
On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 6· Folge 127
Was denken Jugendliche über Blasmusik?
Donnerstag, 25. September 2025 · 49 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Schreib mir gern dein Feedback! (buzzsprout.com/1023469/fan_mail/new)
Ich habe mich mit zwei ehemaligen Schülern aus meiner Schule getroffen, die 8 Jahre lang das musikalische Angebot durchlaufen haben. Wir sprechen über ihre Wahrnehmung der Blasmusik, vor allem in Rheinland-Pfalz.
Die Folge zeigt sehr schön, wie Jugendliche denken und welche Arbeit vielleicht Vereine und Verbände noch zu tun haben.
Instagram:
@andyschreck_ (instagram.com/andyschreck_)
Buffet Crampon:
Instagram: @showroom_munich (instagram.com/showroom_munich)
Wie du mich unterstützen kannst?
- Podcast abonnieren
- Newsletter abonnieren -> Air-Mail (bit.ly/3EnZCUp)
- Werde Patron -> patreon.com/andyschreck(um mehr bzw. früher Folgen zu hören)
Musik: Dirk Mattes
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Herzlich willkommen bei OnEd, dem Blasmusik-Podcast. Mein Name ist Andy Schreck und ich treffe mich mit Dirigenten, Komponisten, Musikern und Visionären aus der Welt der Blasmusik. Wir sprechen über Ansichten, neue Ideen, das Leben und natürlich Musik. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge on AirDem Blasmusik Podcast.
Ich freue mich, dass ihr wieder dabei seid und in der zweiten Folge in dieser Staffel habe ich was ganz Besonderes für euch, nämlich eigentlich war es als Kaffeegespräch gedacht, dann wurde es doch länger und ich finde das Thema eigentlich sehr, sehr wichtig, um das noch mehr in den Fokus zu rücken. Zwei ehemalige Schüler von mir, Hannah und Jonas, haben mich vor einem halben Jahr schon mal angeschrieben.
Sie haben das mit dem Kaffee gesehen und würden gerne vorbeikommen und auch mal reden. Wir haben uns darauf verständigt, dass wir das natürlich erst dann machen, wenn sie aus der Schule raus sind, damit natürlich die Verhältnisse irgendwie klarer sind. Und das haben sie jetzt getan und sie wollten mit mir über Blasmusik bzw.
ihre Sicht auf Blasmusik diskutieren. Und was ich daran spannend finde, das sind hier zwei junge Menschen, die in der Schule ein Blasinstrument gelernt haben und jetzt sagen: Ja, aber wir wissen gar nicht, wohin wir sollen. Wir kriegen nichts mit. Wir haben keine Ahnung, wie Blasmusik außerhalb der Schule aussieht.
Sie kriegen natürlich jetzt ein wenig über mich und meine Begeisterung, über mein Instagram, über den Podcast mit, aber eigentlich finden sie das vor Ort nicht. Ich weiß, dass es in Süddeutschland, wer das jetzt hört, eher eine Verwunderung auftritt und man kann das nicht so richtig glauben, dass Blasorgester überhaupt nicht in Erscheinung treten, obwohl es die gibt, aber hier nehme ich das so ähnlich mit.
Ich möchte diese Folge einfach ganz wertneutral mal online stellen und diese zwei Jugendlichen sprechen lassen, um aufzuzeigen, dass ganz, ganz viel Arbeit auch noch getan werden muss. Denn auf der einen Seite können wir natürlich sagen, wie kriegen wir junge Menschen in die Blasorchester, wenn auf der anderen Seite Jugendliche da sind, die keine Ahnung haben, wo sie hin sollen.
Mal sehen, wie ihr die Folge findet. Ich würde mich hier sehr über Feedback freuen. Wünsche euch aber jetzt ganz viel Spaß hier im Blasmusik-Podcast. Wie ihr euren Kaffee trinkt.
Schwarz ohne Milch und ohne Zucker.
Ja, also ich trinke gerne den Cappuccino mit Hafermilch. Aber eigentlich auch nur das.
Okay.
Also schwarz könnte ich nicht.
Muss er nicht. Wobei ziemlich viele Gäste mittlerweile schwarz trinken bei mir. Ich glaube, es kommt irgendwann einfach so. Weiß ich nicht, ob das so ein Altersding ist. Naja, wir sind ja eher da, nicht nur über euren Kaffeekonsum zu sprechen, sondern über Blasmusik und Blasmusik in der Schule und die Rolle der Jugendlichen.
Ihr habt mich ja angeschrieben, um das nochmal zu konkretisieren. Ihr seid ja quasi zwei Schülerinnen und Schüler aus meiner Schule, die jetzt Abi gemacht haben und quasi durch acht Jahre oder drei Jahre Blaster-Klasse und dann die restlichen fünf Konzertbandjahre gegangen seid. Und ihr wolltet da mal drüber sprechen.
Genau.
Und die wichtigste Frage am Anfang, werdet ihr weiterspielen?
Ich würde schon gern weiterspielen. Die Frage ist halt nur, ob sich das natürlich auch zeitlich, also ob ich dazu komme überhaupt mit einem Job neben Studium wahrscheinlich. Und ob ich überhaupt was finde, wo ich mich wohlfühle, so wie jetzt in der Band, wo es auch weiterhin Spaß macht, mitzuspielen.
