
Iss was, Hase?!· Folge 142
Ein Leben voller Lieder | mit Rolf Zuckowski
Sonntag, 18. Oktober 2026 · 59 min
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Shownotes
In dieser Folge von Iss was, Hase?! begrüßen Dennis Wilms und Cornelia Poletto einen Mann, dessen Lieder Generationen begleiten: Rolf Zuckowski. Von „In der Weihnachtsbäckerei“ bis zu „Ich wollte nie erwachsen sein“ – hinter den großen Klassikern stecken Geschichten, Erinnerungen und jede Menge Musikleidenschaft.
In dieser Folge:
🎶 Wie die Hits entstanden: Rolf erzählt, wie aus Gesprächen mit Peter Maffay die Welt von Tabaluga und ein ganz besonderer Song wurden.
🍓 Kindheit auf dem Teller: Von Zwieback mit Erdbeeren und Milch bis zur deftigen Hamburger Küche – Rolf verrät, welche Gerichte ihn an früher erinnern.
🎤 Vom Beat-Musiker zum Kinderliedermacher: Seine Anfänge mit der Schülerband, musikalische Weggefährten und die Freude am gemeinsamen Singen.
💿 Musik damals und heute: Was Streaming und Social Media für junge Talente bedeuten – und warum Rolf die Schallplatte und das Album zum Anfassen vermisst.
❤️ Musik, die verbindet: Über Lieder, die Menschen durchs Leben begleiten, die Hamburger Goldkehlchen und sein langjähriges Engagement für das Altonaer Kinderkrankenhaus.
Freut euch auf ein herzliches Gespräch voller Musikgeschichten, Kindheitserinnerungen und kulinarischer Ausflüge – mit einem Gast, dessen Lieder längst Teil unseres Lebens geworden sind.
Rolf auf Instagram:
instagram.com/der_wahre_rolf_zuckowski/?hl=de (instagram.com/der_wahre_rolf_zuckowski?hl=de)
Rolfs Homepage:
musik-fuer-dich.de (musik-fuer-dich.de)
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Cornelia Poletto und Dennis Wilms. Ja, und die Hasen sitzen mal wieder in der Cucina bei Conny Poletto in Hamburg-Eppendorf. Ja, moin Giorno. Moin Giorno, es riecht so wunderbar hier. Ihr bereitet was vor, ne? Ja, wir haben heute große Book-Release-Party und wir haben ein bisschen Parmesan-Biskotti gebacken und die stehen hier jetzt auf dem Tisch.
Die werden wir nebenbei knabbern und werden ein bisschen volle Münder beim Sprechen ausnahmsweise haben. Wir haben nämlich einen absolut fantastischen Live-Gast heute mal wieder hier in der Kutschina. Dieser Gast hat etwas geschafft, das in der deutschen Musiklandschaft eigentlich einzigartig ist. Er hat nicht nur eine Generation geprägt, sondern eigentlich gleich drei.
Ob Schulweg, ob Geburtstag, ob Ostern, ob Adventszeit. Seine Lieder sind der Soundtrack unseres Lebens. Über 20 Millionen verkaufte Tonträger, das längste Lied der Welt im Guinness-Buch. Unzählige Auszeichnungen stehen in seiner Vita. Er ist Schöpfer von TV-Shows, legte Drachen die richtigen Worte in den Mund. Im Herzen ist er echter Beat-Musiker.
Conny, wen haben wir? Wir freuen uns riesig, dass er da ist. Rolf Zuckowski. Und ich bedanke mich für die Einladung. Es ist immer schon lecker gewesen bei dir. Danke. Nicht nur für den Mund und den Magen, sondern auch generell das Beisammensein. Es ist einfach eine Freude. Danke. Gerne. Es ist so toll, dass du heute da bist. Du wirst es nicht zum ersten Mal hören. Du bist Begleiter meiner Kindheit.
Danke. Ich nehme das als großes Geschenk. Wenn man Lieder in die Welt setzt, weil man die eigenen Kinder und das eigene Umfeld damit irgendwie ein bisschen glücklicher machen will, dann ahnt man nicht, welche Kreise es ziehen kann. Und dass heute wirklich so oft die Lieder Wegbegleiter geworden sind durch alle Lebensphasen, ehrlich gesagt sogar bis zur Trauerfeier.
Das hätte ich natürlich nie erwartet. Das entwickelt sich auch. Das kann man, glaube ich, auch nicht konstruieren. Das macht irgendwie jemand, der ganz übergeordnete Gedanken hat. Und den kenne ich gar nicht so. Wahrscheinlich, ja. Also ich würde mal behaupten, jeder in Deutschland kennt dich. Du hast das Den Echo fürs Lebenswerk, zweifaches Bundesverdienstkreuz, Auszeichnungsliste, ziemlich, ziemlich lang, was Conny und mich natürlich interessiert.
Bei welchem glamourösen Promi-Event, bei welcher Preisverleihung gab es mit Abstand das schlechteste Essen? Oh, das ist gar nicht so einfach. Manchmal ist es ja dann doch nur die Currywurst, die gereicht wird. Die gut sein kann, sehr gut sogar. Also ich möchte hier auch niemanden outen und kann mich auch nicht so gut erinnern.
Aber es gab letztes Jahr ein Schallplatten-Event, eine Art Nachfolge des ECHO-Preises. Und da gab es nur veganes Essen für alle. Das fand ich sehr mutig. Ich fand es lecker. Meine Frau sagte, musste vielleicht nicht sein. Aber das überhaupt zu wagen für 300, 400 Gäste, nur vegan. Es ist ja sowieso eine immer größer werdende Herausforderung, das Essen für viele Gäste zu gestalten. Weil das Thema Unverträglichkeiten, das Thema Allergien, vegan, vegetarisch.
Also ich persönlich tue mich auch schwer mit vegan. Weil mir da zum Beispiel der Parmesan fehlen würde. Aber vegetarisch hätte es, glaube ich, auch getan bei 300 Gästen. Ja, ich habe auch sehr oft mich für das vegetarische Essen auf Tournee entschieden, wenn wir selber bekocht wurden, was nicht immer der Fall ist bei kindlichen Veranstaltungen, weil ich mich leichter fühle.
Also so ist das Essen, das verdaulich auf jeden Fall, glaube ich, einen Vorsprung hat. Absolut. Vor der schweren Ente oder ganz vor allem. Ja, das braucht man nicht. Gibt es eigentlich, wenn man ein Bundesverdienstkreuz bekommt, gibt es da überhaupt einen Snack? Gibt es da was zu essen oder gibt es da gar nichts?
Also im Hamburger Rathaus gab es einen kleinen Drink und ich glaube auch irgendwie so ein bisschen was zu knabbern, aber ein richtiges Essen nicht. Aber es gab wunderbare, wie nennt man das, Laudationis von Carsten Broster vor allem, den ich sehr, sehr schätze, der Hamburger Kultursenator. Und man erwartet dort auch kein Essen. Es ist allein schon eine Ehre, in diesem großen Festsaal so eine Auszeichnung überreicht zu bekommen.
Ich kann dazu nur sagen, ich bin sehr, sehr glücklich und sehr, sehr stolz. Ich bin ja diese Woche ausgezeichnet worden in meinem Altonaer Kinderkrankenhaus mit der Grüneberg-Medaille. Und es war so süß, als dann der Verein auf mich zukam und mich fragte, ob ich die denn entgegennehmen würde. Da habe ich gesagt, ja klar, das ist ja für mich irgendwie eine tolle Auszeichnung für das Engagement, was ich mittlerweile ja über 15 Jahre im AKK mache.
Und dann ging es natürlich auch, was soll es denn zu essen und zu trinken geben, ob ich einen Caterer hätte, den ich empfehlen würde. Und da habe ich dann gesagt, ja, ich kenne nur einen und somit haben wir diese Woche. Genau, Tim. Nee, der schafft gerade mal ein Vorwort in meinem Buch. Wir haben gestern oder diese Woche das Catering gemacht und es macht schon mehr Spaß, wenn es schönes Essen gibt und einen schönen Aperitivo.
Ja, wir dürfen ja einmal im Jahr immer bei dir zu Gast sein. Rolf war ja auch schon mal mein Tischnachbar mit seiner Frau. Und dürfen halt immer ein Palazzo schlemmen bei dir. Das ist natürlich für uns immer großartig, oder? Ja, uns verbindet vor allem aber auch das Altonaer Kinderkrankenhaus, der Lufthafen. Das stimmt.
Wir haben dort schon gemeinsam gesungen und Conny kann singen. Ja, das ist jetzt auch ein großes Kompliment, Rolf. Und das wäre doch mal was. Ich singe wirklich sehr, sehr gerne. Aber ich habe ja auch schon mit meinem Freund Pepe Palme den wunderbaren Küchenschlacht-Song aufgenommen. Aber. Ich bin nicht so talentiert. Wobei ich auch diese Woche eine junge Künstlerin, gesehen habe. Weil volle Kanne gucke ich ja morgens immer beim Tee trinken und stricken.
Und die hat auch gesagt, sie hätte eigentlich kein Talent zum Singen gehabt, aber sie hat einfach hart trainiert. Und das hat ja auch gewisse Parallelen zum Kochen. Also nur Talent mitzubringen reicht nicht aus. Du hast aber auch die Hamburger Goldkehlchen wahrgenommen. Diese 100 Männer, die nicht richtig singen können, trotzdem 52.000 Leute ins Volksparkstadion gelockt haben. Ich fand es großartig. Und die singen letztendlich toll, aber nicht schön.
