
36 Stunden ohne Schlaf durch Bern: Das neue Schweizer YouTube-Format Catchmaster
Mittwoch, 14. Oktober 2026 · 1 h 35
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Shownotes
Was machst du, wenn du für ein grosses YouTube-Format abgelehnt wirst? Du baust einfach dein eigenes. In dieser Folge des Momentum Podcast spricht Kevin Keller-Mazza mit Content Creator und Streamer Jvan (Monkey99) und Jus-Student Elias über Catchmaster, das neue Schweizer YouTube-Projekt, bei dem sich Creator 36 Stunden lang nonstop gegenseitig durch die Stadt Bern jagen.
Jvan erzählt, wie er als Fachmann Betreuung zum Betriebsleiter einer Kita wurde, wie er mit Fortnite- und Minecraft-Streams auf Twitch, TikTok und YouTube gestartet ist und wie er mit seinen Mama-und-Markus-Sketches 57'000 Abonnenten auf YouTube erreicht hat. Dazu: über 20 Jahre Unihockey bis in die NLA, sein erster Marathon und warum ihn der Satz «Das schaffst du nicht» erst richtig antreibt.
In der zweiten Hälfte kommt Elias dazu. Die beiden erzählen, wie aus der Absage bei ManHunt die Idee für Catchmaster entstand, wie sie ohne Erfahrung Sponsoren gefunden, ein Regelwerk mit Standort-Pings, Fänger-Rollen und Sicherheitskonzept entwickelt und das Ganze mit rund 15 Helferinnen und Helfern umgesetzt haben. Und was sie bei Staffel 2 anders machen wollen.
Kapitel
Intro & Begrüssung
Erste Erinnerung & Kindheit in Bern
Content Creator für Kids: Fortnite, Minecraft & Streaming
Grosse Familie & warum Jvan mit J geschrieben wird
Fachmann Betreuung & Betriebsleiter in der Kita
Vom Corona-Zocken zum Streamer
Unihockey in der NLA & der erste Marathon
«Das schaffst du nicht» – jetzt erst recht
Sponsoren & die Realität als Creator in der Schweiz
Elias kommt dazu: Vom Zivi zum Mitgründer
ManHunt-Absage: So entstand Catchmaster
Das Konzept: 36 Stunden Jagd durch Bern
Sponsoren-Suche, Pannen & Learnings aus Staffel 1
Wo Catchmaster läuft & 36 Stunden ohne Schlaf
Schnellfeuerrunde & Was heisst Momentum?
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
60'000 Schritte pro Tag. Puh. Wir haben eigentlich nicht geschlafen, aber was noch viel schlimmer ist, du bist die ganze Zeit paranoid. Du bist die ganze Zeit am Umsehen. Ist irgendwo jemand? Und das halt durchgehend. Erklären wir kurz mal das ganze Konzept von Catchmaster. Was ist es? Z-Creator, 36 Stunden in der Stadt Bern, jagen sich gegenseitig Pro Stunde sind wir zwei Fänger.
Und das wechselt alle Stunden. Wann hört das auf am Abend? Nein, gar nicht. Durch? Was? Was durch? Ja, also... Gehst du... Ja, durch. ...pennst du nicht? Du kannst... Man ist zum Teil schon kurz ein wenig geliebt auf der Strasse, aber... Ge-liebt auf der Strasse? Da kommt halt auch wieder Stimme, nicht böse Stimme, weisst du, von Menschen, die mir nahe stehen.
So, ja, das wird auch nichts. Und ich weiss, ich habe ja gesagt, das löst in mir etwas aus. Und irgendwann habe ich dann gefunden, nein, also, ja, macht ihr, was ihr wollt, dann macht ich auch mein eigenes Ding. Er hat Reichweite. Ich habe die Motivation, mir zu helfen. Ich bin voll dabei. Das ist immer durch.
Mein lieber Ivan, herzlich willkommen im Momentum Podcast. Danke schön. Mega schön, dass du da bist. Und an dieser Stelle gleich nochmal... Also erstmal danke, dass du von so weit her gekommen bist und für diese Verzögerung tut mir leid. Absolut kein Problem. Schön, dass ich da sein darf. Vielen Dank für die Einladung.
Hat mich sehr, sehr gefreut. Zu der ersten und allerwichtigsten Frage. Wie geht es dir, Ivan? Mir geht es gut. Im Moment ein wenig gestresst, aber sonst geht es mir sehr gut. Wieso das? Hey, es läuft sehr viel tatsächlich. Die Social-Media-Welt läuft sehr viel. Aber eigentlich ein positiver Stress. Von daher würde ich sagen, geht es mir gut.
Was ist negativer Stress? Negativer Stress ist, wenn es... Boah, gute Frage. Wenn es nichts hat, was positiv ist. In einer Situation. Ist oftmals eine Entscheidungssache, nicht? Ja, ich glaube, es ist immer eine Entscheidungssache, oder wie man es halt anschaut, das Ganze. Absolut. Aber du hast jetzt aktuell positiven Stress.
Ja, positiver Stress. Es ist zwar viel, aber es sind auch viele Sachen, die cool sind, die dir gefallen, die dir Spass machen, die du am Kreieren bist. Genau. Das ist schön. Das ist eigentlich sehr schön, ja. Absolut. Hey, ich denke mir immer gerne für meine Gäste so eine Frage aus. Und bei dir kam mir einer in den Sinn, vielleicht etwas random, weil wir kennen uns ja nur, wir haben uns heute zum ersten Mal gesehen.
Darum hat mich eine Frage wirklich gewundert, und zwar, was ist deine erste Erinnerung von deinem Leben? Ich finde das sehr schwierig, weil mein Vater hat früher auch gerne Videos gemacht, aber mehr einfach für uns, nicht irgendwie für das Style. Dann gab es ja Social Media ja noch nicht so, wie es es heute gibt.
Und deswegen würde ich sagen, als ich mit dem Velocade-Bild geschrien habe, wie ein Wolf irgendwie am Mittagessen am Bagen ist. Aber das ist halt wie eine Erinnerung, die ich in einem Video gesehen habe. Ah, diese Erinnerung hast du in einem Video gesehen und jetzt ist sie wie ein... Ja, wie ich dort von diesem Velo kenne.
Hast du allgemein schöne Erinnerungen an deine Kindheit? Sehr schöne. Ja. Definitiv sehr schöne Erinnerungen. Du bist aufgewachsen in, von deinem Dialekt würde ich sagen, Bern. In Bern. In Bern bist du aufgewachsen? Genau. Okay. Drei Geschwister. Wir haben viel Zeit draussen verbracht. Viele Familienzeiten.
Ich habe das Gefühl, ich hatte sehr schöne Kinder. Gut aufgewachsen. Ja, also wir kommen auf jeden Fall auf die ganz, ich gehe sehr gerne auf die Themen ein, so Kindheit, das Erwachsenwerden sogar, bevor wir auf das eingehen, wenn die Leute hier draussen, ein paar kennen dich wahrscheinlich, weil du hast auf Social Media eine gewisse Reichweite, man sieht dich, ihr macht auch ganz, ganz coole Sachen, wo wir später noch definitiv tiefer darauf eingehen werden, aber für was bist du bekannt, wer bist du, was machst du heute?
Okay, ich bin Ivan, Content Creator. Bekannt für eher Kinder-Content, würde ich sagen. Das Zielpublikum ist eher zwischen 10 und 15, plus minus. Ich mache viel Content über Fortnite, Minecraft, Kinderspiele in diesem Sinne. Und ich bin dazu gekommen, weil ich diese Games gerne gespielt habe. Und bei anderen Games war ich einfach unglaublich überfordert.
Und deshalb bleibe ich bei den Kindergames stecken. Ist es vorteilhaft, wenn es Kinder gibt? Da musst du wissen, ich habe von Gaming wirklich gar kein Blasen. Ich glaube, das letzte Mal gegamed... Vielleicht... Wenn ich es richtig aussprechen kann... Tom Raider. Okay, ja. Hallo? Mag ich mich noch so schüchtern?
Und sonst eigentlich nur so Duff-Game. Ich bin auf der Rennstrecke gefahren und dann immer mit Duff-Game, MotoGP, habe ich die Rennstrecke angefangen zu kennenlernen. Aber sonst einfach wirklich gar nicht. Darum ist Minecraft ein Kinder-Game. Minecraft und Fortnite. Also ein Kinder-Game ist vielleicht falsch gesagt, es ist vielleicht eher der Content, der daraus entsteht, eher für Kinder.
Fortnite war schon die Zeit lang das grösste Game. Es hat sogar LOL überholt. League of Legends ist ein ganz anderes Genre. Aber von den Zahlen her kann man nicht sagen, dass es ein Kindergame ist, weil es gefühlt auch die 3-4. Welt gespielt hat. Und was geht es genau bei... Ist es jetzt Minecraft oder Fortnite?
Fortnite. Und was geht es genau bei Fortnite? Fortnite ist... Du spielst im Team gegen andere Teams und wer schlussendlich noch überlebt, gewinnt. Also machst du bei FIFA? Battle Royale. Du knallst einen an, abweichst ihn. Okay, gut. Aber Fortnite... Der Unterschied von Fortnite zu einer COD zum Beispiel, Call of Duty, das ist auch ein Ballergame, aber das ist ab 18.
Und Fortnite ist halt alles cartoonmässig. Da siehst du auch keine Blutspritzen und so. Und deswegen ist es wie... Ich glaube ab 12. Oh, schon klar. Ja. Genau. Und dann der Content, der daraus entsteht, ist ja das typische Streaming. Man gamet, man nimmt das mit einer Bildschirmaufnahme auf und dann macht man Reels daraus, wie man Sachen gelöst hat oder wie man weitergekommen ist.
Ja, lustige Momente. Ich habe keine Ahnung. Oder auch lustige Momente aufnehmen. Live-Streamen ist ja wirklich live. Das ist nicht ein Videoaufnehmen in dem Sinn, aber es ist einfach live. Dort geht es v.a. darum, dass du mit deinem Chat interagierst. Sie schreiben Nachrichten in den Chat. Und du kannst als Streamer auf Reacts auf Fragen eingehen.
Und ich glaube, bei mir ist es so, sie dürfen oft auch mitspielen. Streamer sind meistens so, dass sie uns abkapseln. Man darf dem Streamer zuschauen und auch in den Chat schreiben. Ich habe schon ziemlich früh damit angefangen, dass sie viele Fragen bekommen, ob ich mitspielen kann. Ich habe dann gedacht, wieso nicht interaktiv mit dem Chat, dass sie zwar einerseits auf Twitch zuschauen, aber auch eine Runde mitspielen dürfen.
Und da kannst du dich wie einloggen, oder was? Ich weiss noch, früher, als ich auf der Playstation gespielt habe, oder auf der Xbox, muss ich sagen, hast du nicht einfach mitspielen können? Das ist halt alles online, schlussendlich. Es ist wie, die Games, die du vielleicht noch kennst, ist alles... Du hast für dich selbst gespielt oder du hast mit einem Kollegen gespielt, der im gleichen Raum war.
Mittlerweile ist das ja alles online. Sprich, du aus Zürich, ich aus Bern und wir können miteinander zocken. Und so müssen die Zuschauer der Einladung, oder ich schicke eine Einladung, dass sie bei mir beitreten können. Und dann kannst du eigentlich zusammen zocken. Gut. Und das ist das, was du hauptberuflich machst?
Das ist noch nicht das, was ich hauptberuflich mache. Was machst du hauptberuflich? Ich bin Fachmann Betreuung, arbeite in der Kindertagesstätte. und bin dort Betriebsleiter. Schön, herzig. 50% Büro, 50% bei den Kids. Ja. Genau. Ich glaube deswegen vielleicht auch so ein bisschen der Kinder-Content oder der Fokus, der darauf geht.
Als du vorhin Kinder-Content gesagt hast, ich war vor kurzem in den Ferien, vor zwei, drei Wochen kam ich zurück. Wir sind in Mallorca, in der Rafinha, mit der ganzen Family. Meine Schwestern hat einen kleinen Jungen. der Kilian und er ist zwei. Und eine Sache, die er liebt, zum Schauen, ist so ein YouTuber, und ich bin dann eben seine Städte ein bisschen angeguckt, seine fast viel Aufrufe macht, ist insane.
Und der macht wirklich nur so Kindersachen. Der ist irgendwie in ganz farbigen Gebäuden und stellt irgendwie vor, hey, das ist ein Auto und das Auto sieht gar nicht aus wie ein Auto. Das sind irgendwie so komische vier Rädchen. in das Chassis, aber es ist auch mega Da musst du fast auf LSD sein, um dir das überhaupt auszudenken.
Aber er macht Aufrufe, das ist insane. Und der kleine Junge steht da und kann ihm stundenlang zuschauen, wie er Sachen erklärt. Und das ist unglaublich. Ja, das glaube ich. Der macht aber wahrscheinlich auch mehr Videos, nehme ich an. Der macht mehr Videos, ja. Wahrscheinlich nur Videos, ich glaube, der wird nicht irgendwie streamen.
