Kontext.FM· Folge 14

013 Eigene Software statt SaaS-Abo? Was wir gerade mit AI bauen

Mittwoch, 14. Oktober 2026 · 47 min

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Shownotes

Ein eigenes ERP in zwei Wochen, eine Haushalts-App an einem Abend und ein Browser-Game über Amazon-Händler: Kai und Trutz haben wieder ihren Vibe-Coding-Motor angeworfen und zeigen, was dabei rausgekommen ist, wo es gehakt hat und wann man Software lieber nicht selbst baut.
Trutz baut mit AMALYTIX OS ein System, das alle Daten aus Rechnungstool, CRM, Stripe, GoCardless, Mailchimp und YouTube an einem Ort zusammenführt. Die größte Hürde waren dabei nicht die Features, sondern die Frage: Welcher Kunde in System A ist derselbe wie in System B?
Kai hat mit Claude Code eine Haushalts-App für die Familie gebaut, die alle Konten über MoneyMoney einliest und auf dem eigenen Heimserver läuft. Nach rund zwei Stunden saß seine Frau auf der Couch und hat Buchungen zugeordnet. Ein Abo, das längst hätte gekündigt sein sollen, ist auch gleich aufgefallen.
Themen dieser Folge:
• AMALYTIX OS: alle Kundendaten in einem System, vorerst nur lesend.
• Duplikate auflösen: feste Regeln statt Sprachmodell, nur unklare Fälle prüft ein Mensch.
• Zwei Claude-Code-Sessions, die sich untereinander absprechen, wer zuerst seine Datenbank-Migration einspielt.
• Was zuerst abgelöst wird: Das Ticketsystem bekommt einen Screenshot-Button. Linear bleibt.
• Wann sich Selberbauen nicht lohnt: Rechnungen, DATEV-Anbindung und Wartung um zwei Uhr nachts.
• Wie gut AI-Agenten bei UI und UX sind und wie Claude ein Design-System für das AMALYTIX-Frontend aufgeräumt hat.
• Kais Weg: erst im Claude-Chat eine Spec schreiben, dann Claude Code Meilenstein für Meilenstein bauen lassen.
• MoneyMoney als Datenquelle, eine kleine Web-App mit React, FastAPI und SQLite und ein Klassifikator, der aus eigenen Zuordnungen lernt.
• Der Test: dieselbe App ohne Rückfragen neu bauen lassen. Ergebnis nach 42 Minuten.
• Trutz' Tipp: jeden Schritt eines langen Plans an einen Subagenten geben, damit der Haupt-Thread schlank bleibt.
• House of Carts: ein Browser-Game, in dem man ein Jahr lang Amazon-Händler ist. Mit 10.000 simulierten Durchläufen für die Spielbalance, Grafiken von Codex und Musik von Suno.
Links:
• House of Carts spielen: game.amalytix.com
• MoneyMoney: moneymoney.app
• Suno: suno.com

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013 Eigene Software statt SaaS-Abo? Was wir gerade mit AI bauen013 Eigene Software statt SaaS-Abo? Was wir gerade mit AI bauen [00:00:00] Moin Kai.

[00:00:02] Moin Trutz. Ich habe gehört, AMALYTIX hat jetzt ein Betriebssystem.

[00:00:06] Ja, so halb zumindest. Wir haben das hier unter dem Namen AMALYTIX OS gestartet. Das ist eigentlich so unser Versuch, viele andere Tools, die wir gerade nutzen, abzulösen. Ich glaube, unter anderem darüber wollen wir heute mal so ein bisschen quatschen, denn ich glaube, wir haben beide, die letzten Wochen oder Tage auch wieder unseren Vibe Coding Motor angeschmissen und da sind einige Projekte rausgefallen und die wollen wir einfach mal so ein bisschen durchgehen, vielleicht hier und da mal eine Inspiration zu geben, ein paar Herausforderungen zu schildern und vielleicht hat der eine oder andere danach ja auch Lust, das eigenes zu starten. Ja, genau.

[00:00:41] Bin schon gespannt. Ich kenne ja tatsächlich das, was du gebaut hast, auch noch nicht, nur in Teilen zumindest. Insofern bin ich gespannt. Was, was habt ihr denn gebaut?

[00:00:51] Genau. Also, die Idee war so ein bisschen, wir arbeiten ja bei AMALYTIX echt mit vielen Tools, ne? Wir haben Rechnungstools, ein eigenes, wir haben ein eigenes Ticketmanagement-Tools, wir haben Zahlungsanbieter wie Stripe oder GoCardless, wir haben noch ein eigenes CRM und irgendwie pflegen wir die gleichen Daten überall, doppelt und dreifach, ne? Und an die Natürlich auch unser eigenes Tool, AMALYTIX. Und die Sachen sind teilweise verbunden, aber auch nicht so richtig. Und mein Wunsch war es eigentlich immer mal irgendwie alle Daten in einem System zu haben. Jeden Kunden auch nur einmal und dann sieht man halt, was hat der AMALYTIX-Konten, wie zahlt der, welche Rechnungen gehen da rein und raus. Und die Idee hatte ich schon relativ früh, aber jetzt die letzten Wochen oder die letzten zwei Wochen habe ich da nochmal so Gas gegeben und, und da ist richtig viel entstanden. Und Wir haben da jetzt wirklich die großen Systeme soweit erstmal alle eingebunden, erstmal nur lesend, das heißt, das System zieht sich erstmal nur alle Daten und wir haben auch die YouTube API angebunden, sehen jetzt also auch die Statistiken zu unseren YouTube Videos, wir haben da Mailchimp angebunden, unser Newsletter-System, also ich versuche wirklich alles, was irgendwie an Daten zur Verfügung steht, irgendwie da reinzuladen und meine Hoffnung ist dann vielleicht, irgendwann mal das ein oder andere System, das wir aktuell nutzen, dann halt auch abzulösen. Und das Schöne ist halt wirklich, man kann es sich dann wirklich so konfigurieren und so bauen, wie man es selbst gerne hätte.

[00:02:11] Und

[00:02:12] Wenn man, sag ich mal, beschreiben kann, was man braucht, dann ist das Ganze ja auch am Ende nur ein Prompt entfernt und wenn auch vor allem die Basis einmal steht,

[00:02:21] Dann ist das Ganze auch, halt auch schnell erweiterbar. Und ich war wirklich erstaunt, wie schnell man da jetzt irgendwie Features dran klatschen kann, was am Ende auch dazu geführt hat, dass dann irgendwie der Tag erst nachts zwei zu Ende war, weil man irgendwie gedacht hat, ach komm, den Prompt hau ich noch rein, ne? Und dann dauert's wieder irgendwie 30 Minuten, bis er das drin hat, dann muss man testen und dann will man die Session nicht abbrechen, weil morgens, wenn man dann weitermacht, dann ist vielleicht der Cache leer, dann wird's wieder teuer und so weiter. Also da hab ich in der Tat viel gemacht die letzte Zeit.

[00:02:47] Okay, du hast das aber alles mit, Claude Code auch gebaut? Genau, also mein Setup ist gerade

[00:02:54] Claude Code, was irgendwie in VS Code läuft, also ich nutze es immer noch im Terminal bei, bei VS Code und, beschreibt da eigentlich meine Anforderungen und manchmal bauen dann halt auch zwei Agenten an unterschiedlichen Features, was übrigens auch ganz lustig ist, weil was ich jetzt auch gelernt habe, ist, die können ja sich untereinander unterhalten. Also wenn Claude merkt, dass da jemand anderes noch irgendwie im Branch mit umfummelt, was ich dann manchmal auch gemacht habe, ich weiß, ist jetzt nicht der Streck, aber manchmal haben zwei Leute im gleichen Main-Branch da an Features gebaut und plötzlich habe ich gesehen, wie die eine Session sich mit der anderen unterhält, weil die sich dann irgendwie gerade kurz abstimmen mussten, wer jetzt welche Datenbank-Ikration irgendwie zuerst reinschiebt. Und da konnte man richtig sehen, wie die Datenbank-Ikulationen die sich unterhalten haben und sagen, ja, okay, dann mach du zuerst alles klar, dann warte ich ab, bis du deine committed hast.

[00:03:37] Also, das fand ich ganz witzig. Man kann auch fragen, ey, wie heißt denn du, wie heißt denn deine Session?

[00:03:42] Man kann sich anderen Agenten sagen, übrigens, da läuft noch eine andere Session, die heißt so und so, stimm dich mal mit dem ab und immorier die Dateien, die er da gerade irgendwie ändert. Das fand ich auch ganz, ganz witzig. Sollte man vielleicht nicht so unbedingt machen, aber wenn man irgendwie ungeduldig ist und jetzt nicht irgendwie in zehn Feature-Branches arbeiten will, dann. Ging das sogar auch. Genau, das war es.

