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Musik

Klassik für Taktlose

von Die Presse

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  1. Taktlos to go: Die Habanera, die berühmteste Melodie aus „Carmen“, hat Georges Bizet geklaut!

    Die Melodie ist weltberühmt: Mit der „Habanera“ tritt die Titelfigur der Oper „Carmen“ zum ersten Mal auf und stellt gleich klar, was sie von der Liebe hält - dass man diese nämlich nicht erzwingen kann. Eine Freiheitshymne, die Carmen im L

  2. Musiksalon. Mahlers Neunte Symphonie.

    Die seit Beethoven ,mythische' Zahl 9 führte bei Gustav Mahler zu einer bitteren Groteske: Seine Neunte Symphonie war eigentlich die Zehnte. Und wurde seine letzte vollendeten Symphonie. Wilhelm Sinkovicz führt durch die geheimnisvollen Kla

  3. Taktlos to go: Sind das "Tom und Jerry"? Nein, es ist Rossinis "Wilhelm Tell"!

    Stellen Sie sich Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz als Tom-und-Jerry-ähnliches Duo vor, das cartoonhaft durch die Redaktionsräume der "Presse" rast, begleitet von fliegenden Zeitungen und nur knapp verfehlt von abstürzenden Klavieren. W

  4. Musiksalon. Riccardo Muti. Maestro.

    Italienische Oper stand am Beginn, Donizetti in Salzburg, Verdi in Wien. Aber im Gefolge der Festspielpremiere von "Cosi fan tutte" avancierte Riccardo Muti Anfang der Achtzigerjahre zum international gerühmten Mozart-Spezialisten - und wur

  5. Was macht eine gute Melodie aus?

    Katrin Nussmayr stellt diesmal die schwierigste Frage: Was macht eine schöne Melodie aus? Gibt es Regeln, die für eingängige Tonfolgen gelten? Und Qualitätsunterschiede auch auf der höchsten Ebene der absoluten Ohrwürmer? Wilhelm Sinkovicz

  6. Musiksalon: Rudolf Buchbinder und sein Festival in Grafenegg

    Rudolf Buchbinder wird in diesem Jahr 80 Jahre alt. Im Podcast-Studio bei Wilhelm Sinkovicz zu Gast erzählt er, wie er zum Festspiel-Intendanten von Grafenegg geworden ist - und wie er einst vom Wunderkind aus einfachen Verhältnissen zum in

  7. Taktlos to go: Was es mit Orffs „Carmina Burana“ auf sich hat

    Chöre lieben sie, Filmemacher ebenso: Die „Carmina Burana“, vor allem deren Anfang und Ende („O Fortuna"), sind die perfekte musikalische Untermalung für alles Dunkle und Wuchtige. Hier hört man das Schicksal zuschlagen! Dass mehr dahinters

  8. Musiksalon: Ödipus geht in die Oper

    Seit Sigmund Freud heißt ein Komplex nach dem antiken König und Vatermörder, der seine eigene Mutter geheiratet hat. Auf die Opernbühne haben es Vertonungen der beiden Ödipus-Tragödien des Sophokles selten geschafft. Umso erstaunlicher ist

  9. Wer war Haydn?

    Was man über den musikalischen „Papa“ von Mozart und Beethoven wissen muss. Drei Komponisten bilden zusammen das Triumvirat der Wiener Klassik: Mozart, Beethoven und Haydn. Die beiden ersteren sind in aller Ohren, der dritte geht oft unter.

  10. Musiksalon: Meine Lieblingsaufnahmen - Sir John Barbirolli dirigiert Mozart

    Kein Dirigent hat je wieder so drastisch vermitteln können, was "Sturm und Drang" in der Musikgeschichte bedeutet. Wahrlich historisch. 1941 in New York aufgenommen. Aber für meine Begriffe hat kein Dirigent je wieder so drastisch vermittel

  11. Taktlos to go: Die „Morgenstimmung“ und das Missverständnis

    Jeder kennt die Melodie aus Edvard Griegs „Peer Gynt“, in der unter sanftem Vogelgezwitscher die Sonne aufgeht: Die „Morgenstimmung“ ist ein Klassiker, auch in Film, TV und Werbung. Was steckt hinter der Melodie, die der Klassikkritiker Wil

  12. Musiksalon: Alfred Brendel, der Klavier-Philosoph

    mit Wilhelm Sinkovicz Alfred Brendel (1931 - 2025) wusste viel über und viel durch Musik zu erzählen, ohne je Aufhebens von seiner Person zu machen. Im Musiksalon hören wir auch Aufnahmen, an die Brendel-Verehrer zunächst einmal nicht denke

  13. Wie sexy ist Ravels „Boléro“?

    Der „Boléro“ von Maurice Ravel ist der perfekte Ohrwurm – und war 1928 eine kleine musikalische Revolution. Was nicht nur mit der erotischen Uraufführung des Stücks zu tun hat. Jeder kennt den „Boléro“ – und falls einem auch der Name nichts

  14. Musiksalon: Adieu, Artis Quartett!

    Wienerische Musizierkultur für die Welt. Jahrzehntelang haben die Musiker des Artis Quartetts – bei aller gebotenen analytischen Klarheit – einen unverkennbar "wienerischen Ton" gepflegt. Aus Anlass des letzten Abonnementkonzerts des Ensemb

  15. Falco vs. Mozart: Was stimmt in „Rock me Amadeus?“

    War Mozart ein Punker? Ein exaltierter Superstar? Wir analysieren Falcos „Rock me Amadeus“. Rockte Amadeus? Ja, sagt der „Presse“-Musikkritiker. In dieser Hinsicht hatte Falco also Recht, als er 1985 in seinem Welthit „Rock me Amadeus“ sehr

