MOMENTUM - kevinkellermazza

Wie ein Schlaganfall das grösste Geschenk seines Lebens wurde | Alessandro Minneci

Mittwoch, 7. Oktober 2026 · 1 h 48

MP3

Shownotes

Schlaganfall mit 21, ein Loch im Herz und eine Herz-OP mitten in der Coronazeit: Alessandro Minneci hat erlebt, was sich kaum jemand in seinem Alter vorstellen kann, und daraus ein neues Leben gebaut.
In dieser Folge des Momentum Podcasts spricht Host Kevin Keller-Mazza mit dem Social-Media-Experten und Personal-Branding-Unternehmer aus St. Gallen über seinen Weg vom geplatzten Fussballtraum und der Lehre als Softwareentwickler bei der Migros in die Selbstständigkeit. Alessandro erzählt, wie er mit 19 seinen Instagram-Account gestartet und auf 250'000 Follower ausgebaut hat, warum Ghost-Follower deine Reichweite zerstören und wie der Instagram-Algorithmus wirklich funktioniert.
Dann der Wendepunkt: Am Tag seines grössten Durchbruchs kann er seinen linken Arm nicht mehr bewegen. Es folgen die Diagnose mehrerer Schlaganfälle, ein Loch im Herz, Wochen voller Todesangst und ein Neuanfang in Tulum, Mexiko.
Heute baut Alessandro mit seiner Agentur Personal Brands für Unternehmer wie Philipp Hopf und Roger Köppel auf. Er teilt seine Philosophie der Zeitmillionäre, die 5 Fs des ganzheitlichen Erfolgs (Faith, Family, Fitness, Finances, Freedom) und erklärt, warum echter Erfolg im Inneren beginnt.

Kapitel:

Vom Durchbruch zum Schlaganfall – der Teaser
Begrüssung: Warst du jemals unsichtbar?
Kindheit in St. Gallen & der geplatzte Fussballtraum
Migros-Lehre & 20'000 Franken Lehrgeld
Aufmerksamkeit, 250'000 Follower & der Instagram-Algorithmus
Overworking & der Donnerstag, der alles veränderte
Notaufnahme & der Anruf: Schlaganfälle mit 21
Sieben Tage Spital & die Diagnose: Loch im Herz
Warten auf die Herz-OP & die Flucht nach Mexiko
Die Herz-OP & das Urteil: drei Pillen fürs Leben
Spiritualität, Zeitmillionäre & die 5 Fs des Erfolgs
Kunden, Agentur & die Macht von Personal Brands
Tulum, Marbella & der ehrliche Blick auf die Schweiz
Pain into Purpose: Vision & das Buch «Proof of Human»
Schnellfeuerrunde & die letzte Botschaft

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Ein Donnerstag, der angefangen hat als mein Durchbruch, ist fast der Moment geworden, als ich gestorben bin. Ich würde den linken Arm vor den Rad stecken, um das Rad leiser zu machen. Und mein Arm ist einfach nicht vorne. Wenn ich gefahren wäre, wären wir beide tot. Wir wären heute nieder. 100%. Und ich weiss noch ganz genau dieses Wort.

Alessandro, du hattest mehrere Schlaganfälle. Wir sehen bei dir im Hirn schwarze Punkte. Das waren alles Schlaganfälle. Schlaganfälle mit 21. Die Diagnose, du hattest ein Loch im Herz. Aber ich habe wirklich geschrieben, hey, wenn ihr mich heute oder morgen im Bett findet, und ich lebe nicht mehr so.

Ich liebe euch, danke für alles. Das sagt mir Alessandro drei Pile für den Rest meines Lebens. Das ist das grösste Blessing, das ich je erlebt habe, in jungen Jahren, weil es mir eine Lektion gegeben hat, die so wertvoll ist, nämlich, wir werden alle als Zeitmillionäre geboren, versuchen dann diese Zeitmillionen zu wechseln gegen Geldmillionen und versuchen dann Geldmillionen einzusetzen, um wieder Zeitmillionen zu haben.

Ich habe das Gefühl, ich lebe erst seit dem Schlag begann. Mein lieber Alessandro, herzlich willkommen im Momentum Podcast. Danke, dass ich hier sein kann. Sehr gerne. Wir haben ja schon etwas länger versucht, das zu planen. Es war immer schwierig, volle Terminkalender. Heutzutage ist es auch so. Aber umso besser, dass wir uns hier sitzen.

Und zu der ersten und allerwichtigsten Frage, Alessandro, wie geht es dir? Wunderbar blessed, dass ich hier bin. Ich habe der E-Fahrer erzählt, es ist eine Zeit her, als ich so aktiv in Zürich war. Wenn ich zurück schaue, den Kontrast von meinem Leben früher, als ich hier weg ging für ein paar Monate, zu heute, dann schaue ich zurück und denke mir, wow, was für ein Movie.

Wirklich? Absolut. Diesen Movie wollen wir sicher noch erfahren. Werden wir bestimmt auch erfahren. Wir werden etwas tiefer in die Geschichte hineingehen, Von dem, was ich weiss, was ich von anderen Leuten gehört habe, vom Netzwerk, was ich von dir gelesen habe, ultra, ultra spannend ist und sogar ein bisschen unter die Haut geht.

Das werden wir uns jetzt alles ein bisschen anschauen. Ich bereite mir immer gerne eine Frage für meine Gäste vor, die hierher kommen. Und für mich war es so, du bringst Leute in die Sichtbarkeit. Mit dem, was du machst, mit deinem Beruf, mit deiner Arbeit, machst du die Leute sichtbar. Hat es einen Moment im Leben gegeben, in dem du total unsichtbar warst?

Absolut. Ich würde sagen, für viele Jahre zwischen 14 und 21. Komplett unsichtbar gewesen. Ich rede nicht nur von Social Media, sondern im Leben generell. Ich habe mir früher wenig gezeigt. Ich hatte früher schon immer gewisse Visionen, aber habe mich nicht wirklich getraut, das zu machen. Ich bin in der Ostschweiz aufgewachsen.

Dort ist sowieso immer, was denken die Leute. Du kannst dich nicht zeigen und musst eher zurückhaltend sein. Sonst wirkst du arrogant oder zu selbstbewusst. Deswegen habe ich mich, ehrlich gesagt, am Anfang ein bisschen versteckt, bewusst. Auch wenn ich immer gewusst habe, dass ich immer raus, immer reden, immer auf der Bühne bin, das habe ich schon immer irgendwie gespürt in mir.

Bis ich dann irgendwann einfach so keinen Bock mehr hatte auf mein Leben damals. Also arbeiten, Ausbildung, Schule, klassische Wege, klassisch das, was die Gesellschaft halt sagt, solltest du machen. Und der Furcht war so gross, dass ich mich irgendwann vor die Welt gestellt habe, hey, entweder du bleibst unsichtbar und am gleichen Punkt in deinem Leben, oder du gehst selber in die Sichtbarkeit.

Und das habe ich dann gemacht, über ein paar Jahre hinweg. Und wie alt warst du, als du diese Entscheidung getroffen hast? 18. 18? 18, genau. Und eigentlich nachher, zwei, drei Jahre später, mit 21, bin ich von dieser Entscheidung am Punkt gekommen, wo ich mit Jobkunden selber mein Geld verdienen konnte, ich habe angefangen, mit Leuten zusammen zu arbeiten, habe aufgrund dieser Fähigkeit, die ich mir selber habe trainiert, mich sichtbar gemacht, andere Leute sichtbar gemacht können und ein paar Jahre später sind wir da.

Das ist so wirklich in einem Nutshell, obwohl ich das Gefühl habe, dass man ein paar wichtige Ereignisse dazwischen auslässt. Du hast ein bisschen ausgelassen in dieser Story, auf die wir nachher noch etwas tiefer eingehen wollen. Was ich sehr gerne mache, einfach damit ich einen guten Blick bekomme über wie Alessandro, der jetzt hier vor mir sitzt, wie er passiert ist.

Wie bist du passiert? Darum würde ich sehr gerne in der Zeit zurückdrehen. Du hast gesagt, du bist in der Ostschweiz aufgewachsen. In der Schweiz geboren? Genau. Schweiz geboren, wo genau? In St. Gallen. In St. Gallen? Du bist in St. Gallen? Ostschweizer, genau. Ostschweizer. Ich habe zwei KWs in St. Gallen.

Ah, nice. Ja, super gut. Ja, Ostwitz aufgewachsen, ganz normal. Da, wo die Eltern dir vorgeben, da wo die Leute dir vorgeben. Einfach Schule, studieren oder Ausbildung, arbeiten. Wie war deine Kindheit? Von den Eltern aus super. Wir haben wirklich zwei perfekte Eltern supportet. Wir sind immer hinter mir gestanden.

Geiles Familienverhältnis. Wenn man heute rausguckt, ist das schon ultra selten, dass zwei ältere Herschwale noch zusammen sind. Deswegen ultra dankbar in dieser Hinsicht. Sonst relativ ruhig im Aussen, aber ich habe immer schon rebelliert. Ich wollte immer schon mehr. Ich wollte immer schon wachsen und über meine Grenzen rausstossen.

Ich hatte aber auch herzlich wenig Leute in meinem Umfeld, die das auch so gesehen haben wie ich. Deswegen bin ich dann schon relativ früh meinen eigenen Weg gegangen. Dementsprechend. Also dass du früh in deiner eigenen Welt gekommen bist? Ich bin mit 17, 18 habe ich die Entscheidung getroffen, dass ich mich selbstständig machen werde.

Ich hätte noch nicht meinen Job kündigen können, logischerweise, weil du bist halt eine ältere Lieutenant, der nicht einfach so den Job kündigt und du musst ja auch ein bisschen was verdienen im Idealfall, bevor du den Job kündigst. Aber irgendwann, ich hatte nicht ein genaues Datum im Kopf, habe ich einfach die Entscheidung getroffen, ich kann nicht so weiterleben, ich will nicht so weiterleben, ich muss etwas machen.

Ich muss mehr machen als die anderen Leute. Und so ging ich zwei, drei Jahre Vollgas in den Aufbau und habe es mir erlaubt, schon in relativ jungen Jahren, mit 21 Jahren, aus diesem System, aus diesem klassischen Denken auszubrechen. Ob es jetzt mental ist, körperlich oder finanziell. Aber du hast eine Lehre gemacht?

Genau, vier Jahre lang Entwickler bei MIGO. Entwickeln? Was ist denn entwickeln? Softwareentwickler. Softwareentwickler? Genau. Also hast du IT... Was ist das? IT, genau, also Programmieren. Genau, bei MIGO Ostschweiz. Das sind natürlich wichtige Grundlagen, die du schon gelernt hast, die dir im weiteren Leben extrem cool fändest.

Aber bevor ich überhaupt über Job und Ausbildung nachgedacht habe, wollte ich Fußballprofi werden. Ich wurde mit 15 eine Woche vor einem Testspiel für die Schweizer Nationalmannschaft verletzt. Ich war in St. Gallen im Nachwuchs lang. Die Ambition, die ich heute als Unternehmer an den Tag lege, kommt definitiv vom Sport.

Für mich ist der ganze Geldverdienen im Office oder für irgendeine Firma zu arbeiten, ist erst so eine Realität geworden, wo ich verletzt geworden bin mit 15, 16 ungefähr. Was hast du für eine Verletzung gehabt? Ich hatte so eine Entzündung im Fuss, wo 10, 15 Ärzte locker mir nicht konnten sagen, wie ich das löse.

Damals war es ultraschlimm. Ich baute alles auf den Fußballprofi. Während meine Kollegen Lebensläufe vorbereitet und studiert haben, sagte ich mir, ich sei auf dem Platz, ich wäre reich. Das typische Fußballerleben. Als der Schlag kam, war ich am Punkt, wo ich überlegen musste. «Wer kann ich? Auf wen habe ich Bock?

Was möchte ich mit meinem Leben machen?» Und dann schaust du in die Portale und siehst «IT» oder «KV» oder «Logistika» oder so etwas. Und ich habe einfach gesehen «Nein, nein, nein, nein, nein». Du warst mit 15, als du diese Entzündung hattest. Ist das dein erster effektiver für dich damals Rückschlag in deinem Leben?

Ja, ein grösserer Rückschlag, definitiv. Also so ein Traumplatz, wo ich das Gefühl hatte, wieso passiert das mir? Ich habe da null verdient, definitiv. Und wie bist du mit dem umgegangen? Für mich gibt es immer zwei Abschnitte. Es gibt einmal den Abschnitt, wo du dich fragst, wieso? Und du bist in deinen Gedanken und in deinen Emotionen.

Und dann gibt es aber den anderen Abschnitt, wo du einfach sagst, hey, schau, es ist passiert, was will ich machen? Ich habe gewusst, ich habe nicht mehr zu schutten, weil das eine ist ja immer... Der Fuss, der heilt, aber das andere ist die Mentalität, die nicht gleich schnell heilt wie der Fuss. Weil du gehst ganz anders.

Jede Zweikampf, wenn du weisst, dass jederzeit wieder die gleiche Verletzung haben könntest, wie vor ein paar Monaten beispielsweise. Du gehst wie mit einer Intensität hinein. Voll. Also im Nachwuchs in der Schweiz, gerade bei St. Gallen oder bei Zürich, Grasshoppers, wie auch immer, ist der Pace, der Speed so schnell, dass wenn du drei bis sechs Monate out bist, sind deine Kollegen halt jeden Tag im Training.

Ich hatte morgen Training, viermal pro Woche, sonst trainiert, Woche nicht Matsch. Und du verlierst den kompletten Anschluss. Und das ist nur körperlich. Mental das Ganze, wo du siehst, wie deine Kollegen Turniere gewinnen und auch geile Spiele gehen und reisen miteinander. Du sitzt irgendwie so im Bett und hältst den Fuss hoch.

Es war eher mental schwierig, würde ich sagen. Da kann ich mir gerade mega vorstellen, dass du sagst, hey körperlich ist es eins, weil das ist so ein Heilungsprozess, aber mental, wenn du dann eben noch siehst, dein Kollege ist jetzt gerade irgendwie im Flugzeug oder... in einem Gar, richtig in einem Matsch und du kannst einfach nicht dabei sein und eigentlich müsstest du in diesem Flugzeug oder in diesem Gar drinnen sitzen.

Ich glaube, das muss schon ziemlich krass sein. Also das war wirklich der erste mentale Rückschlag. Weil, weisst du, der Körper heilt ja irgendwann, aber das dort sitzen und nichts verändern zu können mit dem Kopf, du musst wirklich warten und du bist einfach untätig. Und du siehst und weisst auch unterbewusst, je länger ich verletzt bin, je länger ich in dieser Situation bin, desto mehr verliere ich den Anschluss.

Und irgendwann kommst du an den Punkt, wo du diese Hoffnung nicht mehr hast. Die ersten ein, zwei Monate denkst du, ich gehe jetzt zum Physio, ich ernähre mich gesund, ich gehe ein bisschen in Ruhe, das wird schon. Irgendwann nach drei, vier, fünf, sechs Monaten fängst du an zu realisieren, dass du dich umorientieren musst.

Das war für mich ultraschwierig, weil... Der traditionelle Weg wäre für mich die höchste Strafe gewesen. Also null wertend gemeint für Leute hier draussen, die jetzt irgendwie 9-to-5 arbeiten. Aber mein Wissen und mein Leben konnte ich mir nie vorstellen, als jemand, der einfach im Office sitzt und jeden Tag das Gleiche macht.

Dann hast du mit 18 die Entscheidung getroffen, dein Leben in die Hand zu nehmen. Hast du dann aber trotzdem weitergeschaffen oder hast du alles auf dich hart gesetzt? Selbstständigkeit. Genau, mit 15 hat die Ausbildung angefangen. Bis 19, vier Jahre lang. Vierjährig, okay. Am Anfang ist es geil, du verdienst als Jugendlicher das erste Mal Geld.