Es ist einfach so, dass es einem zu Herzen geht. Und die sind auch körperlich so dabei. Und ich bin ja Ehrenmitglied und ich darf dann im Finale manchmal mittendrin stehen. Habe mit ihnen übrigens auch schon die Weihnachtsbäckerei und das Schneid gesungen. Diese Männer lassen sich auch auf kindliche Sachen ein, ohne dabei kindisch zu wirken.
Also dieses, ich wollte nie erwachsen sein, das drücken die unglaublich aus, wenn sie mit mir zusammen singen. Und ich freue mich sehr. Ich hoffe, sie finden irgendeinen Weg, doch weiterzumachen. Erstmal machen sie jetzt, glaube ich, die ganz große Pause. Hamburger Goldkirchen. Jetzt hast du gerade einen Song erwähnt.
Den du geschrieben hast. Ich wollte nie erwachsen sein für Tabaluga. Damals ist es ein Übersong, wie ich finde. Das ist eine Hymne, eine große Hymne. Das ist eine absolute Hymne. Kannst du dich noch an den Moment erinnern, wo dir das eingefallen ist? Unbedingt. Peter Maffay war bei uns zu Gast. Wir wohnen in Blankenese am Sülberg.
Er stand vor allem am Fenster und guckte Schiffe an. Aber es ging dann darum, ob wir vielleicht Weihnachtslieder miteinander erarbeiten könnten. Er wollte erst rumänische Weihnachtslieder, habe ich gesagt, das ist nicht mein Fachgebiet. Und dann haben wir überlegt, was können wir singen und sind auf einige Themen gekommen. Aber es waren nicht genug Themen, um richtig weihnachtlich zu werden.
Und er meinte dann mit seiner Frau, Chris Heinze damals. Aber Kindliches, das wäre es doch, da fällt dir doch bestimmt genug ein. Dann haben wir über alles Mögliche geredet, was ihn begeistert hat in der Kindheit, was heute Kinder erleben und auch was man von Peter, wenn es um Kinder geht, vielleicht hören möchte. Vielleicht nicht Sandkastenlieder, sondern eher etwas Sagenhaftes.
Vielleicht etwas auch mit Figuren, die aus den Büchern herauskommen und plötzlich manchmal ein bisschen ängstlich machen, aber auch Mut machen. Und diese Figur Tabaluga ist gewachsen, weil Peter mir zum Schluss dieses Gesprächs eine Kassette gab, auf der er nur gesummt hat, ohne Text. Ich habe gedacht, guck mal, dieser Lederjackenrocker, der hat einen weichen Kern.
Und dabei ist mir eine Schildkröte in den Kopf gekommen. Die Schildkröte schützt sich ja auch durch den Panzer. Und so ist eigentlich die Nessaya, die Schildkröte, die ganz am Ende Tabaluga sagt, ich wollte nie erwachsen sein, vor Tabaluga geboren worden. Und der Tabaluga ist dann eigentlich als Leitfigur der Geschichte in meinem Kopf gewachsen.
Gemalt hat ihn ja Helmer Heine, der jetzt leider nicht mehr lebt. Das Wort Tabaluga habe ich mir ausgedacht, weil ich von Anfang an dachte, es wäre schön, einen Namen zu haben für diesen Drachen, der weltweit ausgesprochen werden kann. Nun ist Tabaluga im Wesentlichen ein deutscher Erfolg geworden, aber der Name ist, glaube ich, wie eine Marke inzwischen für kleiner grüner Drache, der größer ist als dein Papa und die anderen es hier erwartet hätte.
Und ist es wirklich eine Fantasiekombination oder bedeutet es irgendwie, ist es irgendwie eine Abkürzung? Nein, nein, nein, es ist wirklich ein Wortspiel, ein Buchstabenspiel. Ich mag ja den Klang der Sprache sowieso sehr gern. Einige Wörter haben einfach in sich selbst schon Musik. Ja, das stimmt. Ja.
Du selber hast von deinem Vater eine Gitarre geschenkt bekommen, der war Seefahrer. War das ein gezieltes Geschenk, also wusste der damals schon von deinem Talent oder hat er dir das einfach nur mitgebracht und daraus ist das Talent entstanden und du hast gemerkt, ich bin musikalisch begabt? Also gesungen habe ich schon vorher gern, auch mit ihm übrigens, er spielte Montharmonika, da kann man nicht gut gleichzeitig singen, aber ich habe dann gesungen, wenn er gespielt hat, vor allem auch Weihnachten übrigens, da war er dann eigentlich auch immer zu Hause, dieser Seemann mit HMW, konnte nicht auf dem Schiff bleiben, wenn die Familie Weihnachten feiert.
Nein, aber ich habe in einem Freizeitlager der Pfadfinder in Fleckeby an der Schlei gesehen, wie die am Lagerfeuer singen. Da war ich 13, 14 Jahre alt. Ich habe gedacht, das ist ja toll, das möchte ich auch. Und das habe ich zu Hause erzählt und dann dauerte es so zwei, drei Wochen, glaube ich. Dann hat mein Vater eine Gitarre mitgebracht, die er in der Kneipe jemandem abgekauft hat oder seine Rechnung dafür ihn beglichen hat. Ich weiß es nicht.
Und dann ging es wirklich los. Ich habe sofort mir neue Lieder ausgedacht mit den ersten zwei Griffen. Die Lieder gibt es heute nicht mehr. Die sind dann wieder verschwunden. Ich wollte gerade fragen, weißt du noch das erste Lied, das du spielen konntest? Nein, nein. Also ich habe vor allem so Beat- und Rock-Lieder, so Skiffle-Lieder.
Aber man muss auf der Gitarre schon vielleicht etwas mehr als zwei, drei Akkorde können, um über Meister Jakob hinaus zu kommen. Das funktioniert ja mit einem Akkord. Selbst im Bereich der Kinderlieder sind so ab und zu Molldurchgänge ganz schön oder überraschende Tonartwechsel. Aber die Basis sind dann eben doch drei Klänge, die irgendwie tragend sind.
Was war dein jetzt das Instrument? Hast du da irgendeins? Der absolute Klassiker, Blockflöte, ganz schlimm. Das war ganz schlimm. Hast du deine Eltern richtig gemerkt? Meine Eltern haben auch nicht sofort in mich investiert. Ich bekam also erst mal so eine Plastikflöte und die ist ja noch schlimmer. Und dann gab es zum nächsten Weihnachten eine Holzflöte.
Aber da bin ich auch nicht wirklich über alle meine Entchen hinweggekommen. Und dann hast du gleich gemerkt, meine Talente liegen woanders. Also ich habe einen sehr musikalischen Stiefvater, der auch einen wunderschönen, Flügel besitzt und sehr viel und auch sehr gut Klavier spielt. Und dann habe ich, glaube ich, fünf Klavierstunden genommen und auch das war nicht wirklich so Flohwalzer.
Das war ein Klavierstunden. Der ist aber nicht ganz ohne. Ja, ja, absolut. Also es gibt Variationen vom Flohwalzer übrigens im Musikverlag Sikorsky. Da wird wirklich alles gefordert, was man auf dem Klavier leisten kann. Also das waren auch Variationen vom Flohwalzer, nur nicht gute. Es ist kein Wunder, dass du offensichtlich den Katalog, dieses Verlages, den du gerade genannt hast, auswendig noch kennst, da hast du nämlich gelernt. Dazu kommen wir gleich.
Aber lass uns erst noch mal gucken, du hattest eine Schüler-Beat-Band, die ja, Und das, als ich das gelesen habe, habe ich mir gedacht, wie kommt das denn? Ihr habt ja gleich ein Album gemacht. Also es war ja offensichtlich nichts Freizeitmäßiges, sondern es war schon auf Erfolg ausgelegt. Aber nicht im ersten Jahr.
Also es war die Albrecht-Therr-Schule übrigens in Hamburg. Eine sehr innovative Schule, die ich besucht habe. Ein Gymnasium mitten in der Stadt. Dadurch habe ich auch viele kennengelernt, die in ganz anderen Stadtteilen wohnten. Das wollte auch übrigens mein Grundschullehrer gesagt. Der Junge muss in die Mitte der Stadt.
Dann kriegt er ganz viele Impulse und die waren auch wirklich Gold wert. Nein, es gab diese Band The Beethovens mit EA geschrieben übrigens, was sehr mutig war damals, ein bisschen frech. Aber es war ja eben auch die Albrecht-Tea-Schule und Beethovens in der Mitte ist ATH. Das war ganz schön schlau. Nicht von mir übrigens, sondern von unserem Solo-Getrist.
Der Solo-Getrist ist leider auch nicht mehr am Leben, aber er hat damals dann mich gefragt, ob ich in die Band eintreten will. Das war ungefähr 1965. Und 1967 waren wir so weit, dass wir unser Album gemacht haben, Happy to be Happy. Davor waren ganz viele Konzerte in Clubs in Hamburg rund um die Alster, in Schulkonzerten.
Also die Band hat sich entwickelt und hat dieses Album The Beethovens Happy to be Happy dann auch tatsächlich in die Fernseh- und Rundfunksendungen gebracht. Aber so richtig groß rausgekommen sind wir nicht, weil wir uns am 2. Weihnachtstag 1967 von dem Gitarristen trennen mussten. Denn er hat im Star-Club einfach nicht aufgehört, sein Solo zu spielen.
