MUHEIM EL SAYED GRÜMPELTURNIER· Staffel 3· Folge 1

toi toi toi!

Freitag, 16. Oktober 2026 · 1 h 08

MP3

Shownotes

Du suchst Olivia und Dominik? Sie verstecken sich ganz sicher nicht in einem Studentenwohnheim, sondern hängen eher im Wald oder auf illustren Geheimtipp-Toiletten. Am liebsten sind sie aber genau hier, in diesem Podcast, wo sie sich unter anderem mit dem unausgesprochenen Regelwerk der Theaterszene auseinandersetzen, wild rubrizieren und aus Versehen ein Bühnenprogramm erfinden. Ragebait, Peak, Crashout — und los, auf in Staffel 3!

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dominik: Olivia dritte Staffel.

Olivia: Ja, Wahnsinn.

dominik: Neues Glück bedeutet das, oder? Also

Olivia: Ich, nein, ich schulde ja.

dominik: für mich bedeutet jede Folge immer wieder neues Glück. Hey, es ist wirklich...

Olivia: Für mich auch. Hast du Glück gehabt?

dominik: Ich hatte gerade Pech.

Olivia: Nein!

dominik: Im Falle letzte Woche. Wir haben letzte Woche zwei Folgen aufgenommen. Und das heisst, haben letzte Woche gar keine Folge aufgenommen. Wir vorletzte Woche zwei Folgen aufgenommen.

Olivia: Wir haben uns zwei Wochen nicht gehört, wir kennen uns gar nicht mehr. Eine seltsame Distanz ist zwischen uns.

dominik: Hey, kennst du Man muss sich wieder an ein Land gewöhnen.

Olivia: Dann bist du einfach wieder bisschen schüchtern als vorher.

dominik: Mhm, du bist auch wieder wenig verkrampft.

Olivia: Ich finde, sie verkrampft

dominik: Nein, ich mir eigentlich auch nicht. Also, ich habe echt geholfen und ich wollte es dir unbedingt erzählen, aber die Folge hat gefehlt. Wir konnten darüber reden, bis zuvor.

Olivia: Ja, du hast dich immer so verklemmen, das tut mir sehr leid. Aber jetzt geht es dir wieder gut.

dominik: Hey mir gehts wieder gut, es ist einfach wirklich so, kennst das? Wenn man so sagt, zum Glück ist das noch nie passiert. Und dann passiert's. Das ist nämlich passiert.

Olivia: Ich kenne das nur im Kleinen. ich ich habe mit dem Ellbogen Milch ausgelert und dann leere ich den Orangensaft aus. So im Kleinen. Mit Kindern ist es so, aber fast aberglaubenmässig. sagt, es hat auch schon lange nicht. Und spult man 12 Std. später und ist am Alibett rein. So klein.

dominik: Ja, genau. ich habe immer das Gefühl, ich bin nicht... Stimmt gar nicht. Ich glaube, ich bin abergläubisch. Ich glaube, sage einfach, ich bin nicht abergläubisch. Aber eigentlich, vielleicht bin ich es.

Olivia: Darum kannst du jetzt auch nicht mehr weiter erzählen.

dominik: Doch, es ist schon passiert, Olivia. Das ist schon ein

Olivia: Also gut, nämlich ...

dominik: Ding. Schau, ich habe einen Auftritt. Und ich sage wirklich, ich sage am Morgen, wie man zu Morgen sagt zu meinen Partnerinnen, krass. Jetzt habe ich schon das Programm so viel spielen und ich habe noch nie etwas vergessen oder verloren. Das ist eigentlich mega heftig. Das habe ich wirklich gesagt.

Olivia: Mhm.

dominik: Und sie gesagt, dass es sicher Und ich so, ja, haben wir es gelacht. Nachher, am Abend, ich einen Auftritt in Ossingen und habe dann einen tollen Termin und gekehrt. Ein mega herziges kleines Keller, das so klein kommen kann. Das waren tolle Leute. Das war auch mein Geburtstag. Die haben noch Happy Birthday gesungen. Ich komme auf die Bühne und sie singen Happy Birthday.

Olivia: nein!

dominik: Ich habe das noch nie erlebt. Und jemand hatte jetzt einen Drehorgel. Wirklich? Drehorgel? Ja, ich frage, es war crazy.

Olivia: Im Publikum? Zufällig dabei!

dominik: Es war völlig absurd. Ich war überwältigt. Ich gehe auf die Bühne, ich gehe so vor und plötzlich fängt es noch an. Alle singen Happy Birthday.

Olivia: Aber auch so unangenehm? Hättest brüllen

dominik: Ich war völlig überwältigt. Es war so schön. Ich wusste dass sie das wissen. Es war so lustig. Olivia. Die extra im Backstage eine Wohnung gesehen. Eine wunderschöne Wohnung, wo jemand wohnt, der extra raus ist für diese Zeit.

Olivia: Mhm.

dominik: Es war eine Art Loftwohnung. Und da ist eine grosse Gierlande hängen. Happy Birthday.

Olivia: Nein!

dominik: Und ich komme rein und denke so, da jemand Geburtstag gehabt.

Olivia: Da hätte ich Büchelpusten gehabt.

dominik: Ich einfach nichts gesagt, weil ich nicht gedacht habe, dass die das denken oder wissen, dass

Olivia: Ja.

dominik: ich Geburtstag Wegen dieser ich nichts gesagt. Es stand ein Küchchen dort. Ich habe das nicht zusammengesetzt, dass ich Geburtstag habe, dass die das so... Und dann singen sie und dann es mir wie... die Leute

Olivia: Ja.

dominik: einfach crazy lieb sind. Also es war der Wahnsinn. Und dann fahre ich nach Und als ich nach Hause kam schreibt mir der Veranstalter, ist das dein Kostüm? Und so Bild vom Kostüm, noch dort hängt.

Olivia: Mhm.

dominik: Und ich so, nein, kann es nicht sein. Das kann es wirklich nicht sein. Aber das Gute ist,

Olivia: weil es ist weit weg von wo du wohnst.

dominik: es ist sehr weit weg. Und ich hatte ja wieder einen Auftritt. Nachher.

Olivia: Also, ich glaube, das ist das. Okay.

dominik: Nein, Woche später. Aber ich wusste, dass ich extra für das und auch aus hygienetechnischen Gründen immer noch B-Version Also gleiche nochmals. Ich wusste, dass einmal vergessen habe. Lustig, ich es am Morgen gesagt habe. Jetzt ist es halt mal passiert. Jetzt nehme ich die zweite Version zum nächsten Auftrieb mit auf Gossau. Und steige aus dem Zug in Gossau und drehe mich und sehe mein Kostüm im Zuginhang und der Vorfahrt.

Olivia: Ja.

dominik: Das war ein ganz schlimmes Gefühl. Das ist mein Kostüm und ich brauche es ja für die Bühne. Die Show war ja schon nachher. Ich den SBB angerufen. SBB, SBB, ich habe fast ein gerührt.

Olivia: Mhm.

dominik: Mein Kostüm ist mit so, können Sie es bitte bringen? Was machen wir, was machen wir? Natürlich, alles sehr kompliziert. können es mir natürlich nicht bringen.

Olivia: Kumpel!

dominik: Unangenehm. Ich habe die Soundcheck gemacht, versuche es kostet im Organisieren, aber sie konnten es nicht mehr bringen. Sie konnten es Ja, logisch. Es ist weg.

Olivia: Ich will deine Experience schmälern.

dominik: Mhm.

Olivia: Du redest über das Kostüm, als wäre das Kostüm so etwas anderes als das, jetzt anhast. Und ich habe ja deine Show gesehen. Und wie meinst du Kostüm?

dominik: Also warte, schau Kosti, es sind eigentlich auch Alltagskleider. Es ist halt das, was ich in diesem Programm normalerweise anhab. Das sind Kleider, die ich anhaben würde. Aber sie sitzen halt...

Olivia: Ewe, dann ist ja wirklich nicht so schlimm.

dominik: Ja, ich hab dann geschaut, was ich eigentlich anhab heute. Was hab ich an? Ich dachte, gut, ist eigentlich fast das Gleiche, wie ich es sonst auf der Bühne anhab. Aber das sind halt so...

Olivia: Du bist sehr abergläubisch vielleicht.

dominik: Ich brauche das halt. Das der Vorstell, das sind wie meine Stützräder auf der Bühne. Das ist mein Kostüm. weiss genau, wie ich mich damit fühle. Ich ziehe mich Das ist eine Ritualform. Dann komme ich in diesen Modus rein. Und dann komme ich natürlich auf die Bühne. Und das ist ein liebes Publikum. und es gab Leute, die Krimpis, wenn man sie so nennt. Leute, die von Vodkaslosen mega herzlich Und dann kamen sie wirklich...

Olivia: Wirklich heftig.

dominik: ...verscheinend Leute. Und das Ding ist, niemand hat gemerkt, dass das nicht mein Kostüm ist.

Olivia: Nein, ist immer der grösste Trick für alles, man auf der Bühne macht, dass man immer denkt, nur ich weiss, was ich eigentlich im Sinn habe.

dominik: Ja, ich dachte, Dominik sprich es einfach nicht an. Ich gehe auf die Bühne und erste Mal sage ich, ich kann mein Kostüm nicht. Ich habe es als erstes mir gesagt, ich kann es nicht. Und ich habe es etwa dreißigmal... Ich musste

Olivia: Ja, Gefühle, über Borden, ja.

dominik: dreißigmal sagen, aber Jornd, ich kann das Kostüm nicht. Und irgendwann haben die Leute gemeint, gehört dazu. paar hatten das Gefühl,

Olivia: Ja.

dominik: es sei steif am Stück.

Olivia: Das ist wie bei mir, als ich mal vergessen habe das E-Mail Programm zugemacht und dann sind oben E-Mails gemacht und dann sind so

dominik: Haha

Olivia: E-Mails reingekommen wie über die Presi.

dominik: Viel was auf der Bühne passiert, ganz spannend. Das Gefühl gehört dazu. Da kann wirklich viel passieren. Dom...

Olivia: Mensch, auch schon mal auf das Geht. Wie jemand.

dominik: Der Dominik Dövide zum Beispiel. Das ist eine wahre Geschichte. Er hat sich mal mit einer Motorseige auf der Bühne ins Bein gesagt. Ist zusammengebrochen und ist durchgelegen und die Leute haben gelachen. Also die Erzählung richtig.

Olivia: Es klingt nachher eine sehr grosse Nutzung, aber ja, so kann es passieren.

dominik: Das ist wirklich passiert. Für mich war es unangenehm, denn wusste, dass gerade im Theater viele Regeln wie das Aberglauben. Kennst du diese?

Olivia: Ich weiss einfach, habe ich etwas falsch gemacht und dann bin ich ganz verächtlich angeschaut worden. Irgendetwas,

dominik: ist heikel je nach Kontext.

Olivia: was darf man nicht sagen? Viel Glück. Man muss sich über die Schulter speuen oder so. Ich hasse solche Sachen. Dann denke ich, ihr seid eine ganz eingeschworene Gemeinschaft und ihr mir gezeigt, dass ich nicht dazugehörte. Mega cool. Ich wünsche euch trotzdem viel Glück und jetzt gehen

dominik: Hehehehehe hehehehe

Olivia: Sie Seite. So etwas.

dominik: Ja, verstehe, absolut, Olivia. Aber du darfst niemals, viel Glück. Nein, schau, das ist es.

Olivia: Wieso? Was i- Wieso?

dominik: Viel Glück, das ist genau das. Wie sagt viel Glück und dann passiert es. Es ist wirklich eine alte Theaterregel. Und es ist spannend, weil es nehmen doch relativ viele Leute sehr ernst. So eine ist.

