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Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi - Der Bushido Podcast

Madam und Sir verabschieden sich

Freitag, 1. Mai 2026 · 56 min

MP3

Shownotes

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Die Ferchichis sprechen über gefühlte und reale Abschiede: Sie trennen sich von einem langen Rechtsstreit, liebgewonnenen Nannys und der gewohnten Höflichkeit in Dubai. Außerdem erzählen Anna-Maria und Anis, warum sie so manche harte Herausforderung am Ende doch noch glücklich gemacht hat.
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Kinder, Ruhe bitte! Ich hab euch doch gerade erklärt, dass wir jetzt einfach mal kurz Zeit für uns brauchen. Wir müssen was aufnehmen. Ey, ernsthaft, Leute? Ist das wirklich euer Ernst? Meine Güte, mal lass mich doch nicht immer schimpfen. Mama hat gerade gesagt, kurz Ruhe bitte. Wir sind doch gleich fertig, okay?

Ganz kurz mal nur Mama und Papa. Bis gleich. Dankeschön. Hau ab jetzt, los! Willkommen bei Im Bett mit Anna-Maria und Anis Faschichi, der Bushido-Podcast. Herzlich willkommen, meine Damen und Herren. Wir sind wieder da. Ihr seid absolut an der richtigen Stelle, denn euer Lieblings-Podcast ist zurück.

Im Bett mit Anna-Maria und Anis. Mein Name ist Anis. Hi, ich bin's, Anna-Maria. War besser so? Ja, viel besser. Viel besser? Echt, ja? Das war jetzt nicht so marktschreiermäßig? Ne, deine Stimme war konstant und hallo, wenn ihr hier seid, dann seid ihr richtig, denn, vorher war das so. Okay, also ist alles okay? Ja, wunderbar. Okay, das freut mich, wenn für dich alles gut ist, dann bin ich natürlich glücklich.

Meine Schatzi, bevor wir loslegen, mal eine ganz kurze Frage, was war das heute Morgen eigentlich? Ich weiß wirklich nicht, was du meinst. Du weißt nicht, was du meinst? Nein. Geh mal versetzt. Ne, ich weiß nicht, was du meinst. Ja, genau. Da hab ich gerade gesagt, du weißt nicht, was ich meine. Du hast gesagt, ja, okay.

Versetze ich nochmal zurück heute morgen so kurz vor sieben wir liegen noch im Bett. Ich bin auf jeden Fall wach geworden. Da warst du schon wach. Du hattest deine Brille auf und hast schon dein Handy in der Hand gehabt und irgendwas gelesen. Und ja, da war ich ein bisschen erstaunt. Ja gut, okay. Ich bin wach geworden.

So einfach war ich wahrscheinlich irgendwie gut. Die Handwerker, ist auch gut. Die Handwerker kommen in unser Haus, während wir noch schlafen. Die machen sich allein unten die Jalousien auf. Wer macht das eigentlich? Das machen die Handwerker, ne? Nee, das macht unser Personenschützer, glaube ich. Macht das unser Personenschützer? Also gehe ich von aus.

Das habe ich mich nämlich auch gefragt, weil ich dann im Bett liege. Heute war ich schon wach, aber meistens ist es so wirklich, dass ich dann durch das Hochfahren der Jalousie werde ich dann aufgeweckt von unseren Handwerkern. Aber heute wurde ich nicht wach von den Handwerkern. Nee, du hast mich sogar beim Aufstehen dann tatsächlich gefragt.

Da wollte ich mir auch schon wieder den Kopf fassen, so nach dem Motto, so sag mal, haben die schon die Jalousie eigentlich hochgemacht? Ich denke bisher vor 20 Minuten. Aber egal, das meine ich nicht. Ich habe auch wirklich durchgeschlafen. Das mache ich eigentlich selten. Ja und vor allem jetzt nach der Nacht mit der Bettdecke ist rausgefallen bei den Drillingen. Ich kann es immer noch nicht glauben.

Leonora, es war Leonora, die hat dich gerufen. War das Lulu? Ich glaube es war Leonora oder nein, man weiß jetzt nicht genau. Aber auf jeden Fall hat sie zum ersten Mal nachts nicht mich gerufen. Und da war ich ein bisschen so traurig. Ich meine, ich hätte eh dich geschickt. Also ich hätte dich angetippt, weil du einfach schneller wieder einschläfst. wenn ich einmal durchs Haus laufe. Ja, super, genau.

Ich bin auch einfach nach 40 Minuten, weil ich auch wache. Aber egal, scheiß drauf. Dann kommst du mit weniger Schlaf klar als ich. Okay, gut. Das fand ich auch süß. Aber gerade deswegen freue ich mich, dass wir heute ein bisschen besser geschlafen haben. Ich war ein bisschen... Du warst beleidigt heute Morgen, ich hab's gemerkt, aber ich dachte mir, was ist jetzt schon wieder los?

Ich bin wach geworden und ich hab rüber geguckt und ich sag dir ganz ehrlich, wir schlafen jetzt fast 15 Jahre ununterbrochen nebeneinander. Oh nein, ey, es ist jetzt so, in meinem Kopf laufen jetzt so tausend Gedanken, aber ich komme zu keinem Schluss, weil es war doch alles so wie immer. Ja? Ja, war ja auch, nein, nein, das hat damit nichts zu tun. Ich wollte dich nur trotzdem einfach mal ansprechen, weil es mir gerade im Auto auf dem Rückweg von der Fahrschule, wird es mir wieder in den Kopf.

Sag mal, eine Frage habe ich jetzt mal wirklich so. Wie weit von mir entfernt willst du eigentlich noch schlafen? Willst du mich eigentlich auf den Arm nehmen? Ja, aber du liegst ja genauso. Weißt du, wie weit du heute Morgen weg warst? Okay, und diese Distanz hat dann dazu, weil ich habe heute Morgen, ich habe ja ganz feine Schwingungen, ich habe das ähnlich wie Leila.

Leider, leider, und das ist kein Segen, spüre ich jegliche Art von... Nee, es hat damit nichts zu tun gehabt. Okay, was warst du? Nein, ist egal, ich habe scheiße geträumt, Ist egal, hat er wirklich. Aber das ist mir dann nebenbei aufgefallen. Mein Mann hat schlimm geträumt, wahrscheinlich von mir. Ich habe wahrscheinlich irgendwas gemacht, was ihn sauer gemacht hat im Traum. Irgendwas, was ich anscheinend gestern in deinem Traum gemacht habe.

Das ist krass, wie wir gegenseitig übereinander träumen und dann immer so aufwachen und dann entweder traurig oder sauer sind auf den Eis. Unglaublich. Und dann die Distanz, wie wir geschlafen haben. Haben also dafür gesorgt, dass du auf jeden Fall die erste Halbstunde sehr ruhig warst heute? Ich habe wirklich in meinem Leben noch nicht wahrgenommen, dass du jemals so hardcore weit weg von mir lagst. Was war denn da wieder los?

Okay, aber... Und dann habe ich nur gehört, Entschuldigung, und dann habe ich gehört, dass du kurz nach dem Aufstehen gesagt hast... Dass dir so unglaublich warm ist. Und dann habe ich so gesagt, ja gut, okay, das wird einfach so an deinem Hitzeempfinden liegen, dass du so weit weg warst. Du kannst das ruhig an den wahrscheinlich Beginn- oder Prämenopause.

Also ich bin jetzt 44, werde Ende des Jahres 45. Und ich glaube, so langsam geht bei mir, so an zwei Tagen im Monat ist es mir so warm. Meinst du, das hat damals zu tun? Ja, hundertprozentig. Und dann ist es wirklich so, ich kann dann mir nicht vorstellen, dass auch nur ein Abend, Und das merkst du ja vielleicht auch abends dann schon in der Zu-Bett-Geh-Situation.

Nein, das merkt man gar nicht. Das merkt man überhaupt nicht. Wie kommst du darauf, Anna-Maria? Auch gestern wieder. Das merkst du dann, ne? Dann bunker ich so meine Decke unter den Oberschenkel. Aber hallo. Ich mach dann sogar meine Hände. Machst deine Hände unter deinen Hintern. Ja, genau. Und dann legst du so steif im Bett und ich denke mir so, okay, sprich sie nicht an, fass sie nicht an. Sprechend geht, aber nicht fassen.

Nee, sprechen ging auch nicht. Sprechen ging auch nicht. Weißt du, was dann bei dir passiert? Weil ich dachte dann gestern wirklich kurzzeitig so, wo bist du gerade? Habe ich dich auch kurz gefragt, weil wir gucken eine Serie gerade und alles, was so irgendwie so relevant ist, wird da gerade besprochen und dann guckst du irgendwie so geradeaus und dann sagst du so zu mir, hä, warum, wer ist denn diese Frau da gerade?

Dann habe ich geträumt wahrscheinlich. Dann hat mich wahrscheinlich wieder irgendwas beschäftigt. Ich meine, heute ist ja auch was Großes passiert. Das kannst du ja vielleicht mal kurz sagen. Und ich weiß nicht, wie es dir geht, aber bevor solche Gerichtsverfahren zu Ende gehen und das ist wirklich, das ist ja eine riesen Tragweite, die Entscheidung, die da getroffen wird, die können wir nicht beeinflussen.

Wir können unser Bestes geben, beziehungsweise unsere Anwälte oder dein Anwalt. Und mehr kann man nicht machen. Die Fakten auf den Tisch legen und ich meine, das ist Zivilrecht, da geht es nach Verträge und nichts Emotionales und fertig und die entscheiden dann, aber das ist dann halt so, das ging um unser Haus in Kleinmachno, der Streit geht acht Jahre seit, ich glaube, ging jetzt acht Jahre.