Du musst dir vorstellen, YouTube ist die Plattform für alle Eltern, die wird immer noch harmlos. Ich will jetzt nicht sagen, dass sie gefährlich ist, überhaupt nicht. Aber YouTube kennt man seit Stunde eins gefühlt. Und das ist so das, wo man aus älteren Glaubens sagt, hey, YouTube kannst du schauen, das ist kein Problem.
Und dort ist natürlich ein riesen Markt für Kinder-Content zu machen, in diesem Sinne. Ist dann der Content, den du machst, über die Streaming, nachher irgendwelche Reels mache ich mir an, der wirklich für Kinder geeignet ist, kannst du das schon monetarisieren? Ja. Das kannst du monetarisieren? Das funktioniert gut.
Auf YouTube bist du recht gross. Hast du dort um die 50? 57'000. 57'000? Habe ich aber alles mit Reels hergebracht. Wirklich? Aber es ist halt auch das, ich werde oft gefragt, wie machst du das? Ja. Und ähm, es ist halt, Call to Action ist ja etwas vom Wichtigsten in den Videos. «Hey, folge mir doch bitte.» Du musst es einfach gut verkaufen.
Wenn du das aber bei einem 25-Jährigen machst, also eine Zielgruppe dort ist, und du sagst «Hey, folge mir doch», das kommt einfach schräg in diesem Sinne rüber. Und ich mache nicht nur die ähm, Ich mache nicht nur die Streams und mache daraus Videos, ich habe auch noch angefangen mit Sketchen, Mama und Markus Sketchen.
Einfach so ein bisschen, der Sohn nimmt die Mama hoch und die Mama, die ins Gaming hineingeht, aber keine Ahnung hat. Aber dann ist sie wiederum besser im Gamen und so. Und dort kannst du das halt sehr gut einbauen, die Call to Actions. Das funktioniert halt in dieser Zielgruppe auch sehr gut. Die Mama, die man eh nicht so ernst nimmt, die halt eigentlich gefühlt bei jedem Video sagt, den müssen wir jetzt aber folgen, sonst komme ich dann mit dem Bässe, so ein bisschen in diesem Stil.
Ah, okay, ja. Und das hat unglaublich gut funktioniert, ja. Bis jetzt. Okay, ultra spannend. Ich finde 57'000 in der Schweiz ist wirklich auf YouTube. Ich muss sagen, YouTube ist auch der Kanal, der bei uns auch sehr gut läuft. Aber ich finde jetzt, 57'000 ist eine massive Nummer. Also Glückwunsch zu dem.
Danke vielmals. Ich wusste lange nicht, dass es so eine Nummer ist. Aber es ist doch spannend. Wie läuft es mit Interaktionen? Kinder können normal auch kommentieren und es gibt keine Einschränkungen auf YouTube? Hmmmm... Ich kann es nur markieren, ob es nur für Kinder geeignet ist. Oder ist es für Kinder geeignet, dein Video?
Ja. Naja, du kannst markieren, ob es nur für Kinder ist. Aha, ja. Oder nur für Erwachsene. Aber sie können grundsätzlich interagieren. Was man nicht vergessen darf, ist, dass viele Kids auch mit dem Login der Eltern... ...die Eltern drin sind. Wenn ich meine Stats anschaue, sieht man das schon auch. Okay, gut.
Also, in diesem Fall würde ich sagen, du bist ein Streamer. Würdest du dich betiteln, abgesehen von deinem Hauptberuf, würdest du sagen, du bist ein Streamer und du möchtest dich aufbauen und davon leben können? Ja. Ist das das Ziel? Das ist das Ziel, genau. Wie lange braucht es das? Es spielt mir eigentlich nicht so eine Rolle, wie lange es geht.
Irgendwann wird es klappen, das bin ich überzeugt. Und ich bleibe einfach dran. Ja, bis es klappt. Okay, gut. Du hast vorhin von deiner Kindheit erzählt, dass du sehr schöne Erinnerungen an deine Kindheit hast und eine schöne Kindheit auch gehabt hast. Du hast erzählt, du hast zwei Geschwister. Drei Geschwister.
Wir sind das vierte. Wir sind das vierte, ja. Mama mia. Genau. Also sind wir actionlos. Ja. Ja, doch, mal. Eine ältere Schwester hat auf uns aufgepasst, bis sie zu deinem Alter kam. Da hat sie sich nicht mehr so interessiert. Ein Zwillingsbruder, der ist sieben Minuten älter als ich. Und einen jüngeren Bruder, auf den wir alle aufpassen mussten mit ADHS.
Diagnostiziert oder selbst? Heute hat ihm jeder ADHS. Das wusste man schon früh bei ihm. Also doch diagnostiziert. Gut, das heisst, er hat mit vier Geschwistern aufgewachsen in Bern. Du hattest eine sehr schöne Kindheit. Was war so schön daran? Was hat dir nie gefehlt? Von was hast du wirklich sehr viel bekommen?
Wow, viel Liebe, sei das von den Eltern. Wir haben eine riesige Familie. Schon meine Mutter hat fünf Geschwister. Und die haben natürlich auch zwei bis vier Kinder. Oder sogar zwei bis fünf Kinder. Ja, wir haben auch untereinander Cousins, Cousinen und so. Wir haben uns sehr oft gesehen. Oder das, ja, mir war es nie langweilig.
Ich hatte immer gute Freunde, sei das Cousin oder sonstige gute Freunde. Familie, die Geschwister, wir haben sehr viel Zeit draussen verbracht. Was hast du für einen Ursprung? Weil Ivan ist ja nicht mit I geschrieben, er ist mit J geschrieben, oder? Ich denke, die Frage kommt. Also, ich muss schnell ein bisschen ausholen.
Ist gut, wir haben Zeit. Auf der I steht Ivan mit I. Aha, okay. Meine Eltern wollten mit J. weil sie es ästhetischer und schöner fanden. Das konnte man aber damals nicht. Es gab es nicht. Krass. Ja, ich weiss auch nicht wieso. Ich habe mich dann eigentlich immer mit ein geschrieben. Und in der vierten Klasse hat mich dann eine Lehrerin zusammengestaucht, wieso ich meinen Namen falsch geschrieben gehe.
Ich habe es mit J gelernt. Ich habe es nicht begriffen, dass es mit I wäre. Ich bin zu meinen Eltern gekommen und habe gesagt, dass ich den Namen falsch schreibe. Dann kam heraus, dass man es mit I schreiben würde. Es blieb mir irgendwie. Ich schreibe es jetzt mit J. Aber auf der Idee wäre eigentlich der I richtig.
Ist mir nur entgegengekommen, weil wir eine sehr grosse Familie sind. Eigentlich nicht sehr Typisch schweizerisch. Meistens hast du hier zwei, drei Kinder und dann ist mal Sense. Aber deine Mutter hatte schon sehr viele Geschwürstätigkeiten. Ihr habt schon viel geschwürt. Dann noch mit dem Y. Dann vielleicht noch einen anderen Einfluss.
Schweizer, absoluter Schweizer. Komplett Schweizer. Cool. Dann Lehre. Was hast du für eine Lehre gemacht? Fachmann Betreuung. Fachmann Betreuung und auf dem bist du geblieben? That's it. Auf dem bin ich geblieben. Ich habe mich dann auch dort ein bisschen versucht, hochzubeigen. Oder es hat sich eigentlich so ergeben.
Ich bin nach meiner Lehre noch ein bisschen dort geblieben. Ich habe dann einen Zivildienst gemacht. Zuerst in einem Altersheim, das ja auch eine FAB-Ausbildung ist. Oder unter anderem FAB-Ausbildung. Aber dann fand ich für einen langen Einsatz eine Kita in der Stadt Bern. Dort ist es zum einen oder anderen, neue Kita aufzubauen bei Interessen, mit StV, Betriebsleitung.
Und dann wurden daraus vier Kitas, die ich aufbauen und einrichten durfte. Und bin dann eigentlich Betriebsleiter. So ein bisschen reingerutscht, aber Ausbildung wäre eigentlich immer noch Fachwabe drin. Wie kamst du damals überhaupt darauf, um Fachmannbetreuung zu lernen? Was war der Motivator dahinter?
Ich bin zu jung gewesen, zu entscheiden, was ich machen soll. Meine Schwester hat dann ein Praktikum gemacht. Sie ist mir auch sehr... Meine ganze Familie ist sehr nahe. Wir waren sehr nahe. Oder immer noch. Sie hat ein Praktikum gemacht. Und dann bin ich aus... Ähm... Was war das? Dachdecker? Zimmermann?
Bin ich geschnuppert. Und da habe ich einen der gottlossten Tage erwischt, weil wir 13 Stunden im ersten Schnuppertag bügeln mussten. Und da mussten wir so Dämmmaterial mit den blossen Fingern reintun. Es hat alles gebrannt am Abend. Und dann habe ich gesagt, «Gut, einen Tag schnuppern, den zweiten Tag lasse ich sein, das mache ich sicher nicht.» Und irgendwie bin ich so nahe... Ja, meine Schost gesehen...
Möglichst weg von diesem Beruf, das ist das komplette Gegenteil. «Ich schaffe mein Kind.» Ja, irgendwie bin ich dann da geschnuppert und... Ich glaube auch die Bestätigung von aussen, dass das cool war, dass ich das gut gemacht habe. Aber ich hatte eigentlich nichts am Hut damit. Ich hatte nicht besonders gerne Kinder, als ich 13, 14, 15 war.
Es wäre nicht so, sonst wäre der Beruf eigentlich so, dass man das unbedingt will, schon seit Jahren. Bei mir war das überhaupt nicht so. Ich bin einfach reingerutscht. Wie alt sind denn die Kinder, die bei euch sind? Von drei Monaten bis Kindergarten, also bis sechsjährig. Ja, genau. Hast du in der Lehre auch schon Erfahrungen mit deinem Bruder gehabt?
Windeln wechseln? Du musst ja alles lernen, wie du das auch richtig machst, nicht? Ja, aber in diesem Beruf wird man sehr gut in die Hand genommen und es wird ihm alles gut gesagt. Du darfst am Anfang auch nicht, dass du nichts kaputt machst, hätte ich zuvor gesagt. Du musst halt schon viel achten, es gibt viele Gefahren, seit das Kind einerseits runtergefallen ist, Das ganze Übergriffsthema ist auch in den Kitas.
Das musst du auch gut behandeln, bevor du überhaupt selbst mal ein Kind wickeln darfst. Ah wirklich? Ja. Sicherheit. Vor allem, also Sicherheit natürlich für die Kinder in erster Linie, aber Sicherheit auch für den Betrieb und für dich selbst. Das beste Beispiel ist immer, dass beim Wickeln die Kinder nicht, bei uns sagt man kutzeln, Es ist halt sehr gefährlich, wenn es Kinder heimt und sagt, beim Wickeln hat mich Ivan gehütet.
Oder es sind auch solche Sachen, die man sehr gut beachten muss und darauf schauen muss. Ah, mega schwierig, ja. Ich wäre nie auf so etwas gekommen, aber klar, was das Kind mit nach Hause nimmt und was es dann erzählt, das ist dann... Ja, das ist ein riesiges Thema bei uns eigentlich schon immer wieder.
Wir schauen dort sehr gut darauf, dass es genau solche Sachen nicht Missverständnisse gibt. Gut, und jetzt bist du Betriebsleiter einer Kita mit vier Kitas. Mit vier Kitas, aber ich bin Betriebsleiter von einer Kita. Du bist Betriebsleiter von einer Kita. Wie viele Mitarbeiter leitest du? Zwölf. Zwölf Mitarbeiter?
Ja. Das ist eine ziemlich grosse Kita. Wir haben Platz für bis zu 30 Kinder bei uns. Genau. Pro Tag. Im Moment ist es nicht voll, aber wir haben, aber du musst dir vorstellen, es sind wie nicht 30 Kinder auf einem Haufen, das tust du halt auch ein bisschen aufteilen. Das 30 Kinder-Siege machst du zwei bis sogar drei Gruppen, ja nachdem.
Und das kannst du auch durch den Tag machen wir immer so kleinere Gruppen, um rauszugehen und so. Und dann schlafen wir manchmal mit den Kindern. Dann schlafen, Siesta machen, ein bisschen ausruhen, die wollen nicht schlafen und so. Okay, kann man mir auch noch vorstellen. Ja. Ja, aber selbst kannst du ja nicht schlafen.
Du musst schauen, dass sie schlafen. Und dann gehst du raus und es geht weiter. Würdest du sagen, wenn dein Traum vom Streamer nicht wäre, wäre das so ein Traumjob, den du hast? Erfüllt er dich? Hm, sehr lange hat er mich... Nächste Frage. Nächste. Sehr lange hat er mich sehr erfüllt, doch. Aber für mich ist die Zeit irgendwo jetzt schon auch, um weiterzugehen.