[00:04:02] Ja, das war tatsächlich, weil das habe ich noch nicht ausprobiert. Das heißt, du hast aber in, in, VS Code zwei Terminal offen und jeweils dort da drin gestartet.

[00:04:14] Genau.

[00:04:14] Okay, also eigentlich zwei Prozesse, die nichts voneinander wissen sollten.

[00:04:18] Theoretisch, ne? Genau.

[00:04:19] Eigentlich nicht, ja. Aber du kannst dann fragen, wie heißt denn deine Session oder wie heißt deine Session-ID und dann kommt da irgendein Name raus und den kannst du den anderen geben und plötzlich hat der dann irgendwie Zugriff auf die andere Session. Ich weiß nicht, ob das dann auf dem eigenen Rechner alles läuft oder ob da irgendwie über einen Remote-Server dann kommuniziert wird, aber in der Tat ist das so. Also, wenn jemand zuhört, der weiß, wie es geht, gerne mal schreiben. Wie die sich denn unterhalten, finde ich interessant. Weil es ja eigentlich zwei kompletten Trensorprozesse sind, ne? Genau, was sind zwei getrennte Sessions, das ist jetzt nicht irgendwie Subagents oder irgendwie sowas, die können sich ja eh innerhalb einer Session unterhalten, ne, das tun sie auch. Aber das waren wirklich getrennte,

[00:04:53] Also, ja.

[00:04:54] Okay, war cool.

[00:04:56] So, und, und das ging ja nicht ganz gut, aber was man halt merkt ist, die Herausforderung ist natürlich auf der einen Seite, klar, das Ganze zu beschreiben und zu bauen ist das eine, aber was natürlich dann als die größte Herausforderung an der Stelle war, war eigentlich letztlich das Ganze Handling dieser Daten, die dann reinfließen. Gerade bei den Kundendaten, oder Kundenkonten. Weil wir haben ja den gleichen Kunden einmal im Rechnungssystem, wir haben den nochmal im CRM, wir haben ihn einmal in AMALYTIX. Den gleichen gibt es dann auch bei Stripe vielleicht oder bei GoCardless, dem Zahlungsanbieter. Also, und dann kommen natürlich von allen Seiten, musst du dann halt sicherstellen, wer gehört hier eigentlich zusammen. Und nicht immer haben wir, sag ich mal, einen eindeutigen Link in einem System, sodass wir sagen können, der Kunde mit der ID hier ist die ID in dem anderen System. Wenn man das hat, ist natürlich super. Das haben wir aber halt nur begrenzt. Und gerade wenn man halt auch viel mit Duplikaten im CRM zu kämpfen hat, dann ist zwar das eigentlich, sag ich mal, die größte Herausforderung, diesen Wust nachher sinnvoll zusammenzuführen, ohne dass man halt per Hand sich durchklicken muss und sagen, der Kunde hier und der Kunde da und der Kunde hier, das ist die gleiche Person. Das hat mich eigentlich fast am längsten... Aufgehalten, da so ein System zu bauen, was dann die Daten intelligent zusammenführt und nur noch die Fälle überlässt, wo man halt wirklich den Menschen drüber gucken lassen muss, weil das System das halt nicht auf einhand eindeutiger Kriterien entscheiden kann.

[00:06:17] Das heißt aber, da hast du jetzt schon, deterministischen Code gebaut, der einfach nach Regeln, irgendwie, festlegt, welche, welche User gehören wie zusammen. Da schmeißt du jetzt kein Sprachmodell drauf oder so. Da sagst dir, das sind all meine User, sortier die mal zusammen, sondern du hast einfach Regeln abgeleitet und die sind eigentlich auch fest verdrahtet da im Hintergrund.

[00:06:39] Genau, ja. Also, wenn es einen harten Link gibt, nach dem Motto, in der AMALYTIX speichern wir ja bei Kunde A vielleicht dann auch die ID aus dem CRM, dann weiß das System, alles klar, der Kunde hier gehört zu der ID aus dem CRM und führt die dann automatisch zusammen. Da, wo das möglich ist, haben wir dann entsprechend was gebaut, ne? Und wenn das nicht klappt, dann machen wir vielleicht ein E-Mail-Matching und wenn die gleiche E-Mail in zwei Systemen ist, dann ist das wahrscheinlich der gleiche Kunde, außer natürlich, das sind irgendwelche T-Online-Adressen oder irgendwie sowas, ne? Dann macht man das vielleicht besser nicht, sondern nur bei wirklich bekannten Geschichten. Und so gibt's ja verschiedene Regeln. Aber in der Tat, wie du sagst, genau deterministisch. Was aber trotzdem er macht natürlich ist, er guckt sich die Daten an und sieht dann, ach, übrigens, das sieht komisch aus hier. Das ist wahrscheinlich auch der gleiche Kunde, da hab ich zwar nichts, aber, und dann fragt er manchmal schon, gehören die zusammen? Und dann kann man halt im Chat sagen, ja, das ist tatsächlich der gleiche Kunde und dann baut er vielleicht irgendwie noch eine Regel dann in das Deterministische. Es gibt einen, dass UserID 1 oder UserID 5 irgendwie übereinstimmt. Aber man merkt schon jetzt auch, wenn ich es erzähle, das hat am meisten tatsächlich aufgehalten, nicht so sehr die Features zu bauen, sondern nachher, wenn die Daten dann einmal da sind,

[00:07:41] Dann auch zu gucken, was gehört hier eigentlich zusammen und das war,

[00:07:44] Ja, auch das Synchron, also dieses Synchronisieren auch zu verstehen, wie macht man das am besten, wie baut man diese Regeln, was funktioniert, was nicht, weil darauf baut am Ende ja alles auf, wenn man dann in den falschen Account synkt, dann wäre es ja irgendwie auch doof, aber, wie gesagt. Noch ist das System nur lesend. Insofern kann man auch nichts kaputt machen. Alle anderen Systeme bleiben erstmal führend, bevor dann irgendwann dieses neue System halt auch übernimmt. Aber ich glaube, dass das so ein bisschen die Zukunft ist. Und das höre ich ja auch von anderen Seiten, dass Leute sich jetzt irgendwelche eigenen Systeme bauen, es endlich mal so zu haben, wie sie es gerne hätten. Ich habe mir da auch so einen kompletten Hubspot-Marketing-Stack jetzt eingebaut, ne, der wirklich die Daten von der Webseite holt, mit Web-Analytics zusammenführt, mit, Google-Ads oder so. Was wir dann halt auch vielleicht innerhalb unseres Tools erkennen können. Wie bewegt sich denn gerade da? Natürlich alles datenschutzkonform, etc. Und so weiter, aber man kann jetzt wirklich mal alles zusammenbringen, was sonst so in getrennten Untersystemen läuft. Das ist schon ganz cool, muss ich sagen.

[00:08:41] Das glaube ich, das glaube ich. Das, was es sehr interessant eigentlich macht, ne, dass du Dinge tatsächlich genauso, bauen kannst, wie du sie haben möchtest und die Dinge zusammenführen kannst, wie du sie zusammenführen möchtest, ne. Kannst natürlich auch überlegen, andere, kommerzielle Tools zu nehmen und da irgendwie alles zusammenzubringen, aber hier hast du tatsächlich dann die Möglichkeit, einfach das genau so zu bauen, wie du es möchtest und den Fokus auch auf die Teile zu legen, die für dich interessant sind, ne, dann die Feature reinzubauen, die du wirklich haben möchtest, das macht's, glaube ich, total interessant,

[00:09:17] Wird ja gerade auch viel diskutiert, wie so die Zukunft des Software-Markts und so ist, kann man vielleicht nachher nochmal, wenn wir durch alle Projekte durch sind, was wir so gebaut haben, das nochmal diskutieren, aber ich glaube, dieses wirklich was individualisieren, du willst es genau so haben und und die Software soll genau das jetzt so tun, das macht's total attraktiv, ne? Und dann ist die Frage, ist es Wegwerfsoftware oder ist es was, was man tatsächlich für, für lange oder für dauerhaft baut, ne? Das ist dann, glaube ich, auch die Frage, wie, wie entwickelt sich, euer, euer zentrales System, ne? Wann, wann löst du wirklich die ersten Software-Systeme damit ab?

[00:09:53] Hast du schon eine Idee, was wäre das Erste, was du gerne ablösen würdest, wo du sagst, da will ich eigentlich komplett raus aus dem System, was ich jetzt habe und möchte das komplett raus aus dem System, was ich jetzt habe? Komplett in meine eigene, in mein eigenes Tool übernehmen.

