Mission Weltall· Staffel 1· Folge 6
Mission Weltall S1 E04: Was sind Sternschnuppen?
Sonntag, 25. Oktober 2026 · 6 min
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Shownotes
Astronomie verständlich erklärt. Ein Podcast der Keplersternwarte Graz
Folge
4:
Was
sind eigentlich Sternschnuppen?
Sternschnuppen
sind fallende Sterne. Natürlich keine echten Sterne, die vom Himmel
fallen – auch wenn der Name das zuerst einmal vermuten lässt. Aber
erstens einmal fehlt ja dann kein Stern am Himmel, nachdem eine
Sternschnuppe gefallen ist, und außerdem wissen wir ja jetzt, dass
ein richtiger Stern riesig groß und unglaublich weit von uns
entfernt ist – der kann da also nicht einfach herunterfallen.
In
früheren Zeiten hat man allerdings einfach jeden Lichtpunkt am
Himmel „Stern“ genannt. Deshalb gab es verschiedene Arten:
• Fixsterne
(die wir heute einfach Sterne nennen),
• Wandelsterne
(das sind die Planeten),
• Schweifsterne
(die wir heute Kometen nennen)
•
–
und eben Sternschnuppen.
Eine
Sternschnuppe entsteht eigentlich durch ein Sandkörnchen aus dem
Weltraum, oft nur wenige Millimeter groß. In unserem Sonnensystem
fliegen ziemlich viele von diesen Staubböckchen herum.
Oft
hört man, man würde das Verglühen dieser Staubkörnchen in unserer
Atmosphäre sehen, aber das passiert fast hundert Kilometer über der
Erdoberfläche und ist viel
zu dunkel, als dass wir das sehen könnten.
Aber
wenn
so ein Teilchen in die Erdatmosphäre eintritt, passiert etwas
Spannendes: Es ist dabei unglaublich schnell – oft bis zu 30
Kilometer pro Sekunde, das sind etwa 100.000 km/h!
Durch
diese hohe Geschwindigkeit wird die Luft um das Teilchen herum extrem
stark erhitzt und beginnt selbst zu leuchten. Genau dieses
Leuchten
sehen wir als helle Spur am Himmel – und genau das
ist die Sternschnuppe, oder wissenschaftlich gesagt: ein Meteor. Das
Staubkörnchen selbst hat genau genommen den Namen „Meteoroid“.
Nur
ganz selten ist ein Teilchen groß genug, dass ein Rest davon bis auf
die Erde kommt. Diesen nennt man dann einen Meteoriten.
Solche Meteoriten hat man auch wirklich gefunden! Meistens bestehen
sie aus schwarzem Gestein, manchmal aber sogar aus Eisen, und im
Naturkundemuseum Wien kannst du die größte Meteoritensammlung der
Welt bestaunen.
In
fast jeder klaren Nacht kannst du ein paar Sternschnuppen am Himmel
entdecken, wenn du dir Zeit dafür lässt und in den Nachthimmel
hinaufschaust.
Manchmal
gibt es aber besonders viele auf einmal – dann spricht man von
einem Sternschnuppenschauer. Das passiert, wenn die Erde durch eine
Staubkörnchenspur fliegt, die ein Komet hinterlassen hat. Bekannte
Beispiele sind zum Beispiel die Perseiden im August oder die
Geminiden im Dezember.
Ab
und zu gibt es aber auch spektakuläre Meteoriteneinschläge. Am 15.
Februar 2013 ist über Russland ein 19m großer Brocken aus dem
Weltall Richtung Erde gefallen. Er war 500x so schnell wie ein Auto
auf der Autobahn und ist deswegen durch die Reibung mit der Luft
schon in 30km Höhe explodiert – so gewaltig wie 20 Atombomben. Der
Lichtblitz der Explosion war 30x so hell wie die Sonne! Es wurden
schätzungsweise 3700 Häuser beschädigt, das Dach einer Fabrik
stürzte ein und Tausende Fensterscheiben zersplitterten. Dabei
wurden über 1000 Menschen durch die herumfliegenden Glasscheiben
verletzt. Aber das so etwas wildes passiert, ist sehr, sehr selten.
Dagegen
gibt es manchmal ganz kuriose Meteoritenfälle, wie der im Jahr 2026
im Burgenland:
Plötzlich war da ein Knall und danach ein tennisballgroßes,
zerfranstes Loch im Blechdach vor einem Haus. Darunter fand sich ein
rund 93 Gramm schwerer, stark verwitterter dunkler Stein.
Forscher des Naturhistorischen Museums Wien untersuchten den Fund
und
fanden heraus, dass es tatsächlich ein eisenreicher Stein aus dem
Weltraum war, der da eingeschlagen ist.
Übrigens:
Jeden Tag fallen etwa 100 Tonnen kosmischer Staub auf die Erde!
Das
meiste davon ist aber so fein, dass es einfach langsam zu Boden
sinkt, ohne dass wir etwas davon bemerken.
Also:
Wenn du dich draußen mal über Staub ärgerst, denk daran – ein
winziger Teil davon kommt vielleicht direkt aus dem Weltraum!