Nicht, weil es mich nicht mehr erfüllen würde, in diesem Sinne, aber ja, ich habe ein neues Ziel. Irgendwann hast du angefangen mit dem Streaming. Wahrscheinlich warst du erst Gamer im Jahr. Ja. Kannst du erzählen, wie das genau abgelaufen ist? Ähm, zocken. Corona-Zeit mit meinem besten Kollegen. Viel zocken.
Und irgendwann haben wir gefunden, hey, wir können doch mal so eine Kamera, wir können doch da livestreamen. Das war dann auf der PS, glaube ich, ziemlich neu. Oder wir haben es neu entdeckt, dass man direkt über Playstation Livestream machen kann. Beide hatten absolut keine Ahnung von Toten und Blasen.
Und dann haben wir zwischendurch einfach mal einmal in der Woche, mal einmal im Monat den Livestream angelassen. Haben aber auch nicht unterhalten. Für uns ist das einfach so, wir streamen ein bisschen Livestream. Und irgendwann ist es ein bisschen weitergegangen. Ich habe das ein bisschen mehr gemacht.
Mein Kollege war immer dabei, hat aber... Irgendwann gab es den Unterschied zwischen ihm und mir, dass er immer noch zwischendurch war. Bei mir war der Gedanke, dass ich so viel Zeit investieren darf, sei es schon nur einmal pro Woche fix livestreamen. Was aber erst einmal zwei bis drei Mal pro Woche war.
Wo ich fand, entweder mache ich es jetzt richtig oder ich lasse es sein. Was heisst richtig machen? Richtig machen im Sinne von fixen Tagmau. Dass man so ein bisschen Kontinuität. Dann richtig machen heisst für mich auch entertainen und nicht nur den Livestream anschmeissen und für dich zocken. Sondern dass du auch ein bisschen... Du musst dir vorstellen, beim Streamen solltest du eigentlich die ganze Zeit unterhalten.
Und zu unterhalten ist eigentlich nicht unbedingt, dass du hier sitzt und zockst. sondern auch immer etwas erzählst. Mal erzählst du, was du im Game machst, mal erzählst du, was du vorhast zu machen, mal erzählst du etwas vom Tag, was passiert ist. Und sobald das Ganze in die Rolle kommt, kommt der Livestream-Chat dazu, wo Fragen rein kommen, wo sonst Nachrichten rein kommen, wo du dann auch einfach easy auf das eingegangen kannst.
Wie geht beides? Du kannst nämlich das Game anhalten, pausieren, um... Gamen und lesen? Ja. Und antworten? Da bin ich manchmal... Und dann sagt man, wir können kein Multitasking. Ja, ich bin aber manchmal noch nicht so gut. Es kommt ein bisschen aufs Game drauf an. Wenn ich in einem Minecraft bin, da bin ich einfach manchmal so fokussiert an den Viechern, die dort rumlaufen, die halt sterben können, dass ich in der Chat manchmal schon einfach vergesse.
Minecraft ist doch mit Bauen. Das ist das mit dem Bauen, aber es gibt auch so Kreaturen, vor allem in der Nacht und in den Höllen, die dich quasi umbringen können. Und dann verlierst du alles, was du dabei hattest. Dort bin ich auch schon ziemlich logged in und vergesse manchmal zu sagen, das ist so ein Running Gag in meinem Chat, das ist wieder in Minecraft.
Jetzt können wir wieder für uns selber reden. Ah, wirklich? Wie viele Leute schauen dazu, wenn du ein Gamer bist? Das ist ziemlich unterschiedlich. Ich lasse es konkret darauf hin, wie es läuft. Ich würde jetzt so... 20 bis 30 ist so der Richtwert, plus minus. Wenn wir ein Fortnite-Turnier machen, sind es gerne mal 120 bis 150.
Also ich rufe schon sehr darauf an, wie es abgeht. Und dann machst du das alles über Twitch? Twitch, TikTok und YouTube. Gleichzeitig? Alles gleichzeitig. Das kommt alles gleichzeitig? Ja. Das einzige, was mühsam ist, ist halt, du hast da drei Chats, die du lesen musst und darauf eingehen musst. Genau, aber ich bin dort der Main.
Und dann hast du aber auch verschiedene Bildschirme, ich meine. Ja, vier Bildschirme vor mir. Also eine ist eigentlich für den Chat, eine ist für das Game, eine ist für den Livestream und eine ist, wenn wir im Internet nachschauen. Genau, dass ich zwischen Game und ... Was ist so die lustigste Szene, die bei einem Livestream passiert ist bei dir?
Ich muss dir ehrlich sagen, ich vergesse diese Sachen recht schnell wieder. Mich juckt es auch nicht so, wie ich hier stehe. Wenn mir Fails passieren oder peinliche Dinge passieren, interessiert mich das nicht so. Ich bin so, wie ich bin. Aber ich vergesse diese Sachen auch recht schnell wieder. Ich könnte dir jetzt so eine Situation... Ich könnte dir jetzt keine sagen, wo... Sicher schon viel Peinliches passiert oder lustig so, aber...
Das Ganze hat während Covid angefangen mit einem Kollegen, bei dem viele angefangen haben zu zocken. Und dann Gemeinde zu zocken. Dann haben sie auf der Playstation entdeckt, dass man livestreamen kann etc. Und dann hast du dir gedacht, jetzt mache ich es richtig. Jetzt gehe ich öfters online, ich nehme mir wirklich Zeit dafür.
Und hast dann gemerkt, wie der Wachstum passiert. Ja. Und bist du dort schon auf... Wahrscheinlich hast du diese Sachen genommen, diese Streams genommen und hast dann real draus gemacht im Jahr? Ja. Und dort bist du dann gewachsen? Am Anfang... Am Anfang habe ich es so gemacht, aber da habe ich den Short-Form-Content eigentlich gar nicht...
Da habe ich noch nicht so ernst genommen. Also... Es gab auch noch keine Videos von mir. Ich habe wirklich zuerst mal das Livestreamen. Und vielleicht auch noch wichtig zu erwähnen, ich habe einen Ersatz gebraucht. Ich habe über 20 Jahre Unihockey gespielt, auf höchstem Niveau, also nach dem A-Niveau.
Drei, drei und ein halb oder vier Jahre war es. Und irgendwann ist mir das, da ist halt mega viel Training, fünfmal Normaltraining plus Krafttraining plus Matchen in der ganzen Schweiz. Dann machst du ja eine ganz neue Tür auf in diesem Podcast. Ja. Ja, und irgendwann war für mich das Ding, ich will einfach auch mal ein bisschen das Leben chillen.
Ich habe das mega gerne gemacht, das Uniok. Also es war eine absolute Leidenschaft für mich. Aber du hattest nicht weitergehen können? Nein, ich hatte einfach keinen Bock mehr, die ganze Zeit in der Halle zu sein und durch die Schweiz zu reisen. Irgendwo habe ich dort auch... Vielleicht war es so, dass ich drei Jahre in der Nazi-Reihe war.
Ich habe es erreicht. Die Schweizer Nazi werden es nicht schaffen. Oder ich habe keinen Bock darauf. Vielleicht war es so. Ich habe es erreicht. Jetzt muss es einen anderen Weg geben. Hey, doofe Frage. Gibt es Unihockey? Ist das ein weltweiter Sport? Ja. Wirklich? Ja, mittlerweile ist es sogar, also die Schweizer Playoffs kommen auch ab Viertelfinal im Schweizer Fernsehen.
Und das Finale war aber ein ziemlich grosses Zeug. Heisst, die Nationalspieler, die können dann auch wirklich von dem leben. Das sind Profis, Profi heisst ja Professional, das ist ihr Beruf. Ja, das war vielleicht auch ein Punkt. Der riesige Aufwand, zumindest als ich gespielt habe, ich sage das jetzt auch schon wieder anders aus, aber als ich in der Nachts angespielt habe, ich glaube, ich kann hier offen und ehrlich reden, es waren vielleicht 500 Schutze im Monat, die ich bekommen habe.
Ja, schwierig zu sagen. Mit dem lebst du halt nicht so. Ja, nein. Und da kommt es auch noch ein bisschen darauf an, mittlerweile ist das so ein Ding wie im Eishockey mit NHL-Spielern oder kanadischen Spielern oder von Schweden, die in die Schweiz kommen. Das hast du im Unihockey auch. Da ist Schweden sehr stark.
Also Schweden und Finnland sind, glaube ich, die zwei Top-Nationen. Und wenn die in die Schweiz kommen, die kommen fix, also denen wird die Wohnung gestellt, die bekommen ein Auto und die verdienen auch genug, um zu überleben, aber nicht, um reich zu werden oder so. Ja. Ja, das ist immer das gleiche Thema.
Je mehr du als Sportler kannst draußen promoten, Werbungen machen, Shirts verkaufen, desto mehr kannst du verdienen. Solange das nicht wirklich so gross ist, dass du eine Masse an Zuschauern bekommst, die dann irgendwie jenseits Sachen kaufen, Fanartikel, kommt einfach zu wenig Geld rein, um wirklich auch anständige Löhne finanzieren zu können.
Ich glaube, das hat sich in den letzten zehn Jahren schon noch krass verändert. Aber deswegen kann ich nicht mehr so richtig darüber sprechen. Das ist schon eine Zeit her, als ich... Aber Sport war immer ein grosses und wichtiges Thema. Machst du immer noch viel Sport? Ja, ich könnte ohne Sport nach wie vor nicht.
Jetzt bin ich so ein bisschen ins Marathon, joggen für mich, Rennrad, so ein bisschen so. Einfach gemütlich, wenn ich Lust habe, wenn ich Zeit habe, in das Gym zwischendurch, so ein bisschen so. Also, da bist du 34? Ja. Ich habe das nämlich schon ein paar Mal gemacht. 36 Jahre werde ich jetzt bald. Und ganz viele fragen mich, «Kevin, wie machst du jetzt deinen ersten Marathon?
Du warst jetzt 30 Jahre alt. Oder wann fängst du an, Rennrad zu fahren?» Ich glaube, es ist so eine Sache, ab 30 Jahren fängt man solche Sportarten an. Ja, das sagt man immer wieder. Du bist jetzt ein Anker, jetzt kannst du joggen, jetzt kannst du... Hey! Ich habe heute einfach auch immer noch so ein bisschen das Ding, ich will etwas, wenn ich etwas mache, irgendwie will ich auch etwas erreichen oder können erreichen.
Und für mich ist das so ein bisschen, irgendeine Teamsportart wäre jetzt niemals in Frage gekommen, da noch etwas Neues zu lernen, vor allem eben, das ist wie die Zunge ist abgefahren. Beim Joggen fand ich, dass ein Marathon cool wäre. Mal einen Marathon besuchen. Das Joggen hat mir schon gut gefallen.
Hast du den ersten Marathon gemacht? Das war letztes Jahr. In Luzern. 42 Kilometer. Ja. Durchgezogen. durchgezogen. Aber danach habe ich gesagt, jeder, der Marathon zackt, chapeau. Ich habe nicht gedacht, dass es so hart ist. Also ich habe mich schon darauf vorbereitet. Aber es ist schon tough. Marathon zackt ist nicht ohne.
Mega. Noch nie zackt, aber... Es kommt ja viel nach oben. Mal schauen wann. Früher machte ich schon viele Staffelläufe in der Schule und auch danach. In der Lehre machte ich auch mal eine. Aber mehr als 8 oder 9 km am Schluss habe ich nie gemacht. Ja. Man kann sich vorstellen, 42 ist schon... Das ist eine lange Zeit, die man unterwegs ist.
Ja, ist abhängig. Okay, gut. Wir gehen zurück zum Streamen. Jetzt hat sich das aufgebaut. Du hast die Leute, die dich supportet haben, die dir zugeschaut haben. Du merkst, es kommt irgendwie gut an, was ich mache. Und dann geht das Ganze ein bisschen weiter. Dann hat sich wahrscheinlich ein Traum entwickelt.
Also hey, eigentlich, als Lebensunterhalt das zu machen, wäre doch genau mein Ding. Wann ist das passiert? Ich glaube, Schlüsselpunkt war, wenn mir Leute sagen, das wirst du auch nicht schaffen. Das löst in mir etwas aus. Das war schon beim Unihockey so. Da hat ein guter Kollege, nicht mal böse, gesagt, das wirst du nicht erleben.
Da habe ich gedacht, ja okay, sehen wir den. Und beim Streaming war es so ein bisschen das Gleiche. Und das war nie böse gemeint von irgendjemandem, aber einfach so ein bisschen Bemerkungen. Boah, das ist halt schwierig, das wirst du auch nicht schaffen. Und das war so ein bisschen der Ding, wo ich gesagt habe, okay, jetzt doch, ich schaffe es.