Olivia: Ich habe gemerkt, dass die Leute sehr ernst meinen. Ich habe gesagt, man weiss ja, dass ich es gut gemeint habe.

dominik: Also etwas, ganz wichtig ist zum Beispiel, eigentlich sagen wir immer toi toi toi. Und dann

Olivia: Ja, okay.

dominik: darfst aber niemals Danke sagen auf das.

Olivia: oder unnötig.

dominik: Nein nein, nicht Danke sagen, sonst ist es gleich wieder weg. Man muss sagen oder man darf sagen, ich nehme das gerne mit. Oder ich freue mich.

Olivia: Das ist doch doof. Nicht? Man schliesst extra andere Leute aus, die gutgläubig

dominik: Nein, nein, nein!

Olivia: Bauern dazukommen und etwas sagen Und dann macht man sie fertig,

dominik: Nein, nein, nein.

Olivia: damit sie eigentlich etwas Liebes gesagt haben.

dominik: Das eine Gute ist, Schau, das ist überhaupt nicht... Man schliesst hier niemanden aus. Wenn jemand viel Glück wünscht, dann merkt man zwar, diese Person kennt die wichtigen, wichtigen, wichtigen Regeln nicht, aber es gibt natürlich Lösungen, sich zu befreien von diesem Becken, der auf einmal auf die Schulter geworfen wurde und ist mit diesem viel

Olivia: Mhm, mhm.

dominik: Glück. Zum Beispiel sagt man dann ganz schnell Hals- und Beinbruch oder es wird schon schief gehen. Das befreit einen je nachdem, der ein bisschen davon. Oder man geht aus dem Theater, ist kein Witz.

Olivia: konnte nie mehr.

dominik: Und

Olivia: Ja.

dominik: wir gehen aus dem Theater und werden dort vom Bus überfahren? Nein,

Olivia: Mhm.

dominik: oder? Wir gehen aus dem Theater, dreht sich der Reimann im Kreis, spuckt auf den Boden und singt ein Lied. Das ist dann aber so... Das ist Next, Next, Next Level. Also das ist dann ganz speziell. Nein, nein. Aber das Toi, Toi,

Olivia: Mhm. Hast du das schon mal gemacht? Okay.

dominik: Toi, das mache ich schon sehr fest. Und ich habe auch schon danklich gesagt, dass Toi, Toi, Toi aus dem See. Und dann winke ich ab. Ich sage dann, nicht so schlimm. Aber irgendwo in mir rein denkt es... Dominik! Dominik!

Olivia: What did he do? Ich merke gerade, dass du sehr fest so eine Person bist.

dominik: Aber, Olivia, einfach viel, wenn man so im Ensemble ist. Hinter der Bühne gibt es doch so gewisse Sachen.

Olivia: Ja, ich bin vielleicht für das einfach nicht gemacht. ist vielleicht wie Gruppenarbeit. Ich bin auch für Gruppenarbeit nicht gemacht. Das ist einfach nicht meins.

dominik: Ja, was auch nicht meins ist, dass man dann, es gibt so eine Regel, dass eigentlich vor der Premiere auf keinen Fall die Kleider, das Kostüm waschen Dass die Erfahrung aus der Probe noch drin bleibt. Wegen dem stehen wir im Backstage ganz wie so Vodka-Wasserspray Also man wenigstens so kann neutralisieren alles.

Olivia: Das sind alles Sachen, ich nicht gewusst habe. Und jetzt wird mir im Nachhinein ein Einiges klar. Ich habe eigentlich einfach gemacht, meine ganzen beiden Programme habe gespielt in absolutem Disrespect. Vielleicht.

dominik: Nein, aber schau, am Schluss muss man wie bei ganz vielen anderen Sachen auch für einen selbst stimmen, Olivia. Es ist überhaupt nicht schlimm. Das kann man machen, wie man will.

Olivia: Ich mag es es tut mich gerade einengen. Ich bin ja gar nicht so rebellisch, freiheitsliebend. Aber wenn ich denke, das darf man nicht, und ich habe Angst, ich sicher mache, ist es wie, hoffentlich passiert mir das nicht.

dominik: dass du dann trotzdem plötzlich an das Zeug glaubst.

Olivia: Sag ich X oder OK? Viel Glück!

dominik: Aha, das sind das passiert, ja.

Olivia: Wenn man anlesen geht, merkt man, dass am allerschlechtesten von allen angelegt ist. Oder man hätte höhere Schuhe oder Blabla blubla. Beerdigungen und all diese Sachen machen mich immer so ... Ich weiss auch nicht. Ich habe immer Gefühl,

dominik: Mhm.

Olivia: man macht etwas falsch. Dabei ist es aber auch einfach nur eine Beerdigung. Und es ist auch einfach nur ein Theater.

dominik: Ja, ja, ja. Und gerade an einer Beerdigung vertreten sie eine gewisse Lockerheit. Und auch hinter der... Nein, wirklich! Man ist da viel... Jetzt kann man... Ich

Olivia: Ja, eigentlich schon wirklich nicht. Es ist schon vorbei. Was willst du jetzt machen?

dominik: finde, Humor gehört unbedingt an einer Beerdigung. Gut, ist nicht immer einfach, logisch. Aber nein, es kommt ja mega davon. Aber trotzdem...

Olivia: Es geht nicht immer. Aber meistens, je ärgerstens es wird, lustiger sind die Dinge, die nicht passieren Wenn man dann einzige, da ist und ein bisschen Humor wird, das schon gut ist, dann ist es schon ein bisschen anstrengend. Ein bisschen wie in Schule, wenn man nicht lachen

dominik: Es gibt eine sehr schöne Geschichte von Philipp Galizia, der ein Geschichtenerzähler, macht recht, recht, recht schöne Sachen. Ein Urgestein aus der Kabarett, das du sehen, und er hat eine Geschichte von einer Beerdigung, die sehr traurig ist und so und sie ist dann alle dort und sagt, es so runtergelassen und es regnet und es Kinder und so und dann hüpft ein Frosch in dieses Loch runter und es gibt halt einen Radau. Weil eigentlich die Pferde ihre Rehe halten und die Kinder am Dorn fallen, weil der Frosch drunter ist und es nicht

Olivia: Mhm.

dominik: ist, der Frosch beerdigt wird. Und das ist super lustig. Und das hilft ja dann wieder, man solche Situationen lachen oder?

Olivia: Mega! Aber ja, vielleicht sind sie im Theater hinten noch backstage, fast noch ernster als an der Beerdigung mit ihren Regeln.

dominik: Ja, es ist natürlich... Du bist doch auch schon viel im Setting auftreten mit anderen Leuten. Wo die anderen Leute auf die Bühne gehen.

Olivia: Ja, ungern. Ungern. Und so fällt man jetzt auch gerade wieder rein, wieso?

dominik: Es ist crazy. Ich bin gerade am Bundesrat. Und gerade fährt der Premiere-Namen. Da sind 9 Leute vor der Premiere. Zusammen. Hinter der Bühne.

Olivia: Aber da bin ich immer so, es ist nicht meine Premiere. Dann mache mich so, wie sagt man das? Disso-sufieren. Welches Wort meine ich? Ja. Es ist nicht meine Premiere.

dominik: Ja genau, die gibt es dort. Es gibt genau die, die sagen, ist ja nicht meine Premiere. Aber es gibt eben auch die, die sagen, waaah, hilf mir, das ist unsere Premiere. Und die zwei treffen dann in dem Moment aufeinander, je nachdem, hinter dem Vorhang.

Olivia: Und wer bist du? Vor dieser Folge heute hätte ich gedacht, du bist ja gleich wie ich, aber...

dominik: Nein, nein, ich bin im Falle... Also wenn es dann wirklich so in der Panikmodus geht, dann komme ich dann doch plötzlich in eine Ruhe rein. Brauche diese Ruhe dann aber schon auch. Ein bisschen. Aber äh... Ich glaube, ich kann grundsätzlich ruhig bleiben, solange niemand viel Glück zu mir gesagt hat.

Olivia: Ich werde mich künftig hüten.

dominik: Was ja auch hässlich ist, es geht immer vor der Premiere, man eine Premiere geschenkt. ist etwas, was ich dann ganz schwierig finde. Man schenkt sich gegenseitig Kleines, das mit dem Stück zu tun hat. Also am Tag vor der Premiere...

Olivia: Wärme mehr? Also wenn wir das 9. zusammen prämieren, ist eigentlich mit allen anderen acht etwas.

dominik: Was etwas Kleines mit dem Stück zu hat, eigentlich recht schwierig ist. Einfach etwas finden, etwas lustiges. Und auch eine Postkarte, die auch etwas dem Stück zu tun hat. Und dann gibt es wirklich Leute, die es schaffen, noch riesige Geschenke zu On point vor der Premiere, Olivia.

Olivia: Das wäre etwas, das meine Ehe jetzt kitzelt. Da ich jetzt Lust, ich das beste Geschenk hätte.

dominik: schau jetzt, schau jetzt! Wow, ich hoffe so fest! Hey Olivia, machen wir mal zusammen Premiere? Wir hatten eine Idee, weisst noch? Willst du dich erinnern?

Olivia: Ja, ja, ja.

dominik: Hey von dieser Idee erzählen wir euch jetzt gleich, aber ich würde sagen, das ist auch Art Premiere, nämlich Premiere der dritten Staffel.

Olivia: Das stimmt.

dominik: Und wir freuen uns sehr, dass ihr da seid. Herzlich willkommen bei Krümpel durch Nier, let's go! Hast du die Idee gefunden, wo wir das Ganze hinbekommen, Olivia?

Olivia: Die mit dem Film? Die fand ich gut. Aber... weil wir auf Sende sind... Nein,

dominik: Zeig es einfach wie immer auf ... Zeig's ... Ja.

Olivia: ich fand sie gut. Die Idee war ja, weil man nie genug Geld hat, den Film zu man heimlich träumt, dass wir uns auf der Bühne treffen und quasi erzählen, wie der Film wäre, wenn es ihn gäbe. Aber es gibt ihn nicht.

dominik: Oder wir schreiben sogar noch ein Drei-Buch. Oder

Olivia: und dann

dominik: wir das Drei-Buch.

Olivia: Wenn Kinder zusammenspielt, wir alles im Konjunktiv. Und dann kommt er, würde es dann so ... Genau.

dominik: Ja. Und zum Spielen würde dann das Auto explodieren. Das müsst ihr euch halt jetzt vorstellen.

Olivia: Oder würde ich einfach ein kleines Zundelschen anzünden. Ja, ich es viele ... Ja, es wäre eine gute Idee.

dominik: Und nein, ist auch gut, das Zündhölzchen. Das kleine Special. Ich sehe uns am Tisch hocken. haben einen Tisch. zwei. Nein, wir eine. Und dann sagen wir uns vor, Show sagen wir uns nicht, viel Glück, sondern toi toi toi und niemand sagt Danke. Und dann fangen wir an.

Olivia: Mhm. Du hättest immer noch Tränen in Augen von dem unglaublich guten Geschenk, ich dir gemacht habe.

dominik: Und du ein Tränendreieck, weil ich vergessen habe, Geschenk zu machen.

Olivia: Das macht mir nichts, weil ich will dann nur gewinnen. Mir scheissegal, was du mir schenkst. Ich einfach die sein, die das beste Geschenk gemacht hat.

dominik: Ich kann dir sagen, dass gewinnst, weil mein Geschenk kommt meistens erst dann. Es kommt schon, aber halt.

