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Shownotes
Wenn ein uns nahestehender Mensch stirbt, brauchen wir Zeit, um es zu begreifen. Viele sind verunsichert und fragen sich: Soll ich den Verstorbenen noch einmal sehen und an den geöffneten Sarg hintreten, um Abschied zu nehmen? Manche haben dabei Berührungsängste. Wäre der bewusste Anblick vergewissernd oder erschreckend? Würde der letzte Eindruck das Bild des Lebenden überlagern? Hätte der Verstorbene gewünscht, so gesehen zu werden? Böte der Besuch die Chance einer Liebesgeste? Ein letztes Mal die Hand drücken, die Wange streicheln. Eine sehr persönliche Entscheidung, denn unser Empfinden ist sehr unterschiedlich. Ja, der Abschied am Sterbebett ist aufwühlend und anrührend – und vielen nicht vergönnt.
Mancherorts gibt es noch die Totenwache bei aufgebahrter Leiche oder den Abschied am offenen Sarg. Für viele ist das befremdlich, ein letztes Tabu. Sterben bedeutet starr werden. Der Verstorbene wird steif und kalt. Leiche kommt von bleich werden. Der Erblichene ist blass und bleich. Die Abwesenheit der Persönlichkeit tritt deutlich zutage, denn Seelenlosigkeit ist durch nichts zu kaschieren. Mit Kränzen und Blumen verbergen wir die Blöße in Urnen und Särgen, erhoffen uns von Ritualen die Tröstung in Schmerzen und Qualen.
Suchen Sie gerade Trost und Zuversicht im Zusammenhang mit einem Todesfall? Finden Sie Hoffnung und Halt bei dem, der sagt: »Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes« (Offenbarung 1,17-18). Nach seiner Auferstehung kam Jesus zu seinen Jüngern und sprach zu ihnen: »›Friede euch!‹ Und dann zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen« (Johannes 20,20).
Andreas Fett
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Sonntag, 1. November. Allerheiligen Und er begrub ihn im Tal, und niemand kennt sein Grab bis auf diesen Tag. 5. Mose 34, Vers 6 Die seelenlose Hülle. Wenn ein uns nahestehender Mensch stirbt, brauchen wir Zeit, um es zu begreifen. Viele sind verunsichert und fragen sich: Soll ich den Verstorbenen noch einmal sehen und an den geöffneten Sarg hintreten, um Abschied zu nehmen?
Manche haben dabei Berührungsängste. Wäre der bewusste Anblick vergewissernd oder erschreckend? Würde der letzte Eindruck das Bild des Lebenden überlagern? Hätte der Verstorbene gewünscht, so gesehen zu werden? Böhte der Besuch die Chance einer Liebesgeste? Ein letztes Mal die Hand drücken, die Wange streicheln.
Eine sehr persönliche Entscheidung, denn unser Empfinden ist sehr unterschiedlich. Ja, der Abschied am Sterbebett ist aufwühlend und anrührend und vielen nicht vergönnt. Mancherorts gibt es noch die Totenwache bei aufgebahrter Leiche oder den Abschied am offenen Sarg. Für viele ist das befremdlich ein letztes Tabu.
Sterben bedeutet starr werden. Der Verstorbene wird steif und kalt. Leiche kommt von Bleichwerden. Der Erblichene ist blass und bleich. Die Abwesenheit der Persönlichkeit tritt deutlich zu Tage, denn Seelenlosigkeit ist durch nichts zu kaschieren. Mit Kränzen und Blumen verbergen wir die Blöße in Urnen und Särgen, erhoffen uns von Ritualen die Tröstung in Schmerzen und Qualen.
Suchen Sie gerade Trost und Zuversicht im Zusammenhang mit einem Todesfall. Finden Sie Hoffnung und Halt bei dem, der sagt: Fürchte dich nicht, ich bin der Erste und der Letzte, und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes. Offenbarung 1, Verse 17 und 18.
Nach seiner Auferstehung kam Jesus zu seinen Jüngern und sprach zu ihnen Friede euch. Und dann zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Johannes 20, Vers 20. Die Frage zum Nachdenken. Was bleibt, wenn das Leben gewichen und die Farbe verblichen ist?
Der Tipp fürs Leben. Wer den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit. 1 Johannes 2, Vers 17. Die tägliche Bibellese. Johannes 20, Vers 11 bis 18. Maria aber stand draußen bei der Gruft und weinte. Als sie nun weinte, beugte sie sich vornüber in die Gruft und sieh zwei Engel in weißen Kleidern dasitzen, einen bei dem Haupt und einen bei den Füßen, wo der Leib Jesu gelegen hatte.
Und jene sagen zu ihr, Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen, weil sie meinen Herrn weggenommen, und ich nicht weiß, wo sie ihn hingelegt haben. Als sie dies gesagt hatte, wandte sie sich zurück und sieht Jesus dastehen, und sie wußte nicht, dass es Jesus war. Jesu spricht zu ihr Frau, was weinst du?
Wen suchst du? Sie, in der Meinung, es sei der Gärtner, spricht zu ihm Herr, wenn du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast, und ich werde ihn wegholen. Jesu spricht zu ihr Maria. Sie wendet sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch Rabuni, das heißt Lehrer. Jesu spricht zu ihr, Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater.
Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen, ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, und zu meinem Gott und eurem Gott. Maria Magdalena kommt und verkündet den Jüngern, ich habe den Herrn gesehen, und daß er dies zu ihr gesagt habe.