Also die Sachen mit Kleinmachno per se, also Beantragen der Zwangsversteigerung und etc. Pp, ich glaube, das haben wir 2018, glaube ich, in Gang gebracht. Ich glaube sogar im September. Man muss dazu sagen, wer nicht Bescheid weiß, wir und Annis damalige Geschäftsleute haben ein Grundstück zusammengekauft.

Laut der anderen Seite nur du und er. Also nicht die Frauen, die damit leben, nicht die Familien. Um es mal auf den Punkt zu bringen. Von meiner Seite aus wir und die. Weil ich sehe die Familie, die da mitwohnen, Kinder, Frau, was auch immer. Gehört dazu. 50-50. die, jedem gehört die Hälfte, 17.000 Quadratmeter, zwei Riesenvillen.

Wir haben bis heute keinen einzigen Pfennig davon gesehen, konnten unsere Seite auch nicht verkaufen. Cent. Du bist gerade noch Ende 90er, lass das bloß nicht unsere Kinder hören, die sind schon peinlich genug. Ja und das war halt sowas, dann haben wir das wirklich, auch finanziell, das muss man sich mal vorstellen, es geht um so viel Geld und es gibt auch Menschen, die haben dann vielleicht nicht die Möglichkeit noch mehr Geld zu verdienen oder haben einfach auch nicht mehr Geld, müssen diesen Rechtsstreit, der wahnsinnig viel Geld kostet, auch sich leisten können.

Und man möchte ja nur die Hälfte von dem, was einem sowieso gehört. Also es ist ja absurd. Ein bisschen wie bei einer Scheidung, die aber noch länger dauert. Das, was du sagst, ist vollkommen richtig. Es geht nur halt, große Problem an dem, was du gerade gesagt hast, ist, dass ja jemand anderes ja eben der Meinung ist, dass es eben nicht die Hälfte ist, die uns gehört oder uns zusteht. Das ist ja das große Problem gewesen. Du könntest jetzt noch was ganz Gemeindes sagen.

Den Satz, den ich damals gesagt habe, der zu diesem unglaublichen Streit und dann auch die Trennung geführt hat. Der berühmte Zaunstreit. Genau. Erinnerst du dich an den Satz? Ich wollte ihn jetzt wieder sagen. Ich spei ihn mir. Ich weiß, was du meinst. Das war mit diesem mach mal deine Augen zu und bla bla bla.

Ja, ich weiß, was du meinst. Aber ich habe ja vorher was gesagt, genau. Ja, ich weiß. Egal. Wir lassen Das ist auch für uns wirklich unemotional. Dann ist aber halt nach acht Jahren Gerichtsverhandlungen geht das dann oder wie viele Jahre waren das? Also September 18 haben wir angefangen, dann waren erstmal irgendwie vier Jahre oder so, bis dann die Zwangsversteigerung anberaumt wurde.

Die Zwangsversteigerung, das war ja der größte Witz des Jahrhunderts, das müssen wir jetzt auch nicht großartig thematisieren. Ist auch völlig egal, weil wir wollten es so, ganz ehrlich, wir möchten es nicht haben. Eigentlich war das ungefähr so, wie wenn du in Hundekacke trittst und du steigst ins Auto ein. Das war ein bisschen verflucht.

Ich sehe dieses Grundstück und die Häuser als Fluch. Ich möchte nicht geschenkt, würde ich da wohnen wollen, du auch nicht. Das hatten wir uns auch schon damals gesagt, dass wir da wirklich nie, wir möchten dort nicht einziehen. und halt jetzt aber einfach das Geld, das ist ja völlig wie in der Scheidung.

Würden wir uns jetzt heute scheiden lassen, müssten wir unsere Sachen auch aufteilen. Wir würden uns aber nicht so lange streiten. Eben, niemals im Leben. Einfach nur fair demjenigen gehört. Das, dir gehört das oder uns und fertig aus. Dann machen wir die Hälfte draußen fertig. Am Ende gewinnt ja sowieso keiner irgendwas, außer die Gerichte, die eine Menge Geld verdienen.

Die Gegenseite wahrscheinlich unglaublich viel Geld verliert. Aber das ist mir relativ egal. Ja, aber es ist ja wie in einer Scheidung. Deshalb meine ich, ich habe zwei Scheidungen hinter mir, ich habe mich noch nie gestritten an diesen, weder um ein Kind noch um ein Haus. Ich hoffe, es werden die letzten beiden Scheidungen sein in deinem Leben.

Ich hoffe auch, aber du weißt auch, ich bin halt kein Typ, also ich könnte nicht, ich würde mein Leben einfach nicht so belasten wollen. Bei uns haben das dann die Anwälte gemacht, das war für uns unemotional, ab und zu kam dann mal ein Anruf, so und so ist der Stand. Wir haben uns davon gelöst, Gott sei Dank, haben es geschafft, weiterhin viel Geld zu verdienen, haben uns neue Projekte gesucht.

Und das wirklich, genau, emotional von uns abkoppeln kommen. Und dann sagt Anis zu mir, er können, sorry, dann sagt Anis zu mir, hey, morgen ist es soweit. Und dann wurde ich doch ein bisschen aufgeregt. Und das war das wahrscheinlich, wo ich dann die Nacht... Und ich habe mir dann auch einfach vorgestellt, dass ich so, krass, da muss man dann so acht Jahre drauf warten.

Das ist mir das auch so für manche Menschen, die nicht, ja, wie nach Scheidung, hat dann eine Seite vielleicht kein Geld für einen teuren Anwalt. Das ist echt nicht fair. Das verdust es dann einfach irgendwann. Das ist nicht fair, die Hälfte gehört dir. Aber es ist jetzt heute... Positiv ausgegangen. Ja, es war ja dann so, dass, nur damit die Leute, die jetzt hier gerade das zum ersten Mal hören, die da nicht so kurz im Thema sind, nur ganz kurz, zwangsversteigert, so lag da Geld.

Das Geld gehört zur einen Hälfte uns, zur anderen Hälfte der anderen Seite. Dann hat die andere Seite behauptet, nein, die hätten da so viel Geld investiert, dass das sozusagen mit unserem Geld hätte wieder ausgeglichen werden müssen. Das war auch damals das, als Anis sich trennen wollte, dass einfach gesagt wurde.

Du schuldest mir ganz viel Geld, deshalb gehört das hier quasi mir. Man verrechnet das. Ja, und man hat mal so überlegt, hä, aber was wir verschulden sollen? Ich weiß es bis heute nicht. Genau, das weiß keiner, es hat auch kein Gericht erkannt, also völlig absurd. Aber long story short, die Gerechtigkeit hat gesiegt. Genau, richtig.

Da lag dann eine Menge Geld, beziehungsweise da lag unsere Hälfte, weil die eine andere Hälfte, die ist dann schon gleich wieder in Umlauf gekommen. Unsere Hälfte lag da jetzt seit... Aber Gott sei Dank, weil so ist das Geld dann wenigstens sicher dort, ne? Ja, ich sag mal so, es hat auch einen Vorteil, ich sehe das genauso, ne?

Also wir haben, ich sag mal, wenn wir das Geld vor vier Jahren oder vor fünf Jahren bekommen hätten. Also man muss sich überlegen, das liegt seit vier, fünf Jahren dort, aber dann hat die gewisse Gegenseite weiter prozessiert und Klage über Klage über Klage. Hat das blockiert, ja. Einspruch über Einspruch, genau, blockiert, soweit ausgereizt und jetzt ist halt das Maximum erreicht und heute Morgen kam der.

Kam das Urteil, wir haben heute Mittwoch, wir nehmen ja jetzt immer mittwochs auf, wir sind ja wirklich in der zweiten Woche, wir haben heute schon ein bisschen gestruggelt, wir haben unseren Termin ein bisschen nach hinten geschoben, aber wir sind heute am Mittwoch und haben auf dem Weg hierher mit unserem Anwalt telefoniert, an dieser Stelle liebe Grüße und ja, das Urteil ist vom OLG Brandenburg ergangen und genau, die Berufung wurde abgewiesen.

Wir haben sozusagen unser Recht bekommen und das Geld, immerhin einige Millionen Euro, also knapp vier Millionen vor Ort plus noch Zinsen, müssen dann jetzt mal ausgezahlt werden. Ja. Super, freue ich mich mega drüber. Wird Zeit. Aber ich wollte gerade sagen, ist schon auch ein bisschen heavy, ne? Aber ist schon ein bisschen, ich sage mal in Anführungsstrichen.

Auch schon schlimm, dass man sich über so selbstverständliche Sachen freuen muss. Ja, die Hälfte gehört uns. So fertig aus und darüber muss man dann sieben Jahre streiten. Aber weißt du was, es ist okay. Wir haben uns immer gesagt, damals als es losging, wir müssen jetzt unser Leben so organisieren, dass wir auch ohne, das geht ja noch um mehr Geld, um weitaus mehr Geld und andere Verfahren. wir müssen uns jetzt davon loskoppeln, wir müssen nochmal richtig Gas geben.

Deshalb haben wir dann auch zusammen Karrieren gestartet oder auch noch andere Felder eröffnet. Und ganz ehrlich, ich glaube, das hat uns einfach damals so, nicht unter Druck, aber so ein Anteil. Aber auf unseren Arsch gesetzt. Ja, weil wir wussten jetzt, wir wussten, alles ist eingefroren, obwohl achtstellige Millionenbereiche dort sind.

Die sind aber eingefroren, mit denen, man weiß nicht, wann man da rein kann. Wir haben damals gedacht, so ein, zwei Jahre. Ja, ja, so in vier Monaten. Ja. Ja, so und dann haben wir einfach gesagt, wir müssen unseren Frieden finden, unser Leben ist schön, wir haben eine Familie, wir kriegen nochmal Kinder, wir gehen ins Ausland und haben wirklich gesagt, wir legen unseren Fokus auf was ganz anderes, das ist genau wie, ich sehe das, vergleiche das immer mit einer Scheidung, eine Trennung bringt nichts, wenn man emotional da noch drin hängt und sich emotional, lass die Anwälte streiten, dafür sind die da und koppel dein Herz davon los, deiner Seele und werd glücklich, weil sonst hast du nichts gewonnen.

