
Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi - Der Bushido Podcast
Es wird aufgeräumt
Freitag, 11. September 2026 · 38 min
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Shownotes
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Es ist enttäuschend, was Anna-Maria zuletzt erlebt hat. Sie und Anis besprechen einen Vorfall, bei dem Anna-Maria sich ausgenutzt gefühlt und deswegen entschieden hat, sich aus dem sozialen Umfeld wieder zurückzuziehen.
Außerdem geht es in dieser Folge um die Arbeitsaufteilung im Haushalt - wobei Anna-Maria klarstellt, dass sie wirklich Spaß am Putzen hat.
Und sie verraten einen Satz, der regelmäßig bei ihnen fällt und den vermutlich jedes Paar kennt, wenn einen die Müdigkeit auf der Couch plötzlich übermannt…
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Kinder! Ruhe bitte! Ich hab euch doch gerade erklärt, dass wir jetzt einfach mal kurz Zeit für uns brauchen. Wir müssen was aufnehmen. Ey, ernsthaft, Leute? Ist das wirklich euer Ernst? Meine Güte, lass mich doch nicht immer schimpfen. Mama hat gerade gesagt, kurz Ruhe bitte. Wir sind doch gleich fertig, okay?
Ganz kurz mal nur Mama und Papa. Bis gleich. Dankeschön. Hau ab jetzt, los! Willkommen bei Im Bett mit Anna-Maria und Anis Faschichi, der Bushido-Podcast. Herzlich willkommen meine Damen und Herren, liebe Zuhörerinnen und liebe Zuhörer. Wenn ihr diese Stimme hört, dann wisst ihr ganz genau, dass meine Frau mich jetzt gerade sehr gefährlich anguckt.
Denn der Marktschreier ist zurück. Und nicht nur der Marktschreier, auch euer Lieblingspodcast Im Bett mit Anna-Maria und Anis. Eine neue Folge. Mein Name ist Anis. Ich bin Anna-Maria. Wie geht's? Mir geht's besser als dir. Oh, hör auf, Mann. Ich fühle mich wie so ein... Ersatzteil. Ja, wie so ein Gebrauchtwagen.
Oder, keine Ahnung, Mann. Also irgendein Gebrauchsgegenstand, bei dem man so plötzlich merkt, okay, da muss man jetzt, glaube ich, mal hier und da mal so wieder ein bisschen nachjustieren oder, mal neue Bremsbeläge oder irgendwie, keine Ahnung was, Mann. Der Oldtimer ist in die Jahre gekommen. Ja, super, dass du aus dem Endeffekt einen Oldtimer gemacht hast.
Du bist ein Oldtimer. Okay. Oldie, but oldie. Alles klar, die kürzeste Folge unserer jetzt fast dreijährigen Podcast-Geschichte. Ja, ich war heute beim Zahnarzt und hatte eigentlich gedacht, dass wir erst morgen aufnehmen, an einem Mittwoch. Wir sind heute sogar schon wieder an dem Dienstag. Und es ist hier mal aufgefallen, dass wir in dem letzten Jahr eigentlich immer einen Tag später aufgenommen haben, mindestens als wir wollten.
Und jetzt, wenn sich bei uns was ändert, ist es eher etwas früher als geplant. Du hast nämlich ganz spontan noch etwas zu erledigen. Da hast du dich dann gestern Abend dann doch wirklich so, so wie ich es mitbekommen habe, aus dem Bauch raus dann für Entschiedenes zu tun. Das bedeutet, du bist jetzt ein paar Tage weg. Du steigst ins Flugzeug und kommst dann am Montag wieder.
Und deswegen haben wir jetzt auch vorgezogen und sitzen hier auch zu einer ganz anderen Zeit und nehmen diese Folge auf. Ich freue mich natürlich trotzdem, mit dir hier zu sein und. Dadurch bin ich jetzt gerade aus dem Zahnarzttermin hierher. Ist aber alles gut soweit. Ich freue mich. Du hast gesagt drei Jahre.
Das ist krass. Ich weiß nämlich noch ganz genau. Wir haben damals in Al-Barari, dort wo auch so andere Influencer, Deutsche, wohnen, in Dubai. Erinnerst du dich? Dort haben wir gewohnt. Haben die erste oder zweite Staffel für RTL Plus abgedreht. Unsere erste Fernsehserie liegt wie auf Amazon Prime. Ich glaube die erste bei RTL dann, ne? Dann sind wir gewechselt zu RTL.
Da lief wahrscheinlich dann die erste und das Drehen war auch wieder intensiv. Also ich meine, wir haben ja, bevor wir angefangen haben, eine Fernsehserie zusammen zu haben, woraus dann auch der Podcast entstanden ist, haben wir ja nichts gemeinsam so gemacht. Wir hatten sehr autarke, also nicht autark, also genau, autark ist getrennt.
Genau, wir waren jeder sehr unabhängig voneinander in unserem Alltag und auf einmal mussten wir voll viele Dinge zusammen machen und ich weiß noch, ich war so froh, als wir in so Staffelfinale, dieses Ende waren, wir waren fertig mit dem Dreh und wir hatten ja auch diesen Umzug nach Dubai, ich war krank und das war echt anstrengend.
Und ich weiß noch, als dann der Vorschlag kam, hey, habt ihr nicht Lust, ein Podcast? Und ich weiß noch, meine erste Reaktion war, oh Gott, auch noch zusammen. Weißt du, weil wir auf einmal dann alles so mit der Familie, das war wirklich ungewohnt am Anfang. Und ich dachte so, ich konnte mir das nicht vorstellen.
Du? Ich kann mich noch daran erinnern, dass du mir, also ich konnte es mir vorstellen. Also ich sag mal so, spontan vorstellen, ja, aber was für eine Tragweite und dass wir das jetzt über so viele Jahre auch wirklich so hinbekommen und es auch wirklich Spaß macht, das in der Sekunde natürlich nicht. Aber ich weiß auch ganz genau, dass du da echt gesagt hast, so hä, meinst du wirklich? und, also jetzt nicht so, weil du dachtest, das ist irgendwie Blödsinn, aber ich habe schon gemerkt, dass du da erstmal so ein bisschen skeptischer warst als ich.
Und naja. Erinnere dich mal an die ersten Folgen und so, lass mal lieber Ich erinnere mich an das Bett, an die Location, an diese ganzen Leute, diese Sachen, die aufgebaut waren, die Leute, die mit im Raum waren. Ganz ehrlich? Das war ein bisschen wie beim Porno-Drehen. Ich wollte gerade sagen, ich wollte es gerade sagen, So zehn Leute gucken dich an und jetzt. So, Action.
