Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi - Der Bushido Podcast

Ein Feuer, das permanent brennt

Freitag, 2. Oktober 2026 · 1 h 02

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Shownotes

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Es gibt Dinge, die sind so gar nichts (mehr) für Anna-Maria und Anis. Sei es, unter der Woche lange wach zu bleiben oder campen zu gehen. Warum das für sie nicht infrage kommt, besprechen sie in dieser Folge. Es geht aber auch darum, wie man damit umgeht, wenn einen die Familie des Partners ablehnt. Aber nicht nur diesbezüglich gibt es Tipps: die Beiden verraten auch, wie sie es über die vielen Jahre ihrer Beziehung schaffen, dass keine Langeweile aufkommt - in jeglicher Hinsicht! Ihr versteht...
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Kinder! Ruhe bitte! Ich hab euch doch gerade erklärt, dass wir jetzt einfach mal kurz Zeit für uns brauchen. Wir müssen was aufnehmen. Ey, ernsthaft, Leute? Ist das wirklich euer Ernst? Meine Güte, lass mich doch nicht immer schimpfen. Mama hat gerade gesagt, kurz Ruhe bitte. Wir sind doch gleich fertig, okay?

Ganz kurz mal nur Mama und Papa. Bis gleich. Dankeschön. Hau ab jetzt, los! Willkommen bei Im Bett mit Anna-Maria und Anis Faschichi, der Bushido-Podcast. Herzlich willkommen meine Damen und Herren, liebe Zuhörerinnen und liebe Zuhörer. Das ist die Ansage, die ihr jetzt schon seit fast drei Jahren kennt und vor allem vermisst, wenn wir euch erzählen, dass es soweit ist. Die neue Folge Im Bett mit Anna-Maria und Anis ist da. Mein Name ist Anis.

Ich bin's Anna-Maria. Sind es schon drei Jahre? Wir sind jetzt. In unserem dritten Jahr. Dass wir immer noch Sachen haben, über die wir reden können, ist erstaunlich. Ja, wir müssen glaube ich im nächsten Jahr, Januar oder Februar glaube ich, haben wir unser viertes. Krass, wa? Boah, fast so alt wie die Drillinger. Unglaublich. Die werden fünf.

Unglaublich, ja wirklich. So, was machen wir heute? Also ich würde ganz gerne erstmal kurz mitteilen, Schatzi, dass ich mich sehr, sehr freue. Wir waren am Wochenende in Italien für einen Tag und nochmal an dieser Stelle. Natürlich auch jetzt hier vor allen Menschen, die uns zuhören und zuschauen, war für mich persönlich ein sehr schöner Tag.

Wir waren spontan und kurz in Italien, haben gut gegessen, haben gut geschlafen. Nee. Komischerweise nicht, ne? Ja, wir waren spät im Bett. Ich war betrunken, angetrunken, sagen wir mal so. Da schläft man ja irgendwie immer. Dann war man sehr früh wach. Um sieben beide. Kurz vor sieben. Schüchterlich, der Rhythmus ist drin. Aber dann sind wir nochmal eingeschlafen? Ja.

Und dann haben wir unglaublich schönen Mittag gegessen. Zum Flughafen wieder zurück. Rückflug war ein bisschen nervig, ein bisschen turbulent. Du hattest das erste Mal durchstarten gehabt, ne? Krass, du bist ja auch in deinem Leben so viel geflogen und auch wirklich auch immer weit und überall hin. Hätte ich jetzt gedacht, dass dir das schon mal irgendwie passiert hätte sein können. Erste Mal, ja, wir beide?

Voll nervig. Man ist so einen Millimeter über dem Boden auf der Landebahn und dann aus Sicherheitsgründen bei einer Windböe das Flugzeug dann wieder anhebt oder zur Seite drückt oder was auch immer, muss er, ist es sicher, noch mal in die Luft hochzustarten. Aber ich hatte schon die Mail geschrieben an Laila, Papa und Mama sind gelandet, Gott sei Dank noch nicht abgeschickt.

Und dachte mir so, krass, nee, jetzt fliegen wir noch mal irgendwie eine Viertelstunde hier um München rum, über München. Alles gut. War ein Kurztrip, war schön. Es war halt mal raus aus unserem echten Leben. Und dann ist es immer so krass, wie unsere Dynamik sich verändert, soweit wir wieder. Mama und Papa sind.

Wenn wir weg sind von unseren Kindern, also weg von unseren Kindern, außerhalb unseres Alltages, weg von Telefonaten, Sachen regeln, ist ja wirklich so. In unserem Leben besteht ja die Arbeit, die Arbeit größtenteils aus Telefonaten. Wir müssen ja nicht aktiv irgendwo hingehen und zum Beispiel Steine schleppen oder ein Pferd reiten, wenn du Bereiterin bist oder Babysitten, weil du auf ein Kind aufpasst.

Sondern es ist ja eher Dinge am Computer machen oder Telefonate und die fallen ja komplett weg, plus kein Mama, kein Papa und dann hat man einfach eine ganz andere Dynamik und sobald wir wieder landen, merke ich richtig, also auch an dir merke ich das, wie so Gereizzeit wieder da ist, leicht, man ist nicht mehr so großzügig zueinander, aber das geht ja für beide Seiten.

Deshalb sollte man das schon öfter mal machen, damit man sich echt daran erinnert, dass man eben, also ich finde, so erinnert man sich immer wieder daran, warum man sich in den anderen mal verliebt hat. Weil diese Eigenschaften kommen ja im Alltag, doch, da kommen andere gute Eigenschaften durch, würde ich jetzt auch nicht so sagen. Ja, aber die sind nicht so gefordert wie das, was dann tatsächlich so.

Das ist nicht das, weswegen, kann ja gar nicht, weil wenn man sich kennenlernt, kennt man diese Attribute und diese Eigenschaften gut und schlecht, kennt man ja noch gar nicht, daher. Ja. Na gucken wir mal, ich habe ja in zwei Wochen Geburtstag, wir wollten übernächstes Wochenende nochmal einen Tag unterwegs sein und dann, ja, ich fand das auch voll krass, also, ja, was heißt voll krass, ist völlig in Ordnung, aber so besteht schon ein Unterschied zwischen Mann und Frau und Mama und Papa, ne, es ist echt krass, wie wir beide auch und jetzt kommt ja noch was dazu.

Das ist wirklich so ein Ding, da habe ich auch gestern Abend so für mich persönlich gesagt, einfach so, ja okay, alles klar. So, ich gebe jetzt auf. Aber verstehst du mich jetzt? So, ich bin raus. So, wir beide... Uns gibt es ab, ich überspiele oder übertreibe jetzt mal absichtlich, uns beide gibt es ab 20 Uhr nicht mehr.

Ich erweitere das jetzt mal und sage ab 21.30 Uhr, wir legen uns ins Bett und dann dauert es keine sieben Minuten und einer schläft ein. Ich spule dann immer an die Stelle, an der wir eingeschlafen sind, vom letzten Abend unserer Serie und entweder drehe ich mich dann schon zur Seite, Ich versuche dann immer noch einmal auf Toilette zu gehen, um nochmal ein bisschen was rauszuholen.

Um so in Schwung zu kommen nochmal und zu sagen, hey, man schläft nicht direkt ein. Ich kämpfe immer so sehr gegen dieses Einschlafen, weil ich möchte noch eigentlich die Serie mit dir schauen. Ich möchte mich noch ein bisschen unterhalten. Unsere Handys haben Verbot im Schlafzimmer. Wenn wir uns in unser Bett legen, hat niemand mehr das Handy in der Hand.

Und die erste Stunde morgens auch nicht. Vielleicht mache ich mal ein Foto und lade das so. Aber ich bin nicht, ich lese keine Nachrichten, ich lese keine Zeitung. Erst wenn die Kinder dann irgendwie zwei Stunden später alle weg sind oder anderthalb Stunden später. Heute habe ich was am Handy gemacht und am Meier so, hörst du mich? Sprichst du mit mir?

Ich war aber so konzentriert, weil ich die Podcast-Fragen rausgesucht habe, dass ich sie so angeguckt habe. Ich saß auf so einem Barhocker, gucke sie runter. Dann habe ich mich bei ihr entschuldigt. Ich habe gesagt, Entschuldigung, Amaya. Natürlich höre ich dich, ich lege jetzt mein Handy weg. Ich habe hier was gemacht und ich höre dich.

Aber wie sie einfach so stand und sagt, hallo, hörst du mich? Warum sprichst du nicht mit mir? Und dann dachte ich so, oh Mann, ich war so versunken, weil ich mich konzentriert hatte, tat mir dann leid eben. Und das heißt, ab jetzt warte ich auch, bis die Drillinge dann das Haus verlassen haben, weil die haben halt schon mit dir da hinten gespielt im Wohnzimmer.

Und dann dachte ich, okay, mache ich das jetzt mal eben. Aber nein, es lenkt ab, genau, und es nimmt auch die Aufmerksamkeit. Und ich finde das niedlich, wenn die das nicht so... Unsere Kinder, also gerade die Drillinge, habe ich das Gefühl... Die klagen das nicht ein, indem sie so schreien und Scheiß machen, wie jetzt früher mal so Isa und Alia, die haben das dann eher anders geäußert, in so Wutanfällen oder jemand anderen mal hauen oder so die Aufmerksamkeit.

Die Drillinge sagen das so ganz wie so kleine Erwachsene, hallo, mir gefällt das nicht, finde ich immer. Finde ich gut, dass da so eine Selbstverständlichkeit ist, das auch mal zu sagen, wenn mal was nicht cool ist, gerade wenn es ja Mama und Papa sind. Gerade ich kann mir schon vorstellen, dass es viele Kinder gibt, die dann eher so ein bisschen eingeschüchtert sind, gerade was Papa betrifft, da wirklich dem Vater zu sagen, ey, was ist denn los hier, warum redest du nicht, warum guckst du nicht, warum hörst du mir nicht zu.

Und gerade diese Vertrauenssache, wir hatten noch einen anderen Moment, ich sage jetzt nicht, worum es geht. Boah, die haben so gesnitscht. Ich möchte eigentlich nicht die Pfanne hauen, aber das ist glaube ich, so ein Ding, was eher Väter mal machen und Mütter nicht. Und dann sagen mir alle drei, Papa hat dann und dann das und das nicht gemacht.