Und wenn ich mich morgen von dir scheiden lasse und dann aber tot eifersüchtig bin, weil du eine neue Freundin hast und dir dann dein Leben zur Hölle mach, obwohl... Ich wäre immer eifersüchtig. Aber es war jetzt eher so sinnbildlich. Ich weiß, was du meinst, aber ganz ehrlich so, selbst, ich würde dir das Leben nicht zur Hölle machen und ich würde nicht anfangen, dann unfair zu werden, aber ich wäre immer eifersüchtig.

Auch bis an mein Lebensende wäre ich eifersüchtig. Oh, süß. Diese 15 Jahre, die wir jetzt haben, einen Monat vor unserem 14. Hochzeitstag, mein Schatz. Stimmt. Da hast du ja letztens, glaube ich, viermal ein falsches Datum gesagt. Ja, am Sonntag war das. Vor Schock fiel mir das gar nicht mehr ein. 23.5. Sorry, ich habe 28. gesagt. Dann hast du den 25. gesagt, dann hast du den 27.

Gesagt. Du hast fast jede Zahl um die 23 herum gesagt. Genau, ich wäre mein Leben lang einversüchtig. Ich würde dich auch mein Leben lang lieben, sage ich dir mal so, wie es ist. Ich wüsste gar nicht, was passieren könnte oder sollte oder müsste, dass man natürlich, toi toi toi. Nein, das ist ja genau das, was ich meine.

Man hat ja irgendwann einen Grund gehabt, dass man sich von jemandem loslosen möchte. Trennen von einer Freundschaft, von einem Familienmitglied oder eben beruflichen Verzweigungen und du warst sehr verzweigt und dann macht es einfach keinen Sinn, wenn man emotional da drin hängen bleibt, weil dann hast du nichts gewonnen.

Und dass Sachen aufdividiert werden und getrennt werden. Und wenn Leute, hey, sorry, da klaut niemanden irgendjemanden was. Weißt du, da ist es einfach eine faire Sache und Punkt. Und für uns war das abgehakt. Dann haben wir zugesehen, dass wir Geld verdienen, dass wir anders Geld verdienen, andere Geschäftszweige.

Und das haben wir, ich sag ja immer, wäre das alles nicht passiert. Es ist schon, das hat uns angeschaut. Du wärst wahrscheinlich nur in der Musik geblieben, ich wäre immer Hausfrau gewesen, wir hätten niemals das erreicht, was wir hätten erreichen können. Daher sehe ich das Ganze als was so Positives, weil wir geschafft haben und auch mussten aus finanzieller Not.

Wir waren noch nicht in Not, aber wir hatten schon so, dass wir sagen, nee, wir müssen jetzt. Man muss da extrem, extrem so mal den Garten umgraben. Das muss man schon sagen. Und ich bin auch sehr froh. Natürlich hat das uns einiges an Zeit und auch Tränen gekostet. Das kann man ja einfach mal so sagen. Es war eine sehr schwierige Zeit.

Aber ich bin sehr froh, dass das letztlich doch dann alles so passiert ist. Ja, ich auch. Weil ich würde auch für nichts auf der Welt mein Leben eintauschen wollen, für das, was es jetzt im Moment ist. Nicht mal eine Sekunde. Ich kann mir nicht mal vorstellen, wie wir das überhaupt gemacht haben. Hast du das auch manchmal?

Dass ich mir so vorstelle, unser Leben, das ist wie Sonne und Mond. Nein, nicht die Zeit dadurch. Die Zeit dadurch würde ich jedes Mal wieder gehen. Das Leben, wie es war, wie unlebenswert. Und ich denke mir manchmal, oh Mann, in diesen Jahren haben wir die ersten vier Kinder gemeinsam bekommen. Ich würde so gern die Zeit zurückdrehen und mit dem Glück im Herzen, mit der Ruhe. Weißt du, wann ich das habe?

Weißt du, wann ich das habe? Wenn ich die Drillinge angucke. Ja, eben. Das ist schade. Weil ich das so genieße. Jeden Morgen die kleinen drei Scheißer kommen da in die Küche rein, in ihren kleinen Unterhosen und dann gibt es immer irgendwas. Entweder my boo boo hurts. I'm still tired. Ja, I'm still tired. Oder my tummy hurts. Ist ja egal, was sie sagen.

Die wollen nur Liebe, ja. Wirklich. Dann komm mal her und dann auf den Arm und dann so, das ist so. Und wenn ich mich zurückerinnere, dass ich es so, wie ich es jetzt bei den Drillingen genießen kann, hat aber natürlich auch damit zu tun, dass ich mich persönlich auch sehr geändert habe. Also ich weiß nicht, ich meine, da haben wir ja im Auto gerade drüber gesprochen, über so Sachen, wie man sich selber auch verändern kann.

Und nein, ey, lass uns da jetzt aufhören. Also super cooler Tag. Vielen, vielen Dank an alle, die da mitgeholfen haben. Freue ich mich sehr. Ja, jetzt ist es so sieben, acht Jahre. Also es gehört jetzt so lange dazu, das schwamm immer so im Hintergrund. Und jetzt ist es, da denkt man sich Aber kannst du das schon so...

Kannst du das schon realisieren? Bei mir ist das so, also es war nicht mehr präsent da, aber wenn was so lange ist und dann auf einmal weg ist, ist es sehr seltsam. Ja, das war wie mein Bandscheibenvorfall und auf einmal waren die Schmerzen weg und ich dachte mir so, der Arzt hat mir irgendwie mein Bein amputiert, weil es ist weg.

Das ist etwas, was immer zu dir gehört hat, selbst so etwas Negatives. Und so ganz realisieren kann ich es nicht. Ich freue mich unendlich. Ja und vor allen Dingen ist es jetzt, die eine Sache ist durch, die nächste Sache, wir sind seit acht Jahren in diesen Rechtsstreitereien und es ist so Licht am Horizont und irgendwann ist es wie so eine Nabelschnur, die durchtrennt wird und man denkt sich so, es ist echt, es ist alles durch.

Sogar mein Anwalt hat letztens gesagt, Mensch, nicht, dass ich dann irgendwann hier jetzt arbeitslos werde, weil er selber auch sieht, wie du gerade gesagt hast, so Stück für Stück immer mehr fett ab. Und nein, und das ist aber gut so, weil wir werden alle andere Themen oder Dinge in unserem Leben hoffentlich finden, die uns viel größere Freude bereiten.

Und das sehe ich ja jetzt schon, seitdem ich weiß, dass ich diese aktive Karriere jetzt beendet habe. Einfach dieses morgens aufstehen und gucken, was an diesem Tag passiert. Wer braucht was? Machen wir beide was? Du bist sehr produktiv. produktiv, muss ich sagen. Ist das so ein bisschen deine Angst, dass du so lospreschst?

Bevor ich das beantworte, eine kurze Frage. Hättest du damit gerechnet? An dem Tag, als wir in Dubai irgendwie so gut, das war eh eine schwierige Zeit in Dubai mit uns beiden, aber jetzt mal so für dich persönlich, selbst wenn alles super gewesen wäre zwischen uns in Dubai, hättest du. Dacht, dass ich, also dass das bei mir so läuft, gerade jetzt mit zurück nach Deutschland und nach Ende meiner Musikkarriere?

Ich bin ja nicht so der Typ, der sich großartig Gedanken macht, wie was sein könnte, weil ich ja anhand unseres Lebens gesehen habe, dass immer alles komplett anders kommt. Es ist so schwierig in die Zukunft zu philosophieren, finde ich. Aber ich habe heute mit einer Freundin gefrühstückt und sie hat mir gesagt, wir waren mit denen zusammen rum und sie sagte mir, hey, wenn man euch zusammen sieht, ihr habt gewirkt, als seid ihr ein halbes Jahr zusammen, also frisch verliebt.

Und da habe ich gedacht, ja, es ist ja auch sowas wie nochmal so ein Neuanfang für uns. Ähm. Nein, natürlich. Ich konnte mir das gar nicht vorstellen, dass was, was so eingespielt schon war. Ich meine, wir sind 15 Jahre zusammen, Anis, wir reden nicht von den letzten zwei Jahren, dass wir waren ja beide anders und dann durch auch das Miteinander anders, dass etwas sich nochmal so verändern kann, dass überhaupt zwei Menschen so miteinander sein können, ohne dass wirklich großartig was passiert.

Ich meine, wir sind ja die gleichen Menschen, wir haben ja keine andere Gehirne eingepflanzt bekommen. Immer noch derselbe, ja. Nee, hätte ich nicht gedacht. Aber ich hätte auch nicht, also für mich ist es immer noch ein bisschen schwierig anzunehmen. Ich lebe jetzt wieder in Deutschland, sage ich dir ganz ehrlich.

Obwohl wir nur vier Jahre weg waren, warum ist das so? Das habe ich zu meiner Freundin gesagt, die jetzt auch wieder hierher gezogen ist. Weil es einfach so anders ist. Das heißt nicht, dass es dort besser ist. Aber es ist halt so anders, dass man sich an so vieles wieder gewöhnen muss, weil einem der Arsch da eben so gepempert, also ist es schlimm, wie wir Menschen, wenn wir wieder rückwärts gehen müssen mit Dingen und dann meine ich nicht, dass wir weniger haben und dann meine ich auch nicht, dass ich morgens wieder alles alleine mache, ich meine einfach, was mir echt schwerfällt, ist die Mentalität der Menschen, das weißt du, ich bin sehr impulsiv und ich möchte, ich lasse mir einfach... Oh, das habe ich gestern gemerkt.

