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HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk

Ex-HSV-Aufsichtsrat: "Ich wäre ein glücklicherer Mensch ohne RB Leipzig"

Donnerstag, 26. Februar 2026 · 52 min

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Shownotes

Vor ein paar Jahren hat Axel Formeseyn bei einer Preisverleihung des Fußballmagazins „11Freunde“ in Hamburg mal Jürgen Klopp auf Toilette getroffen. Formeseyn und Klopp standen bei der „11Freunde-Meisterfeier“ beim Pinkeln nebeneinander. Der frühere Aufsichtsrat sagte zum damaligen Meistertrainer von Borussia Dortmund. „Herr Klopp, am liebsten würde ich sie gleich hierbehalten.“ Klopp habe ihm geantwortet: „Wenn sie es nicht weitersagen: Ich hätte ich kein Problem damit. Aber ich bin ja noch jung.“
Diese Geschichte erzählt Formeseyn 14 Jahre später beim Besuch in der Abendblatt-Redaktion. Der frühere Aufsichtsrat des HSV ist zu Gast in der neuen Folge des Podcasts „HSV - wir müssen reden“ und spricht über ein mögliches Wiedersehen mit Klopp am Sonntagabend (19.30 Uhr) im Volksparkstadion. Dann spielt RB Leipzig zum ersten Mal seit 2017 wieder in einem Bundesligaspiel beim HSV.
Ob Klopp, seit einem Jahr Global Head of Soccer bei der Red Bull GmbH und damit auch für RB Leipzig zuständig, im Volksparkstadion auf der Tribüne sitzen wird, ist unklar. Formeseyn wird in jedem Fall auf der Südtribüne dabei sein und sich vermutlich wieder an das Jahr 2008 erinnern, als er im damaligen Aufsichtsrat saß und der HSV Klopp als Nachfolger von Trainer Huub Stevens verpflichten wollte, dieser am Ende aber absagte.
Dass Klopp heute für RB Leipzig arbeitet, kann Formeseyn nicht verstehen. "Ich wäre ein glücklicherer Mensch, wenn es RB Leipzig nicht geben würde", sagt Formeseyn. Warum er RB Leipzig ablehnt, hören Sie in der neuen Podcast-Folge.

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Der Hype um den HSV ist ungebrochen. Rekorde beim Trikotverkauf, Rekorde bei den Zuschauerzahlen, Rekorde bei den Mitgliederzahlen und auch sportlich läuft es richtig rund. In der Rückrunde ist der HSV noch ungeschlagen, man könnte also sagen, der HSV ist wieder sexy. Und mit diesem Satz bin ich direkt bei meinem Kollegen Stefan Walter. Moin Stefan.

Moin Henrik, Wahnsinns-Einleitung. Habe ich lange dran gefeilt. Da frage ich mich wirklich, wie du darauf kommst. Das lasse ich mir einfach mal so stehen. Aber ja, Erinnerungen werden mit Sicherheit bei diesem Satz bei unserem heutigen Gast wach. Er ist nämlich HSV-Fan, Buchautor, Podcaster. Er war mal Aufsichtsrat beim HSV und hat den HSV tatsächlich mal...

Als unsexy bezeichnet. 19 Jahre später ist er bei uns. Er lacht schon. Herzlich willkommen, Axel Forme sein. Ja, vielen Dank. Ich bin gerne hier bei euch. Danke für die Einladung. Moin auch von meiner Seite. Jetzt müssen wir natürlich einmal die Hörer aufklären, wie es zu Henriks sexy Einleitung gekommen ist, beziehungsweise vor allem dem Wort unsexy.

Du hast das damals bezogen auf den HSV in einer Bielefelder Vereinszeitschrift geäußert und damals auch ein bisschen Kritik einstecken müssen, würde ich mal so formulieren. Verfolgt dich der Satz eigentlich noch bis heute? Oder wie oft wirst du damit noch konfrontiert? Nee, null. Also gar nicht. Das war damals tatsächlich eine wilde Zeit, weil ich hatte ein Interview gegeben für die, ich weiß gar nicht, halb vier hieß die, glaube ich, die Stadionzeitung.

Und da ging es mir eher darum, unseren in Anführungsstrichen Lokalrivalen ein bisschen aufs Korn zu nehmen, weil alles, was da vor allen Dingen damals passiert ist, wahrscheinlich heute auch noch passiert. Ging mir immer schon gegen den Strich und diese sexy Fußball Begrifflichkeit hatte ich überhaupt gar nicht positiv für mich irgendwie eingeordnet, sondern es war eben so HSVs unsexy und das finde ich super, weil es eben nicht um sexy oder nicht sexy geht, sondern einfach um Fußball und nicht darum, wie trendy, wie cool, wie unestablished man ist und das ging nachher komplett durch die Decke, das war tatsächlich ich mittendrin in so einem, wie sagt man heute, Shitstorm.

Das gab damals, Ich weiß nicht, gibt es den Sender überhaupt noch? Hamburg 1 oder was weiß ich? Ich bin ja ein alter Videotext-Fan. Ich habe früher auch mal Fußball-Videotext 251. Meine Eltern waren immer genervt, wenn die einen Film geguckt haben und ich musste nebenbei immer Videotext gucken. Und da habe ich dann entsprechend Videotext geguckt und da stand tatsächlich, hier vor mir sein, findet HSV nicht sexy.

Und da habe ich dann einen Screenshot von gemacht und das ist in irgendeinem Fotobuch von uns, glaube ich, drin, weil das natürlich irgendwie auch witzig war. Das ist auf jeden Fall in sämtliche Boulevardmedien geschafft, also Bild-Zeitung, Hamburger Morgenpost und ins Abendland vermutlich auch. Du warst damals Aufsichtsrat, nicht HSV Fußball AG, sondern noch der Verein damals, das war vor der Ausgliederung 2004, Ende 2004, bist du damals in Aufsichtsrat gewählt worden von den Mitgliedern. Genau.

Und hast es tatsächlich fünf Jahre durchgehalten, trotz diverser Skandale. Ja, also waren so ein paar Sachen, also ich bekam das auf jeden Fall mit. Wie das in Hamburg läuft. Ich hatte auch mal Beef mit der BILD-Zeitung. Die schrieben dann am Montagmorgen, Okay, es könnte auch das ein oder andere Bier dabei gewesen sein, aber ich habe ja nicht gearbeitet in dem Sinne.

Also wie auch immer haben wir uns da getroffen und am Montag stand dann in der Zeitung Hicks Aufsichtsrat außer Kontrolle. Dabei habe ich dann ein bisschen gegen die Zeitung gepöbelt und da war ich tatsächlich ein bisschen nervös. Da bin ich Lehrer in Quickbon gewesen parallel und hatte dann am Sonntagabend noch, weil damals war das ja so, ich weiß nicht, ob es immer noch so ist, so eine Boulevardzeitung ruft einen dann ja an und sagt, hier, willst du da was zu sagen, noch eine Stellungnahme?

Ich denke so, nee, ist ja alles so passiert, was soll ich dazu sagen? Dann schreib, was du meinst. Also ich finde es noch peinlicher, wenn ich das jetzt versuche irgendwie zu rechtfertigen. Und dann rief ich meine Schulleitung an und sagte, ja, und sie so, ja, in welcher Zeitung steht das denn? Ja, Bild-Zeitung. Und sie sagte zuerst, ja, das ist doch eine Scheiß-Zeitung.

Und dann überlegte sie, aber irgendwie, unsere Eltern lesen das ja doch, ne? Aber irgendwie, ich glaube, unsere Väter finden das gut, so nach dem Motto. Und letzten Endes war das auch eher weniger problematisch. Es war ja dann bei irgendwelchen Elternsprechtagen immer das Problem, dass bei mir nur die Väter kamen.

Und die Väter wollten im Grunde in der Zeit gar nicht wissen, wie es Jana und Priscilla und was weiß ich ging. Sondern es war eher so, ich versuchte ja... Die waren SV News. Ja, die fragen nicht so, ja, und Mensch, Jana hat sich echt richtig gut entwickelt. Ja, ja, alles gut, alles gut. Das machen sie sich schon. Und dann sagen sie, holen wir noch einen Stürmer.

Und die Kollegen dann wunderten sich immer, warum ist bei dir eigentlich so viel los? Bei mir kommen die Väter nicht so. Ja, wie auch immer. Schöne Geschichte auf jeden Fall. Damals der Hicks-Aufsichtsrat. Und ja, die Bild-Zeitung hat sich nicht verändert. Heute steht in der Bild-Zeitung der Suff-Dompe.

Also da sind ihren Formulierungen treu geblieben. Aber ja, und man kann auch tatsächlich sagen, der HSV hat sich verändert. Er ist jetzt sexy, oder? Was würdest du sagen heute, 19 Jahre später? Also ich hoffe, dass ich das ausreichend gerade deutlich gemacht habe, wie wenig mir das passt, Fußball als sexy irgendwie zu bezeichnen.

Ich finde tatsächlich, ich finde den HSV total super und ich finde total geil, was da passiert. Auch wenn meine Mutter jetzt wieder sagt, wenn sie das jetzt hört, Axel, geil, sagt man nicht, weil wir haben so einen Familienchat und da schreibe ich dann immer während der Heimspiele rein und oh, super geiles Spiel und meine Mutter dann ja, mag ja sein, aber Axel, geil, sagt man nicht so.