[00:10:04] Genau, wahrscheinlich das erste, was wir ablösen werden, ist unser Ticketmanagement-System, also da, wo Kunden sagen können, hier gibt's einen Bug oder hier, das verstehe ich nicht. Da nutzen wir aktuell HelpScout, das ist so eingebaut bei uns in AMALYTIX über so ein Widget. Aber das habe ich jetzt ersetzt durch ein einfaches Formular, was dann, und da allein ist das Formular auch schon cooler, ne? Also, ich habe jetzt praktisch in unserem Hilfeformular eingebaut, dass man direkt auf Screenshot drücken kann und dann nimmt er von dem, dann rendert er das Browserfenster neu und packt den Screenshot direkt ins Ticket, ne? Also, der Kunde muss noch nicht mal selber irgendwie einen Screenshot machen und den dann irgendwie als Anhang hochladen. Er kann direkt sagen, hier bitte die Seite, wo ich gerade bin, screenshotten und dann knallt er dir da und hängt er direkt den Screenshot mit in den Anhang, weil Bedarf, ne? Also, allein. Das ist schon besser und wir können natürlich auch voll alle Metadaten mitschicken, auf welcher Seite ist der Kunde gerade, welches drückt der sich gerade an, etc. Das ging zum Teil vorher auch schon, aber auch hier, das ist jetzt wirklich an uns angepasst und das Spool sendet dann einfach die Daten von AMALYTIX dann in unser System und das Schöne dann ist natürlich, wir können dann natürlich auch, AI draufschmeißen, ne? Das ERP-System hat dann vielleicht lesend Zugriff irgendwie auf unseren Quelltext und kann dann auch direkt irgendwie schon mal gucken, ob da irgendwie der Bug-Report gerechtfertigt ist, etc. Da ist dann so viel möglich. Und, da sind die Login-Effekte auch jetzt bei dem anderen System so gering, dass ich das wahrscheinlich recht schnell abschalten kann. Schwieriger wird's natürlich irgendwann mit so Themen wie Rechnung, etc., ne? Weil da gibt's ja auch Datav-Anbindungen und so, bis man das alles dann auch gebaut hat. Und dann merkt man natürlich auch irgendwann, wenn man da soweit ist, okay, dann wird das System natürlich auch ernster und dann muss das auch laufen, ne? Wenn das dann irgendwann nicht mehr läuft, hast du halt ein Problem, ne? Und dann, da hat man sich halt sowieso, aber auch so Stabilität und so, dann kommt man doch die Idee. Und ich merke auch schon, so, wenn ich jetzt so unbewusst die ganzen anderen Systeme bewerte, welches will ich vielleicht behalten länger oder welches auch nicht, dann merke ich schon, je besser eine andere Software ist und je preiswerter die auch, preiswert ist nicht im Sinne von günstig, aber preiswert im Sinne von Preis zu Wert. Umso eher bin ich auch bereit, die zu behalten. Wenn die einen guten Job macht, dann muss ich das ja nicht selber pflegen, im Zweifel oder selber nachbrauchen. Insofern, das wird glaube ich immer ganz, ja. Die

[00:12:06] Frage ist ja dabei auch, was nimmt dir die Software ab, auch in Zukunft, ne? Wenn, wenn du jetzt sagst, die ganze Dataf oder Rechnung oder, Zahlungsverkehr oder was auch immer, ne? Exakt. Wenn dahinter irgendwelche, Schnittstellen stecken, die angebunden werden müssen oder Rechnung. Tatsächlich, Vorgaben, die eingehalten werden müssen, ne? Dann ist es schon ganz gut, wenn sich jemand anders drum kümmert. Ja. Und das dann tatsächlich zum Zeitpunkt X auch da ist, ne? Irgendwie Ankündigung von, was weiß ich was, die großen Hersteller bauen das in ihre Tools ein und dann ist es halt da, wenn, wenn du es brauchst. Deshalb ist das, glaube ich, auch immer, ne? Was, was, muss man, glaube ich, auch so, was kann in Zukunft passieren, was mich irgendwie dazu bringt, irgendwie von heute auf morgen da was tun zu müssen. Das muss man, glaube ich, immer mit, mit überlegen.

[00:12:50] Ja, absolut. Oder auch so, dass, dieses interne Ticketmanagement-System, das wir haben, irgendwie Features zu beschreiben, da nutzen wir halt Linear. Das ist auch eine super Software. Also, da weiß ich gar nicht, ob ich da überhaupt auf die Idee käme, das nachzubauen. Da kann man super draus lesen, da kann man super reinschreiben. Das wird wahrscheinlich eine Software bleiben, die wir einfach stand-alone nutzen, aber trotzdem mit andocken, sodass ich jetzt zum Beispiel auch in unserem Kunden-Ticketmanagement-System die Tickets aus Linear damit direkt verknüpfen kann, ne? Und dann weiß ich, okay, zu der Beschwerde gibt's schon dieses Ticket. Und

[00:13:22] Die Idee ist dann natürlich auch, die Daten jetzt erstmal alle zu sammeln und schön darzustellen, aber dann vielleicht auch irgendwann so einem Agenten verfügbar machen, ne?

[00:13:28] Dann kann der sehen, ach, guck mal hier, die Beschwerde, das Ticket wurde gerade gelöst, könnte man dem Kunden jetzt schreiben, dass das Ticket gelöst ist, ne? So. Und das ist natürlich auch die Vision, dass wir dann auch wirklich viel...

[00:13:37] Besseren, schnelleren, kompetenteren Support, bieten können, als jetzt nur über so ein einfaches Ticketmanagement-System, wo du halt einfach nur Formulare hast, letztlich, ne? Und gar nicht so die Integration in deine, dein restliches Universum. Und da bin ich mal ganz gespannt.

[00:13:52] Riesenprojekt, hab ich, glaube ich, eine ganze Woche jetzt mal rein investiert, da auch mal nach vorne zu kommen, weil wenn man immer nur so Teilschritte macht, dann ist es zwar okay, aber dann fehlt noch das und man muss da so einen gewissen Berg überwinden, damit es irgendwie plötzlich mal cool wird. Da sind wir jetzt. Aber genau wie du sagst, man muss es am Ende ja auch warten, ne? Und, da muss man, glaube ich, sehr genau entscheiden, wo löst man was ab? Was lässt man weiterlaufen? Denn, ich sag mal, keine Software wartet sich von selber.

[00:14:17] AI mal hin oder her.

[00:14:18] Und wenn es dann irgendwie eine betriebskritische Komponente ist, dann willst du vielleicht, wie du sagst, dann will man vielleicht jemanden haben, der sich dann drum kümmert, ne? Ohne, dass man selber nachts zwei aufstehen muss. Ja.

[00:14:30] Wie, wie bist du mit UI, UX zufrieden? Super. Hast du da viel Energie reingesteckt oder ist das, was, was rauskam, warst du damit schon zufrieden oder war das nochmal extra schleifend?

[00:14:41] Also, das machen die schon echt gut, ne? Ich meine, da bin ich auch dir ja ganz dankbar, weil du, ich hab, ich nutzte halt den Stack, den du da mal für unser Podcast-Management-System aufgesetzt hast, da arbeiten wir, glaube ich, hier mit,

[00:14:52] FastAPI im Backend, aber React-Komponenten im Frontend und, und Schade, ECN-Komponenten, ich weiß es noch nicht mal ehrlicherweise, aber das kommt alles wirklich sehr gut aus einem Guss raus, da sieht nicht jede Seite neu aus, ich weiß nicht, wie er es macht, aber das klappt eigentlich sehr gut und auch wenn man mal so Claude Design mal fragt, da kann er ja mittlerweile auch schon so HTML-Artefakte bauen, der knallt dir da so ein ganzes Design-System hin, wenn du möchtest, ne, in deinem Stil, also, da muss ich sagen. Man muss wenig Feedback geben, wenn man ehrlich ist. Klar, also, was Business-Logik angeht, logisch, das kann ein nicht wissen. Aber was so Design angeht, ist so der erste Wurf meistens schon relativ gut.