Olivia: Das kann ich handeln.

dominik: Vielleicht bei der Beerdigung, ich weiss nicht. jetzt, ähm... Auf jeden Fall. Dann hock ich mich auf der Bühne und tisch und dann haben wir auch so kleine Sachen. So, wieso? können wir so kleine Special Effects machen, empfinden.

Olivia: Mhm. Kleine Spielzeugautos.

dominik: Mhm. Knall. Frösch.

Olivia: und kleines Drehen.

dominik: Mhm. Es gibt im Fall den Theaterblitz. Weisst du was das ist? Es ist wirklich ein Special Effect. Das zündest

Olivia: Ja.

dominik: an und im Fall... blitzt dann so. Aber... Heftig, das ganze Theater ist so... Er leuchtet kurz. Es ist einfach wirklich richtig heftig Effekt. Ein

Olivia: Das ist ein Lichteffekt oder ein Pyroeffekt.

dominik: Pyro-Effekt, man oben machen das nicht gefährlich. Ich glaube. Jo, ich bringe es mit. Ich habs. Kann man nicht mehr treffen.

Olivia: Nein, meine, machst du das vielleicht in deinem nächsten Programm?

dominik: Aber in unserem Programm vielleicht. Und dann hocken wir an den Tisch und dann lesen wir so ein... Hey, wir brauchen

Olivia: Ja, Das wird so eine riesige Show, was wir da...

dominik: einen Jingle noch. Wir brauchen den Jingle vom Film.

Olivia: Aber wir wissen ja gar nicht, was der Film ist. Egal. Oder

dominik: Das finden wir eigentlich noch.

Olivia: sollen wir einfach immer Ideen sammeln für diesen Film und für das haben wir wie ein Jingle, wenn wir wieder darüber reden?

dominik: Ja, finde ich absolut richtig. Und da gibt es sogar Momente...

Olivia: Du darfst das aufnotieren, mir ist der Stift runtergefallen. Ich kann nur das reden, was ich vorher überleite und nichts zusätzliches

dominik: Ich schreibe hier geradeauf, ich habe wichtige Notizen gemacht, Ideen für den Film. Und ich

Olivia: Ja.

dominik: mache hier ein Golferskute, weil das ist schon mal eine super Idee. Ich stelle mir sogar vor, dass die Leute mitreden Es gibt Momente, wo man sagt, was würde dann passieren? Und was passiert mit dieser Figur? Was meinen die? Dann geht das Publikum mit. ich, oder du schreibst auf der Schreibmaschine mit, was das Publikum sagt. Und am Schluss können alle diese Fassungen von dem oben ausgedruckt mitnehmen.

Olivia: Ja, man, das heisst wir brauchen nicht nur dort einen Guggenli-Griller, sondern auch sehr grossen Drucker, funktioniert. Weil

dominik: Ja.

Olivia: wir müssen zum Beispiel, ich weiss nicht wie viele Leute dort kommen, vielleicht 50. Wir müssen für 50 Leute das ganze Drehbuch ausdrucken.

dominik: Ja, Alivio, wir müssen hier gross träumen. Wir reden davon, dass wir diese Show

Olivia: Ich weiss ja.

dominik: irgendwann im Hallenstadion machen. Da brauchen wir riesigen Drucker.

Olivia: Das ist nicht so gemütlich.

dominik: Ja komm Nein, nein, 50 Leute super, 50 Leute Paris, ein Drucker Ich habe einen kleinen,

Olivia: Einen guten Abend.

dominik: den ich mitnehmen Da muss man einfach mit das Papier richtig heben, damit es wirklich drückt Sonst drückt es nicht

Olivia: Ich träume davon, dass was sich tippt, auf dem Screen Und das Geräusch macht so... Das hätte ich

dominik: Genau. Wir haben eine elektronische Schrittmaschine, aussieht wie eine klassische, nostalgische Schrittmaschine.

Olivia: Obwohl, dieser kann ich gar nicht generell schreiben. Ich würde es lieber im Handy. Manchmal lasse ich den Ton vom Töckeln Weil ich so schön finde, das klingt, wenn man seine SMS zuschreibt.

dominik: Wir brauchen gar keine Schreibmasse. In welchem Jahr zu Ende leben wir? Schreibmaschinen. Vielleicht haben wir eine als Böen-Assist.

Olivia: Auf Sitzwoch!

dominik: Aber du hast hinten eine Schreibmaschine. Hast du eigentlich ein Smartphone zu Du tust so,

Olivia: Einfach das Handy.

dominik: würdest. Und wenn es an ist, klingt es fast wie... Und ich mache ab und zu noch Ding. Das kann man sicher. Jedes.

Olivia: Genau, das kann man sicher so einstellen. Ich bin ja quasi mit einem lebenden Audio-Effekt verheiratet. Dann kann ich das schon machen.

dominik: Und dann man jeden Fall, und nachdem wir auf dem Bildschirm die Leute gesagt haben, nachher kann man es am Schluss nicht ausdrucken, sondern man bekommt es mit per Mail. Weil ausdrucken, hallo. Hallo ausdrucken. Also, ja, jemanden gönnt das. Und die anderen können es per Mail, wie sagen sie, ausdrucken, man will ja auch ökologisch sein.

Olivia: Jemand bekommt es vielleicht ausgedruckt. Weisst du, man das Geräusch vom Kitzsching und dann fallen Blätter auf die Bühne? das wird schön. können jetzt per Mail über, als PDF, die sie niemals aufbringen.

dominik: Ja, ja, genau.

Olivia: Das ist toll, aber ich habe noch Problem. Ich eben gesagt, ich hasse Gruppenarbeiten. Und wenn

dominik: Nein. Ja.

Olivia: dann die Leute im Publikum die Dinge sagen, die mir in der Geschichte sagen mir, jetzt gibt es noch kurze Pausen und dann können wir noch ausdrehen.

dominik: Wenn jemand etwas sagt, wir nicht wollen, dann schauen wir die Person sehr lange an und sagen nichts. Und jemand von sagt dann irgendwann ja «Okay»

Olivia: sagen spannend. Spannend.

dominik: und du schreibst dann einfach nichts auf.

Olivia: Nüten!

dominik: Dann machen wir so, als wäre es nicht passiert.

Olivia: Okay.

dominik: Nein, alle dürfen alles sagen, was sie wollen. Wir haben natürlich die Macht am Schluss über dieses Projekt.

Olivia: Mir ist das egal.

dominik: Es ist ja unser Projekt. Wir finden dann schon so, wie wir richtig finden.

Olivia: Die Hoheit übers Narrativ. Ich habe das gerade gesehen. herzige Frau, die das im Flugzeug gemacht hat. Auf einem mega langen Flug. Und dann hat sie... Nein, nein.

dominik: Die Show!

Olivia: Dann hat sie eine Geschichte angefangen zu und hat das Büchlein weitergegeben.

dominik: Nein, Olivia, ich liebe diese Geschichte. Das ist der Ab... Nein!

Olivia: Hast du sie gesehen? Es ist so süss. Und dann hatte sie ein Buch und die Geschichte war sehr lang. Es war wirklich ein langer Flug. Und irgendwann in der Nacht hat sie gesagt, jetzt habe ich verloren. Weil sie nicht 1,5 Stunden zu ihr zurückkommt. Als sie wieder zurückkam, sie in verschiedenen Kritzelschriften eine Geschichte drin. Mega toll.

dominik: Das ist der absolute Wahnsinn. Von solchen Sachen berühre ich mich zu tief. Und weisst du, alle

Olivia: Ich finde das auch so gut.

dominik: von uns haben Geschichten. Alle von uns erleben die ganze Zeit Geschichten. Alle von uns können Geschichten erzählen. Es gibt auch solche Spiele, die vielleicht bisschen in dem Spürst-me-fühl-me-Bereich Aber wenn man diese Möglichkeit hat zum Spielen, macht es nur Spass. Zum Beispiel,

Olivia: Sag mal.

dominik: wir sind in einem Kreis und alle haben eine Drumme. Und dann drummen wir einfach. Nein, das wäre ein Drum-Circle. Ich wollte etwas anderes erzählen. Jo, wollte Witz machen, Olivia. Schau!

Olivia: Ich war ganz gespannt, weil ich dachte, wieso braucht man so haben wir Geschichte erzählt und ich war zu spät.

dominik: Wir erzählen eine Geschichte mit Rhythmus. Nein, das wollte

Olivia: Danke.

dominik: ich nicht erzählen. wollte erzählen, dann ist man so in einem Kreis zum Beispiel. Und dann richtet man zusammen einen Raum ein. Davon jemanden an und sagt zum Beispiel, im Raum links hinten steht eine Plastikpalme. Und die ist pink. Und es hängt eine grüne Weihnachtskugel dran. Und dann sagt die nächste Person, zum Beispiel du, was sagst du denn, was hat es noch in diesem Raum?

Olivia: Ehm, einen flaschigen Tipp mit einem scharfen

dominik: Sehr gut. Und dann komme ich wieder dran und James sagt, der Deppich liegt in der Mitte des Raumes. Was niemand weiss, ist, dass unter diesem Deppich eine Falldürre ist. Und dann kommst

Olivia: Dann habe ich dich wieder dran. Aber dann kann ich auch sagen, in diesem Raum ... Ja, genau. In diesem Raum

dominik: Und jetzt finde ich die Geschichte blöd.

Olivia: hat es einen Menschen, der die Türe aufmacht oder so nicht. Es ist mehr ein Interior-Design-Spiel. Oder es ist auch ... Es lebt dann auch.

dominik: Ja, doch, doch. Das darf alles passieren. Und das Schöne ist, man sich den Raum mehr und mehr gestaltet. Man schmeckt den Raum, man sieht den Raum, man weiss ganz viel über den Raum. Sachen ergänzen

Olivia: Das ist lustig.

dominik: sich, Sachen kommen plötzlich aus. Und dann kann es nie plötzlich etwas durch und auf geht und jemand reinkommt. Ich habe das mal gespielt mit einer Gruppe Kunststudentinnen, die einen Workshop gemacht haben. zum Thema Poetry Slam, wo ich später noch etwas dazu erzählen zum Thema Poetry Slam, aber das erst viel später. Auf jeden Fall war das ein krasser Werkstück, wir haben das spät gespielt, meine wirklich etwa zwei Stunden lang. diesen Raum entwickeln,

Olivia: Das toll, ich will das vielleicht an Weihnachten spielen. Hat die Input vom Poetry Slam etwas zu mit der Weltmeisterschaft? Wieso? Aha, weil wir... Okay, gut, ich habe es nicht gesagt. vergiss es. Es ist schon nicht mehr da. Es ist in die Palte rein gelegt.

dominik: Ja absolut richtig, ich wollte am Schluss etwas Schönes Weil ich etwas Schönes... Ich habe das extra aufgespart für etwas Schönes. Gut, apropos Waldtüren. Ich würde sehr gerne zu der ersten Rubrik übergehen, weil das passt wunderbar. Heute haben wir zwei Lieblingsrückzugsorte.

Olivia: Das ist ganz genau richtig, sollte Heiner Hitz das für uns nochmals sagen, dass wir das jetzt haben. Okay, dann macht er das jetzt.

dominik: Ja, unbedingt. Unbedingt. Wir haben das und er sagt das, sonst passiert es ja nicht. Ähm... Fall durch. Das wäre auch nach dem Rückzug, oder? Und ich habe mir überlegt, ähm... Was hast du so... Gibt es so im Alltag... Gibt es für dich so Ecken oder Orte oder Räume, wo du weisst, man kann sich heimlich zurückziehen? Hast du so Lieblingsorte entwickelt? Hast du irgendwelche Orte, weisst, kannst dich im Notfall

Olivia: Seit ich eine Familie habe, zu wenig Sonne.

dominik: Ja.

