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Klinisch Relevant Podcast· Folge 742

Praxisanleitung in der Notfallpflege - mit Philipp Verton

Samstag, 26. September 2026 · 37 min

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Shownotes

Fasttrack meets Klinisch Relevant
Heute hörst Du ein Feature des Podcasts "Fasttrack", in dem es um Themen aus der Notfall-Pflege geht.

In dieser Episode tauchen wir in die Herausforderungen und Chancen der Notfallpflege ein. Gemeinsam mit unserem Gast Philipp Verton beleuchten wir, wie wichtig strukturierte Praxisanleitung und gezielte Förderung für die Entwicklung von Anfänger:innen bis hin zu Pflegeexpert:innen sind. Wir diskutieren, warum Mitarbeiterbindung gerade jetzt entscheidend ist und wie individuelle Förderung nicht nur die Qualität, sondern auch die Zufriedenheit im Team steigert. Persönliche Erfahrungen, praxisnahe Beispiele und offene Worte machen deutlich, wie wir als Team die Zukunft der Notaufnahme gestalten können. Hör rein und entdecke, wie wir gemeinsam unser Berufsprofil schärfen und neue Wege gehen können.

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Heute hörst Du ein Feature des FastTrack Podcasts, mit dem es um Themen aus der Notfallpflege geht! Viel Spaß beim hören. Also ich begrüße ganz herzlich Philipp Ferton. Philipp, du warst bis Ende letzten Jahres stellvertretende pflegerische Leitung der Notaufnahme am Universitätsklinikum Bonn und bist jetzt Referent für Notfallpflege an der Caritas Akademie in Köln?

Ist das richtig so? Ja es stimmt also er gewechselt. offiziell habe ich tatsächlich zum März hin also ein bisschen länger ein bisschen dieses Jahr habe Tatsächlich als stellvertretungabel. Ansonsten ja, stimmt. Ja, herzlich willkommen bei unserem Podcast. Gibt es noch weitere Ergänzungen zu deiner Person?

Was unsere Zuhörerinnen und Zuhörer brennend interessieren könnte? Ich bin in der Pädagogik relativ neu. da versuche ich gerade ein bisschen Fuß zu fassen. Das ist so das. ansonsten habe ich relativ viel so in Notaufnahmen gearbeitet. die letzten Jahre macht das jetzt echt ein paar Jahre. Ich bin über meine Ausbildungen weg, dann relativ zügig in die Notaufnahme gekommen und habe dementsprechend auch verschiedene Notaufnahmen viel Einblick kriegen können.

Und ich hab das Thema notaufnahme quasi nie wieder losgelassen. Du bringst quasi Erfahrungen aus verschiedenen Notaufnamen mit, die du jetzt in der Ausbildung weitergeben kannst? Das ist super! Dass die Notaufnahme irgendwann packt und nicht mehr loslässt, das können glaube ich hier sehr viele gut nachvollziehen.

Du hast auf dem USIM-Degina-Kongress im Oktober letzten Jahres einen Vortrag mit dem Titel Praxisanleitung für die Notfallpflege. Welche Anleitung ist für wen die Beste gehalten? So bin ich auch auf dich gekommen, habe den Vortritt damals gehört und das hat mich direkt sehr angesprochen und begeistert war auch super gemacht.

Kannst du uns ganz kurz umreißen worum es da geht? Na ganz kurz zu sagen fast ist es im Endeffekt Komplexität der verschiedenen Erfahrungsgruppen, die wir an Mitarbeitern eigentlich in unserer Notaufnahme am Ende alles finden von dem Auszubildenden aus verschiedenen Berufssparten bis hin unserem wirklich hoch ausgebildeten mittlerweile erfachweiter gebildeten Personal und wie wir die gut in unsere Arbeitsabläufe reinkriegen.

Und vor allem auch auf ihre verschiedenen Stadien da gefasst kriegen wo sie sind. Du beschreibst einen stufen Modell nach Benner. Indem werden die Mitarbeitenden in fünf Stufen eingeteilt, also von der Anfängerin bis hin zu den Pflegeexpertinnen. Und wenn wir es aber mit den Anfängern beginnen können wir da nicht einfach sagen hey das ist am Anfang einfach schwierig man muss vielleicht durchs zahl der Tränen gehen oder ein bisschen milder ausgedrückt einfach aller anfang ist schwer.

Ja, auf jeden Fall ist das so. Wenn man sich diese Kompetenzstufen nach Patricia Benner einfach mal anguckt, sprechen wir ja gerade beim Anfänger für den klassischen Auszubildenden und ich glaube jeder in seiner Ausbildung kennt diesen Satz so. Wie war das? Lehrjahre sind keine Herren-Jahre oder sowas.

Das ist klassisch in dieser Stufe so. Wir müssen dann aus dem Blickwinkel auch von unserer Seite als Praxisanleiter betrachten. Es ist natürlich eine Stufe, in der wir den Leuten sehr viel mitgeben. Gerade was weiter mit ihnen passiert. Wir haben die Möglichkeit bei einem, wenn wir wirklich von ihm auszubilden aber das unter dem fünf-Stufen-Modell auch erfasst wird sind beispielsweise ganz neu eintreffende Mitarbeiter, die wirklich ohne vier Berufserfahrungen kommen und dann im Bereich einer Notaufnahme, die er sehr speziell ist noch nie gearbeitet haben, auch die fallen darunter.

theoretisch. Ich kann da sehr viel prägen. Das heißt, diese Phase ist unglaublich wichtig was ich meinen Mitarbeitern mitgeben. also wir sprechen davon dass sie viele Unterstützung brauchen. das heißt die brauchen klare Regeln Sie brauchen klere Checklists damit sie wissen woan sich halten können Was ihre Vorgaben sind und Brauchen in ganz vielen Dingen einfach super viel Unterstützung.