Und ich sage, hey, oh weia, das kann nicht wahr sein. Und dann sagen sie, und er hat uns sogar gesagt, auf gar keinen Fall Mama sagen. Ey, die haben so gesnitcht, ich musste mich totlachen. Aber ich fand das gut. Vor allem, erzähl du. Genau, ich fand das halt wirklich gut. Über so Sachen denke ich ja dann immer nach. Ich habe das dann auch mit dir besprochen.

Und ich Ich finde, es ist so wichtig, dass in solchen Momenten sie sich anvertrauen und etwas sagen, obwohl es ein Familienmitglied ist und sich eben nicht so auf so Geheimnisse einlassen. Weil ich will jetzt niemandem irgendwas unterstellen, aber man weiß ja, dass manchmal Kindern Dinge passieren, die nicht gut sind, egal, oft im bekannten Familienkreis. Das Thema hat mir gestern Abend gehabt.

Richtig, so ist oft im Familienbekanntenkreis. Und ich finde, dass man die Wahrnehmung der Kinder und wenn sie ein Geheimnis anvertrauen und vielleicht auch etwas einem sagen, wofür jemand anderes Ärger bekommen könnte. Ich hätte ja dafür schon dir ein bisschen auf den Decke geben können. Das war schon was, wo ich sage, okay, bin ich nicht so okay mit.

Aber sie haben es trotzdem gemacht und das quasi riskiert. Finde ich gut, weil das zeigt, dass sie Vertrauen haben. Ja, definitiv. Und auch vor dir keine Angst. Und vor allen Dingen auch in Kauf nehmen, dass Mama mit Papa böse wird und es dann auch aber okay ist. Finde ich auch wichtig. Das ist ja auch okay auf jeden Fall.

Ja, die haben gesnitcht, aber es ist auch kein Problem für mich jetzt. Also ich finde es ja auch eher cool. Es ist ja auch nicht so, dass ich jetzt da hingehe. Natürlich habe ich denen gesagt, ey, aber nicht Mama. Aber auch das war ja eher so ein bisschen, ey, wir machen das jetzt so und so und das und das machen wir jetzt, aber nicht Mama sagen. Ja, okay.

Ich hab ja gleich gesagt, wenn das Mama hört dann kriegt Papa Ärger, ja okay wir sagen das nicht Mama, ist ja auch völlig in Ordnung sie müssen ja auch zum Glück bei uns auch echt nicht erwarten, dass da halt irgendwie so ein Fass aufgemacht wird und ich finde auch, dass man die dann so, auch spielerisch ein bisschen dran führt, trotzdem so seine eigene Position zu vertreten. Und vor allem, noch einmal.

Ist egal, was es war, aber wir haben gestern über eine Sache geredet, die war wirklich fürchterlich, die wir mitbekommen haben. Und gerade in solchen Situationen ist es ganz, ganz wichtig, dass ein Kind einfach da steht und sagt, ey, pass mal auf Stopp. Nee, das Vertrauen in einen Elternteil, am besten beiden oder jemand anderen, auf jeden Fall das Vertrauen hat, egal womit es kommt, angehört und vor allen Dingen auch verteidigt.

Das finde ich so wichtig, weil eben genau, gerade bei so kleinen Kindern, jungen Kindern, sonst würden ja so Sachen gar nicht passieren, würde jedes Kind dem Unrecht, ich glaube, wir wissen alle, worüber wir reden, ich möchte das jetzt nicht so ausführlich, damit es keine 16er, 18er Version wird, wenn Kindern so Dinge angetan werden, dann ist das, glaube ich, oft behalten sie es für sich, weil sie einfach Angst haben, dass das Theater passiert oder sie wollen jemand anderen nicht schlecht machen, also sie fühlen sich da schon so, sie möchten halt niemanden zur Last fallen.

Ja, ich glaube auch, dass da noch hinzukommt, und das ist ja auch oft gar nicht so, auch gerade von den Eltern oder auch von den Großeltern oder von Tante, Onkel oder sowas auch gar nicht so böse gemeint, aber ich glaube, wenn da halt so ein Kind ist, keine Ahnung, 4, 5, 6, 7, 8 Jahre, selbst 10, 11, 12 Jahre alt und das Kind kommuniziert mit dem Erwachsenen, egal ob Eltern oder Bekannte, Verwandte, dann gibt man den ja doch irgendwie, ob jetzt bewusst oder unterbewusst oder auch.

Das Gefühl, ich weiß immer alles besser als du. Weil ich bin älter. Direkt wird nicht geglaubt, ja. Genau, dass man das immer, also auch nicht immer gar nicht böse gemeint, aber du weißt selber, wie es ist, dann redet das Kind mit dir, du guckst so, okay, das ist sechs Jahre alt, und du als Erwachsener 40, 45, 50 Jahre, denkst ja immer so ein bisschen, okay, jetzt halt mal Beiflach und so, ich kann das einschätzen, obwohl, das Kind dir erzählt, was es erlebt hat.

Und du denkst aber trotzdem, dass du mit deiner Erfahrung und deinem Alter das einschätzen kannst und nimmst dem Kind dann ein bisschen so die Verantwortung ab. Und das ist, glaube ich, auch oft so ein Problem, Wenn das Kind das halt über Jahre hinweg spürt und immer so aufwächst, dann genau in solchen Punkten dieses Gefühl hat, so nach Motto, so okay, warte mal ganz kurz, es wird eh so passieren, wie die Erwachsenen das entscheiden und halt irgendwie regulieren wollen und eben nicht, weil ich sage, eins, zwei, drei, es passiert.

Also muss man echt oder sollte man aufpassen und eine gesunde Mitte finden, sodass die Kinder, aber natürlich eben auch nicht, auch Spaß, dann mit so Quatschgeschichten kommen, die jedes Mal wieder für extrem viel Chaos sorgen. Und das fand ich echt lustig. Also finde ich auch cool, dass sie es machen.

So, dann nehme ich auch den Ärger in Kauf. Ich werde das in Zukunft nicht mehr machen. Danke. Die haben mir nur so ein bisschen, da habe ich ein bisschen Panik bekommen gestern, weil... Ja, der Täter wollte wiederholen. Nee, nee, wollte eben nicht. Also wollte gar nicht wiederholen. So, ich habe alles gemacht, um es eben nicht mal den Anschein zu erwecken.

Und habe dann, als ich sie dann abgeholt habe und auf dem Rückweg war, habe ich das... Aber ihr wisst schon heute Morgen eins, zwei, drei. Dann haben die so gelacht und meinte so, nee, hast du gar nicht. Ich so, hey, natürlich habe ich das, hallo. Und da haben wir uns so ein bisschen gegenseitig auf den Arm genommen.

Aber finde ich vollkommen cool. Du bist ja darauf gekommen, weil wir ja abends sozusagen so schnell wieder aufgeben und uns umdrehen und schlafen. Wobei ich ja dann ein zweites Mal Ärger bekommen habe, weil gestern war ich derjenige, der sich umgedreht hat. Ich finde das so krass. Wir haben ja wirklich all die Jahre, ich habe mich immer so schlecht gefühlt. Ich dachte auch, vielleicht habe ich einfach wegen meiner Blutarmut und so oder weil ich so viel Sport mache.

Ich dachte wirklich viele Jahre, das liegt an meinem exzessiven Sport. Aber ich fühle mich genauso ohne Sport. Ich mache momentan leider keinen Sport, schon seit neun Monaten nicht. Das heißt, es hat nichts damit zu tun. Meine Blutarmut ist phänomenal, Gott sei Dank, wie schon seit 20 Jahren nicht mehr.

Kein Sport, das heißt, es ist wirklich unser Alltag und das Frühjahr aufsteht und wahrscheinlich ein bisschen das Alter. Aber seitdem du unseren Tagesrhythmus beiwohnst, schläfst du doch vor mir ein. Wobei man aber auch sagen muss, diese Müdigkeit, die man jetzt auch so teilweise über Tag hat. Aber guck mal, wir sind gestern eingeschlafen, so um die 10 Uhr rum.

Wir schlafen genug, definitiv. Das erste Mal aufgewacht bin ich. Es war wieder so absurd. Ich bin dann aufgewacht und dachte mir, wow, der Wecker klingelt gleich. Guckst auf die Uhr, 23.10 Uhr. Ey, Alter, wo bin ich denn jetzt hier gerade? Wieso guckst du immer auf die Uhr dann? Man, weil ich mir denke so, wenn ich... Dann machst du deinen riesen Scheinwerferlichtern.

Wenn ich das auch nur mitkriege, werde ich schon sauer. Wenn jetzt der Wecker theoretisch in zwölf Minuten klingeln würde, dann mache ich mich jetzt schon mal bereit und lege mich halt nicht nochmal zur Seite, weil um 23 Uhr habe ich noch irgendwie sechs Stunden, die ich schlafe, sieben Stunden, die ich schlafe.

Und dann dachte ich mir auch so, Alter, wo bin ich jetzt schon wieder gelandet? Aber ich habe mich so gefreut, weil ich mir dachte, boah, geil, sieben Stunden. Aber ist es nicht eigentlich auch gesund? Ich meine, es gab auch Phasen, da konntest du überhaupt nicht einschlafen. Nein, ist es ja auch. Kopfhörer in deinen Ohren. Nein, nein, nein. Ich sage ja, total cool.

Aber was mich so wundert ist. Ich und du eigentlich auch, wir beide können nicht behaupten, dass wir nicht genügend Schlaf haben. Also egal, wie anstrengend unser Tag ist und egal, wie früh unser Tag beginnt, wir haben mindestens, mindestens acht Stunden Schlaf. Ja, aber ich finde das ja auch völlig...

Aber so fühle ich mich nicht tagsüber. Was war denn gestern los? Ich glaube, das ist einfach, es ist frühes Aufstehen und was noch dazu kommt, der Rhythmus. Wir haben jetzt einen Rhythmus und dein Körper weiß abends, jetzt ist Schlafenszeitung. Ja, aber ich rede ja von dem Tag. Was war denn gestern Morgen?