Oder ob ich halt irgendwo hingehe, mal zum Schnuppern und mir denke, das ist überhaupt nicht so, wie ich es in der Band gewohnt war. Und jetzt verliere ich langsam den Spaß dran. Weil ich glaube, alleine werde ich nicht weiterspielen.
Also ich will auf jeden Fall weiterspielen und ich hoffe, dass es auch da eine Möglichkeit gibt. Also mit Gitarre werde ich, glaube ich, gar nicht aufhören. Mal gucken aber dann, wie es halt mit dem Saxophon und generell der halt Blasmusik aussieht. Weil ich glaube, das ist schon ein bisschen schwerer zu finden in Mainz, irgendwie Anschluss zu finden.
Weil es halt eher so ein Gruppeninstrument, sag ich mal, ist. Also ich glaube, Saxophon einzeln zu spielen, ist, glaube ich, jetzt nicht so geil, sag ich mal, wie jetzt irgendwie Gitarre.
Ja, wenn jetzt alle Saxophonisten sind.
Ja, dann würde ich jetzt auch was kurz widersprechen, aber. Aber, ne, also ich persönlich finde, es ist halt schwer. Jetzt habe ich zwar Noten von der Band noch, aber irgendwann will ich die halt auch nicht mehr spielen oder ich habe halt nur Begleitstimmen. Wie komme ich an Noten, ohne wirklich viel Geld auszugeben?
Und machen mir die dann auch Spaß, sie alleine zu spielen, weil ich es überhaupt, also ich bin es überhaupt nicht gewohnt, als Tenorsaxophon die Melodie zu spielen. Weil wir haben eigentlich nie die Melodie. Und jetzt plötzlich Noten zu spielen mit Melodie, wäre für mich jetzt am Anfang vor allem erstmal schwer.
Genau, also für die Zuhörer, die nochmal, die Klarstellung, ihr seid beides Tenorsaxophon-Spieler. Und wir hatten es ja vorher so im Gespräch ein bisschen, dass dieses Blasmusik-Ding und wo spiele ich und wie spiele ich weiter hier in Mainz, Rheinland-Pfalz, so wie ich das war, nehme ja komplett anders ist als in Bayern.
Weil da wird sich die Frage gar nicht stellen. Oder Baden-Württemberg wahrscheinlich auch, weil Vereine viel präsenter anscheinend sind. Mutmaßung, wahrscheinlich kriege ich jetzt Ärger mit allen Vereinen hier um Mainz rum. Aber zeigt ja vielleicht trotzdem auch für die, die zuhören, dass ihre Arbeit noch nicht sichtbar genug ist, wenn ihr sagt, okay, wir wissen gar nicht, wo wir hin sollen oder können.
Fangen wir ein bisschen von vorne an. Habt ihr euch bewusst für unsere Schule entschieden, weil es eine Bläserklasse gab?
Jetzt nicht explizit Bläserklasse. Also ich habe ja in der Zweitklasse angefangen mit der Geige und wollte auf jeden Fall. Wusste ich auch nicht. Das ist mal, was man hier alles erfiehlt. Und wollte auf jeden Fall weiter Musik machen. Und ich wäre auch eigentlich in die Streicherklasse gegangen, hätte ich nicht einen Kumpel, der halt eben mit der Querflöte in die Bäserklasse gegangen ist.
Aus dem Grund habe ich mich dann halt dazu entschieden, noch ein zweites Instrument anzufangen und dann halt da dann eben jetzt Saxophon zu spielen, obwohl es eigentlich gar nicht geplant war. Aber mir hat es gefallen, also ich habe Spaß daran, weil es auch besser klingt, finde ich, als die Streicher.
Aber ich fand es gut jetzt am Ende.
Ich wollte nie auf Frauenlob, ich wollte immer auf die katholische Mädchenschule gehen. Weiß ich nicht warum. Ich bin auch froh, dass ich es nicht gemacht habe. Aber damals in der fünften, als ich dann wusste, okay, das Frauenlob ist doch besser, gefällt mir doch besser, wollte ich eigentlich in die Gesangsklasse.
Ich wollte unbedingt singen, aber meine Mutter hat mir davon nicht abgeraten. Warum? Weil ich nicht so gut singen kann.
Sollte vielleicht jemand beurteilen, der das.
Naja, auf jeden Fall bin ich froh, dass sie mir davon abgeraten hat, weil die Band und generell Saxophon zu spielen. Das macht mich glücklich.
Also total spannend, dass ihr zwei sitzen, die eigentlich das nicht machen wollen oder zumindest eine andere Art von Musik machen wollten, jetzt dann beim Blasinstrument gelandet sind und eigentlich gern weitermachen wollen. Wann kam bei euch der Punkt, wo ihr festgestellt habt, das ist eigentlich ganz cool, was wir hier tun?
Also ich glaube, ab der großen Band, also ab der Big Band, wo es halt halt, also wo halt die Leader wirklich Anspruch bekommen haben und auch wirklich mal gut klangen, fand ich es dann auch mal schön, weil ich konnte irgendwie nie zu Hause üben, weil als kleiner Junge irgendwie jetzt so halt jetzt ein schweres Saxophon halt jetzt immer von der Schule und dann wieder zur Schule halt hinzutragen, ist schon schwer.