Olivia: Manchmal traue ich mich von einem eigenen Zimmer. Dann denke ich, ist nicht ein bisschen unlogisch, dass die Eltern zusammen im Zimmer und die Kinder hier drinnen trainieren, dass sie alleine dabei Die Kinder wollen gar nicht alleine schlafen, aber ich würde sehr gerne alleine schlafen. Wieso haben nicht Mutter und Vater je ein eigenes Zimmer und die Kinder haben zusammen? Die Kinder finden es auch unlogisch und sagen, warum dürfen aber ihr zusammen schlafen und wir müssen alleine?

dominik: Mhm.

Olivia: Das wollten wir aber gar nicht reden, sondern einen Rückzugsdor. Ich finde einen Rückzugsdor normalerweise ist ein eigenes Zimmer. Aber das habe ich nicht. Als ich die Lehre gemacht habe, das WC der Rücksuchort. Ich

dominik: Mhm.

Olivia: wusste immer, dass Julia und ich beide mit aufs WC müssen, uns dort zu und zu verstecken und schnell zu dann wieder rauszugehen. Gehen und weitermachen.

dominik: nein!

Olivia: Ja.

dominik: Das WC ist schon ganz spezifisches WC. Es gibt in öffentlichen Gebäuden in Schulen, manchmal auch in Theatern, weiss nicht wo, in verschiedensten öffentlichen Gebäuden gibt es immer das eine WC.

Olivia: Ja.

dominik: Im untersten Stock oder im obersten Stock oder irgendwo im links hinten meistens. Das ist

Olivia: Ja.

dominik: einfach ein WC, nur ein Raum. Das ist nicht so ein öffentliches WC mit ganz viel.

Olivia: Aber es ist doch mega unangenehm, als du zurückgezogen hast. Ich weiss ja nie, ob jemand draussen ist und wartet. Bis du endlich weg bist.

dominik: das Gefühl kenne ich aber aus einem anderen Kontext. das WC suchst du und du weisst, das weiss eigentlich fast niemand, was das WC gibt. Du weisst ja. Ja, die meisten.

Olivia: Okay, ist wie das in der Bibliothek, wo eigentlich nur der Hausmeister und du, ihr,

dominik: Und es geht nicht mal darum, aufs WC zu sondern darum, sich dort zurückzuziehen und man ist einfach so,

Olivia: Mhm.

dominik: man ist wie auf einem anderen Planeten. Und man weiss

Olivia: Ja.

dominik: es auch, weil das WC-Opera ist noch gefaltet. Es ist noch gefaltet. Und es noch so

Olivia: Mhm. Jetzt hat es das drücke Knie, ja.

dominik: Schaum. Und der Schaum ist schon sehr lang da.

Olivia: Ja.

dominik: Und das bleibt auch. Wenn man das WC

Olivia: Ja.

dominik: nimmt, einfach in diesem Raum und denkt, das ist meine...

Olivia: danke.

dominik: Genau das. Und die WCs gibt es oft. Irgendwann

Olivia: Moment für mich.

dominik: sind sie im Fall. Man darf das zu früh aufgeben. Manchmal heisst es, die WCs sind dann hier hinten. Man ist in einem Kurs und sagt, die WCs sind da hinten. Und du weisst, mhm, da hat es sicher WCs. Aber irgendwann...

Olivia: Und jetzt zum Beispiel, kennst du vielleicht zum Beispiel ... Also innerlich hast du so einen Map deiner Stadt und weisst du, wie die WCs sind? Oder ...

dominik: Ich könnte sicher eine Liste machen. Schweizerweit.

Olivia: Aber mach's nicht, sonst wüsstest ja dann die anderen.

dominik: Es gibt wirklich schweizweite Gebäude, wo ich weiss, wo die WC sind.

Olivia: Mhm.

dominik: Aber mit Angst zu haben... Das ist schon passiert, kennst das, wenn es leicht abgeht?

Olivia: weil wir sich zu lange nicht mehr bewegt haben.

dominik: Wenn man in einem öffentlichen WC ist und geht es leicht ab und man kann es nicht mehr anmachen, als wenn in der Kabine Man muss sich bewegen.

Olivia: Ich weiss nicht, ich versuche es mit laut rufen und dann denke ich mir, was mache ich da? Natürlich geht das nicht.

dominik: Und man hat vor allem Angst, dass irgendwann jemand rein kommt. Und dann geht das Licht an und

Olivia: Wer meint, dass ich jemanden habe, der bei mir er es.

dominik: dann muss man extrem ruhig sein.

Olivia: oder LUT.

dominik: Oder laut? Ja, ich tue an einem

Olivia: Weil du die andere Person erschreckst? Das möchtest du nicht.

dominik: Wir haben Angst, dass diese Person rein kommt und dann kommt ihr Licht ab und jetzt ist es leicht an. Da ist jemand drin. Das ist irgendwie komisch. Wieso ist diese Person Ja, mhm. ist... Ja. Hast du

Olivia: Eben, es ist creepy, ist recht horrorfilmig.

dominik: das auch schon erlebt, Olivia? Oder ist das etwas, ich erlebe? Okay. Also gut. Ja, habe ich das jetzt erzählt.

Olivia: Das ist mehr dieses Thema.

dominik: Ähm... Ich dachte, das ist etwas, das alle erleben. Das ist... Manchmal hat man das Gefühl,

Olivia: Mmh.

dominik: die Geschichten erleben alle. Nach ein Sätzen merkt man, nein, das erleben nur... Das ist für mich. Überraschend oft ist das so ein Gehirn.

Olivia: Aber oft ist es ja umgekehrt. sehr grosse menschliche Erfahrung ist, dass man denkt, Gott, das kann ich niemandem erzählen. Und dann erzählt man, ich auch, ich auch. Sehr,

dominik: Das ist so ein schönes Gefühl.

Olivia: es ist ein schöneres Gefühl als das, was du gerade hast. Und ich glaube, du bist auch gar nicht allein.

dominik: Das, was ich habe, ist sehr unangenehm.

Olivia: glaube, du bist gar nicht allein. Weil das mit dem Bibliotheks-WC und dem Hausmeister kam mir in den Sinn, weil mir das mal jemand erzählt hat.

dominik: Mh.

Olivia: Also, einfach nicht ich. Ich habe andere Rückzugsorte oder einfach keinen.

dominik: Nein, Olivia, es fällt dir gerade keiner ein. nicht so ein... ...Dwöschkoch oder ein Kellerabteil, ein Strich. Ein bisschen im Kellerabteil gehen rum, wo weiss... ...niemand findet einen, wenn man hier rum ist.

Olivia: Ich habe schon mal. Aber es ist wirklich so ein bisschen... ist... Das Problem ist eben... Sie finden einen doch immer. Zeigt mir mal, wie man eine

dominik: Aber irgendwann, gell?

Olivia: Familie haben und sie wissen nicht, wo man ist. Sie wissen doch immer, wo man ist. Das sage ich jetzt

dominik: Mhm.

Olivia: aber aus einem absolut leeren Raum, wie du merkst. Weil bei mir ist gar niemand zu Hause. habe nämlich Sturmfreude.

dominik: Ja und mein Kind sucht mich noch nicht. Also,

Olivia: Wirklich.

dominik: nein das stimmt gar nicht. Doch es sucht auch schon.

Olivia: Aber nicht physisch. Es könnte dir nicht hinterherlaufen.

dominik: Ja genau. Gut, aber mir läuft das weg, weil es kann noch nicht so gross alleine sein.

Olivia: Wichtig,

dominik: Von daher.

Olivia: Wir haben aber in der Reihe folgt. Das geht dir gegen den Strich, weil du Platz zwei, Platz eins

dominik: Es ist absolut egal. Wir uns hier einfach reingerumplt und es hat sich sehr gut angefühlt. Bis jetzt, ausser die eine Geschichte, die ich erzählt habe, auch noch ich erlebe.

Olivia: Aber das WC ist dein Nummer 1 Rücksugsort und 2?

dominik: Ja, weiss ich auch nicht. Ich weiss nicht.

Olivia: Aha. Ich finde schon noch Wald, aber es ist ja so halb ein Versteck.

dominik: Mmh... Ja. Ja.

Olivia: Wald ist ein Ort, manchmal... Gott sei Dank.

dominik: Mhm.

Olivia: Aber es kommt einem immer wieder jemanden entgegen. Wenn sehr lange niemanden entgegenkommt, es blöd, weil man weiss, wie es möglich

dominik: doch sehr allein und je nachdem nach dem Hinzensommer fällt einem dann noch ein Baum auf Kopf.

Olivia: Und die letzte hat, glaube anders gedacht. Er hat jetzt einen Rückzugsort gefunden. Es ist jemand auf dem Banken, glaube ich, neben dieser queren Leiter, die ich dir vorhin erzählt habe, die ich manchmal dranhänge. Und

dominik: ja, ja.

Olivia: er ist dort wie so gelegen auf dem Banken und der Kopf hat er wie so hinten runtergehängt.

dominik: Mhm.

Olivia: Das heisst, während ich ihm entgegen lief, ich seine Fusssohle zuerst gesehen und dann seine Beine und der Kopf ist so runtergeknickt. Und mein einziger Kind hat ja wahnsinnig

dominik: das sieht gefährlich aus.

Olivia: gerne ... Ja, ich weiss und wir schauen die ganze Zeit Horrorfilme. oder Wednesday und alles solche Sachen, weil wir ein Kind mit grosser Gruselliebe zu Hause haben. Und dann bin ich in diesem Horror-Movie-Ding und dachte mir, was mache ich jetzt, wenn er die Augen offen hat und er ist z.B. tot, aber er nicht tot und es war so unangenehm, dass ich ihm vorbeigelaufen bin und so geschaut habe, dass er gerade so ausrutscht mit dem Kopf. Und dann

dominik: Nein.

Olivia: ist er aufgesessen, aber ist dann dort gesessen, wo ich einfach schnell 31 Sekunden, 31 Sekunden an der Leiter hängen Und dann habe ich es einfach trotzdem gemacht und habe die ganzen 31 Sekunden Ich dachte nach, ob der Mann mir zuschaut, wie ich da hänge und was er denkt. Ich dachte, warum läuft er mir vorbei, hängt einerseits an die Leiter und geht wieder. Ich habe seinen Rückstuhlzettel kaputt gemacht und er mishangt.

dominik: Ich finde das Intro für einen Film, den wir auf die Bühne bringen wollen, haben wir. Ich finde das ist eine grossartig absurde

Olivia: Ja.

dominik: bis kafka-eski-Szene, die wir hier schon in den Raum stellen. Das ist so lustig. Olivia, weisst wie lustig das ist? Dieser Mann sitzt dort. Du hangst dort. Ich finde es so

Olivia: Du wirst dann aber auf dem ...

dominik: grossartig, dass du dann trotzdem da hingegangen bist. Weil das ist eine Puente.

Olivia: Ich habe nicht den ganzen Weg gelaufen. Es dauert 15 Minuten, da hinzulaufen. Das ist doch doof.

dominik: Das ist fantastisch. Alivia, bist so cool. hast es trotzdem gemacht. Weil die meisten Menschen, die ich kenne, also ich rede einfach aus meiner Erfahrung, ich glaube, ich mich nicht getraut, es trotzdem nicht hängen lassen. So.

Olivia: Ich auch nicht. Aber ich denke, er schaut gar nicht. Vielleicht es wie ein narzisstischer Zug an mir, dass ich

dominik: Ja.

Olivia: Gefühl habe, hockt auf dem Bänkel und schaut zu mir. Weil ihm ist

dominik: Hey!

