MOMENTUM - kevinkellermazza

Mit 10 auf der Flucht, heute eigene Fahrschule: Mateens unglaublicher Weg

Sonntag, 11. Oktober 2026 · 1 h 35

MP3

Shownotes

Mit 10 Jahren flüchtet Mateen aus Kurdistan (Nordirak) in die Schweiz. Vier Wochen ist er mit seiner Mutter und seinen Geschwistern unterwegs: zu Fuss über die Grenze, im Schlauchboot, versteckt in einem Lastwagen und zuletzt im Kofferraum. Heute ist er Fahrlehrer, Gründer der Fahrschule Milestone GmbH und erreicht mit seinen Videos auf Instagram und TikTok eine grosse Community.
In dieser Folge vom Momentum Podcast spricht Kevin Keller-Mazza mit Mateen über seine Flucht, das Wiedersehen mit seinem Vater am Zürich HB, Mobbing in der Schule, elf Jahre mit F-Ausweis, den Weg zum Schweizer Pass und warum er sich seinen Platz im Militär erkämpfen musste. Mateen erzählt, wie er vom Automonteur zum Fahrlehrer wurde, wie er sich selbstständig gemacht hat und warum Social Media, Google-Bewertungen und sogar ChatGPT heute sein bestes Marketing sind.
Ausserdem: Automat oder Schaltgetriebe, würde man die Fahrprüfung heute noch bestehen, die Fahrstunden mit Promis wie Steven Zuber, Dean Schneider und Andreas Glarner, die Rolle seines Glaubens und eine Schnellfeuerrunde inklusive der wichtigsten Frage überhaupt: Ananas auf der Pizza? Am Ende verlosen Kevin und Mateen gemeinsam 10 Fahrstunden.
Eine Geschichte über Flucht, Integration, Dankbarkeit und ein Mindset, das zeigt: Wo du herkommst, entscheidet nicht, wo du hinkommst.

Kapitel

Intro
Begrüssung und sein grösster Freudenmoment
Kurdistan, Krieg und warum er seine Geschichte lange für sich behielt
Die Flucht: Nachtmärsche, Schlauchboot und 100 Menschen im Lastwagen
Rom, das erste Nutella und im Kofferraum bis zum Zürich HB
Ankommen: Asylheim, Mobbing in der Schule und der Weg zum Schweizer Pass
Automonteur-Lehre, Jobsuche und der Kampf ums Militär
Der Weg zum Fahrlehrer
Selbstständigkeit und die eigene Fahrschule Milestone
Automat vs. Schaltung: Würdest du die Prüfung heute noch bestehen?
Fahrstunden mit Promis, Social Media und Vorurteile
Glaube, Dankbarkeit und was sein Mindset geformt hat
Familie, Werte und warum «Fake it till you make it» nichts für ihn ist
Schnellfeuerrunde
Was Momentum für ihn bedeutet, seine Botschaft und die Verlosung

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Wenn wir am Tag gekommen sind, hatten wir Bombersplitter und alles in unserem Dienstag. In der Nähe konnten alle Tote auf der Strasse. Oben war Fleisch, unten war mir. Über 100 Leute, das kannst du dir nicht vorstellen. Zwei Tage dunkel und diese Umstände. Weil du auf der Flucht bist, weisst du eigentlich nie, was passiert.

Dort sind wir mit dem Auto. Meine Mutter hat vorne gesessen, mein kleiner Bruder und meine Schwester hinten. Und ich und mein grosser Bruder im Kofferraum. Wir müssen ihn begrenzen. Diese 10-minütige Fahrt kostete damals 1'000 Dollar. Schätzt das, was ihr hier in der Schweiz habt. Schätzt das. Vertraut mir, schätzt das.

Ich sehe etwas anders. Ich weiss, wie es anders ist. Klar sagen Leute, du bist arm und so. Aber nein, ich bin nicht arm. Also ja, ich bin sehr froh. Sehr froh, dass ich in dieser Welt gegangen bin. Mein lieber Martin, mega schön, dass du da bist und super cool, dass das geklappt hat. Ich habe mich riesig gefreut.

Vielen herzlichen Dank. Ich bin auch sehr froh, hier zu sein und bin gespannt. Ich auch mega. Ich habe mega viele von dir schon gesehen. Aber bevor wir jetzt reingehen, eine wichtige Frage am Anfang. Wie geht es dir? Hey, super. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben. Was macht es aus? Mindset, Umfeld, Familie.

Schon? Ja. Ich glaube, das sind die wichtigsten Sachen, nicht? Ja. Wenn du gesund bist, gutes Familienverhältnis, gutes Umfeld hast und vor allem das Mindset, dass man auch einfach... Du kannst ja immer entscheiden, ob du etwas von einer schlechten Seite, von einer guten Seite siehst, ob du das Positive oder das Negative siehst.

Wenn du einfach dein Mindset gut eingestellt hast, läuft alles viel einfacher. Das ist ja so, ja. Ich bereite mir immer gerne für meine Gäste Fragen vor. Man sieht bei dir richtig, dass du den Leuten, deinen Fahrschülern, Freude bereiten möchtest. Dass sie Freude haben an dem, was sie machen, an den Fahrschulen etc.

Meine Frage an dich ist, wann hast du in deinem Leben die grösste Freude verspürt? Als wir in die Schweiz geflüchtet sind und mein Vater nach zwei Jahren gesehen hat. Ah, also dein Vater war schon in der Schweiz? Er ist zwei Jahre vor uns geflüchtet. Und zwei Jahre danach sind wir in die Schweiz geflüchtet.

Und an dem Tag, als ich ihn wiedergesehen habe, das war für mich alles. Wie alt warst du da? Zehn Jahre. Zehn Jahre? Ja. Okay, komm mal kurz... Von wo bist du genau? Aus Nordirak, Kurdistan. Kurdistan? Jawohl. Und ihr habt wirklich flüchten müssen? Es ist nicht, dass... Du kannst nicht einfach auswandern.

Es war Krieg, oder was war das? Ja, es war damals Krieg. Aus diesem Grund ist mein Vater geflüchtet. Er musste ins Militär. Irakisches Militär. Und das war nicht so optimal für uns Kurden. Er musste flüchten. Er konnte uns ja nicht mitnehmen. Und auch finanziell nicht gelangen. Weil es nicht... eine günstige Sache war, sagen wir es mal so.

Zu flüchten? Ja. Wegen? Was kommt dazu? Du musst die Schlüsse zahlen, du musst die zahlen, du musst die anderen zahlen, die dich von A nach B bringen usw. Es sind verschiedene Stellen, wo du gehst. Du gehst mit einem von Nordirak bis in die Schweiz durchgehen. Du gehst Länder für Länder und Läufe, Schiffe usw.

Wie lange ist die Flucht gegangen? Bei uns einen Monat. Bei dir Vater? Ich glaube, zwei, drei Wochen, wenn ich mich nicht täusche. Schon lange? Bist du sehr lange unterwegs? Ja. Und vor allem wahrscheinlich, weil du auf der Flucht bist, weisst du eigentlich nie, was passiert. Weil du siehst, ist es nicht unbedingt legal.

Du flüchtest ja von etwas. Das ist illegal, ja. Das ist illegal und darum wahrscheinlich auch immer diese Angst, dass dich jemand verwischt. Genau und dich zurückschicken, also Gefängnis. Wir waren ja eben, meine Mutter war ja mit uns vier Kindern. Die jüngsten zwei Jahre waren wir. Also, nicht ohne.

Und wir waren ja nicht alleine, mit anderen Leuten waren wir ja. Mit anderen Familien? Äh, zum Teil. Aber weniger, sind mehrheitlich so alleine. Also, ähm... Wie sagen wir? Alleine sie haben die Väter wahrscheinlich schon viel erkannt. Ja, Väter, Mütter oder sonst so. Manchmal auch nur Väter, manchmal auch Mütter, wo der Mann schon dort war und so weiter.

Genau, genau. Hast du noch Erinnerungen an diese Blatt? Ja, ja. Ja? Ja, ja. Das ist der dritte Podcast, den ich gebe. Der erste war im Jahr 2021. Es ging um das. Es war für mich so, ich will diese Geschichte nicht erzählen, um nicht irgendwie Mitleid zu bekommen. Bei mir war es immer so, wenn ich es erzähle, sagen die Leute «Ah, du Arme!» Das will ich nicht.

Darum habe ich gesagt, das behalte ich für mich. Bis 2021 haben etwa 4-5 Leute von dem gewusst. Ich habe einfach gesagt, ich bin in die Schweiz geflüchtet, das war es. Wie, wo war es? Das ist nicht so wichtig. Und dann hat eine Kollegin damals gesagt, das musst du erzählen, du musst die Leute motivieren.

Die, die eben auch hierher flüchten, das zeigt ihnen, dass sie auch Chance auf das Leben haben. Was du gemacht hast und so, wo du bist, wie weit du gekommen bist und so, zeigt ihnen, es ist Motivation für sie. Dann habe ich mir mal Gedanken gemacht, okay, eigentlich stimmt es schon, aber ich werde da kein Mitleid.

Nein. Klar sagen die Leute «Ah, du Arme» und so, aber nein, ich bin nicht arm. Ich bin sehr froh, sehr froh, dass ich den Weg gegangen bin. Sehr froh. Und ja, ich weiss alles. Also alles. 60, 70 Prozent weiss ich noch. Ja, es ist klar, für Leute, die null Touchpoint haben mit dem, ist das etwas völlig...

Man kann sich das gar nicht vorstellen. Ich weiss, mit 10 habe ich mit meiner Schwester in einem Sandkasten gespielt und habe wahrscheinlich ihre Puppe kaputt gemacht. Wir haben ganz andere... Ich hatte eine andere Thematik an einem anderen Punkt im Leben. Und dann hörst du von einem 10-Jährigen, der mit anderen Geschwistern und einer alleinerziehenden Mutter, weil der Vater in der Schweiz schon geflüchtet ist, solche Sachen durchgemacht hat.

Und dann denkst du, was müssen das für starke Menschen sein, um das aushalten und um das zu schaffen. Aber eben, ich finde, deine Kollegin hat das absolut richtig gesagt. Mit dem kannst du mega viele Menschen motivieren, die sagen, ich komme hierher, ich baue mir etwas auf, ich mache es richtig, mit einem guten Glauben und ich möchte etwas zurückgeben.

Und ich meine, was du aufgebaut hast, ist enorm und mega lässig. Und auf das können wir auf jeden Fall noch ganz fest sprechen. Aber auf jeden Fall, gut, also wir waren drei Wochen unterwegs. Vier Wochen insgesamt. Vier Wochen insgesamt. Und dann sind wir in die Schweiz gekommen. Richtig, genau. Mein Vater war ja in der Schweiz.

Okay. Sie war ja in der Schweiz. Und eben von Nordirak sind wir zuerst mit dem Car in die Türkei. 24 Stunden, glaube ich, hat das Ganze gedauert. Von dort haben wir gewartet, bis Schleuser kamen und sagten wo, wann, was, welche Zeit, wo wir hingehen. Dann sind wir von der Türkei nach Griechenland. Drei Tage, drei Nächte gelaufen.

Also in der Nacht gelaufen. Was? und am Tag schlafen, weil du kannst ja nicht am Tag laufen, du wirst ja in der Nacht sehen, dass man nicht gesehen wird. Und dann mit dem Schlauchboot und so gelaufen, schmalen Weg und so, wo Wasser rechts links war, man konnte schwimmen. Also es war nicht ohne. Nicht ohne.

Ja, ja. Und dann Wie gross war diese Gruppe, die am Flüchten war? Wir waren etwa 10 Leute. Ach so. Je nach Point von wo bis wo, waren wir dort 10 Leute. Dann sind wir in Griechenland angekommen. Nein, bevor wir von der Türkei nach Griechenland kamen, waren wir noch mit dem Zug. in der Nacht mit dem Zug.

Dann sind wir in Griechenland angekommen. Dann haben wir sie untergebracht, ohne zu verwutscht zu werden. In Türkei sind wir nicht eine ganze Woche. Bei Verwandten haben sie dort gewohnt. Dann sind wir zu denen, bis wir gehen können. Und dann in Griechenland sind wir auch ungefähr 5-6 Tage bei Leuten, die mein Vater gekannt hat.

Da ist untergebracht, dass wir nicht verwutscht werden können. Konnte er euch in dieser Zeit unterstützen? Ja, ja. Telefonisch, wow. Also wirklich ein cool Tag meiner Mutter. Telefonisch von Choryschan nach der Schweiz. In die Schweiz gebracht mit vier Kindern. Und dort in Griechenland haben wir gewartet, bis der Laschwagen frei war.

Also der Laschwagen, oben war Fleisch, unten wir, über 100 Leute. Kannst du dir nicht vorstellen. Zwei Tage dunkel und diese Umstände. Das kannst du dir nicht vorstellen. Willst du auch nicht. Dann sind wir mit dem Lachswagen gefahren. Und dann noch der Lachswagen im Schiff. Bis wir in Italien angekommen sind, in Rom.

Dann hat der Lachswagen uns irgendwie rausgelassen. Wir haben uns gefragt, wo wann was. Irgendwo. Einfach irgendwo. Der WC hat uns natürlich mitgenommen. In eine Camp-Pracht in Rom. So Asylcamps waren es, Wohnwagen. Wir hatten unseren eigenen Wohnwagen, Luxus. Die haben uns Essen gegeben, Trinken gegeben und alles.