Vorher warst du nur in der Schule. Jetzt hast du etwas zum Ausgeben und verdienst Geld. Deswegen würde ich sagen, die ersten... Sechs Monate des Jobs waren gar nicht so schlimm. Ich fand es cool. Du bist in der echten Welt und deine Eltern sind stolz. Du hast eine Lehrstelle gefunden und so. Aber der repetitive Alltag hat mich irgendwann so angekotzt.

Ich würde sagen, nach sechs Monaten ungefähr habe ich schon gewusst, fuck, ich habe dreieinhalb Jahre Bullshit vor mir. Und ich weiss noch ganz genau, am allerersten Arbeitstag bin ich in die Migros gegangen und ich hatte so einen Mitarbeiter, der extrem übergewichtig war. Der Prototypenentwickler. Weisst du, so Cookie Crumbles im Bart und halt richtig übergewichtig.

Und ich frage ihn so, hey, ich sage jetzt den Namen nicht, hey F., Wie lange arbeitest du schon hier? Wie sieht dein Alltag aus? Und er schaut mich an und sagt, Alessandro, ich bin dem Migros seit 40 Jahren loyal. Und ich nach einem Tag so, what? 40 Jahre? Ich konnte mir das damals gar nicht vorstellen.

Ich war ein 18-Jähriger. Mehr als das Doppelte meines Lebens. Im gleichen Sitz, im gleichen Office, mit der gleichen Tätigkeit. Und dort habe ich wirklich auf einem seelischen Level so krassen Widerstand gespürt, dass ich gewusst habe, es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich draussen bin. Ja, nur schon das Hören graust sich auch in mir.

Du hast es richtig gesagt, nicht zu irgendjemandem, der das macht. ich sage jetzt mal, mindern in dieser Tätigkeit überhaupt nicht. Es geht nicht um das. Aber es sind einfach Personen, die können das, Personen, die können das nicht. Und bei mir ist es auch, ich kann das total nachvollziehen. Und dass das zu hören, dass jemand mehr als doppelt so lange, als du dort alt gewesen bist, in der gleichen Firma, in der gleichen Position ist, sogar mit den Cookie Crumbles noch im Bart drin, ist einfach so, ja, das ist erschreckend.

Und du hast nach sechs Monaten, hast du dann irgendwann gesagt, ich habe jetzt noch dreieinhalb Jahre vor mir, How should I do that? Genau. Einfach gesagt schon. Ich bin damals, logischerweise modelgooglen und auf YouTube habe ich gesagt, wie macht man so schnell wie möglich so viel Geld online. How to make 10k in 90 days.

Ich habe damals auf Englisch gegoogelt, weil im englischen Raum sind die ganzen Gurus schon immer viel aktiver als in Deutschland. YouTube ausprobiert, Geld verloren. E-Commerce ausprobiert, Geld verloren. Wie konntest du mit YouTube ausprobieren, Geld verlieren? Ich habe so Fussballvideos zusammengeschnitten.

Und so Compilations auf YouTube-Kanäle aufgeladen. Weisst du, irgendwie Top-Serie, Cristiano Ronaldo. Okay. Mit Musik hinter Leid. Ganz simpel geschnitten, damals am Handy. In der Hoffnung, dass ich irgendwann mit der Werbeeinnahme meinen Job kriegen kann. Da wird ziemlich schnell gemerkt, für einen profitablen YouTube-Kanal braucht es vermutlich ein bisschen nicht mehr als so zwei, drei Handyvideos.

Ich habe dann E-Commerce gemacht und eine Hundeleine verkauft über Shopify. Damals war Dropshipping, wie man es heute kennt, noch voll in der Kinderstunde. Ja, ja, voll, voll, voll. Und aufgrund davon, dass ich bei der Migros gearbeitet habe, hatte ich eine Kreditkarte zum ersten Mal in meinem Leben mit genau ungefähr 18 Jahren.

Und dann konnte ich die verbinden mit Shopify. Also ich konnte Produkte bestellen und Werbungen laufen lassen und so. Und habe dann tatsächlich in einer Woche mal... 1'500 Franken Umsatz gemacht. Und ich kannte damals den Unterschied noch nicht zwischen Umsatz und Profit. Deswegen ist es so, Bro, 1'500 Franken gemacht, wie der Käs ist.

Ich verdiene 1'000 Franken in der Ausbildung im Monat. In einer Woche habe ich mehr verdient als das. Ja, und dann mit Werbekosten abziehen und Produkte rausschicken und AliExpress und die Leute warten, haben dann irgendwann halt realisiert, ich verliere in der Realität, das ist eben nicht profitabel.

Dann der Vater so, ja, was machst du da? Weisst du, Shopify.com, hör auf, dein Geld zum Fenster rausschmeissen. Ich habe dann aufgehört, habe aber trotzdem gewusst, ich habe keine andere Option. Was will ich machen? Ich muss etwas finden online, um mich aus dieser Situation rauszuziehen. Das heisst, trotz Zeitverlust und finanziellem Verlust, habe ich auch weitergemacht.

Das Krasseste war, ich glaube, mit 18 oder 19, also in der Zeit, in der ich im Aufbau war, fand ich jemanden auf Instagram, der mir dann nochmals sagte, hey, mit YouTube-Kanälen kannst du fett Geld verdienen. Er hat mir dann seine Screenshots geschickt und so aus den USA. Er hat bis 80, 90, 100'000 Dollar im Monat gemacht, nur für YouTube.

Und ich habe dem mit einem Kollegen von mir jeweils 10'000 Schweizer Franken geschickt in ein Coaching. Und der hat mir versprochen, Alessandro, in einem Jahr hast du einen profitablen YouTube-Kanal, wo du ja mindestens zwischen 5'000 und 10'000 Stutz pro Monat machst. Voll geil. Und ich muss das machen.

Du hast das versprochen. Versprochen, genau. So ein typischer Guru. Geil, super. Und ich naiv und dumm und jung. Let's go, take my money. 10'000 Stutz geschickt. Ich habe 10'000 Stutz erspart in zwei Jahren in der Ausbildung. alles rausgehauen, Kollegen reinhauen und sagen, voll geil, hauen wir rein.

Alles verloren. In einem Jahr hatten wir glaube ich 200 Dollar Umsatz auf meinem YouTube-Kanal. Und 20'000 Schweizer Franken. Also wieder, oder? Ultra frustriert, weil ich bin immer noch im 9-to-5. Ich habe zwar die Mentalität und die Motivation, etwas extra zu versuchen, aber ich habe nur Rückschläge.

Back to back. Und dann weisst du, 20'000 Stutze zu verlieren, Meine Eltern hören das zum ersten Mal in diesem Podcast. So wie sie es damals ihrem Vater sagten. Ausgerastet. Aber auch zu Recht. Du bist dumm und naiv. So habe ich meine Lektionen gelernt. Irgendwann, das ist der Grund, warum ich heute hier bin, und auch unternehmerisch die Sachen bei mir gut laufen, in dieser Sichtbarkeitsmachensicht.

Ich lag dann eines Nachts im Bett, hatte die Decke gestoppt, ultra frustriert, auch emotional, weil ich keinen Ausweg sah. Und dann ist wie so ein Glühbirne aufgegangen. Die haben realisiert, hey, jeder YouTube-Kanal, jeder Unternehmer, jeder Influencer, jeder Schauspieler, jeder, der früher noch wie so ein Jake Paul, Logan Paul, klein angefangen hat und heute einen Lamborghini fährt, hat Aufmerksamkeit.

Und das war für mich so, wie eine neue Welt aufgegangen ist. Hey, wenn ich Aufmerksamkeit generieren kann, kann ich alles machen. Wenn mir ein Million Leute zulassen, Socken verkaufen, Tassen, Handyhüllen, Coachings, alles Mögliche. Und so ist das erste Mal, dass das Social-Media-Thema in mein Leben kam.

Das hat mich ultra fasziniert, weil ich habe keine Grenzen gesehen. Du kannst so viele Follower aufbauen und so viel Attention haben, wie du willst. Und ja, so hat mein Weg dann richtig angefangen unternehmerisch. Und jetzt bist du wie alt zu diesem Zeitpunkt? Jetzt bin ich dort 19. 19. Am 19. September 2019 habe ich das erste Mal auf Social Media gepostet.

Ich habe auch seit dort alles dokumentiert auf meinem Instagram. Also wirklich jeden Meilenstein von Followern, jeden Dollar, den ich verdient habe, jeden Kunden, den ich generiert habe. Du kannst dich heute noch in meinen Story Highlights anschauen von den letzten sechs Jahren. Weil ich halt alles einfach immer gezeigt habe, immer geteilt habe mit den Leuten.

Du hast ja zwei Accounts. Einer heisst Alessandro Mineggi. Mineggi ist richtig? Genau, Mineggi. Und der andere ist Ale... Ale Mineggi. Ale Mineggi. Genau. Ale Mineggi ist sieben Jahre alt. Also das ist so mein Baby, das mich freigemacht hat. Ohne Witz. Also der Instagram-Account, weil was ich da mal forsche bei Kassa, ist der Instagram-Account hat mich freigemacht.

In jungen Jahren. Und... Wieso? Du musst dir vorstellen, du hast 150'000 Follower, die ich jetzt habe. Damals war der Account auf 250'000 Follower. Ich musste über die Jahre immer wieder Leute entfernen, weil es inaktiv konnte und Bot-Follower usw. Aber ich habe jeden Kunden, den ich bis heute habe, über diese Seite angezogen.

Die sind proaktiv auf mich zugekommen. Ich habe so geile Content gemacht und Leute so abgeholt, dass mir Unternehmer geschrieben haben, hey Alessandro, Ich sehe, was du machst. Ich sehe, du bist jung, dynamisch, du baust einen Follower auf. Schaff mit mir zusammen, mach das auch für mich. Und auch heute, wenn ich auf den Account schaue, ich meine, für mich ist es so geil, den Account anzuschauen und zu sehen, wo ich gestartet bin und wo ich heute bin.

Also weisst du, immer die Erinnerung heisst eine Sache und darüber reden ist die andere Sache. Aber es anschauen zu können, Und so der Progress auf Instagram zu sehen ist unglaublich. Das ist richtig geil. Du bist einer von denen, der bei mir in seinem Podcast sitzt, der nicht nur eine Masse an Follower generiert hat über die letzten paar Jahre, sondern du hast es auch so geschafft, zu monetarisieren und mit diesem Account auch andere Kunden akquirieren können, die du jetzt in deinem Business aufgebaut hast, das enorm viel Wert hat.

Darum weiss ich, dass du auch technisch sehr fundiertes Wissen hast. Jetzt hast du gesagt, der Account war bei 250'000 Followern und über die Jahre wegen Bots und inaktiven Followern musstest du Sachen entfernen. Machst du das alles manuell? Wie funktioniert das? Ich meine, das sind 100'000 Follower, die du irgendwie so rauslöschen musst.

Wie identifizierst du dich? Wie machst du das? Gibt es da auch gewisse Software dazu? Hast du selber etwas gebaut? Ich meine, du hast das IT-Knowledge, du kannst programmieren. Wie hast du das gemacht? Genau, das ist auch ein richtig wichtiger Punkt. Zurück zu dieser Instagram-Seite kurz. Über die Instagram-Seite habe ich so ein kasses Netzwerk aufgebaut über die letzten Jahre.

Also ich kenne eigentlich... in jedem Land irgendjemanden und somit auch andere Dienstleister, die solche Sachen machen können. Das heisst, wenn jetzt jemand einen Follower entfernen will, weil er weiss, dass sein Instagram-Konto nicht mehr aktiv ist, dann muss er im Internet suchen und ein paar Webseiten klicken und irgendjemanden finden, der das macht.

Zu einem guten Preis und seriös und du musst ihm dein Passwort schicken usw. Und ich habe einfach eine Instagram-Story gemacht und gesagt, «Hey, alle in meinem Netzwerk, die ich habe, alle, die mir zuhören, die mir bei dem und dem und dem helfen können, schreiben mir. Ich habe aus Deutschland eine Nachricht bekommen, von jemandem, den man heute noch gut kennt, von HeyDominic auf YouTube.

Das ist einer von den... Nummer 1 Social Media Experte im Dachgebiet eigentlich. Ich habe ihm damals 500 Stutz bezahlt. Und sie hatten diese Software, die im Account war und die Follower rausgespielt hat. Also jetzt analysiert und rausgespielt. Heute ist es aber so, dass ich eigene Software habe, die ich auch habe.

Weil, wir haben vorhin ein bisschen darüber gesprochen, mit der KI ist schon so unglaublich viel möglich. Und ich kombiniere KI mit meinem Entwicklerwissen, mit dem Social Media Wissen. Und habe deswegen Werkzeuge, kleine Minitools, unter anderem Ghost Follower entfernt, die ich heute für mich und meine Kunden selber verwende.

Das vermindert die Reichweite massiv, wenn du Ghost Follower hast, oder? Ja, es ist wie... Kannst du das mit deinem Wissen kurz erklären, wie das so ist? Der Algorithmus ist schwierig zu sagen. Aber wie funktioniert das? Wieso machen die deinen Instagram-Account kaputt? Voll. Schau, das ist eine Frage, die ich viel überkomme.

So Algorithmus-Fragen. Wie funktioniert es? Und wie baust du Follower auf? Das Ding ist, Social Media ist nur da, um dir, gemäss deinem Interesse, guten Content zu zeigen. Das ist der Algorithmus. Das ist nicht irgendwie so Magic und ultra viele Variablen, sondern in der Essenz geht es darum, wer interessiert dich und wo gibt es guten Content, das zu deinem Interesse passt.

Jetzt ist es so, wenn du guten Content machst, sagen wir du hast 1000 Follower, aber 900 Follower sind halt Bots und nicht aktiv. Gehen wir mal in die Perspektive von Instagram. Jetzt hast du einen Account, der Content postet, aber nur 10% der Leute, die ihm folgen, sehen es überhaupt und liken es. Das heisst, 90% fanden es nicht geil, aus der Perspektive von Instagram.

Du kannst die Leute ja nie erreichen, sie sind inaktiv, es sind Bots. Und deswegen ist es egal, wie gut dein Content ist, egal wie viel du postest, Es wird immer irgendwo hingeschickt, wo der Algorithmus schon gegen dich spielt. Aufgrund von diesem Verhältnis. 10% richtige Follower, 90% Trash. Deswegen gibt es Leute, die zwar viele Follower haben und viel gekauft haben, aber halt kein Engagement haben, keine Reichweite oder kein Geld verdienen.

Deswegen sage ich auch meinen Kunden, Die Qualität deines Publikums ist alles. Du hast lieber tausend Leute, die alles anschauen und echt sind und wirklich subscribed sind zu deinem Leben, nicht nur dem, was du auf Social Media zeigst, anstatt hunderttausend Leute, die alle so ein bisschen all over the place sind, viel inaktiv und viel bots.

Ja, da sehe ich wohl. Macht mega Sinn. Gut, nochmal. Wir gehen nochmal zurück. Du hast dann das aufgebaut, hast ein Netz aufgebaut, das ist ein Account, das dich frei gemacht hat. In welchen Jahren hast du das aufgebaut? 2019. Das ist bei mir immer einfach zu rechnen, ich bin 2000er. 2019 angefangen und nach zwei Jahren war ich wirklich frei vom Job.

