst, dann wirst du insgesamt ja ein bisschen schlechter und die Spieler wollen ja alle nicht absteigen, auch aus Ego-Gründen nicht.

Und dann sind sie wahrscheinlich erstmal ein bisschen enttäuscht. Aber ich glaube, auch aus HSV-Sicht, ich würde ihn da jetzt nicht komplett verteufeln und mir zumindest die Option lassen, ihn nochmal im Schlusssport einzuwerfen, wenn es knapp wird. Und es sieht ja wohl so aus, als ob es jetzt schon eher früher als später wird.

Hintergrundwissen muss man natürlich dann irgendwie auch haben. Was ist da für ein Typ? so, also wenn du als HSV denkst, so ey, wir können ihm jetzt noch achtmal durchgehen lassen, es wird nicht besser werden, weil es sind auch schon, es ist vielleicht schon fünfmal passiert, wo es dann nicht an die Presse gekommen ist, dann würde ich sagen, gut, im Sommer, alles gut, jetzt mal so getrennte Wege, wenn es jetzt vielleicht wirklich irgendwie das, also sehr dumme zweite Mal ist und sonst ist ja irgendwie einigermaßen okay, dann, ja, aber wahrscheinlich wird so sein, okay, wir tragen jetzt noch bis zum Sommer durch, soll irgendwie noch ein, zwei Flanken schießen, damit wir Tore, damit wir die Klasse halten und dann im Sommer, ja, schöne Reise.

Auf welchen Kopf sollen die Flanken gehen, ist dann mal meine Frage. Ja, also Downs anscheinend ja nicht mehr. Der hat mich zumindest noch nicht so überzeugt. Weil Luka Wuschkowitsch ja auch im Spiel jetzt schon plötzlich im Strafraum steht. Nein, einer muss er treffen. Ja, ich glaube, die Taktik wurde jetzt angepasst, dass er auch dann mal nach vorne gehen darf, auch während des Spiels.

Ja, die Stürmerfrage ist sicherlich eine schwierige Frage. Ich erinnere mich, Jean-Luc Dompey kam auch mal zu euch in die Loge, nach irgendeinem Spiel wurde da gefeiert. Ja, es war herrlich. Ich meine, das macht doch nicht jeder. Jean-Luc ist natürlich dann für jede Schandtat zu haben und da wurde dann Jean-Luc Dompé.

Das Lied kurz umgedichtet und er hat sich da dann kurz feiern lassen, fand es halt mega witzig, hat sein Handy rausgeholt und wahrscheinlich seine französischen Freunde geschickt, aber es war, ja, ich glaube, das ist ein cooler Typ. Das hört man ja aus der Mannschaft auch so, er ist unser Freund und...

Schon spaßvoll auf jeden Fall. Ja, und ich glaube, das ist auch wichtig, wenn alle in der Mannschaft dann sagen, ey, mein Gott, was ist das für ein Idiot, dann suspendierst du ihn wahrscheinlich auch eher, als wenn deine Mannschaft sehr beliebt ist und irgendwie das keiner so richtig krumm nimmt. Trotzdem macht der HSV vieles richtig und ich glaube, es ist mit der Suspendierung war auch genau richtig.

Du musstest ein Statement setzen und musst du machen, weil das ist natürlich auch ein Zeichen an die Mitspieler. Du kannst den Jean-Luc Dompey nicht alles durchgehen lassen und musst da ganz klare Regeln setzen. Und das haben sie gemacht. Ich finde, sie gehen mit dieser ganzen Situation, mit allen Sachen In letzter Zeit gehen sie sehr erwachsen um, sehr besonnen.

Das, finde ich, lässt mich positiv in die Zukunft schauen, dass sie auch mit dieser Situation gut umgehen und das richtig handeln. Krisenmanagement kann der HSV auf jeden Fall. Definitiv, ja. Auch gelernt natürlich. Ja, schon, aber auch da machen sie vieles richtig. Die Suspendierung ist ja auch ein wichtiger Punkt, dass du das nochmal ansprichst, dass du sagst, das war richtig, so zu handeln.

