Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi - Der Bushido Podcast

So können sich die Dinge ändern

Freitag, 16. Oktober 2026 · 35 min

MP3

Shownotes

+++

Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: linktr.ee/bushido_podcast

+++
Was in 12 Monaten alles passieren kann: Anis ist vor wenigen Tagen 48 Jahre alt geworden und hatte einen wunderschönen Geburtstag. Von der Deko über die Geschenke war es ein rundum gelungener Tag mit der ganzen Familie, der in keinster Weise mit dem Geburtstag vor einem Jahr zu vergleichen ist. Denn der 47. war der schlimmste für Anis ever: es war der Höhepunkt der Trennung vor einem Jahr, der Abend, an dem er ausgezogen ist aus dem gemeinsamen Haus in Dubai. Mehr Einzelheiten darüber verraten Anna-Maria und Anis in dieser Folge.
Und kleiner Nachtrag noch zum Positionswechsel in der letzten Folge: auch am Esstisch gibt es inzwischen eine neue Sitzordnung. Sehr zur Freude der großen Mädchen im Hause Ferchichi.

Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de

Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Kinder! Ruhe bitte! Ich hab euch doch gerade erklärt, dass wir jetzt einfach mal kurz Zeit für uns brauchen. Wir müssen was aufnehmen. Ey, ernsthaft, Leute? Ist das wirklich euer Ernst? Meine Güte, mal lass mich doch nicht immer schimpfen. Mama hat gerade gesagt, kurz Ruhe bitte. Wir sind doch gleich fertig, okay? Ganz kurz mal nur Mama und Papa.

Bis gleich. Dankeschön. Hau ab jetzt, los! Willkommen bei Im Bett mit Anna-Maria und Anis Faschichi, der Bushido-Podcast. Herzlich willkommen, meine Damen und Herren, liebe Zuhörerinnen und liebe Zuhörer. Die altbekannte Stimme im altbekannten und sehr, sehr, sehr hochgeschätzten Format. Im Bett mit Anna-Maria und Anis. Mein Name ist Anis.

Hi, ich bin es, Anna-Maria. Hast du dich jetzt gerade selber gelobt? Nee, ich habe das Format gelobt. Das ist ja unser Format. Ja, aber liegt ja nicht an mir, sondern daran, dass die Leute das so gerne mögen. Also die Zahlen geben uns recht, nicht sozusagen die eigene Wahrnehmung, sondern wir berufen uns ja hier nur auf Fakten und loben uns ja auch nur, wenn wir das, ja auch belegen können. Ich weiß, was mir gerade auffällt.

Wir ziehen uns in unterschiedlichen Zimmern an morgens und wir haben beide... Ja krass, wir haben gleich die selbe Farbe erfasst. Auch goldene Schnürsenke sagen, wie heißt das? Reißverschluss, genau. Das ist übrigens in Drilling heute Morgen aufgefallen. Oh Papa, du hast golden. Das ist eine schöne Jacke an. Ja, ne? Finde ich auch sehr schön.

Also die ist auch total kuschelig. Habe ich zum Geburtstag bekommen übrigens. Der erste Podcast mit 48 Jahren. Die erste Podcast-Folge im neuen Lebensjahr für mich. Ja, Happy Birthday. Anis hatte Geburtstag vor ein paar Tagen. Vor zwei Tagen? Genau. War ein sehr, sehr schöner Geburtstag, muss ich an dieser Stelle sagen.

Ich bin morgens aufgewacht und aus meiner Routine heraus. Bin ich auch schon aufgestanden. Hast du vergessen, dass du Geburtstag hattest? Nee, nee, ich habe mich vergessen. Ich habe mich sogar richtig gefreut, weil ich dachte mir so, boah, jetzt ist es soweit. Weil ich mich total auf euch gefreut habe. Und ich hätte aber eher damit gerechnet, dass wir uns unten in der Küche treffen.

Weißt du, dass ihr unten seid oder ich runterkomme und dann alle sich irgendwie unten treffen. Und bin dann aufgestanden mit, keine Ahnung, zugekollenem Gesicht, macht Tür auf und auf einmal steht ihr da alle so vor der Tür. Ich so Tür zu. Mit Porte, Kerze, ich dachte so SEK-Einsatz. Ich sag so, okay, wir stellen wieder Tür zu.

Mich ins Bett gelegt, dann seid ihr reingekommen, habt gesungen, oh man, das war so süß. Da ist mir dann auch vor allem wieder, oder nicht wieder, aber da ist mir auch echt aufgefallen, wie groß unsere Kinder geworden sind. Wir sind echt kackengroß geworden. Weil die sind teilweise nur noch einen halben Kopf kleiner als ich. Es ist also...

Krass, krass. Bei uns ist Tradition, dass wenn jemand Geburtstag hat, derjenige morgens geweckt wird in einem dunklen Schlafzimmer mit Kuchen und Kerzen und mit dem Lied Happy Birthday. Das heißt, alle singen, damit wird man geweckt und dann bläst man die Kerzen aus und wird gedrückt und geknuddelt und bekommt seine Geburtstagsglückwünsche.

Genau, und dann haben wir uns entschieden, das machen wir eigentlich meistens, dass wenn das auf dem Wochentag fällt, dass wir den richtigen Geburtstag, also Geschenke auspacken, zusammen Kuchen essen, auf den Nachmittag verlegen oder frühen Abend, dass wenn alle mit Ruhe zu Hause sind, weil sonst wird das immer nur so ein schnelles Abfertigen. Ja, so zwischendurch und Angel.

Das war für mich natürlich ein bisschen nervig, weil ich musste bis 17 Uhr warten. Ich habe ja auch nicht ins Esszimmer reingeguckt, weil am Abend davor kam noch so eine Firma, die du organisiert hast, die das wirklich sehr schön gemacht haben, haben dann also geschmückt und Luftballons und 48 da reingehangen und so.