Und dort war mein erster Mal, als ich Nutella gegessen habe. Bester Erlebnis. Ihr kommt in Italien an, Nutella. Wie kommt Schokolade auf Brot? Ich kannte das nicht. Du konntest das nicht. Das war mein erster Mal, als ich Nutella gegessen habe. Und die wollten uns behalten. In Italien? Ja, sie sagten, wir bleiben hier, wir geben euch sofort den italienischen Pass.

Sofort, ohne Wenn und Aber. Wir wollen euch hier behalten. Mein Vater sagte, nein, kommt zu uns. Also er konnte auch sagen, wir bringen ihn auch hier hin. Sofort, italienischen Pass und so weiter. Wir sagten, nein, wir gehen zu ihm. Und dann haben sie uns für zwei Tage so ein Visum gegeben. Und wir durften uns in Italien aufhalten.

Sie sagten, wir könnten euch nicht festhalten, aber wir wollen euch helfen. Also mega, wirklich muss ich sagen. Was war denn das für eine Organisation in Italien? Flüchtlingscamp, so in diesem Stil. Flüchtlingscamp. Und dann gingen wir, liefen. Und ich kann mich erinnern, unser Gepäck war so schwer. Ich habe Pampers von meinem kleinen Bruder, das kriege ich weg.

Und dann sind wir, ich weiss nicht mehr, zum nächsten Punkt kam, wo wir über Grenzen mit dem Auto in diese Form irgendwo anders, ich weiss nicht wo es war, dort sind wir mit dem Auto. Meine Mutter saß vorne, mein kleiner Bruder und meine Schwester hinten und ich und mein grosser Bruder im Kofferraum.

Wir sind über Grenzen. Wenn zu viele Leute hätten können... Richtung Schweiz? Ja. Also sind ihr irgendwie um sieben, acht Stunden am Fahrrad? Nein, nein, nein. Mit dem Fahren war es etwa eine zehnminütige Fahrt. Über Grenzen. Ich weiss nicht, was für eine Grenze es war. Vielleicht noch in Italien. Aber irgendwo anders.

Oder in die Schweiz. Es kann sein, dass man in die Schweiz... Ich weiss nicht mehr, welche Grenze das war, aber diese 10-minütige Fahrt kostete damals 1'000 Dollar. Was? Das ist heutzutage etwa 15'000 Franken. Ja, voll. Aber sie hat riskiert. Sie wurde verwischt, diese Fahrerin. Dann sind wir in einem Bahnhof angekommen.

Wir waren immer noch in Thalia und dann hat sie unser Zugpiloten gelöst. Mit dem Zug sind wir dann an Habe ausgestiegen. Mein Vater war dort. Zürich Habe? Ja, Zürich Habe. Dort sind wir ausgestiegen. Das erste Mal deinen Vater nach zwei Jahren zu sehen? Das Gefühl kann ich nicht beschreiben. Das war ein Traum für mich als Kind.

Nach diesen zwei Jahren. Ich hatte nur das im Kopf. Hast du deinen Vater immer wieder gehört? Ja, aber schwer. Damals Telefonierungen usw. Das war nicht so leicht. Falls Verwandte ab und zu mal gekommen sind, haben die alten Videorekorder auch mal aufgenommen oder nur Stimmen. Was für ein Jahr war das, das du sagst?

Du warst 10, aber Jahrgang? 1999 kam ich in die Schweiz. Das war 1999, als wir in die Schweiz gekommen sind. Ja, das kann ja schon nach Jahr 33 sein. Wenn es überhaupt damals gab. Wenn überhaupt. Genau, dann sind wir in die Schweiz gekommen. Dann haben wir mit meinem Vater und allem anderen geschehen.

Dann haben wir uns hier ergeben, wenn man das so sagen kann. Wo hat er gewohnt? Er hat in Wienigen gewohnt. Also in einem Asylheim. In Wienigen. Wir sind aber zuerst auf... Kreuzlingen. Kreuzlingen sind wir gebracht worden, wenn ich mich nicht täusche. Dort waren wir zwei Wochen mit, also Asylcamp. Wir waren 20 Meter oben und unten.

Und ja, waren wir ein, zwei Wochen dort. Aber du hast dich gut gefühlt, dass du da warst? Ja, da habe ich mich super gut gefühlt. Aber du weisst nie, es könnte dich morgen wieder zurückbringen. Das Gefühl war immer noch da, aber froh, dass wir endlich angekommen sind. Nachdem sind wir vier Monate in einem Heim in Ambrach.

Wir waren vier Monate dort, hatten ein Zimmer für uns, das fünfte. Aber das ist okay, wir haben damals so gelebt in unseren Ländern, das war normal. Und dann hat mein Vater eine Wohnung gefunden, er hat ja gearbeitet, eine Wohnung gefunden. Dann sind wir in die Wohnung reingegangen. In wenigen? In Gerolz.

In Gerolz hat er eine Wohnung gefunden. Vier und halbe, glaube ich. Und dann sind wir alle zusammengezogen. Unglaubliche Geschichte. Crazy. Du erzählst das alles. Wie stark dein Vater war. Du hast deine kleinen Brüder pampers verdrückt, weil es zu schwer war. Aber ich dachte die ganze Zeit an deine Mutter.

Was für eine Frau, was für eine Kraft, die sie aufwenden musste. Drei Kinder? Vier Kinder. Vier Kinder, die Reise machen. Nicht wissen, was passiert. Und einfach diese starke Frau sein, die eure Jura bringt. Mega, deshalb Mütter, Hut ab. Jede Mutter. Unglaublich. Hut ab, wirklich. Ja. Ja und dann bist du in der Schweiz angekommen.

Du bist 10 Jahre alt. Mhm. Und dann musst du ja irgendwann in die Schule. Ja, genau. Wir sind... Das ist ja kein Deutsch. Nichts. Ich kann gar nichts können. Nur mal die Schrift. Wir haben ja arabische Schrift. Du siehst, kurdische, arabische Schrift. Ich kann gar nichts können. Für dich kann das Alphabet, so wie wir es kennen, für mich aussehen wie das.

Genau. Für dich hat es ausgesehen, wie er sprach. Und dann, ja... Weil Schule schon angefangen hat, oder angefangen hatte, mit 10 in der 3. Ja, aber wir sind das erste Jahr, also ich im Deutschkurs. Okay, also du machst zehn Jahre, klar. Genau, genau. Das war aber, glaube ich, im November oder so. Man konnte nicht nur in der Schule oder in der Anhängerei drei, vier Monate warten.

Ja, bis ins Mai oder so, glaube ich. Dann konnten wir einen Deutschkurs in Vorweid machen. Ein Jahr war ich da. Und danach bin ich auf der Gerolzl Primarschule Mitte 4. Klasse. Mitte 4. Klasse? Ja. Und dann mussten wir Deutsch, Englisch und Französisch lernen. Und der Einstieg in die Schule ging für dich gut?

Oder hattest du Schwierigkeiten? Ja. Wie sagen wir? Mobbing. Ja? Ja, ja. Wir waren, zum Beispiel bei der Gerolzl Primarschule, über 400 Schüler. Und etwa 10 Ausländer. Heute ist es umgekehrt. Heute ist es umgekehrt. Das sind Kinder, weisst du. Mobbing, dies, das, du kannst Sprache nicht, wenn du einen Fehler machst, und so.

Ein bisschen Aussensitzen, diese Sachen. Einfach war es nicht. Darum war ich die ganze Zeit mit meinem Bruder. Es war nicht einfach. keine Sprache können, die haben einen gemobbt, du warst ein Ausländer und solche Sachen. Und einfach war es nicht. Aber du musst einfach das Beste daraus machen. Weil ich habe es anders erlebt.

Ich komme aus einem Krieg, also ich habe Kriege und alles erlebt. Und das ist für mich so. Alle, die hier geschwüchtet sind, haben ihr Angst gehabt, um wegen des Krieges rauszugehen? Dort nicht, aber 1994, 1995, dort ja. Also wir mussten unsere Häuser verlassen, um zu den Verwandten zu gehen, weil es ein näherer Berg war, wo es dort Krieg gab.

Und wenn wir am Tag gekommen sind, haben wir Bombersplitter und alles in unserem... Dings da gehabt, in der Nähe und alles. Tote auf der Strasse und so. Das ist alles so damals. Ja, ja, das haben wir alles erlaubt. Du bist schon 89 in diesem Fall? Ja. Du warst 59, unglaublich. Ja. Wolltest du 60? Mhm, ich kann mich noch an einiges erinnern.

Ja, eh. Also weisst du, mit diesem Alter kannst du noch gute Sachen... Vor allem solche Sachen, die so... einprägend sind. Ja, ja, ja. Hast du verarbeitet? Wie hast du verarbeitet? Für mich selber. Für mich selber. Was so ein bisschen war, am Anfang, wenn wir in die Schweiz kamen, habe ich mit meinem grossen Bruder das Zimmer geteilt.

Wir konnten das Licht nicht ausmachen, also dunkel. Schon ein bisschen wegen dem Krieg. Mit der Zeit war es dann wieder gut. Jetzt muss das ganze Zimmer dunkel sein. Das ändert sich ja. Aber wie gesagt, ich bin früh genug selbstständig geworden. Mein Vater war ja nicht mehr da. Ich musste ein bisschen schauen.

Auch in der Schweiz musste ich für meinen Vater übersetzen. Als wir Elternabend hatten, musste ich für meinen Vater. Darum wurde ich früh genug selbstständig. Und auch mit Sachen verarbeiten habe ich alles für mich. Also nie mit Leuten gross darüber gesprochen, um das zu verarbeiten usw. Ich habe alles für mich selbst gemacht.

Dein Vater war in einem Asylheim. Wann konnte er anfangen zu arbeiten? Wie lief das Ganze? Am Anfang konnte er nicht arbeiten. Im Asylheim hat er F, Flüchtlinge oder sogar N Asyl. Pass oder ID, wie man dem sagt. Aufenthaltsbewilligung. Dann durfte er nicht arbeiten, weil mit N darfst du wirklich nicht.

Dann hat er F bekommen. Mit F kann man schon arbeiten. Nach einem Jahr hat er angefangen zu arbeiten, bevor wir gekommen sind. Was macht er heute? Er arbeitet zwei Tage am Morgen, einfach so etwas gemütliche Arbeit. Was macht er? In einer Fabrik. In einer Fabrik. Ja, das habe ich ihm gesagt, mache das so etwas einfach.

Auch für ihn, ja? Ja, ja, weisst du, so die ganze Zeit zu Hause oder sonst was. Das ist einfach das, was er sich momentan beschäftigt. Okay. Gut, du bist in diesem Fall in der Schule. Nicht unbedingt einfache Schulzeit gehabt, wegen Mobbing, Kinder, es sind... Ich war wenig Ausländer. Ich war ein Schulhaus mit sehr vielen Kindern, 400 Kinder zu haben.

Ich war ein paar Ausländer, also sehr wenig. Und dann natürlich, Mobbing war im Alltag. Irgendwann geht es ja weiter im Sinne von, du gehst in die Oberstufe, hast du die Oberstufe gemacht im Jahr und dann suchst du eine Lehre. Mhm. Hast du eine Lehre gemacht? Ja. Automonteur. Hast du... Same, same. So gut.

Automonteur. Also zuerst habe ich eine Zelt-Schullehr gemacht, weil ich keine Lehre gefunden habe. Ja. Aus zwei Gründen. Erstens war es ein bisschen schwierig. Zweitens wegen dem F-Flüchtling. Hast du immer noch F gehabt dort? Elf Jahre lang. Boah. Ich hasste Sommerferien. Alle waren in den Ferien. Alle waren weg.

Du bist jetzt hier und wieder nicht. Nicht einmal. Nicht einmal, wir waren hier. Leute sind im Fussballlager auf der Türkei. Ich auch. Schule, Europapark. Ich auch. Nein. Leute in die Ferien. Ich auch. Ich habe eine Sommerferien gehasst. Aber ich bin dann einfach arbeiten gegangen. Zwei Wochen habe ich arbeiten gegangen.

In der Sommerferie in der Schule. Ein bisschen Trinkgeld gemacht. Das hat für mich gepasst. Die haben sich in die Ferien Geld ausgegeben und du bist einer, der Geld gemacht hat. Früher angefangen. Früher angefangen hast du? Ja. Okay, ja, elf Jahre. Das ist schon lange Zeit. Und dann kommt der C-Ausweis oder der kommt zuerst B?

B-Ausweis haben wir übernommen. Und wir hatten schon vorher den Schweizer Pass B antragen. Aber sie gaben es uns nicht, weil wir noch in der Lehre waren. Die Eltern waren noch nicht ganz so selbstständig. Vater hat gearbeitet, Mutter noch nicht und alles drum und dran. Und es war das, worum sie sagten, Schweizer Pass noch nicht.

Und dann, als wir B bekommen haben, haben wir dann nochmal B angebracht, wir mussten die ganzen Tests machen. Und dann haben wir den Schweizer Pass bekommen. Wir Kinder, die Eltern haben sie erst später beantragt. Dann haben sie auch überkommen. Okay. Dann hast du den Schweizer Pass, hast du das erste Mal reisen dürfen.

Was war deine erste Reise, die du gemacht hast? Heimat. Ah, bist du in die Heimat? Ja, ja. Mit meinem Vater. War das nicht kritisch, um in die Heimat zurück zu gehen, weil er ja geflüchtet ist? Nein, das nicht. Wir sind ja schon ein wenig politisch, aber nicht so hart politisch. Irak war eher der politische Teil, der uns nicht wollte gehen lassen.