Mit 21? Mit 21. Gut, aber dann ist etwas passiert? Dann ist etwas passiert, das den Kurs in meinem Leben komplett verändert hat. Du musst dir das ganz kurz vorstellen, als Build-Up zu diesem Punkt in meinem Leben. Als ich gemerkt habe, hey, etwas funktioniert, als ich gemerkt habe, hey, mir folgen die Leute, sie lassen mir zu, sie schreiben mir, sie kaufen von mir.

hat das komplett mein Leben eingenommen. Sie kaufen von dir Kunden, die deine Dienstleistungen kaufen? Genau. Ich habe damals Instagram-Coachings verkauft für ein paar hundert Stutzen. Oder Calls oder Beratungen. Oder ich mache als Agentur dieses ganze Instagram-Paar verschiedene Dienstleistungen. Und es hat angefangen zu funktionieren.

Und nach diesen Rückschlägen und viel Geld zu verlieren, war das für mich extrem geil. Dass ich endlich etwas gefunden habe, was jetzt ein bisschen läuft. Und ich bin so ein Typ, ich habe eine extrem addictive personality. Also wenn ich etwas mache, dann mache ich es. Und du kannst mich fast nicht mehr davor loslösen.

Und früher noch war das gut für den Aufbau, aber jetzt reflektierend, auch aufgrund von dem, was dann passiert ist, war es toxisch. Du musst dir vorstellen, Ich habe nur noch in dieser Welt gelebt. Ich war nur noch auf Social Media. Nur noch am Gas geben. Ich habe in der Ausbildung nicht mehr geschafft.

Ich bin am Laptop gesessen, Chef hinter mir am Handy, um Posts zu machen. Bin heimgegangen, um Posts zu machen. Mit Kollegen draussen war ich, um Posts zu machen. Ich habe mich vollgas overworked. Es war so, ich hatte einen 9-to-5, ganz normal. Aber ich habe locker nochmals 40 Stunden pro Woche nur für mein eigenes Business oder mein Hobby damals, das später zum Business wurde, investiert.

Und das hat mir viel gebracht in der unternehmerischen Richtung, aber in Sachen Gesundheit, mentale Gesundheit, körperliche Gesundheit, habe ich mich halt komplett auf die Strecke gelassen. Also es hat mich so konsumiert, weil ich so eine krasse Motivation hatte, ich werde weg von all dem. Ich will weg von diesem Standardleben, ich will weg von diesem langweiligen Alltag.

Mhm. Oder? Also in dieser Richtung war es sicher positiv, ich habe Gas gegeben, jetzt reflektierend wie gesagt, habe ich es übertreiben. Weil du musst dir vorstellen, mein Alltag hat dann so ausgesehen, keine Bewegung, nur Medien, nur Laptop, nur Handy, wenig zu trinken, wenig zu essen, am Abend merkst du, hey, ich sollte noch essen, ballerst dich voll zu mit allem Möglichen, mit... da ein Döner und da eine Pizza und da was im Kühlschrank.

Und als junger Typ kannst du das schon noch handeln, dein Körper verarbeitet auch anders. Aber halt auch noch bis zu einem gewissen Punkt. Ich weiss noch, irgendwann... Meine Mutter sagte zu mir, ich solle etwas schauen. Ich war nie übergewichtig, aber ich hatte ein etwas aufgetunstetes Gesicht. Einfach nicht gesund, nicht vital.

Skinny-Fats-mässig, oder? Ja, genau. So in diese Richtung. Einfach nicht jemanden, den du ansiehst und sagst, er sei gesund. Sie haben eine krassere Augenringe, einfach müde und erschöpft. Aber trotzdem habe ich so eine... oder? Ich war ein Typ aufgrund meiner Fußballkarriere. Ich war immer sehr sportlich.

Ich hatte nie gesundheitliche Probleme. Ich war nie wirklich krank. Bis auf diese Verletzung einmal. An einem speziellen Donnerstagsnachmittag in meinem Leben, ein Donnerstag, der angefangen hat mit einem Durchbruch, ist fast der Moment geworden, als ich starb. Das Ganze hat so ausgesehen, dass ich damals eine Viertelmillion Forderungen hatte.

Und mir hat Jason Stone aus Miami geschrieben. Jason Stone hat heute ungefähr 12 Millionen Follower. Wir kennen ihn auf Instagram unter millionär-mentor. Geile Seite. Für mich damals ein Role Model gewesen, ein Vorbild. Oder «Erfolgreich, jung, Miami, viele Follower, geiles Business». Und der hat mich angeschrieben am Donnerstag.

Ich bin aufgewacht in Gossau, St. Gallen, im Kinderzimmer, schaue raus, sehe meine alte Schule, schaue aufs Handy. Fuck, I made it. Der Typ hat mir geschrieben. Jemand, den ich so lange verfolgt habe, privat, über Jahre damals. hat mir geschrieben, er sagt, Alessandro, du hast heute Zeit für ein Meeting.

Das, was du machst, ist wahnsinnig spannend. Let's go. Und ich habe schon angefangen zu zittern, für mich habe ich so endlich mal nach Years von Rückschlägen und alle sagen, ah, du bist eh ein Spinner mit deinen Social Media und so, Kollegen, Family. Und ich denke, die haben es geschafft. Ich habe ein Meeting gemacht mit ihm und er hat mir dann eigentlich gesagt, er möchte mich in sein Netzwerk reinziehen.

und er will mich am Erfolg, den ich für seine Firma mit aufbaue, beteiligen. Also eine riesen Chance, oder? Mit 21 Jahren. Ich weiss noch, ich war aus dem Meeting ultrahyped raus, aus dem Kinderzimmer raus, Kollegen angerufen, hey Bro, der Levin damals, Shoutout an Levin, hol mich ab, gehen wir was rauchen, gehen wir feiern.

Das war einfach damals der Tag, den wir in der Ostschweiz gemacht haben. Sonst hast du halt keine Perspektive, es gibt nichts zu tun. Ich war nie der Typ, der aus dem Haus rausgeht, lieber irgendwo auf den Berg einrauchen und auch feiern, geniessen. Er hat mich abgeholt im Auto. Ich muss dir vorstellen, wir waren zuerst ultra hyped.

Oder beide. Er hat mich immer mitverfolgt, mich gepusht. Hat sich sehr gefreut für mich. Und dann sitze ich in diesem Auto, in Herisau, auf dem Weg zum Burger King damals. Wir wollten kurz was essen, bevor wir in die Berge fahren. Ich weiss noch, ich habe nur noch Ausschnitte im Kopf. Die Musik war sehr laut, für mich zu laut.

Ich wollte den linken Arm für mich strecken, um das Rad leiser zu machen. Und mein Arm ist einfach nicht vorne. Und wenn du jetzt den Arm ausstreckst, deine Arme sind einfach da. Du hinterfragst dich auch nie. Und ich dachte, mein Arm ist da, wie immer, aber er hat sich nicht bewegt. Aber du hast gedacht, dein Arm ist dort.

Genau, du musst dir vorstellen, du möchtest so in Gedanken, aber dein Arm funktioniert nicht. Es ist sehr schwierig, sich das zu vorstellen. Wir haben so etwas bis dato auch nie erlebt. Und zum Glück auch nie wieder. Aber wenn du so etwas erlebst, weisst du direkt, okay, shit, das ist etwas richtig, richtig nicht gut.

Es ist nicht einfach, ja, es tut etwas ein bisschen weh. Also etwas funktioniert nicht mehr. Du hast wie eine Lähmungserscheinung. Und dann habe ich angefangen, Blackouts zu haben. Also ich weiss noch, ich hatte meinen Arm vorne, dunkel, dann den Arm irgendwie so, dunkel, dann den Arm wieder ganz unten, dunkel.

Und das über vielleicht 30, 60 Sekunden, würde ich sagen. Mein Kollege neben mir, zum Glück ist er gefahren. Wenn ich gefahren wäre, wären wir beide tot. Dann wäre ich heute nieder, 100%. Wir sind so in Schlangenlinien gefahren, in der Herisau-Umgebung. Ich wäre locker, ich wäre irgendwo runtergefahren.

Und eben, ich schaue dann vor, ein Kollege neben mir, so, Bro, what the fuck, was ist los? Halt den Mann, was ist los? Und ich halt, kielerweiss angelaufen, ultra im Schock, anfange zu schwitzen direkt. Ich steige aus dem Auto raus, wir sind dann auf den Parkplatz des Burger King gefahren, gerade angekommen.

Ich steige raus und neben uns ist ein roter Audi, wo ich mich selber im Spiegel sehe, die Reflexion. Und ich würde so hinstehen, also die Arme quasi so in die Hüfte rein tun und mein linker Arm bewegt sich immer noch nicht. Nur der rechte ist da. Und ich schaue mich im Spiegel an und ich habe noch nie in meinem Leben Bis auf einmal danach im Spital, so Todesangst hatte ich dort, weil ich wusste, es ist nicht einfach ein bisschen Kopfweh, es ist ein bisschen Bauchweh, es ist auch immer Migräne, es ist etwas falsch.

Ich wollte es mir nicht eingestehen in dem Moment, aber unterbewusst habe ich es gewusst. Der Körper weiss es. Ich bin dann ins WC gegangen vom Burger King Ich wollte wieder mit der linken Hand den Wasserhahn anmachen. Und mein linker Arm hat nicht funktioniert. Und spätestens dort bin ich, ich weiss gar nicht, wie ich Tränen ausgebrochen bin, ich glaube nicht, ehrlich gesagt, weil ich so schockiert war.

Ich bin vom krassesten Moment in meinem Leben bis damals, mit 21, als Jason mich anruft, geswitcht in einen Moment, in dem ich das gar nicht mehr im Kopf hatte. Nur noch, weiss los, Gesundheit, ich muss ins Spital, wir müssen etwas machen. Was passiert da? Dann sagte mein Kollege, wir sollten direkt ins Spital.

Wir fuhren von Herisau auf St. Gallen, das ist ungefähr 20 Minuten. Auf der Fahrt begann es mit einem Flackern des Augen. Es zog über das ganze rechte und das ganze linke Auge. Da sah man fast nichts mehr. Es flimmerte alles, es vibrierte alles. Dann hatte ich so einen starken Kopf wie rechts an den Schläfen.

Wie noch nie in meinem Leben. Wie wenn du da reintrillst. Reintrillst, genau. So richtig ein stechender Schmerz. Und ich bin halt, ich weiss nicht, in diesem Auto Für mich ist es wie in einem Moment die Welt zusammenzubringen, ehrlich gesagt. Weil ich wusste, hey, so Bro, you're in danger. Aber hast du dir in diesem Zeitpunkt, auf dem Weg nach St. Gallen von Herisau, hast du dir nicht vorstellen können, was es ist?

Nichts, keine Ahnung. Du hast gewusst, etwas ist nicht richtig und mein Körper funktioniert nicht, aber du hast dir nicht vorstellen können, was es sein könnte. Genau. So wie auch, du denkst vielleicht schon, ja, okay... Du hast einen Hirnschlag, einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall, einen Tumor, was auch immer.

Und du denkst dir, du bist 21. Niemals. Ich habe vielleicht eine Lähmungserscheinung, eine Allergie, keine Ahnung. Ich habe mir alles vorgestellt auf diesem Weg. Alles. Von ich sterbe morgen bis es nur eine Erscheinung ist, ich bin in Panik. Es ist ein Schock. Die ganze Zeit hin und her. Aber rückblickend auf das, was ich erzähle, muss ich ehrlich sagen, in diesen 20 Minuten weiss ich nichts mehr, ausser dass meine Augen geflimmert haben.

Ich habe einen kompletten Filmriss. Ich glaube, es hat auch damit zu tun, was dann eben passiert ist und die Diagnose. Nachher kurz sagen. Es war wie ein wortwörtlicher Blackout. Ich bin in den Notfall gekommen mit einem Kollegen. Er musste dann gehen, es war Donnerstagabend. Am nächsten Tag schaffte er ungefähr 10.11 Uhr am Abend.

Dann kommt der Arzt rein und ich sage, ich bin hier, weil ich meinen linken Arm nicht bewegen konnte. Er sagt, ja, du bist 21, wahrscheinlich Migräne. Easy. Ich bin voll relaxed. Dann war ich dort an der Maschine. Die nehmen in den Pools. Ganz normal, wie man beim Arzt einen Check macht. Nicht wild, im Notfall nicht eine offene Wunde oder so.

Ich hätte mich direkt verarzten können. Ich habe ihnen nur erzählt, was passiert ist. Sie konnten es aufgrund meines Alters nicht zuordnen. Das Lustige ist, Das Spannende ist, wir wollten sie nach ungefähr einer Stunde nach Hause schicken, weil sie nichts gefunden haben. Dann kommt so ein junger Praktikant rein und ich sage nochmal, was passiert ist.

Und er so, hey, der Typ muss in die Röhre, muss ein MRT machen. Und wäre der nicht reingekommen, wäre ich vielleicht auch heute nicht mehr da. Wer weiss. Vielleicht wäre ich auch da. Who knows. Ja, und dann haben sie mich am Donnerstag entlassen. Und dann gesagt, am Montag kommst du ins MRT. Und am Wochenende bist du dazwischen.

Also drei Tage. Und ich... Am nächsten Tag hatte ich eine Fahrt nach Bern. Mit einem Kollegen von mir. Ich bin gefahren. Und es ist so schwierig, dass... Ach so, warte, warte, warte. Ja? Du bist in diesem Spital? Ein junger Praktikant im Spital sagt, nachdem du geschildert hast, was du gemacht hast, du musst in die Röhre.

Und es hat niemand irgendwelche Anzeichen gemacht, von denen man sagen konnte, dass er bestimmen kann. Im Gegenteil, du wirst entlassen, Symptome hast du keine mehr, du wirst entlassen und hast am nächsten Tag eine Fahrt nach Bern. Genau. Ich habe am nächsten Tag eine Fahrt nach Bern und bin mit meinem Vater gefahren.

Und ich war auf der Autobahn. Ich hatte das Gefühl, dass mein Körper mir fremd ist. Es ist so schwierig, das zu beschreiben. Ich hatte das Gefühl, dass wenn ich das machen möchte, macht mein Körper das. Oder wenn ich schalten möchte. Es funktioniert nicht wie vor ein paar Tagen. Ich war langsamer im Reden.

Ich musste so viel länger überlegen. Die Leute haben mit mir gesprochen. Ich kam erst 30 Sekunden später zurück. Es war wie gelähmt, wortwörtlich. Geistig und körperlich. Und ich hatte einen Moment, als ich mit einem Kollegen im Auto saß und mir so langsam ausgesucht habe. Als mir Tränen gekommen sind, weil ich wusste, Fuck, Mann, es ist etwas.

Ich weiss es. Ich bin dann zurückgefahren und am Wochenende, ich habe Zeit mit den Eltern verbracht, ich weiss noch ganz genau, am Abend, ich habe sie dann erzählt und sie waren erst einmal erleichtert, dass nach der Notaufnahme nichts war, keine schlechte Diagnose oder so. Und wir sind nach Hause gefahren und ich war im Rücksitz.

Und ich bin voll in Tränen ausgebrochen. Ich habe ihnen gesagt, «Mom, Dad, ich weiss, es ist etwas. Ich weiss es. Das wird... Nicht geil sein. Ich weiss, dass am Montag vermutlich etwas rauskommt. Und sie dann in der Elternmeinung, ja schon gut, mach doch keine Sorgen. Du weisst, wie es halt Eltern machen.

Du warst nicht aus Eigenschutz, gell? Logisch, logisch. Ja, und dann am Montag kam der Termin. Ich musste ja damals zum Glück schon nicht mehr arbeiten. Also ich habe vorher schon meinen Job gegründet. Das Ganze ist bei einem Monat passiert, nachdem ich offiziell meine Firma im Handelsregister eingetragen habe.