Da muss ich halt da sein ganz am Anfang. wenn ich diesen Schritt verpasse dann präge ich einen Mitarbeiter halt In den nächsten Schritten vielleicht in der Richtung die ich gar nicht haben möchte Als Praxisanleiter, als Kollege, wo ich nachher sage, hey der macht ständig irgendwelche Dinge die wir gar nicht so machen wollen.

Deswegen ist diese Anfängerstufe super wichtig! Also was benötigt diese Gruppe denn? Konkret vielleicht kannst du es mal in einem Beispiel auch ein bisschen festmachen. Wie können wir sie unterstützen dass Sie wirklich einen guten Start haben und einen guten Gefühl in die ganze Sache gehen? Wir sind bei der Gruppe natürlich vor allem bei denen die eine sehr strukturierte Einarbeitung brauchen.

Also da sind wir wieder, gehen wir dann? wenn wir an Praxiser weitergehen brauchen wir jemanden der wirklich einfach mal auch in gewissen Dingen in Situation mit dabei ist. Wir müssen Sachen nach besprechen. Gehen wir in ganz einfache Dinge rein wie der neue Mitarbeiter der Auszubildende ist auf einmal eine Notaufnahme in einer Situation Patient überwachen zu wissen ja das kennt er vielleicht aus seiner Ausbildung gar nicht so richtig.

dass heißt Er muss auf einmal ein Monitoring einstellen, so dass es adäquat an das was der Patient hat eigentlich eingestellt ist. Dafür muss ihm aber klar sein mit welchem Krankheitsbild kommt der Patient tatsächlich und welche Grenzstufen sind hier wichtig? Was muss ich überwachen damit der Monitor dann ausschlägt wenn es notwendig ist und eben nicht dann ausschlägt wenn's keiner braucht und er uns nur nervt all die Dinge Super wichtig und die muss ich ihm am Anfang einfach im Detail beibringen.

Ich muss dabei sein, ich muss ihm sagen hey so und so funktioniert mein Monitoring, so undso funktionieren meine Geräte. Also ihr kennt das da kommt neuer Mitarbeiter und er soll auf einmal ein EKG schreiben. also er kommt so in den Dienst sondern wird gesagt schreibt mal EKG. der neue Mitarbeiter kennt aber nicht mal das Gerät, der weiß im stimmsten Fall vielleicht nicht mehr wie es angeht wenn ich ihm das nicht beibringe.

Wie soll das funktionieren? Das brauchen Anfänger! Ich muss ihnen die Geräte erklären, wie sie funktionieren. Wie ich sie bediene und was sich am Ende mit den Sachen, die ich da rauskriege eigentlich auch mache... Wenn er nicht weiß, was er damit anzufangen hat? Ich muss ihm klare Regeln geben, Checklistenvorgaben.

das hast du zu erledigen. Nicht im Regen alleine stehen lassen! Klar muss man ihn irgendwann loslösen aber dann kommen wir in die nächste Stufe eigentlich schon. Der Anfänger braucht jemandem der mit ihm mitläuft. Damit er einfach die Sicherheit bekommt in dem was er da eigentlich in seinem Arbeitsumfeld tut mit der nächsten Stufe mal zu fortgeschrittene Anfänger.

Genau, also es sind ja so gleitende Prozesse. wenn man diese Stufen sich bis in die höchste Stufe anguckt wird das auch immer mal so sein dass es vielleicht Teilbereiche gibt wo man sagt hey da ist eigentlich schon sehr gut. aber im anderen Bereich fühlt er sich vielleicht noch viel unsicher und braucht noch viel mehr Unterstützung.

Aber genau der nächste Schritt wäre aus einem Anfängern einen fortgeschrittenen Anfanger zu machen der immer noch ein Berufsanfänger im Pflegebereich ist, aber der schon anders auf Situationen reagiert. Also er reagiert auf erste Sachen in der Krankenbeobachtung und kann das schon so ein bisschen für sich selber einstellen.

Das heißt, er kann schon so'n bisschen merken, hey hier läuft irgendwie was aus dem Ruder vielleicht weiß ja nicht um, nicht explizit. sowas mache ich jetzt eigentlich in der Situation? Aber er merkt zu langsam, mmh, dass es nicht das was ich kenne. Der Patient verhält sich anders, als ich das jetzt erwartet hätte.

Das fällt ihm auf einmal auf was dem Anfänger ganz am Anfang vielleicht gar nicht aufgefallen wäre. oder er sagt so was ist das hier? Ist das normal? Der fortgeschrittener Anfanger kann da schon mehr mit anfangen. aber auch der braucht einfach indem wie er sich in seinem Umfeld bewegt schon noch klare Regeln.

also er muss schon noch gesteuert werden. auch der muss noch in seinen Prozessen Überwacht werden, die brauchen Feedback. Gerade diese neuen Anfänger vorgeschrittenen Anfängern brauchen viel Feedback, die müssen viel mitbekommen in der Situation. das Handeln war super hast du top gemacht nach Besprechungen super wichtig zum Beispiel wenn wir in das Segment des Schockraums gehen dass man ihnen das Gefühl gibt hey den Schockraum habt ihr hier echt super gemacht so gerade du auch.

ich weiß du bist noch nicht so lange hier aber in denen und den Schritten das war Top Gerade in so komplexen Dingen, da auch noch mal die neuen Mitarbeiter einen fortgeschrittenen Anfänger nicht alleine stehen lassen. Das ist ganz wichtig. Wenn man ihn jetzt beschränkt auf dieses Konzept nennt ... Ich glaube, da muss man sich in der Praxis ein bisschen von lösen.

