Mission Weltall· Staffel 1· Folge 5
Mission Weltall S1 E03: Was ist ein Stern?
Sonntag, 18. Oktober 2026 · 6 min
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Shownotes
Astronomie verständlich erklärt. Ein Podcast der Keplersternwarte Graz
Folge 3: Was ist eigentlich ein Stern?
Ganz früher nannten die Menschen einfach alles einen „Stern“, was ein kleiner Lichtpunkt am Himmel war. Manche waren heller, manche schwächer. Einige standen scheinbar immer an derselben Stelle und bildeten Sternbilder. Andere bewegten sich im Laufe der Wochen und Monate langsam über den Himmel – nannte man die dann „Wandelsterne“, und heute kennen wir diese „Wandelsterne“ als Planeten.
Heutzutage wissen wir auch: richtige Sterne, das sind ferne Sonnen.
Auch unsere Sonne ist also ein Stern – nämlich unser Stern. Sterne sind riesige, leuchtende Kugeln aus heißem Gas.
Und mit riesig meinen wir hier wirklich RIIIIIESIG! Unsere Sonne zum Beispiel ist mehr als 100 mal so groß wie die Erde! Die kleinsten sind immerhin etwa 10x so groß wie die Erde (und damit ungefähr so groß wie der Jupiter), die größten bis zu 200x so groß wie unsere Sonne, also 200.000 mal so groß wie die Erde!
Sterne, auch die kleinen, sind trotzdem viel schwerer als die Erde. Unsere Sonne hat zum Beispiel etwa mehr als 330.000-mal so viel Masse wie die Erde. Damit ein Stern überhaupt leuchten kann, muss er ja auch schwer genug sein, nämlich mindestens etwa 80-mal so schwer wie der Planet Jupiter. Ist er leichter, entsteht kein richtiger Stern, sondern ein sogenannter Brauner Zwerg – das ist eine Art Zwischending zwischen Planet und Stern.
„Warum leuchten Sterne eigentlich? Brennen die wie ein Feuer?“
Aber nein! Im Weltraum kann nichts brennen, weil es da keine Luft gibt.
Sie leuchten, weil sie unglaublich heiß sind. An ihrer Oberfläche haben sie etwa 3000 Grad bei kleinen roten Sternen, ungefähr 6000 Grad bei unserer Sonne und sogar mehrere zehntausend Grad bei besonders großen, blauen Sternen.
Doch die eigentliche „Energiequelle“, die liegt tief drinnen im Inneren eines Sterns – in seinem Kern. Dort passiert etwas ganz Besonderes: die sogenannte Kernfusion. Dabei verschmelzen winzige Teilchen, nämlich Wasserstoffkerne, zu Helium. Und dabei wird eine riesige Menge Energie freigesetzt.
Auch in unserer Sonne passiert das: in jeder Sekunde werden etwa 600 Millionen Tonnen Wasserstoff zu 596 Millionen Tonnen Helium verschmolzen. Da fehlen jetzt 4 Millionen Tonnen, und die werden tatsächlich direkt in reine Energie umgewandelt – nach der berühmten Formel von Albert Einstein, E = mc².
Ja, genau, mc² – also die Masse in Kilo, die verschwindet, mal Lichtgeschwindigkeit und dann nocheinmal mal Lichtgeschwindigkeit. Und weil die Lichtgeschwindigkeit so groß ist, fast 300.000 km/s, wird diese Energie so unglaublich groß.
…
Die allergrößten bekannten Sterne sind ungefähr 200-mal so schwer wie unsere Sonne. Noch schwerere Sterne können wahrscheinlich gar nicht entstehen, weil sie sich durch ihre eigene Energie wieder „zerreißen“ würden.
Interessant ist: Es gibt sehr viel mehr kleine Sterne als Große.
Etwa neun von zehn Sternen sind sogar kleiner als unsere Sonne. Trotzdem sind die Sterne, die wir am Himmel sehen, meistens eher große und schwere Sterne. Das liegt daran, dass schwere Sterne sehr viel stärker leuchten als leichtere. Ein Stern mit der doppelten Masse der Sonne leuchtet ungefähr zehnmal so stark, und ein zehnmal so schwerer Stern ist sogar tausendmal so leuchtstark wie unsere Sonne.
Deshalb können wir diese Sterne auch aus großer Entfernung sehen, und sie können trotz
Von den 100 Sternen, die uns am nächsten stehen, sind dagegen nur 4 so richtig hell, 9 so mittelhell, 4 nur schwach und alle 83 anderen mit bloßem Auge gar nicht zu sehen, weil sie zu klein sind und zu schwach leuchten. der großen Entfernung auch sehr hell sein.
Zum Beispiel der Stern Deneb im Sternbild Schwan: der ist etwa 2000 Lichtjahre von uns weg und trotzdem einer der hellsten Sterne an unserem Nachthimmel: Das geht nur, weil er einer der größten und leuchtstärksten Sterne ist, die wir überhaupt kennen. Er könnte 200x so groß sein wie die Sonne und leuchtet 200.000 mal so stark – ein wahres Sternenmonster.
Der uns nächste Stern – nach der Sonne natürlich – heißt Proxima Centauri. Er ist etwa 4,2 Lichtjahre entfernt. Trotzdem kann man ihn kaum sehen, weil er ein kleiner, lichtschwacher roter Stern ist. Mit bloßem Auge ist er unsichtbar – man braucht dafür ein Fernrohr. Außerdem kann man ihn leider nur von der Südhalbkugel der Erde aus beobachten.