Olivia: vielleicht auch unangenehm, schaut vielleicht auf die andere Seite.

dominik: Das ist doch ganz oft so, wenn man das Gefühl hat, die Leute sehen es. Die Leute schauen.

Olivia: Aber die Leute interessieren sich null.

dominik: Ich hatte es ganz fest in der letzten Zeit, wenn ein Kind in der Öffentlichkeit brüllt. Es gibt Momente, in ein Kind brüllt, das gehört dazu. ganz

Olivia: Ich gesprillt.

dominik: normal. Es gibt Momente, in man das nicht stoppen Dann steht man dort im Dremmel in der Mitte und hat ein Kind im Trage oder im Kinderwagen und versucht zu trösten. Ich sehe, wie alle Gesichter mich anschauen. Ich sehe es auch im Seitenwinkel.

Olivia: Und alle besser wissen als du, wie das

dominik: Und ich sehe all das, dass 50 Leute... Und dann schaue ich auf... Und dann merke ich, niemand schaut. Niemand.

Olivia: Niemals.

dominik: Alle schauen runter, aufs Handy. Das ist der Vorteil am Smartphone. Die Leute sind so

Olivia: Das ist der einzige Vorurteil am Sohle.

dominik: abgeschottet, dass sie es gar nicht mitberühren.

Olivia: Dir geht es eigentlich gleich wie Michelle Obama. Das hat sie letztes Interview gesagt. Irgendjemand fragte, ob sie viel angesprochen wird oder wie es sich in der Öffentlichkeit bewegt. Dann sagte ganz ehrlich, niemand schaut geradeaus. Alle schauen nur aufs Handy.

dominik: Mhm. Mhm.

Olivia: Sie können easy rausgehen, weil die Leute gar nicht wer das sonst noch ist. Was ja schon noch crazy ist, weil ich hätte Freude,

dominik: Mhm.

Olivia: wenn er bei uns gepostet

dominik: Ja, das wäre wirklich eine gute Geschichte für unseren Podcast oder für unseren Treiber. Und heute im Coop, beim Käse,

Olivia: Das wäre sicher gut.

dominik: habe ich und Michelle Obama gesagt, die meisten haben es nicht gesehen, weil die meisten haben aufs Handy geschaut. ich habe es gesehen.

Olivia: Aber ich schon.

dominik: Das Handy zum Beispiel ist Platz 1 der toxischen Rückzugsorte, finde ich. Mir hat Gefühl, das Handy ist ein Rückzugsort.

Olivia: Es ist auch voll teuer, das verdammte Scheissgerät. Manchmal, wenn man hier rein geht und dann ist zuerst 10.06 und dann einfach 20.08 Uhr und man denkt, aber was habe ich gemacht?

dominik: Und man Reals geschaut. man hat gedacht, was ist mit meinem Algorithmus los? Was ist mit meinem Algorithmus los? Weil, im Falle von Olivia, kein Witz, sind wir mehr über solche Themen geredet.

Olivia: ...hann und dir kaputt gemacht.

dominik: Viele Sachen sind dann, nach dieser einen Folge gibt es mir viele Sachen, die sind dann auch sehr präsent gewesen. Du hast ja diese Sachen schon sehr früh gewusst von dieser einen Folge, wo wir über verschiedene Themen geredet haben, verschiedene schreckliche Themen. Und die sind, du bist so früh gewesen, weil mir hat man jetzt all diese Themen erst an diesem oben so richtig...

Olivia: Ihnen pfeffert. Aber dann habe ich dich doch schon etwas vorbereitet und dann war es vielleicht weniger schlimm,

dominik: Aber man dann Gefühl... Ja, wunderbar. Doch, danke. Ich habe mir schon etwas gewusst, dass das wirklich wahr ist. Auf jeden Fall, geht aufs Handy und man hat das Gefühl, jetzt Entspannung. Und dann so, jetzt endlich Pause. Und dann leidet man es völlig erschöpft. Schwitzend

Olivia: Wieder weg.

dominik: und mit riesen Augenringen. Wegen dem Platz 1 der toxischen Rückzugswarte ist... ...es Smartphone.

Olivia: Andy, absolut! Ist das eine abschliessende Liste? Oder ist dir noch etwas in den Dinger abgesehen von Handy, WC, Wald?

dominik: Zum Schluss sage ich gerne und das meine ich wirklich ernsthaft. Ich meine es nicht nur kritisch, ich meine es ernsthaft. finde, der Podcast ist schon ein rückzugsort.

Olivia: Das stimmt mega fest. Das stimmt mega fest. Ich habe einer gelesen, dass er neu mitgestanden ist, wenn du zu viel redest, mach doch einen Podcast. Und dann haben die vielleicht meinen die mich. Weil ich weiss gar nicht,

dominik: Hehehehehe!

Olivia: wer mir das sonst alles zuhören Ich habe ein grosses Mitteil ins Bedürfnis. Offensichtlich. Ich bin froh, wenn wir es hier ausleben.

dominik: Ja und es ist einfach... Und das Schöne ist, wenn wir wissen, haben eine Stunde Zeit zum Reden, dann bleibt man einfach dran. Man ist wirklich voll fokussiert und konzentriert in einem Gespräch, das auf dieser Welt teilweise schwierig ist mit all den Sachen, die die ganze Zeit von allen Seiten passieren.

Olivia: Und es ist auch wieder wie Telefonieren. Ich habe das Gefühl, kann dank dir wieder etwas telefonieren mit den Menschen. Ja. Und wenn

dominik: So wie früher.

Olivia: man einen Zettel dann kritzelt man sich noch etwas drauf.

dominik: Man macht etwas Zeichnen dabei und Schluss geht es immer relativ lang und Tschüss sagen. Aber

Olivia: Ja, das stimmt. Also, gell?

dominik: ich finde es wunderbar. finde wir einen guten Abschluss von dieser Rubrik du, Olivia, hast nämlich eine Idee, die ich sehr schön gefunden habe für eine neue Rubrik.

Olivia: Ja.

dominik: Das ist eine Radio-Nostalgie. Was meinst du? Was heisst das?

Olivia: Die Radionostalgie hat mir den Wunsch nach einer neuen Rubrik Vielleicht hört man jetzt ja Podcasts anstatt Radio.

dominik: Mhm.

Olivia: Ich meine, früher habe ich gerne Radio gehört. Und auch beim Autofahren. Und dann hat man doch die Signate von

dominik: Ja.

Olivia: ... Ich weiss auch nicht mehr, man macht. Radio Sieben oder so. Aber

dominik: Mhm.

Olivia: keine Ahnung. Dann dachte es ist doch immer mega cool, ein Wunschkonzert. Das können wir natürlich nicht machen. Aber so jemanden zu grüssen, wie ein Schatzkischli oder ein Grüssbüchsel, oder keine Ahnung, wo man einfach so Leute grüssen Und dann kann man halbgeheim Nachrichten durchsenden. Das können wir machen. Sondern die Leute können uns sagen, ich grüsse. So und so. Und dann machen sie noch ein kleines Add-on. Es muss natürlich schon ein Add-on an ihnen geben, damit wir darüber wissen was da die Geschichte hinter ist.

dominik: Ja wunderbar. Das heisst, können aber... Wir leiten die Grüße weiter. Wir haben keine Sprachnachrichten. Jemand schreibt uns. Und

Olivia: Genau, wir sind ...

dominik: wir grüssen dann, wir sagen zum Beispiel, Trud grüsst... ähm... Sylvan Reto. Ja zum Beispiel Reto. Ja. Ja, das ist eine mega schöne Idee.

Olivia: Der Reto. Genau. So. Und sie möchte ihm so sagen, dass, wenn du letzte Woche ... So. Weisst du, was ich

dominik: Ja und das Tolle ist, wir sind ja nicht im Radio. Also das heisst, man kann wirklich auch Leute grösser werden, die es nicht

Olivia: Das? Oder man kann sie nebenan durchschicken, weil man kann sagen, los mal.

dominik: Ja, ist süss. Ja gut, jetzt stimmt eigentlich gleich das. Ich

Olivia: Bist du mal verästet worden, Frau Enrim Radio? Oder hast du verästet?

dominik: habe einmal gerüstet und danach ein sehr schlechtes Gewissen gehabt.

Olivia: nein.

dominik: Weil ich nicht gedacht habe, der Wunsch Ich war 17 oder 18 und habe gerade die Zivi gemacht. 19? Irgendwie habe Zivi gemacht. Und ich habe während der Zivi Ich habe für ganz viele Leute Und dann habe ich ein Radio gehört und dann haben wir sicher eine Songs wünschen und die Leute grüssen. Und dann habe ich Pascal grüss, der jetzt gerade heiratet, aber Pascal ist gar nicht heiraten. Ich schreibe liebe Grüße an Pascal, der jetzt gerade heiratet.

Olivia: Aber Pascal Gitz, der ist gerade verlassen worden, hat das nicht mal so witzig gefunden. Oder Pascal Gitz nicht und du alles erfunden.

dominik: Pascal Gitz, war auch im 5 gegen 5 dabei.

Olivia: Mmh.

dominik: Ich habe ihm geschrieben, losen wir mal. Und er hat mir geschrieben, ja, lustig.

Olivia: Mhm.

dominik: Ich bin verrückt voll lachend, ich das so lustig. Ich 19, hallo. Jo Alter, ich finde so Zeug super lustig

Olivia: Aber haben wir in der Hauptsache, hast es lustig gefunden. Ja, hallo.

dominik: und mega mutig. Damals, als ich mir Robin Rehman anruf, ich

Olivia: Ja.

dominik: zwar abgehängt, aber jetzt habe ich Pascal dafür gegrüsst. Prank, der mich gar nicht verratet. Pranked.

Olivia: Wo bald ihr habt, wo gehe ich? Ja, auch so einen Humor muss ich mit dem Jahr

dominik: Mhm, ja, das haben wir schon gemerkt. Die Ideen Witze sind schon da. Muss man noch etwas schleifen? Wie bist du demagriert geworden?

Olivia: Ich glaube, ich habe ihn selber gerüstet. Aber ich weiss es eigentlich gar nicht mehr. Ich weiss einfach, dass ich das immer sehr, sehr gerne gehört habe. Wer da wen grüsst und ob ich da

dominik: Ja.

Olivia: jemanden kenne, der da jemanden grüsst. Manchmal schon, glaube ich, schon auch.

dominik: Und das Schatzkästchen, wie es gesagt wurde, Blick am Abend und 20 Minuten

Olivia: Ja.

dominik: und so. Da haben wir uns schon immer gerne vorgestellt, was für eine Geschichte dahinter ist. Nein, Olivia,

Olivia: Ja, das war toll.

dominik: ist eine grossartige Idee.

Olivia: Also, man kann uns eine Nachricht schicken.

dominik: Ja.

Olivia: Also in schriftlich. Oder man kann auch eine Sprachnachricht machen. Das gibt es trotzdem sowieso niemanden. Aber man kennt. Wie man will. Aber man kann sich hier untereinander grüssen. Das finde ich toll.

dominik: Wie man will. Mail, WhatsApp, nein WhatsApp... Ja, Ja, wir können sonst einfach... Ja, das fände ich mega schön. Und dann können wir... Ja, das wird super. das wird ganz toll zu machen. Ich freue mich drauf.

Olivia: Und ganz am Anfang, als wir erst zwei Folgen aufgenommen haben, kam Tom. Tom sagte, er mich mal grüssen. Ich sagte, was soll ich denn? Jetzt grüsse ich Tom, der sich seit Folge 1 wünscht, dass man ihn mal grüsst.

dominik: Liebe Grüße an Tom, meinst noch? Ja? das ist gut, Olivia! Hammer! Da merkt man, ob jemand noch hört.