Ich mache es. Es sind immer so ein bisschen die Situationen, wo ich mir etwas auslöse und ich dann sage, hey, jetzt erst recht. Ja. Löst das in dir aus? Ja. Ja und dann kam irgendwann der Zeitpunkt, wo ich gesagt habe, okay, das Stream-A-Lay, du erreichst einfach zu wenige Leute nur mit dem Streamen.
Vor allem ist dann auch TikTok-Stream und so, das hat es noch nicht so krass gegeben, wie es das jetzt gibt. Und dann fand ich irgendwann, jetzt muss ich anfangen mit Videos zu machen. Und dann kamen die Shortforms, zuerst mit Streams, aber die kamen so und so an. Und auf welchen Plattformen hast du vor allem gestartet?
Mit Shortform? Das ist ziemlich so. Von Anfang an habe ich gesagt, ich mache nicht ein Video, das ich nur auf einer Plattform aufladen. Ich mache ein Video und lade es auf drei Plattformen auf, also YouTube, TikTok und Insta. Ich habe einfach die Reichweite mal drei, respektive die Chance, dass ein Video viral geht, ist einfach mal drei und nicht...
Nur auf einer Plattform. Von daher habe ich eigentlich von Anfang an auf jeder Plattform Videos hochgeladen. Und was machst du seit wann genau? Also der erste Streaming war vor vier Jahren und Videos, würde ich sagen, so etwa vor drei Jahren habe ich angefangen. Mhm. Ja. Aber wenn ich heute Videos anschaue, die ich damals gemacht habe, dann ist es schon fast ein bisschen Fremdscham.
Ein bisschen cringe. Ja, schon ziemlich. Auch meine Videos, die Shortform-Content mit Mama und Markus, «Hey, das sagen ganz viele, oh mein Gott, das ist schuure peinlich, das könnte ich niemals machen.» Und ich bin so «Ja, du, das ist ja so, weisst du, irgendwie bin ich da so ein bisschen reingerutscht, das hat mir aber auch nie irgendwie etwas ausgemacht.» «Und letztendlich bin ich so, wie ich bin und ja, und es sind auch auch Rollen irgendwo drin, die ich dort einnehme.» «Logisch, ja eh, natürlich.» «Genau, ja.» Ja, aber vielleicht nicht.
Dass es einfach Rollen sind. Eigentlich bist du schon Schauspieler. Jeder Schauspieler ist ja nicht ein Bösewicht im Normall, wenn er einen Bösewicht spielt. Okay, und ähm... Du hast zuerst «Mama Markus» gemacht? Und dann hast du gemerkt, das läuft relativ gut, ich habe gute Views, es wächst, ich habe mehr Follower.
Kommt irgendwann mit dem ganzen Kuchen von Streamen und Social Media auch mal so ein Sponsor auf dich zu oder ist das auch schon mal passiert? Ja, mittlerweile schon. Also du hast einen Sponsor, der dich supportet in deinem... Ja, das ist meistens befristet, das Ganze. Es sind meistens mehr Aufträge als Sponsore in dem Sinn, die dich über die Jahre begleiten.
Sie hat mehr Aufträge, wo du ein Video, manchmal hast du Aufträge über zwei, drei Monate, wo du immer mal wieder Videos machen kannst. Zum Beispiel, was sind das für Firmen, die das machen? Oder wo du jetzt auch schon Sachen erledigen hast? Ähm, AXAMIN, Game On Drink, das ist so ein... fast wie ein Red Bull für Gamer.
Das ist zum Beispiel, ich denke... Ein Red Bull für Gamer? So ein bisschen... Ja. Energy Drink? Energy Drink-mässig, also du rührst das an. Ähm, dann Points.ch. Dort hast du eigentlich Cashback. Weiss nicht, ob man das kennt. Also... Ja, klar. Cashback-System. Genau, so ein bisschen so. Auch von Martin habe ich schon etwas Kleines gehabt.
Ja, aber das sind bekannte... Ja, doch. Oder cool. Ja, genau. Was wäre so ein Traumsponsor, wo du sagst, hey, für dich würde ich, dich im Rücken hätte ich richtig gerne. Boah, Lemon Soda ist mein Leben. Ich weiss nicht, ob du das kennst. Lemon Soda. Softgetränk. Logisch. Es gibt nichts Besseres als Lemon Soda.
Aber es ist ja da gar nicht so bekannt. Nein. Da ist es gar nicht bekannt, aber ich liebe Lemon Soda. Es gibt wirklich nichts Besseres als Lemon Soda. Das wäre, glaube ich, ja. Gibt es Lemon Soda Zero? Nein. Gibt es mittlerweile auch, ja? Puh, das wäre so mein Ding. Ich kann auch gerne Ziro getränkt.
Okay, ja, das gibt es tatsächlich. Ich glaube, aber auch nur, weil ich... Lehmensoda geht über alles wirklich. Ja, ja, klar. Und sonst Sponsor. Ich mache mir da auch nicht so viele Gedanken drüber. Vielleicht sollte ich mir da ein bisschen mehr Gedanken drüber machen. Wäre schon wichtig. Also ich weiss nicht, aber wäre schon ein wichtiger Shit, wenn du sagst, hey, das wäre so mein Ziel, um das fulltime zu machen, dass du auch jemanden im Rücken hast.
Ja. Hey, aber ich verstehe es voll, dass du dich nicht wirklich mit dem auseinandersetzen kannst. Ich meine, ich habe das... so lange auch null gemacht. Ich dachte, ich mache jetzt auch meine Videos hier und dann irgendwann kommt dann einer und dann ist dann schon einer gekommen, der das entdeckt hat und geschaut hat und angefangen hat.
Aber jetzt muss ich mich selbst auf die Leute raufgehen. Das ist... Ja, jetzt seit... Ich bin am raussteudeln seit vier, fünf Monaten. Weil ich einfach keine Zeit habe, am Raussteudeln, vor mir herzustehen. Rausgezögern. Ja, genau. Ja, es ist vielleicht auch ein bisschen blöd, die Ausrede, aber ich bin einfach nicht dazu.
Ich habe Prioritäten ein bisschen anders gesetzt, mit dem YouTube-Format, das wir da rausgebracht haben. Aber es ist im Hinterkopf. Es ist mir bewusst, dass dass ich auf die Leute zugehen muss. Dass nicht alles rosig läuft, wie man sich das vorstellt als Content Creator in der Schweiz, dass alle zu dir kommen.
Ich hatte ja schon einige Anfragen, und darüber bin ich sehr dankbar. Aber du musst auch aktiv auf die Firmen zugehen und zeigen, was du da machen kannst. Ich glaube, das ist eine sehr wichtige Sache, um herauszuzeigen, für jemanden, der Social Media machen möchte und davon leben oder streamen kann, dass man sagt, hey, ist nicht einfach, mach coole Videos und dann alles passiert, wird dir auf dem Silbertablett serviert, sondern mach etwas dafür, geh suchen, geh holen, geh anfragen.
Ja, ist genau so. Ich glaube, das ist eine wichtige Message. Ich glaube, man hat hier ein total falsches Bild des Influencern. Ich sage es auch so. Was hier alles noch dahinter steckt. Ja, mega. Ich glaube, wenn du ein gewisses Level erreicht hast, dann ist es ein Selbstläufer. Aber das sind wahrscheinlich 0,1% der Content Creator, die dieses Level erreichen.
Man sieht das oft, dass Multimillionäre, gerade wenn man es auf Deutschland überschillt, gibt es ja der eine oder andere, der sehr gut Geld macht und Sponsoren nicht mehr hinter den Säcken muss. Aber das ist ein Bruchteil von dem Ganzen. Wenn ich jetzt als Streamer denke, die ersten sind schon so Deutsche, die ich würde.
Also hey, ich weiss nicht, ob es wirklich ein Streamer ist, aber... Zarbix? Ja. Den könnte man glauben, der ist aber ziemlich gross. Ja, genau. Montana. Montana Black. Montana Black. Ja, genau. Was gibt es denn noch für Big, Big Names? Gnossi. Das war auch einer der Starter. Ähm, was haben wir noch? Trimax ist auch ein Big Number.
In Deutschland. Ja, und ich kann die... Eigentlich kann ich die nur von diesen verschiedenen YouTube-Formaten, die es gibt. Ja. Weil die dann auch in dieses Format reingehen und dann irgendwas Cooles machen. Ja. Und das machen die ja auch. Genau. Ja. So. So. Und ich glaube für... Die nächsten Punkte, auf die wir jetzt ansprechen werden, müssen wir noch einmal jemanden holen.
Es hat es noch nie gegeben in diesem Podcast, dass wir während dem Podcast einfach nur schnell das Studio umbauen, damit eine dritte Person noch reinkommt. Aber das machen wir jetzt schnell. Darum ganz kurz 5 Minuten Break und dann geht es gleich weiter. Für dich wird es kein 5-Minuten-Break sein, du wirst einfach weiter schauen.
Für uns gibt es noch 5 Minuten Break. Wie ihr seht, haben wir jemand Neues im Bild. Und zwar Elias. Genau. Willst du dich kurz vorstellen? Ja, sicher. Ich bin Elias, 22 Jahre alt, komme auch aus Bern. Und ich habe mit Ivan Catchmaster gegründet. Also du hast mit Ivan Catchmaster gegründet, du bist 22, du bist 34, das ist ein grosser Unterschied.
Wo lernt ihr euch kennen? Ivan war mein Chef. Ich ging in den Zivildienst in die Kita, wo er geleitet hat. Genau, so kam er auf mich zu. Wir haben viel darüber gesprochen, wir konnten viel zusammen reden in der Kita. Es gibt bei diesem Beruf viel Zeit, um zusammen zu reden. Spaziergänge, wenn alle am Schlafen sind, kann man sich austauschen.
Und was ist er mit diesem Projekt entdeckt? Ja, vor allem an recht coolen Orten kannst du noch miteinander sprechen. An diesen Orten, wo es am meisten Sinn macht, bei einem Spaziergang im Wald. Wenn ich mit dem Hund laufen gehe, bin ich meistens im Wald, da sehe ich ganz oft welche Gruppen mit Kindern, die am Umlaufen sind.
Und natürlich, ich meine, mit den Kindern kannst du nicht gross irgendwie eine tiefsinnige Konversation führen, weil natürlich dann einen Chef hast oder einen coolen Mitarbeiter, wo kannst du ein bisschen über Ideen diskutiert, ist mega toll. Sehr. War super. Sowieso, Ivan und ich, wir sind beide gerne etwas sportlich unterwegs.
Ja. Und dann hat es halt ab und zu ein bisschen länger Spaziergang gegeben, mal noch ein bisschen eine Extraroute. Eben, weil die Kinder, viel, wenn wir nur mit dem Kinderwagen unterwegs waren und die Kinder schlafen, konnte man sowieso auch noch ein bisschen, Er hat mir Zeit gegeben, um das Ganze zu besprechen.
Magst du dich noch erinnern an das erste Mal, als Ivan auf dich zukam und das erzählt hat? Oder war es umgekehrt? Nein, Ivan kam auf mich zu. Okay. Und was ist es, was ist das erste Mal, als du mit ihm in Berührung gekommen bist? Ja, genau. Ivan kam auf mich zu, nachdem er sich für «Man Hunt» beworben hatte.
Schon das, der ganze... «Man Hunt»? Genau, das ist ein anderes YouTube-Projekt. Das ist von Österreicher. Ja. Genau. Wo der Ivan gerne hat, weil er busy ist. Und schon das hat er mir erzählt. Und ich war dort eigentlich voll der Supporter. Und habe wirklich Tag für Tag gefragt. «Oh, hast du schon etwas gehört?
Nehmen sie dich! Hast du dich schon beworben?» Genau, und dann wurde er abgelehnt. Leider gaben sie ihn ihm absagen. Und dann sagte er, er mache etwas selber machen. Und er hat dann schon die Idee gemacht. Am Anfang hat er noch nicht viel erzählt. Und dann immer mehr. Genau. Und dann ist etwas passiert.
Ja. Willst du kurz erklären? Du hast dich beworben für «Man Hunt» in Österreich. Um was? Der Name sagt es ein wenig. «Man Hunt» Wahrscheinlich «Hunted» man Menschen. Genau. Ja. Okay. Um was geht es denn genau? Weil das hat jetzt ein bisschen makabrer Töne, als ich gesagt habe. Also es gibt, bei Manhunt gibt es eigentlich wie zwei Teams.
Einerseits sind das die, die davonsecheln, das sind Content Creator und dann gibt es Taskforce, nennen sie sich. Das sind, ich glaube, sieben der Höchsten. Und es geht eigentlich darum, dass diese Gruppe, die einzelnen, alle fahren. Sie bekommen immer so ein bisschen Pings. Ich glaube, dort ist es einmal pro Stunde, wo sie Pings bekommen von den Spielern.