[00:15:34] Das hat sich auch stark entwickelt, glaube ich, so in den letzten zwei Jahren, ne? Dass das wirklich was da rauskommt. Sieht halt gut aus und lässt sich gut bedienen, ne? Das ist ja auch, was man früher sehr oft, bei irgendwelchen Tools gesehen hat, dass die UX auch nicht so gut war, ne? Also nicht mal, dass es irgendwie komisch aussah, sondern wo man draufklickt und was passiert, wenn man draufklickt und was für eine Animation passiert, wenn man irgendwo, hingeht mit dem Mauszeiger und so, ne? Das ist schon wirklich, wirklich sehr gut, ne? Bin ich auch mal gespannt, wie viel, was das so für Auswirkungen hat, ne? Ob das noch dazu führt, dass man, oder wie kriegt man so Aha-Software hin, ne? Wo man... Und denkt, boah, cool gelöst oder wow, sieht aber beeindruckend aus, ne? Wie, wie kriegt man sowas hin? Oder machen KI-Agenten sowas, ne? Kriegt man bestimmt hin, so wie man es früher auch gemacht hat, aber bekommt man mit, KI-Agenten tatsächlich auch Software, die wirklich vom UI, UX auch heraussticht, ne? Das ist eine simple Frage. Mal gucken. Ja, weil das... Nimmt natürlich, also klar, so ein AI-Agent baut dir da so eine klassische Oberfläche hin, ne?

[00:16:36] Aber man, wie du sagst, eine Software wird dir dann wirklich gut, wenn die einfach zu verstehen ist, gut zu bedienen ist, clevere Screens hat, die Aufgaben, die man da erledigen will, wirklich auf einfachste Weise darstellt. Und ich glaube, das nimmt einem Da kann man, glaube ich, auch als Mensch nochmal einen Mehrwert leisten, weil man merkt es halt erst dann, wenn man damit arbeitet, ob das jetzt irgendwie friktionsfrei ist oder ob das zu kompliziert ist oder, und da habe ich an manchen Stellen gerade bei diesem Merch-Dialog, ne, wenn er dir plötzlich da sieben Accounts anzeigt und du willst entscheiden, was ist es jetzt, da habe ich schon gemerkt, ey, mir fehlen da die Infos, kannst du noch das und das und das dazu schreiben oder so. Da habe ich dann schon mal ein bisschen mehr rumgefummelt, aber so viele Standard-UX, echt gut, am Wochenende, habe ich mal hier Claude Coburg angeschmissen. Und ihn verknüpft mit unserem AMALYTIX Frontend und gesagt, kannst du da bitte mal durchgehen und dir mal unser Design angucken? Ist das konsistent? Denn wir machen da viel mit Tailwind CSS, da wird ja alles irgendwie in meinen Klassen definiert. Und dann haben wir vielleicht mal hier den Grünton und da mal den Abstand und hier mal da den Border Radius und mal den. Und da hat er sich da durchgewühlt und das alles einmal, hat einmal so ein Designsystem gebaut und sagt, so machen wir es jetzt. Und dann ist er da durchgerüttelt und hat das angepasst. Also, das gebe ich. Jetzt immer nochmal unserem Frontend-Eckler, aber selbst da hat er nochmal einen richtigen Grund reingebracht. Das sieht jetzt optisch gar nicht so stark unterschiedlich aus nachher, aber es ist intern viel konsistenter und man muss jetzt Dinge nur noch an einer Stelle ändern, wenn man irgendwie den Grünton anpassen will und nicht irgendwie an fünf. Also, das kriegen die echt gut hin und hat ja auch einen Browser aufgemacht und guckt sich die Seite dann wirklich direkt an und sieht dann auch vielleicht, wo irgendwie ein Dialog zu schmal, zu breit ist, etc. Also. Es ist mal wild, wenn du am Machen bist und plötzlich springt ein Browser auf auf deinem Screen und du siehst, wie sich da jemand plötzlich irgendwo anmeldet, durchklickt, etc. Es ist schon,

[00:18:19] Naja. Ich hab letztens auch was, eine kleine Demo bauen lassen, irgendwie so ein kleines, auch so ein Web-Tool, einfach so ein, so ein kleines HTML-Ding. Und ich hab auch gesagt, teste halt auch irgendwie, Frontend und so, ne? Und dann hat er auch gesagt, oh, okay, ich habe Screenshots gemacht, oh, in dem Screenshot steht aber keine Ahnung, ich habe deine E-Mail jetzt mitgescreenshottet, das habe ich natürlich sofort wieder gelöscht, analysiert ja auch tatsächlich, ne, dass er sagt, okay, ich habe jetzt zweimal Screenshots gemacht, hab dabei aber irgendwie dein E-Mail-Programm im Hintergrund gehabt oder so, ich gehe mal einen anderen Weg, und mach, mach das nicht mehr über Screenshots, tatsächlich ganz interessant, aber auch was, was man irgendwie im Blick haben muss, ne, danach hat er tatsächlich Headless-Browser, getestet, also, wo kein Browser mehr aufgeht, sondern ist er erst nur im Hintergrund rendert, und die Bilder dann analysiert. Aber auch, auch sehr, sehr mächtig, krasse Fähigkeiten, die, die so eigentlich getan haben. Auch echt eine gute Ergänzung, weil manchmal muss man sich ja wirklich die Seite anschauen, zu verstehen, sieht das jetzt gut aus oder nicht, oder ist das irgendwie mobil responsive, er macht auch das Browser-Fanzer-Klein, hat er plötzlich ein Handy an sich,

[00:19:24] Also schon. Ja, also so viel vielleicht mal von meinem ERP-System. Wie gesagt, alles Work in Progress, aber wir versuchen jetzt wahrscheinlich so die ersten Schritte zu gehen und vielleicht mal den einen oder anderen Prozess dann auch schon im neuen System zu haben und,

[00:19:37] Ja, ich werde berichten, wie es da weitergeht.

[00:19:40] Das heißt, wir hören hier wieder davon, wenn du, das erste... Externe Tool abgelöst hast. Entweder das, oder wenn wir pleite sind, weil das System hat nicht funktioniert, alle Rechnungen wurden, nicht erstellt. Du kannst keine Rechnungen mehr schreiben. Da soll ja schon die eine oder andere SAP-Migration halt auch schon, schief gelaufen sein, habe ich gehört, habe ich auch schon dran gedacht, ja, wenn man das nicht richtig beschreibt, dann,

[00:20:00] Wird's natürlich schwierig, ne? Naja. Ja. Okay, geil, Apropos Geld und Migration.