Es ist eine Hilfe und eine Superunterstützung. Um zu gucken, woher hab ich meinen Mitarbeiter? Wo möchte ich mit ihm eigentlich hin? Vielleicht aber auch für mich als Stationsleitung. Super! Und dann draufzugucken würde man nicht da stehen sagen, welcher Stufe befindet er sich. Aber in der Planung ist es einfach super und die darf von Anfang an einfach nicht stehen lassen.

Die brauchen ganz viel Unterstützung. Ich kann mir vorstellen dass jetzt viele zu Hause oder wo auch immer sie sich das ganze anhören, wenn wir denken, wohnen wir das Personal her? Das ist ja immer so ein bisschen die Schwierigkeit. aber im Endeffekt ist es wirklich so, dass es gut investierte Zeit ist, von der wir im Anschluss profitieren.

Ja, es macht ganz viel gerade wenn wir über diese zwei Gruppen sprechen. Wir werden ja gleich auch weiter gucken, wenn wir dann aus so einem Anfänger tatsächlich jemand machen der eigentlich ein gutes Standing in der Notaufnahme hat. aber gehen wir mal gerade auf die beiden Ja, doch sehr unsicheren Gruppen ein.

Gerade diese ersten zwei Stufen passiert super viel und wenn ich da meine Mitarbeiter, meine Kollegen, gehen wir mal ganz weg... Also mein Kollege ... Ich bin seit Jahren in der Notaufnahme tätig und kriege neun Kollegen an die Hand. Meine Leitung sagt mir hey du machst dir die Einarbeitung! Ich mach die nicht nur für den.

Wenn ich den richtig mitnehme, wenn ich dem unser Verständnis von Notaufnahmen wie hier mit unseren Patienten als Beruf Gruppe miteinander aber auch mit anderen Berufsgruppen umgehen, wenn ich denen das anständig beibringe. Wenn ich ihn richtig an die Situationen, die ihn da alle erwarten ranführe dann bin dich so jemandem glaube ich deutlich länger als wenn ich ihn von vornherein komplett im Regen stehen lasse und derjenige sich nach zwei drei Wochen komplett überfordert fühlt.

Ich habe eben dieses Beispiel mit dem EKG-Gerät aufgemacht und das Monitoring. So jetzt nehmen wir diesen Mitarbeiter. Ich hatte das in dem Kongress auch endlich einem Beispiel gemacht. Wir nehmen den Mitarbeiter, dem ich sage, holen wir mal bitte einer am Pole-Dipidolore und verreich, gibt den Patienten dahinten Dipi.

Das hört sich ganz banal an für jemandem der seit Jahr und Tag in dieser Notaufnahme arbeitet. Der neue Mitarbeiter, der aber am schlimmsten Fall nicht mehr weiß wo er jetzt den Schlüssel für den Giftschrank herkriegt bzw vielleicht nicht einmal weiß das Dipidolor im Giftschrang liegt weil es nie benutzt hat in seiner Ausbildung, der steht auf einmal mit dieser ganz einfachen Frage von einem Riesenproblem.

Dann hat das vielleicht gefunden, den gekriegt. Dann weiß er immer noch nicht wie wir es vielleicht geben. Im stimmsten Fall findet er den Raum nicht weil er sich in seiner Notaufnahme noch gar nicht orientiert hat, weil ihn niemand mitgenommen hat. und dann habe ich ihm mit einer ganz einfachen Frage relativ zügig in ganz einfache Probleme für mich als erfahrener gebracht wo ich denke so er kann der nicht wissen wo der raum ist.

die kann ja nicht wissen dass dp ein btm ist und dem gift schrank liegt. Das sind für mich ganz einfache Sachen. Für den Anfänger mögen das aber ein Riesenproblem, wenn ich die helfe dann ist dieser Mitarbeiter super unzufrieden. Dann kommt er irgendwann in Situation mit Patienten, wo er sagt so ey Ich habe hier schlecht gehandelt vielleicht was hab ich falsch gemacht?

und dann demotiviert dass gerade diese Gruppen von Mitarbeitenden Und man haben sie keinen Spaß an dem was Sie machen weil sie ständig frustriert werden in ihrer Arbeit. und dann binde ich die nicht lang. und deswegen aus der Ausgangsfrage Ein Jahr ist es grob, vielleicht ein bisschen länger. Super viel mitnehmen damit sie das Gefühl haben hey ich fühle mich sicher und ich werde nicht ständig vor banale Dinge gestellt die ich nicht gelöst kriege.

Das heißt wenn ich das als Praxisanleiter als Mitarbeiter mache investiere ich Zeit die vielleicht aufwendig ist aber sie ist seit Gold wert weil im besten Falle bleibt dieser Mitarbeiter nicht ein Jahr und haut dann wieder ab sondern er bleibt und ist vielleicht irgendwann soweit dass er selber jemanden einarbeiten kann haben wir die Möglichkeit darüber personal an und zu binden.

Und das ist ja im Endeffekt, dass was wir wollen, wir sprechen über Mangel und haben aber hohe Fluktuationen leider gerade in Notaufnahmen beispielsweise. Das wird nicht alle Probleme lösen, das weiß ich auch. wenn jetzt die Leute hier hören sagen sie auch es alles so einfach gesagt! Es ist natürlich nicht... Aber das ist glaube ich der Blickwinkel aus dem man es manchmal betrachten darf.