Aber in Kurdistan selbst nicht. Wir flüchteten ja nicht wegen Kurden oder Militär von Kurden. Das ja nicht. Darum konnten wir einreisen. 2010 war es glaube ich. Oktober, November. Du bist das erste Mal wieder in die Heimat? Erstmal wieder mit meinem Vater. Sicher auch schön gewesen. Mega. Hast du schon viele Familien dort?

Ja, alle. Sehr viele. Und sind du jetzt regelmässig? Ja, also ich bin in den acht Jahren lang mal nicht gegangen. Ich bin lieber in andere Länder reingereist. Und auch mit der Selbstständigkeit und so. Ich bin nicht so viel in die Ferien. Manchmal sind sie drei Jahre durchgeschafft. Zwei, dreimal in die Ferien vielleicht.

Also Kassel drei Jahre lang. Und ja, jetzt bin ich aber seit den letzten zwei Jahren war ich da. Jetzt gehe ich auch wieder. Schön. Also du hast eine Lehre gemacht als Automonteur. Wahrscheinlich hast du zwischen 2006 und 2009 die Lehre gemacht. Genau. Wie ich. Wir sind die letzten Automonteure, die es gab.

Danach sind wir Automechatroniker und... Ja, so sage ich es. Auto-Mechachroniker und... Also der Auto-Mech ist der Auto-Mechachroniker und der Auto-Monteur hat irgendwie anders geheißen. Automobil. Automobil-Fachmann. Genau. Wo hast du die Lehre gemacht? Obereng-Stringen. Wie? Garage Ragout, das ist ein Einzelfall.

Einzelgaragist. Aber alle Marken, aber die älteren Autos. Das fand ich noch geil. Wir Automonteure konnten wirklich noch an den Autos arbeiten. Also wirklich mal einen Vergaser ausbauen. Wirklich toll. Das habe ich geile Gefühle. Nach der Lehre? Nach der Lehre habe ich gemerkt, dass man sich leider nicht so gut verdient, auch wenn man selbstständig wird.

Es ist nicht so einfach. Dann habe ich in Gerolzville geschaut. Ich war damals Doren-Monteur in der Fabrik, weil meine Mutter dort gearbeitet hat. Ich habe gesagt, ich gehe dort mal arbeiten, bis ich etwas finde. Ich war doch eineinhalb Jahre dort. habe ich nebenbei Handelsschule noch gemacht. Puls 5.

An der Hartbrück Handelsschule gemacht mit einem Kollegen. Dann, ja, aber Büro war nichts für mich. Ich habe schnell gemerkt, nein. Gar nicht wirklich. Zu monoton. Ja, ich muss mich bewegen, ich muss etwas machen. Dann bin ich nachher Bauhaus das Jahr gearbeitet. Und dann bin ich ins Militär. Weil ich bin eingebürgert worden.

Dann habe ich, weil ich ins Militär nicht lassen wollte. Wer wollte das nicht? Ein Schweizer Militär. Wollten sie das nicht? Nein. Obwohl du den Schweizer Pass bekommen hast? Sie sagten, du kommst aus einem Krieg. Man muss ja von Herrn ein paar Fragen beantworten. Jetzt ist es etwa zwei Stunden lang gegangen, am Rekrutierungstag.

Und dann schaut man ja, wie und wann was ist. Äh, ähm, nein. Ich weiss es nicht mehr genau. Ich weiss es nicht mehr genau, was es war. Es war im 2... äh... 2011, 2012. Ja. Dann, äh... Ich war der Letzte, der angekommen ist. Mit zwei R, sind sie Psychologen, Militärer, Oberdinger... Mein Gott, das habe ich verbrochen.

Sie sagten, sie hätten ein paar Dinge falsch angekündigt, die sie gerne mit ihr anschauen wollen. Ich sage, ich bin wahrscheinlich eingeschlafen bei diesen Fragen, aber gut möglich. Ja, du hast gesagt, du hast Krieg erlebt, du hast Tote gesehen, du hast dies, das und das. «Was?» «Ja, ihr wisst ja, woher ich komme.» «Okay, doppeluntauglich.» «Nein, mich könnt ihr nicht lassen, falls Erinnerungen...» Ich so «Minkä, das ist...» «Bitte, ich will machen.» «Nein, nein.» «Ich will.» «Ich musste mit denen streiten, ich will Militär machen, dafür habe ich mich auch eingebürgert.» «Das war auch ein Punkt.» «Ich bin halt...» «Ich habe das gerne, auch wenn ich von diesem Scheiss komme.» Ich kann das gerne.

Aber auch dort gibt es ja wie zwei Seiten. Es gibt das Militär und man erlebt, dass eben Tote und Unfähigkeiten etc. Aber das Militär hilft ja auch. Es ist ein Hilfsorgan. Von daher gibt es ja immer verschiedene Ansichtsharten. Ja, und dann haben sie gesagt, okay, unter Einbedienung, wenn es nicht geht, sofort melden und dann bist du weg.

Ja, ja. Ich melde schon, ja. Dann habe ich Militär gemacht. Wo hast du Militär gemacht? Zuerst in Herisau und dann eine Spez-Ausbildung in Bratlen, in Basel. Aber nicht Fahrer oder Automobil? Nein, Füßler. Ja. Füßler. Ja, kann gerne... Vorne, vorne an der Fahrt. Ja, ich habe es gekannt. Genau. Okay, das heisst, hast du Durchdiener gemacht?

Nein. Hast du... RS, genau. Und nachdem habe ich bei Glas Trösch Auto... Also Autoschieben rum, chauffiert in der Garage. Chauffeur, zwei Jahre lang. Dann war er leer. Gut, und dann hast du gesagt, weisst du was, viele Sachen ausprobiert, die Bäuer haben mir nicht so gefällt, zu monoton, in der Fabrik stehen zu stehen war auch nicht das Wahre.

Du warst Automonteur, du bist autoaffin und irgendwann hast du dann gesagt, weisst du was, wieso nicht Autofahrlehrer? Oder wie ist das entstanden? Irgendwie musste ja dieser Funken entstehen. Also ich habe Jobs gemacht, auch die mir nicht gefallen haben, um nicht zu Hause zu sitzen und der Familie helfen.

Das ist etwas, wo... Auch Jobs, die ich nicht gerne hatte. Es gibt Jobs, wo man am Morgen aufsteht und sagt, wieso... Aber da bin ich durchgegangen und habe gesagt, ich mache es, bis ich etwas Richtiges finde. Und meistens waren die Paare befristet. Da konnte ich nicht länger machen. Aber ich habe gesagt, ich mache das, bis ich etwas Richtiges finde.

Und dann entstand das durch einen Kollegen mit der Fahrschule. Also Fahrlehrer. Ich habe schon mal das gesehen. Ich wollte mich mal melden, so eine Werbung. So eine Plakate irgendwo draussen. Aber das ist mir entgangen. Und dann der Kollege machte eine TÜV-Prüfung. Sie sagten, sie suchen junge Fahrlehrer.

Willst du nicht bei uns anfangen? Ich sagte, nein, ich habe einen guten Job. Aber ein Kollege hat mich darauf angesprochen. Ich sagte, ja, genau das ist es. Ich wollte schon mal. Dann habe ich mich beworben. Dann haben sie mich nicht genommen, weil sie voller gewesen sind. Sie durften nur sechs in die Schule schicken.

Die Fahrschule. Dann haben sie mich leider abgesagt. Ich so, hey, wann ist der nächste Prozess oder das nächste Semester? Ja, in einem halben Jahr. Ich so, also, ah, willst du warten? Ich so, ja, kann ich das machen. Tipptopp. Und ein halbes Jahr hat sich gemeldet. Ja, komm, nochmals vorbei, wir wollen dich einfach nochmals schnell sehen.

Gehen und dann haben sie mich angelegt, ja, du kannst Ausbildung bei uns anfangen. Und das war es. Also, als ich fertig war mit der Lehre, fand ich Fahrlehrer mega geil. Das war auch auf meiner Liste, ob ich Fahrlehrer oder Polizist sein soll. Für die, die ich mich entscheiden möchte. Ich fand auch Polizist mega cool und Uniform etc.

habe ich mich dann nicht entschieden für Fahrlehrer, weil ich wusste, es geht mega lang und du musst das ist auch das, was mein Fahrlehrer mir gesagt hat, du musst mega viel Geld ausgeben und die ersten drei Jahre verdienst du kein Geld und Eben. Hey, auch mega jung, gerade von der Lehre und glaubst halt, was gesagt wird, nicht selbst informiert.

Dann habe ich das einfach wieder aufgegeben. Oh Gott. Dann finde ich es mega geil, dass du weitergemacht hast. Du hast in diesem Fall eine Ausbildung gemacht. Wie lange ging das? Als Fahrlehrer? Als Fahrlehrer. Ich bin ein halbes Jahr in die Schule. Durchgehend. Man kann auch Berufsbegleitend machen, ein Jahr.

Aber dann hast du schon Geld verdient? Nein, so ein halbes Jahr gar nicht verdient. Und dann bin ich im Praktikum, bei der Fahrschule, wo ich angefangen habe, Praktikum, dort habe ich 2,4 verdient. Okay. Genau, im Praktikum. Ein halbes Jahr ging das. Und dann Abschlussprüfung. Also insgesamt ein Jahr.

Und ja, das Ganze kostet schon etwa 40 Millionen. Also Schul- und alles. Also du musst investieren, ja. Genau, genau. Aber ich habe mich verpflichtet bei dieser Fahrschule, dass ich drei Jahre bleibe. Und dann haben sie mich finanziert. Genau. Aber ich bin nach zwei Jahren zurückgekommen. Meine nächste Frage wäre, wie hattest du nach der DDR einen 40er?

Nein, das hatte ich nicht. Ich hätte schon organisieren können, aber Schuld und so. Aber das ist... Nein. Die Fahrschule hat das eben anbietet. Und darum habe ich das angenommen. So gut. Sicher, wieso nicht? Sicher. Nach drei Jahren war ich verpflichtet. Nach zwei Jahren ging es schon. Aber... Du hast ihn nachgezahlt?

Du machst dich selbständig? Yes. Wie ist der Prozess selbständig machen? Wie lief das Ganze für dich? Wie kamst du auf den Namen? Hast du den von Anfang an? Nein. Ich war bei einer anderen Fahrschule selbständig. Es entstand so, dass mein Vorgesetzter bei der Fahrschule, wo ich angefangen habe, im Praktikum und alles, mich mal einfach so random gefragt hat, was ist dein Ziel, was hast du vor?

Ich sagte, okay, entweder wollt ihr mich kicken, oder ich sage, ich bin ehrlich und offen. Ich sage, ich will ein bisschen Know-how sammeln, wissen wie, wo, wann, was. Ich mache mich selbstständig. Weil ich das Glück hatte, bei mir lief es von Anfang an. Ich bin, wie ich bin. Ich bin auch sympathisch, du ziehst Leute an, du lachst mit deinem ganzen Gesicht und es zieht halt sehr an.

Schön. Eben auch von Anfang an, auch die anderen Fahler hatten wirklich wenig zu tun, bis nichts und ich hatte es doppelt so zu tun. Und dann hatten wir auch Automaten, wie auch Schaltautos, G2 Autos, hatten wir ein bisschen mehr Lunge usw. Der Besitzer von der Fahrschule hat gesehen, was ich da mache, wie ich erreichen würde.

Vor allem, ich will jetzt nicht schlecht reden, aber als ich dort angefangen habe, als ich den Leuten erzählt habe, «Wow, mach gerne bei der Fahrschule deine Ausbildung und so weiter.» Aber ich bin ein Mensch, ich will gerne selber leben. Wenn du zu mir gut bist, bin ich gut zu dir. Ob du jetzt zu dem gut bist oder nicht, das ist zwischen dir und ihm.

Aber wenn du zu mir gut bist, bin ich gut zu dir. Ganz einfach. Und ja, das war gut. Und dann hat er mich gefragt. Er so, «Okay, okay», hat geschmunzelt. Ich so, «Was hast du vor?» «Ich komme noch auf dich zu.» Zwei Monate später kam er und sagte, «Hey, ich möchte mich selbstständig machen. Bist du dabei?» Er hat sich selbstständig gemacht und hat dann gefragt, ob du das mit ihm machen möchtest?

Genau, also in der Idee hatte er schon einen Namen von «Warschwohl» und so weiter, etwas nebenbei gemacht. Er hat gesagt, «Hey, ich möchte mich selbstständig machen. Willst du einsteigen?» So, jetzt haben wir das wirklich zusammen gestartet, kann man so sagen. Zuerst ist ein anderer Kollege, Und dann hat er gestartet und gesagt, Leute, ich komme nicht mehr.

Dann ging er, weil es eben so gut gelaufen ist, dann ging er, der die Idee hatte und so. Dann ging er und sagte mir auch, hey, komm endlich. Ja gut, dann muss ich mich rauskaufen, was auch immer. Dann habe ich halt gegründet, rausgekauft. Dann bin ich dort Teilinhaber, einfach auf die Fahrschule mitbewirkt.

Co-Founder, ja. Ja, mitbewirkt und dann auch durch soziale Medien. Das war gerade dort, wo ich wirklich gross geworden bin. 2018. 2018. Genau. Du hast schon voll tolle Videos gemacht. Social Media habe ich so um 17, 16, 17. Du warst noch früh, hä? Aber ich hatte es ein bisschen privat. Ich hatte wirklich 300 Follower, weiß ich noch.

