On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 5

Auf einen Kaffee mit Wiebke Brückner (Wonnegauer Blasorchester)

Montag, 9. September 2024 · 23 min

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Shownotes

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Wiebke ist 1. Vorsitzende des Wonnegauer Blasorchester. Und die haben ein großes Problem und sie sucht Hilfe von Menschen, die ähnliches kennen oder Lösungensideen haben.
Denn sie haben keinen Proberaum mehr.
Liebe Blasmusik-Community helft mit, damit unsere Vereine weiterleben und nicht Opfer solcher Umstände werden müssen.
Schreibt gerne an:
1.vorsitzende@wbo-osthofen.de

Wollt ihr auch hier Gast sein: schreibt an blasmusikpodcast@gmx.de

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Hallo, ihr Lieben, herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Auf einen Kaffee mit dem neuen, regelmäßig unregelmäßigen, kleinformat hier beim Blasmusik-Podcast, bei dem Musiker und Musikerinnen, Vereine, Orchester, Vereinsvorsitzende, Profibands oder auch einfach nur Musikliebende sich präsentieren können und mit mir über ein Thema sich unterhalten.

Und dabei genießen wir einen Kaffee. Meine heutige Gästin ist Wiepke Brückner. Sie hat sich relativ schnell gemeldet, als ich das Format ausgeschrieben habe, denn ihr Verein hat ein Problem. Und ich fand das wirklich wichtig zu teilen, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass es genug Vereine da draußen gibt, die ein ähnliches Problem haben oder zumindest solche Situationen erkennen, nämlich anstrengende Nachbarn.

In Wiepkes Fall hat es größere Ausmaße, aber das soll sie euch gleich selbst erzählen. Warum teile ich das? Erstens, damit andere sehen, ihr seid nicht allein. Und zweitens erhoffe ich mir, dass sich die Blasmusik-Community, also ihr noch mehr vernetzt und sich vielleicht dann gerne auch über mich meldet und Wiepke eine Lösung anbietet oder zumindestens Hilfestellungen gibt, wie man dieses Problem lösen könnte.

Lange Rede, ein kurzer Sinn. Ich wünsche euch jetzt viel Spaß. Wie trinkst du deinen Kaffee?

Also heute mit Spiel. Und es handelt sich nicht um Kaffee, sondern um einen 22er Cabernet Blanc, also einen trockenen Weißwein, weil man muss ja fairerweise sagen, es ist 19.30 Uhr. Damit ist meine Kaffeezeit vorbei. Das stimmt.

Das stimmt, aber wie würdest du deinen Kaffee trinken?

Mit Milch und Zucker.

Okay. So. Willst du dich ganz kurz vorstellen und warum du hier bist? Damit wir Linus liegen.

Ja, also, mein Name ist Wiebke Brückner, ich komme aus der beschaulichen Wein- und Sektstadt Osthofen. Das liegt in Rheinhessen, etwa 40, 45 Kilometer südlich unter Mainz. Ich bin Vorsitzende des Bonnegauer Blasorchesters, kurz DBO, und habe mich auf deinen Aufruf hingemeldet, um ein düsteres Kapitel unserer Vereinsgeschichte zu erzählen, in der Hoffnung, dass es irgendjemand hört, der vielleicht in einer ähnlichen Situation mit dem Verein mal steckte oder ja, vielleicht Ideengeber, die uns in der Sache vielleicht noch nicht in den Kopf gekommen sind.

Also vielen Dank schon mal für deine Einladung.

Gerne, gerne. Um uns diese Plattform zu bieten. Ja, und ich hoffe, dass das tatsächlich ein bisschen helfen kann. Genau, ein bisschen helfen kann, ja, eine Lösung zu finden. Also erstmal ganz kurz vorneweg, ihr habt keinen Proberaum mehr. Das ist so die Kurzfassung, oder?

Genau, also ja, also wir haben, oder der Verein vielmehr, hat sich dazu entschieden, sich von dem eigenen Vereinsheim zu trennen. Und da reichte ein zugezogener Nachbarn.

Okay, also fangen wir mal von vorne an. Wie groß ist euer Blasorchester?

Also aktuell zählen wir 135 Mitglieder. Das Stammorchester besteht aus knapp 40 MusikerInnen und im Jugendorchester sind 15.

Okay. So, und was war jetzt das Problem? Dass der Verein sagt, wir trennen uns vor einem Vereinsheim. Da muss ja schon viel passieren.

