Nodesignal - Deine Bitcoin-Frequenz· Staffel 5· Folge 298

Nodesignal-Talk - E298 - Unwissenheit schützt vor Strafe nicht 🤕🔧

Freitag, 16. Oktober 2026 · 1 h 33

MP3

Shownotes

Wie schützt man seine Privatsphäre und seine Coins wirklich, wenn man nicht nur an einzelnen Apps herumschraubt? Jack, Sicherheitsarchitekt mit rund 30 Jahren IT-Erfahrung, stellt dafür seine Security-Pyramide vor.
Von und mit: Calso, Jack
Produzent: Calso
Hier könnt ihr uns eine Spende über Lightning da lassen: ⚡️nodesignal@getalby.com
Zusätzlich haben wir auch einen Silent Payment Link: sp1qq0a2rles9y32ffmj0eawvjglgqsgj7hq99ers580l98k42a7rh9szq3sa50fh2e5lwf22fxcjy0qw88u72vlj328qr39da245sq4nrskuqvvv5l4
Podcasting 2.0 Player mit allen Community Funktionen und Wahrung deiner Privatspähre gesucht? Check unseren eigenen Player "Hopp" aus! Verfügbar im Zapstore (zapstore.dev/apps/space.sovereigncast.hopp) und unter Gitlab als Release f (gitlab.com/nodesignal/hopp/-/releases)ür den Direktdownload.
Neben dem Podcast findet ihr uns auch auf YouTube (youtube.com/channel/UC12a1vnQ91xai-irFZQ9vHA)
Für Feedback und weitergehenden Diskussionen kommt gerne in die Telegramgruppe von Nodesignal (t.me/nodesignal) und bewertet uns bei Spotify und Apple Podcasts, das hilft uns sehr. Folgt uns auch gerne bei Nostr:npub1n0devk3h2l3rx6vmt24a3lz4hsxp7j8rn3x44jkx6daj7j8jzc0q2u02cy und X(Twitter) (x.com/nodesignal).
• Blockzeit: 966358
• Hey Calso, why privacy matters Folge (nodesignal.space/E204)
• anonymousplanet.net
Timestamps:
• Intro
• Security Layer Pyramide
• Device Layer
• OS Layer
• Trusted Apps
• Verhaltensebene
• Operationsebene

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Herzlich willkommen bei Nodesignal, deiner Bitcoin-Frequenz. Ich bin der Calso und ihr erinnert euch vielleicht an unsere Staffelpause. Da gab es eine gute Folge als Erinnerung für euch. Und das war die Hey Calso, warum Privacy relevant ist, why privacy matters. Und weil ich nicht zuhören will, sondern fühlen muss, deshalb habe ich mir jetzt als späten Reminder einen Spezialisten eingeladen.

Und das ist der gute Jack. Grüß dich Jack. Hallo, servus. Ja, freut mich. Ich freue mich über die Einladung. Wir haben ja schon mal einen kleinen Snippet gehört von mir, von der Zitadelle dieses Jahr. Und da ist ja die Idee entstanden, dass wir uns eigentlich mal in einem Format, wo wir noch nicht genau wissen, was jetzt eigentlich passieren wird, treffen, um einfach mal meine Sicht der Dinge auf dieses umstrittene Thema draufzusetzen.

Ja, bin ich mal gespannt. Ich glaube, man kann schon sagen, oder was ich schon sagen kann über dich, ich habe dich bei den letzten Zitadellen getroffen, gesehen. Ein paar Leute haben wahrscheinlich sich in deine Vorträge eingebucht und eben auch schon gelauscht, was du zu berichten hast über das Thema.

Genau, es geht um Privacy. Es geht darum, worauf man achten sollte im Alltag, in jeglichen Situationen, was für Fallstricke es vor allen Dingen auch gibt, die man vielleicht gar nicht so auf dem Schirm hat. Jack, willst du noch kurz was zu dir sagen, wer du bist, was du machst, was du preisgeben kannst und willst und darfst?

Erstmal gebe ich die Blockzeitpreis. Das ist die 966358. Jawohl, habe ich auch. Genau. Und ein lustiger Hash hinten, dreimal die 968. Jawohl. Damit endet er nämlich. Dann haben wir das Wichtigste getan. Da können wir jetzt eigentlich schon wieder in die Abmoderation gehen. Genau. Was gibt es über mich zu sagen?

Eigentlich sehr viel und auch gar nichts. Ich springe in meinem Leben von einem Erlebnis zum anderen. Mich faszinieren viele Themen. Ich versuche zu verstehen, was die Welt im Innersten zusammenhält, um es mit Goethes Worten zu sagen. Irgendwann bin ich in der IT gelandet, bin dort auch quasi tätig und mache Sicherheitsarchitektur, Beratungen für...

Ja, mittelständische, große mittelständische oder Konzerne, die in irgendeiner Form rund um das Thema IT-Beratung brauchen. Aber ich bin meistens als Spielverderber dort. Also ich habe sehr viel Spaß, drinnen anderen Leuten ihre Bauplätze einzuschmeißen. Und zwar nicht destruktiv, sondern konstruktiv.

Und ich werde meistens reingeholt, wenn die Leute der Meinung sind, sie haben irgendwas Tolles. Und möchten dann vom Gegenteil überzeugt werden, weil es gibt ja immer den Spiegel. Und so sehe ich im Prinzip auch meine Rolle. Ich spiegle den Leuten gerne ihren derzeitigen Zustand rund, egal wo, also auch gerne im Leben.

Und ja, in der IT habe ich da jetzt einfach auch schon irgendwie 30 Jahre Erfahrung mitgebracht. Und ja, das ist ein Thema, was mich fasziniert und irgendwie nicht mehr losgelassen hat. Hark viel, mehr gibt es über mich auch gar nicht zu sagen. Stark. Und du machst Musik, habe ich festgestellt. Genau, genau, genau.

Ich mache einiges an Musik. Also ich spiele diverse Instrumente. Ist ja jetzt an der Stelle unerheblich, aber wir sehen uns ja gerade in echt, deswegen hinter mir. Genau, das war einiges nochmal. Und bei der Zitadelle ja auch. Du hast ja nochmal, warst du sogar A Cappella? Ja, richtig. Auf der Zitadelle habe ich noch einen rausgehauen.

Ja, das war stark. Das heißt, ein paar Leute werden sich vielleicht daran erinnern. Und genau, du hast es auch gesagt in der Folge. In Mining Live-Snippets von der Zitadelle war ich ja mal so frei und habe, ohne zu fragen, mal kurz das Mikro mitlaufen lassen. Also ihr habt vielleicht schon ein kleines Stück gehört von dem, was wir heute besprechen.

Und dann danach bin ich auf dich zugegangen, ob das in Ordnung war. Und sonst hätte ich es natürlich auch nicht gesendet. Und dann sind wir uns einig gewesen, das macht nur Sinn. große Ganze zu beleuchten, anstatt nur diesem kurzen Snippet. Das hatte ich euch als Zuhörern versprochen und Jack war so nett und ist uns entgegengekommen, da mal sich die Zeit für zu nehmen.

Wir haben jetzt gerade im Vorgespräch schon kurz darüber gesprochen, dass es eventuell zu lang wird. Müssen wir mal schauen. Das heißt, wenn ihr Feedback für uns habt dazwischen, gerne als Boost. Ihr wisst, es ist ein Value-for-Value-Podcast. Wir machen keine Werbung. Sendet uns einen Boost oder kommt in die Telegram-Gruppe.

Und gebt uns da ein Feedback, wenn ihr nochmal mehr davon hören wollt, wenn ihr Details braucht, weil wir sicherlich an der einen oder anderen Stelle vielleicht auch mal sagen, okay, hier nicht mehr weiter, weil anderes Thema ist auch noch wichtig. Oder wenn ihr einfach sagt, mehr davon. So, lasst noch mehr kommen.

So, im freien Gespräch. Das kann ja auch sein, dass ihr einfach sagt, ihr hättet da gerne noch mehr Inhalte. Cool. Du hast mir schon was geschickt, Jack. Fangen wir damit an oder wir können auch einfach ganz frei raus anfangen. Ich glaube, wir fangen mal ganz frei raus an. Also vielleicht zuerst mal der Grund.

Also ich finde, egal ob das jetzt Projekte anbetrifft oder auch generelle Themen, man sollte immer wissen, zu welcher Frage im Leben man die Antwort ist. Und dieser Ausschnitt, den wir jetzt heute behandeln, der ist mir im Endeffekt gekommen aus zum einen dem Drang, irgendwo Mining Teil dazu beizutragen, halt einfach in der Community.

Und ich bin kein besonders guter Entwickler. Ich bin sehr ungern vor der Kamera oder vor sonstigen Geschichten, die viral und öffentlich sind und habe mir gedacht, ich kann aber gut reden und ich kann auch gut komplexe Zusammenhänge so zusammendampfen, dass ich der Meinung bin, dass andere damit irgendwas anfangen können und sich vielleicht auch verstanden fühlen in ihren Bedürfnissen.

Und dieses Spannungsverhältnis rund um Privacy und Security, das geht ja quasi einher, das gibt sich immer die Hand. Das heißt, wenn ich Privatsphäre haben möchte, muss ich gucken, wo sind eigentlich in meinem Operationslevel, also da spricht man von OPSEC, die Operationssicherheit oder Operational Security, wo sind da eigentlich jetzt gerade die Lücken und sind es...

Softelücken, also hat das was mit meinem Verhalten zu tun, dass ich jedem gleich sage, wie ich heiße, wo ich wohne und so weiter und so fort. Oder sind das harte Lücken, also sprich systemisch bedingte, softwarebedingte, hardwarebedingte Sicherheitslücken, die ich halt einfach bewusst oder ungewusst in meinem Obsekt drin habe.

Und die meisten Sachen sind halt eben unbewusst, aus meiner Sicht. Und da gibt es ja diesen... Schönen Spruch, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, ja, aber Unwissenheit schützt auch vor Folgen nicht. Und die Folge, die ich dadurch habe, dass ich halt einfach etwas unumsichtig mit den Sachen umgehe, weil ich das Gefühl habe, also die gefühlte Sicherheit ist noch schlechter als unsicher zu sein.

Wenn ich unsicher bin und ich weiß, ich bin unsicher, dann passe ich auf. Wenn ich aber das Gefühl habe, bin sicher oder ich habe einen gewissen Grad an Sicherheit erreicht. Dann fange ich an, fahrlässig zu werden und dann passieren mir halt eben Upsis, die ich vielleicht nicht mehr umdrehen kann. Und dadurch, dass das ganze IT-Thema an und für sich sehr abstrakt ist und nicht greifbar, habe ich versucht für die Zitadelle vor ein paar Jahren, ich glaube auf der ersten Zitadelle hatte ich auch schon.

Ich war da in der Nähe von Leipzig. Da hatte ich auch schon so Geria-mäßig Vorträge gehalten. Da war ich noch nicht im offiziellen Programm drin. Da hat es auch noch keinen interessiert. Also es ist schon spannend, dass 21 gab es ein paar Hardliner. Die waren unter sich und haben gesagt, ja, was interessieren mich die anderen Leute?

Ich will für mich selber die Sicherheit haben und die anderen, die haben sowieso keine Ahnung und die kaufen sowieso nur KYC und die können mich alle. Und da gab es ja mal den Orange Mic und auch die... Trust BTC, Telegram-Gruppe. Das hatte er damals aufgebaut. Ich weiß nicht, sagt der dir noch was? Ja, sagt mir noch was.

Ich war aber nicht in der Gruppe. Er war so ein bisschen der Erste, der sich rausgetraut hat und gesagt hat, hey, ich möchte mich da mal öffnen. Und dann gab es einen Riesenkrieg zwischen 21 und der Gruppe und man ist sich irgendwie gegenseitig an die Gurgel gegangen. Und ich fand es eigentlich schade, weil ich finde, dass beide Seiten recht haben.

Also es gibt kein Null oder Eins, sondern es gibt halt einfach... In der Zwischenzeit, wenn wir jetzt zum Beispiel in die Quantencomputer gehen, mehrere Zustände, die halt einfach ein Qubit haben kann und aus dem Grund gehen wir halt einfach auch gesellschaftlich mit dem Denken und wie wir uns strukturieren sollten, sollten wir aus meiner Sicht immer in den Zustand gehen, dass es eigentlich verschiedene legitime Wahrheiten gibt von einer und derselben Sache, die sich gegenseitig nicht ausschließen.

Und ich glaube, das ist auch gerade so ein... ein evolutionäres Thema, was wir als kollektive Menschheit mitmachen, dass wir einfach verstehen dürfen, dass es bestimmte Leute gibt, die sich komplett diametral gegenüberstehen zu dem, wie ich mich fühle und was ich denke. Und es kann einfach so bleiben, wie es ist, ohne dass man sich gegenseitig versucht hat, das Wasser abzugraben.

Das war jetzt weit ausgeholt. Ich bin im Nachhinein traurig, dass ich nicht darauf gehört habe oder in der Gruppe war, also dass ich nicht paranoid genug war, weil einer der Gründe, warum hier Hey Kaiser, why privacy matters? In der Folge ging es ja auch darum, da habe ich ja auch gesagt, dass ich bisher nicht so viel darauf achte.

Also dass ich eigentlich eher jemand bin, der so ein bisschen leichtfertig damit umgeht. In deiner Beschreibung weiß ich gar nicht, in welche Kategorie ich dann falle. Ob ich der bin, der denkt, ich mache alles richtig? Wahrscheinlich weniger. Ich bin eher der, der denkt, ich... Passt schon irgendwie.