Olivia: Wie merken Sie das dann? Es ist ein kleiner Trick.

dominik: Es ist so schön! Aber es ist schön, dass immer mehr Leute hören, auf jeden Fall. Und ich möchte jemanden grüssen, der ich nicht weiss, ob diese Person hört, aber sie war Wahnsinn. Eigentlich möchte ich ganze Gruppe noch einen Leuten grüssen, der gestern im Zolle war, in Basel. Weil ich bin nämlich mit einem Kind im Zolle gewesen. Der liegt nämlich gerade bei uns vor der Wohnung, das ist noch praktisch. Und dann, ähm... ist mir der Schal ab dem Kinderwagen gefallen. Und im Fall wirklich, war wie bei einem Märchen. Ich laufe, ich habe natürlich nicht gemerkt, dass der Schal weg ist. Und plötzlich höre ich die bei einem wurschtand, eine junge Frau. Sie, sie, halt, halt! Also wirklich richtig gruseln, so richtig so Warnung, Alarm. Sie jetzt so gruseln.

Olivia: Mhm.

dominik: Und ich drehe mich so Was ist mein... Ich, und dann drehe ich und sehe mich. Eine ganze Gruppe an Leuten, die mir winken. Wirklich. eine Frau, die mit dem grünen Schal kommt, kommt sich zu säkeln und hat mir den gebracht. Ist das Ihnen? Danke. Also wirklich. Eine ganze Zolli hat sich meinen Schal und mich gekümmert. Ich habe mich... Wahnsinnig...

Olivia: Und im Film wäre das Slow-Motion.

dominik: Hey, Olivia. Es war Slow-Motion. Es war

Olivia: Das war Slow-Motion.

dominik: Slow-Motion. Die Frau ist schon gerannt, aber relativ langsam.

Olivia: Ja.

dominik: Nein, aber auch in meinem Kopf. ist wirklich so klassische Musik. ist wirklich so Musik im Hintergrund

Olivia: Mhm.

dominik: gekommen. es hat auch von Schnee und es ist extrem schön gewesen. Seit dem Mond findest du den S.G. spontan. Ja, das auch noch.

Olivia: Auch noch, ja. Blutmond, oder? Wie es muss sein halt.

dominik: Mond, Regen, Wogen. Ja, einfach alles zusammen. Es ist wirklich... Vögel an Zwetschern. Das war eine wahnsinnig schöne Umengst. Und all die Leute, die das gemacht haben, möchte ich grüssen. Danke, Pimus, für das.

Olivia: Ja, das ist sehr herzig.

dominik: Wir freuen uns auf Nachrichten und wir haben noch eine Nachricht bekommen.

Olivia: Wie ein Nachricht. Eine Postkarte?

dominik: Nicht nur das, aber wir Postkarte bekommen. Ich meine noch die andere Nachricht. Ist egal. Über beide.

Olivia: Aha, meinst die andere Nachricht? Über welche sollen wir reden? Mir ist es egal. die eine ist die Postkarte, bekommen haben. In einer ganz schönen Schrift. Und ich muss etwas sagen, was komisch ist. Ich habe gelesen, war von Ruth. Du hast gesagt, steht Reto. Ich habe gesagt, da steht Ruth.

dominik: Mhm. Mhm. Mhm.

Olivia: So schön ist Schrift. Sie ist sehr kreativ. Und das Krasse ist, dass ich Gefühl habe, kenne noch jemanden, der so schreibt. Oder? Ich habe schon mal etwas von dieser Person Die Buchstaben, ganz lang zum nächsten Buchstab übergehen. ist wirklich unglaublich.

dominik: Es ist ein Gesamtkunstwerk. ist so schön geschrieben und ist auch so herzlich geschrieben.

Olivia: Ganz herzlich. Dann hätte ich gedacht, kennen wir die Routen?

dominik: Oder Reto.

Olivia: Ruth. Wir können es ja mal fragen. Wir können ja mal nur diese Unterschrift nehmen und fragen, was die Leute das Gefühl haben, was da steht. Ich sage, es ist eine sehr nette Ruth.

dominik: Es ist wirklich wahnsinnig nette Route und es so süss, weil es steht nämlich, dass sie gerade in den Ferien ist. Und ähm... ähm... was steht? Äh... äh... Avere aus der verregneten Ferien, ich Zeit finde, alle Karten und Briefe zu schreiben, ich möchte. Das ist doch einfach so süss! Nein, es ist

Olivia: So herzig. Und wir sind einig davor. Was ist in meinen?

dominik: wirklich... Weisst wie wir uns gefühlt haben gestern? Weisst wie wir uns gefeiert haben? Wir haben uns gemeint!

Olivia: gemeint haben wir alles. Gemeint.

dominik: Wirklich im WhatsApp Chat. Der ist gestern heiss gelaufen. Nach deiner Postkarte. Es war wirklich cool.

Olivia: Ding Ding. Ja, das stimmt.

dominik: Und dann... Danke vielmals für die Postkarte. Mega hättig. Fanpost, Olivia. Das ist Fanpost per Post.

Olivia: Fanpost. Das ist wirklich... Ja krass.

dominik: Nein, wirklich... Made...

Olivia: Jetzt haben wir es geschafft.

dominik: Made unsere ganze Zeit... Die ganze Zeit. Mindestens eineinhalb. Vielleicht sogar viel. Sogar eineinhalb Tage.

Olivia: Ja, wird da mal einer.

dominik: Dann haben wir noch andere Nachricht bekommen, die die Geschichte geht, die du in der zehnten Jubiläumsfolge erzählt hast. Die krasse

Olivia: Richtig.

dominik: Geschichte deines Ex-Freundes in den Ferien. Ja. Und Frage

Olivia: Im Meer. Ja.

dominik: ist auch, was machen wir als unsere Döcher nicht solche? Leute? Männer? Plötzlich? Ja, was machen wir?

Olivia: Hunks auf... ...als Boyfriends Hand. Das ist aber noch schwierig.

dominik: Mhm.

Olivia: Aber ich habe eben... Also, ich habe dann gedacht... Nachher habe ich natürlich gerade gedacht, ob es blöd war, dass ich das erzählt habe. Weil ich habe es fast zu fest in einem blauen Ton erzählt. Das ich nachher gedacht. Aber es ist ja einfach schon... Nein, ich weiss

dominik: Ist es dir unangenehm, dass du es erzählt hast?

Olivia: dann, nicht... Es ist wie so... Aber ich kann es ja nicht mit so einer Schwere erzählen, weil es ist ja schon vorbei und ist ja gut rausgekommen. wie einfach eine sich abgeschlossene Geschichte, die dort war. Und

dominik: Ja. Ja.

Olivia: nachher und vorher in meinem Leben war nie mehr so etwas. Es war einfach eine seltsame Dynamik zwischen mir und dieser Person. Und dann... Wenn ich jetzt im Nachhinein... Ja, ich weiss nicht. Ich habe dann gedacht, vielleicht denken die einen, ich nehme es nicht so ernst. Hat aber niemand so etwas gesagt. Nur ich. Manchmal tut man sich auch selber nachher so etwas überlegen. Hätte man das in einem anderen, ernsteren Rahmen erzählen Wir wollten uns Anekdoten erzählen. Und dann

dominik: Ja.

Olivia: waren meine gar nicht lustig. Sondern eigentlich... So...

dominik: Crazy! Ja, hey Olivia, ist doch genau das, was passiert dann und das ist ja absolut richtig. Wir haben hier ein Gespräch, wir lassen uns einfach ein unscriptet gehen wir rein

Olivia: Ja, das stimmt.

dominik: und dann gibt es Falldürre und die nehmen wir. Wir nehmen sie. Wir sagen hallo Falldürre. Ich weiss was du meinst.

Olivia: Ich dachte nur, ich habe sie vielleicht in einer falschen Tonart.

dominik: ist mir im Fall nicht so übergekommen und manchmal muss man solche Geschichten ja auch so leichtfüssig erzählen, weil der Humor und das Brüllen ist nacheinander beieinander und manchmal fällt es leichter, dann

Olivia: Ja.

dominik: näher zum Humor, gerade wenn so eine Geschichte schon abgeschlossen ist und sie ist ja anscheinend so wie es klingt.

Olivia: Es ist ganz seltsam. Es hat hier angefangen und hier wieder aufgehört. Ich

dominik: Ja. Ja.

Olivia: hatte auch nie das Gefühl, muss eine Therapie machen, zu warum mir das passiert ist. Ich dachte jetzt gibt es das nicht mehr. Fakt. Tschüss.

dominik: Ja.

Olivia: Jetzt habe ich an dich. Ich sowieso nie mehr Therapie machen.

dominik: Aber ich habe das Gefühl, solche unangenehmen Geschichten würden wir in diesem Podcast nicht besprechen. Oder würden wir? Es wird genau dort spannend. Es kann schon sein.

Olivia: Ich weiss nicht, vielleicht entwickeln wir uns dort hin. Das weiss man natürlich noch nicht. Wir sind ja auch noch immer in dieser Phase, in wir uns 1 Mio. Sachen erzählen die wir über die andere Person gar nicht wissen.

dominik: Mhm.

Olivia: Aber irgendwann haben wir das vielleicht und dann müssen wir über die Sachen reden, die jetzt sind. Das machen wir ja jetzt auch, aber naja. Auf jeden Fall wegen dieser Frage, wie man Töchter davon bewahren

dominik: Und es ist... Es ist was auch... Ja.

Olivia: oder auch, ich meine, das kann ja allen passieren, Töchter oder Söhne. Aber ich glaube, es geht gar nicht. hast du das Gefühl, geht Ich habe einfach Gefühl, es würde helfen, wenn man einen stabilen Selbstwert hat. Aber das hat ja fast niemand. Ich glaube, man kann immer in eine Situation geraten, wo man unsicher ist. Und je unsicherer man ist ... Also ja. Man muss sich selbst so gut finden, dass man Gefühl hat, so eine Behandlung verdiene ich nicht.

dominik: Ja.

Olivia: Das gebe ich mir nicht. Ich gehe. Aber sobald man ja nur der kleinste Selbstzweifel hat, der denkt, vielleicht habe ich das verdient. Vielleicht habe ich so und so. Und darum passiert

dominik: Ja.

Olivia: das so und so. Dann rutscht man in so etwas rein. Wenn einem von Anfang an klar ist, du redest so nicht mit mir.

dominik: Mhm.

Olivia: Dann geht man gar nicht mit so jemandem, man geht eher in die Ferien.

dominik: Mhm.

Olivia: Es kommt gar nicht zu dem. Und dann rutscht

dominik: Ja.

Olivia: man in so etwas rein und dann weiss man vielleicht nicht, wie wieder rauskommt.

dominik: Und vor allem kann man wirklich niemand verurteilen, in so Beziehung reinkommt. Auf gar keinen Fall. Man verliebt

Olivia: Nö.

dominik: sich in jemanden und man weiss nicht, wie sich diese Beziehung entwickelt. Die einzige Person, man unbedingt verurteilen die Person, die extrem toxisch oder im schlimmsten Fall sogar gewalttätig vorgeht. sind dann doch wieder in sehr vielen Fällen Männer. Und ich glaube... Wenn man eigentlich von ganz aussen betrachtet, muss man eigentlich sagen, als Gesellschaft oder vor allem auch wir als Männer, also ich als Mann und alle anderen, wir müssen eigentlich vor allem extrem fest arbeiten, dass nicht mehr solche Männer so erzogen werden von der Gesellschaft und von uns, dass es überhaupt so weit kommen kann, dass man in sich in einer Beziehung so verhält und das Gefühl, man so viel macht und man darf sich das und das rausnehmen. Eigentlich sind immer... Die Gesellschaft ist Problem. Aber man wird halt einfach, wie man solche Sachen schon in der Kindheit

Olivia: Ja.

dominik: mitbekommt. Wir müssen vor allem an dem ganz fest arbeiten.