Und ich bin wirklich, ich war auch viel in der Küche, wir haben gefrühstückt, wir haben Espresso getrunken, gekocht den ganzen Tag und bin dann aber immer so mit Augen runter. An diesem Zimmer vorbei und wollte natürlich auch mal endlich meine Geschenke auspacken, weil ich schon so das Gefühl, den Eindruck hatte, dies Jahr räume ich ab.

Ja, aber ich habe auch mies abgeräumt. Ein Geschenk kommt ja noch, es lässt ein bisschen auf sich warten. Ja, auch sehr schön. Und ich sage dir ganz ehrlich, also ich lege jetzt nicht Wert auf viel und was auch immer. So für mich ist es einfach nur wichtig, dass wir das zusammen feiern, dass wir auch wirklich zusammen auch sind. Das war letztes Jahr nicht so.

Mein letzter Geburtstag, mein 47. war grausig. Also wir kürzen das mal ganz kurz ab, weil für Annis war das jetzt, was heißt abkürzen, wir sagen es mal oberflächlich. Für dich war es letztes Jahr, glaube ich, ein ganz schlimmer Tag. Wir haben den auch gefeiert mit Freunden zusammen. Und da war so die, also es wussten ja viele um uns rum nicht, was bei uns los ist.

Wir haben das ja, damit das nicht an die Öffentlichkeit gerät, haben wir es ja wirklich lange nur für uns behalten. Und ein, zwei Freundinnen wussten es. Und dann haben wir das, wir haben trotzdem ja versucht, unseren Alltag so aufrechtzuerhalten. Und sind zusammen ausgegangen und haben mit unseren Freunden gefeiert.

Mit all unseren Freunden und da ist dann eine richtige Bombe geplatzt in dieser Nacht und du bist auch ausgezogen und also es war wirklich, das war, ich würde sagen das war der Höhepunkt unserer Trennung, und von da an klar wir waren natürlich auch räumlich getrennt, aber von da an. Habe ich das Gefühl gehabt, waren wir trotzdem auf dem Weg? Nennt man das so der Besserung?

Ja, also ich hatte so das Gefühl gehabt, dass ab da, also das war natürlich absoluter Tiefpunkt. Gut, aber angenehm ist es ja eh nicht. Was auch okay ist, weil wenn es angenehm oder wenn es okay gewesen wäre, dann wäre es ja für uns oder für einen von uns oder vielleicht auch für beide auch einfach egal gewesen.

Weil wenn der eine oder der andere irgendwie dir egal ist und du das halt irgendwie gar nicht als Schlimme findest, dann hat das natürlich auch zu bedeuten, dass da ja auch nichts mehr an Basis oder an Substanz auch noch dabei ist. Deswegen war das dann auch schon, wie soll ich das sagen, jetzt nicht richtig so, aber es war...

Es hat Sinn gemacht für mich, dass es natürlich mein absoluter Tiefpunkt gewesen ist, weil alles andere hätte bedeutet, du wärst mir egal gewesen, keine Ahnung, die Familie, die Kinder, das Miteinander, das wäre egal und man sieht das eher so als Befreiung. Da hatte ich auch noch nicht meine Wohnung gehabt.

Das weiß ich noch. Du bist in der Nacht ausgezogen, das weiß ich noch. Ja, aber ich hatte noch keine Wohnung. Ich habe da so ein bisschen, ja mal hier, mal da, muss ich ganz ehrlich sagen. Du hast dann bei meinen Freundinnen geschlafen. Ja, eine Nacht. Ich habe überall mal und was man ja wirklich auch mal sagen kann, dass es jetzt mal aus dem Nähkästchen geplaudert.

Und wie gesagt, und daran sieht man ja wirklich, wir haben ja echt noch Dinge in unserem Leben, die wir für uns behalten. Also Entschuldigung, wir haben ganz große. Eine ganz schöne Menge. Das ist auch gut so. Ich frage manchmal Anis, sage ich manchmal, hey, oder auch so zu meiner Family, meint ihr Deutschland wäre bereit so für uns, so wie wir, ich will jetzt nicht sagen wirklich sind, wir sind wie wir sind, aber wir klammern natürlich aufgrund der Privatsphäre und auch dem Schutz der Kinder ganz klare Kiste.

Also hätten wir keine Kinder, würde ich, glaube ich, mit anderen Dingen auch anders umgehen. Aber weil ich eben nicht möchte, da die Sachen so wirklich aus, damit wir sie nicht verletzen. Und wenn wir mal über Sex reden und witzige Sachen, ja, dann sind die mal genervt. Aber ich meine wirklich, wir haben noch ganz viele Themen, die da nicht...

Und es ist schon schwer, die manchmal zu jonglieren. Und finde ich, da einen passenden Weg zu finden, man muss es ansprechen, weil man kann es nicht ganz ausklammern, was betrifft, sehr doll unser Leben. Aber... Nein, über manche Dinge können wir einfach nicht reden. Sollten wir auch nicht reden, ja, sage ich dir mal ganz ehrlich.

Aber es ist eigentlich nicht nur, weil es jetzt irgendwie besonders schlimm ist oder was auch immer. Aber noch einmal, also ich denke gerade Personen, die so sehr in der Öffentlichkeit stehen wie wir. Ich glaube, für uns ist auch wirklich wichtig, dass wir Dinge haben, die auch wirklich auch für uns sind.

Weil ich sage dir mal so, wie es ist, für mich persönlich, also ich habe dann, immer noch so ein bisschen so das Gefühl, man hat trotzdem noch so seinen kleinen privaten Anker. Weißt du, der so fernab der Realität, der Öffentlichkeit, der Kinder, der Familie, der Verwandtschaft. Ich finde nicht, dass das ein kleiner Teil ist. Ich finde, wir haben, ich sehe das so, dass ein Drittel sehe ich als öffentlich.