Es ist bequemer, so wie ich es jetzt mache. Und weiß nicht, ich kaufe hier und da KYC und bin dann oder Hardware Wallet online gekauft, Adresse drin gehabt und dann in irgendeinem Hack drin gewesen. Da war das erste Mal so ein bisschen dieses Schwitzen. Und jetzt in den letzten zwei Monaten, ich habe gerade versucht herauszufinden, da ist so viel passiert schon wieder.

Also jetzt gerade heute in unserer Telegram-Gruppe geht es gerade darum, dass ich glaube Cointracking schreibt jetzt E-Mails, Bitbox schreibt also. Scammer schreiben in deren Namen E-Mails. Das muss man ganz wichtig dazu sagen. Und die sind halt super authentisch. Warum sind sie das? Weil sie deine Daten haben.

Sie haben den Namen. Sie haben deine, im schlimmsten Fall deine IBAN. Sie kennen deine Adresse, weil man die daher ableiten kann. Und also all sowas, was dann passiert, weil man denkt, naja, ein bisschen Bequemlichkeit sind doch Bitcoin-Unternehmen. Die werden schon auf meine Daten aufpassen. Ja, das kann auf jeden Fall nach hinten losgehen.

Das war auch einer der Gründe, warum ich gesagt habe, wir sollten unbedingt sprechen. Von daher, es könnte nicht... passender sein jetzt hier, sich das nochmal wirklich zu Herzen zu nehmen. Und wenn ihr das gerade hört, werdet paranoid und seid paranoid genug, wirklich genau hinzuhören, was Falschstricke sind oder was euch mal irgendwie, woraus jemand euch einen Strick drehen kann, sagen wir es mal so.

Und es macht auch Spaß. Also ich selber bin ein sehr positiv eingestellter Mensch, das muss ich immer mit dazu sagen. Und ich glaube, dass am Ende alles gut wird und dass auch der desaströse Zustand, den wir weltweit haben, letzten Endes die Saat ist für die wunderschöne Vielfalt, die da drauf aufbauen kann.

Und eine davon ist ja Bitcoin zum Beispiel. Wären wir mit unserem Geldsystem nicht am Rande des Wahnsinns gelandet, dann hätten wir niemals im Prinzip die Möglichkeit gehabt, halt einfach diesen Dünger zu benutzen, um dieses zarte Pflänzchen Bitcoin rauswachsen zu lassen. Und aus dem Grund sehe ich die Sachen eigentlich generell auch sehr stoisch oder ich akzeptiere sie halt einfach, wie sie sind, weil ich der Meinung bin, dass es zu jedem Zeitpunkt der richtige Moment ist, irgendwas zu ändern und irgendwas zu bedauern, was in der Vergangenheit liegt, liegt außerhalb von unserem Verfügungsrahmen und sich für irgendwas Sorgen zu machen, was in der Zukunft liegt, liegt ebenfalls außerhalb von unserem Verfügungsrahmen und deswegen gibt es eigentlich nur den aktuellen Moment, in dem wir entscheiden können, wie fühle ich mich heute mit dem Thema und ist das eine Sache, wo ich

eine gewisse Begeisterung und Enthusiasmus entwickeln kann, um einfach einen Schritt reinzugehen. Weil wenn ich es nicht spielerisch mache, dann wird es halt einfach starr und ich verliere schnell die Energie bei solchen Sachen. Und aus dem Grund würde ich auch jedem empfehlen, der jetzt da sitzt und sagt, alles ist unsicher und ich habe ja überhaupt nichts im Griff und am besten, ich schiebe meine Coins auf die Exchange, weil das ist immer noch besser, als es selber zu verwahren oder ähnlichen Geschichten.

Das sind dann die Handlungen. die aus Angst entstehen. Und Angst ist meistens ein schlechter Berater. Und von dem her kann man das eigentlich so, wie wir es jetzt heute machen, sehen, dass man sich einfach mal mit dem Thema spielerisch auseinandersetzt und dann guckt, auf welchem Level möchte ich da eigentlich einsteigen.

Und da war jetzt gerade dein Aufhänger eigentlich nicht schlecht. KYC, NoKYC, da habe ich ja auch meine eigene Meinung dazu. Ich bin der größte Fan von KYC und der größte Fan von NoKYC. Und bin der Meinung, dass beides scheiße ist. Weil beide Zustände an und für sich ihre eigene Wahrheit drin haben und man in seinen eigenen Operation rausfinden muss, wo ist es wichtig und wo ist die eine Seite wichtig, wo ist die andere Seite wichtig.

Weil spätestens dann, wenn Bitcoin bei einer Million ist in Euro und das in den nächsten Jahren passiert und die Millionen Euro nicht komplett über eine Hyperinflation entstanden sind, also das heutige Gefühl von einer Million, dann möchte ich vielleicht doch was davon kaufen. Und wenn ich dann mit Mining OKYC-Coins rauskomme und auf Bereiche treffe, die der Staat voll reguliert hat, Zulassung von Fahrzeugen, Kauf von Grundstücken, Häuserbau und so weiter und so fort, da werde ich relativ schnell feststellen, dass die ganzen Gateways, die es halt eben ins Fiat gibt, die ich irgendwie benutzen muss, kontrolliert werden und einfach ihre gewissen Spiegelregeln haben.

Jetzt kann man sich dagegen sträuben und sagen, das ist unfair und alles ist scheiße und was weiß ich. Es wird sich in der Form so nicht ändern. Es ist gerade so, wie es ist. Und aus dem Grund sollte ich auf der Seite von KYC, wenn ich plane, in Zukunft in irgendeiner Form mit dem System wieder zu spielen, und das mache ich halt eben in dem Moment, wo ich ein Grundstück kaufe, mich so aufzustellen, dass meine Coins lupenrein sind.

und ich auf der anderen Seite vielleicht irgendwelches Geld haben möchte, wo ich nicht möchte, dass es der Staat hat, weil wer weiß, vielleicht gibt es eine zukünftige Regierung, die eine Besteuerung auf unrealisierte Gewinne macht oder ähnliche Geschichten, wo ich einfach nicht so den Augenmerk haben möchte, ich möchte damit nicht in Listen auftauchen, dann ist es durchaus sinnvoll, sich dort auch einen Stack zuzulegen.

Aber das eine kategorisch auszuschließen, weil man Fan von dem anderen ist, sorgt eigentlich dafür, dass man unbewusst wird und sich eigentlich dieser einen Wahrheit auch entzieht, dass man mit dem System in irgendeiner Form weiterspielen sollte. Ja, dass man vielleicht auch Leute verliert, weil man zu radikal ist.

Ich glaube, da führt wieder so ein bisschen auch der Kreis zurück, was wir vorhin gesagt haben, wie diese Gruppe war oder was es dann für einen Zwiespalt entwickelt hat. Also schöner Ansatz zu sagen, beides gibt es und man muss... Nicht man muss, aber man kann für sich versuchen zu verstehen, wo sind meine Vorteile in beiden Aspekten.

Ich glaube, das war auch unser O-Ton, als wir über das Thema Cologne Joining gesprochen haben. Da war immer wieder auch der O-Ton, dass man gesagt hat. okay, du brauchst aber vielleicht doch auch diesen einen Stack für, ich habe jetzt eine Krankheit und muss jetzt aber irgendeine Rechnung bezahlen und will dann nicht in dem Moment streiten müssen.

Eine gute Folge dazu ist auch vom Junior Mind, hatten wir jetzt auch wieder in der Staffelpause, also wer hier gerade zugehört und sich das mal anhören möchte, welche Schwierigkeiten es gibt, wieder zurückzukommen in das aktuelle System, wenn man dann doch mal ein Auto kaufen muss. Das wird da ganz schön und interessant lustig beschrieben, auch wenn es nicht gar nicht so lustig ist, wenn man dann...

derjenige ist, der damit struggelt, wieder zurück ins System zu kommen. Dann ist auch die Frage, was ist der eigene sportliche Ehrgeiz? Also wenn der eigene sportliche Ehrgeiz ist, ich möchte mich definitiv allen Staaten entziehen, ich möchte in Bewegung bleiben, ich möchte nirgendwo Wurzeln schlagen, alles was in Mining Rucksack passt, bin ich und der Rest ist variabel, dann verändert sich im Prinzip das Schutzbedürfnis.

Zu einem gewissen Grad in der einen Richtung wird es sehr sicher. Ich bin nur mit No KYC unterwegs zum Beispiel. Ich möchte überhaupt gar keine Fußabdrücke hinterlassen. Auf der anderen Seite, was die persönliche Sicherheit anbetrifft und auch die eigene Identität, die wird ja dann umso wichtiger. Mich darf nirgendwo jemand erkennen, weil ansonsten wissen die ja, dass ich der und der bin und können mich mit was weiß ich was in Verbindung bringen.

Also das heißt, das ist nur eine Verlagerung von dem einen zum anderen und es kommt halt eben immer auf Kosten von irgendeiner Sache. frei nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Wenn ich eine bestimmte Ursache setze, dann habe ich irgendwo anders eine gewisse Auswirkung. Und die ist per se nicht gut oder schlecht, sondern sie ist halt einfach da.

Und die persönliche Bewertung ist ja dann quasi das, um was es im Endeffekt geht. Auf jeden Fall, um den Bogen jetzt zu spannen zu unserem eigentlichen Thema, ich habe mir überlegt, eine Pyramide aufzubauen, die quasi aufeinander ab... also die quasi voneinander abhängt, bei der ich die Möglichkeit habe, als kompletter Laie zu verstehen, ob ich mit meiner derzeitigen Operation, mit Mining derzeitigen Geräten eine durchgängige Sicherheit habe oder ob ich an irgendeiner Stelle ein Leck habe und die Frage ist, bin ich mir bewusst, dass es da ist und es ist okay, dass es da ist.

Und ich hätte jetzt auch gesagt, wir springen einfach mal in die Pyramide rein und fangen an über die verschiedenen Layer zu sprechen. Und da bin ich auch mal gespannt, was dann von dir kommt oder was du auch teilen möchtest, wie bei dir verschiedene Layer aussehen oder was du Mining könntest, was andere Leute auf den Layern interessiert.

Und der wichtigste Layer, der in den meisten Fällen außer Acht gelassen wird, ist der physische Layer. Weil viele starten einfach mit, ich habe gelesen, da gibt es einen Tor-Browser und mit dem kann man anonym surfen. Der wird installiert und geöffnet und dann geht es los und dann fängt man an, irgendwelchen fancy Shit zu machen.

Und letzten Endes ist das Betriebssystem unten drunter Windows. Und Windows gilt ja eigentlich generell mal als unsicher. Es ist auch komplett closed source. Wir wissen nicht genau, was in dem Betriebssystem vor sich hingeht. Und aus dem Grund habe ich mir dann quasi gleich wieder irgendwo eine Lücke reingeholt.

Aber zurück zum Physical Layer. Der physical layer ist der, den wir anfassen können und der zu einem gewissen Teil auch, wir machen einfach das Beispiel Seed würfeln. Also wenn ich jetzt mein Seed generieren möchte oder würfeln möchte, dann werde ich das vermutlich nicht am Flughafen in Frankfurt machen.

Eigentlich ist es jedem klar. Warum? Es sind viele Leute außenrum, es sind Kameras außenrum. Ich kann einfach nicht einschätzen, was passiert. ich irgendwelche anderen Themen mache, also jetzt gerade kein Seed generieren, sondern irgendwo an meinem PC sitzen irgendwas mache oder an einem Nodeebook, ist dieser physische Layer aber dennoch da.

Und die Frage ist einfach gerade ist, für die Anwendung, die ich oder für die Operation, die ich im Begriff bin, zu starten, ist es gerade tatsächlich der richtige Physical Layer. Und wenn wir jetzt bei dem Seed bleiben, und ich wohne in irgendeiner WG drin, wird es schon schwierig, sogar innerhalb von den eigenen vier Wänden irgendwo einen ruhigen Raum zu finden.

Und dementsprechend bleibt vielleicht das eigene Zimmer. Aber in dem Zimmer ist ein Fernseher und viele Fernseher haben heutzutage Voice Activation. Oder ich habe irgendwo das Nodeebook aufgeklappt und da ist eine Kamera, die irgendwo in meine Richtung zeigt. Und deswegen bringe ich immer als Extrembeispiel Zum Seed würfeln geht man am besten nackt auf die Toilette.

Ohne Fenster. Und es sollte auch nur ein Klo drin sein und nichts anderes. Und dann hat man eigentlich einen denkbar sicheren Raum. Und jetzt ist die Frage, warum nackt? Und die Antwort ist auch simpel, weil ein gewisses Ritual dazu gehört. Wenn ich einfach schnell in den Raum reinhaste, ohne davor nachzudenken, dann gehe ich mit einem anderen Bewusstsein ran.

Und dann habe ich auch... Und möglicherweise mir irgendwo ein Bein gestellt. Wenn ich aber sage, ich mache jetzt was Wichtiges, ich ziehe mich davor aus, ich habe auch nichts mehr, was ich in diesen Raum mit reinnehmen kann, außer Zettel, Stift und den Würfeln oder ein paar Münzen, mit denen ich dann halt eben coin flip, dann ist es mit einem gewissen Ritual verbunden und dieses Ritual hält uns quasi automatisch davon ab, in einen unbewussten Zustand zurückzufallen, in dem wir möglicherweise in diesem Raum Fehler verursachen.