Im Endeffekte ist es für die ganzen Probleme die wir gerade haben nur ein Puzzleteil von vielen. Interessant wird es ja jetzt bei Mitarbeitenden, die dann auch schon etwas länger dabei sind. Vielleicht aus irgendwelchen Gründen personeller oder privater Natur die Fachweiterbildung oder der Schweiz das NDS doch nicht starten können?

Wie halte ich die auf den Notaufnahme? Die sind hier so ein bisschen Nicht-Fisch-Nichtfleisch. Genau also wir sprechen ja. wenn wir dann wieder nochmal einmal kurz in die Grau Theorie nach Benner gehen würden, sprechen wir von einer kompetent pflegenden. Das heißt, wir haben einen Mitarbeiter der so ungefähr ein bis zwei Jahre Erfahrung in diesem Bereich gesammelt hat.

Ich glaube wenn sich jeder mal zurück erinnert ich bin so ein bis twee Jahre in einer Notaufnahme und ich kenne meine Prozesse. Ich weiß wie meine notaufnahme funktioniert. Ich fühle mich in vielen Dingen sicher. Ich möchte eigentlich ein bisschen mehr Verantwortung vielleicht auch übernehmen und da kommt ja Knackpunkt und da muss man ran.

Das heißt ich muss dem Mitarbeiter anfangen vielleicht gewisser Anreize zu schaffen. Das heißt, du nimmst ein bisschen mehr Verantwortung hier. Das können dann zum Beispiel auch sein, dass man überlegt, bevor du in die Fachweiterbildung gehst... Ich finde das so eine super Auffassungsgabe als. ich finde es super z.B mit Auszubildenden umgehend.

Ich finde du hast ein schönes Verständnis von Praxis, warum nicht einen Praxisanleiter vorwegschieben? Das ist ja ein Anreiz für einen Mitarbeiter der super sein kann. Es ist keine Fachweitebildung in der Komplexität aber zu sagen, ich mache schon mal ein Baustein der schön ist, wo derjenige sehr gut drin ist, den ich ihm einfach mitgebe.

Um ihn da schon mal ein bisschen spezifischer hinzuführen... Ich gebe ihm Wertschätzung und zeig ihm hey! Da bist du gut drinnen und förder ihn in einem speziellen Segment um ihn dann eben nicht zu verlieren. Und ich glaube da muss man dann aber sehr speziell auf die Gruppe eingehen auch die das sag' ich auch habe ich auf dem Kongress auch gesagt ein gutes Einführungszombring vor allem auch durch die Leitung.

Also müssen diese, die Gespräche, die da geführt werden einfach auch mal dass man wirklich guckt in so einem Mitarbeitergespräch zu schauen und mit dem Mitarbeiter zusammenhören, wo geht denn deine Reise hier jetzt für die nächste Zeit hin? Lassen Sie uns noch nicht über eine Fachweiterbildung sprechen aber was können wir dann machen?

Was interessiert dich denn? Woan du Spaß hast? Was es für eine Notaufnahme zum Beispiel auch super interessant sein kann. Es gibt so die Uniklinik Bonn, wo ich ja bis vor kurzem noch tätig war. Gibt es beispielsweise EMC-Fortbildung? So gehen auch ein knappes halbes Jahr ist vor allem theoretischer Input gar nicht schlecht für eine Notaufnahme.

in der Notaufnahmen in Bonn im Uniklinge haben wir einen großen Holdingbereich, den da sehr, sehr nachkommt. Warum soll ich mir nicht ein Mitarbeiter einfach da spezifisch schon mal hinausbilden, dass ich sage hey Ich gebe den da schon mal theoretischen Input und natürlich wird er denen seiner Fachweiterbildung wiederholen, aber von profitiert ja im Endeffekt am Ende nur.

Und ich zeige ihm die Möglichkeit auf hey du musst nicht direkt in der Fachweite bildung sondern wir schaffen schonmal so ein paar Bereiche und ich habe natürlich kann ich wieder aus dem Blickwinkel als Leitung was ich ja nun mal lange gemacht hab auch gucken. Ich kann mir Mitarbeiter in verschiedenen Stufen ja super spezifische Bereiche einteilen, das heißt ich habe hier meine Praxisanleiter.

Hier hab' ich welche, die machen vielleicht wirklich EMC man kann mal über Wunden sprechen. haben wir jemanden der sich gut mit Wunden auskennen kann und vielleicht dieses Wissen auch weiter tragen kann? all diese Segmente das sind so einfach ein bisschen mehr Verantwortung in diesen Bereich des kompetenten pflegenden einen fließen lassen Vielleicht auch schon mit theoretischem Input.

Ich denke dass es für jede Mitarbeiter für jeden Mitarbeiter interessant ist auch eine gewisse Nische zu haben der sich wirklich oder sie sich wirklich auskennt. Also das gibt ja auch fürs Selbstbewusstsein sicherlich gut, aber es ist auch für die ganze Notaufnahme gut wenn man Experten in verschiedenen Bereichen hat?

Ja auf jeden Fall natürlich. wir profitieren alle davon und ich glaube weiß ich auch wenn man so zurück guckt. Natürlich ist alles so einfach gesagt Wenn man dann den dem Mangel daneben stellt und dass dieser Abteilung irgendwie immer laufen muss. Klar ist das in der Praxis immer, in der Theorie super einfach gesagt und in der praxis viel schwerer angesetzt.

