
HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk
HSV-Funktionär gibt noch nie gehörte Einblicke in wichtige Entscheidungen
Dienstag, 18. Februar 2025 · 1 h 02
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Shownotes
Als Kai Esselsgroth nach einer Stunde kurz auf die Uhr schaute, erschrak der 65-Jährige. Der HSV-Superfunktionär, der ungern als dieser betitelt werden mag, hatte beim Podcast-Gespräch in der Abendblatt-Redaktion komplett die Zeit vergessen, obwohl er am Nachmittag einen Flug nach Mallorca erwischen musste. Zuvor war der Vorsitzende des Ehrenrats, Mitglied des Beirats und lebenslanges HSV-Mitglied bei „HSV – wir müssen reden“ zu Gast, um erstmals ausführlich über seine Ämter zu sprechen und dabei einen Blick hinter die Kulissen zu werfen: Was macht eigentlich ein Ehrenrat? Ist der Beirat das neue Machtzentrum des HSV? Warum hat Neu-Aufsichtsrat Eric Bussert im Herbst 2022 der Überprüfung des Beirats nicht Stand gehalten und wurde nun dennoch auf der Hauptversammlung am Montag ins Kontrollgremium der HSV AG gewählt?
Darüber hinaus schaut Esselsgroth schon einmal auf die Mitgliederversammlung im kommenden Sommer voraus: Was gilt es bei den Präsidiumswahlen zu beachten? Welcher Antrag könnte die HSV-Gremien komplett durcheinander wirbeln? Und wie bereitet er sich auf die Moderation der Versammlung vor?
Seit 1973 ist Esselsgroth HSV-Mitglied, seit 2018 führt er durch alle Mitgliederversammlungen. Vor allem aber ist das Geburtstagskind, das an diesem Dienstag seinen 65. Geburtstag auf Mallorca feiert, durch und durch HSV-Fan – sowohl von den Zweitligamännern als auch von den Zweitligafrauen. Bei beiden Heimspielen ist er Dauergast. Über all das und noch viel mehr spricht er in der aktuellen Podcast-Ausgabe von „HSV – wir müssen reden“.
#HSV # Podcast #Hamburger Abendblatt #Kai Esselsgroth
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HSV, wir müssen reden. Der Abendblatt-Podcast rund um den Hamburger Sportverein. Was macht eigentlich ein Ehenratsvorsitzender? Ist der Beirat wirklich das Machtzentrum des HSV? Und kann ein 1-1 beim Schlusslicht Jan Regensburg möglicherweise eine Geburtstagsstimmung ein wenig auch verhageln? Über all das Wollen und Müssen wir reden, schließlich heißt auch so unser Podcast.
Und mein Name ist Kai Schiller. An meiner Seite begrüße ich zum einen Stefan Walter. Moin Stefan. Moin Kai. Und zum anderen freuen wir uns über einen echten HSVer als Gast, mit dem wir jede Menge bereden können. Er ist Ehrenratsvorsitzender, er ist Beirat, er ist der Mr. Mitgliederversammlung, hat in zahlreichen Satzungskommissionen mitgearbeitet, ist lebenslanges HSV-Mitglied und feiert in diesem Dienstag seinen 65.
Geburtstag. Herzlich willkommen, Kai S.S. Groth. Ja, vielen Dank für die Einladung. Moin. Herzlich willkommen auch von meiner Seite. Bei der Zahl 65 haben Sie gerade fast schon etwas schockiert reagiert. Freuen Sie sich gar nicht so sehr oder wie ist Ihre Stimmung aktuell? Ja, aber ab dieser Zahl guckt man glaube ich dann auch schon und wird sich seiner eigenen Endlichkeit langsam bewusst.
Und insofern fühle ich mich ja gefangen im Körper eines deutlich Jüngeren. Und diese Zahl macht mir dann immer klar, dass das gar nicht so ist. Aber solange der Körper dann das Gefühl auch noch spiegelt und ich mich so gut und fit fühle, wie ich das jetzt tue, ist das wunderbar. Die Ausrede habe ich auch schon von ein, zwei anderen Leuten gehört.
Also die ist natürlich völlig legitim, aber in einem gewissen Alter. Wir nehmen den Podcast heute am Montag auf, deswegen will ich noch nicht vorzeitig zum Geburtstag gratulieren. Das würde ja Unglück bringen, aber Sie können uns ja vielleicht schon mal verraten, wo Sie denn morgen Ihren Geburtstag feiern.
Nachdem ich hier gegangen bin und dann für morgen mein Geburtstagsgeschenk des Hamburger Abendlands mitgenommen habe, mitgenommen haben werde, ich freue mich schon. Es geht hier tatsächlich gleich nach der Aufnahme rüber zum Flughafen und dann fliege ich nach Mallorca und feiere dort morgen meinen Geburtstag.
Dann sind Sie ein bisschen weiter weg von Hamburg entfernt, aber natürlich nicht vom HSV, denen sind Sie immer sehr, sehr nah dran. Jetzt einmal nachgefragt, was das Wochenende betrifft. Da waren Sie im Einsatz und zwar als Fan. Ich gehe mal davon aus, Sie haben das Spiel des HSV gegen Jan Regensburg wahrscheinlich ganz gemütlich auf dem Sofa aus bei Sky verfolgt. Richtig?
Mittelgemütlich, voll gedruckt mit Gripostat und irgendwelchen Nasentropfen, aber selbstverständlich. Ich verpasse keins. Aber voll gedruckt war vielleicht ganz hilfreich, weil in der Tat war es jetzt nicht das schönste Spiel. Hat so ein bisschen die Vorfreude auf Mallorca und Geburtstagsfeier. War die ein bisschen getrübt durch das Spiel oder waren sie umgekehrt sogar ganz happy am Ende, dass zumindest mal noch ein Punkt rausgekommen ist?
Definitiv, definitiv Letztes. Nein, ich lasse mir die Stimmung nicht verderben. Ich gehe seit 73 ins Stadion und da können Sie sich ja vorstellen, dass ich schon das eine oder andere miterlebt habe und seit 73 eben auch das eine oder andere Auswärtsspiel bei so ganz großen Dingen, weil jetzt ist ja ärgerlich, wird jeden Hasswaffern ärgern, mal wieder gegen ganz unten, aber das ist ja so ein bisschen leider schon drin, aber das ärgert mich nicht, weil noch alles drin ist.
Und auch bei den ganz großen Sachen, wenn die mal verloren werden, das schüttel ich dann spätestens nach einem Tag ab. Das wäre ja auch doof. Also das Fan sein. Das ist ja schon ein bisschen mit drin, haben Sie gerade gesagt, zum Thema Schwäche gegen die vermeintlich kleineren Gegner. Das kann ich natürlich nicht so stehen lassen. Das darf ja eigentlich gar nicht so drin sind. Jetzt mal die Frage an den Fällen, Kai Esselskrot gerichtet.
Woran liegt das? Warum schwächelt der HSV immer wieder, gerade auswärts bei den Aufsteigern und auch gegen die vermeintlich kleineren Gegner? Warum kriegt man dieses Problem nicht in den Griff? Das Münsterspiel würde ich da vielleicht mal ausklammern, da war es zumindest eine sehr überzeugende zweite Halbzeit.
Ich glaube, das ist die Frage aller Fragen. Wenn ich die beantworten könnte, würde ich die Ernst-Happel-Gedächtnismedaille wahrscheinlich bekommen. Aber das kann ich nicht sagen. Das ist... Da kann ich nicht schlauer sein als Trainer, die es versucht haben. Ich glaube, dass jeder Einzelne versucht, das abzustellen.
Ich glaube, dass auch die Mannschaft das versucht abzustellen. Aber darauf eine Antwort zu finden, ich glaube, dann würde ich mir sofort einen Job in der AG suchen. Aber eine ganz genaue Antwort hatten Sie, seit wann Sie HSV-Fan sind, nämlich seit 1973. Wenn Sie es so ganz genau wissen, was war der Grund, warum Sie 1973 HSV-Fan wurden?
Ja, das ist eine ganz interessante Geschichte. dass es erst 1973 war, weil ich habe so eine typisch-untypische Geschichte. Ich komme eigentlich aus einer HSV-Familie. Mein Vater hat beim HSV Rugby und Eishockey gespielt. Er hat sogar nach dem Krieg die Rugby-Abteilung des HSV gegründet. Hat mich aber nie mitgenommen zum Fußball. Ich bin auch ein spätes Kind und ich habe auch kein großes Interesse am Fußball entwickelt. Ich fand das auch gar nicht groß spannend.
Und insofern, also einerseits HSV-Familie, andererseits da ein bisschen ein Fehler gewesen. Trotzdem hat er mich mal, und das war sehr prägend, auf eine ganz andere Art, statt mich mal mit zum Fußball zu nehmen im Nachhinein, wo ich betrachte, der hätte auch mal machen können, auch wenn ich kein großes Interesse vorher gezeigt habe, vielleicht hätte er das bei mir angezündet, hat er mich tatsächlich mal, also Achtung, das ist jetzt kein Gag, zu einer Mitgliederversammlung mitgenommen, weil sie noch relativ jung war.
Das erklärt jetzt einiges. Die war damals noch im Choreohaus und damals war es auch noch etwas entspannter, also nicht so mit Akkreditierung oder wir reden da über... Ich glaube, Anfang der 70er auch. Und das war eine irre Veranstaltung. Das Curiohaus war pickepacke voll. Und es ging richtig hoch her. Also tatsächlich auch wie heute.
