Nachhall: Geschichte. Politik. Vorarlberg.
NS-Zwangsarbeit an den Staumauern der illwerke
Mittwoch, 14. Oktober 2026 · 43 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Historiker Harald Walser über die Arbeit und die Lager der illwerke im Montafon
Unternehmensgeschichte illwerke vkw: illwerkevkw.at/unternehmen/ueber-uns/unternehm…
Stand Montafon über die Zwangsarbeit: stand-montafon.at/Zwangsarbeit_auf_den_Baustel…
NS-Zwangsarbeit bei den Illwerken, von Werner Dreier, 2024: malingesellschaft.at/texte/nationalsozialismus…
Werner Dreier über das Erinnern der illwerke, 1997: malingesellschaft.at/aktuell/weiteres/zwangsar…
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Nachhalt, Geschichte, Politik vor Adelberg. Herzlich willkommen bei nachhalt unserem neuen VN Podcast über politische Geschichte in Vorarlberg die bis heute Nachhalt! Mein Name ist Michael Brock. ich leite die VN-Politik Redaktion und darf Sie regelmäßig hier entweder im Studio oder vor Ort des Geschehens je nach Wetter und Entfernung begrüßen um über Themen zu sprechen wie Vorarlberg bis heute oder sagen wir die Vorarlberg zu dem gemacht haben, was es heute ist.
Und heute reden wir über die Ilwerke VKW! Ich freue mich, Historiker, VN-Kommentator, ehemaliger Nationalstaatsaufgeordneter und Lehrer Harald Walzer hier begrüßen zu dürfen. Herzlich willkommen bei uns im Studio! Danke für die Einladung! Wir möchten heute über die ilwerke reden, vor allem in der Zeit zwischen deihton-dreißig und neunzehnfünfundvierzig.
Und die Frage, wer diese Staumauern gebaut hat? um was die Zwangsarbeit überhaupt am Unternehmenserfolg beigetragen hat bis heute. Ich möchte Sie ganz konkret fragen zu Beginn, wie es denn derzeit im ehemaligen Silvretodorf aussieht? Sieht man noch etwas? Ja man sieht eigentlich noch einiges. da gibt's so uns Marlena Haus herum doch noch Barakken.
jedenfalls als ich das letzte Mal dort oben war ist jetzt auch schon einige Zeit her. Das gilt eigentlich für das ganze Montafon. Da sind schon überall noch diese Reste der vielen Lager, die es da alleine im Montafone gegeben hat. Also es waren zumindest fünfzehn Lager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, die man in dem Montafond gebaut hat – und natürlich das Silvrettatorf war eines der größten.
Menschen, die das belegt haben also Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. Und das war für das Montafon natürlich schon ein wesentlicher Einschnitt. Man spricht in Vorarlberg von nur rund zwanzigtausend Zwang-Arbeitern, die überall im ganzen Land eingesetzt wurden. Wie viele davon waren denn im Montafoon für die Ilwerke tätig?
Natürlich unterschiedlich viele je nach Jahreszeit. Man konnte ja auch im Winter nicht an allen Baustellen arbeiten, aber es waren noch mal so sieben, acht bis zehn tausend die allein in Montafon als Zwangsarbeiter beschäftigt waren und arbeiten mussten. Nicht zu vergessen natürlich auch Kriegsgefangene die man im Einsatz hatte.
Lassen Sie uns chronologisch beginnen. Die Ilwerke hatten ja schon viele Projekte im Planung, ich habe es mir ein bisschen notiert. Den Silvretta-Stause Obervermund Lachau Rodound. richtig begonnen mit dem Ausbau dieser Kraftwerke und dieser Projekti wurde aber in den letzten Jahren in der Jahrhunderten vorgekommen.
Bis in die Ilwerken war das heute eine Erdbeutung von ca. Die Stromerzeugung, das ist auch nachzulesen auf die Ilwerke Hompelt stieg in dieser Zeit um zweihundert vierzehn Prozent. Warum ist da das Tempo so angestiegen? Warum brauchten die Nazis diese Kraftwerke? Die Ilwärke hat eine enorme strategische Bedeutung für die deutsche Kriegsindustrie und diese Pläne gingen eigentlich schon zurück fast zu Beginn der NS-Zeit in Deutschland Also im Reichskriegsministerium, im Reichswirtschaftsministerium hatte man ganz genaue Pläne was man nach dem Anschluss Österreichs und der war ja geplant und er war von vornherein vorgesehen.
Was man da vordringlich machen soll. Und da hatten die Illwerke die Nummer eins. also das war vollkommen klar es beginnt unmittelbar an den Illwerken. Das ist finde ich ganz interessant dass schon zwei Tage nachdem Sogenannten Anschluss, also ummittelbar kurznacht. Ich glaube es war der vierzehnte oder der fünfzehntem März bereits die erste Delegation auf der Bilderhöhe war.
Also das war zwar ein bisschen schwierig wegen der Schneellage noch damals aber es war immer eine deutsche Delegationsschon hier vom Reichswirtschaftsministerium um diesen Ausbau in die Wege zu leiten Und man hat ja schon wenige Wochen, das war so April-Mai, auch tatsächlich mit den Arbeiten begonnen.
