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Wie gründet man seine eigene M&A-Beratung? | Karriere Insider

Mittwoch, 17. September 2025 · 1 h 13

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Shownotes

In dieser spannenden Folge des Karriere Insider Podcasts spricht David Döbele mit Oliver Kolb über seinen Weg in die M&A-Beratung – von den ersten Schritten im Job bis hin zur Gründung einer eigenen Beratungsgesellschaft. Dabei geht es um die Fähigkeiten und Erfahrungen, die für diesen Schritt entscheidend sind, um Chancen und Stolpersteine auf dem Weg in die Selbstständigkeit und darum, welche Learnings du aus Olivers Karriere für deinen eigenen Werdegang ziehen kannst.

LinkedIn Oliver Kolb: linkedin.com/in/oliver-kolb-blok-management
Karriereseite BLOK Management: blok-management.de/karriere
Mein SPIEGEL-Bestseller-Buch: nach-ganz-oben.de/?htrafficsource=organic&…
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Timestamps

- Vorschau
- Intro
- Vorstellung & Karriereweg
- Fee-Strukturen im M&A einfach erklärt
- Gründung von BLOK Management
- Welche Aufgaben hat ein Berater im Sell-Side-Prozess?
- Wettbewerbsübliche Fees in der M&A-Beratung
- Entwicklung von BLOK Management
- Spezialisierung von BLOK Management
- Was ist im M&A entscheidender – Know-how oder Investorenkontakte?
- Eigenes M&A-Startup gründen – welches Setup ist der bessere Start?
- Künstliche Intelligenz in der M&A-Beratung – Chancen & Grenzen
- Gründung einer M&A-Beratung in Deutschland – wie sinnvoll ist das?
- Hindernisse bei der Gründung einer M&A-Beratung
- Welche Bewerber:innen überzeugen bei BLOK Management
- Arbeitsalltag als Managing Partner
- Weitere Fragen
- Outro

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Weitere hilfreiche YouTube-Videos:
Der Karriere Insider Podcast: youtube.com/@KarriereInsiderPodcast
INVESTMENT BANKER WERDEN (Guide): youtu.be/smtlWs5WPUM?si=nLG14-z-VNx0bk0f
UNTERNEHMENSBERATER WERDEN (Guide): youtu.be/jLK24iLsGPM?si=5DlTJvVKLf1FhpnU
Die besten Unis für den Bachelor: youtu.be/n-YSo8ss0Ks
Die besten Unis für den Master: youtu.be/fdKknPZzO4w
ALLE JOBS NACH DEM BWL-STUDIUM: youtu.be/D1Ssf6uAQlY
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Wenn du dich für den Berufseinstieg in Investment Banking, Unternehmensberatung oder Private Equity interessierst, haben wir hier einige nützliche Links für dich zusammengefasst:
Target-Uni-Report: pumpkincareers.com/target-uni-report?htraffics…
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Falls du Fragen hast, die du persönlich mit uns besprechen willst, kannst du uns gerne auch auf LinkedIn (David Döbele, Jonas Stegh) oder Instagram (@pumpkincareers, @david.doebele) anschreiben.
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Für mich war so der ursprüngliche Gedanke, eigentlich aus dem Hamsterrad so ein bisschen rauszukommen, dass nicht jetzt aus langer Arbeitszeit besteht. Also da nicht falsch verstehen, oder die Projekte wären nicht spannend, sondern eher, dass du im Angestelltenverhältnis häufig ein bisschen der Karotte hinterher rennst, die sich bei uns in der Branche halt Bonus nennt.

Die Aufgaben, die ich als Analyst hatte jetzt nicht mehr riesig variiert haben von der, die ich hatte, als als VP dort am Ende. Da ist ein höheren Viertel mehr Gehalt gekommen. Aber. Motivation war das am Ende nicht wirklich, sondern wenn du, wenn du den Tag startest und du weißt nicht wirklich was auf dich zukommt. Gleichzeitig ist es herausfordernd, das ist irgendwie was, was mich triggert und nicht zwangsweise dann der Titel, also das schon an.

Bullisch bist du so für den MA Markt in Deutschland oder in der Dachregion. Natürlich passiert viel. Gibt ja auch kfw Studie irgendwie mit 600000 oder 625000 Unternehmen die bis 227 eigentlich einen Nachfolger finden müssen. Der Kampf um die größeren Assets, der ist super aktiv. In dieser Folge des Karrierezeiter Podcasts spreche ich mit Oliver Kolb ist Gründer und Geschäftsführer von Blogmanagement, einer frisch gegründeten m. Und A.

Beratung inzwischen nicht mehr ganz so frisch. Sie sind schon seit 4 Jahren am Markt, aber haben sich sehr gut etabliert. Haben heute ein Team von circa 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und vielleicht wird sich der ein oder andere von euch schon mal auf ein Praktikum bei Blog beworben haben und in dieser Folge geht es natürlich zum einen um den Werdegang von Olli, aber zum zweiten auch darum, wie man denn überhaupt seine eigene m und a Beratung gründet, weil ich natürlich weiß, dass viele von euch sich auch dafür interessieren, vielleicht mal ein eigenes Unternehmen aufzubauen, ein eigenes Unternehmen zu gründen und vor allem wenn man im M und A im Investmentbanking Karriere macht und. Liegt es natürlich auch nahe,

mal seine eigene Investmentbank eines Tages zu gründen und das attraktive an so einem Geschäftsmodell wie M und a ist. Das kann halt nicht jeder aufmachen, sondern dann brauchst du einfach das Know How. Du brauchst die Beziehungen. Und wie der Olli das geschafft hat, darum geht es hier heute, in dieser Karriere. In seiner Podcast Folge super wertvoll auch für alle von euch, die jetzt vielleicht gar kein Interesse am Unternehmertum haben, aber einfach Karriere machen wollen im Investmentbanking, um einfach auch noch n genaueres Verständnis darüber zu bekommen, wie eigentlich so n Business Model von so einer m und a Beratung eigentlich genau funktioniert, weil das einfach auch sehr wichtig. Um beispielsweise Interviews gut

zu performen und dann auch im Job, in Praktika oder auch da in den Juniorpositionen im Investmentbanking gut zu performen. Und wer von euch noch mehr übers Investmentbanking erfahren möchte, noch genau verstehen möchte, wie komme ich auch zu den Top Unternehmen im Investmentbanking, dem würde ich auf jeden Fall auch mal ans Herz legen, mein Buch nach ganz oben zu kaufen.

Wer das noch nicht gelesen hat, ganz große Leseempfehlungen geht es ganz ganz intensiv um den perfekten Weg ins Banking Consulting Private Equity. Aber es gibt auch viele nützliche Inhalte, die man direkt benutzen kann. Es gibt in dem Buch einen Onlinekurs mit Lebenslaufvorlagen und vielen weiteren Tools, die ihr nutzen könnt für euren eigenen Weg. Das Buch kostet gerade mal 20€ gibt es überall, wo es Bücher gibt, Tugendubel, Thalia, Amazon und so weiter und sofort schaut da auf jeden Fall mal vorbei und jetzt wünsche ich euch viel Spaß bei dieser Karrierenzeiterfolge Olli. Let's GO.

Herzlich Willkommen im Karrierenzeiter Podcast. Dankeschön für die anderen damit. Schön, dass wir sprechen können. Du hast gerade gesagt, du bist Two Minute Walking Distance ist eure Berufung. Proaktuell genau. Heute wurde den Tag gestartet. Perfekt. Habe meine Tochter ordnungsgemäß zur Schule gebracht und danach Durchgesprintet ins Office ein 2 Calls gemacht. E Mail Pakete von letzter Nacht noch bearbeitet und dann zu dir. Und dann zu mir.

Perfekt. Ja, bevor wir richtig reinsteigen was du aktuell machst, fange ich mit meinen Gästen immer so gerne an, einmal den Werdegang ein bisschen zu beleuchten. Du kommst ursprünglich aus Bayern. Ja. Außerdem wurde schon Oberfranken sogar der Dialekt lässt vielleicht nicht. Unbedingt verraten mittlerweile aber genau, bin aus Coburg und hab dort mein mein bayerisches Abitur gemacht und hab dann in Würzburg studiert.

Ja b. WL direkt. Auch, ja, ich war tatsächlich im ersten Bachelor Jahrgang, den es damals gab, also Diplom BWL. Klassisch gab es als solches nicht mehr, sondern bin dann in Wirtschaftswissenschaften, was ja dann breiter BWLVWL beinhaltet, reingerutscht. OK, hattest du damals schon so eine irgendwie so eine Perspektive? Hattest du Leute aus dem Investmentbanking in deinem Umfeld, die dir schon gesagt haben, so musst du vorgehen oder wie?

Wie kam das? Nein, also ehrlicherweise 0,0, also selbst das Wirtschaftswissenschaftsstudium war eher so ein bisschen gewürfelt ehrlicherweise. Also ich habe im in der Schule hatte ich Leistungskurs Geschichte und Chemie, was jetzt so nicht zwangsweise erraten lässt, was man jetzt heute so tut. Und bin dann mit dem mit dem Abi fertig gewesen.

Und ich war ja auch noch n Jahrgang, der dann Zivildienst machen durfte beziehungsweise zivildienstbund und musste mich dann entscheiden, ja wohin geht die Reise erstmal, wo studieren, was studieren und hab mir dann so n schlaues Buch, nachdem es damals ja noch keine Podcasts oder irgendwie youtube.

Videos waren noch nicht draußen. Exactly so und gab n schlaues Buch, das hieß studieren, aber was so und das hab ich durchgewälzt über den Sommer und. Bin ich wirklich vorangekommen und hab mir dann irgendwann gedacht, ja, komm was deine Kompetenzen angeht, bist du eigentlich am besten aufgehoben im Bereich Wirtschaftswissenschaften und Du hast die Möglichkeit eigentlich dich später auch noch entscheiden zu können, weil das Studium an sich wie gesagt BWLVWL ist einigermaßen breit, das heißt du kannst in. Logistik, Marketing, aber auch Finance logischerweise reinschauen und dann für dich irgendwie evaluieren, was ist das spannendste und ja.

Hattest du dann auch in verschiedene Bereiche reingeschaut oder hattest du zuerst mal was im Finance gemacht? Und dann hat sich der. Gepackt? Nee, tatsächlich, ich hab in alles reingeschaut und fand am Anfang auch ganz andere Dinge spannend. Also gerade Logistikprozesse haben mich wahnsinnig interessiert.

Hab dann aber n wahnsinnig witzigen Finance Prof gehabt, der hatte den schwärzesten Humor ever. Professor Wenger hieß der, der in der in der Szene auch bekannt weil er auf. Hauptversammlung gerne als Vertreter von Minderheitsaktionären, dort ein bisschen wilder die Trommel schlägt und ist dann auch im zweiten Semester von uns. Ein Video zirkuliert, in dem er aus einer Hauptversammlung rausgetragen wurde, weil er das Mikrofon nicht frei machen wollte, und das fand man so als Student eigentlich ganz geil und fachlich war das ganze dann auch irgendwas, was mich mit einer gewissen Affinität, die ich immer schon für Mathe Themen einfach hatte, hat mich dann gepackt und dann war das tatsächlich eigentlich das das

Fach, also klassische Finance und Unternehmensbewertung. Indem ich alle meine arbeiten geschrieben hab, Bachelor, Master, seminararbeiten und mich richtig tief angebuddelt hab. Wann hat sie das erste Mal ein Praktikum gemacht? Ich hab gesehen, du warst recht lange bei clairefield ja am Studium. Ja, genau.