Er war nicht zu bremsen. Und wir haben dann wir restlichen drei die Bühne verlassen. Das war dann auch leider das Ende der Band. Und er hat dann noch mit anderen Besetzungen weitergemacht, wir auch mit einem neuen Solo-Gitarristen unter dem programmatischen Titel Harmony in Company. Und diese Harmony hat auch noch zwei, drei Jahre gehalten. Wir haben auch ganz nette kleine Gagen bekommen, die das Studium mitfinanziert haben.
Du hast dann erst mal BWL studiert mit dem Hintergrund, was irgendwie was Sicheres zu machen. Oder wolltest du schon gleich dir die Zahlen drauf schaffen, damit du im Musikbusiness nicht untergehst? Also es gab in unserer Familie niemanden, der davon leben konnte, Musik zu machen. Mein Opa war Chorleiter, SPD-Männerchor in Hamburg Winterhude.
Mein Papa hat wie gesagt in Harmonika gespielt, meine Mutter hat leidenschaftlich gesungen, aber niemand hatte irgendwie die Vision, damit kann man meine Familie ernähren. Darum habe ich auch gedacht, ich will mal irgendwo aufgrund eines schulischen Weges, der vorgezeichnet war, wir hatten nämlich Wirtschafts- und Sozialkunde drei Jahre als Oberstufenfach, erstmal einen Grundstein legen für irgendwas, was sich daraus entwickeln könnte.
Und dieses Diplom, heute wäre es ja eher Bachelor- und Masterabschluss. Das habe ich mir tatsächlich dann auch zu Herzen genommen und habe gesagt, darauf baust du später irgendwas auf. Aber mein erster Weg führte mich tatsächlich in einen Musikverlag. Denn irgendwie war die Musik in mir dann doch das ganz große Lockmittel.
Zu Sikorski. Ja, und wir hatten ja eine Single Blow-Up Machine von den Beethovens und die war der Schlüssel zu diesem Musikverlag. Und im Musikverlag Sikorski war dann gerade der Gründer Hans Sikorski gestorben und sein Sohn Hans Wilfried Sikorski, der jetzt leider auch nicht mehr lebt, hat mich zum Assistenten der Geschäftsleitung gemacht.
Und dadurch habe ich eigentlich alle Verlagsbereiche kennengelernt und bin darum auch dem Thema Musikverlag heute noch sehr verbunden. Ich habe einen eigenen kleinen Musikverlag. In Berlin ist der integriert in die Concorde-Gruppe, weil Sikorsky zu Concorde gegangen ist, wie das heute oft so ist. Das sind dann die Entwicklungen von Familienunternehmen hinten zu internationalen Gruppierungen.
Aber ich bin dort gut aufgehoben und kann auch ein bisschen mitreden, wenn es um so Geschäftsleitungssachen geht, weil ein kleines bisschen ist von diesem Betriebswert in mir dann doch noch lebendig geblieben. Ich finde das nämlich auch ziemlich praktisch, wenn man als Musiker von sowas gleich in den frühen Jahren schon eine Ahnung bekommt. Meinst du, das fehlt manchen Musikern heutzutage?
Ja, es gibt ja so einige Aspekte dieses Studiums. Also erstens, ich organisiere wirklich ganz gern. Und vieles gelingt ja auch. Ich kann auch ganz gut Leute so einsetzen, dass sie selber gerne das machen, was ich ihnen zuordne, ohne dass sie sich von mir dominiert fühlen. Also Motivator, bist ein Motivator. Das möchte ich schon sein.
Also auf Tourneen zum Beispiel geht es immer um viele Leute, die alle ihren Job machen sollen und auch manchmal wirklich Dinge viel besser wissen als ich. Ich weiß nur, dass sie das können. Ich könnte es eben nicht. Aber die Frage war jetzt gar nicht so gezielt auf das, die zahlen. Die habe ich ja im Musikverlag auch gesehen. Die Les Humphries Singers waren damals gerade erfolgreich mit Mexiko und Mamalu.
Und ich konnte auch sehen, was man damit verdient. Und da habe ich gedacht, guck mal, mit Musik könnte man vielleicht auch außerhalb des Musikverlages sein Leben finanzieren, aufbauen. Und darum habe ich es nach drei Jahren gewagt, dort zu kündigen. Hatte noch sehr wenig ganz Konkretes. Ich hatte die Hamburger Gruppe Fink, Wader, Speldiel kennengelernt, für die ich auch Lieder geschrieben habe, plattdeutsche Lieder.
Und das Schweizer Trio Peter, Sue und Marc. Mit dem du sogar beim Eurovision... Ja, da waren wir mehrfach... Grand Prix d'Eurovision de la Chanson, ich weiß es nicht. Ich finde den Namen auch immer noch schöner als er es sieht. Besser als Eurovision. Also Peter, Sue und Marc waren ja so auf der Spur zwischen Peter, Paul und Mary und Abba.
Und ich war eigentlich eher der, der den Pop-Einfluss bei Peter, Sue und Marc hatte und Peter eher den Folk-Einfluss. Also darauf konnten wir am Anfang aufbauen, weil mein Schwiegervater uns eine sehr, sehr kleine Miete in seinem Haus in Blankenese gegönnt hat. Aber sehr bald konnten wir diese Miete wirklich gut bezahlen und es haben sich Dinge entwickelt, die dann auch über die Jahre größer wurden, ohne dass sie gleich in ihrer Größe geplant waren.
Ich will noch mal auf dieses Motivator sein zu sprechen kommen. Das habt ihr gemeinsam, Conny. Das kannst du nämlich auch richtig, richtig gut. Ich glaube, es fängt immer mit der eigenen Begeisterungsfähigkeit an. Und ich finde, wenn man von einer Sache begeistert ist, dann muss ich das auch den Menschen mitteilen. Und automatisch wird das natürlich auch ein Motor, eine Motivation.
Und das macht mir so viel Spaß. Wir haben vorhin über das AKK gesprochen, Altona Kinderkrankenhaus. Also einfach die Menschen zu begeistern für eine gute Sache. Und das ist egal, ob es Musik ist, ob es für den guten Zweck ist, ob es für gutes Essen ist. Also das finde ich, es ist auch meine Motivation, wenn ich merke, dass ich Menschen abholen kann, begeistern kann und die auch für etwas trennen.
Hat sich das schon früh angekündigt? Warst du Klassensprecherin oder sowas? Ich war Klassenclown, ja. Deswegen bin ich ja auch Köchin geworden, weißt du. Sonst hätte ich ja tatsächlich vielleicht über Tiermedizin nachgedacht. aber mein Abitur hat die IT-Medizin nicht zugelassen und somit bin ich heute Köchin.
Aber um auch noch mal zurückzukommen auf die Zahlen. Ich glaube, dass es ein Riesenthema ist in den kreativen Berufen, ob du als Köchin, ob du in der Musik unterwegs bist, wo auch immer. Ein bisschen Basisgrundwissen ist schon wirklich sehr, sehr wichtig. Und es ist für viele junge Gastronomen oft der Killer, weil sie einfach nicht mit den Zahlen klarkommen. Du kannst in einem Restaurant nicht, wenn du 3.000 Euro Umsatz machst, sagen, hey super, jetzt geht's los, ich habe 3.000 Euro zur Verfügung.
Und deswegen ist es immer gut, wenn man auch nochmal so eine wirtschaftliche Basis hat, um ein bisschen Zahlen zu verstehen. Und es fehlt wirklich Künstlern auch im Musikbereich sehr oft, das Wissen darum. Auch weil die Einkünfte sehr vielfältig sind. Wenn man selber Musik schreibt und nicht nur interpretiert ist, dann hat man es plötzlich mit Verwertungsgesellschaften zu tun, mit Musikverlagen, mit Schallplattenfirmen.
Man muss mit all denen umgehen und auch ein bisschen sich in ihre Denkweise hineinarbeiten, damit man mit ihnen gut diskutieren kann. Und dann muss man eben auch den steuerlichen Aspekt sehen. Wenn man einen Erfolg hat, denken viele zu spät daran, dass dieser Erfolg auch ein Erfolg des Staates ist. Nämlich dass sofort Steuern irgendwo zur Seite gelegt werden sollten.
Daran ist also auch schon manche Künstlerkarriere ins Straucheln gekommen. Dass man irgendwie so zwei, drei Erfolgsjahre hatte und dann plötzlich die Steuernachzahlung gesehen hat. Das kann einem erspart bleiben, wenn man sich vorher entweder schlau macht oder mit Leuten umgibt, die nicht nur den Erfolg sehen, sondern auch die Arbeit, die man macht. Also in allen Dimensionen.
Solche Berater braucht man. Ich selber hatte nie ein richtiges Management. Ich hatte aber immer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in ihren Sachbereichen mir geholfen haben, dass wir keine großen Fehler machen. Und die kleinen Fehler sind immer gut, um weiterzukommen und was draus zu lernen. Ich glaube, das ist auch die Herausforderung. Wenn du heute ein Management hast, der dich auch nach vorne bringt, ist das natürlich großartig.
Aber der denkt nicht an den Rattenschwanz, der da hinten dran hängt. Und deswegen, es ist nicht unwichtig, sich auch mit solchen Dingen mal zu beschäftigen. Definitiv. Erfolg ist ein sehr gutes Stichwort für diesen Programmpunkt, den wir jetzt geplant haben. Wir haben ja Bücher verlost von dir, liebe Conny, und zwar zehn Stück.
Dein neues Buch, gerade draußen, heute Abend die große Party hier in der Kutschina. Danke für mein Exemplar. Sehr gerne. Danke auch für meins übrigens. Wir haben ja natürlich nichts lieber als das. Und jetzt haben wir ja letzte Folge im Euref Campus dazu aufgerufen, wenn ihr Lust habt, könnt ihr welche gewinnen. Zehn Stück hast du rausgehauen, beziehungsweise der Verlag und du.