Man wird ja auch so privat und ich muss sagen, ich finde es deutlich angenehmer, wenn jetzt, ich meine, ich kann es gut ausblenden, genauso wie es mit dem Handy zu sprechen, war auch am Anfang, wo ich dachte, ich unterhalte mich doch jetzt nicht hier mit meinem Handy. Mittlerweile kann ich mir die Menschen da draußen vorstellen und im Podcast ist es ähnlich.
Man macht das dann irgendwie, wird das selbstverständlich, aber es ist eine schönere Atmosphäre, nur wir beide. Ich muss ehrlich sagen, obwohl ich ja auch mal Musik gemacht habe und ich so schon irgendwie weiß, dass das, was man jetzt gerade aufnimmt, dann wirklich auch viele, viele Tage, Wochen, Monate später dann auch wirklich erst rauskommt und dann auch wirklich fremde Menschen hören, ist mir das beim Podcast noch nicht so wirklich bewusst geworden.
Also ich sehe unseren Podcast wirklich in allererster Linie erstmal so als Unterhaltung zwischen mir und dir. Ich habe jetzt nicht so das Gefühl, wie teilweise damals im Studio oder auf der Bühne, dass ich weiß, dass das, was ich mache, wirklich für andere ist. Mir ist es gestern mal wieder so echt aufgefallen, als wir einkaufen waren.
Und der sehr nette Verkäufer in dem Laden uns dann erzählt hat so, ja ey, total krass. Also er hat plötzlich so Fragen gestellt und ich war so, äh, okay. Ja, weil ich höre ja noch im Podcast dies und das und jenes und so. Und das war dann für mich wieder so krass. Weil ich sehe jetzt praktisch nur dich, wie wir beide uns hier unterhalten.
Und ich habe wirklich 0,0 irgendwie das Gefühl, dass ich jetzt etwas sage, damit es jemand anderes hört. Und ich glaube, wobei das natürlich auch die anderen entscheiden müssen, die ja auch dann jede Woche unseren Podcast hören, vielleicht macht es das vielleicht irgendwie auch so ein bisschen besonders, dass wir halt einfach miteinander sprechen und gar nicht so den Fokus auf außen legen.
Ich meine, ich glaube, das ist auch so ein Ding, was du ja auch in deinem Auftritt bei Instagram glaube ich auch wirklich, was viele Leute auch an dir schätzen, dass das halt eben nicht von Anfang an, so darauf bedacht ist, etwas darzustellen um etwas zu präsentieren um es dann aber auch in bestimmte Bahnen zu lenken, bestimmte Bilder oder Inhalte zu zeigen, sondern dass es halt einfach so ist, wie es ist Organisch.
Ja, das ist einfach so für mich persönlich eh, aber auch Du hast da auch ein Händchen für. Das ist, glaube ich, so die beste Art und Weise, irgendwie was zu machen. Einfach machen. Ja, das ist wie beim Start unserer Doku damals. Wir haben gesessen und wir haben so viele Jahre gedreht mit Amazon, bis es veröffentlicht wurde.
Ich glaube, vier Jahre. Ja, glaube ich. Und diese Überlegung immer... Ich habe damals zu dir gesagt, ich kann das nur machen, wenn wir ehrlich sind und wenn wir mit allen Facetten, wenn wir mal traurig sind. Es ist wie jetzt, wenn wir in unsere Karten blicken lassen, dass wir Ehekrisen haben, die immer mal auftauchen pro Jahr. Also es ist einfach so, wir haben gute Phasen, wir haben schlechte Phasen.
Und es gibt wohl Paare, da ist das nicht so. Und gerade wenn ich bei Instagram gucke, gibt es Paare, die sind irgendwie Jahrzehnte in der Öffentlichkeit und haben nie irgendeine Krise. Ich finde das nicht authentisch und ich finde das auch nicht glaubwürdig und ich glaube auch nicht, dass das stimmt.
Aber es ist immer noch deine Entscheidung, weil wir ja auch mit dem Echo leben müssen oder man muss mit dem Echo leben. Dass Menschen das, ich weiß, dass Menschen, die uns zugucken und zuhören, gerne das Perfekte haben und als so Traumgeschichte sehen. Wir sind wie so das moderne Märchen, der schlechte, nicht der schlechte, der böse Wicht.
Dann eben mit den Kindern, ich habe viel ausgehalten. Die Schöne und das Biest. Du hast dich geändert, Menschen lieben Veränderungen, dass es dann am Ende gut wird, wie so ein Märchen. Und so war es ja schlussendlich auch, aber ich glaube, das ist halt auch so ein ganz großer Teil. Aber mir hat jetzt neulich jemand geschrieben, ob wir uns bewusst seien, dass wir eine Vorbildfunktion haben, eine große oder eine starke. Und dessen bin ich mir tatsächlich gar nicht bewusst, muss ich ganz ehrlich sagen.
Also ich sehe mich jetzt nicht als Vorbild. Also ich bin mir bewusst, dass Leute so etwas behaupten und teilweise auch so etwas von einem verlangen und auch voraussetzen. Weil das war ja auch damals schon immer die Diskussion mit Musik und Texten und Verantwortung und eins, zwei, drei. Ich sag mal so, ja, also ich verstehe, dass es Menschen gibt, die das eventuell so sehen.
Ich selber sehe mich und uns so generell jetzt gar nicht großartig als Vorbild. Also ich sag mal so. Ich freue mich immer, wenn ich das Gefühl habe, dass irgendjemand, irgendetwas aus unserem Leben, aus unserer Person, aus unserer Persönlichkeit, was auch immer, irgendwie für sich selber rauszieht und dann das Gefühl hat, sodass es ihn oder ihr irgendwie so im Leben weitergeholfen hat.
Das finde ich natürlich super. Das kann ich mir aber gar nicht vorstellen. Also ich kann es mir jetzt auch nicht so richtig vorstellen, aber ich sage mal so, das wäre für mich so ein Punkt, wo ich sagen würde, okay cool, freut mich. Aber dass sich jetzt irgendjemand hinstellt und einfach so ganz hart behauptet, du und du, ihr beide in der Verbindung, was auch immer, bla bla bla, ihr seid ein Vorbild für.