Also habe ich nie wirklich zu Hause viel geübt, vor allem weil ich halt andere Prioritäten hatte mit der Musik halt. Und dann halt erst ab da dann wirklich gelernt habe, dass es halt eben auch durch jetzt die Big Band halt auch mehr Melodie gibt zu spielen. Und das halt dann da mehr Spaß gemacht hat, als jetzt immer nur in der Orientierungsstufe halt, nur halt Liegetöne zum Beispiel.
Also ich war von Anfang an sehr motiviert, muss ich sagen. Ich glaube, meine Motivation in der fünften, sechsten vor allem, das neu zu lernen, die war schon sehr groß. Also ich war, glaube ich, schon auch in meiner Klasse wahrscheinlich auch am meisten am Üben. Also ich habe das immer mit nach Hause geschleppt.
Aber das, was ich damals dachte, was toll war, cool war, was mir Spaß gemacht hat, als ich in der Neunten das erste Mal dann in der Big Band gespielt habe, das war halt ein richtig überwältigendes Gefühl. Und auch so langsam dieses Gefühl von Familie. Also das konnte man überhaupt nicht mit dem, was man in der Mittel- und Unterstufe gemacht hat, vergleichen.
Auch die Fülle in den Stücken.
Ja, es ist auch ganz anders, also als jetzt die Mittelstufe. Und es ist also ganz anders als jetzt dieser Musikunterricht, wo man halt als Klasse irgendwelche kleineren, einfacheren Arrangementspiels spielt, als jetzt halt das in der größeren Wand halt.
Habt ihr das Gefühl, dass durch dieses Musik machen in der Schule und die Möglichkeit, zu frühen Instrumenten zu lernen, das was mit eurer Persönlichkeit gemacht hat?
Schon auch. Also ich bin durchaus kreativer auch geworden. Ich denke auch, finde ich, mehr über die Stücke auch nach. Also wenn ich mir, sage ich, vor fünf Jahren ein Stück angehört hätte online auf YouTube, hätte ich es wahrscheinlich es einfach akzeptiert, wie es ist. Und hätte gedacht, ja, schön. Aber jetzt denke ich mehr über die Dynamik nach, über die Stimmen.
Ich mache es glücklich, auch wenn ich mal andere Stimmen, die sonst nicht so präsent sind, wie Horn oder sowas. Wenn ich die mal höre, dann macht mich das auch einfach irgendwo, füllt mich das ein bisschen aus.
Also bei mir ist, glaube ich, eher die Leidenschaft zu der Musik halt da. Ich halt, durch das zweite Instrument kann man halt so, kaum noch eins oder noch eins. Also ich kann ja jetzt noch Gitarre, Klavier und so noch. Und dadurch hat sich halt meine Leidenschaft zu der Musik viel, viel mehr entwickelt und die wurde auch immer größer.
Also ich bin jetzt, also mein größtes Hobby ist jetzt halt die Musik und ich mache eigentlich nur noch das am Tag.
Ich habe jetzt auch neue Instrumente angefangen. Also ich spiele jetzt auch Querflöte. Und Gitarre bringe ich mir gerade selbst bei und Klavier auch. Deswegen, ich glaube schon, dass wenn man ein Instrument anfängt, auch der Wille, mehr zu können, größer wird.
Ich glaube, das kann man auch ein bisschen so vergleichen mit Sprachenlernen. Wenn man eine kann, dann noch gleich Spanisch und auch noch Italienisch. Also so kann man es auch noch ein bisschen vergleichen.
Warum glaubt ihr, und die Beobachtung mache ich ja auch? Wir haben jetzt aktuell, glaube ich, so knapp 120 Musikerinnen und Musiker da drin sitzen. Davon würde ich jetzt grob schätzen, ohne es genau zu wissen, dass maximal fünf außerhalb in einem Ensemble spielen. Das ist schon ein krasser Schnitt. Also sehr wenig.
Woran liegt das? Gibt's. Würdet ihr euch wünschen, dass es mehr Kooperation zwischen Vereinen und Schule gibt? Oder glaubt ihr, das hätte vor zwei Jahren für euch eh noch keine Relevanz gehabt?
Also ich glaube, vor zwei Jahren jetzt endlich nicht so, weil ich glaube, das ist wirklich, also die Verantwortung in der Band steigt, glaube ich, erst halt eh ab der 12. Klasse am meisten an. Also da es halt eh das Abschlussjahr ist und halt eh alles halt auf die 12er zuläuft. Und ab da könnte ich es mir dann vorstellen.
Also es ist immer schwierig, halt sowas mit der Freizeit und mit halt innerschulischen Aktivitäten zu verbinden. Aber ansonsten wäre es, glaube ich, mal interessant, da man dann halt eben noch nach der Schule halt dann noch weiterhin die Möglichkeit hätte, halt in diesen Vereinen dann noch zu spielen.