Aber die ganzen Punkte, also bei uns passiert wirklich viel immer. Bei uns passiert viel im Alltag, bei uns passiert viel emotional. Wir haben auch große und kleine Dramen innerhalb der Familie, egal ob mit Kindern, Familienmitgliedern oder wir beide untereinander. Das würde ganz schön den Rahmen sprengen, könnte man so sagen, aber eben aus Grund der Privatsphäre und für mich, also ich sehe Privatsphäre eben in Dingen, die mich vielleicht, kränken oder gekränkt haben, egal was du getan hast oder ich vielleicht, oder mir wirklich vielleicht auch mein Herz gebrochen haben, das möchte ich nur für mich behandeln.

Das ist mein und dein Ding, so das möchte ich nicht, dass unsere Kinder explizit wissen, was ich oder du, ich zeige jetzt nicht nur auf dich, also ich rede von unserer Ehe, das möchte ich gar nicht, weil das sind Themen, die eben, da hätte ich kein Problem vor anderen Menschen, aber ich möchte eben nicht, dass das die Beziehung zu Mutter und Vater beeinträchtigt, deshalb sehe ich, muss man das schützen, weil ich weiß, das würde vielleicht bei den Kindern was verändern und das ist völlig unnötig.

Und dann, ja, es gibt halt so ein paar Felder. Die man, auch wir haben eins zwischen in unserer Ehe, wir beide nur zusammen, auch wichtig finde ich, das sorgt ein bisschen für Spannung, das ist halt so unseres, wir freuen uns darauf. Und ich finde eben, dass so kleine Geheimnisse, nenne ich die jetzt mal, dass die auch verbinden.

Und eben für mich, dass wenn man ein Gesicht erkennt oder ein Gesicht sieht, das ist für mich nicht Privatsphäre. Privatsphäre ist für mich deine Probleme, was dich beschäftigt. Hast du gerade einen Freund? Hast du keinen Freund? Wurde dir gerade zum ersten Mal dein Herz gebrochen? Hat eine Freundin dich enttäuscht? Also all so Dinge passieren ja bei uns in der Familie. Oder war dein Kumpel?

Wir könnten ja über sonst was reden. Wir haben ein Riesenfeld an Dingen, die wahrscheinlich auch andere Leute haben. Aber das würden wir nie, aufgrund der Privatsphäre, die derjenige hat und auch haben sollte und die wir haben. Und deshalb weiß ich und merke ich halt oft bei Menschen, dass sie denken, sie kennen uns komplett und sie wissen, wie unser Leben ist.

Aber wissen, das ist ein gutes Beispiel mit diesem Eisberg. Man sieht diese kleine Spitze und dann ist man ein bisschen vielleicht erschrocken, wenn man unter die Oberfläche guckt, was da noch für ein Fundament ist eigentlich. Ja, aber unser Eisberg unter der Oberfläche ist jetzt auch nicht so tief. Nein. Das hört sich ja schon so an, als hätten wir so richtig so... So Leiche im Keller?

Nein, gar nicht. Aber dadurch, sorry, dass wir viele Leute sind, gibt es viele Themen, die halt gar nicht angesprochen werden. Das meine ich eher. Ja, eben. Also man muss jonglieren. Und Geheimnisse sind ja auch nicht immer nur Geheimnisse, weil man jemanden belügt oder jemandem irgendwie etwas vorenthält.

Wir haben und müssen auch Geheimnisse haben, eben gerade auf die Kinder bezogen, wie du es auch gerade gesagt hast, aufgrund unserer Verantwortung. Ja, natürlich. Zum Schutz. Und ein kleines Geheimnis kann ich jetzt nochmal lüften, weil wir ja noch so nah an meinem Geburtstag dran sind. Letztes Jahr an meinem Geburtstag bin ich dann.

Mitternacht ausgezogen. Es war so schlimm. Das war wie eine Szene aus dem Film. Das war ein ganz schlechter Film. Guck mal, ich sag dir mal ganz ehrlich, da gebe ich dir Brief und Siegel. Wenn wir das wirklich, wirklich im Detail so erzählen würden, wie es wirklich passiert wäre, äh war, man würde uns das gar nicht glauben.

Nee, ich kann es selber manchmal nicht glauben. Ich sehe das nur an den Blick unserer Freunde. Tim war jetzt neulich da, da war in dieser besagten Nacht dabei. Er hat mir geschrieben. Am Sonntag, der Sonntag vor meinem Geburtstag, schreibt er mir, ich habe immer noch Gänsehaut. Mehr will ich dazu nicht sagen. Ich müsste, glaube ich, meine Therapeutin, glaube ich, von der Schweigepflicht entbinden, dass sie so als Zeuge sagte, ja, das stimmt wirklich, was sie da so erzählen.

Nein, aber ich bin dann praktisch ja genau Mitternacht auf meinen Geburtstag, bin ich dann ausgezogen, bin dann zu Tim, wollte da pennen, habe mich da bei seinem Sohn ins Bett gelegt, konnte gar nicht pennen und dann habe ich die Nacht im Ferrari geschlafen. Im auch noch schlimmsten Autofahrer, wo du noch nicht mal Sitze zurückfahren kannst. Das Problem bei Anna-Maria.

Ich habe ja, der Ferrari, das ist ja ein Cabrio, ich kann ja so das Dach aufklappen. Das Problem war, der ist ja auch so laut. Das heißt, ich kann ja, geht ja nicht. Das heißt, was musste ich machen? Weil es ja noch dunkel war in Dubai, habe ich dieses Cabrio aufgemacht, bin dann so in so einem, es gibt glaube ich auch gar kein unbequemeres Auto als diesen Ferrari, in dem man schläft auf jeden Fall.

Und dann ist dann, wie gesagt, die Sonne relativ früh aufgegangen. Keine Mücken? Mücken erstmal nicht, aber für mich war das Problem die Helligkeit und natürlich die Sonne. Und dann ist mir um 5 Uhr, 5 Uhr morgens habe ich ja schon wieder Sonnenbrand gehabt. Dann habe ich das Dach wieder zu, bin dann trotzdem nach Hause gekommen, weil ich ja da zu Hause sein wollte, als die Kinder dann aufgewacht sind.