Ist auch schwierig. Ich finde das eh schwierig mit Vorbilden, das ist wie, wenn man vergleicht, wenn man seine Ehe vergleicht, seine Kinder vergleicht und seine Figuren vergleicht, also seinen Körper vergleicht oder was auch ist, sein Gehalt. Oder seine Autos, egal was, ein Vergleich ist immer schwierig und geht ja meistens für einen selber. Ich finde, man vergleicht.
In Zeiten, in denen man sich nicht gut fühlt, denke ich, mehr als in Zeiten, in denen man zufrieden ist, weil dann sucht man sowas gar nicht. Und deshalb finde ich das immer schwierig, ähm, Wenn jemand sagt, so Vorbild oder wir sind Rolemodel für die moderne Familie. Nur weil es bei uns gut gegangen ist oder bei uns gewisse Sachen gut sind, heißt es ja nicht, dass zum Beispiel schreiben mir ganz viele Frauen, wie ich durchgehalten habe, ausgehalten.
Ihr Partner sei so und so. Und dann denke ich mir so, okay, was soll ich denn jetzt sagen? Wenn die Frauen, ich schreibe dann immer, wenn du das Gefühl hast, du kämpfst alleine, ist es ja kein Kämpfen. Dann, was ist das, ein Kampf? Da gehören ja zwei zu und nicht einer. das ist ja dann einseitig, fände ich nicht so doll und weiß ich nicht, ob ich das machen würde.
Sieht man beide kämpfen an etwas und sind bereit, dafür sich zu verändern und daran zu arbeiten, ja, gibt dem Ganzen eine Chance, aber bestimmt nicht, wenn einer sagt, hör nee, bei mir ist alles cool, du hast ja einen Komplettschaden mit deinen Emotionen, deinem Ego, deinem was auch immer, finde ich sehr schwierig und dann finde ich schwierig, wenn Leute in einer schwächeren Position uns als Vorbild nehmen, weil sie denken, sie müssen aushalten und Und es wird schon.
Verstehst du, was ich meine? Es ist ein schmaler Grad zwischen die Dinge, die wir gemacht haben oder wir machen, darauf zu beziehen, was man sagen kann, wir sind keine Leute, die aufgeben. Würde ich sagen. Und das ist was, was, denke ich, gut ist heutzutage. Aber nicht um jeden Preis. Ja. Bevor wir kurz zu unseren eigentlichen Themen kommen, kurze Frage, die kann ich mir oder möchte mir auch nicht verkneifen, weil du gerade meintest, dann seid so Leute oder generell Personen in der Öffentlichkeit, die dann halt irgendwie so ein perfektes Leben haben oder beziehungsweise keine Probleme haben.
Was hättest du denn von denen, die bewusst auch sowas kreieren? So Skandale und... Jetzt spielst du jetzt später auf was an. Mir ist da nämlich echt was passiert, letzte Woche. Ich würde das jetzt nicht... Nee, ich möchte auch nicht breit treten, weil ich der Person auch gar nicht die Aufmerksamkeit gehen möchte, aber ich wurde echt mies vor den Karren gespannt, kann man sagen.
Und ich bin 45 Jahre alt und ich muss ehrlich sagen, ich bin richtig schockiert, weil ich habe aus Mitgefühl gehandelt. Ich bin sehr mitfühlend. Ich bin zwar sehr kalt und ich wirke sehr kalt, aber ich bin extrem mitfühlend. Wenn ich denke, jemand leidet gerade so, dann bin ich auch da für jemanden, aber sich so voll vor den Karren spannen lassen, dachte ich so okay, wow.
Und habe auch so ein bisschen gebraucht, um das so zu realisieren und darauf klar zu kommen. Dann habe ich das am nächsten Tag mit dir besprochen und dachte so, ey. Und ich muss sagen, ich habe jetzt so zwei Situationen gehabt in den letzten Monaten mit Frauen... Ich habe jetzt erstmal die Schnauze voll, sage ich dir ganz ehrlich, ich mache meinen Haushalt, die Kinder. Ich kann mich an drei Situationen erinnern sogar.
Echt? Ja, genau, es sind drei, wo ich einfach denke, ich ziehe mich jetzt ein bisschen zurück. Ich habe natürlich so ein paar Freunde, aber wow, ich muss auf die Bremse treten. Wir sind jetzt wieder in Deutschland. Leute benutzen einen. Leute benutzen einen für ihren Nutzen und das ist was, wo ich mir denke, okay, finde ich überhaupt nicht cool, weil ich mache sowas einfach nicht und ich finde, das ist auch eine ganz fürchterliche Eigenschaft.
Und wir sind halt jetzt wieder in dem Land, was ein bisschen anders läuft mit den Leuten. Und das habe ich jetzt doch ein paar Mal gemerkt. Und bin richtig so nachhaltig, wo ich denke, nein, okay, halt, stopp. Ich bin eh nicht der soziale Typ. Großartig. Jetzt habe ich mich so ein bisschen aus dem Fenster gegangen und denke mir so, ey, nee, stopp. Ich gehe wieder zurück und nee, danke.
Lasse ich. Wobei ich natürlich auch den Eindruck habe, dass sie, ja, Deutschland ist natürlich auch so eine Sache, aber ein paar Sachen sind ja auch in Dubai passiert. Also ich finde das ja beide. Mit Deutschen aber. Mit Deutschen, genau. Das meine ich, das ist eine deutsche Eigenschaft, weil wir ja nur in Deutschland Nutzen haben.
Wir ziehen ja Nutzen daraus und das ist halt sowas, wo ich denke, boah, menschlich ist mehr Schlechtes dazugekommen in den letzten Jahren als Gutes. Und man muss echt aufpassen, man muss so krass aufpassen und damit meine ich nicht, dass man jemand was klaut oder so. Doch, doch, doch, das ist ja auch so eine Art Diebstahl.
Ich meine, nur weil es halt nicht ist, dass jemand kommt und dir deinen Ring oder deine Handtasche oder keine Ahnung, man irgendwie etwas Materielles klaut und entreißt, ist das, finde ich, schon auch eine gewisse Art von Diebstahl. Und die Situation, die du mir erzählt hast, die jetzt vor ein paar Tagen passiert ist, doch, da kommt jemand und nimmt dir etwas weg, in Anführungsstrichen.
