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Klassik für Taktlose

von Die Presse

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In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.

Jede zweite Woche präsentiert Wilhelm Sinkovicz im „Musiksalon“ seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen.

Jeden Samstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at
Audio-Finish: Georg Gfrerer/www.audio-funnel.com.
Redaktion/Konzeption: Anna Wallner

Folgen

  1. Musiksalon: "Macbeth" – Verdi, radikal.

    Zum 100. Geburtstag der Wiener Primadonna Leonie Rysanek - Sie schaffte als Einspringerin für Maria Callas in New York als Lady Macbeth den endgültigen internationalen Durchbruch - in einer Shakespeare-Vertonung, die auch für Giuseppe Verdi

  2. Der Tod hat eine Melodie: "Dies irae" ist überall

    Von Liszt bis "Star Wars", von Berlioz bis zur "Eiskönigin": Wenn diese vier Töne erklingen, ist der Tod nicht weit. "Dies irae" zieht sich als fixe Idee durch die gesamte Musikgeschichte. Vier Töne genügen, und alle denken an den Tod. Ob m

  3. Musiksalon: Die "Eroica": Beethoven lässt Napoleon und Prometheus tanzen

    Die Dritte Symphonie war ursprünglich Napoleon gewidmet. Doch führen uns einige Ballett-Schritte direkt in die Mythologie. Beethoven selbst hat seine Dritte Symphonie, die „Eroica“, Napoleon Bonaparte gewidmet, diese Widmung aber – so will

  4. Wer war Johannes Brahms?

    Ein Komponist für Fortgeschrittene? Johannes Brahms gilt als schwierig und unzugänglich. Dabei kennt seine berühmteste Melodie jedes Baby. Muss man sich zu Johannes Brahms erst „hinaufhören“? Ist er ein Komponist für Kenner? Der Hamburger R

  5. Mahlers Fünfte. Von wegen »Tod in Venedig«...

    Mahlers Fünfte galt lang als rätselhaft. Dann kam Luchino Visconti und nutzte den vierten Satz, das Adagietto, als Filmmusik für seinen "Tod in Venedig" - seither steht die Symphonie ununterbrochen auf den Konzertprogrammen. Im Musiksalon w

  6. Wer hat Mozarts Requiem wirklich geschrieben?

    Mozart konnte seine eigene Totenmesse nicht mehr vollenden. Nach seinem Tod haben das andere für ihn erledigt. Wie viel Mozart steckt noch drin? 1791 schrieb Mozart seine eigene Totenmesse. Auch wenn ihm das vielleicht nicht bewusst war: Da

  7. Bruckners »Romantische« – eine Symphonie in vielerlei Gestalten.

    Die Vierte ist Anton Bruckners populärstes Werk geworden. Seit der umjubelten Uraufführung, 1890, ist sie nie wieder aus dem Repertoire verschwunden, nicht zuletzt wegen des "Jagd-Scherzos", das als dritter Satz der Symphonie zu größter Bel

  8. War Pavarotti wirklich so ein guter Sänger?

    Er machte aus Operngesang eine Stadion-Show und Arien zu Pophits. Luciano Pavarotti prägte das Bild des Star-Tenors. Wie hat er das geschafft? Dick, bärtig, immer lächelnd, Taschentuch in der Hand. So kennt man Luciano Pavarotti, den großen

  9. Variationen als Rätselspiel: Edward Elgars "Enigma"

    Bei den Enigma-Variationen von Sir Edward Elgar beginnen die Verwirrungen schon ganz am Beginn: Was ist eigentlich das ,,Thema", wird es überhaupt gespielt - und vor allem: von wem stammt es? Und dann Klavier oder Bratsche übende Dilettante

  10. Pfui! Bravo! Buh! Das Klassik-Publikum und seine (Un)sitten (LIVE!)

    Schlägereien im Konzertsaal, fliegende Zahnprothesen und unkontrollierte Jubelstürme: Eine Folge über die schärfsten Publikumsreaktionen und die Frage, wann ein „Buh!“ in Ordnung ist – live aus dem Wiener Blickle Kino. Schon einmal vom Wien