Weil die wussten ja, dass mein Geburtstag ist. Ich weiß nicht, ich habe selbst in meiner Familie geschrieben, jeden aus meiner Familie. In dieser Nacht dachte ich, okay, jetzt reicht es. Es reicht alles. Und dann wache ich morgens auch auf, also du in deinem Auto, ich und ich dachte mir, fuck, ist das alles passiert?

Dann dachte ich so, okay, ja, ist egal, Schuhe an, duschen, nimm die Kinder, geh an den Strand, mach einen schönen Tag. Du bist raus aus dem Schlafzimmer gekommen und hast mich ja dann gesehen, weil ich war ja wieder zu Hause, weil ich musste ja zum Geburtstag feiern wieder nach Hause kommen. Ich bin ja um sechs Uhr oder so, war ich zu Hause, hab gewartet, du bist dann kurz vor sieben aufgestanden, so, an einem Sonntagmorgen, oh mein Gott, er erhoffet.

So, das war vor einem Jahr. Deswegen kann man jetzt sagen, dass mein Geburtstag natürlich umso schöner war, weil es nicht so war wie letztes Jahr. Alleine das hat es schon auf jeden Fall rausgeholt. Aber das habe ich auch meiner Therapeutin erzählt, weil ich hatte jetzt gestern Therapie und ich habe auch manchmal so Stunden, in denen ich wirklich auch echt über positive Sachen rede.

Also nicht immer nur, mir geht es nicht gut oder das beschäftigt mich. Nein, heute ging es wirklich um Dinge, die einen gut tun oder irgendwie auch im guten oder im grünen Bereich liegen. Und dann habe ich ihr, weil sie mich auch gefragt hat, wie war das für sie, weil ich mich ja immer sehr stark so an Jubiläen erinnere.

Also ich vergleiche immer heute vor einem Jahr, heute vor zehn Jahren, heute vor 15 Jahren. Ist mir auch schon aufgefallen, was denkst du, woran das liegt bei dir? Ich weiß es nicht, keine Ahnung. Du bist eh sehr zeitgebunden. Ja, fixiert. Es war echt krass. Und deswegen hat sie mich darauf angesprochen.

Da habe ich gesagt, da will ich jetzt erstmal nicht drüber reden, weil damit habe ich ein Jahr lang jeden Tag mit ihr drüber geredet. Aber am Sonntag habe ich Jibi nach Starnberg gefahren, zusammen Kumpel. Die wollten ja dann aufs Oktoberfest. Bei uns ist ja seit ein paar Tagen so grandioses Wetter. Es ist ja auch wow.

Mein Beileid an alle Menschen, die nicht hier im Süden leben in Deutschland. Besonders Shoutout nach Garnackesee. In der schlechtesten Wetterzone, glaube ich, die man haben kann. Wir haben genau das Pendant zu Garnackesee. Ich glaube so Grünwald-Schnittstelle. Ist echt heftig. Und dann fahre ich so über die Landstraße, GB neben mir so auf entspannt.

Blauer Himmel, Sonne, Felder, nochmal eine ganz andere Sonne als im Sommer an sich. Und es war so schön. Habe ich ihn rausgelassen, bin wieder zurückgefahren und es war so cool, dass ich mir dachte, wow, heute vor einem Jahr, weiß ich noch, standen wir in unserer Community, in diesem Pool. Deine Freundin war da.

Susanne war da. Und du hast gesagt, boah, heute feiern wir. Dann hast du mir noch ein paar andere Sachen gesagt, die kann ich jetzt hier nicht sagen, weil sonst wird das hier eine 21er-Version. Halt dich für ein Gericht. Dann habe ich so diesen... Ich? Ich sag doch sowas nicht. Du weißt ja gar nicht, was du gesagt hast. Ich kann mir schon vorstellen, was du gesagt hast. Ich kann es dir ja nach unserem Podcast nochmal sagen.

Jedenfalls... Boah, Anis erinnert sich an alles. Das ist so mies. Das ist wirklich mies. Jedenfalls saß ich in diesem Auto so auf dem Weg zurück nach Grünwald und dachte mir so, wow, was für ein schönes Leben. Ein Jahr später, nichts mehr davon irgendwie auch nur annähernd und das hat mich eher so froh und glücklich gemacht und habe dann auch langsam auch aufgehört, jetzt da in diesem heute vor einem Jahr und so.

Ja genau, du wolltest nämlich gar nicht feiern. Wir haben auch nicht gefeiert. Ich finde schon, mit der Familie, aber das reicht auch. Ich mag auch nicht Großgeburtstag feiern. Das meine ich damit. Ich habe jetzt nicht irgendwie eingeladen, Freunde eingeladen, hey, wir treffen uns da oder Chang oder was auch immer, wo auch immer.

Nee, das will ich auch gar nicht. Muss ich dir ganz ehrlich sagen. Nee, muss ja auch nicht. Aber wir haben trotzdem deinen Geburtstag gefeiert. So schön, wie er hätte sein können. Und was mich so richtig so. Berührt hat mich eh alles. Weil jeder, wirklich jeder, sogar Montre hat sich echt Mühe gegeben.

Obwohl Montre hat so über drei Ecken, der hat das ganz gut gedribbelt wieder. Ich hatte ihn Tage vorher schon gefragt. Es gibt so ein paar Kandidaten bei uns in der Familie. Die muss man erinnern. Nee, da möchte ich wirklich Hand und Fuß sehen und wissen, ob da sich Gedanken... Zeig es mir, jetzt. Isa muss man immer den Mund zuhalten, weil er ja schon so zwei Wochen vorher dir erzählt, was er dir geschenkt oder schenken wird. Genau so.

Und deswegen, also alle Kinder, deine Geschenke, übrigens, so sind wir darauf gekommen, die Jacke habe ich von dir geschenkt bekommen, super tolle Jacke, freue ich mich jetzt noch die Jackenzeit und so. Wir sind gestern auch nochmal schön einkaufen gegangen für DSDS nächste Woche, aber worauf ich hinaus wollte...