Ja, mein Vertrauen einfach. Das ist schon was, das wird vorher besprochen. Und dann sagt man, ja, bin ich dabei oder nee, bin ich nicht, aber einfach egal. Aber auf jeden Fall führt es dazu, dass ich noch skeptischer werde Menschen gegenüber und noch verschlossener, was ich eh schon bin. Egal. Egal, halt dein Kreis klein und fein und dann ist es auch einfach besser.
Ansonsten sind wir jetzt auch in der letzten Ferienwoche der Drillinge. Die Großen haben seit letzter Woche wieder Schule. Drillis haben diese Woche noch. Leo Lausemaus steht auf dem Plan die Woche. Ich bin heute Morgen, du gehst zum Zahnarzt, ich bin da, um sieben war ich auch schon beim Bäcker und dann gehen die Großen um Viertel nach acht, dann mache ich mich mal fertig, habe ich geduscht, meine Haare gewaschen, dich verabschiedet, mich geschminkt und so ein Viertel nach zehn denke ich so, okay, jetzt muss ich den Tag starten, weil morgen fliege ich, ich muss echt viel noch erledigen, das heißt, ich kann gar nicht bis elf, halb zwölf jetzt warten, das heißt, da oben schlafen drei, vierjährige,
die so, und das Haus ist ja laut, ne, also es wurde sauber gemacht, es ist voller Betrieb, es wurde geklingelt. Ich finde das eh krass und ich weiß ja noch, du bist los zum Bäcker und um eins vor sieben habe ich dann durchs Babyfonds gehört, so, die Drillinge haben sich gemeldet und so und ich habe einfach nur gesagt, ey Leute, es ist noch ein bisschen früh, bleibt mal noch ein bisschen liegen, entspannt euch mal, macht mal noch mal ein bisschen die Augen zu, aber auch so nett, jetzt gar nicht irgendwie so, ihr müsst jetzt oder ich sperre euch jetzt in dem Zimmer ein oder so ein Blödsinn halt, sondern einfach nur so gut zugeredet und bin ja dann aufgestanden, weil ich dachte, okay, das wird maximal,
zehn Minuten wird das funktionieren und ich wusste, dass du in diesem Zeitfenster mit den Kindern beim Bäcker bist, das heißt, wenn jetzt irgendwas gewesen wäre, okay, ich mache mich bereit und will da nicht so verpennert so aus dem Bett Vielen Dank. Da kommt nichts. Da kommt da gar nichts. Dann gehe ich runter zu dir.
Du bist allein in der Küche. Ich denke mir so, äh? Und dann bin ich beim Zahnarzt und dann schreibst du mir irgendwann, keine Ahnung, um 5 nach 10, halb 11 oder irgendwie sowas. Hast du sie dann geweckt. Ja, unglaublich. Ja. Richtig gut gelaunt. Ganz entspannt. Ja, eben. Die müssen auch so lange schlafen. Ich weiß gar nicht, wie es alles nächste Woche werden soll. Oh ja.
Oh ja. Gehen wir mal über zu unseren Fragen. Ja, wir haben uns für diese Folge wieder ein paar Fragen sozusagen rausgesucht, beziehungsweise du. Weil wir ja jetzt, glaube ich, auch über die lange Pause haben wir echt wieder eine gute Ansammlung von Inhalten und so. Und dann bin ich mal sehr gespannt, weil ich weiß nicht, was du mich jetzt fragst.
Also es kam vermehrt die Frage wegen des Taschengeldes, ob unsere Kinder dafür etwas machen müssen und was sie genau davon bezahlen müssen oder sollten. Mal eben den Einstieg zur letzten Woche noch kurz, um das dann abzuschließen. Also ich finde, es ist nicht geknüpft an irgendwas, weil sie helfen mit im Haushalt. Egal, worum ich bitte.
Mal mehr, mal weniger, aber es ist so eine ganz normale Basis. Also ich finde es genauso wie du. Also es ist jetzt nicht so, dass es eine Liste gibt, wo man sagt, okay, Müll rausbringen gibt zwei Euro. Keine Ahnung, Geschirrspüler ausräumen gibt zwei Euro. Das ist Quatsch und es geht ja auch gar nicht darum, glaube ich, was auch viele Leute eventuell falsch verstehen. wir wollen keine Leistung bezahlen.
Also wir wollen keine Minijobber in unserer Firma haben. Die sind ja auch noch zu klein. Das hat damit nichts zu tun, aber es hat halt zwei Punkte, also für mich der allergrößte Punkt ist wirklich, denen ein bisschen Geld in die Hand zu geben, die Verantwortung in die Hand zu geben und einfach mal laufen zu lassen, immer natürlich mit einem Blick aus weiter Ferne, klar, aber immer mal wieder rauf zu gucken, um ein Gefühl zu bekommen, wie weit sind sie, können sich das einteilen und Gibi beispielsweise.
Ja, fand ich auch niedlich. Genauso wie wir gesagt haben. Man kann sich erinnern, dass wir so kleine Hypothesen hatten und Gibi hat es komplett erfüllt. Der will jetzt ein bisschen sparen, der will sich was kaufen, was er mit dem ersten Monat noch nicht bekommt und voll cool. Ja, aber du weißt, dass mein Drang wieder sofort war, ihm zu sagen, komm, ich kaufe dir das einfach so, du auch. Ich auch. Weil ich dachte, das ist so niedlich und ich dachte mir so, okay, du wünschst dir was, ich kaufe dir das. Eben, ist jetzt auch die Welt.
Es ist ja jetzt nicht so, dass er sagt, ich brauche jetzt ein neues Auto für 80.000 Euro. Dann war auch so mein Impuls und ich habe ja so etwas zu Hause gehabt, was er theoretisch hätte haben können. Voll funktionsfähig, war aber etwas zu groß für ihn. Und dann war auch mein Impuls so, ach komm, komm, ich packe dich ein, wir fahren da hin und holen das.
Meinst du, wir müssen das auch lernen ein bisschen? Wahrscheinlich, ne? Nicht nur die, das ist wahrscheinlich auch eine Maßnahme. Für uns selber habe ich mir da nämlich auch in dem Moment überlegt, dass das gar nicht nur für die Kinder ist, sondern auch für uns. Ja, das stimmt. um da jetzt ein bisschen loszulassen.
So einen Schritt zurück zu gehen. Ja, aber war wie gesagt alles super und auch die Kreissparkasse, bei der wir das auch jetzt hier in München gemacht haben, hat super mitgespielt und ich bin gespannt. Also am 1.9. kommt das erste Geld. Ich habe dann ja auch, was auch lustig war, Sackgeld. Das kannte ich nicht den Ausdruck. Das ist halt schweizerisch.