Da ertappe ich mich gerade. Weil, ich weiß nicht, ob das schon dieser physische Layer ist, aber als das mit Coldcut passiert ist beispielsweise, auch einer der Hacks, der jetzt so die letzten Monate passiert ist, ich glaube im letzten, war ich relativ nervös, weil ich damals auch mal eine getestet hatte, paranoid genug, ein bisschen gewürfelt und dann schnell gucken wollte, ob nicht trotzdem irgendwo habe ich einen Fehler gemacht, ist irgendwas schief gelaufen.

Und guck, dass ich irgendwie an die Seed-Wörter komme und mal was überprüfen kann. Und dann war ich nicht nackt auf dem Klo in dem Moment. Ich saß quasi mehr oder weniger in einem Raum mit, ich glaube, drei Geräten, die potenziell Kameras haben. Ich weiß nicht, ein oder zwei auch angeschaltet. Handy war noch mit dabei.

Und Versuch in meiner Panik. Also das ist, glaube ich, auch eine der Sachen, die du mit der Routine meinst. Ich meine, Routinen sind ja auch etwas. auf das du zurückfallen kannst, worauf du zurückgreifen kannst, wenn es mal stressig wird. Jetzt in dem Moment, wo ich aufs Klo gehe, in den Wald gehe und versuche da diese Würfelei zu machen, da kann ich mir alle Zeit nehmen und kann mich da ganz entspannt hinsetzen und das machen.

Aber in dem Moment, wo du etwas überprüfen musst und dann das Gefühl hast, du bist unter Zeitdruck, deswegen vielleicht auch immer so diese ... Diese künstliche Verknappung der Zeit durch Angreifer, die dann sagen, jetzt musst du schnell reagieren und uns ganz schnell diesen Seed geben, weil sonst ist jemand anders schneller und holt sich deine Coins.

Und dann kommen ja Leute erst auf die Idee und tippen das irgendwo ein und denken gar nicht dran, dass eigentlich der Angreifer gerade mit ihnen spricht oder telefoniert oder wie auch immer. Also ja, da fühle ich mich schon ertappt genug, dass ich in dem Moment erst danach habe ich daran gedacht, jetzt hast du dir die Mühe gemacht.

damals da wirklich penibel darauf zu achten, dass da nichts mit dem Raum ist. Und jetzt guckst du und prüfst was und hast mindestens drei Geräte, die dabei waren. So, Setup, eigentlich, ich bin wieder am Anfang, also kann das komplett neu aufsetzen. Ja, weil die Sache ist, man könnte sich quasi auch nochmal versichern und gucken, wie war das in dem Raum.

Das Nodeebook war zugeklappt, ja, das hat eine Kamera, aber das war zu. Das war in Standby, war es runtergefahren. habe ich währenddessen die Wörter laut vorgelesen, als ich sie gelesen habe. Das machen ja manche auch. Und diese Ungewissheit wird dich Jahre später irgendwann mal nicht mehr in Ruhe lassen.

Und dann fängt man sowieso wieder von vorne an. Das heißt, wenn man sich nicht sicher ist, dann sollte man am besten gleich wieder von vorne anfangen, weil es dann halt einfach safe ist auf der Ebene. Das darf man natürlich auch nicht verwechseln mit einer Zwangsneurose. Es gibt ja andere, die irgendwie viermal wieder zum Haus zurückfahren, um zu testen, ob es wirklich abgeschlossen ist.

Okay, da hat es dann den gesunden Bereich eigentlich verlassen. Aber wenn man sich selber quasi dann in dieser Pyramide wiederfindet und sagt, okay, ich soll jetzt hier mein Seed online auf irgendeiner Webseite eingeben. Aber eigentlich gehört der Seed einfach von dieser... die wir natürlich auch in der Folge verlinken werden, dass man die nebenher mit angucken kann.

Eigentlich gehört der Seed auf den Physical Layer. Wenn ich den jetzt im Application Layer in Windows irgendwo in der Webseite eintrag, ist der eigentlich aus dieser Schicht raus, in der er reingehört. Ich kann das gar nicht machen, weil mich im Prinzip die Pyramide schon davon abhält, es überhaupt zu tun, weil es verstößt gegen das Gesetz dieser Pyramide.

Und dann komme ich auch gar nicht in die Gefahr, da damit ein Problem zu verursachen. Es gibt sehr wohl legitime Gründe, den Seed einzugeben und digital in irgendeiner Form zu verwenden. Und es gibt die Möglichkeit, das auch sicher zu machen. Es ist nicht zu empfehlen, sondern es geht einfach bloß um die theoretische Möglichkeit.

Wenn ich mich an alles halte. was in dieser Pyramide drin steht und ich im Prinzip alle Eventualitäten ausschließen kann, dann kann ich theoretisch auch den Seed irgendwo auf meinem Nodeebook rumschleppen. Bitcoin Core hat 2011 noch nicht mal den Seed gehabt. Da gab es halt einfach den Seed innerhalb von dieser Wallet.dat-File und dann war der Seed halt einfach auf meinem Rechner und der war halt eben so sicher oder unsicher verwahrt wie auf meinem Rechner.

Und es gibt trotzdem noch tausende Bitcoin, die zu diesem Zeitpunkt in irgendeiner Form geschürft wurden oder ihre letzte Wallet-Bewegung hatten und die nie irgendwo nochmal jetzt auf eine andere Wallet umverteilt sind. Das heißt, entweder die Leute sind grob fahrlässig gewesen oder sie haben sich zum damaligen Zeitpunkt aufgrund dessen, dass es einfach keine Hardware-Wallet gab und auch keine Seed-Phrase mit BIP39 gegeben hat, sich Gedanken gemacht.

Wie muss ich mit dieser Wallet DUT umgehen, damit ich die nächsten 40 Jahre nicht latent irgendwo Schwierigkeiten bekomme, dass jemand an meine Seed oder an Mining Private Key rankommt? Das hat damals funktioniert und es hat sich bis heute auch gezeigt, dass die meisten nichts bewegt haben und aufgrund dessen ein sicheres Setup haben müssten.

Solange bis das Gegenteil bewiesen ist. Oder verloren. Aber ich denke auch, dass es nicht bei jedem der Fall sein wird. Gab es denn? Ganz kurzer Exkurs. Gab es eine Möglichkeit, das jetzt umzuwandeln, ohne dass ich die Funds bewege? Also könnte ich aus dieser Wallet-Dut-Information mir einen Seed ableiten?

Ja. Ja, das geht. Das geht, das wäre möglich. Also ich könnte mir theoretisch den Private Key wirklich als Binärwert rausgeben lassen und dann könnte ich theoretisch, also einfach bloß bildlich gesprochen, die verschiedenen Bit-Blöcke nehmen, das passende Wort dazu raussuchen und ganz hinten habe ich halt eben die Checksumme dann als 24.

oder als 12. Wort und es wäre theoretisch möglich, den halt einfach im Nachgang umzustellen. Aber nachdem die Generierung ursprünglich, keine Ahnung, was war zu der Zeit, war Windows 7 noch am weit verbreitetsten. Viele werden dann wahrscheinlich unter Windows 7 ihren ersten Seed generiert haben. Das hat halt auf irgendeinem...

ich sage jetzt mal Medion-Rechner stattgefunden vom Aldi und dann hat man sich irgendwie die Wallet installiert und gesagt, hier neue Wallet erstellen und los geht's. So wird es vielleicht nicht gewesen sein, aber einfach bloß als Beispiel. Und das heißt, ich kann jetzt auch nicht mehr mit Sicherheit sagen, ist tatsächlich diese Entropie, die da gewählt wurde, in irgendeiner Form zufällig gewesen, was waren die verschiedenen Faktoren, die diese Entropie erzeugt haben und trotzdem scheinen die meisten Halter von Bitcoin aus der Zeit der Meinung zu sein, das passt schon.

Perfekt. Genau. Wir waren beim Physical Layer. Ich denke, da gibt es auch gar nicht mehr dazu zu sagen. In dem Moment, wo ich mich in einem Umfeld befinde, das möglicherweise potenziell gefährlich sein könnte, sollte ich mir überlegen, einfach die Operation nicht zu machen. Beispiel. Das ist natürlich vorprogrammiert, dass dadurch Ehekrisen entstehen.

Ich weiß nicht, ob das sinnvoll ist, neben der eigenen Frau irgendwie den Sie zu würfeln oder die Verwahrung zu besprechen oder ähnliches, weil man kennt sich seit zehn Jahren, aber man weiß es nicht. Und ich kann aus dem persönlichen Umfeld sagen, ich habe im erweiterten Bekanntenkreis auch schon das Thema, wo dann Unsicherheit entstanden ist nach einer wilden Trennung, nach einfach...

auch einem Vertrauensbruch zwischen den Partnern, was einfach passieren kann. Das ist ja natürlich. Wo dann auch die Frage war, puh, eigentlich weiß die, wo der Seed ist. Die war, glaube ich, damals auch dabei, als ich den generiert habe. Ich glaube, ich muss alle meine Fans umziehen, weil die dumme Kuh dieses und jenes.

Und aus dem Grund ist halt eben die Frage, muss das wirklich sein? Und wenn man sagt, ja, das ist wichtig, weil... Wir haben unsere Bestände da zusammen drauf verwaltet und wir vertrauen uns auch gegenseitig und so, dann ist es okay. Aber dann weiß ich, wo die Sicherheitslücke in meinem System ist. Und wenn meine Frau entführt wird und spätestens zwei Finger verloren hat, wer weiß, ob die dann nicht besser dran gewesen wäre, nicht zu wissen oder vielleicht doch zu wissen, wo die sieht.

Das ist immer die Frage. Hat alles in dem Moment sein Für und Wider. Man sollte sich dessen bewusst sein. Das ist wichtig. Genau. Der nächste Layer, auf den wir hochspringen, ist der Device Layer. Also das eine ist jetzt das Trusted Environment gewesen und jetzt gehen wir quasi zum Trusted Device. Der Device Layer ist der schwierigste Layer, um ihn nachzuvollziehen.

Die anderen werden einfacher, weil die Ressourcen, die ich brauche, um herauszufinden, ob das Gerät, mit dem ich gerade interagiere, safe ist, die sind halt einfach sehr hoch. Wir haben immer mal wieder einen, treffe ich einen, der auf den Zitadellen immer wieder dabei ist, der arbeitet in einem Labor oder hat Kontakte zu einem Labor, in welchem die unter Röntgenstrahlen Geräte quasi durchlaufen lassen, um herauszufinden, ob die Blaupause, ob die ganzen Chips, die auf diesen Geräten sind, auch tatsächlich dementsprechend, wie es sein sollte.

Also es gibt für bestimmte Behörden, für bestimmte Anwendungsfälle im Sicherheitsbereich die Anforderungen, dass wirklich jedes Gerät komplett einmal durchleuchtet wird. Dann werden die Geräte manchmal auch noch mit Harz ausgegossen, dass auch keiner mehr Bauteile in irgendeiner Form verändern kann. Und anschließend werden die Schrauben zerstört oder zugeschweißt, dass ich also quasi auch die Schraube nicht mehr rausdrehen kann.

Das wird im privaten Umfeld schwierig werden. Aber es gibt genug Quellen, mit denen ich mich einfach auseinandersetzen kann. Was gibt es eigentlich generell für Hersteller, die in welcher Modellreihe von ihren Geräten welche Sicherheitslücken möglicherweise drin haben? Meine Empfehlung generell für das ganze Thema begleitend ist die Seite anonymousplanet.net.

Das ist eine Seite, die hat, glaube ich, gecached. Ich weiß nicht, 700 MB. Also die ist wirklich riesig. Und da kann ich alles nachvollziehen, was wir hier so besprechen. Die haben das nicht mit Layern aufgeteilt, aber ich finde wirklich zu jedem Layer Information, zu jeden Anwendungen, wie ich die Integrität von Anwendungen überprüfe und ähnliches, da brauche ich nichts irgendwo mehr kostenpflichtig holen.

Das ist einfach eine komplette free und full open source Geschichte, die dann halt einfach auch von Spenden lebt und sich freut. Auf jeden Fall ist es eine sehr gute Seite. Da geht es ganz konkret um Hardware, wo es bekannte Schwachstellen gibt. Um alles. Wie funktioniert eine SIM-Karte? Wie funktioniert ein Sendemast?

Wie funktioniert ein Betriebssystem? Welche Betriebssysteme sind sicher? Welche sind unsicher? Also das ist wirklich hardcore, aber es ist so geschrieben, dass es auch nicht technische Leserinnen und Leser verstehen können. Für das Trusted Device haben wir ja zum Beispiel jetzt plötzlich ein neues Beispiel.

Nämlich im Hardware-Wallet-Bereich hatten wir ja jetzt ein Thema. Das würde ich aber dann eher erst auf dem Operating System Level besprechen wollen. Aber ein Trusted Device könnte jetzt zum Beispiel sein, ohne Werbung zu machen, irgendwie eine Bitbox, ein Ledger, sonst was wie. Also es ist völlig egal.

Das sind Geräte, die explizit für eine bestimmte Tätigkeit gemacht sind. Und dann ist halt eben die Frage, kann ich... in irgendeiner Form verplausibilisieren, dass dieses Gerät für meine Operation mir die entsprechende Sicherheit bringt. In dem Fall, um Mining Seed drauf zu verwahren. Und mir bleiben mehrere Quellen.