Olivia: Aber das finde ich schwierig. Wenn man eine Person ist mit Empathie, von ich

dominik: Mhm.

Olivia: davon ausgehe, dass ich das finde, ist es man so etwas gerutscht ist, zu denken, nur der andere ist schuld. Obwohl es von aussen offensichtlich ist. Aber

dominik: Mhm. Mhm.

Olivia: man denkt, die Person ist auch so, weil mit ihr jemand so war. Und es jetzt meine Aufgabe, aufzuräumen, jetzt, wo ich weiß, dass dieser Person in der Kindheit vielleicht das passiert ist.

dominik: Ja, auf jeden Fall. Ja, die Person braucht dann auch... Ja, ja eigentlich schon. Nein.

Olivia: Und dann denke ich, kann ich jetzt einfach weglaufen oder schulde ich der nächsten Person, die mit dieser Person zusammen ist, ich jetzt noch etwas mache oder ein Warnschild diese Person hängen oder kann ich einfach gehen

dominik: Aha, ja.

Olivia: und nur auf mich schauen und denke, ach wirklich, ich bin da draussen. Kompliziert, kompliziert.

dominik: Okay, ja ich weiss man. Ja, crazy. Also grundsätzlich weglaufen muss man wahrscheinlich einfach definitiv in dieser Situation, weil vor allem die Person, die sich so verhält, braucht ja Hilfe.

Olivia: Ja, aber das meint dir ja nicht.

dominik: Vielleicht kann man irgendwie versuchen, Umfeld wieder einbeziehen, den Leuten davon zu erzählen. Unbedingt den Leuten davon zu erzählen, dass man eben nicht allein ist in dieser Situation und

Olivia: Ja.

dominik: dass man vielleicht sogar Leute hat in seinem Umfeld, in der Person, das so verhält, die man noch rückenbilden und sagen wir müssen hier etwas machen mit ihm. Wir müssen hier schauen, wir müssen hier irgendwie, wenn das möglich ist. Ich muss das Gespräch suchen.

Olivia: Ich bin einfach der Fugge spaziert.

dominik: Ja, aber das ist ja absolut richtig in so einer Situation. Und dann muss man einfach weg.

Olivia: Ja, ich glaube, es wäre mir auch nicht passiert. Ich bin von zu ausgezogen. Frankfurt. Und dann habe

dominik: Mhm. Mhm.

Olivia: ich in dem Avant-20-Groove ein Gefühl

dominik: Mhm.

Olivia: gehabt, jetzt könnt ihr mir mal am Ranz hängen mit eurer Dürfligkeit. Ich wohne jetzt hier der grossen Stadt. Ich wusste weder, wie man eine Versicherung abschliessen noch wie man ein Konto einrichtet und mit der Karte Geld abhält. Ich habe alles dort gelernt. In dieser Verletzlichkeit oder Unsicherheit, ohne mein Umfeld von da, bin ich

dominik: Mhm.

Olivia: überhaupt das Geräusch gerutscht. Die Person hätte ich hier gar nie kennengelernt.

dominik: Ja.

Olivia: Und wenn ich sie kennengelernt hätte, hätte sie ... Freunde und Familie wären ja wie da gewesen und hätten gesagt, äh, Entschuldigung, glaube, das stimmt etwas nicht. Aber das Umfeld habe ich ja wie alles da in der Schweiz gelassen und bin in die neue Stadt und dachte, jetzt komme ich mit meiner neuen Fancy-Identität und so. Und dann auch so einen gewissen Stolz. Ich wollte gar nicht zu Hause erzählen, dass ich jetzt zwei Schritte aus diesem Zuhause und das erste, was ich mache, ist in einen Scheissdreck zu laufen. Das wollte natürlich vor mir nicht zugeben und vor Zuhause auch nicht. Was ja aber auch wieder etwas zu hat, hat ein bisschen mit am Selbstwert. Dass man Gefühl hat, muss da sagen, ach, weiss doch keiner. Darum, glaube wirklich, tue, Selbstwert ist der Schlüssel zum Glück. Aber es ist halt mega schwierig. meine, schau mal alle Menschen an. Und wenn man sie näher kennengelernt hat, merkt man ja, allen, alle haben irgendeine Unsicherheit. Wo man sich so dran auflupfen dann, wenn man dort reindrückt ...

dominik: Und es gibt ja dann, es kann Leute geben, die das ausnutzen oder? Die das sehen und... Oder... Ja logisch.

Olivia: Das glaube ich schon. Und die vielleicht aber selber unsicher sind und dann genau das an dir nehmen, dich dort runterzudrücken.

dominik: Jede Geschichte ist anders, aber in jeder Geschichte darf man sich immer und auf jeden Fall Hilfe holen und man darf auch immer der Vorleben laufen, wenn man sich unwohl fühlt oder man merkt, das ist irgendwie

Olivia: unbedingt davor laufen.

dominik: überhaupt ganz ungesund. Aber weil das eben auch nicht einfach ist und extrem schwierig ist, gibt es im Falle einen ganz, ganz guten Roman, die schönste Version. Kennst du den?

Olivia: Hey, das glaube ich jetzt nicht. Schau mal da drauf.

dominik: Nein. Nein, hast du es aufgeschrieben.

Olivia: Ich habe das aufgeschrieben, zwar weisst wieso?

dominik: Nein!

Olivia: dachte, weil uns ja die Route die Karte geschrieben Und dann dachte

dominik: Ja.

Olivia: vielleicht reden wir generell noch über alle möglichen Routes, die uns geschrieben haben. Und dann wollte sagen, ich kenne eine ganz tolle Route, dann kenne ich eine Route, wo ich eine lustige Geschichte über sie erzählen und dann kenne ich noch die Route Maria Thomas, die das schöne Buch geschrieben hat, die schönste Version. Ja, ja. Es war super.

dominik: Hast du das gelesen? Hast du das gelesen? ich auch, Olivia. Ich habe es das Jahr gelesen. Es ist wirklich mega gut. Es ist ein heftig, aber es zeigt einfach auf, wie schwierig es ist, wenn man in so einer... Ja, ist wirklich... Das man sehr gut empfehlen. Ich auch

Olivia: Es ist so ein gutes Buch. Jetzt hat sie gerade ein neues geschrieben, das habe ich aber noch nicht gelesen.

dominik: nicht, aber ich es schon gesehen im Buchladen, aber ich es noch nicht gekauft. Nein, das ist ein Zeichen.

Olivia: Das ist jetzt lustig. Das ist jetzt doch wieder so ein Zeichen des Universums. Dass wir zwei hier zusammengehören, dass wir heute das gleiche Buch aufgeschrieben haben. Aus völlig verschiedenen Gründen. Aber wirklich...

dominik: Hey, mein Gott, neue Staffeln, toi toi toi. Es ist wirklich... Im Falle Hals- und Beinbruch. Ich sage das, läuft wie blöd. Es wird schon schief gehen. Wirklich. Nein, es ist der Hammer. Und, ähm...

Olivia: Er auswegschmiert. Das ist ein Golf fürs Gute.

dominik: Absolut, geht aufs Gute. da 2 zu 0. Ich mache es noch ein drittes, weil ich habe noch etwas Schönes zum Schluss, Olivia.

Olivia: Nein, aber warte jetzt schnell! Wir haben kein einziges Goal für schlecht, ich weiss, das passt ihr jetzt wieder nicht und wir sind eben noch nicht so viel am Schluss. Ich will ihr einfach noch zwei Sachen erzählen. Was? Was sagst du mir? Wir sind sowas von am Schluss?

dominik: Wir sind... ...neuer... Wir sind noch am Schluss, aber von daher folgt das auf jeden Fall.

Olivia: Das stimmt, es steht bei mir die Verbindung von Dominik ist instabil. Bitte darum, am Router zu sein, das Netzwerk zu wechseln oder einen Verbindungstest auszuwählen.

dominik: Jetzt passiert es. Jetzt passiert es. Hals- und Beinbruch. Hier haben wir Was? Hat irgendwer in diesem Haus jetzt diesen Router genommen? Ich wohne im obersten Stock in dieser

Olivia: Ja? Hat dich eingeschaut?

dominik: Mansate. Und da sind verschiedene Mansaten, verschiedene Leute, hier arbeiten. Hat irgendwer jetzt diesen Router genommen und ist

Olivia: Ja.

dominik: abends noch ins geheime WC des Hauses. Also dort, das Internet hat. Also ich kenne dich auch.

Olivia: Aber ich höre dich Falle mega gut. Ich ignoriere diese Warnung. Aber wir gerade etwas Schönes. Wir können gerade etwas Schönes. Ich will nur... Es ist nicht so schlimm. Ich weiss, du hast Angst, wenn ich sage, ich habe etwas gesehen. Ich weiss, ich versuche es...

dominik: Na, also gut. Ja, also Olivia, kommt jetzt... Also los, los. Ja, sorry. Also gut. Ich habe mittlerweile Angst. Ich gebe das zu.

Olivia: Ja, habe ich noch eine neue Idee, aber das erzähle ich dir nächstes Mal besser. Aber möchte dir sagen, vielleicht könnte

dominik: Okay.

Olivia: man meine Rubrik, die einfach ist, von schlechten Goals Könnte man so mit einer süssen Melodie... die aber einfach darüber heisst, das Volk spinnt. Oder die Welt spinnt. Weiss ich nicht. Das ist so ein Bergler, der das sagt, das Volk spinnt. Und dann

dominik: Also es gefällt mir.

Olivia: kann ich diese News ein dort rein tun und dann ist es auch gar nicht so schlimm. Weil wir müssen da nicht einen Essay darüber diskutieren. Ich will es einfach nur dir erzählen, weil jetzt eben... Eines, ich schlecht fand, war

dominik: Okay, also...

Olivia: so eine Untergruppe von diesen Insellern, von diesen unfreiwillig singeligen Männern. haben jetzt gedacht, sie nennen sich jetzt Passport Bros. Sie bildeten eine Untergruppe und schauen, aus welchen Ländern sie Frauen für sich weil sie noch genug unterwürfig sind. Dann tauschen sie sich aus und entwickelten super Tests, wie man schauen wie eine Frau noch nicht so emanzipiert ist, dass sie sich nicht mehr für eine Beziehung mit ihnen

dominik: Sie machen es sogar strategisch. wissen genau.

Olivia: Richtig. Sie machen es strategisch.

dominik: Es ist nicht mal ein unbewusstes Suchen nach Schwächen, man kann. Sie suchen ganz

Olivia: Das ist ganz bewusst.

dominik: bewusst, wo ist...

Olivia: Damit das nicht nur ein Mannerbashing ist, möchte ich als Gegenpol...

dominik: ist auch schon richtig. Das ist auch schlimm.

Olivia: Es ist schlimm, Aber ich finde, man muss einfach die Begrifflichkeiten, man muss wissen, was sind Passport Bros. Und dann habe ich aber als

dominik: Das stimmt.

Olivia: Gegending ein auch ein gutes Wort. heisst Osempidempi.

dominik: Was?