Ich wollte voll durchstarten. Nach vier, fünf Jahren Struggles im jungen Jahr. Ich ging am Montag in die Röhre, raus, ungefähr eine halbe Stunde. Die Arzthilfe sagt mir dann, wenn man dich anruft, ist etwas, wenn du nichts hörst, ist nichts. Okay, cool. Ich habe meine Nummer von der ganzen Familie. Und dann bin ich zu Hause und habe den ganzen Tag aufs Handy gestartet.

Den ganzen Tag. Und dann musst du dir vorstellen, wenn ein Kollege hier klingelt, kommt Panik. Panik die ganze Zeit. Meine Freundin war dabei, meine Ex-Freundin jetzt. Ich war halt auch immer geschockt, logischerweise. Möglichst keinen Anruf, bitte keinen Anruf. Wir haben keinen Anruf bekommen. Bis irgendwann, ich war im Kinderzimmer, meine Mutter klopfte, Handy in der Hand.

Spital. Weil wir haben sie irgendwie nicht erreicht. Keine Güte, nur am Handy. Nicht erreicht. Sie kommt rein, schockiert, und sie sagte ihr nichts. Sie sagte, sie müsse mit mir rein. Die Artenschutz. Und ich springe aus dem Bett, laufe auf den Balkon raus, schaue auf die Cosa, auf die City. Dann sagt sie mir, ja Alessandro, wir haben etwas gefunden.

Du musst sofort ins Spital kommen. Wir könnten ja aber am Telefon nicht sagen, wer. Oh mein Gott. Und ich so, schau, mit allem Respekt, keine Chance, fahre ich jetzt noch eine halbe Stunde zu euch und gehe alle Optionen in mir kauftun. Keine Chance. Du sagst mir jetzt am Telefon, wer ist. Die haben ja auch so Datenschutzsachen und so.

Er hat dann gesagt, egal, du hast meine Zusage, dass du mir jetzt sagst. Und ich weiss noch ganz genau diese Worte. Alessandro, du hast mehrere Schlaganfälle gehabt. Wir sehen bei dir im Hirn schwarze Punkte. Das waren alles Schlaganfälle. Und ich sage so laut, Schlaganfälle, was? Meine Mutter hört es, meine Mutter sagt direkt am Boden, liegt an, meine Freundin haut die Tiere ein.

Ich muss sagen, für mich, es gibt gar kein Wort, um das zu beschreiben, was ich in diesem Moment gespürt habe. Ich musste so viel Bullshit durchmachen, um mit 21 meinen Job zu können, Ein Monat nachdem ich meine Firma gegründet habe und jetzt Schlaganfall mit 21. Während Corona noch, wohlgemerkt, Peak-Corona.

Das heisst, im Spital logischerweise anders als sonst, alles abgeschützt, alles Maske, kein Besuch, nichts. Ich bin ins Spital gefahren mit den Freundinnen und der Mutter. Ich weiss auch noch ganz genau über meinen jüngeren Bruder. Er ist zwei Jahre jünger als ich, also jetzt 24, damals 19 Jahre alt.

In der Innenstadt beim Coiffeur, halber Fade auf der einen Seite, nimmgeschnitten auf der anderen Seite, kommt ein Anruf von meiner Mutter. Sie hat meinen Bruder in den Schlaganfall geholt, im Spital. Das war für ihn, glaube ich, der schockierendste Moment in seinem Leben. Für meine ganze Familie, logischerweise.

Aber für mich... Ich habe das gar nicht gesehen in diesem Moment. Ich habe mich nicht gefragt, was meine Familie denkt oder was sie sich sagen. Ich hatte so Angst, um zu sterben. Ich bin dann ins Spital, kommen die Ärzte, ich weiss noch, 8. Stock, für Herz- und Hirngeschichten. Ich laufe in den Stock und die Leute denken, ich sei Besucher.

Ich laufe hin und frage, wer ich besuche. «Dein Grossvater?» «Nein, ich checke hier ein, auf dieser Etage.» Ich war mit Abstand der Jüngsten. Sie nehmen mein Zimmer, Patient 1 hängt hier an der Maschine, schnauft als wäre er morgen weg, ein Rentner, recht alt. Person rechts von mir auch, sicher 70. Person links von mir, irgendein Herzproblem auch, sicher 65, 70.

Und ich mit dem Laptop im Gepäck noch, dass ich auch weiter poste und weiter arbeite, in diesem Spitalbett mit 21 mit dem Wüsten einen Schlaganfall habe. Ich weiss nicht wieso. Es ist das eine, der Schlaganfall hat, das andere ist die Ursache finden. Weil du willst es ja nicht nochmal haben. Ich war sieben Tage lang im Spital und 140 Tage, die sieben Tage, haben mir mehr überein gebracht als 21 Jahre vorher.

In die gute Richtung und in die schlechte Richtung. Ich habe noch nie in meinem Leben Zeit so geschätzt. Ich habe noch nie in meinem Leben so viel hinterfragt, wie selbstverständlich für mich alles zuvor war. Mein ganzes Leben, meine Familie, meine Gesundheit, mein Wohnort, alles. Ich hatte die schlimmste Zeit in meinem Leben, aber auch die erfüllendste Zeit von meinem Leben, weil es für mich nur noch einen Fokus gab und das ist Zeitgesundheit.

Ich hatte teilweise Nächte, wo meine Zimmerkameraden mit ihren Hörgeräten die Hörgeräte weggetan haben, sie haben mich nicht mehr gehört und ich unter der Decke schreien. Wieso ich? Wieso? Komplett alleine, ich hatte keinen Besuch über sieben Tage. Schon mal ab und zu geschrieben mit der Familie oder telefoniert, aber ich habe natürlich keine zwei Sätze angebracht.

Ich war so broken. Und ich weiss noch genau, ich musste über diese sieben Tage eine Reihe von Tests machen. Es fängt an bei deinen Beinen, weil es gibt zum Beispiel Thrombose, wenn du Blutknoten hast in den Venen und Arterien, die in dein Hirn gehen. Meine Beine abgeschickt, nichts. Dann haben sie meine Ader angeguckt am Arm, nichts.

Dann haben sie die Halsschlagader gescannt, nichts. Du musst dir vorstellen, meine Halsschlagader gescannt. war es zwei Stunden, zweieinhalb Stunden, in der Röhre, im MRT. Ich bin relativ gross, nicht der beweglichste Mensch. So, du darfst dich keine zwei Zentimeter bewegen, sonst musst du noch anfangen.

Das grösste Trauma erlebt ever. Geschwitzt wie ein Schwein in der Röhre. Und es war so laut, dass ich am Schreien war. Das war ein von den mental schmerzhaftesten Moments in meinem ganzen Leben, diese Röhre, diese Untersuchung. Und wieder nichts. Dann gehen vier, fünf Tage und wir finden einfach den Grund nicht.

Und du hast nicht einfach einen Schlaganfall, so. Das gibt es nicht. Das ist nicht einfach, du hast mal Migräne oder Bauchweh. Ja, und dann eigentlich so um Tag fünf herum haben sie alle Optionen ausgeschlossen bis aufs Herz. Sie haben gewusst, okay, gut, wir haben noch etwas, aber es ist das Herz. Wenn sie dort etwas finden, dann ist es nochmal ein ganz anderes Thema.

Dann ist es nicht nur mein Schlaganfallsthema, sondern mein Herz. Und dann liege ich auf der Bank, bei der nächsten Untersuchung, Ultraschall auf mein Herz und sie pumpen mir so eine Flüssigkeit Kontrastmittel. Kontrastmittel, genau. Und beim anderen halt ganz normal. Richtig unangenehm, richtig warm.

Genau, ja. Und ich sehe auf dem Bild, wie sich die eine Herzhälfte fühlt. Dann sagen sie mir «Hust mal» und ich sehe, wie alles durch die Mitte geht, in die andere Herzhälfte. Diagnose, du hast ein Loch im Herz. Und wenn man sich das mal vorstellt, wir haben zwei Herzhälften, die sind, wenn wir im Mutterleib sind, als Baby sind sie offen, dass du schnaufen kannst.

Sobald du geboren wirst, wächst das zusammen. Es gibt Leute, die es nicht zusammenwachsen. Das ist eigentlich ungefährlich, bis du etwas hast. Also die Chance ist ein bisschen grösser, dass du einen Schlaganfall haben kannst, weil, kurz dazu, Wenn du irgendwo Blutgrinsen hast und da geht dein Herz und dann in die andere Seite vom Blutkreislauf, dann geht dein Blutgrinsen nicht in die Lunge, wo du einfach schnell hustest und dann bist du safe, wenn es nicht riesig ist, sondern ins Hirn.

Und im Hirn reicht der Staubhorn zum Schlaganfall. Jetzt war klar, okay, wir haben eine Diagnose, aber du musst eine Herzoperation machen. Und für mich... Es gab drei Schocks durch diese Geschichte. Der erste Schock war der Schlaganfall. Der zweite Schock war die Herzoperation. Und jetzt, das Geile ist reflektierend, ich musste einen Monat warten auf die Herz-OP, wegen Corona.

Ich will mir gar nicht vorstellen, jetzt hast du so eine Diagnose und du weisst, mein Herz hat ein Löchlein, wo, wenn ich irgendeinen Scheiss mache, wenn ich huste, geht dort über ein Blut, kann dort über ein Blutgrinsel gehen. Wenn das in mein Hirn landet, dann habe ich entweder wieder einen Schlaganfall oder ich bin weg.

Genau, da ist es. Und das einen Monat lang. Einen Monat. Ja, es wird noch besser. Ich habe eine... Ich wurde entlassen. Ich würde sagen, das war die traumatisierendste Zeit in meinem Leben. Bei einem Meilen. Wie ich aus dieser Woche rauskam. Entlassen werden? Ja. Wie man in die Realität zurückkehrt, aber ohne Heilung.

Nur mit dem Wissen in einem Monat operierst du dein Herz. Und ich bin dann nach Hause. Mit Medikamenten logischerweise, zum Vorbeugen. Aspirin, Blutverdiener, alles mögliche. Profilin. Cardiospirin. Ich weiss gar nicht mehr genau, sie mussten einfach drei Pilen Schluck geben, jeden Tag. Ich erinnere mich auch daran, mental, du nimmst an, dass du nicht sterbst.

Nicht mehr «Hey, wie kann ich Geld verdienen online?» «Wie kann ich als Mann vorwärts kommen?» Wie bleibe ich am Leben? Und ich hatte in diesem Monat mehrere Momente, in denen ich wie Abschiedsbrief geschrieben habe an meinen Eltern. Am Abend. Im Kinderzimmer. Ich war jemand, der schon immer, ich habe es für meine Familie schon immer gesehen als ein riesiges Privileg, schon ein bisschen zusammenhalten müssen und stark sein.

Und habe versucht, den Alltag zu machen. Ich wollte mich nicht so als Opfer sehen, die ganze Zeit. Aber am Abend, als ich alleine war, ist die Hölle losgebrochen mit mir selbst. Es ist ja wirklich, ich habe diese Zettel nicht mehr, heute. Ich habe ihm geschrieben, wenn er mich heute oder morgen im Bett findet und ich nicht mehr so lebe.

Ich liebe euch, danke für alles. Ultadeep. Dann ist der Termin nachgeguckt und ich wusste, die Realität ist, du hast eine Herz-OP. Es gibt so eine Wahrscheinlichkeit, dass es läuft, es gibt so eine Wahrscheinlichkeit, dass es nicht läuft. Und wenn es nicht läuft, bist du tot. Wenn es läuft, im Idealfall kommst du gut nach Hause.

Dann bin ich im Spital eingecheckt nach einem Monat, weil über diesen Monat alles passiert ist, weil es den Rahmen sprengte. Das war die Hölle für mich. Ist das die Operation, wo du durch die Leiste hinweg gehst? Genau. So wie ein Schirm? Korrekt. Ein PVO-Verschluss, wie es so heisst. Ich komme an, Peak Corona immer noch.

Alle mit Maske, Fiebermesser rumrennen, hoher Stress. Schon im Operationsgewand und den Arztinnen misst man Fieber, 40 Grad Fieber, auf dem Fiebermesser. Schon nur wenn du Husten hast, kannst du nicht das Herz operieren. Weil wenn eine kleine Bakterie reingeht in dein Herz, hast du eine Herzentzündung, dann bist du in zwei Stunden tot.

40 Grad Fieber. Ich liege so dort, ich so... Irgendwann habe ich fast schon belächelt, aber nicht auf eine lustige Art. «Was passiert hier eigentlich?» «Das läuft eigentlich.» «Was für ein Film geht hier ab?» «Gott, wieso ich?» «Wieso?» «Ich bin ambitioniert, ich möchte mehr als Kollegen machen.» «Ich war nie in der Drogen-Junkie wie alle anderen Kollegen, die ich hatte.» «Wieso ich?» «So unfair gefunden und so fertig gewesen.» «Und dann war klar, ich muss noch einen Monat warten.» «Wegen Termin und ja...» «Du hast jetzt...» «Du hast Fieber.» «Du hast Fieber.» «Dann gehe ich nach Hause.» Meine Mutter hat mich abgeholt und dort habe ich ihr das erste Mal gesagt, «Mami, ich bin fertig.

Ich kann nicht mehr. Ich bin so emotional ausgequetscht, ich kann nicht mehr. Ich will, dass das hier aufhört.» Sie schaut schon, was sie machen will, das kann mir nicht helfen. Ausser zu reden und für mich da zu sein. Und dann bin ich nach einem Monat, beziehungsweise am nächsten Tag nach dem Fiebermesser, nach dieser Fiebermesserszene, habe ich mir selber Fieber gemessen und ich hatte keinen Fieber.

Turns out, im Nachhinein, der Fiebermesser war kaputt im Spital. Sie konnte die Operation machen. Noch einmal einen Monat, die gleiche Hölle. Und dort sagte ich meiner Mutter, ich mache die Mama in Gang. Ich werde nicht noch einmal einen Monat in der Schweiz. Keine Chance. Ich werde noch einmal im Kinderzimmer mit euch, die mich jeden Tag anschauen, als wäre ich ein Opfer, was sie nicht böse gemeint haben, logischerweise.

Ich bleibe nicht da. In Gang. Und dann bin ich das erste Mal, trotz Risiko, dass ich einen Schlaganfall haben kann, und trotz dem ganzen Risiko mit dem Herz, auf Mexiko geflogen. Einfach so. Weil ich einmal sagte, Wenn ich sterbe, dann sterbe ich lieber dort am Strand, anstatt in meinem Kinderzimmer in Gossau.

Also ich bin fertig. Ich habe Frieden gemacht mit dem, dass ich vorbei bin. Hast du keine Angst vor dem Tod? Nichts. Nein. Ich hatte einen Monat, jede Abend, jede Nacht, Todesangst so extrem, dass ich mir gesagt habe, irgendwann lasse ich davon los. Und eben schon nur da, mit 21 reflektiere ich jetzt selber mich selber.

Es ist krass, wenn du mit 21 schon mit dem quasi Frieden geschlossen hast, das könnte vorbei sein. Der Kampf ist ja sein. Aber dann fängt es glaube ich richtig an. Genau. Und dann kommst du tot. Fünf Prozent. Besiegst. Weisst du, das Lustige ist, in der Lehre mit meinen zwei, drei Best Friends haben wir schon immer Mexiko reisen wollen auf Tulum.

Mit der Splanka für diesen Sommer. Und dann haben sie auf mich gewartet, weil ich einen Schlaganfall hatte. Dann haben wir uns gesagt, hey, in diesem Monat, let's go. Fuck it. Gehen wir. Und ich hatte diesen Monat einfach den schönsten Monat meines ganzen Lebens. Weil ich so weg war von all dem Schmerz und den Erinnerungen.