Also entsprechend. Auch das hat sich, glaube ich, geändert in den letzten 19 Jahren. Also es ist toll, was passiert. Wir werden da wahrscheinlich auch heute ein bisschen länger drüber sprechen. Deswegen versuche ich mich jetzt selber ein bisschen einzufangen und nicht zu sehr ins Schwärmen zu geraten, wie ich mich gerade freue, Fan des Hamburger Sportvereins zu sein.

Was Henrik ja aber auf jeden Fall meint mit sexy und in Bezug auf den HSV ist ja auf jeden Fall der umgebrochene Hype, der ja wirklich auch messbar ist. Siehe zum Beispiel die Verkaufszahlen des neuen Sondertrikots. Wenige Zahlen im Verkauf gewesen, beziehungsweise in der Nachbestellung und insgesamt 70.000 Mal an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht.

Wahnsinnszahlen zum Vergleich. Noch nicht rangebracht, aber zumindest mal bestellt. Genau, zumindest erst mal Geld eingenommen. Das ist ja erst mal das Wichtige für den HSV dann auch. Wahnsinnszahlen zum Vergleich. In der vergangenen Saison 90.000 Trikots insgesamt verkauft. Das Jahr davor war schon ein Rekord mit 70.000 Gesamt. Jetzt alleine 70.000 durch ein Sondertrikot. Hast du dir selbst auch eins geholt?

Ja, also die kurze Antwort ist ja. Die längere ist, dass ich natürlich, das war glaube ich ein Montagmorgen oder Dienstagmorgen, wo das dann losging um 10 Uhr. Und ich versuchte dann irgendwie an so ein Trichur zu kommen in der großen Pause, dann ging das aber nicht und dann musste ich natürlich auch im Unterricht unter dem Tisch immer mal wieder gucken.

Und das Problem ist natürlich, dass bei uns in der Schule Handyverbot ist und ich dann aber immer, wir haben irgendwie so eine schulinterne Homepage und da bin ich dann angeblich immer drauf gewesen. Aber es funktioniert nicht, ich bin immer rausgeschmissen worden, rausgeschmissen, rausgeschmissen worden und irgendwann um 14 Uhr klappte dann plötzlich, dass ich bei Paypal und dann, du bist drin und so weiter, Hose und Trikot und Sonderflock.

Ja, wollte ich zuerst, aber die 1887 hinten drauf ist mir dann doch irgendwie zu mächtig. Und ich habe schon in meinem, in Anführungsstrichen, Gänsefüßchen-Büro, also in meinem Haars-Hautzimmer, da habe ich schon ein, zwei Trikots an der Wand hängen. Und deswegen habe ich mir tatsächlich jetzt endlich eine 44 in Wuschkowitsch geholt.

Auch ohne L, weil ich einfach die Geschichte, Wuschkowitsch, das sind ja beide mit der 44. Und deswegen habe ich da auf L. Wuschkowitsch verzichtet, sondern habe dann nur das Original, hätte ich fast gesagt, genommen. Und dann auch eins der ersten 20.000 Sondertrikots ergattert, was jetzt auch schon ausgeliefert wird?

Genau, ich habe eins schon, aber nächsten Dienstag habe ich Geburtstag und da ist es immer schwierig, mir irgendwas zu schenken. Deswegen habe ich jetzt gesagt, ich mache es nicht auf, ihr könnt es mir ja zum Geburtstag schenken. Also letztendlich, ich habe es noch nicht aufgemacht, aber als mein Sohn am Freitag beim HSV Mainz geguckt hat, oder zumindest mal kurz reingeguckt hat, fand er die Hosen ja auch so entgeil, Anführungsstriche, hat er gesagt.

Geil sagt man nicht. Nein, aber bitte, hallo. Es gab natürlich totalen Stress zu Hause. Der Punkt ist, dass ich dann mich erinnere, ich habe ja auch eine Hose bestellt. Und du versuchst, wenn du einen knapp 18-jährigen Sohn hast, also du wirst 18, dann versuche ich ja überall zu punkten, wo ich irgendwo punkten könnte.

Und entsprechend kam ich dann nachher so ganz locker in sein Zimmer und warf ihn so, möchte gern cool, diese Hose ins Gesicht her. Und er war natürlich total geflasht. Ich dachte, nicht dein Ernst oder was? Und entsprechend so, ich glaube, das war eine gute Investition. Jetzt ärgere ich mich allerdings, ich habe keine Hose nachbestellt.

Er hat dann irgendwann gesagt, wir können uns die auch teilen, aber wer mich kennt und meinen Sohn kennt, der weiß, dass mit dem Teilen wird schwierig, weil mir die wahrscheinlich nicht so gut steht wie ihm. Wie alt ist dein Sohn jetzt? Er wird 18 im April, genau. Das heißt, war bis vor kurzem noch in der Schule oder ist noch?

Geht noch zur Schule, ja. Du bist ja auch selbst Lehrer, hast es gerade schon an der einen oder anderen Stelle erwähnt. Damals Hauptschule Quickborn, jetzt aktuell in Itzehoe. Manche aus dem Vorgespräch mich erinnern. Itze Hohe, genau. Itze Hohe. Itze Hohe, ja. Also wir haben tatsächlich, wir sind aus Hamburg, beide Kinder sind in Hamburg geboren.

Also das war ganz wichtig. Aber als Louis auf die Welt kam, damals, da hatten wir gerade parallel gebaut, in der Nähe von Itze Hohe. Oder Itze Höhe. Und entsprechend war das dann abends immer total wichtig, wenn meine Frau so ein bisschen über Bauchschmerzen klagt. Da habe ich gesagt, ey, sieh zu, dass du ins Auto kommst, wir müssen in Hamburg, das Kind muss in Hamburg geboren werden.

Also beide sind in Hamburg geboren und wir hatten eigentlich immer gesagt, wenn beide Kinder sagen, WTF, was machen wir hier irgendwie auf dem Dorf? Warum steht in meinem Pass Hamburg irgendwie Geburtsort? Und was machen wir hier in Münsterdorf? Dann ziehen wir halt nach Hamburg. Da fehlt uns jetzt allerdings ein bisschen das Kleingeld für irgendwie, um mal locker nach Hamburg wieder zurückzuziehen.

Also mal gucken, mal sehen. Aber wo wir beim Thema Trikots waren und Schule, wie sitzt denn so auf den Schulhöfen auf, beziehungsweise bei euch auf dem Schulhof? Sieht man da viele HSV-Fans? Ist da der HSV wieder richtig gehypt, sexy? Oder ist da der Stadtteilverein vielleicht hier und da voll fair zu sehen? Nee, gar nicht.

Also hallo, Dorf oder was? Ich meine Schleswig-Holstein. Oder Mbappé vielleicht auch eher und Messi und so weiter. Ja, richtig. Also der Fußball-Hype ist das große Interesse irgendwie so an, gibt es nicht. Also es gibt natürlich diese HSV-Familien und bei irgendwelchen Eltern-Sprechtagen ist es immer noch so, dass ein paar Väter dann irgendwie noch mal kurz Hallo sagen.

Aber so ganz extrem ist es nicht Und ich hätte wahrscheinlich auch gesagt, das ist gar nicht der Fall Wenn ich heute noch so mittags Ein Beispiel gewesen wäre Dass ich einen St. Pauli-Aufkleber, Ja, ich werde 54. Ich weiß, das ist kindisch. Aber ich habe in St. Pauli-Aufkleber irgendwie überklebt mit dem HSV-Aufkleber in unserer Schulnähe.

Und dann sah irgendein Schüler von mir, er sah das, was machen Sie da, Sie können doch nicht irgendwelche Aufkleber aufkleben. Ich dann so, HSV, ich versuchte nur so, nee, dann ist es in Ordnung. Also entsprechend hatte ich da dann die Absolution bekommen. Ich weiß, es ist nichts zum Stolz drauf sein, aber ich bin hier gnadenlos ehrlich.

Aber sind die Trikots dann auch sichtbar wieder so im Sportunterricht und so weiter? Es gab ja mal eine Zeit lang, da hat der HSV wirklich auch für sich das als Thema erkannt. Wir müssen dagegen ankämpfen, damit wir junge Generationen nicht verlieren. Das hat sich so gefühlt ein bisschen gewandelt, aber du siehst es ja jeden Tag.

Wie oft ist denn die Raute zu sehen auf dem Schulhof und in der Turnhalle? Also ich habe eine Zeit lang, ja auch bin ich Trainer, Fußballtrainer gewesen. Und da ist es eher so, dass die Raute auch bei den Trainings durchaus populär war und eher wenig St. Pauli. Und der Fall ist, bei uns auf dem Schulhof, bei mir im Sportunterricht, bin ich eher froh, wenn sie überhaupt irgendwas haben, was nach Sportunterricht aussieht.

Also ich will jetzt nicht zu sehr in die Gesellschaftskritik reingehen, aber letzten Endes bin ich schon froh, wenn sie überhaupt irgendwie mitmachen. Und wenn das mit Jeans ist und irgendwelchen Botten da irgendwie, dann ist das schon okay. Also da muss eine Menge passieren. Also das ist echt im Moment ein bisschen anstrengend, ohne dass ich da jetzt irgendwie zu sehr klagen will.

Aber ich will das auch nicht glorifizieren. Aber es gibt immer mal Wiener ein HSV-Trikot, aber wie gesagt, Ezoho ist 50 Kilometer weg. Das ist da nicht ganz so... Extrem. Erzähl doch mal, wie du heute den HSV verfolgst. Also ich nehme an, früher hattest du eine Dauerkarte, warst dann ja als Aufsichtsrat auch in den VIP-Räumen.