Haben aber viele auch geschrieben. Ach, hier auch, ja? Ja. Okay, vielleicht irgendwie so vom Geldbeutel, vom Geldsack oder irgendwie sowas? 100%. Ja, was auch immer. Okay, ja genau. Also ich bin sehr gespannt ab September, Aber werden wir mal sehen, wie die Leute sich so machen mit ihrem Sackgeld. Wir haben das große Interesse daran, wie wir unseren Haushalt und unseren Alltag regeln.
Da würde ich gerne mal ganz vorweg was sagen. Du musst sowieso, das ist eh dein Thema. Nee, nee, nee, das machen wir mittlerweile schon zusammen. Nee, aber ich meine, das zu erklären und diese Struktur und so, das ist... Doch, doch. Nein. Doch, du bist der Vater, jetzt muss ich natürlich wieder gendern, du bist die Mutter dieses Systems. Ja, trotzdem ist das mittlerweile voll und ganz unser Ding.
Es ist genauso wie mit Verhütung. Da musste ich gestern auch, wir hatten da so ein Gespräch beim Abendessen, habe ich auch ganz kurz gesagt, stopp, ich habe hier ja Mädchen sitzen und Jungen. Und dann wird dann schon mal über Verhütung, weil wir haben dann auch mal in Bekanntenkreisen Sachen, die passieren. Und dann wird mal darüber geredet, machen wir jetzt aber hier nicht. Nee, aber liebe Grüße.
Und die Kinder haben dann natürlich nachgefragt. habe ich auch gesagt, halt, stopp, wir sind 2026, es gibt, Männer können verhüten oder eben Frauen und da muss man sich absprechen. Es sollte weder der eine dem anderen aufdrängen, noch umgekehrt und man muss sich arrangieren. Also ich möchte gar nicht, dass die Mädchen denken, sie müssen jetzt ab 14 die Periode nehmen, weil sie langsam...
Die Pille. Ja, sorry, die Pille nehmen. Die Pille nehmen, was ich übrigens selber nie gemacht habe, weil ich das so hormonevoll... Selten, oder? Ja, ich glaube auch nicht, dass unsere Töchter da... Soll ja auch nicht so gut sein, oder? Nee, eben, genau. Und das haben mir meine Eltern schon vor 30 Jahren gesagt, das bitte nicht und keine Hormone und...
Naja, und da muss man eben auch drüber reden, weil wir haben Jungs und Mädchen, dass sie da eben einen Blick für kriegen. Aber wie wir unseren Haushalt regeln. Also ich muss sagen, der lief bei uns so, dass ich das eigentlich jahrelang ganz allein gemacht habe. Dann kamen irgendwann Haushaltshilfen dazu und aufgrund der vielen Kinder.
Ich glaube, von mir sagen zu können, dass ich eine wunderbare Hausfrau bin. Also ich kann tutzen, bügeln, waschen. Wie ein Soldat. Ja, worauf ich Lust habe, weil es artet dann ein bisschen im Perfektionismus aus, wenn ich unter Stress gerate. Es gibt Sachen, die mache ich sehr gerne und es gibt Sachen, die mache ich nicht gerne. Die Sachen, die ich nicht gerne mache, macht die Haushälterin. Was ist das beispielsweise? Betten beziehen.
Wenn ich mir vorstelle, zehn Betten zu beziehen, jede Woche, da kriege ich schon, da tun mir meine Schultern weh. Also ich kriege Aggressionen da irgendwie bei und ich bin auch nicht besonders gut da drin. Bügeln, ich bügele sehr gerne, ich lege Wäsche sehr gerne zusammen. Also ich sehe sehr gerne dieses Endergebnis. Ich wische gerne Staub.
Ich sauge gerne. Ich wische nicht gerne nass. Also Feudeln, das mache ich auch nicht gerne, komischerweise. Du meinst den Boden, oder was? Mhm. Bäder sauber machen, liebe ich Küche sauber machen, weil ich habe richtig das Gefühl, das sind ja so glitzt und glänzt und ich finde, das ist ein hygienisches Gefühl.
Mir macht es Spaß, Reiniger zu kaufen und für alles sein... Ich habe jetzt ein neues Autoreinigungsset bestellt. Das stimmt auch. Das stimmt. Heute auch schon alles angekommen und für alle Autos. Und guck mal hier und dafür dein Ferrari und für dies. Okay, alles klar. Aber weißt du, es hat halt auch, und dann sehe ich immer die Leute und dann denken die sich, die wohnen in so und so einem Haus, die haben solche Autos, was auch immer, die macht doch niemals selber sauber. Nee, ich habe jetzt auch all die Jahre in Dubai, muss ich sagen, mal einen Lappen in die Hand genommen, aber das war es auch.
Ich hatte mit Wäsche nichts zu tun. Das musste sein in der Zeit, wir hatten Drillingsbabys so. Ich kümmere mich doch lieber um meine kleinen Babys, als wenn ich den Haushalt... Das ist ja das, was ich auch gesagt habe. Wir passen unsere Situation regelmäßig an. Ja, wir können uns leisten, nie wieder einen Handschlag im Haushalt zu machen.
Ich fühle mich nicht besser, indem ich sage, ich mache das. Ich sage einfach, ich mache es, weil ich es mache. Und du hilfst mir. Und du hilfst mir sehr viel mittlerweile. Und deshalb würde ich sagen, der Haushalt ist 50-50 aufgeteilt in Haushälterin Au-pair. Mini zum Beispiel sortiert dann die Wäsche in die Schränke. Ich bügele und lege sie zusammen. Unsere Haushälterin wäscht, weil sie ist eh meistens im unteren Bereich.
Das heißt, es ist bei uns so wie eigentlich bei allem eine Arbeitsteilung und nicht mehr so wie in Dubai, dass wir wirklich alles abgegeben haben. Und früher in Deutschland, bevor wir die vier Jahre in Dubai waren, hast du gar nichts abgegeben. Habe ich gar nichts abgegeben, genau. Und das ist sowas, das mache ich aber, weil ich das möchte und nicht, weil ich aus Geldnot oder aus Überfluss, oder sondern, okay, wie ist jetzt gerade die Situation?
Muss ich viel arbeiten? Brauchen die Kinder mich viel? Und jetzt habe ich wieder so einen großen Slot, weil die Drillinge so easy sind. Wenn ich dann zu Hause bin und wir zwischen unseren Sachen Leerlauf haben, natürlich helfe ich dann im Haushalt mit und lege nicht meine Füße hoch und gucke, keine Ahnung was.