Schon im Studium, war aber davor tatsächlich eigentlich noch mal in in dem Logistikbereich. Also hat mein erstes Praktikum gemacht, damals bei bei Würth in Shanghai 2000 weiß gar nicht 2007 oder 2008. Was eine irre coole Erfahrung war. Also kann ich nur jedem empfehlen, der irgendwie ein Auslandspraktikum machen möchte.

Unabhängig jetzt bei Würth oder bei Dritten, das einfach mal zu machen so, das war für mich gerade kommend aus so einer, ja muss man sagen, ländlichen Gegend Oberfranken noch mal ein krasser Sprung in in so eine Millionenstadt wie wie Shanghai und dort einfach reingeschmissen zu werden und auch sich mit Prozessen auseinanderzusetzen, von denen ich eigentlich gar keine Ahnung hatte, also bin damals über das Praktikum auch.

Eigentlich relativ zufällig gekommen. Es gab eine studentische Unternehmensberatung, und da haben Alumni immer mal wieder praktikumsmöglichkeiten reingeschmissen, super kurzfristig, und es hieß irgendwie, ja, wir brauchen jemanden in 2 Wochen für SAP Implementierung am neuen Standort in Shanghai und dann habe ich so ja gut mache ich und ja, das war eigentlich der erste, der das erste wirkliche Praktikum und dann der zweite Schritt war, wie du gesagt hast. Praktikum bei Clairfield im Investmentbanking ja, okay. Und da hat sie, dann hast du gesagt, okay, das ist das, was ich machen will.

Ja, das war auch wieder ein wahnsinniger Zufall. Auch das. Ich glaube, das war Ende, Ende meines Bachelors, nachdem ich das Ganze bei bei Würth gemacht habe, hat sich dann irgendwie rausgestellt, Logistikprozesse sind nicht so wirklich das, was ich irgendwie dauerhaft machen will und da war schon der Finance Bereich und hat sich auch da kurzfristig die Möglichkeit ergeben einzusteigen. Und bin dann ja letztlich aus Würzburg pendeln, sogar noch jeden Tag irgendwie eine Stunde 10 einfach ins Office nach Frankfurt gefahren und habe genau nichts von der Stadt mitbekommen, sondern es war immer nur der Bahnhof Würzburg zur Bahnhof Frankfurt, um dann ja seine Stunden abzureisen, beim letzten Zug wieder

zurückzufahren. Was fandest du daran besonders geil an? Also was, was hat dich gepackt dann am Investmentbanking? Ja, also also die Struktur war die seinerzeit es bei Clairfield gab, war für mich super förderlich, muss man sagen. Also einerseits gab es viele Large Cap Banker, die dort in dem Office in Frankfurt saßen, also ex Lehman, Brother, JP Casanov und gleichzeitig hatten die n vergleichsweise schlankes Team.

Also als ich dort mein Praktikum gemacht hab, gab es glaube ich 2 Analysten, also keine klassische Pyramide und das war. Senior Guys und. Analysten, Analysten und dann gab es die Praxis. Und relativ kurz nachdem ich reingekommen bin, haben die Analysten gekündigt. Warum ja, also die machen jetzt auch was ganz anderes, also der eine ist glaube ich im Sportmarketing und die andere ist zu ihrem Freund in die USA gezogen, also völlig random und ja dann hängst du auf einmal da die die Partner natürlich nicht wirklich mit so einer Kündigung rechnend.

Und haben dann irgendwie n Praktik. Der seit sich seit 2 Wochen sich mit dem Thema auseinandersetzt. Der halt jetzt irgendwelche Themen abreißen darf und da damals die internationale Struktur eigentlich schon ziemlich weit vorangeschritten war. Also da gab es die Organisation in dem internationalen Setup schon seit circa 10 Jahren waren die Projekte eigentlich auch relativ groß, sodass mein erster Deal, auf dem ich drauf war n 300000000 Logistik Deal war so und das war für mich am Anfang also einerseits völlig überfordernd, weil ich.

Im Studium, was kriegst du reingepfiffen Unternehmensbewertungen vielleicht mal ein bisschen was zum Prozess und ich kann mich theoretisch mit irgendjemandem übers Wetter unterhalten, aber. Ein Modell. Ja, aber das interessiert den Unternehmer natürlich in keinster Weise, der davon kein Plan und so, für den bist du trotzdem nicht der Experte in der Branche, in dem du da gerade unterwegs bist und so, das war das, was mich am meisten eigentlich gepackt hat, also direkt gezwungenermaßen, dann auch direkt im Austausch zu sein.

Mit dem Unternehmer, mit Stakeholdern in dem gesamten Prozess, Rechtsanwälte, Steuerberater und so weiter Datenraum aufsetzen bist du auf einmal mittendrin, so, das war schon ja was, wo ich gesagt hab, möchte ich eigentlich nicht mehr von weg. Mhm OK, dann bist du auch. Nach deinem Studium ist glaub ich schon n Master gemacht.

Genau, auch bei Clairfield. Ja, ich war dann, ich war da. Genau, ich war im Studium dann schon Werkstudent, weil nachdem mein Praktikum dann ausgelaufen ist, lief das Projekt logischerweise weiter und ich war dann halt know How Träger Nummer 1 was die was den Setup des Datenraums und auch die Kontakte zu den relevanten Personen innerhalb der Organisation anging. Ja, und damit war es irgendwie sinnig weiter am am Ball zu bleiben und.

Er hat dann im Grunde projektspezifisch das ganze weiter als Werkstudent betreut aus Würzburg, was dann teilweise auch skurrile Szenarien ergeben hat, weil ich hab nebenbei in Würzburg noch gejobbt, als ja letztlich in der Küche als Koch, wenn das schon immer Bock gemacht hat und so dein Studentenleben verbringst du natürlich auch das ein oder andere Mal in der Kneipe und dann hast du halt irgendwie morgens irgendwelche überraschenden Anrufe vom Gesellschafter. Der mit dir morgens um 10 in deinem Studentenzimmer über das Working Capital Adjustment von 10000000 sprechen will und das so rückblickend ist für mich so absurd immer noch, dass du in so was dann reingeschmissen wirst, aber gleichzeitig halt auch auf das, was einen dann triggert und

einen dann dann Bock macht und motiviert weiterzumachen. K dann bist du. Bist du dort eingestiegen, hattest dich mal aufgereizt irgend ne andere Organisation noch mal kennenzulernen oder war das irgendwie so, dass da so alles gepasst hat? Ja, man muss ehrlich sagen, ich hab super kurz bewerbungsprozesse durchlaufen, hab aber dann für mich auch schnell bemerkt, dass die Setups, in die ich reingehen könnte, also natürlich irgendwie Big Four oder andere Beratungsgesellschaften, die also eher auch den butti Charakter haben, aber vielleicht n bisschen größer. Dass ich dort nicht das bekomme, was mich eigentlich triggert. Und das ist immer die die Nähe zum Kunden gewesen. Und ich meine, in der

klassischen Pyramide, du fängst an als Analyst, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du je nach Struktur, in der du bist, trotzdem relativ gering, dass du ja den Kundenkontakt hast. Und dann bist derjenige, der macht die Models, du bist derjenige der Macht, der die Präsentation macht, und dann bist du vielleicht auch mal in einem Pitch mit drin.

Aber die Verantwortung, die du tragen darfst, ist vergleichsweise gering und. Und da ich das in der vorigen Zeit schon in einem größeren Maße einfach mitgemacht habe, wollte ich dann nicht mehr zurück. Deswegen war es für mich relativ klar, dann nach wie gesagt kurzer Bewerbungsphase, dass ich da das weitermachen will.

Und dann bist du nach Frankfurt gezogen, oder? Dann bin ich endlich nach Frankfurt gezogen. Ja genau, war dann einfach nicht mehr, nicht mehr gangbar aus Würzburg und habe dann im Grunde das klassische IB Life mit irgendwie ja keine Ahnung 1201 02:00 Uhr. Wir auch. Durchnudeln dürfen O. K Wochenende war frei, oder? Wochenende war frei.

Ja, muss man auch sagen, vergleichsweise entspannt, bedingt durch die Struktur auch wieder. Weil die am Senior Guys am Wochenende nicht gearbeitet haben. Ja, ja, ja. Also natürlich auch was, was wir jetzt in unserer Organisation merken, oder, oder grundsätzlich natürlich auch für alle anderen Organisationen gilt so, wenn du den den Unterbau am Ende nicht hast, der die Projekte durchwuselt.

Kannst du überhaupt kein mehr an Projekte reinschieben, die einander zu bringen, die die Zeiten auch machen zu müssen? Also das ist immer mit starker Abhängigkeit verbunden. Okay dann warst du bei Claire viel für wie lange? Da relativ lang tatsächlich also 7 Jahre in Summe mit Praktika und Werkstudententätigkeit, und war rückblickend eine super spannende Zeit. Also in keinem Fall möchte ich die wissen, auch weil wie gesagt, die Verantwortung, die man hat, nehmen dürfen, sowohl. Im Zuge der Projekte für Patches für Origination immer weiter zugenommen hat die die Transparenz auch der Prozesse war super für mich also.

Weil du halt sehr viel gelernt hast, wie alles funktioniert. Aber ich mein ging im Grunde los, dass man irgendwelche, sei es jetzt Introduction Calls oder zu irgendwelchen inhaltlichen Themen im im Projekt, dass man halt Calls einfach gemeinsam geführt hat, so damals ohne Videotelefonie. Sitzt gemeinsam in Office und geht irgendwelche Strategien durch. Was man jetzt in dem in dem Call diskutieren möchte und so das Maß an Mitnahme so, da lernst du einfach irre viel so, aber das hört natürlich auch irgendwann auf, wenn du wenn du in den Prozessen drin bist, in der gleichen Organisation in die Organisation sich selbst.

Nicht so weiterentwickelt, wie du dich halt weiterentwickelst. Dann bist du irgendwann an einem Punkt, wo du dich fragst. Was nehme ich denn jetzt noch für mich als Learning mit eigentlich aus meinem Alltag? So, dann können es natürlich monetäre Interessen sein. Du sagst ja, ich ziehe es jetzt einfach weiter durch und mache hier irgendwie einen Partner Train und schaue, dass ich mich dort drin halte, aber das war in dem Setup eigentlich gar nicht möglich, sondern.

Man muss dann eigentlich schauen, auch weil, weil die Aufgaben, die ich als Analyst hatte, jetzt nicht mehr riesig variiert haben von der, die ich hatte, als als VP dort am Ende. Hast du höheren Titel mehr Gehalt bekommen? Aber klar. Aber Motivation war das am Ende nicht wirklich, sondern wenn du, wenn du den Tag startest und du weißt nicht wirklich was auf dich zukommt.