Damals, als er in die Bushaltestelle gekracht ist, das war ja eigentlich ein wesentlich schwereres Vergehen, was auch andere Menschenleben betrifft. Damit hat er ja wirklich anderes Menschenleben eben gefährdet. Das war jetzt bei seiner Alkoholfahrt nicht ganz der Fall. Es hätte passieren können, aber es gab nicht so diese direkte Gefährdung.

Bei der Bushaltestelle damals war es pures Glück, dass niemand sich dort aufgehalten hat. Ansonsten wäre derjenige sehr wahrscheinlich heute nicht mehr im Leben. Und damals hat sich der HSV gegen eine Suspendierung entschieden. Habe ich damals übrigens überhaupt nicht verstanden. Er hat dann gespielt in Heidenheim, ist von Tim Walter aufgestellt worden.

Jetzt hat man sich eben anders entschieden. Das ist natürlich auch eine Möglichkeit, dann nach außen nochmal durch Werte ein Zeichen zu setzen, dann auch viel zu gewinnen, was auch aufs Image sich auswirkt. Von daher, wie würdet ihr jetzt weiterverfahren in dem Fall? Also wann und ob, das ist ja auch die Frage, sollte Dompey wieder begnadigt werden? Aber da zählt für mich dann das Sportliche.

Also wenn er die Leistung, und das muss man ja auch fairerweise sagen, er hat die Saison, finde ich, noch nicht die Leistung oder zumindest nicht unbedingt den Unterschied gemacht, den er in der zweiten Liga gemacht hat. Und wenn wir jetzt durch die Verpflichtung mit Oetele und vielleicht auch ein Otto Stange, der mal über die Seite kommt, da Alternativen haben, die es sportlich besser machen, dann tut es mir leid für Dom P., aber dann brauche ich ihn nicht in der Mannschaft, da ist mir der Spieler an sich dann egal, sondern da geht es dann darum, den sportlichen Erfolg bestmöglich zu haben.

Und das liegt dann an Dom P., wie er sich einbringt, wie seine Achillessehne, ob er die Wehwehchen in den Griff bekommt. Jetzt fallen natürlich ein paar Spiele aus in der Offensive, weil du gerade sportlich argumentiert hast, braucht man ihn vielleicht nochmal eine Gründer-Feld-Ausnahme. Deine Argumentation geht jetzt in die andere Richtung.

Nach dem Motto sportlich, also soll er schnellstmöglich wieder spielen. Ich finde jetzt, die Minimumpflichtaufgabe mit der Suspendierung hat der HSV jetzt einen Haken dran gesetzt. Und es ist ja auch für die Öffentlichkeit jetzt ein bisschen, also für mich persönlich jetzt so gegessen, wenn wir jetzt eine Strafe bekommen, das ist wichtig, wie groß die Strafe jetzt ist oder wie lang.

Würde ich jetzt oder würde wahrscheinlich auch vom sportlichen also hätten wir jetzt drei Mann Folge verloren und hätten jetzt kein Otele, dann würde er wahrscheinlich jetzt schon spielen. Hätten wir jetzt irgendwie, wir hätten jetzt nur gewonnen und wir hätten jetzt ein, zwei perfekte Backups, dann würde es wahrscheinlich noch ein bisschen länger dauern.

Keine Ahnung, wie die Achilleszene ist. Er soll jetzt anscheinend schon trainiert haben und offensichtlich nicht verletzt, pausiert sein. Sofern in der Achilleszene was dran ist, dann dann, ja. Also ich würde jetzt ihn in den nächsten Spielen wieder einsetzen, weil er für mich dann doch zu wichtig ist.

Muhlheim ist mit ihm nochmal irgendwie 30 Prozent stärker. Die sind eingespielt. Minimum in der 70. Minute als Einwechselspieler ist er trotzdem super, super gut. Also, ja. Gegen Union? Das muss für mich nicht, weil je nachdem, wie er fit ist. Ja, war schon witzig, wenn Dompey das Siegtor schießt und dann vor Steffen Baumgart nochmal den Mittelfinger zeigt.

Ja, aber wahrscheinlich sind es genau diese Sachen, die König Fußball dann wieder an Geschichte schreibt, ja. Schauen wir mal, was das Volksparkstadion noch für Geschichten schreibt. Ja, war auf jeden Fall heute eine schöne Geschichte, bei euch zu sein. Sagt eure Community noch irgendwas? Wollen die noch irgendwas loswerden? Ich glaube, das wollt ihr nicht hören.