  11. Musiksalon: Der Symphoniker Liszt - Große Emotionen und ein Missbrauchsfall

    Franz Liszt hat nicht nur als Pianist Bahnbrechendes geleistet. Als Erfinder einer neuen Gattung, der Symphonischen Dichtung, trieb er, indem er mythische Heroen und sogar einen ukrainischen Feldherrn besang, die Entwicklung der romantische

  12. Taktlos to go: „Air on the G-String“ ist von Bach - oder doch nicht?

    Ein Geiger machte aus einer Bach-Melodie erst einen Stunt – und dann einen Welthit. Wer braucht schon mehr als eine Geigensaite? Die Melodie funktioniert bei Hochzeiten wie bei Begräbnissen. Geschrieben hat sie Bach, aber dass sie zu einem

  13. Musiksalon: „Ariadne auf Naxos“, die seltsamste aller Opern (Wiederholung)

    Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen: Der Bürger als Edelmann: Wiener Philharmoniker – Clemens Krauss (Decca) Ariadne auf Naxos (Urfassung): Sumi Jo, Margaret Price, Gösta Winbergh, Orchester der Oper Lyon – Kent Nagano (EMI) A

  14. Taktlos to go: Beethovens „Für Elise“ ist fürwahr ein Rätsel

    Wer war Elise? Jeder kennt das Klavierstück, aber niemand weiß, wer ihm seinen Titel gab. Wir ermitteln. Es braucht nur wenige geklimperte Töne, um es eindeutig zu identifizieren – und doch ist Ludwig van Beethovens „Für Elise“ ein rätselha

  15. Worum es in Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ wirklich geht

    150 Jahre "Ring", Teil 5 von 5. Götter, Zwerge, Nixen, Drachen, tapfere Helden und ein ganzer Haufen verzauberter Gegenstände: Der „Ring des Nibelungen“ hat alles, was eine Fantasy-Saga braucht. Und ist zugleich ein Opernprojekt von ziemlic

  16. 150 Jahre „Ring“ – Götterdämmerung

    Teil 4 von 5: Mit der "Götterdämmerung" geht Wagners Tetralogie zu Ende. Zu hören sind Ausschnitte aus dem ersten Stereo-Mitschnitt einer Aufführung bei den Bayreuther Festspielen unter Joseph Keilberth (1955) in legendärer Besetzung: Wolfg

  17. 150 Jahre „Ring“ – Siegfried

    Teil 3 von 5: Der "zweite Tag" von Wagners Nibelungen-Drama hat viele komödiantische Elemente, wenn auch auf tragischem Fundament. Jedenfalls entscheidet sich in der Geschichte vom märchenhaften Drachentöter das Schicksal des Gottes Wotan e

  18. 150 Jahre „Ring“ – Die Walküre

    Teil 2 von 5: Im Musiksalon beleuchten wir jene Punkte des Geschehens, an denen die Handlung szenisch und/oder musikalisch entscheidende Impulse erhält, sich dreht oder verdichtet. Mit dem Gewittersturm am Beginn der „Walküre“ führt uns Wag

  19. 150 Jahre „Ring“ – Das Rheingold

    Teil 1 von 5: Am Beginn fließt der Rhein, die unberührte Natur – doch kaum öffnet sich der Vorhang über dem "Vorabend" von Richard Wagners Tetralogie "Der Ring des Nibelungen", bemächtigen sich finstere Mächte ihrer Schätze und die Welt wir

  20. Der Hummelflug – wo fliegt sie hin, wo kommt sie her?

    Rimsky-Korsakows „Hummelflug“, eine der berühmtesten Rasereien der Klassik, spornt Leistungsmusiker zu Geschwindigkeitsrekorden an. Aber was steckt dahinter? Die Hummel fliegt um die Welt, musikalisch, und zwar seit dem Herbst des Jahres 19