Das ist eine paradoxe Situation. Die gesamten Vorarbeiten, die Pläne, die Genehmigungen und die Grundablösen – das ist alles schon in der Zeit vor dem Jahr von hierher erledigt worden. Aber aufgrund der verfehlten Wirtschaftspolitik damals hat man nicht wirklich auch begonnen, sondern man hat gespart.
Also das Land von Harleberg beispielsweise hatte in dieser Zeit sogar Budgetüberschüsse und diese Überschüss haben wir übrigens nicht bei Vorarlberger Banken, sondern teilweise in der Schweiz angelegt. also völlig absurde Situation Und die Deutschen hatten natürlich eine völlig andere Philosophie. In Deutschland hat man enorme Schulden gemacht sehr, wie soll ich sagen, barkhalsige Finanzierungsmodelle entwickelt.
Ebenfalls hat man, selbst erwähnt, allein für die Illwerke, für den Ausbau in Vorarlberg über zwei Hundert Millionen Reismarkt und vielleicht wenn wir vom historischen Währungsrecht ein bisschen weggehen das war fast das zwanzig Fahrheit des Vorarlberger Landesbudgets Also eine enorme Summe, die man hier investieren wollte und dann auch investiert hat.
Und dieser Plan ist ja schon während des Krieges aufgegangen. Warum hatten die Kraftwerke Montafon so eine Bedeutung? Naja erstens wusste man wir brauchen Energie und Deutschland ist drohstoffarm Österreich im Prinzip auch. aber was man hat war natürlich Wasserkraft. Die Pläne in Deutschland sind vor, dass mit diesen Wasserkraftwerken v.a.
in Veralberg und Tirol in etwa zehn Prozent des gesamten deutschen Strombedarfs befriedigt werden am Schluss der Ausbaustufen. Das hatte schon große Priorität Und von daher ist man unmittelbar nach dem Anschluss, ich habe es schon erwähnt an den Ausbau gegangen und hat auch entsprechende Arbeitskräfte rekrutiert.
Zu Beginn der NS-Zeit waren es übrigens auch ... Man kann da durchaus dazu sagen, Arbeitskräften aus Vorarlberg, man muss dazusagen das waren auch von hier Nicht selten Zwangsarbeiter. Also waren sicherlich in diesen ersten Monaten des Ausbaus etwa ein Tausend Fünfhundert Arbeitskräfte, die man rekrutiert hat aus den Textilunternehmen, wo man politisch missliebige Personen herangezogen hat und wo man soziale Außenseite herangezogen hat aber das war schon beträchtlich.
diese Menschen sind in Sonderzügen ins Motorfond gebracht worden. Wie hat sich die Zahl der Dörfer, der Barracken und die Zahl des Arbeitern im Laufe dieser sieben Jahre entwickelt? Das ging ruckzuck. also wir können davon ausgehen dass man nach dieser ersten Phase dann mit Kriegsbeginn auch hier die Illwerke, vordringlich mit Arbeitskräften sozusagen bestückt hat.
Mit Kriegsbeginns waren es im September, die ersten polnischen Kriegsgefangenen, die man nach Fraalberg gebraucht hat. Ich habe nur mit einem Augenzeug gesprochen August Weiß Der Textilarbeiter in Dornbien war aber auch Dienst verpflichtet worden ist an die Illwerke und der hat berichtet wie diese Menschen da angekommen sind.
Einerseits die Kriegsgefangenen, da gibt es Bilder, andererseits auch einfach Menschen die man quasi auf der Straße eingefangen hat von einem Rechtsanwalt. der in Halbschuhen und dem Anzug mit seiner Akten-Tasche angekommen ist. Den hat man in Warschau, in einen Vagon gesetzt und hat ihn dann irgendwie in Patennen aussteigen lassen.
Patenen übrigens. Es gab ja damals die Montafornobahn nicht ganz nach hinten gefahren. Wie sah der Arbeitsalltag aus? Es waren natürlich extreme Arbeitsbedingungen auf den Werken. Einerseits die Kälte, dann auch die Verpflegung. Wir wissen über diese konkreten Bedingungen als im Gegensatz zu den Konzentrationslagern wo es ja ganz genaue Berechnungen gab wie viel Gramm Fett und wie viele Kalorien wir werden da verbraucht.
Das haben wir für die Hilfewerke nicht, aber was wir haben sind Berichte von sehr vielen Menschen, die umgekommen sind aufgrund der Arbeitsbedingungen. Und mir hat einer gesagt da gibt es heute noch Dutzende, die in der Stauermauer beispielsweise des Silvretterspeichers liegen weil sie während der Arbeit verunglückt sind also an Arbeitskräften.