Also die Taskforce bekommt Pings von den einzelnen Spielern. Pings? Äh, Ping. Ping. Also wo sie den Standort kaufen. Okay, ja. Ja. Ähm, und das Ziel von denen ist einfach, alle einzufahren, schlussendlich. Genau. Und dort, da habe ich von Staffel 1 mega mitgefiebert. Okay. Und es gab dort eine Wildcard.
Ich habe mir gedacht, dass ich dort auch gerne mitmachen würde. Sportlich, als Creator. Ich wurde aber abgelehnt, weil ich als Wildcard nicht mehr... Ich glaube, ich war bei 20'000 auf YouTube. Und TikTok schon bei 40'000. Dann haben sie gesagt, das geht leider nicht. Du bist kein Wildcard, du bist ein Creator.
Das ist leider schon voll. Ich war eigentlich schon zu gross für sie. Für die Wildcard. Gut, und dich dann, geil, dich dann nur mehr bewerben auf das, ist keine Option, sondern du hast dann gesagt, weisst du was, ihr habt mich nicht genommen. So wie die Leute, die gesagt haben, ich schaffe das nicht, I'll do it.
Ja, und da sind halt auch wieder Stimmen gekommen, nicht böse Stimmen, weisst du, von Menschen, die mir nahe stehen, so, ja, das wird auch nichts. Und wie ich es vorhin gesagt habe, das löst in mir etwas aus. Und irgendwann habe ich dann gefunden, nein, also, ja, machen Sie, was Sie möchten, machen Sie, aber ich sage den Dingen.
Geil. Love it. Dann sind wir auf einer Spaziergangs- im Wald und hast ein bisschen Zeit gehabt, um darüber nachzudenken und hast dann gesagt, lieber Elias, hören Sie mal zu. Ja, wir haben echt mega viel darüber gesprochen. Ideen hatte ich, aber irgendwie noch nicht so sortiert. Ich habe mal mit anderen Kollegen darüber gesprochen und irgendwann ist, glaube ich, der Zeitpunkt gekommen, wo ich ihm gesagt habe, hey, ich hätte so gerne jemanden an meiner Seite, aber Mir scheisst es an, wenn ich jemanden an meiner Seite habe, der die ganze Zeit muss.
«Wie mach ich das?» Dann verliere ich mega viel Energie, dann mache ich es lieber alleine. Logisch. Ja, dann schaut er mich an. Ich weiss noch genau, was es war. Spielzimmer, Kinder im Schlaf. Da sitzt einer vor dir. Also ich wäre Feuer auf Flamme. So geil. Und dann haben wir an diesem Tag noch abgemacht.
«Ja, gehen wir morgen zusammen gleich zu Nacht essen.» Und dann war es klar, dass wir das zusammen durchziehen. Was hat dich an dieser ganzen Sache gepackt? Was hast du mit Creator-Dasein, mit Streamen am Hut? Gar nichts. Gar nichts? Gar nichts. Zero Nada? Nein. Und tatsächlich nicht wirklich geschaut.
Er hat mir schon recht früh gesagt, dass er Content Creator ist. Und ich so, ja cool. Mega cool. Ich habe es aber nie so... Ich habe schon aus gutem Willen ein wenig reingeschaltet. Also die Dinge natürlich liken gehen. Und dann kann man es ein wenig supporten. Aber ich hatte wirklich null mit Content Creator zu tun.
Ja, aber ich fand die Idee mega cool. Es gibt ja ganz viele von diesen YouTube-Formaten. Es gibt ja eben so «Manhunt», «Seven vs. Wild», es gibt die ganzen YouTube-Projekte. Und ich habe noch von «Chem» gehört, bis zu «Was ist Schweiz?». Und ich fand, das ist mega cool. Er hat Reichweite, ich habe die Motivation, mitzuhelfen.
Ich bin voll dabei, das Team zu retten. So geil. Sorry. Schon gut. Gar nichts mehr gewusst. Die Leute denken dann, so ein Unwetter da drinnen. Ich habe es lautlos versucht, aber es ging nicht. Okay, du hattest gar nichts mehr mit diesem Hut. Ivan erzählt darüber das und du hast gesagt, hey, eigentlich mega geil, ich wäre da voll dabei.
Und dann, wie war die ganze Konstellation? War mal der Plan da, du hast erzählt, Elias, hey, das ist die Idee dahinter, wie wollen wir das Ganze nachgehen? Filmen hast du wahrscheinlich ein bisschen Ahnung und Erfahrung mit Filmen gehabt. Aber du wahrscheinlich auch Gar keine. Gar keine. Nein, wie gesagt, eben bei dem die Nacht.
Wir haben wirklich neulich die Nacht abgemacht und dann hat er mir eigentlich gerade alles vorgestellt. Er hat gesagt, schau, das habe ich bis jetzt gemacht, soweit bin ich. Wir hatten vielleicht schon ein paar Ideen für so ein bisschen Vorstellungen vom Projekt, grob die Regeln so wie geschrieben, abgebildet.
Aber mehr, glaube ich, war es noch nicht. Und dann hat er mich am Schluss gefragt, ja, bist du dabei? Und ich so, ja, klar bin ich dabei. Das ziehen wir zusammen durch. Und Ich glaube, so bist du auf mich. Und ist der Name schon entstanden? Der hat es schon gegeben? Ja. Catchmaster? Ja. Da war ich lange am Hirn.
Weil ich von Social Media gewusst habe, du musst, wenn du den Namen nimmst, nimm etwas Einfaches, wo du dich merken kannst. Catchmaster, Catch. Master ist auch jeder ein Begriff. Ja, der hat es schon gegeben. Genau. Wie sind ihr an das ganze Projekt angegangen? Was war der nächste Schritt nach dem Nachtessen?
Ich glaube, die grösste Herausforderung... Ich habe zuerst mal Passwort herausbekommen, damit ich es auch einloggen kann. Und dann war für uns klar, ohne Sponsoren würde es nicht gehen. Es ist unmöglich. Weil? Weil jeder Creator braucht Actioncam. Da sind wir schon bei 2'500 Stutz, die wir ausgeben mussten.
Dann haben wir... Dann mussten wir GoPros schaffen. Ja. Dann haben wir gesagt, wenn wir es machen, wollen wir es auch... so machen, dass es für die Creator anständig ist. Sprich, wir brauchten ein Hotel für die Creator. Das mussten wir irgendwie bezahlen. Ähm... Dann das ganze mit SD-Karten und all dem Zeugs kam auch noch dazu.
Wir wollten nicht, dass die Creator auf der Strasse Fragen veressen müssen. Im Nachhinein wäre das niemals möglich gewesen. Du bist so im Zeugs-Innen die ganze Zeit. Sprich, wir brauchten dort einen Sponsor oder hatten es aus unserer eigenen Tasche und mussten zahlen. Oder wir wussten... Aber wieso mussten Creator auf der Strasse fragen, was sie essen wollen?
Weisst du, wir haben einfach gesagt, Creator müssen schon gratis kommen, wir können nicht... Sie zahlen. Wir reden hier vielleicht von insgesamt 6-7'000 Stutz und davon haben wir jetzt schon auch noch den um uns selber oder dürfen selber zahlen, wie auch immer. Und wir haben auch einfach gesagt, wir wollen nicht, dass Creator entweder das Hotel selber zahlen müssen, weil wir am Morgen um halb sieben gestartet haben.
Am Vortag haben wir Aufnahmen genommen für Intro, dann das ganze Briefing. Sprich, für uns war klar, wir brauchen das Hotel für die Teilnehmer. Das wollen wir nicht, dass sie das irgendwie selber zahlen müssen. Dann das ganze Essen, Während des Projekts, sei es beim Briefing oder wenn das Catchmaster läuft, wollten wir nicht, dass sie aus eigener Sache noch Geld ausgeben müssen.
Plus wollten wir es steuern, alle gleich viel, du brauchst kein eigenes Geld. Ja. Okay, also... Ich hoffe, es gibt noch ein, zwei andere, die auch so wenig Ahnung haben wie ich. Aber erklären wir kurz mal das ganze Konzept von Catchmaster. Was ist es? Wie funktioniert es? Jetzt haben wir gehört Briefing, Action-Camera, sind einen Tag unterwegs, am Morgen um sieben fängt es an, relativ früh.
Wo Was? Was läuft? Also, ähm... Konzept in einer Natsche. Planetwerk CZ Creator, 36 Stunden in der Stadt Bern. Jagen sich gegenseitig. pro Stunde sind wir zwei Fänger. Und das wechselt alle Stunden. Sprich, wir haben beide Rollen. Und nicht wie zum Beispiel Manhunt, wo du die fährst und die holst ab.
Bei uns hast du alle Stunden geändert. Niemand weiss, wer der Fänger ist, ausser der Fänger selber. Und das 36 Stunden. Non-stop. So, und dann musst du dich verstecken gehen. Wegsecken, verstecken, ja. Und wenn Catch heisst... Berühren. Berühren, genau. Und dann hast du ihn gefangen. Das sind die Fänger, die zwei pro Stunde, die er catchen kann.
Ja. Und alle Läufer können pro Stunde auch einen Spieler abscannen, ohne dass er es bemerkt. ob man das schafft oder nicht, das seht ihr in Staffel 1, aber das ist auch noch möglich. Also als normaler Spieler in der Stunde, in der du nicht Fänger bist, hast du auch die Möglichkeit gehabt, andere quasi zu abscannen.
Damit du dich als normaler Spieler nicht nur irgendwo vercampen gehst. Eben, weil du sicher hast, dass du das gleiche als woanders in Bern machst. Genau, ja. Weil da gibt es ja diese Lade, wo du so... Ich habe das Wichtigste vergessen. Oder die zwei wichtigsten Sachen. Immer draussen, du darfst nie in die Läden reingehen, ausser aufs WC fünf Minuten.
In das Mikro hast du auch gerne einkaufen fünf Minuten. Aufs WC haben wir eine Viertelstunde gegönnt, aber halt einfach so ein bisschen... Du musst ja nicht alle Stunden grossgemacht auf dem WC, so ein bisschen so. Plus, die Standorte aller Spieler sind alle 15 Minuten an die Fänger gegangen. Also alle 15 Minuten wissen die Fänger, wo du bist.
Alle 15 Minuten wissen die Fänger, wo du bist. Das heisst, die Fänger bekommen viermal Informationen zu deinem Standort, bevor der nächste Fänger wird und er oder sie dann die Informationen bekommt. Genau. Aus normalen Spielern hat es auch 30 Minuten. Wo die Fanger sind? Nein, alle 30 Minuten sehen alle Spieler, wer wo ist.
Und alle 15 Minuten, also doppelt so viel, sind quasi Catcher. Wie weit hast du von Bern weggegangen? Das ist eine schöne, einzeichnete Zone. Wenn du die verlässt, wirst du für 15 Minuten der Live-Standort bekommen. Wie haben die das alles gesteuert? Das ist ja ein riesen... Was? Was läuft mit euch? Was haben die da auf die Beine gestellt?
Das ist ja crazy. Das ist schon noch eine Organisation. Eine mega Organisation. Ich glaube, da sind auch viele Stimmen gekommen, die haben gesagt, ich weiß nicht, ob ihr das schafft. Mittlerweile wissen wir, sagt das mehr bitte nicht, weil sonst entsteht halt etwas Grosses. Und da ist das Feuer näher.
Ja, also... Genau, diese ganze Organisation habe ich übernommen. Das ist dein Ding? Ivan hat ja mehr gespielt. Bei diesem ganzen Projekt. Ich habe nicht mehr gespielt, ich habe diese ganze Organisation. Diese ganzen Pins. Ich glaube, da muss schon jemand sein, der voll dahinter sein möchte, weil sonst ist das...
Wie bist du da an die Frage gegangen? Du hattest ja nicht viel Erfahrung in diesem Game. Und du hattest durch die ganzen Fragen durchkämpfen müssen. Was passiert wann? Wie sollen sie den Standort bekommen? Alle 30 Minuten geht der Standort raus. Wie geht der Standort raus? Vielleicht kurz, um es ein wenig ausholen.
Ich studiere Youth, das Band. Und ich geniesse es, oder mache es mega gerne, so Regeln aufzustellen, so Sachen, Konzepte zu machen, zu organisieren, so ein wenig die Ordnung reinzubringen. Und das ist echt voll meins. Und darum bin ich dann wirklich auf das... habe ich dann angefangen, zu brennen für das.
Ivan hatte diese super Idee, er hat immer wieder Ideen, man kann doch noch das machen, man kann doch noch das machen. Und ich war dann auch der Part, der das einordnen wollte. Wo und wie man es einbauen kann. Wir haben während des Spiels auch noch Minispiels gemacht. Die haben alle irgendwie ausgedacht und organisiert, wann die Leute dort heran schicken usw.