Und auch der Familie sollte man richtig gut tun, um Abstand zu nehmen. Ich hatte monatelang die geilste psychologische Hand. Und immer noch die Momente, in denen ich massiv Angst hatte. Meine Pille musste ich nicht jeden Tag nehmen. Aber halt wenigstens am Strand beim Fussball spielen. Anstatt im Kinderzimmer, wo jeder heult um mich herum wegen mir.

Ja, und dann kam ein Moment, der ist bis jetzt auch auf meinem Instagram in der Story irgendwo, wo meine Kollegen weitergereist sind, an der nächsten Art, und ich musste am Sonntagabend zurückfliegen, allein von Mexikos 8 Stunden Flug im Wissen, dass ich am nächsten Morgen um 8 Uhr Herzoperation habe.

Das heisst, ich bin in der Economy Lounge gesessen, beziehungsweise im Seathalt im Flugzeug, mit der Kapuze da und habe locker 4 oder 5 Stunden durchgekühlt. Locker. Es hat nicht aufgehört. Einfach Ström und Ström und Ström. Weil ich wusste, ich muss meine Kollegen hier lassen, ich hatte wirklich einen richtig geilen Monat, ich konnte alles komplett vergessen.

zurück in die Realität. Wortwörtlich, du fliegst in die Schweiz, um dein Herz zu operieren. 21, und du wolltest schon immer reisen. Mit meinem Business und meinen Followern. Ich habe halt Angst. Massiv, oder? Oder meine Kollegen, die mich verabschiedet haben. Nicht einfach so, hey, bis bald. So, ja. Du willst jetzt eine Herz-OP machen?

Und dann checke ich ein, um 8 Uhr am Morgen. Ich kaufe Evo. Das Evo-Messer funktioniert, alles gut. Und dann sagt mir der Arzt noch durch die Blumen, bevor wir reingegangen sind, «Hey Alessandro, by the way, es gibt eine x-prozentige Chance, dass wir den Skiarm, den wir dir reinführen, verlieren. Und dann ist der los in deinem Körper und dann bist du tot.

So in wenigen Minuten. Ich sage, «Ah ja, fix, Unterschrift da, whatever.» Ich habe schon abgeschlossen damals. Ein Teil von mir hat schon abgeschlossen damals. Ich habe ihr gesagt, es sei okay. Weil der ganze Battle über Monate hat sich emotional und energetisch so schlecht auf mich ausgewirkt. Da habe ich mir gesagt, ich höre auf zu kämpfen.

Ich lasse es einfach passieren, weil ich kann es eh nicht kontrollieren. Dann sitze ich dort auf dem Tisch. nur lokale Betäubung, und sehe auf dem Screen neben mir, wie wir hier unsere Aufnahme sehen, rechts auf dem Bildschirm, wie ein Faden durchgeht in mein Herz, sich ein Schirm öffnet, er das Schirm zurückzieht, dass sich das Loch schliesst, also du gehst ins Loch hinein, machst auf der einen Seite den Schirm auf, ziehst ihn dann an die Herzwände und auf der anderen Seite auch, Und das Herz ist ja auch elektromagnetisch.

Das heisst, wenn etwas da stört, fängt dein Rhythmus ganz anders an zu schlagen. Und die hatten ja Metall im Körper, das sie produziert haben. Das heisst, ich hatte wirklich mehrere Momente auf dem OP-Tisch, wo ich dachte, jetzt habe ich einen Herzinfarkt. Es hat etwas gespürt in meinem Herz. Oder? Und Gott sei Dank ist alles gut gelaufen.

Ich weiss noch, ich bin dort gelegen und ich war erwacht, mit dem Arzt zu reden. Auch wenn sie mit dem Herz drin waren, was auch wieder die ganze eigene Story ist. Und ich schaue den Arzt da und ich so, wann kann ich fliegen nach dem? Wann bin ich wieder gesund? Also nach zehn Tagen. Und Tag elf bin ich wieder zurück auf Mexiko.

Direkt. Ja, und jetzt eben, ich habe dir ja vorher gesagt, dann mache ich mal meinen Punkt, sorry. Schlaganfall, Schock 1. Herzopäe, Schock 2. Dann habe ich ein entlassiges Gespräch, wo ja schon Monate auf Trauma hinter mir sind. Und Rückschläge und Schmerz und seelisch, emotional und so weiter und so fort.

Ich sitze mit dem Arzt am Tisch, er hat ein Entlassungspapier. Dann sage ich mir, ah, by the way, Alessandro, hat mir dir schon gesagt, wie es mit den Medikamenten ausgesehen hat. Ich sage, ja, ich habe da meine zwei, drei Pille, die ich auch schon die letzten Monate nehmen musste. Er sagt, ja, ja, das ist jetzt ein bisschen zum Fahrbeugen, jetzt geht es wirklich darum mit Prävention langfristig.

Du nimmst jetzt diese Pille, diese Pille und diese Pille für den Rest deines Lebens. 3 Pille Magenblocker beziehungsweise Magen-Schoner. Ja, Magen-Schoner. Aspirin zum Blut verdünnen. Das Aspirin hat Nebenwirkungen auf den Magen. Das heisst Magen-Schoner. Und der Magen-Schoner hat negative Auswirkungen auf Zellwände in deinem Hirn.

Irgendein Bullshit für diesen Auna. Also das Gegengift für das Gegengift gegen das Gegengift. Und das war für mich fast das schlimmste Urteil. Weil du musst dir vorstellen, Kevin, als ich die Herz-OP gemacht habe, habe ich nicht gedacht, ich bin fertig. Ich habe es geschafft, ich bin durchgekommen. Ohne jetzt darauf einzugehen, was die Monate später noch folgt, am mentalen Battle mit dir selber.

Und wie es halt ist, wenn du einen Trauma hast. Der sagt mir ja alles andere drei Pile für den Rest meines Lebens. Meine Eltern warten draussen. Voller Freude. Es lief gut. Ich komme einfach zurück. Ich habe nichts zu feiern. Hier, drei Pille. Lifetime. Das ist eine Gefängnisstrafe, lebenslänglich. Die nächsten 80 Jahre, wenn ich 100 Jahre alt werde, ich fresse dann 1000 Pille im Jahr.

Ich habe mittlerweile starke Opinionen gegenüber Pharma und Medikamenten. Es ist nicht da, um Leute zu heilen, sondern um zählende Kunden zu haben. Deswegen wusste ich, dass ich die Medikamente nicht nehmen kann. Aber ich muss, weil sonst steigt das Risiko. Ich habe dann auch auf Google geschaut, wie man es kennt.

Wenn man krank ist, fängt man an zu googeln. Und dann steht da, wenn man das hat, sterben die Patienten in den nächsten fünf Jahren. Ich sage, ja okay, 21. Jetzt genau fünf Jahre später, 26 heute. Es gibt Statistiken von Leuten, die so etwas haben, im höheren Alter logischerweise. Und du hast eine gewisse Sterblichkeitsrate.

Mit all diesen Zahlen, all diesen Fakten. Ja, und jetzt zum Punkt machen. Irgendwann ist der Tag gekommen, wo ich mich entscheiden musste, um die Medikamente abzusetzen. Weil ich hatte so einen Widerstand jedes Mal, wenn ich es genommen habe. Auch emotional, seelisch. Irgendwas stimmt mir einfach, dann nehme ich es nicht.

Das macht auch keinen Sinn. Genau. Und habe dann somit bezwungen worden vom Leben, wofür ich extrem dankbar bin, by the way, somit mit dem Thema Gesundheit, Bewusstsein, Spiritualität, Heilung, Gott, all diese Themen zu beschäftigen, weil ich so mein Traum an meinem Körper heilen konnte und nicht mit Pille.

Also ich bin jetzt heute schon seit locker fünf Jahren komplett medifrei. Mir geht es gut. Ich kann reden, ich kann meinen Arm bewegen. Ja, that's it. Also, ich weiss auch noch, diese Story, die ist, ich habe am Anfang auch gesagt, eine Story, die noch unter die Haut gehen wird, und das ist definitiv eine Story, die noch unter die Haut geht, im wahrsten Sinn des Wortes, weil man hat mit ihr eine Herzoperation machen müssen, die man verschieben musste um Monate, wo wegen blöden Fehlern sich herausgezögert hat.

Ja. Du mit dem Wissen deiner Krankheit oder diesem Schlaganfall hast du ein Trauma aufgebaut, das du über weitere Monate langsam abbauen musstest. Ja. Nach dieser erfolgreichen Herz-OP bekommst du eine Diagnose, dass du für das Leben lang drei Pille nehmen musst, weil Kontraindikationen dieser Pille.

Genau. Was völlig, nein du hast es richtig gesagt, keinen Sinn macht. Und vor allem, ich glaube, in Sachen, die du so dich gegenstülpst in deinem Inneren, wenn du dann das machen musst, noch viel schlimmer ist Anstattpille per se. Ja. Weil es ist wieder ein mentaler Druck, der aufbaut. Und du vollsten Respekt in deiner Stärke, weil du das in diesen Jahren ausgehalten und gehandelt und transformiert hast.

Seit 5 Jahren bist du medizinfrei, hast du keine Medikamente, die du mehr nimmst. Und by the way, du siehst super gut aus, du bist fit, das ist dein Business, du strahlst über beide Ohren, wenn du lachst. Und trotzdem, die Geschichte ist richtig, richtig crazy. Danke vielmals, dass du das geteilt hast, mit mir und mit all den Leuten, die da zuhören.

Jetzt hast du aber trotzdem gesagt, du hast einen anderen Weg gefunden, um die... um medikamentfrei zu werden. Und das ist Bewusstsein, Ernährung, Sport, Spiritualität. Was heisst Spiritualität für dich? Sehr gute Frage. Ich bin aufgewachsen 21 Jahre lang mit dem Glauben, dass es nur die Welt da draussen gibt.

Nur das, was man anlangen kann, was die Leute sagen. Das, was man sieht, wenn man die Augen öffnet. Und ich konnte mich im Spital nicht mehr aufs Aussen konzentrieren, weil wenn ich mich aufs Aussen konzentriert habe, habe ich gesehen, dass ich krank bin, dass ich mir Medikamente, Familie, Sorgen habe.

Und so weiter und so fort. Da habe ich wirklich gelernt, mich reinzulassen. Augen zu machen, in meine Emotionen hineingehen, was spüre ich, wie geht es mir, was sind meine Gedanken. Ich wurde quasi gezwungen, die Welt draussen abzuschalten und mich mit mir zu beschäftigen. Und was ich in dieser Phase gelernt habe, die ich über Monate reflektiert habe, ist, wie der Schlagerfall entstanden ist.

Welche Verhaltensmuster ich an die Hand gelegt habe. Was meine Intention war, hinter mir zu arbeiten. Es war nicht die Freude und Aufbau und das Gefühl von Fortschritt, sondern es war Angst und Mangel und ... Und Gier gewissermassen auch. Das ergänzt sich Stück für Stück zu dem Thema Spiritualität. Für die meisten Schweizer ist das ganze Dachgebiet das Voodoo, komisch, ich hatte früher Leute, die sagten, verhaue mit den Kollegen, du meditierst.

Als ich nach Mexiko ging, merkte ich, dass es für die Mexikaner nicht spirituell ist. Für uns ist es komisch, dass jemand meditiert, ein Weirdo oder ein Hippie. Das ist bei ihnen umgekehrt. Die grösste Heilung findet in dir statt, in deiner Seele, deinem Herzen, deinem Verstand, deinem Geist. Und das haben mir Leute damals gesagt, versucht beizubringen, ich war aber extrem egotrieben.

Ich dachte so, ey, redet ihr, im Dschungel, meditier mal, lass mal auf dein Herz, connect mal mit deinem Herz. Hat es für mich komisch angefühlt. Die einzige Connection, die ich mache, ist mit dem Internet, mit meinem Mac. Ja, genau. Ja, und ich habe dann wirklich gelernt, durch Meditation und Hypnose und jetzt nie so die ganze spirituelle Drogenmühle wie Ayahuasca und die Sache.

Sondern ich habe angefangen, mit Leuten dort zu arbeiten, mit Schamanen, wo es mir nicht etwas gab, sondern wo halt... Breathwork, Cold Plunges, es gibt so Schweizer Hütten, Temazcal heisst es in Mexiko, da ist eigentlich die Sauna auf Steroiden, noch mit sehr weissen Menschen, alten Menschen aus Mexiko.

Und die haben mir eine ganz neue Welt aufgezeigt. Es ist auch schwierig zu beschreiben, weil das ist ja genau Spiritualität. Du kannst es eigentlich nicht mit dem Verstand so greifen. Du kannst es nicht einfach festmachen. Du musst lernen, auf deine Intuition zu lassen, deine Emotionen, deinen Verstand, deine Mind, deinen Geist.

Und die haben dort in einem Muster erkannt, Ich wollte loswerden und merkte, je mehr ich daran arbeite, desto leichter fühle ich mich. Früher hatte ich nach dem Schlaganfall einen Stein auf der seelischen Ebene. Wir haben hier keine Körner, wir haben einfach Organe. Wir spüren trotzdem Emotionen, meistens in unserem Kern.

Ich habe mich immer leichter gefühlt. Auf der Gegenseite haben mir Leute gesagt, Alessandro, komm zurück, bleib noch in Mexiko, mach Reha, geh ins Spital, geh zum Psychologen, geh in die Therapie. Und ich habe gesagt, was redet ihr überhaupt? Ich merke, wie es mir da jeden Tag besser geht. Ich merke, wie die Natur, die Leute, die Energie, die spirituellen Themen, Breathwork, Routinen haben, wie das mich heilt, wie ich mich heile.

Das ist einfach der Mainpunkt von meiner Message heute. Als Mensch hast du alle Tools, um dich heilen, erfolgreich werden, connecten, was auch immer dein Ziel ist. In dir drin. Das Problem ist nur, du hast Klarheit nicht. Du bist zugemüllt mit Bullshit und To-dos und im Externe und bist nur im Kopf am Leben.

Aber eigentlich, wenn du kannst, lernen auf dein Herz zu lassen, deine Intuition und auch lernen, darauf zu vertrauen, Dann folgen eben Sachen, die nachher in meinem Leben gefolgt sind von finanziellem Erfolg oder äusserem Erfolg oder die Chancen kommen auf dich zu, wo du denkst, hey, wo kommt das her?

Oder ich will wirklich sagen, um deine Frage zu beantworten, es ist aufgrund von Spiritualität und Bewusstsein entwickeln, dass ich heute auch so etwas einfach erzählen kann, ohne dass jetzt da zittern und Tränen fliessen und was auch immer, weil ich sehe wirklich, der grösste Säge ever in meinem Schlagerfall, Herz-OP, Pille, die ich verschrieben habe, Familientrauma, das ist das grösste Blessing, das ich je erlebt habe, in jungen Jahren, weil es hat mich ja eine Lektion geben, die so wertvoll ist, nämlich wir werden alle als Zeitmillionäre geboren, versuchen dann diese Zeitmillionen wechseln gegen Geldmillionen und versuchen dann Geldmillionen einzusetzen, um wieder Zeitmillionen zu haben.

Und das Ding ist, der Grund, warum wir es nicht schätzen, ist, weil wir es uns geschenkt haben. Von Anfang an. Wir haben Millionen von Sekunden auf dem Konto, ab Tag 1, und lernen es nie zu schätzen, bis jemand es einmal wegnimmt. Und deswegen ist für mich heute auch der Center meiner Dankbarkeit nicht, oh ja, ich habe jetzt 50k Umsatz gemacht und ich habe Philipp Hopf als Kunde oder Welttuch oder was auch immer, sondern I am breathing.