Ey, dann gehen wir gestern in einen Laden, soll ich mal kurz erzählen? Erzähl mal. Oder möchtest du erzählen? Soll ich das erzählen? Nein, erzähl du, aus deiner Sicht, du bist da auch sehr, du bist da viel mehr drin als ich. Ich habe das da so als, obwohl ich bin ja dann auch Anis Lassi. Und dann bin ich da doch hingegangen. Also auf jeden Fall gehen wir in einen Laden. Die Mädchen wollten ein bisschen shoppen.

Ich war schockiert, auch wie teuer dieser Laden war, muss ich ganz ehrlich sagen. Ich war vorher bei Zara einkaufen und es war nicht so teuer. In einem Laden, den man so eigentlich auch kaum kennt, aber alle Mädchen das jetzt haben möchten, weil das genau die gleiche Art an Mode ist, wie als ich 16 war. Also witzig, es kommt ja alles wieder.

Diese Low-Rise-Jeans, diese kleinen Tops, so dieser Paris Hilton Style, damals bauchfrei. Also gehen wir da rein, ich komme in diesen Laden. Stimmt, das war richtig Britney Spears-mäßig. Ja, genau, so ist alles wie von früher. Aber teuer finde ich so die Sachen, die... Fehlt nur noch so ein weißer Gürtel. Ja, genau.

Auf jeden Fall sind wir da rein mit den Mädchen. Und Gibi war auch dabei, Anis und ich, kommen in den Laden, die Angestellten standen hinter der Kasse, tippen auf ihr Handy und gucken dabei runter. Und ich komme rein und sage Hallo, weil ich finde, auch wenn man in ein Restaurant kommt oder in einen Laden, man sagt Hallo.

Und dann dachte ich, die hätten mich nicht gehört. Ich so Hallo, aber ich habe es auch freundlich gesagt. Erste oder Zweite? Der Zweite. Und dann gucke ich hoch, er guckt sie hoch und guckt gleich wieder runter. Also bewusst extra, also dann bist du bewusst scheiße. Und dann habe ich so ganz kurz, ich gucke mich so um und denke so, nein.

Und dann sage ich zu den Mädels, komm, wir gehen raus, ich gebe doch keinen einzigen Euro in den Laden. Und weißt du, was dann mein nächster Impuls war? Der arme Ladenbesitzer. Wer auch immer diesen Laden besitzt. Stell dir mal vor, du hast solche angestellt. Das ist ja ein Minusgeschäft. Also ich kann mir vorstellen, es geht vielen Leuten so, da möchtest du kein Geld ausgeben. Du weißt ja auch nicht permanent, was in deinem Land passiert. Und ich erwarte ja nicht, dass man mir den Teppich ausräumiert, Champagner einkommt. Nein, aber wenn man Hallo sagt, dann kann man auch mal Hallo sagen.

Und dieses Bewusste und dann haben die sich ja, die fanden das ja richtig witzig dann noch. Also die fanden das ja und dann habe ich, ey, ich schwörs ja nicht, ich könnte jetzt was sagen, aber ich sage das nicht. Bitte sag nicht. Nein, natürlich sage ich das nicht. Bitte sag nicht. Aber ich bin halt so impulsiv, dass ich eigentlich da hingehen möchte.

Ich möchte mir den Namen geben lassen, ich möchte den Chef sprechen, aber einfach, ich will da so ein Fass auf machen, weil ich mir denke, sorry. Aber ich finde das einfach menschlich, mh. Man ist so nicht zu Menschen. Ich finde, das ist so grundlos. Was stimmt mit dir nicht, dass du so bist zu jemandem?

Und das ist was, alles was unfair ist, sorgt bei mir zu ziemlichen Krawall. Ich habe mich mittlerweile unter Kontrolle, weil ich mir denke, hey, nein. Aber glaubst du mir, das waren eine der Gründe, warum ich aus Deutschland weg wollte? Und dann weiß ich auch wieder, warum wir weg wollten. Also man muss sich dann wirklich, und dann haben wir uns gedacht, halt stopp, wir setzen uns jetzt gleich in unser Auto, wir fahren zurück in unser wunderschönes Grünwald, dort sagt jeder Hallo, da grüßen die einen aus dem Auto raus, ohne zu kennen.

Weißt du, wie viele Leute mir da jeden Tag winken? Ja, aber das ist so ein schönes Miteinander. Ja, das hat auch nicht mit unserer Person zu tun, sondern das macht man dort so. Ich finde das so unglaublich. Finde ich auch. Dieses guten Morgen, Servus und irgendwie im Auto so Platz machen und Vorfahrt gewähren und so. Ich finde das so.

Ja, und wenn du Vorfahrt gewährst, bedanken wir dich auch. Ja, das ist so krass. Ich bin heute, Entschuldigung, mit Manni kurz mit dem LKW da durch. Manni ist dein Fahrlehrer. Ja, Manfred auf jeden Fall, besser Mann. Und heute sind wir da ein bisschen durch Sternberg gefahren und so. Jeder, er winkt die ganze Zeit, die winken zurück. Ich habe plötzlich dann auch angefangen zu winken. Ja, das ist doch schön. Ja, man merkt das wirklich, das ist total schön.

Aber sobald du aus dieser Blase rauskommst, läufst du teilweise schon wieder gegen die Wand. Weil in dem ersten Laden war es ja auch total grausig. Aber da habe ich der Chefin das gesagt, ich sage, Entschuldigung, also ihre Angestellten an der Kasse. War die im Laden drin? Ja, die war doch so nett, die hat uns doch geholfen, die haben ja dann noch die Etikette. Ach, die war das.

Und dann sagt sie, sorry, ich sage, hey, ist ja kein Problem, aber ich sage, ey, das macht man einfach nicht. Ich finde das einfach so, gerade wenn du im Dienstbereich bist, wie Friseur, Supermarkt, hey, ist es deine Pflicht, freundlich zu sein? Ich rede nicht von Arschlecken. Ja, nee, du musst dich arschkriechen. Nein, aber das ist das Mindeste.

Die ganz normalen Umgangsformen, die man dann so einfach mal positiv auch in den Tag legen kann. Ja, und da wir vier Jahre genau diesen höflichen Ton hatten und da macht das jeder Bauarbeiter, wenn du als Frau in Dubai auf dem Bürgersteig langläufst und die sehen, du kommst mit dem Kinderwagen, dann gehen die vom Bürgersteig runter und machen dir Platz.

Und das ist dann sowas, das macht mich echt traurig. Mir macht das traurig, wenn Deutschland ist eigentlich ein super Land und man ist hier auch gerne, weil hier ist auch vieles viel besser. Aber die Menschen machen das zu etwas, was nicht lebenswert ist. Und das finde ich so voll schlimm. Und weißt du, was das Problem daran ist? Also das, was mich dann auch wirklich stört, ist, das ist ja deine eigene Entscheidung, nett zu sein.

Es kostet dir auch gar nichts. Du kannst arm sein, du kannst reich sein. Und du kannst auch einen schlechten Tag haben. Aber ein Hallo und ein Auf Wiedersehen ist so eine Erziehungssache. Das kannst du als Deutscher machen, das kannst du als Franzose machen, das kannst du als Filipino machen. Da muss man nicht besonders sein. Weißt du, wie sehr ich bei den Kindern aufpasse, dass die auch mit unseren Angestellten und Nannys, ich mache das seit 20 Jahren, jeden Tag, sag Danke.

Wie heißt das? Danke Mimi, bitte ein Wasser. Weil die Drillinge sagen auch, I want Water. Water. Ja, und dann sagen wir, wie heißt das? Und das sagen wir so 50 Mal am Tag. Bitte. Ja, aber das ist so deine Pflicht. Und ich kann schon verstehen, dass Menschen dann irgendwann vielleicht aufgeben, weil es ist nervig, das 20 Jahre fünf Mal am Tag zu sagen.

Aber ich sage dir, das wäre was, wofür ich mich sehr schämen würde, wenn man unsere Kinder irgendwo sind und Leute hinterher sagen würden. Die seien nicht erzogen. Und da meine ich nicht, dass die mal wild sind. Kinder dürfen wild sein. Aber diese Grunderziehung. Richtig. Es geht ja um diese Höflichkeit und man hat ja so gerade auch ein Gespür dafür, ob die gerade wild sind oder ob die jetzt mal aus Versehen mal eine Flasche kaputt machen oder ob die halt einfach so Assis sind, die reinkommen. Keine Erziehung.

Keine Erziehung. Diese Bärminimum, hallo, danke, danke. Hey, die Kinder, die ja bei uns geschlafen haben beim Konzert, die standen morgens parat und ich habe die Tür aufgemacht, habe alle verabschiedet. Und alle haben gesagt, danke, dass wir hier schlafen durften, danke, dass ihr uns mitgenommen habt, dachte ich so, ja gerne.

Natürlich war das viel los bei uns und es war nachts nervig und so, aber ey, die sagen am nächsten Morgen, danke, das sind Kinder, die sind süß, perfekt, alles okay. Ja, und aber auch die Eltern, weil ich habe hier wirklich schon, glaube ich, jetzt mittlerweile mit vier Eltern, also von vier verschiedenen Kindern gesprochen, die sich auch bedankt haben und auch gesagt haben, pass mal auf, wir finden es toll, dass unsere Kinder bei euch sein dürfen.

Denkt dran, die dürfen auch zu uns kommen, jederzeit, bla bla bla. Und diesen Austausch auch unter den Eltern, dass die einfach alle so nett und höchst. Also ich bin mega begeistert. Ich wollte sagen, ich bin auch begeistert, aber ich merke auch, ich brauche das. Ich brauche das für mein Ruhebefinden. Ich kann nicht mehr und ich möchte nicht mehr zwischen Menschen leben.

Die nicht nett sind zueinander. Möchte ich einfach nicht. Klar, kriegen wir uns auch mal auf über was. Aber ich möchte das nicht im Alltag, diese Unfreundlichkeit. Ich finde, es ist einfach schade. Und das ist so eine westliche Krankheit, habe ich das Gefühl. Euch geht es allen noch sehr gut, verglichen zu vielen anderen Ländern.