Alle Kinder, dadurch, dass sie ja jetzt ihr Taschengeld haben, ihre EC-Karte, ihr Konto, haben die sich alle echt Mühe gegeben. Du hast natürlich bei den beiden oder anderen noch ein bisschen mitgeholfen. Ja, das ist ja auch okay. Das ist völlig in Ordnung. Und von daher, liebe Kinder, an dieser Stelle vielen, vielen Dank.

Auch ein Brief von euch, auch wie Leila wieder ihren Brief geschrieben hat und so. Das war so süß. Dann habe ich so Gutscheine bekommen, so selbstgebastelte Gutscheine. Die ist schon sehr herzlich. Dann fand ich auch niedliche Gutscheine. Unter anderem, erzähl mal, was war da so bei? Also einmal zusammen backen.

Fand ich auch niedlich. Ich habe zuerst zusammen baden gelesen. Ja, da warst du völlig schockiert, das habe ich gesehen. Da habe ich erst so geguckt und ich habe so, wie sage ich ihr jetzt, dass das nicht geht? Das geht nicht mehr. Nee, das geht nicht mehr, auf gar keinen Fall. Wie komme ich da raus? Und dann habe ich gesehen, achso, sie hat ja backen geschrieben.

Also einmal zusammen backen, dann einen Tag keine Widerworte. Ja. Widerworte sogar richtig geschrieben. Du weißt, es gibt... I, E oder I. Ja, das ist wie mit T oder D, seid. Dann hat sie einmal zusammen einkaufen, also sie kommt mit zum Simmel, hat sie gesagt. Ja, du weißt, das mögen die nicht so gerne.

Und dann einmal nur ja sagen, also egal was ich sage, sie sagt dann ja. Genau, deine Wünsche, du kannst dir den ganzen Tag was für die Wünsche. Hol mir dies, ja, hol mir das, ja, geh mal da hin, ja. Das ist krass, den ganzen Tag ist krass. Ja, was ja eigentlich auch ohne Widerworte so. Und dann gab es glaube ich noch einen letzten... Kino- oder Filmabend. Stimmt, Film, Abend oder Kino und dann sind Klammern zu Hause oder draußen. Sehr niedlich.

Ja mega, richtig cool. Und dann darüber hinaus noch ein Geschenk, also das Geschenk habe ich mega abgesahnt, aber und jetzt kommt's, das war für mich persönlich die lustigste Geschichte und ich will jetzt kein Kind jetzt irgendwie so hervorheben, aber... Das müssen wir wirklich erzählen. Ich weiß jetzt gar nicht, was du meinst. Amayas Geschenk. Ja.

Die Drillinge, die waren ja auch total aufgeregt. Da haben wir auch alle was geschenkt und so. Und ich fand das halt voll niedlich, dass sie halt schon auch, und ich glaube, das haben wir auch Teil der Erziehung, über die Jahre hinweg, weil wir es jedes Jahr immer wieder machen, bei allen unseren Kindern und auch bei uns selber, dieses Ritual, dass sogar unsere Drillinge jetzt mit knapp fünf Jahren so richtig aufgeregt so da saßen, Mach mal ein Geschenk auf. Und ich dachte mir so, okay.

So waren süße Geschenke. Und darüber hinaus habe ich von Amaya in ihrem Schnuffeltuch... Ihr Schnuffeltuch ist ihr heiligstes. Ich habe dann gefragt, möchtest du es wiederhaben? Ja. Dann hat sie da was eingewickelt. Ich habe das so aufgemacht. Und es war so eine Herzdose. Wie so eine kleine Schmuckdose.

Genau, so eine Schatulle in Herzform. Und auf dem Boden war irgendwie so ein Bild. Zwei kleine Mäuse. Und in dieser Herzschatulle war auch noch ein Plastik... Diamant, der auch heilig ist. Genau, in Herzform. Super niedlich. Und gestern Abend hat sie mich auch gefragt, wo ist dein Herz Diamant? Ich sag so, Amaya, er steht auch auf meinem Schreibtisch.

Hat sich auch richtig gefreut, neben dem Papa-Briefbeschwerer von Issa. Und dann habe ich so zu ihr gesagt, irgendwann so wirklich so random, Dann sage ich so, wow, Kulameier, wo hast du denn das Geschenk eigentlich von Papa besorgt? Woher hast du das Geschenk eigentlich? Habe ich im Kindergarten gefunden. Ja, hat sie mitgenommen, hat sie mitgehen lassen.

Habe ich im Kindergarten gefunden, habe ich mitgenommen. Dann hast du so geguckt, wie, du hast es einfach so aus dem Kindergarten mitgenommen? Ja. Ja, ist witzig, ne? Also, an dieser Stelle, liebe Grüße an der Mayer. Aber weißt du was, dieser Tag, dieser Samstag, als ich mit allen Großen in der Stadt war, du warst mit den Drillingen unterwegs und mit wir halt, ich wollte erst alle mitnehmen, Gott sei Dank habe ich es nicht gemacht, weil es war so voll.

Nee, ich habe dich überredet, die Drillinge bei mir zu lassen. Es war grandioses Wetter, Oktoberfestzeit. Ich habe das total unterschätzt, wie voll die Münchner Innenstadt ist. Aber ich finde das ja toll, weil ich habe das gesehen, gerade da, wo ich herkomme, hier in Niedersachsen, Delmhorst. Ich habe die Innenstadt immer als so niedlich empfunden. Meine Eltern sind regelmäßig mit uns auf den Wochenmarkt gegangen. Wir haben da so einen Eiskaffee gehabt, wo wir immer zusammen...

In Dämmhorst oder in Garnett gesehen? Nee, in Dämmhorst. Mein Vater macht das ja heute noch mit den Kindern, wenn die da sind, dass er mit denen dort einen Kaffee trinken geht. Und immer müssen sie eine Runde in der Kraft spazieren gehen. Das ist wie Tradition. Erst motzen sie immer, aber das ist genau das, was Kindheit für die im Norden eben ausmacht.