Gleichzeitig ist es herausfordernd, das ist irgendwie was, was mich triggert und nicht zwangsweise dann irgendwie der Titel, also das war. Mir dadurch schon immer vergleichsweise egal. Und dann bist du zu Taurus. Genau da bin ich zu Taurus mit mit auch getrieben. Also einerseits weil ich gemerkt hab, die Organisationsentwicklung geht nicht so, wie ich mir das vorstelle und auf der anderen Seite ist meine Tochter damals geboren.

Wie war es trotzdem? Boah, wir waren ja 3. 30 glaub ich 30 ja. 33. Und habe für mich eigentlich auch ein ruhigeres Setup ein bisschen haben wollen, weil die Zeiten aus meiner Home Office waren noch nicht geboren im IB, also dank Corona ist das ja zumindest teilweise auch eingezogen, war das für mich die einzige Möglichkeit, um zu sagen, ich kann mich einerseits ein bisschen zurücknehmen, was die Arbeitszeiten angeht, auf der anderen Seite aber gleichzeitig auch noch spannende Mittelstandsprojekte machen, und das war für mich dann halt der der Sinnige Move im.

Nächsten Schritt, weil die bei dem Weil bei Claire viel quasi die Erwartungshaltung gewesen wäre, dass du einfach mehr gearbeitet hättest oder weil die Projekte größer waren. Oder die? Die Struktur war halt einfach nicht. Ich war dort seiner Zeit dann der einzige Ad im im Team, sodass dann im Grunde die komplette ja teamsteuerung bei mir lag Bitch Vorbereitung, also hat er da nicht mehr viel gesprochen, sondern kam ein Lied rein, Unternehmen ABC und dann hat man gesagt Okay Oli Pitch so und. Das wär nicht weggegangen.

Es gab keinen zweiten oder Dritten, der die Aufgaben hätte übernehmen können, von daher hätte sich da zu wenig entwickelt und in in der neuen Struktur war das für mich halt möglich, einfach mehr. An Aufgaben, die ich dort schon hatte, auf Schultern zu verteilen, andere Schultern zu. Verteilen. Wie groß war Taurus zu dem Zeitpunkt in etwa? Boah.

Auch noch so 10 Leute würde ich mal sagen. Aber es gab halt mehr Juniors, quasi den du. Ja, ja genau, also ich mein, der Unterschied im Wesentlichen war in Clairfield super international. Also hast du irgendwie ne ne Organisation mit 35 Standorten weltweit, dadurch die Projekte natürlich immer irgendwie im Austausch mit deinen Kollegen aus Finnland, aus Italien, aus den USA so und und Taurus halt mit einem Standort in Batzerunden so, das ist natürlich n völlig anderer.

Völlig anderes Tempo, auf das du dich dann auch einlassen einlässt. So, während du in der alten Struktur halt deine Calls um 02:00 Uhr oder 03:00 Uhr hast, weil du vielleicht mit dem Kollegen aus den USA noch mal irgendwie was besprechen willst, so fällt das halt dann im Grunde weg, weil das Geschäft sich im Wesentlichen auf den Dachraum konzentriert. Wie waren dann die die neuen Arbeitszeiten? Na, das war ganz OK.

Also 18, 19:00 Uhr und dann? Konnte man zumindest irgendwie nach Hause fahren und das irgendwie irgendwie noch mal Zeit mit der Familie verbringen können, das war schon OKO. K ja, wie lange war es dann dort insgesamt und wann kam es zur Gründung oder wie kam es dann auch zur Gründung? Also ich war am Ende auch gar nicht so lange jetzt da, das war 2. Zweieinhalb Jahre, glaube ich, fiel natürlich auch so n bisschen in Corona logischerweise dann und für mich eigentlich das Spannendste in in an der gesamten, an dem gesamten Setup war.

Wie unterschiedliche Reberatungen funktionieren können, so während du einerseits eine größere internationale Organisation hast, bei der einfach wahnsinnig viel über Netzwerke läuft, die international verstrickt sind, und Zugänge, die du zu unterschiedlichen Investoren, sei es jetzt Strategen oder PES auf nationaler Ebene oder lokaler Ebene hast, war das in einem anderen Setup.

Ich sag mal viel, viel unternehmensnäher ich möchte es jetzt mal beschreiben. So, da hast du eher die Sprache des 1020 30 40000000€ Umsatz habenden mittelständischen Unternehmers gesprochen, als das jetzt in dem internationalen Setup der Fall war. Da war der Kunde halt eher irgendwie ein börsennotierter Konzern oder ein Large Cap Private Equity Fund der, der irgendwas anschieben wollte.

Dadurch sind die Anforderungen auch an deinen Arbeiten völlig anderes, mit viel größerem Detailgrad, den die dort und und Verbindlichkeit, mit der du deine Aufgaben erledigen musst als. Als in einem wirklich schlanken Setup muss sagen, was und das Spannende wiederum da war für mich eigentlich, dass die viel Strukturen, die du dort etablieren kannst, bei bei Mandanten auch wieder völlig unterschiedlich sind. Also.

Das musst du vielleicht einmal erklären für die Zuhörer. Was heißt viel Strukturen, wie verdienen soll man eine Beratung, überhaupt Geld? Ja, also mein Grundsätzlich ist es ja so, dass wir versuchen, im Rahmen von Verkaufsprojekten n monatlichen Retainer zu zu verdienen und gleichzeitig dann am Erfolg der Transaktion bei erfolgreichem Abschluss mit der Successfee zu partizipieren. Damit ihr Incentiviert seid, damit ihr auch möglichst hoch. Genau, genau, genau.

Und dann gibt es unterschiedliche Stufenmodelle Mal gibt auch mal meilensteinmodelle, manch einer lässt sich auch auf Stunde bezahlen, also. Die Modelle sind grundsätzlich unterschiedlich, aber das gerade beschriebene Retainer successfy Modell ist so der Klassiker. Und je größer und professioneller dein Kunde, desto schwieriger ist es logischerweise, viel Strukturen zu etablieren, die ja, ich sag mal jetzt bisschen bisschen außerhalb des Wettbewerbs auch in fairer Weise so, wenn ich in einem Pitch Szenario gegen keine Ahnung Lincoln und eine Commerzbank laufe. Dann lässt sich der Mandant logischerweise, weil er eine Visibilität des Beratungsmarkts haben will, unterschiedliche Angebote vorlegen.

Und dann wählt er sich in Kombination aus Vertrauensbeziehungen, die er zu dem und zu dem man Berater aufbauen kann, Transaktionserfahrung und ja, letztlich auch der Vergütungsstruktur logischerweise den passenden Berater aus. Und da sind auch die Nachverhandlungen der eigenen Vergütungsstruktur extrem pushy so.

Dass du halt eher schauen musst oder dich entscheiden musst, kriege ich jetzt das Projekt möglicherweise aus? Reputationsgründen will ich das drin haben oder will ich an dem Projekt heute was verdienen und ich sag mal je wie gesagt je größer das Setup und internationaler, desto häufiger ist es so wie gerade beschrieben und je kleiner du bist und die die kleiner die Projekte werden, desto eher ist es noch wilder, besten fairerweise. OK, und das war und das war quasi dann bei bei Taurus auch so, dass du das halt ja so mitbekommst, sozusagen, dass da mehr Flexibilität von exakt exakt. Und dann muss man ehrlicherweise sagen, war so Beginn 2021 hatte ich eigentlich für mich so n.

Ja, also war schon klar, dass ich ausscheiden will, aber noch nicht wirklich in welche Richtung. Also hab dann auch Mitte des Jahres auf Mitte des Jahres gekündigt. Und hatte initial überhaupt nicht vor, die Marie Beratung zu gründen, sondern habe mir über 6 Monate lang unterschiedliche Geschäftsmodelle selber angeschaut, die ich für sinnvoll halte.

Gehalten habe, die ich teilweise alleine oder mit Freunden irgendwie vorangetrieben habe und das war eigentlich das, was ich machen wollte, so, da ist irgendwie eine pfefferminzlikör Brand daraus entstanden, da ist ein Startup mit Freunden entstanden, wo man sich Vergleichsplattformen online anschauen kann. Und dann bin ich in die M und Beratung eigentlich reingedröppelt, muss man fairerweise sagen. So, für mich war so der ursprüngliche Gedanke eigentlich aus dem aus dem Hamsterrad so ein bisschen rauszukommen, das nicht jetzt aus langer Arbeitszeit besteht, also nicht falsch verstehen, oder die Projekte wären nicht spannend, sondern eher, dass du im Angestelltenverhältnis häufig ein bisschen der Karotte

hinterher rennst, wenn. Die sich bei uns in der Branche halt Bonus nennt und du schauen musst, wie du dort halt in dem jeweiligen Setup, in dem du bist, dein monetäres Incentive bekommst. Für die Leistung, die du erbracht hast. Und ich hatte ganz am Ende jetzt nicht mehr den Eindruck, dass ich für mich ein neues Setup brauche, um mich da beweisen zu müssen.

Also hätte ja auch da wieder. Im Grunde war ich an einem vergleichbaren Punkt wie ganz zu Beginn. Gesagt habe okay was ist denn jetzt ein Setup, in dem du glaubst, die Kompetenzen, die du hast und das Netzwerk, das du hast, am sinnvollsten einbringen zu können und auch da stehst du natürlich wieder vor der Frage, machst du jetzt irgendwie vergleichsweise ruhig, gehst irgendwie in Corporate MA, gehst du private Equity, schaust du, ob du vielleicht in Big Four, next ten oder sowas unterkommst, was ja auch dann so mit Familien im Hintergrund vielleicht so ein bisschen runterkommen wäre.

Und das habe ich, konnte ich für mich eigentlich alles verneinen. Also ich habe mich in den Setups überall nicht gesehen, weil du hast ja andere Reportingstrukturen, hast mehr Politik und man wahrscheinlich wäre ich dann irgendwo als keine Ahnung, weiß nicht Director oder Principal oder vielleicht auch Partner irgendwo reingekommen, aber du hast halt keine Selbstbestimmungsmöglichkeiten und das war schon was, was mich immer im Laufe der Zeit gestört hat, ich habe.

In in jeder Organisation, in der Ich war, immer versucht, auch die Organisation weiterzuentwickeln, sagt er. Okay hier passt irgendwas nicht, hier müssen wir doch im CRM vielleicht noch das und das machen oder irgendein Datenbanksystem noch zusätzlich einführen, und das ermüdet, wenn du sowas stetig tust, aber die Sachen nicht umgesetzt werden und so das Risiko hast du natürlich in jeder anderen Organisation, wo du die Leute auch schlechter kennst als bei deinem bestehenden Arbeitgeber. Das Risiko hast du einfach und deswegen habe ich eigentlich gesagt, Boah, nee, habe ich jetzt keinen Bock, jetzt mache ich irgendwas Greifbares, deswegen der Pfefferminzlikör und das andere war so ein

bisschen eine Wette auf dem Online Game. Ja dann im Grunde völliger Zufall, kam ein Unternehmer auf mich zu, glaube einen Monat nachdem ich ausgeschieden bin circa den ich von einer meiner vorherigen Stationen schon kannte und der hat gesagt Ey Olli, Ich habe bei linkedin gesehen du bist bei deinem Arbeitgeber raus.