Also kurzum, unser Vereinsheim war eine ehemalige Werkshalle, die Anfang der 80er Jahre in einen Musikraum umgebaut wurde. Und naja, die Problematik dahinter war letztendlich, dass mit Kauf dieser Immobilie Mitte der 90er versäumt wurde, eine Nutzungsänderung zu beantragen. Und somit war es für den zugezogenen Nachbar, der Ende 2010 das angrenzende Nachbarhaus bezogen hat, ein naja, leichtes Spiel, das so weit zu treiben mit seinen Beschwerden, dass er sich in seinem privaten Umfeld gestört fühlt durch unsere Musik.

Dass dann die Kreisverwaltung uns irgendwann verboten hat, weiterhin in unserem Proberaum, in unserem Vereinsheim zu musizieren und zu proben. Das war Ende 2017. Es wurden Gutachten erstellt und uns wurde zur Auflage gemacht, eine Schallschutzwand zu dem Nachbarhaus zu errichten. Nach Einholen von Kostenvoranschlägen war klar, okay, das ist nicht die Lösung, weil diese Mauer oder diese Wand uns auch nicht vor diese Rechtssicherheit gestellt hätte, damit diese erforderliche Nutzungsänderung zu bekommen.

Und bevor wir diese 10.000, 15.000 Euro, die die Wand mindestens gekostet hätte, in den Sand gesetzt haben, war die Entscheidung gefallen. Wir trennen uns von diesem Gebäude.

Okay, aber du hast gesagt, 2017 war das schon. Das sind ja jetzt sieben oder sechs Jahre vergangen, was es da ist.

Das stimmt.

Gut, es war noch Corona, da war wahrscheinlich nicht viel los.

Genau, aber dankenswerterweise sind wir bei dem ortsansässigen Geflügelzuchtverein untergekommen und haben uns da im Sommer 2018 eingemietet. Wir haben also auch so ein kleines Vereinsheim, sodass wir unseren Regelbetrieb weiter fortführen konnten, was für uns ja erstmal gut war, dass es irgendwie weitergehen konnte.

Der Mietvertrag war zunächst begrenzt auf fünf Jahre, wenn man rechnet. Ja, auch die sind mittlerweile vergangen. Mittlerweile verlängert sich der Mietvertrag stiegelschweigend immer um ein Jahr. Also sind wir immer Jahr für Jahr jetzt so ein bisschen in der Schwebe, behalten die das Mietsystem so bei, oder sagen die irgendwann so, wir wollen unser Vereinsheim wieder für uns haben.

Man muss dazu sagen, so ganz adäquat ist der Raum jetzt nicht. Also zum einen gibt er eigentlich akustisch nicht das Heer, was man für die Orchesterproben braucht. Und es ist vom Platz her doch sehr beengt, wenn die knapp 40 Musiker dann alle zur Probe erscheinen. Erschweren kommt hinzu, dass die Mitglieder des Geflügelzuchtvereins die Möglichkeit haben, die Räumlichkeiten für private Feierlichkeiten zu nutzen.

Und das bedeutet für uns jedes Mal, dass wir das komplette Schlagwerk auslagern müssen. Und auch wieder einräumen müssen.

Und sich mit dem Nachbarn da mal an den Tisch setzen, hat nicht funktioniert wahrscheinlich.

Nee, also es war sowohl mit guter als auch vielleicht mit böser Absicht nicht möglich, sich mit dem Nachbarn zu einigen. Das lief ja über einen Zeitraum von sechs, sieben Jahren, dass der in unregelmäßigen Abständen sich zunächst immer wieder bei der Stadtverwaltung beschwert hat. Dann hat man das Gespräch gesucht, dann war es mal wieder für einen Zeitraum gut und dann fing das Ganze wieder von vorne an, bis er dann halt irgendwann an die Kreisverwaltung gegangen ist und die uns den Riegel davor gesetzt hat.

Also was ist dein größtes Problem damit, weil ihr brubt da ja nicht jeden Tag, nehme ich an.

Das stimmt. Nur Mitte der 90er wurde das Angebot der Instrumentalausbildung erweitert. Und somit wurden die Räumlichkeiten jetzt nicht nur noch für das Orchester genutzt, sondern auch für den Instrumentalunterricht. Und ja, das dann unter der Browstagtäglich.

Ja, aber so ein Einzelunterricht oder so ein Gruppenunterricht ist ja nicht so laut wie ein Orchester. Also wenn doch die Fetzer zu sind, müsste es denen doch jetzt. Oder sind es nur noch so Prinzipdinge jetzt mittlerweile?