Und es war ein brillanter Peter Krohn. Allen noch in bester Erinnerung. Wir wissen ja, was der Mann veranstalten konnte. Und das war tatsächlich... Für die jüngeren Zuhörer, die es ja auch gibt bei diesem Podcast, muss man gesagt haben, HSV-Präsident. Nicht jeder weiß das noch. HSV-Präsident, HSV-Manager. in den ganz großen Tagen.
Wir erinnern uns noch an rosa Trikots, an Spieler, die in Elefanten ins Stadion reiten, ein ganz großer PRler, ein ganz großer HSVer und auch ein ganz großer Redner. Sicherlich nicht unkontrovers, aber das war schon irre. Da war ich so als kleiner Junge und war auf dieser Mitgliederversammlung und das ist mir jetzt tatsächlich erst so wieder eingefallen, ein bisschen als ich reflektiert habe, was hier jetzt so kommen könnte.
Wer weiß, was damals passiert ist. Weil Peter Krohn hat mich schwer beeindruckt. Die ganze Veranstaltung hat mich schwer beeindruckt. Es war eine tolle Geschichte. So, fast forward. Aber ansonsten war ich bis zu meinem 13. Geburtstag nicht im Volksparkstadion. Ich bin aber Heidberger. Und das Gymnasium Heidberg, das dürfte hier bekannt sein, hat ja doch eine sehr große Nähe zum HSV.
Damals in meiner Stufe, auch später in der Abistufe, war zum Beispiel auch Thomas von Hesen und ganz viele Spieler. Wir sind ja Kooperationspartner, damals schon gewesen. Und die waren natürlich alle HSV und da hat mich dann einfach jemand aus der Klasse mal mitgenommen und deshalb weiß ich es so genau, sonst könnte ich es wahrscheinlich gar nicht rekapitulieren, das war damals mein erstes Spiel, also erster Besuch im Stadion erstes Spiel Willi-Schulz-Abschiedsspiel, Und das ist natürlich ein schönes erstes Spiel.
Volle Hütte, Weltauswahl, gute Stimmung, viele Tore. Die werden dann ja bei solchen Spielen immer auch reingelassen. Da wird ja nicht so verbissen gespielt. Und da habe ich gedacht, wie geil ist das denn? Also ich habe da im Stadion gesessen und habe gedacht, wow, das ist aber mal richtig. Das war 1973, hätte ja schon lange hingehen können, gerade mit so einem Vater.
Und dann war ab 1974 die erste Dauerkarte, Stehplatz, Westkurve. Und seitdem gehe ich hin. Ich habe einen HSV-Kumpel, mit dem gehe ich tatsächlich dann schon seit 1980 immerhin. Mit dem gehe ich immer noch. Das sind ja auch schon ein paar Tage. Also deshalb konnte ich das mit 73 gut einordnen. Wenn ich jetzt gemein wäre, dann würde ich sagen, normale Kinder wollen dann Fußballprofis werden. Sie wollten superfunktionär werden, nachdem Sie auf der ersten Mitgliederversammlung waren.
Das ist böse. Nein, das ist böse. Mein Fußballtalent hielt sich in wirklich deutlichen Grenzen. Und ich hatte eigentlich auch gar nicht so den Drang zu spielen, obwohl das auch schon wieder nicht richtig, denn nicht lange danach, also Heidberg ist ja nicht nur Kooperationspartner vom HSV gewesen, sondern überhaupt auch großes kulturelles Zentrum dieser Stadt.
Das ist ja ein Gymnasium, was vollkommen unterbewertet wird, weil damals war auch die Punk-Szene dort zu Hause. Ich weiß nicht, die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht an Slime, einer der bekanntesten Punk-Bands Deutschlands. Das Keimzelle war am Gymnasium Halbberg und mit den Jungs, mit den Punkern, hatte ich eine Freizeitmannschaft.
Und wir haben dann jeden Sonntag auf dem Krankenhausgelände eine Ochsenzoll gespielt. Da gab es so einen Rasenplatz und da haben wir uns immer getroffen und irgendwie kamen immer andere Mannschaften. Ich weiß gar nicht, wer die organisiert hat. Also wir hatten immer irgendwelche Gegner und wenn keine da waren, haben wir gegeneinander gespielt.
Da habe ich tatsächlich auch mein nicht vorhandenes Fußballtalent ausspielen dürfen. Okay, dann hat es am Ende trotzdem nicht gereicht für die Profikarriere und Sie nehmen weiterhin Platz auf den Zuschauerringen. Kai hat ja gerade eben schon gesagt, Sie sind so eine Art Superfunktionär, weil Sie eben in mehreren Gremien sitzen und eingangs nannte er auch schon die Titel, Sie sind nämlich auch Ehrenratsvorsitzender.
Vielleicht können Sie unsere Hörer einmal aufklären, weil man ja relativ wenig über den Ehrenrat hört und erfährt. Was macht eigentlich der Ehrenrat? Also erstmal vielen Dank für das Kompliment, dass man relativ wenig vom Ehrenrat hört. Das ist nämlich schon mal eine der großen Kernkompetenzen, wenn man möglichst wenig von dem hört.
Also Ehrenrat ist tatsächlich, ich sag ja immer, ein Blick in die Satzung hilft weiter. Ich weiß nicht, ob ich das jetzt runterbehen soll, ich mach das jetzt einfach mal so. Das ist erstmal erster Ansprechpartner im e.V. für alle Satzungsfragen. Die Satzung sieht vor, dass von den fünf Ehrenratsmitgliedern ein Volljurist, Schrägstrich Juristin muss und zwei sollten.
Das heißt, die Satzung sieht tatsächlich schon vor, dass juristische Kompetenz im Ehrenrat vertreten sein soll. Und das hat eben den Hintergrund, dass wir auch für die Angestellten des e.V. Erster Ansprechpartner sind bei Zweifelsfragen. Wenn mal jemand kommt und sagt, sag mal, wir haben da und da jetzt gerade eine Wahl und hat einer dummerweise leider die Frist verpasst, sich zu bewerben, ist aber ohnehin der einzige Bewerber. Kann er doch.
Sag ich, ja, ist dumm gelaufen. Nee, kann er leider nicht. Also solche Dinge halt. Das ist das eine. Eine andere wichtige Funktion ist tatsächlich Moderation, wenn es, ich wollte noch nicht mal Probleme geben, aber auch Dinge einfach mal vorzubereiten. So ähnlich wie auf der Mitgliederversammlung. Manchmal ist es ja besser, wenn sich über Dinge unterhalten wird, dass irgendjemand moderiert und irgendwie die Dinge einordnet, dass die anderen besser untereinander reden können.
Dann, das ist in der Satzung vorgesehen, aber tatsächlich gar nicht das ganz große Ding Vereinsstrafen, die kleinen Vereinsstrafen. Die größte Vereinsstrafe, also Ausschluss aus dem Verein, darf tatsächlich nur vom Präsidium verhängt werden. Da ist dann der Ehrenrat tatsächlich die Berufungsinstanz. Das heißt also, gegen den Ausschluss aus dem Verein kann sich gewirrt werden und das landet dann tatsächlich bei uns.
Wir haben die kleinen Vereinsstrafen, Verweis, Verwarnung, zeitweise Ausschluss von Vereinsstätten. Vereinsstätten. Auf zum Beispiel Stadionverbot, oder? Die Stadionverbote werden ausgesprochen von der AG. Ist der Ehrenrat nicht insofern involviert, als dass er Mitglied ist bei der, Stadionverbotskommission?
Dort sind wir immer vertreten, auf jeden Fall. Das heißt, Sie bekommen, also ich will da nochmal nachhaken, Sie bekommen das dann eben schon mit, wenn ein Stadionverbot ausgesprochen wurde und können dann auch Einspruch einlegen oder können sagen, die Begründung reicht uns nicht aus oder welche Funktion übernimmt dann der Ehrenrat?
Nein, also Also erstmal nicht für alle Stadionverbote, denn wir sind tatsächlich nur für die Mitglieder verantwortlich. Es werden ja auch Stadionverbote gegen Menschen ausgesprochen, die nicht Mitglied im Verein sind. Wir sind immer dann dabei, wenn es Mitglieder sind. Und wir sind ein Teil dieser Kommission und haben da jetzt kein super Einspruchsrecht oder super Bestimmungsrecht, sondern wir versuchen da eine sachgerechte, mit allen zusammen eine sachgerechte Lösung zu finden, die, wenn es aus dem Bereich der Fans kommt, dann ist immer ein Supportersabteilungsleitung mit dabei.
Ich habe ehrlicherweise jetzt überhaupt kein Gefühl dafür, wie oft sowas passiert. Passiert das jedes Jahr, jede Saison oder einmal in zehn Jahren oder jede zwei Wochen? Also wie ist da die Frequenz, wo man genau dieses Gremium braucht? Gott sei Dank in der letzten Zeit extrem selten. Ich war eine Zeit lang in der Stadion-Verbotskommission und kann mich entsinnen, dass wir seinerzeit vielleicht alle drei Monate mal was hatten.
Seinerzeit heißt? Ja, das ist jetzt zehn Jahre her. Das ist aber schon häufig, ne? Ja, also es kommt sehr selten vor und glücklicherweise sehr selten vor. Dann wird auch ein bisschen gesammelt. Es wird auch nicht für jedes Einzelne auch ein Fass aufgemacht. Manche bekommen wir gar nicht mit. Wenn es keine Vereinsmitglieder sind.
Passiert das eben halt rein auf der AG-Seite. Und dann ist es wohl auch so, dass wenn es andere betrifft, die auch manchmal vielleicht auch gar nicht in den Instanzen wie ich gehen. Jetzt ein aktuelles Beispiel fällt mir ein. Nach den Vorkommnissen vor dem Köln-Heimspiel, gab es da schon ein Treffen und wurde da schon drüber diskutiert oder wird da gesammelt und dann irgendwann zusammen so ein Treffen vereinbart?