Und Rolf haben wir gefragt, ob er die Glücksfee machen möchte. Ich bin die männliche Glücksfee. Genau, da sind alle drin in dieser Bowl. Und wenn du jetzt einfach zehn Stück ziehst und jeweils die Namen vorliest. Die sind so gefaltet, dass ich nicht lesen kann, wen ich da ziehe. Ich mache es so, ich gebe Conny. Das klingt großartig.
Das kann ja auch keiner sehen, dass ich jetzt hier ohne Brille sitze. Aber es ist eine wunderbare Elke. Soll ich den Nachnamen auch sagen? Das ist nur, weil... Da steht Klopfer 67. Genau, Elke Klopfer 67, das war der Zusatz bei der E-Mail, da hat sie dann nicht mit vollen Namen geschrieben, deswegen habe ich das so aufgeschrieben.
Ja, und das zweite Moin Giorno geht an Franziska Stoffer. Jawohl, genau, Glückwunsch. Und dann haben wir ganz viele Damen. Ja. Buch Nummer drei geht an Stefanie Krüger. Herzlichen Glückwunsch. Nummer vier. Und weiter geht es mit Ailina Michels. Sehr gut. Also ich darf ja nicht gucken, sonst würde ich jetzt mal einen Mann ziehen.
Aber weißt du was, das ist ganz toll hier, Rolf, weil jetzt bleibt es einfach offen, m.bergs-uhr. Okay. Es singt ja auch Udo Lindenberg schon vor einiger Zeit, es kommt gar nicht drauf an, ob du Junge oder Mädchen bist. War einer seiner ganz großen Hits. Ja, das ist richtig. Und jetzt haben wir wieder einen, Christoph Moritz. Ah, das ist Buch Nummer 6, herzlichen Glückwunsch. Ich glaube, hier kommt ein Alex, kann das sein?
Ja. Da kommt ein Ingo Babylon. Ingo Babylon. Sehr gut. Das habe ich mit Alex gelesen. Bitteschön. Das wären die sieben. Um das nur zu erklären, wir sitzen ja in der Sissi-Stube. Es ist gemütliches Licht und wir haben keine Brillen auf. So sieht es aus. Helga Krüger. Jawohl, Glückwunsch. Das ist Buch Nummer acht. Das ist auch gern an dich delegiert.
Und dann haben wir eine Corinna Bauer. Buch Nummer neun. Und der letzte oder die letzte Gewinnermann. Last but not least ist ... U-Kahn-Gür-Kahn. Jawohl, das ist Nummer 10. Großartig. Dann wünsche ich viel Spaß beim Kochen. Du hast hier die Glücksfee gespielt. Und wir werden sicher selber aus diesem Buch sehr bald etwas kochen.
Meine Frau kocht ja sehr gern und auch gern nach Rezept. Würde ich mich sehr freuen. Sie grüßt dich ganz herzlich. Ich freue mich natürlich auch über Rückmeldungen von euch. Wer ist denn bei euch in der Küche für die kulinarische Unterhaltung zuständig, Rolf? Also auf jeden Fall meine Frau. Inzwischen übrigens auch die Enkelkinder.
Wir haben zwei Jungs, die sehr gern in der Küche sind. Also vor allem der große, der John, der ist jetzt 16 und kocht vor allem gerne Lammgerichte. Macht er wirklich sehr gut. Aber ich darf immer mal zugucken. Übrigens auch beim Backen habe ich immer nur zugeguckt. Darum habe ich nie irgendwie ein richtiges Backhandwerk gelernt, sondern habe so ein Lied erfunden in der Weihnachtsbäckerei mit einem Rezept, das nicht unbedingt umgesetzt werden kann, aber sehr lustig ist dafür.
Nein, meine Frau, wir haben eine kleine Küche, wirklich klein, aber ich habe einen Durchbruch zum Esstisch gemacht. Das erlaubt aus der Küche auf die Elbe zu gucken und Essen schon mal auf den Tisch zu schieben und nicht alles in der Küche parken zu müssen und dann aus dem Ausgang wieder rein. Also in dem Sinne fühlt man sich in der Küche gar nicht so beengt, aber es passen wirklich nicht mehr als zwei, drei Leute rein.
Gibt es so ein bestimmtes Gericht, das dich emotional immer wieder in die Kindheit versetzt, was du heute noch machst? Ja, das ist aber kein Hauptgericht. Es ist Zwieback mit Erdbeeren und Milch. Ich mochte das als Kind schon sehr, sehr gern. Gibt es natürlich nur so im Mai, Juni oder wann kommen die Erdbeeren meistens?
Immer früher? Das ist das Kindheitsgericht. Meine Mutter hat also ganz klassische Hamburger Küche gemacht. Blumenkohl mit Frikadellen und was weiß ich. Übrigens auch Snuten und Poten gab es bei uns noch. Richtig dieses deftige Essen mit Schweinepoten und Schweinekopf und was auch immer da drin ist. Snuten und Poten, das kenne ich gar nicht. Es gibt auch ein schönes Lied.
So ein Putt full Snuten und Poten, das ist ein Feingericht. Affen und Beeren, das scheunes Gift hat nicht. Das ist ein Lied aus meiner Kindheit. Die feinere Küche haben wir ehrlich gesagt in der Schweiz kennengelernt, durch Peter, Sue und Marc. Deswegen essen wir Silvester auch Fondue, weil das in der Vorbereitung so unkompliziert ist und jeder irgendwie was findet, was er wirklich am liebsten mag.
Aber diese etwas gehobenere Küche habe ich tatsächlich erst durch diese Reisen in die Schweiz kennengelernt. Und dann sind wir allerdings durch Menschen wie dich auch immer neugieriger geworden, was gibt es denn da so alles. Wir sind auch sehr gerne in Frankreich, wo das Kochen natürlich auch schon lange so auf höchstem Niveau stattfindet.
Aber wir waren jetzt auch gerade in Schottland und Irland und man erwartet es vielleicht nicht, aber in Schottland haben wir es sehr, sehr gut gegessen. Wir haben ja auch mal mit unserem Podcast eine kleine Irland-Tour gemacht. Und wir waren auch... Wir waren ganz hervorragend. Austern essen zum Beispiel in Sligo.
Da gibt es ja so eine Austern-Zucht, die wir besucht haben. Wir haben ganz tolles Beef wirklich gegessen. Also Beef-Züchtern und Rinder-Züchtern. Und sogar Haggis kann lecker sein. Gut, okay. Man darf nicht so lecker aus. Auch Love's Chaos kann lecker sein. Das mag ich übrigens auch ganz besonders gern.
Wir mögen das aber lieber mit Matthias als mit Rollmobs, weil irgendwie der Matthias etwas sanfter ist. Ich bin auch großer Matthias-Fan. Warst du denn auch in einer Whisky-Destille? Nicht nur einer. Also Glenmorangie, die ganz große haben wir gesehen, ist ja unglaublich, welche Mengen dort lagern. Wir haben ja eine Whisky-Tasting-Tour gemacht mit dem Royal Scotsman.
Das ist ein Zug von derselben Gesellschaft, die auch den Orient Express betreibt und so luxuriös ist er auch. Das haben wir uns einfach mal gegönnt. Aber man lernt irgendwie sehr, sehr viel dazu. Schottische Geschichte, die sind ja sehr geschichtsbewusst, die Schotten. Auch nicht nur mit den Engländern, auch gegen die Engländer.
Nach wie vor ist da so unterschwellig ein sehr großes Selbstbewusstsein im Wachsen. Aber diese Destillerien sind sehr spannend. Und was ich nicht wusste, ist, dass tatsächlich eigentlich die Fässer das Entscheidende sind. Das eigentliche Destillat ist so ähnlich wie Obstler, einfach weiß. Und erst durch die Fässer, die man nutzt, und die sind sehr unterschiedlich, kriegt der Whisky seinen Charakter.
Und aus Amerika kommen ganz viele eher jungfräuliche Fässer, weil der amerikanische Whisky in neuen Fässern angesetzt werden muss. Da gibt es, glaube ich, für Bourbon irgendwelche Vorschriften. Und diese Fässer werden dann hier genutzt für die zweite und dritte Generation Whisky. Allerdings muss man eben sehen, dass man den Whisky nicht immer gleich trinkt, sondern Nosing ist sehr wichtig.
Also die Leute, die Whisky... Du bist ein Profi. Absolut, ich merke das gerade. Die Leute, die Whisky blenden, also verschiedene, die trinken natürlich alle fast gar nichts. Sonst werden die ständig besoffen. Die riechen und schnuppern und machen vielleicht so ein Tröpfchen. Dann kommt auch immer ein paar Tropfen Wasser rein.
Also wir haben wirklich viel über Whisky dazu gelernt. Und einen habe ich mitgebracht aus Irland, der heißt Bushmills, darf ich mal sagen, weil ich den vorher nicht kannte. Und der hat so eine Sanftheit und ist nicht ganz so heftig wie manche schottische Whiskys, die wir aber auch sehen. Also so Taliska und sowas, das ist dann richtig hart. Ja, oder Lafroik oder Lagerwallen, wenn man so einen 16-jährigen Lagerwallen hat, der schmeckt ja fast schon wie Kabelbrann.