Olivia: Osempidempig. Und zwar ist das mit Epidemie von Osempig. Hab ich ein gutes Wort gefunden. Genetische Spritzen. Und es

dominik: schau mal, aus dem Ding ist die Spritzei, die man nehmen

Olivia: gibt sie jetzt aber eben, glaube ich, auch schon als Spillen oder so. Darum eigentlich gibt es jetzt gar keinen Grund mehr, warum wir nicht einfach alle Spindel durchziehen Das haben sich eben ganz viele junge Frauen, denken sich das auch in diesen College-Umfeld. Und es gibt ja da diese die wir letztens darüber gesprochen haben. Und es ja auch als Gegenpol die Sorority Houses, wo nur Frauen wohnen. Und anscheinend haben die ein riesiges Publikum auch auf TikTok, verschiedenen Häuser. Und dann gibt es die besten Häuser mit den schönsten Frauen.

dominik: Das ist in den Universitäten, das verstehe ich richtig. Dort sind Häusern, wo die Studierenden wohnen.

Olivia: Genau. Die Studentenverbindungen. Genau.

dominik: Dort gibt es auch noch Häusern, wo Frauen wohnen. Das habe ich richtig verstanden.

Olivia: Es gibt doch diese Studentenverbindungen. Aber die ja meistens geschlechtergetrennt. Die Männer haben

dominik: Ja, Ja, da gibt's auch wieder die Geschichten.

Olivia: dann komische Einführungsrituale, sie dann sagen, wenn doch auch nicht was, sich oben ohne gegenseitig besoffen in den Schlamm drücken. Das sollte

dominik: Mhm. Mhm.

Olivia: dann witzig sein. Dann habe ich jetzt gehört von einem Ritual, in so einem Sorority House. Haus, nur Frauen sind. Es ist wirklich völlig drum, man das Fauch spinnt. Dort ist ein Ritual, dass die Neuen in den Unterwäsche, gehen sie alle zusammen in den Wäschraum, und dann müssen die Neuen auf der Waschmaschine sitzen, wenn die Waschmaschine schläudert. Dann machen die älteren Studentinnen an den Jüngeren die Stellen am Körper mit Edding markieren, die sich bewegen, wenn ... die Wäschmaschine schüttelt, damit man sieht,

dominik: was?

Olivia: wo Überschüssungsfett ist. Ich meine, hallo! Wirklich. Eben. Das ist jetzt auch mein Pitch für diese Rubrik, ist diese Geschichte. Ist das nicht wild? Ist das nicht einfach irre?

dominik: Ich finde es gut, das Volk zu spinnen. Das passt sehr gut in der Rubrik. Einfach zu schäumen, dass sie das machen. Ja, es ist sehr wild. Auch die Vorstellung ist ganz...

Olivia: Ich hoffe, es stimmt nicht, aber es stimmt. Ich dachte, es sei ein Witz, aber es eben keiner.

dominik: Wie alt sind denn die? Die halt Studierende. Die sind auch so, keine Ahnung, Anfangs 20 irgendwie. Mhm.

Olivia: Weil ich noch nicht mal.

dominik: Man darf auch in einer solchen Situation einfach immer weglaufen. Wenn man merkt, das ist irgendwie sehr komisch, dass sich da gerade der Beifstand... Und Leute mit Edding... Das so lieb, das ist sauber.

Olivia: Ja. Dass ich auf einer schüttelnden Waschmaschine sitze und Frauen mir Stellen markieren, die sich bewegen.

dominik: Mein grösster Stress ist auch irgendwie, das muss ich ja wieder abwaschen. Also das geht dann weg.

Olivia: Wenn das in dieser Situation dein größer Stress ist, dann geht es dir mega gut.

dominik: Ja, ist völlig... Ja, da geht es noch wirklich sehr gut. Nein, nein, es ist nicht mein Grösstes. Aber das kommt dann zu allem, zu allem, schrecklich ist. ich denke, kommt ja noch dazu.

Olivia: Ich weiss nicht, die Idee ist, man so direkt zum Schönheits-Doc Weil es ist ja alles schon markiert, was das Problem ist.

dominik: ja, dann kann man sagen, genau das? Okay krass. Nein, es ist extrem schrecklich. Und leider,

Olivia: Aber diesen brauchen wir ja nicht mehr, weil es ist ja aus Empidempung. Man muss es ja gar nicht mehr wegschneiden.

dominik: an dem ist ja das Patriarchat dann doch wieder die Schuld. Kann man doch auch sagen, finde ich. nicht?

Olivia: Ja.

dominik: Und unsere Schönheitsideale, die sich hier einfach brutal

Olivia: Ja.

dominik: gerne halten. Und dann gibt

Olivia: hartnäckig.

dominik: es wirklich die Dinge, aus dem Musen Und dann gibt es effektiv solche interessante Gewächse, das das Volk spinnt,

Olivia: Mhm.

dominik: die dann effektiv... Leute auf Ideen kommen halt. Schrecklich.

Olivia: Kann ich mir etwas auszusuchen? Kann ich mir einen Trailer basteln für diese Rubrik? Einen kleinen Jingle fürs Folk-Spin? Wärst du da dabei?

dominik: Machst du das wirklich? Ja, wir können das Wir können das gerne machen.

Olivia: Dann kann ich es dort unterordnen und du musst nicht jedes Mal denken, jetzt kommt sie wieder mit ihrem Schlagzeilen-Bullshit.

dominik: Nein, nein, Olivia, nein, ich verstand mich bitte nicht. Falsch, Olivia, ich finde das absolut richtig. Das habe ich schon paar Mal gesagt. Ich finde es immer über solche Sachen zu Meine Angst ist nur, das sage ich jetzt gerne noch, dass man plötzlich nur an der Oberfläche kratzt von schlimmen Themen. Ich finde es entspannend, wenn man das dann vielleicht in einem nächsten Folge noch einmal besprechen und merkt, okay, das ist schon brutal.

Olivia: Aber so ist es ja. Wir hören ja nicht auf nach Stachel... Stachel? Nach Stachel 3 hören wir ja nicht auf. Das heisst irgendwann kommt man noch dazu. Auf alles kann man ja wieder zurückkommen. Weil die Probleme

dominik: Ja, das stimmt.

Olivia: gehen ja auch so schnell gar nicht weg.

dominik: Also ich finde es ist gut, haben zwei neue Rubriken, haben eine Radio-Nasturgie, wo man Leute grüssen und wir haben das Volk Spint, finde ich absolut gut. Das gibt ein Goal fürs Gute und zwei Goals fürs Schlechte, weil

Olivia: Genau.

dominik: es ist ein schlimmes Thema. Das heisst, es steht jetzt effektiv 3 zu 3. Aber ich kann ja noch ein letztes Goal machen, nämlich fürs Gute, weil wir haben zum Schluss noch etwas Schönes.

Olivia: Ja.

dominik: Und jetzt haben wir... Lassen wir die Jingle weg, oder? Also... Ja.

Olivia: Das ist Jingle für etwas Schönes. blitter hier in meinen... Nein, nein, den lassen wir nicht weg.

dominik: Es gibt etwas mega schönes, etwas wirklich wildes, etwas ganz krasses. Ich habe es vorhin schon gehört. Ich bin gespannt. Also gut.

Olivia: Okay, okay, lasst uns das anmotorieren, weil es heute heinerhin ist.

dominik: Also jetzt ist etwas passiert und hast es mitbekommen. Das so cool.

Olivia: Ich habe damit überholt.

dominik: Also, vielen von euch kennen es wahrscheinlich als Poetry Slam Szenen im deutschsprachigen Raum und auf der ganzen Welt. Poetry Slam Szenen, wo Leute mit selbst geschriebenen Texten auftreten und vom Publikum bewertet werden. Am Schluss gehen dann die Personen mit dem Text, der am besten angekommen ist, beim Publikum und man bekommt eine Flasche Whisky. Das ist auch ganz klassische Poetry Slam. Die Texte gehen jeweils sechs Minuten. Man darf keine Seiten benutzen, darf lustig sein, traurig, ernsthaft oder poetisch. Alles ist möglich. Poetry Slam. Ein Format, das schon sehr lange gibt seit Anfang des 90er Jahre und das in der Schweiz oder im ganz deutschen Raum sehr viele Leute hervorbrachten, wichtige Leute dank der Slam-Szene. Es zum Beispiel Hazel Brugger dank der Slam-Szene. Es die Lisa Christe dank der Slam-Szene. Es gibt auch Valerio Moser. Und Valerio Moser, vielleicht hast mir den schon begegnet, er ist wirklich ein super Mensch, ein ganz wahnsinnig tolles Mensch. Ein von den kreativsten Menschen, ich überhaupt kenne. Der lässt an Tischbomben. Der hat so viele Ideen. Das ist wirklich... Der Wahnsinn. ist so schlagfertig, ist wahnsinnig lustig und ist wahnsinnig lieb. Und der Valerio Puscht Poetry Slam ist auch unterwegs mit Büchern selber geschrieben und Programm. Aber er ist auch sehr fest in der Slam Szene unterwegs. Und er ist der Slam Szene immer treu geblieben und er ist immer dabei geblieben. Und er hat sehr viel für die Szene gemacht. Und dieser Valerio Moser konnte jetzt an der Weltmeisterschaft auftreten. In Durban in Südafrika. Und dort hat er... Wir 14 Länder mitgemacht. Und der Valerio Moser hat dann einfach mit Schweizerdeutschen Text die Jury, die es geben sollte, überzeugt und ist jetzt Poetry-Islam-Weltmeister. Noch nie. Das einfach die Geste.

Olivia: Das ist wirklich so cool.

dominik: Es ist die bis schönste Geschichte. ist wirklich... Der Valerio, es ist der Valerio. Es ist wirklich so verdient und so schön. Und... Und stellt vor mit Schweizerdeutschen Text und er kommt jetzt gleich mit einem neuen Programm auf und es ist einfach... und es kam einfach im 10 vor 10 und im Echo der Zeit und alle sind interessiert und alle haben gefeiert und es jetzt so einen Begrüssungsfest gegeben in Langendal wo er her ist wo ganz viele Leute auf dem Mauerplatz standen und haben gefeiert und geklatscht und es ist wirklich... Ich habe gerührt, ich habe gerührt, es war so schön und es ist extrem toll und Gratulation an Valerio Moser sicher jemand, der nach Büchern einfach davon und Shows schauen kann überhaupt feiern

Olivia: Absolut.

dominik: und wünsche das Bisschen, es ist Olivier.

Olivia: Das ist sehr etwas Schönes. Du musst jetzt gehen. Jetzt sagen wir Tschüss. Jetzt gehen wir. Ja, ich freue mich schon. Tschüss. Hebe Zürich.

dominik: Ja, ich muss wirklich gehen. Wie schön ist ja wirklich, dass wir uns nächste Woche wieder hören und sehen. Tschüss zusammen, bis zur Folge 2.

Olivia: Du bist jetzt schon zu spät. Es ist wirklich nicht. 32. Weisst was wir noch gesagt haben? Ragebait ist einfach das Jugendwort des Jahres. Ist es nicht toll? Und auf dem zweiten Platz ist es Peak und auf dem dritten Platz ist es Crashout. Ich bin wirklich stolz auf die Jugend, haben so recht.

dominik: Hey, es ist so geil, Olivia. Sie haben so recht. Olivia, bist du dieses Jahr dabei? In der Jury? Vom Wort des Jahres? Ja.

Olivia: Nein, aber du? Dann weisst du, dass ich nicht bin. Hätten wir uns dann dort nicht schon kennengelernt im Jurygremium?

dominik: Nein, noch keine Sitzungen zu geben, noch gar nichts. weiss noch gar nicht, wie das sagen

Olivia: ja okay. Also ich bin nicht dabei oder ich hätte das E-Mail nicht gesehen. Das wäre aber gerne, dann kannst du mich mal pitchen.

dominik: Peak.

Olivia: Pick RageBait. Tschüss!

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