Wir haben uns heute schon wieder und gestern und vorgestern haben wir uns versprochen und wollten uns das schon tätowieren lassen, dass wir jetzt Mittagsschlaf machen. Wir wollen jetzt immer eigentlich eine halbe Stunde Mittagsschlaf machen, damit wir abends zwei Stunden Fernsehen gucken können. Ja, super.

So, das wollen wir, aber wir haben jetzt schon wieder keine Aussicht darauf. Nee, keine Zeit. Einfach keine Zeit. Dann muss eingekauft werden, dann kommen die Kinder aus dem Kindergarten, dann ist dies, dann ist das. Eben. so. Und ja, nein, aber ey, für mich völlig in Ordnung. Nur ich fand's natürlich wieder lustig, dass ich praktisch gestern das gemacht habe. Also ich hab gestern die Anna-Maria gemacht, so.

Und ich hab einfach so, ja, Anis, das kann ja wohl jetzt nicht dein Ernst sein. Jetzt willst du mich auf den Arm nehmen. Jetzt dreh dich mal um. Wir lagen drei Minuten am Bett. Ja, okay, aber das machst du auch. Nee. Ich mach's ein bisschen unauffälliger. Ja, okay, warte, okay, stopp. Du hast recht, du hast recht.

Okay, ich nehm's zurück, diesen Pseudo. ich gehe auf Toilette, Gang, den mache ich nicht. Hast du recht. Damit hole ich auch immer noch ein bisschen was raus. Aber, und das Lustige ist ja, dein Getue, es undercover zu machen, wird ja immer dadurch entlarvt, dass wenn ich deine Hand halte, deine Hand dann immer so zuckt.

Und da weiß ich auch schon Bescheid. Dann lasse ich auch deine Hand los. Weißt du, ich meine, ist das ja alles gut? War es alles gut? Ja, dreh dich um. Du hast es gemerkt, ne? Ich sage so, ja, habe ich. Und gestern, oh mein Gott. Das war auch so gut, früher hätte man vielleicht so heimlich Nachrichten versteckt von jemandem oder die Freundin hat einem was Versautes geschickt oder keine Ahnung, man hat halt so mal, weißt du, so im früheren Leben und heutzutage in unserer Ehe ist es so, dass man sich so versucht zu covern. Das ist mal ein Schrift? Ja, was man da.

Ja, aber du hast ja gestern im Folie abgeschossen. Ich habe nichts mehr gesagt, weil ich mir dachte, Alter, da ist Hopfen und Malz verloren. Warum? Da sagst du dann beim zweiten Mal, nachdem du auf Toilette warst und wiedergekommen bist, sagst du zu mir, oh krass. Und da wollte ich, ich habe kurz überlegt, ob ich antworte. Weißt du, was ich meine? Weil ich sagte mir, Alter, das kannst du doch jetzt nicht ernst meinen.

Das willst du mir erzählen, nachdem du wieder eingeschlafen bist. Oh krass. Ich habe die ganze Zeit geschlafen. Ich habe es gar nicht gemerkt. Ja, ich habe es gar nicht gemerkt. Weil ich habe irgendwie noch gehört dabei. Du hast jetzt nicht gemerkt, dass du geschlafen hast? Nee, habe ich wirklich nicht, weil ich habe noch gehört.

Und auf einmal denkst du, krass, ich hatte die ganze Zeit Augen zu. Okay, das sind unsere Abende jedenfalls. So, Schatzi. Was liegt denn jetzt an? Wir haben noch ein paar Fragen. Ja, ich finde, das ist eine ganz gute, weil wir ja ein bisschen von so einem Alltag, der sportlich ist. Könntest du dir vorstellen, mal mit allem Mann, weil wir wollen ja jetzt zum Beispiel in den Herbstferien nach Schweden angeln, Angelurlaub in so einer Lodge, ob du dir auch vorstellst oder ob wir uns allgemein vorstellen könnten, bitte lass es dir auf der Zunge zergehen, das mache ich nämlich jetzt auch schon die ganze Zeit, seitdem ich weiß, diese Frage kommt und stell es dir bildlich vor und fühle es einfach. Fühle ist so richtig.

Wir alle in einem Campingurlaub. Boah, Alter. Das ist mies, ne? Aber so Camping in so einem Campingwagen oder in so Zelten? Nein, okay. Hier diese Bella Italia? Einfach so, ist ja egal. Wir können auch durch Norwegen fahren. Aber wir in einem Camper, wir alle. Nein. Ich kriege Platzangst. In einem Camper geht es gar nicht. Doch, es gibt schon ganz große.

Ja, okay, aber das ist dann wie so ein Reisebus. Du hast ja so einen Führerschein. Bald, hoffentlich. Nee, nee. Aber ich muss auch wirklich dazu sagen, unabhängig natürlich von unserer absurd großen Familie und dieses riesengroße logistische Problem, ich glaube, das kann auch nur eine KI lösen, feiere ich gar nicht. Also ich, wenn ich mir das so vorstelle, ne?

Und allein mich da durchzubewegen und jemand anderes geht an mir vorbei, kriege ich so Platzangst. Im Gang, im Camper? Ja, weil ja eh die Kinder auch oft die Nähe von mir suchen, die körperliche und auch die Drilling. Also ich habe das Gefühl, den ganzen Tag oder seit vielen Jahren werde ich immer angefasst und umarmt.

Das ist auf der einen Seite wunderschön und ich genieße es, aber auf der anderen denke ich manchmal so, huch, Hilfe. Und was ich halt ganz doll habe und damit möchte ich jetzt auch niemanden zu nahe treten oder beleidigen, weil ich weiß, Camping hat eine Riesengemeinde und ich glaube, das ist was, was man vererbt, wenn die Eltern das mit einem gemacht haben. Boah, fürchterlich. Und ich kann mir vorstellen, für Kinder schön auf so einem Campingplatz.

Also ich möchte das nicht verurteilen. Ich spreche jetzt wirklich rein von meinen, Ich ekel mich davor, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass ich in Ruhe duschen kann, mich da, also ich mit so einer Klorolle auf die Campingtoilette da morgens an allen vorbei. Hey, guten Morgen. Und dann mit deinen Latschen in diesen Duschen.

Wenn ich mir das vorstelle, Das ist für mich eine so, aber das hatte ich schon als Kind, also überhaupt nicht, jetzt weil wir irgendwie, dass ich denke, oh ich bin jetzt verzogen oder ich bin was Besseres, absolut nicht. Ich hatte das schon als Kind, dass ich mich auch vor Zelten ekele, ich mich auch einfach so sehr, diese Luft einzuatmen in diesen Plastikdingen da.

Und wenn dir dann so das Kondenswasser so darunter tropft und so, nee, nee, hör auf. Also ich habe das ähnlich wie du, ist mir auch egal, ob jetzt irgendwelche... Auf so Plastikgeschirr essen und... Und guck mal, du hast ja gerade beschrieben, dass dann ein Camper dann theoretisch auch auf einem Campingplatz steht mit Duschen, egal wie eklig die Duschen sind, diese Massenduschen da mit.

Die mir immer von außen immer so aussehen wie diese Rastplatztoiletten und so, weißt du, ich meine, äh. Und jetzt stell dir mal vor, du bist einfach nur mit deinem Camper irgendwo und du musst dann diese, wie im Tourbus, diese businterne Tour, ach hau ab, auf gar keinen Fall. Nee, bin ich raus, will ich auch gar nicht. Also es juckt mich nicht die Bohne.

Also ich kann verstehen, ich auch, dass Menschen das toll finden. Kann ich nicht verstehen. Doch, weil es so traditionell, dass wirklich so ist, dass du das schon mit deinen Eltern oder Oma, dass das einfach sowas ist, was du dein Leben lang kennst. Aber wie gesagt, ich habe das als Kind, achso, ich habe übrigens das Gleiche auf Booten.

Also es hat jetzt nichts irgendwie nur mit dem Camper zu tun. Es ist das Gleiche, weil mein Vater hat auch immer ein Boot, auf dem man schlafen kann. Wir sind natürlich Holland gefahren. Da habe ich das gleiche Gefühl. Also überall, was sich so bewegt, ist ja dann irgendwie ähnlich von innen. Und ich rede jetzt nicht von einer 300-Millionen-Jacht, wo dein Schlafzimmer so groß ist. Ich rede wirklich genauso, du kannst in einer First-Class duschen, im Flugzeug. Da ist das ähnlich. Das würde ich auch niemals machen. Warum?

Warum? Dann warte ich bis zu Hause, aber wüsste ich eben jetzt und ich habe mal einen Italienurlaub gemacht mit dem Bus nach Italien. Als 15-Jährige war mein erster Urlaub ohne Eltern oder 14 war ich, ich weiß nicht mehr, drei Wochen campen in Italien. Und ich weiß noch, ist man zehn vor neun aufgewacht, weil die Sonne noch nicht so hoch stand, war man nicht nass geschwitzt. Zehn nach neun war deine Haare nass, alles hat geklebt und dann musste man eben morgens genau loslaufen.

Und davon habe ich so einen Traum und denke mir so, nee, auf gar keinen Fall. Also meinst du, Campingurlaub für die Faschichis ist ausgeschlossen? Also ich denke, nee, ich denke schon, dass wir, nee, lass mich ausreden, dass wir so eine Norwegenreise oder gerade auch Kanada schon mal machen, aber so Tagesausflüge damit.

Dass man in so Lodges oder Burgen in Schottland oder so, aber dann das so zum Reisen nimmt, weil es ein bisschen komfortabler ist. Aber nicht zum Schlafen? Nein, nicht zum Schlafen, aber zum Reisen. Das so für über Tag und so. Ich weiß gar nicht, ob die Dinger so cool zum Reisen sind. Und ich muss dir noch eine andere Sache sagen.

Müsste man natürlich auch mal gucken, ob man dann überhaupt während der Fahrt da überhaupt sich aufhalten darf. Darf man? Die, die die Fahrerkabine inkludiert haben, also wo das inklusive ist, wo du durchlaufen kannst, damit klar darfst du fahren. Aber will ja auch keiner. Und die, die hinten einen Anhänger haben am Auto, die nur so rangehen werden, in denen darf man sich nicht aufhalten, wenn man fährt.