Mit Schogobohnen. Gehst du heute mit deinem Sohn selbst ins Stadion? Bist du jetzt auch am Wochenende gegen Leipzig im Stadion? Also ich habe tatsächlich zwei Dauerkarten. Wir hatten in den letzten Jahren immer zwei Dauerkarten für die Nordtribüne 22a. Also ich bin echt, ich bin wirklich so ein Wandervogel. Ich bin im Stadion schon überall gewesen.

Damals, als das Stadion gebaut wurde, habe ich mir Da konnte man sich die Plätze ja aussuchen. Dann waren wir direkt über der ewigen Bundesliga-Uhr. Da saßen wir, haben echt super tolle Plätze. Irgendwann bin ich dann umgezogen. Dann waren wir auf Nordtribüne 28 und 25 B und Südtribüne. Und hier und da überall.

Ich habe jetzt noch eine Dauerkarte Nordtribüne. Die ist auf Halde für meinen Sohn. Aber der spielt aktuell relativ hochklassig Fußball. Deswegen kommt er selten dazu. Die habe ich dem Sohn von einem Freund überlassen. Und ich habe mit einem Kumpel, bin ich rüber gewechselt auf die Südtribüne und haben da wirklich tolle Plätze, tolle Nachbarn, liebe Grüße, falls das jemand von euch hört hier um uns herum, wir sind da ganz glücklich, wir haben es nicht mehr ausgehalten mit den Fahnen, das ist wirklich, ich finde das mega, was da passiert, also reden wir bestimmt auch noch drüber, ich bin ein riesen Fan und ich bin da auch Mitglied bei Nordtribüne e.V.

Und kaufe mir jeden Scheiß und laufe rum wie so ein 18-Jähriger und mache Aufkleber auf, alles, aber ich bin zu sehr HSV-Fan, ich kann das nicht, wenn da die Fahnen nicht, also auf der Spitze war es so, als HSV gegen Pauli, glaube ich, das Derby war, wo St. Pauli zum Glück nicht aufgestiegen ist, wo 1-0 und dann kriegten wir einen Elfmeter, ich glaube in der 90. oder so.

Den hat Reis dann verschossen und ich habe das nicht gesehen, weil A, eine Rauchbombe da gerade gezündet wurde und eine Riesenfahne vor uns und da habe ich gesagt, ich kann das nicht mehr. Ich bin einfach zu nervös beim Fußball. Ich kriege das nicht hin. Also wir können über Corona-Zeiten auch sprechen, was ich während HSV-Spielen schon gemacht habe. Das ist auch nichts zum Stolz draus.

Tatsächlich habe ich mich das aber auch schon sehr, sehr häufig gefragt. Ich habe mir auch haben wir dann eine Halbzeit auf der Nordtribüne angeschaut und wirklich sind ja so viele Fahnen, du siehst teilweise ja gar nichts vom Spiel. Also wenn du Glück hast, dann, wenn die Fahne gerade links ist, dann siehst du mal irgendwie, was im Strafraum passiert.

Also Leute zahlen ja wirklich viel Geld, auch für die Auswärtsfahrten, um im Stadion zu sein und eigentlich nicht zu sehen, weil es nicht viel Zeit vor dir eine Fahne schwenkt. Aber um noch zum Sohn zu kommen, ist es tatsächlich so dieses legendäre Ulm-Spiel. Also vor letzter Spieltag, letzte Saison, war tatsächlich so, dass ich dann mit meinem Dauerkartenkumpel, auf die Osttribüne gewechselt bin, hatten wir echt tolle, tolle Plätze während des Spiels und mein Sohn kriegte dann mal eine Dauerkarte und der ist sonst immer so ein bisschen sparsam.

Das ist natürlich, muss er HSV-Identität durch die Familie ist das schon, aber so ganz so extrem ist er nicht. Dafür hat er wahrscheinlich seinen Vater auch schon zu oft irgendwelche T-Shirts und sonst was zu reißen sehen. Aber in der Pause schrieb er mir dann, Papa, ich bin heiser, ich merke erst jetzt, wie tief der HSV in mir drin ist.

Und da habe ich einfach nur mich hingesetzt und geheult. Ich weiß auch nicht, ich bin da wirklich, ich bin echt eine Drama-Queen so. Aber ich konnte nicht mehr, das war sowieso der ganze Tag. Ich würde sagen, die Halbzeit war ja auch schon sehr, sehr emotional. Ja, und um uns herum waren ja tausend Leute, die sagten, wir sind jetzt aufgestiegen und so.

Und hinter uns, wir saßen direkt vor so einer Loge und die versorgten uns dann immer. Die sagten, Mensch, wir können gar nicht so viel Bier trinken. Und wir so, ja, dann gebt uns das Bier. Und dann haben die uns auch noch mit Bier versorgt. Und vor uns saß dann so eine Frau oder stand so eine Frau mehr oder weniger mit so einem Pelzmantel. Die war total pikiert über die Stimmung.

Da waren alle außer Rand und Band bei dem Spiel. Und neben uns sahen dann so zwei junge Leute, die haben dann immer als Bier absichtlich auf diese Frau gegossen nach jedem Tor. Und dann wollte die Frau dann stiften gehen während der zweiten Halbzeit und stand dann so im Treppenausgang oder Aufgang. Und dann wurde sie von so einem Ort nach Rüde wieder auf ihren Platz verwiesen.

Und dann kriegte ich sie gleich die nächste Bierdusche. Also legendär, was an dem Tag passiert ist. Und mein Sohn hat dort wieder, also wie gesagt, ich hab mich total gefreut über das, was er sagte. Jetzt hast du vergessen, was die Frage war. Ja, das ist... Ich allerdings auch. Auf jeden Fall war das ja ein Spiel, das man definitiv mal als geil bezeichnen durfte im Familien-WhatsApp-Verlauf. Ja, ja, ja.

Die Stimmung war wirklich geil. Es war für meine Mutter auch super, weil die Spiele damals, diese Samstagabendspiele werden ja im freie, im fangbaren Fernsehen übertragen, Sport 1. Meine Mutter muss sich natürlich erst mal erklären, wo das ist und so weiter. Aber die hat das Spiel live gesehen und auch völlig fertig. Ich sehe es auch noch so, dass sie dann flackt und so.

Also HSV steigt auf, sie flackt. Das war natürlich das emotionale Highlight letztes Jahr, von dem es ja schon einige gab. Also dann auch in der Bundesliga die Heimspiele. Wir haben sie oft thematisiert gegen Werder, gegen Stuttgart. Aber auch die Jahre davor schon hat man ja schon beim HSV so eine Veränderung im Stadion erlebt.

Vielleicht kannst du das mal beschreiben, wie du das erlebt hast, weil du ja auch die früheren Zeiten kennst, wo das Stadion ja gegen deutlich bessere Gegner als in der zweiten Liga nicht immer so ausverkauft war. Es ist ja wirklich ein Hype, auch um die Tickets entstanden. Wie hast du das jetzt so erlebt in den letzten Jahren und vor allem, wie erklärst du dir das?

Mein erstes Spiel habe ich 1982 gesehen gegen Bochum, 17.000 Zuschauer und ich dachte, das ist ja wahnsinnig wert. Im alten Volksverstand. Kann ja nicht besser werden. Also schon gleich mit 0-0 gestartet. Ich glaube, das war das einzige 0-0 in den ganzen 80er Jahren vom HSV zu Hause, wie auch immer. Und ich kenne das noch, wenn wir zum HSV gefahren sind, so in den 80ern, Ende der 80er, Anfang der 90er, war man ja echt schon froh, wenn das mal irgendwie 15.000 Zuschauer gab. So nach der WM 90 wurde das dann ein bisschen besser.

Aber es war dann, also sukzessive wurde es ja immer mehr, aber es war schon immer so, dass man dachte, 35.000 Volkspark, das ist ja Wahnsinn, also das ist der Hammer und das war ja auch tatsächlich so, wenn man heute, ich gucke ja mit Vorliebe auf YouTube alte HSV-Videos so und wenn man da dann so auch Bundesliga-Saison als das Stadion gerade neu gebaut war, irgendwie gegen Stuttgart, glaube ich, das erste Heimspiel 3-0 oder was weiß ich, so mit zwei Butt-Elfmetern war das, glaube ich, da ist ja das halbe Stadion leer und man denkt dann so Wahnsinn und man dachte damals schon, das ist ja der Hammer, was hier los ist Und heute ist, ich weiß nicht, ob das mit Corona zusammenhängt nochmal, dass die Leute nochmal,

grundsätzlich ist es ja einfach so eine... Ich glaube, es ist nur Tim Walder, der hat das Stadion wieder. Und genau, Jonas Bolt. Identität geschaffen, die es vorher noch gar nicht gab. Naja, ich finde das schon super und positiv. Man darf das aber natürlich auch nicht zu sehr verklären, das Ganze. Aber das war schon gut und war auch ein wichtiger Teil, den die beiden da mit reingebracht haben.

Man kann es ja vielleicht sogar an deinem Sohn erklären, weil der ist ja in dieser Corona-Zeit dann auch Jugendlicher gewesen. Da konnte er nicht viel machen und dann gab es ja die Zeit, dann waren die Stadien wieder offen und es ging relativ schnell, dass da wirklich eine große Nachfrage entstand, jedes Heimschiebe war ausverkauft.