Dafür einmal den Hersteller anzugucken. zu gucken, wie gehen die mit dem ganzen Bug-Bounty-Thema um. Vielleicht gibt es Leute, die ich kenne oder eine bestimmte Gruppe an Leuten, die regelmäßig den Code überprüfen. Und das wird ja jetzt gerade wieder alles in Frage gestellt. Aber prinzipiell ist das die Möglichkeit, wie ich als Anwender, als kompletter DAO, überhaupt nur verstehen kann, ob dieses Gerät für mich sicher ist oder nicht.

Ein anderes Beispiel wäre zum Beispiel das Thema des Google Pixel. was man ja gerne für dieses Graphene OS verwendet, für das sichere Betriebssystem für Handys. Da gibt es wiederum von dem Hersteller halt einfach Guidelines, wo der Hersteller, also von Graphene OS, also die Entwickler, dann sagen, das Google Handy hat auch ein Secure Element.

Wir können versichern, dass wir quasi das Betriebssystem so drin nesten können, dass es auch von außen keine Zugriffsmöglichkeiten gibt, außer ich bin quasi selber. gewillt, bestimmte Funktionen halt eben dann zu aktivieren. Das ist dann auch wieder ein Vertrauensthema, aber das ist die einzige Möglichkeit, wie ich überhaupt als Anwender was machen kann.

Und da gibt es Haufenquellen dafür. Zum Beispiel bei Cubes OS, das können wir dann auch nochmal verlinken, das ist ein sicheres Betriebssystem auch für Privacy und Security Themen. Die haben eine ganze Hardware-Kompatibilitätsliste, wo halt eben drinsteht, wenn ihr einen IBM-Rechner nehmen wollt, dann nehmt eins, was schon sieben Jahre alt ist und zwar genau dieses Modell und da könnt ihr dann das Modul rausreißen oder im BIOS gibt es irgendwie einen Trick, wie man bestimmte Module ausschalten kann, die möglicherweise dann genutzt werden können, um irgendwas auf dem Gerät zu tracken.

Da gibt es dann quasi auch Möglichkeiten, mit denen man es rausfinden kann. Ehrlich gesagt ist es auch wirklich der schwerste Layer, weil ich mir selber auch schwer tue. Ich habe kein Labor mit Rücken strahlen und auch nicht die Zeit und die Lust, muss ich auch dazu sagen, um jedes Bauteil einzeln zu überprüfen.

Da fehlt mir einfach auch das Know-how dazu. Aber ich versuche dann nach Möglichkeiten zu verhindern, dass ich zumindest was die Eingabegeräte anbetrifft noch in Schwierigkeiten reinkomme. Das heißt, ich sollte keine kabellose Maus verwenden. Ich sollte keine kabellose Tastatur verwenden, sondern Wir lachen, weil ich beides gerade in die Kamera halte.

Okay, sehr gut. Sondern aufpassen, dass ich möglichst dumme Geräte verwende, die dann auch nicht programmierbar sind oder irgendwelche fancy RGB-Sachen mit dran haben, um halt einfach möglichst nativ mit dem Endgerät zu kommunizieren. Bei Nodeebooks ist es praktisch. Da sollte ich am besten gar keine Tastatur an das Nodeebook anschließen, sondern die Onboard.

Tastatur verwenden und da gibt es auch Möglichkeiten, mit denen man rausfinden kann, ob die in irgendeiner Form manipuliert wurde, um sich dann halt einfach ein sicheres System aufzubauen. Ich weiß, das ist ein Thema, das überfordert relativ schnell. Wir sprechen ja jetzt gerade von dem Beispiel, ich möchte Mining Seed mit meiner Tastatur an meinem PC eintippen und trotzdem sicher sein.

Ja, dann muss ich die ganzen Schritte durchgehen, ansonsten habe ich Schwierigkeiten. Und wenn ich das nicht gewährleisten kann, dann hat dieser Seed einfach nichts auf dem Gerät verloren, weil ich sagen kann, ich kann nicht mit Gewissheit sagen, dass mein System so sicher ist an der Stelle. Genau. Damit können wir jetzt zu einem entspannteren Thema übergehen, nämlich der nächste Layer, das ist der OS-Layer.

Wenn ich physisch sicher bin, so dass ich mich sicher fühle für meine Operation und wenn mein Gerät auch so sicher ist, wie das für mich halt eben ausreicht, dann ist halt eben der nächste Punkt, der mich in irgendeiner Form treffen kann, das Betriebssystem. Wenn ich dann nachher auf meinem sicheren Gerät an meinem sicheren physischen Layer Windows 11 starte und da anfange, mein Unwesen zu treiben, dann werde ich quasi in dieser Pyramide gleich wieder rauskatapultiert.

Weil die Pyramide sagt, ein Trusted Operating System ist notwendig, um sichere Applikationen, also Trusted Apps, drauflaufen zu lassen. Und da scheidet Windows einfach mal völlig aus an der Stelle. Schon aus dem Grund, dass es halt eben nicht Open Source ist. Und wir wissen, es telefoniert nach Hause.

Es ist eigentlich jedem klar, dass es so ist. Und ich habe zum Beispiel Kunden, die Produktgeheimnisse schützen möchten, weil sie wissen, wenn in China jemand herausfindet, wie wir diese oder jene Metalllegierung machen, dann können wir hier einen packen. weil die beliefern im Prinzip weltweit Unternehmen mit bestimmten Produkten, die so legiert sind, dass sie länger halten in der Produktion und es kürzere Produktionsausfallzeiten gibt.

Das heißt, die Produkte sind zwar teurer im Vergleich zu den chinesischen Produkten, aber sie halten halt fünfmal so lange. Und dadurch, dass der Produktionsstillstand so teuer ist in diesem Bereich, lohnt sich das auf jeden Fall, diese Produkte zu kaufen. Wenn aber einmal der Zaubertrank bei denen raus ist, dann ist es vorbei.

Und aus dem Grund sichern die seit Dekaden ihre ganzen Geheimnisse, um letzten Endes in diesem Bereich halt einfach Marktführer zu bleiben. Aber was er da alles ablegen und abgeben musste, bevor er überhaupt mit seiner analogen Kamera dann da irgendwie rein durfte und was er überhaupt fotografieren durfte aus welchem Winkel und wie viele Leute um ihn herum standen, darauf aufzupassen, dass er den Winkel nicht verändert.

Das ist schon verrückt, also wie extrem man es dann auf die Spitze treiben kann. Das ist ein schönes Beispiel mit der Legierung. Kann man gut nachvollziehen, warum man das auch braucht. Als Zuhörer ist es vielleicht nicht jedem klar, warum sollte ich jetzt hier so ins Extrem gehen. Aber das ist wichtig zum Verstehen.

Ja, und es ist halt in dem Fall existenziell. Die haben vierstellig Mitarbeiter und der Spaß wäre halt eben sofort vorbei in dem Moment, wo das rauskommen würde. Und die machen im Prinzip den ganzen Spaß auch. Also die härten ihre Windows-Installation, die sie brauchen, weil die ganze Messsoftware, die die einsetzen, die läuft nur unter Windows.

Das heißt, die sind gezwungenermaßen dazu gezwungen, mit einem unsicheren Betriebssystem zu arbeiten und versuchen dann quasi, die Geräte so festzusetzen, dass die den physischen Layer nicht verlassen können. Das heißt, die haben keine Internetverbindung, die haben nur Netzwerkverbindung physisch auf die Datenbanken, mit denen die arbeiten und dann gibt es so Datenschleusen, wo die Daten ähnlich wie bei einem Briefkasten wo eingeworfen werden können, aber sie können nicht mehr entnommen werden.

Also so dass quasi eine Sache, die aus einem kontaminierten Bereich kommt, die kann nie in den sterilen Bereich rein. Und die Daten, die aus dem sterilen Bereich sind, die können aber theoretisch nach außen gehen für Produktvorstellungen und sonstige Geschichten, aber sie können nie wieder zurück. Und dafür gibt es dann halt eben bestimmte Verfahren.

Also das ist nicht an den Haaren herbeigezogen, das Thema, sondern das ist halt eben sehr praktisch. Und für den Privatanwender oder für den Plep heißt es in dem Moment am besten auf Open-Source-Betriebssysteme wechseln. Am besten auch mit einem extra Gerät anfangen, nicht versuchen, mit dem Main Device sich umzustellen, weil das geht einfach nur schief, sondern wirklich ein gesonderes Nodeebook kaufen und da mit dem Betriebssystem rumspielen und sich dann halt eben überlegen, was ist ein gutes Betriebssystem.

Ist es Linux Mint? Ist es Ubuntu? Ist es Fedora? Möchte ich wirklich so richtig in das Privacy-Thema reingehen und was sehr Sicheres ausprobieren, dann kann ich das mit Tails machen oder mit Cubes OS. Ich will jetzt auch nicht auf die Betriebssysteme eingehen, weil es soll ja um diese Pyramide gehen.

Aber da dann auch die richtige Auswahl zu treffen und die meisten Betriebssysteme, die in dem Bereich drin sind, zum Beispiel Cubes OS. erschlagen einen im ersten Augenblick, vielleicht, aber sie sind für Anwender gebaut. Also das heißt, das ist nicht von Nerds für Nerds, sondern es ist halt einfach von Technikparanoiden Nerds für Anwender, die halt einfach ein bestimmtes Schutzbedürfnis haben.

Und das bestimmte Schutzbedürfnis könnte auch bloß sein, dass man irgendwelche fancy sexuelle Orientierungen hat und sich gerne auspeitschen lässt und andere gerne auspeitschen, das aber halt einfach nicht rauskommen darf und dann könnte man sich dafür auch entsprechend für diese Operation ein extra gerät.

Das muss ja nicht immer Bitcoin sein, sondern das sind halt einfach Themen, wo man sagt, puh, also wenn das rauskommt, bin ich mein Job los, wegen meiner politischen Meinung, wegen Mining sonstigen Vorlieben oder wegen meinem Podcast. Wegen meinem Podcast oder sonst was wie. Also es gibt genug Gründe, sich da quasi Gedanken drüber zu machen.

Und nachdem das Betriebssystem quasi die Vermittlungsstelle zwischen Hardware und der Applikation ist, dafür ist eigentlich das Augenmerk dafür selten so intensiv. Weil in vielen Privacy-Ratgebern oder Einträgen, die ich halt eben so sehe, steht halt drin, ja, die App ist sicher und die App ist sicher und mach dieses und mach jenes.

die Leute aufzuklären und sich die Zeit zu nehmen, zu sagen, stopp, egal was ihr treibt, ihr guckt erstmal nach dem Betriebssystem. Und es kann auch nur ein Open-Source-Betriebssystem sein. Und die Frage ist halt, wie viele Leute arbeiten in dieser Community? Also wie viele machen Bug-Reporting? Wie viele sind wirklich daran interessiert, dass das Betriebssystem vorangetrieben wird?

Weil Open-Source heißt nicht sicher, sondern Open-Source heißt... Es ist quellenoffen und wenn es halt ein scheiß Code ist oder ein unsicherer Code ist, dann ist es halt eben ein quellenoffener scheiß unsicherer Code. Und das wird halt eben auch oft verwechselt. Genau. Und dann sind wir bei dem Betriebssystemthema zum Beispiel, was die Coldcard anbetrifft.

Ich selber war ein sehr großer Coldcard-Fan, weil die, vor allem jetzt auch die Coldcard-Q, viele Sicherheitsmechanismen drin hat. mit verschiedenen Pins, die verschiedene Sachen auslösen und eine Pin kann sogar das Board durchbrennen lassen. Da waren einfach sehr interessante Features drin, wie zum Beispiel auch diese Timebomb, dass ich sagen kann, ich gebe den Pin ein, aber es braucht zwei Wochen, bis die Coldcard sich entsperrt hat, um dass ich dann tatsächlich Zugriff auf meine Fans habe.

Somit kann ich dann quasi auch noch meine zeitliche Verzögerung haben, bis ich an Mining See drankomme. Das sind alles... Funktionen, die andere Hersteller müde belächelt haben oder sagen, ja und aus dem Grund ist ja auch alles so unsicher gewesen bei denen, weil die mit so vielen Träumereien und mit so vielen Sicherheitsfeatures rumgemacht haben und dabei das Wesentliche, nämlich die Seed-Generierung vergeigt haben.

Kann sein, aber das sind halt jetzt Funktionen, die auf einen Markt treffen und auf Bedürfnisse treffen, die jetzt steigen werden. Das Interesse, ja. Das wird nur stärker jetzt, wo man dieses Angriffsszenario auch hat durch die vielen Hacks auf jeden Fall. Und noch sind wir, sowieso in Deutschland ist es nochmal was anderes, aber wir werden irgendwann mal in die Situation kommen, dass wir in der Selbstverwahrung extrem aufwendige Setups brauchen werden, einfach nur für die eigene physische Sicherheit.

Wenn jetzt jemand herkommt und dir die Rohrzange irgendwie an den Kopf hält und du kannst dann sagen, ja okay, ich gebe hier die PIN ein, aber wir müssen jetzt zwei Wochen warten. Was machen wir jetzt in der Zwischenzeit? Oder wir müssen jetzt erstmal zwei Kontinente besuchen, bevor wir an die Keys rankommen oder sonstige Geschichten, die ja auch sehr individuell sind.