[00:20:06] Genau. Was ist bei dir? Was hast du über, Geweib Coder die letzten Tage? Genau. Ich habe auch was gebaut, bisschen kleinere Dimensionen, weil ich glaube, unser Haushaltsumsatz ist ein bisschen kleiner als der von AMALYTIX, befürchte ich. Trotzdem, hat man so, die Idee, da kommt ganz schön viel Geld rein, gar nicht so schlecht, was da reinkommt, trotzdem ist das irgendwie am Ende des Monats weg, will man vielleicht mal gucken, wofür das so alles weggeht. Das heißt eigentlich, war schon länger die Idee, das ein bisschen besser im Griff zu haben, ne? Also tatsächlich irgendwie zu verstehen, worin geht denn das Geld, was geben wir denn so alles aus? Und vielleicht auch mal zu gucken, gehen da Dinge vom Konto ab, die vielleicht nicht, nicht mehr runtergehen sollten. Ich hab auch direkt was Interessantes gefunden, noch beim Testen, kann ich nicht mehr was zu sagen. Das heißt aber, die Idee war, Familie, meine Frau, zwei Kinder und ein paar Konten, da tatsächlich mal ein Tool zu haben, zu sehen, was passiert. Denn da jeden Monat und ein bisschen vergleichen zu können, ne? So ein bisschen inspiriert auch von dem, was du mal gemacht hast, so eure Einkäufe analysiert, was so über die Zeit irgendwie für Lebensmittel drauf geht, etc. Und, dann dachte ich mir, baue ich das halt einfach mal, und baue mal ein extra Tool. Ich benutze auf meinem Mac, MoneyMoney, irgendwie auf alle Konten zuzugreifen, ne? Wir haben so ein paar, keine Ahnung, noch ein, das alte Konto, als ich noch studiert habe, das alte Konto von meiner Frau und das gemeinsame, irgendwie alles zusammen, ne? Aber diese Konten existieren noch alle mit Kreditkarten hier und da, auch, an dem Konto eine Kreditkarte und da noch eine. Irgendwie gibt's, gibt's da so ein paar Konten, das heißt, ich brauche ein Tool, wo alles zusammenfließt, ne? Irgendwie. Damit ich das sehe. Letztens musste ich wegen Tennisvereinen mich bei der Sparkasse einloggen. Die haben mich alle paar Minuten wieder rausgeschmissen. Und da habe ich fast schlechte Laune bekommen, ne? Also, weil da irgendwie, ich habe was nachgeguckt, dann in dem Vereinsverwaltungstool. Naja, ich schweife ab, aber, Bankenwebseiten sind nicht mein, mein Weg. Deshalb benutze ich MoneyMoney. Aber... Damit kann man auch so Kategorien verteilen, sich ein paar Dinge ansehen, aber tatsächlich nicht genau so, wie ich es möchte, ne? Weil ein paar Konten will man nicht auswerten, dann gehen irgendwelche Sparraten irgendwo hin, das will man schon bestimmte Dinge separat auswerten und sich anzeigen lassen. Das heißt da auch wieder die, ja, gibt es bestimmt Software zu, aber zum einen Ich bin auf dem Mac unterwegs, meine Frau ist auf dem Windows-Rechner unterwegs oder eigentlich vor allem auf dem iPad unterwegs, das heißt, wir sind auch nicht auf den gleichen Tools, das heißt, die Idee war bei mir im, im lokalen Netz, auf einem meiner, meiner Heimserver hier, eine Web-Anwendung bauen, die unsere ganzen Bankdaten auswählen kann, so. Dachte ich mir, oh, das war bestimmt eine gute Idee, MoneyMoney nimmst du, dann kannst du einen CSV-Export machen und dann baust du irgendeine Web-Anwendung, die so einen CSV importiert und dann baust du da irgendwas, mit irgendwelchen schönen Graphen und Kategorien und keine Ahnung. Und mein Weg im Moment ist, dass ich tatsächlich einfach ein Claude Chat aufmache und mal reinschreibe, was ich denn gern bauen würde. Und mit Claude erstmal diskutiere, was, was denn die Software so können sollte und wie man das so bauen sollte. Das heißt, mit Claude so ein bisschen gesprochen, auch tatsächlich gar nicht so viel. Der Chat war nicht so lang. Ich habe einmal beschrieben, was mir so wichtig ist, was wir gerne auswerten würden, was für Besonderheiten man berücksichtigen muss. So Umbuchungen zwischen eigenen Konten und solche Dinge. Irgendwie hab ich das einmal beschrieben, das heißt, so ein 5-Minuten-Chat vielleicht mit Claude. 10 Minuten höchstens, ne? Also nicht viel spezifiziert. Und nutzt das OpenTerminal oder hast du es irgendwie auf der Desktop-Ecke genutzt? Ne, das hab ich, ich benutze, wenn ich normal mit dem Chat, also wenn ich normal Chat mache, dann hab ich die Desktop-App offen. Also, die ganz normale Claude-App offen. Und benutze da den Chat. Sobald ich programmiere, bin ich aber im Terminal mit Claude Code unterwegs. Auch tatsächlich nicht im VS Code oder so, sondern tatsächlich Mac Terminal Claude Code aufgerufen und da nur in der Kommandozeile, was ich tatsächlich sehr angenehm finde. Aber so diese Konzeptionsarbeit oder, ne, das Definieren, mache ich typischerweise in der Claude Desktop App. Und das Ergebnis dann, als wir gesagt haben, ja, so soll das irgendwie ungefähr aussehen, so eine Web-App, die folgende Dinge kann, dann hat er eine Spec-MD und eine Cloud-MD geschrieben, also einfach zwei Dateien, und was ich noch ganz spannend fand, ist, dass er gesagt hat, wir können bei MoneyMoney auch, automatisch, über eine Schnittstelle die Daten abrufen, das heißt, ich muss keine Ahnung.

[00:24:41] Das ist, glaube ich, clever, ja.

[00:24:42] Na, ich muss keinen neuen CSV-Export machen, sondern tatsächlich kann einfach aufrufen, wenn die App läuft und entsperrt ist, kannst du da über eine Schnittstelle die Daten einfach sauber abrufen.

[00:24:54] Ja, perfekt, weil das gleiche Problem hatte ich auch irgendwie, wenn man versucht, Banken anzubinden per API, das ist, glaube ich, mit, bei, sage ich mal, etablierten Banken echt nicht leicht, weil die haben in der Regel keine Standard-API, wo du dir einen Token generieren kannst und dann kommst du da an die Umsatzdaten ran. Da gibt es ja irgendwelche Sachen, aber das wird alles ein bisschen komplizierter. Meinem ERP wollte ich auch dann das Drangkonto anbinden, dann halt auch Buchhaltungsprozesse zu vereinfachen. So, das ist am Ende ein CSV-Upload geworden, weil da gibt es halt keine direkte Anbindung. Ich glaube, MoneyMoney ist da, glaube ich, ein ganzer Zwischenschritt, dann vielleicht automatisiert sich dann regelmäßig da die, vor allem kontenübergreifend, die, ja, die Umsatz oder Transaktionsdaten dann runterzuladen. Bei Stripe, GoCardless, kein Problem, gibt es eine API, etc., aber bei Banken, schwierig. Das ist zumindest meine Erfahrung. Wahrscheinlich bei dir ähnlich, ne? Gerade bei unterschiedlichen Konten.

[00:25:42] Genau. Das geht, ist aber nicht einfach, ne, so diesen Weg zu gehen. Und das ist halt, was wir eben gesagt haben, ne? Da gibt's halt Menschen, die bezahlen wir dafür, dass sie dafür sorgen, dass die Schnittstellen immer funktionieren und das auch, wirklich immer passt. Wichtiges Argument war auch noch, dass MoneyMoney direkt, eindeutige IDs für jede Transaktion verteilt. Das heißt, sobald die in MoneyMoney drin sind, sind die eindeutig und dann hab ich auch kein Problem mehr damit. Mit, die in mein System reinzuziehen, weil die immer eine eindeutige ID haben und ich kann die immer abgleichen, sonst müsste ich irgendwelche Hash-Werte, auf Hash-Has und irgendwelchen Werten machen und so. Das war tatsächlich sogar fast das Hauptargument von Claude, das so zu machen, weil wir dann das Problem komplett umgehen und wir einfach die eindeutigen Money-Money-IDs haben, hat sich auch jemand schon was Schlaues überlegt, wie man das hinkriegt, und wir nutzen es einfach. Das heißt, die Idee von Claude war dann zu sagen, wir bauen eine Web-Anwendung. Klassisch, ne, wie du eben gesagt hast, React, FastAPI, und eine SQLite-Datei dahinter, tatsächlich, das ist ja nur ein kleines Tool, und einen, Sync-Agenten, das heißt, einen Sync-Agenten, der auf meinem Bechner läuft, wo MoneyMoney läuft, und den kann ich dann einfach ansteuern, und der lädt die dann in der Web-Anwendung hoch, wenn ich ihm das sage. Kann ich automatisch machen, oder halt, irgendwie, on demand. Das heißt, eine, eine, eine, eine Claude-Datei geschrieben, ich guck grad mal, meine, die Streck-Datei. Teil war auch tatsächlich nicht groß.

[00:27:04] 213 Zeilen hat die Stack dafür. Irgendwie mit so zehn Bereichen, irgendwie Zielrahmen, Architektur, Datenquellen, bla, bla, bla. Der hat dann tatsächlich noch in diesem, ja, das ist noch, fand ich noch ganz gut, der hat in dem Designprozess hat Claude noch ein kleines Skript mir gegeben, womit ich das Datenmodell von MoneyMoney und meinen Konten runterziehen konnte. Das heißt, ich habe keinen, keinen echten Datendump gemacht, sondern eine Analyse. Einmal ein Dump gemacht und dieses Skript hat dann ausgewertet, keine Ahnung, welche Felder gibt es überhaupt, wie viele Konten, was sind so die Ranges auf den einzelnen Feldern, quasi eher so eine statistische Analyse der Daten gemacht, die ich dann mitten ist weggeschrieben habe. Ne? Kein, kein Beispielauszug, sondern tatsächlich einmal über die Daten eine Analyse gemacht, weil ich, naja, einer der Gründe, ich könnte das natürlich auch immer so einen Export in Claude reinschmeißen, aber ich will zwar nicht einfach in irgendeinem Anbieter meine ganzen Transaktionen hochladen, ne? Deshalb habe ich von Anfang an gesagt, ne, die Daten sollen alle lokal bleiben, auf jeden Fall. Deshalb hat er so im Designprozess die, die Statistik über das Datenmodell noch gemacht und meine Transaktionen und dann am Ende irgendwie zehn Meilensteine definiert, in denen das umgesetzt werden soll. Und dann habe ich, das quasi genommen, aus, runtergeladen, aus der Cloud Desktop App, im Terminal, ein Dateiverzeichnis gepackt, Claude Code gestartet im Terminal und gesagt, liest weg und liest CLAUDE.md und und bau, was da steht, mach Meilenstein 1. Dann hat er losgelegt, hat Meilenstein 1 gebaut, getestet, ich hab Testtaten erzeugt und und und. Er erzählt ja dann immer schön, was er gemacht hat, und dann, soll ich jetzt Meilenstein 2 bauen? Habe ich gesagt, ja, bau Meilenstein 2. Okay, ich war da. Damit fertig, dann Meilenstein 3. Da habe ich nach Meilenstein 3 mal gefragt, soll ich irgendwas testen, mal zwischendurch oder so, oder hast du alles getestet? Sagt der, nö, nö, ich habe alles getestet, alles gut, soll ich jetzt Meilenstein 4 machen? Da habe ich gesagt, okay, dann mach Meilenstein 4. So ging das weiter. Bis zum letzten Meilenstein, genau, acht Meilensteine waren es tatsächlich. Dein letzter ist Feinschliff, Slitbuchung, CSV, Fallback und Backup-Hinweise. Irgendwie so, das war dann, was, was das, zusammengebracht hat.