Klar, beim HSV in der Phase lief es dann auch ganz gut. Man dachte, jetzt schaffen sie den Aufstieg. Aber sie haben es zweimal nicht geschafft. Und trotzdem Dauerkarten, Rekorde und Trikotverkäufe. Ich glaube, dass sich so viel entladen hat. Ja, das glaube ich auch. Aber es ist schon sonst auch in der Gesellschaft so eine Art Eventisierung entstanden.

Dass die Leute einfach, wenn irgendwie ein Event ist, müssen sie da hin. Das fing schon damit an vor Jahren, als die Queen Mary das erste Mal in den Hafen eingelaufen ist. Und alle sagten, da müssen wir hin. Dann stand man da morgens um sechs und keiner wusste, warum stehen wir eigentlich hier? Wir gucken uns bloß ein Schiff an.

Keine Ahnung, aber alle wollten da doch hin. Und ich glaube, so ein bisschen ist das tatsächlich auch so. Ich komme auch ja gar nicht mehr an Karten irgendwie für Auswärtsspiele ran. Ich kriege das gar nicht mehr mit. Und jetzt ist schwuppdiwupp, wollen wir nach Dortmund und alle Karten weg. Also wenn da irgendeiner noch eine Karte hat für Dortmund, kann ich das hier vielleicht nochmal nutzen.

Ich brauche zwei Stellen und wir stellen uns auch irgendwo an ran. Manny Polzin schafft es natürlich auch durch seine Art, dann nochmal auch die Ränge mitzunehmen. Er schafft es dann auch, die Werte aus der Kurve auf die Mannschaft zu übertragen. Da hat jeder Spieler plötzlich verinnerlicht, was so ein Nordderby gegen Werder Bremen zum Beispiel bedeutet für den HSV.

Egal aus welchen Ligen die Spieler im Sommer gekommen sind. Er jubelt wie ein Fan manchmal, zum Beispiel beim 2-2 gegen Bayern. Auch das Video ging viral, das hat viele Fans gefreut. Welchen Anteil hat er für dich an diesem ungebrochenen Hype, der an dem HSV entstanden ist? Also Merlin ist ja die ganze Zeit auch dabei gewesen. Die Geschichte war ja schon gut, als er mit Daniel June zum HSV gekommen ist und letzten Endes, Ist es so, dass das, was Merlin, glaube ich, kann, ist so dieses Netzwerken.

Ich glaube, der kann einfach gut Leute miteinander verbinden. Der hat einen ganz guten Draht irgendwie zu ganz vielen verschiedenen Leuten und dieses Trainerteam mit Richie Krohn und Loic Fawé und Merlin Polzin ist ja mega. Ich muss mich da ja immer wieder kneifen und denken, ist das wirklich jetzt wahr?

Also wenn ich mir hätte aufschreiben dürfen, was ich mir wünsche, irgendwie ein Verein, der antirassistisch ist, sich engagiert für seine Spieler loyal einsteht. Dann wäre das letzte gewesen nach dem Motto, ja, aber okay, das ist jetzt unrealistisch, so geil, wenn auch noch drei HSV, Hamburger als Trainer und Jung und so weiter und Person of Color dabei und so weiter.

Das klingt ja alles immer bescheuert, aber das ist tatsächlich einfach, ich kann das gar nicht glauben. Aber genauso gaga, wie das klang, war ja auch dieser ganze Niedergang vom HSV, wo man ja auch dachte, die Geschichte ist aber zu drastisch, um sie so zu erzählen und alles genau so passiert. Das war ja noch schlimmer, dieser ganze Niedergang, der dann in der Bundesliga-Abstieg endete.

War ja auch so, dass man dachte, wo ist die versteckte Kamera? Kann man mich hier mal befreien aus der ganzen Nummer? Und im Moment fühle ich mich tatsächlich befreit, weil ich eigentlich endlich wieder HSV-Fan sein kann. Ich bin total naiv, ich gehe da hin und finde alle Spieler toll. Okay, bei Damien Downs muss ich mal drüber. Aber weiß ich nicht, die scheinen sich damit zu identifizieren und das muss ja mit dem Trainerteam zusammenhängen und mit dieser ganzen Eric Huber macht einen absolut smarten Eindruck.

Und wenn man sieht, es ist ja nicht nur alles positiv, das muss man ja, was mit Stefan Kunz war und es gibt ja auch Damien Downs oder wie auch immer es gibt ja genügend Störfaktoren, die immer wieder dazwischen kommen und es ist ja beileibe nicht alle Transfers funktionieren. Man kann sich ja fragen, warum Jatta spielt und Gorchula Schwilling nicht und wie auch immer.

Im Moment ist tatsächlich die Summe mehr als die einzelnen Teile. Das ist tatsächlich, und ein ganz wichtiges Teil ist, glaube ich, dieses Vertrauen, dass offensichtlich in Handel eine Person gesetzt wird. Deswegen ist immer mein Traum auch das, dass wir nicht den Fehler wieder machen, nach Namen einzukaufen, ob das nun Spieler sind oder neuer Vorstand oder wie auch immer, sondern dass man wirklich sich darauf besinnt, wie groß die Kraft in diesem Verein ist, wenn man einfach nach gesundem Menschenverstand und nicht wie ein totales Arschloch sich benimmt und verhältst du.

Das hat der HSV ja in den 2000 von 2008 bis 2017 vortrefflich getan. Ich wollte gerade sagen, wir könnten das ja mal vergleichen mit der Phase, als du Aufsichtsrat war. Weil das war ja so die letzte große Phase, wo der HSV auch Zuschauerrekorde hatte, wo er dann aber auch Champions League gespielt hat, als Van der Vaart und etc.

Für den HSV gespielt haben. Das war genau die Phase, in der du Aufsichtsrat warst. Gut, dass du mich aufsichtsrat warst. ansprichst. Gibt es da irgendwie einen Zusammenhang zwischen der Verpflichtung von Raphael van der Vaart und deinem Engagement als Aufsichtsrat damals? Das musste dann 2005 gewesen sein, einer deiner ersten großen Transfers, oder?

Die du als Aufsichtsrat mit Tätigkeit hast. Die ich in die Wege geleitet habe. Also es war ja tatsächlich so, ich bin ein ganz einfacher Fan gewesen, der einfach bei Mitgliederversammlungen mal seinen Konfirmationsanzug rausgeholt hat und sich dann in die Bütt gestellt hat und da waren doch zum Teil 300, 400 Leute, die dann ins TCH gekommen sind, wegen ein Knackwurst und ein Bier oder so was.

Und dann war das einfach so, dass ich von ein paar Leuten gefragt worden bin, hast du nicht Lust, irgendwie da zu kandidieren? Und dann bin ich letzten Endes... Das kann man ja auch echt so sagen. Die Rede war, glaube ich, echt ganz gut. Die anderen haben irgendeinen Bullshit geredet von irgendwie, wir müssen ja auf Augenhirn mit Bayern und so weiter.

Und alle, die damals neu reingekommen sind, waren tatsächlich Willi Schulz, der auch so ein bisschen protegiert wurde von bestimmten Medien hier in Hamburg. Und übrigens ein Megatyp, der hat mir so oft zur Seite gestanden in der Zeit. Na und Jürgen Hunke, über den könnten wir jetzt einen eigenen Podcast machen.

Und ich und Axel Formesand, das war natürlich total witzig und entsprechend war das auch ein bisschen komisch und weltfremd, da plötzlich irgendwie im Blickpunkt zu stehen. Und dann war es tatsächlich so, dass irgendwann, ich weiß gar nicht mehr, wo das war, ich glaube, wir waren irgendwie, wie hieß das, in irgendeinem Hotel wurde getagt.

Und dann sah ich unten im Foyer plötzlich Sören Lerby, Der war damals, glaube ich, Berater von Raphael van der Vaart. Ich dachte, ey, das ist doch Lörbi. Ist der nicht schon längst aus dem Alter raus, wo er Fußball... Und dann sah ich tatsächlich van der Vaart, den ich schon mal irgendwo vernommen hatte und so.

Und dann dachte ich, das kann doch nicht unser Ernst sein, dass wir den jetzt holen. Und das war tatsächlich so das erste Mal, dass ich dachte, ich muss jetzt echt ein bisschen professioneller sein, weil ich kann jetzt nicht hinrennen und ein Autogramm holen. Und das wusstest du zu dem Zeitpunkt noch gar nicht, dass der kommen soll?

Brauchte man da nicht auch vom Aufsichtsrat eine Freigabe oder lief das dann eben nicht über alle Köpfe? Doch, doch. Ich kann mich da nicht mehr so hundertprozentig darauf besinnen und so weiter. Und ich bin da bestimmt auch nicht der schlimmste Kandidat gewesen, der unprofessionell war. Also der HSV hat dann ja letzten Endes irgendwann einen Weg eingeschlagen in Richtung Zweite Liga, der folgerichtig war. Und auch das wäre wahrscheinlich eine eigene Podcast-Sendung, darüber jetzt zu philosophieren, was alles falsch gelaufen ist, so im Aufsichtsrat.

Aber ich kann mich ja entsinnen, dass ich in einer der ersten Aufsichtsratssitzungen, ohne dass ich irgendwen jetzt hier namentlich nennen will, weiß ich noch, dass ich im Grunde echt keinen großen Plan hatte. Und da drehte ich mich so um zum Kollegen und sagte, hast du das gerade verstanden, was da gesagt worden ist?

Nö. Und ich denke so, aber wieso fragst du denn nicht nach? Bei mir war das die erste, zweite Sitzung. Ich dachte, jetzt frage ich mal nach und so weiter. Aber so den Eindruck hatte ich gewonnen, dass tatsächlich da bloß nicht nachgefragt wird. Und ich bin tatsächlich eher so, dass ich das Herz auf der Zunge trage und eben auch mal nachfrage.