Okay, die ganze Presse. Also nur Positives. Was lasst ihr die in eure Räume? Hallo Armblatt, wie ist es in der Stadt, nicht der Nummer 1 Podcast zu sein? Deswegen tun wir uns ja mit euch zusammen. Genau. Mit der Nummer 1. Und ihr dürft gerne bei den Pressekonferenzen gerne ein bisschen... Etwas kritischer, Frau?

Ein bisschen lockerer sein. Lockerer, okay. Das hören wir aber häufiger, dass wir uns mal ein bisschen lockerer machen sollen. Ist das so? Okay. Wobei man dieses Augenmerk auf die Pressekonferenzen gar nicht nachvollziehen kann. Das ist fast eine Pflichtaufgabe als irgendwie unsere, wirklich eine Tätigkeit, die unsere Arbeit widerspiegelt.

Aber ich weiß, viele Fans gucken es und am Ende wird man da. Pia ist auch bei uns. Pia guckt jedes Mal die Pressekonferenz. Und ist da immer komplett up to date. Und bei einigen Spielen mache ich das auch, ja. Ihr stellt immer Fragen bei der Pressekonferenz? immer? Du guckst auch mal keine Frage. Könnte da jeder kommen und Fragen stellen?

Also könnten wir auch uns als Medium dort... Also es gibt keine Einlasskontrolle und wenn du sagst, du bist Peter K. Von Radio Energy, dann darfst du auch deine Frage stellen. Wir wollen auch mal so ein paar Virals haben, wie bei anderen Pressekonferenzen, dass das viral geht, was wir fragen. Ich glaube, da kommt ja Rolle Fuhrmann ab und zu vorbei.

Also es darf wirklich jeder, will Hendrik sagen. Aber wir hatten tatsächlich mal als wir bei Energy waren, haben wir doch tatsächlich durften wir auch immer eine Frage in der Pressekonferenz stellen und da waren manchmal auch wirklich random Fragen dabei die kamen von euch dann ja genau, da haben wir die Community immer fragen lassen, was wir in der Pressekonferenz fragen sollen und das war schon immer so ein leichter Schmunzler, ich glaube das war noch zu.

Tim Walter Tim Walter Zeiten? Ja, weiß ich nicht wahrscheinlich ja. Ihr hattet in eurem Podcast auf jeden Fall jetzt auch schon coole Gäste, also zuletzt mit Merlin, Eric Huber habt ihr gesagt, Sonny Kittler erinnere ich mich, Jonas Meffert, das waren auch alles unterhaltsame Folgen. An wen baggert ihr gerade für den nächsten Live-Podcast? Also aktuell baggern wir nicht, aber wir haben letzten Montag, nachdem wir die Folge aufgenommen haben, meinte ich so, was ist denn mal mit Luka Wuskowitsch?

Und dann kam so die Antwort, ja, das ist aber Deutsch bei ihm nicht ganz so ausgeprägt, er spricht halt immer Englisch. Da war dann auch so die Frage, sollte man den überhaupt bekommen? Ob das dann für die Hörer, ob die dann sich das in englischen Podcast geben? Ist auch 50-50. Aber ansonsten wäre mein nächster Gast Remberg. Remberg finde ich auch super.

Der schaut auf jeden Fall gut erzählen. Der haut raus, ist stabil. Oder Ferro zur Vertragsverlängerung. Was ich tatsächlich euch mal empfehlen würde, ladet euch mal den Pressesprecher ein, Philipp Lange, weil der hat nun wirklich jede Krise beim HSV schon erlebt und was der teilweise dann auch da lösen muss und der kann mit Sicherheit sehr, sehr viel erzählen. Wir haben ja auch schon mal an ihm gebaggert, ne?

Haben wir ihn nicht schon mal so ein bisschen... Er hat sich mal selber ein Spiel gebracht. Hat er? Ja, als er irgendwann mal so einen coolen Live-Podcast gemacht hat, dann dachte ich, oh, nächstes Mal mach ich dann. Aber da meint er auch ein Spaßhafter, aber nur mit 15 Tonics und erzähle ich mal die richtigen Geschichten. Ich so, ja, okay, da kriegst du auch sechs.