Also meiner Kenntnis nach ist das gerade tatsächlich noch in der Aufarbeitung. Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob da gesicherte Erkenntnisse auch von Seiten der Polizei vorliegen. Also es ist definitiv noch. In der Findungsphase und ich habe bisher keine Kenntnis, ob da noch was kommt, weil man weiß eben nicht, wer es war. Ich weiß es nicht.
Sie haben ja schon gesagt, fünf Mitglieder, zwei Juristen, Sie sind ein Jurist, Andreas Peters ist ein Jurist, damit ist das schon mal abgedeckt. Wir sind überrepräsentiert, das wird ja auch gerne drüber gelästert. Bernd Fröse ist auch noch. Genau, haben wir drei. Jetzt treffen Sie sich unabhängig von irgendwelchen aktuellen Anlässen regelmäßig und debattieren Sie irgendwas?
Also gibt es einen Ehrenratsstammtisch, gibt es eine WhatsApp-Ehrenratgruppe? Wie kommunizieren Sie untereinander? Stammtisch klingt mir ein bisschen zu locker, auch wenn wir manchmal den Eindruck, wenn wir uns treffen, vielleicht auch nach außen hin spiegeln. Nein, wir treffen uns regelhaft mindestens einmal im Vierteljahr.
Und es gibt dann auch immer Themen. Im Stadion? Oder wie wird das? Es muss ja wahrscheinlich alles ganz genau protokolliert und so weiter werden. Protokolle gibt es. Aber das ist dann vielleicht eher der Stammtischteil. Das haben wir, als ich noch ein anderes Büro hatte, ein größeres Büro, haben wir das zehn Jahre lang bei mir im Büro gemacht.
Jetzt machen wir das sehr oft beim Kollegen Peters. Weil es eben auch zentral ist, sowohl in meinem Büro als auch seins, dann können wir uns in der Stadt treffen. Und der Kollege Wichelhausen, ich weiß gar nicht, ob ich hier große Geheimnisse erzählen darf, der bringt dann immer eine große Ladung Frikadellen mit.
Das ist dann die Verpflegung. Oha, das müssen wir wahrscheinlich rausschneiden. Okay, bezahlen wir aber selber. Okay, dann lassen wir es drin. Wenn ich mich richtig erinnere, dann wurde der Ehrenrat ja auch eingeschaltet, damals beim Präsidiumstreit zwischen Marcel Jansen und Thomas Schulz und Moritz Schäfer, seinen beiden Stellvertretern. Und ich meine auch damals bei dem Zwist um Lena Schrumm, ob sie eben im Aufsichtsrat bleiben soll oder nicht.
Wie genau sieht dann die Arbeit des Ehrenrats aus? Also welche Funktion nimmt er dann ein? Wenn ich jetzt drei Minuten zurückgehen darf, man hört ja nichts vom Ehrenrat, haben Sie vorhin gesagt. Genau aus dem Grund, das sind jetzt Details, die sind wirklich, die gehören hier nicht her. Wir können andere Dinge besprechen, wir werden gefragt und das ist ja auch gut so, wenn wir unsere Expertise einbringen können.
Aber jetzt hier solche interner zu besprechen, das wäre, glaube ich, der falsche Ort. Das verstehen wir. Das haben wir ehrlicherweise auch so erwartet, die Antwort völlig in Ordnung. Das Schöne ist ja aber, Sie haben ja nicht nur eine Funktion, Sie haben ja mehrere Funktionen. Sie sind Ehenratsvorsitzender, Sie sind Beirat.
Dann habe ich zum nächsten Thema eine provokante Frage. Nämlich, vor über zehn Jahren, als die AG gegründet worden ist. Da gab es zwei Wirtschaftsprofessoren, die in einem Qualitätsmedium, nämlich im Hamburger Abendblatt, gesagt haben, dass der Beirat das neue Machtzentrum des HSV sei. Henning Vöpel und Stefan Prigge waren das. Haben Sie recht?
Ich wünschte. Aber ich glaube nicht. Aber Spaß beiseite. Natürlich ist es so, dass die Satzung dem Beirat schon gewichtige Funktionen zubilligt. Aber als allererste steht auch beim Beirat tatsächlich Beratung des Präsidiums. Das steht auch ganz groß oben drüber. und das ist auch das, was regelmäßig passiert und wir haben auch einen super Austausch, das ist wirklich so, dass, Die Beratung des Präsidiums bedeutet nicht, dass die dann irgendwann mal alle halbe Jahr eine Frage haben, sondern wir sind im regelmäßigen Austausch.
Wir treffen uns, um mal Dinge zu besprechen. Wie sehen wir gerade das und das? Können Sie da ohne, dass es Geheimnisverrat ist, ich weiß, auch das ist Verschiebungenheit alles, aber ein Beispiel geben, was Sie da meinen? Mit welchen Themen kommt das Präsidium da vielleicht auf den Ball auch mal zu? Tatsächlich mit den vielen Schnittstellen-Themen. Wir sind ja auch als Beirat, genehmigen wir ja auch das Budget des IV.
Das heißt, das bekommen wir vorgelegt und das gucken wir uns an und dann kommen wir aber vorher zusammen. Es ist ja ein super freundschaftliches, partnerschaftliches Zusammenarbeiten. Es ist ja nicht so, dass wir irgendwann dieses Budget geschickt bekommen und dann gucken wir uns das an und dann schreiben wir eine Mail, sondern vorher setzen wir uns zusammen und die sagen, unsere mittelfristige Planung ist da und da.
Wir haben vor, einen neuen Standort zu machen, Königswitter Straße. Wir wollen noch einen weiteren Standort da und da machen. Das kostet so und so viel. Das und das sind die Gründe. Wir sehen da Expansionsmöglichkeiten. Wir sehen Möglichkeiten, dass es genutzt wird. Und das ist ja auch wichtig, dieser Austausch. Wenn wir uns einfach nur schicken würden, so ein Budget und da steht dann irgendwie ein paar hunderttausend hier, ein paar hunderttausend da und da sind neue Sportstätten, dann würden wir genau das fragen.
Aber das ist bei uns alles immer sehr partizipativ und solche Dinge besprechen wir dann. Vielleicht können Sie uns ja einmal aufklären, ähnlich wie Sie es vorhin beim Ehrenrat getan haben. Wie wird man eigentlich Beirat? Also welchen Prozess muss man da durchlaufen? Und wie oft finden dann Treffen statt? Sie haben ja gerade schon geschildert, wann Sie auch mit dem Präsidium über einzelne Themen sprechen.
Also wie viel Zeit muss ich auch mitbringen, um mich dann letztlich zu bewerben? Also die Beiräte, die fünf, die es gibt, das ist ein zusammengesetzter Prozess. Gesetzt ist einzig der, die Ehrenratsvorsitzende. Gut für Sie. Ja, ich musste ja vorhin so schmunzeln. Superfunktionär. Das ergibt sich tatsächlich nur aus der Satzung.
Also in dem Moment, wo man Ehrenratsvorsitzender ist, ist man gesetztes Mitglied im Beirat. Die beiden, äh Quatsch, die beiden, also das wird ergänzt um zwei weitere Mitglieder, die auch tatsächlich gewählt werden, nämlich einmal aus dem Bereich der Supporters und einmal aus dem Bereich der Amateure.
Die werden jeweils aus ihrem eigenen Mitgliederstamm gewählt. Das sind dann sozusagen die drei Gewählten. Der Ehrenratsvorsitzende natürlich nur über Bande, aber ist ja letztlich auch gewählt und die beiden Vertreter der Supporter und der Amateure. Und die drei wiederum ergänzen sich, wie in der Satzung heißt es, kooptieren, um zwei weitere Mitglieder.
Und zwar einmal auch wieder aus dem Bereich der Förderer Supporter und einmal wieder aus dem Bereich der Amateure. Und die Kooption heißt aber, Sie drei können zu dritt entscheiden, du, ich habe da eine gute Idee, der würde uns gut ergänzen, was haltet ihr von dem, wollen wir den nehmen? Und dann müssen Sie zu dritt entscheiden, ja, gute Idee oder Nächster. Definitiv so.
Das ist immer bei uns wie alle Dinge im Moment. Ich kann es wirklich immer nur oben drüber schreiben. Es läuft ganz prima partnerschaftlich. Allerdings hören wir, wenn wir denen, die nicht kennen, uns die natürlich an. Das ist also jetzt nicht so, dass gesagt wird, ich finde den oder die ganz toll. Und dann sagen wir auch, gut, sondern wir sprechen mit der Person.
Das muss ja auch, kann gar nicht anders sein. Und dann entscheiden wir drüber. Es gibt ja auch eine WhatsApp-Gruppe des Beirats, in der Sie sich so über die beiratsrelevanten Themen, man informiert sich ja und hört sich um, in der Sie sich so über die beiratsrelevanten Themen austauschen. Sind Sie da eher so einer der Vielschreiber oder wie nutzen Sie dieses Medium, um auch mit Ihren Beiratskollegen zu kommunizieren? Also wenn Sie jetzt versprechen, nicht wieder zu sehr danach zu hacken.
Ich bin zyklischer Vielschreiber, denn wir nutzen diese Gruppe tatsächlich auch, um parallel bei den Spielen zu texten, wenn wir sie gucken, nämlich die Auswärtsspiele. Dann bin ich leider ein Vielschreiber, ansonsten eher ein nicht so Vielschreiber. Aus zwei Gründen. Erstens halte ich mich da gerne zurück, weil ich ja auch noch einen anderen Job habe als ihren Radler und zum, ja, eigentlich deshalb.