Ich würde gerne mein Unternehmen verkaufen, mein Unternehmen verkaufen. Wo gehst du jetzt hin, dann können wir das ja zusammen machen und dann habe ich ihm lange und breit auch erläutert, dass sie das nicht mehr haben. Warum ist er auf dich zugekommen? Also was, was hatte der so positiv an dir gefunden?

Also der hatte vorher auch so einen kleinen Beauty Contest für sich gemacht und hat mit mehreren m und a Beratern gesprochen. Und ja ich ich war dann einer davon und habe mich lange mit ihm und seinem Geschäftsmodell auseinandergesetzt, war seinerzeit eine digital oder ist eine Digitalagentur gewesen. Hab noch nie irgendwas im Digitalagentur Bereich zu dem Zeitpunkt gemacht.

Ja hab ihn aber halt super ernst genommen und auch die Themen und fragen die er hatte war Halt glaube ich gut vorbereitet und deswegen ist er dann an dem Punkt an dem er vor sich die Entscheidung getroffen hat das machen zu wollen einfach wieder auf mich zurückgekommen und nicht zur Organisation, weil ich kenne da keinen. Also was soll ich denn?

Also ist das ist es dann auch häufig so in dem Small Business Cap Bereich, dass man sagt, OK, da, du musst halt ein und dann. Der Unternehmer sucht sich quasi den raus, den er am überzeugendsten Trust Curity erhält und dann bist du halt da, der Main Ansprechpartner. Also also natürlich n völlig anderes Game als jetzt in einem im im Large Cap Bereich.

So, da wähle ich ja Goldman Sachs aus, weil die Brand dahinter steht und wenn niemand auf die Füße tritt. Wenn das Projekt irgendwie scheitert, sondern dann ist klar, ich hab das bestmögliche versucht, sondern hier ist viel stärker people drin. Genau, und dann kam der auf mich zurück und hat mich im Grunde so n bisschen bequasselt das da noch zu machen und ja ich hab das dann für sinnvoll erachtet.

OK komm dann dann mach ich das. Ich möchte dafür aber schon ein bisschen professionelles Setup haben, habe dafür dann die Organisation gegründet, also Blog, wie es jetzt als GMBH existiert. Es ist so ein, wie heißt das Akronym so dein Nachnamen. Ja, ja, genau, genau muss man auch fairerweise sagen. Ich war ein bisschen müde, was die Namensfindung anging, weil ich.

Das ging bei uns genauso. Ja, aber ein bisschen müde, weil davor für die für den Pfefferminzlikör und das andere relativ viel Zeit in die Namensfindung geflossen ist, sagt er. Ja, kein Bock ist ja jetzt sowieso, ist nicht auf Langfristigkeit angelegt. Ja gut, jetzt sind wir irgendwie 4 oder 5 Jahre später.

Und dann habe ich das einfach so so gewählt. Und jetzt rückblickend muss man sagen, dass das so der entscheidende Punkt eigentlich war, weil es mit Abstand das beste Projekt war, dass ich ever hatte bis zu dem Zeitpunkt dimandanten beziehungsweise super persönlich. Also wir haben dann unsere unsere Video Calls zur Abstimmung des Projekts. Ja, saß halt teilweise dann meine Tochter mit auf dem Schoß und so einer der Gründer ist auch dann gerade gerade Vater geworden und das war ein verschworener Haufen, der im Grunde dort halt so ein Projekt vorantreibt und die Daten im Unternehmen waren super und der Geschäftsverlauf war auch positiv.

Also dass du die Fallstricke, die du mit meinem m und L Prozess immer mal wieder haben kannst, alles, nicht alles nicht hattest und. Dann lief das nach auch supergut. Nach 6 Monaten Duell Werner 6 Monaten waren wir beim Notar, das Closing hat dann ein bisschen länger gedauert, so und teilweise meine Arbeitstage dann halt aus dem Park gemacht und hast dann am Laptop gesessen und hast dann. Da hast du die ganze Zeit quasi nur dieses eine Projekt bearbeitet.

Ja, ist eigentlich auch gar. Nicht nicht die ganze Zeit, muss man sagen also, sondern es ging dann los, dass du an dem Punkt, wo du deine deine Marketingunterlagen vorbereitet hast, natürlich irgendwann mit Investoren sprichst und. Ja, die die Diskussionen, die du dann kommst oder die, in die ich dann gekommen bin, waren waren so gut, muss man sagen, auch weil ich einfach Zeit hatte, so, wenn und wenn dann ein Käufer gesagt hat, boah, ich finde das zwar ganz spannend, aber ich mache es nicht, dann hatte ich die Zeit, immer noch mal nachzufragen, ja, wenn du das nicht machst, was machst du denn sonst? Was sind denn deine anorganischen Wachstumspläne, die du dort kurz und mittelfristig hast? Und konnte mich einfach in ganz

anderem zeitlichen Maße auch mit am. Am Ende nicht interessierten Investoren auseinandersetzen und aus den Gesprächen kam dann irgendwann die Frage. Ja, auch wenn wir das nicht machen wollen, anorganisch wollen wir ja trotzdem wachsen, könntest du uns da begleiten und da bin ich eigentlich aus diesem einen Projekt völlig natürlich, ohne wirklich. Zu werben auf Cell Site Projekte dann gekommen. Also das das Erste war die Cell site. Und auf by site.

Genau auf by Site Projekte dann gekommen. Da habe ich noch nicht meine Homepage und. Als der, als die die Folgekunden dann schon mittelständisch größere mittelständische Unternehmen waren mit irgendwie 600000000 Umsatz oder der übernächste war dann börsennotierter Konzern mit ich glaub die haben jetzt 7 oder 8 Milliarden Euro. Zu tun Unterredet.

Ich dann genau oder auch mehrere, wo man für mehrere Tochtergesellschaften hat arbeiten dürfen. So, da war eigentlich der Punkt da wo ich realisiert hab wär im Moment mal wenn die dich jetzt auswählen. So, die müssen alle ihre Vorstandsvorlagen machen. Du bist immer im Wettbewerb, also teilweise wurde es auch offen kommuniziert, gegen wen man dann läuft, so das Pricing das ich angeboten habe war im Rahmen des Üblichen, also ich habe jetzt dort nicht auf die auf die ja nicht sparen müssen, so als das dann funktioniert hat und man ausgewählt wurde die dort zu begleiten, da war der Tag auf einmal voll sondern war nichts mehr mit im Park sitzen und easy Peasy.

Mit Tochter auf dem Schoß irgendwelche Projekte machen, sondern dann hast du ganz andere Anforderungen, die halt aus dem Konzern dann teilweise kommen oder weil der Vorstand halt ein Update braucht zu den zu den Ansprachen die du gemacht hast. Dann hast du halt trotzdem 12 Stunden und das war der Punkt wo es so langsam auch die anderen Themen ausgefaded sind, weil man natürlich im M und a Business einfach wesentlich einfacher seinen Cashflow planen kann. Vielleicht mal kurz zum zu zu der zu der ersten Sales halt die du da begleitet hast um um da vielleicht einmal so n bisschen so diesen m und a Prozess zu erklären. Das hast du dann.

Was waren die Schritte also der Unternehmer hat dich angerufen gesagt Olli ich will, wir denken über den Verkauf nach und dann hast du so gesagt OK guck mal so und so würdest du mich das wär die Viehstruktur irgendwie krass ist für dich dann einigt man sich darauf und dann legst du los was was waren dann die die Sachen die du gemacht hast? Ja, also auch da wieder.

Du fängst im Grunde an, erst mal nach passenden Investoren zu suchen. Du schaust, dass du dich schlau machst, wie die Organisation an sich funktioniert, also hast dann Dokumenten und Informationsanforderungslisten und hast mehrere Sessions, in dem du ein tiefergehendes Verständnis von der Organisation bekommst und dann am Ende ein Infomemo auszuarbeiten, in dem du ja natürlich im Grunde die Organisation nackig machst und angefangen von.

Den Finanzen, die du entsprechend analysierst, baust gemeinsam mit dem Unternehmer ein Business Model dann auf mit irgendwie 3 bis 5 Jahres Planung und schaust, dass du alle operativen und administrativen Prozesse des Unternehmens erklärst. Und auch das war für mich eigentlich wieder ganz geil, weil du halt, wenn du in einer ad Struktur oder in einer normalen Investmentbanking Struktur als ad unterwegs bist, ja machst ja keine Unterlagen mehr, sondern über das Model schaust du drüber, aber machst das nicht mehr From The Scratch und.

Und auch das fand ich eigentlich wieder geil, weil es dir erlaubt hat, wahnsinnig tief im Detail zu sein, egal was, welche Frage von irgendeinem Investor kam, man war immer on Top of Things und genau so das erstellt man dann irgendwie ein 2 Monate und fängt dann eben an nach Abstimmung mit dem Mandanten potenzielle Investoren anzuschreiben.

Und da hattest du dann quasi auch Kontakte nutzen können, die du dir über die letzten Jahre aufgebaut. Hattest genau, exakt, ja. Ja, ich mein das. Das war eben oder ist so ein bisschen das, was uns jetzt auch in der vergleichsweise im vergleichsweise jungen Alter hilft, dass sowohl ich als auch mein jetziger Mitgesellschafter Marcel immer in Organisationsstrukturen waren, die es einem erlaubt haben, mit Früh mit allen Stakeholdern zu sprechen und das Netzwerk halt auch da aufzubauen, zu Gesellschaftern, Investoren, Geschäftsführern, CFOS ist so, dass die. Ja, die Rückmeldequoten auf so eine Ansprache auch irre hoch waren.

Also ich glaube wir haben 120 Unternehmen angesprochen und mit 110 war man dann im Austausch. Und dann ist einfach der Plan, die Herauszukristallisieren, die Interesse haben, denen das irgendwie möglichst schmackhaft zu erklären, die beiden Parteien zusammenzubringen, auch für einen, für einen Preis oder für Konditionen, wo sich beide drauf einigen.

Ja genau, genau wie gesagt. Ich meine, du hast da natürlich irgendwie noch ne detailprüfungsphase due deligence, in der du ja so steuerliche, rechtliche und finanzielle Aspekte des Unternehmens diskutierst und wo auch immer wieder natürlich noch externe Prüfer mit reinkommen, rechtsanwaltskanzleien, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und so weiter und dann bist du eigentlich schon in der Kaufvertragsverhandlung genau die, die alle Aspekte der Due deligence dann mit einbringen.