Das wird die Frage sein, was darf er dann am Ende erzählen, aber der könnte auf jeden Fall... Er könnte auf jeden Fall richtig... Er könnte unendlich viel erzählen. Er ist auch sehr, sehr gut. Wir sind manchmal auf Kriegsfuß mit ihm, weil er immer nicht antwortet. Das kennen wir. Dann ghostet er uns. Liegt nicht an euch, sagen wir mal so. Ja, das ist gut, dass es euch auch so geht. Aber wir machen ja immer einen Podcast-Druck.

Und dann kriegt er dann mal von den Mitarbeitern, die ja unseren Podcast dann auch meistens hören, kriegt er immer so, ey, du musst dich mal, also die sprechen schon immer. Ja. Also müsst auch mal ein bisschen. Aber ja, Rambo ist auch auf jeden Fall eine gute Wahl und der wird es auch machen. Ich glaube. Ferro könnte dir ja eigentlich auch seinen neuen Vertrag direkt ausgeben.

So wie damals bei Selke. Genau. Kann er selbst eintragen. Ja, können wir auch machen. Also auf jeden Fall. Also ich hoffe, dass er verlängert, dass er in sensationeller Form hat uns jetzt gegen Heinheim. Weil also für mich, wir haben ja gerade im Podcast auch drüber gesprochen, also ich hoffe ja, dass Nagelsmann nochmal anruft und dass er nochmal Thema in der Nation wird.

Ja, wenn der HSV ja in Europa spielt nächstes Jahr, dann wird Feuerfernandes auch Nationaltower. So, so, ja und deswegen sind solche Spiele so gegen Bayern halt auch mal ganz geil, dass man auch mal sehen kann, so was ist denn so die Benchmark? Wie ist denn so ein Kimmich mal auf der Sechs? Also dass man den mal so live sieht und sonst sieht man den immer im Fernsehen und dann gegen irgendwelche anderen Gegner und so kann man den mal ein bisschen mal so mit Dremberg halt irgendwie so vergleichen und da hat man mal so ein bisschen so State of the Art und da bin ich mal gespannt, wie hoch es da noch so für Remberg hinausgehen könnte oder für den einen oder anderen.

Also Heuer ja auch oder wer auch immer da halt sonst noch so. Also auf Kimmichs Level ist er noch nicht, weil er bekommt immer eine gelbe Karte für eine Grätsche, Kimmich eben nicht. Ja, muss man, ein bisschen besseres Standing noch irgendwie. Da sind die Schiedsrichter noch nicht ganz auf unserer Seite.

Aber verstecken muss er sich auch nicht. Nein, überhaupt nicht. So viele körperlich starke Sechser gibt es ja in Deutschland nicht. Also dieses Profil zumindest, da hat er nicht so viel Konkurrenz, finde ich. Also ich dachte nicht, dass er mitgenommen werden soll zur WM, aber er ist jetzt zumindest nicht meilenweit entfernter.

Ja, deswegen auch diese Achse, wenn du möchtest, so heuer, Best Case natürlich Vuskovic, aber die Verteidiger bei den Innenverteidigungsminnen haben wir nicht so das Problem. Und dann Lokonga, Remberg, Vieira und dann brauchst du noch vorne einen Stürmer nächstes Jahr und dann ist es also... Ein Glatzel.

Ja, irgendwie einen jungen Glatzel vor der Verletzung, keine Ahnung. Ja, das wäre unglaublich und dann kann es auch echt nach oben gehen. Nach oben gehen ist auch ein schöner Schlusssatz für diese unterhaltsame Folge. Hat großen Spaß gemacht, hier beim Nummer 1 Podcast zu Gast zu sein. Genau, wenn ihr dann nächste Woche wieder den Nummer 2 Podcast hören wollt, dann sind wir auch nächste Woche wieder bei uns dabei, nach dem Spiel dann gegen Union Berlin, vor dem Spiel gegen Mainz 05, auch dann melden wir uns wieder zu Wort.

Und genau, vielen Dank, dass wir hier sein durften. Vielen Dank, vielen Dank. Vielen Dank von mir und immer locker bleiben.

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