Eigentlich hätte ich jetzt versprechen müssen, dass ich nicht nachhacke, aber wenn Sie in der Beirats-WhatsApp-Gruppe während der Spiele schreiben, möchte ich wissen, ob Sie in der Ehrenrats-WhatsApp-Gruppe auch noch schreiben. Ich schreibe während der Spiele in die Beiratsgruppe, ich schreibe während der Spiele in die Ehrenratsgruppe und ich schreibe während der Spiele auch noch in meine Fußballjungs-Tipprunde.
Und jetzt verrate ich hier ein Geheimnis und jetzt werde ich wahrscheinlich dann auch geprügelt, wenn die das hören. Oftmals mache ich dann tatsächlich einfach Copy-Paste, weil ich auch so dicke Daumen habe und sowas. Und wenn ich dann einen Kommentar abgebe, dann schicke ich den immer gleich in die anderen beiden Gruppen auch raus.
Dann hoffe ich, dass sie trotzdem noch genug vom Spiel auch mitbekommen, wenn sie parallel in so vielen WhatsApp-Gruppen dann noch aktiv sind. Absolut, das macht doch gerade den Spaß, gerade wenn man nicht im Stadion, das ist ja so ähnlich. Das ist ja dann, manchmal treffen wir uns auch, also mit meinen Fußballjungs.
Aber gerade jetzt am Wochenende, wo ich krank im Bett gelegen habe, das ist ja dann wie zusammen Heimspiel gucken. Nur, dass man eben nicht nebeneinander sitzt, aber eben so seine Kommentare und wie kann das bloß schon wieder angehen, so loswerden kann, das hat ja auch was sehr heilen und befreiendes.
Ja, eine der spannendsten Funktionen des Beirats aus meiner Sicht ist ja die Überprüfung der Aufsichtsratskandidaten. Vielleicht ohne auch da zu viele interner zu verraten, aber vielleicht können Sie einmal den Hörer auch abholen. Wie sieht so eine Prüfung aus? Also wie lange dauert das? Inwiefern setzt man sich zusammen? Läuft das über Videocall oder persönliche Eignungstreffen?
Wie läuft da so der Prozess ab? Wir machen das sehr gerne in Präsenz. Das ist ja, also wie Sie schon sagen, es ist ja richtig. Das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Deshalb gebietet das eigentlich meiner Meinung nach der Prozess, dass man tatsächlich das von Angesicht zu Angesicht macht. Andererseits ist es so, wir hatten Corona, da war das teilweise gar nicht möglich.
Und da haben wir dann eben auch gelernt, dass das eben auch anders möglich ist. Aber man sollte das vermeiden. Aber tatsächlich findet dann ein Gespräch statt, meistens in Norlerstedt, wo wir denen, diejenigen uns in netter Runde zusammensitzen. Man darf sich das ja nicht so vorstellen, das ist ja nicht so, wir sind ja nicht in einem amerikanischen Gericht, wo jetzt irgendwie zukünftige Geschworene gefragt werden, wie stehen sie dazu, dazu, dazu, da wird ja nicht irgendein Teamkatalog abgefragt, sondern man setzt sich zusammen, sagt sie sind vorgeschlagen worden, Was verbindet sie mit dem HSV, Motivation?
Man hat eigentlich ein längeres Gespräch. Tatsächlich ist das ja eine Thematik, wodurch der Beirat, auch wenn sie das nicht möchten, aber immer mal wieder medial in Erscheinung tritt, wenn man halt hört, der wurde zugestimmt oder er wurde auch abgelehnt. Gerade so eine Ablehnung stelle ich mir nicht ganz einfach vor, wenn man dem Kandidaten sagen muss, vielen Dank für deine Bewerbung, aber wir halten dich für nicht geeignet. Und wer macht das? Wie machen sie das? Tut das auch mal weh?
Solche Dinge sind, es gibt sicherlich spaßigere Dinge im Leben eines Beirats. Aber dabei sollte man ja bedenken, wenn wir sagen, sie sind nicht geeignet. Das sind ja Dinge, das ist ja keine Kopfnote über diese Person. Sondern es kann ja ganz einfach aus verschiedenen Gründen sein, dass der oder diejenige einfach nicht passt.
Und das sagt nie was über die Qualifikation der oder diejenigen aus und das vermitteln wir, glaube ich, auch mit großer Wertschätzung. Ich glaube nicht, dass da jemand schon mal rausgegangen ist und gesagt hat, was sind das denn für Blödmänner, weil wir eben versuchen auch das transparent zu machen und ich glaube, wir machen das auch in einer guten Art und Weise.
Also aber das gehört zum Beiratsleben dazu. Schöner wäre es natürlich, wenn man das nicht machen müsste, aber Augen auf beim Ehrenamt. Einer, der diese Theorie ja bestätigen würde, ist Erik Bussert. Auch der ist ja schon mal abgelehnt worden vom Beirat. Im Herbst 2022 war das. Der würde trotzdem die Beiratsmitglieder nicht als Blödmänner bezeichnen, so wie sie es gerade formuliert hatten.
Damals gab es Bedenken im Beirat, gerade bezüglich eines möglichen Interessenkonflikts, dass Herr Bussert, der ja auch Vorstand bei Hauptsponsor und Anteilseigner Hansemerko ist, eben dann auch in seiner Funktion als Aufsichtsrat Einblicke und Verträge hätte, die ihm dann eben möglicherweise für seine Funktion als Vorstand der Hansemerko helfen könnten oder bevorteilen könnten gegenüber Mitbewerbern.
Und deswegen gab es damals eben Bedenken. An für sich hat sich ja inhaltlich gar nichts verändert in diesen zweieinhalb Jahren knapp, Trotzdem fiel das Urteil jetzt anders aus. Erik Bussert hat die Zustimmung des Beirats bekommen, wird auch heute auf der Hauptversammlung dann eben als neuer Aufsichtsrat ernannt, als Nachfolger von Ralf Hartmann, der ausscheidet.
Können Sie uns einmal erklären, wie es denn da innerhalb des Beirats auch zu dem Sinneswandel kam, warum Erik Bussert jetzt zweieinhalb Jahre später geeignet ist und es vor zweieinhalb Jahren noch nicht war? War die Hauptversammlung heute schon? Ich weiß das gar nicht. Ob das, was Sie gerade gesagt haben, alles schon passiert? Zum Zeitpunkt der Ausstrahlung, ja.
Ich glaube noch nicht. Ich weiß noch nicht, was da passiert, weil die glaube ich noch kommen wird. Ja und das andere ist definitiv wirklich, Sie haben ja ganz viel Erklärung mitgebracht, warum das damals so und heute so ausgefallen sein soll. Ob das wirklich so ist oder nicht, kann ich ja gar nicht sagen.
Weil das sind ja definitiv Dinge, die wir untereinander besprechen. Das ist jetzt tatsächlich mal genau die Stelle, wo ich sagen muss, das gehört in den Beirat. Verstehen wir total. Erlauben Sie mir eine Nachfrage. Es gab jetzt in der vergangenen Woche durchaus aus der, wie es so schön heißt, aus der aktiven Fanszene genau an dieser Personalie ein wenig Kritik.
Es wurden transparent am Stadion aufgehangen, es gab einen offenen Brief, der ist Nordtribünen e.V. Nimmt man das als Beirat sich dann zu Herzen und reflektiert das Ganze oder sagt man, naja, Kritik gehört zum Geschäft dazu und wir haben das ja alles aus gutem, mit bestem Gewissen unseren Job erledigt.
Kritik gehört zum Job sicherlich dazu. Zu Herzen, weiß ich nicht, zu Herzen würde ich mir das nicht nehmen, aber ich nehme es zur Kenntnis und reflektiere das, was da gesagt wird. Also wenn einfach nur ein Banner aufgehängt wird, weiß ich ja nicht, was der Gedanke dahinter ist. Wenn das weiter ausgeführt wird, wie auf irgendwelchen Veröffentlichungen, dann kann ich das reflektieren, dann kann ich mir das angucken, mich vielleicht auch noch hinterfragen.
Nur auf so einem Banner weiß ich nicht, warum wird das jetzt gesagt. Aber ich bin definitiv jemand, der auch im Nachhinein seine Entscheidung reflektiert, überlegt, ob das richtig war und wenn so eine Kritik kommt, dann gehe ich genau damit um. Aber zu Herzen ist glaube ich etwas anderes. Setzt man sich da auch nochmal mit den Absendern der Kritik zusammen?
Also es gab ja dieses relativ ausführliche und aus meiner Sicht auch eloquent geschriebene Schreiben von Nordtribüne e.V., in der dann eben auch die Kritik konstruktiv an der Entscheidung pro Erik Bussardt geäußert wurde. Und das wäre dann, glaube ich, Aufgabe des Beiratsvorsitzenden, ob der sich entscheidet, da in ein Gespräch zu gehen. Das kann ich jetzt nicht sagen.
Abgesehen davon ist es aber so, dass wir Funktionsträger insgesamt trotzdem auch immer versuchen, in alle Bereiche des Vereins hineinzuhorchen. Also damit eben auch in den Bereich Nordtribüne, was da ist, um Stimmung aufzunehmen, um Meinung aufzunehmen, nicht um Meinung gemacht zu bekommen, aber wie bei allen anderen Mitgliedern und Interessierten am HSV nehmen wir das natürlich auf und sind auch im Dialog.
Wir verstehen, dass wir nicht interner über die Beiratsarbeit und den Kandidaten vor allen Dingen verraten dürfen. Deswegen würde ich das Thema an dieser Stelle sozusagen abhaken, aber thematisch bei der Hauptversammlung bleiben, die ja heute ist. Auf dieser wird formell dann der Wechsel von der AG in die KGAA beschlossen.