Aber ich glaube das ist halt was du auch eben gesagt hast es Einbaustein vor allem wie wir gucken können dass wir Mitarbeiter langfristig an uns binden und dann kann dieses Stufenmodell etwas helfen um zu gucken wie ich auf den individuellen Mitarbeiter eingehen kann so eine Unterstützung sein und so versteht sich das gar nicht, wenn man sich immer das ein bisschen mit seinen Mitarbeitern vor Augen hält kann es einfach ein bisschen helfen zu überlegen, welche Stufen gehen wir eigentlich durch und wo befindet sich mein Mitarbeiter?

Wo ist mein Kollege auch? Einfach mal weg von. ich bin eine Leitung. Ich bin Kollege! Ich muss mir ja auch als Kollege gewahr machen. so wie ihn habe ich da vor mir stehen. So ich kann von jemandem der gerade neu in der Notaufnahme ist nicht das erwarten was ich von jemanden erwarte, der das seit fünf Jahren macht oder eben er zwei Jahre in meiner notaufnahme isst.

Das sind Unterschiede. Aber jetzt können wir mal den stufen wird ja noch ein bisschen weiter. Wir bekommen dann ja auch zunehmend Anführungszeichen Pflegeexpertinnen. Also sei es jetzt durch jahrelange Berufserfahrung oder zum Glück, zum Glück auch zunimmt mehr durch den Abschluss der Fachweiterbildung.

Wir hängen hier in Deutschland leider noch so ein bisschen hinterher. Besteht gerade bei dieser Gruppe nicht die Gefahr? Die haben einen guten Wissensstand und wollen immer mehr aber werden ein Stück weit auch durch die Rahmenbedingungen ausgebremst gar nicht voll umfänglich anwenden. Also gerade nach der Fachweiterbildung kommen wir wirklich super ausgebildet an.

so wie geht es jetzt weiter? Wie können die Mitarbeiter weiterentwickeln, wie können sie bei uns behalten und wie können wir sie noch motivieren? also ich glaube der fachweiter gebildete den kriegen ja noch eher ein bisschen eingefangen. tatsächlich dafür müssen sich aber da muss man so ein bisschen gucken was machen wir als Pflegende eigentlich in unserer Notaufnahme so?

Da müssen wir ein bisschen drauf schauen. Ich glaube, da dürfen wir uns auch noch ein bisschen weiterentwickeln und gucken, was machen weh eigentlich und wo setzen wir unsere Pflegekräfte mit welchem Stand eigentlich ein? Und ich glaube gerade für den Fachweitergebildeten gibt es schon gute Bereiche.

aber da sind wir auch wieder so... Wo kann ich die mit ihrer Fachweitabildung vielleicht auch schon fast ein bisschen übergreifend einsetzen, wo's dann natürlich noch komplexer wird? Wir werden ja immer mehr vor vor die Situation gestellt werden, dass wir Mitarbeiter haben, die super viel Erfahrung haben und vielleicht sogar einen Studienabschluss haben mittlerweile.

Das heißt sie sind theoretisch so gut ausgebildet das kennen wir in Deutschland ja nicht, dass jemand mit einem Studium am Bett arbeitet auf einmal, das ist relativ neu hier. also die studierten sind dann doch eher die irgendwann doch ins Management gerutscht sind. langfristig wäre das schade wenn jeder der studiert hat auf einmal nicht mehr an Patienten arbeitet.

Den Notfallschläger kann ich im ANP-Studiengang machen und der ist ja in der Grundthematik schon eher daran angelegt, dass sich mein Wissen am Patienten anwende. Aber man muss natürlich überlegen was können die für Projekte beispielsweise mitbetreuen? Die meine Abteilungen langfristig weiterbringt? das heißt vielleicht machen sie nicht mehr unbedingt ihren kompletten Stellenanteil in der Patientenversorgung sondern ich nutze die Expertise die Sie haben und das was sie sich ans Zusatz wissen gerade im Rahmen ihrer Fachweiterbildung und eines Studiums angeeignet haben um bringen sie in große Projekty mit ein.

ob das eine Neustrukturierung meiner Abläufe sind, ob das ... weiß ich nicht. Einführungen neuer Dinge sind, Steuerung von gewissen Sachen. Da muss man sie einfach mit einbringen. Das ist extrem wichtig und ich glaube da werden so Switch-Stellen vielleicht auch interessant werden. Dass man sagt die machen eben nicht nur am Patientenarbeit sondern haben für gewisse Dinge eben auch Anteil in ihrem Stellenumfang wo sie sich um Verbesserungen der Abteilung, vielleicht auch mal Forschung.

Also die dürfen... Die können forschen, warum sollen sie das nicht machen? Warum sollen Sie nicht eigene Studien erstellen wo Sie mal das messen was wir als Pflegender eigentlich tun? dafür brauchen sie Zeit und ich glaube das sind interessante Dinge die in der Zukunft schon so ein bisschen auf uns zukommen.

Ja es wäre natürlich eine schöne Entwicklung wenn die Studierten Pflegenden das nicht mache um vom Bett weg zu kommen. Das ist ja definitiv so. Aber stellt sich dann nicht auch ein Stück weit die Frage, wie definiert sich die Notfallpflege? Wie definiert es sich jemand der die Fachweiterbildung absolviert hat?