Privataccount. Und damals mit Schülern halt, wie jetzt auch so ein bisschen lustig und Prank usw. Und damals konnte man nicht reposten, wenn du Privataccount hast. Ja. Ich habe die markiert, aber sie konnten nicht reposten. Jeder sagte mir, mach doch öffentlich. Irgendwann habe ich öffentlich gemacht.

Die Videos habe ich nicht einmal mitbekommen. Ich war wirklich am Arbeiten und habe Fokus gemacht. Mein Fokus war beim Arbeiten, ich habe Videos gemacht. Dann im 18. war ich bei einer anderen Fahrschule. Zu der anderen Fahrschule mitgewirkt und durch das soziale Mediatum im Präsent habe ich die Fahrschule auch natürlich gross gemacht.

Und alles. Und dann im... Juli... 23. habe ich mich entschieden, die Fahrschule zu verlassen. Meine eigene Fahrschule. Obwohl du Teilnehmer warst von dieser Fahrschule? Ja, ich wollte eigentlich eine Aktie und alles drum und dran. Dann hat es sich etwas ausgezögert gemacht. Dann habe ich gesagt, hey, alles gut, passt.

Fein, mach es selber. Genau, genau. Und dann im Juli 2013... Du hast eine GmbH gegründet. Richtig, eine GmbH gegründet. Marschallett Milestone. Also Fahrschule Milestone, GmbH und ... Du hast ja noch kein eigenes Auto, oder? Doch, das ist ja schon von Anfang an, seit ich bei der anderen Fahrschule gegangen bin.

Ich war ja dort auch selbstständig. Einzelfirma unter dieser Fahrschule. Einzelfirma, das ist aufständig, das Auto kann und und und. Aber mit dem Brand, so Franchise kann man sagen. Genau, genau. Und dann habe ich nachher eben effektiv GmbH gegründet. Auto habe ich schon gehabt. Was hattest du für ein Auto?

Tesla. Tesla? Und Mercedes A-Klasse. Und dann kannst du bei Tesla, kannst du die, also ich weiss, ich habe bei der A-Markt die Lehre gemacht und ich weiss teilweise haben wir solche Fahrschulautos ausliefern müssen. Und die kommen ja schon mit den Pedalen und alles, bei Tesla genau gleich. Nein, Tesla gibt dir einfach, das musst du selber machen lassen.

Ja. Das sind Mercedes und VW, Audi und so, die machen das. Die liefern das. Von einer Schale von irgendetwas Zuschlag und dann liefert das. Tesla nicht. Die geben... Tesla ist dadurch ein bisschen... Die haben auch keine Rabatte und so. Als Fahrlehrer hatten wir damals bis fast 30% Rabatte auf Autos.

Und Tesla... Tesla nicht. Aber wie... Also bei einem Tesla ist eh alles elektronisch. Wie kannst du... Wie baust du die Pedale ein? Musst du das alles selber machen? Bei der Tesla selber? Nein. Irgendwo anders. Irgendwo anders? Die bieten das mal an. Einfach die Garage, die das anbietet. Krass. Ja, die Garage, die das anbietet.

Die habe ich gebracht. 1'500 Franken kostet. Einen Tag. Das habe ich eingebaut. Okay, noch überschaubar. Ja. Oder überschaubar. Ja, ja. Okay. Gut. Und wo hast du gemerkt, ich habe mich jetzt selbstständig gemacht, ich habe meine eigene GmbH gegründet, Und das läuft mega. Ich bin mega happy, ich will nicht mehr zurück, ich bin dankbar.

Wann war dieser Moment wirklich? Hey, Tag 1. Ja. Tag 1, ja. Weil die Leute, die mich kennen, haben schon 2-3 Jahre vorher gesagt, «Hey, du hast doch eigene GmbH-Gründe, mach dich selbstständig, du hast einen Namen, du hast Präsenten.» «Die Leute kennen dich und so.» «Ich bin zufrieden, ich habe hier aufgebaut, unser Baby sozusagen.

Ich bin zufrieden und so, ist gut.» Und dann mit der Zeit halt, war ich nicht mehr zufrieden. Nicht mit mir, einfach mit dem Konzept usw. Dann ja, haben gesagt, hey, die Leute haben schon recht. Dann hat ein Kollege gesagt, «Guck, da helfen dies, das.» Ich hatte von Anfang an wirklich gute Leute um mich, die mich um sehr wenige Sachen kümmerten.

Das ist eben auch etwas, dem ich dankbar bin. Also weisst du, wenn man das jetzt hört, kann man wie meinen, er hat sich selbstständig gemacht und er hat nie irgendwelche Schwierigkeiten, Probleme gefacet. Es ist alles immer schön, einfach So war es? Ja, weil ich selber ein einfacher Mensch bin, niemandem schade und dann sind auch Menschen so zu mir.

Wie schön ist das? Eben. Darum sage ich, ich bin glücklich im Leben. Okay, wow. Na ja, gut. Und du hast ja bei einer Vorschule angefangen, wo du als selbstständige Einzelfirma gearbeitet hast. Hast du das jetzt auch bei dir? Bist du eine One-Man-Show? Am Anfang kamen drei Leute mit mir. Sie sagten, sie wollen unbedingt zu mir.

Sie sagten, es sei der Anfang und es sei gerade dort, wo ein neues Gesetz gekommen sei, wo Leute weniger zu tun hätten usw. Sie sagten, sie könnten schon kommen, aber sie könnten nicht versprechen. Also, ihr werdet nicht Freelancer angestellt sein, wenn ihr wollt. Sie sagten, es sei gut und alles. Dann habe ich auch angefangen, einen Experten zu sein, der zehn Jahre Experte war, der meine Prüfungen immer wieder abgenommen hat.

Er hat öfters mit mir gesprochen, wie ein Fahrlehrer ist usw. Ich sagte, wenn du Bock hast, Fahrlehrer zu werden, kannst du gerne bei mir ein Praktikum machen, gratis. Ich helfe dir, wo ich kann, wie ich kann. Er war wirklich ein guter Mensch, gut zu mir. Da habe ich ihm zurückgegeben. Weisst du, was ich meine?

So ist es. Und ähm... Er sagte, ja, sicher gerne. Dann habe ich ihn ausgebildet und die anderen zwei Fahrlehrer, der eine hat aufgehört, der andere... ist nicht so gut gelaufen und... haben wir uns dann getrennt und es war auch gut für mich, dass ich mich von diesen zwei getrennt habe. Weil ich kann gerne, wenn ich mein eigenes Zeug mache...

Auch bei der alten Fahrschule gab es mal Rabatten, von denen ich nicht profitiert habe. In diesem Fall war ich voller. Dann sind sie mit dem Preis so runter, wegen Black Friday, dieses... Das war nicht zu meins. Ich habe meine Preise, weil ich weiss, was ich anbiete. Oder? Was kostet dir heutzutage dieser Fahrstand?

Es ist verschieden im Fall, aber bei mir sind es 95 Franken pro Stunde. Und bei einer Abo 900, dann ist es einfach etwas günstiger. Aber was bei mir noch viel ausmacht und viele auch wegen dem zusätzlich zu mir kommen, Ratenzahlen gebe ich an. Also jemand kann ein 10er-Abo machen, 900 Franken, und kann dann...

In 3, 6 oder 12 Monaten zahlen. Ja, top. Genau. Dann können sich die Leute auch wieder leisten, oder? Oder Junge, wie ist das? Weil ich bin auch von dort, ich weiss auch, wie es ist, wenn man wenig oder nichts hat, dann möchte ich es einfach zurückgeben. Logisch. Das ist das, was ich sehe. Genau. Und dann ausbildet und...

Es ging, hat sich selbstständig gemacht und alles. Und jetzt bin ich eigentlich alleine. Und das passt mir super. Ich will eigentlich momentan auch nicht viel mehr. Ich bin auch an anderen Projekten dran. Etwas Größeres kommt jetzt raus. Ja, etwas, wo Leute profitieren können. Etwas Gutes. Immer noch Fahrschulmässig?

Immer noch Fahrschulmässig. Okay. Immer noch Fahrschulmässig. Zumindest wenn einer von Bern meldet sich bei mir, hey, kann ich zu dir in die Fahrschule und sage, hey, look, ich kann nicht oder St. Gallen usw. Darum bin ich an etwas dran, wo jeder davon profitieren kann. Mit wenigen Fahrstunden hat die Prüfung bestanden.

Also etwas wirklich Größeres. Wann kann man von dem erfahren? Wann wird das veröffentlicht? Wahrscheinlich die nächsten paar Wochen. Also aller spätestens Dezember. Aller spätestens. Ja. Aller spätestens, wenn nicht vorher. Darum, wie gesagt, ich würde einem Menschen etwas geben. Okay. Ja. Gut, jetzt, ich hatte meine Fahrstunde.

Dort wurde ich gerade 18. Wo ich konnte, habe ich gerade angefangen. Ich weiss noch, wie es bei mir war und bei uns. Es war immer so, Jeder muss handgeschaltet fahren. Logisch. Niemand hat bei uns Automatprüfung gemacht. Heutzutage hat es sich wieder geschifftet. Heutzutage ist es ungeklärt. Komplett anders.

Wenn ich aber heute mit einem Automat Prüfung mache, darf ich dann manuell fahren? Das kann trotzdem? Februar 2019 kam das Gesetz raus. Ah ja? Februar im 19. Ich bin schon sehr lang. Ja. Wo bin ich? Ähm, kam das Gesetz raus. Ich bin gar nicht mit dem. Null. Darum möchte ich als nächstes ein Video machen.

Am besten eine Schülerin nehmen, die bei mir Prüfungen gemacht hat, Automat, mit einem angeschauten, ohne etwas zu sagen, fahren los und das Ganze aufnehmen. Mal schauen, ob sie weiss, was die dritte Pedale ist, wie, wann, was, wie überhaupt, Auto anschalten. Dann möchte ich probieren, mal ein bisschen zeigen, dann sage ich, ja, probiere mal ein bisschen Schleifpunkt fahren, das möchte ich gerne mal machen, um den Leuten zu sagen, hey Leute, es sind Welten.

Wenn du noch nie gefahren bist, nie gezeigt worden bist, es sind Welten. Es gibt ein paar Sachen, bei denen ich nicht einverstanden bin oder mich nicht erfahre. Aber die, die diese Gesetze machen... Ich sehe einfach, die Schwierigkeit ist, vor allem wenn du ins Ausland gehst, und zwar Autovermietungen.

Die meisten Autos... Ich kann mich anmerken, Autovermietungen, wenn du einen Automaten willst, zahlst du einfach 50% mehr. Richtig. Genau. Dann nimmst du einen handgeschalteten Fiat Panda 100 HP oder wie überhaupt. Und wenn das nie gefahren ist, in diesen Körbchen, Körbchen. Keine Chance. Das ist eben das, was ich auch früher gesagt habe, hey, Autovermieter, wenn du ins Ausland gehst, oder zum Teil auch Lieferanten momentan, haben auch immer noch geschaltet, oder?

Und so weiter, wenn du einen anderen Job hast, oder du willst ihnen helfen, oder du gehst in die Garage, jetzt haben sie mittlerweile schon angerüstet, aber du gehst in die Garage, sie haben Ersatzwagen geschaltet. Wir hatten damals nur einen geschalteten Ersatzwagen. Das sind so Sachen, wo ich sage, aber wie gesagt, seit etwa drei Jahren habe ich fast keine Anfrage für geschaltet.

Ich habe gar kein Auto mehr. Also es ist... Nur noch Automat. Crazy, hey. Meinst du, ich, wo 2008 meine Prüfung bestanden hat, wenn ich heute noch einmal eine Prüfung haben würde, würde ich bestehen? Ich fahre sehr viele Autos, auch lange Strecken. Aber ist halt einfach alles nach Gefühl. Du würdest nicht gefährlich nicht bestehen, aber nach Regeln, zum Beispiel ein Einspuren oder zum Teil auch ein Rechtsvortritt oder ein Sackgassfahrverbot, wegen dem würdest du nicht bestehen.

Alles andere, ja. Fahren her, kein Thema. Auch vorsichtig fahren, auch Gefahren erkennen und alles. Ja, da wirst du bestehen. Aber nach Regeln, nein. Was ich dir jetzt schon sage. Das müssen wir mal testen. Können wir sehr gerne machen. Machen wir das? Ja, können wir sehr gerne machen. Also ich komme zu dir in eine Fahrstunde und das ist eine Prüfungsfahrstunde.

Super. Und dann schauen wir mal, wie es aussieht. Ich habe ja so ein bisschen mit den Podcasts angefangen. Podcast mit Promis. Ja, mega lässig. Genau, mit dem ersten Steven Zuber. Ja. Ein Nazi-Spieler. Den hatte ich als Erster bei mir im Auto. Die Idee dahinter ist, dass man... Natürlich auch als Fahrkünste, aber es geht mehrheitlich um die Persönlichkeit.

Weil man kennt Leute durch soziale Medien. Man denkt, der ist so, man hat von dem das und das gehört. Und dort ist ein bisschen Deep Talk. So wie jetzt wir zwei. Es ist wirklich Deep Talk. Ich frage ein paar Sachen, die Leute nicht wissen. Ich erzähle auch ein Geheimnis von dir. Da kommen wirklich ein paar Sachen raus, die ich sage, wow.