Die wurde ja schon bereits in einem Notartermin im vergangenen Sommer, glaube ich, bestätigt. Warum hat das jetzt so lange gedauert? Das ist also, keine Ahnung, sieben Monate oder was auch immer, bis die dann auch laut Hauptversammlung dann offiziell wurde. Da kann ich nur mutmaßen. Also Auskunft geben kann da vielleicht unser Präsident und Vizepräsident.
Aber da sind ja auch nach dem ersten notariellen Akt Dinge, glaube ich, vorzubereiten. Auch, glaube ich, nochmal zu überprüfen, das ist ja schon ein nicht unerheblicher Schritt für unseren Verein, der da passiert. Und ich glaube, da ist doppelt hingeguckt und gut vorbereitet wahrscheinlich das Mittel der Wahl.
Deshalb kann ich nur mutmaßen, dass es deshalb so lange gedauert hat. Also ich finde es noch nicht mal so lange, ehrlich gesagt. Das ist ja schon ein großer Schritt und der will wohl vorbereitet sein. Zumindest klappte der Termin gerade so noch vor Fristende, denn am 28.02. Bis dahin musste man diesen Termin über die Bühne bringen. Das ist jetzt allerdings auch gelungen.
Sie haben ja gerade auch schon geschildert, dass Sie sich natürlich auch regelmäßig mit dem Präsidium austauschen. Das Präsidium hat diesen Schritt ja lange vorbereitet, also den Rechtsformwechsel. Sie kennen also auch die Argumente der Befürworter. Sind Sie denn überzeugt davon, so von den Argumenten, die Sie jetzt immer so gehört haben, dass das auch der richtige Schritt ist, um die Zukunft, eine erfolgreiche Zukunft des HSV zu ebnen?
Ich habe den Prozess ja mitbekommen während der ganzen Vorbereitung. Ich bin ja abgeholt worden, wie die anderen Mitglieder auch. Deshalb muss ich sagen, ich bin ja in vielen Satzungsgruppen qua Amt. Der Ehrenrat ist in allen Satzungsgruppen vertreten. In der Satzungsgruppe war ich nicht. Also die Details habe ich nicht.
Ich fand übrigens, muss ich einfach mal sagen, ich habe ja gerade gesagt, dass das ein sehr gravierender Prozess ist. Ich finde, das war ein Musterbeispiel für Partizipation, wie es da gelaufen ist. Also kann ich einfach nur sagen, wie dort die Kommunikation innerhalb des Vereins war. Erstmal innerhalb der Gremien, die abzuholen, mit denen das zu diskutieren.
Dann nach Abstimmung intern in die Vereinsöffentlichkeit zu gehen, Informationsveranstaltungen zu haben, zweimal im Haus des Sports zu sein. Webseiten dazu zu erstellen, war für mich ein Musterbeispiel, wie es gut laufen kann, wenn Dinge im Verein entschieden werden sollen. Also für mich war es ein Musterbeispiel von Partizipation und am Ende haben dann die Mitglieder gesagt, ja, wir wollen diesen Rechtsformwechsel oder wir tragen den mit.
Ob das jetzt Auswirkungen hat, weil sie sagen, eine Zukunft, Also das stellt uns unserer Meinung nach rechtlich besser auf, gibt uns Möglichkeiten, aber wie immer im Leben, was draus gemacht wird, ist eine andere Sache. Aber das Mitglied, das einfache Mitglied, Kasselsgut sagt, richtige Entscheidung, Punkt. Ich habe die mitgetragen, absolut.
Der Rechtsformwechsel ist ja auch auf der Mitgliederversammlung des HSV in die Wege geleitet worden durch das Votum der Mitglieder. Sie leiten diese Versammlung ja schon seit Jahren, sind da ein alter Hase, spätestens seit Sie als Kind dann auch schon auf einer Versammlung waren, wissen Sie die Veranstaltung auch zu schätzen.
Verspüren Sie schon eine gewisse Vorfreude für die anstehende Versammlung im Sommer, die zwar noch nicht terminiert ist, aber ja in jedem Fall stattfinden wird? Ja und nein. Es ist immer so. Also mittlerweile glaube ich tatsächlich mehr Vorfreude. Also die ersten Male, ich würde mal sagen die ersten zwei bis drei Male, gerade beim ersten Mal, meine erste Leitung der Sitzung, nee das war ja noch nicht mal Leitung, sondern das ist ja erst später gekommen.
Das war ja, früher war es ja so, mein Vorgänger Andreas Peters und dann auch ich haben dann unsere Kernaufgaben, nämlich die Wahlen innerhalb der Mitgliederversammlung und die, was haben wir denn noch? Ja, also eigentlich tatsächlich unsere Kernaufgaben, dass später die Versammlungsleitung, kann ich ja gleich was zu sagen, dazu gekommen ist, hatte einen anderen Grund.
Aber ich musste einmal relativ kurzfristig Andreas Peters vertreten, der damals Ehrenratsvorsitzender war und nicht ich. Und da habe ich mir ins Hemd gemacht. Also es war ganz, ganz schlimm. Vertreten, weil er krank war, oder? Ja, weil er nicht konnte. Das war 2017. Und das war ganz schrecklich. Das war wirklich ganz schrecklich. Also da habe ich mir wirklich ins Hemd gemacht, weil das sind auch große Fußstapfen.
Der hat das ja jahrelang gemacht und ist ja der, Sie kennen ihn ja auch, der Inbegriff der Ruhe und Seriosität da oben und qua seines Blicks hat er das alles ja sehr im Griff. Das hat Sie für mich aber auch. Das sage ich jetzt gar nicht, weil Sie hier sitzen und auch nicht, um mich einzuschleimen, sondern das meine ich ernst.
Also ich habe immer das Gefühl, dass Sie da wirklich den ganzen Saal im Griff haben, egal wie viele Mitglieder anwesend sind. Vielen Dank. Wie gesagt, die ersten zwei, drei Male, vielleicht habe ich es mir nicht anmerken lassen. Also so war es schon nicht ohne, aber dann natürlich mit wachsender Zahl der Mitgliederversammlung.
Ich bringe ja auch einen anderen Ton rein. Ich wollte gerade sagen, so eine kleine humoristische Note, die habe ich jetzt schon erkannt seit 2017. Also, wie gesagt, große Fußstapf. Andererseits ist es so, jeder ist ja anders. Ich bin so. Also ich bin da auch schon an der einen oder anderen Stelle, weil ich eben so bin, wie ich bin, mal ins Fettnäpfchen getreten auf einer MV.
Das kann dann auch mal passieren. Aber ich glaube insgesamt, das Feedback, was ich bekomme, ist, dass ich versuche, da ein bisschen Lockerheit reinzubringen, ist gar nicht schlecht und ehrlich gesagt, weiß ich jetzt nicht, ob ich vielleicht ein Trade Secret überhaupt verraten soll, das ist ja manchmal auch gar nicht schlecht.
Denn es ist ja so, manchmal kochen dann die Emotionen hoch und wir kennen das ja, wenn gewisse Dinge anstehen, dann kann man vielleicht auch mal mit einer lockeren Bemerkung oder vielleicht mit einem Spruch das Ganze brechen und mal ein bisschen wieder runterkochen. Denn, ich will das jetzt auch nicht überhöhen, aber ehrlich gesagt, das ist ein Brett, das ist nicht so ohne.
Das Präsidium geht mal rauf und runter bei dieser Mitgliederversammlung. Der eine geht von der Bühne rauf und runter. Der Einzige, der da oben sieben, acht, neun Stunden teilweise ja sitzt, bin ich. So zwischendurch kann ich mal, wenn Präsidiumsberichte sind, hinten Kaffee trinken oder so. Aber das ist ein Brett, weil so locker das auch ist.
Man muss ja aufpassen, dass da nicht gerade an der entscheidenden Stelle mal ein Formfehler gemacht wird. Denn es gibt auch Menschen, die darauf achten. Also insofern, das ist nicht so ganz ohne und es hilft mir dann auch, wenn ich mal einen lockeren Spruch bringe, auch mich mal oben wieder zu entspannen.
Ich glaube, es hilft auch den anwesenden Mitgliedern bei acht Stunden wenigstens zwei, dreimal ein kleines Lächeln von den Lippen dann eben absetzen zu können. Vielleicht können Sie uns einmal mitnehmen, wie bereiten Sie sich eigentlich auf die Veranstaltung vor? Also Sie haben es ja gerade schon erwähnt, das sagen wir auch nicht so salopp daher, sondern die Veranstaltung geht ja wirklich sieben bis neun Stunden im Schnitt.
Da braucht man ja auch eine Tiefe an Wissen. Ja, also Satzungskenntnis ist da von Vorteil. Die Tiefe von Wissen trifft dann tatsächlich auch auf ein bisschen die Routine und es ist auch definitiv Teamarbeit. Ich kann mich darauf verlassen. Rechts von mir meistens in den Kulissen sitzt mein Kollege Freese vom Ehrenrad, der mir sensationell den Rücken frei hält mit so Dingen.
Der kümmert sich um die Technik, dass die Abstimmung, wir haben ja dieses elektronische Abstimmungsgerät, dass das alles läuft. Der gibt mir Zeichen hoch und runter, läuft noch nicht, läuft. Der teilt mir dann alles mit, der gibt mir die Zettel, der spielt auch die Ergebnisse ein. Also es ist definitiv Teamarbeit.