Wir durften auch eine Whisky-Destille besuchen und wir haben auch vor allem eine Frau kennengelernt, eine deutsche, die für den Fässereinkauf in dieser Destille zuständig ist. Und die hat uns da auch so ein bisschen eingereiht. Alte Bordeaux-Fässer, alte Portweinfässer, die verwendet werden, das macht sehr viel.
Ja, das ist eine Wissenschaft für sich. Aber bist du denn grundsätzlich Whisky-Fan? Ja, Fan geht zu weit. Das würde ja bedeuten, dass ich ständig Whisky trinke. Nein, ich mag Whisky sehr. Ich mag aber auch französische Brände gern. Also einen guten Cognac trinken wir gern. Wir haben eigentlich etwas mehr Obstler zu Hause, die ja auch in einer Variantenbreite zwischen Marille und Birne zu haben sind.
Aber wir haben in Whisky manches ausprobiert und sind im Moment tatsächlich erst mal bei einem geblieben bei den Bushmills. Na, wie schön. Jeder findet. Sein passendes Aroma. Whisky ist wirklich sehr, sehr vielschichtig. Und die Range, in der man Whisky trinken kann, ist wirklich sehr, sehr groß. Wie viele Whisky-Sorten hast du zu Hause? Oh, so einige. Ja, ne? Ja, ich habe hier so ein ...
Kennt ihr diese Saftschubsen aus dem Flugzeug, diese Rollwegen? Und das ist meine Whisky-Bar. Da stehen so ein paar gute Tropfen drin. Und ich freue mich jetzt, wir reisen ja jetzt wieder nächste Woche in die Steiermark, der Hase und ich. Und dürfen uns da einmal quasi durch diese Region futtern. Und ich hoffe ja, dass wir auch da wieder an unserem Göllis, an dem David vorbeikommen. Da würde ich mich auch sehr, sehr freuen.
Ich habe gerade nämlich heute noch... Der macht nämlich Whisky. Sehr guten Whisky. Und einmal großartigen Whisky, aber eben auch sehr, sehr guten Essig. Also Gölles ist für mich. Die Essigmanufaktur par excellence. Also wirklich, die machen einen Apfel-Balsam-Essig. Da können sich die Jungs in Modena anschnallen.
Also das ist schon richtig toll. Drücken wir die Daumen, dass wir da wieder lang kommen. Sonst müssen wir ihn anschließend am Flughafen kaufen. Da gibt es ihn auf jeden Fall. Das stimmt. Ich notiere mir das nochmal für meine Frau, dass sie den richtigen Essig kauft in Zukunft. Das ist nämlich etwas, was ganz, ganz wichtig ist im Essen. dass man immer natürlich wohldosierend etwas Säure ins Spiel bringt. Weil das macht das Essen eigentlich spannend. In jeder Soße, in jeder Vinaigrette.
Und das kann man wirklich mit so hochkarätigen Essigen schaffen, indem man hier ein Tröpfchen und da ein Tröpfchen. Und schon hebt es das ganze Gerät. Wenn du nach so einem langen Studiotag oder meinetwegen auch einem Konzerttag nach Hause kommst, magst du dann gerne das Menü oder reicht auch ein Vesperbrett?
Im Süden sagt. Also ein sehr spezielles Feschberbrett kommt für uns mit so ganz kleinen, runden Schüttelbrot-Teilen aus Südtirol. Oh ja. Berggut heißt der übrigens. Und dazu Käse in einer gewissen Auswahl und auf dem Käse hier und da auch so ein bisschen Senf, speziellere Senfsorten, die zu Käse gut passen.
Das genügt mir eigentlich. Damit bin ich dann für die Nacht. Ich will ja auch nicht zu sein, da schläft man auch nicht gut ein. Also damit könnte ich mich auch jeden, davon könnte ich mich jeden Abend ernähren. Also schöner Käse. Ich esse auch ganz gern Suppen. Meine Frau kocht nicht so oft Suppen, aber jetzt im Herbst Kürbissuppe zum Beispiel, die muss sein.
Und über den Sommer ab und zu mal eine Erbsensuppe oder sowas. Das war übrigens in der Kindheit auch so. Meine Mutter hat oft Milchsuppe gemacht. Und zwar war das zu dünn angesetzter Pudding. Aber das mochten wir furchtbar gern. Als kleinere Kinder habe ich jetzt gerade so im Kopf Milchsuppe. Großartig. Nicht Mehlsuppe, dafür gibt es ja auch wieder ein Lied, das singe ich jetzt aber nicht.
Du hast so viele Lieder gemacht. Sag mal, gibt es eigentlich auch die Situation, so diese typische Musikerkrankheit, die manche haben, wenn sie ihre Lieder von damals hören, dass sie sich denken, das hätte ich vielleicht doch noch anders machen können bei dem und dem Song? Ganz selten. Also manchmal beim Text, dass ich denke, guck mal.
Da würde mir heute das ein oder andere Wort einfallen. Es gibt ja auch einige Texte, die nun mal irgendwann ihre Zeit hatten, wie zum Beispiel, ich habe einen Walkman. Das war mal total in, was hast du gesagt? Ich habe einen Walkman. Was hast du gesagt? Aber die meisten Lieder sind dann doch so lange durch meinen Kopf gegangen, bis wir sie produziert haben, dass gewisse Schwächen mir selber aufgefallen sind und mir nicht von anderen mitgeteilt wurden.
Mein Sohn Alexander, der ein sehr erfolgreicher Songwriter geworden ist, hat auch mal den Eurovision Song Contest gewonnen mit Conchita Wurst übrigens. Der hat mich schon als Kind manchmal aufmerksam gemacht auf etwas, was ich noch mal überlegen sollte. Er hatte nicht immer die Lösung, hat aber immer gesagt, an der Stelle, Papa, denk noch mal drüber nach. Und was sagt Papa?
Hat das Hand und Fuß, was er hat? Absolut, ja. Ich habe dann nicht immer was Besseres gefunden, aber immerhin hat er mich auf Dinge aufmerksam gemacht, über die ich noch mal länger nachgedacht habe. Meinst du, dieses Talent wurde ihm genetisch weitergegeben Oder hast du schon ganz früh mit ihm ganz viel Musik gemacht und es hat sich daraus entwickelt?
Wie denkst du? Also ich bin ja sicher, ich bin kein Biologe, dass Genetik sowieso eine große Rolle spielt. Man hat Talente, aber auf welches Umfeld diese Talente stoßen? In der Kindheit, in der Schule, im Lebensumfeld. Das spielt eine ganz große Rolle, ob sie sich entfalten können oder ob sie verkümmern.
Meine Kinder sind natürlich immens viel mit Musik aufgewachsen. Sie haben auch alle ein Instrument gespielt. Einige sind, die sind ja drei übrigens, drei Kinder, dran geblieben und andere sind dann doch wieder auf andere Spuren gekommen. Sie haben auch alle selber Songs geschrieben, auch meine Tochter.
Es gibt ein sehr schönes Album von Anuszka Zukowski, heißt Am Anfang der Zukunft, über so Wir sind jetzt Familie geworden. Wunderbare Songs. Und unser Andreas, der Jüngste, hat eine Zeit lang im Ohnsacktheater in der Band gespielt, hat auch sehr schöne Songs geschrieben, hat sich dann aber entschieden, doch nicht ganz in die Musik einzutauchen, sondern eine Familie zu gründen und einen Brot- und Butterberuf zu ergreifen.
Er ist jetzt in einer Werbeagentur und ist so Controller für Filmproduktionen. Aber unser Alexander ist so richtig mittendrin, ist ja auch mit Sascha und jetzt Dick Brave ganz verbündet und er ist einer, der sich sehr gut in Teams eingliedert. Er schreibt, aber nie alleine. Er hat also immer so zwei, drei Leute, Songwriting-Teams, mit denen sie wirklich sehr, sehr schöne Sachen machen.
Nur Sarah Connor und was da alles so schon seine Worte gefunden oder Töne gefunden hat. Er ist mehr Songwriter der Musik, schreibt auch Texte, aber die musikalischen Impulse kommen ja von ihm, von Alexander. Eine Familie rund um Musik offensichtlich bei dir hat es auf Paula nicht ganz mit dem Kochen ausgewählt, aber die ist auch in der Musik am Start.
Sie ist auch in der Musik am Start, allerdings nicht so kreativ, sondern eher im Music Management. Und das macht ihr wahnsinnig viel Spaß. Trotzdem bin ich genau der Meinung, so Talente kann man mitgeben, aber sie werden dann eben auch in der Familie intensiv gelebt. So wie ihr viel Musik gelebt habt, war natürlich das Kochen.
Das Essen bei uns immer Mittelpunkt. Und wenn ich heute sehe, meine Tochter, muss ich ja jetzt schon seit ein paar Jahren selbst ernähren und hat immer mehr Spaß am Kochen. Und probiert immer mehr aus. Durchaus eine Herausforderung in Amerika. Wenn sie mit Freunden kocht, ist sie einfach Profi. Sie war jetzt mit ein paar Freunden, wollten sie eine Spaghetti a la Nerano machen.
Dann sagt sie, Mama, ich finde die ja so lecker. Aber sag noch mal, was kann man da alles falsch machen? Dann habe ich zufälligerweise im neuen Buch das Rezept gehabt, habe ihr das sofort rübergeschickt. Und das macht sie natürlich auch stolz, wenn sie so vor ihren Freunden sagen kann, hey klar, Spaghetti a la nerano, die mache ich doch mit links.