Und entsprechend hatte ich damals schon das Gefühl, also hier Aufsicht walten zu lassen, aber keine Ahnung zu haben, was da erzählt wird, das steht irgendwie auf zwei verschiedenen paar Blättern. Dass der Aufsichtsrat damals nicht so super professionell war, war ja auch damals immer wieder ein Thema.

Dann gab es ja auch mal, glaube ich, so Karikaturen, wie dann so ein zwölfköpfiger Bus da irgendwo an der Raststätte gehalten hat, um sich mit, keine Ahnung, wer damals Sportvorstand werden sollte. Da gab es ja auch einige Namen, zum Beispiel Matthias Sammer. Und trotzdem in dieser ganzen Phase, in der du auch auf sichs Rad war, hat der SV immer europäisch gespielt. Also irgendwie hat es trotzdem funktioniert.

Ja, wobei das auch zu kurz gedacht ist. Also es war tatsächlich so, dass das war ja die Zeit. Also danke, dass du es nochmal sagst, dass man das nochmal hier sagen konnte, so wegen mir. Auf jeden Fall natürlich nicht. Also der Punkt ist natürlich der, wir haben natürlich auch wahnsinnig Gehälter bezahlt und es wurde ja auch wahnsinnig viel umgesetzt.

Dann wurde ja auch ein Bula Roos verkauft und Van Beuthen verkauft und De Jong. Da waren ja super Transfers dabei. Nebenbei wurden natürlich dann auch Spieler wie Daniel Uboja verpflichtet oder Bubacazanogo oder wie auch immer. Also das ist, letzten Endes glaube ich, haben wir, und das ist so ähnlich, das Problem, glaube ich, dass Werder Bremen in den späteren Jahren hatte.

Wir bezahlten in den Jahren immer auf Champions-League-Niveau. Viele Dinge wurden auf Halde schon für nächste Jahre dann irgendwie finanziert. Und entsprechend irgendwann, wenn du dann eben nie Champions-League spielst und wenn du mal Champions-League spielst, dann blamierst du dich da eher mit, glaube ich, drei Punkten haben wir da, glaube ich, geholt.

Zu Hause ging Spartak Moskau, wurde noch irgendwie kurz vor Schluss gewonnen. Ja. Das kannst du dir natürlich nicht erlauben und das ist glaube ich das Problem von Werder, ohne dass ich mich jetzt groß für Werder interessiere, außer wenn das da einen Downfall gibt, aber letzten Endes, da wurde ja auch lange auf Champions League Niveau bezahlt, um nochmal in die Champions League zu kommen, aber wenn du Champions League nicht spielst mit den Einnahmen.

Dann ist die Kohle bald alle und so ähnlich war das dann ja beim HSV, das kann man ja alles an den Bilanzen ablesen irgendwie. Trotzdem hat sich der Vorstand in der Zeit ja auch im Amt gehalten. Also während deiner fünf Jahre warst du nicht auf Vorstandssuche. Das ist aktuell ja ein bisschen anders beim HSV.

Erik Huber ist momentan ein Alleinvorstand und der Aufsichtsrat versucht bis Mai die Thematik zu klären und sehr wahrscheinlich einen neuen Sportvorstand auch zu verpflichten. Der Aufsichtsrat jetzt hat sich entschlossen, eine externe Beratung hinzuzuziehen, also eine Firma. Das war damals in der zweiten Liga als Kunstverpflichtung, wurde anders.

Da hat der Aufsichtsrat auf sein Netzwerk gebaut. Jetzt hat man das dann möglicherweise auch als Schwäche akzeptiert, dass man da nicht über das größte Netzwerk verfügt und lieber externe nochmal Beratung hinzuzieht. Wie bewertest du diesen Vorgang insgesamt? Ist das dann auch eher ein professionelles Zeichen, dass man da auch eine Schwäche akzeptiert und die richtigen Schlüsse draus zieht? Oder sollte eigentlich der Aufsichtsrat so besetzt sein, dass man gar nicht erst eine externe Beratung braucht?

Denn auch die kann ja zu falschen Ergebnissen kommen, was man dann ja wiederum nicht so gut bewerten kann, wenn man schon zu der Erkenntnis kommt. Ich brauche da externe Hilfe. Also ich hoffe nicht, dass das so läuft wie bei mir damals mit Van der Vaart und mit Lerby, dass die Verantwortlichen dann irgendwo hinkommen und dann sitzt da Sören Lerby mit Van der Vaart und Van der Vaart ist neuer Vorstandsvorsitzender.

Also nein, also Spaß beiseite, das ist ... Und haben wir das nicht auch mit einer externen Agentur mal versucht, als Huub Stevens damals als Trainer irgendwie aufgehört hat, weil er irgendwie zu seiner Frau wollte und dann wurde Jürgen Klopp beobachtet, aber der hatte Löcher in den Jeans und so weiter und so fort.

Ich weiß nicht, ob es eine Firma war, aber auf jeden Fall haben wir ja externe. Es war wahnsinnig viel Zeit auf jeden Fall, um einen neuen Trainer zu finden. Letzten Endes kam dann ja Martin Juhl, der war ja nun auch erfolgreich, aber letzten Endes war die Geschichte mit Jürgen Klopp natürlich, kennt man ja.

Also deswegen, ich hätte jetzt andere Namen im Köcher und ich weiß jetzt, ich weiß nicht, ich habe das ja gerade gesagt, dass ich glaube, dass der HSV aktuell so eine interne Stärke hat, irgendwie tatsächlich auf eigene Leute zu vertrauen. Im Moment scheint das ja auch so ein bisschen zu sein, dass Klaus Koster da so ein bisschen in den Vordergrund geschoben wird und das macht er ja scheinbar auch ganz gut.

Das weiß ich nicht ich hatte immer den Eindruck, dass die Person Stefan Kunz dem HSV nicht schlecht tut weil er glaube ich für die Kabine ganz wichtig war also weniger, also nochmal es ist ja furchtbar, wenn Fußballfans irgendwie über solche Vorgänge sprechen, ich habe keine Ahnung davon, ich kann bloß einen raushauen ich hatte den Eindruck, dass er einfach wahnsinnig viel Erfahrung gesammelt hat als Spieler, als Vorstand, als Trainer und so weiter und entsprechend glaube ich der Mannschaft in dieser schwierigen Phase, als es immer mal wieder, versucht oder als es drohte Amy zu kippen und der Aufstieg in Gefahr war.

Ich glaube, da war so eine Person wie Stefan Kunz schon gut und schon wichtig und richtig, weil der eben einfach viele Erfahrungen schon vorher gesammelt hat. Aktuell finde ich, hoffe ich nicht, dass jetzt solche Leute wie Oliver Bierhoff oder sowas kommen. Also ich würde mir schon wünschen, dass da jemand kommt, der, frisch ist. René Adler gefällt mir ganz gut, wenn ich den reden höre oder ich finde auch so einen wie Christoph Kramer, der ehemalige Fußballer.

Also das Buch finde ich scheiße, das er geschrieben hat, aber bei Kuppert S und so weiter, das, was er so über Fußball sagt, mir geht das auch gar nicht um diese Namen, mir geht das bloß darum, dass ich hoffe, dass ein bisschen progressiv gedacht wird und nicht zu sehr in diese Richtung. Klar denke ich auch, ich wackele auch gleich mit dem Arsch irgendwie, wenn ich Ralf Rangnick oder sowas höre, wie auch immer, aber es würde es würde mich schon enttäuschen, wenn das dann so einer wäre, wo man denkt, ja, den kennt man und man weiß im Grunde schon, in welche Richtung das nachher funktioniert.

Das spricht ja eigentlich dafür, sich eine externe Beratung heranzuziehen, weil die dann eben vielleicht auch nochmal auf andere Namen kommt, die nicht jeder Fußballfan auf dem Schirm hat. Hängt davon ab, wer nachher denn die externe Beratung macht, wenn das da irgendwie so eine Pfeife ist, dann wie auch immer.

Aber da, nochmal, ich bin im Moment so, dass ich glaube, dass da viele Dinge richtig laufen und ich, was bleibt mir als HSV-Fan übrig. Glaube, liebe Hoffnung. So, Punkt. Also da ist Hoffnung immer doch das Größte. Die Liebe natürlich, so war das mit dem Spruch. Aber ja, ich hoffe, dass das da alles vernünftig läuft.

Die werden ja am Ende auch nur vorschlagen und nicht entscheiden. Also das musst du auf sich gerade dann ja schon noch selbst tun. In deiner Zeit, Klopp, war das noch deine Zeit, als ihr ihn abgelehnt habt? Nein, natürlich nicht. Also ich habe tatsächlich, ich habe das mal mitbekommen, also ich bin gekommen, ich bin in den Aufsichtsrat gekommen, das war gerade die Zeit, als Thomas Doll, Tiffy, Klaus Topmüller, Kumpel hat ihn ja Tiffy genannt, wie auch immer, von der Sesamstraße.

Und da ist Thomas Doll gerade gekommen und dann ging es ja alles durch die Decke so. Dann war die Saison 2004, 2005, da sind wir dann knapp am Europa gescheitert und dann 2005, 2006, dann dank Ailton dann doch nicht in die Champions League. Und dann doch noch irgendwie. Ja, aber das war ja auch ganz, das war im Grunde ja einer der ersten Sargnägel, weil du einfach viel zu spät die Saison planen konntest, dadurch, dass du gegen Villarreal, glaube ich, dann in die Quali musstest.