Wenn ich nach vorne gucke, sitzen da meine anderen Kolleginnen. Und wenn mal was sein sollte, gibt es dann auch mal einen Blick. Dann weiß ich, oh, irgendwas ist vielleicht im Argen. Also das ist erstmal so, es ist Teamarbeit. Ich bin da oben, oben sitze ich alleine, aber ich weiß vor und rechts von mir sind Menschen, die mir helfen.
Vorbereitung der Mitgliederversammlung ist auch Teamarbeit. Das Hauptamt des e.V. Leistet da eine wahnsinnige Arbeit, weil das fängt ja schon an, also es stellt sich wahrscheinlich das normale Mitglied gar nicht, da bin ich noch nicht involviert, aber ein knappes Jahr vor der Mitgliederversammlung wird ja schon überlegt, wo findet die eigentlich statt.
Das ist jetzt eher, vielleicht, das klingt trivial, das ist aber so, wenn wir eine Präsidiumswahl haben, dann wird geschätzt, kommen dadurch vielleicht viel mehr Mitglieder. Das Schlimmste, was passieren kann ist, dass ein zu kleiner Saal gebucht wird. Und immer, das zeigt die Erfahrung, und das ist ja mein großer Kummer, Sie sind ja immer bei den Mitgliederversammlungen dabei und was ist mein Standardspruch am Ende?
Schön, dass Sie alle da wart, aber wenn ja beim nächsten Mal jeder von euch einen mitbringt, dann sind wir nächstes Mal doppelt so viele. So ist ja immer mein Standardspruch. Wenn das dann wirklich doppelt so viele dann sind und irgendwann tatsächlich mal jemand auf mich gehört hätte und wir haben nur CCH Saal 2 und der läuft über, dann haben wir natürlich den GAU.
Das heißt, das ist schon mal der erste Gedanke. Wo findet es statt? Ist es eine in Anführungsstrichen kleine Versammlung, wo gar nichts groß passiert? Ein paar Ehrungen, aber keine Wahlen anstehen? Dann wissen wir ja leider, das werden nicht so viele. Das kann man besser einschätzen. Aber bei den großen Versammlungen, ich erinnere noch, wir sind mal in dieses schrecklich, ich weiß nicht, ob sie da auch waren, die schrecklichste Veranstaltung meiner Meinung nach, den wir je hatten, dieses komische Zelt da draußen.
Bernd Hoffmann und jetzt Mayer war die Wahl, ne? Ja, also fürchterlicher Veranstaltungsort, aber der wurde gewählt, weil im Vorhinein gesagt wurde, um Gottes Willen, da kommen 8000 Menschen und wir mussten plötzlich expandieren. Also es geht ein Jahr vorher los schon vom Hauptamt. Und dann ist es tatsächlich so, dass wir ab schon drei Monate vorher, ich mich mit dem Hauptamt zusammensetze, dann ist es, haben wir eigene Anträge, also aus dem Bereich Präsidium, aus dem Bereich Verein, gehen wir die durch, wie werden die kommuniziert, wie werden die formuliert.
Ist mit Anträgen zu rechnen, jetzt zukünftig, also jetzt für die nächste zum Beispiel Präsidiumswahl, wie ist das, wie ist das einzutakten und dann wird der sogenannte Ablaufplan geschrieben und das ist ungemein wichtig, das ist immer das Ding, wenn ich da oben sitze, das ist so ein dicker Ordner, und da sind eben die Formalien drin.
Mittlerweile habe ich die gut drauf, also den ersten Teil am Anfang, wie gesagt, wo ich noch aufpassen musste, mich nicht zu vertun. Mittlerweile kann ich den Teil nicht. Also die Mitgliederversammlung ist Paragraf 17 Absatz b nicht öffentlich. Die Mitglieder können aber bestimmen, dass Gäste zugelassen werden.
Das gilt auch für die Presse, das Fernsehen und den Funk. Ich möchte jetzt darüber abstimmen. Das kann ich mittlerweile. Früher musste ich das reingucken, früher musste ich das ablesen. Mittlerweile kann ich das im Schlaf. Andere Dinge natürlich nicht. Also dieser Ablaufplan ist ungemein wichtig, weil da steht immer drin, was an welcher Stelle kommt. Und schrecklich ist immer, wenn es Geschäftsausendungsanträge gibt, die Tagesordnung zu ändern und vor- und nachzuziehen.
Dann geht das hektische Sortieren los, um die Souveränität zu behalten. Aber drei Monate vorher, dann ein Monat vorher wissen wir ja, welche Anträge das sind, welche auf dem Tisch liegen. Dann gucken wir, müssen mit den Menschen auch sprechen, weil manchmal gar nicht klar ist, was die damit meinen oder was eigentlich gewollt ist.
Ist, also mit den Antragsstellen entsprechend, dann wird dieser Ablaufplan entsprechend verändert und dann hin bis zu einen Tag vorher. Und Ortstermin, Tonprobe, wie sieht das hier aus, wo ist der Präsenzbereich, das muss ich mir alles angucken, also wo ist Tonübertragung. Das sind so blöde Formalien, die müssen einfach sein, dass ich sagen kann, da und da hört ihr, abstimmen könnt ihr nur hier.
Und eben auch das Testen unserer elektronischen Abstimmungsgeräte, die uns ja manchmal nicht im Stich gelassen haben, aber die manchmal ja gehangen haben. Also dass wir eine Technikprobe machen, um sicher zu sein, dass das am nächsten Tag gut funzt. Sie haben gesagt, es geht oft oder normalerweise schon ein Jahr vorher los bei den ersten Vorüberlegungen.
Jetzt wissen Sie ja, dass die nächste im Sommer eine Abstimmung werden wird über das Präsidium. Das heißt, wahrscheinlich mehr Mitglieder werden kommen. Ist schon klar eigentlich, wo die stattfindet? Im CCH wieder, vielleicht sogar im Stadion, weil Sommer? Das könnte ich mir gut vorstellen. Also es steht noch nicht fest, mit anderen Worten?
Es sind noch alle Sachen in der Verlosung, aber ich glaube, also da Sommer ist, könnte ich mir vorstellen, dass man vielleicht auch den Sommer nutzt für so eine Veranstaltung. Wollen wir mal im Sinne der Demokratie hoffen, dass zahlreiche Mitglieder dann auch erscheinen, um vor allem dann auch über das künftige Präsidium abzustimmen.
Jetzt ist ja noch unklar, ob das aktuelle Präsidium um Marcel Jansen, Michael Papenfuß und Bernd Wehmeier noch einmal antritt. Was allerdings klar ist, das sollten sie sich dafür entscheiden oder selbst einer der drei, dann müsste der Beirat sie nochmal neu prüfen und ihre Eignung dann letztlich auch feststellen. Warum ist das eigentlich so?
Warum muss der Beirat, ganz losgelöst von diesen drei Personen, warum muss der Beirat auch die amtierenden Präsidiumsmitglieder, wenn sie neu antreten, neu prüfen, obwohl die Prüfung ja schon einmal stattgefunden hat, nämlich vor der ersten Wahl? Ja, ich würde mal sagen, wenn, also jetzt nicht auch mal losgelöst von der Person, ich nehme jetzt noch das Beispiel, ich beim letzten Mal Olaf Scholz gewählt hätte und ich will den jetzt wieder wählen, dann geht der oder nicht wieder wählen, geht er bei mir ja auch nochmal in die Prüfung.
Da überlege ich mir, war das jetzt eigentlich eine gute Entscheidung? Wie gesagt, losgelöst, das hätte jetzt auch jede andere Person sein können und so ähnlich ist das auch. Also es kann ja durchaus sein oder auch nicht, wenn alles glatt gelaufen ist, aber tatsächlich ist es so, nach einer Zeit von vier Jahren kann man tatsächlich nochmal reflektieren, ist das, was ich beim letzten Mal gedacht habe über diese Person und warum ich gesagt habe, überhaupt kein Problem?
Und immer noch valide. Und nochmal losgelöst von Namen. Gab es schon erste Beiratsgespräche mit möglichen Kandidaten, die noch nicht offentlich geworden sind? Oder das fängt erst viel, viel später an? Nein, der Aufruf ist ja jetzt gerade erst Freitag, glaube ich, rausgegangen. Nein, es gab noch keine Gespräche. Wir werden natürlich dranbleiben und genau verfolgen, wer sich dann auch zur Wahl stellt.
Vielleicht können Sie uns einmal schon mal mitnehmen, welche weiteren spannenden Punkte denn auf der Mitgliederversammlung besprochen werden, damit auch ganz viele Mitglieder anwesend sind und dann auch sich das Ganze angucken. Wird es zum Beispiel möglicherweise nochmal eine neue Debatte über weitere Anteilseigner beim HSV geben?
Also wird es da nochmal eine neue, eine wiederholende Abstimmung geben? Das entscheidet das Präsidium, das entscheide nicht ich, das kann ich, weiß ich nicht, kann ich nicht sagen, ob das kommt. Steht also noch nicht fest. Ein Punkt, der meine ich auch noch nicht feststeht, aber vielleicht können Sie uns da auch einmal in den Prozess mit reinholen, ist ja der Punkt Genderparität, die angestrebt wird im HSV e.V., sprich gleiches Verhältnis an Frauen und Männern und diversen Menschen möglicherweise auch.
Sie sind da, meine ich, Mitglied in der Arbeitsgruppe. Steht das jetzt schon zur Wahl und welche Gremien werden da überhaupt betroffen? Inwiefern soll das in die Satzung eingearbeitet werden? Für welche Bereiche soll das dann gelten? Das beantworte ich gleich. Darf ich einmal ganz kurz vor die Klammer ziehen, weil Sie sagen, welche spannenden Themen gibt es noch?