Also es gibt ja auch in der Band Leute, die dann außerhalb auch zum Beispiel in der Kirche unterstützen, musikalisch. Und ich persönlich hab das so in meiner Gemeinde nie erfahren, dass es sowas gibt. Also es gibt seit 15 Jahren eine Frau, die alleine singt mit Klavierbegleitung. Und es wurde nie gefragt, hat jemand Lust mitzusingen, das wollte sie nie.
Und ich glaube, wenn wir da so ein kleines Ensemble aufstellen würden, käme das, also würde nicht so in unsere Gemeinde reinpassen. Und ich finde es total schön, dass andere das anders gestalten, offener, dass es die Möglichkeit gibt für uns, also für Leute von uns. Aber ich glaube, dass es nicht überall möglich ist, beziehungsweise erwünscht wird auch.
Aber wenn wir versuchen, jetzt proaktiv zu gucken, dass wir als Schule euch an Musikvereine vermitteln.
Ich glaube, dann wäre definitiv mehr Leute, die das nach der Schule noch weitermachen würden und nicht aufhören würden, ihr Instrument zu spielen.
Aber ich glaube auch nicht so viele da, da halt auch unsere Band halt aus viel aus Leuten besteht, die halt generell nur da sind, halt deswegen dem Fame, sag ich mal, und weil es halt einfach cool ist, in der Band zu sein. Und ich glaube, dass es gar nicht so ein großer Prozentsatz ist, der dann halt weitermachen würde, halt in diesen Musikvereinen.
Das fällt mir immer so schwer zu glauben, warum er ein Instrument lernt und dann nach der Schule einfach wieder aufhört. Was hättet ihr euch von Schulseiten gewünscht? Oder was könnte man besser machen für die Zukunft?
Also solche Kooperationen mit dem Verein fände ich richtig cool. Also wenn man auch mal, weiß ich nicht, einen Probentag von uns mit einem Probentag von einem Verein zusammenführen würde, dass wir mal so ein Gefühl bekommen, woanders mitzuspielen. Müssen ja auch nicht, muss ja nicht direkt die ganze Band sein, aber dass man vielleicht mal die Elwa 12er anspricht, die halt jetzt am Abi gerade, also gerade Abi machen oder bald Abi machen, dass man da sagt, habt ihr Interesse, mal so einen Probetag mitzuspielen bei denen, mal zu gucken, wie das so ist, woanders zu spielen, ob es euch Spaß macht, wollt ihr, ob ihr es nach der Schule weitermachen wollt.
Wenn es so Kooperation geben würde, fände ich das schon interessant.
Ja, also ich würde eher sagen, dass halt man, also von ein bisschen Seiten der Lehrer halt so, sag ich mal, Möglichkeiten kommen, also dass halt sich Lehrer irgendwie informieren können und sagen, so ja, nach der Schule gäbe es diesen Verein, die suchen noch Leute oder dahin könnte man gehen. Und wir haben ja auch, jedes Jahr wird uns empfohlen, so halt eine Ausbildungswoche zum Dirigent, glaube ich.
Von Herr Schmauch. Also da kann man dann immer so halt eine Woche irgendwo hinfahren, dann wird halt alles beigebracht, wie man halt mit einer Band umgeht. Und ich glaube, sowas ist schon ein guter Anfang, halt noch weiter in die Musik einzutauchen.
Ja, das ist vom Rheinland-Pfälzischen Musikverband, jetzt fällt mir der Name gerade nicht ein von dem Projekt. Schande über mein Haupt.
Ja, weiß ich, was du meinst. Ich glaube, sowas wäre halt schon ein guter Anfang, um halt generell die Musik halt weiter zu da zu. Nee, also ich wollte hingehen, aber ich wollte da teilnehmen, aber das war dann irgendwann doch, also es war dann in der 11. Klasse, war ich, glaube ich. Und da war dann halt der Zeitpunkt, wo ich mich halt wirklich sehr auf die Schule konzentriert habe und ich mir keine Woche erlauben wollte, wo ich irgendwie mal kurz.
Das wäre ja in den Ferien gewesen. Wahrscheinlich. Ja, natürlich. Das kann ja nicht mehr. Du kannst ja nicht unter der Woche.
Das kann nur eine Ferien dafür.
Schade.
Der Supporter dieser Folge ist Buffet Grampor, Europas größtem Hersteller von Blasinstrumenten mit Sitz in Geretzried und Marktneukirchen. Wenn ihr mal wieder auf der Suche nach einem neuen Instrument seid, weil ihr euch weiterentwickelt habt, weil euer Instrument langsam in die Jahre gekommen ist oder einfach, weil ihr was Neues ausprobieren wollt, dann schaut doch mal bei den Marken von Buffet Gramport vorbei.
Denn da findet ihr alles vom Anfängermodell bis zum Profi-Instrument. Ist alles dabei, was man sich nun denken kann. Den Link findet ihr in den Shownotes und jetzt geht es weiter mit der Folge. Ich stelle mir gerade die Frage, weil ihr sagt, okay, ihr hättet euch gewünscht, dass die Lehrer das natürlich proaktiv so ein bisschen anbieten von den Vereinen.