[00:29:13] Und am Ende hatte ich, nach, keine Ahnung, zwei Stunden oder so, hatte ich eine Web-App, die, die automatisch alle Buchungen aus MoneyMoney rauszieht. Dann meine Web-App, schiebt und ich da eine echt schöne Auswertung hab, ne? Der hat mir auch Kategorien vorgeschlagen, irgendwie tanken, irgendwie solche Dinge, und ich hab auch so ein paar Sachen, ne? Dienstreise, dann irgendwie bezahle ich Hotelauber, Dienstreise bekommen, das er bei erstattet und solche Dinge, ne? Also, so Fälle irgendwie werden da auch alle irgendwie sauber getrackt. Und der hat mir tatsächlich auch einen Klassifikator da reingebaut, das heißt, so ein kleines Machine Learning Modell. Was selber auf meinen Transaktionen lernt, und die dann zuordnet. Da bin ich mal gespannt, wie gut das funktioniert, aber tatsächlich keine LLM-Anbindung, aber er hat mir einen kleinen Klassifikator mit reingebaut, der einfach, sobald ich wieder ein paar Sachen per Hand zugeordnet hab, ne, hier, das ist, keine Ahnung, das ist Lebensmittel und das ist Kleidung und das ist, keine Ahnung, Versicherung und solche Dinge.

[00:30:15] Das heißt, ich habe so ein mehrstufiges System an, an festen Regeln, an User-generierten Regeln, ne, weil er sich das dann merkt, dann kann ich sagen, irgendwie immer dieses Der Gläubiger, der Mandats-ID, das ist immer Kategorie XY, wie man das so in Buchhaltungstools eigentlich auch. Ja, ja, ja. Das können die LMS aber auch wirklich stark, das habe ich damals ja auch mal einmal gemacht und dann habe ich dem so, da war ich ein bisschen frei, aber ich habe mir so einen Monat gegeben irgendwie

[00:30:39] Und der Kontanant ist Verwendungszweck wirklich sehr gut, entsprechende.

[00:30:42] Regeln bauen.

[00:30:43] Der wusste sofort, EDK, alles klar, Lebensmittel, ne? Und da war auch mal irgendeine ganz obstruse Ausgabe dabei und so, und anhand des Verwendungszwecks hat der erkannt, was das war, wo ich dachte, Wahnsinn. Also, weil das halt in seinem Weltwissen irgendwie drin steckte, ne? Irgendeine Eisdiele in, keine Ahnung wo. Also, wenn man da ein bisschen freier ist, man kann es vielleicht auch anonymisieren, lässt man die Beträge weg oder gibt halt nur so ein paar Auszüge, dann kann einem auch da eine LLM bei so Kategorisierungssachen, so mindestens was das erste angeht, wird oft mal helfen. Ja. Stark.

[00:31:11] Genau, soll auf jeden Fall, das wird noch ein Feature, was ich eigentlich machen will, so Dinge, die wir gar nicht zuordnen können, dass man die anonymisiert, ne, ohne Betrag und ohne, Bankverbindung, oder ohne eigene Bankverbindung tatsächlich an LLM schicken, ne, das ist so, ja, hab ich jetzt noch nicht eingebaut, aber, dass, das funktioniert und tatsächlich. Gebaut, auf meinem Rechner getestet, lief alles, auf meinen Heim-Server hier, auf meine kleine Linux-Maschine hochgeladen, Docker, im Docker hochgeladen, gestartet. Ja, wollte gerade fragen, wie läuft das jetzt genau? Fertig, also ich habe hier einen kleinen Rechner stehen, ne, wo ich sowieso so ein paar, mein Home Assistant draufläuft und so, da laufen so fünf, sechs Docker, ein Paperless läuft da drauf, die Dokumente managen kann. Habe ich da als weiteren Dienst deployed, also einmal nach GitHub hochgeschoben und dann wieder runtergezogen auf dem... Server gestartet und es lief. Ne? Ich hab dann meinem einen Rechner diesen Sync-Agent einmal angestoßen, dann waren alle Buchungen da, der letzten zwei Jahre und dann konnte meine Frau abends, dann auf dem iPad sich das alles angucken und anfangen, Dinge zuzuordnen. Läuft einfach, ne? Also zwei Stunden Arbeit, das läuft. Sieht total schick aus, wie gesagt, mach so ein Dark Theme, mit kräftigen Farben, auch total gut, ne? Ist dann irgendwie so ein Orange und so ein, Violett und so, sieht auch total gut aus, ne? So, und jetzt kann man halt irgendwie ans Feintunen gehen, ne? Dann irgendwie sich die Auswertung so machen, wie man sie gerne hätte. Ja. Extrem gut. Also, erst mal das Tool, total super, ne? Und Claude hat mir gute Hinweise gegeben, wie es tatsächlich sinnvoll auch bauen kann, ne? Mit diesem automatischen Sync und so, alles total super.

[00:32:49] Und das Spannende vielleicht noch, also erst mal, ne, Empfehlung, wenn ihr sowas machen wollt, funktioniert total gut. Man kann da total gute Übersichten erzeugen und, tatsächlich, ich hab ja eben gesagt, ich hab auch rausgefunden, was vielleicht so rausgeht, was nicht mehr rausgehen sollte. Hab ich irgendwie eine Buchung gesehen, von E-Plus, Aldi Talk sagt Danke,

[00:33:08] Die jeden Monat 8,99 Euro oder so abmufen.

[00:33:12] Und

[00:33:13] Ich hab jetzt nicht nachgeguckt, wie lange das schon her ist, dass meine Jungs nicht mehr Aldi Talk haben, weil das war so der Einstieg,

[00:33:20] Ich hab nicht nachgeguckt, wie lange schon, aber auf jeden Fall liefen diese 8,99 Euro schon deutlich zu lange, jeden Monat darunter. Gut, hätte man jetzt auch in jedem anderen Tool, hätte ich in MoneyMoney auch schon sehen können, wenn ich es vernünftig gemacht hätte, aber trotzdem, ne, haben wir halt nicht gesehen bisher immer.

[00:33:36] Seltsam. Das kann ja auch ein Feature sein, ne, dass man sagt, hier, wenn irgendwie neue Buchung kommt, die wir gar nicht zuordnen können oder sowas, dann gerne mal Bescheid sagen, ne, oder auf Listen einfach transparent machen, ne, weil wer guckt schon wie offen seine Kontostüge rein, ja. Kannst du alles machen, ne, du kannst ja, du siehst ja dann auch, ne, nicht zugeordnete Dinge oder so. Auf jeden Fall total super. Was ich noch spannend fand, ich dachte mir, das hatte ich jetzt seit, Opus 5.5, schon öfter, dass ich dachte, der baut ganz schön lange alleine. Ich muss auch eigentlich nicht mehr viel machen, ne? Das heißt, ich hab danach dann nochmal ein neues Verzeichnis aufgemacht, eben die Spec und die CLAUDE.md da hingeschmissen und hab gesagt, so, hier steht die Spec, hier steht die CLAUDE.md, liest das. Frag mich einmal alles, was du noch wissen möchtest und danach baue es einfach und sag mir Bescheid, wenn es fertig ist und sag mir am Ende auch, wie lange du dafür gebraucht hast und wie viel Token du verbraucht hast. Das heißt, einmal wirklich komplett ohne Interaktion, hat funktioniert. Die App ist fertig. Am Anfang hatte der so drei Fragen oder so, auch nur minimale, war gar nicht viel, was er gefragt hat. Und,

[00:34:40] Implementierung, 42 Minuten. Sagt er, genau, Zeit, rund 42 Minuten Implementierung, 48 Minuten inklusive Specklektüre und Rückfragen, das heißt, irgendwie haben wir sechs Minuten für die Rückfragen gebraucht, und er hat, 254.000 Ausgabetoken und 323.000 Eingabetoken und 13 Millionen aus dem Cache gelesen, das waren die. Das war ein Cachedinger, die er danach wieder gelesen hat. Nachher, ne, die aber gecached waren. So. Und fertig. Die App inklusive Sync-Agent fertig, null Interaktion mit mir, einmal dieses Backgeschieben, einmal drei Fragen am Anfang beantwortet. Bin jetzt einfach fertig gebaut.