Was gibt es da genau für Zusatzkompetenzen und was gibt es genau für Arbeitsaufträge? So was ist momentan alles noch sehr in der Schwebe. Also korrekt, ich meine wir könnten jetzt hier gerade einmal aufmachen. Kann jeder zuhause gerne aufmachen? Es gibt ja Definitionen Notfallpflege die könnten wir uns jetzt aufmachen.

und wenn wir aber mal in die Thematik reingehen was machen wir als Pflegende eigentlich in der notaufnahme? das ist das was du grade sagst. so wie packen wird es eigentlich so und ich glaube aber da geht's ja hin dass heißt wir haben den pflegeexperten am ende der wirklich der jahrelang Erfahrung seiner Notaufnahme hat.

Der seine Weiterbildung geschafft hat, der seinen Studiengang abgeschlossen hat und der dann jetzt hingehen kann und vielleicht mal sagen kann was definiert denn uns als Pflegende in einer notaufnahme? Was sind denn meine Aufgaben? Was übernehme ich als Aufgabe Und wie können wir die professionell durchführen und können wir das eigentlich gerade professionell in dieser Aufgaben durchfüllen?

Ich glaube, dass ist ja der Schritt den wir jetzt gehen müssen. Wir müssen diese Aufgaben mal richtig dediktieren auch mal zu überlegen. Wir haben super viel gemacht in den letzten Jahren als Pflegende in der Notaufnahme Wovon ich sagen würde, da sind Teile weit. Die haben uns eine Zeit lang viele Mitarbeiter eingebracht weil es super spannend war auf einmal Dinge zu übernehmen die wir von Normalstation so nicht kannten.

Wir machen Blutentnahmen. Wir sind auf einmal in Diagnostische Dinge mit involviert worden Weil sie spannend und interessant sind. So wir kriegen in unserer Fachweiterbildung EKGs beigebracht. Wir können die beurteilen und brauchen nicht für jedes EKG direkt den Kardiologen neben uns auch wenn wir immer froh sind dass er da ist und wie Sie im Moment zeigen können.

Aber wenn wir einfach mal gucken, was wir ursprünglich gelernt haben nämlich pflegen also vielleicht mal nehmen ein einfaches Beispiel. Wir müssen Patienten beraten anleiten. das ist ja eine Kernsache die wir beispielsweise machen. Nehmen wir ein ganz einfaches Ding. Eine erste Einschätzung in Nordoff-Mann namo machen?

Ist das ne Kerntätigkeit unserer Berufsgruppe? Mal ausdefinieren und warum und all diese Dinge und da sehe ich halt einfach Pflegeexperten wo man sagen muss dafür brauche ich sie nachher einfach auch zum definieren Und dann sind wir genau wieder gut da angekommen. Wir haben den Experten, der studiert hat.

Warum soll er nicht einfach sich mal dran setzen und sagen so ich mache jetzt hier mal was im Hintergrund? Ich möchte das am Ende veröffentlichen oder ich kriege Pflege immer mehr professionalisiert und vielleicht auch mehr Pflege wieder ein bisschen in meine Notaufnahme rein. Ich glaube es ist aber auch der ganz wichtige Spagate irgendwie geschafft werden muss.

Es ist genau wie du gerade gesagt hast einen Satz der Reiz. Wir gehen in diese diagnostischen Prozesse mit. teilweise verschwimmt sich das Aufgabenfeld mit dem ärztlichen Bereich. Aber gleichzeitig, das finde ich persönlich auch ganz wichtig, müssen wir das pflegerische Profil in der ganzen Geschichte auch schärfen?

Ja! Dass wir die Leute auch wirklich... dass wir es einerseits nicht vergessen und auch immer wieder motivieren, pflegere Tätigkeiten durchzuführen. Und ich glaube da was du jetzt genannt hast mit der Ersteinschätzung ist ein gutes Beispiel. aber Ich denke auch noch an viel einfache Dinge, dass ich zum Beispiel Lagerung anwende.

Wenn ich jetzt einen Patienten mit Dispnoe habe kann ich mit Lagerungen schon wahnsinnig viel Gutes tun oder auch bei Schmerz also wirklich ganz kleinen Dingen die ich im Alltag anwenden kann. und ich hab das Gefühl mit unseren ganzen Apparatenmedizin mit unseren Medikamentösen Möglichkeiten vergessen wir viele pflegere Möglichkeiten.

und ich finde auch in so ganz einfachen Dingen müssen wir unser Profil schärfen. Ja, das ist ein schöner Ansatz! Und dann kommen so viele Fragen die da rum aufführen. also es ist ja nicht mal so dass wir's nicht machen. Es kommt ja auf die einfachen Sachen. wie habe ich ein gutes System wo ich es dokumentieren kann?

Also hab' ich ein System wo man wirklich alles erfassen kann. Dokumentiere ich überhaupt, sodass sich Patienten gelagert haben. Wie viel Zeit habe ich eigentlich dafür? oder frisst das ganze drumherum, also frisst die zehntausendste Viggo, die ich gerade legen muss. Wieder mal meine fünf Minuten Bindungszeit bei dem luftnötigen Patienten, die grade vielleicht Gold wert wären und ich will das gar nicht missen weiß ich möchte gar nicht dass jetzt heißt so Ich will das alles nicht mehr machen.

Das sind Teilaspekte die sind super spannend. aber ich finde auch was du sagst wir müssen bedürfen das glaube ich schärfen wenn wir dürfen all diese Dinge, die pflegende grundständig das wir in unserer Grundständigen Ausbildung mal gelernt haben schonmal auf unseren Fachbereich spezifisch sehr gut anwenden und mal überdenken.