Aber du weißt, dass meine Mama, die bestellt immer ein richtig altes Ding, stellt es auf den Hof, wenn wir nämlich alle kommen, ist kein Platz, wenn jetzt auch meine Schwestern kommen mit ihren Kindern, finde ich aber niedlich, dann bestellt sie einen Camper für die Kinder und die lieben das, also unsere lieben das.

Aber dann sind die auch völlig allein da drin. So lange bis Opa kommt. Schlafen, genau, bis zwei Uhr Mittag, Süßigkeiten oben hin, Handy die ganze Nacht, keiner sagt, schlafen jetzt und genau deshalb finden die das auch gut. Ja, das stimmt. Gut. Eine lustige Frage auf jeden Fall. Und wie gesagt, niemanden damit beleidigen oder runterdingen, einfach auch wegen Zwängen Also ich habe das da mit meinen Zwängen.

Ja, man sollte auch schon mal akzeptieren, dass irgendjemand die Dinge auch nicht mag, die man selber mag, weißt du, ohne dass man sich auch mal so angegriffen fühlt. Also die nächste Frage überspringen wir mal, um das Thema Amazon nochmal aufzufassen, aber ich glaube, das lassen wir lieber. Wir haben das nicht zu Ende beredet, steht hier.

Aber ich glaube, da wollen wir auch nicht drüber reden. Ich glaube, es hat Gründe gehabt. Ich habe jeden Tag, bekomme ich mindestens, oh, jetzt kriege ich wahrscheinlich Shitstorm. Was sagst du, wie viele Pakete von Amazon? Ja. Und glaubst du, ich bin genauso dabei wie damals? Vielleicht sogar noch mehr, ne? Ich trau mich gar nicht. Mehr. Mehr? Mehr.

Also ich glaube, die Schritte auf meinem Handy, wenn so ein Viertel der Schritte kommt daher, dass ich nach vorne laufe und die Pakete hole. Und die Kleinen freuen sich jedes Mal so sehr, weil sie irgendwie immer denken, es kommt was für sie an, ne? Und dann packen die das im Haus, sind aber auch nicht enttäuscht.

Isa hat auch so eine Macke. Isa kommt rein von der Schule, sieht die Pakete, macht alle Pakete auf. Ich frag ihn, was machst du da? Ja, vielleicht ist da was für mich dabei. Ich sag, okay, cool, nice. Ja, vor allen Dingen einfach so, wenn man ja nichts gefragt hat, also warum sollte man irgendwas bestellen? Also er wartet ja auf nichts, er macht so random einfach auf, vielleicht ist was für mich dabei.

So, okay, cool. Gut, bestellen wir keine. Erwachsenen Sachen über Amazon. Vermisst du den Alltag aus Dubai? Das werde ich gefragt. Also Sport, Freundin. Boah, nichts davon. Nichts davon. Also ich glaube, bei dir ist es ein bisschen anders als bei mir. Ich vermisse da überhaupt nichts davon, weil ich jetzt auch das erste Mal wirklich das Gefühl habe, dass ich überhaupt einen Alltag habe. Ich hatte in Dubai keinen Alltag gehabt.

Natürlich hatte man dann irgendwann so eine Beschäftigung gehabt, beispielsweise zum Sport zu gehen. Das war ja auch gut für einen selbst, aber hat auch Spaß gemacht, auch mit den Leuten, mit denen wir das gemacht haben. Die würde ich gerne wiedersehen. Mit denen Sport gemacht zu haben, mit Saeed und Vernie, das war cool, wirklich super, super cool.

Aber ich dachte, da war ja kein Alltag für mich. Ich habe mir selber überlegt, gerade oft jetzt, wenn ich im Auto sitze und, keine Ahnung, von München zurückkomme oder wenn wir nach Starnberg fahren oder nach, keine Ahnung wo, zum Reitstall oder nach Unterhaching, also egal, wo wir da so immer hinfahren, Und auch egal, ob es anstrengend ist oder auch zum Simmel hoch und so, dann denke ich mir immer so, krass, in Dubai wäre das gar nicht möglich.

So normale alltägliche Erledigungen. Warum? Doch, es war nicht möglich. Wir haben es nur aus der Hand gegeben. Nee. Das Einkaufen hat keinen Spaß gemacht. Das Einkaufen war nicht wie hier. Nee, keinen Spaß gemacht, aber wir hätten es natürlich trotzdem machen müssen und dadurch hätte es auch einen Alltag gehabt.

Aber es hat sich nicht so angefühlt und es war nicht schön und wir brauchten ja auch unsere Kapazität oft für andere Dinge. Ich habe gestern noch zu Anis gesagt, dass ich meinen Alltag schon ein bisschen vermisse. Aber ich vermisse es, mit Arife zum Sport zu gehen. Also das eben, die Menschen mehr. Meine Trainerin Bernie, die ich halt viermal die Woche gesehen habe, man wächst halt an solchen Menschen.

Man wächst zusammen, wenn man sich viermal die Woche jeden Morgen sieht. Aber das hättest du ja hier, wenn die jetzt hier wären. Ich könnte mir hier jetzt auch wieder eine Trainerin nehmen. Das hatte ich damals mit Vorjahres. Aber jetzt sagen wir mal auf Bernie oder Arife bezogen. Wenn die jetzt hier wären, wenn die aus Dubai hierher ziehen würden, dann hättest du hier genau das, was dir in Dubai praktisch jetzt fehlt.

Genau, es hat nichts mit Dubai zu tun, sondern eher mit den Menschen. Und ich habe ja bewusst mich gegen so einen Alltag wieder entschieden, denn... Also wir machen ja, natürlich werde ich ja wieder anfangen mit Sportkarten. Also diese Stunde kriegt man auch überall rein. Im eigenen Fitnessstudio. Aber diesen Lifestyle, den ich da gepflegt habe, mit danach noch shoppen gehen.

Wir sind ja viermal die Woche shoppen gegangen, alle. So, dann bei Joe and the Juice ein Sandwich essen, ein Shake trinken für 10 Euro jeden Morgen. Also es ist so, das war ja schon so ein Beverly Hills Lifestyle, dann alle mal zusammen zum Friseur. Also eigentlich haben wir, ja ist so, Geld ausgegeben und uns die Zeit. Nett vertreibt man eine Stunde am Strand, dann ein bisschen Rollerskaten. Also wirklich ein Luxusleben.

Klar kann ich das hier genauso machen, weil mir wurde ja davon nichts irgendwie weggenommen. Aber ich habe mich ja bewusst entschieden, das nicht mehr zu machen. Bei mir die Zeit fehlt, dann muss ich jemanden ersetzen, der eben, so wie mit unseren ganzen Angestellten, die in der Zeit eben einkauft, kocht, all diese Dinge.

Und jetzt nutze ich meinen Vormittag. Also na klar, Sport wäre immer drin. Ich möchte das nicht als Ausrede. Also die Stunde hat man. Aber ich könnte dann nicht mehr einkaufen gehen und schon das Essen vorbereiten und meine Arbeit sortieren, die einfach da ist, bei dir auch. Dass ich nach hinten raus, wenn die Kinder da sind, Zeit für die habe.

Und dann auch aktiv die Zeit mit denen verbringen kann. Egal, ob heute Reitstall oder gestern draußen mit den Drillingen. Und das ist halt was, was ich bewusst nicht mehr möchte und mich bewusst wieder mehr auf die Familie konzentriere, weil ich dir ja nicht sagen muss, wo wir reingeschlittert sind letztes Jahr.

Und das alles natürlich so Faktoren sind, die dazu beigetragen haben, dass wir in eine extreme Krise gestürzt sind, indem man halt sich nicht mehr so um seine Familie, also man hat es so gleiten lassen. Und deshalb, ja, ich vermisse meine Freunde. Und ja, ich vermisse es, zum Sport zu gehen. Das ist aber mein eigener Ding.

Ich habe hier auch Freunde. Und ich bin gestern auch eine Stunde mit meiner Freundin Johannes-Bär-Schorle um die Ecke trinken gegangen. War wunderschön. Sie lebt die Straße runter. Nicht nur eine Johannes-Bär-Schorle. Und eine Apfelsträusel mit Vanille. Dann wollten wir alle kochen, beziehungsweise Essen warm machen.

Fingst du an zu stottern. Ich sag, was ist los? Gibi hat gefragt, wann... Also ich hab gerade Ich habe ein Bounty beim Friseur gegessen und ein Apfelstreusel. Ich genieße das gerade auch einfach. Ich genieße das. Hast du dann trotzdem Maggi mit Reis gegessen? Ja, einfach nur, damit ich mitesse. Alles gut.

Doch, ich vermisse etwas. Ja, aber es ist schwer, dass beides unter einen Hut, und ich möchte einfach jetzt und wie gesagt, wir sind wieder zurückgesiedelt auf einen anderen Kontinent in eine fremde Stadt für uns alle und da ist einfach oberste Priorität die Kinder, die Tiere, wir und alles andere steht hinten an.

So und Ja, aber wobei ich natürlich, ich teile das ähnlich, obwohl ich keine Freunde vermisse, aber ich, sehe es nicht so, dass ich in Dubai denselben Alltag hätte haben können, selbst wenn ich wollte, wie hier. Das ist ausgeschlossen. Ich meine jetzt nicht auf die Kinder bezogen. Natürlich zum Reiten mitgehen, Schule abholen und sowas. Natürlich ist das in Dubai auch möglich.

Aber alleine, guck mal heute. Wir nehmen jetzt den Podcast auf, danach wollen wir eine Sache für dich besorgen. Dann wollen wir uns so einen Brater hier besorgen, weil wir wollen am Wochenende Rouladen machen, über mehrere Stunden. Das wäre in Dubai nicht gegangen? Ich beispielsweise hätte gar keinen Bock gehabt, irgendwie nach Alkus zu fahren, um da in diesem fürchterlichen Viertel mir in irgendeinen Laden zu gehen.

Ja, es ist einfach anders. Da in Dubai die Sachen nicht miteinander verbunden sind, hat man überall so Kleckse. Ja, eben. Und besorgt man eine Sache irgendwo, braucht man wieder 30 Minuten. Also es ist sehr müßig, umständlich und anders einfach, als hier schön durch die Stadt zu fahren. Man sieht die Bäume, man riecht die Luft.