Ja, kann man auch machen und macht man auch mal. Aber ich mag das mit helfen und ich bin sehr aktiv, du auch. Und mittlerweile machen wir morgens alles zusammen, abends alles zusammen. Also eigentlich ist es wirklich ein gutes Miteinander. und so, ja, klappt das auch vernünftig. Ja, und man hat auch abends das Gefühl, man hat was geschafft.
Ja, und die Kinder mögen das, ich sehe das. Die Kinder haben sich extrem, also die nicht verändert, aber die reagieren extrem positiv auf diese Abänderung zu Hause, ja. Extrem positiv, ja. Und das ist auch wieder sowas, was ich mir früher mal überlegt habe. Wenn das so geblieben wäre in unserem Rollenmodell, ich zu Hause, nicht arbeitend, mache alles allein, du immer unterwegs, was für ein Bild hätten unsere Kinder bekommen?
Ja. So fürchterlich. Und jetzt sehen sie einfach, sie haben einen Macho-Papa nach außen. Ja, die kennen ja dein Bild. Das ist ja nichts Schlimmes. Befindest du dich nach außen, bist du ein Macho? Nein, lange nicht mehr, aber warst du ja lange. Und sie kennen ja auch dieses Bushido-Bild und können da ja auch ganz klar differenzieren zwischen Papa zu Hause. Da nehme ich zu Hause, nämlich einfach gar keine Ernst von denen. Ja, mich auch nicht.
Ja, aber weißt du, da ist nichts. Ich kann mir nicht mal mehr den Macho einbilden zu Hause. Den Mathelehrerspruch, das war so gemein. Da habe ich mich ja umgedreht und zu beiden so gemacht, hört auf jetzt. Aber ist egal, ich ertrage es einfach so. Ich glaube, mit dem Alter kommt dann auch so die... Gelassenheit. Ja.
Nee, und ich merke einfach an den Kindern, dass die Kinder das wichtig finden, dass wir beide zu Hause auch anpacken. Die wollen das, weil ich glaube, das hat was auch mit Fürsorge zu tun. Und sie lieben es, es sogar mit uns zusammen zu machen. Und dann haben wir wieder dieses Wir-Gefühl, als Familie, wir machen was und deshalb ist das eben, aber weil das auch entspannt läuft und nicht mit Druck, aber weil wir eben auch eine Haushalt haben, die nach hinten natürlich auch Sachen unten abfängt. Das ist ein ganz guter Backup.
Aber es ist halt wirklich, keine Ahnung, aber es ist wirklich Real Talk. Es ist nicht möglich. Die Art von Haushalt, die wir gerade haben, mit diesen Personen. Mit dieser Wohnfläche, mit all dem, wie es jetzt wirklich ist, all diese Autos, alles, was jetzt gerade wirklich Teil unseres Lebens ist, es ist nicht möglich.
Alleine die Wäsche. Du oder ich oder egal wer, na gut, ich nicht so, aber eine einzige Person alleine schafft es gerade mal so, sich ausschließlich nur um Wäsche zu kümmern. Dann gab es doch kein Essen, dann wurde auch nicht sauber gemacht, dann wurden auch nicht die Bettdecke oder die Bettwäsche gewechselt.
Dann hat man auch nicht mal ein Fenster gekippt oder halt das, was halt so vorkommt oder mal irgendwie ein bisschen was aufgeräumt oder so. Nur allein die Wäsche bindet eine ganze Person. Ja, aber ich habe ja auch so ein Spleen, selbst wenn wir eine Angestellte haben, die hilft, sie befolgt meinen Putzplan. Also ich musste den auch schreiben, weil sie es alleine...
Deswegen sage ich ja, du bist die Mutter des Systems bei uns zu Hause. Ich weiß, wann was gemacht werden muss. Ich möchte, dass Kühlschränke desinfiziert werden einmal in zwei Wochen. Also ich desinfiziere abends alles in der Küche. Also ich habe da schon so ein bisschen ein Spleen, aber ich mag das einfach, wenn es rein nicht ist, weil es ist unser Zuhause.
Es hilft ja auch total, weil für mich ist so der Punkt, natürlich. Also ich bin ja angewiesen auch darauf, dass du mir da auch etwas sagst. Also klar, wenn ich jetzt rein in die Küche komme und ich sehe, keine Ahnung, heute Morgen waren die Schüsseln der Drillinge, lagen noch rum und so, Natürlich sehe ich das und räume das weg.
Darum geht es nicht. Aber wirklich dann auch effektiv zu sagen, hier ein, zwei, drei, vier, zu wissen, welcher Schritt sollte wann gemacht werden. Also ich finde es ja gut, dass du mir das sagst. Weil dann mache ich das, ich kriege keinen Ärger. Du kriegst keinen Ärger. Wenn ich das mache, so wie du es gesagt hast, kriege ich keinen Ärger. Ja, das stimmt.
Aber wir sind ja auch alle viel zu Hause. Das ist ja nicht so, dass du abends aus deinem Büro kommst. Nein, das war ja auch völlig in Ordnung. Und da wir ja beide da sind, das alles nutzen, und sehe ich das eben auch nicht ein, das alles für alle, so wie früher. Das habe ich alles gemacht. Da hat sich viel Frust angestaut.
Deshalb finde ich auch, ja, Väter müssen das einfach mit vorleben, dass sie genau so mit anpacken, fertig aus. Und was wollte ich denn jetzt sagen? Ich habe es vergessen, ich fand noch irgendwas, ist mir eingefallen, was ich witzig fand, jetzt habe ich es einfach vergessen. Macht nichts. Aber nee, aber findest du es nicht nach wie vor ein Phänomen, dass die Leute, warum sollte ich denn erzählen, ich mache jetzt sauber oder ich putze oder ich putze heute die Autos.
Ich liebe saubere Autos. Übrigens, meine Mama hat auch eine Haushälterin schon immer. Sie liebt auch Autos machen, das muss wahrscheinlich in der Familie liegen bei uns. Das ist auch ganz schön was gemeinsam mit deiner Mama. Das ist so, wieso sollte man nicht selber sein Auto gerne sauber machen? Ja, da lege ich eine Münze, schreibt mir einer, lege ich eine Münze in die Anlage, aber ich habe gar keine Lust zu dieser Anlage zu fahren, mich da anzustellen, in die Münze.