Jetzt kann man natürlich den Ball zurückspielen und sagen, warum. Also wir sind ja in einer digitalen Welt, ihr könnt natürlich gucken, ich wohne in dem Stadtteil, gibt es da einen Verein. Woran liegt das? Liegt das daran, dass ihr sonst im Alltag auch keine Berührungen damit habt? Also dass die nicht so sichtbar sind, dass der Weg dahin gar nicht irgendwie so im Kopf erscheint, zu sagen, okay, da gibt es ja eigentlich schon was?
Ich fände es toll, wenn, also es gibt ja Flyer von solchen Vereinen, wenn die an zum Beispiel Musikschulen wie unsere auch auslegen würden. Also wenn es sowas bei uns gäbe, dass wenn wir zum Beispiel hoch zum Musikraum laufen und wir sehen, da liegen Flyer oder da hängt was in der Vitrine aus dafür, dass ich mir das dann halt anschauen würde, weil es auf mich zukommt.
Wenn ich aber aktiv danach suchen muss, ich wüsste jetzt gar nicht, wonach suche ich. Also will ich weil ich habe manchmal das Gefühl, dass in den meisten Vereinen eher Leute so Ü30, ab 30 sind. Und ich hätte aber gerne. Das stimmt gar nicht. Ja, aber so kommt es, so, weiß ich nicht, hat man, habe ich das Gefühl, so wird das irgendwie nach außen getragen.
Also ich kriege das nicht aktiv mit, dass so viele jugendliche Kinder irgendwo mitspielen. Und ich hätte halt das gerne in so einem Rahmen, wo Jugendliche sind, weil ich mich dann auch wohler fühlen würde, als wenn ich jetzt als gerade Abiturientin bei wirklich erwachsenen Menschen mit einem wirklich eigenen Leben mitspielen würde.
Weil du kein eigenes Leben hörst. Aber weil das, für mich ist das so, ich kann das nicht so ganz verstehen, dass die ja, also die gehen arbeiten, die haben Kinder, sind verheiratet und wenn ich dann so da sitze und mir denke, ja, ich habe gerade Schule beendet und ich weiß nicht wohin mit mir und jetzt sitze ich auch hier, weiß ich nicht.
Ich hätte gern Leute, die mit mir spielen, die sich auch so fühlen wie ich. Also das habe ich, das Gefühl habe ich in der Schule vor allem, weil wir ja alle Schüler sind.
Aber ist das nicht? Also ich fand das damals persönlich total super, mit Älteren zusammen zu sein. Also ich wollte gar nicht zwingend, nur mit Gleichaltrigen, weil ich A natürlich bessere Musik machen konnte. Und also wie du es ja schon sagst, so ein Orchester, egal ob das jetzt ein Verein ist, ein Auswahlorchester, ein Schulorchester, kann ja auf Zeit, das funktioniert von Anfang an ja selten, zu Familie sein.
Das ist ja beim Sportverein genauso. Das sind, klar, in einem Fußballverein, die sind natürlich meistens alle gleich alt, gibt es Altersklassen. Aber das gibt es ja im Verein auch. Und da kann ja trotzdem jemand deine Probleme nachvollziehen, obwohl er 10 Jahre älter ist.
Ja, ich glaube, dass es aber da eher halt um den Anschluss geht. Also Leute, mit denen man halt gut kann auf einer Ebene. Ich glaube, das ist halt deswegen. Und das kann man nicht mit Älteren. Doch, das geht bestimmt auch um. Aber das ist halt ungewohnt, weil es halt eigentlich sonst halt nicht so ist, dass man halt einen Kumpel hat, der halt 20 Jahre älter ist.
Also jetzt, vor allem jetzt halt in unserem Alter.
Ich glaube, so in zwei Jahren ist das auch was komplett anderes, wenn ich dann 20 bin. Aber jetzt gerade aus diesem jugendlichen Alter rauszukommen und dann Anschluss bei Erwachsenen zu finden, die halt schon ziemlich lange ihr Leben so weit, also so führen, wie sie es jetzt führen, die halt so eine Routine im Leben haben und wir sind halt noch am Ausprobieren.
Was soll ich jetzt machen? Wo will ich hin? Was interessiert mich? Und gerade in dieser Findungsphase zu sein und dann aber unter Menschen zu sein, die schon gefunden haben und ihr Leben zusammengestellt haben, das ist.
Seid ihr in anderen Vereinen? Also Sportverein oder.
Ich war mal bei der Juden, Sportverein, ist man, ja, also ich bin auch noch im Sportverein.
Wie ist das da?
Das ist da aber auch in so Altersgruppen und also jetzt U13, U16, erwachsenen Herren, erwachsenen Damen und so. Du machst Fußball oder was? Badminton. Und das ist halt da auch jetzt, also inzwischen gehe ich da halt jetzt nicht mehr so oft hin, da sich halt auch schon eher auflöst jetzt in den älteren Jahren, aber da kann man auch schon merken, auch die Altersunterschiede.
Okay. Also ich glaube, und so habe ich die Vereine, in denen ich groß geworden bin, die ich leite, geleitet habe, kennengelernt, dass das eigentlich überhaupt keine Rolle spielt. Also natürlich, man braucht, wenn man der Einzige ist, der 19 ist und die nächsten sind 45, kann das am Anfang abschreckend wegen.