Das ist das, was ich gerne mache. Das ganze Reglement schreiben. Ich habe es mega genossen, das für die Spieler zu machen. Crazy. Ich kann mir nur erahnen, was es gebraucht hat, um das alles fertigstellen zu können. Ja. Also Komplimente. Ja, ja. Lang, lange, danke vielmals. Wie lange waren Sie nicht dran?
Lang. Unzählige Stunden. Und es ist komplett abgefilmt, es ist schon online? Die erste Staffel ist online? Noch nicht die ganze. Die ersten drei Folgen. Die ersten drei Folgen? Ja. Wie viele Folgen gibt es dann? 10 Folgen. 10 Folgen, ja. Und das sind immer 10 Folgen, aber man sieht nicht 36 Stunden durchgehend.
Nein. Das sind immer so 2-3 Stunden pro Folge, plus minus. Genau. Wie sind die Creators, die ihr geholt habt, wie habt ihr die ausgewählt? Boah, wir haben jetzt erst schon so ein bisschen wählerisch. Der G-Man ist dabei. Ja. Habe ich gesehen. Der Mater Peach ist dabei. Der Wintertourer. Der Wintertourer.
Also der G-Man war ziemlich früh mal klar. Mit ihm haben wir uns auch mal noch ein bisschen... Er hat ja mega Erfahrung in diesem ganzen Fernsehen. Ja, total. Er hat uns dort auch noch die eine oder andere Regeln und Inputs gegeben. Für uns war von Anfang an klar, er hat auch gerne mitgemacht, und für uns war von Anfang an klar, dass wir ihn sehr gerne mitspielen lassen.
Wir haben einfach mega viel angefragt, mega viele Creator. Das Ding ist halt, wie es bei den Sponsoren auch so ist, ich konnte mir manche Sachen vorweisen, aber Catchmasters hatten wir gar keine Galiente vorzuweisen. Gar nichts. Sowohl für die Creator als auch für die Sponsoren war es ein riesiges Risiko, da mitzumachen.
Deswegen haben wir auch viele Absagen von den Creatoren bekommen. Die sich jetzt wahrscheinlich auch ein wenig nerven, haben sie gesagt. Ich denke auch, ja. Das ist schon immer eine coole Sache. Ja, die Rückmeldung, die wir bis jetzt bekommen haben, ist wirklich sehr cool. Also die Rückmeldung der Zuschauer oder vor allem auch der Views, wie merkt ihr, dass es gut ankommt?
Ich glaube, zu Beginn waren es Creator, die hin und weg waren, die wir immer wieder gehört haben oder die mitgemacht haben. Dann aber auch andere Creator, die wir rückmeldet haben. Family, Friends und auch Schauspieler im Internet. Bewerbungen haben wir sogar schon für Staffel 2 bekommen. Wann soll die nächste Staffel stattfinden?
Sagt ihr das schon? Hoffentlich in einem Jahr. Wir wissen es noch nicht. Wir müssen schauen, wie es jetzt ankommt. Wie gross wir es planen können. Eigentlich planen wir gerne gross. Aber wie wir auch gesehen haben, musst du auch immer wieder ein paar Schritte zurück machen. Und jeder Schritt zurück ist mühsam.
Wenn wir jetzt einschätzen wollen, in welche Klasse wir gehen können, muss man weniger von diesen Schritten zurück machen. Was sind das für Schritte zurück, die du erwähnst? Kurzfristige Absagen zum Beispiel. Wie gesagt, das Ziel war es, zehn Creator zu haben. Am Schluss, wie man sieht, waren es nur acht, die mitgemacht haben.
Solche Sachen, die halt blöd sind. Oder wie viel Geld man den Spielern geben kann, um zu essen. Wo kann man diese Spieler unterbringen? Wie gesagt, am Freitag hatten wir eine ganze Shooting-Day, aber am Samstagmorgen ging es los. Wir mussten dann ein Hotel suchen. Wir kennen Bern. Wir sind dort spazieren gegangen.
Wir sind die ganze Zone auf dem Spaziergang abgelaufen. Wenn wir größer in die Pläne kommen, würden wir das nicht mehr so machen. Es sind die Schritte zurück, wenn man die Zone verändern müsste. Wenn es in einer anderen Stadt plötzlich geht. Orte gibt, wo man nicht hingehen sollte. So Sachen, ich habe das Gefühl, wären Schritte zurück.
Man muss schauen, wie gross man es machen kann, wie viel, das kann ich mitmachen. Ihr habt erwähnt, ihr hattet Mühe mit Sponsoren zu arbeiten. Das war von Anfang an klar, weil das Equipment schon ziemlich teuer war. Wir haben vorhin gehört, eine Zahl die gedroppt wurde, ist etwa 2000 Schuss nur für die Action-Kameras.
Dann gibt es noch ein bisschen Budget für die Creators wegen dem Essen, ein Hotel. Wie sind ihr auf diese Sponsoren gekommen? Was habt ihr da gemacht? Wir haben gestreut, würde ich sagen. Wir haben sehr viel angefragt. Wir waren sehr, sehr lange am Anfragen. Und lustigerweise waren sehr viele Sponsoren plötzlich so...
Wenn man gar nicht das Gefühl hatte, das wird etwas, hat es plötzlich wie zack gemacht und die waren voll dabei. Ähm... Ich glaube, wir können es so nennen. Ja, unbedingt. Zum Beispiel Migros Kulturprozent, der uns unterstützt hat, haben wir gerade am Herofest kennengelernt, der mit uns geschrieben hat.
Er hat auch erzählt, das ist mega lustig, in seinem Team war er der Einzige, der uns supporten wollte. Die anderen waren auch dagegen. Ich glaube, die Sponsore-Events, die wir bekommen haben, beschreiben es recht gut. Wirklich plötzlich auch unser Ausrüstungssponsor ZOVOZ und Outletking. ZOVOZ machen Sonnenbrille, mega coole.
Outletking hat zwei Filialen, die Spiez und die Offdringen. Outlet. Und der ist glaube ich eine Woche bevor wir sie aufgenommen haben, noch dazugekommen. Also wirklich, Hände an Hände kurzfristig. Und ich glaube, das ist so ein bisschen die Sponsoren... Sponsoresuchung, Erfahrung, die wir bis jetzt hatten.
Aber das sind auch wieder mega lässige Erfahrungen. Und vor allem sind das jetzt auch schon ich sage jetzt mal... wie... Sachen, die ihr jetzt schon brauchen könnt für den nächsten Catchmaster. So, wie gehen wir auf die Sponsoren? Was braucht man effektiv? Ihr habt viel genauere Zahne als beim ersten Mal.
Beim ersten Mal ist alles ein bisschen... Man hat es im Kopf. Man kribbelt es sich mal auf ein Blatt Papier in einen Excel rein. Und dann... Auf dem Blatt Papier funktioniert ja meistens alles recht gut. Effektiv ist dann... Können wir dann noch so ein bisschen unerwartete... Ja, Überraschungen. Hat es auch gegeben.
Ja, also ich glaube, vor allem dort ist schon ein bisschen das Ding... Es war für uns ein Riesenskript, weil auch niemand wusste, ich habe alles selber geschnitten. Elias hat alles sortiert und gemacht. Und geschnitten habe ich alles selber. Und wenn du auf meinen Account gehst und das «Mama Markus»-Video siehst, ist es halt wie, okay, der will ein Format herbringen, das auf YouTube Das ist halt vielleicht schon auch noch so ein bisschen...
Die Reichweite wäre zwar einigermassen da gewesen, auch mit den anderen Creators, die mitgemacht haben, da hätten wir aber auch lange nicht gewusst, welche sind es jetzt definitiv. Und sie waren auch ein bisschen vorsichtig, eben wegabsagen, nicht, dass wir sagen, hey, schaut die und die, Reichweite können wir euch bieten.
Mit diesen Creators, ja, es ist halt... Vor allem, es sind drei Tage, die blockiert werden müssen. Das ist ja Freitag, Samstag, Sonntag. Ja. Und die haben ein Riesenrisiko auf sich genommen, auch die Creator. Es hätte können... Also, ja. Wenn das komplett scheisse geschnitten wird von mir, ist ja... Haben sie dann auch nichts davon, in dem Sinn.
Mhm. Okay, jetzt habt ihr... Ihr habt YouTube-Videos gemacht, drei Folgen schon. Ja. Sieben kommen also noch raus. Und aus denen werden dann immer noch Reels rausgezogen. Das ist das, was wir... Das haben wir schon ziemlich früh mal gesagt. Die Formate, die es mittlerweile gibt, die setzen einfach viel zu wenig Fokus auf den Short-Content, einfach nur, um darauf aufmerksam zu machen.
Und das haben wir von Anfang an gesagt, dass wir zwei bis drei Wochen, bevor es überhaupt anfängt, Videos rausholen, Einblicke vom Spiel. Sie sind auch nicht mega hochwertig und mega gut gemacht. Und trotzdem einfach auf das Spiel aufmerksam machen, ein bisschen lustig machen. Und das sind wir jetzt eigentlich am durchziehen, bis die letzte Folge eigentlich draussen ist.
Crazy. Dann müssen wir wahrscheinlich die letzte Folge... Wann wird es? Wie lange? In welchem Zeitraum posten wir? Immer Sonntag, Mittwoch. Immer Sonntag... Ah, klasse, wieder Momentum-Podcast. Immer Sonntag, Mittwoch. Ah, voilà. Genau. Gut, Sonntag, Mittwoch, noch sieben, dann von noch... Drei Wochen.
Genau. Okay, cool. Mega lässig. Und wie, Brands? Immer noch. Voll ganz. Voll ganz. Und was ist jetzt dein grösster Learningsie aus dem Ganzen von dieser ersten Staffel Catchmaster? Also für mich persönlich ist es halt schon... Ich habe noch nicht so viel Erfahrung in dieser ganzen Berufswelt, arbeiten mit anderen Leuten, oder wie gesagt, 22.
Ich habe, wie gesagt, Zivildienstbüro gemacht, ich habe auch sonst so ein paar Jobs neben dem Studium immer gemacht, auch jetzt immer noch. Aber so ein bisschen das Arbeiten mit Leuten und das Koordinieren, das hatte ich halt vorher gar nicht. Ich bin immer eben... Chef, er hat mich eigentlich koordiniert.
Und bei dieser Organisation die ganzen Helfer, die zu diesem Zeitpunkt dort sein mussten, dort verfügbar sind, das musste ich. Und das ganze Planen, Koordinieren, wie mit den Leuten reden, dass es wirklich ankommt, dass wir es dem Spieler dann auch übergeben können, das Spielerbriefing machen usw. Ich würde sagen, das ist so ein bisschen das Strukturieren.
Und im ganzen Content-Bereich hat es auch schon Learnings gegeben. Oder vielleicht ein Feuer, das sich entfacht hat, um zu sagen, «Hey, ich finde es auch noch ziemlich gut, dass wir auch etwas kreieren können.» Ist es entstanden oder nicht? Ja. Ja? Ähm... Ich war schon recht früh, eigentlich direkt von Anfang an, in diesen Reels zu sehen, ja.
Und eben, ich stand nicht wirklich vor der Kamera. Und ich würde sagen, das Learning ist wirklich einfach die... Also auf Bändisch sagt man, die Hemmung ablegen. Die Angst... Ähm... Wirklich weg von der Kamera, du selber sein. Du musst es authentisch überbringen. Du kannst da nicht irgendwie eine Person anfangen zu spielen, wenn du wirklich Leute mit deinem Feuer, das du hast, weiter zu überzeugen möchtest.
Wenn du da im Video stehst und jemanden spielst, kommt das nicht über einen wie ich, der voll für Catchmaster eigentlich das Beste möchte. Ich würde sagen, das habe ich recht ausgelernt. Bei Ivan haben wir vorhin recht klar gemerkt, er hat seinen Berufsweg gemacht, seine Lehre und ist jetzt immer noch im gleichen Beruf, wie er die Lehre gemacht hat.
Er hat jetzt einen Betrieb, den er leitet und hat da jetzt durch das ganze Streaming und durch seine sozialen Medien einen Traum kreiert bekommen, der sagt, ich möchte eigentlich nur noch das machen. Du hast jetzt noch nicht so viele Berufserfahrungen, aber ist da auch mehr um? Oder sagst du, eigentlich gefällt mir der Job, wie er ist?
Oder sagst du, ich könnte gerne etwas Selbstständiges machen? Definitiv. Ich sage sehr ungern Nein. Ich probiere extrem viel aus. Im Moment bin ich schon voll in dem «Mach auf das, was du Bock hast»-Gespräch. Aber mach es voll und ganz. Zieh durch. Schau nicht halb und mal schauen. Catchmaster ist das beste Beispiel.
Es kann nicht weiter weg sein von einem Jus Studium oder von einem Job in einer Kita, der sich zusammen verbindet. Es sind drei komplett verschiedene Teilbereiche. Total. Wie weit bist du jetzt in deinem Jus Studium? Ich mache jetzt das dritte Jahr, also am Bachelor. Ah wow, okay. Und nach dem Bachelor gehst du zum Master?