Da war der Bedarf groß, der Nachschub hat funktioniert. Von daher waren die Sicherungsmaßnahmen halt nicht diejenige, die man sich wünschen würde. Es ist aber jetzt nicht so wie im Vergleich Mauthausen – die Zwangsarbeit dem KZ. das war ja Vernichtung durch Arbeit, das vordringliche Ziel, da ging es in Völkermord und Holocaust.
bei den Ilwerkebaustellen ging es tatsächlich um das Staumau ananzeigen. Genau! Da ging's darum. Da war auch das große Ziel nicht Vernichtung, sondern es waren ja auch nicht jüdische Arbeitskräfte oder Menschen die man ausrotten wollte. Und das gab's in Deutschland nicht nur für jüdischen Menschen, sondern auch für viele sogenannte Ostvölker.
Nein! Hier wollte man die Arbeitskräfe haben und da wollte man natürlich auch eingearbeitete Arbeitskräften nicht ohne Not. verlieren, aber es hat natürlich sehr viele Dote gegeben. Eine Episode aus dem Jahr dreiundvierzig war das, zeigt dass man trotzdem nicht zimperlich mit den Menschen noch dumm gegangen ist oder eigentlich war es ihnen dann am Ende doch egal was mit den menschen passiert und zwar habe man dort eine Baracke mit Blauseure enttäuscht.
Was ist denn da passiert? Da hat man mitten im Winter, man musste natürlich immer wieder diese Baraken desinfizieren. Weil dann natürlich Krankheiten da waren und weil die Bauten auch nicht sehr stabil waren und die Winter sehr herausfordernd waren. Und da haben wir die Menschen der Arbeitskräfte einfach wieder zu früh in diese Baracke hineinlassen.
zum Übernachten hat ihnen aufgetragen mitten im Winter, dass sie die Fenster offen lassen sollen sicherheitshalber. Man kann sich das vorstellen bei minus zehn, minus zwanzig Grad extrem hart waren. da musste eine oder andere die Fenste geschlossen haben oder zumindest einige Fenster geschlossen habe.
am Morgen waren ebenfalls viele dieser Arbeiter tot. mindestens drei französische Kriegsgefangene habe ich nachgelesen, insgesamt aber neunzehn die sich vergiftet haben. Kriegs gefangene als eine Gruppe? Wer war da noch? Es waren, ich hab schon erwähnt vor allem Zwangsarbeiter, die nach Österreich gebracht wurden.
und auch da, sie haben vorhin gesagt man war nicht zimperlich das kann man laut sagen. also hat es bei den geringsten Vergehen natürlich die härtesten Strafen gegeben und auch völlig willkürliche Strafen. Was mich besonders beeindruckt hat, war der Fall eines polnischen Zwangsarbeiters Konstantin Psygoda dem man vorgeworfen hat er habe eine österreichische Frau belästigt.
Das war natürlich in der NS-Zeit, wo es eigene Märchblätter gegeben hat. Dass man keinen Umgang mit Zwangsarbeiter machen darf und das war auch für Österreicher oder damals Deutsche gefährlich. Und dieser Pshigoda ist dann in einem Schnellverfahren von der SS abgeurteilt worden zum Tod Obwohl die Bevölkerung gesagt hat an dieser Geschichte stimmt gar nichts weil die Frau, die da angeblich belästigt wurde und in Wirklichkeit verliebt war in dem Psykoda der aber Abstand gehalten hat.
Man hat ihm dann andere Dinge auch noch vorgeworfen völlig haltlose. es waren ein offensichtlich sehr liebevoll agierender Mensch. alle auch in der damaligen Zeit haben eigentlich das bestätigt. dennoch ist er zu einer zum Tod verurteilt worden. Arge daran, man hat andere Zwangsarbeiter damit beauftragt diese Hinrichtung zu vollziehen an einem Schaufelbaker.
Und zu dieser Hinrichtungenwandanz ist man hat mal andere Zwangsarbeiter in Sonderzügen hingeführt als abschreckendes Beispiel. und man hat dann diesen ich sage jetzt bewusst ermordeten Pschikoda zwei Tage lang an diesem Schaufelpacker hängen lassen, bis man ihn dann irgendwo nahe der El verschart hat im Nachhinein.
Und was auch bemerkenswert ist zu dieser Hinrichtung ist der Gestapo-Chef aus Innsbruck extra angereist. Aber es waren nicht die einzige Hinrichtungen, muss ich jetzt dazu sagen. Es hat auch andere Formen gegeben und das gilt nicht nur für Ausländische also für Ostarbeitskräfte sondern auch einheimische Arbeitskräfte hatten mit diesem Terror zu kämpfen.
Also zum Beispiel der Johann Seewald aus Hohenemms, da ist wegen des Abhörens von Feinzentern an einer Silvretter Baustelle verhaftet und zum Tod fuhr verteilt worden und hingerichtet worden. Andere sind Werner Schad aus Blegens und andere, da gibt es mehrere. Sie sind in KZ eingeliefert worden und teilweise dort umgekommen.