Ich möchte das für die Menschen, die diesen Podcast hören, HSV-Mitglieder sind. Spannend ist diese ganze Veranstaltung. Da werden Menschen geehrt, da werden Sportler geehrt mit Preisen, da gibt es den Wanderpokal, da gibt es einzelne Auszeichnungen, da gibt es Vereinsauszeichnungen, da findet das Vereinsleben statt.
Und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ich aus diesem Podcast irgendwie ein paar hundert, möglichst vielleicht ein paar tausend Leute motivieren könnte, dahin zu kommen. Also spannend ist das immer, denn da ist einmal im Jahr trifft sich da der HSV und stellt auch auf die Bühne Leute, die Tolles geleistet haben, sowohl im Ehrenamt als auch sportlich. Ich meine, wir haben hier den schnellsten deutschen 100-Meter-Läufer zum Beispiel gehabt.
Solche Geschichten, die unsere Frauen performen gerade sensationell. Und ich kann nur sagen, es ist immer spannend. So diesmal, so das gesagt habend. Diesmal ist es besonders spannend. Präsidiums war es immer spannend. Die haben wir ja nur alle vier Jahre nur. Das ist definitiv. Deshalb müssen noch mal mehr kommen.
Und jetzt meine Herzensthemen haben Sie gerade angesprochen. Ich war in dieser Satzungsgruppe und das ist durchaus wirklich ein Herzensanliegen von mir. Sie haben das interessanterweise, das finde ich auch sehr gut. Nicht simpel Frauenquote genannt, genau das ist es nämlich nicht. Wir wollen sozusagen die Diversität unserer Mitglieder abbilden, auch in den Gremien und möchten mit der Satzung eine Hilfe geben, dass das zukünftig so sein kann.
Und das betrifft tatsächlich alle. Das betrifft alle Gremien. Das heißt vom Präsidium über die AL, über den Ehrenrat, über die Amateure und Senioren. Ich hoffe, ich habe jetzt keinen Beirat. Das betrifft sozusagen alle Gremien, dass die divers besetzt sind. Entschuldigung, das ist ein Antrag, über den er abgestimmt wird.
Das ist ein Antrag, über den er abgestimmt wird. Das ist innerhalb des Vereins vorbereitet worden, in dieser Satzungsgruppe, an der ich auch mitbeteiligt war. Das ist in alle Gremien getragen worden. Das hat die eine oder andere Ehrenrunde gedreht, wie das aber immer bei, also ich kenne keinen Satzungsvorstoß, der irgendwie einfach so durchgegangen ist, aber das ist ja auch das Tolle daran.
Also da kommt ein Feedback, um dann noch ein bisschen zu feiern. Ich glaube, jetzt ist er noch besser geworden, als er ursprünglich mal war. Als ihn wir uns überlegt hatten. Das ist ein Antrag, der unterstützt von allen Gremien dann vorgetragen wird und hoffentlich die Zustimmung der Mitglieder bekommt.
Ich erinnere, dass vor zehn Minuten, vor einer Viertelstunde gesagt hat, es wird auch wieder natürlich ein Prozess stattfinden, dass so eine Sache vorher nochmal kommuniziert wird. Es wird, ohne ein großes Geheimnis zu verraten, auch noch eine Veranstaltung stattfinden, wo sich jeder darüber auch nochmal informieren kann.
Damit das eben nicht einfach auf der Versammlung selbst dahin geknallt wird. Das ist unser Antrag, guckt euch das mal an. Sondern wie immer geben wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit, sich gut zu informieren vorher. Ja, sehr spannendes Thema auf jeden Fall. Und damit der Antrag durchgeht, braucht es eine Satzungsänderung und damit auch eine Dreiviertelmehrheit auf der Mitgliederversammlung.
Genau, war ich mir jetzt nicht hundertprozentig sicher, aber Sie bestätigen es schon. Sagen wir mal, die Mitglieder bestätigen den Antrag am Ende und sagen, ja, das ist das, wie wir uns den HSV in Zukunft vorstellen. Wann käme es denn dann zur Umsetzung? Ich frage auch deshalb, weil die ganzen Gremien, die sie gerade aufgezählt haben, die haben ja noch deutlich Nachholbedarf in Sachen Genderparität.
Ja, deshalb geben wir eine Hilfestellung. Das zählt dann sozusagen ab der nächsten Wahl, wenn es dann angenommen wird, nach der Mitgliederversammlung. Oder streng genommen dann, wenn die neue Satzung, aber das ist Technik, eingetragen ist. Um jetzt zum Beispiel des Präsidiums, das ist die spannendste Wahl, bei der kommenden Mitgliederversammlung zu bleiben, heißt, da trifft das erst in vier Jahren zu.
Das würde bedeuten, in vier Jahren bräuchte es da eine Priorität. Richtig. Aber vielleicht gibt es ja Menschen, die sich für so einen Job bewerben, die in den Verein reinhören und die sagen, Mensch, was passiert da? Vielleicht warte ich gar keine vier Jahre. Ja, spannend. Aber Stefan hat schon angesprochen, wir reden hier über viele verschiedene Gremien und in vielen verschiedenen Gremien gäbe es da einen Nachholbedarf.
Und ich glaube, das auch sagen zu können, das wäre an der Zeit, dass es da vielleicht kleine Änderungen gibt. Absolut, absolut. Interessanterweise bei den Senioren ist das schon ganz lange so, möchte ich nur mal sagen. Da waren zwei von fünf Frauen. Stichwort Diversität. Das letzte Mal, dass wir beide zusammen saßen, ist ein knappes Jahr her, würde ich sagen.
Da ging es darum, dass an, ich glaube wir haben ein paar Tage bevor es einen Tag gab, wo sich mehrere Fußballer in einem sogenannten Gruppen-Outing outen wollten, zu dem es dann aber gar nicht kam. Ich glaube, Sie waren damals ein bisschen enttäuscht darüber, dass es dazu nicht gekommen ist. Jetzt ein Jahr später oder ein knappes Jahr später. Wie ist der Stand und würden Sie sich erhoffen, dass es nochmal einen zweiten Anlauf da geben wird?
Wenn Sie sich erinnern, also enttäuscht wäre ich, glaube ich, gewesen, wenn ich es anders erwartet hätte. Ich weiß nicht, wenn Sie sich an unser Treffen erinnern, war ich sehr skeptisch und habe gesagt, das war nichts. So, das war auch nichts. Das ist nichts geworden. Und insofern war ich nicht enttäuscht, sondern ich war ehrlich gesagt böse.
Denn ich halte das Thema für, das ist eine weitere Herzensangelegenheit von mir schon seit vielen Jahren. Das ist jetzt vielleicht nicht besser geworden. Ich würde mal sagen, gerade seit ein, zwei Jahren geht der gesellschaftliche Trend ja wieder andersrum. Und wenn wir uns jetzt auch mal angucken, wie es jetzt gerade in der Öffentlichkeit und jetzt auch gerade mit den anstehenden Wahlen und irgendwelchen prominenten Parteien, die da sehr viele Prozente bekommen.
Also es ist jetzt nicht mehr so zeitgeschmäcklerisch, wie es noch vor einiger Zeit gewesen wäre. Meine Meinung dazu ist jetzt erst recht. Also ich war böse. Andererseits bin ich der Meinung, das ist nach wie vor ein Thema und es kann nicht sein, dass der Profifußball rundherum, also ich mache den ganz breit.
Also ich rede jetzt hier nicht nur über Profifußball auf dem Platz, sondern der Profifußball in den Gremien, der Profifußball bei den Vorständen, der Profifußball bei den Frauen, der Profifußball insgesamt. Also nicht nur auf diese jeweils elf Mann auf dem Platz beschränkt, kann also jetzt nicht irgendwie die letzte blöde Closet-Enklave bleiben.
Das finde ich nicht gut. Und das gesagt haben, es ist nicht einfach. Das habe ich Ihnen damals auch schon gesagt. Und deshalb ist die Gruppengeschichte der richtige Gedanke. Denn wenn jetzt jemand, was ich gar nicht dann, also das wäre dann toll, wenn jemand selbst diese Entscheidung jetzt für sich trifft und jetzt vielleicht irgendwas passiert die nächste Zeit, das muss derjenige dann oder diejenige dann selber wissen.
Ich glaube aber, dass es der bessere Weg wäre, das größer zu machen. Und deshalb war es so schade, dass derjenige, der damit so vorgeprescht ist. Nicht mal über den Tellerrand hinausgeguckt hat, nicht versucht hat, die Fanorganisationen mitzunehmen. Der hat sich nicht an den DFB gewandt. Es gab beim DFB einen Ansprechpartner vom LSVD, vom letzten Schwulenfallbahn Deutschland, der tatsächlich sich mit diesen Themen beschäftigte.
Der wurde nicht kontaktiert. Da frage ich mich ja, wie dämlich kann man sowas angehen, so eine große Sache anzutexten und dann nichts zu machen. Also das Thema ist nach wie vor da. Ich finde, es sollte auch wieder aufgenommen werden. aber bei diesem Mal unter Mitnahme der dafür Notwendigen, also andersrum.
Das Beste an dieser ganzen Geschichte, ehrlich gesagt, war, ich weiß nicht, ob Sie sich erinnern, da gab es eine Stellungnahme von unsere Kurve oder eine Stellungnahme von wir an eurer Seite. Das heißt also im Vorgriff dessen, also die haben gesagt, Mensch, da kommt was. Und da haben gesagt, wir wissen nicht, wer da kommt und wir sind fest davon überzeugt, das wird vielleicht teilweise auch nicht einfach und es wird den einen oder anderen blöden Spruch geben. aber seid versichert, wir sind an eurer Seite.