Ja, es ist wirklich in der heutigen Zeit so, dass wenn man kochen kann, ist man schon ganz angesehen. Muss man wirklich sagen. Ich frage mich manchmal, ob das Thema Ordnung halten auch ein genetisches Talent sein kann. In unserer Familie ist das wirklich sehr unterschiedlich. Diese Alexander, unser Songwriter-Sohn, genau wie ich, der würde jetzt hier zum Beispiel die Sachen auch alle so hinstellen, dass die einigermaßen symmetrisch auf dem Tisch liegen, mache ich auch.
Wenn man sich meinen Desktop anguckt, der ist immer ordentlich. Es sind immer Ordner, es sind alle Dinge so beschriftet, dass sie sich irgendwie schnell wiederfinden lassen. Wenn ich bei anderen Leuten auf dem Laptop oder auf dem Bildschirm gucke, denke ich mal, wie können die damit leben? Und die leben dann eben von Suchbefehlen. Und die Suchbefehle funktionieren ja auch. Hier kriegt gerade jemand Schweißausbrüche. Siehst du das mal?
Nein, aber generell ist in unserer Familie nun nicht die Unordnung vererbt. Aber es ist sehr unterschiedlich stark spürbar, wie jemand das Talent hat, ordentlich zu sein, weil er sonst auch unglücklich ist. Und ich finde es auch eine ganz schwierige oder eine große Herausforderung Das ist eine Herausforderung in so einem Familienbund, wenn man nämlich dann ordentliche und unordentliche Menschen hat, die unter einem Dach leben.
Also ich habe zum Beispiel einen Mann, der sehr, sehr ordentlich ist. Ich bin, man glaubt es nicht, richtig unordentlich. Ich komme abends nach Hause, Klamotten in die Badewanne und ab ins Bett. Und Rüdiger ist mittlerweile, am Anfang hat er öfter noch mal was gesagt und jetzt räumt er einfach alles weg.
Worüber ich mich dann wieder aufwesend sage, du kannst nicht einfach mal meine Hausschuhe wegstellen. Die ziehe ich doch morgen früh wieder an. Aber ich glaube, Toleranz ist immer ein Platz. Er fügt sich in sein Schicksal. Ja, vielleicht auch. Aber spielt es nicht auch eine große Rolle, dass du aus Chaos was machen kannst? Ist das nicht in der Küche auch ein Talent?
Zu sagen, ich bringe die Sachen so zusammen, dass sie am Ende doch funktionieren, gut schmecken, gut aussehen. Ja, und so sind auch Kreationen. Und vorher ist das einfach irgendwie Zeug, das irgendwo rumsteht und andere Leute wüssten nicht, was sie daraus machen sollen. Und so sind Kreationen entstanden in der Küche.
Es gibt ja viele Gerichte, die wirklich berühmt geworden sind, weil manchmal auch ein Unglück ihnen vorausgeeilt ist, wie zum Beispiel die Tatata, die zwei Schwestern, die den Apfelkuchen aus dem Ofen holen wollten und dann ist er auf der falschen Seite gelandet und plötzlich ist da was Neues entstanden. Absolut. Das ist irre.
Bei dir ist ganz viel aus dem Familienalltag so entstanden. Viele Songideen habe ich gelesen. Haben da die Kids nicht hin und wieder auch mal gesagt, das muss ich jetzt aber nicht in einem Song verarbeiten, das ist uns peinlich. Nein, es war mir von Anfang an ganz wichtig, dass die Kinder durch meine Songs nicht geoutet werden.
Also man kommt, glaube ich, keine meiner Kinder auf die Spur durch ein Lied. Sie selber schon, merken schon, da ist ein bisschen was von mir drin. Aber natürlich gibt es so mehrere Situationen, die viele kennen, wo man sagt, da habe ich was erwischt, wo alle sagen, das ist auch unser Lied. Und es gibt aber auch vielleicht Songs, wo man sagt, ja, das ist so typisch Rolf, ein Lied aus seiner Biografie, aus einem gewissen Lebensabschnitt der Kinder.
Aber sie haben mir nie vorgeworfen, dass ich irgendwie zu offen mit Dingen umgegangen bin, die sie lieber unter der Decke gehalten hätten. Zum Glück nicht, bis heute nicht. Und sie sind ja nun auch schon 40, 50 Jahre alt. Das hätten Sie längst mal gesagt. Sie sagen mir schon auch mal Ihre Meinung, wenn Sie nicht meiner Meinung sind.
Gibt es einen Song, der dich heute mehr berührt als früher, als du ihn geschrieben hast? Ja, auf jeden Fall. Ich habe gerade von einer Sängerin aus Föhr, von der Insel Föhr, mein Lied Der kleine Frieden neu gehört. Das ist eigentlich eins, das hauptsächlich zur Weihnachtszeit gesungen wird. Aber man kann es übers ganze Jahr singen.
Und in einer Zeit dieser vielen Verunsicherungen, mit denen wir nun mal konfrontiert werden, ist das ein unglaublich beruhigendes Lied, dass man sagt, in mir selber gibt es sowas wie einen kleinen Frieden. und der macht mich stärker. Es ist nicht der große Frieden, den kann ich nicht irgendwie erzeugen, es sei denn, ich bin irgendwie der Papst oder Trump oder sonst was.
Aber so ein Lied, das habe ich schon beim Schreiben gespürt, hat eine Tiefe. Und die habe ich jetzt gerade heute Morgen, weil ich eine Mail bekommen habe von dieser Dame, neu gespürt. Aber es gibt auch Lieder, die so gewachsen sind. Zum Beispiel mein Lied, Wir sind gemeinsam unterwegs. Das habe ich geschrieben 1983 mit Blick auf die Elbe und so Schiffe, wo Ausflüge gemacht werden, Kreuzfahrten gemacht werden, wo man die Lebensreise mit einer Schiffsreise vergleichen kann.
Aber ich habe damals schon die letzte Strophe getextet. Am Ziel der Reise irgendwann kommt unser Schiff im Hafen an. Wir laufen ein mit letztem Schwung, wir laden mit Erinnerung. Das wird natürlich für mich immer aktueller. Und es hat auch dazu beigetragen, dass man dieses Lied auch auf Trauerfeiern singt, weil man sagt, dieses gemeinsame Unterwegsgefühl wollen wir nicht verlieren, auch wenn du jetzt nicht mehr richtig da bist.
Auf eine andere Weise bist du bei uns und bleibst du bei uns. Und wir fahren morgen zu einer Trauerfeier, wo wir auch das wieder singen werden. Allerdings kriegt nicht jeder die Töne raus. In der Trauersituation kann so ein Lied manchmal auch dann nur gesummt werden. Das ist auch gut. Aber es gibt einige Lieder, die über die Jahre sich entwickelt haben, mit denen ich sehr glücklich bin, wie schön, dass du geboren bist, gibt es inzwischen eine Strophe für Eltern. Das wird häufiger gesungen als Happy Birthday auf jeden Fall. Das glaube ich zwar nicht, aber beide zusammen sind es ja.
Aber es gibt zum Beispiel die Strophe wieder ein Jahr älter, nimm es nicht so schwer, denn am Älterwerden änderst du nichts mehr. Zähle deine Jahre und denk stets daran, sie sind wie ein Schatz, den dir keiner nehmen kann. Das ist entstanden, als ich etwa 60 war. Dann haben wir aber, als das dritte Enkelkind auf dem Arm war, im Studio auch die Strophe empfunden, einen Sonnenstrahl, der zu uns fand, die Zukunft liegt mit dir in unserer Hand.
Eigentlich ist es ja ein Geburtstagslied, dadurch ist es aber auch ein Geburtslied geworden. Und so lebe ich mit meinen Liedern und kriege auch sehr oft von außen Anstöße, Impulse, wie die Lieder noch etwas zeitgemäß am Leben gehalten werden können. Und dafür bin ich auch sehr offen. Ich bin oft auch sehr dankbar dafür, dass jemand auf eine Idee kommt, auf die ich nicht gekommen wäre, auf einem anderen Lebensumfeld, manchmal auch andere kulturelle Hintergründe.
Doch so lebendig möchte ich auch, wenn es irgend geht, mithilfe meiner Lieder bleiben. Das wirst du. Gibt es einen Song, wo du beim Schreiben schon gemerkt hast, das wird ein Knaller? Puh. Wahrscheinlich über allen. Ja, dachte ich eigentlich auch, aber wenn er so lange nachdenkt. Ja, der Knaller passiert ja eigentlich dann immer in mir selber erst mal. Ich sage, ich muss da jetzt dranbleiben.
Ich habe viele Lieder im Auto geschrieben und manchmal musste ich dann auf den Rastplatz fahren, weil ich einfach zu konzentriert war auf dieses Lied. Da gibt es zum Beispiel das Lied Leben ist mehr. Das habe schon beim Schreiben auf der Autobahn von Kiel nach Hamburg. Ich hatte damals die Sendung beim NDR, für mich so eine Kraft gehabt. Leben ist mehr als Racken und Schuften.
Leben ist mehr als Kohle und Kies. Ich hatte eine Woche vorher, die Sendung war jeden Sonntag, ein Konzert vergessen im Alten Land. Und es war so unangenehm. Es gab noch kein Telefon, also kein Handy, kein sonst was. Ich musste also einen Brief schreiben und mich entschuldigen. Und ich hatte einfach zu viel im Kalender und lag an einem Sonntagnachmittag auf dem Sofa und habe gedacht, guck mal, das gibt es auch noch.
Und die saßen an ihrem Saal ins Stadion und haben auf mich gewartet. Und dieser Impuls hat zu dem Lied Leben ist mehr geführt, das ich dann auf der Autobahn geschrieben habe. Aber das Lied hat ja auch Strophen. Und dann fahre ich schon ab und zu auch mal rechts ran und denke, komm, jetzt bleib mal einen Moment ganz bei dem Lied.