Für wieder das individuelle Schutzbedürfnis. Die Funktionen werden einfach oder die sind aus meiner Sicht wichtig und da gibt es auch einen Markt dafür. Und wenn die Hersteller zu spät reagieren. und sich jetzt gerade ausruhen auf ihrem, ja, bei uns funktioniert ja alles super, dann wird das Bedürfnis schneller steigen als die technologischen Verbesserungen in den Hardware-Bollets und dann kommen wir halt einfach in den Vakuum rein.

Und das würde dann auch zu Lasten von den ganzen Plebs gehen, die plötzlich feststellen, oh, Bitcoin ist explosionsartig auf eine Million gegangen und dann kriegen die Panik. So, jetzt habe ich... es irgendwie geschafft, einen Bitcoin auf die Seite zu sparen, der ist jetzt eine Million wert, was mache ich jetzt?

Und dann sitzen die da und fangen an, eigentlich durch Angst oder durch Druck, mehr Fehler zu verursachen, als sie eigentlich damit gut machen. Und ich meine, wir haben ja alle noch ein bisschen Zeit, aber und gerade in Deutschland ist das Thema Sicherheit noch auf einem Niveau, wo ich sage, es ist okay und vertretbar, wenn man nicht außen an die Hauswand sprüht oder vor die Wohnungstür hängt mit, hier sind Seeds drin.

Aber es wird halt einfach zunehmend ein Thema werden. Und ich finde, darauf muss man in irgendeiner Form reagieren können. Und in dem Fall, um zurück auf das Operating System Level zu kommen, war es halt eben so, dass ein augenscheinlich vertrauenswürdiger Hersteller von Trusted Devices, das Gerät davon ist ja, das Gerät, die Hardware ist ja nicht von der Sicherheitslücke betroffen, sondern das ist ja der OS-Layer gewesen.

Streng genommen der Applikationslayer, aber bei denen hängt ja quasi ein, das Betriebssystem ist gleich die Applikation, die trotz OpenCode und die trotz Community dahinter nicht in der Lage gewesen sind, die entsprechende Sicherheit zu liefern. Und ich finde es auch sehr bezeichnend, jetzt wieder für die ganze Programmierer-Community, die sich ja immer rühmen, dass sie Codes überprüfen und irgendwas für sehr sicher erachten und ähnliches.

Hätte sich irgendjemand in den letzten Jahren mal den Code angeschaut, dann hätte das jeder sehen können. Das war jetzt kein so verstecktes Thema, sondern das war eigentlich ein sehr offensichtlicher Fehler. Ich hätte ihn nicht gefunden, weil ich bin dafür einfach ein zu schlechter Anwendungsentwickler, um das zu finden.

Aber ich finde es halt einfach schade, dass die Community bei den hauptsächlichen Produkten, die so auf dem Markt sind, sich gar nicht wirklich... die Mühe und die Zeit genommen haben, einfach mal reinzuschauen in das ganze Thema. Und das ist, ja, jetzt gibt es ja das NVK-Shaming und es ist auch alles okay.

Ich versuche da niemanden zu verteidigen, aber letzten Endes ist es ein Community-Shaming, weil die ganze Scheiß-Community sich einfach auf Aussagen verlassen hat und es nicht wirklich eine große Gruppe an Leuten interessiert hat, was da eigentlich Sache ist. Man hätte es sehen können. Also ich dachte, das war einer der Gründe, warum es nicht gesehen wurde, weil er teilweise nichts, also das nicht quelloffen war.

Denn VK hat auch Sachen auch irgendwie nicht bekannt gegeben. Ich weiß nicht genau, wie es bei dem, was zu dem Problem geführt hat, ob man das hätte jetzt sehen können, das wäre die Frage. Weißt du es genau? Man hätte es sehen können. Es war nicht mehr Open Source. Aus dem Grund wurden ja quasi verschiedene Bibliotheken ausgetauscht und bei diesem Austausch wurde dieser Fehler...

aus Versehen mit implementiert und es war aber weiterhin Open Code. Das heißt, man konnte weiterhin den Code einsehen, man durfte ihn bloß nicht mehr verwenden, um darauf eine eigene Hardware-Wallet zu bauen. Das war quasi die Thematik. Und jetzt kommt halt einfach auch noch das Ego-Thema mit rein. Es gab, ich glaube, zwei Entwickler, die den Fehler schon erkannt hatten.

Und das eingereicht hatten und dann aber nicht das notwendige Feedback bekommen haben und aus dem Grund halt einfach beleidigt waren und gesagt haben, ja dann machen wir jetzt nichts mehr. Aber die, die nachher geprellt waren, war ja die Community im Endeffekt und nicht die Entwickler an der Stelle. Und jetzt sitzt irgendjemand da und sagt, nee, nee, nee, das habt ihr davon, dass ihr mich damals nicht gestreichelt habt, als ich irgendwelche Fehler gemeldet hatte.

Aber im Endeffekt ist das ein RIP gewesen an der Community und letzten Endes auch so ein bisschen. ein Verrat an dem ganzen Open Source oder an der ganzen Bitcoin Community von anderen, die halt einfach ein zu großes Ego hatten und da einfach an der Stelle nicht mehr weitergemacht haben, weil sie dann beleidigt waren.

Ich finde es eigentlich schade, aber es ist halt eben so, wie es ist. Das heißt, nur um das Thema abzuschließen, würdest du weiter Coldcard Q empfehlen, weil die Funktionen, die du gerade beschrieben hast, klingen fantastisch. Da müsste man jetzt fast im Rabatt die Dinger kaufen. Also ich habe generell nichts gegen dieses Produkt und ich habe generell überhaupt gar kein Vertrauen an irgendeinen Hersteller und die Seed-Generierung und würde empfehlen, das immer zu würfeln oder mit Münzen oder ähnlichen Geschichten zu machen.

Da gibt es ja auch genug Wege, wie man den Seed generieren kann. Da gab es jetzt gerade eine Folge bei uns. Also sobald das hier live geht, gab es die Folge dann schon. Das heißt, da könnt ihr mal reinhören. Chris hat ja fleißig die Münzen geworfen. Genau, also ich finde sie weiterhin eine gute Hardware Wallet und ich hoffe, dass, ich meine der Name ist jetzt verbrannt, ich glaube auch nicht, wobei ich sage niemals nie, die Leute vergessen auch gerne schnell Sachen wieder.

Aber die Funktionen sind interessant und ich hoffe, dass andere Hersteller sich in den nächsten Jahren mal von ihrem hohen Thron hinunter bewegen, um möglicherweise solche lächerlichen Sicherheitsfunktionen einzubauen, die halt einfach in der Verwahrung ganz neue Räume öffnen. Weil die Verwahrungsmöglichkeiten sind jetzt halt eben gerade beschränkt.

Ich kann Multisig machen, ich kann Singlesig machen mit einer Passphrase, aber die Übertragung von der Passphrase an das Gerät, nehmen wir jetzt zum Beispiel eine Bitbox, auch kein Bitbox, Bashing in dem Moment, aber die Passphrase mit 60 Zeichen an der Bitbox einzugeben, da drehst du durch. Das ist einfach nicht möglich und aus dem Grund ist dieses Gerät dafür nicht geeignet.

Und jetzt müsste man sich einfach Möglichkeiten überlegen, okay, Was können wir an unserem Design ändern, um die Eingabe zu verbessern? Oder können wir vielleicht mehrere PIN-Nummern erstellen, wo verschiedene PIN-Nummern verschiedene Sachen dann nachher auslösen? Aber das liegt ja quasi an den Entwicklern, das liegt auch an der Community, entsprechend auf die Entwickler zuzugehen und zu sagen, wir haben hier einen Bedarf und am Ende entscheidet der Markt.

Diejenigen, die das nachher implementieren und auf die Community hören, werden dann entsprechend neue Kunden bekommen und andere halt eben nicht. Das ist ja das Schöne an dem freien Markt, der noch im Bitcoin-Space etwas freier ist wie überall. So, jetzt haben wir lange uns im OS-Layer aufgehalten und gehen zu den Trusted Apps.

Und die Trusted Apps, also der Application-Layer, ist im Prinzip dann das, was auf dem Betriebssystem eingesetzt wird. Also zum Beispiel jetzt Wallets wie die Sparrow Wallet oder Elektrum oder sonst was wie. Und da gilt ja quasi das gleiche Thema wieder. Wenn ich eine besonders wichtige Operation habe, die ich in einer App mache, zum Beispiel Passwortmanagement, Verwahrung von Kennwörtern oder sonstigen sensiblen Informationen, dann sollte ich mir einen Hersteller suchen, der full open source ist, weil ich bei anderen Herstellern einfach nicht die Gewissheit habe, ist da irgendwo eine Backdoor eingebaut.

Bei dem Open-Source-Thema weiß ich es nicht, weil ich kann es wieder selber nicht verifizieren. Aber ich weiß, dass es bei dem Closed-Source-Produkt definitiv die Gefahr gibt und einfach keiner wissen könnte oder keiner nachvollziehen kann, was da Sache ist. Und da gibt es genug Projekte wie zum Beispiel KeyPass, also der KeyPass XC, mit dem ich super Kennwörter verwalten kann.

Es gibt noch Passbold. die sind relativ unbekannt, die sind im Privatbereich quasi auch gratis in der Anwendung oder Bitwarden. Dann gibt es auch noch Voltwarden, also die Forks dann davon, mit denen ich entsprechend Kennwörter verwalten kann. Und da ist jetzt wieder quasi, um das Thema von dem Seed wieder von vorhin aufzugreifen, ich könnte theoretisch mein Seed auf einem PC generieren, in dem entsprechenden Betriebssystem, wo ich halt einfach auch weiß, ich habe genug.

Zufallsquellen für die Generierung gehabt und könnte anschließend diesen Seed in einer KeyPass-Datei verwahren und wäre nicht unsicherer als mit einer Bitbox. Vorausgesetzt, mein Setup ist halt einfach lupenrein an der Stelle. Und jetzt ist halt eben die Frage, wenn ich jetzt verschiedene Layer auch von Passwörtern habe, wenn ich jetzt zum Beispiel hier die Kunstfigur Jack hat Zugänge zu verschiedenen Plattformen oder zu, was haben wir denn?

Na, wie heißt es? Noster. Dementsprechend weiß ich aber, dass ich diesen Noster-Account nicht dort im Passwortmanager abspeichere, wo ich mein Bank-Account oder mein Microsoft 365 Geschäftskonto hinterlegt habe, weil ansonsten würde ich ja Identitäten vermischen, die in erster Linie nichts miteinander zu tun haben.

Und das wäre quasi wieder ein Verstoß gegen die Pyramide, zu sagen, ich benutze schmutzige Anwendungen oder aber andere Identitäten in der gleichen Laufzeit. Also Laufzeit heißt auf der gleichen Ebene, in dem gleichen Betriebssystem, zum gleichen Moment, in dem gleichen Speicher, mit denen ich überhaupt gar nicht vermischt werden möchte.

Weil die eine Identität ist die eine, die andere Identität ist die andere, die nächste Identität ist die nächste. Und dementsprechend müsste ich in dem Fall mir dann auch überlegen, wie kann ich meine Passwortverwaltung clustern, um nicht nur auf dem Device und auf dem Physical und auf dem OS und Application Layer sicher zu sein, sondern auch wirklich eine gewisse Reinheit habe, was meine eigenen Identitäten anbetrifft, die ich möglicherweise noch habe.

Gehst du davon aus, dass wenn du jetzt dein KeyPass beispielsweise verwendest und du vermischst dort die Identitäten? dass wenn KeePass komplementiert ist, dass es dann vermischt wird? Oder muss man generell davon ausgehen, dass irgendwer Einsicht hat und diese Verknüpfung machen kann? Also was ist das Risiko?

Weil KeePass an sich, die Anwendung, deckt ja erstmal nicht auf, was du alles damit machst. Oder wenn wir jetzt zurück auf eine Schicht davor, also Operating System, ich nehme jetzt ein sicheres Linux-Betriebssystem. Und mache dort meine kinky Bilder hin und meine Bitcoin-Themen, weil ich mir denke, ist ja die sichere Sache.

Also ist diese Vermischung immer ein Problem oder ab wann wird die kritisch? Wann ist es gefährlich, auf dem Application Layer in den Apps oder zwei verschiedene Dinge zu verwalten? Immer generell oder nur in den und den begründbaren Fällen? Da sind wir wieder bei dieser Datenschleuse, von der ich vorhin erzählt habe.

Das heißt, Daten aus dem sicheren Bereich in den unsicheren Bereich rauszugeben, ist generell nie ein Thema. Ich muss mir bloß dessen bewusst sein, dass sie dann frei sind. Dass sie dann frei sind, genau. Das heißt, ich kann sehr wohl von meinem Amazon-Account auf meinem Offline-Gerät unter KeyPass zusammen Mining Amazon-Zugang mit meinem Alias 1234-Konto miteinander vermischen.

Ich muss mir aber dessen bewusst sein, wenn jemand Zugriff auf dieses Gerät bekommt, hat er auch Zugriff quasi auf alle meine Identitäten und kann die auch zusammensetzen. Wenn ich gewährleisten kann, dass dieses Gerät so sicher ist und auch so offline, dass ich keine Vermischung habe, dann ist es legitim.

Ich kann aber nicht anfangen, in einem, zum Beispiel Proton-Passwort gibt es ja, oder verschiedene andere Online-Passwort-Services. Ich kann nicht anfangen, dort Mining eBay und Amazon und Schieß-mich-tot-Account abzuspeichern und dann aus meiner sicheren Umgebung auf das gleiche Proton-Konto zugreifen, um dann letzten Endes meine Identität A, B und C-Kennwörter ebenfalls daraus zu holen.