Also diese Bedingungen waren schon extrem an den Baustellen weil man natürlich auch immer wieder mit Flucht zu kämpfen hatte. oder die Nähe zur Schweiz hat dazu geführt dass nicht wenige Zwangsarbeiter versucht haben Für Sie rettende Schweiz zu fliehen. Und wenn man sie erwischt hat, war das ... Zu Beginn des Krieges hat es bedeutet Einlieferung in das KZ und so ab dem Jahr forty-twoundvierzig hat es dann meistens auch mit einem Todesurteil geändert.
Meine Frage wie sich die Zwangsarbeiter zusammensetzen war eher darauf bezogen. Sie haben ja selber gesagt teilweise auf der Straße aufgegabelt. gerade zu Beginn weil ich hier französische Kriegsgefangene, Sie haben jetzt von Ostarbeiter gesprochen. Ich habe den Fall gefunden eines Philipp Gress. Das war ein deutscher Wehrmachtssoldat der einfach disziplinär aufgefallen ist an der Front und darum dann ins Gefängnis.
nach Freiburg kamen von dort dann auch diese Wetterbaustelle. also eigentlich hat man von überall her Menschen rekrutiert. Richtig! Wie gesagt das hängt damit zusammen dass Diegelwerke höchste Priorität hatten und man von daher auch jede Anforderung von Arbeitskräften versucht hat, unmittelbar zu erfüllen.
Und von da hat man Gefängnisse gelehrt. Man hat missliebige Personen ins Motto vom Geschick und und und also das ist eine Strategie gewesen die ja auch im Sinne der Nationalsozialisten aufgegangen ist denn man glaubt es ja kaum. aber schon Drei Jahre, vier Jahre nach Baubeginn ist der Strom geflossen von den Elwerken in die Erzkammer der deutschen Rüstungsindustrie ins Ruhrgebiet.
Interessanterweise hat es trotz des Bombenkriegs und trotz der Übermachter alliierten haben diese Stromlieferungen bis wenige Tage vor Kriegsende im Ruhrgebiet. Das heißt, bis in den März, dass sich in ein funktioniert. Also der Hilfwerkerstrom hat dann diese Rolle spielen können, die man vorgesehen hat für diese Bauwerke.
Der Fall Gress zeigt ja auch was Sie vorhin angesprochen haben recht eindrücklich wie wichtig dem Verantwortlichen dort die Abschreckung durch Brutalität war denn Gress versuchte zu fliehen. zweimal wurde dann milde Vorteil vergleichsweise. das Urteil wurde aufgehoben und aus dem Lager hieß es man muss ein.
Die Exempelstadt wurde ja zum Toreforteil wegen Fahnenverlucht. Ja und wie gesagt solche Exempeln wurden auch vor Ort, wie der Falbchikota zeigt, entsprechend gezeigt. und da ist es ja auch kein Zufall dass man andere Zwangsarbeitskräfte bei diesen Hinrichtungen oder zumindest bei Design-Hinrichtung hinzugegenommen hat damit sie eben wissen was passiert wenn man in irgendeiner Form zu viel Kontakt zur einheimischen Bevölkerung hat.
Es wurden ja auch Leichen vor Ort in den Lagern ausgestellt, um es mal so euphemistisch auszurücken? Also die Grausamkeit ist eigentlich unvorstellbar, der diese Menschen ausgesetzt waren und das waren ja zum Teil auch Menschen z.B. des Rechtsanwalts, die überhaupt mit solchen Arbeitsbedingungen nicht umgehen konnten.
Also, hier war das eigentlich bis zum Schluss oder eigentlich fast umgekehrt. Es ist gegenschluss zu immer ärger geworden was diese Art der Unterbringung und die Arte sanktionieren von auf kleinsten Vergehen anbelangt. Wie muss man sich den Lageralltag unter den verschiedenen Gruppen vorstellen? Man kennt es ja aus dem KZ dass Menschen je nach Herkunft, je nach Art der Verurteilung alle wurden visoral behandelt aber doch noch dass es noch Abstufungen gehabt.
Wie sah das in diesen Lagern aus? Es war endlich also die. man kann generell sagen, dass Zwangsarbeitskräfte aus dem Osten und das wurde im Jahrzeit die schlechtesten Bedingungen hatten. Das hängt mit der NS-Rassenideologie zusammen. Also im Prinzip auch Missliebige einheimische Arbeitskräfte hatten doch deutlich bessere Bedingungen und auch Verpflegung als Arbeitskräften aus Polen.
Und dann später ja auch aus Russland, also was die Kriegsgefangenen anlangt. Da war dieses berühmte Ostabzeichen, da wusste ich dann der Aufseher gleich wie entsprechende Häftlinge einzuordnen sind.". Was bedeutet diese Unterschied im Lager? Im Lager bedeutet es, wer hat größere Überlebenschancen und bessere Arbeitsbedingungen um Verpflegung.
Innerhalb des Lagers gab's natürlich auch in der Hierarchie aber ich muss gestehen dass wir über diese Aspekte und ich habe das in deutschen Archiven in Berlin und vor allem im Militärarchiv in Freiburg versucht möglichst präzise nachzurecherchieren. Also ganz exakt beschreiben kann man diesen Alltag bis heute nicht.