[00:35:24] Ja. Was ich da manchmal mache, ist, wenn ich weiß, okay, jetzt habe ich hier so einen sieben, acht, neun Schritteplan und ich habe keine Lust, immer sozusagen die nächsten Schritten, wie du am Anfang auch geschrieben hast, manuell loszutreten, dann sage ich eben, hier ist die Datei, führe jeden Schritt mit einem Subagenten aus, damit dieser Mainthread möglichst Kontext, also dass dann dadurch das Problem hat, dass dann irgendwann zu viele Tokens da drin hat, weil dann muss er irgendwann das Ganze kompaktieren und neustarten. Und dann habe ich mir gesagt, du mach für jede Aufgabe einen Subagenten und korniere das Ganze jetzt hier über den Hauptthread. Und dann macht er das, ne? Dann startet er für jede einen Subagenten, wartet, bis er zurückkommt, dann analysiert er das und so bleibt eigentlich der Hauptthread relativ lange clean und klein und kann da relativ viele Tasks auf einmal

[00:36:02] Durcharbeiten.

[00:36:03] Dann habe ich ihm auch gesagt, und du, wenn irgendwas unklar ist, dann schreib das nochmal eine separate Datei, die gehe ich am Ende durch und dann gebe ich dir da vielleicht nochmal mein Feedback zu irgendwelchen Entscheidungen, die du so oder so getroffen hast, ne? Insofern, genau, dann kann man auch mal irgendwie ein paar Stunden weggehen oder ihn mal machen lassen, bis dann plötzlich wieder das Browserfenster aufgeht und er am Testen ist, ne?

[00:36:21] Dann weißt du, okay, er kommt dem Ende nahe. Ja, das ist schon beim UI. Ja, total gut, ne? Und das hat sich aber auch entwickelt die letzten Monate, finde ich, ne? Also, so vor ein paar Monaten noch. Wurde mir eigentlich nicht langweilig zwischen den Interaktionen, ne? So mit meinem Coding-Agenten, jetzt so wie ich's gebaut habe, ne? Und tatsächlich aber, ich hab mein Verhalten nicht stark geändert oder meine Vorgehensweise nicht stark geändert, aber die Schritte zwischen dem, dem, wo ich was tun muss oder die Zeit zwischen den Dingen, wo ich was tun muss, werden länger, ne? Das ist echt interessant. So, wem jetzt auch dieses ganze Thema Docker und so weiter nichts sagt, der kann ja nochmal irgendwie ein paar Folgen zurückgehen, da haben wir so ein bisschen, glaube ich, auch darüber schon mal gestorchen, aber auch, ich habe ja auch Docker genutzt bei meinem ERP-App, da, und wenn du mal ein Problem mit dem Docker-Container hast, ne, dann geht er da halt rein, guckt sich das an und sagt ja schon, wie es läuft, also, man muss, glaube ich, auch keine Angst haben vor diesem ganzen,

[00:37:14] Großdingen Deployment-Geschichte, der führt einen auch da schon durch oder hilft dir das halt aufzusetzen, ne, da würde ich vielleicht einmal bitten, kannst du einmal kurz Docker installieren, aber sobald das da ist, kann er sich ja über die Kommandozeile, kann man das ja alles verwalten, ne? Und dann lockt er sich da halt ein, guckt, was Container laufen denn da, startet die neu, baut die neu, was auch immer, guckt sich die Logdateien an. Das kann er heutzutage auch nicht mehr machen. Aber eigentlich muss er noch Zugriff geben auf die entfernte Maschine und dann legt er los. Also, fand ich auch stark.

[00:37:41] Super. Ja, und wer vielleicht für MoneyMoney, oder wer jetzt kein, sag ich mal, keine direkte Anbindung hat an seine Bank, der kann sich ja nochmal unsere Folge anhören, Browser-Tools, weil die Option wäre zu sagen, okay, ich ziehe mir einmal so einen 12-Monats-Export als CSV-Datei und dann lade ich die halt in so eine browserbasierte App. Das kann man ja auch genauso gut machen, hat man vielleicht nicht, muss man das vielleicht regelmäßig selber machen. Aber kann dann ähnlich weit kommen, in Anführungszeichen. Ist einfach keine App irgendwie so richtig oder wird auch nur browserbasiert,

[00:38:10] Ein paar Einschreibungen vielleicht, aber trotzdem auch Optionen auf jeden Fall. So habe ich es damals ja auch gemacht,

[00:38:13] Das war auch mehr so eine Einmalgeschichte, von der ich wusste, ich werde es jetzt einmal wissen und dann hoffentlich nie wieder, weil es ein bisschen, man muss ja sagen, ein bisschen erschreckend ist es ja schon, wenn man sich seine eigenen Ausgabenverhalten mal visualisiert bekommt und sieht, oh Gott, oh Gott, ist das alles teuer geworden. Deswegen guckt man da lieber nicht so häufig rein, ja,

[00:38:29] Aber. Ne, starkes, starkes, starkes Projekt.

[00:38:32] Super.

[00:38:33] Ja, hat Spaß gemacht. Echt ganz cool. Vor allem die kurze Zeit, ne, zwischen, Idee losgelegt und, meine Frau sitzt auf der Kauten und arbeitet damit, ne? Ja, stimmt. Das stimmt.

[00:38:43] Ist alles nur noch ein Prompt entfernt, ja.

[00:38:46] Ja, super.

[00:38:47] Jetzt haben wir schon 40 Minuten, Kai, wollen wir noch ein kleines Projekt machen, oder soll es das gewesen sein? Gerne. Hast du noch was? Ich bin jetzt unter die Game Designer gegangen. Ich hab ein Spiel entwickelt, wo wir jetzt aufnehmen, noch gar nicht veröffentlicht, aber soll wahrscheinlich morgen, übermorgen, der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

[00:39:05] Das ist gekommen, weil mir ein anderer Freund hat mir plötzlich sein Spiel geschickt und sagt, guck mal hier, Trotz, ich hab ein Spiel gebaut.

[00:39:10] Sag ich, was, sagst du? Dann war das so ein kleines, Shooting Game, wo man irgendwen auf den Mond schießen muss. Das fand ich sehr witzig, das war gut gemacht, tolle Grafiken, gutes Sounddesign,

[00:39:22] Lustiges Spiel.

[00:39:22] Dann dachte ich mir, Wahnsinn, das ist ja, also,

[00:39:25] Das ist ja auch möglich. Dann habe ich überlegt, halte ich jetzt eine Idee für ein Spiel?

[00:39:28] Dann habe ich überlegt, könnt ihr mal so simulieren, dass, wo AMALYTIX hilft, so jemand in die Rolle eines Amazon-Händlers zu versetzen, der jetzt auf Amazon verkauft und sich mit den ganzen Widrigkeiten da rumschlagen muss, die so passieren und daraus ist dann jetzt ein Stil geworden. Es nennt sich House of Cards, aber Cards mit T geschrieben, also wie war es? Im Kopf, ne, Card. Hat sich auch Codex gedacht, muss ich leider sagen, ist nicht auf meinem Mist gewachsen.

[00:39:55] Und dann muss man halt, also eigentlich mehr so eine Art Geschicklichkeit, Schnelligkeit spüren, muss einfach die ganze Zeit irgendwie klicken und Dinge, Probleme beheben, die die ganze Zeit auf dich einschlagen und je mehr, Probleme du behebst, sie, je mehr Umsatz machst du. Aber muss ich sagen, es hat auch echt gut funktioniert. Was ich da gemerkt habe, ist, ich hatte recht schnell so eine Spielidee und ich hab's völlig übertrieben am Anfang mit irgendwelchen Ideen und Regeln. Und wenn man das dann einmal spielt, dann merkt man erstmal selber, ob das Spiel überhaupt taugt. Und dann hab ich gemerkt, das ist viel zu kompliziert, das versteht keiner. Und dann ging's eigentlich darum, die ganze Zeit nur noch Sachen rauszunehmen, es einfacher zu machen, lustiger zu machen, bis ich merkte, ach, jetzt hat man so einen Punkt erreicht, da klappt's eigentlich ganz gut. Und, das war, glaube ich, eine wesentliche Erkenntnis. Und dann habe ich ihn halt auch nochmal gebeten, sich die Spielbalance anzugucken. Gibt's da irgendwelche Sachen, weil man kann verschiedene Aktionen treffen, bringen die eigentlich langfristig was oder ist das immer defizitär? Also,

[00:40:49] Das, oder diesen ganzen Begriff Spielbalancetest, und da hat er halt dann irgendwie 10.000 Durchläufe simuliert und dann verschiedene Spielertypen sich ausgedacht und geguckt, was ist, wenn ich gar nichts mache, was ist, wenn ich der Superpro bin, wo komme ich denn da überhaupt hin? Punkte-technisch.