Das war im Grunde eine Katastrophe und dann blieben nachher wirklich ja solche Transfers wie Luboya und Sanogo hängen tatsächlich das ja genau genau und entsprechend nächstes Jahr war dann 26 27 war dann ja das Jahr wo du einfach nicht gewinnen konntest irgendwie so glaube ich 13 unentschieden und dann ich glaube in Aachen also ein 3-3 wo Bastian Reinhardt das Ding noch kurz vor Schluss eingeschädelt hat da war ich auch noch im Stadion wie auch immer und dann wurde doll, Nach dem Cottbus-Spiel, glaube ich, entlassen. Und dann war ich dabei, als die tatsächlich Felix Magath, ich glaube, der war kurz vorher bei Bayern entlassen worden.

Und da hatten sie mit Felix Magath telefoniert. Und da war so ein Moment, wo ich dachte, jetzt bist du dabei, wenn Felix Magath, wie auch immer. Damals war das schon noch so, dass ich dachte, das würde vielleicht mal ganz geil sein mit Felix Magath, dass man hier zumindest noch mal wieder versucht. Felix Magath war ja vor zwei Jahren noch mal hier heiß im Gespräch als potenzieller Nachfolger von Jonas Bolt.

Jetzt stellt sich wieder die Frage, holt man wieder, du hast es jetzt gerade gesagt, einen großen Namen oder nicht? oder holt man überhaupt jemand, würdest du sagen, man braucht jetzt auf dieser Position jemand Neues? Oder du warst ja auch auf der Mitgliederversammlung, hast jetzt Erik Huber gesehen, Klaus Koster hast du reden hören.

Würdest du sagen, der HSV ist jetzt so erstmal gut aufgestellt und jetzt lass sie zeigen, was sie können. Und wenn es nicht funktioniert, kann man immer nochmal reagieren. Ich habe den Eindruck, dass beim HSV so viel organisch gerade gewachsen ist. Ich weiß nicht, ob das jemand von außerhalb versteht, woran es tatsächlich hapert.

Natürlich ist das, man macht ja auch viele Fehler, wenn man immer im eigenen Saft schmort und wenn man sich einfach nur zu sehr auf die Schultern klopft und so weiter. Aber ich finde, der HSV auch jetzt in Sachen Sport beweist ja, dass der HSV in der Lage ist, sich auch aus sich heraus irgendwie auch neu zu entwickeln.

Also das hat ja wahrscheinlich euch genauso überrascht wie mich, dass dieser Verein nach dem Aufstieg komplett sich neu häutet und sagt, Nö, wir schmeißen alles raus, was hier in der zweiten Liga rumgekrebst ist und jetzt holen wir neue Spieler. Und wo alle ja dachten, bitte, was soll der Scheiß denn? Und jetzt scheint das ja zu funktionieren.

Deswegen, daraus könnte man jetzt ja schließen, okay, ein Neuer würde dann jetzt auch guttun, beziehungsweise man könnte aber auch daraus schließen, dass vielleicht aus dem Verein heraus auch irgendwas erwächst, was passiert. Was keiner externen Agentur bedarf oder so. Und man weiß ja grundsätzlich sowieso nie, wie das denn an verschiedenen Positionen mit Jürgen Klopp oder sowas funktioniert hätte. Das wollte ich nämlich noch zu Ende sagen.

Dann kam ja Huub Stevens und dann sollte ja Klopp kommen. Klopp habe ich dann irgendwann noch mal bei so einer Elf-Freunde-Feier getroffen auf Klo. So ein Klopp neben mir an der Pissoir und so weiter. Und ich so zu Jürgen Klopp, der nur so, Herr Klopp, ich würde sie am liebsten, der war ja gerade mit Dortmund Meister geworden und wurde geehrt.

Klopp, am liebsten würde ich sie gleich hier behalten. Und Klopp, wenn du es nicht weiter sagst, hätte ich auch kein Problem mit, aber ich bin ja noch jung. Also für alle, die das hier Verschwörungstheorien und so weiter und so fort. Also Klopp kommt irgendwann in den nächsten Jahren zum HSV. Wollte ich gerade sagen, neuer Vorstand.

Aber jetzt würde ich dich einmal darauf festnageln, auf deiner Meinung. Klaus Koster befördern, ja oder nein? Ja, Punkt. Ja, einfach nicht diesen ewigen Trieb nachgehen. Wir müssen was verändern, nur um was zu verändern. Also wie viel hat sich beim HSV schon verändert? Es verändert sich ständig irgendwas beim HSV und es hat sich so viel im Rahmen der Mannschaft verändert, dass ich glaube, dass vielleicht das Konstrukt drumherum so bleiben kann.

Auch wenn natürlich da auch nicht Gold ist, was glänzt, aber ich glaube, beim HSV war das größte Problem in den letzten Jahrzehnten, muss man ja fast sagen, dass da auch keiner Fehler machen durfte, keiner Fehler zu, machen sich traute und entsprechend ständig auf Sicherheit irgendwas gemacht worden ist und das finde ich hat Klaus Kosta bewiesen, dass er sich traut irgendwie unpopuläre Maßnahmen zu ergreifen im Kombi mit dem Trainerteam und mit Erik Huber und so weiter.

Let's go. Let's go auf Toilette oder weil du eben so einmal... Nee, nee, alles gut. Das können wir auch drin lassen. Nee, nee, alles gut. Ich kriege das noch hin. Du hast Jürgen Klopp eben noch als damals jung bezeichnet. Jetzt ist er ein bisschen älter und er arbeitet mittlerweile für RB. Also das hätte man sich damals, glaube ich, auch nicht vorstellen können.

Selbst nach seiner Liverpool-Zeit, die ja noch nicht so lange her ist, hätte man sich das eigentlich nicht vorstellen können. Aber es hat dann, glaube ich, nur ein halbes Jahr gedauert. Und dann kam die Bombe, die damals Florian Plettenberg, weiß ich noch, bei X hat platzen lassen. Mit Pfarrei und Stange meinst du? Das war die letzte Bombe.

Was hast du damals gedacht, als du das gehört hast? Und jetzt, wo du auch dann natürlich Klopp kennst. Du meinst, weil ich Klopp mal auf Klobe gegangen bin und so weiter. Ja, klar, wir sind ja Chico. Nein, das kann ich nicht. Ich habe da keine besonders unpopuläre Meinung. Ich habe da genau das gedacht, was wahrscheinlich alle gedacht haben.

So, what the fuck, was macht das? Warum machst du das? Was soll das? Ich fand dann seine Begründung oder die Motivation finde ich schon irgendwie ganz cool, so nach dem Motto, ich habe keinen Bock, Everybody's Darling zu sein. Ich mache das, was ich jetzt gerade interessant finde und wenn ihr das blöd findet, dann finde ich, ist mir das egal.

Und das muss ich ehrlich sagen, das ehrt ihn irgendwie auch, dass man so sagt, irgendwie, mein eigenes Denkmal reiße ich mal selber ein. Aber es wirkt schon komisch, oder? Wenn man ihn da auf der Tribüne sieht und dann schießt RB Leipzig ein Tor und man sieht ihn da irgendwie jubeln, so richtig. Ich habe ihn noch gar nicht jubeln gesehen bei irgendeinem. Neulich hat er gejubelt, wie als Frankfurt, glaube ich, ein Tor gemacht hat. und wurde erwischt, wie er dann den Witten applaudiert hat.

Gegen ihn hat Frankfurt da gespielt. Gegen Leipzig, ja. Ach so, tatsächlich, das ist natürlich nicht so gut. Nein, grundsätzlich muss man ja erst mal den Überblick behalten, weil bei diesem ganzen RB-Kosmos, ich weiß gar nicht, ob er überhaupt weiß, wie viele Klubs das da gibt und dies und das. Also wer da überhaupt in welchen Ländern mit den RB-Bullen ...

Für mich ist das ja auch eine Katastrophe, dass Leeds United jetzt mit RB da kooperiert. Leeds United ist ja immer so ein geiler Assi-Verein gewesen. Und ich liebe die über alles. Und das muss ich mir jetzt auch abgewöhnen irgendwie. Also von daher ... Das heißt, man hört aber schon raus, wie du insgesamt zu dem Konstrukt RB stehst.

Jetzt nicht wunderlich positiv. Nee, auch da ist es tatsächlich so, da fällt mir nichts zu ein. Ich wäre ein glücklicherer Mensch, wenn es RB nicht geben würde. Ich liebe Leipzig als Stadt. Das ist wirklich eine Megastadt, richtig toll. Kann ich nur jedem empfehlen, da mal hinzufahren. Aber RB ist wirklich für mich furchtbar.

Also all die Leute auch, das ist wie tatsächlich Montgomery Burns und Mr. Smithers und so weiter. Also so ein Stück weit wahrscheinlich, was Leute bei Kühne und Karl Gernand und so weiter immer gedacht haben über den HSV und so weiter. Also so ähnlich kommt es mir vor, wenn Metzlaff oder wie heißt der Typ, wenn sie auf da die Tribüne zeigen und so.

Es ist wirklich, es ist, ja, es ist furchtbar und ich wäre glücklicher, wenn es diesen Verein nicht gäbe. Aber ich wäre auch glücklicher, wenn es zwei, drei andere Vereine nicht gäbe, über die müssen wir jetzt aber nicht sprechen. Aber sag gerne mal so die drei Kernpunkte, warum du dieses Konstrukt RB ablehnst.