Und wenn ich da jetzt so durchlaufe, ist das so traurig geworden, weil die ganze Innenstadt wie ausgestorben ist. Die Schaufenden ja durch den Online-Handel eben stirbt das aus. Und hier in München null. Liebevolle kleine Gassen. Die Stadt ist halt auch, ich glaube, München gilt als einer der most walkable cities of the world. Also Ali haben wir ja neulich mal gezeigt.

Also wie heißt das? Begehbar. Also wie du zu Fuß bekundest. Also einer der, ich weiß nicht, wie man es auf Deutsch richtig ausspricht. Fußgängerfreundlichste. Genau, Fußgängerfreundlichste Innenstadt der Welt. Und da kannst du ja wirklich, die Innenstadt ist so riesig. Die hat ja glaube ich sechs, sieben große Straßen. Man kennt ja sonst so eine lange Straße und vielleicht nochmal eine Abgabelung oder so. Berlin hatte das gar nicht, weil sie den Kuhdarm haben. und eben dann so jedes Viertel für sich irgendwie so eine kleine.

Zerfällt auch alles, fällt mir auch auf, wenn wir da sind. Dann hat diese riesen Maltz, Maltz haben halt überhaupt keinen Flair und habe ich auch nach Dubai eine richtige Overdose. Genau. In Dubai wenigstens noch alles schick und edel, aber in Deutschland eben halb leer. Also das gibt einem immer so ein trauriges Gefühl, finde ich.

Das ist wie ein leerer Kühlschrank, gibt mir auch ein trauriges Gefühl. Ich mag auch nicht, wenn unser halb leer ist. Da habe ich immer das Gefühl, es stimmt was nicht. Und das ist in München eben gar nicht so. Und dann bin ich an diesem Samstag, diesem blauen Himmel und alle in Trachten. Ich fand das so cool und obwohl viele betrunken waren oder voll und keine unangenehmen Situationen, was man ja doch in anderen Städten dann schon mal hat.

Weil man so angerempelt wird, dass jemand dann lospöbelt. Genull. Und bin dann mit denen stundenlang einkaufen gewesen. Keiner hatte schlechte Laune. Die Jungs haben meine Hand gehalten beim Laufen. Ja, die haben dann auch ein bisschen abgesahnt. Die wissen schon auch, wenn sie mit Mama irgendwo sind, dann lohnt sich das. Kann ja immer nicht Nein sagen.

Aber dann habe ich gedacht, krass, ich bin mit wie so kleinen Erwachsenen unterwegs. Es hat richtig Spaß gemacht, weil sie eben jetzt alle groß sind und verstehen, dass wir jetzt einfach stundenlang in Geschäften sind. für Papa oder eben für den Geburtstag. Und dann haben wir uns hinterher alle zum Essen getroffen. Da hab ich gedacht, cool, du hast dich um die Kleinen gekümmert.

Ich war mit den Großen unterwegs. Vor allem waren wir alle zusammen. Isar hat sein Fußballspiel extra ausfallen lassen, damit er sich genau auf deinen Geburtstag vorbereiten kann. Und ich finde eben. Dass das wichtig ist. Nicht dieses, ja Mama, bring mal was mit und stell das dein Papa auf den Tisch, weil es ist ja genug Geld da und du musst das ja eh kaufen. Nein, ihr habt jetzt euer eigenes Geld, ihr gebt von eurem Geld was für Papa aus, weil Mama und Papa geben auch von ihrem Geld für euch etwas aus.

Dass man das lernt, finde ich, dass man das wert ist, dass für einen auch mal Viehgeld ausgegeben wird. Genau, wertschätzen. Und die Zeit, die man opfert, in dem wir früher haben wir diese wahnsinnigen Kuchen immer bestellt, was auch schön ist, wenn die so klein sind. Wir hatten ja dieser Tortenboss hat, der für uns Kuchen gemacht, das war ja unglaublich.

Aber die hat immer dann keiner gegessen, weil es war einfach viel zu viel. Das heißt, es landet im Müll, es sei denn, man macht eine Riesenfeier. Ich meine, zur Einstellung. Aber zur Einstellung würde ich das auch wieder machen. Wir hatten teilweise ein Hai mit offenem Mund. Alles mögliche, Pferde, Fortnite. Der hat extra die Fotos der Ponys.

Dann Gruß an Tortenboss nach NRW. Der hat wirklich, wäre coole Torten. Also das hat der schon einmalig gemacht. Und wenn wir jetzt nochmal Einschulung sowas haben, würde ich das auch machen. Aber bei uns ist dann eben viel, weil das so Riesenmengen waren. Leider im Müll gelandet. Und jetzt kochen wir. Entschuldigung, bei den Zwillingen gab es ja dann nochmal zwei Torten.

Ja, oder dann hat Alia noch einen bekommen, damit sie nicht traurig war. Und Issa hat dann auch so Fußballtorte genommen, dazu bekommen. Das war unglaublich. Krass. Ja, und dann backen wir es auch selber, auch wenn es nur Dr. Oetker ist, aber wir stehen zusammen in der Küche, wir machen das wieder, eine Gemeinschaft und genau das, es wird abends geschmückt, klar kam eine Firma, die geschmückt hat, aber den Tisch dekorieren wir selber und die Drilling haben mit dekoriert, ich möchte einfach, dass sie sehen, dass...

Auch wenn man sich das leisten kann, dass alle anderen das für einen machen und vielleicht die Geschenke einfach nur bestellt werden oder was auch immer. Nein, wir gehen los, wir überlegen uns was, wir reden darüber und wir machen das gemeinsam für denjenigen, um das einfach wertzuschätzen und denen zu zeigen, dass so ein Geburtstag nämlich auch, weil ich finde zum Beispiel auch das mit der Deko, ich finde das total wichtig, auch für dich.