[00:41:03] Was ist, wenn ich so zufallsmäßig entscheide und so geguckt, ob manche Optionen vielleicht irgendwie immer defizitär sind, ne? Zum Beispiel habe ich ihm gesagt, du kannst als Spieler so einen Ansprechpartner bei Amazon kaufen, ne? Das kann man wirklich so. Kostet sich dann x, ne? Und dann ist die Frage, welchen Wert bringt der, ne? Und dann hat er gesagt, du, der ist immer defizitär, wenn du den kaufst, bringt eigentlich gar nichts, ne? Und dann mussten wir halt so ein bisschen an den Parametern spielen, dass es dann in manchen Fällen vielleicht doch was drängt, sonst macht es ja gar keinen Sinn. So, und da so ein bisschen rumzutesten, das fand ich auch ganz toll. Witzig,

[00:41:31] Und dann natürlich auch, was das ganze Thema, also, Game Assets angeht, ne, Grafiken, Musik, etc. Bei den Grafiken habe ich mich dann bei Codex bedient, also dem OpenAI-Agenten, weil der hat ja die Möglichkeit, der hat ja auch ein Bildmodell,

[00:41:48] Zur Verfügung, und da habe ich halt Claude gebeten, du kannst dir Codex fragen, wenn du irgendwelche coolen Grafiken baust, sag ihm, was er dir bauen soll, und dann baut er dir das, ne, und dann hat er es auch gemacht. Über der Musik, da muss ich dann zu so einem extra, Dienst greifen, Suno AI, kann man kostenlos nutzen in so einer Basisfunktion. Und da hab ich mir halt irgendwie drei Prompts schreiben lassen für die verschiedenen Musiken, die wir da brauchten, irgendwie so Intro Screen, während des Spiels, während des Spiels, die hektische Phase und am Ende dann vielleicht nochmal. Und da hat er sich dann mit drei Musiken generieren lassen, mit drei Varianten, hab ich mir die schönste ausgesucht, da ist entweder drei Dateien reingeladen, zack, hatte ich meinen. Meine Spielmusik. Und schon wild, also, wie schnell man da auch zum, zum Ziel kommt. Aber man ist, was es einem nicht abnimmt, ist die Spielidee.

[00:42:31] Ich glaube, die muss man schon irgendwie mitbringen. Es gibt natürlich viele Tipps, was man so machen könnte und wie man das dann visualisiert.

[00:42:37] Aber am Ende muss man selber entscheiden, was am Ende ein gutes Spiel ausmacht und was nicht. Und das auch mal andere spielen lassen, denn nur wenn man selber glaubt, man hat's verstanden. Verbreuter das Feedback bekommen, der das aufgemacht hat, gar nicht verstanden, was ich da jetzt machen soll, ne? Okay, alles klar, erstmal ein Onboarding-Tour eingebaut, damit man weiß, wo kann ich hier gehen. So, aber ja, das, bin mal gespannt, wie es ist. Wir haben es jetzt gebaut, so ein bisschen als Marketing-Instrument, zu gucken, wenn das viral geht. Im Spiel kann man natürlich auch mal Lytix dazu buchen, das nimmt einem auch ein paar Aufgaben ab und am Ende kommt nochmal der Call-to-Action, wo dann drin steht hier. Willst, AMALYTIX auch im echten Leben, sondern mach doch mal, ich klicke hier, dann kannst du eine Demo machen oder sowas, ne?

[00:43:13] Ficke Spaß, das war so die Idee. AMALYTIX dazu buchen lohnt sich aber immer, schätze ich. Ja, da gehe ich jetzt nicht drauf ein, wie ich das designt habe, aber ich kann dir sagen, das ist sehr vorteilhaft im Spiel, ja, das stimmt. Ne, wir sind dann wirklich Arbeit ab, weil das machen wir auch in echt, wir beheben ja manche Content-Probleme automatisch und das haben wir halt im Stil auch umgesetzt, ne?

[00:43:31] Da sind ein paar Probleme weniger im Stil und haben auch einen Preistag daneben geschrieben, also. Bieten es jetzt nicht umsonst im Spiel, dann ist das ja auch unfair, ne? Das kostet ja auch ein bisschen Geld.

[00:43:40] Naja, witzig. Aber, ja, also, ich bin mal gespannt, ob es viral geht oder nicht. Ich hab den Link eben erst, gesehen. Ja, probier's nachher auch mal. Beim ersten Mal hab ich auch das Tutorial weggeklickt, das heißt, ich guck mir das gleich auch mal in Ruhe an. Was ich total spannend fand, gerade wieder, Dass du gesagt hast, der spielt's halt einfach ein paar tausendmal durch, ne, und bewertet das dann. Das ist, glaube ich, auch nochmal, also unabhängig davon, das zu bauen, ne, und, irgendwie tatsächlich die Software zu bauen, aber diesen, diesen Wert von, spiel das mal zehntausendmal durch und bewerte mal folgenden Aspekt. Das ist ja auch total mächtig, ne, weil das ja was ist, was du vorher hättest dir irgendwelche Tools bauen müssen oder irgendwelche Dinge berechnen oder sowas, ne, aber so sagst du ihn einfach, guck mal, hier ist ein Spiel. Das ist meine Frage. Spielt's 10.000 Mal und danach sagt mir, was der richtige Weg ist. Find ich total spannend, ne?

[00:44:33] Das ist schon. Ja, genau. Wir hatten halt erstmal die Game Engine gebaut und die kannst halt programmatisch, da musst du ja nicht durch die UI durchklicken, da bist ja irre, weil ein Spiel dauert so fünf Minuten, wir simulieren so ein Jahr, ne? Und das läuft halt dann so langsam Woche für Woche da durch. Und das kannst du natürlich nicht, das musst du anders machen, ne? Und deswegen haben wir erst die Game Engine gebaut eigentlich, sprich die. Programmatisch, also die Logik dahinter, was ist, welche Aktionen gibt es, was, welches dringen die, mit welchen Zufallsvariablen arbeiten die, weil manches ist auch zufällig einfach im Spiel und, ja, zu gucken, ob das halt irgendwie funktioniert. Und dann hat er auch irgendwie sechs Runden lang die Parameter fein getunt, dann nochmal gespielt und dann bis er meinte, so, so klappt's eigentlich, ne, so hat der Profispieler Spaß, aber, wenn man nichts tut, dann ist es auch schlecht, ja, also nicht, dass dann da irgendwelche Lücken findet. Aber in der Tat fand ich auch ganz witzig. Ja, cool.

[00:45:23] Sehr schön. Verlinkt natürlich auch in den Show Notes, ja. Sehr gut. Das heißt, wer, wer das hier hört, kann es zuerst spielen.

[00:45:31] Ja. Das stimmt.

[00:45:32] Sehr gut. Super. Cool. Ja, haben wir, glaube ich, ein paar Inspirationen gegeben. Sollen wir erreichen vielleicht für heute?

[00:45:41] Aber es zeigt einfach nochmal, wie schnell es doch heutzutage ist, sich eigene Softwarelösungen zu bauen. Sei es für den privaten Eingebrauch, sei es natürlich für den betrieblichen Gebrauch. Aber man muss sich auch immer überlegen, kann man das dann auch selber fortführen, warten? So einen ersten Entwurf kriegt man immer hin, wie ist es mit der Sicherheit, Datenschutz, etc. Aus dem Grund, wir können nur ermutigen mal. Da mal Hand anzulegen und vielleicht hat diese Folge ja so ein bisschen dazu beigetragen, quasi selber klar zu machen, welche Probleme habe ich denn eigentlich so im Alltag? Wo hätte ich denn vielleicht gerne meine eigene Lösung? Wo nutze ich denn gerade Software, die aber nur inadäquat ist eigentlich für den, was ich gerne hätte? Und wenn ihr da Sachen habt, schickt uns die gerne mal zu, ja? Gebt gerne mal Feedback, was ihr vielleicht euch gebaut habt, denn gerade nach der Folge mit den Browser-Tools hatten wir echt so ein, zwei Rückmeldungen auch, wo Leute gesagt haben, cool, habe ich mal alles anders genommen, funktioniert, super, insofern. Ja, lass das Feedback kommen. Ja, gerne,

[00:46:32] Freu mich drauf, und, ja, dann schauen wir mal, was, nächste Woche auf uns tat.

[00:46:38] Ja, super, geil, viel Spaß mit der Haushalts-App noch und. Ja, ja, mal gucken, ob ich mir das wirklich alles angucken möchte.

[00:46:46] Alles klar, ciao, tutz. Ciao, ciao. Ciao.

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