Ich habe zwei Legs, zwei Arme. Ich bin da, ich bin alive. Ich kann auf die Zeit schauen. Weisst du, was ich meine? Und das ist jetzt eine kleine Lektion aus dem. Aber seit dort... Unser Familienleben ist komplett anders. Ich lebe mit meinem Bruder zusammen seit drei, vier Jahren. Wir haben mehr Erlebnisse gemacht miteinander, die andere ganze Lifetimes nicht haben.

Mein Vater arbeitet nicht mehr 9-to-5, ist draussen, ist selbstständig. Meine Mutter ist draussen selbstständig. Ich habe ihnen geholfen, Business aufzubauen. Ich habe... Tausende Leute inspiriert durch mein Social Media. Ich habe Communities geleitet, wo ich jungen Männern aufzeigen konnte, wie sie Dankbarkeit an den Tag legen können.

Und das ist alles gekommen, in dem ich meine Perspektive geändert habe auf eigentlich von aussen ein schlimmes Ereignis. Aber in dem ich gelernt habe, das zu sagen, in dem ich erkenne, die Lektion aus dem erkenne. Also die letzten zwei Minuten, die du da erzählt hast, das ist hoch inspirierend. Hoch inspirierend.

Und ich glaube, jeder sollte genau da die letzten paar Minuten nochmal zurückspulen und nochmal hören. Und nochmal hören. Einfach auf Replay. Weil wir alle werden mit Millionen geboren. an Stunden oder Sekunden leben und versuchen es in monetäre Millionen umzuwandeln, um es dann wieder in Zeit umzuwandeln.

Also eigentlich... Voll blöd eigentlich. Schau, das ist auch noch interessant. Ich habe früher noch, als ich angefangen habe, und eben das passiert nur durch Bewusstsein, Spiritualität, Reflexion, wie auch immer man es nennen will, ich habe am Anfang, als ich angefangen habe, aus Angst und Mangel mein Business aufgebaut.

Also Angst vor Job und Mangel denken, ja, ich werde nie mein Traumleben haben können, wenn ich nicht kündige. Und das stimmte in dem Moment und das war wie mein Kickstart, mein Sprungbrett, also die Weg-von-Mentalität. Aber ich habe gelernt, wenn da die treibende Kraft bleibt, dann multiplizierst du immer das, von dem du ausgehst, von der Emotion, von der du ausgehst.

Also zum Beispiel, wenn ich nur aus Mangel starte, Mangel oder Angst vor dem Bro zu sein, vor keinem Geld zu haben, und ich beginne Geld zu verdienen, und ich bin immer noch im Mangel, dann habe ich nur mehr Angst, um es zu verlieren. Und da wirkt es sich auf dein Wesen negativ aus. Oder? Und... Das Ganze, das ich vorhin gesagt habe, mit den Zeitmillionen, hat mir so ein unglaublich geiles Fundament gegeben, weil ich habe gelernt, ich bin schon erfolgreich.

Ich muss nicht Betrag X auf dem Konto haben, oder Auto X, oder Haus X, oder was auch immer, wie viele Follower, scheissegal. Ich bin im Kern erfolgreich, weil ich hier bin. Ich habe das Privileg, jetzt mit dir zu sprechen. Wege es erfolgreich aus. Nichts im Aussen, ob ich jetzt hier APA habe oder Richard Mille oder der Lambert oder im Taxi.

Nichts im Aussen kann dein Inneres beeinflussen, wenn du ein Fundament der Dankbarkeit entwickelst. Ein Fundament der Positivität. Und ich habe dann über die nächsten Jahre mit so vielen ultra finanziell erfolgreichen Leuten geredet und connected und geschafft im Business. Und die hatten das teilweise nicht.

Also die sind reich, aber todunglücklich. Und ich habe dann dadurch nochmal eine so wertvolle Lektion erkannt, nämlich dass Erfolg, die ich früher noch vor dem Schlaganfall definiert habe, Und jetzt hat sich meine Definition von Erfolg komplett geändert. Es ist, und das ist auch gut für die Zuschauer, «Faith, Family, Fitness, Finances, Freedom».

Fünf Fs. Diese Sache, und ich habe dann über die Jahre hinweg jede von diesen Säulen definiert, wie das aussieht in meinem Leben. Und das ist meine Vorstellung von ganzheitlichem Erfolg. Und wenn du das mal in den Kontext setzt oder Kontrast ziehst, die Leute draussen auf Social Media, gerade heutzutage, die junge Generation, werden nur geleitet mit, wenn du noch kein Lamborghini hast, bist du broke, oder wenn du noch nicht 10k machst, dann bist du eh nichts.

Und dann schaffen sie so krass aus einem Mangel auf das Ziel zu und multiplizieren nur Mangel. Dabei haben wir eigentlich alle Tools und und die Emotionen und die Klarheit in uns, um uns schon erfolgreich zu fühlen. Und wenn wir den Erfolg fühlen, bevor wir im Aussen irgendwas haben, ist das ein viel stärkeres Fundament, als wenn du dich nur definierst anhand deiner Uhr oder Auto oder Haus.

Weisst du, was ich meine? Also die Perspektive auf Erfolg an sich, diese Lektion, hätte ich mir mit keinem Geldbetrag von der Welt erkaufen können. Das ist nur passiert durch extremes Leiden. Oder? Und das Fundament ist etwas, das man nie mehr wegnehmen kann, weil es ist in mir. Ich habe über die Jahre viele Unternehmer getroffen, die, wenn sie 100'000 Umsätze machen, fühlen sich ultraerfolgreich, und wenn sie unter 100'000 machen, fühlen sie sich als wären das grösste Opfer.

Und das ist kein Erfolg. Weil wieso solltest du mit 100 oder 90 Grad die Erfolge fühlen oder nicht, wenn du fucking lebst? So, wach mal auf. Wenn du gesund bist, wenn du Familie hast. Wie viele Väter gibt es in der Schweiz zum Beispiel, die jeden Tag nach Hause kommen und sie sind fucking stressed wegen der Rechnung und dies und das und körperlich gerade sind sie nicht gut und im Mangel und aggressiv zu den Kids, zu den Frauen.

Wegen Geld im Aussen. Jo, du bist am Schnaufen, du hast eine Familie, du lebst in der Schweiz und du kannst es aber nicht sehen. Du kannst die Dankbarkeit nicht spüren, weil deine Perspektive falsch ist. Oder so programmiert worden ist von dieser Matrix, die wir hier haben, oder vom System. Oder also mein neues Leben hat es erfordert, dass mein altes Leben, die alte Version von mir, wortwörtlich fast sterbt.

Die Perspektive, die Intuition dahinter ist komplett anders. Du musstest das alte Ich loslassen, damit das neue Ich überhaupt geboren werden kann. 100%. Beziehungsweise bin ich auf die mysteriöse Art und Weise dazu gezwungen worden, das zu machen. Wo ich aber auch ultradirekt bin, wie gesagt. Das ist jetzt auch eine sehr schwere, sehr schöne, aber auch sehr schwere Geschichte, die du erzählt hast.

Ich würde gerne noch... Danke vielmals dafür. Du hast ein paar Sachen... Hey, stundenlang. stundenlang. Also mir kommen gerade irgendwie hunderttausend Sachen in den Sinn, die ich gerne würde dich fragen und in einem anderen Setting fragen etc. Du hast auch angesprochen, dass du jetzt durch all die Erfahrungen, die du versammeln kannst, du dir ein riesiges Netzwerk aufbauen konntest und mit diesen erfolgreichen Menschen zusammenarbeitest.

Du hast ein paar Namen gedroppt. Der eine ist Philipp Hopf. Und das war eine Sache, die ich so... Ich weiss nicht, ob wir uns so kennengelernt haben, so geteilt haben. Vielleicht war er bei mir im Podcast. Ich glaube schon, ich habe ihn angeschrieben. Dann hast du mich angeschrieben. Und so sind wir so angefangen, ab und zu mal irgendwie zu schreiben.

Und ich dachte dann, «Was macht dieser Typ eigentlich?» «Was macht dieser Typ?» «Gut.» «Und mega spannend über deine Person, also mega gewundert über deine Person anfangen zu werden. Und dann durch das immer gesehen, dass du mit namhaften Personen zusammenarbeitest. Jetzt, jetzt.» Kannst du über ein paar Kunden erzählen?

Dürfst du da ein paar Sachen droppen? Ich weiss, ein paar darfst du nicht, weil du Verschwiegenheits-Sachen unterschreiben musst. Von denen, die du glaubst, kannst du ein paar droppen. Der, den fast jeder kennt, Philipp Hopf, habe ich schon gesagt. Ohne den Namen zu sagen. Der bekannteste Krypto-Influencer, der sehr schöne Autos hat, sehr jung ist und sehr weisse Zähne hat, ich habe keinen Namen gesagt, ihr könnt selber überlegen, wer es ist.

Roger Köppel von «De Welt Woche», also die Schweizer Zeitung, ist bei uns. Dr. Markus Krall, 300'000 auf X, ist 65. Er hat den Kreditbewertungsalgorithmus für Banken in Europa entwickelt. Crazy guy, macht 100 Millionen Umsatz im Jahr. Marc Friedrich. Bitcoin-Experte, auch auf x Bücher geschrieben. Vorher erwähnt Jonas Anker aus der Schweiz, Private Equity VC, extrem erfolgreich.

Vermögensverwalter aus Dubai, Tobias Reethaber, auch extrem geiler Typ. Ihr könnt gerne sein Instagram suchen, Tobias Reethaber, 12'000 Kunden, mit seiner Company auch schon x-fache Multimillionär. Ich konnte aber auch international mit krassen Leuten zusammenarbeiten. Also Leute, die im Forbes-Magazin sind, Leute, die in TV-Sendungen sind.

Jetzt hier in Zürich einen Podcast, den ich für ein paar, die letztes Jahr 20 Millionen gemacht haben. Gut. Du könntest uns noch ganz lange weiter erzählen. Was heisst das in deinen Kunden? Was machst du genau? Der grösste Hebel für Unternehmer ist mehr Leute zu haben. mit mehr Leuten connecten können.

Viele machen es offline über Netzwerke oder Werbungen. Ich mache es auf Social Media organisch. Das heisst, ich kümmere mich darum, dass meine Kunden mit der minimalen Zeit possible Content aufnehmen, maximal viel Reichweite generieren können. Das heisst konkret, wenn du jetzt Podcast-Host bist, du redest jetzt mit mir.

Im Nachgang hast du ja Content, irgendwo für eine Datei. Jetzt brauchst du Leute, die das schneiden, managen, posten, dir sagen, Kevin, es läuft gut oder nicht, dir Verbesserungsvorschläge geben, das machen wir alles. Full Service als Agentur. Dann darüber hinaus, wenn du da Zeit und Geld investierst, willst du auch Geld verdienen.

Da geht das nächste Thema auf, Conversion. Also wir sorgen dafür, dass du nicht nur Follower und Vertrauen aufbaust auf Social Media, sondern auch Kunden gewöhnst. Das heisst, wir bauen Webseiten, Webinarstrukturen, Mailstrukturen. Wir machen wirklich komplett das Marketing für ausgewählte Unternehmer.

Ich bin nicht so ein Typ, wo wir keine Agentur sind, die sagt, wir brauchen 200 Kunden, das will ich auch nicht. Ich will wenig Kunden, dafür kennt man alle. Und das hat jetzt in den letzten Jahren extrem gut funktioniert. Ich gebe dir ein konkretes Beispiel, damit du es dir besser vorstellen kannst.

Ich habe Jonas Anker als neuen Kunden. Er ist Private Equity, ein sehr erfolgreicher Investor. Er war nie auf Social Media. Er hat seine Netzwerkevents immer gemacht, war immer auf Bühnen, hat seinen Investoren immer neue Pitches gemacht, hat viel aufgenommen, aber nie etwas wiederverwertet. Philipp Hopf hat mich mit ihm geteilt.

Also auch hier wieder Netzwerk und Personal Brand, um überhaupt in den 20er so jemanden zu bekommen, der 50 Millionen hat oder 100 Millionen schon investiert hat. Das ist krass. Und ich habe dann mit ihm einen Call gemacht, habe ihn als Kunde geschlossen und dann war der nächste Schritt so, dass wir das ganze Content...

die ganzen Inhalte angeschaut haben. Wir machen Clips, das kann jeder auf Instagram anschauen, Jonas Anker, postet alles für ihn, macht YouTube-Videos, Thumbnails, Beschreibungen, komplett alles und sorgen jetzt vor allem dafür, dass er Investoren gewinnen kann von Social Media. Also, um mich einmal den ganzen Satz zusammenzufassen, wir generieren Aufmerksamkeit und Vertrauen und Sales für unsere Kunden.

Und das relativ erholreich. Ja, ich glaube, sonst wären auch nicht die einen oder anderen mal Kinder bei uns. Ich denke auch nicht. Also auf jeden Fall kannst du dir richtig fest auf die Schulter klopfen, dass du mit 26 dir so etwas aufgebaut hast in einer Ich sage es extra, in einem Leben, in dem dir schon sehr viele Hindernisse bereitgestellt haben.

Du hast aber diese Hindernisse wie genommen und sie transformiert in etwas Wundervolles. Wir sind ein Team. Wie viele Leute seid ihr? Weisst du, was lustig ist? Wir haben für Philipp, und HKC Management, 250 Millionen Leute erreicht. Ich und ein Editor. Das Zweite. Heute ist es so, ich habe einen Geschäftspartner, wir haben zwei Editoren, eine eigene Software und einen Monster von einer KI, der alles macht, weil mein Ziel ist, Der Purpose hinter dem, was ich mache, ist, Leute zu befähigen und ihnen ihre Story zu teilen.

Weil ich teile auch meine Story und vielleicht inspiriert sie jemanden da draussen. Also wir sind... Wir helfen den Leuten, ihre Message rauszuhauen. Und früher war das extrem mitarbeiterintensiv. Ich meine, du kennst das, du bist auch im Content-Business unterwegs. Und heute ist es halt so, mit der KI kannst du fast alles machen, wenn du das Bewusstsein hast und die Erfahrung und so weiter und so fort.

Also ich denke, Wenn ich in fünf Jahren nochmals da sitze und zurück schaue, werde ich dir erzählen, Kevin, wir haben die krassesten Brands aufgebaut und wir haben ein ultra kleines Team von A-Playern, die nicht nur fachlich gut sind, sondern seelisch und menschlich und im Herz allein sind mit dem, was ich verkörpere.

Und dass wir extrem erfolgreich sein werden. 100 Prozent. Würdest du aber behaupten, dass du jetzt schon erfolgreich bist? Absolut. Wir alle. Unabhängig von der Variable X, Y, Z. Wir sind da. Schon die Chance zum Geborenwerden ist 1 zu 400 Millionen. Wie hast du nicht schon einen Erfolg feiern können?

Du hast nichts gemacht. Aber das wird uns ja eintrichtern. Das ist genau der Punkt. Wenn ich als Kind mit fünf im Restaurant auf den Tisch stehe, dann denke ich, ich bin ein Superhero. Und erst wenn meine Eltern 50 Mal runtergerissen haben und gesagt haben, das ist peinlich, fangen wir an zu hinterfragen.

Das Kind fühlt sich in diesem Moment frei und erfolgreich. Was gibt es Besseres? Du hast Freude, du verkörperst Liebe, du bist frei, du gibst Zero Facts, was die Leute denken. Das ist Peak Erfolg. Emotionaler als Mensch. Und dann beginnst du zu denken, dass deine Noten in der Schule nicht gut sind, dass du nicht erfolgreich bist, dass du nicht gut im Fussball bist, dass du schlecht bist oder dass du ein bisschen besser aussiehst als du.

Und dann wird das zu deiner Identität. Und ich bin durch den Schlaganfall, und das ist wie gesagt ein riesiges Blessing, dazu gezwungen worden, das heftig zu hinterfragen. Weil ich habe es damals gelernt, durch das Ereignis, das ich jetzt erzählt habe, Ich war vor zwei Wochen in Ibiza mit dem Regisseur von The Expendables.