Weil dann hätte ich quasi einen unsicheren Bereich mit einem sicheren Bereich vermischt und diese Operation von Alias A im Endeffekt nichts an dem Online-Konto von Proton verloren hat, weil ich vielleicht für dieses Profil überhaupt gar keinen Proton verwende, sondern irgendeinen anderen E-Mail-Service oder das Profil hat vielleicht auch überhaupt gar keine E-Mail-Identität.

Das ist quasi das Thema. Also das heißt, solange die Daten... unten gehalten, also in der Sicherungspyramide unten gehalten werden, macht es nichts aus. Solange die aber quasi in dem Moment, wo sie nach oben gehen, kann ich nicht mehr zurück. Ah, okay. Ja, dann wird es gleich spannend, was der nächste Layer ist, weil ich glaube, dadurch wird es dann eigentlich deutlich, warum es kritisch wird.

Aber ich weiß nicht, ob wir mit dem Application oder Trusted Apps, ob du da was noch weiter ergänzen wolltest. Letzten Endes ist die Frage, ob Wenn meine Operation so hohe Integritätsanforderungen hat, dass ich gar keine Closed-Source-Anwendungen überhaupt mitverwenden kann, dann ist es entsprechend notwendig, halt eben komplett auf Open-Source zu wechseln.

Wir können nachher noch eine Mischmöglichkeit besprechen, die es durchaus gibt. Gerade mit CubesOS kann ich... verschiedene Operationen auf einem Gerät vermischen, die dann aber in sich wieder komplett getrennt sind. Aber da kommen wir erst später dazu. Okay. Die Sache ist, wenn jetzt Jack sich ein Microsoft 365 Konto mit Kreditkarte holen würde und ich würde auf dem gleichen Nodeebook, wo ich meine No-Stop-Postings mache, mich auch mit dem Microsoft Konto verbinden, das ich mit meiner Kreditkarte bezahlt habe, dann wäre halt einfach die ganze Operation witzlos.

Das ist so ein bisschen das Thema, was ich da damit meine. Das heißt, bei der Applikationswahl sollte ich mir auch überlegen, was ist das minimal erforderliche Applikationsset, was ich brauche, um meine Operation zu machen. Und bei diesen Applikationen, welche sind die Applikationen, wo ich möglichst nah an Open Source bin, aber auch...

so in Open Source unterwegs bin, dass ich auch weiß, dass die Lösungen, die ich nutze, in irgendeiner Form aktiv gepflegt werden und wo auch aktiv jemand ein Augenmerk drauf hat. Das ist so das Thema. Also grundsätzliche Frage braucht der Service, den ich da nutze, meine Adresse oder reicht ein Alias oder so oder mein Klarnamen oder Alias.

Das wäre ja schon die Abstufung. Und wenn alias, dann kann ich nicht im nächsten Schritt irgendwo was zu mir nach Hause bestellen. Also ich glaube, das wäre so eine Beispielvermischung, wo es sehr plakativ ist, den man nicht machen darf. Genau. Das eine ist halt einfach die logische Verknüpfung. Also das heißt, ich habe sauber getrennte Identitäten.

Und das andere ist, das ist quasi die schützenswerte Person von meiner Operation. Und das andere ist, was passiert drunter? Was passiert halt eben auf dem Device und OS-Layer und werden da möglicherweise irgendwelche Operationen nachher zusammengeworfen, die nicht zusammengeworfen werden dürfen. So in dem Fall.

Interessant wird es, wenn jetzt quasi der nächste Layer mit dazu kommt, weil der greift ziemlich stark auf die anderen Layer zu. Das ist der Connection-Layer. Also das heißt alles, was mit Verbindung zu tun hat. Das heißt Ziel wäre es, eine Trusted Connection für meine Operation reinzukriegen. Das kann eine Torverbindung sein, das kann ein VPN sein, das kann auch ganz normales Klarnetz sein, weil, keine Ahnung, Otto Häberle mit seinem Volksbankkonto in irgendeiner Form interagiert.

Das kann der auch über seinen ganz normalen Anschluss machen. Möchte aber vielleicht nicht, dass sein Provider mitkriegt, dass er sich mit Bitcoin beschäftigt und Podcasts hört und so weiter und so fort und hat deswegen einfach ganz hygienisch nochmal eine weitere Operation im Laufen mit einem getrennten Gerät und einem getrennten Betriebssystem, wo es halt einfach um Bitcoin-Themen geht.

Aber wiederum geht er gerne angeln oder ist irgendwo bei einem Kleintierzüchterverein oder was weiß ich was wie tätig und es ist an und für sich auch harmlos und dementsprechend kann diese Operation auch über die normale Leitung stattfinden. Weil wenn ich mit allen Operationen auf einmal verschwinde, dann mache ich mich auch automatisch verdächtig.

Also das heißt, wenn ich plötzlich anfange, mein komplettes Leben auszuschalten und ich quasi nur noch völlig paranoid mich verhalte, selbst wenn es um irgendeine eBay-Auktion geht, dann werde ich ja dadurch auffällig, dass ich von Output 100% auf Output 0% gewechselt habe. Und deswegen ist tatsächlich auch die Frage des Clustern und des Auseinandernehmen von was möchte ich eigentlich schützen, warum möchte ich das schützen und ist es erhaltbar.

Ja, genau. Ja, kann ich es aufrechterhalten, so diese Level an. Du hattest, glaube ich, bei dem Vortrag, entweder jetzt das Jahr oder in den Jahren davor, ich weiß nicht, ob es an der Stelle war, ich glaube aber, dieses Beispiel mit Graphene OS. Oder generell, wenn Leute sich so Fake-Handy-Nummern holen und denken, sie sind damit super anonym.

Ich weiß nicht, ob das der Connection-Layer war, aber wo so ganz klar wurde, spätestens wenn du jetzt hier das erste Mal deine Oma anrufst oder irgendwo so eine Vermischung stattfindet, dann macht es halt keinen Sinn mehr. Also die Leute sind nicht paranoid genug, um dieses extreme Level aufrechtzuerhalten.

Ich weiß nicht, ob das das Beispiel ist. Wir können es als Beispiel nehmen. Diese fancy Gadgets, wie zum Beispiel eine anonyme SIM-Karte, die treffen dann möglicherweise auf das Vertragshandy, was es nach drei Jahren wieder gratis dazu gab. Das Vertragshandy kommt dann quasi zum Otto Häberle als Vergleich.

Die kommen dann zum Otto Häberle nach Hause. Der packt das Handy aus. Das ist bezahlt worden mit seinen KYC-Daten. Es gibt ja auch eine KYC-Pflicht für Handys. Und anschließend denkt er sich, ja, ich bin jetzt ganz schlau, ich mache da jetzt eine anonyme SIM-Karte rein und stecke die ein und fängt dann halt eben an, wie wild irgendwas drauf zu treiben.

Und letzten Endes hält er sich ja trotzdem zu Hause auf. Das heißt, einfach nur vom Bewegungsverhalten wird klar, dieses Gerät ist so und so viele Stunden am Tag dort, Arbeitsstätte, so und so viele Stunden am Tag dort, zu Hause, so und so viele Stunden. in der Woche oder im Monat dort, Freundin, so und so viele Stunden in der Woche oder im Monat dort, wahrscheinlich Geliebte oder was weiß ich was.

Man kann einfach sehr viel Profil erstellen, einfach nur um die Bewegung von diesem Gerät. Und selbst wenn ich die SIM-Karte anonym gekauft habe, hängt die dadurch, dass sie so eine unheilige Allianz mit dem Handy eingeht. Das heißt, eine SIM-Karte hat eine hat quasi eine Seriennummer, ein Handy hat eine Seriennummer.

In dem Moment, wo beide aufeinandertreffen, verschmelzen beide Nummern zu einer neuen Nummer, die dich quasi identifizierbar macht. Und wenn ich diese ganze anonyme SIM-Kartenoperation wirklich richtig betreiben möchte, dann brauche ich erstmal ein No-KYC-Handy, die No-KYC-SIM-Karte irgendwo gekauft, mit Bargeld oder was weiß ich.

Und dann richte ich dieses Handy irgendwo ein. Das steht auch alles auf Anonymous Planet, wie das funktioniert. Und die schreiben auch rein, an einem zufälligen Ort, 16 Kilometer im Umkreis von deinem normalen Wohnort ist, dieses Handy auszuschalten. Und zwar irgendwo random. Nicht immer am selben Ort, sondern nicht immer auf dieser Heimwegstrecke von der Arbeit.

Und dann kann ich diese Späße machen. Und dann habe ich auch tatsächlich diesen, in Anführungsstrichen, anonymen Nutzen. Wenn ich jetzt aber auf diesem anonymen Handy mich mit irgendeinem Service verbinde, Amazon oder Spotify oder was weiß ich, weil man will es ja dann doch bequem haben, oder ich auf die Idee komme, das möglicherweise mit meinem Android oder Apple CarPlay zu verbinden, dann ist das Thema vorbei.

Dann kann ich das nehmen und einfach in die Tonne schmeißen. Ja, und das war es dann wieder mit der Privacy-Karte. Und schon wieder brauchst du eine neue. Also ich glaube, nur ganz kurz, weil du das ja ganz am Anfang gesagt hast, das wäre die Version, dass ich vielleicht der Meinung bin, ich bin super privat unterwegs und mache eben genau solche Fehler, die nicht offensichtlich sind.

Also ich würde niemandem sagen, dass das dumm ist, das so gemacht zu haben, dass ich das immer nur zu Hause verwende und damit irgendwie meine Späßchen mache. Ich glaube, man hat das einfach nicht auf dem Schirm. Die große Gefahr liegt wirklich da in dieser Unwissenheit, die ja eigentlich unendlich ist.

Also du kannst so viele Fallstricke überlaufen, wo du gar nicht merkst, dass du eigentlich schon lange wieder gläsern bist für Geheimdienste seinesgleichen, aber jetzt mittlerweile ja auch einfach KI. Jeder Dritte ist ja irgendwie, wie übertrieben gesagt, aber jetzt in der Lage, ein Geheimdienst zu sein mit den Tools, die es da gibt am Markt, wenn man es dann drauf anlegt.

wie gläsern man dann wieder wird. Großes Risiko. Und dann ist halt die Frage, warum brauche ich das jetzt? Warum brauche ich ein komplett anonymes Handy? Es gibt Gründe, aber die meisten, die wirklich hardcore anonym unterwegs sein wollen, die haben halt einfach kein Smartphone. Zumindest keins mit einer SIM-Karte drin, sondern dann gibt es ein Smartphone mit Nur WLAN und es wird dann halt eben irgendwo mal mit eingehangen im Zweifelsfall.

Und die arbeiten dann halt eben mit Wegwerfhandys, die dann nach einem Telefonat irgendwo in der Tonne landen. Wie dieser Typ auf dem Schulhof, der immer das alte Nokia-Handy hatte, wo alle schon. Und dann immer ein anderes. Und dann immer ein anderes, genau. Da gab es schon so Leute. Und da gibt es Anwendungsfälle bestimmt.

Das will ich auch niemandem absprechen. So muss jeder sein Ding machen können. Genau. Aber die Frage ist halt einfach, wenn ich jetzt Einsteiger bin in dem Bereich, das ist aber halt eben immer das Marketing auch in diesem ganzen Privacy-Thema. Das sind die Sachen, wo zunächst Werbung gemacht wird und dann, oh, ich muss nur was kaufen und dann bin ich sicher.

Das war noch nie irgendwo der Fall. Das denke ich mir bei VPN oft. Also ich denke oft, naja, jetzt mache ich VPN, aber wow, also das ist für mich so ein... Hexenwerk, was drumherum und davor und wie auch alles passieren kann, dass ich gar nicht so anonym surfe, wie ich mir das vorstelle, wenn ich VPN nutze.

Alleine, wer weiß, wo die Server stehen, ob ich nicht direkt einfach durch den VPN schon mehr preisgebe, als ich wollte. Genau, und da ist quasi jetzt auch wieder, wir können ja jetzt ruhig mal ein paar Beispiele nehmen, da ist jetzt auch wieder bei dem VPN das Thema jetzt, ich saß unlängst auch neben jemandem und irgendwas ging nicht und dann hat gesagt, ja, mein VPN waren.

Dann haben wir das VPN ausgemacht. Dann ging plötzlich sein Online-Banking wieder, weil deswegen hat er, ja hey, du kennst dich doch mit dem PC-Zeug aus. Ja okay, wenn mein Online-Banking geht, ich denke mir, was hat das mit deinem PC zu tun? Aber dann haben wir es uns angeguckt. Ja okay, der hatte irgendwie, ich weiß gar nicht, von irgendeinem Virenschutzanbieter, der bietet VPN mit in dem Virenschutzprogramm mit an.

Also völlig pervers. Und jedes Mal, wenn er das anschaltet, lässt ihn seine Volksbank oder Sparkasse oder was es war nicht mehr drauf. weil die sagen, da hängt jemand zwischen dem Traffic und wir lassen das deswegen nicht zu. Aus Singapur kannst du dich auf dein Konto nicht anmelden. Genau. Und dann habe ich zu ihm gesagt, ja, aber wofür brauchst du dieses VPN überhaupt?