Was ist dein Ziel? Wo soll die Bank hingehen? Ich arbeite im Moment in einem Notariat als Sachbearbeiter. Oh, das ist gut, weil man dich hier kennt. Ja, richtig notariatmässig. Würdest du Notar werden? Würde ich mich sehen, ja. Ja, das ist immer gut. Dann tauschen wir aus. Wie lange würde es noch dauern, bis du noch effektiv ausüben könntest?
Sehr lange. Das dauert schon noch lange? Ja, jetzt sicher noch zwei, fünf Jahre. Krass. Das finde ich schon sehr krass. Das finde ich sehr heftig. Du studierst so viele Jahre und bist ja schon im dritten Jahr. Aber es geht noch ganze 5 Jahre bis überhaupt der Beruf, den du machen willst. Ja. Es ist schon crazy lang.
Das war genau so, was mich immer so gehindert hat. Gehindert? Ja, gehindert hat, um zu studieren. Ich habe null studiert. Ich habe meine Lehre gemacht als Automacher und dann bin ich direkt in... relativ schnell selbstständig geworden. Aber ich finde es immer mega spannend, wenn Leute so lange studieren, was das für eine intrinsische Motivation für das sein muss.
Ja, man muss schon ein Ziel haben, definitiv. Ich habe das Gefühl, du kannst nicht studieren und schauen, sonst ist diese Zeit nicht wert. Aber mit so Projekten wie Catchmaster, finde ich, kann man sich diese Zeit sehr gut tun. Und die ganzen Beziehungen aufbauen, die ganzen Berufserfahrungen sammeln, neben dem Studium, damit man das auch schon hat.
Natürlich habe ich dann auch die fünf Jahre studiert plus noch irgendwelche Praktikumsplätze, die ich dann noch aussuchen muss. Aber nebenbei habe ich dann gleich schon die Berufserfahrung gemacht. Was ist etwas, wo du sagen würdest, beim nächsten Catchmaster müssen wir das anders machen? Da haben wir auch schon diskutiert, zwei Tage Briefing, also zwei Tage quasi einplanen, bevor es überhaupt anfängt.
Also Donnerstag, Freitag Briefing, Samstag, Sonntag wäre der Hunt, der Catch. Krass. Zwei Tage für Briefing. Wir haben auch da noch Shots genommen, für die Spielervorstellungen zu machen. Dann haben wir Interviews mit jedem noch gemacht. Dann ist alles ein bisschen eingedrückt. Wir wollten einander kennenlernen.
Dass man die Gesichter, die sich noch nicht kennen, dass man weiss, wer man jagen muss. Und dann sagten wir, dass es das Ziel wäre, dass man zwei Tage zusammen verbringt, gemütlich, chillig, ohne Stress. Dass man alle Aufnahmen machen kann. Das ist sicher ein Punkt. Und dann... Ja, ich weiss nicht, sicher Aufnahmen nicht löschen.
Ist das passiert? Vielleicht. «Hater» ist meine grösste Angst. Aber hey, das passiert einfach. Was willst du machen? Ja, improvisieren. In welcher Situation ist es passiert? Vielleicht das Finale. So die letzten 10 Minuten oder so. Sie weg. Aber nicht die letzten 10 Minuten vom Spiel, sondern nach dem Spiel.
Wo wir uns wieder gesehen haben und getroffen haben. Das ist wie Aber warte, das sind ja acht Kameras. Ja, korrekt. Sind nicht acht Aufnahmen weg? Vielleicht. Gut, nein, es waren zwar acht Kameras. Oh mein Gott. Ein ST-List. Also es ist schlussendlich... Es waren acht Kameras, die wie sie sollen laufen hätten.
Von diesen acht ist keine mehr gelaufen. Es ist eine neunte gelaufen. Die hat alles aufgenommen. Von dieser neunten ist der Schluss weg. Aber die Kameras haben dich nicht ferngesteuert? Hat nicht jeder gescheuert, dass er drücken musste? Aber das Spiel war halt vorbei. Und dann hat jeder abgestellt. Ah, und dann wäre einfach noch etwas passiert, das ihr draufhaben wolltet.
Ja, also die Emotion am Schluss ist halt eigentlich schon noch etwas Schönes. Ah ja, klar. Und so ein bisschen das Interview danach. Ah, okay, okay, easy, easy. Okay, ich sehe es. Ich weiß, mühsam, aber halb so schlimm eigentlich. Ist nicht so deep. Wir sind jetzt irgendwie einen halben Tag weg, weil wir es falsch gelöst haben vom Tag 2.
Nein, das ist bis jetzt noch nicht passiert. Mal schauen, was noch passiert. Nein, nein, das kommt so lange. Okay. Das ist zum Glück nicht passiert. Aber ja, das klingt auch so ein bisschen wie für dein Briefing, also hey, am Schluss einfach die Kamera laufen lassen, wenn sie fertig ist. Hey, ich glaube, den ganzen Schluss würde man anders gestalten.
Und generell im Briefing sagen, was man alles filmen sollte. Mir hat es schon zwei, drei Stimmen gehört, die gesagt haben, es trägt mich so auf, ich habe nicht so viel gefilmt wie die anderen. Das nächste Mal würde ich fix mehr filmen und spannendere Sachen wie Blödsinn filmen. Oder auch Sachen, die nicht so spannend sind, die dir plötzlich gut kommen, filmen.
Ich glaube, dass man so ein Briefing nehmen würde. Nimm lieber einmal zu viel auf, als zu fühlen, jetzt passiert eh nichts. Und dann verpasst man es. Du möchtest nicht gestellte Sachen. Es ist ein Real-Life-YouTube-Projekt. Ja, und die ganze Zeit laufen lassen ist auch krass. Aber es ist halt eben deswegen zwei Tage.
Wir sind dann auch schon ultra in Stress gekommen am Abend, noch mit Essen. Meine Frau ist noch am Kochen, damit wir auch noch ein bisschen beisammen sind, noch ein Bier zusammennehmen und so. Und dann kamen wir auf den manuellen Stress. Briefing, alle hatten den Kopf schon so gefüllt mit Sachen. Und ja, deswegen ist das dann auch so entstanden, mit diesen zwei Tagen, wo man sich aufteilen kann, wo man auch noch mehr auf Fragen eingehen kann und nicht so «Hey, jetzt müssen wir gehen, es ist 11 Uhr am Abend, wir müssen morgen um 6 Uhr auf den Bus.» Irgendwie will man dann auch noch ein bisschen pennen.
Mhm. Ja, genau. Hey, also ganz ehrlich, Ein mega, mega Chapeau an euch beiden, dass ihr das überhaupt einfach auf die Beine gestellt habt, wie ihr es auf die Beine gestellt habt. Mega, mega cool. Ein riesiges Projekt. Es hat ja so viele Facetten in dem Ganzen, die ihr hier meistern mussten mit... kaum Erfahrungen in diesem Bereich.
Über sehr viel Erfahrung im Content-Bereich. Aber überhaupt nicht in diesem. Einfach aus meiner Jux, weil mir irgendwo nicht aufgenommen wurde. Und dann sagen sie, weisst du was, in your face, ich mache es jetzt einfach selber. Also Jungs, ultra geil. Vielen Dank. Ultra geil. Wir sind schon 1h20 Minuten dran.
Wir hatten einen kleinen Break da. Eigentlich finde ich es blöd, weil wir sagen müssten, wir bauen jetzt wieder auf einen Zweier um. Finde ich gar nicht geil. Darum machen wir das einfach noch zu dritt fertig. Ich habe da eh noch so ein paar Schnellführrunden. Wir schauen, dass wir die zusammen zu dritt lösen können.
Oder durchgehen. Und vielleicht jetzt zum Catchmaster kurz abschliessen. Wer soll das schauen? Wann kommen die Folgen raus? Für wen ist gedankt? Wann sind die nächsten Folgen? Ein kleines Message raus. Also Catchmaster ist für alle gedacht, weil wir haben es tatsächlich auch ins Fernsehen geschafft. Wir haben die Abend 21 Uhr nur noch auf Start-TV.
Die haben das Gesell gefunden, das müssen wir ausstrahlen. Und noch viel besser, Sonntagabend um 7 Uhr auf YouTube, auf unserem Kanal catchmaster.official und Mittwochabend um 7 Uhr. Schön auf den Feierabend, etwas nachts machen, vor dem Fernsehen chillen. Und das ist eigentlich für alle, die ein bisschen actionreiches Zeug haben.
Und gleichzeitig aber auch, Ein bisschen chillere Sachen haben sie gerne, wie wir in Folge 1, 2 und 3 gesehen haben. Genau. Wichtig zu sagen, in dieser Staffel sind nur Männer dabei. Es ist definitiv nicht gedacht, dass nur Männer das schauen sollen. Wir hätten auch gerne Frauen dabei gehabt. Wir haben auch Konzepte entwickelt, wie Sicherheit in der Nacht.
Es hat leider niemand zugesagt. Wann hört das am Abend auf? Gar nicht durch. Was? Was durch? Ja, also... Kennst du nicht? Du kannst... Man ist zum Teil schon kurz auf der Strasse gelegen. Gelegen auf der Strasse? Auf der Strasse oder auf der Bank. Oder was hat man noch alles gesehen? Ja, junger Mensch.
Ja, einfach 36 Stunden durchgehen. Es gab keine Pause. Du konntest auch Pause machen. Entweder hast du deine Catcher-Zeit aus Pause genutzt. Das Problem dort, ich rede aus Erfahrung, ist, jedes Mal, wenn du «Catcher» liest, du bist «Catcher» in dieser Stunde, dann schallt der Omo «Ich muss gehen jagen!
Scheisse, ich muss gehen jagen!» Egal wie tot du warst. Und egal welche Uhrzeit es war, ob es um 2, 3, 4 Uhr war. Das habe ich mir null überlegt! Nacht! Wo du gesagt hast, ja, wir haben uns auch ein Konzept überlegt, ein Sicherheitskonzept für Frauen in der Nacht. Also wir gehen nach Hause schlafen ins Hotel und am nächsten Morgen machen wir weiter.
Das geht 36 Stunden durch? Ja. Ja. Wie geil ist das denn? Es ist spannend. Es macht mental etwas mit einem auszuspielen. Ich finde es geil, dass sie ein Konzept ausgedacht haben für ein Sicherheitskonzept, vor allem für Frauen in der Nacht. Ja, wir hatten auf unserer App auch den Code-Green-Button, den man stündlich benötigen musste.
Und das hat grandios funktioniert von der Spielleitung. Sobald du das nicht gemacht hast, ist alles gut bei dir. Und wenn man für eine längere Zeit pannen ging, hat man sich gemeldet bei der Spielleitung. Wenn das nicht passiert ist, wurde man kontaktiert. «Hey, geht's dir gut?» Die Spielleitung war auch schön zentral.
Und die Spielleitung wusste immer, wo die Spieler sind? Ja. Sie hatten den Standard von allen immer? Ja, genau. Ja, wir mussten den auch 15 Minuten schicken. Ihr hattet den schicken müssen? Ja. Also, wie viele waren involviert, abgesehen von den Influencern, die mitgemacht haben? Ich glaube, über das ganze Wochenende verteilt hatten wir ungefähr 15 Helferinnen und Helfer.
Wow. Und overall sind es auch etwa 30. Jetzt noch mit Hero Fest sind wir eingeladen worden, damit wir diesen Stand haben. Und ja, dort haben wir auch insgesamt etwa 30 Nasen, glaube ich. Nein, ich feiere das richtig. Richtig nice. Jungs, mega gut. Und sorry, dass ich da vorne ins Wort gefallen bin, wo du noch etwas erzählen wolltest, aber ich bin gerade so Sicherheitskonzept, Nacht, Frau.
Genau. Nein, ich nur abschliessen. Es ist wirklich, nur weil alles Männer dabei sind, nicht eigentlich ein Format für Männer, sondern es wäre auch cool, in der zweiten Staffel weibliche TeilnehmerInnen zu haben, ja. Unbedingt. Und darum eben auch zu schauen, ist vielleicht zu sagen, es ist wirklich nicht gedacht, nur für Männer.
Nein, gut, ja, das soll gesagt sein, unbedingt. Sehr, sehr schön, Jungs. Mama, ich bin richtig perplex. Ich bin überrascht von dem Ganzen. Gut. Seid ihr ready für die Schnellführer-Runde? Ja. So, ich muss jetzt ein bisschen... Ein bisschen kreativ werden, weil es für beide sein soll. Also, ich stelle eine Frage.