Ich kenne ihn und er sagt einfach so, 400 Millionen schwer, der fühlt sich nicht erfolgreich. Dann denke ich mir, wie viel brauchst du denn? Wenn du jetzt 400 Millionen hast, fühlst du dich nicht erfolgreich. Dann mit 4 Milliarden anders. Und wenn du mal wieder unter 400 Millionen gehst, dann fühlst du dich wie ein Passenger.

Da ist doch kein Leben. Weisst du, was ich meine? Da ist das Innerste, was nicht stimmt. Du warst ja an verschiedenen Orten. Mexiko hat dich extrem berührt, hat dich verändert. Übrigens bist du in Tulum gewesen? Tulum, Baby, genau. Vielleicht bin ich im Dezember das erste Mal in Tulum. Wir machen in Tulum ein Pilates-Studio auf.

Mega. Vielleicht bin ich im Dezember auch in Tulum. Können wir nachher schnell off-camera noch etwas anschauen. Auf jeden Fall. Welcher Ort in dieser Welt hat dich am meisten... Oder was ist dein Lieblingsort in dieser Welt? Sehr gute Frage. Ich gehe mit meinem Bruder oft Weltkarten durch und frage, wie lange ich leben würde.

Also langfristig. Und wo kann ich auch Kinder aufziehen? Und eine Familie haben und ich muss keine Sorgen machen, ob da abgestochen wird oder da irgendwas passiert. Der Ort, wo der grösste Impact auf mein Leben kam, bei einem Meil, also Platz 2 ist der Name. Platz 1 ist Platz 2 im Untergeschoss, im Glattetower.

Tulum 100%. Tulum hat mein Leben gerettet und mir ein neues Fundament gegeben für ein neues Leben. Weil ich bin von Tech und Social Media und Hasselkultur und nur Arbeiten gibt es in der Schweiz und nur Hasseln und Gas geben und büzen, so wie man bei uns sagt. An einen Ort gekommen, wo es weniger zählt, wo es weniger einen Schillerwert hat.

wo du mit der Natur verbunden bist, wo es vielleicht mal einen Stromausfall gibt und du musst lernen, als Mensch ohne Internet auszukommen. Und dieser Ort hat mich am Anfang extrem gefordert. Meine ganze Familie kam dann alle nach. Das ist eine ganz andere Geschichte. Es hat mich am Anfang extrem gefordert.

Die haben am Anfang gesagt, «Scheisse, Strom und Wasser und Essen. Schon geil, der Strand, aber ich brauche schnell das Internet.» Voll im Stress. In der Schweizer Gesellschaft hat es meistens Sinn, wenn wir so ein Mann sind. Und um dann aus dieser Art in Ruhe zu kommen, hat mich das Leben so verändert.

Es ist auch schwierig, um da in Worte zu fassen. Ich habe das Gefühl, ich lebe erst seit dem Schlaganfall. Wirklich. Ich habe so keine Verbindung mehr zu meinem Leben früher. Was aber auch Sinn macht, weil du ja vorhin gesagt hast, wie musste dieses alte Ich töten. Das ist wirklich... 100%. ...im Wort, finde ich, fast getötet worden.

Um jetzt sein neues Leben leben zu können, das du jetzt hast, nach dem Schlaganfall. Ist so. Ja. Und sonst leben. Wir verbringen uns aktuell ein paar Monate in Marbella. Mega geil. Coole Atmosphäre. Das ist so ein bisschen das Beverly Hills von Europa. Vom Vibe her. Geile Leute. Es ist wirklich wie Los Angeles.

Wenn du so richtig Hollywood-Sign fährst. Palme überall. Ist in Marbella auch. Was machst du, wenn du an diesen Orten bist? Holst du meistens ein Airbnb oder hast du schon selber etwas kaufen können? Ja. Ich habe eine Tagesschaft zum zu viel auszugeben für einfach hin- und herreisen. Was heisst zu viel?

Ich bin ein Typ, der gelernt hat, aufgrund dieser Sachen meinem Gefühl zu vertrauen. Wir nennen es jetzt Bauchgefühl, ich nenne es meine Intuition. Ich habe dann irgendwann in Mexiko nach ein paar Monaten Widerstand gespürt an der Art Follon. Ich habe mich extrem angezogen gefühlt zu Marbella. Als ich auf Marbella gegangen bin, war ich unternehmerisch, habe ich nochmal ein 10x gemacht, aufgrund von nur geilem Netzwerk.

Und bin jetzt ja auch wieder mal da, nach ein paar Monaten. Und spüre auch, dass für mich der Weg weitergehen kann, in Zürich oder in Zug. Ich kann es aktuell nicht sagen. For now, Marbella, ein paar Monate, lebe sonst in St. Gallen. Und that's it. Vor allem, weil ich sage immer, ich reise auch sehr gerne, ich bin jetzt schon lange mit den Ferien gewesen, wie ich vorhin erzählt habe, am Sonntag ist es wieder mal so weit.

Da bin ich sehr happy, dass wir dieses Gespräch noch vor meinen Ferien machen konnten, weil dieses Gespräch hat mich gerade selber und persönlich richtig, richtig gut getan. Und ich glaube, das ist genau das Gespräch, das ich jetzt vor den Ferien gebraucht habe. Mega. Darum ein grosses Dankeschön. Und ich sage, alles passiert aus einem Grund in unserem Leben.

Darum, ja, ich gehe wirklich gerne weg, ich ziehe gerne neue Sachen, aber ich sage immer «Schweiz ist Schweiz». Und irgendwie... Ich kann es mir voll vorstellen, zu sagen «Hey, weisst du was, ich bin mal ein paar Monate dort, zwei, drei Monate hier, zwei, drei Monate dort.» Aber so als mein Hub in der Schweiz zu sein.

Vielleicht eben... was ist richtig und was falsch. Vielleicht kann ich es mir einfach noch nicht vorstellen. Aber ich kann in den Schweiz bringen alles, was es braucht. Und ich habe einen Flughafen, der fünf Minuten weg ist von meinem Zuhause. Das ist ja schön hier. Wo ich schnell überall auf dieser Welt sein kann.

Ich bin voll bei dir. Hätten wir jetzt dieses Gespräch vor zwei Jahren gehabt, hätte ich gesagt, die Schweiz, Scheisse, keine Chance. Heute sehe ich es ein bisschen anders. Ich möchte trotzdem sagen, schau, du hast es richtig gesagt, wir haben hier alles. Aber sind wir das glücklichste Volk der Welt?

Wie viele erfüllte Gesichter siehst du, wenn du an den Bahnhof läufst? Hey, das ist... Gesellschaftlich bin ich voll bei dir. Ich glaube auch, dass ich schon viel, viel glücklichere Völker und Gesellschaften gesehen habe, als die, die wir hier haben. Ich von meiner Seite, ich muss von mir sagen, ich bin ein grundaus glücklicher Mensch.

Bei mir innerlich ist einfach so viel Lebensfreude und auch in den schlimmsten Situationen sehe ich immer etwas Gutes. Man kann nicht sagen, I don't care. Das geht mir wirklich recht gut. Wie gesagt, ich sehe halt einfach Und du kannst nicht alle wieder in einen Tafel schmeissen. Ich sage nur pauschal und auch null Werte.

Das ist meine Perspektive. Wenn es jemandem nicht passt, dann lasse ich einen scheissen Kommentar da. Fix. Wir haben alles, aber sind trotzdem so weit von uns selber entfernt. Das ist schuld. Wir haben so viel im Aussen. Wir haben mehr Lohn als jedes andere Land. Wir haben mehr Wohlstand, wir haben mehr Sicherheit.

Trotzdem fühlen sich Leute so unsicher wie noch nie in diesen Zeiten. Oder weisst du, für mich auch aufgrund von diesem Schlaganfall und dass meine Zeit fast abgelaufen wäre, Wenn du eine Familie hast und du lebst in der Schweiz und deinem Nachbar seine Hecke ist 5 cm zu lang und du läufst eine Polizei an deswegen.

Das sind für mich so Sachen. Früher hätte ich das extrem gesehen und ich wäre hässlich gewesen auf den Nachbarn. Aber ich habe einen kleinen Hinterfragen, wieso ist das alles so? Und ich finde einfach, dass viele Hunde von mir, die in Deutschland sind oder in Österreich und auf die Schweiz schauen, das Land als Illusion sehen, wenn du mich fragst.

Die Natur ist geil, mega, richtig schön, Essen, top, aber... Ich kenne einen Kollegen aus 25 ungefähr, wo die Eltern noch zusammen sind, aus St. Gallen. Ich kenne keinen, der keine Drogenprobleme hat, von meinen alten Kollegen. Wir hatten zwölfjährige Kinder bei uns in der Oberstufe, die mit Koks im Schulsack gefunden worden sind.

Wir hatten... die höchsten Raten an Männer oder Jugendliche in der Schweiz, die depressiv sind, Selbstmordgedanken haben, auch Selbstmordraten in der Schweiz, crazy. Du wirst nie denken draussen, crazy. Und ich glaube halt, für mich auch als Schweizer, logischerweise, das ist mein Kern, das Land hat mir mein Leben gegeben.

Ich habe auch durch die Reise nach Mexiko irgendwann gecheckt, wie privilegiert wir eigentlich sind. Und da ist das Verhältnis gesetzt, zu der Public Happiness oder Public Erfüllung, Da fehlt mir irgendetwas. Und ich kann mir jetzt noch nicht vorstellen, dauerhaft in dieser Umgebung zu sein, weil ich bin bei dir.

Ich bin auch ultra lebensvoll. So happy under my grind, logischerweise. Aber trotzdem färbt die Umgebung immer irgendwie auf dich ab. Und ich merke einfach auch unternehmerisch gesehen, wie ich viel mehr im Flow bin an anderen Orten, wenn ich wirklich nicht da bin. Ich sage immer, man muss es erleben.

Man muss mal drei, sechs Monate irgendwo anders hin, wenn man diesen Weg vielleicht eingehen möchte. Es gibt auch Leute, die sagen, für mich ist es genug, wenn ich Weltreise-Betitel von Zürich auf Winterthur fahre. Das gibt es auch. Oder vielleicht in Zürich. Aber das ist halt nicht mein Leben und nicht meine Vorstellung davon.

Hast du eine große Vision für dich? Ja, hundertprozentig. Würdest du sie teilen? 100 Prozent. Ich glaube, ich habe gelernt in meinem Leben, ich kann es nur auf Englisch sagen, wir können die Übersetzung zusammen machen. Turn the mess into your message. Also das ganze Trümmer in dein Purpose. Oder pain into purpose.

Also den Schmerz in etwas Größeres verwandeln. Und ich habe gemerkt, wie mein Trauma sich in der Luft aufgelöst hat, indem ich darüber rede. Und indem ich mein Ego, mich selber aus der Gleichung nehme, mich nicht mehr frage, wie kommt es an und soll ich mich zeigen auf Social Media und soll ich Videos machen, soll ich Podcasts machen, sondern mich auf die Message fokussiere.

Das Erfüllendste, was es für mich gibt, ist anderen Leuten zu helfen und ihnen Inspiration zu geben oder gewisse Learnings mitzugeben. Ich weiss, ich werde noch nicht 60 mitgehen. Aber ich musste trotzdem schon viel fucking Pain erleben oder darf erleben in meinem Leben. fühle mich so verpflichtet, um das weiterzugeben.

Und das hat auf mich einen mega Impact gehabt in allen Lebensbereichen und ich weiss auch, dass es für andere Leute einen mega Impact hat. Also auch mein Business. Ich mache ja nichts anderes, als ihnen dabei zu helfen, ihre Story zu teilen. Oder? Und es gibt... Leute, die Storys teilen mit anderen, die irgendjemanden auf der anderen Seite der Welt hören, und der verändert sein ganzes Leben.

Meine Mutter zum Beispiel an dieser Stelle, schau dir das an, meine Mutter, wenn du zuhörst, ich bin mega stolz, war sehr lange in einem Kampf mit dem Thema Ernährung. Sie war als Jugendliche magosüchtig, aufgrund ihrer eigenen Traum, ihrer eigenen Baustelle. Sie ist jetzt auch aktiv, ihre Story zu erzählen.

Und was das auf junge Mädels zum Beispiel, die in dieser Situation sind, für einen Impact hat, Das ist wertvoller als jeder Psychologe, jedes Coaching, jede Pille. Es geht in den Kern. Total. Weisst du, was ich meine? Und auch etwas noch zu der Story, die ich vorher erzählt habe. Ich weiss noch, einmal im Spital habe ich auf YouTube geschaut, Schlaganfall, also auf Englisch Stroke, Young People, oder Young Man, oder 21.

Und ich habe kein Video gefunden von irgendjemandem, der darüber gesprochen hat, dass er einen Schlaganfall hatte, in jungen Jahren. Und die haben mir gesagt... Wenn ich durchkomme, dann haue ich diese Story raus. Weil wenn es jemanden gibt, der das auch hat, dann würde ich ihm dann nicht antun, dass er dort im Spital leidet und sich fragt, lebe ich morgen noch, sondern der soll ein Video anschauen von Alessandro, der sieht, der war mal da, wo ich war, und jetzt schaut ihn mal an.

Also um deine Frage zu beantworten, Impact ist number one. Zurückgeben. Du bist mega, mega. Das merkt man bei allem, was du erzählst, ist es immer anderen helfen, etwas weitergeben, unterstützen. Ultraschön. Das ist das Ultraschöne von dir. Thank you. Pff, schau mal, seit anderthalb Stunden sind wir am Reden.

Ich habe irgendwie das Gefühl, wir können stundenlang reden. Aber ich habe wie so Ich habe wie so... Obwohl ich noch ganz viele Fragen habe, habe ich wie so das Gefühl... Part 2? Wenn wir... Ja, weisst du. Ich erinnere mich, ja. Ich würde sagen, wir brauchen fast ein Part 2, weil... Ich glaube, das, was du jetzt alles erzählt hast, ist schon sehr... mit einer sehr grossen Mehrwert dahinter.

Und ich glaube, die, die das jetzt schauen und hören, ich glaube... Das sind genau die, die das jetzt müssen, schauen und hören. Wir sind aber auf jeden Fall noch nicht fertig, weil ich habe immer noch meine Schnellführrunde. Und das kann sich ja auch noch ausweiten. Mal schauen, wo das hinführt. Aber...

Doch, eine Sache noch. Du hast mit sehr vielen, sehr prominenten Menschen zu tun. Was ist so die eine, weil du viel von Message redest, was ist so die eine Message, die du selber bekommen hast, die du immer wieder in deinem Kopf abspielst? «Your frequency is what you frequently see» heisst, deine Frequenz als Mensch, deine Emotionen, um es umsetzbar zu machen für das Publikum zu Hause, so wie du dich fühlst, beeinflusst direkt, was du gesehen hast.

Du kannst das grösste Blessing leben, kannst aber so fucking negativ sein in deinem Kopf, dass du nichts siehst. Die Welt ist nicht ein Fenster, das du auf alle anderen schaust. Die Welt reflektiert deine Innerwelt zu dir zurück. Das heisst anstatt Fingerzeige, wie wir Schweizer so gerne machen, mit Nachbarn und dem und dem, da sind es der Chef und Mitarbeiter.

Bullshit, shut up, schau auf dich. Das ist ein Spiegel. Und was du oft siehst, also frequently siehst, ist deine emotionale Frequenz. Das Nummer eins. Schon mal überlegt ein Buch schreiben? Nochmal? Schon mal überlegt ein Buch schreiben? «Es kommt die 2 Wörter.» Wirklich? Top! «Yes.» «Hop!» «Wird geil.» «Auf jeden Fall.» «Uuuhhuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhu Weil es geht darum, viele fragen mich immer, wir haben ja crazy Zahlen erreicht auf Social Media, wir haben Milliarden Views generiert und auch hunderte Millionen schon umgesetzt für Kunden, also Umsatz für sie und nicht für mich.