Wir haben jetzt wirklich viel Kontakt zur dritten Welt, zu Ländern, die wirklich nichts haben. Und komischerweise haben die ein Lächeln auf der Lippe und schaffen es höflich zu sein. Daher gibt es da meinen, ich hatte heute einen schlechten Tag, ist keine Ausrede. Jetzt haben wir uns wieder aufgeregt. Jetzt haben wir uns selber aufgeregt.

Ansonsten, was macht die Baustelle? Bist du zufrieden? Wir konnten uns ja beide durchsetzen. Und mir gefällt das eine mehr als das andere. Mir gefällt auch das eine mehr als das andere. Leila gefällt beides nicht. Leila ist außen vor momentan, aber ich muss ehrlich sagen, ich kann trotzdem mit beidem leben. Ich auch.

Kompromiss. Ehe. Das ist eben Ehe, ne? Musst du auch ein bisschen schmunzeln? Ich muss ein bisschen schmunzeln, weil die Farben sind so ein bisschen wie so Platzhalter. Weißt du, so für uns? Ja, aber weißt du was, so ist auch fair. Wenn nur einer dominiert und dem anderen kein Spielraum, das ist auch so wie in deiner Erziehung mit deinem Kind, du musst die nicht immer unterdrücken und nicht immer dominieren.

Ja, wann ist ein Nein? Muss es auch wirklich ein Nein bleiben? Man muss das gut abwägen, ne? Ja, und so ist es in der Ehe genauso. Ey, gib doch auch mal Dinge, da kannst du auch mal sagen, ey, okay, ist mir jetzt ein bisschen dunkel oder ein bisschen Tomat, aber wenn das dein Wunsch ist, dann machen wir das, weil immer ist es nur eine Farbe oder nur was auch immer. Okay, ich erinnere dich dran das nächste Mal.

Jetzt übertreib nicht. Ich spiele dir das dann die Stelle hier vor. Übertreib nicht. Die lasse ich mir jetzt rausklippen. Freu dich über deine Farbe. Freue ich mich sehr. Ja, schön. Ja, wirklich. So, jetzt haben wir aber auch noch eine Sache, die uns echt traurig gemacht hat, ne? Letzte Woche, beziehungsweise vorletzte Woche, da wollten wir ja mal ein bisschen drüber sprechen. Ähm...

Es ist bei mir schon ein bisschen besser geworden. Ich habe gestern mit Gibi noch kurz gesprochen, weil ich sitze ja da in dieser vier Stunden im Angelkurs und so und dann hat er sich gestern so ein bisschen zu mir gesetzt und haben uns ein bisschen nebenbei unterhalten. Iben steckt das auch noch so ein bisschen in den Knochen. Willst du vielleicht kurz erzählen, was vor zwei Wochen passiert ist? Also wir haben ja unsere zwei Nannys, Gretchen und Mimi, mitgenommen.

Es ist ja auch kompliziert bei uns. Wir sind aus Dubai weg, nicht mit dem Plan, wir wandern jetzt wieder aus. Das heißt, wir dachten, wir sind zwei Monate hier, wir suchen uns nochmal ein zweites Zuhause, gehen dann wieder zurück und sind dann alle großen Ferien in Deutschland. So war das eigentlich gedacht, weil wir ein bisschen mehr die Nähe wieder wollten.

Dann kamen wir aus dieser Krise, waren uns ja noch nicht mal so sicher, ob dann vielleicht ich mehr in Dubai bin und du auch in Deutschland. Ich glaube, vielleicht war das auch ein sanftes, wir hatten ja in Dubai schon zwei Haushalte, du hattest deine eigene und ich meine. Und ich glaube, das war wieder so ein bisschen was ähnliches.

Dass wir dann uns ein bisschen aus dem Weg gehen können, aber doch irgendwie zusammen. Ich glaube das schon auch, ohne dass wir das so ausgesprochen haben. Ja und dann waren wir eben in Deutschland und die Kinder wollten hierbleiben. Da haben wir gedacht, komm wir melden die an der Schule an. Lassen mal die in den ersten Container kommen. Wir haben ja auch nicht alle Sachen gleichzeitig geschifft.

Wir haben ja so ganz vorsichtig, das ist auch so was für eine unnötige Geldverschwendung. Wir haben dann erst den einen Karton, nur mit Wintersachen. Dann lassen wir mal doch noch persönliche Sachen kommen. Nee, ein Haus behalten wir noch. Jetzt haben wir es vor drei Tagen entschieden, da aufgrund der politischen Situation, und es wird ein Pulverfass bleiben die nächsten Jahre, möchten wir dort kein Objekt haben.

Vor allem nicht zum gleichen Preis wie vorher. Das macht ja überhaupt keinen Sinn, weil gerade alles runtercrashed. Aber können wir kurz drüber reden, dass dir das erst eingefallen ist, nachdem du den neuen Mietvertrag unterschrieben hast? Ja, ich hatte schon, oh Mann. Ich mache immer Scheiß, ich baue den Scheiß und dann muss Anis ihn regeln.

Leite dann zu den... Den Kontakt zum Makler. Weißt du, wann ich den Mietvertrag unterschrieben habe? Als wir hier saßen, war der Podcastaufnahme. Ich hatte meine Brille nicht mit. Du warst da draußen am runden Tisch. Richtig. Und musste den fünfmal unterschreiben, weil ich ohne meine Brille... Das war so eine PDF auf dem Handy, da kann ich ja gar nichts lesen.

Was hast du nicht dabei gehabt? Meine Brille. Ich stehe zu meiner Brille. Die sieht aber sehr gut aus bei dir auch. Freut mich. Ja, auf jeden Fall war die nicht dabei. Kriegst du deine Brille heute Abend? Ah nee, heute Abend geht nicht. Ich bin heute Abend nicht da. Du bist beim Champions-League-Spiel. Heute machen wir jetzt Männerabend mit Montri, Chibi und Issa.

Niedlich. Freue ich mich sehr drüber mit meinen drei Kindern. Das ist richtig nice. Einfach nur Familie. Immer gerne Freunde und so, du weißt, was ich meine. Ich habe das Manni heute gesagt, ich bin so einfach mit meinen Kindern. Da ist kein Kumpel los. Aber egal, sorry. Erzähl weiter. Ich finde das auch schön. Das hat mich auch schon glücklich gemacht, als du meintest, da frag mal nach Karten und ich würde gerne mit den Jungs hingehen.

Da dachte ich, das ist so niedlich. Ja, und dann sind ja Gretchen und Femi mitgekommen und ich meine, das sind Philippiner. In Dubai dominieren die philippinischen Arbeiterinnen. Also es ist wirklich überwiegend Frauen, die machen den Haushalt, Kellnern, also im Beauty-Bereich, du siehst sie überall. Das heißt, die sind da nicht alleine.

Wann immer die rausgehen, die grüßen sich. sind deren Cousinen dort oder Schwägerin, das ist ein Riesennetzwerk, alle sprechen Englisch, sie haben ihre eigenen Fahrer, wir haben uns hier auch echt schwer getan, Personal zu finden. In Dubai hatten wir einen Sephara, die waren viel mobiler, die hatten eine Kreditkarte von uns, ihren eigenen Fahrer, die konnten sich bewegen, wie sie wollen, dann kommen wir im Januar hier nach Deutschland in das Haus, wussten nicht, wo rechts und links ist, alle Kinder zwei Monate zu Hause, Haus nicht eingerichtet, kalt, auf dem Spielplatz, dann stehst du, die kannten ja noch nicht mal, Bäume ohne Blätter.

Dann hat von Gretchen, der Bruder, sie hat mit ihm gefacetimt, während wir spazieren waren, an der Isar, dann sagt er, wo bist du denn da? Das sieht aus wie von The Wrong Turn. Der Horrorfilm. Oh, ist das witzig? Die kannten halt nicht diese knochigen Bäume. Also das wirkt ja für uns schon so krass, ja, beängstigend und auch so bedrückend.

Schnee, die haben jetzt erstmal Schnee in ihrem Leben gesehen. Ja, und dann haben wir halt gesagt, hey, könntet ihr euch vorstellen, hier zu bleiben? Weil dann werden wir mit Anwälten und mit allem probieren, soweit es möglich ist, ein Visa für euch zu besorgen, was wahrscheinlich gar nicht möglich ist.

Das funktioniert hier nicht. Und dann hat Gretchen gleich gesagt, sie kann sich das nicht vorstellen. Da war... Ihr völliges Recht, also völlig okay. Klar, aber das hat mich schon geschockt. Ja, weil dann ist so, auf einmal ist das endlich. So war das ja nicht geplant. Wir haben ja nicht in Dubai gesagt, wir ziehen hierher.

So tschüss, jeder weiß. Sondern das eine ist zum anderen gekommen. War auch für die komisch bestimmt. Die haben gedacht, also wir dachten, sie sind die nächsten 15, 20 Jahre bei uns. Für immer, auch selbst wenn die Kinder schon erwachsen sind, die bleiben einfach bei uns. Und dann kam für uns aber sofort das Gespräch für Anis und mich.

Also meine Vorstellung, Gretchen ist für mich mit der bezauberndste Mensch auf dieser Welt. Ja, unglaublich. Die ist 1,60 Meter groß, total tough, hat alles im Griff, ist sehr mitfühlend, hat auch manchmal geweint, wenn jetzt so Issa geweint hat und traurig war oder Leila Dengue-Fieber. Als, ich weiß noch, die Babys das erste Mal Fieber hatten, habe ich sie erwischt, wie sie auf dem Boden neben dem Bett gelebt hat. Neben dem geschlafen hat, wo ich denke, was machst du daher?