Und du Koordinierst quasi dann alles. Koordinierst, sagt er ja so, dass man auch da sagen muss. Die 12 Stunden, die man dann da hat mit mehreren Projekten ergeben sich natürlich auch dadurch, dass die alle in unterschiedlichen Phasen sind. Wenn ich jetzt ein Projekt vorbereite und machen eine Anforderungsliste oder bearbeitet eine Anforderungsliste, erstellen Info Memo oder eine Käuferliste sodann hat mein Tag alleine dafür auch 12 tage 12 Stunden sorry, so wenn ich später in einer Kaufvertragsverhandlung bin, ist natürlich eher der Rechtsanwalt im Driver seed. Und ich bin bei den kommerziellen Aspekten, die in der Verhandlung vielleicht noch auftreten, halt derjenige, der dort mitspricht, aber nicht im

Detail die rechtlichen Aspekte diskutiert. Bist du wesentlich, bist mit wesentlich weniger Zeit in so einem Projekt, dann. Drin so n Projekt, quasi diese erste Seite, die hast du ganz alleine gewohnt, so genau von der Blog Seite. Sozusagen exakt. Ja, das war das erste Projekt und komplett alleine also.

Was für eine Value sozusagen hatte die Company dann. Ich weiß es gar nicht. Also es ist Confidential, deswegen kann ich, kann ich es nicht sagen, aber das war ein höherer einstelliger Millionenbereich. Okay, und dann kriegt man also ich weiß auch nicht, ob du sowas sagen kannst, aber was ist so eine wettbewerbsübliche viehstruktur wird man prozentual am Kaufpreis, ist quasi dann das. Was genau du bist zwar prozentual am Kaufpreis incentiviert.

Ehrlicherweise weiß ich es nicht mehr am Cent, aber üblicherweise machst du es so, dass ja im im Rahmen des erwartbaren Kaufpreises du irgendwie eine Basis Fee Allokierst bei uns jetzt in dem Block Setup sozusagen. Eigentlich. Es macht Sinn so ab 300000 Success Fee anzufangen Projekte zu machen. 300000 ist dann der dieses prozentuale, was du bekommst.

Genau, genau. Und dann dann ist es halt, muss man halt schon schauen wie hoch der Prozentsatz sich dann ergibt. Ja, wenn ein Unternehmen natürlich irgendwie nur. Wenn ich nur 5000000 ivi hab, ist der Prozentsatz logischerweise höher. Wenn ich 20 hab gut, dann werden wir wahrscheinlich nicht mit 300000€ rumlaufen, aber dann wäre er entsprechend niedriger, ja. OK, und dann?

Es ist quasi so, dass wenn du es für den erwartbaren Wert in etwa verkaufst und dann gibt es wahrscheinlich, wenn du, wenn du irgendwie das für 50%, dein Ziel over shooten kannst, dann ist dein genau, steigt dein Prozentsatz auch noch mal ein gutes Stückchen an. Ja ja, ein Unterschied ja, exakt, exakt ja. Und da sind die Strukturierungsmöglichkeiten ja völlig frei und hängt einerseits an dem Appetit am Markt, der existiert für das Asset und an deiner ja letztlich am Verhandlungsgeschick, das du noch in das Projekt mit einbringen.

Kannst ja und der Dream Case ist dann halt eigentlich, dass du n Unternehmer hast. Sozusagen der dich wo du wo du ne große Expertise hast in dem Markt wo du die perfekten Beziehungen hast und der auch sagt du ich find dich so sympathisch, ich hör mir jetzt auch gar nicht groß andere Wettbewerber sozusagen an und. Und dann kriegt man ne Vielstruktur, wo der einfach happy mit ist.

Ja und und für dich sich maximal lohnt sozusagen. Ja, ja, ja, also das genau. Also das wäre im Grunde der Dreamcase, also der kommt ehrlicherweise nicht allzu häufig vor, was man schon sagen muss ist. Ich mein auch, da können wir nicht in Wucher gehen. So, das bringt dir am Ende gar nichts, wenn du das Projekt erfolgreich durchbringst und so hast.

Im Grunde gehst mit einem guten Gefühl raus und dann und alle gehen mit einem guten Gefühl aus so einem Projekt raus und dann klatscht du dann ne Rechnung raus. Ja wo am Ende insbesondere der Mandant natürlich halb vom Stuhl fällt. Ich meine, wir machen sowas ja nicht nur für den Einmalerfolg, sondern im Idealfall auch, um daraus weiteres Geschäft zu generieren und uns auch da natürlich eine Referenz und Reputationsbasis aufzubauen.

Im Übrigen auch ein Grund, wieso wir als Block it so gut funktionieren, dass wir eigentlich ohne Druck in genau solche Projekte reingehen können, also ohne zeitlichen Druck. Wir haben irgendwie 20 Jahre plus noch auf der eigenen Uhr, ob ich jetzt ein Unternehmer sage. Ja, macht das dieses Jahr oder macht das in 5 Jahren, weil ich das dort für sinnvoller halte.

Weil du so einen Unterschied sozusagen hast, dass du noch lange machen. Wirst ja genau. OK, verstehe ja OK und dieses quasi dieses erste Projekt hast du voll alleine gemacht, dann kamen aber während dieser Zeit noch weitere Projekte hinzu. Genau. Und dann hast du dich langsam mal umgeschaut, ob du dein Team bisschen vergrößerst oder wie ja.

Genau also die Projekte habe ich auch noch alleine gemacht. Die ersten Beisites und habe aber dann relativ für mich einfach beschlossen, das Momentum ist eigentlich zu krass, dass du selbst in alleine in solche Gespräche reinkommst und die Projekte ziehst, dass man das doch möglicherweise ausbauen könnte. Ich meine, du erinnerst dich sicherlich aus Pumpkin Perspektive, das war dann Anfang ja Ende. 21 Anfang 22 da haben viele auch entlassen im IB, weil der Dealflow nicht so gut war, und ich saß da und konnte mich im Grunde vor Arbeit nicht retten, natürlich mit einer geringen Anzahl an Projekten, aber ja, wollte da einfach das Ganze auch nicht alleine machen, ehrlicherweise, weil wenn es um

Organisationsaufbau geht, bin ich schon super oder vergleichsweise perfektionistisch und. Und habe mir dann das so parallel ehrlicherweise zu den Projekten, die man ja auch mit einer geilen Qualität abliefern will, nicht zugetraut. Also Kombination als Organisationsaufbau und Projekte, wie gesagt, ich brauche eigentlich noch jemanden, der mich dort sinnvoll ergänzt und wollte dann auch nicht, ja wollte das dann auch nicht auf rein auf Mitarbeiter abwälzen, sondern habe eigentlich einen Mitgesellschafter gesucht, der der mit mir dann die Reise geht und.

Zum Marcel war ein super logischer, super logischer Schritt, super logischer Ergänzung. Wir haben bei Taurus schon ein Jahr lang zusammen in einem Zweierbüro gesessen, dadurch wusste man, wie der andere tickt, wusste über die Stärken und Schwächen des jeweiligen Gegenüber und das hat einfach super gematched, weil er wesentlich stärker im Sales ist und ich halt im Projekt und so.

Wenn ich mir jetzt jemanden gesucht hätte, der vielleicht mit der gleichen Detailversessenheit im Projekt ist. Kann ich auch keine Organisation aufbauen. Also ich glaub dieses ja diese Heterogenität in einer in einer Gesellschafterstruktur oder in gerade in in in so einem Setup wie wie wir das jetzt haben ist super wichtig. Jetzt seid ihr seit 4 Jahren am Markt. Wie circa 3, dreieinhalb.

Ja ja, genau, ja. Wie, wie, wie groß seid ihr inzwischen, wie was kannst du da sagen? Ja, wir, wir haben jetzt mit mit Praxis sind wir 14 fest und haben 7 Senior Advisor, die uns quasi falsch bezugesetzt zusätzlich ja die im Rahmen der Projekte unterschiedliche Funktionen sind, so die. Senior Advisor arbeiten bei irgendwelchen großen Banken oder sind es so Leute, die vor 20 Jahren da mal gearbeitet haben und jetzt halt.

Ja. Ferienhaus zu entspannen und hin und wieder. Just das wollte ich ja nicht. Also das hatten wir, das hatten wir in einer alten Struktur kannte ich das so, da hatte man immer n aufgeblasenes Senior Advisor Netzwerk. Das aber nicht wirklich genutzt wurde, sondern rein reaktiv in Anspruch genommen wurde und wie du sagst sind häufig sind es so Leute aus der Industrie, die in gewissen Sektoren entweder bei größeren Konzernen gearbeitet haben oder selbst Eigentümer von Unternehmen waren, die verkauft haben, die ein irre starkes Netzwerk einfach historisch in ihrer Branche, in ihrem Sektor haben und die.

Uns war es super wichtig, dass wir dort Leute gewinnen, die Bock haben, noch was zu schieben und die nicht wie du sagst, halt im Ferienhaus. Keine Ahnung, Mallorca mambella irgendwo ihre Zeit verbringen und die du vielleicht auch mal 2 Wochen nicht erreichst. Wenn du irgendeine Frage hast. Und so haben wir das eigentlich sukzessive aufgebaut, das war in den Sektoren, in denen wir stark sind, indem wir eine große Deal Historie haben, sei es jetzt Telekommunikation, Business Services. Industrials und so weiter dass wir uns dort Leute gesucht haben aus dem historischen Netzwerk, mit denen wir zusammen das quasi weiter ausbauen können.

OK und und quasi jetzt die, die die 1415 Leute die habt ihr sitzt alle in Frankfurt. Genau sitzen alle in Frankfurt. Ja, ich hab just als als ich hier reingekommen bin, wir sitzen hier am schönen Omniturm in in Frankfurt. Auch gerade schon kurz erzählt, dass ich mich so n bisschen zurückgeführt fühle in meiner Anfangszeit, weil ich hier oder selbst wir als Block das erste Shared Office hier im Omniturm hatten und die ersten 23 Practice, mit denen sind wir hier noch durchgewuselt und sind dann aber in genau eine feste Bürofläche gezogen, mit 400 keine Ahnung, 450 Quadratmeter oder sowas genau. Und habt ihr so ne macht es dann Sinn irgendwann so nen Sektorfokus sich auf irgendwas zu spezialisieren? Wie ist es da bei euch?

Ja, ja, das war tatsächlich auch als wir dann angefangen haben mit Marcels eintritt eigentlich das Ganze erst in der Außenkommunikation ja wahrnehmbar zu machen, standen wir auch in der Diskussion, machen wir denn jetzt eigentlich, also stellen wir uns als. Sektorexperten in irgendeiner Branche da und und haben eine sehr klare Positionierung dahingehend oder sind wir sektoragnostiker also bedienen im Grunde alle Branchen und da bei uns beiden die Organisation, in denen wir vorher waren, Sektoragnostisch unterwegs gewesen sind, haben wir uns dafür entschieden, das genauso erstmal weiterlaufen zu lassen, weil wir uns ansonsten zu viel unseres historischen Netzwerks abgeschnitten hätten. Und ja, haben aber dann

gleichzeitig glaub nach einem oder eineinhalb Jahren auch angefangen, uns selbst intern nach Sektoren zu organisieren, dass wir sagen, es gibt Weekly Calls, Wir bauen gezielt unser Netzwerk zu Konzernen, Finanzinvestoren, Verbänden und so weiter aus, sind auch auf Messen, um dort einerseits die Wahrnehmbarkeit innerhalb der Branche zu erhöhen.