Und die Leute fragen mich immer, wie machst du das, weisst du deine Strategie? Und ich sage, ich bin gut darin geworden, Menschen zu verstehen. Ich bin gut darin geworden, um hineinfühlen. Ich bin gut darin geworden, um erkennen, ist ein Mensch seine Intuition, wie kann ich mich selber bereichern und alle anderen ficken auf gut Deutsch oder will ich wirklich einen Impact haben auf andere.

Und ich suche mir, ich folge meinem Gefühl und stosse auf Menschen, die auch ihren eigenen Impact haben wollen und helfe ihnen, den zu multiplizieren. Heisst, ich habe schon meine Strategie und meine Software, logisch, es braucht Erfahrung, aber... Das Wichtigste ist für mich als Marketer die Erkenntnis, dass Menschen verstehen, auf einer tiefen Ebene, das Wichtigste ist, nicht die Strategie.

Und deswegen kann auch niemand kopieren, was ich mache, auch wenn die jetzt vielleicht geilere Strategien haben, oder Systems. Ich bin so gezwungen worden, und wieder, es ist etwas Gutes, mich in mich hineinzulassen und mich wirklich tiefgründig zu verstehen. in allen Bereichen, ob es jetzt von den kleinsten Sachen wie Ernährung zu positiven Gedanken zu unserem Organismus funktioniert.

Ich habe das so tief studieren müssen, um mich zu heilen, dass mir das jetzt im Marketing einen Wettbewerbsvorteil verschafft, wo, ja, du kannst es nicht kopieren, du musst es halt erleben. Also ich wünsche es niemandem. Es gibt vielleicht auch eine angenehmere Art, zu lernen, aber das würde ich sagen, 100%.

Das, was du jetzt gesagt hast, sagen mir auch viele Kunden, die zu uns zukommen. Die sagen, Alessandro, schau, Es ist nicht einmal das Kundenresultat, das mich abgeholt hat, oder deine Strategie auf deinem YouTube-Video. Es ist deine Energy. Du bist authentisch und du wirkst mit puren Intentions. Mit puren Intentions.

Auf mich. Und sie sind dann am Hand von Menschen abgeholt, nicht von meinen Features und meinen Preisen. Jetzt längerfristig, ich weiss, wir machen den Rapid Fire. Das ist der Grund, weshalb wir Personenmarken aufbauen. Weil die Person, wenn du das für die Marke kannst, diesen Energy Transfer kannst du machen, kannst du 10 Unternehmen starten und alle werden funktionieren.

Weil Leute folgen dir, für dich. Manche folgen manchen. Genau. ein Banger nach dem anderen bist du. Und man merkt, dass es nicht einfach ein Tonband ist, das abgespult wird, sondern dass es deine Lebenserwartungen sind. Deine Sachen, die du erlebt hast, die du gelernt hast, die du verinnerlicht hast, die du wahrscheinlich auch in Meditation entdeckt hast.

Und das ist wunderschön. Danke. Es macht auch richtig Spass, dir zuzuhören. Danke vielmals. Let's go. Alessandro, bist du ready für die Schnellführerrunde? Klar. Let's go. Let's go. Gut, also wir fangen an mit der ersten und zwar Espresso oder Energy Drink? Espresso. Trinkst du viel Espresso? Ja, so zwei, drei am Tag jetzt schon.

Ah, ist das viel? Was nimmst du? Dann bin ich ein Hochsuchtiger. Wie viel? Ja, ich bin schon ein bisschen. Vielleicht wollen wir es probieren. Ich habe mal zehn und dann schreibe ich dir, wie ich mich fühle. Ja, ich würde mich an den Tisch stellen. Ich merke, bei mir ist es wahrscheinlich ein bisschen zu viel.

Okay. Ich müsste eher ein bisschen runter. Aber darum habe ich... Meine Frau macht mir immer am Abend, wenn sie mich fragt, ob sie einen Espresso will, dann macht sie mir einen Kaffee im Freien. Immerhin. Gut, du bist Italiener. Wir haben auch eine andere Toleranz für Espresso. Das stimmt, das stimmt.

Absolut. Real oder long form? Was ist ehrlicher? Langform. Was machst du lieber? Langform. iPhone oder Android? Was denkst du? iPhone. Gibt es einen Post, den du selber gemacht hast, der absolut gefloppt ist? Viele. Ich habe locker 10'000 Posts gemacht, die bis heute niemand gesehen hat. Wirklich? Ein Satz, den man als Personal Branding Coach verbieten sollte.

Für dich ein 10K in den nächsten 90 Tagen. Das ist der, den ich catche. Und kein YouTube Coaching. YouTube Coaching, nein. Nein, nein, nein. Genau. Bitte weiter skippen. Ganz wichtige Frage. Und ich möchte, dass du für diese Frage wirklich verinnerlichen kannst. Du wärst von mir aus schon fast in einem meditativen Zustand gewesen, um diese Frage beantworten zu können.

Die ist ganz, ganz wichtig. Also. Ja. Ananas auf der Pizza. Zum Katzen. Ein No-Go. Ein A for alli Italieno. Alle Pizzerias, die hier arbeiten, sollten wir schliessen. Sollten wir schliessen. Ausser eine habe ich herausgefunden, als Moduzzi hier war. Er hat erzählt, es gibt eine Pizzeria in Frankfurt.

Das sind Italiener. Süditaliener, die haben eine Pizzeria. Und die bietet effektiv Pizza Hawaii an. Aber sie kostet 100 Euro. Das ist geil. Geil. Mit der Strafe. Richtig geil. Top. Iss die Pizza, aber du musst 100 Euro zahlen für die. Die anderen sind normal. Das sind fixe Leute, die das machen. 100%.

Wahrscheinlich noch erst recht. Wahrscheinlich. Aber trotz. Geil für den Besitzer. Richtig geil. Gut, da du diese Frage richtig... Und es gibt ja... Meistens sagen wir ja, es gibt keine Richtung und Falsch, aber bei dieser gibt es wirklich keine Richtung und Falsch. Ja, ich trage mich. Ich habe schon bewusst, dass du hier prüfst.

Das ist logisch. Muss ich fast. Dein schlechtestes Investment? Boah, das ist eine gute Frage. Finanziell oder generell? Dein schlechtestes Investment? Schlechtestes Investment? Das gibt es ja auch in sich selbst. Zeit und Energie Leuten zu geben, die nicht das Leben haben, das ich möchte. Fair. Sehr, sehr fair.

Cash oder Bitcoin? Bitcoin. Schon? Geil. Finde ich geil. Welche Song läuft bei dir momentan im Auto von oben? «Whisper My Name» von Drake. Das ist X. Das ist Chilling. Schon? Habe ich gerade nicht im Kopf. Wahrscheinlich, wenn ich es höre. Ja, ja. 100%. Was für Menschen tönen dich in 3 Sekunden ab? Leute mit blauen Haaren.

Mit? Mit blauen Haaren. Mit blauen Haaren? Okay. Und Reggae-Woggle-Flagge hin und her. Ohne Details. Ja, ja. I see. Fair, fair, fair. Ein Jahr ohne Social Media oder ein Jahr ohne Reise? Ohne Social Media. Reisen ist essenziell für dich auch. Das ist so dein Lebenselixier. Ja und auch aufgrund von dem, dass ich so viel auf Social Media geschäftlich unterwegs bin, habe ich gelernt, dass ich einen Filter aufbaue.

Und in der richtigen Welt muss man mal connecten. Unconnected. Ja, total. 100 Jahre zurück oder 100 Jahre vor? Boah, 100 Jahre zurück. Wirklich? Ja. Ich glaube, 100 Jahre zurück ist gar nicht... 100 ist krank. 100 ist krank. Es sind aber schon Kriege und so. Aber schon recht scheisse. Aber 100 Jahre voraus, gibt es in dieser Reform noch so?

Vielleicht verstehen die keine. Consciousness ist wie ein Roboter. Weiss nicht. Cool aus. Ich sage Zukunft. Besser. Besser. Ich glaube bei 100 würde ich auch eher zukünftig sagen. 100 Jahre zurück, wenn ich mir jetzt vorstelle, 1926. Ja. Schon nicht so geile Zeit gewesen. Ich glaube, wenn du jetzt 10 Jahre vorhast, jetzt 10 Jahre zurück, dann würde ich mir Bitcoins kaufen.

100% 10 Jahre fix. 500 Jahre würde ich wahrscheinlich auch eher zurück sagen. Ich habe zum ersten Mal erlebt, wie es so war. Crazy wäre 100 Jahre zurück mit dem Wissen von jetzt. Ja, crazy. Ciao, Laba. Ciao, ja. Da bist du in der Rockefeller-Familie. Vorbei, vorbei. Ja, ja. Heute 1 Million bekommen, in Cash.

Was würdest du machen? Heute 1 Million bekommen, in Cash. extrem viele Leute blessen, die weniger haben als ich. Überraschenderweise? Sowohl als auch. Also Leute, die schon immer loyal waren auf Familien, sicher mal so, eine Million, du bist ja nicht mit zehn Leuten, sind alle frei, logischerweise. Aber sicher mal jedem seine Sorgen oder seine Probleme unmittelbar nicht.

Und dann einen riesigen Teil einfach in der Tasche durch die Stadt laufen und in meine Emotionen reinlassen und mitfragen stellen. Oder den Liebkart fragen. Wer braucht es mehr als ich? Und dem folgen. Ja, fix. Gut. Ich habe noch zwei. Und zwar, dein absolut weirdesten Kundenwunsch, ohne Namen zu geben.

Dass ich Fussball vermarkten soll. Ich habe 200'000€ pro Jahr für einen Fussbilder bekommen. Ohne Scheiss. Ich habe eine Story gemacht darüber und habe ihn gemarkiert und gesagt, solche Leute sind Abschaum. Haltet euch fern von solchen Leuten. Public auf meinem Instagram, von allen Kunden. Weil, wichtige Lektion, und ich meine es null religiös.

Ich betitle mich auch nicht als religiös, auch wenn ich heute hier bin und heute hier bin, ich habe einfach Glauben. The Devil pays well. Der Teufel zahlt sehr gut. Ich frage mich immer, was kostet es dir persönlich, um dieses Geld zu haben? Das führt mich leider gleich auf die nächste Frage weiter. Das heisst, wir haben jetzt nur noch zwei.

Was ist denn dein Grundsatz oder deine Meinung zu Onlyfans etc.? Ich habe letztens ein Video gesehen, das ich so geil fand. Du kannst ja bei OnlyFans Custom Requests machen, ob sie dir ein spezifisches Bild oder Video aufnehmen können. Und einer hat gefragt, schick mir mal ein Video, wo dein Vater dir sagt, er ist stolz auf dich.

Als Anfrage für Content. Und ich sage einfach, OnlyFans, alles, was mit Sex zu hat in der Richtung, ist Ist negativ für dich kaum, ist ein fragwürdiges Businessmodell. Hättest du eine Tochter und bist ein Mann, nicht so ein Pussy wie die meisten da sind, sondern ein Mann, dann würdest du nie deiner Tochter sagen, verkauf Bilder von dir für 10 Franken.

Selbst ein Netflix-Abo kostet mehr und du gibst deinen Körper raus für weniger als ein Netflix-Abo. Come on. Und ich habe viele Leute kennengelernt. Ich kenne im Netzwerk Leute, die machen den Millionen im Monat, indem sie Onlyfans Models vermarkten. Und sie sind die selbstzerstörerischsten Menschen, die mir begegnet sind in den letzten zwei Jahren.

Aufgrund von Karma, wenn du mich fragst. Ein ziemlich klares Statement, ja. Ja, also fuck them. Das ist komplett gegen meine Values. Ich habe auch schon viel hingebracht in dieser Woche, aber wie gesagt, für mich ist es so, dass ich mich im Spiegel anschauen kann, nicht nur meinen Kontostand. Gut. Dann fangen wir jetzt an mit der letzten Frage meiner Schnellführer-Runde.

Danke für diese Beantwortung von denen bis jetzt. Und zwar die letzte ist, der Podcast heisst Momentum. Was heisst Momentum für dich? Momentum heisst, dass es Schlüsselmomente gibt und wenn du den Moment nicht fällst, ist der Moment um. Also vorbei. Momentum ist noch so gut wie deine Fähigkeit, um im richtigen Moment Gas geben zu können und zu sagen «Let's go».

Absolut, ja. Sonst bist du auch um. Absolut. Das Zeitfenster. Genau. Den musst du nutzen um zu sehen. Sehen können und nutzen können. Genau. Absolut, ja. What a talk. Noch nicht ganz fertig. Das ist deine Kamera. Wenn du jetzt noch eine Message rausbringen möchtest, obwohl du schon ganz, ganz, ganz viele tolle Messages rausgebracht hast, rausgekickt hast, rausgekauft hast, jetzt ist der Typ.

Also straight into their face. Also wenn ich dir morgen sagen will, ich gebe dir 10 Millionen, dann würdest du direkt sagen, safe, nimm mich. Wenn ich dir aber sagen würde, einen Tag darauf sterbst, würdest du sagen, niemals. Das heisst, du leihst mehr Wert auf deine Zeit als auf 10 Millionen. Es wird an der Zeit, dass das für den Körper ist und so lebst.

Basta. Punkt. Amen. Fertig. Finito. Es gibt nichts mehr anderes zu sagen. Das war ein hell auf den Messers. Ein italienischer Coach hat doch mal gesagt, ich habe fertig. Ich habe fertig. Genau. Alle Flaschen leer. Genau. Alles Flaschen leer. Ich habe fertig. Alessandro, ich will mich an dieser Stelle bei dir von ganzem Herzen bedanken für deine Zeit.

Ich sage immer, Zeit ist das wichtigste Gut, das wir haben. Und dass du deine Zeit mit mir hier verbracht hast, zum fast zwei Stunden mit mir über dich, dein Leben, deine Erlebnisse. deine Struggles, deine mentalen Schwierigkeiten, deine körperlichen Wins zu reden, bin ich unglaublich dankbar und ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg alles, alles Gute, ganz viel vor allem Gesundheit, Erfolg, aber ich wünsche dir vor allem eins, ich wünsche dir dass du Zeit hast, um ganz tolle Erlebnisse zu schaffen, wo du irgendwann, wenn du alt und schrumpelig bist, kannst zurücksehen und richtig toll lachen mit deinen Leuten, die rundherum sind.

Und ich kann dich an schöne Momente zurückerinnern. Danke dir vielmals für die Möglichkeit, fürs Zuhören, für die geilen Fragen, gute Energy. Und ich kann es dir noch zurückgeben. Gleichfalls. Danke dir. Und an dieser Stelle auch danke dir. Danke, dass du wieder zugeschaut hast bei Momentum. Dein Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt.

Ihr wisst ja, wie das läuft, aber macht euch keine Sorgen. Für die, die es nicht wissen, ich lese es gerne. Da unten gibt es ein paar Knöpfe. Einer heisst abonnieren. Wenn du diesen Knopf drückst, verpasst du nichts mehr, was auf diesem Kanal läuft. Neben dem hat es eine kleine Glocke. Wenn du diesen sogar drückst, Da bekommst du sogar eine Benachrichtigung, wenn eine neue Podcast-Idee von Alessandro aufgeladen wird, die du definitiv nicht verpassen darfst.

Darum mach diese zwei Sachen, bevor du deinen Kommentar und deinen Like abgibst. Danke, alles Gute und bis zum nächsten Mal, dein Kevin Kellermatze.

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