Die Kleine hat Fieber. Ich meine sie, ja okay, geht doch in dein Bett. Nein, ich muss hierbleiben. Ich denke so, krass. Die habe ich auch, sie, also wir haben wirklich tolle Arbeiter kennengelernt dort auch. Sie habe ich wirklich sehr ans Herz geschlossen. Sie und Mimi, bei mir ist das gleich. Bei mir ist Gretchen ein bisschen mehr.

Bei den Kindern auch, weil sie ein bisschen offener war. Mimi ist sehr schitternd. Gretchen und Christian. Ja, den auch nochmal. Den liebe ich auch über alles. Den wollten wir, da kommen wir gleich zu. So und dann habe ich mir so vorgestellt und dann haben wir nicht so nicht darüber geredet, die Vorstellung, dass sie in einem anderen Haushalt arbeiten muss.

Wir haben natürlich auch denen die schönsten Räume in unseren Häusern gegeben, weil die mit mehreren waren. Die wollten auch immer gemeinsam, das ist auch so niedlich. Die wollten keine eigenen Zimmer haben. Die hatten so Hochbett wie in so einer Jugendherberge. Ja, die wollten, weil die, und dann habe ich sie mal gefragt, in deren Ländern haben die zwei Räume in den Häusern. Und da wohnen alle, ne?

Ja, und die wohnen alle, die kennen das einfach nicht. Und da muss man ja auch ein bisschen im Austausch sein. Das denke ich auch immer bei den ganzen Arbeitern in Dubai. Man... Nimm dir doch zwei Damen, dann haben die sich, dann schlafen die zusammen, dann reden die abends beim Essen. Die wollten auch nie mit uns an einem Tisch setzen, es sei denn, wir wollten das explizit.

Das war denen immer unangenehm. Aber selbst da haben sie dann immer so sich ganz weit von mir auch weggesetzt und so. Das war unglaublich, ja. Ja, bei dir ist eh nochmal so ein ganz großer Schüchternheitsgrad. Ja. Du bist halt der Chef, der Boss. Wenigstens für die. Ja, und dann haben wir gesagt, wir schicken sie in Rente. Und dann habe ich mit ihr geredet und dann hat sie geweint und hat sie sich mit ihrem Mann, Also wir bezahlen ihr Gehalt weiter.

Obwohl sie nicht mehr arbeitet. Sie soll zurückgehen zu ihrer Familie. Sie war jetzt acht Jahre, sie war vier Jahre bei uns, davor vier Jahre in Saudi-Arabien. Das ist schon hartes Los. Und diese Frauen, die das machen, die machen das, damit ihre Kinder studieren können. Ich wollte gerade sagen, die machen das nicht aus Spaß.

Nee, aber du musst dir ja vorstellen, diese Frauen tragen auch beide Familien. Die tragen ihre eigene Familie plus die Angeheiratete auch. Und die müssen dann für alle sorgen. Das heißt, die rocken richtig das Ding. Die Frauen und die Männer kümmern sich um die Kinder. Und davon habe ich Hunderte kennengelernt, Anis. Die Männer kümmern sich um die, die halten komplett den Rücken frei.

Sie hat ihm auch immer gesagt, wo er investieren soll. Das fand ich ganz niedlich. Ich habe sie da mal gefragt, Bananenplantagen. Weil sie bei uns das Vierfache oder Fünffache verdient haben als vorher. Das war uns auch wichtig. Wir haben die bei uns aufgenommen, was immer noch sehr wenig ist verglichen zu Deutschland. Muss man so lassen.

Trotzdem beschwert sich ja in Deutschland auch keiner, wenn ein Busfahrer in die Schweiz geht, dort 8000 Euro verdient und in Deutschland nur 3000, sagt ja auch keiner, oh Mann, der arme Busfahrer. Du gehst einfach in ein Land, wo du mehr verdienst und dann ist das einfach so und das ist ja auch immer so ein kontroverses Thema.

Wir haben uns entschieden, die Leute gut zu behandeln, denen gute, schöne Zimmer zu geben, die nicht in so komischen Kammern schlafen zu lassen. Gleichwertig Urlaub, Business fliegen. Die hatten ja in den Hotels die Präsidentensuite manchmal, während wir in normalen Zimmern geschlafen haben, weil sie mit den Drillingen geschlafen haben.

Die haben uns ja immer in die Präsidentensuite gebracht, also die Leute vom Hotel. Klar, weil sie natürlich dachten, keine Ahnung, Anna-Maria und Bushido gehen in die Präsidentensuite und dann standen wir da immer so, Das ist aber nicht unser Zimmer. Wie das nicht unser Zimmer ist? Das ist die Suite.

Das ist hier für Frau sowieso, also Gretchen und Euphemia und die Drillinge, wir sind hier im Doppelzimmer. Wir legen aber da gar keinen Wert drauf. Genau. Das war immer so süß. Dann sind die in so einer Präsenz, die wussten ja gar nicht, was die da machen sollen. Das war ja auch immer sofort unangenehm. Ja, und die waren auch so dankbar immer und so bescheiden trotzdem.

Also trotz dessen, wir haben die nicht versauen können, weil die das gar nicht so angenommen haben. Nein, das ist unmöglich, ja. Auch wenn die einkaufen gehen sollten. Wir haben denen die Kreditkarte gegeben. Ich habe gesagt, kauft euch Wintersachen, kauft euch Sachen. Ich bin extra nicht mitgegangen, weil ich immer dachte, hey, das sind erwachsene Frauen, auch unsere Fahrer.

Klar. Ich gehe doch jetzt nicht mit euch einkaufen. Wir gehen mit unseren Kindern einkaufen. Und ich glaube, da waren wir auch speziell. Trotzdem hatten wir natürlich auch Anforderungen. Wir sind schon auch strenge Arbeitgeber auf der anderen Seite. Ich habe immer gesagt, egal, ihr habt einen großen Spielraum bei uns, aber dafür erwarte ich hundertprozentig.

Es geht um unsere Kinder, Sicherheit, Aufpassen, Verlässlichkeit. Also kein Handy wären die Impulse. Und das haben die auch. Ich habe gesagt, es war bei uns eine Win-Win-Situation. Bist du gut zu uns, sind wir genauso gut zu dir. Und das hat so toll geklappt. Ja, und dann war ich auch so ein bisschen eifersüchtig richtig.

Ich dachte, ich möchte gar nicht, dass Gretchen für andere arbeitet, aber eigentlich, weil ich Angst hatte, dass sie dort nicht so gut behandelt wird. Und sie ist ja viel zu, sie ist gar nicht die Art von Mensch, der dann sagt, sie ist unloyal und geht dann woanders arbeiten. Nein, gar nicht. Und aus diesen Gründen haben wir dann halt gesagt, pass mal auf, sie kann natürlich machen, was sie will. Sie ist ein erwachsener Mensch.

Möchtest du wieder nach Dubai oder nach Saudi-Arabien, Oman, Katar, was auch immer und du arbeiten möchtest, mach das. Das ist dein Leben, deine Entscheidung. Gehst du nach Hause oder möchtest du zu deiner Familie dich wieder mit deinen Kindern und deinem Mann praktisch als Familie fühlen, dann sind wir bereit, dir viele, viele Jahre, erstmal Open End, dein Gehalt weiterzuzahlen, aber nur, wenn du auch wirklich bei deiner Familie bleibst.

Gehst du arbeiten, dann ist es cool, mach das, aber dann zahlen wir nicht mehr. Bleibst du bei deiner Familie sozusagen als Ruhestand, rentenmäßiges Einkommen, dann kommen wir dafür auf. Wollte ich sie gar nicht annehmen? Wie sie wollte, hat es erst ab. Sie hat sich mit ihrem Mann kurz geschlossen, mit Josep.

Und der, der jeden Morgen bei FaceTime, die Kinder kennen gerne alle, telefonieren mit allen. Nimm doch mit nach Pipilin. Auf die Pipilins, die Kleinen haben immer Pipilins gesagt. Nein, nicht Philippinen, die Pipilin. Ja, und dann hat er gesagt, es kommt halt nicht in Frage. Die sind schon auch sehr stolz, finde ich auch toll.

Das ist auch ein Stolz und Ehre-Ding und wir nehmen keine Almosen an und du arbeitest ja nicht für dein Geld und so. Und dann haben wir ihr nochmal gesagt, pass mal auf, du bist Teil unserer Familie. So, wir haben dich und deine Familie in unser Herz geschlossen. Du bist nicht unsere Angestellte. Ich hätte zu lange reden, dann kommen mir wieder die Tränen. Ja, mir auch. Egal.

Das war dann halt so weit, dass sie dann vor zwei Wochen wieder zurückgeflogen ist. Und das war ein ganz schwerer Tag für mich. Muss ich dir mal ehrlich sagen. Ja, mir kommen jetzt noch die Tränen. Also ich habe echt, klar haben wir natürlich unsere Tage zwischen uns gehabt und so. Das war, brauchen wir ja nicht drüber reden.

Wir haben ja auch unsere Krise mit Gormannis. Also wir hatten schon auch ein paar Szenen. Dort. Anis weint am Tisch. Ich sitze am Tisch. Die verstehen ja nicht, wenn wir uns unterhalten. Die stehen dann um uns rum, gucken runter und dann stehst du auf, fährst wütend und dann habe ich gesagt, ja, Sir and Madam, die haben ja mal Sir und Madam gesagt, die wollen uns ja nicht beim Namen nennen.

Das ist passiert, das ist passiert, das ist passiert, so ist das, so ist das und die haben immer so runtergeguckt, weil ich dachte, hey, die kriegen das ja hier mit. Ich muss ja jetzt mal eben ganz kurz ein Update geben und dann haben die aber auch ganz normal weiter gemacht. Da denke ich manchmal Anis. Du hast ja mal gesagt, dass wir uns scheiden lassen, ne?