Über die Aufarbeitung danach reden wir noch, bleiben wir noch kurz in dieser Zeit. wie hatten die Bevölkerung im Tal diese Lager wahrgenommen? Ja je nach politischem Standort und je nach Menschenbild auch sehr unterschiedlich. Es gab Menschen, die mit dieser Art des Umgangs nicht einverstanden waren.
Es gab auch Menschen, der versucht haben menschlich zu bleiben. Aber es gab natürlich auch NS-Hörige und Fanatiker, die bei kleinsten Vergehen entsprechend die Anzeige gleich gemacht haben. Auch hier würde ich vor einer Generalisierung warnen – es gab sowohl als auch ... Aber man wusste Bescheid, was dort passiert.
dazu sagen, dass die Nazis eigene Plakate aufgehängt haben. Ein sogenanntes Merkblatt über den Umgang mit Zwangsarbeitskräften und da war ganz klar drin wer sich strafbar macht. also wenn man zum Beispiel mehr spricht als notwendig stand darin. Ganz arg natürlich, wenn wir sie mit Lebensmitteln versorgt hat usw., vorgesehen, dass die nur die entsprechende Ration bekommen.
Damit das war eine der Lehren aus dem ersten Weltkrieg, dass man geschaut hat ,dass die einheimische Bevölkerung möglichst bis Kriegsende halbwegs gut ernährt ist. Das hat übrigens auch funktioniert. also Studien zeigen dass die Ernährungssituation zu Kriegsenden in Deutschland besser war als beispielsweise in England Auf Kosten natürlich von Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen.
Die teilweise für Umweltzentren. Da gibt es sogar Ausfahrerlböpp-Berichte und der Oberten Gebieten. Und dann natürlich die Waldwahlen. Das heißt aber die Bevölkerung kam durchaus auch in Kontakt mit den Zwangserbeitern? Das ließ sich nicht vermeiden. Die Lager waren ja mitten in den Orten... Ich habe oft nicht mitten in den Norden, aber die Zwangsarbeitskräfte marschierten am Morgen aus diesen Lagern an ihre entsprechenden Arbeitsstellen.
Das ließ sich nicht verheimlichen – das war offenkundig! Das war aber keine Spezialität. nur des Montages von Sonners gibt es im ganzen Land. In Dornbühnen gab es Dutzende solcher Lager auch in Honems und so weiter. Es gab immer mehrere solche Arbeitslager. Das wäre dann ein eigener Podcast wert. Heute bleiben wir bei den Eelwerken.
Das waren ja keine gelernten Staumauerexperten oder Bergsprängungsmeister, was haben die Zwangsarbeiter denn auf dem Baustellen gemacht? Naja das war natürlich zum Betonieren der Baustelle zum Ausheben zb auch zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur für Lager selber. Da gab es natürlich eine Menge in Arbeiten, man musste die Straßen und die Wege richten.
Es gab Hilfsarbeiten an allen Ecken und Enden bei so einer Großbaustelle wie im Monterfonds. Da wurden sie für alles eingesetzt was notwendig war. Und dann gab es die Hochgebirgsbaustellen, die besonders gefährlich waren. Die waren besonders gefährliche und da waren natürlich auch die Arbeitsbedingungen besonders hart.
Es waren Arbeitskräfte, die oft aus ländlichen Gebieten kommen, aus Ebenen kommen, die kaum Berge kannten. Jetzt sind sie plötzlich unter extremen Witterungsbedingung mitten in der Silvoreta. Wenn wir vom Silvoretadorf ausgehen, das liegt ja auf zweitausend Meter Höhe. genau sind es, glaube ich, in der U-Höhnmeter.
Also das war schon extrem für diese Menschen und man kann sich vorstellen wie sie sich dort gefühlt haben und es ist auch vollkommen klar dass sie bei jeder Möglichkeit versucht haben zu fliehen. Wie viel so Dörfer gab es denn? Es gab allein im Monterfonds, was die Ilwerker anlangt etwa fünfzehn solcher Lager.
Insgesamt kann ich die Zahlen nicht nennen, aber das war eine gewaltige Zahl. Vor allem kann man es nur statistisch erfassen, weil man wieder eines aufgemacht hat und zugesperrt hat. Und hier sind die Meldungen ja nicht immer gleich vor Ort an die entsprechenden Stellen der Verwaltung der kriegswirtschaftlichen Verwaltung gegangen.
dass es viele sehr kleine Lager gegeben hat oder dass es auch zum Teil Einzelunterbringungen gegeben hat. Also was weiß ich, wenn auf einem Bauernhof der Sohn einrücken musste? Da hat man einen polnischen Zwangsarbeiter oder französischem dort hingegeben. also das waren von einer Person die untergebracht wurden bis zu tausend oder im Fünfzehntundert.
Lager in Montafon, der hatte denn da die Aufsicht? Das war größtenteils die Wehrmacht. Die diese Aufsichte hat. es gab aber natürlich auch lokale Einrichtungen, die dann die auf Sicht übernommen haben. Aber im Großen und Ganzen waren das offizielle Wehr machtseinheiteten Sie haben die Fluchtversuche angesprochen gelangst den Menschen zu fliehen ist gelangen Etwillen zu fliehen, deshalb sind die Strafen dann ja auch stärker geworden.