Ja, wahrscheinlich lief es dann irgendwann da draußen hinauf. Also er hat dann auch angefangen, Unwahrheiten der Stadtverwaltung zu erzählen. Also Zeiten, zu denen wir belegen konnten, dass überhaupt niemand im Gebäude war. Oder es hieß dann, dass Freitagabend bis mitten in die Nacht Tischkicker gespielt wurde, obwohl wir überhaupt gar keinen Tischkicker besitzen.

Und das konnten wir ja belegen. Also das war ja immer so ein Hickhack. Und es ging dann halt auch so weit, dass er selbst Instrumentalschüler dann vor der Tür angesprochen hat, die ja jetzt dafür überhaupt nichts können. Und ja, das ging dann eindeutig zu weit.

Wie alt ist der, damit man mal so eine Einschätzung kriegt?

Ich schätze mal, der dürfte so Ende 50, Anfang 60 mittlerweile sein. Und ja, der Nachbar, der da vorher über 30 Jahre gewohnt hat, den hat es nie gestört. Das war natürlich ein älterer Mann, vielleicht hat er auch nicht mehr so gut gehört. Das weiß man natürlich nicht, aber über die 30 Jahre Wohndauer kam von ihm nie eine Beschwerde.

Erst als dieser besagte Nachbar eben dann zuzog. Als Neubürger.

Also ich finde das so schade, weil so Geschichten hört man ja immer wieder, dass dann auch so Einzelpersonen daran schuld sind, dass so Traditionen, also auch manchmal Feste, nicht stattfinden. Mir denkt das tatsächlich noch, in meinem Heimatverein hatten wir auch so einen Nachbarn, der wir haben immer in so einem Pfarrheim gebrobt, unten im Keller, das war völlig okay.

Und wenn wir dann ein Konzert hatten, waren wir natürlich oben und bei der Generalprobe natürlich auch öfters mal das Fenster auf, weil wir eher im Sommer Konzert hatten. Und dann konnte man die Urde nachstellen, dass er da stand und sich beschwert hat. Und ich weiß nur, dass es Jubiläumsfest, weil nebendran war noch so ein Bolzplatz und da sollte das Zelt aufgestellt werden.

Und der Verein wollte ihm eigentlich auch einen Urlaub bezahlen, damit wir dieses Fest machen. Und dieses Fest wurde woanders gemacht, weil er seinen Urlaub lieber nicht angenommen hat. Also ich kenne solche Geschichten und ich frage mich immer wieder, was Menschen dazu veranlasst, so vehement dagegen zu sein.

Die nächste Frage, die sich mir stellt, wie sieht denn das eure Kreisverwaltung oder die Gemeinde? Weil ihr seid ja als Verein ja auch ein Aushängeschild irgendwie und belebt ja das kulturelle Leben. Das kann ja jetzt nicht so spurlos vorbeigehen. Oder ist es denen egal?

Nee, das auf gar keinen Fall. Also unser Stadtbürgermeister ist uns da auch echt wohlgesonnen und hilfreich. Wir haben auch schon mit ihm zusammengesessen und haben Bebauungspläne durchgeguckt, ob da nicht irgendwo noch ein Fleckchen frei ist. Aber da sieht es halt schwierig aus. Oder es sind Grundstücke, die nicht erschlossen sind ans Abwassersystem und so weiter.

Und da anzufangen, ach Gott, ja, das ist ja überdimensioniert als gemeinnütziger Verein. Aber er gibt uns Tipps oder wenn ihr was mitbekommt, dass irgendwelche Gebäude veräußert werden oder sag mal, fragt doch mal da an, da sind sie schon sehr hilfsbereit, aber sie können halt auch aus dem nichts erschaffen, was nicht da ist.

Also bisher angebotene Immobilien oder diese Hinweise, die denen wir nachgegangen sind, waren entweder viel zu groß, entsprechend viel zu teuer. Dann ergab sich eine Veräußerung eines Gemeindehaus von einer evangelischen oder evangelisch-freikirchischen Gemeinde hier im Ort, die sich räumlich vergrößern wollte.

Wir haben es uns angeschaut, das wäre das Traumvereinsheim schlechthin gewesen, auch wenn wir es, sage ich mal, nur zur Hälfte genutzt hätten, weil auch das war eigentlich für unsere alleinigen Nutzung zu groß. Und der Stadtbürgermeister kam dann auf die Idee, nach einem Investor zu suchen, der, sage ich mal, aus dem Gebäude mehr oder weniger ein Gemeinschaftsvereinsheim macht.