Es ist auch wichtig. Egal wie alt man ist. Nee, ist es auch. Und vor allem, und das ist wirklich für mich persönlich so der absolute größte Aha-Augenblick gewesen, das geht in unsere Kinder über. Das heißt, das ist ein Teil eines Rituals, einer Tradition. Ich glaube, Tradition passt besser als Ritual, die dann ja auch weitergelebt wird.

Ich habe das von meiner Familie zum Beispiel. Ich wollte gerade sagen, überleg du mal, wie viele Sachen, egal ob das jetzt teilweise, wo ich mir selber an den Kopf gefasst habe, weißt du, so wie mit den Klamottenhaufen, die du schon immer dann vorher, oder Frühstückstisch vorbereiten, bla bla bla, klar kannte ich das nicht und ich sehe das erstmal so und denke mir so, boah, Alter, was ist denn mit der nicht ganz richtig, ne, und dann sagst du zu mir so, warte mal ganz kurz, das habe ich aus meinem Elternhaushalt so mitbekommen, ja, ähm.

Und das überdauert die Zeit und es überdauert einen selbst und man selber erinnert sich dadurch auch immer wieder an seine Kindheit, an seine Vergangenheit und an seine Eltern. Krass, wie sehr einen das prägt und vor allen Dingen kommt das ja erst wieder, wenn man erwachsen ist. Du, mit 17, 18 habe ich das nicht gemacht.

Und in meiner ersten Wohnung, als ich dann auch nur mit Montri, ich habe ja nie alleine gewohnt, da ich von zu Hause aus direkt mit Babybauch, schwanger, verheiratet, aus meinem Kinderzimmer gezogen bin. Da haben wir gerade eben im Auto noch drüber geredet, ne? Genau. Liebe Füße am Pravid. Ja, der arme ey, das hat einfach so eine 19-jährige Anna-Maria bekommen. Genau, meine Mutter hat immer alles gemacht. Wir zum Beispiel hatten halt die Pferde, da mussten wir viel mithelfen.

Aber in unserem Haushalt mussten wir gar nicht mithelfen. Das heißt, ich war, bis ich eigentlich dich kennengelernt habe, relativ, also an meine ersten zwei Ehemänner, sorry, relativ unbeholfen. Ja, die haben auch ganz gute Sachen, ich wollte gerade sagen. Ja, ha, ha, ha. Ja, da hat ich auch keine acht Kinder, sorry. Ja, ach so, ja gut, super. Ja, das eine oder das andere.

Wir arbeiten ja dran. Ah, okay. Kriegen wir das vielleicht alles ein bisschen zusammen gemacht? Wir wollen das ja jetzt abkürzen. Ah, okay. Du weißt, worüber wir geredet haben. So viel zum Thema Geheimnisse, alles gut. Genau. Eben, man denkt, also es nervt einen vielleicht in der Kindheit, man versteht den Sinn nicht, man erkennt ihn auch nicht und man weiß auch nicht, dass das genau die Sachen sind.

Aber für mich jetzt zu wissen, meine Familie kommt an Weihnachten zu uns, also viele Leute, innerlich bin ich so ein bisschen, genau, so Stress und dann weiß ich aber, du und ich werden zusammen einkaufen gehen, wir werden zusammen kochen, unsere Kinder werden sehen, wie wir stundenlang in der Küche stehen, den Truthahn zu bereiten, alle müssen helfen, diese Riesentafel zu decken.

Das ist so schön und das sind genau die Sachen, die sie später genau machen werden, so wie wir jetzt auch und die denen das Gefühl von Familie vermittelt. Und das ist für mich so wichtig und deshalb freue ich mich auch, dass wenn wir jetzt deinen 48. Geburtstag feiern, ich meine, du bist ein erwachsener Mann, wie die Augen, die Augen He's pushing 50, sagt Adi Adi, oh mein Gott.

Ich kann nicht mehr neben den sitzen. Oh, die Mädchen. Das geht nicht mehr. Wo hast du mich da hingesetzt? Was hast du da gestern Anis sitzt jetzt, links sitzt Alia, rechts sitzt Leila. Entschuldigung, wir haben im Bett, haben wir die Seiten getauscht. Wir haben im Podcast oder im Wodcast auch die Seiten getauscht.

Jetzt hast du an unserem Esstisch auch einfach so entschieden, dass ich jetzt auch wieder woanders sitze. Ja, wir beide. Ja, okay, aber du hast ja anscheinend damit kein Problem, weil du hast links Gibi, rechts Lisa. Ja, und die Drillinge sozusagen sind an unseren Plätzen. Ich habe rechts neben mir Alia, links neben mir Leila. Ich bin am Arsch.

Aber erklär mal, warum wir das machen. Also wir müssen wirklich unsere Familie immer wieder anpassen und auch unsere... Ich bin geliefert. Tradition. Annis und ich saßen sehr weit am Kopf des Tisches. Amaya rechts von mir hat dafür gesorgt, dass ich nicht mal mit Jibi reden kann. Das war wie die Berliner Mauer. Es ist so krass. Immer wenn Jibi mir was sagen wollte, hat sie sich auch richtig groß gemacht.

Ich konnte dann nicht mit ihm reden und sehe ich immer das leicht enttäuschte Gesicht, wenn die dann so zusammensacken und wissen, okay, sie können jetzt nichts erzählen. Ich saue aber ganz hinten. Der ist für mich untergegangen, weil unser Tisch so lang ist, dass ich rechts runter ihn nicht gesehen habe.

Ich habe immer an unser Au-pair-Mädchen und die drei Mädchen, Mini, Laila und Alia, Und du gegenüber. Und da habe ich mir gedacht, wenn du und ich in der Mitte des Tisches sitzen, zwischen den vier Großen haben auf jeden Fall die vier Großen uns zentral. Ja, die Mädchen haben mich auf jeden Fall sehr zentral. Und ich habe die Mädchen da.