Und das Absurde ist, dass sind dann teilweise wirklich auch Gerichtsverhandlungen noch durchgeführt worden. Das hat aber am Terror wenig geändert denn diese Gerichts Verhandlungen sind übrigens im Beisein. auch einer der Richter war der frühe Referatlberger Gauleiter Anton Blankensteiner. Der waren an, glaube ich, zu mindestens siebzehn Urteile die ich gefunden habe beteiligt und da hat man zum Beispiel einen siebzenachzehnjährigen Zwangsarbeiter einfach unterstellt weil er Pole ist.
Er wolle nach in die Schweiz fliehen, wollte sich dort der polnischen Armee anschließen. Da gab es so eine Gruppierung, die den Krieg noch eingreifen wollte und deshalb sei das ein Hochverrat usw.. Man kann davon ausgehen dass dieser polnische Bub oder junger Mann nicht einmal wusste, dass er sowas gibt.
Das hat man einfach ohne jeden Beleg, ohne jeden beweis behauptet. Das ist akzeptiert worden vom Richter. Das waren wirklich furchtbare Richter, wie das der Deutsche Dramatiker Rolf Hochut bezeichnet hat. Und die haben das so ausgesprochen und gleich veranlasst auch. Solche Urteile gibt es auch im Verarlberg.
Da waren sehr viele beteiligt dran. Lassen Sie uns zum Kriegsende kommen? Wann, wie und durch wen wurde denn das Montafon befreit? Es waren die französischen Truppen, aber muss dazu sagen es gab auch eine einheimische Widerstandsbewegung sehr mutig. Weil sie sich dort gegen Einheiten der Besatzungsmacht von einem freien Österreich-Haus gehen und die versucht hat das zu verhindern was Gauleiter Hofer am Schluss noch wollte.
denn er hat gesagt man muss verteidigen bis zum Schluss, bis es gar nicht mehr geht. Und wenn nötig ist und da gibt's jetzt unterschiedliche Quellen das ist jetzt schwierig sollen auch die Kraftwerke gesprengt werden. ob sichs bezogen hat auf die kraftwerksanlagen oder der staumauern lässt sie nicht erschließen.
aber das wäre natürlich eine katastrophe für nachkriegsösterreich gewesen und für voralberg gewesen. ebenfalls dieser Widerstandsgruppe dann gelungen, Teile dieser Soldaten festzunehmen. Sicherheitshalber je nachdem wie das ausgeht hat man aber die Sprengmittel in den Stause geworfen und somit umbrauchbar gemacht.
Man hat ja auch gefürchtet dass da eventuell von den Franzosen wenn es Widerstamm gibt mit Flak und so weiter geschossen wird, um eventuell Verheerungen angerichtet werden. Insgesamt hat die SES ja gegen Schluss zu durch ganz Vorarlberg eigentlich eine wirklich blutige Spur gezogen. also von Hohenweiler bis hinein ins Kloschtertal oder Bludens gab es noch Kämpfe auch mit Totenderbluten zur Widerstandsbewegung.
Also das ist ein eigenes Kapitel aber da ist schon ein herausragendes Beispiel Der Widerstand im hinteren Montau von und die Rettung der Kraftwerke. Die Stau-Mauern stehen heute noch? Warum wurden Sie gerieten, sind Ihnen es wie Sie ja der Alliierten bei Ihren Luftangriffen? Naja... Es ist eine gute Frage!
Vorallem ist natürlich prinzipiell verschont geblieben eigentlich vom Luftkrieg. Es gibt natürlich den Fall Fellkirch, wo es viele Tote gegeben hat. Aber das dürfte eher ein unglücklicher Zufall gewesen sein also einen Pilot der noch einen Notabwurf gemacht hat vor dem Zurück fliegen und vermutet hat dass dort militärische Anlagen trifft.
aber ansonsten ist vor allem aufgrund der Grenzlage verschont geblieben. man darf ja Nicht vergessen, das war ja nicht immer so ganz klar. Was ist jetzt der schweizerische Gebiet? Was ist die österreichische Gebiete? Das war auch gefährlich. Also das war sicherlich ein Grund, weil im Gegensatz zu Freilberg sind Elektrizitätswerke in Deutschland natürlich vorrangiges Ziel dieser Angriffe gewesen.
D.h., die Alliierten waren sich gar nicht so sicher... Ob da wirklich Strom für die deutsche Richtungsindustrie? Ich das schon. Also, das war schon relativ klar. nur wie gesagt es war unklar wo gibt's Schweizer Kraftwerke was in Österreich ist? also das war für die Flugbesatzungen oft nicht so einfach.