Ja, und gleichzeitig natürlich auch. Also es steigt damit die Wahrscheinlichkeit, dass die Projekte, die du in den jeweiligen Sektor ziehst, einfach auch größer sind. Wie wichtig also ich meine, deine Expertise ist ja gerade gesagt im Vergleich zu der Mitgesellschaft, da ist dann eher so dieses Thema, die Projekte, also die Projektarbeit sozusagen zu wuppen.

Würdest du sagen, so dass es so ein wirkliches auch so ein Unterscheidungs, also kann man sich in diesem Bereich wirklich unterscheiden und. Oder ist das so eigentlich jetzt keine Rocket Science irgendwie so 110 20000000 IV Unternehmen zu verkaufen? Eigentlich ist halt eher wichtiger, dass du halt weißt, wer würde das Ding kaufen, da irgendwie gut vertrieb machst irgendwie die Leute irgendwie auf Augenhöhe irgendwie zusammenbringen kannst und und irgendwie das das Zahlenwerk das wuppt halt irgend irgendwer und ist aber eigentlich jetzt nicht das Kriegsentscheidende.

Also um jetzt sehr extrem zu sprechen. Weißt. Du nee, aber also. Also ich hab deswegen kurz schmunzeln müssen, weil das häufig ja auch die Denke von einem Unternehmer ist, auf den Du, auf den du Zukommst, der genau irgendwie 1020 30000000€ Umsatz macht, der sich der Frage ausgesetzt sieht, mach ich das überhaupt mit einem m und E Berater oder reagier ich jetzt auf die proaktive Anfrage von Investor AB oder C und Wusel das einfach mit dem durch? So, ich glaube am Ende ist es auch der Detailgrad, mit dem du dich in das Projekt Eingräbst, der darüber entscheidet, welchen Wert du für den Mandanten hebst.

Wenn ich mir die Gründe anschaue, wieso Projekte scheitern, dann sind das häufig die Details und nicht irgendwie. Also im letzten Schritt des Projekts oder in der letzten Phase des Projekts, dann sind das die Details und nicht das Bigger picture. So ist auch häufig so, dass Unternehmer dann auf uns zukommen, die.

Irgendwie sei es in einem Video Call oder in einer E Mail vielleicht eine indikative Wertindikation bekommen haben von einem Investor, die dann schon davon ausgehen, dass sie das Signing irgendwie planen können, also die überhaupt keine Vorstellung haben, welche Zwischenschritte da noch folgen, so das was du gerade als bisschen bisschen reißerische, reißerische These aufgestellt hast, ist ja dann eher in der Denke unterwegs, also dass eigentlich nicht mehr viel passiert, wenn jemand mal einen Wert in den Raum in den Raum wirft. Aber ganz im Gegenteil.

Also man, du musst dich sowohl in die operativen Prozesse tief eingraben, musst vielleicht auch mal, wenn du selbst als m und a Berater merkst, okay aus Investorenperspektive haben wir hier gerade vielleicht Themen, die welche sein könnten oder die sich dahin entwickeln können, dann musst du die auch proaktiv vorbereiten, musst die vielleicht auch schon lösen, bevor du das Ganze irgendwie auch in in.

Ja, irgendwo in den Datenraum gibst. Also die Anforderungen sind dann schon hoch. Aber wenn du, weil wenn du halt sonst, also ich mal jetzt nur der Marcel die ganzen Sachen machen würde und sozusagen dich nicht hätte, dann hätte man halt irgendwie vielleicht das Problem. Du kriegst vielleicht viele Projekte so in die Zahl ran, aber dann scheitern die kurz vorm Signing sozusagen oder oder entwickeln sich gar nicht so weit, weil dann quasi die ja also.

Also es ist schon immer auch eine. Ja, das würde ich vielleicht gar nicht mal so sagen, natürlich auch wesentlich, dass das Team, dass du dann zwischenzeitlich hinter dir das aufbauen können, auch entsprechend funktioniert. Also da würde ich das jetzt nicht nur auf Partnerebene sehen, dass sowas dann. Läuft, weil es ist alles gleich wichtig, sozusagen. Ja, genau.

Und das heißt, man sollte halt idealerweise sowohl, dass das irgendwie Zahlen und Projektmanagement Know how. Sich nach und nach aufbauen, aber eben halt auch das Vertriebs Know How, das Netzwerk, sodass man da dann erfolgreich seine eigene und Beratung gründen kann. Ja, genau. Also ich glaube den wie gesagt den wesentlichen Vorteil, den wir hatten, war die die historische Struktur, in der wir unterwegs waren und wir an einem Punkt waren zum Zeitpunkt der Gründung, wo wir nicht unter Druck gewesen sind, sondern es ist im Grunde natürlich gewachsen, sind natürlich auch bootstrapped, also.

Auch kein Fremdkapital. Bis heute irgendwie drin so das erleichtert dir das natürlich wahnsinnig, auch sinnvoll zu wachsen. Das was du gerade sagtest irgendwie Projekte reinkippen und dann mal schauen wo es hinläuft so das geht, in dem geht eigentlich überhaupt nicht, weil du musst sicherstellen, dass du die Projekte nicht nur reinholst, sondern du musst sie abschließen, so, da wird das Geld verdient, du kannst vielleicht einen monatlichen retainer dir irgendwie aus den Verkaufsprojekten ziehen und vielleicht auch aus den Zukaufsprojekten.

Aber das deckt deine Kosten, wenn du auf die Gesamtorganisation schaust. Du wirst mit 0 oder mit Minus rausgehen, wenn du die Projekte nicht abschließt. Und ja, also deswegen ist ein großes Augenmerk auch bei der bei den Projekten natürlich die Erfolgswahrscheinlichkeit. Wenn jetzt jemand hier zuhört und sagt, er will auch, also er will auch Unternehmer oder Unternehmerin werden, er oder sie, und und das wäre auch grundsätzlich spannend, irgend seine eigene m und a Beratung aufzumachen.

Kann man dann sagen, es ist pauschal sinnvoller in ein kleines Setup zu gehen zum Berufseinstieg oder kann es auch irgendwie, sage ich mal sinnhaft sein, dann schon auf eine richtig große Brand zu gucken, wo du halt, also vor allem wenn jetzt jemand die Option hätte, sozusagen auch irgendwie 1 Nuller Bachelor, irgendwie mega viel Praktiker gemacht.

Aber er oder sie weiß eigentlich OK ne, ich sehe mich jetzt nicht hier bis zum MD bei JP Morgan oder so aufzusteigen, sondern ich will dann schon auch nach 23 Jahren oder nach 678 Jahren mein meine eigene Brand of Man gibt's dann auch Gründe, weshalb es trotzdem vielleicht sinnvoll wäre eher zu so einem Large Cap Bank zu gehen oder macht das eigentlich vorne und hinten?

Keinen Sinn. Also ich würde schon sagen, dass das Sinn machen kann, weil es dir natürlich hilft, Politik und Strukturen zu verstehen und die, die dein Aufgabengebiet entlang der Entwicklung als Investmentbanker verändert sich ja maßgeblich, während du am Anfang irgendwie halt im Modeling und Modeling bist und Unterlagen machst.

So ist es später einfach, sind es die Gespräche, die Du führen musst und es geht dann viel auch um. Mache ich jetzt einen Call oder schreibe ich eine e Mail? Wann mache ich das? So ist es am Abend, ist es am Morgen, welchen Tag wähle ich aus so und ist gerade eine positive Zahl vom Unternehmen gekommen, um jetzt irgendwie eine Message zu verpacken, vielleicht schlechter ist zu verpacken so das kriegst du glaube ich, also kriegst du einerseits in der schlanken Struktur gut mit, aber auch in der Großen musst du lernst du zu verstehen.

Wie Entscheidungswege funktionieren. Und das ist vielleicht nicht zwangsweise beim Aufbau deiner eigenen Organisation wichtig, aber mit Blick auf die Investoren, mit denen du sprichst und so, ich glaube, das ist jetzt auch ein Vorteil, den beispielsweise bei bei uns so jüngere Mitarbeiter haben Analysten, dass sie einfach viel von Politik mit den Mandanten möchte ich es jetzt mal nennen, mitbekommen. Okay und ansonsten ist es ist es so quasi du. Du brauchst halt die die Kontakte, du brauchst das Projekt Know How und würdest du sagen das war bei euch irgendwie, jetzt ist es glaube ich Ende 22 Anfang März gegründet war das auch ein vom Timing her sinnvoller Zeitpunkt, war das eigentlich total doofes

Markttiming, aber es hat trotzdem geklappt. Nein, also dadurch, dass es wirklich. Völlig ohne vorherige Überlegungen passiert ist also oder ohne strategische Planung, so war das eigentlich nachrangiger Aspekt, also jetzt mit Blick, also aus der damaligen Perspektive, aus heutiger Perspektive würde ich sagen, dass das Timing eigentlich schon gut war, weil einerseits, wie vorhin schon gesagt, die ein oder andere Investmentbank dann schon gestruggert hat zu dem Zeitpunkt so und du, ja, ich glaube, als wir haben jetzt den Vorteil als oder die Gnade der jungen Gründung.

Dass wir Prozesse frühzeitig innerhalb der Organisation etablieren konnten, die uns jetzt halt helfen, auch Geschwindigkeit nicht nur zu halten, sondern gegebenenfalls auch zu erhöhen. Zu und. Auch das Thema AI kam innerhalb unserer Organisation zu einem Vergleichs oder innerhalb der Organisationshistorie zu einem vergleichsweise frühen Zeitpunkt rein.

Was macht ihr da schon? Was macht man da im M und A? Ja, also man weiß, es gibt jetzt noch nicht wahnsinnig viel. So natürlich nutzt man irgendwie das eine oder andere mal jtbt, aber du darfst ja sowohl im Rahmen der Datenraumvorbereitung verschiedene Lösungen, die dir AI seitig helfen. Es gibt natürlich automatisiert im Rahmen der der Sliderstellung Analyse von Finanzkennzahlen, aber auch Research Aufgaben.

So gibt es das ein oder andere, was du schon nutzen kannst. Das ist jetzt noch nicht so, dass du auf einen Analysten logischerweise verzichten kannst, aber das Aufgabenspektrum beginnt einfach sich zu verschieben und. Du hattest ja zu Anfang gesagt, dass quasi in so einem Setup, wo du auch so ein bisschen Unterscheidung gemacht hattest, Taurus zu der. Bread, wo du zu genau clairfield, wo du zuvor tätig warst, wo du, dass du auch so gesagt hast, okay bei Clairfield war halt vielmehr auch Detailgenauigkeit notwendig etc, weil halt irgendwie noch professionellere Investoren hat, also noch professionellere Kunden, ist es dann so, also könnte ich mir auch vorstellen, dass ihr zum Beispiel jetzt in so einem Setup bei euch ist

natürlich trotzdem wichtig, dass die Präsentation top sind und so weiter aber. Dass man da vielleicht auch noch mal eher irgendwie KI Lösungen nutzen kann, die vielleicht nur so zu 97% fertig sind, wohingegen das vielleicht im Large Cap Bereich dann noch mal schwieriger ist. Oder würdest du da nicht so? Also ich würde also grundsätzlich ist es stand jetzt eine Unterstützung, also dass irgendwie was 197% fertigstellungsgrad hat, das existiert schlichtweg noch nicht.