Weil auch der Tourenverein platzt aus allen Nähten. Okay, davon können wir jetzt nicht sprechen, aber sind halt auch immer auf der Suche nach Gymnastikräumen für ihr Kursangebot. Und das hätte man in dem Gebäude gut trennen können oder gemeinschaftlich nutzen können. Aber der mögliche Investor hat auch gesagt, ja, der Immobilienpreis ist viel zu hoch angesetzt und ist abgesprungen.

Oder es gibt Räumlichkeiten im Ort, die vom Eigentümer wiederum nicht vermietet werden wollen, obwohl sie super ideal wären, aus welchen Kunden auch immer. Also da klopfen wir regelmäßig an und sagen, ach bitte lass es uns doch wenigstens mal irgendwie einen Monat probieren, um zu gucken, ob es funktioniert.

Aber der lässt sich bisher auch nicht weich klopfen. Das heißt, so die ein oder andere Idee ist schon auch da, aber es gibt halt noch keine konkrete Planung in der Umsetzung.

Weiß das eigentlich die ganze Ortschaft mittlerweile?

Gut, 2019 erschien ja ein Zeitungsartikel hier in der Wormser Zeitung über das Geschehen, aber ich glaube, jetzt nach fünf Jahren ist es bei den meisten auch wieder so ein bisschen in Vergessenheit geraten.

Und darüber zu probieren, irgendwie daraus nochmal irgendwas zu machen und zu sagen, okay, wir stehen hier auf der Straße und Ja, dafür bin ich ja sehr dankbar, um deine Einladung zu machen.

Ja, ja, ja, schon klar. Um den Podcast entsprechend nochmal zu streuen und zu teilen, um dieses Bewusstsein halt nochmal aufzurufen. Weil ich glaube, viele haben es einfach vergessen.

Verrückte Geschichte. Aber wie sieht jetzt im Moment die Perspektive aus? Also ihr bleibt jetzt noch bei dem Geflügelzuchtverein.

Genau, bis auf weiteres sind wir da zur Miete untergebracht. Wir haben jetzt noch einen Termin mit einem ortseinsässigen Winzer, der ist jetzt auch im Stadtrat. Die Familie ist auch bei uns Mitglied, der gesagt hat, okay, er wollte sich mal mit uns treffen, zusammensetzen, mal eruieren, was wir bisher jetzt alles schon versucht haben oder irgendwie ins Auge gefasst haben, um da vielleicht das irgendwie nochmal anzugehen, dass wir da irgendwie ein Plätzchen finden.

Okay. Die Stadt Osthofen verfügt hat leider nicht über ein Gemeindehaus oder ähnliches. Wir haben zwar eine Mehrzeughalle, aber die ist ja eigentlich zum einen gut vormittags, ist jetzt für uns nicht relevant, aber da ist die Schule und macht ihren Schulsport und Nachmittagabend ist die komplett belegt durch den Sportverein.

Gut, dann wäre ja auch vor allen Dingen nicht das Problem gelöst für eure Musikschüler. Also selbst wenn ihr jetzt abends einen Brummraum hättet, ihr braucht ja auch Räume, um die Ausbildung zu machen.

Genau, ich sag mal, mit gut mobilen Instrumenten lässt sich das durchaus auslagern, aber beim Schlagwerk hört es dann einfach.

Verstehe. Puh. Ja, schwierige Geschichte. Also, weil und in einen Nachbarort gehen und mit einem anderen Musikverein zusammen, geht nicht.

Also so ausnahmsweise oder wenn wir halt jetzt mal ausweichen mussten, ging das mit dem Nachbarverein schon mal, aber auch nur, weil die einen anderen Probetag haben als wir. Aber auf lange Frist gesehen ist es halt ja auch unpraktikabel irgendwie. Also es geht ja in dem ganzen Gefüge jetzt nicht nur allein um einen adäquaten, großen Proberam zu haben, sondern auch wirklich wieder ein eigenes Vereinsheim zu haben, um auch dieses Vereinsleben wieder aufleben zu lassen.

Und gerade in den Endstunden unseres sogenannten Altbach-Studios, so hat es gehießen, damals haben wir halt dann auch zu EM oder WM Fußballübertragung zusammengeschaut. Und ja, darüber hat er sich natürlich auch beschwert, der Nachbar, und dann haben wir auch das sein lassen. Habt ihr denn eingeladen?