Und dann können wir immer noch ... Dann käme auch der nächste Schritt. was dürfen wir nicht? Wir machen zum Teil viele Sachen. wo ich manchmal denke so ja von der Sache brauche ich für alle diese Dinge gerade eine Anordnung durch ein Arzt. Wo ich mich auch frage, dann sprechen wir wieder über den Experten, der jetzt eine Weiterbildung gemacht hat studiert, hat seinen Bachelor hat Vielleicht sogar noch ein Master drauf sitzt und immer noch sagt, ich möchte eigentlich weiter an Patienten arbeiten.

Aber die Novalin, die der Patient jetzt da kriegt, obwohl ich alle Risiken kenne Und alles was mit ihm passieren könnte weiß genauso gut wie der Internist vielleicht sogar besser weil der internist ist gerade erst mal ein halbes Jahr hier in der Klinik hat sein Studium gerade abgeschlossen. Die darf ich ihm nicht ohne eine Anordnung geben.

Das sind schwierige Themen sehr komplexes Thema Weil das natürlich ganz viel aufmacht auch mit einer anderen Berufsgruppe. Also es sind auch spannende Dinge wo man überlegen muss, wie man dann eben einem Pflegeexperten seinen Job auch interessant macht. Aber ich glaube, wir müssen uns fokussieren zu schauen, wie bringen wir Pflege sehr aktiv und auch mal definiert in den Bereich der Notverpflege ein?

Und da gibt es, glaube ich ganz viele interessante Fragen, die wir stellen können. Wenn du dir jetzt was für die Zukunft wünschen darfst, grüne Wiese! Wie sehr unser Berufsbild dann bald aus? Wenn ich es ganz allgemein fasse, find' ich's schön wenn das Berufsbild der Krankenschwester... Das muss ich einfach mal wirklich ehrlich sagen weil ich immer noch viel zu oft höre weg geht von diesem Popoabwischer.

Weil ich das so schade finde. Ich hab manchmal das Gefühl dass ich merke im eigenen Familienkreis, dass man erklären muss was ich als Pflegender eigentlich kann und was sich gemacht habe gerade egal ob ich mit der Grundausbildung fertig bin oder Fachweitergrillte bin wie auch immer aus seinen Exkrementen raus.

Und das ist mein allgemeines Ding, wenn ich jetzt mal weiterziehe dann glaube ich würde mir ganz viel gerade angesprochen. einfach dass wir es wirklich gut professionellisieren, dass wir sagen können so das sind unsere Aufgabenbereiche. Ich finde es mal speziell auf unseren Notaufnahmen. so möchte ich, dass das Pflege in der Notaufnahme angewendet wird.

So ich möchte Zeit dafür haben mich um meine Patienten in einer notaufnahme pflegerisch adäquat zu kümmern und zwar wirklich gut. wenn ich einen IMC Bereich mit diesem Hohlembereich den ich benannt hatte in meiner notaufnahme habe dann möchte ich meine vier Patienten haben und mich um die gut kümmeren können.

Da möchte ich individuell auf die Bedürfnisse dieser Menschen eingehen können. Und da gehört dann zu, dass derjenige nicht seinen Urin drin eine Dreiviertelstunde einhalten muss weil ich ihn nicht begleiten kann bei dieser Sache. Dann möchte ich nicht das der luftmütige Patient niemanden an seiner Seite stehen hat während er gerade nach Luft dringt, weil wieder mal keiner da ist von unserer Berufsgruppe den er dabei unterstützen könnte und ihm vielleicht auch einen Wissen grad an Angst nimmt.

Das ist das, was du gesagt hast. Ja wir können da super Medikamente reinschützen aber die Thematik so ich habe mal jemanden neben mir der spricht er mich in der Situation runterholt der ihn und es sind wir das machen wir unseren rufsgruppe macht das aus wenn ich aber keine zeit dafür hab. dass ist meine grüne wiese.

ich habe meine patientin ich habe sie im blick. ich kann vielleicht am ende meiner schicht sogar meinen Patienten mit Namen benennen und ihnen so im detail auch übergeben. Ich habe den vier stunden betreut und ich weiß vielleicht sogar noch was ich in den letzten vier stund mit dem gemacht habe nicht wie jetzt, dass ich gefühlt sechzig Menschen in meinem Kopf hab und von allen irgendwie nur ein Schlagwort irgendwie im System habe.

Und für alles andere muss ich mir irgendwie meine Dokum aufmachen und übergebe am Ende nur noch das was da irgendwo mal dokumentiert würde und vielleicht im schlimmsten Fall nicht mehr durch mich sondern durch irgendwelchen der an den Patienten tätig war weil ich es zeitlich gar nicht geschafft habe.

Sondern vielmehr ja... Es gibt eine Menge an Patienten die ich steuern kann und ich weiß dann auch wirklich gut über sich Bescheid pfleggerisch einfach wirklich qualitativ gut versorgen. So und es wird immer Situationen geben, wo das nicht funktioniert weil wir in der Situation, in der gesamten Situationen und Rufnahme sind, wo's voll ist und wir vielleicht mal wirklich kurz eskalieren.

aber dass muss die Ausnahme werden. und gerade habe ich das Gefühl das sind nicht die Ausnahmen sondern es ist die Regel leben immer im extremen Situation ganz oft Und managend ist trotzdem irgendwie gut. Jetzt muss man sich mal vorstellen was wir leisten könnten wenn wir nicht permanent diese Extremsituation hätten.