Das krasseste Beispiel ist so für mich immer so die Chor-Szene. Ich habe sieben Jahre lang, acht Jahre lang, weiß nicht, also einige Jahre lang einen Männerchor geleitet. Da war der Jüngste Anfang 40, dann kam ein bisschen nix und dann ging es mit 60, 70, 80 weiter. Da war es natürlich super schwierig, irgendjemanden mit 20 reinzukriegen, weil erstens die Thematiken, über die gesungen wird, weinweise.
Und Gesang ist jetzt vielleicht nicht für jeden jungen Menschen spannend. Und dann ist natürlich so dieses Altersding noch krasser. Das kann ich schon voll verstehen. In Musikvereinen gibt es selten, die gibt es natürlich trotzdem, die krasse Generationsprobleme hat, aber eigentlich selten der Fall, dass die Spanne so groß ist.
Ich weiß natürlich jetzt nicht, wie die Musikvereine in Mainz aufgestellt sind. Dazu kenne ich mich nicht so gut aus. Was ich trotzdem nur raushöre, ist irgendwie, dass die Hemmschwelle, da jemanden mal hinzugehen, ziemlich groß ist. Und ich frage mich echt, woher das kommt. Wie oft nehmt ihr Musikvereine in eurem Alltag wahr?
So gut wie gar nicht.
Aber eigentlich nur durch sie.
Wir waren beim Du. Sonst klingt das hier noch. Durch dich. Sonst klingt das hier so formal.
Form.
Okay, weil das ist das, was ich auch tatsächlich so wahrnehme. Also ich komme ja, das klingt jetzt immer so doof. Durch Bayern komme ich aus einem anderen Kulturgreis, was Blasmusik betrifft, und ich nehme hier Musikvereine auch so gut wie gar nicht wahr. Hier gibt es zig Weinfeste und trotzdem spielt keiner.
Das würde bei uns nicht passieren. Irgendwie. Also ich bin als kleiner Junge. Dann haben die im Dorf gespielt. Also ich war da auch mit meiner Plastiktrompete nebendran gestanden, habe da mitgehubt. Also ich bin quasi da mit groß gewonnen, dass es das gibt.
Aber das finde ich so schade, dass das so ein großer Unterschied ist, obwohl es einfach nur andere Bundesländer sind.
Und wir gar nicht so weit auseinander liegen. Darf man ja auch nicht vergessen.
Das finde ich richtig schade, weil warum funktioniert es bei denen? Aber bei uns ist die Motivation, fehlt die Motivation, fehlt fehlen Leute.
Da müssten wir jetzt jemanden aus so einem Verein mal hinsetzen. Vielleicht schaffen wir das mal. Dann machen wir mal eine Diskussionsgrundlage. Also falls sich jetzt ein Mainzer Musikverein berufen fühlt oder gerne aus Rheinland-Pfalz, darf sich gerne melden, sich mit diesen zwei jungen Menschen hier mal hinzusetzen und mir.
Wir kommen gerne. Und dann diskutieren wir das mal, weil ich finde das, weil ich glaube, das ist ja die spannende Diskussion, weil jeder beschwert sich, wir kriegen keine Jugendlichen, wir kriegen keine Jugendlichen und jetzt setzen hier Jugendlichen und sagen, wo sollen wir denn hin? Wenn ihr jetzt so die Band anschaut, ihr habt jetzt so ein bisschen Erfahrung, was wir gemacht haben, wie wir gearbeitet haben.
Wie glaubt ihr denn, von dem, wie ihr jetzt diese Welt wahrgenommen habt, ist denn so ein Blasorchester draußen? Also wie groß werden die Unterschiede sein? Was hemmt euch da außer das Alte?
Außerhalb der Schule jetzt in einem. Ich glaube, dadurch, dass man in der Schule zusammen, also auch wenn man in unterschiedlichen Jahrgängen ist, man kennt die Leute und man wächst zusammen auf, also von der fünften bis zur 12. Das sind viele Jahre und man sieht, wie die Leute sich entwickeln. Man freundet sich auch unter den Jahrgangsstufen an.
Ich habe in der Band, sage ich immer, es ist meine zweite Familie, weil ich finde, die Stimmung während den Bandproben ist total schön. Die Stimmung nach den Bandproben ist schön. Man kann sich gut unterhalten, auch wenn man sich eigentlich gar nicht kennt. Und ich glaube, also zumindest habe ich das Gefühl, dass das so außerhalb nicht wäre, dass man eher hinkommt, um zu spielen und dann geht man wieder und dass die Kontakte nicht so aufeinandertreffen.
Also das ist natürlich so ein bisschen von Verein zu Verein unterschiedlich. Das muss man natürlich, glaube ich, kann man jetzt auch nicht für jeden sprechen, aber ich weiß, dass viele natürlich nach der Probe nochmal irgendwo was trinken gehen. Dann gibt es ja noch genug Sachen, die außerhalb gemacht wird.
Da geht dann ein Verein, also ich sehe es bei uns, dass es dann sogar verbandsübergreifend, die fahren dann einmal im Jahr zusammen in den Freizeitpark. Dann wird mal gezeltet, dann gibt es ein Probewochenende, wo man wegfährt. Also es gibt ja schon genug Dinge, also die gemacht werden außerhalb von okay, wir spielen jetzt 120 Minuten.