Also es gibt ja so viele Facetten, die sagen die einen Kritiker, dass es hauptsächlich ein Verein ist, der dazu dient, um Werbung für die Dose zu machen. Die anderen kritisieren natürlich auch sportliches Ungleichgewicht, was entsteht durch viel größeren finanziellen Spielraum und andere kritisieren natürlich auch diese Armee an Vereinen, die da in so einem geflochtenen Konstrukt zusammenhängt und dann die Spieler eben hin und her geschoben werden.

Sag mal so aus deiner Sicht, was spricht gegen RB? Warum willst du die nicht mehr sehen? Also alles, was du gerade gesagt hast, natürlich. Nein, aber der Hauptpunkt bei mir ist, ich bin ja nicht Fußballfan, weil ich so dieses Spiel so durchstiegen habe und Taktikanalysen mache und mich so freue, wenn irgendwelche hochgezüchteten jungen Profis super toll laufen und rennen und taktisch sich verschieben und so weiter.

Sondern für mich ist das halt einfach immer eine Art von Identität gewesen. Der HSV ist letzten Endes für mich ein Familienersatz gewesen als kleiner Junge, als meine Eltern sich gestritten haben. Für mich ist Fußball einfach immer HSV gewesen und Leute zu treffen. Und wenn ich heute Fußball gucke, gucke ich bei Toren nie darauf, wie die Spieler jubeln, sondern ich gucke immer erst in die Fankurve, wie die jubeln irgendwie. Und das ist für mich halt Fußball, diese Geschichte.

Mein Opa war schon HSV-Fan, mein Vater war HSV-Fan, ich bin HSV-Fan, mein Sohn HSV-Fan, wie auch immer. Da funktioniert das, was RB macht, eben nicht am Reißbrett etwas zu entwickeln und daraus irgendwie was Neues zu machen. Also man kann ja bestimmt darüber reden, dass der HSV viel zu viel Geld verbrannt hat in den letzten Jahrzehnten.

Wie gesagt, Karma hat gerichtet und der HSV hat das gekriegt, was er verdient hat. Auch die all die Jahre, muss ich übrigens noch mal ganz kurz an Willi Schulz denken, der mir mal sagte, Axel, wenn ein Spieler sechs Monate verletzt ist, braucht er sechs Monate, um wirft zu werden. Deswegen habe ich mich immer gefragt, wann steigen wir wieder auf?

Und ich habe mich immer gefragt, wann fing das an mit der Krise? Und da kam ich auch mindestens auf sieben Jahre. Deswegen war mir schon immer klar, das wird sieben Jahre dauern, bis wir wieder aufsteigen. Aber der Punkt ist der. Diese ganze Leidenschaft ist tatsächlich so ein Stück weit, es wird so präsentiert und man nimmt sich so das Leckerste vom Buffet und nimmt diese ganzen Scheißhaufen, die man als normaler Fan hinnimmt, muss man halt nicht. Es ist so ein bisschen so, was ich an St.

Pauli auch oft so kritisiere, dieses sich ins gemachte Nest setzen und sagen, wir nehmen uns diesen ganzen Kult und die politische Haltung und so weiter und über irgendwelche anderen Leute spotten, die sich das alles harter kämpfen mussten, was beim HSV sich auch in der Fanszene entwickelt hat und so.

Und deswegen, ich mag das nicht. Ich bin vielleicht auch einfach selber so egozentrisch, dass ich immer denke, meine Liebe ist größer für Fußball als von den Leuten, die Pauli oder RB Leipzig-Fans sind und so weiter, weil die das nicht kennen, auch wenn es da sicherlich mittlerweile Leute gibt, sowohl bei Pauli als auch bei RB, die ein bisschen jünger sind.

Man könnte halt kritisch dagegen halten natürlich bei aller Kritik an dem Konstrukt RB, dass die schon seit Jahren wirklich dann auch sehr, sehr gute Arbeit machen, was vor allem dann zum Beispiel das Scouting von Spielern angeht. Natürlich haben die da Vorteile durch ihr Netzwerk dann auch, aber ich glaube, die haben in den vergangenen Jahren sehr, sehr viele spannende Spieler in die Bundesliga geholt, weiterentwickelt, teuer verkauft.

Das alles hätte auch der HSV machen können. Klar, RB Leipzig hat auch in der dritten Liga schon für Yusuf Paulsen, sehr viel Geld bezahlt. Ja, und das Problem ist natürlich, was der Traditionsverein, das ist ja, das habe ich ja selbst im Aufsichtsrat miterlebt, was für Karpeiken da immer mitreden wollen und noch was sagen, also spätestens, dann kommen eben welche ehemaligen Spieler, die noch eine Meinung gaben, Uwe Seeler hat sich Sorgen gemacht und so weiter und so fort, das interessiert natürlich bei RB Leibniz gar nicht, das gibt es in Hoffenheim nicht, das gibt es in Wolfsburg nicht, ich meine, Wolfsburg ist natürlich auch das totale Gegenüberspiel, was die für einen Scheiß machen, also das fechtig, sagt man Fecht, Ficht, wie auch immer, das streite ich gar nicht ab.

Dass RB Leipzig in einem gewissen Rahmen gute Arbeit macht, ganz klar. Aber die haben natürlich auch das nötige Kleingeld, die haben den nötigen Background im Sinne von, dass das keine Sau interessiert. Und auch die Fanbase oder die 14 Mitglieder, die es da gibt, die werden sich im Zweifel auch nicht beschweren. Acht, glaube ich. Acht, wie auch immer.

Aber... Das ist natürlich, aber ich will es nicht drauf schieben, der HSV ist nicht, weil die Stadt so, denn das ist jetzt ja letzten Endes in Hamburg auch einfach ein großer Vorteil, dass diese Stadt so wuchtig ist und der ganze Verein so groß ist. Das kann ja im Endeffekt auch eben jetzt was Positives bewirken, wenn so ein Kahn erstmal ins Rollen kommt oder richtig irgendwie in der Fahrrinne ist, dann ist der auch kaum aufzuhalten. Es gibt ja auch dann Kritiker, die aber sagen, guckt mal selbst, was ihr da mit Kühne gemacht habt.

Also da gab es auch ein Investorenmodell und man hat sehr, sehr viel Geld in die Hand genommen und nicht ganz so gute Transfers gemacht, wie RB Leipzig das tut. Also dass da auch immer eine gewisse Doppelmoral dann mitschwingt. Ja, aber ich glaube, wenn Matischitz oder wie der da heißt von RB, wenn der die ganze Zeit wie Kühne mit seiner Frau da irgendwie am Telefon irgendwo in der Schweiz gesessen hätte und gesagt hätte, ich hätte gerne den Spieler, den müsst ihr verpflichten, dann wäre RB wahrscheinlich auch nicht so erfolgreich.

Also wenn man daran den ganzen Mythen glauben mag, dann gab es ja wirklich vor allem, die Frau von Kühne war ja wohl Van der Vaart Fan und dann musste das ja für was weiß ich wie viel Geld nochmal eine Rückholaktion sein. Wobei das auch nur die Spitze des Eisbergs war. Also letzten Endes kann man es nicht an Van der Vaart festmachen.

Und Kühne hat nur das Feld nachher beackert, das ihm vorher schön bereitet worden ist. Also letzten Endes hat der HSV das alles selbst zu verantworten, was da passiert ist. RB ist ja auch nur ein Modell. Also wenn man sich jetzt mal in die Premier League das Geschehen anschaut, was da mittlerweile an Summen unterwegs ist, wie Newcastle dann plötzlich sich mehrere Spieler für mehrere hundert Millionen kauft...

Da ist natürlich dann der deutsche Fußball, die Bundesliga noch ein bisschen was Besonderes aktuell, auch was die Fankultur angeht. Wenn du jetzt mal so ein bisschen in die Zukunft schaust, machst du dir ja Sorgen, dass sich das auch in ein paar Jahren verändern könnte, dass 50 plus 1 fällt und dann das hier Investoren einsteigen, damit man auch international wieder wettbewerbsfähiger ist.

Und vielleicht das dann auch irgendwann den HSV betrifft, dass man dann nicht mehr sagen kann, nein, wir nehmen jetzt die Millionen aus China nicht, sondern wir nehmen die jetzt. Also mir fehlt der Überblick, um das wirklich so voraussehen zu können. Aber was ich als Gefahr sehe, ist tatsächlich gerade beim HSV, dass es dann schnell wieder alles nicht reicht und nicht genug ist.

Dass tatsächlich das wieder anfängt mit, da muss doch Kühne mal für 50 Millionen den Vujkovic kaufen und jetzt müssen wir doch einen Stürmer. Wir haben doch genug Geld, wir haben doch jetzt ein paar Jahre schwarze Zahlen präsentiert. Davor habe ich ein bisschen Angst und das fand ich in den letzten Jahren halt einfach so angenehm, dass man einfach ein anderes Anspruchsdenken hatte.

Der natürlich für die zweite Liga ein großes Anspruchsdenken, aber trotzdem smarte Verpflichtungen irgendwie getätigt hat. Und letzten Endes geht es in der heutigen Fußballwelt ja oftmals auch bei den, Fans irgendwie darum, ja, den kannst du für das wieder verkaufen und wieder Verkaufswert und dies und das und so weiter.