Und der Straßenverkehr, der darf dich nicht irritieren und du darfst auch niemanden gefährden, dadurch, dass du zu verträumt bist. Aber was ja witzig ist, wenn du sagst, du hast viel im Auto geschrieben, du brauchst offensichtlich dann kein Instrument. zum Liederschreiben? Nein, sowieso nicht. Also ganz am Anfang meiner Arbeit habe ich sehr viel an der Gitarre gesessen, aber Arbeit im Sinne von, hab an der Gitarre rumgeklimpert und dann sind Lieder draus geworden.
Als meine Tochter Anushka acht Jahre alt wurde, hat sie angefangen Klavier zu spielen. Und immer wenn ich an die Gitarre ging, ist sie ans Klavier gegangen. Dann habe ich gesagt, das Kind ist jetzt wichtiger. Gitarre weg, lass sie Klavier spielen. Dann habe ich immer mehr angefangen, mir meine Lieder einfach auszudenken, vor mich hin zu singen.
Eben auch im Auto und nicht nur. Und das hat den großen Vorteil, dass sie dann nicht notiert werden müssen. Im Grunde verinnerlicht man beim Schreiben schon Schritt für Schritt dieses Lied. Und ich habe auch sehr viel geschrieben, was ich auf der Gitarre dann erstmal suchen musste. Harmonien, die irgendwie in meinem Kopf waren.
Durchgänge zwischen Vers und Refrain, sogenannte Bridges. Und diese Art Lieder zu schreiben, könnte ein Musikwissenschaftler bei mir tatsächlich im Repertoire finden, zu sagen, wann hat er angefangen, nicht mehr an der Gitarre zu schreiben. Ich kann als Beispiel mein Lied Sternenkinder nennen. Das weiß ich.
Es ist eines der ersten, die ich mir einfach so ausgedacht habe. Und es ist harmonisch wirklich anders als die üblichen Rolf-Kinder-Lieder davor. Schmeckst du deine Rezepte im Kopf, wenn du sie entwickelst? Ich schmecke sie. Und ich kann auch Gerichte im Kopf kreieren. Okay. Kommt immer das raus, was du geplant hast? Das ist schon ein ziemlich gutes Basiswissen.
Und ich speichere auch Geschmack ab. Wenn ich eine perfekte Soße habe, dann ist die da oben fest. Und dann kann ich die auch ohne Rezept wieder kochen. Und genauso kann ich mittlerweile, jetzt auch schon seit ein paar Jahren, auch Gerichte im Kopf kreieren. Witzig. Und ich muss dann auch manchmal, bei mir passiert es oft nachts, dass ich wirklich wach werde von solchen Dingen und Ideen.
Und dann muss ich die auch ganz schnell aufschreiben, weil ich es sonst am nächsten Morgen nicht mehr habe. Du hast auch die Gerüche im Kopf. Auch die Gerüche. Oder siehst du die Zutaten? Vielleicht hat es auch damit zu tun, worauf man manchmal selber so Lust hat. Das ist ja das Schöne, dass wir Saisonzeiten haben für alles.
Wenn ich manchmal so über den Markt gehe oder irgendwo in Italien bin, dann kommt mir dieses Produkt in den Kopf und dann denke ich darüber nach, was man damit alles Schönes machen kann. Und daraus ergeben sich auch oft komplett neue Gerichte. Schön. Wir waren letztes Mal in Österreich, nämlich in der Steiermark, bei jemandem zu Gast, der seine Gerichte malt vorher, also in der Entwicklung des Gerichts.
Ja, auch eine faszinierende Technik. Und die Bilder sind dann auch irgendwann zu sehen. Die sind als Speisekarte dann auch. Das fand ich auch toll, ja. Absolut. Jetzt hast du ja in deiner Musikwelt schon einige, also nicht nur die Generationen durch erlebt, die du begleitet hast, sondern natürlich auch in der Musikwelt Entwicklungen erlebt, wie sie extremer gar nicht sein können.
In einer musikalischen und Plattenfirmenwelt, in der du groß geworden bist, die hat ja mit der heutigen Zeit mit Streaming, sozialen Medien und so weiter nicht mehr allzu viel zu tun. Was findest du an der Entwicklung gut und was nervt dich so richtig? Oh ja, also ich bin einer, der sich nicht darum sorgen muss, ob er die Miete bezahlen kann.
Ich will mal ganz vorsichtig sagen, das Einkommen ist relativ gesichert. Darum kann ich über vieles nicht klagen, was junge Talente beklagen müssen, dass sie zu schlecht bezahlt, zu schlecht lizenziert werden. Das ist auf jeden Fall eine ganz negative Entwicklung. Aber auch sie haben Vorteile, die sie vielleicht nicht immer sofort erkennen können.
Man kann heute mit dem Handy ein Video machen und das geht viral in die Millionen, und man ist ein Star mit einem selbst gefilmten Handy-Video. Das ist heute möglich. Man hätte früher immer ein Kamerateam gebraucht und eine Firma, die das produziert. Genauso wie man heute mit einem kleinen Gerät, einem Laptop oder sogar auf dem Handy Musik produzieren kann.
Damit meine ich jetzt nicht die KI-Produzierte, sondern durch Mehrspur, wo man sagt, so wenig Aufwand und trotzdem klingt es. Vor allem ist die Technik bezahlbar, die war ja früher unbezahlbar. Absolut. Und das wäre für viele junge Talente, glaube ich, heute ein Vorteil. Das Finanzielle ist wirklich sehr schwierig geworden. Also wir haben damals auflagenorientiert unsere Lizenzen bekommen, also sowohl die GEMA wie auch die Schallplattenlizenzen.
Es gab im Rundfunk pro Minute irgendetwas. Der Rundfunk ist heute immer noch für viele die sicherste Sache, weil da auch Verträge bestehen, die nicht so schnell aufgekündigt werden können. Für mich ist der größte Vorteil die Verfügbarkeit, die gleichzeitig auch zur Belanglosigkeit werden könnte. Man kann ja heute auf den Plattformen wie Spotify, Amazon, Apple und so weiter alle Lieder, die ich je veröffentlicht habe, hören.
Das war ja nie der Fall. Man musste immer irgendwie eine Redaktion überzeugen, dass es mal im Radio läuft. Oder man musste im Schallplattengeschäft gucken, dass man seine eigenen CDs mal nach vorne stellt. Aber jetzt ist diese Verfügbarkeit eben auch über die ganze Breite des Repertoires für mich unerwartet.
Hat den Nachteil, dass man nicht mehr auf ein Album sparen kann, dass man vieles nicht mehr in die Hand nehmen kann, dass es sehr flüchtig geworden ist. Aber damit kann ich ganz gut umgehen, weil ich glaube, diese haptischen Freuden haben die Kinder teilweise immer noch, zum Beispiel über die kleinen Tony-Figuren, die sehr erfolgreich, sehr populär sind.
Jetzt gibt es ein Tiptoe-Liederbuch von mir bei Ravensburger, ist ganz neu, also Rolfs Liederwelt. Man kann 22 Lieder antippen, aber auch ganz viel um die Lieder herum lernen und erfahren, sodass diese haptischen Erlebnisse in meinem Repertoire auch immer noch da sind. Trotzdem vermisse ich tatsächlich das Album. Es war ja mal Vinyl, schön großes Foto und beigelegte Hülle und persönliche Anmerkungen und was da alles dazu kommt.
Auch wer außer dem Interpret daran mitgewirkt hat, das ganze Studio, die Arrangements, die Musiker, das geht heute einfach bei vielen gar nicht mehr so ins Bewusstsein über. Für die ist es dann einfach der Song und der Star. Und ich glaube, das ist ein gewisser Verlust für die Kulturgemeinschaft, die oft hinter solchen Werken steht und sich was erarbeitet hat.
Ja, bei Spotify guckt man einfach nicht so schnell in die Credits. Wenn man ein Album vor sich hat und Vinyl hört, dann blättert man drin und so. Spotify hat ja sowas entwickelt. Man kann heute zu den Liedern erheblich mehr über dieses kleine Fragezeichen unten erfahren. Ich kann nur dazu raten, das zu tun.
Es ist aber nicht dasselbe, wie ein designtes Album in der Hand zu haben und sich damit auf dem Sofa zu beschäftigen, das Bucklet durchzublättern und so. Aber ich glaube, die Vinylzahlen steigen wieder. Die Leute entwickeln sich wieder in die Richtung, ich selber auch, ich liebe Vinyl und es gibt mehr und mehr Leute wie der Schallplatten. Zu meinem 75. Geburtstag vor vier Jahren haben sie vier Vinylplatten rausgebracht.
Die Beethovens sind wieder da, Happy to be Happy, die Vogelhochzeit. Ein Weihnachtsalbum mit einer Art Doppelalbum Weihnachten und ein Vinylplatten. Ganz doll Vinyl heißt es, das Radio Lollipop und Lieder, die wir brücken sind. Und sie haben mir gerade gestern gesagt, sie werden ein weiteres machen, wahrscheinlich Rolfs Hasengeschichte.
Dieses Osteralbum von mir, ja. Ja, großartig. Du machst ja natürlich auch nicht nur Musik für Kinder, sondern eben auch für Erwachsene. Jeder, der schon mal auf deiner Page war, Musik für dich, der weiß das auch, musikfürdich.de. Da beschäftigst du dich zum Beispiel mit Liedern, die beim Trauern helfen, die im Herbst des Lebens begleiten sollen. Da gibt es auch eine Autobiografie als Hörbuch über dich, das ein bisschen Mut, ein bisschen Glück, mein musikalisches Leben.