Und dann hat er es mir gezeigt. Und dann hat er gesagt, ja, aber nebendran ist dein Cookie offen von deinem T-Online-E-Mail oder was weiß ich, was wie. Und auf der anderen Seite machst du ABC. Die wissen sowieso, wer du willst, weil die Daten in deinem Cookie auf diesem Betriebssystem, in diesem Browser mit deiner Person identifiziert sind.

Es hat nichts mit Anonymität zu tun. Dein Provider sieht es nicht. Wenn man jetzt bei Vodafone ist oder bei der Telekom, die sehen in dem Moment den Aufruf nicht, die sehen nur den VPN-Tunnel. Aber alles, was dahinter ist, sieht ja, ah, der hat einen Cookie davon, der hat einen Cookie hiervon und dann ist die Person gleich wieder zusammengebaut.

Dementsprechend ist es natürlich auch in Panik geendet mit, oh mein Gott, da muss ich jetzt dieses und jenes. Da stürzt man dann doch die einen oder anderen ins Unglück mit solchen Sachen. Aber er ist jetzt einfach jahrelang davon ausgegangen, dass er seine andere Tätigkeit dadurch geschützt hat, dass er über seinen Virenschutz irgendeinen VPN hat, weil die damit Werbung machen, sei anonym unterwegs.

Und es ist halt einfach Schwachsinn. Und dementsprechend ist auch das Thema bei VPN-Anbietern. Es gibt welche, die sind dafür bekannt, dass sie massive Datenlecks haben und halt einfach auch gerne mit Behörden zusammenarbeiten. Und es gibt die, die versuchen eine, mir fehlen die deutschen Wörter in der Zwischenzeit, wenn man so viel mit englischen Wörtern arbeitet.

Du kannst es im Englischen sagen, ich kann es versuchen. Also Plausible Deniability, also eine glaubhafte Versicherung liefern, dass deine Datenverbindung sicher ist. Indem sie zum Beispiel die Art und Weise, wie das VPN funktioniert und den Client Open Source machen und sagen, hey, wir sehen nur die Daten, die können technisch bei uns nur so und so lange nachvollzogen werden können und aufgrund dessen, dass die Verschlüsselung so und so stattfindet, können wir uns auch nicht dazwischen schalten.

Und dann ist halt eben die Frage, ist es so oder ist es nicht so? Zum Beispiel MULWAT VPN oder Proton sind was das Thema glaubhafte Versicherung anbetrifft, relativ weit oben unterwegs. Auch wenn jetzt Hardcore-Privacy-Evangelisten sagen, dass sie das niemals machen würden, sie machen halt alles über Tor.

Dann kommen aber die anderen wieder und sagen, wenn die Tor-Entry-Node und die Tor-Exit-Node von irgendeiner Free Letter Agency betrieben wird oder von irgendeiner Behörde und du landest zufälligerweise auf beiden gleichzeitig, dann wissen die auch, wer derjenige ist, der sich verbindet. Die Chance ist relativ gering, aber die Chance gibt es trotzdem.

Und dementsprechend lebt das Projekt einfach auch davon, dass sehr viele Leute halt einfach selber dann anfangen, eine Tornote laufen zu lassen und ähnliches. Weil ansonsten haben wir irgendwann mal nur noch behördlich betriebene Tornotes, die dann halt einfach reinsickern wollen, um irgendwelche Daten rauszusniffen.

Also das lebt halt auch vom Mitmachen, das ganze Tornetzwerk. Deswegen, da gibt es auch kein richtig und kein falsch. Ich glaube, manche Nodes bieten das direkt mit an, dass man Tor mitlaufen. Also Node-Software-Anbieter haben das teilweise mit drin, dass man einfach per Klick dann so eine Tor-Node mitlaufen lässt.

Hatte mich ein Arbeitskollege sogar mal darauf hingewiesen und gesagt, ja, ich lasse hier einfach nur eine Tor mitlaufen. Fand ich ganz cool. Ist ja eine witzige Idee. Weiß ich nicht, was er sich da installiert hatte damals, Umbred oder irgendwie sowas. Genau. Und da muss man halt auch aufpassen, wenn man eine Exit-Nodee bei sich zu Hause laufen lässt, dann dauert es keine drei Tage, dann steht die Polizei vor der Tür.

Weil die Exit-Nodee ist ja die, die dann wieder ins Internet rausgeht und darüber passiert halt eben richtig viel und richtig wildes Zeug. Und in Deutschland eine Exit-Nodee zu betreiben, das ist echt sportlich. Es gibt verschiedene Vereine, die einfach von IT-Geeks oder von Privacy-Geeks die Vereine gegründet haben, wo der Verein dann als Körperschaft die Tor-Nodee laufen lässt und es dann quasi in der Satsung drinsteht, hier zensurfreies Internet und wir lassen das laufen.

Die haben aber trotzdem jeden Monat irgendwo die Polizei vor der Tür stehen und die lachen dann halt jedes Mal und sagen, hey, das Gleiche wie jeden Monat, das ist eine Exit-Nodee, ich bin nicht dafür verantwortlich, was da passiert. Ihr könnt wieder abziehen, aber man ist dann halt einfach unter Beobachtung.

Und ich denke, wenn man das... Als Verein betreibt, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Vereinsvorstände dann nicht auch relativ schnell vom Verfassungsschutz beobachtet werden oder ähnliches, weil es ist halt einfach dann, letzten Endes ermöglicht man anderen nur die eigene Internetverbindung mitzunutzen, aber es ist halt einfach sehr schwierig im Endeffekt.

Und ja, ich glaube, arg viel gibt es zu diesem Trusted Connection Thema nicht zu sagen. Ich finde, das wichtigste Takeaway an der Sache ist, wenn ich die Pyramide betrachte, Ich habe einen Firefox offen auf einem unsicheren Betriebssystem mit einem VPN. Ich habe einfach genau nichts gewonnen. Und ich glaube, das ist einfach wichtig, das zu wissen.

Und es ist schön, wenn ihr den VPN-Dienst bezahlt. Das unterstützt ja auch die ganzen Betreiber davon. Das ist auch schön, wenn ihr dann einen Brave Browser verwendet oder ähnliches, der dann euch ein bisschen mehr Cookies ausräumt und so weiter. Aber es hat mit Anonymität und mit Sicherheit nur bedingt etwas zu tun.

Ich glaube, der Sache kann man sich dann an der Stelle einfach nur bewusst werden. Und wir sind noch in der sehr guten Situation, dass das Verwenden von Graphene OS fürs Handy, Cubes OS als Linux-Betriebssystem oder Tails OS, dass es einfach alles bei uns legal ist. In anderen Ländern ist es eher so, dass...

einfach einfährt, wenn dich jemand mit diesem Betriebssystem erwischt und die Leute versuchen dann unter Windows durch spezielle Härtungsmaßnahmen und auch durch spezielle Härtungsmaßnahmen von Webbrowsern trotzdem anonym zu sein, obwohl sie potenziell unsichere Betriebssysteme nutzen, um in dem Bereich glaubhafte Versicherung den Behörden oder den Autoritäten sagen zu können, hey, das ist ein ganz normaler Windows-Rechner, hier passiert nichts Wildes.

Wir sind ja in dem glücklichen Umstand, wir dürfen ja die Tools einsetzen und andere halt eben nicht. Da gibt es auch auf Anonymous Planet wieder Riesenartikel, wie ich einen ganz normalen Firefox härten kann und was ich da alles einfach machen kann, um möglichst wenig Fußspuren zu hinterlassen. Und ich sage mal, für die Übung, für Mining normalen KYC-Rechner, nenne ich es mal, ist es sowieso gut.

sich maximal abzusichern. Auch wenn ich weiß, das ist mein Klarname, ich mache da mein Office-Zeug, ich habe da meine Kreditkarten drin und so weiter und so fort und habe den ganzen Fiat-Scheiß am Laufen. Trotzdem würde ich gerne das Betriebssystem und die Applikation so absichern, dass möglichst wenig Daten an irgendwelche Werbetreibenden rausgeht oder an andere neugierige Datenschnüffler, dann kann ich das trotzdem machen.

Zum einen, um einfach ein bisschen Umgang damit zum Lernen und zum anderen, um auch meine KYC-Identität zu schützen. Das ist ja quasi genauso schützenswert wie jetzt irgendwelche Anonymen oder Privacy-Operationen. Auch wenn es noch nicht vermischt ist, trotzdem zu wissen, dass die einfach nicht so viel verwendbar sind.

Genau, weil ich ansonsten irgendwelche Werbeanrufe kriege oder andere Sachen. In der Zwischenzeit ist es auch sehr einfach. Anbietern gibt es ja in der Zwischenzeit auch diese Wegwerf-E-Mail-Adressen. Ich wähle mich bei irgendeinem Online-Shop an, dann generiert er mir eine E-Mail, die wird an meine tatsächliche E-Mail weitergeleitet.

Der Shop kriegt nie mit, welche E-Mail-Adresse ich habe und kann dann schon weniger mit mir anfangen an der Stelle. Oder verlieren. Genau. Wie die beiden Fälle, die jetzt hier Bitbox und Cointracking betroffen haben. Die wurden ja selbst einfach nicht gehackt, sondern das war ja der Dienstleister, der dann irgendwelche E-Mails versendet im Regelfall, was man nicht alles selber machen kann.

Also würde ich ihnen nichts als Kritik zusprechen. Und trotzdem können die alle nicht sicher sein, was eine Drittpartei dann wieder aus deinen Daten macht. Von daher lieber einmal mehr. nicht den Klarnamen in der E-Mail-Adresse haben. Das gibt es ja auch irgendwie, weiß ich nicht, wenn ich Otto, wie hast du gesagt, Heberle oder so, als atweb.de habe oder attonline.de, na ja, dann ist halt der Klarnamen auch gleich noch mit dabei.

Dann habe ich nicht bloß die E-Mail, dann habe ich auch noch den Klarnamen. Und ja, das sind ja so einfachere Sachen, auf die man vielleicht achten kann. Also sind wir da schon bei dem letzten Layer dann eigentlich? Also das ist der... Es ist Trusted Behavior, also Behavioral. Boah, Englisch. Layer. Also der Verhaltenslayer.

Der Verhaltenslayer. Die wichtigste Schicht in der ganzen Geschichte seid ihr selber. Und die Frage, warum mache ich Sachen? Also angefangen an, das ist ja so mein Lieblingsbeispiel, nachdem es mich nirgendwo auf Social Media gibt. Warum melden sich Leute bei Instagram an und laden irgendwie ihr Urlaubszeug hoch in dem Moment, wo sie auch noch im Urlaub sind?

Und unser erster Tag und jetzt warten noch 14 tolle Tage auf uns und wir sind mit dem Flug hergekommen und kommen mit dem Flug zurück. Ja, okay, da kann man in der Zwischenzeit die Bude ausräumen. Zum Glück kümmert sich ja meine Schwester jeden Dienstag und Donnerstag darum, dass die Pflanzen gegossen werden und die Katze was zum Essen bekommt.

Und das ist das Thema, was man sich komplett sparen kann. Und da landen wir ja schon auf der Ebene, dass ich mich selber hinterfragen muss, was bringt mir das jetzt? Also was ist mein Antrieb, so viel aus meinem Leben zu teilen? Vermutlich Geltungsbedürfnis. Und die Frage ist, warum ist das so? Also warum bin ich so unvollständig und so unzufrieden mit mir selber, dass ich jetzt anfangen muss, über Themen aus meinem Privatleben zu sprechen, um mich in erster Linie über andere zu stellen?

Weil auf Instagram gibt es im Regelfall nicht die Fotos und Videos, wie dir der Müllsack beim Raustragen reißt. Und ihr alles irgendwie auf den Füßen landet. Sondern nur immer die schönsten und besten Momente. Und wir sind die allertollsten. Und wir leben eigentlich wie die Superstars in Hollywood. Und zwei Wochen später weiß ich nicht, wie ich meine Rechnung bezahlen soll.

Aber ich habe mir auf Pump wieder irgendeinen Urlaub gegönnt, um anderen zu zeigen, wie toll ich es eigentlich habe. Und ich finde, das ist der Punkt, der hat mit Technik überhaupt gar nichts zu tun. Sich einfach selber zu hinterfragen. Hey, warum mache ich das? Ich finde es schön. dass im Bitcoin-Space einige, zum Beispiel der Nico, von dem höre ich es immer mal wieder in seinem Podcast, der hat ja gesagt, der hat sich aus X abgemeldet, weil er einfach gemerkt hat, dass das die Lebensqualität in irgendeiner Form so runterzieht und es so toxisch ist und ihm eigentlich in depressive Stimmungen versetzt, dass er sagt, das war eigentlich ganz einfach.

Ich musste bloß Mining Account zumachen und damit war es erledigt. Die Welt dreht sich immer noch, mir geht es immer noch gut, ohne jetzt zu sehr in irgendwelche spirituellen Themen abzudriften. Ich bin doch derjenige, der meinem Leben vorgibt, über welche Kanäle ich erreicht werden möchte. Und wenn irgendwas in meinem Leben für mich vorhergesehen ist und irgendwas essentiell notwendig ist, dann wird es nicht über Instagram zu mir kommen, sondern über irgendwas anderes.