Aber die genießen das so sehr. Ja, super. Ich werde einfach jetzt abnehmen, weil ich will gar nicht mehr essen. Oh, die hat mich so getriggert. Die ganze Zeit mit ihrem Stuhl und so. Ja, aber sie sucht deine Nähe. Sie sitzt ja nur neben mir, weil sie dann das am Städter das Erste bekommt. Nein, sie sucht deine Nähe und sie muss sich auch anfassen. Das habe ich auch gesehen. Die hat mich schon ein paar Mal gescappt. Oh Mann, ey.

Das wird nicht langweilig bei uns auf jeden Fall. Nein. Schön. Hat mich gefreut. Wirklich. Waren tolle Tage. Kein Vergleich zu diesem letzten Jahr, was auch gut so ist. Aber siehst du es mittlerweile? Kannst du ein bisschen so mit einem lachenden Auge? Nein. Nein? Okay. Ist das dein Ernst? Worüber soll ich denn da lachen?

Also ich, ganz ehrlich, das ging mir schon kurze Zeit später. Dass du lachen konntest? Ja, okay, schön für dich. Ich dachte mir so, ey, das war wirklich wie aus einem ganz schlechten Film. Achso, und das findest du dann lustig, oder? Ja. Okay. Ja, man kann sich entscheiden, das traurig zu sehen, oder? Wie du mich manchmal echt überraschst. Manchmal denke ich mir so, krass, du bist so eine gewissenhafte, moralisch so wirklich so, ah nee, das ist nicht okay.

Und weißt du, wie oft sagst du zu mir, nee, das machst du bitte nicht so und, sei mal netter und mach mal dies nicht und sei mal nicht so unhöflich und mach mal bla und sag mal unseren Au-pair-Mädchen nicht, dass sie ihre ganzen Süßigkeiten in ihrem Zimmer hortet, die dann da verschimmeln und so. Denke ich mir so, ja, okay, ja, du bist da in diesen Momenten viel, viel moderater als ich. Ja, und dann kommt sowas.

Aber das ist ja nur meine persönliche Einstellung. Das ist auch meine persönliche Einstellung. Aber gut, lassen wir das Thema, Schatzi. Hat mich sehr gefreut. Danke für diese tollen Tage. Danke für die tollen Geschenke. Wirklich. Also wow, ich bin auf allen Ebenen wirklich total großzügig beschenkt worden. Wirklich. Gerade auf dieser Familienebene. Das war für mich so schön dann.

Um 17 Uhr. Wir haben alle zusammen gegessen. Montrie war auch da. Wir waren echt alle acht Kinder. Du und ich. Also es war sehr, sehr schön. Und ja, ich habe kaum jemandem geantwortet an dieser Stelle. Sorry Leute, aber das kriege ich nicht hin. Wenn das 70 Leute schreiben und so, Alter. Das geht jetzt nicht.

Aber es ist trotzdem schön, dass auch so viele gratulieren. Tim hat mir dann gesagt, weil ich meinte auch so, boah Alter, ich antworte kaum jemandem. Also unserem Banker habe ich geantwortet. Tim habe ich geantwortet. Klar, Arif und so. Und dann auch von den Anna. die hat mir auch geschrieben und so.

Ich muss sie kurz erzählen, dann sagt sie Tim so, wow, cool, dann fühle ich mich ja schon ein bisschen geehrt, dass du mir schreibst, ich scheine dir ja da schon was zu bedeuten. Dann habe ich ihm geantwortet, ja, sonst hätte ich Ärger von Anna-Maria bekommen. Nein, er bedeutet dir was, das wissen wir beide. Und das weiß er auch.

Machen wir jetzt nicht so eine Pseudoromanze hier. Bromance. No homo. So Leute, an dieser Stelle, es war mal wieder eine Ehre, ein Fest. Das Oktoberfest neigt sich dem Ende und Halloween steht bald vor der Tür. Kann man jetzt schon Happy Halloween wünschen oder ist es noch zu früh? Noch nicht. Fahren wir auf so einen Kürbis hoch?

Was hast du mir denn da? Du hattest mir letztes Jahr irgendein Reel geschickt. Das war das Größte. Keine Ahnung, was das war. Wo war das? Ich weiß es nicht mehr, aber es war nur Kürbis. Das war so krass. Ich glaube in Belitz. Da wohnen wir ja nicht mehr dabei. Nein, nicht in Belitz. Belitz ist Spargel.

Bei Berlin. Auch Kürbis. Aber das war das nicht. Das war irgendwo im Süden, ich glaube Richtung Stuttgart, glaube ich. Also ich glaube, es war in Baden-Württemberg. Es war so krass schön. Es war einfach wie so, keine Ahnung. Ich habe gestern ein Schild fotografiert, ist ja so witzig. Es gibt Internet und all sowas. Ich halte einfach mitten auf der Straße, die hinter mir haben gedacht, mach mal eine Scheibe unter, zoom, bis ich dann meine Kamera offen habe, du weißt ja, wie ich bin.

Zoom das ran und fotografiere dann so ein Pappplakat, was auf dem Zaun getackert ist. War auch ein Herbstfest, da würde ich gerne mit dir und den Kindern hingehen. Ja, da freue ich mich. Sehr schön. So Leute, an dieser Stelle, danke, dass ihr dabei wart. Danke, dass ihr uns zugehört habt und auch vor allem alle, die uns zugeschaut haben.

Einen großen Dank, denn den Podcast, den gibt es zwei Wochen exklusiv bei RTL Plus. Danach überall, wo es Podcasts gibt. Unseren Vodcast, den gibt es ausschließlich nur bei RTL Plus. Ja, und ist auch gut so, vor allem for free. Also guckt uns gerne zu. Wenn ihr die Gesichter hinter den Stimmen oder vor den Stimmen hören oder sehen wollt, dann seid ihr genau hier richtig.

Also nächste Woche heißt es wieder im Bett mit Anna-Maria und Anis. Und ich würde mich freuen, wenn ihr wieder dabei seid. Bis dann. Tschüss.

0:00 / 0:00