Und Leute sehen dich mit anderen Augen. Obwohl sie sympathisch sind, sind sie viel sympathischer, viel menschlicher und so. Das ist auch so ein Meissinn. Und prüfe auch ihre Fahrkünste. Und? Ja, das ist ein guter Fahrer. Ja, aber hat er bestanden an der Prüfung? Ja, er hat bestanden. Zweimal Sackgass hat er vermisst.

Eine geile Karte, eine rote Karte hat er auch überkommt. Aber sonst hat er bestanden. An der Prüfung gibt es geile Karten. Natürlich nicht. Das ist einfach so, weil er ein Klaus-Planer ist. Aber da kannst du gar keinen Wähler machen. Es gibt Kleinigkeiten, wenn du vergessen hast, blinken, vergessen hast, mal einspuren, mal einen Rechtsvortritt vielleicht nicht 100% erkannt hast, wenn niemand kommt.

Also sobald nicht gefühlig wird, du in die anderen... schlimm behindert und so, ist okay. Aber wenn du über Rot fährst oder in diese Rechtsfront übersehst und ein Auto kommt, sind das so Sachen, die du nicht anhalten kannst. Das sind so Sachen, die natürlich an der Fahrverbote nicht bestehen. Aber es gibt, ich meine, hey, du bist gerade am lernen.

Keine Erwartung, dass du perfekt kannst. Du wirst ein paar Fehler machen, das ist ganz okay. Aber mittlerweile wissen die Experten, wie ich ausbilde. Wenn ich mit denen gehe, sagen sie auch «Hey, schau, ich weiss, wie du ausbildest.» Wo ist denn hauptsächlich die Region, wo du deine Fahrstunden ... So ein bisschen eher Limat, Zürich, Aargau.

Aber von Schlieren bis Baden, so ein bisschen diese Region. Aber ich habe Schüler von ein bisschen ... Überall, kann man so sagen. Ich will sie einfach bei dir erwähnen. Einer ist von Lausanne. Aber du gehst nicht raus? Nein, nein. Der kommt zu dir? Ja. Weil er meine Sprache kann und mich gesehen hat.

Seine Verwandte hat auch bei mir gemacht. Sie haben am Dienstag frei gehabt. Er ist wirklich am Zug, hier am Morgen. Und wo geht er ab? Da in Wettigen bei mir. Ah und das ist kein Problem? Nein, da erstellen wir ein Gesuch und dann geht das und die bewilligen das. Das ist kein Problem. Genau. Und ja, der längste war glaube ich der.

Vorher 2 Stunden 40 Minuten ist einer gefahren. Mit dem Zug und allem zu mir, aber mit 10 Lektionen bestanden. Und war froh und hat auch gesagt, hey ich habe den Weg lieber auf mich genommen mit so wenig Fahrstunden und war cool. Ich konnte wirklich super davon profitieren anstatt irgendwie Ich habe auch einen anderen, der mich nach Hause holen kann, aber dafür 20 Fahrstunden.

Das waren seine Worte. Er hat auch von Kollegen gehört und erlebt. Dann war er froh, dass er bei mir war. Ich habe öfter Leute, die von weitem wegkommen, die den Weg auf sich nehmen, um zu mir zu kommen. Ich bin die ganze Zeit am überlegen, der Fahrlehrer-Job und du als Unternehmen, Das sind ja nicht wiederkehrende Kunden.

In den meisten Fällen hören die Kinder wahrscheinlich Straftat und dann müssen sie wieder in ein paar Stunden oder so. Aber eigentlich hast du keine wiederkehrenden Kunden. Du lebst eigentlich von Abos, die du verkaufst und von immer wieder neuen Kunden. Richtig. Wie gehst du Kunden an? Wie machst du dein Marketing?

Also du hast natürlich... Man kennt dich, oder? Und Social Media ist wahrscheinlich ein grosser Partner davon, aber... Hast du irgendwie noch Marketing-Massnahmen? Nein, wirklich nicht. Also wirklich, da muss ich sagen, ich mache fast nichts. Also fast nichts. Ich mache meine Videos und Leute erzählen es weiter.

Ich habe die Schwester von diesem... Ex-Fahrschulen-Brüder oder Cousins. Gestern hatte ich auch einen, der an die Prüfung ging in Zürich, hat nicht bestanden und sein Kollege hat gesagt, «Hey, hast du nicht bestanden? Nein, geh doch zu meinem Ex-Fahrlehrer, der war top und alles, jetzt bist du zu mir gekommen.» Also wirklich Leute erzählen, sie seien zufrieden, sie seien glücklich, wie man es macht, was man macht und so.

Ich meine auch Google Rezessionen, die lügen ja nicht, oder? Ich habe über 130 Google Rezessionen, 5 Sterne, alle top gekommen. Also eben, das ist so ein bisschen das. Und auch Ratenzahlung. Also eine ist sogar zu mir gekommen, hat mich nicht erkannt, weil sie nicht so auf sozialen Medien ist. Gibt es natürlich, ist ja normal, logisch.

So «Tschätschi, bitte». «Ja, Tschetschi, bitte, ich hätte dich empfohlen wegen der Radezahlung.» «Hey, das ist einfach... Weisst du, wie wichtig es ist, dass du bei den KIs gelistet bist?» «Ich wusste es nicht mal. Und sie so, «Ja, Tschetschi, bitte, ich hätte dich empfohlen.» Die anderen gehen in das Internet, Google, Fahrlehrer und so.

Und dann kommen auch Insta-Videos und so weiter. Weisst du, so ein paar Sachen. Und dann gehen sie plötzlich darauf, «Ah, mega sympathisch. Eine kam auch letzte Woche zu mir und sagte, dass sie seit über einem Jahr auf Instagram folgt. Oder wenn nicht länger. Ich habe sie einfach mal beobachtet. Ich war noch nicht so weit, aber einfach mal beobachtet.

Ich bin sehr froh, dass ich jetzt da bin und wie wir es jetzt gemacht haben. Du bist genau so, wenn nicht sympathischer und cooler als auf den Videos. Ja. Also ja, soziale Medien sind mega lässig. An dem Fall Marketing heutzutage. Ich glaube du machst viel auch anders als andere. Du bist sehr öffentlich unterwegs, man sieht dich, du machst Videos, hast gute Ideen, du machst Sachen, die andere nicht machen, mit Interviews in den Autos, wo du einfach auch eine grosse Reichweite generieren kannst und dadurch dein Marketing wie ein rollendes System in diesem ganzen Social Media Netzwerk ist.

Richtig, ja genau. Das ist etwas, was ich... eigentlich Soziale Medien ist für mich so ein bisschen Lust und Laune. In dem Stil, wenn ich Lust darauf habe, mache ich eine Story oder mache ein Video. Wenn nicht, dann nicht. Ich bin Anführungszeichen, Schlusszeichen nicht darauf angewiesen. Das ist wirklich so ein Nebenbei als Lust und Laune.

Und darum mache ich es auch... Dann, wenn ich Lust habe. Ich versuche nicht oft zwanghaft irgendetwas zu probieren. Hauptsächlich kann ich jetzt ein Video posten. Man sagt ja, die Algorithmus wollen mehr Posts usw. Ist okay, manchmal habe ich Videos, die 5-6'000 geschaut haben, manchmal habe ich Videos, die ein paar hunderttausend bis Millionen und so weiter.

Ist für mich alles okay. Was für mich wichtig ist, ich habe 92% Schweizer Follower. Das ist für mich wichtig, weil ich bin in der Schweiz. Das ist für mich wichtig und darum bin ich... Du hast 92% Schweizer Follower. Ah, okay. Das ist sehr gut, ja. Also wenig Deutschland und... Genau, weil ich wirklich auf Schweizerdeutsch reden, machen, tun und so.

Jetzt bist du bei... 8... 10? Nein, 12, 12,7,8 oder so. Genau, genau. Und TikTok 39, 40 oder so. Das ist super. Ja, ja. Hey, ich bin zufrieden. Ja. Ähm... Du hattest vor Kurzem einen Politiker bei dir. Ja. Wie ist das entstanden? Und was war deine grösste Erkenntnis aus diesem Gespräch? Das war eben das mit Fahrstunden mit Promis.

Ich frage sie immer am Schluss, wer sie als nächstes bei mir haben wollen. Steven Zuber sagte, er wolle einen Politiker. Gut, dann hatte ich als zweiter Dean Schneider bei mir. Dann habe ich den anderen als Klarner gefragt, wieso er. Weil eben, ich habe sogar im Gespräch die Frage selber persönlich gestellt, dass Leute ihn als ausländerfeindlich sehen, Rassist jetzt nicht, aber auch Leute, das Wort ist auch vorgefallen bei ihm usw.

Darum wollte ich ihn mal bei mir haben. Und das Ganze, um seine Denkweise zu zeigen, was er von dem Ganzen hält, wie er ist und alles. Und das kam super gut an, weil als ich ihn kennengelernt habe, hat er mich herzlich empfangen und hat gerade zugesagt. «Ich finde das eine coole Sache, sehr gerne, können wir machen.» So habe ich ihn auch eingeschätzt und so ist er auch.

Und er schützt die Schweiz. Klar, ja. Logisch, ja. Weisst du, was ich meine? Absolut. Genau, es gibt ein paar Sachen, die ich natürlich jetzt nicht unbedingt mit ihm bin. Ich finde das auch völlig richtig. Es ist ja okay. Es ist ja okay, jeder hat seine Meinung. Genau, jeder hat seine Meinung. Und vielleicht gibt es Sachen, die wir nicht in gleicher Meinung sind.

Trotzdem kann ich doch mit dir ein anständiges Gespräch führen. Richtig, genau. Ihr könnt rausgehen, einen Kaffee trinken, Handshake, hey cool. Also ich muss wegen dem... Um den letzten Teil mit dem Kaffee und Handshake und können gut über dich reden, muss ich nicht bei allem auf die gleiche Meinung sein.

Nein, logisch nicht. Und du kannst auch komplett an einer anderen Meinung sein. Ich muss es nicht verachten. Wieso dann auch? Ich habe irgendwie das Gefühl, wir haben verlernt diskutieren und ich sage es ein bisschen schlimmer, wir haben verlernt streiten. Richtig, genau. Wir Menschen, ich sage extra wir Menschen, verurteilen gerne, sehr gerne.

Ohne irgendeinen Haken von Millimeter vor jemandem, um irgendetwas zu kennen, wir verurteilen uns sehr gerne. Auch mit Glarner. Ich bin auf sein Profil, der hat knapp 30'000 Follower. Das ist eine öffentliche Person. Hat kommentiert, Fahrschulen, Politik, einfach etwas, hat nichts miteinander zu tun.

Sein Kommentar. Ich bin immer bei den Kommentaren offen und nicht angreifend, aber ich sage, «Hey, vielen Dank für dein Feedback. Geh doch mal auf mein Profil, check mal ab, was es geht. Check mich mal ab, wer ich bin, was ich mache. Und dann kannst du sehr gerne nochmal einen Kommentar hinterlassen oder deine Meinung.

Weil wir Menschen ja gerne vorurteilen, genug für ohne etwas zu wissen oder ohne etwas zu erfahren. Geh doch mal darauf, dann weisst du, was die Idee von dem Ganzen ist, der Sinn. Und dann kannst du mir sehr gerne persönlich zu mir kommen oder auch dokumentieren. Hat er einfach geliked, nichts mehr geschrieben.

Weil er ist wiederum gegangen. Ah, okay. Das ist eben wieder mit Vorurteilen. Würde er kurz abchecken, was ist hier, wer ist hier was, dann ja. Ja, ich glaube im Internet gibt es auch, ich nenne es die Internet-Rambos. Ich sage denen auch immer. Ja, sie kommen und die sind einfach mal schlecht und im Internet ist noch ein großes Mauer und alle sind stark und sobald die Konfrontation da ist, dann ist es immer ganz leise.

Oder es kommt einfach nichts mehr zurück. Ja, eben darum. Aber eben das ist so ein bisschen das, was ich möchte, dass Leute in... wie er wirklich ist, auch andere Sichtungen und alles. Dass er Projekte im Ausland hat und so. Und wenn er irgendwo reist, politisch, finanziert er das Ganze selber, nicht die Steuergelder.

Auch im Verkehr hat er ein paar Sachen gesagt, bei denen ich völlig mit ihm war. Überall 30er-Zone braucht es nicht. Mit den Blitzern würden wir die Gelder vom Blitzer in die AHV, IVA und solche Sachen stecken. würden nicht mehr für so viele Blitzer aufstellen. Weisst du was ich meine? Und dann würde das jedem ein bisschen nützen.

Das sind so Sachen, die ich... Ich weiss nicht... Ich bin mit dir. Sehe ich auch. Voll. Ja und viele haben gesagt, ok krass, mega. Und ich mache immer so ein Gewinnspiel. Zum Beispiel beim Zuber habe ich unterschriebene Lieblings von ihm verlost. Bei Dean Schneider unterschriebene Bullys von ihm, die er selbst gemacht hat, bekommst du ja nicht unbedingt schnell als Hustler.

Und bei Glarner können Leute gewinnen, dass man im Bundeshaus eine Führung mit ihm im Bundeshaus machen kann. Ich glaube, sie passen einfach, dass ich das eben loslassen durfte. Das wäre es. Aber ich mache es immer so, dass sie auch etwas davon profitieren können. Und es gibt mega viele Kommentare, viele Leute haben sich gemeldet, wir wollen unbedingt und so.