Es gibt ja auch Fälle wo Abstürzende oder lelierte, kaputte Maschinen, die stürzen ab. Dass die Besatzung abgesprungen ist und dass sie dann irrtümlich auf österreichem Gebiet als im Veradelberger Rental abgespringen sind und nicht auf der Schweiz wie Sie eigentlich vermutet haben. also das war für diese Flugbesatzungen nicht immer so eindeutig und darum hat man glaube ich Veradelberg generell ausgelassen im Gegensatz zu Tirol wo es ja ganz massive Angriffe gegeben hat.
Was passierte mit den Zwangsarbeiter nach? Die Behörden hierzulande hatten panische Angst, dass es dazu rache Aktionen kommt. Deshalb hat man versucht, möglichst viele dieser Zwangsserbeitskräfte schon vor Kriegsende – also unmittelbar eigentlich Ende April, im Ausland zu bringen und das ist zum Teil gelungen.
an den verschiedenen Grenzenübergängen nach St. Margretten oder im gesamten Vorarlberger Rheintal hat man geschaut, dass die in die Schweiz kommen. Dann gab es aber auch viele, die nicht wollten weil einige waren durchaus gut untergebracht. also einigen hat es da gefallen wenn sie bei einem Bauern war der Alp wirks mehr Menschen mit ihnen umgegangen ist.
Es gab viel mehr Liebschaften als man glaubt. Es gab ja auch weibliche Arbeitskräfte, die nach Freilberg gekommen sind. Und sie sind natürlich nicht selten hier geblieben wenn sie irgendeine Beziehung zu einem Einheimischen hatten. Auch hier gibt es noch ein bisschen eine Forschungslücke was da genau passiert ist.
Wir kennen sehr viele Einzelfälle aber eine Gesamtbetrachtung steht noch aus. Hat man verantwortliche Lagerkommandanten, Baustellen beauftragte Planer zur Verantwortung gezogen? Das gab es im Vorarlberg praktisch nicht. Man kann niemandem vorwerfen, der die Pläne gezeichnet hat – das ist an sich noch kein Verbrechen!
Das Bewahrungspersonal, das waren teilweise auch keine Einheimischen sondern Auswärtige. Und eine systematische Befragung hat im Jahr nineteenhundertvierzig bei unter den Gefangenen und unter den Arbeitskräften nichts stattgefunden so dass es eigentlich von daher keine rechtliche Folgen gegeben hat. Auch wesentlich später nicht viele Täter wurden ja Jahrzehnte später teilweise erst zur Verantwortung gezogen.
Ja, aber das ist bei den Illwerken kaum passiert weil die Gefangenen ja teilweise auch die Namen gar nicht gekannt haben, nicht gewusst haben woher kommen die. es hat da wenig Beziehungen gegeben im Gegensatz zu den Lagern was natürlich genaue Aufzeichnungen gegeben hat. wer ist wo und hat da gewirkt?
Fall wissen wir ja, dass es eigentlich wenig juristische Verfolgung gegeben hat. in den fünftiger-sechzehntejahren praktisch gar nicht. Und dann hat's erst mit Beginn der achtziger Jahre langsam angefangen und das war natürlich im Falle der Illwerke viel zu spät. Wie groß war denn das Interesse des Landes und der Illwerk daran diese Geschichte aufzuarbeiten?
Nicht sehr groß zuerst. Ich habe von der österreichischen Historikerkommission den Auftrag bekommen, die Geschichte der Ilwerke zu untersuchen weil ich zuvor mein Buch veröffentlicht hatte über Vorarlbergs Wirtschaft in der NS Zeit und da hat man dann in einer Nacht-Unnebelaktion einen Historiker beauftragt also einen der ilwerkengenehmen Historikerbeauftrag mit dieser Aufarbeitung.
Die Ergebnisse hat er dann allerdings nicht veröffentlicht, also es war ein offenkundiger Versuch eine kritische Aufarbeitungen zu verhindern. heute würde ich meinen ist die Situation schon wesentlich besser. wir haben von der Johann August Marlin Gesellschaft aus eine Initiative gestartet um zumindest jene Zwangsarbeitskräfte die namentlich bekannt waren Ein bisschen zu entschädigen, also mit einem kleinen Betrag aber zumindest ein bisschen zu entscheiden.
Und da haben die Illwerke dieses Projekts unterstützt. Dr. Werner Buncho hat das als damaliger Obmann der Malingesellschaft dann auch direkt in den Fallen, in diesem Fall in die Ukraine gebracht weil wir von dort sehr viele Namen hatten und das dann direkt diesen Menschen übergeben. Das heißt spät aber doch wurde da zumindest das getan, was noch getan werden kann.
Ja also inzwischen ist die Situation deutlich besser. es ist auch nicht mehr diese historische Kampfsituationen vor Alberg wie wir sie noch in den Achtziger und Neunzigerjahren erlebt haben. Sie haben im Vorgespräch dieses Podcast gesagt weil wir darüber geredet haben was heute bleibt? Was ist der Nachhalt dieser ganzen Geschichte?
gesagt dass kein anderes Bundesland so stark von dieser Zeit profitiert wie Vorarlberg. Ja, das bezieht sich darauf dass dieser Ausbau natürlich gewaltige Ausmaße angenommen hat. also die Produktionskapazität bei den Ilwerken hat sich ja nahezu vervierfacht in der NSZ. Das blieb alles erhalten was dazu gekommen ist.