  21. Musiksalon: Romeo und Julia, skizziert von Shakespeare, ausgemalt von Prokofieff

    William Shakespeare hat Generationen von Komponisten zu herrlicher Musik angeregt. Zu den aufregendsten musikalischen Umsetzungen eines seiner Dramen gehört die Ballettmusik zu "Romeo und Julia" aus der Feder des russischen Meisters Sergej

  22. Improvisation: Wann hat die Klassik aufgehört, spontan zu sein?

    Die Jazzmusiker, Rocker und Rapper müssen es können, die „Klassiker“ scheinen es längst verlernt zu haben: das Improvisieren. Dabei wären auch sie oft genug gefordert, spontan zu (re)agieren. Bitte nichts dazu erfinden, bitte keine Experime

  23. Musiksalon: Beethovens Pastorale - von wegen Sommerfrische

    Die Hörbeispiele stammen aus der Aufnahme des Columbia Symphony Orchestra unter Bruno Walter (CBS, 1958). → Der Musiksalon der "Sinkothek" (https://www.sinkothek.at)

  24. „Also sprach Zarathustra“: So klingt der Beginn von etwas Großem

    Klingt so dass Weltall? Ein Sonnenaufgang? Gar Philosophie zum Hören? Wofür Richard Strauss’ berühmte Tondichtung steht. Diesem Anfang wohnt wirklich ein Zauber inne. Richard Strauss hat mit seinen ersten Takten von „Also sprach Zarathustra

  25. Lobet die Eurovision-Hymne! Warum ein „Te Deum“ den Song Contest einläutet

    Kirchenmusik beim ESC? Die Fanfare, die vor allen Eurovisionssendungen erklingt, ist vom französischen Barockkomponisten Marc-Antoine Charpentier. Und eigentlich ein Gotteslob. Es beginnt mit Pauken und Trompeten: Das gilt für den Eurovisio

  26. Musiksalon: Carl Orff. Die anderen Carmina!

    Die Hörbeispiele stammen aus der von Eugen Jochum dirigierten Aufnahme des bayerischen Rundfunks (DG) mit Arlene Auger (Sopran) und Wieslaw Ochman (Tenor). → Musiksalon der Sinkothek. (https://www.sinkothek.at)

  27. Musiksalon: Oleg Maisenberg. Erinnerungen an einen Klangmagier.

    Wenige Tage vor seinem 81. Geburtstag starb im April 2026 der Pianist Oleg Maisenberg in seiner Wahlheimatstadt Wien. Wer ihn gehört hat, bewahrt Erinnerungen an transzendetes Klavierspiel und bewegende musikalische Erfahrungen. Weil er es

  28. Der „Tristan-Akkord“: Wie ein einziger Klang die ganze Musikgeschichte aus dem Konzept gebracht hat

    Es sind nur ein paar schräge Töne, aber sie haben es in sich: Einem Akkord aus der Oper „Tristan und Isolde“ wird nachgesagt, die Harmonik gesprengt zu haben. Wie bitte? F, H, Dis, Gis – was können vier Töne schon anrichten? Ganz schön viel

  29. Musiksalon: "Almas Erwecker" - Alexander von Zemlinsky

    Musik, die glühende menschliche Leidenschaften beschreibt – nicht nur die unglückliche Liebe Zemlinskys zu Alma Schindler. Aufnahmen mit Julia Varady, Dietrich Fischer-Dieskau, den Berliner Philharmonikern unter Lorin Maazel (DG), Jonas Kau

  30. Mozarts "Eine kleine Nachtmusik": Was heißt hier klein??

    In Mozarts Serenade Nr. 13 in G-Dur (KV 525), besser bekannt als „Eine kleine Nachtmusik“, erklingt die wahrscheinlich berühmteste Melodie der Wiener Klassik. Und dieser Status ist durchaus berechtigt, analysieren Wilhelm Sinkovicz und Katr

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