Es ist anders, ja, lassen wir es mal dabei. Es ist anders. Lassen wir es dabei. Ist auch besser für Dubai, wenn wir es dabei belassen. So, jetzt ein anderes Thema. Und da kannst du ja selber auch ein Lied von singen, weil du das ja schon auch mal gespürt hast viele Jahre. Was rät man jemandem, wenn man spürt, dass die eigene Familie den Partner nicht mag oder ablehnt? Und wie geht man damit um?

Wir antworten jetzt mal ohne anzuklagen, würde ich sagen. Neutral. Du hast es ja auch viele Jahre doch Ablehnung gespürt von meiner Familie aus diversen Gründen, die auch, denke ich, gerechtfertigt und okay waren. Es ist alles Vergangenheit und deshalb sprechen wir jetzt über was, was war. Ja, aber müsstest du dann du nicht erst antworten?

Ich glaube, es ist gut, wenn wir beide antworten, weil du aus der Sicht, deine Eltern waren toll zu mir, deine Mutter war schon eine echt gestandene Frau, aber war zu mir sehr, sehr lieb und da hat mein Sohn auch, also dafür schon allein, und so waren aber auch die Eltern meiner Ex-Männer, Gott sei Dank, haben die Montri immer so toll behandelt, dass du ja automatisch jemanden dann so toll findest. Das verkanntest du ja gar nicht, weil dein Kind ist das Wichtigste.

Und das haben deine Eltern gemacht. Auch dein Vater, immer ihm Geld geschenkt zum Geburtstag. War süß zu ihm. Also die haben mir nie das Gefühl gegeben, dass jetzt Alia einen anderen Wert hat. Gerade dein Papa hat sie ja noch miterlebt. Oder Montri auch nicht. Und deine Mama hat auch Alia miterlebt und Montri.

Und daher haben, also die haben uns immer sehr gut behandelt. Das heißt, ich habe diese Erfahrung nicht gemacht. Aber du hast sie eben gemacht. Deshalb kannst du nur aus der Sicht jetzt erzählen, wie das für dich war. Und ich kann aus der Sicht sehen, wie das für mich war, weil du bist ja immer der Mann, den ich liebe und es schon dann so ein Zwiespalt war viele Jahre.

Ja, ich glaube, dass der Zwiespalt aber, glaube ich, für dich viel größer ist, oder gewesen ist als für mich, weil du hast ja praktisch ja zwei... Für dich ja wirklich wichtige Parteien gehabt. Du hast einmal deine Familie gehabt, dass egal, wie die Familie ist, also auch deine eigene Familie, nicht auf deine Familie bezogen generell, egal wie eine, deine, seine, ihre Familie ist, es ist deine Familie. So, Punkt.

Und deswegen sagt man ja, Familie kann man sich nicht aussuchen. Ja, und deswegen ist auch gut so. Ich glaube, sonst gäbe es auch, glaube ich, viel weniger Familien. Und auf der anderen Seite war ja ich, der ja zum Glück ja auch in deinem Leben, ja auch wirklich eine starke und ja auch eine präsente Position eingenommen hat.

Das heißt, du hast ja nie aufgrund der, ich sage jetzt einfach mal Ablehnung oder der Distanz zwischen mir und deiner Familie, hast du ja nie gesagt, ja okay, jetzt trenne ich mich von meinem Partner, also von mir. Weder das eine noch die andere. Genau, du hast beides aufrechterhalten. Deswegen glaube ich, dass es für dich viel schwieriger war als für mich.

Ich fand es schon schade so, weil Ablehnung ist immer für jeden von uns glaube ich ein Gefühl, was sehr unangenehm ist. Aber jetzt bist du heutzutage Vater, kannst du es nachvollziehen? Ja, noch einmal, es geht nicht darum, dass ich Und wir sprechen von der Vergangenheit, jetzt ist es schön, wir feiern alle Weihnachten zusammen und wir sind alle zusammengewachsen, aber.

Ich glaube, dass in dem Moment viele Sachen wahrscheinlich für dich unverständlich waren, aber mit dem Blick jetzt darauf, Ja, du, noch einmal. Deswegen sitze ich ja jetzt auch nicht hier und sage so, ja, was soll das und verstehe ich nicht und so. Nee, deswegen sage ich, es geht auch gar nicht und deswegen möchte ich da eigentlich auch eher darauf hinaus.

Es geht gar nicht so sehr um mich. Ich finde, dass es für dich viel schwieriger war. Weil du warst auf beiden Seiten mit so viel Liebe und so viel Herz dabei, dass wenn du gemerkt hast, dass da es nicht so richtig zusammenkommt. Aber weißt du, warum das nicht schwer für mich war? Ich habe jetzt auch gerade überlegt, war das wirklich schwer für mich?

Es war für mich klar, weil ich beide Positionen verstehen konnte. Meine Familie hat Sachen gemacht, darüber konnte ich verstehen, dass du hättest explodieren können, weil meine Familie ist schon auch ein bisschen krass. Die sind ja nicht so, wie normale Familien sind. Impulsiver, die sagen jedem direkt, was sie denken. Ich habe viele Schwestern, die parteiisch waren. Brüder.

Deshalb war da jetzt nicht so, dass ich, und ich konnte aber auch verstehen, dass das Leben, was wir geführt haben, mit diesen ganzen Leuten drumherum und der Presse und diesen Sachen, die waren, dass es natürlich auch für meine Familie sehr einschüchtern war und beängstigend, aber die auch gesehen haben, dass wir an allem arbeiten und einen Weg daraus suchen.

Und was wir auch alles gemacht haben, du, die nie so verteufelt hast, dass du gesagt hast, da ist ein Absurd, du hast auch von mir nie über die hergezogen und meine Familie hat es auch nicht getan, was ich auch gut fand. Also die haben mal was gesagt, aber sie haben nie gesagt, du musst dich trennen oder was für ein Punkt, Punkt, Punkt und so.

Ja, ich habe gespürt, da ist so eine Grenze, aber ich habe es verstanden, warum da eine Grenze ist, weil so viele Sachen passiert sind, die fürchterlich waren. Aber du hast mich eben nie vor die Wahl gestellt und dadurch war es für mich nicht schlimm. Nee, das geht ja auch gar nicht. Ja, aber es machen viele glaubt mir mal und gerade in Ehen, wenn dann so, Wenn Kränkungen auch sind und jemand fühlt sich abgelehnt, abgestoßen, wird dann vorausgesetzt und es wird ein Ultimatum gesetzt, die oder ich.

Oder nein, unsere Kinder gehen nicht hin und ich finde, erst dann wird es schlimm. Aber du hast trotzdem, sind die ja immer weiter zu uns gekommen und wir haben dann auch mal so Feiertage zusammen gemacht, auch früher schon und es ging ja auch, ihr habt euch ja dann nicht gestritten oder so. Man wusste so, okay, jetzt ist es ein bisschen, aber du hast das dann trotzdem für mich gemacht und die sind ja auch zu uns gekommen.

Ja, aber genau, deswegen will ich sagen, das ging ja für mich relativ problemlos, weil für mich warst du ja die wichtigste Person. Also ich habe ja dich geliebt oder ich liebe dich und ich liebe nicht deine Familie. Also ich mag einige aus deiner Familie mehr, die anderen weniger, aber es ist ja ganz normal.

Beispielsweise Mick und Lex, die kann ich 24 Stunden um mich haben. Es gibt ein paar andere, da freut man sich dann auch schon wieder, wenn man sich dann erst wieder Weihnachten sieht. Jetzt mal überspitzt gesagt, so ist ja auch völlig in Ordnung. Nur, Für mich, klar, so dieses Persönliche, dachte man sich so, okay, wow, man ist zum Glück immer, also fast immer eigentlich so aus Situationen wieder rausgekommen, ohne dass es einen großen Streit gab oder so.

Ja, ich kann mich nur an zwei, drei Sachen erinnern, so, da war mal was mit deiner Mama, da war mal was mit deinem Bruder, mit deinem Papa bin ich von Tag eins super klar gekommen. Deshalb meine ich, sie haben auch dich nicht. Nein, also der eine mehr, der andere weniger, aber das ist ja auch völlig normal.

Ja, ich finde es eben nicht normal, weil ich es bei anderen mitbekomme, dass eben nicht dann trotzdem akzeptiert wird. Es wurde von beiden Seiten, Akzeptanz ist das Richtige, nicht vielleicht wohlwollend, aber es wurde akzeptiert, beide Seiten. Und dadurch musste ich mich nicht stellen. Es wurde nie gesagt, jetzt gehen die Kinder nicht irgendwo hin. Nein, das ist ja Quatsch.

Ja, aber das gibt es doch auch was. Ich weiß aber niemals, nein, nein, nein. Also egal, wenn ich mich jetzt mal fiktives Beispiel so, wenn ich mich mit der Oma streiten würde, meiner Kinder oder unserer Kinder. Jetzt hat Anis bewusst das Wort Oma genannt, denn wenn er weiß, wenn das bei meiner Mama ankommt, dann wird sie sauer und ruft ihn an.

Das wird ankommen, aber ich gehe nicht ran. Die Kinder dürfen nicht Oma sagen, sie dürfen zu meiner Mama nicht Oma sagen, das möchte sie nicht. Dann ist es ja eine Sache zwischen mir und ihr und ich würde niemals dann praktisch unsere Kinder ihr vorenthalten und sagen, du darfst nicht zu Oma oder zu Opa. Aber viele haben.

Diese Wut dann, können sie nicht kontrollieren, diese Ablehnung oder was auch immer. Und dann wird das ausgeweitet. Ist ja bei Scheidung genau das gleiche Prinzip eigentlich. Ja, natürlich. Und man vergisst, dass es eben, das was du gesagt hast, eigentlich den Leidtragenden trifft. Wie in einem Fall einer Scheidung die Kinder. Oder in unserem Fall ich, weil ich stehe zwischen zwei Stühlen.

Und ich finde auch, egal, würde ich auch jedem raten, egal wie doof man seine Schwiegereltern findet, Dann selber halt den Abstand und nimm nur die Mindestsachen wie Geburtstag, Weihnachten, wenn du das möchtest, in Kauf. Aber stell eben niemals den Partner vor die Wahl, weil egal wie doof die Schiebermutter...