Nee, da wäre ja nicht gekommen. Haben halt wirklich spinibel Ruhezeiten eingehalten, haben im Hochsommer trotzdem mit geschlossenen Fenstern geprobt. Wenn wir uns zu Auftritten getroffen haben, zur Abfahrt, haben wir das auf dem Festplatz gemacht und nicht mehr dort vor Ort, um in seinem privaten Umfeld nicht weiterzustören.

Das heißt also, euer Vereinsleben außenrum ist jetzt auch schon so ein bisschen eingeschlafen.

Ja, also klar, so mit der Weihnachtsfeier oder jetzt in dem Raum von den Geflügelzüchtern ist es dann auch mal wieder möglich, solche kleineren Veranstaltungen abzuhalten. Aber klar, man muss dann auch immer schauen, mit der Raumbelegung, dass das dann mit diesen privaten Vermietungen mit den Mitgliedern da irgendwie korreliert.

Aber selbst wenn jetzt das Wunder passieren würde und die Nutzungsänderung wäre möglich, würdet ihr überhaupt nochmal zurück wollen? Also, weil der ist ja immer da. So, selbst wenn ihr rechtlich jetzt dann auf sicheren Füßen stehen würdet, der lässt euch ja nicht in Ruhe.

Genau. Also das zum einen. Zum anderen ist die Infrastruktur rund um dieses Vereinsheim jetzt auch nicht mehr so gut. Das ist halt im alten Ortskern, da ist die Parkplatzsituation natürlich auch sehr verengt. Und ja, es ist natürlich sehr schade, weil natürlich hat man einen gewissen Wert dafür bekommen, aber längst nicht den Wert, die die ehemaligen oder älteren Mitglieder da reingesteckt haben, um es halt in ihrer Freizeit liebevoll herzurichten und zu renovieren.

Und das sind halt ja so Werte, die halt komplett verloren gegangen sind durch den Verkauf.

Verstehe. Also an alle da draußen, die das jetzt hören, also entweder im Optimalfall sagt ihr, ey, ich wohne ja in der Nähe und ich habe da so einen Raum zu vermieten. Das wäre natürlich das Optimum. Und falls jemand Ähnliches schon durchgemacht hat und eine Idee hat oder zumindestens Ideen hat, was ihr noch probieren könntet, dann meldet euch doch einfach.

Ich schreibe dann in den Shownotes Adresse oder so. Oder ihr schreibt an mich und ich leite es weiter. Und dann hoffen wir mal, dass wir euch irgendwie helfen können.

Ja, oder auch irgendwelche Förderprogramme, die es vielleicht gibt für so Fälle. Da sind wir halt mittlerweile auch nicht so wirklich schlau draus geworden. Die letzten Förderungen waren irgendwie alle noch im Zusammenhang mit Corona, die man beantragen konnte. Die sind dann meistens so projektbezogen, dass es auf Projektvereinsheimbau nicht ganz zutreffend ist.

Ja, also wer da irgendwie Ideen hat, irgendwelche Fördertöpfe anzugehen oder so, da sind wir sehr dankbar drum.

Okay. Vielen lieben Dank, dass du die Geschichte mit uns geteilt hast oder mit mir geteilt hast.

Vielen Dank, dass ich es dir erzählen durfte.

Und dann hoffe ich einfach mal, dass da was bei rumkommt.

Das hoffen wir doch auch.

Das war die Folge mit Wiepke Brückte und wenn ihr jetzt da draußen sagt, ich kenne das Problem, wir haben auch sowas folgendermaßen gelöst oder ihr kennt Förderprogramme oder ihr habt sogar einen Proberaum, dann schreibt doch Wiepke gerne an, den Kontakt findet ihr in den Shownotes oder auch gerne über mich.

Ich leite das dann natürlich gerne weiter. Aber liebe Community, helft euch gegenseitig, denn wir haben alle ähnliche Probleme. Die einen mehr, die anderen wenige. Und ich glaube, jeder ist dankbar, wenn von außen Hilfe kommt, damit unsere Blasmusik und die Vereine weiterleben, größer werden und wir den Spirit der Blasmusik, den wir so lieben, noch mehr raustragen können.

Wenn ihr euch auch gerne bewerben wollt mit einem ähnlichen Problem oder vielleicht mal einer super tollen Vision oder positiven Nachricht, dann meldet euch gerne bei mir und dann reden wir an dieser Stelle. Ich wünsche euch eine schöne Woche. Bis zum nächsten Mal. Euer Andrea.

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