Wir provozieren sie leider ja selbst. Das ist so schade, ne? Wir müssen nur mal überlegen, stecken wir vier, fünf Leute mehr in dieses System pro Schicht rein was wie viel das ausmachen würde wenn jeder dass ich jetzt mal gerade einfach vorstellt hätte in jeder Schicht jeder Mal für seine Notaufnahme gedacht.

gerade on top war es auch immer deine Zahl sein mag da draußen egal. Ich denke jetzt an mich und die Klinik Bonn wo ich Arbeit gearbeitet habe und immer noch ja im Wochenende auch mal bin und denkt mir grade ich hätte hier drei Vier leute mehr in meiner Schicht Herr Gott, was da alles möglich wäre? Ein Traum.

Ja ein Traum wo wir ganz schnell auf einmal selbst erschaffte Overcrowding Situationen machen die wir vielleicht hätten einen gewissen Grad lang länger aushalten können einfach nur weil wir Personal gehabt hätten. Ganz einfache Stellgröße und die Leute die da sind am Ende vielleicht mit einem viel besseren Gefühl.

und wir waren ganz am Anfang beim Anfänger. Wie halte ich den, wie binde ich den ein? Das heißt, ich investiere super viel Zeit in dem. Ich bin sehr empathisch mit dem Versuch, den viel beizubringen und viel Input zu geben über verschiedene Wege, wie ich das mache. Aber am Ende bringt das alles nicht, wenn er ständig überfordert wird, weil die Grundlage gar nicht stimmt.

Weil auf eine Pflegekraft immer oder nahezu immer viel zu häufig viele Patienten kommen. Zusammenfassend können wir sagen es gibt – das haben wir allein bei unserem Gespräch jetzt schon mal gesehen viele gute Ansätze. Es gibt viele gute Ideen, die Rahmenbedingungen sind gerade leider überhaupt nicht gut aber ich denke es ist trotzdem wichtig jetzt nicht aufzugeben und was sich wirklich auf unserem Gespräch mitnehme.

wir müssen besonders in die Anfängerinnen auch noch die fortgeschrittenen Anfängerinnen investieren und dann Schritt für Schritt sie zu binden. Und ja, zugut in Experten zu machen. Wir müssen gerade jetzt in der Situation wo es so schwierig ist versuchen in unser Personal zu investieren. Vielleicht können wir das ein bisschen als Aufruf als Take-home Message mitgeben um dann im nächsten Schritt gemeinsam auch unser Berufsprofil zu schärfen.

Ja, finde ich es ist eine wunderschöne Tech Home Message. Ich glaube wir sind da alle dran beteiligt so schwer wie das gerade ist aber das ist was uns hilft. Das ist das was wir machen können. wenn die Frage kommt nach was können wir machen damit uns diese Situation nicht ständig auf die Füße fällt dann ist genau dass dieses Tech Home Mess jetzt zu sagen ich kümmere mich um meine neuen Mitarbeiter und ich bin auch.

darüber hinaus glaube ich gucke ich wo befindet sich mein Kollege grade? Egal wo wir sind, auch der Experte hat immer noch mal irgendwo jemanden an den er sich wenden kann. Und ich glaube wenn wir ein weiter so ein miteinander und ich glaube das ist der Grund warum eine Notaufnahme und warum Pflege allgemein immer noch so funktioniert am Ende es ist das Miteinander dieser Gruppen weil's doch irgendwie die als Gruppe uns so stark aufeinander verlassen.

Und ich glaube, das ist es. Was ist ausmacht? Warum dass die letzten Jahre immer noch funktioniert hat und wenn wir das nochmal ein bisschen schärfen darf auch ein bisschen Zeit in das praktische Ding reinsetzen. Dann bin ich jetzt einfach mal sehr zuversichtlich, dass auf lange Frust gesehen wird diese grüne Wiese vielleicht zumindest ein bisschen gefüllt kriegen.

Vielleicht müssen wir trotz allem auch In der Außendarstellung Die positiven Aspekte noch ein bisschen mehr herausheben Wenn rundherum alle immer nur hören wie schrecklich alles bei uns ist und wie schwierig was sicherlich häufig der Fall ist. Aber wenn man nur dieses Bild vermittelt bekommt, möchte eigentlich auch keiner mehr zu uns kommen?

Ja klar! Also überlegt euch alle, warum ihr den Job gerne macht und ich glaube das ist der Grund, warum wir ihn immer noch machen und warum wir in dem Bereich bleiben. und egal in welcher Sparte man sich gerade befindet. Und genau, man muss das nach außen tragen. Es ist ja ein superspannendes Feld, egal in welche Bereiche wir am Ende gehen.

Alles klar, Philipp. Vielen Dank für das Interview! Es war sehr, sehr spannend und hat glaube ich nochmal viele neue Einblicke und hoffentlich auch Ideen gebracht. Schön, dass du da warst und gerne wieder einmal. Vielen dank dir. So, das war's ja schon mit unserem Interview. Wir hoffen es hat euch gefallen.

Wie immer freuen wir uns über Mitrückmeldungen und ansonsten gehen wir daraus und genießen die tropische Hitze. Genau Und zum Abschluss wie immer der Witz. Tschüss! Vielen Dank, dass du heute wieder zugehört hast und unser Gast gewesen bist. Wir hoffen sehr das dir dieser Beitrag gefallen hat und du etwas für deinen klinischen Alltag mit dem Kontest.

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Wir wünschen Dir jetzt bis zum nächsten Mal eine gute Zeit – und freuen uns wenn Du bald wieder einschaltest! Pass auf Dich auf! Bleib gesund! Bis zum nächsten mal! Ciao.

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