  16. Musiksalon: Liederpapst Dietrich Fischer-Dieskau

    Der Lieder-Fürst - ein Klassik-Superstar, kritisch gewürdigt. Wer vom Liedgesang spricht, kommt um den 1925 in Berlin geborenen Dietrich Fischer-Dieskau nicht herum. Allein Schuberts "Winterreise" hat er sieben Mal im Plattenstudio aufgenom

  17. Warum Puccinis Opern mehr sind als eine Guilty Pleasure

    Giacomo Puccini komponierte viele der beliebtesten Opern. Seine eigene Lebensgeschichte war nicht weniger dramatisch. „Das Brutalste, was es überhaupt gibt!“ So beschreibt Wilhelm Sinkovicz die Opernszene, in der die verzweifelte Tosca den

  18. Musiksalon: So hat Dmitri Schostakowitsch auf Stalin gepfiffen!

    Siegesfeier Anno 1945: Schostakowitsch schreibt seine Neunte Symphonie. Deren Vorgänger handelten vom Krieg, Musik für das belagerte Leningrad, eine Tondichtung über die brutale Schlacht um Stalingrad. Wer dann eine Zelebration für die triu

  19. Wie viel Oper steckt im Eurovision Song Contest?

    Ein Opernsänger vertritt Österreich beim Song Contest: Das passiert nicht zum ersten Mal! Was der ESC mit der Klassikwelt gemeinsam hat. Pathos, Koloraturen und Sopranistinnen im wallenden Abendkleid: Hat sich der Eurovision Song Contest da

  20. Musiksalon: Jean Sibelius, „Der Schwan von Tuonela“ und der finnische Don Juan

    Die Tonbeispiele stammen aus der Aufnahme der Lemminkäinen-Suite op. 22 durch das RSO Helsinki unter Okko Kamu (DG). Über den Podcast: "Presse"-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz präsentiert seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm i

  21. Wie viel Kirche steckt in der Klassik?

    Religion und Klassik: Wie hat die Kirche die Musik geprägt, wie viel hat sie ermöglicht – oder auch verhindert? Und welche Komponisten waren wirklich gläubig? Sag’, wie hast du’s – nein, wie hat’s die klassische Musik mit der Religion? So l

  22. Musiksalon: Bachs „Matthäuspassion“ aus Sicht der Verräter

    Ein Gipfelwerk unserer Kulturgeschichte, beleuchtet aus dem Blickwinkel von Judas, Petrus und einer hoffnungslosen Jüngerschar im Angesicht der Katastrophe. Ein akustischer Rundgang durch Bachs musikalischen Kosmos – auch als Bestandsaufnah

  23. Wer war Beethoven?

    Ludwig van Beethoven hat die Musikgeschichte verändert wie kein anderer Komponist, und das trotz seines Gehörverlusts. Die Geschichte eines tragischen Genies. „Er war der berühmteste Komponist der Welt – und das ist er auch geblieben“: Klar

  24. Musiksalon: Brahms, der Griesgram, verliebt!

    Auf dem Weg zu seinem letzten großen Orchesterwerk, dem „Doppelkonzert“, schrieb Johannes Brahms auf Sommerfrische im schweizerischen Thun 1886 und 1887 ungewöhnlich frohgemute Kammermusik und Lieder für eine junge Sängerin. Wie das klingt,

  25. Musiksalon: Die Wahrheit über Karajan

    Eine neue CD-Edition präsentiert erstmals Liveaufnahmen aus der Berliner Philharmonie – und lässt den oft der Oberflächlichkeit und des glatten Perfektionismus geziehenen Dirigenten Herbert von Karajan in neuem Licht erscheinen. Wer ihn noc

  26. Warum gehen mir Vivaldis Jahreszeiten nicht aus dem Ohr?

    Fast jeder kennt sie: Vor 300 Jahren ertönten zum ersten Mal die „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi. Was macht dieses Werk so besonders? Wie klingt der Frühling? Antonio Vivaldi hatte sehr genaue Vorstellungen davon – genauso, wie er s

  27. Musiksalon: Wassermänner und Mittagshexen -- Antonin Dvoraks symphonische Dichtungen

    Es sind oft grausame Begebenheiten, die Antonin Dvorak zu aufregenden „Symphonischen Dichtungen“ verarbeitet hat. Die Werke nach böhmischen Märchenballaden sind alle nach der berühmten „Symphonie aus der Neuen Welt“ entstanden, also Werke a

  28. Musiksalon: Publikumsliebling Adolf Dallapozza wird 85

    In Bozen geboren, in Wien ausgebildet, hat der Tenor mit dem sicheren Hohen C und dem bubenhaften Charme sein Publikum erobert, zunächst in der Volksoper, die jahrzehntelang sein Stammhaus bleiben sollte, dann nicht zuletzt auch via Schallp

  29. Diese fünf Komponistinnen sollten Sie kennen!

    Frauen haben in jeder Epoche komponiert. In den Spielplänen und Repertoires sind sie aber kaum präsent. Zu Unrecht! Ein Überblick über die bedeutendsten Komponistinnen. Über Komponisten haben Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in diesem

  30. Musiksalon: Maurice Ravel zum 150. Geburtstag

    Einen „Schweizer Uhrmacher“ hat Kollege Igor Strawinsky den Franzosen Maurice Ravel genannt, der als Sohn eines Erfinders und Konstrukteurs tatsächlich mit äußerster Präzision an seinen Werken gearbeitet hat. Seine Fantasie schweifte freili

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