Musst du auch gar nicht, Entschuldigung, musst du auch gar nicht. Machen aber glaube ich nicht. Ja klar, machen viele, aber für mich war das auch immer so, muss man gar nicht oder ich musste das nicht und hatte das Gefühl nie gehabt. Und es ist auch in mir nie aufgekommen, weil ich immer Unterschieden habe und das habe ich auch immer gemacht, was dich und Montri betrifft.

Deswegen war ich auch nie, was glaube ich auch andere Partner, eventuell auch nicht als deine Partner oder andere Stiefväter oder auch Stiefmütter theoretisch auch entwickeln könnten, zu einer gewissen Eifersucht. Weil die Liebe zwischen dir und deinem Sohn, der jetzt mal nicht mein leiblicher Sohn ist, das ist eine ganz andere Liebe als die Liebe, die ich zu dir habe.

Die Liebe meiner Tochter zu dir ist eine ganz andere, die sie zu mir hat. Die Liebe zu deiner Familie, zu deinen Geschwistern, zu deinen Eltern ist eine ganz andere, als du zu mir hast. Ja, aber es ist trotzdem, führen Leute dann zum Beispiel, angenommen mein Vater ist ungerecht zu dir, dann fühlst du dich benachteiligt und ich bin in dem Fall nicht loyal, wenn ich dann wieder hingehe. Ich glaube, so sehen das viele.

Und sie differenzieren eben nicht, dass dieses Band zwischen einer Familie so stark ist. Man sollte eben, und das würde ich dann eben auch Leuten ganz einfach raten, drüber zu stehen, sich nicht natürlich wenn Sachen unfair werden, respektlos, dann entzieht man sich dem. Du selber nimmst dich raus, gehst nicht mehr hin, aber ich würde nicht den Enkelkindern oder dem das untersagen, sich selber einfach dafür schützen.

Würde ich auch, sehe ich genauso wie du. Ich meine, ich bin seit 16 Jahren jetzt fast nicht in der Familien-WhatsApp-Gruppe. Aber du willst auch nicht rein. Wurde ich nie eingeladen, wollte nie rein. Doch, doch, doch. Die haben schon ein paar Mal gefragt, ob du jetzt, dann habe ich dich gefragt und du hast gesagt, nein, es ist auch besser, wenn du da nicht sind. Ich wollte gerade sagen, ich habe diverse, leider jetzt diverse WhatsApp-Gruppen, in denen ich vertreten bin und die Hälfte davon ist auf stumm geschaltet.

Also, nein, ist alles gut. Und noch einmal, ich könnte es vielleicht verstehen und vielleicht wäre ich auch so, auf Freunde bezogen. Also wenn ich merken würde, dass du Freundinnen oder Freundschaften. Die sich unfair mir gegenüber verhalten. Wenn du das tolerierst und vielleicht sogar noch irgendwie, dann würde ich schon sagen, ey Anna-Maria, warte mal ganz kurz, wollen wir mal kurz reden.

Aber Gott bewahre, egal was ist. Alter, dein Vater ist dein Vater. Deine Mutter ist deine Mutter. Wie oft habe ich ihr gesagt, ihr ins Telefon, wo du gemeint hast, kein Bock jetzt, irgendwie passt gerade nicht. Das kannst du doch jetzt nicht hier so öffnen. Nein, das ist ja auch nicht böse gemeint. Das passt ja auch manchmal einfach nicht, wenn Soraya anruft.

Nein, ich bin einfach so. Ja, und bei mir passt es halt oft nicht, wenn sie anruft. Aber trotzdem, es ist deine Mutter. Und deswegen nochmal zum Anfang zu kommen, das können wir uns nicht aussuchen. Nee, und deshalb sollte man dann niemals die Wahl haben, weil dann bricht man das Herz desjenigen, den man ja eigentlich am meisten liebt.

Jetzt ist noch eine ganz nette Frage. Zum Abschluss machen wir noch eine. Hättest du gerne was in die sexuelle Richtung oder eher... Sexuelle Richtung. Wer von uns möchte mehr Sex? Oder was war das andere? Ich habe fast gleich sexuell gesagt. Was wäre die Option? Oder wie schaffen wir es nach alten Jahren?

Ich finde die interessant doch. Ich finde die besser. Du hast mich gefragt, hättest du gerne sexuell oder, ich sage sexuell, und dann sagst du, die andere möchte ich lieber haben. Das impliziert, ja. Ah, okay. Jetzt machen wir zwei Fliegen mit einer Klatsche. Wie schafft ihr das, dass nach all diesen gemeinsamen Jahren keine Langeweile aufkommt und Langeweile ist, dann können wir erweitern auch auf Langeweile und, auf Sex, das Miteinander, Emotionen.

Ich antworte mal, wenn du möchtest. Ich überlege gerade, es gibt ein paar Sachen, die muss und sollte man auch schon wirklich bewusst machen und einhalten und pflegen, klar, natürlich, aber ich glaube, auf irgendeine Art und Weise, und deswegen habe ich echt gerade ein bisschen überlegt, ist es bei mir so, und das habe ich auch am Samstagabend gemerkt, als wir wieder zurück ins Hotel gefahren sind, das habe ich, das merke ich morgens, wenn ich aufstehe, das merke ich abends, wenn ich ins Bett gehe, ähm.

Es ist einfach irgendeine Art von Verbindung da, irgendeine besondere Art von Liebe, die ich gar nicht so sehr, und nicht falsch verstehen, immer weiter pflegen muss. Das ist wie so ein Feuer, was eigentlich permanent brennt und ich muss nicht, mit Absicht jetzt so Holz reinlegen, damit ich bloß nicht die Flamme nicht falsch verstehen.

Das bedeutet nicht, dass man jetzt einfach jeden Tag so leben kann, wie man Bock hat und denkt irgendwie, dass für immer alles so bleibt, wie es ist. Haben wir auch gesehen, dass es eben auch nicht so ist. Aber ich glaube, unabhängig davon, dass wir viele Sachen auch wirklich pflegen müssen und vor allem unsere Zeit, die wir als Mann und Frau verbringen und eben nicht als Mama und Papa oder als Geschäftspartner oder als Podcast-Kollegen, natürlich muss man sowas machen.

Und das merken wir immer wieder, wenn wir weggehen, wie schön es ist, wenn wir einfach mal da liegen, wenn du nicht arbeiten musst, bei mir das Handy nicht klingelt. Aber ich glaube grundsätzlich, und das ist ein großer Vorteil, den ich so noch nie gespürt habe und ich glaube, den auch wirklich nicht jeder hat.

Deswegen ist unsere Liebe und unsere Spannung und unser, Verlangen, egal ob es jetzt ist, dass wir gerne miteinander einkaufen gehen, dass wir gerne miteinander schlafen, dass wir uns vertrauen, dass wir Wert auf den Draht des anderen legen, das ist etwas, glaube ich, das so besonders ist, dass nicht jeder hat.

Ich weiß nicht, warum das so ist. Ja, das war ja schon vom ersten Blick. Eben, weißt du, was ich meine. Und noch einmal, wir hatten beide sehr schwierige Zeiten gehabt und wir haben uns auch beide nicht immer so behandelt, wie der andere es verdient hat. Nee, absolut nicht. Ohne, dass das jetzt ein Schuldeingeständnis zuschieben, darum geht es nicht.

Ich will nur damit sagen, dass du und ich... Immer die Wahl gehabt hätten, zu gehen. Es gab Zeiten, in denen war es schwieriger als heute, beispielsweise zu gehen, muss ich auch ehrlich sagen. Aber eigentlich habe ich das Gefühl, am Ende war es dann doch eine Gefühlsentscheidung, eine emotionale Entscheidung zu bleiben.

Es war immer alle Entscheidungen. Keine Abhängigkeit. Nein, alle Entscheidungen. Du weißt, es gibt einige Leute aus unserem ehemaligen Bekanntenkreis, die wirklich bewusst gerade ihre Frauen an der kurzen Leine halten, wenig Geld, wenig Verantwortung, wenig Respekt. Nee, wir reden jetzt über uns, genau.

Und dann irgendwie sich dann freuen, wenn sie halt durch dieses bewusst abhängig halten, irgendwie den Partner bei sich. Ja, das haben viele, glaube ich, aus wirtschaftlichen Gründen, einfach weil halt nur einmal im Leben ein Haus gebaut wird und Leute. Aber das sind ja die, wir sind ja nicht im Falle einer Scheidung, sondern die Langeweile. Ich glaube, dass das eine das eine ist, was du beschrieben hast, ganz klar, dass wir auch hundertprozentig eine ganz starke, Wir haben Anziehung und Bindung und damit meint nicht, dass wir den ganzen Tag uns schwitzend über den Boden rollen. Das geht in unserem Alltag auch nicht.

Würden wir ja gerne mal wieder, aber das geht mit den Angestellten. Ich wollte sagen, wir arbeiten ja schon dran. Dann rutsche ich aber den ganzen Tag schwitzend über dich. Um mal deine Worte zu nehmen. Den gleichen Humor, was auch ganz wichtig ist, dass wir lachen halt manchmal auch richtig doll zusammen.

Und das ist ja wie mit einer Freundin oder mit seinem Kind, finde ich, in einem Moment, wo man mal so richtig lacht, herzhaft zusammen. Das verbindet so sehr und das entsteht aber ja eben nur, wenn man auch mal Sachen macht außerhalb der normalen Routine. Wenn man sich dem eben entzieht, wenn man sich mal einfach mal an und wir machen ja auch, wir machen ja auch mal andere Sachen.

Wir sind ja mal mutig, mal aufregend, wir fliegen irgendwo hin, wir machen jetzt Sachen, die nicht zu unserem Alltag gehören, wir haben ja noch wirklich ein Privat-Privatleben, du und ich. Wir haben die gleichen sexuellen Interessen, was auch sehr selten ist, glaube ich. Wir sind schon sehr ähnlich auch.

Sehr extrem, denke ich auch. In unseren Triggerpunkten genauso wie in unseren... Das merken wir ja auch in unserer Paartherapie, Tarp-Therapie wollte ich schon mal sagen. In unserer Paartherapie auch Sachen, die uns triggern, die uns traurig machen, die uns verletzen die wir erwarten, brauchen, benötigen die wir dann auch dem anderen eventuell übel nehmen, Das ist so, als würde man vom Spiegel stehen.