Und dann sagen wir Tschüss und sehen uns wieder. Weil, ihr dürft auch eins nicht vergessen, es ist für viele auch dieses, okay, ich komme endlich mal raus unter Menschen. Also es geht in Vereinen nicht immer nur darum, wir wollen gut Musik machen. Es gibt auch viele Vereine, die sich einfach auf die Fahne schreiben und das ist auch völlig legitim, sind die soziale Komponente aufrechtzuhalten.
Jonas, guck jetzt mal.
Also was ich mir auch manchmal denke, ist auch so die Zeit, die man halt dafür so ein bisschen investiert. Weil jetzt gerade in der Band haben wir halt eh dieses Fenster von 14.30 Uhr bis halt 16 Uhr, aber danach, wenn es halt, sag ich mal, jetzt ist als nächstes jetzt die Uni kommt, FSJ oder so, fehlt halt die Zeit irgendwie.
Oder man muss halt schauen, wie man halt die Zeit dafür halt eben findet. Und das ist dann halt auch so, wo welcher Tag passt mir am besten, wo ich am besten kann und so. Und man muss halt auch für halt diese Vereine halt auch bestimmt Zeit auch noch privat halt investieren, um noch irgendwas zu planen, vielleicht auch noch.
Wenn man halt, wenn man halt halt sich dann auch ein bisschen will. Engagieren möchte halt.
Gut, davon lebt ja ein Verein.
Aber ich sag mal so, dieses Engagieren außerhalb der Schulzeit, das haben wir ja in der Band jetzt auch erfahren. Also wenn man da in der Taskforce oder im Deko-Team ist, hat man auch gemerkt, dass man teilweise von, also nach der Probe von 16 bis 19 Uhr dann noch in der Schule saß, um die Sachen fertig, die Dekoration fertig zu gestalten.
Und ich sag mal, das war ja jetzt auch nicht innerhalb der Schulzeit. Deswegen glaube ich, es ist schon möglich, das alles zu arrangieren, dass man das zeitlich schafft. Aber ich glaube, es wird durchaus schwerer, weil Schule halt kein Job und Studium ist und eventuell dann auch irgendwann Familienleben, sondern weil es halt nur Schule ist.
Also man muss vielleicht nochmal auch für die Hörer kurz so erklären, dass wir an der Schule, wenn wir ein Jahreskonzert haben, machen die Schüler ja, dass dann die Taskforce oder dieses Deko-Team natürlich ein bisschen mit Anleitungen von uns, aber relativ viel eigen. Also ihr überlegt euch, welche Deko, zu welchem Thema, wie die Moderation aussehen soll.
Teilweise sind das ja sehr, sehr aufwendige Dekorationen. Also es ist jetzt nicht nur, wir haben so ein Mini-Plakat, sondern da hängt hinten dann so ein Riesenbanner. Und letztes Jahr habt ihr ja das ganze Logo in riesig ausgeschnitten und dann die ganze Menta dekoriert. Also da ist schon viel Aufwand dabei, das so ein bisschen mitzukriegen.
Was erwartet oder schreckt euch auch die musikalische Erwartung, also was gespielt wird ab?
Also dadurch, dass unser Repertoire in der Schule ja schon sehr weit gefächert ist, also Jazz, Pop, auch mal klassische Sachen eher an Weihnachten dabei sind, habe ich jetzt keine Angst vor den Stücken an sich, von den Schwierigkeitsgraden her, weil ich würde schon behaupten, dass unsere Stücke auch definitiv schwierig sein können für manche Stimmen.
Aber ich glaube, dass sich manche Musikvereine vielleicht auch auf eine Richtung mehr konzentrieren.
Also das Genre, ja, ja.
Ja, das das Genre angeht. Und das finde ich dann schade, weil genau das mag ich an der Band so gerne, dass wir so viele abwechslungsreiche Stücke spielen, dass für jeden mal was dabei ist. Und dann einen Verein zu finden, der meinen Geschmack auch trifft. Ich glaube, das wird im Umkreis schwer zu finden sein.
Und wenn ich meistens so halt an halt Vereine denke, denke ich halt meistens halt an dieses bayerische Volkssiedel halt sowas.
Super cool sein kann.
Dann spricht der Bayer aus mir. Und sowas ist halt zwar neu, es kann auch gut klingen, es kann auch Spaß machen, aber es ist halt etwas Neues, worauf man sich halt erstmal halt gewöhnen muss, man halt einlassen muss, ja.
Total spannend, dass du sagst, okay, du weißt nicht, ob, oder ihr sagt beide, ob ihr euch quasi an das Repertoire von so einem Musikverein. Ja, wie viel Umstellung dabei ist, wie viele traditionelle Sachen man gespielt. Hanna, du hast mir erzählt, dass das Image von so Bläserklassen ja auch nicht so hoch ist manchmal.
Von Menschen, die das von außen beurteilen, wenn sie hören, okay, wir spielen in der Blazerklasse. Warum glaubst du, ist das so? Also was schwingt da mit?