Das ist eben auch etwas Schönes, wo du merkst, hey, die Leute wollen das. Darum gebe ich immer etwas. Mega gut. Voll cool. Was hast du für Packlärche gesagt? Du hast Einzellektionen. 10er Abo, 20er Abo und eben Ratenzahlung. Das ist super. Mega. Was ist das, was die meisten brauchen? 10er Abo. Und das reicht dann für die meisten, die mal eine Prüfung machen?

Je nachdem, vielleicht bis 12, 15. Ich zwinge die halben zum Privatfahren, dass sie nicht viel Fahrstunde nehmen müssen. Das ist mein Ziel, dass sie wenig Fahrstunden nehmen müssen. Das ist wirklich mein Ziel, dadurch bin ich auch bekannt geworden. Auch hier machst du Sachen anders als andere, sondern sagst ihnen «Hey, geht fahren, geht privat fahren, geht das lernen und bei mir macht ihr den Feinschliff.» Das, was es wirklich braucht.

Genau, genau. Darum bringe ich hier etwas Grosses raus, weil jeder davon kommen kann. Ich bin voll gespannt. Ich bin richtig gespannt. Vielleicht kannst du etwas off-camera sagen. Sehr gerne, ja. Du hast, als du reingekommen bist, ich habe dich gefragt, ob ich dich darauf ansprechen darf, du hast etwas in der Hand.

Was ist das genau und was ist die Bedeutung dahinter? Tespi, sagen wir denen. Sag es mal. Tespi. Tespi. Ja. Was heisst Tespi? Tespi. Gibt es ein Schweizer Wolf wie das? Nein, ich glaube nicht. Franz, kann das sein? Ja, im Katholischen ist es ein Kranzkreuz, aber wir haben ja kein Kreuz als Moslem. Das ist auch religiös-mässig, man kann mit dem Dua machen für sich und alles.

Viele bei uns Kulturen haben das immer in der Hand, du merkst mich auch ab und zu. Ist es für dich auch etwas, um etwas runterzukommen? Kann man auch machen, ja. Ja, wirklich etwas beruhigend und alles. Auch in der Moschee haben das viele. In der Hand tun die Doa mit dem Acha und alles. Was bedeutet für dich die Religion oder der Glaube?

Glaube ist für mich da, dass ich weiss, dass ich an etwas glaube. Aus diesem Grund glaube ich auch an Menschen, auch an viele Sachen, weil ich weiss, ich glaube an Gott. Meine Religion, ich bin so aufgezogen worden, Moslem, was richtig, was falsch ist. Und da bin ich auch sehr froh, weil dadurch das Ganze weitergeht, die Leute helfen usw., das kommt von meinem Glauben.

Weil ich an etwas glaube. Wie gesagt, ich glaube an Menschen, an Dinge. Wenn du mir sagst, das ist jetzt das Wasser, ich glaube dir. Wenn du mir jetzt etwas Falsches antust, wir haben einen Gott, der das dann... Das ist das, was ich meine. Der Glaube hält mich sehr vom Boden. Loyal, korrekt, menschlich und auch hilfsbereit.

Der Glaube führt mich da auch in... Schwierige Situationen, schlimmste Situationen ist mein Glauben da, das mich dann beruhigt und auch weiterhin glauben lässt, dass es gut wird, dass alles gut geht. Hat es einen Moment im Leben gegeben, wo du gesagt hast, Der Glaube hat dich in dieser Situation gerettet?

Viele. Ja. Sehr viele. Sehr viele. Extrem viele. Weil ich bin so ein Mensch. Wenn ich jetzt, würde ich jetzt an die Autoprüfung gehen, nicht bestehen, sage ich Alhamdulillah. So in diesem Stil. Gott sei Dank. Weil ich nehme das als positiv auf. Es kann sein, dass ich die Prüfung bestanden habe, am nächsten Tag nach vorne gehe und einen Unfall habe.

Ich gehe wirklich sehr positiv durchs Leben. Weil ich weiss, wie es anders ist. Ich habe es anders erlebt. Und ich bin Gottesfrau, Gott sei Dank, wenn ich das erlebe, was ich erlebt habe. Die schlimmen Sachen. Darum bin ich jetzt da, wie ich jetzt bin. Und mit dem Mindset, das ich selber auch sage, das auch meine Kollegen sagen.

Ich habe trotzdem einen Knopf da. Wenn ich ihn ausschalte, kann ich schön friedlich schlafen. Ich bin so ein Mensch. Das kann da... Krieg war, was haben wir? Ich kann auch schön schlafen. Ich kann das. Ich kann das mit der Zeit verarbeiten machen. Wie gesagt, früh selbstständig geworden. Und das hat mich auch so stark gemacht, kann man so sagen.

Ja, sicher auch. Und sicher. Ich finde es mega schön, dass man an etwas Größeres glauben kann. Etwas, wo man arbeiten kann, wo man sich selber damit beruhigen kann. Ich finde es mega wichtig, dass man so etwas hat. Und auch, wie du darüber sprichst, ist es mega, mega schön. Und ich glaube, da können sich viele eine Scheibe davon abschneiden.

Und was denkst du, was war es, was dein Mindset so geformt hat? Natürlich, wir haben jetzt ein bisschen gehört in diesem Podcast von vielen Erlebnissen, die du gehabt hast. Aber gibt es da irgendwelche Sachen, die dir spezifisch gezeigt haben, das Leben ist schön, das Leben ist gut und die Kontrasterfahrungen von ganz schlimmen Sachen und jetzt ganz schönes Leben, dass die da sind, ist klar, aber was ist es effektiv gewesen, das dein Mindset geformt hat?

Auch in der Schweiz. Wie wir hier leben, was wir hier haben. Und alles. Das ist auch etwas, wo ich gemerkt habe, hey, wow. Man hört, was auf dieser Welt so passiert. Und das, was uns gezeigt wird, ist ein Fünftel. Ich weiss, wie es anders ist. Wie wir es hier in der Schweiz haben und was ich erreicht habe und wie ich den Weg gegangen bin, war etwas, was mich wirklich stark gemacht hat.

Selbstbewusst. Ich weiss, was ich nicht hatte und was ich jetzt habe. Als ich in die Schweiz gekommen bin, war das für mich Peanuts. Ich weiss, wie es anders ist. Und das ist das, was mir die Schweiz viel gegeben hat. Darum versuche ich auch, den Leuten und der Schweiz zurückzugeben. Und ich bin immer gespannt, mit was du kommst.

Mit grossen Plänen. Ich bin richtig gespannt. Hast du auch bald neue Podcasts? Also Podcasts in deinem Auto, die du machst, die geplant sind? Ich bin so, wie schon erwähnt, «Lurs und Luna», wenn ich «Lurs» habe, mache ich das. Aber ja, ich habe jetzt jemanden angefragt. Was hat denn der Politiker gesagt?

Wer hätte er gerne? Er hat gesagt, er will mal einen Burschchauffeur oder mal jemanden, den man nicht unbedingt kennt, aber etwas erreicht hat. Ah cool, spannend, ja. Darum würde ich natürlich auch auf das gehen und schauen, probieren, wer wie wo wann was. Aber als nächstes habe ich auch jemanden angefragt.

Er hat ein halbes Ja gesagt, hat gesagt, ja, was ist so... Was denkst du... Oder was machen wir? Um was geht es ungefähr? Genau, ich bin noch nicht darauf eingegangen. Ein bisschen im Gespräch? Ja, das ist so ein bisschen... Kennt man diese Person? Ja, soziale Medien. Und genau, viel im Verkehr. Viel im Verkehr?

Uh! Kein Fahrlehrer? Nein? Nein, nein, nein, ich habe gerade so zwei, drei im Kopf. Gut möglich, dass du es mal werden willst. Ich sage dir, nachher werde ich im Fotobahn. Genau. Als nächstes möchte ich auch etwas grössere Leute anschreiben oder fragen. Anca, Anna... ... Markovitsch? Markovitsch, genau.

Kenne ich persönlich auch. Und ja, so ein wenig... Ardoni Achare vielleicht ist auch ein Kollege von mir. Kenne ich auch persönlich. So ein wenig diese Leute... Wie hast du denn die Bekannten... Also wenn du sagst, du kennst diese Leute alle persönlich, wie hast du das Netzwerk aufgebaut? Wie ist das passiert?

haben die meisten eigentlich so ungewollt durch die Kollegen in die Regierungen gegangen, die waren dabei. Bei Anna kenne ich sie schon seit 2020, 2021 oder so etwas. Sie hat damals bei Moloco gearbeitet und war noch nicht so bekannt. Wir haben zusammen zu tun gehabt, haben Videos gemacht, Werbevideos und so.

Ich habe noch Videos mit ihr drin, genau so kann ich sie durchlaufen. Und Ardon auch durch einen Kollegen, Vazovazic, Ex-Goli von Luzern. Ich habe auch letztes Mal ein Video mit ihm gemacht. Ich als Goli. Das war recht lustig. Durch ihn habe ich ihn kennengelernt. Auch als ich Matchs gesucht habe, ab und zu zusammen essen gehen.

Und diese Menschen sehen auch, dass ich jetzt so etwas bin, das angeht oder profitieren möchte. Klar frage ich mal «Hey Bro, hast du zwei Tickets?» Logisch frage ich das mal so ein bisschen, aber das ist nicht so, ich weiss nicht was aussieht, sonst so Sachen, die merken das auch. Von der Standard-Live.

Ja, darum sind sie auch so mit mir und sie kennen mich zum Teil. Und ja, darum bin ich auch froh. Ja, nicht immer profitieren von anderen. Oder einfach sagen «Hey, cool!» Man hat ein Video gemacht und lässig war es, aber nicht, weil er die ganze Zeit profitiert. Nein, nein, nein. Das merken die Leute schon.

Wie gesagt, ich bin hier durch völlig easy, völlig locker. Ich mache das, was mir gefällt, was ich für richtig halte und that's it. Familie? Hast du Familie? Ich? Ja? Keine. Nicht? Hast du keine? Ich bin Minus. Dann mal eine Freundin. Im Minus. Ja, ich bin ledig, noch nicht erledigt. Erledigt, noch nicht erledigt.

Nein, das ist mein Ziel. Logisch. Familie, also... Die Glückliche habe ich noch nicht gefunden. Die wird glücklich sein. Nein, natürlich eine gute, passende Frau zu finden. Was sind so Werte, die eine Frau haben muss für dich? Respekt. Dass sie weiss, dass sie eine Frau ist, ihre Frauenrolle hat. Ja.

Oder? Loyal, ehrlich, offen. und mich als Mann sieht und ich ihr Mann bin. Das ist für mich wichtig. Also die Basics? Ja, Loyalität. Das sind Basics, aber heutzutage sind das leider nicht mehr Basics. Wenn jemand sagt, was will ich im Leben? Ich will eine reiche Sache oder so etwas. Seltene Sachen. Und das ist für mich jetzt selten geworden.

Das ist für uns selten geworden. Das ist selten. Das ist das Leid. Darum ist es auch nicht so einfach. Darum bin ich lieber, dumm gesagt, solo. Warte, bis es auf die richtige Mal kommt. Ja. Anstatt jetzt einfach mal in die... Nein. Nein. Ich will niemandem etwas schlechtes tun oder falsche Sachen versprechen.

Jeder Mensch hat sein eigenes Leben. Darum bin ich hier. Wenn es kommt, dann kommt es. Sonst bin ich zufrieden. Solche Sachen passieren meistens in den unerwartetsten Momenten. Das ist es. Aber es kann nicht erwartet werden, dann passiert es wahrscheinlich nicht. Das ist es. Und das ist auch schön. Das ist das Schönste daran.

Wenn man auf der Suche ist, weil man möglichst etwas erzwingen will, und es ist eben das Geschäft genau gleich. Wenn du immer versuchst, etwas zu erzwingen, erzwingen, erzwingen, Nein, du musst Freude haben mit der Sache, die du machst. Und dann passieren genau... Dann gehen irgendwelche Türen auf, die du nicht erwartest.

Und dann... Dann weisst du auch, dass es echt ist. Dann ist es echt. Dann ist es echt. Dann ist es echt. Kennst du den Ausdruck «Fake it till you make it»? Fake it? Also, was fake ist, weisst du. Ja, ja. Obwohl dort etwas fake im Sinne von, weisst du, mit fetten Rolex, Goldkette und... Nein. Du, Rolex und Goldkette.

Ich muss den Remix ablassen. Einer, der etwas vorgaukeln tut, obwohl das, was er sagt und macht, gar noch nicht so ist, bis es dann passiert. Wie findest du das? Ei, unschön. Unschön. Ich bin... Das gibt es viele Sachen auch. Das gibt... So, okay, gut. So. Es gab viele solche Sachen, vor allem wenn es ums Heiraten geht.

Der Mann hat der Frau versprochen dies, das, ich habe das. Nicht nur für das Heiraten, auch um eine zu bekommen. Auf gut Deutsch gesagt, ich habe das, ich habe das usw. Dann am Schluss, wo ist das, was du versprochen hast? Du hast mir gesagt, du machst das, du bist so, wo ist das? Und dann hast du das Vertrauen missbraucht.

Total. Vor allem, wenn du geheiratet bist und so etwas. Viele haben sich nach dem Scheitern schnellstmöglich, weil man etwas versprochen oder gesagt hat, und es gar nicht so war. Das ist etwas für mich No-Go. Ich kann das gar nicht geben. Für mich sind das falsche Menschen. Und das ist wirklich etwas Schlimmstes.