Ja, schon krass und dadurch auch die Paartherapie, die wir nach wie vor machen, alle zwei Wochen, wichtig, weil man das so gar nicht entdeckt bei dem anderen. Also ich würde jetzt so von außen betrachtet niemals denken, dass wir beide gleich sind. Wir sind in den Grundbedürfnissen. Unseren Triggerpunkten aus der Kindheit sind wir extrem ähnlich.

Obwohl wir aber auch ganz viele Sachen haben, wo wir so unterschiedlich wieder sind. Ja, aber diese Triggerpunkte führen ja dazu, dass Streitereien und Krisen entstehen. Deshalb arbeiten wir an denen. Und dann, denke ich, ist noch ein ganz großer Faktor zwischen diesem Band, was wir eben haben, ist das Leben, was wir führen. Anis, okay.

Ich frage mich auch manchmal, wie das wäre, wenn du angenommen eine Malerfirma eröffnet hättest. Du hast Maler und Lackierer gelernt. Ich hätte mein Studium beendet. Ich hätte ein ganz normales Job. Oder meinetwegen arbeite ich ja als Krankenschwester. Was? Völlig egal. Das heißt, ich habe meinen Job, du hast deine Firma oder auch deinen Job und wir haben 20 Jahre immer zur gleichen Zeit Schluss.

Wir schlafen jede Nacht nebeneinander, was wir definitiv nie gemacht haben. Also durch unser Leben einfach. Wir immer wieder Distanzen haben, uns immer wieder vermissen und immer wieder sehen, wir müssen das Leben auch alleine hinkriegen, ohne den anderen. Was ja viele gar nicht sich vorstellen können, wenn sie zehn Jahre die Kinder morgens zusammen fertig machen oder immer die gleichen Routinen haben.

Und dann ist der Partner auf einmal, wir waren ja teilweise zwei, drei Monate voneinander getrennt. Ja, aber das fand ich gut. Nein, aber das führt dazu, dass man eben auch sieht, man ein bisschen Unabhängigkeit, man schafft das alleine und das waren ja auch Zeiten, die auch okay waren und, man vermisst den anderen wieder sehr und...

Unser Leben ist halt echt ein bisschen turbulent, kann man so sagen. Kann man so sagen. Das heißt, wirklich Langeweile entsteht weder im Job und auch nicht in unserem Alltag. Ja, aber nur, man muss natürlich auch definieren, klar entsteht keine Langeweile in unserem Alltag, aber es entsteht natürlich auch viel Stress in unserem Alltag.

Aber es ging ja explizit um Langeweile. Ja klar, nur wenn es keine Langeweile ist, aber nur Stress und wir so permanent gestresst sind, sorgt das natürlich auch nicht dafür, dass wir irgendwie beieinander bleiben. Nee, aber ich glaube, die Frage war wirklich nur rein, nicht ob wir beieinander bleiben, sondern wie wir es schaffen, weil ich mir eben genau vorstellen kann, dass wenn man ein, vorherbasierendes, also du weißt, dein Montag bis Freitag ist jetzt schon geschrieben, in den Arbeitszeiten meine ich, in den Abholzeiten, also alles so wie es halt in einem geregelten Alltag, also es ist ja gar nicht viel Platz für Spielraum, das ist ja bei uns eben nicht so.

Ich kriege einen Anruf und ich muss in die USA fliegen. So, und dann bin ich drei Tage in den USA, habe dort Dinge zu erledigen. Du machst das mit den Kindern. Bei uns ist so viel Bewegung, dann kommt ein berufliches Projekt, dann besprechen wir Dinge. Wir haben Gemeinsamkeiten, indem wir Firmen gemeinsam haben. Das schafft ja auch Gemeinsamkeiten.

Das muss man bewusst machen. Nichtsdestotrotz sage ich dir ganz ehrlich, dass die tiefste Verbindung und Basis, Grundlage, da sind wir, ich will nicht jetzt wieder sagen, anderen voraus, weil ich möchte jetzt nicht, so arrogant sein und über andere Beziehungen urteilen, aber ich weiß für uns, und das ist so wie mit dem Camping bei dir, ich bin mir sicher, dass das, was wir ganz tief unten als tiefste Schicht haben.

Schon so besonders ist, dass alleine dadurch auch schon ein großer Vorteil entsteht. Ja, das weiß ich auch und dann bin ich mir so sicher und komischerweise war ich mit dem immer sicher, ja auch in diesen Jahren, wo du so richtig wild warst und du warst ja gar nicht zu greifen und auch nie zu Hause und so.

Trotzdem wusste ich irgendwie immer, du wirst mich nicht verlassen. Das wusste ich irgendwie immer, dass du und ich, dass wir zusammenbleiben. Das wusste ich irgendwie immer. Und wenn jetzt keiner von uns krank, also ich rede nicht von so Sachen, trotzdem bin ich mir sicher, dass du und ich zusammenbleiben.

Und wir auch noch in 20 Jahren zusammen sind, wenn jetzt keiner von uns, also du weißt, irgendwelche schlimmen Dinge passieren. Also kein Trend mehr? Vielen Dank. Das waren ja immer Hilferufe, Andis. Das ist wirklich, wenn es so gar nicht mehr, irgendwann kommt man nicht weiter. Aber du weißt auch in diesem halben Jahr, wo wir quasi getrennt waren in Dubai letztes Jahr, waren wir getrennt. Wir haben weiter miteinander geschlafen.

Wir haben jeden Tag miteinander verbracht. Es war auf Abstand, ja. Aber findest du? Also denk mal darüber nach. Ich habe gestern mit Gökhan gesprochen, der ja auch in der Zeit in Dubai gewesen ist. Und der hatte bis gestern Abend, als er mich da behandelt hat, weil meine Füße in München ist gerade ausgefallen.

Er dachte, es war Promo. Das ist so krass. Ganz ehrlich. Aber stopp, stopp. Ja, Kopf schütteln, 100%. Aber noch einmal, weil wie er es dann erklärt hat, konnte ich es plötzlich nachvollziehen. Er war bei uns zu Hause. Er hat gesagt, Anis, guck mal, ich bin zu euch gekommen. Du warst da, deine Frau war da.

Es gab keinen Streit. Es sind keine Teller durch die Küche geflogen. Es gab kein du, Punkt, Punkt, Punkt, keine Beleidigung, kein Anschreien. Die Kinder sind gekommen. Die Kinder waren gut drauf. Ich hab dich behandelt. Ich hab deine Frau behandelt. Ich hab die Kinder behandelt. Wir sind noch mal kurz Abendessen gegangen. Zwei Tage später bin ich wiedergekommen.

Du warst zu Hause. Deine Frau war zu Hause. Die Kinder. Also genau das, was du ja gerade beschrieben hast. Trotz wirklich, und ich hab gesagt, Gökkan, du bist ein Freund von mir, ich muss vor dir kein Schauspielen oder sonst irgendwas. Wir waren getrennt. Ja, auch ein paar Monate. Wir waren getrennt.

Das ist keine Promo gewesen, das war kein wir müssen was vermarkten. Vor allen Dingen was, denn du hast deine Karriere beendet. Weitere Fernsehsendungen waren nicht geplant. Ganz im Gegenteil. Es war quasi der schlechteste Zeitpunkt. Es gab nichts mehr zu vermarkten. Hätten wir das zwei Jahre eher gemacht oder drei Jahre oder bei Doku statt.

Okay, kann ich voll verstehen. Also könnte ich verstehen, aber hey, in unserem Alter und die Karriere war ja, also wir waren ja am Höhepunkt. Was gab es denn da, was hätte man denn da noch on top? Und es ist geschäftsschädigend. Du und ich sind eine Marke. Fashishi, die Familie, das alles, wir haben eine Marke kreiert, mit der wir viel Geld verdient haben.

Das wäre ja bekloppt, also das schädigt ja eher diesen Bild, anstatt dass es vorteilhaft auch nur ansatzweise gewesen wäre. Richtig. Aber als er mir das dann so erklärt hat, dachte ich mir sehr, ja, klar. Und deshalb meine ich, auch 2014, als ich ausgezogen bin und wirklich. Wirklich dachte, wir beide dachten was.

Du bist regelmäßig gekommen, an den Wochenenden. Wir haben wieder miteinander geschlafen. Genau, obwohl du im Hotel gewohnt hast. In dem Zimmer von deinem Bruder. Ja, das war so wie, als wenn du mich heimlich besuchen kommst und ich so 16 bin. Ich weiß es auch ganz genau, weil das hat auch so eine Schräge gehabt.

Du bist auch heimlich ins Haus gekommen, weil mein Anis musste zu der Zeit, da haben meine Eltern da eine Grenze gezogen, wir hatten einen fürchterlichen Streit, warum ich ausgetzogen bin. Ich musste in der Jägerklausel schlafen. Genau, Anis musste zu dem Zeitpunkt, durfte er nicht zu meinen Eltern. Ich habe mich reingeschlichen. Wie nennt man sowas? Gästhaus? Nee, Gasthaus?

Ja, Gasthaus auf dem Land. Das war ein Campingplatz, Alter, die Jägerklausel. Eine Sterne. Die Schul-Landheim. Das war sogar noch krasser, ja. Und ich weiß, ich habe mich reingeschlichen. Wir haben miteinander geschlafen. Und ich hatte das Gefühl gehabt... Ich weiß sogar noch genau wie, bis heute. Ich auch.

Was heißt wie, wie, die Position? Nee, komm, wir müssen ja jetzt nicht drüber reden. Okay. Und es gab so ein Dachschräge und ich hatte immer das Gefühl gehabt, als wäre ich durch das Fenster reingeklettern. Du kamst nachts von einem Auftritt. Ja, ich weiß. Ich bin immer nach den Club-Shows zu dir gekommen.

Egal, wo ich war in Deutschland, auch wenn ich teilweise um fünf Uhr morgens angekommen bin oder so. Und ich hatte aber das Gefühl gehabt, weil ich ja wusste, ich durfte nicht da sein, dass ich so durch das schräge Dachfenster reingeklettert bin und so. Weißt du? Und ich so, fuck ey, wenn jetzt deine Mutter reinkommt.