Das Land vor Arlberg hatte ja nur fünf Prozent Anteile gehabt am Ilwerk bis. Also das war größtenteils ein Unternehmen in schweizerischer Hand, etwas über vierzig Prozent und deutscher Hand. Es waren vor allem die Energie aus Baden-Württemberg verschiedene Energieunternehmen, die Anteile an den Nillwerken hatten.
Nach nineteenhundertfünfundvierzig ging es zuerst an die Alliierten und dann zur Gänze Die Republik beziehungsweise an das Land Vorarlberg, also es war zuerst mal beide beteiligt. Heute sind ja die Vorarlberger stolze Besitzer der Elwerke. Also das waren wir schon ein Punkt. Der zweite Punkt warum vorarlberg so stark profitiert hat ist jetzt so gewaltigen Ausbaumaßnahmen gekommen.
man hat also die Straß bei. diese Bauwerke haben natürlich entsprechende Verkehrsbedingungen benötigt Das heißt Straßen ins Montefon hinein, aber auch auf den Arberg hinauf. Denn der Ausbau hat ja nicht nur Regelwerke betroffen sondern auch die Vkw haben massiv investiert. Der Dannberg wurde erstmals wirklich erschlossen elektrisch und dazu braucht es Infrastruktur und alles das ist in Vorarlberger Halten geblieben.
da ist nichts zerstört worden. Hinzu kommen Wohnbauten. man hat ja im Zuge Also der Aussiedlung der Südtiroler. Hitler hat ja die Südterole eigentlich verraten und Südturol aus seiner Sicht ein gültig an Italien, an das faschistische Italien seinem Verbündeten Mussolini gegeben sogenannte Obdanten, die ausgesiedelt wurden oder sich freiwillig gemeldet haben.
Die sind dann irgendwo ins Deutsche Reich gekommen und denen hat man ja alles versprochen das Land in dem Milch- und Honigfließen vor allem schöne Unterkünfte versprochen. Das hat praktisch nirgends geklappt im Deutschen Reich Mit einer Ausnahme, das war Vorarlberg. In Vorarlbergen kennen sie heute noch die Süd-Rollersiedlungen.
Das heißt, da sind über zehntausend Wohnungen errichtet worden. Man muss sich das mal vorstellen. Ich würde meinen sollte vielleicht ein Vorbild sein für die heutige Vorarlberger lang des Regierungsangesichts der Wohnungsnot, dass man entsprechenden sozialen Wohnbau wie damals betreibt und das ist auch erhalten geblieben.
also Alle diese Investitionen aus der NS-Zeit sind in Vorarlberg geblieben. Die Betriebe haben sich enorm modernisiert, es hat sich auch die wirtschaftliche Struktur verändert. Man muss sich vorstellen vor Beginn der NS Zeit waren fast fünfzig Prozent Industriebeschäftigten in der Textilindustrie beschäftigt.
das ist natürlich niedrige Lohnbereich Nahehr waren es nicht einmal mehr ein Viertel. Wenn wir jetzt die Zahl von Nachdem sich das ein bisschen eingebendelt hat nach dem Krieg. Das heißt, wenn ich mir richtig erinnere, dass es nur mehr aufs heutige Sicht sind, sind immer noch sehr viele in der Textilindustrie.
Es hat auch einen Wandel gegeben in der Struktur. Die Metallverarbeitende Industrie ist größer geworden und das hat dem Land natürlich den Aufschwung nach fünfundvierzig gebracht. Und dann hat der Goldene Westen, wo auch viele Arbeitskräfte aus der Steiermark aus Kärnten vor allem nach Vorarlberg gekommen sind.
Und einen großen Anteil an diesem Aufschwung tragen die Zwangsarbeiter? Richtig, unbedankterweise! Und einige, Sie haben es erwähnt befinden sich noch auf dem Grund des Silvrettastauses. Hat man nie versucht die Leidensuppe? Nein in der Mauer selber. In der Mauerselbe. Das ist diesen Punkt vom Glück.
Das hat's natürlich immer gegeben bei diesem großen Krautwerksbau. Ist keine Spezialität der NS-Zeiter. Ja aber also wir könnten ewig weiterreden. ich glaube Wir werden uns wieder hier treffen wenn über ein anderes Thema der Vorarlberg-Wirtschaftsgeschichte sprechen. Sehr gerne! Vielen Dank für die Zeit und das interessante Gespräch hier bei uns im Studio.
Ja, meine Damen und Herren, das war es heute für... Hier bei uns beim Nachhalt im VM Podcast über politische Geschichte, die bis heute nachhalt in Vorarlbergen. Ich hoffe Sie hören uns oder mir das nächste Mal wieder zu sehen mir zu oder lesen von mir. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine schöne Zeit auf Wiedersehen Nachhalt.
Geschichte, Politik vor Adelberg.