Wenn ich sage, ich bin da nicht und da nicht und da nicht, aber es ist irgendeine Sache, die wirklich essentiell für euch ist, für eure Lebensbestimmung oder wie auch immer. Das wird euch auch so erreichen und ihr werdet nichts verpassen, wenn ihr dort nicht seid. Aber es gibt einem halt einfach einen Riesenboost.

was das Thema Privacy anbetrifft. Und der andere Teil ist das generelle Verhalten in der Öffentlichkeit. Also ich muss nicht irgendjemandem von Mining privaten Sachen erzählen in einer Umgebung, wo das einfach überhaupt gar keine Relevanz hat. Jetzt gehe ich auf irgendein Bitcoin-Event, wir unterhalten uns über irgendwelche philosophischen Themen oder sonst was wie.

Das geht die Leute nichts an. wie ich wohne, was ich für ein Auto fahre oder ob ich verheiratet bin oder Kinder habe oder was weiß ich was, wie das ändert ja an dem Inhalt nichts. Sondern ich nehme den Inhalt ja nur rein, weil ich die Hoffnung habe, dass der andere schlechter gestellt ist, dass ich in dieser Konversation wieder besser gestellt bin.

Das ist einfach eine Sache, die passiert unterbewusst. Und wenn man sich da mal selber beobachtet, warum ich eigentlich die Sachen mache, dann sind es meistens sehr unnötige Gründe, warum ich die Sachen mache. Ja, wobei ich das, also da hatte ich jetzt kurz den Gedanken, wenn ich bei der Zitadelle bin und mich mit den Leuten über meine Kinder unterhalte oder dass das vielleicht auch so eine Art Level ist, auf dem man sich begegnet oder wo man ja auch irgendwie alltägliche Sachen bespricht.

Nur, ja, das stimmt. Also du weißt halt nicht, welche Information geht dann wie weiter. Also wird das verbunden mit dem Podcast oder wird das verbunden mit irgendwas in deinem Alltag? Man sollte sich dessen einfach bewusst sein, sagen wir es mal so. Also wenn mich auch Leute jetzt zum Beispiel auf irgendwelchen Community-Treffen fragen, hast du Kinder?

Und dann frage ich als erstes, warum fragst du mich das? Also was hat das jetzt für eine Relevanz? Und dann kommt, ja eigentlich, ich war bloß neugierig und so und eigentlich tut es ja überhaupt gar nichts zur Sache. Oder ich könnte mir vorstellen, dass du ein richtig toller Papa bist oder was weiß ich.

Und wenn man jetzt natürlich irgendwelche gemeinsamen Themen hat. Beide Seiten haben Kinder, man weiß, dass die Leute Kinder haben und man begegnet sich quasi auf Eltern auf der Ebene. Dann ist aber auch wieder mein Operational Level anpassbar nach unten und nach oben, dass ich sage, mit den Leuten teile ich das gerne.

Und da habe ich ein gutes Gefühl und ich gehe bewusst diese Sicherheitslücke ein, um soziale Interaktion zu frönen, mit der ich... ja vielleicht auch einen gewissen Gewinn habe für mein eigenes Leben, weil dann halt einfach interessante Gespräche stattfinden und Ansichten über Erziehung, über dieses und jenes.

Und dann ist es ja auch eine bereichernde Sache und dann nehme ich das Risiko auch gerne in Kauf. Genau, ja, so würde ich es auch sehen, dass man dann das Risiko in dem Maß akzeptiert, dass man den Mehrwert oder den Profit darin sieht, sich austauschen zu können und vielleicht einen coolen Hinweis zur Erziehung.

Wie macht ihr das mit Vererben? Keine Ahnung. Das sind ja alles so Themen, die dann erst irgendwie in Verbindung treten. Du hast jetzt Operational Level schon gesagt über diesen Layern. Was ist denn, also ist das alles, was ich tue? Bedeutet das jetzt für mich, das ist so dieser übergeordnete, mein komplettes, naja gut, Verhalten hat es im Behavior Layer.

Was ist der Operational Level oder die Operational Level in der Pyramide? Kannst du das noch? Das ist eigentlich dein gesamtes Sein und Handeln mit allen Tools. Also das heißt, das Behavior ist ja quasi dein persönliches Verhalten. Was möchte ich teilen und warum? Und das Operational Level verbindet den Physical Layer mit dem Device Layer mit OS zusammen als Paket mit deinem eigenen Verhalten.

Und das ist quasi deine Operation. Die Interaktion mit der Welt, über welche Mittel auch immer. Jetzt gerade nehmen wir den Podcast über Riverside auf. Also das heißt, unser Operational Level ist audiovisuell für einen Audio-Podcast und durch die Technik über Riverside. Und das umspannt alles, was wir jetzt brauchen, um diese Folge zu machen.

Das ist der Operational Level. Okay, also der Operational Level oder das Operational Level ist für mich, also dass ich... Hier an diesem physischen Ort in diesem Raum sitze, den teile ich ja auch, also zu einem gewissen Teil, was hier über die Kamera kommt. Der Device Layer, mein Gerät, was ich ausgewählt habe, um das hier heute durchzuführen.

Ich hatte die Wahl zwischen zwei. Ich habe leider Windows laufen. Machen wir jetzt echt Linux angucken. Sollte mich vielleicht auch nochmal mit Chris unterhalten. Der hat dazu auch schon, ich glaube die Folge gibt es schon und ist einer oder andere mal davon geschwärmt. Wir nutzen beide die App Riverside.

Connection erfolgt bei mir. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist. Muss ich auch nicht wissen, muss es auch nicht sein. Und der Behavior Layer ist ja dann in dem Moment, was ich jetzt schon preisgegeben habe in der Folge. Also ich habe auch wieder einiges erzählt über mich oder über die Umstände, wie es zu der Folge kam.

Also das war jetzt sozusagen diese komplette Verbindung aus dem Allen und ich muss mir darüber bewusst sein, welche Trade-offs ich gemacht habe. Zum Beispiel, was ich jetzt gesagt habe oder dass ich mich für dieses Gerät entschieden habe zum Beispiel, wo ich weiß, auf dem Gerät läuft vielleicht noch das und das.

Okay, also das wäre mein Verständnis von dem, was wir besprochen haben, dass ich das Bewusstsein darüber, in welchem Korridor bewege ich mich zwischen den Leveln und wie weit will ich es mir erlauben? aus dem Korridor rauszugehen. Also wie weit bin ich bereit, irgendwie das zu öffnen, ohne Gefahr zu laufen, dass zu viel Information irgendwo hin preisgegeben wird.

Beziehungsweise für welchen Anwendungsfall, wenn ich dann sage, ich will aber Operational Level jetzt meine Latex Fantasies ausleben, dass ich mich dann wirklich von Grund auf für einen anderen Korridor entscheide. Dass ich sage, ich nehme nicht diesen gleichen Laptop mit Riverside, wo ich jetzt gleich den Videoschnitt mache, sondern gehe vielleicht auf den anderen Rechner, wo die Videosoftware eine andere ist, die vielleicht offline funktioniert.

Genau, genau, genau. Und ich meine, das ganze Leben ist ein Spiel und es gibt keine hundertprozentige Sicherheit und es gibt keine Garantie für gar nichts. Und das ist auch okay, dass es so ist. Und ich glaube, das ist eigentlich auch ein ganz guter Schlusspunkt an der Stelle. Das Thema Integrität oder Selbstsouveränität ist im Bitcoin-Space größer geschrieben, als es in allen anderen Bereichen ist, weil es halt einfach im Fundament von Bitcoin eingegossen ist.

Es wäre wünschenswert, dass es umfassend quasi alle Menschen anbetrifft, aber die sind, was das Thema Unbewusstheit und unbewusster Umgang eigentlich mit der eigenen Kraft und Freiheit anbetrifft, noch zugeschütteter wie wir jetzt. Und aus dem Grund ist es halt einfach ein Thema, was über die Bitcoiner jetzt früher reingeht, weil ich kann nicht auf der einen Seite mich gegen die Fiat-Welt stellen und gegen alle NPCs sein und wie man die Leute sonst noch schimpft und währenddessen eigentlich den NPC in mir selber komplett außer Acht lassen, der halt einfach auch sein Eigenleben führt.

Und aus dem Grund ist es halt einfach ein Weg, der sich... ja nicht nur im Bereich Gesundheit oder Sport dann irgendwo festsetzt, weil ich bin dann selbst souverän und frei, wenn ich in einem gesunden Körper lebe, sondern ich bin dann halt einfach auch frei, wenn ich einen gesunden Geist habe und der auch in irgendeiner Form nicht mehr ganz so vernebelt ist, wie es vielleicht vor ein paar Jahren gewesen ist.

Und das führt zwangsläufig auch zu dem Thema Kommunikation. Und bei der Kommunikation gehört halt alles mit dazu, was wir jetzt gerade hatten. Genau. Ich bin auch gespannt, was so die Hörerinnen und Hörer reinschreiben. Vielleicht gibt es ja noch mal eine Folge zu dem Thema und ich würde mich sehr freuen, wenn einfach so Alltagsfragen und Themen reinkommen würden, die mir dann halt einfach auch mal so als Futter kriegen.

um zu sagen, okay, wir haben da jetzt einfach ein konkretes Beispiel von jemandem oder vielleicht auch jemand, der sich jetzt gerade in diesem Moment sehr echauffiert. Also ich spreche dich an, wenn du dich gerade über diesen Podcast massiv aufregst, dann schreib bitte, was bringt dich gerade auf die Palme?

Solche Sachen wie... Das kann sowieso niemand machen und jemand, der nicht technisch affin ist, der wird es nie hinkriegen und so. Dann beschäftigen wir uns gerne mit dem Thema, weil ich bin der Meinung. Und andersrum bestimmt auch. Ich glaube, es gibt auch, naja doch, das sollte aber jemand machen, weil sonst sei das nicht wert, Bitcoin zu nutzen.

Das gibt es glaube ich auch. Es gibt beide Seiten ins Extrem. Genau. Genau. Also das wäre schon schön. Ich weiß nicht, ob du schon in der Gruppe bist, Jack, bei Telegram, aber du bist herzlich eingeladen, da auch dann mit reinzukommen, sobald die Folge live geht. Ich habe das genaue Datum jetzt noch nicht, dass wir da vielleicht dann auch erst mal auf Fragen eingehen können.

Das würde ich mal so anbieten. Oder wenn du sagst, wir können den Noster-Handle verlinken, dann packen wir den mit in die Shownotes, dass wir da so ein bisschen im Austausch bleiben. Und super gerne, wenn... die Zuhörer das gerne möchten oder Themen haben, dass wir dann einfach hier nochmal anschließend weitermachen, weil ich glaube, alleine in den Vorträgen hat man es ja gemerkt oder auch in unserem Vorgespräch, da man kann noch in so viele Facetten reingehen, die wir versucht haben, wirklich ein bisschen schmal zu halten, weil es eher bei mir zeitkritisch wird zum Ende, wo ihr vielleicht sagt, das war mir zu wenig.

Könnt ihr das mal genauer erklären? Habe ich nicht verstanden? Oder hätte ich gerne mehr Insight? Also ich wäre auch super froh, danke für das Angebot, dass wir den Zuhörern da entgegenkommen, wenn noch Fragen kommen. Und das meinte ich genau bei der Zitadelle, hatte ich gemerkt, es war ja ganz viel auf den Austausch aus.

Ganz oft gab es Interaktionen mit dem Publikum und es gab Fragen und du hast sie adressiert und dadurch ist das Gespräch eigentlich so lebendig geworden. Deswegen hoffe ich mir auch, dass es jetzt hier Feedback gibt, viel Feedback gibt hoffentlich. Also es würde mich auch freuen. Also auf der Zitadelle habe ich, ich glaube, in Summe über die Tage hinweg 16 Stunden Vorträge gehalten.

Ich hätte nochmal 16 Stunden halten können und es hat einfach auch nicht aufgehört. Also wir sind, und das meine ich jetzt nicht als Kritik, sondern einfach bloß als lustigen Beitrag, mir sind Leute bis aufs Klo hinterher gerannt, wo ich gesagt habe, hey. Ich muss jetzt hier einfach kurz mal fünf Minuten reinsetzen.

Ich muss mal kurz würfeln. Ja, genau. Und dann komme ich raus und dann können wir uns wieder unterhalten. Und ich komme nach fünf Minuten raus und der steht halt vor dem Klon und sagt, ja, okay, so, jetzt machen wir weiter. Ist nicht schlimm, das ist ja okay. Ich bin ja auch froh, wenn mich zwischendrin die Leute einfach, ich mache das deswegen auch nicht öffentlich.

Ich bin auch deswegen quasi nicht erreichbar, weil ich sage, ich nehme mir die Zeit. Dann bin ich auch komplett präsent und danach gehe ich wieder in die Bereiche, in denen ich für meine Präsenz vergütet werde, dass es bei mir Butter aufs Brot gibt. Und dementsprechend sind die Zeitfenster halt immer relativ klein und von dem her freue ich mich auch, dass es den einen oder anderen Podcast gibt, mit dem man dann halt einfach eine gewisse Reichweite hat und wo dann wieder Fragen kommen können, die ich dann nutzen kann und das Format.

noch zielgerichteter und noch mehr zusammenzudampfen, um noch klarer zu werden mit dem, was ich eigentlich sagen möchte. Genau. Cool. Vielen Dank, dass du dir heute die Zeit für uns genommen hast. Gut, dann bleibt uns nur noch unser Abschied. Focus on the signal, not on the noise. Macht's gut. Ciao, ciao.

Und bis demnächst. Tschö mit Ö. Ciao.

0:00 / 0:00