Ja, aber das war eben auch dann doch wieder aufregend. Wir haben es immer wieder geschafft, das Gute in dem anderen zu sehen. Obwohl wir an so Fahrtpunkte natürlich gekommen sind, da konnte ich nur noch das Schlechte sehen. Das hatten wir jetzt zweimal in 16 Jahren, was ich finde völlig legitim ist, da wir immer das Band trotzdem gehalten haben.

Es wurde eine Notbremse gezogen und ich würde immer wieder auf räumliche Distanz, plädieren, sollten wir wieder in so Phasen kommen, weil das die einzige Möglichkeit ist, indem man merkt, nicht will den anderen. Ich vermisse ihn, ich möchte ihn, aber wenn man Distanz hat, hat man Zeit für sich und ich habe ganz viel Zeit mit mir alleine verbracht, auf der Couch abends nachdenkend im Garten, um einfach nachzudenken, was möchte ich und vor allen Dingen, was fühle ich ohne so Wutgefühle, ohne Enttäuschung, ohne Frust, was sich halt so aufbaut, wenn man, an so Punkte kommt. Aber ja.

Wir haben dieses Band immer gehalten, deshalb. Ich sehe positiv in die Zukunft. Bevor wir uns das nächste Mal streiten, schlafen wir vorher ein. Also von daher hat es auch einen Vorteil. Oh Gott, das ist auch so fürchterlich. Du würdest gerade so... Ich freue mich da richtig drauf. Ich habe das immer, wenn ich so alte Menschen sehe.

Du bist ja jetzt schon, Anni, es hält mir immer die Autotür auf, wenn ich komme. Du trägst mir immer meine Tüten, meine Schweren. Du bist schon sehr Gentleman-like. Und dann stelle ich mir so vor, in meiner Wunschvorstellung, wenn wir alt werden, dass ich nur noch drei Haare habe mit meinen Lockenwicklern morgens.

Wie drei Haare? Ja, du weißt doch, Omis haben so ganz lichtes Haar, man sieht die Kopfhaut, man hat so Lockenwickler, die mache ich mir morgens raus. Dann habe ich auch diese kleinen Wellen, das machen doch Omis immer, damit sie ein bisschen Volumen haben. Dann habe ich so ein langes Kleid an so einem Kittelchen nur noch und du hältst mir die Autotür auf oder wir fahren gar kein Auto mehr mit deinem Stöckchen.

Ich hätte jetzt fast, weil du auf dieses Thema Alter angesprochen hast, hätte ich jetzt wieder fast exposed, was Alia mir gestern vorgeworfen hat. Doch, das kann man jetzt mal sagen. Das wird langsam Alia an dieser Stelle. Oh krass. Du bist meine Tochter. Du bist sozusagen meine Erstgeborene sogar auch noch.

Ich liebe dich über alles. Ich würde dir auch meine Niere geben und so. Kein Problem. Okay. Aber die sagt doch gestern einfach tatsächlich zu mir. Aber das war die gleiche Situation wie mit... Der Scammy hier neben mir. Ja. Ja, wirklich. Sie sitzt ja auch noch beim Essen ja immer neben mir. Wir beide sitzen am Essens-Tisch nebeneinander. Und gestern waren die Drillinge, die haben schon ein bisschen Feuer gegessen. Wir saßen so mit den Größeren am Tisch, haben echt cool miteinander gesprochen.

Das sollten wir jetzt öfter machen. Wir haben jetzt gestern beschlossen, um das kurz vorweg. Die Drillinge sind so auf mich fixiert im Moment und so. Auf meine Aufmerksamkeit, obwohl sie nachmittags bei mir sind, dass wenn die Großen kommen, das ist auch diese Eifersucht dann wieder, die Großen kommen um fünf und wenn wir dann um sieben am Tisch sitzen, möchten die Großen uns erzählen, was sie erlebt haben und die Kleinen neben mir machen so viel Hintergeräusche und Zwischengeräusche und, ey, das ist ja wie in so einem Comic manchmal, ne?

Ja, ist fürchterlich. Dass ich immer wieder abgelenkt bin, dann sind die Großen frustriert. Das ist wie so eine Disco-Kugel die ganze Zeit, so brrrr, diese Lichtreflexe, Stroboskop. Und wir haben jetzt überlegt, dass wir wirklich so zwei, dreimal in der Woche die Kleinen auslagern und eher essen lassen und dann dürfen sie oben spielen im Zimmer oder auch noch ein bisschen Peppa Pig gucken, was auch immer.

Und wir haben wirklich, das war so schön gestern. Ja, wir haben uns richtig schön unterhalten mit so echt auch schon teilweise so halb erwachsenen Gespräche mit lustigen Geschichten, die wir ja so nie mitbekommen. Und dann hat Mama irgendwas gesagt. Ich glaube auch irgendwas über mich oder irgendwie so keine Ahnung was und so und auf einmal sitzt einfach Alia neben mir und sagt zu mir, ja, wieso? Was hat sie gesagt? Aber wie kam, ich weiß nicht mehr, wie es dazu kam.

Irgendwas mit Alter. Genau. Ich glaube, mit irgendwie so von wegen, dann habe ich zu dir gesagt, oh krass, wieso siehst du mich jetzt schon so alt oder was? Irgendwie. Nein, wir sind auf Geburtstag gekommen, weil ich gesagt habe, Papa hat in zwei Wochen Geburtstag. So und dann bla bla bla bla bla bla.

Und dann reden irgendwie alle so durcheinander und dann hat irgendwie Gibi gesagt, ja, es kann sein, dass mein Geschenk ein bisschen später kommt. Du hast zu Issa gesagt, Issa, wir müssen noch einkaufen gehen für Papas Geburtstag, bla bla bla. Und irgendwie dadurch habe ich dann noch irgendwas zu dir gesagt.

Und dann hat Alia von der Seite gesagt... Wieso? Die schwimmen doch sowieso nicht mehr. Und du hast es wieder erst gar nicht verstanden. Und ich dachte so, krass, ich musste so da lachen und sag so, Alia, wie kommst du da rauf? Und dann hab ich jetzt geschaltet und dann guck ich sie an, weil sie hat wirklich, wir sitzen ja Schulter an Schulter.

Ich so, Alia, warum sollen denn jetzt meine Spermien nicht mehr schwimmen? Sie sagt, die schwimmen im Leben nicht mehr. Bin ich jetzt so alt? Siehst du mich so alt, dass ich sozusagen, dass ich keine bewegenden Spermien mehr habe? Oder was ist denn mit dir? Los, dann hast du zum Glück gesagt, hey stopp, dein Vater ist noch sehr potent.

Danke an dieser Stelle an dich. Aber das war so wie der Scammy hier neben dir. Ja, die dropped ab und zu einen Spruch, die hat halt einen echt coolen Humor. Ja, finde ich gut. Die hat einen richtig trockenen, coolen Humor, die ist fix im Kopf und ich konnte nicht mehr. Und bei Anis ist es immer so, Anis braucht dann so 30 Sekunden, bis es bei ihm ankommt. Das war wie der Spruch letzte Woche.

Und wenn er dann kommt, bist du so richtig im Mark erschüttert. Aber es ist ja eben sehr selten, dass man dich aus der Bahn wirft. Weil du ja eigentlich eher derjenige bist, der mal für so Sachen sorgt. Aber sie schafft es regelmäßig, dich völlig sofort vor den Kopf zu stoßen. Ja, total. Oh mein Gott. Gut, auf jeden Fall, sie schwimmen noch. Ja, danke schön.

Und dann wisst ihr, was wir so abends so besprechen. Und an dieser Stelle, schön, dass ihr dabei wart. Wenn ihr Bock habt, dann heißt es nächste Woche wieder im Bett mit Anna-Maria und Anis. Stopp. Sorry. Meinst du, das ist bei anderen auch abends am Esstisch? Nein. Also weniger als bei uns. Magst du das sagen? Ich nenne jetzt nicht die Namen der Kinder.

Du weißt doch, diese eine Freundin, die hat uns doch genau erzählt, was da so los ist. Das stimmt. Okay, also Antwort auf deine Frage. Und die andere Freundin, so, müssen wir jetzt nicht drüber reden. Also, der Vodcast exklusiv. Ein Kumpel hier von uns hatte mir letztens geschrieben, was ist denn Vodcast? Sag doch bitte einfach Podcast.

Oder hat RTL gesagt, du sollst das sagen. Ich kriege ja auch zwei separate Links. Einmal ist der Podcast und einmal der Vodcast. Was posten wir immer? Wir posten den Vodcast. Ich sag doch bitte einfach nur Podcast. Aber den könnt ihr auch auf Video sehen, kannst du ja sagen. Ah, den Podcast kann man auch auf Video sehen. Besser als Vodcast.

So Leute, der Vodcast exklusiv. Das ist wie Sexfilm. Sechs Filme? Ja, ist auch geil. Oder Soft-Porno. Soft-Porno, auch gut. Das muss ich mir merken. Aber man sagt. Also du hast mich jetzt auch wieder aus dem Konzept gebracht. Leute, nächste Woche heißt es wieder im Bett mit Anna-Maria und Anis. Den Podcast gibt es zwei Wochen exklusiv bei RTL Plus und danach überall, wo es Podcasts gibt.

Und uns als Video mit Ton gibt es nur exklusiv bei RTL Plus. Also schaltet rein, zieht euch die App, ist kostenfrei. Wir bestehen darauf, dass wir auch in Zukunft nur noch kostenfrei für euch hier am Start sind. Schaltet rein und ich hoffe, ihr habt ein bisschen Spaß gehabt. Ich muss noch eine Anmerkung machen. Diese Take-Out-Takes mache ich jetzt hier.

Als wir hergefahren sind, war Anis ja ein bisschen deprimiert, Kopfschmerzen, müde, so ganz ruhig. Und jetzt lächelst du und bist richtig happy. Also der Podcast tut dir gut, über so Dinge zu sprechen und zu hören. Wahrscheinlich finde ich gut. Das heißt, wir haben jetzt einen entspannten Morgen. So, dann hören wir uns nächste Woche wieder. Juhu. Tschüss.

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