Dann ist da nur dieser Riesenstaubsauger, der gar nicht überall in die Ritzen passt, weil ich sage ja, wenn ich sauber mache, dann glänzt das aber hinterher. Und da reicht so ein bisschen Aussaugung an der Dingsnicht. Und jetzt habe ich mir noch so ein Pflegeset bestellt für unsere ganzen Autos Und jetzt bin ich innerlich so happy, weil ich weiß, das nächste Mal, wenn ich die Autos sauber mache, habe ich die perfekten Utensilien.
Die letzten vier Jahre hatten wir zwei Fahrer, die bei uns gelebt haben, die die Autos picobello gemacht haben. Das heißt, der Standard ist so hoch, ich möchte, dass unsere Autos so schön weiterhin aussehen. Das geht ja gar nicht, wenn das nicht bei uns vor der Haustür passiert. Ich kann ja nicht jeden Tag oder jeden dritten Tag in die Anlage fahren, die Autos wegbringen und dann das Auto auch nicht haben für zwei, drei Stunden.
Also es ist einfach auch so eine praktische Sache und was viele, glaube ich, sich auch nicht vorstellen können, ich bewege mich einfach gerne. Ich bin hyperaktiv, könnte man sagen und ich mag das, mich zu bewegen. Und ob ich dabei dann sauber mache oder bügele, Hauptsache ich bewege mich. Ja, das ist ein Thema. Das ist doch gut für mich. Ja, das ist sogar sehr gut für dich. Ja, auf jeden Fall ist das gut für mich. Ich schlafe dann abends um zehn nach acht bei mir die Augen zu.
Ich höre noch. Ja, das ist der Spur. Der meistgehörterste Satz in unserem Schlafzimmer ist, ich höre noch. Erklär es kurz. Wir gucken zusammen irgendwie einen Film, eine Serie, was auch immer und dann. Fallen dir die Augen zu und du gehst aus dieser Rückenlage. Ich gucke Fernsehen, ich schlafe auf der Brust und drehe mich weg von dir und dann...
Und während du dich dann umdrehst und hinlegst auf den Bauch, höre ich dann diesen Satz, ich höre noch. Ich glaube, du würdest mir damit signalisieren, du sollst den Fernseher nicht ausmachen. Dann mache ich den Fernseher nicht aus. Das Ding läuft weiter, ich gucke. und das ist so für mich immer, ich bin immer so gefangen zwischen, wann kann ich ausmachen, ohne dich bei deinem Einschlaf.
Ritual irgendwie zu stören und wann überschreite ich diese Grenze, in der ich dann morgen Ärger bekomme oder für die ich dann morgen Ärger bekomme, wie, du hast so lange weitergeguckt und da bin ich jeden Abend oder jede Nacht, bin ich so in diesem so gefangen zwischen, kann ich das schon ausmachen oder gucke ich zu viel Du weißt, dass es einige Damen hier sehr genau nehmen und dann mir schreiben, der arme Kerl, der möchte dir einfach nur gefangen.
Das sind dann so Damen, die wirklich, das ist auch so ein Phänomen, dieses Männer in Schutz nehmen und immer Frauen schlecht machen. Liebe Grüße an die Damen, die mich... Die verstehen deinen Humor nicht oder Sarkasmus und die denken, das ist alles todernst. Das lasse ich jetzt mal so stehen. Haben wir noch eine Frage zum Abschluss? Ja. Werdet ihr in naher Zukunft nochmal im TV zu sehen sein oder nur Instagram und Anis DSDS?
Das kann ich jetzt so, ich kann nichts und ich will auch nichts ausschließen, so per se. Ich weiß, dass wir jetzt so eine Anfrage für nächsten Monat abgesagt haben. Da diese Einladung da in diese Show und so, es ist einfach schwierig, aber das Wochenende ist das verplante Wochenende. Ich saß auch auf, wie heißt das denn, Mann, Trainingslager und sowas alles.
Ne, das hat einfach nicht gepasst oder macht man sowas auch nicht. Also ich weiß, dass ich definitiv, und ich glaube, du bist da sehr ähnlich, also wir machen nichts um jeden Preis. Also wir sitzen jetzt nicht rum und warten, dass uns irgendjemand einlädt. Wenn sich aber etwas. So auffindet und sich etwas ergibt, was irgendwie cool ist, wo man Spaß hat, wo man wirklich auch Lust hat und es machen möchte, dann macht man es auch.
Also wenn heute nichts anliegt, dann bliegt nichts an. Aber wenn jetzt nächste Woche was passiert, dann wird es auch wieder was geben. Aber so momentan bin ich für mich persönlich so sehr entspannt, weil ich habe, wie gesagt, jetzt jede Woche irgendwelche Arzttermine. So zu Hause helfe ich jetzt mehr mit in der Küche, im Haushalt.
Nee, eigentlich so relativ entspannt auf meiner Seite. Ja, bei mir steht was im Raum, auch schon seit längerem. Sobald das fix sein sollte oder auch nicht fix, würde ich euch Bescheid sagen und es wäre ein größeres Fernsehprojekt, was ich auch echt, da muss ich mich ein bisschen mit anfreunden und auch ein bisschen drüber nachdenken, das haben wir auch besprochen, da war ich mir lange nicht sicher, ob ich das gut finde oder nicht gut finde.
Ich finde es gut und wir gehen auch in nähere Verhandlungen, also in engen, wie sagt man, tiefere Verhandlungen und ja, sobald das fix ist, spruchreif, würde ich euch das natürlich sagen. Das heißt, ja, eigentlich war ich mir ziemlich sicher, nicht mehr Fernsehen zu machen. Ja, so proaktiv natürlich nicht. Aber dann kam ein Angebot, was interessant war und dann denken, also das sind ja keine Hals über Kopf, man sagt nicht sofort zu und dann ist eine Woche später ein Vertrag unterschrieben.
Und da wird wirklich, also wir überlegen bei so Sachen schon echt lange und wird sich besprochen. Man schaltet ja keine Anzeige, so nach dem Motto, hallo, mein Profil ist Ana Maria 123 oder Bushido 123 und dann melden sich Leute mit Vorschlägen. Aber es kommen schon immer mal Vorschläge. Immer mal, ja.