Du siehst: Sterne sind viel mehr als nur kleine Lichtpunkte.
Sie sind riesige, heiße „Kraftwerke“ im Weltall – und ohne sie gäbe es auch uns nicht.
Und über diese faszinierenden Himmelskörper erfährst du in den nächsten Folgen noch viel mehr!
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Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel. Und wir erzählen dir den Rest! Sag mal was ist eigentlich ein Stern? Ganz früher nannten die Menschen einfach alles seinen Stern, was sein kleiner Lichtpunkt an dem Himmel war. Manche waren heller manche schwächer Einige standen scheinbar immer an derselben Stelle und bildeten Sternbilder Andere bewegen sich im Laufe der Woche oder Monaten, langsam über den Himmel.
Die nannte man dann Wandelsterne und heute nennen wir diese Wandel Sterne Planeten. Heutzutage wissen wie auch richtige Sterne sind eigentlich nur ferne Sonnen! Auch unsere Sonne ist also ein Stern nämlich unser Stern. Sterne es in riesige leuchtende Kugeln aus heißen Gas Und mit Riesig meinen wir hier wirklich riesig.
Unsere Sonne zum Beispiel, die ist mehr als hundertmal so groß wie die ganze Erde. Und die allerkleinsten Sterne sind immerhin noch zehnmal so gross wie die Erde und damit ungefähr gleich groß wie der Planet Jupiter! Die größten Sterne sehen ungefähr zweihundert mal so groß wir unsere Sonne... ...und damit ungefähr zwanzigtausend Mal größer als unsere Erde.
Sternen? Auch die Kleinen, die sind viel größer und schwerer als die Erde. Unsere Sonne hat zum Beispiel etwa dreihundertdreißigtausend Mal soviel Masse wie die Erde. Damit ein Stern überhaupt leuchten kann muss er ja auch schwer genug sein Nämlich mindestens etwa achtzigmal so schwer wie der Planet Jupiter Ist.
erleichtert entsteht kein richtiger Stern sondern einen sogenannten Braunerzwerk. Das ist eine Art Zwischending zwischen Planeten und Stern. Warum leuchten Sterne eigentlich brennend wie ein Feuer? Absolut nicht. Im Weltraum kann nichts brennen, weil du brauchst Luft damit etwas brennt aber im Weltraum ist es leer.
da gibt's keine Luft. Sie leuchtern weil sie unglaublich heiß sind. an ihrer Oberfläche haben sie etwa dreitausend Grad bei kleinen roten Stern ungefähr sechstausend Grad bei unserer Sonne und sogar mehrere Zehntausend Grad, besonders großen blauen Sternen. Doch die eigentliche Energiequelle liegt tief im Inneren eines Sterns in seinem Kern.
Dort passiert etwas ganz Besonderes – die sogenannte Kernfusion. Daher verschmelzen winzige Teilchen nämlich Wasserstoffkerne zu Helium. Und dabei wird eine riesige Menge energiefrei gesetzt! Auch in unserer Sonnen passiert das. In jeder Sekunde werden etwa sixhundert Millionen Tonnen Wasserstoff zu fünfhundert, sechsundneinzig Millionen Tonn Helion verschmolzen.
Da fehlen jetzt vier Millionen Tonne und die werden tatsächlich direkt in reine Energie umgewandelt. Nach der berühmten Formel von Albert Einstein E ist gleich MC hoch. zwei Die allergrößten bekannten Sterne sind ungefähr zweihundertmal so schwer wie unsere Sonne. Noch schwere Sterne können wahrscheinlich gar nicht entstehen, weil sie durch ihre eigene Energie wieder zerreißen würden.
Ein Stern mit der doppelten Masse der Sonne leuchtet ungefähr zehnmal so stark. Und ein Zehnmal so schwerer Stern ist sogar tausend Mal so leuchtbar. Deshalb können wir diese Sterne auch aus großer Entfernung sehen. Schauen wir uns doch mal die hundertnächsten Sterne an! Vier davon sind richtig hell, die kannst du wirklich immer sehen.
Neun davon sind zum Mittelhell, vier davon sieht man nur ganz leicht und die dreiundachtzig anderen, die übrig bleiben. Die sieht man gleich gar nicht weil sie zu klein sind und nicht so stark leuchten. Ein Beispiel ist der Stern Dedeb im Sternbild Schwarm. Der ist ungefähr zweitausend Lichtjahre entfernt und dennoch sieht man ihn eigentlich als eine der hellste Sterde wenn man hoch schaut in dem Himmel.
Das funktioniert eigentlich nur weil er einer der größen und leuchtstärksten Sterde ist, die wir überhaupt kennen. Der Stern könnte ungefähr zweihundertmal so groß sein wie die Sonne und würde damit auch ca. zweihunderttausend Mal zu stark leuchten als ein wahres Stergelmonster. kaum sehen, weil er ein kleiner lichtschwacher roter Stern ist.
Mit bloßem Auge ist er unsichtbar – man braucht dafür einen Fernbrauch! Außerdem kann man ihn leider nur von der Südhalbkugel der Erde aus beobachten. Du siehst, Sterne sind viel mehr als nur kleine Lichtpunkte. Sie sind riesige Kraftwerke im Weltall und ohne sie gebe es auch uns nicht. Und über diese faszinierenden Himmelskörper erfährst du in der nächsten Folge noch viel mehr.
Wenn auch du uns etwas fragen willst, schick uns einfach in die Nachricht. Alle Links dazu findest Du in unseren Show Notes. Tschüss und bleibt auf Empfang bis die nächste Mission startet!