Man tut jemandem wirklich... Betrügen, verarschen und alles. Nein, das ist nichts für mich. Ich wollte dich vorhin fragen, was die wichtigen Werte sind, die du in einer möglichen Partnerin sehen und verlangen würdest. Was sind so Werte in deinem Leben, die für dich, die du für dich definiert hast? Also wie ich bin?

Wie du bist. Ich bin offen, ehrlich, loyal, respektvoll und hilfsbereit. Das sind das, was ich gerade so sehen kann. Auszuhauen. Genau, von mir. Auch wieder eigentlich so... Wie ein Mensch sieht eigentlich sich. Eigentlich ist es doch ganz einfach. Eigentlich schon. Eigentlich ist es einfach so schwierig, aber ich kann es viel mehr machen zusammen.

Ja, leider ja. Du gehst bald mal in die Ferien? Ja. Woher geht's? Heimat. Du hast gesagt, du gehst jetzt heim, mit deinem Vater? Genau. Also mit meinen Eltern. Beiden Eltern. Mit beiden Eltern? Ja, ja. Gönner? Wann? Ja. Nächste Woche. Wirklich? Ja, haben wir so spontan schon entschieden. Nächste Woche gehen wir.

Da fliegst du wo hin genau? Also auf Erbil. Erbil ist die Hauptstadt von Nordirak, Kurdistan. Von der Schweiz gibt es keine Direktflüge. Von Wien gibt es Direktflüge. Also von hier nach Wien. Oder auf Deutschland. München, Stuttgart, so Grossstädte fliegen auch direkt. Oder wir fliegen hier auf Türkei, Istanbul.

Von Istanbul dann dort hin. Genau. Wir werden jetzt nach Istanbul fliegen. Von Istanbul nach Nordirak. Wie lange sind ihr unterwegs? 7 Stunden. 7 Stunden mit dem Halt? Mit 2.5 Stunden wartest du in Istanbul. Sonst wäre es eigentlich nicht so. Sonst wären sie von hier nach Istanbul 2.5 Stunden und dort auch etwa 2 Stunden.

Ja, plus minus 5 Stunden. Und da ist eigentlich auch krass am Denken. Eigentlich ein Flug 7 Stunden mit der Wartezeit, aber ihr seid fast 4 Wochen unterwegs. Ja. Um den gleichen Weg zu machen. Ja. Hey Martin, wir sind seit 1 Stunde 15 schon am reden und ich finde es so spannend weil du bist eine richtig coole Person ich merke, du bist extrem authentisch und dein Mindset gefällt mir mega, wie du denkst du bist sehr positiv du hast immer ein Lachen im Gesicht Und vor allem mit deinem Bart ist nachher noch viel mehr Kontrast.

Seit wann hast du den Bart so? Hey, jedenfalls seit langem. Wirklich? Ich kann mich nicht erinnern. Sogar in der Militärzeit hatte ich drei Tage Bart. 2012. Also seit etwa, keine Ahnung wie lange, habe ich gar nicht mehr ganz rasiert. Aber etwa im 14. habe ich angefangen, so ein bisschen wie du zu haben.

15, 16, ein bisschen mehr. Im 16. habe ich, man hat mir damals Bart in Gefahrlärer gesehen. So einen Bart gehabt. Ja, ich lege natürlich immer, ganz normal. Aber ich hatte so einen Bart, eben mein Motto, der bartige Fahrlehrer. Das war es, weil ich einen langen Bart hatte. Dann immer wieder kürzer und so weiter.

Aber seit E&I. Also eigentlich weisst du nicht, wie du aussehst ohne Bart? Ohne Fettchen, nein. Ohne KI, nein? Ohne Fettchen, KI, nein, nicht wirklich, nein. Ich geträume mich einfach nicht. Ich meine, ich habe ihn nicht, by far nicht, aber ich geträume mich einfach nicht. So, probiere. Ja, probiere doch du.

Nein, danke. Bei dir ist es einfacher, Maxlo, und dann wieder... Ja, bei mir wird es nicht so lange gehen. Bei mir, wahrscheinlich nach zwei Wochen, wäre es wieder so. Bei mir auch. Ja, ja, bei mir auch. Eben, gell? Ja, ja, aber... Das sind unsere südländischen Gene, die wir haben, die... Also... Ich habe noch eine Schnellführrunde, die ich immer mache mit meinen Gästen.

Mhm. Das sind ein paar Fragen, die du versuchst, schnell zu beantworten. Okay. Okay? Gehen wir mal. Ich sage dir, ein paar sind sehr, sehr wichtig. Mhm. Einfach nur, um ein bisschen Druck aufzubauen. Der Bifahrensitz. Ist es der beste Arbeitsplatz der Welt oder fast die Todeserfahrung am liebsten? Fast eine Todeserfahrung.

Wirklich? Ja. Hast du schon so ein paar Momente gehabt, wo wirklich... Oft mache ich Vollbremsen. Oft. Oft 120 Mähen auf die andere Seite. Das ist auch neben der Ramo. Ja, das sind Alltäge. Ja, ja. Also, du gehst easy mit dem um? Sehr. Die Leute sagen... Vor allem Fahrschüler sind weich, weiss, fleisch und so.

Die sagen, oh mein Gott, sie brauchen zum Teil je nachdem eine Pause danach. Und ich habe ja auch viele Fahrlehrer oder Fahrlehrerinnen ausgebildet und die sind zum Teil in das Praktikum hingeschaut und wenn ich die vorbremse oder so, die haben gedacht, ey, können wir eine Pause machen, weil sie konnten nicht damit umgehen.

Vor allem, wie easy, wie locker ich damit umgehen kann, weil eben täglich so Sachen... Ist aber schon mal etwas passiert, ein Umfahren? Nein, zum Glück nicht. Alles Holz. Zum Glück nicht. Ein bisschen Randsteifen würde schon normal sein. Aber in uns reingefahren sind öfters mal Autos. Wegen dem Fussgänger mussten wir stoppen.

Oder wir waren ganz arg aufgeholt. Oder die anderen waren am Handy hinter uns. Solche Sachen, ja. Aber uns selber keinen Unfall. Wie viele Kilometer machst du mit so einem Fahrschuhlaut im Jahr? Je nachdem, zu guten Zeiten, wo ich wirklich gearbeitet habe, 100'000 im Jahr. Das habe ich gemacht. Ach ja.

Da musst du viel haben. Da bist du viel unterwegs. Du hast jetzt zwar keine Kupplung mehr an deinen Autos, aber die, die es noch hatte, die du gehört hast, wie die Kupplungen geschliffen sind, Herzschmerzen oder was ist in dir passiert? Am Anfang bei den neuen Autos, die ich neu gekauft habe, ja. Aber nachher habe ich gesagt, es ist okay, der muss lernen.

Ich kann es auch so lernen. Ja, das passiert einfach. Und heute ist es noch mal einfacher, ich frage, so berganfahren mit der Kupplung. So Autoroll... Ja, Autos oder Bergsicherung, ja. Da haben sie dich einfach Gas gegeben und da vorne... Ist jetzt nicht da, aber an wann denkst du, sollte man wieder im Alter an Prüfungen gehen?

Findest du, sollte man das machen? Ab 68. 65 ist noch okay. 68. 70 ist schon ein bisschen... ja. Ja. Mhm. Mein ältester Fahrschüler war 1989. 1989? Also Fahrschüler. Er kam dann wieder? Wieder, weil er eine Prüfung hatte, es entnommen hat, Augen gelasert hat, operiert hat usw. und sehr lange nicht gefahren hat.

Dann hätte man es nochmal, wenn er nochmal fahren will, dann muss er in die Fahrstunde und wirklich die Prüfung. Das ist 1989. Verstanden? Gut gemacht. Ja, also ich bin mitgegangen. Ich habe zu meinem Experten gesagt, einfach hinten rein und schau, wie er es macht und alles. Eine Situation gab es. Wir hatten keinen Vortritt, wir sind in die Hauptstrasse hineingekommen, es war der 80er.

Und er ging und die Hinterländer mussten stark bremsen. Der eine, der Experte, hat mich angeguckt und gesagt, ach. Dann hat er nach knapp 8-9 Minuten mit mir gesprochen, den Experten. Er so «Was meinst du?» Ich so «Hey, ich bin jetzt mit ihm gefahren, ich bin selber überrascht, wie er gefahren ist. Hey, wann er eingestiegen ist.» Ich dachte, ich bin so ein Mensch, ich wollte ihm nicht sagen «Hey, lass ihn, bring es nicht und so.» Ich dachte, ich gehe zwei, drei Stunden mit ihm fahren, um nicht von Anfang an, weil er ist ja nicht mehr 15, 16, 18, wo er einen Kartensverträger schnellt.

Ich gehe mit ihm fahren und mache ihm immer schlimmer. «Hey, schau, du hast das gesehen.» «Es ist gefährlich geworden.» Dass ich ihm nach zwei, drei Mal sage, «Hey, es bringt wirklich nichts, lass das.» Aber er ist eingestiegen und hat ein paar Fahrschule gefahren. Ich bin so erstaunt. Wow. So weich an die Hand, so Respekt.

Mega. Der Experte fragte mich, wie ich das finde und was ich sage. Ich sagte, er fährt nur in seinem Dorf herum. Ich gehe ins Café usw. Er arbeitet noch sogar. Nicht 100%, aber er arbeitet noch. Und ich sagte, ja, Gehmerer. Er sagte, wenn du das sagst und mit ihm gefahren bist, ich vertraue dir, ich kenne dich.

Was ist dann wahrscheinlich im Alter? Ist es einfach die Reaktionszeiten, die... Mega Reaktionszeiten, die Fragen und so. Die haben immer diese Geduld. Geduld? Ja, ich merke es im Auto, wie die einmal, wenn es irgendwo abhängt oder jemandem einen Vorteil gibt, die drehen durch. Oder wenn mein Fahrer nicht mal schnell anfährt und sich im Spiegel sieht, wenn er alt ist, der dreht durch.

Er könnte uns verprügeln, wenn er könnte. Also er würde uns verprügeln, wenn er könnte. Das ist ein bisschen die Reaktionszeiten und Geduld. Mhm, okay. Gut, next one. Schaltgetriebe Automatik, was hast du selber lieber? Schaltgetriebe. Schaltgetriebe. Ja, oh mein Gott, das ist Autofahren. Ich war vor drei Wochen in Hamburg und habe eine X5 Schaltung genommen.

X5 Schalter? Geil, ich liebe es. Was fährst du privat für eines? Nur noch Tesla. Ja, ich habe keine privaten Autos mehr. Gut. Für die Frage, dass du dir ganz gute Gedanken machst und wirklich in dich hineingehst. Mhm. Diese Frage ist extrem wichtig. Mhm. Sie ist so wichtig, dass sie sogar entscheidet, ob wir den Podcast weiterführen können oder nicht.

So wichtig ist sie. Mhm. Okay. Ananas auf der Pizza. Nein. Ich denke, was kommt jetzt? Eine sehr wichtige Frage. Ja, ja, ja. Muss man sagen. Sehr wichtig. Und ich verstehe nicht, wie man das machen kann. Ich finde, es sollte eine Gesetzgebung geben für das. Bin ich dafür. Ich finde schon, ja. Wir machen eine Petition.

Wir gehen sammeln. Sehr gut. Ich bin sehr beruhigt. Danke vielmals für das. Ein Aargauer Nummernschild, ist das effektiv ein Zeichen für Achtung Gefahr? Kann man so sagen. Ja, ist das so. Merkst du das? Ja. Ich wohne in Aargau, aber ich habe Zürcher Schilder. Oh wirklich? Ich habe Zürcher Schilder. Das ist sehr wichtig, muss ich sagen.

Mein Töv war Aargau, Aargau Schilder, darum habe ich ihn verkauft. Du lachst, ich habe ihn verkauft. Okay. Ja. Ja, es ist nur ein Mythos. Nein, darum mache ich auch mehrheitlich in Aargau, um denen zu zeigen, wie man richtig Auto fährt. Wie geil. Love it. Was los ist, wo wir am liebsten fahren werden?

Allein? Ja. Hey, Hip-Hop, R'n'B, Ah gut. Motivation, Deutschrap, aber so ein bisschen mit Kugel, so ein bisschen mit Sinn dahinter und so. Bushido, den habe ich schon immer gehört, das ist einfach, Bushido ist einfach Deutschrap. Ja, solche Sachen höre ich, wenn ich alleine bin. Und sonst während der Fahrstunde darfst du nicht losnehmen, oder?

Doch, doch. Man kann auf Radio oder wenn Schüler Playlists wollen und so. Dann laufe ich und sage, unter Einbedienung, wenn du dich konzentrieren kannst. Manchmal sind wir beide zusammen und tanzen, sagen, gut, jetzt wieder fahren. Was ist erlaubt während dem Autofahren? Darf ich? Radio bedienen. Und wenn ich Radio bedienen darf, darf ich auch mein Telefon, das angehört, bedienen.

Das nicht. Telefon nicht, aber Radio ja. Heutige Autos machen nicht viel Sinn, weil alles... Als Assistent musst du drücken, auf das geht, den Assistent ausschalten. Bei Autofahrern zum Teil auch. Nicht immer. Es gibt welche Assistenten, die du angehalten musst, und dann kannst du verstellen. Aber...