Genau. Meistens auch von relativ, von den Personen, von denen man sich dann erhofft, dass sie keinen Korb bekommen. Auch tolle Fernsehformate, große, die man so kennt im deutschen Fernsehen, wurden wir auch gefragt. das ist auch schmeichelhaft, das ist auch schön und ich kann mir vorstellen, das ist für manche auch eine tolle Sache ist.
Wir mit unserer Familie, mit unserem Leben ist es einfach schwierig, sich dann so rauszunehmen, weil viele Fernsehformate über mehrere Monate gehen und eine intensive Zeit benötigen. Viel Training. Ja, zum Beispiel. Und sowas kommt halt einfach nicht in Frage. Aber trotzdem ist es schön, wenn die sich mal melden.
Immer wieder gerne und ansonsten, wie gesagt, ich glaube, das ist halt einfach auch der Punkt, den viele Menschen nicht verstehen oder gar nicht so auf dem Schirm haben. Wir sind auch unabhängig davon, natürlich geht es auch um Spaß haben und auch um Geld verdienen, aber wir sind auch sehr erfüllt, also auch sehr voll auch, nicht nur erfüllt, Beides zum Glück. Ich mittlerweile immer mehr auch, aber erfüllt.
Hättest du das mal gedacht? Nee, hätte ich nicht gedacht. Anis ist ein richtiger Vollzeit-Papa-Hausmann und er muss sich jetzt mal selber eben auf Vordermann bringen mit deinen Freizeitterminen hier. Nicht Freizeit-Gesundheitsterminen, sorry. Aber warte, fair enough. Nächsten Montag, kommenden Montag.
Ist der erste Schultag, der Kindergartentag der Drillinge auch wieder. Und heute stehen schon alle Taschen fertig gepackt. Ja, das ist so eine Sache, genau. Du hast dann gesagt, pass auf, am nächsten Montag, wenn alle Kinder weg sind, dann gehen wir beide wieder ins Bett. Ja, das war mein Wunsch. Dann wurde ich ein bisschen unruhig.
Ich gucke mal auf meinen Kalender, sag mal. Ich wusste nicht genau, was ansteht. Bevor ich jetzt Ja sage, warte, lass mich kurz gucken. Ich mache so meinen Kalender auf. Ich denke mir so, oh fuck. Oh nein, du guckst mich an. Ist nicht dein Ernst, oder? Ich so verschiebt. Anna-Maria, ich habe einen Termin, ich muss um 10 Uhr zum Zahnarzt. Und dann habe ich noch gesagt, bitte verschiebst unser erster Tag seit zwei Monaten, an dem wir alleine sind und wir uns mal wirklich entspannen können.
Und wir waren gestern Jogginganzüge kaufen, ich sitze hier heute auch im Trainingsanzug. Ich habe mir jetzt vorgenommen, es ist Herbst, viel Jogginganzüge, Kerzen anmachen, Anis und ich zusammen im Bett, das ist so die Theorie immer. Das war die Theorie, ich war auch 100% bereit, diesen Termin zu schieben, wirklich, Real Talk.
Ich muss den jetzt übrigens auch schieben, weil ich am Montag nicht da bin, weil ich zum Flughafen fahren muss, um dich abzuholen und das ist ein bisschen komplizierter mit dem Abholen. Jetzt bist du es. Ja, und dann entscheidet sich gestern einfach wirklich spontan. Das ist sehr spontan, weil wir einfach, ich habe da einen Termin und in den nächsten Wochen wäre keine Zeit mehr, das zu machen und einzuhalten.
Und da habe ich gedacht, hey, das kann nicht wahr sein, wie eingespannt. Also ich glaube, das richtige Wort ist das Leben. Wir sind richtig, obwohl wir selbstständig sind. Sind wir extrem eingespannt in unserem Alltag und wir brauchen uns gegenseitig. Und das Rad läuft auch nur so gut, weil eben jeder seinen Bereich hat.
Und deshalb ist das jetzt, wenn ich dann weg bin, einfach mal diese Tage muss ich extrem vorarbeiten in allem. Genau, das wäre das einzige Zeitfenster, wo du es wirklich noch in Ruhe halbwegs hinbekommst. Alles danach ist schon wieder fast unmöglich. Aber ich bin dir nicht böse. dann machen wir den Dienstag im Bett.
Aber warte, ich habe noch nicht geguckt, was nächsten Dienstag ist. Ja, und bis dann ist dann wieder ein Kind krank. Nicht, dass wir wieder Podcasts aufnehmen müssen am Dienstag und von unserem Mittwoch abweichen. Apropos Podcast. Leute, es war uns mal wieder eine Ehre. Ich hoffe, ihr habt ein wenig Spaß gehabt mit dieser Folge und nächste Woche, heißt es dann hoffentlich wieder im Bett mit Anna-Maria und Anis und ihr bekommt die Folge als Podcast.
Oh, mir fällt noch gerade was ein. Sorry, dass ich unterbreche. Das ist auch noch wichtig. Ich kriege nämlich gerade hier eine SMS von unserer Hausseiterin. Unser Besuch aus Japan ist da. Willst du vielleicht noch kurz sagen? Kenny ist da. Er ist einer der interessantesten und lustigsten Typen, die wir so kennen.
Aus Tokio extra gerade angereist. Und genau, ist mein Tätowierer. Und ich habe hier meinen linken Arm. Da sieht man ja, der ist ja dann nicht so ganz fertig und so. Und genau, da er in Tokio lebt und woanders geht das immer so einmal im Jahr. Und er hat jetzt gerade jetzt auch in dieser Woche sich Zeit genommen und kommt jetzt auch vorbei.
Das Zatowieren geht auch weiter und bin immer sehr gespannt. Und ich nehme mit zu Leo Lausumaus. Ja, süß. Mit den Drillingen und Kenny. Süß. Er ist natürlich auch viel zu höflich, um Nein zu sagen. Deswegen wird er definitiv mitkommen. Aber können wir euch ja nächste Woche was erzählen, wenn es wieder heißt im Bett mit Anna-Maria und Annis. Und zwei Wochen exklusiv die Podcast-Folge bei RTL Plus dann auch überall, wo es Podcasts gibt und den Wodcasts.
Nicht zu verwechseln mit dem Wodka. Oh, hör auf. Ja, oder mit dem Megameister Orange. Den gibt es ausschließlich bei RTL Plus und ihr könnt uns dann praktisch auch in der Gesamtlänge in Ton, in Farbe und in Bild sehen. Also Leute, ich würde sagen, bleibt gesund, viel Spaß und bis nächste Woche. Bis dahin.