Und ich würde mich halt einfach freuen, wenn man beim HSV eben ein Stück weit irgendwie, blöder, blödes Wort, aber halt demütig bleibt. Das ist tatsächlich so ein Unwort geworden. Wie oft ich das in den letzten zehn Jahren beim HSV gehört habe? Furchtbar. Ich finde ja auch die Meinung. Wir haben angefangen bei HSV Plus mit Ernst Orte Rieckhoff, der sagte, wir wollen jetzt wieder demütig sein. Ja, unbedingt.

Aber ich fand das auch ganz geil. Ich habe mal irgendwie einen Podcast gehört mit Carsten Friedrichs, Sänger von Liga der gewöhnlichen Gentleman und Superpunk, der mal sagte, ich bin HSV-Fan, ich bin doch nicht demütig. Fand ich auch irgendwie geil. Aber letzten Endes geht es mir ein Stück weit darum, einfach zu wissen, wo man herkommt und nicht gleich wieder faseln von.

Europapokal und wir müssen doch jetzt Geld in die Hand nehmen. Aber du hast jetzt schon mal geguckt, welcher Platz reicht oben. Nein, ich schwöre, ich habe gesagt, ich bin Drama-Queen und wer mich kennt, weiß, ich bin auch gegen Heidenheim. Also ich habe es zu Hause verfolgt und nach dem 2.0 habe ich auf Pause bei Sky gemacht und bin in den Wald gegangen.

Ich halte sowas nicht aus. Hätte ich das live gesehen, wie dieses Tor da zurückgenommen wird und doch nicht. Ich kann das alles nicht mehr. Ich habe T-Shirts zerrissen, ich habe meine Familie traumatisiert. Ich bin der Letzte, der sagt, wir müssen in Europa bekauen, wir schaffen das. Ich gucke immer nur auf Platz 16 und wie viele Punkte da der Abstand sind.

Und ganz abgesehen davon finde ich es auch nicht erstrebenswert, wenn man sieht, welche Probleme Mainz hat, welche Probleme Heidenheim bekommen hat. So eine Auswärtstour nach Zypern wird man doch schon mal noch als Fan mitnehmen. Da bin ich aber Lehrer, weißt du was? Du kannst ja als Lehrer jeden zweiten Tag im Jahr frei, aber immer dann, wenn Ferien sind.

Genau, Donnerstag oder Freitag eben nicht. Und so ist es eben tatsächlich bei mir, die geilsten Open Pokalspiele von ein paar Jahren habe ich immer verpasst. Ich musste dann eher auf die Ferien. Ich bin mit nach Porto gewesen, weil da Ferien waren und ich weiß nicht, 18 war, bin ich mit bei Gornik Sapsche gewesen. Schön, 3000 Leute da im Stadion.

Und ich 20 Stunden dahin mit so einem Bus voll 1000 Jahre Stadionknast irgendwie. Also ich habe nicht viel von Europapokal auswärts. Nach Kopenhagen schaffe ich noch gerade. Da war ich damals auch mit, ja. Aber ansonsten erst mal etablieren. Schön, soll ich es noch mal sagen, demütig? Nein, erst mal echt organisch wachsen, in Ruhe weiter wachsen.

Wir wissen, wo wir herkommen. Ja, aber bitte, bitte. Also Dinge bleiben doch richtig. Nur weil man das oft genug sagt, bleibt es doch trotzdem richtig. Da war das Wort geil übrigens wieder, ne? Geile Europa-Pokal-Fahrten. Naja, ist mir nur am Rande aufgefallen. Aber wenn man dir so reden zuhört, dann überrascht das einen vielleicht nicht, dass du auch deinen eigenen Podcast hast.

Unser täglich HSV heißt der. Der erscheint aber nicht täglich, oder? Nee, ich habe das am Anfang tatsächlich so gemacht. Ich habe 45 Tage am Stück irgendwie so gesendet, bis mich wirklich den Mund vorsichtig geredet hatte. Und eigentlich, meine Frau sagt ja immer, wenn ich um die Ecke komme, ah, da kommt Mr.

In 80 Phrasen um die Welt irgendwie so. Also ich habe eigentlich nur 80 Geschichten und die sind natürlich irgendwann auserzählt. Deswegen weiß ich im Moment gar nicht. Also ich schwächle ein bisschen. Und tatsächlich ist im Moment auch ein bisschen was zu tun, berufsmäßig. Also ich erscheine immer mal wieder. Aber jetzt, wenn die Folge so viral auch durch die Decke geht, dann werde ich natürlich sehen, dass ich schnellstmöglich eine Folge aufnehmen werde.

Das heißt, die ersten 50 Folgen hast du in den Sommerferien produziert? Nee, nee, okay. Ich glaube, nee, es fing in den Herbstferien an, wie auch immer. Also eine Zeit lang bin ich da richtig aktiv gewesen. Stimmt, ja. Aber jetzt weiß ich auch nicht, ob ich es umbenennen soll. Und unser täglicher HSV, ich fand, UTHSV war immer so nett.

Und ich habe auch so ganz schlechte KI-Songs irgendwie kreiert. Und die sind auch so gaga, dass diese drei Leute, die meinen Podcast hören, immer wieder sagen, das darfst du nicht enden, das muss genau so bleiben. Die kriegen das ja auch nicht hin bei der KI irgendwie so UTHSV, sondern die sagen UTHSV und so weiter. Es ist wirklich totaler Trash.

Also alle, die jetzt ein bisschen genervt sind von mir, sollten da niemals, niemals einschalten. Ich darf jetzt nochmal ein kleines bisschen Werbung machen für deinen Podcast. Also du nimmst selber die Folgen alleine auf und erzählst Geschichten, die du so erlebt hast beim HSV, so ein paar Anekdoten aus seiner.

Genau, ich versuche tatsächlich, mich fernzuhalten von irgendwelchen taktischen Analysen, weil ich wenig vom Fußball, ich bin zwar Fußballtrainer auch gewesen und so weiter, aber ich maße mir nicht an, dass ich es besser weiß als irgendwie ein Trainerteam, das die ganze Woche mit der Mannschaft zu tun hat.

Ich erzähle Geschichten, ich versuche so die Geburtstage des HSV so abzuklappern, so wer hat Geburtstag und meistens fällt mir dann irgendeine Geschichte zu Andi Sassen oder zu, was weiß ich, Jörn Andersen oder welchen anderen Graupen da von HSV gespielt haben, fällt einem ja doch immer wieder was ein.

Und genau, ich versuche mich so ein bisschen lang zu hangeln, natürlich am aktuellen Geschehen. Aber es gibt einfach, finde ich, so viele gute, unterhaltsame HSV-Podcasts. Also von daher, ich mache das einfach. Aber das Schöne ist, ich bin nicht mehr so eitel, dass ich denke, das muss jetzt noch irgendwie Erfolg haben und so weiter. Mal gucken, wie es weitergeht.

Mal gucken, wie es weitergeht, ist auch ein gutes Stichwort für den HSV. Also am Sonntag gegen Leipzig. Bist du im Stadion? Ja, 19.30 Uhr, beste Fußballzeit, Sonntagabend. Und Mittwochabend gleich nochmal, 20.30 Uhr dann, oder? Tag nach meinem Geburtstag, ne? Ja, es ist doch auch einfach so. Ich meine, das mag Verschwörungstheorie sein, aber Sonntagabend 1930 und dann im HSV Mittwoch das Spiel noch reinzudrücken irgendwie so, das ist ja für den Lehrer natürlich auch super Anschlusszeiten.

Am Donnerstag wird dann keine Ahnung Checker Tobi geguckt in den ersten beiden Stunden. Das wird schon klappen. Nee, alles, aber ich finde, das ist natürlich scheiße, wirklich. Also gerade, du kommst ja ganz gut von Itzehoe hin, aber es ist eben auch nicht so von wegen wie früher von Eimsbüttel da mal hin zu mit dem Fahrrad und so.

Also von daher, ich will nicht klagen, ich finde das super, die Heimspiele machen wahnsinnig viel Spaß und ja, mal gucken, weiß ich nicht, womit ist man denn zufrieden? Mit zwei Punkten aus den Spielen will man lieber einmal gewinnen, einmal verlieren, ich weiß das nicht. Ein Sieg aus den beiden Spielen.

Ein Sieg wäre super, ne? Muss die Messlatte sein. Ja, ja, es ist schon immer gut, finde ich, wenn man so gegen diese Mannschaft von oben spielt, dann hat man nämlich das Gefühl, dass man gleich sechs Punkte verloren hat, so, ne? Wenn du gegen so Konkurrenten spielst, ist das immer, glaube ich, vielleicht viel wichtiger, dass man nochmal einen Punkt holt.

Ja, all in. Ich finde, gegen RB darf man gerne gewinnen. Schauen wir mal, ob es dann klappt. Also am Sonntag 19.30 Uhr, perfekte Anschlusszeit für alle Lehrer und für alle anderen HSV-Fans. Wir werden über dieses Spiel sprechen und natürlich dann auch über das Heimspiel gegen Leverkusen, allerdings dann erst danach in der nächsten Woche.

Vielen Dank, dass du heute bei uns warst, Axel. Und an alle anderen, der Tipp hört gerne mal rein in seinen Podcast, was du da so rumlaberst. Aber ja, hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht, mit dem auch ein bisschen über alte Zeiten zu sprechen und in Erinnerungen zu schwägen. Und ja, hat großen Spaß gemacht. Ja, vielen Dank für die Einladung.

Vielen Dank auch von meiner Seite für deine Zeit. In Hamburg sagt man Tschüss und bei uns heißt das auf Wiederhören.

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