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Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel. Und wir erzählen euch den Rest! Aber erstens einmal fehlt ja dann kein Stern am Himmel, nachdem eine Sternschnuppe gefallen ist. Und außerdem wissen wir jetzt dass ein richtiger Stern riesig groß ist und unglaublich weit von uns entfernt liegt.
Der kann also nicht einfach so herunterfallen Wenn Sternsnuppen keine echten Sterne sind was gibt es da so für Sterne am Himmel? Naja Dafür gehen wir erstmal in die voren Zeiten zurück, denn da hat man jeden Lichtpunkt am Himmel Stern genannt. Sogenannte Fixsterne, die wir heute einfach im Sterne nennen Wandelsterne Das sind die heutigen Planeten Schweifsterne Die wir Komet nennen und eben Sternschnuppen.
Was sind eigentlich Sternsknuppe? Und wie entstehen sie? Eine Sternsnuppe entsteht eigentlich durch ein Sandkorn aus dem Weltraum oft nur wenige Millimeter groß. In unserem Sonnensystem fliegen ziemlich viele von diesen Staubkörnchen herum. Oft hört man, man würde das Verglühen dieser Staubköhnchen in unserer Atmosphäre sehen.
Aber das passiert fast hundert Kilometer über der Erdoberfläche und ist viel zu dunkel als dass wir das sehen könnten. Wenn so ein Teilchen in die Atmosphere eintritt, passiert tatsächlich etwas Spannendes! Es ist dabei unglaublich schnell, oft bis zu dreißig Kilometer pro Sekunde. Das sind dann etwa hunderttausend Kilometer per Stunde!
Durch diese hohe Geschwindigkeit wird die Luft um das Zeichen herum extrem stark erhitzt und beginnt selbst zu leuchten. Genau dieses Leuchten sehen wir als helles Spur am Himmel – genau das ist die Sternschnuppe oder wissenschaftlich gesagt ein Meteor. Das Staubkönchen selbst hat genau genommen den Namen Meteoroid.
Nur ganz selten ist ein Teilchen dann groß genug, dass ein Rest davon bis auf die Erde kommt. Diesen nennt man einen Meteoriten. Solche Meteorieten hat man auch wirklich gefunden. Meistens bestehen sie aus schwarzem Gestein, manchmal sogar aus Eisen und im Naturkunde Museum Wien kannst du die größte Meteoriten-Sammlung der Welt bestaunen.
Und gibt es solche Sternschnuppen jede Nacht? oder muss ich da in bestimmten Zeitungen abwarten, dass ich sowas sehe? Ja und nein! Denn in fast jeder klaren Nacht kannst du ein paar Sternsknuppen am Himmel entdecken Wenn du dir Zeit dafür lässt und in den Nachthimmeln hinauf schaust. Manchmal gibt es aber besonders viele auf einmal.
Dann spricht man von einem Sternsschnuppenschauer. Das passiert, wenn die Erde durch eine Staubkörnchenspur fliegt. Die ein Komet hinterlassen hat. Bekannte Beispiele sind zum Beispiel die Perseiden im August oder die Geminiden in Dezember. Und was passiert, wann der zu groß ist und nett verlüht? Ab und zu gibt es eben dann auch diese spektakulären Meteoriten-Einschläge.
Fünfzehnten Februar, es ist über Russland ein neunzehn Meter großer Brocken aus dem Weltall Richtung Erde gefallen. Er war fünfhundert Mal so schnell wie ein Auto auf der Autobahn und ist deswegen durch die Reibung mit der Luft schon in dreißig Kilometer Höhe explodiert. So gewaltig wie zwanzig Atombomben!
Der Lichtblitz der Explosion war dreißzigmal so hell als die Sonne. Es wurden schätzungsweise drei Tausend Siebenhundert Häuser beschädigt, das Dach einer Fabrik stürzte ein und tausende Fensterscheiben zerspilt hatten. Dabei wurden über tausend Menschen durch die herumfliegenen Glasscheiben verletzt.
Aber dass so etwas Wildes passiert ist sehr selten! Es gibt dagegen aber auch ganz kuriosem Meteoriten-Einfälle wie der im Jahre twentyzechsundzwanzig in Burgenland. Plötzlich war da ein Knall und danach ein Tänz bei großes zerfranztes Loch im Blechdach vor einem Haus. Darunter fand sich einen rund dreiundneinzig Gramm schwerer, stark verwitterter Dunkler Stein.
Forschen des Naturhistorischen Museums Wien untersuchten den Fund und fanden heraus, dass es sich tatsächlich um einen eisenreichen Stein aus dem Weltraum handelte der in Burgenland eingeschlagen war – übrigens! Jeden Tag fallen tatsächlich hundert Tonnen kosmischen Staub auf die Erde. Das meiste davon ist aber so fein, dass es einfach langsam zu Boden sinkt ohne das wir etwas davon bemerken.
Also wenn du dich draußen mal über Staubergerst denk dran! Ein winziger Teil davon kommt vielleicht direkt aus dem Weltraum. Wenn auch du uns etwas fragen willst, schick uns einfach in die Nachricht. Alle Links dazu findest Du in unseren Shownotes. Tschüss und bleibt auf Empfang bis die nächste Mission startet!