Ja, Sir und Madam I'm getting divorced now. Ich sitze so, ich gucke so, ich so, okay, dann gehe ich mal jetzt. Ja, es war crazy. Also der Tag war wirklich sehr schwer und dann ist sie da gegangen und sie ist auch so eine niedliche kleine Dame und dann ist sie mit ihren beiden Koffern dann los Richtung Pipelin.

Sie schickt Fotos, sie hat mir ihre Farben geschickt, weil ich gesagt habe. Ich konnte mir sowas gar nicht vorstellen. Und wir haben ihr gleich ein Jahresgehalt gezahlt, weil ich weiß, sie hat ihr Haus, sie sagt, sie hat gedacht, sie braucht 15 Jahre, um das Haus abzuzahlen. Sie hat das dank uns in drei Jahren geschafft. Finde ich unglaublich.

Ihr eines Kind kann dadurch auch gleichzeitig aufs College gehen. Also die benutzen das ja auch so sinnvoll. Die kaufen sich halt keine Gucci-Tasche, sondern die schicken ihre Kinder auf die Schule oder aufs College oder so. Leben haben. Ich finde das so krass. So cool. Ja und so ehrenswert. Gar keine Ansprüche, sondern wirklich für die Familie. Selbstlos ist das richtige Wort. Sehr selbstlos, genau.

Und dann haben wir das halt mit Gretchen organisiert und jetzt haben wir mit Euphemia praktisch in zwei Wochen den nächsten Termin bei der Ausländerbehörde. Euphemia wollte bei uns bleiben. Unbedingt. Und super, würde ich mich auch freuen. Haben wir der Ausländerbehörde auch so mitgeteilt. Ich glaube nicht, dass das funktioniert.

Nein, das denke ich auch. An dieser Stelle auch nochmal wirklich ein ganz großes L auch an die Ausländerbehörde, also hier kann. Ich will das so jetzt nicht sagen, aber was hier teilweise für Leute herkommen und auch wirklich hier geduldet werden und auch unterstützt werden und mit, ich will nicht sagen, offenen Armen empfangen werden, aber was hier sich teilweise für Leute rumlungern. Ich äußere mich da mal gar nicht so, weil meine Meinung ist auch.

Ja, ich wollte gerade sagen, aber und dann hast du so eine Dame wie Gretchen und Euphemia und dann sagt die Ausländerbehörde so, nein, die muss zurück nach, auf die Philippinen, tschüss. Ich so, wow, Alter, krass. Egal, und bei Euphemia ist es aber so gekommen, dass sie dann jetzt auch ohne Gretchen auch so ein bisschen gemerkt hat, dass sie so irgendwie so...

Weil sie jetzt so geweint hat, dass sie gegangen ist, sie hat gesagt, sie hat vier Jahre mit ihr jetzt in einem Bett ja sogar geschlafen. Die wollten ja noch nicht mal getrennte Betten. Und sie kennen das nicht, alleine zu sein. Dann redet, wir reden zu Hause halt jetzt nur Deutsch und kein Englisch mehr.

Früher war... Ganz wenig, ja. Zu Hause Englisch. Das heißt, an einem Tisch, ich kenne das Gefühl, ich war auch schon mal im Ausland, bei einer Familie, die nur Fynnisch geredet haben. Na klar, sprechen die am Anfang mal ein bisschen Englisch mit dir, aber die kippen dann immer. Ist ja auch völlig normal.

Und dann bist du schon so, wenn du noch nicht mal erahnen kannst, worum Gespräche vereinsamst du. Und natürlich unterhalten wir uns mit ihr. Und sie geht auch mit uns essen, aber es ist halt anders als Sven Gretchen und das haben wir auch sofort gemerkt und sie möchte trotzdem weiter, dann wollte sie in unser Haus in Dubai. Dort auf uns warten.

Ja und hat gesagt, sie bleibt da, bis wir, weil sie hat einen Ehemann, hat sie mir erzählt, der nicht so nett ist und zu dem sie nicht möchte und für sie heißt zurück auf die Philippinen eben mit diesem Mann wieder leben und das möchte sie nicht, sie möchte weiter arbeiten. Und dann habe ich ihr angeboten, sie ist eine tolle Mitarbeiterin, ob ich ihren Job in Dubai suchen möchte, wenn sie wieder zurück möchte.

Und dann habe ich ihr gesagt, geh zu deinen Eltern, die wohnen am Ende des Landes. Das muss ja niemand mitbekommen, aber nimm dir doch ein eigenes Haus, du hast doch jetzt das Geld. Und ich glaube, auf die Idee ist sie vorher gar nicht gekommen. Und jetzt geht sie auch erstmal zu ihren Eltern. Genau, und weil ihre Tochter ja auch irgendwie so Abschluss feiert und so. Also geht das dann erstmal nach Dubai, muss ein paar Sachen erledigen.

Jetzt Anfang Mai und dann zurück erstmal nach Manila und dann gucken wir mal, was passiert. und auch für uns eine große Veränderung, ein großer Schritt, muss ich ehrlich sagen. Ich habe beide sehr, sehr... Ganz fürchterlich, das ist wie Schluss machen. Ja, ist ein bisschen wie Schluss machen. Zum Glück bleibt Anna-Maria übrig.

Und jetzt so organisieren wir aber trotzdem noch ein bisschen um. Da hast du ja auch wieder richtig tolle Nachrichten bekommen. Wir haben nämlich jetzt, glaube ich, auch zwei Damen. Hey, hey, guck mich nicht so böse an, Mann. Ich habe dir das nicht geschrieben mit einem Fake-Account. Nee, das ist so, oh Mann, ey, Leute. Das ist so, was mich dann auch getriggert hat, dann nimmt den Mund doch nicht so voll.

Da denke ich mir so, ey, sorry, das schreibt mir keine andere Frau. Nimm den Mund. Was, wie bitte? Ah, haben wir niemals gesagt und das wäre utopisch. Das haben wir noch nie, dass wir alles alleine machen möchten mit acht Kindern, weil schlussendlich nicht, weil wir es nicht können. Natürlich können wir das alleine wuppen und das machen vielleicht auch Leute.

Ich möchte es nicht, weil dann bin ich nur gestresst, müde, die Kinder, du schaffst das schon, das schaffen schon. Klar schafft man das, wenn wir beide, aber die Kinder leiden darunter. Jetzt haben sie den Luxus mit verschiedenen Fahrern, mit uns in alle Möglichkeiten. Und das ist ja bei uns der Sinn von Angestellten ist und war immer, den Alltag so angenehm zu gestalten, als wären wir eine Kleinfamilie.

Kein Kind soll verzichten, nur weil er noch drei, vier Brüder hat. Sieben Geschwister. Genau. Und das ist halt wirklich so, wir kochen jetzt selber. Das gab es vorher nicht. Wir fahren auch einen großen Teil selber, aber wir können ja nicht alle Kinder gleichzeitig fahren. Wir sind doch eigentlich immer da.

Nee, wir sind immer da. Wir sind da. Aber wir waren vorher auch da. Wo? Das ist nicht in Dubai. Wir waren ja auch immer da. Ja, geht so. Wo waren wir denn? Aber noch nicht so wirklich anwesend. Ich war immer da. Aber nicht so wirklich anwesend. Nee, wir haben uns viel abnehmen lassen. Genau, es ist eine ganz andere Art jetzt, aber da waren wir auch.

Aber ich verstehe, dass da nicht dieses... Es sofort auf den Finger zeigen, ihr hattet doch gesagt, wie, das schafft ihr jetzt doch nicht. Da denke ich mir so, wenn du schon unser Leben anguckst, dann guck es doch richtig an. Die Anzahl der Kinder, wir arbeiten ja auch noch, das ist auch was, dann haben wir noch andere Dinge, die wir nicht in die Öffentlichkeit tragen, um die sich auch gekümmert werden muss, aber wir haben ja auch noch ein anderes Leben, was man nicht bei Instagram sieht. Und dann haben wir auch noch eine Ehe.

Und wir sind noch Eltern, das heißt, wir müssen ja auch mal für die Kinder da sein. Wenn ich jetzt zehn Maschinen am Tag wasche und falte. Nein, du weißt selber, wie es ist. Jedes Kind kommt permanent jeden Tag mit irgendeinem Problem, was auch völlig in Ordnung ist, wo man ja natürlich auch Aufmerksamkeit haben möchte.

Wir beide sind auch noch ein paar. Du hast Freunde, ich habe Freunde. Also man will ja auch noch seine eigenen Sachen. Ey, noch einmal, also wie gesagt, du bist ja da ein bisschen mehr drin in dem Thema. Ich bin ja generell eher so ein Typ, der so auch gerade in der Öffentlichkeit eher so ein bisschen so abwesend ist.

Du bist auch bei Instagram und die Leute schreiben mir den gleichen Scheiß. Ja, aber ich gucke mir das nicht an. Aber ich finde das schon, also ich finde das immer so phänomenal, wie Leute. Also ich würde mal sagen. Ich finde die Gehässigkeit und die Sachen. Ja, das ist das Problem. Es geht gar nicht wirklich darum zu helfen mit einem Kommentar oder mit einer Nachricht zu helfen oder anzuregen.

Sondern es geht immer dieses so, ich gucke zu, ich bin wie so ein Voyeur unterwegs. Und wenn da mal was irgendwie ist, wo ich reinhauen kann, haue ich direkt rein. Oder wie so ein Typ, der dir so die Beine von hinten stellt. Und weißt du was, das habe ich auch schon mal gesagt, hey Leute, die Hälfte der Leute lässt sich widerscheiden.

Wart ihr euch nicht sicher, dass ihr diesen Menschen für immer legt? Man ändert seine Meinung. Und es ist auch gut so. Und weißt du, was ich auch ganz krass finde? Dieses aus Dubai abhauen Ding. Jetzt habe ich gesagt, dass ich das letzte Haus dort, wir hatten ja zwei Häuser da plus eine Wohnung, auch geil. Das wissen ja viele auch nicht.