Bei dir weiss ich, dass eine Antwort kommt. Bei dir weiss ich auch nicht, ob eine Antwort kommt. Aber welches ist das erste Game, das ihr gezockt habt? FIFA. Zelda, Ocarina of Time. FIFA kenne ich. Bei dir habe ich, als hättest du wirklich eine fremde Sprache gesprochen. Wirklich? Nicht verstanden. Zelda?
Zelda? Zelda? Nintendo 64 ist der Begriff. Ja. Das war das beste Spiel auf der Nintendo 64. Mario Kart war das beste Game. Ja, das ist der Nachhol. Aber Zelda. Das ist Nachhol. Zelda war vorher. Äh, uff. Da lehne ich mich das Wäsche aus dem Fenster, wenn ich sage ja. Crazy. Bin mir nicht sicher. Aber ich würde es jetzt schon sagen.
Ich habe wirklich gar nicht verstanden. Gut. Ähm... Wer bist du, wenn die Kamera aus ist? Äh, Ivan. Du hast doch nicht... Du hast ja vorhin gesagt, du musst eine Rolle spielen. Ich glaube, die Rolle spiele ich nur in diesen Sketches-Videos. Okay. Im Stream. Vielleicht bin ich manchmal etwas lauter und etwas auftreiter, aber wenn ich jetzt da bin...
Vielleicht nicht. Ich glaube eigentlich schon, ich bleibe bei mir selber. Okay. Und du Elias, wann bist du am meisten du selber? Immer. Situationen, wo in der Family oder mit Kollegen, wo du wirklich sagen kannst, ich muss nicht schauen, was ich sage, was ich nicht sage, sondern ich kann einfach Es ist super, wenn du das immer kannst sein.
Am meisten würde ich sagen, bei Freundinnen. Definitiv. Aber eigentlich auch nicht gross. Also meistens ich selber. Sehr authentisch. Was würdet ihr eurem 15-jährigen Ich sagen? Bruder, mach alles gleich. Mach alles gleich. Schön. Ja, ich würde glaube schon auch dort, wenn ich das dann nicht schon extrem intus hatte, glaube ich dir selber.
Ja. Schön. Für die nächste Frage, besser gesagt für die nächste Antwort, die ihr gebt, ist eine Sache ganz wichtig. Und zwar ist es eine sehr entscheidende Frage, weil sie entscheidet, ob wir noch weiter machen können in diesem Podcast oder nicht. Darum ist es ganz wichtig, dass ihr euch einkönnt, euch ganz klar die Antwort überlegt, weil sie auch verletzend sein kann.
Darum ist es sehr wichtig. Ananas auf der Pizza. Oh Gott, nein, hör auf. Nein. Nein? Nein. Geht nicht, oder? Sind wir uns da einig, dass es einfach nicht geht? Nein, das geht gar nicht. Das geht nicht? Nein. Ich hatte schon Leute, die ja gesagt haben, dass sie das wirklich gerne machen. Die konnten nicht gehen, oder?
Ja, die mussten abbrechen. Nein, ich hatte zuerst mal einen mentalen Breakdown. Und es ging mir dann wirklich kurz schlecht. Aber ich konnte mich dann auch wieder fangen. Hast du dich fangen können? Ja, es ist schwierig. Sprechtherapie nützt sehr viel. Gehör ich da noch früchte Zeug reinzunehmen? Das geht auch nicht.
Das ist das gleiche Level, ja. Gut, danke vielmals für das. Wir können also sehr gerne weitermachen. Sehr schön. Danke vielmals. Wann wäre das Leben ein Game auf welchem Level? Puh, schwierige Frage. Ja, vielleicht, ich glaube, recht am Anfang. Vor allem erfahrungsnah. Cool. Ja, ich bin ein bisschen weiter oben, aber ich habe noch viel zu wenig gesehen und viel zu wenig gemacht.
Von dem her bin ich schon noch eher unter den Dritten, würde ich sagen. Schön. Okay. Wann habt ihr euch das letzte Mal richtig lebendig gefühlt? Bei Catchmaster. Ja? Ja. wo die Catcher gestanden ist. Also ist Catcher sein, da bist du voll im Film. Du musst dir vorstellen, du schläfst wenig oder gar nicht, bist eigentlich die ganze, das kann ich hier sagen, 60'000 Schritte pro Tag.
Boah. Wir haben eigentlich nicht geschlafen, aber was noch viel schlimmer ist, du bist die ganze Zeit paranoid. Du bist die ganze Zeit am Umsehen, ist irgendwo jemand? Und das halt durchgehend. Und sobald die Catcher steht, ist einerseits so, «Oh, ich bin Catcher. Oh, ich muss gehen. Ich will gehen.» Egal wie lange du schon dabei bist, irgendetwas hat es ausgelöst.
Und ich habe das Ganze gesehen, es ist eigentlich durchgehend bei allen. Irgendetwas löst es aus. Ich habe auch noch so ein Flämmchen voraus, so ein Emoji, von «bevor du bist Catcher State». Vielleicht ist es so das, das Feuer, das irgendwie so ist. Okay, cool. Gibt es eine Meinung, die ihr schon komplett verändert habt in eurem Leben?
Irgendetwas, von dem ihr vor ein paar Jahren noch komplett anders gesehen habt. Als heute. Boah, ja, mit eben... Vielleicht 15-Jährigen hätte ich auch noch nicht... ...gedacht, dass alles möglich ist. Aber ich sage... Man kann alles erreichen, wenn man es will. Alles. Ja. Alles. Und zwar wirklich alles.
Hundertprozentig. Ja, Grenzen setzen. Oder? Ja. Ja. Wenn es irgendjemand geschafft hat, dann kannst du es eh schaffen. Und wenn es noch niemand geschafft hat, bist du vielleicht der Erste. Alles. Alles ist möglich. Spezifisch für dich, wegen Streaming und Chats. Hast du etwas in deinem Chat gelernt über dich?
Ja, schon, ja. Ich habe so Macken oder so Sachen, die man halt immer wieder sagt und so. Was zum Beispiel? Ja, ich weiss jetzt nicht. Das Problem ist, wenn ich das jetzt hier sage, dann fällt das dann noch jedem noch viel mehr auf. Also... Halb fressen sage ich sehr viel. Halb fressen? Ja, also so aus Ausdruck, im Sinne von «Oh mein Gott, also halb fressen sicher nicht.» Ja, wirklich.
Das ist so etwas. «Alter» ist halt so ein bisschen das Berner Ding. Auch so aus Ausdruck-mässig. «Was? Oh mein Gott, sagt man einfach «Alter»?» Ja, ich glaube, es sind so diese Sachen. Oder eben auch, dass ich... Ich habe manchmal das Gefühl, ich schaue mehr auf den Chat, als ich es wirklich mache. Weil ich einfach hier in meinem Minecraft gefangen bin.
Okay. Du heisst ja monkey auf Insta monkey.99. Monkey99. Wieso monkey? GTA 5, mit mir zu klicken, das sechste Höch, konnte man am Beach unter irgendwo so eine Affenmaske kaufen. Die haben wir uns alle zusammen gekauft. Wir haben uns dann AFFB, Affli von Bern, genannt. Ich habe einen coolen Namen gesucht für Social Media.
Also ein bisschen geschaut, was die Vorbilder machen und so. Und habe dort eben auch gesagt, irgendetwas, was... Ja, wo es immer etwas bleibt, bin ich auf Monkey gekommen, wegen dem ganzen AFFB und so. Und die 99, meine Lieblingstage ist die 9, die hatte ich jahrelang im Unikai, da habe ich das Team gewechselt.
Dort war die 9 weg und dann habe ich auch die 99 genommen und das kombiniert auch. Und so bin ich dazu gekommen. Okay, cool. Und für dich, spannende Frage, ein Gesetz, das du völlig nicht verstehst. Irgendetwas, wo du sagst, das Gesetz ist richtig, das müssen wir überarbeiten. Der Maximalstraf für Sexualstraftaten.
In Höhe. Wie hoch ist das jetzt? Jetzt muss ich schauen, ob ich es richtig sage. Aber ich weiss, dass es Freiheit, Strafe nicht mehr als 10 Jahre ist. Egal wie, eigentlich ja. Eigentlich ist es egal, wie viel es jetzt ist. Es ist einfach zu wenig. Ja, fertig. Da bin ich auch so null... Also ja, es gibt ja noch andere Möglichkeiten, also Massnahmen.
Aber schon um die Strafe alleine. Wenn es im Gesetz steht, dass es nicht so hoch sein kann, wie möglich, dann finde ich schreckt es zu wenig ab. Mhm. Und welche Strafe ist zu hoch? Ja, finde ich schwierig zu sagen. Das ist ja dann immer eine Gerichtssache, wer das entscheidet. Also man kann ja dann, es ist einfach bis maximal so und so viele Jahre.
Ah, okay. Genau. Schwierig zu sagen. Mhm. Gut. Erfolg heisst für mich? Erfolg heisst für mich, das Ziel zu erreichen, das ich mir setze. Mhm. Persönlich zu wachsen. Okay. Was heisst persönlich zu wachsen? Ähm, schon wenn du etwas dazulehrst, ist es Erfolg. Also, wirklich Sachen aneignen. Wie machst du das?
Probieren. Fehler machen. Wieder probieren. Erfolg haben. Sehr schön. Wofür sind ihr heute dankbar? Family, Friends, Frau. Elias. Gesundheit. Gesundheit. Gesundheit, ja. Sehr schön. Und eine letzte Frage, ganz wichtig. Der Podcast heisst Momentum. Was heisst Momentum für euch? Wie das Wort schon sagt, im Moment leben, und zwar es ist so schwierig im Hier und Jetzt zu sein und nicht darüber nachzudenken, was war, und nicht darüber nachzudenken, oh Mann, habe ich das und das, Mann, habe ich das und das, sondern einfach den Moment jetzt, hier und jetzt geniessen.
Absolut, mega schön. Ja, sicher auch so ein bisschen eine Gefühlslage, so ein bisschen ein Zustand, der im Moment ist, den man geniessen muss, solange er da ist. So ein bisschen dieses Momentum eben, ja. Wunderbar. Sehr schön. Danke vielmals für das. Bevor wir zu meiner Dankensrede kommen, ihr habt hier zwei Kameras, einmal dort die rechte, die rechte ist für dich.
für dich, Ivan, ist die, wenn ihr jetzt noch eine Message habt, die ihr gleich rausbringen wollt, egal was, für egal wer, ist jetzt ein Zeitpunkt dafür. Glaub dir selber, du kannst alles erreichen, was du dir vornimmst und hörst vor allem nicht auf die anderen, die dir sagen, du schaffst es nicht, weil du es schaffen kannst.
Und bleibt neugierig und seid lieb zueinander. Bleiben Neugier und Sehnsucht. Ihr habt sehr schöne Sachen gesagt. Absolut richtig. Hey, ich möchte mich an dieser Stelle bei euch beiden ganz, ganz herzlich bedanken. Es war mega cool, das Ganze jetzt anders anzugehen. Zum ersten Mal wirklich einen typischen Momentum Podcast mit dir, Ivan, wo wir über dein ganzes Leben von deiner Kindheit, über die Lehre, wie du zu diesem ganzen Streaming gekommen bist, was deine Ziele sind.
was deine Hürden, aber auch Motivatoren sind. Und vor allem ganz, ganz cool, was ihr da mit Catchmaster aufgebaut habt. Ich glaube, es sind noch ganz viele Türen, die sich da öffnen. Und ich hoffe, ganz, ganz viele tolle Leute und Menschen werden das sehen. dass ihr den Sponsoring-Beitrag erhöhen könnt, um das Ganze noch mehr coolere Sachen integrieren zu können.
Also danke vielmals für eure Zeit. Ich sage immer, Zeit ist unser wertvollster Gut, den wir haben. Und dass ihr euch da Zeit genommen habt, um in mir knapp zwei Stunden in einem Podcast zu sitzen, um über dich, aber auch über euer gemeinsames Projekt zu reden, bin ich wirklich sehr, sehr dankbar. Merci vielmals.
Merci dir vielmals. Toi toi toi, alles Gute weiterhin. Und an dieser Stelle gibt es eigentlich nur noch eines zu sagen, und zwar danke auch dir. Danke, dass du wieder eingeschaltet hast bei «Momentum». Dein Podcast, der inspirierende Menschen, inspirierende Geschichten erzählt. Ihr kennt das Game. Ich erkläre es aber sehr gerne nochmals kurz.
Ohne Herz und Knie einen Knopf. Der heisst «Abonniere». Wenn du diesen Knopf drückst, verpasst du nichts mehr, was auf diesem Kanal läuft. Nebenan, ganz wichtig, dich einlücken. Am besten drückst du beides, bevor du deinen Kommentar abgibst, weil mit dieser kleinen Glucke bekommt sogar jemand Nachricht, wenn ein neuer Podcast im Kasten ist.
Darum am besten gerade beides erledigen. Danke für deinen Support. Alles Gute und bis zum nächsten Mal. Dein Kevin Kellermatze.