So, es ist aber schon so, dass wir ja da einfach dadurch, dass die, dass wir die Prozesse ja teilweise erst aufbauen oder aufgebaut haben, dass die Implementierung solcher Themen Super Easy von der Hand geht. Also die Entscheidungswege sind logischerweise kurz, Marcel und ich tauschen uns kurz aus und dann machen wir das ja, nein, wie sind die Kosten, wie sieht ein Return aus, wo sparen wir uns Zeit, an welcher Stelle, bei welchem Mitarbeiter? Dir auf andere Themen allokieren kann und dann ist es implementiert, oder?

Ja, und ich glaube, da haben wir schon Vorteile gegenüber größeren Organisationen und versuchen jetzt auch also das so ein bisschen auf deine die Einleitung deiner Frage einzugehen. Wir versuchen schon das Beste von den beiden Welten, die ich quasi vorher erlebt habe, zu zu verbinden, also einerseits die Hohe, die hohe Detailgrad in der Dienstleistung und hohe Qualität.

Und auf der anderen Seite auch agil zu sein und auch in Anbetracht des Mandanten, den man dort hat, halt auch mal keine Ahnung. Da laufe ich halt nicht im Anzug dort rum, sondern geh auch mal ein t Shirt zu irgendeinem zu irgendeinem Mandanten. Ja, also ich glaube das ist das hilft uns auch in dem Maße jetzt wachsen zu können, wie wir es in den letzten Jahren geschafft haben.

Zum Standort Deutschland oder Dachregionen, wo ihr wahrscheinlich primär tätig seid, können wir vorstellen. Ja, doch. Ich jetzt irgendwie ne ganz häufig irgendwie in den Wirtschaftsnachrichten sieht man so das Thema Nachfolger Thematik, irgendwie so viele Babyboomer oder so gehen dann in Rente, die Kinder wollen dir das Unternehmen nicht übernehmen, bist du da?

Wie bullisch bist du so für den MA Markt in Deutschland oder in der Dach Region sagst du das ist wirklich auch so vom wenn man jetzt wirklich auf dem blank Papier sitzt und sich Business Modelle überlegt. Hat man hier irgendwie KI, dass man sagt, OK in dem Bereich was zu gründen ist grundsätzlich sinnvoll, aber dass du auch sagst so ne m und a Beratung jetzt zu gründen, alleine wegen dem demografischen Wandel hier in Deutschland, wo du auch wenn du den Sprachvorteil irgendwie hast, was ja ausländische Leute jetzt auch, also ne jemand könnte jetzt nicht aus den USA sag ich mal jetzt hier in Deutschland ne m und a Beratung irgendwie für den für den Mittelstand oder so sagst du das ist auch so aus Makroperspektive

einfach ne sehr ziemlich smarte Sache oder würdest du da nicht? Also. Ja, also. Ich, also ich glaube einerseits wie du, wie du gesagt hast, gibt ja auch KFW Studie irgendwie mit 600000 oder 625000 Unternehmen die bis 227 eigentlich Nachfolger finden müssen. So was man da ein bisschen außen vor lässt sind diejenigen die halt ihr Unternehmen schließen müssen, also da fallen alleine immer irgendwie 200000 weg qua organisationsgröße wahrscheinlich überhaupt nicht übergebbar sind, weil es halt irgendwie 2 oder 3 Personengesellschaften sind, die dann keinen Nachfolger haben, aber so ist natürlich passiert viel. Die Investitionslandschaft wird auch im Micro und Small Cap Bereich agiler, weil natürlich

das der Kampf um die größeren Assets, der ist super aktiv. Also wenn ich wie meinst du das ist also dass es agiler wird? Na es gibt also ich wollte gerade noch sagen wenn du dir 100 keine Ahnung 100000000 Umsatz Asset im Softwarebereich sondern wird der Unternehmer dort alle. 2 Tage von einem Investmentbanker oder von einem Private Equity Investor angeschrieben, weil es nicht so viele interessante Assets in bestimmten Branchen einfach gibt und Größenordnung so gleichzeitig sind auch die Build Konzepte immer wieder aggressiver, ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber da tut sich auf jeden Fall mehr genau und so, deswegen ist die die Notwendigkeit, dass du auch im Micro und Small Cap Bereich.

Professionelle Strukturen Etablierst, die steigt, und ich glaube, da gibt es schon für m und E Beratung einen sehr spannenden Markt. Dass die Notwendigkeit für professionelle Betreuung in diesen genannten Größenordnungen, die nimmt zu einfach, um Transaktionen zu erleichtern, weil wenn der wenn der Finanzinvestor sich mit einem Unternehmer, der keine Ahnung 2 oder 3000000€ Umsatz macht, unterhalten will. Und gleichzeitig in der Notwendigkeit ist, dem zu erklären, wie jetzt hier alles funktioniert. Dann verliert er einfach irre viel Zeit, sondern im Idealfall hat er irgendwie jemanden an der Hand, der ihm dort, also der dem Unternehmer auf die Sprünge hilft. Wie das Ganze funktioniert, um

die Prozesse einfach zu erleichtern und zu beschleunigen. Beobachtest du auch immer mehr Neugründungen von m und a Beratungen? Na, hat er nur wenn. Also ich screen es jetzt um ehrlich zu sein nicht mehr so wirklich hart gibt gibt es immer wieder. Ja und wir schauen uns dort auch die Profile an, also wer macht das, sind die regional, sind die international? Was sind so die USPS mit denen die im Außenauftritt sich darstellen?

Aber ich nehm jetzt da ja so handvoll oder so ne. Also es ist noch nicht so n absoluter Hype sozusagen jeder zweite seine eigene m und l Beratung Grad auflegt. Ja, also ich weiß um ehrlich zu sein nicht, wie es ist. Ja, also weil da hab ich mir gerade auch überlegt, aber ich bekomm da jetzt auch nicht so super viel mit, muss ich sagen, also vor allem als auch die letzten.

Also ich will mal sagen so in eurem Zeitframe so 2 von 220 bis 222 223 würde ich sagen, gab es schon so n so n paar Ausgründungen und so weiter fort. Aber jetzt auch so. Die letzten 2 Jahre, das ist schon, das ist schon quasi. Eigentlich habe ich eigentlich und ich meine, wir sind da immer super informiert, weil wir ja mit den ganzen Leute, die unsere 100 Mitglieder, die Screen ja auch immer den Markt nach stellen dann und sobald irgendeine neue Firma irgendwo aufpoppt, wo man irgendwie immer eine Intention machen kann, dann schicken wir uns das ja direkt, damit wir uns das auch anschauen können, und da ist schon jetzt eigentlich nicht so viel ne, also wenn du jetzt vergleichst.

Wie viele Leute irgendwie so ne. Keine Ahnung, Social Media Agentur gründen irgendwie ne oder was weiß ich ne da finde ich ist so irgendwie m und a was natürlich hat natürlich n viel größeren Burggraben so ne MAL Beratung zu machen als jetzt irgendwie ne Social Media Agentur zu gründen aber ist schon noch verhältnismäßig gering was was glaubst du also weshalb machen so wenige den Schritt?

Ja, die Eintrittsbarriere ist zu hoch. Also ich hätte mir das jetzt nicht zugetraut. Zu tun, wenn ich nicht genau das Maß an an Einblick schon bekommen hätte, wie ich in den letzten 10 Jahren vor der Gründung gehabt habe. Also also Kombination aus Einblick und Netzwerk, also jetzt in einer VP oder Director Position zu sein oder gut in einer Director Position bist du natürlich schon auch immer angehalten ein Eigengeschäft zu generieren, aber so From The Scratch zu starten und sich dann zu überlegen, ja Moment mal wie viele Rechtsanwälte kenne ich denn, wie viele Steuerberater kenne ich?

Zu wie vielen Finanzinvestoren und Konzernen habe ich irgendwie Kontakt und bin bei denen auch wahrnehmbar als Know How Träger, der auch so ein Projekt mal wuppen kann. So dann hätte ich das wahrscheinlich nicht gemacht, sondern das muss da sein. In welcher Altersstruktur sind so die Leute, mit denen du interagierst?

Sind die alle älter als der die Lage in deinem Alter? Ist es gemischt? Im Vergleich zu den Organisationen, in denen ich vorher war, sind die Mandanten n bisschen jünger, weil die schon so n bisschen Spiegel dann. Vielleicht Mandanten, quasi die Unternehmer so. Die Unternehmer? Ja, exakt, aber wir haben genauso auch den den Unternehmer 60 plus.

Also so pauschal kannst du das eigentlich. Nicht ja, und auf sag ich mal Dienstleister Seite, also bei irgendwelchen Investoren oder Corporates oder Anwälte und so weiter. Nein, da ist es im Grunde so ganz klassisch. Also wir sind bei Finanzinvestoren entweder mit mit auf der Director Ebene oder principle Ebene im Austausch oder Halt die Partner die dort sitzen und bei den Rechtsanwaltskanzleien sind es auch immer Partner, Eigentümer von irgendwie steuerberatungsgesellschaften, wo wir schon auch versuchen ganz einfach gut zu Partnern und die jetzt nicht nur als ja so mal irgendwie eine zusätzliche Stellschraube im Prozess zu sehen und dann irgendwie wenn wenn wir die Möglichkeit haben

solche. Intermediäre sage ich jetzt mal, also losgelöst vom Finanzinvestor Intermediäre zu platzieren, sondern dass sich schon auch Partnerschaften daraus bilden. Und dann brauchst du, um diesen Partnerschaftsgedanken als solchen überhaupt in die Praxis umzusetzen, brauchst du auch den Kontakt zum Eigentümer, weil wenn du dann irgendwie zu irgendeinem Rechtsanwalt Kontakt hast, dann hilft dir das zwar um ein 2 Leads vielleicht pro Jahr daraus zu zu generieren, aber. Aber das Bigger picture lässt sich dadurch nicht realisieren. Wie sieht es bei euch bei bei Blog aus? Du hast gesagt, ihr habt auch immer Praktikanten, was für Profile sucht ihr vielleicht für das Praktikum irgendwie auf Analysten Ebene und falls jetzt

hier irgendein etwas seniorer zuhört, der auch sagt Okay so ein Setup finde ich spannend, was für Skills oder was für Profile könntet ihr vielleicht auch auf einer höheren Ebene einstellen? Also bei Praktikanten ist es so. Also ich versuche das, was ich historisch so habe mitnehmen können, versuche ich auch weiterzugeben, also dass wir auch die Praktikanten in jeden Prozess einbinden, so, da gibt es keine geschlossene Tür, sondern auch in den in den Mandantengesprächen sitzen wir teilweise mit drin, um einfach viel aufzusaugen, so auch in jede Besprechung von einem Pitch oder von einem Informationsmemorandum.

Immer eingebunden so ich will am Ende nicht derjenige sein, der in so einer Besprechung sitzt und zwangsweise nur qua Position recht hat, sondern will auch von jedem eine Meinung haben, die er durchdacht hat und die jetzt nicht irgendwie nur so, weil er im Lehrbuch mal was gelesen hat, dann so aus ihm rausquillt, sondern wirklich auch Themen zu durchdringen ist super wichtig und da haben wir in der Historie viele Gute, viele gute Praktikanten bei uns gehabt und gleiches gilt auch für Analysten. Also wir haben jetzt historisch im Grunde alle Analysten, die wir haben, weil entweder.