Welches Projekt liegt dir da am meisten am Herzen? Also alles, was zum Musizieren und Singen anregt. Es gibt ja von ganz vielen Liedern die Instrumentalplaybacks von mir. Das heißt, dann hört man das Orchester. Manchmal ist auch die Melodie eingespielt, die sonst gesungen wird, damit man die Töne leichter findet.
Das zu fördern, finde ich sehr wertvoll, denn die Hörfreude ist eine, aber die Singen- und Musizierfreude ist die größere. Und wer sich das erschließen kann, dem würde ich immer sagen, schaut immer an, was es von mir da alles gibt. Mein damals ja noch Familienbetrieb, Sikorsky Musik Verlag, hat sehr viel gewagt.
Es gibt ganz viele Noten von mir für alle möglichen Instrumente. Es gibt aber leider immer weniger Notengeschäfte. Darum haben wir mal so einen Online-Shop eingerichtet, der heißt rolfmusik.de. Da kann man die Sachen auch signiert bekommen oder mit einer Widmung. Und auf die Weise kommt schon auch noch viel Material in die Schulen, Kindergärten und Familien, um selber musikaktiv zu werden.
Aber auf der anderen Seite ist es so, dass einige Dinge eher so zum Zuhören mir auch sehr viel bedeuten, ich habe vorhin von dem Lied der kleine Frieden gesprochen, und auf dem Album Deine Sonne bleibt, Lieder von der Trauer zum Trost, da ist natürlich wenig zu mitsinken dabei, aber man kann durch das Zuhören in, Menschen und ihr Leben nochmal eintauchen die nicht mehr da sind und die man irgendwie auf andere Weise am Herzen lebendig behalten will, das bedeutet mir natürlich in meinem jetzigen Lebensabschnitt schon auch ganz besonders.
Und für alle die, die es nicht mitbekommen haben, du hast sogar mit der Helene Fischer zusammen. Wer war aufgeregter vor dem Duett? Ach, das weiß ich gar nicht. Helene ist ein wirklich herzensguter Profi und ich versuche das auch zu sein. Wir haben uns sehr schnell sehr gut verstanden. Wir sind sehr herzlich. Ja, und sie wollte eigentlich oder ihr Management, dass ich mit ihr so zwei, drei kindliche Weihnachtslieder singe.
Und ich habe gesagt, das ist glaube ich nicht das, was ich jetzt tun sollte. Auf meinen Alben sind so viele kindliche Weihnachtslieder, die haben auch alle ihren Status und werden auch gesungen und gespielt. Aber es gibt vielleicht mit Helene und mir eine Botschaft, die wir verstärken können, nämlich dass Weihnachten nicht nur Geschenke heißt und nicht nur Weihnachtsbäckerei, sondern dass da noch was anderes ist.
Wie religiös immer man ist, es kann das familiäre Beisammensein sein, das kann das Bewusstsein der Generationenfolge sein. Und darum habe ich mit ihr ein Lied umgetextet. Mit ihr zusammen heißt es, bald ist Weihnachten. Und bei mir heißt es Inseln der Stille. Ich glaube da ist viel drin, was eben gerade von mir und Helene, über die Kinder zu den Erwachsenen gehen kann denn wir blättern so den Adventskalender durch und singen am Ende aber doch dass eben Weihnachten was sehr Besonderes ist und ich glaube das haben auch viele gespürt, wir haben es ja auch, mehrfach auf Video gehabt und werden vielleicht auch in diesem Jahr noch wieder eine Sendung finden, wo wir das singen können Hast du mal mit Helene gekocht?
Nein, bisher Stehen noch auf der Liste, ne? Ja. Also, Frau Fischer. Ich warte drauf. Ich freue mich, wenn sie sich meldet. Rolf, eine abschließende Frage. Haben wir noch einen tollen Musiker wie dich, wenn wir den schon mal vor der Flinte haben? Was hörst du überhaupt? Spricht dich irgendwas an in den Charts, wo du dein Autoradio vielleicht lauter drehst? Oder hast du gar kein Autoradio an, weil du ständig neue Songs beim Autofahren machst? Na ja, gut.
Den Rest der Frage kann ich eindeutig mit Nein beantworten. Ich höre sehr viel Radio im Auto, meistens aber doch eher Wortsendungen, sehr viel im Deutschlandfunk, höre aber auch Podcasts, die dann sehr tief informativ sind, wie zum Beispiel The Pioneer Briefing, den ich sehr, sehr schätze. Und Ab heute ist das hasern. Haben auch sehr viele so Nebenthemen, die sie dann nochmal richtig gründlich ausleuchten.
Wenn ich Radio höre, höre ich dann eher Sender, die nicht so die Charts rauf und runter spielen, sondern eher die Kultursender. Denn in den Charts gibt es auch nicht mehr so viel, was ich nun für mich persönlich unbedingt hören muss. Ich nehme das noch wahr, nicht zuletzt auch durch meinen Sohn, der ja aktiv ist in der aktuellen Popmusik.
Aber es gab natürlich viele Jahre, da kannte ich zumindest die ersten 10 eher an zu 20 Titel der Hitparade alle. Und das hat sich heute aber für sehr viele Menschen geändert, weil es eben eher auf ein Format orientiertes Hören ist. Auf gewissen Sendern hört man eben eher die Sachen, die auch in den Charts sind.
Und auf anderen Sendern hört man Sachen, die gerne in den Charts wären und dann nie ankommen. Aber Radio ist ja auch meine Welt gewesen. Ich habe ja an mehreren Sendern mitgearbeitet als freier Mitarbeiter im NDR, SWR. Und ich finde nach wie vor die Radiowelt faszinierend. Und wenn ich was Neues habe oder zu bestimmten Themen eingeladen werde, Da bin ich sehr gern, wie jetzt im Podcaststudio, auch nur am Mikrofon, wo das Bild nicht die entscheidende Rolle spielt.
Ich finde diese nur Audio-Welt manchmal erheblich wertvoller als die, wo man immer noch gucken muss, ob die Haare richtig sitzen, ob das Licht stimmt und welchen Gesichtsausdruck man gerade macht. Also in dem Sinne, ich singe schon nach wie vor auch oft im Auto, aber ich habe lange, lange keine neuen Lieder mehr geschrieben.
Es mag mir aber noch mal wieder eins einfallen, ich werde mal wieder etwas länger alleine Auto fahren. Thomas D. saß ja mal vor uns und hat ja auch behauptet, es gäbe heutzutage gar keine Möglichkeit mehr einen neuen großen Hit zu kreieren, weil es wahrscheinlich, weil die Musiklandschaft sich so... Das ist eine sehr alte Theorie. Was sagst du? Ja, das will ich mal der neuen Generation zutrauen, dass sie doch noch Töne findet, die vorher keiner gefunden hat.
Also die Kombinationsmöglichkeiten sind ja sehr groß und manchmal sind die ganz kleinen Sachen plötzlich ganz groß. Wenn ich alle meine Entchen geschrieben hätte, wäre ich auch glücklich. Und manche Sachen werden ja auch wiederentdeckt. Ich meine, du hattest 2022 auch einen TikTok-Hit mit Ich schaff das schon. Ganz genau, das war ja völlig überraschend.
Ist vielleicht auch das wichtigste Lied, das ich überhaupt geschrieben habe, dass Menschen über einen Song neue Kraft schöpfen und zu sagen, ich bin irgendwo da ganz unten, aber ich komme wieder hoch. Ich schaffe das schon. Und ich glaube, in dem Sinne freue ich mich, dass dieses Lied so viele Varianten erfahren hat. Man kann sie auf TikTok, wenn man will, immer noch sehen mit den unterschiedlichsten Motivationen und Lebensumständen.
Geschrieben habe ich es, als mein Sohn Andreas drei Jahre alt war. Da ist er gestolpert im Blankeneser Treppenviertel. Ich wollte ihn aufheben, er hat gesagt, ich schaffe das schon. Das war die Quelle des Liebes. Ja, toll. Großartig, das ist ein wunderschöner Abschluss, die Geschichte um den Song. Vielen Dank, Rolf. Wir können uns jetzt echt auf die leckeren Sachen hier spürzen, die wir die ganze Zeit schon meiden, weil wir sonst einen vollen Mund hätten.
Vielen, vielen Dank auch, dass du unsere Glücksgewinner gezogen hast. Und ja, schön mit dir. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Vielen, vielen Dank. Das nächste Mal komme ich mit meiner Frau und dann lernen wir kochen. Das heißt, alleine ich kochen, sie kann es ja schon. Sehr gerne, sehr gerne. Das machen wir.
Ihr Lieben, das war die Ausgabe Ist was Hase heute mit Rolf Zukowski. Alles, was wir erwähnt haben, die ganzen Links und so, die kriegt ihr natürlich in den Shownotes. Klickt da mal rein und ansonsten sind wir erreichbar für euch auf den Social Medias und natürlich auch über E-Mail podcast.istwashase.de.
Wolf, ganz, ganz herzlichen Dank, dass du da warst. Darf ich dann nächstes Jahr im Frühling auch Stups der kleine Ist-was-Hase singen? Ja, gerne. Das wäre natürlich ein perfekter Podcast-Opener. Großartig. Dankeschön und bis zum nächsten Mal, ihr da draußen. Danke fürs Zuhören. Danke. Tschüss.