Und ja, deine Wohnung hast du auch gekündigt, oder nicht? Wolltest du jetzt noch was ergänzen? Nee, ich wollte nicht sagen, nein. Du wolltest gerade sagen, wir können ja noch was ergänzen. Und jetzt habe ich gerade einen traurigen Blick bekommen oder ich weiß nicht, was so ein Blick ist. Gib mir deine Hand.

Naja, alles gut. Erzähl mal. Und haben erst das große Haus weggegeben, weil wie gesagt, wir uns ja anpassen an die Situation. Jetzt herrscht dort Krieg. Jetzt möchten wir auch nicht noch das kleine Haus da behalten, weil auch, das kostet auch ein kleines Haus dort, ein reines Hauseck, kleines Haus, 5500 Euro jeden Monat, für nicht da sein.

Ohne Deva, also ohne Strom, Wasser und alles. Ja, dann auch die Angestellten, die wir uns leben, Nebenkosten, ein Auto, was da steht. Bisschen mit zehn, locker mit zwölf im Monat, 15 im Monat. Ja, und das ist so, wo ich mir denke, egal ob man viel Geld hat oder eben nicht viel Geld, unnötiges Geld ausgeben macht keinen Spaß.

Und dann habe ich da so kleine Spezies, den antworte ich gar nicht, die sind in so einem Extraordner, Instagram macht das ganz gut, die landen alle in so einem Ordner und ab und zu, Wenn ich da Bock drauf habe, gucke ich mir da mal ein paar Nachrichten aus diesem Extraordner an. Das sind immer die gleichen. Ich könnte die auch einfach blockieren, aber ich denke mir so, nö, ihr guckt ja mir zu und findet mich scheiße.

Das macht ja was mit euch. Wie gestört muss man sein, wenn man sich etwas anguckt, was einem... Also die haben ja wirklich, die reagieren auf jede Story und jede Story aber negativ. Das heißt, du musst ja dann permanent gestresst sein von mir quasi oder unserem Leben. Und dann so, habe ich es doch gewusst, ihr dürft nicht mehr nach Dubai, ihr musst nicht flüchten. und dann denke ich mir so, ja genau.

Ich weiß nicht, was du oder wir gemacht haben sollten, aber das ist so, wo ich mir denke, okay, wenn wir wirklich vorgehabt hätten, von dort zu gehen, hätten wir unseren Auszug, glaube ich, ein bisschen smarter gemacht, ein bisschen weniger kostspielig. Ja, hätte man besser machen können. Man hätte nicht, jetzt die letzten Sachen kriegt man da gar nicht raus, aufgrund der Lage dort gerade.

Mit einer Vollmacht unsere Autos kündigen, also abmelden lassen. Ja, wir haben dort sechs Autos stehen gehabt, die wir noch nicht mal hätten rüberkriegen können. So, naja, plus die Pferde. Es ist, wie es ist. Ich merke dann halt immer, dass bei uns, wir sind halt ein bisschen spontaner und viele kommen da nicht mit, aber einige legen einem das dann so böse und es sind immer Frauen, Mann, das ist so schockierend an ihnen.

Ich habe keinen einzigen Mann, der mir irgendwas Negatives schreibt, gar nicht, wenn die mir überhaupt schreiben. Immer nur freundlich, Mann, jeder wünscht sich eine Familie. Ja, natürlich kommt dann auch diese Deepfake-Scheiße. Also das hat, glaube ich... Kriegst du viele Dickpics? Nee, gar nicht. Oder ist das besser? Wird das gefiltert eigentlich?

Ich zeige dir das ja schon, ne? Du weißt ja, was ich kriege. Nee, es wird nicht gefiltert. Ich bekomme... Das ein oder andere Dickpic hast du mir auch schon gezeigt. Geil, danke übrigens dafür nochmal. Dankeschön. Es gibt halt jetzt anscheinend Apps, die meine Fotos, die mich ausziehen. Also es sind noch nicht mal Deepfakes, dass man sagt, es sind andere Frauen mit meinem Kopf.

Es bin ich, mein Foto, mein Gesicht drauf. Große, riesengroße Diskussion. Und dann, wie die Männer sich dann damit selbst befriedigen, unterschicken die mir dann, ja, natürlich. Okay. Aber die landen auch in diesem Extraordner. Hast du auch einen Extraordner dafür? Nee, das macht Instagram automatisch. Ach so, okay. Den guckst du dir dann ab und zu an.

Aus Versehen, wenn man da mal rüber geht. Ich weiß ja nicht. Ja, ist ja kein Problem. Kein Problem. Ja, war wieder ein bisschen turbulent unsere Woche. Aber mal stoppen, man sollte da nicht drüber lachen. Worüber? Über diese Deepfake-Scheiße, ne? Nein. schon was. Also ich klammer das aus, weil ich bin im Internet aktiv.

Also ich bin dort, ich gebe mich preis, ich lade Fotos hoch, ich bin dort. Ich möchte gar nicht, dass das irgendwas Negatives in mir auslöst und ich möchte es halt auch nicht sehen. Deshalb landet es in diesem Ordner, weißt du, und lass mich damit in Ruhe. Aber ich kann es ja nicht, weißt du, soll ich jetzt von der Bildfläche verschwinden oder Frauen überhaupt verschwinden, weil es Menschen gibt, die solche Sachen machen?

Ich bin absolut für dieses, dass man sich, ich verstehe es auch nicht, warum man sich nicht mit seinem Klarnamen anmelden muss und auch einen Personalausweis hinterlegt. Das kann ich bis heute nicht verstehen, dass das kein Muss ist in sozialen Medien. Ich verstehe auch nicht, warum das nicht gesetzlich durchgeboxt wird, weil dann wäre jeder, dann wären die nur noch halb so frech im Internet.

Ich wollte gerade sagen. In Dubai gehst du ins Gefängnis, da siehst du unter keinem Foto etwas Beleidigendes. Da kannst du posten, Niemand von dort würde auch nur eine negative Sache drunter schreiben, die unter die Gürtellinie oder dir sowas schicken, weil da gehst du halt sofort ins Gefängnis. Selbst du darfst mir sowas nicht schreiben. Nicht mal in der Ehe oder in der Familie.

Würdest du mir jetzt im Streit schreiben, weißt du was, du dumme Punkt, Punkt, Punkt, wenn ich nach Hause komme, kannst du was erleben. Oder ich schicke dir so einen Bombensmiley oder so, würde ja schon reichen. Ja, gehst du ins Gefängnis und ganz ehrlich, weites Thema. Lassen wir das Thema mal so sein. Ja, aber ich wollte halt eben, dass es nicht jeder hat seine Art mit sowas umzugehen mir ist es egal, sollen die ihre Sachen ich möchte es nicht sehen, ich möchte denen gar nicht die Genugtuung geben, dass sie was Negatives damit bei mir auslösen was sie ja wollen.

Ja Mensch, dann gucken wir uns mal an, was die nächste Woche oder die nächsten beiden Wochen so passiert wir können ja nächste Woche nochmal drüber sprechen das ist wie ein 10-2 Damen bei uns ein wie das so läuft, weil wir wissen es ja selber noch nicht das steht ja noch bevor freust dich. Nee, ist immer so ein bisschen. Du, guck mal, für mich ist eh, also Gretchen kann eh keiner ersetzen. Ja, fehlt mir auch nicht.

Man wächst so an diesen Menschen. Und dann habe ich mich auch wieder geärgert, dass ich mich so emotional so binde immer. Hast du das auch? Ich dachte, man weiß ja, das ist endlich. Du hast es gut gesagt, es war wie Schluss machen. Wie eine Trennung war das so, wirklich. Es war krass. Ich wollte eigentlich letztes Jahr, dass es das letzte Mal ist, dass ich so Gefühle habe, die kann ich natürlich nicht damit vergleichen.

Doch, aber es ist schon im Ansatz eigentlich. Ja, es ist wirklich so. Als wir da zum Flughafen gefahren sind, da war richtig trauerschön. Ich dachte, ich fahre zu einer Beerdigung. Ja, man verabschiedet jemanden, der erst ans andere Ende der Welt geht. Aber ich war so glücklich. Das hat mich halt auch dann wieder so, das hatte schnell abämmen lassen, weil ich wusste.

Sie geht zu ihrer Familie, dann hat sie dir gleich ein Selfie mit ihrem Sohn geschickt und so. Mann, das ist cool. Da gehört sie hin. Da muss man so auch ein bisschen von seinem Egoismus auch weg. Natürlich hätte ich sie die ganze Zeit bei mir oder bei uns haben wollen, Aber sie hat eine Familie, sie hat einen Mann, sie hat Kinder.

Aber ich hätte es nicht aushalten können, zu wissen, dass sie jetzt so in Flieger steht. Die kommt wieder zu irgendeiner Agentur. Man weiß nicht wohin. Das hätte ich gar nicht aushalten können. Nee, bei mir genauso. Deswegen, cool. Also, nächste Woche gucken wir mal, was passiert ist mit den beiden Damen aus Georgien, habe ich gehört.

Wir hatten schon mal einen. Aber die haben einen Fuhraschein. Wenigstens das. Internationale Fuhraschein. Ich mach da nicht mit. So. Hören wir uns nächste Woche wieder? Hat mich sehr gefreut. Vielen, vielen Dank, mein Schatz. Ich hoffe, ihr hattet Spaß gehabt. Ansonsten könnt ihr immer gerne auf RTL Plus vorbeischauen. Dort bekommt ihr den Podcast immer zwei Wochen exklusiv und danach überall, wo es Podcasts gibt.

Also in dem Sinne alles Gute, schöne Woche und stehen jetzt gar keine Feiertage an, also kann ich euch gar nichts Großartiges wünschen, außer viel Gesundheit. Bis nächste Woche. Jetzt hängst du das, was du vorher vorne abgeschnallt hast, hinten ran. Von hinten. Bis dahin. Tschüss.

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