Waren ehemalige Praktikanten. Also wir haben da nur aus dem eigenen Pool da hochgezogen, was ich auch eigentlich wieder super geil finde, dass du da diesen diesen Vertrauensvorschuss bekommst in der vergleichsweise jungen Organisation für Leute mit wirklich super Profilen oder von Leuten mit super Profilen, dass die sich dann für einen entscheiden, das finde ich schon cool. Und was jetzt seniore Position angeht, ja, also man auch da. Haben die Leute die Möglichkeit, vergleichsweise frei zu laufen? Auf Partnerebene sind wir da gerade in einer Aufstellung, um uns sektoral einfach zu verbreitern, wie am Anfang gesagt, Marcel macht relativ viel im Telekommunikationsbereich, bei mir ist es Business Services und dann interessieren uns natürlich

auch die klassischen Sektoren, indem wir auch immer mal wieder Projekte machen wie Software und Healthcare und Pharma genauso so, das wollen wir eigentlich mit eigenen Personen besetzen, so das tun wir teilweise aus dem Senior Advisor Bereich. Aber die sind natürlich nicht in der Prozesssteuerung dann unterwegs, sondern eher diejenigen, die vielleicht mal einen interessanten Kontakt einbringen.

Und so dein jetzt inzwischen, wo man ich meine etablierte m und L Beratung am Markt ist mit einem mit einem Team. Wie sieht jetzt so dein Alltag aus? Also du hast gesagt deine Tochter bringst du zur Schule ist es jeden Tag so ist das bist du selten in Frankfurt und super viel in The Road irgendwie wie. Ja, also wie üblichen wirklichen Alltag. Kannst du nicht etablieren, sonst so ein bisschen. Das geile an dem Job muss man sagen, dass du eigentlich deinen deinen Kalender für die nächsten ja oder in 4 Wochen nicht wirklich kennst.

Also kann sein, dass man in 4 Wochen irgendwie mal nach Hamburg fliegt oder dass man so ein Thema in Ungarn hat, wo man irgendwie pitcht, also das ist super variabel. Ansonsten versuche ich schon mir Zeit für meine Tochter insbesondere einzuräumen, so die das ist auch was für die festen Blogger im Kalender. Muss man blöderweise mittlerweile so strukturieren. Hab ich 2 Nachmittage in der Woche wo ich voll voll raus bin und mich um sie kümmere, aber ansonsten n wirklicher Alltag, den gibt es eigentlich nicht.

Blöderweise ist sowas wie Sport fast völlig raus, ja riesen. Wahnsinnig schade. Ich habe immer wahnsinnig gerne gerne Sport gemacht, also alle möglichen, keine Ahnung, snowboarden, Fußball, wakeboarden, schieß mich tot, aber ja, irgendwo muss man Abstriche machen, sonst wenn du die Wahl hast zwischen Job, Family oder irgendwie Sport, sondern war es bei mir trotzdem der Sport den ich am ehesten noch zurückstelle das reicht irgendwie um keine Ahnung alle 2 Wochen mal Tennis zu spielen oder so und vielleicht mal laufen zu gehen, aber wirklich strukturell einbauen in den Alltag leider nicht. Schau mal, ob das mal noch was wird. Weil sonst müsstest du irgendwie weniger schlafen oder so ne. Ja, ich mein auch, das ist ja

leider vergleichsweise wenig schon so dadurch, dass man trotzdem die die Zeiten für die für die Family bloggt, sind die Tage schon lang. Also ich würde jetzt sagen, im Durchschnitt bist du trotzdem bis 1 oder 2 unterwegs um deine Themen abzureißen und dann je nachdem es halt morgens um 630 oder 7 auch schon wieder. Am Hasseln zwar jetzt nicht Job, aber dann logischerweise für die Family.

Wochenende machst du dann auch was. Ja, Ach versuch irgendwie zumindest 2 bis 5 Stunden am Wochenende hinzubekommen, eher für administrative Themen, was irgendwie über die Woche aufgeholt werden muss. Ansonsten bist du ja meistens zwischen Montag und Freitag eher in Projekten, so gibt auch Tage, da gehst du morgens um 08:30 Uhr oder 9 ins Office und hast irgendwie.

Durchgängig, vielleicht mit 10 Minuten Bio break calls bis 18 19:00 Uhr, so was gibt's schon auch. Vergleichst du den Lifestyle manchmal mit so einem vollkommen alternativen Lifestyle und denkst dir so, warum mache ich das irgendwie? Warum bin ich nicht irgendwie in Thailand und chill da am Strand irgendwie ne, also warum warum muss ich hier bis um 01:00 Uhr nachts abreisen?

Also da wird es halt weniger Projekte machen. Würde es auch noch irgendwie über die Runden kommen? Vermutlich. Denke ich ja. Ja, also ich habe das. Ehrlicherweise habe ich das kurz mal gemacht, also ich hatte als bei hatte ich eingangs nicht erzählt, nachdem ich bei nach dem Studium bei Carefield eingestiegen bin, hatte ich zunächst nur einen Einjahresvertrag. Hat das ja erst mal eine Sinnkrise nach dem einen Jahr. Oder ich hatte nach dem einen Jahr eine Sinnkrise, weil ich habe meine Masterarbeit abgegeben an einem Freitag und war am Montag im Office zum quasi arbeitsstart und. Ja, dann kam irgendwie relativ spät jemand auf mich zu zur Verlängerung des Vertrags, das eigentlich Anstand. Und dann habe ich gesagt, ja,

nee, ich habe keine Lust, ich gehe jetzt erstmal raus und bin dann dreimal nach Asien geflogen und das Einzige, was ich geplant hatte, war mein erster Stopp und es war irgendwie in Indien irgendwie ein Hostel, das ich für eine Woche gebucht hatte und sonst gar nichts, und das war eigentlich genau genau das, was du da sagst und. Eine war mir nach 6 Wochen super langweilig und ich habe dann angefangen mich in in cafés zu setzen und am Laptop irgendwelche Sachen zu bearbeiten. Dass ich das nicht wirklich für mich kann. Also ich finde das super befriedigend, die Arbeit, die man jetzt macht und genau das, was ich so zum zum Austrittszeitpunkt bei meinem letzten Arbeitgeber schwierig fand sich irgendwie.

Oder sich sich irgendwie in einer Mühle wiederzufinden, das habe ich in dem einen Konstrukt 0, also die die Themen, die Probleme sind wie keine Ahnung, Boni oder so, operative Themen nicht umsetzen zu können oder vielleicht auch mal bei der Auswahl von Projekten selber mitzubestimmen, das ist jetzt weg und gleichzeitig geben wir auch den den Mitarbeitern, die die Transparenz, die einem früher gefehlt hat.

So dass die ganze Environment, Oh sorry, die ganze Environment, in der wir jetzt unterwegs sein können, einfach eine viel befriedigendere ist. Und ich finde das für mich super sinnstiftend und habe überhaupt nicht das Bedürfnis zu sagen, Boah, jetzt brauche ich aber mal eine Woche, in der ich nichts gemacht habe. Das Gefühl, dass du was verpasst oder sowas überhaupt. Nicht, nee, nee, nee, gar nicht.

Was denkst du so, wenn man junge Leute vielleicht, die auch diesen diesen Drive irgendwie spüren? Aber so ein bisschen das Gefühl haben irgendwie, dass sie halt von außen eingeredet bekommen, dass man irgendwie was verpasst, wenn man sich für so einen Weg entscheidet oder so was würdest du, was würdest du da sagen? Naja, man verpasst schon was.

Das ist so. Aber also irgendwann entlang des Weges entscheidet man sich auch was man machen will und ich finde es völlig fair, dass Leute sagen, so ein so ein Investmentbanking oder grundsätzlich muss ja gar nicht Investmentbanking sein, aber. Karrieren, in denen man 6070 80 Stunden macht sind nix, vereinen super fair so, das kann ich total nachvollziehen. Ich persönlich ja, mir ist halt dann langweilig um ehrlich zu sein, ich kann da zwar meinen Sport machen, aber ich fühle mich irgendwie geistig da nicht wirklich gechallenged und kann ich wirklich sagen wo jetzt da der Grund liegt, dass das so ist?

Aber war ich ganz einerseits nachvollziehen, auf der anderen Seite kann. Kann ich jedem, der auch im Studium so früh in der gibt, ja auch entsprechende Universitäten, die ihr auch betreut oder bei dem ihr viele Mandanten habt, für die ist das, Glaube ich, ein spannender Weg, um das Mal auszuprobieren im Investmentbanking, und dann muss jeder für sich im Rahmen von Praktika, da muss jeder für sich selber entscheiden, ist das was, was ich langfristig machen will oder nicht. Sehr, sehr cool.

Also ich wünsche euch auf jeden Fall richtig viel Erfolg, weiterhin danke was sind so sind irgendwelche großen nächsten Schritte geplant oder business als usual. Ja, also wir sind da natürlich stetig in Überlegungen, Sachen voranzutreiben, so auch Internationalisierung ist n ist n Thema, über das man natürlich nachdenkt, aber die sind da.

Das wäre ja. Also warum ist das ne, weil ist ja schon n sehr großer Step warum? Das ist n großer Step step. Einerseits bestehen die Netzwerke schon, also wir haben. Wir haben in vielen Ländern Partner, mit denen wir sprechen, so da eine Überlegung sich auch da fester einfach zu binden, nicht zwangsweise eigene Standorte aufzubauen, das meine ich jetzt gar nicht im ersten Schritt, aber das könnte Sinn ergeben, zunächst kurzfristig müssen wir auch sagen, das, was ich meinte, dass wir uns in einzelnen Sektoren wesentlich stärker aufstellen, ist Schritt Nummer 1. Und dann glaube ich kann.

Kann man den Rest auch als Business as usual bezeichnen? Sehr cool, also super, super spannend. Wieviel im Vorfeld sind die Praktikumsplätze bei euch immer weg, dann im Vorfeld muss man sollte man sich am besten melden. Boah, also ich glaube, vielleicht haben wir im Sommer nächstes Jahr noch einen.

Also es ist schon ja ungefähr, ja genau. Alright, Karriereseite und ein LINKEDIN Profil packen wir auf jeden Fall in die Folgenbeschreibung. Hast du noch irgendwas Olli, wo du dir jetzt auf dem 23 Minuten Fußweg hierher überlegt hattest? Das würde ich gerne einbringen, da sind wir jetzt gar nicht dazu gekommen.

Nee, also wir haben tatsächlich sehr viel besprochen. Danke auch für die gute Gesprächsführung und Fragen von daher ja danke dir nochmal dann. Vielen, vielen Dank für deine Zeit, euch viel Erfolg und wenn euch das ganze Gefallen hat, dann freuen wir uns wie immer über positives Feedback und bis zur nächsten Folge würde ich sagen macht's.

Kussi, so Messi. Sehr cool.

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