Alles was im Auto ist, darfst du während des Fahrtbedienens im Auto. Aber Handy, nein. Heisst, ich habe das eben ein paar mal gemacht. Das Urteilen wird mich verdrückt. Das muss ja auch so sein. Ich bin am halten und lasse jetzt Video laufen am iPhone, damit es mich aufnimmt. Und fahre dann los und rede.

Halten und stoppen ist erlaubt. Ja. Das geht? Ja. Weil währenddessen, du kannst auch mit dem Handy das Navigation... Benutzen, ja. Also du kannst die Navigation anhaben, vor dem Fahren einstellen, zack, und es läuft ja auch. Du schaust ja auch ein bisschen drauf. Wie beim Video, es nimmt dich auf, du schaust ja nicht so das Handy an und fährst, sondern ab und zu dein Blick geht da hin.

Ja. Danke vielmals, das war sehr wichtig. Ich mache einen Detail, den ich gleich über den Schick habe. Was ist so ein typischer Fahrschüler-Satz? Wo muss ich durch? Wo muss ich durch? Oder ist das richtig? Aber am meisten muss ich durch. Und mein typischer Faller, wenn ich nichts sage, gehe ich mir gleich aus.

Ich kann anfangen, ein Video aufzunehmen von meiner Stimme. Wenn sie so viel sagen, tue ich einfach Playdoh. Sie lachen sich kaputt. Ja, so ist es. Ist der Blinkersetzen eine Ehrensache oder ein überbewertetes Feature? Mehr als Ehrensache. Ehrensache? Mehr. Das ist essentiell. Ja, zeig, wo du hinfährst.

Machst allen leichter. Ja. Okay. Der schlimmste Moment in deiner Fahrstunde? Der schlimmste Moment? Auf der Autobahn 120 hat er Vollbremse gemacht. Achso, einfach so? Einfach so. Kein Grund? Kein Grund. Ich war selber mega erschrocken. Das verstehe ich schon. Ich dachte wie, wo, wann, was. Aber einfach so.

Und es war damals geschaltet. Und ich so «Lass los, lass los!» Ich habe mich so angestrengt. Ich musste sagen «Hey, Autos!» Ich so «Lass los!» Und dann ging der Sportfahrlehrer raus. Dann begann er zu beschleunigen. Dann habe ich gesagt «Wieso machst du das?» «Weiss nicht.» Zum Glück war kein Auto drin.

Es kamen schon Autos rein, man musste sie noch auswählen. Nicht ohne. Zudem habe ich noch eine lustige Geschichte. Eine Fahrschülerin. So um 5, 6 Uhr abends, 50er-Zone. Nicht viel los, sogar um 6, 7 Uhr. Ein bisschen dämmerig, nicht viel los gewesen. Allein am Fahren plötzlich Vollbremse. Ich, oh mein Gott, haben wir etwas überfahren.

Oh mein Gott, was ist passiert? Wie war was? Ich schaue um mich herum, nichts. Ich so, «Dono, was ist passiert?» «Nein, Martin, ich kann es dir nicht sagen.» Ich so, Mann, haben wir Ihnen etwas erwischt und so? Nein, ich wollte dir nicht sagen. Ich so, hey, red bitte mit mir. Ja, aber wirst du nicht hässlich?

Ich so, nein, versprochen nicht, aber was ist passiert? Ich wollte mal mit links braun sein. Ich habe mich kaputt gelacht. Nein. Du weisst ja, wie es ist mit links braun. Aber ich gebe ganz ehrlich zu, ganz oft fahre ich mit beiden Füssen. Ich auch. Ich mache das nur. Aber das musst du dich daran gewöhnen.

Den linken Fuss musst du lernen. Das ist wirklich... Das hast du kein Gefühl. Kannst du dir vorstellen, was für eine Fallbremse sie gemacht haben? Ich war so erschrocken. Aber ich habe mich kaputt gemacht. Bis heute sage ich ihr das noch. So gut. Love it. Du hast nicht durchs Stoff gefahren. Ja. Jetzt fährst du nicht mehr durch?

Nein. Und verkauft, weil ich weniger gefahren bin und so. Und eventuell hole ich mir etwas gemütliches, z.B. ein Vestbader, so ein bisschen cheaper wie man den sagt, so ein bisschen tiefer, so ein bisschen gemütlicher. Wenn dann, ja. Die Frage wäre, ob ich TÜV oder Auto fahre. Auto. Auto. Ja. TÜV, ich bin nicht so ein Profi, super gut fahre, muss ich sagen.

Und auch ich als Profi auf der Strasse habe sehr Respekt vor dem TÜV, weil es auch schon Situationen gab, wo ich auf der Autobahn 100 kmh gefahren bin und der andere wollte eine Spur wechseln. Und in der Kurve, Dann ja. Die anderen schauen sehr wenig. Zwei, drei Mal kam mir schon der Passstraßenbursche entgegen.

Ich habe ihn tot gesehen. Durchauf, er durchab. Und ich kann mir das so ausweichen. Also ja, Auto. Nicht ganz ohne. Auf jeden Fall Auto. Lieblingsfussballmannschaft? FC Bayern. FC Bayern? Aber du hast heute die Vasa für das Shirt? Da hock. Das ist meine Heimat, von dort komme ich. Von meiner Heimat ist das meine Lieblingsmannschaft.

FC Da Hock. Vor zwei oder drei Jahren haben sie die Asien Champions League gewonnen. Ja. Und äh, genau. Zwischen München. Zwischen München und äh... Wie sagen wir das? WM Brasilien. Wirklich? Seit 1994. Brasilien-Fan. Ist das so ein... Ja, manchmal. Wie es dazu kam, wir waren wirklich bei Feufi, mein Bruder, der war gerade im WM 1994.

Dann hat mein grosser Cousin gesagt, für wen seid ihr? Ich hatte keinen Plan. Da hatten wir fast keinen Fernsehkanal. Okay, sagen die Farben. Mein Bruder sagte Blau, Italien. Gus sagte Weiss, Deutschland. Dann Rot, Dänemark und so weiter. Und ich so geil. Also gut, du bist Brasilien. Seid dort. Mein Bruder seid dort.

Der Juve-Fan und Italien. Aber schlimm, weisst du. Und ich schlimm Brasilien-Fan. So geil. So random. Ja, ja. Und seit dann, so 20 Jahre später, immer noch. Krass, immer noch. Mega, ja, ja. Und jetzt hast du die gleiche Farbe noch. Siehst du, das ist ein Zeichen. Hey, du, die letzte Frage von der Schnellführerrunde.

Und zwar, der Podcast heisst «Momentum». Was heisst «Momentum» für dich? Für mich heisst das die guten, wichtigen Momente, die du erlebst. Also wirklich, wenn ich sage, einfach ohne lange zu überlegen, für mich heisst das so. Die Momente, die du erlebst, die Momente, die du erlebt hast, so ein bisschen tiefgründige, so ein bisschen emotionale Momente, das heisst für mich.

Jetzt kannst du aber gerne sagen, was... Nein, nein, es ist deine Definition und ich finde sie super. Ich finde sie super und ich möchte nie irgendwie noch etwas hinzufügen, weil es ist deine Definition und ich finde sie perfekt. Super, mega. Es ist perfekt. Danke vielmals für das. Sehr gerne. Also an dieser Stelle erstmal danke vielmals, dass du dir die Zeit genommen hast und dass du auch die Schnellführung wie wir jetzt gemacht hast.

Wir sind noch nicht ganz fertig und zwar, das ist deine Kamera. Wenn du noch irgendetwas möchtest, kannst du es rausgeben. Und nach der habe ich gerade einen blitzigen Gedanken. Das machen wir nach dem. Wenn du jetzt etwas rausgeben möchtest, dann ist jetzt der Zeitpunkt dafür. Ja. Also zwei Sachen. Etwas, das du von mir erfährst und so gerne.

Und etwas anderes einfach als Menschen. Hey, seid lieb zueinander. Seid lieb zueinander und schätzt das, was ihr hier in der Schweiz habt. Wirklich, schätzt das. Vertraut mir, schätzt das. Weil ich habe es anders gesehen, ich weiss, wie es anders ist. Schätzt das, seid lieb zueinander, seid respektvoll, seid menschlich.

Geht nicht nur nehmen, sondern auch mal geben und schaut ein wenig aufeinander. Das ist etwas, das ich euch auf dem Weg mitgeben und das Herz legen will. Seid wirklich lieb zueinander und schätzt das, was ihr habt. Das ist mega schön. Und wegen der Fahrschule hast du noch etwas zu sagen? Wegen der Fahrschule, ja, wie gesagt, bald kommt etwas, wo jeder machen kann, davon profitieren kann, der an die Prüfung gehen will, der nicht unbedingt zu mir kommen kann, vom Weg her oder irgendetwas, oder weil es nicht so günstig ist, könnt ihr bald von etwas sehr Günstigem, sehr, sehr, sehr gut, das euch extrem helfen kann, viel weniger Fahrstunden machen und ihr super gut davon kommen.

Und das möchte ich euch sehr gerne geben. Also deine erste Message, mega, mega schön. Und essentiell wichtig. Danke vielmals für diese tollen Worte. Und für die zweite Sache, ich bin immer noch mega gespannt. Ich muss mir gleich die Kamera abscheren, dann musst du sagen, was es ist. Ich hatte einen blitzigen Gedanken.

So oft hast du erwähnt, es ist schön, wenn man etwas zurückgeben kann. Und viele Mal hast du das zurückgeben erwähnt. Ich möchte jetzt auch von dieser Sache anknüpfen. Ich mache eine Verlosung. Und zwar schickst du mir das. Ich verlos fünf Fahrstunden für die Person, die den Podcast hört. Oder wir können es auch bei einem Reel machen.

Wir promoten sonst einen Reel und dann verlosen wir fünf Fahrstunden für den nächsten Fahrschüler. Also einzelne oder verschiedene? Was ist verschieden? Also fünf Fahrstunden willst du für dich verlosen. Genau, jemand kann fünf Fahrstunden gewinnen. 5.000 von mir drauf. Also machen wir ein 10er Package.

10 Fahrstunden machen wir. Das machen wir. Mega schön. Super. Die können das gewinnen. Und das kannst du gerne verlosen. Wir verlosen das miteinander. Genau. Und dann super, das machen wir. Ja. Das hat eben Freude. Ich habe noch fast deine ganzen Fahrstunden. Ich kann das gewinnen. Wirklich, ja. Sehr schön.

An dieser Stelle, Leo-Martin, danke vielmals für deine Zeit. Ich sage immer, Zeit ist unser wichtigster Gut, den wir haben. Und dass du deine Zeit aufgewendet hast, um erst einmal hierher zu fahren, noch einmal durchs ganze Glattzentrum zu laufen, um hierher zu kommen, um mit mir... über eineinhalb Stunden über dein Leben zu sprechen, über deine Vergangenheitssachen, die du erlebt hast.

Und das muss ich wirklich an dieser Stelle nochmal betonen, über dein unglaubliches Mindset. Ich finde das so, so schön, wie du denkst, was du sagst, wie du erzählst und dass du immer das Positive siehst im Leben. Dafür danke ich dir wirklich von Herzen. Sehr, sehr gerne. Ich danke dir auch. Du machst das super.

Ich muss ehrlich sein, ich habe jetzt nicht viele Podcasts von dir gehört, die du mir angeschrieben hast. Ich habe geschaut, ein, zwei Mal bist du bei mir erschienen. Ich habe nicht gewusst, was das ist oder was du machst und so. Aber danach habe ich zwei, drei Mal Ausschnitte oder Videos gesehen. Mega sympathisch, mega cooler Typ.

Ganz eben. Jetzt nicht, um irgendwie Ich weiss nicht, wie überheblich du bist, aber ich habe schon ein paar Anfragen. Ich gehe jetzt nicht so überall und immer und alles. Wie gesagt, das ist mein dritter Podcast. Und bei dir habe ich gesehen, coolen Typ, coolen Dude. Was du machst, was du auf die Beine gestellt hast, Respekt an dir.

Danke. Ganz ein cooler Typ bist, auch wie du mit mir geschrieben hast und alles drumherum. Wir haben uns nicht gekannt, zum ersten Mal gesehen. Absolut. Mega cool. Die Worte sind so balsam für meine Seele. Danke vielmals auch für die Worte. Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg alles, alles Gute, ganz viel Erfolg, aber vor allem Gesundheit und Zeit.

Zeit, die du geniessen kannst mit deinen Liebsten, wo du coole Erinnerungen schaffen kannst, wenn du irgendwann alt und schrumpelig bist, kannst du zurücksehen und ganz viel Freude verspüren. Das ist das, was ich dir wünsche. Danke vielmals. An dieser Stelle auch danke dir. Danke, dass du wieder zugehört hast und zugeschaut hast bei Momentum.

Dein Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Du weisst, wie das Game funktioniert. Da unten hat es ein paar Knöpfe, aber ich erkläre es dir. Einer heisst abonnieren. Wenn du diesen Knopf drückst, verpasst du nichts mehr, was auf diesem Podcast läuft. Nebenan hat es eine kleine Glocke.

Wenn du diese Glocke drückst, bekommst du sogar eine Benachrichtigung, wann der nächste Podcast online ist. Darum erledige uns beide, bevor du deinen Kommentar schreibst, deine Frage stellst. Alles Gute und bis zum nächsten Mal. Dein Kevin Kalermazza.

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