Und was ist das denn für eine tolle Aktion? Absolut. Um dann natürlich diese wirklich, da sieht man ja, da sieht man ja, also da wurde sowas angetextet, da kam genau das, was ich mir von so einer erwarten würde, wenn man sowas vorbereitet, dass er sagt, wir sind an eurer Seite. Und wenn das dann wirklich passiert wäre, wäre das ja ein Signal gewesen, dass auch die Kurve sagt, wir können nicht garantiert, dass es ein paar Bekloppte gibt, warum auch nicht, Es ist ein Querschnitt der Gesellschaft, aber wir sind an eurer Seite.
Und dann so eine Luftnummer, das hat mich wirklich geärgert. Also, ich wünschte mir und ich werde meinen Anteil und ich möchte mal behaupten. Ich bin mit dem Thema nicht fertig, das nochmal anzugehen und besser vorzubereiten. Und dann wird das diesmal was? Dann wird das was. Aber haben wir das jetzt richtig verstanden? Sie wollen sich aktiv da einbringen, dass man da nochmal einen zweiten Versuch... Können Sie ihn schon ein bisschen...
Weil alle abgeholt werden müssen. Und weil ich das breit sehe. Mit Frauen. Mit Funktionieren. Und nicht da elf Männer. Man sollte dem Ganzen auch so etwas Sensationslüsternis nehmen. Also dass man sagt, wer da unten, also hier die harte Nummer 9 und der hat sich jetzt geoutet. Wer hätte das gedacht? Das hat sowas Sensationslust. Das soll es ja gar nicht sein, sondern das soll ganz einfach eine gesellschaftliche Entwicklung abbilden, die es woanders gegeben hat, die jetzt ein bisschen gefährdet ist.
Ja, habe ich eben schon gesagt, aber da muss jetzt mal Schluss sein mit dem. Aber das wäre tatsächlich mein nächster Ansatz, Thema Sensationsgier. Also warum braucht es denn aus Ihrer Sicht überhaupt ein Outing? Aus meiner Sicht zum Beispiel ist das jetzt in den letzten, sagen wir mal Monaten oder auch vielleicht in der jüngeren Vergangenheit kein großes Thema mehr gewesen.
Es sollte eigentlich auch gar kein Thema sein, welche Sexualität ein Mensch hat und schon gar nicht ein Athlet, ein Sportler. Also warum muss man das überhaupt zum Thema machen? Warum ist das wichtig? Das ist immer wichtig. Und deshalb Fußball ist ja der letzte Bereich. In meiner Jugend, 70er Jahre, da musste ein Welt-Superstar wie Elton John eine deutsche Tontechnikerin heiraten.
Damit nicht klar wurde, dass er schwul war. Obwohl jeder, der auch nur einen Halbwegsblick dafür hatte, das damals schon absurd fand. Ähnliche Geschichten gab es bei Filmschauspieler und Schauspielerinnen. Also die ganze Entertainment-Branche auf dem Bereich hat das ganz einfach mittlerweile überwunden. Da ist das Thema durch, dass der Drops gelutscht.
Man kann davon halten, was man will. Beim Fernsehen war es Rosa von Prongheims Zwangsouting, der dann ein Habe Kerkeling, ein Alfred Biolöck zwangsgeoutet hat. Ich will jetzt hier nicht über die Methode sprechen, aber beide haben hinterher gesagt, das war ein Befreiungsmoment für die. In dem Moment mussten sie sich nicht mehr verstecken und haben besser gelebt, auch wenn sie es damals scheiße fanden, dass das so passiert ist.
Sprung vorwärts, Fußball. Weiß ich denn von den Profifußballern, die da jetzt rumlaufen, die mit irgendeiner hübschen oder gecasteten Frau durch die Gegend laufen. Das ist doch genau der Punkt. Das, was ich gerade gesagt habe, was in der Entertainment-Branche. Es geht doch darum, ein Klima zu schaffen, das...
Man darf das wirklich nicht unterschätzen, was für ein enormer Druck auf so einen Menschen sitzt. Ich mache mir ja keine Illusionen darüber, dass es nicht, und Sie hoffentlich auch nicht, schwule Fußballspieler gerade gibt, die da draußen rumlaufen. Und was bei diesen Menschen für ein Druck ist, in der Kabine, in dem ganzen Drumherum und genau deshalb, um Ihre Frage zu beantworten, da wird ja zum Trainingslager, dann ist ein Hotel weiter, sind da die Freundinnen der Spieler oder die werden mitgenommen zur Weihnachtsfeier oder die werden mitgenommen zu anderen Veranstaltungen.
Unser, ich sage es jetzt mal überdramatisch, armer schwuler Fußballspieler, der geht da alleine hin und ja, der hat nun gerade keine Partnerin oder sowas. Und das ist eben die gleiche alte Geschichte wie seit Jahrzehnten. Das ist ein enormer Druck für diese Personen, die können sich nicht normal verhalten und ich möchte, dass die sich, das ist genau das, was sie sagen, warum muss das überhaupt ein Thema sein?
Es muss jetzt einmal ein Thema sein, damit es zukünftig kein Thema mehr ist. Wie ich das damals gesagt habe, als wir beide uns getroffen haben, einmal abräumen das Thema, dann gibt es einmal Puff, also meine, ich weiß nicht, also in meiner Idealvorstellung macht es einmal Puff, dann wird das vier, sechs, acht Wochen einmal durch.
Den Journalismus gejagt, dann sitzen sie bei Markus Lanz, dann sitzen sie bei Sandra Maischberger und sonst wo und dann macht es nochmal Puff und dann hoffe ich, dass es abgeräumt und eben genau deshalb, damit es eben zukünftig kein Thema ist, weil jetzt ist es ein Thema, aber eben nur für die armen Menschen, die sich immer verstellen müssen.
Ich hoffe, das war jetzt nicht zu theatralisch. Überhaupt nicht. Und es hat in diesem Podcast in der letzten Stunde häufiger Puff gemacht. Das hat nämlich mega viel Spaß gemacht. Ehrlicherweise könnten wir jetzt noch eine Stunde weiter sprechen. Wir hatten ja auch noch die HSV-Frauen ehrlicherweise auf dem Zettel.
Super, ganz kurz. HSV-Frauen, super. Sie dürfen, wir könnten gerne weiterreden. Ich habe so ein bisschen Ihren Flug im Hintergrund im Kopf. Aber HSV-Frauen würde ich gerne noch drüber reden. Dann machen Sie das. Sagen Sie mir ganz kurz. Waren Sie ja Mittwoch am Stadion. Ich war am Mittwoch im Stadion und ich war auch sehr häufig in dieser Saison auf Platz, was ist denn das? 6, 8?
Auf Platz 6. Und ich weiß nicht, ob es da irgendeinen Fluch gibt bei den Damen. Ich habe immer das Gefühl, wenn unsere Frauen auf Platz 6 spielen, schütte es in Kübeln. Ich erinnere jetzt noch das Spiel gegen Nürnberg. Da muss ich mich an dieser Stelle jetzt auch mal outen. Da bin ich in der Halbzeit nach Hause.
Ich halte das nicht mehr aus. Es hat mal wieder aus Kübeln geschüttet. Das Mal davor, dass ich da war, auch. Also ich bin nicht immer, aber regelmäßig, also auch außerhalb der Promispiele bei den Frauen, ich finde das enorm, was die leisten, auch noch knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt. Mit dem Ergebnis von gestern? Vorgestern haben wir gespielt. Gestern, ja.
Kann das ja auch noch was werden. Also super. Wir wünschen uns, wir haben ja vorher schon vielleicht gesprochen, also natürlich jetzt ein Heimspiel, eine Auslosung heute Abend mit einem Kracher. Also Halbfinale Bremen und dann Finale, muss ich mich ja auch mal outen, habe ich im Stadion gerufen, Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin, bis jemand zupfte und sagte, nee, das ist übrigens Köln.
Da musste ich dann mal wieder, meine komplette Ignoranz zu diesem Thema, habe ich laut herausgebrüllt, aber selbst ein Ehrenratsvorsitzender ist vor solchen Peinlichkeiten nicht geschützt. Sie werden morgen auf Mallorca hoffentlich einen Kuchen mit 65 Kerzen bekommen und sich was wünschen dürfen. Schon wieder die Zahl.
Ein paar Kerzen werden drauf sein, wie viel auch immer. Und sich was wünschen dürfen. Unser Vorschlag, Doppelaufstieg, HSV Frauen, HSV Männer und dann von mir aus auch noch auf dem Rathausmarkt zusammen feiern, das wäre doch was, oder? Besseren Geburtstag könnte ich dann gar nicht haben. Oder bessere Geburtstagsgeschenke dann. Also definitiv, das unterschreibe ich.
Sehr schön. Ein wunderbares Schlusswort, lieber Herr Esselsgroth. Vielen Dank, dass Sie heute hier zu Gast waren bei uns im Podcast. Es hat wirklich großen Spaß gemacht. War auch sehr interessant und hoffentlich auch eine Werbung für die Mitgliederversammlung. Vielen Dank. Mir hat es auch Spaß gemacht, dass ich eingeladen worden bin.
Ja, ich hoffe, ihr da draußen kommt zur Mitgliederversammlung und lasst das eine große HSV-Party werden. Danke. Genauso soll es sein. Und Sie haben ja schon ein Abendlattgeschenk eingefordert. Das kommt nämlich dann nächste Woche, wo auf jeden Fall wieder HSV, wir müssen reden, auf Sendung geht. Und bis dahin, in Hamburg sagt man Tschüss und bei uns heißt das. Auf Wiederhören.