Also einfach dieses, ich glaube, wenn man sich halt einfach sich als Kind das so denkt, das, was einem gezeigt wird von Jugendlichen, oder generell von Plaza-Ensembles, sind halt meistens die in Bayern, weil die halt viel mehr Ensembles haben, die sich präsent zeigen. Und dann kommt es halt so rüber, als gäbe es nur das.
Dabei finde ich, ist das Schöne an Plaiser-Ensembles, dass das so breit gefächert ist. Es gibt so viele verschiedene Stücke, die man spielen kann. Man kann alles umwandeln. Ich finde es viel schwerer mit einer Geige oder einer Violine jetzt Jessic zu spielen, als mit einem Saxophon, mit einer Trompete, mit einer Klarinette.
Ich finde, das ist einfach bei Blasinstrumenten, man kann ruhige Dinge spielen, aber man kann halt auch richtig abgehen. Und das finde ich total toll eigentlich. Und deswegen finde ich das so schade, dass das immer so rüberkommt, als könnten wir nur so klassisch spielen.
Aber was Gott mal als Image-Pflege dafür tun, auch wir an der Schule, dass das Blaserglassen ein bisschen cooler nach außen wirkt. Oder auch für Vereine, die ja Blaserglassen versuchen zu etablieren, haben die anscheinend dann das gleiche Problem. Also was kann man tun, dass in den Köpfen eine Blaserglasse vielleicht gar nicht so uncool rüberkommt?
Ich glaube einfach, dass man es ein bisschen neumodischer gestalten soll. Also generell irgendwie alles. Also ich sage jetzt, also ich würde jetzt mal sagen, von der Website aus bis zu den Gesprächen halt mit irgendwie Jüngeren. Also dass man jetzt nicht, also dass man jetzt nicht am besten irgendwie jemanden da halt hinstellt zu uns, der jetzt halt irgendwie schon 50 Jahre da spielt, halt nur, ich sage jetzt mal, dieses klassische Blasmusikspiel, sondern halt auch jemand Neues, der halt besser die Jugend repräsentieren kann.
Gut, aber das kann ich ja in der Schule schlecht.
unknown Das stimmt.
Also da sind wir Lehrer ja. Also klar, wir können natürlich, was für uns immer spricht, ist seid ja quasi ihr dann in der Band.
Ich finde es total schön, diesen, wir haben ja so einen Videotrailer, sage ich jetzt mal, von der Band, von der großen Band. Und ich finde, der hat mich damals total überzeugt, dass ich auf jeden Fall nach den Soundbreakern in die große Band möchte. Weil ich finde, der Klang und die Fotos und Videos, die eingeblendet wurden, waren halt einfach voll, also fand ich total cool.
Aber wenn man den vielleicht nochmal moderner macht, weil das ist ja jetzt auch schon ein paar Jahre her, also die Leute, die da drauf zu sehen sind, sind ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr an der Schule. Und wenn man den vielleicht nochmal ein bisschen moderner mit moderneren Fotos und Auftritten revolutionieren würde, ich glaube, das würde jetzt auch erstmal vielleicht Schüler auch mehr überzeugen.
Dass man zeigt, wir spielen jetzt immer noch so coole Sachen und haben von dem Genre nichts geändert, sondern sind immer noch weit gefächert.
Wie wichtig sind, und die Diskussion habe ich nämlich immer mit Vereinen, Social Media in eurer Generation. Würdet ihr euch, also ich weiß, viele sind ja unterwegs, manche finden das wichtiger, manche finden das nicht so wichtig. Wie seht ihr das? Würde euch sowas mehr ansprechen als so eine klassische Website, wo einfach drei Bilder drauf sind von so einem Konzert?
Oder hebe Jugendliche, die sich überlegen, wie man so ein Realität ist?
Ich finde es halt sehr viel sympathischer, wenn ich irgendwie, keine Ahnung, auf Insta unterwegs bin und dann kommen zum Beispiel, ich sehe das jetzt von Vereinen, was Musik angeht, nicht so, aber von zum Beispiel Jugendfeuerwehren, wenn die dann zeigen, sich vorstellen und sagen, wir sind die Jugendfeuerwehr, keine Ahnung, meins Laubenheim und stellen sich als Verein vor in diesem Video, ist das wirkt das sympathischer, als einen Text hochzuladen, hallo, wir sind die Jugendfeuerwehr, bla bla bla, das sind unsere Zeiten, da könnt ihr kommen, Schnuppertage.
Wenn man Gesichter hat, finde ich.
Weil das Medium mittlerweile soweit ist. Und ihr quasi daran gewohnt seid, bewegt, Bild zu sehen.
Und ich finde auch halt, Webseiten sind immer so, du musst halt wirklich googeln, um halt auf die Website zu kommen. Bei jetzt Insta zum Beispiel scrollt man halt einfach und wenn man jetzt eh schon einen musikalischen Feed hat, sag ich mal, also eh nur musikalische Videos kommen, und dann kommt dann halt mal so ein Video und dann muss man halt nicht extra googeln dafür, sondern es kommt einfach und dann kann es halt dich halt ein bisschen mehr catchen, sag ich mal, ja.
Okay.
Also es kommt einfach so, obwohl man es gar nicht vorhat, aber wenn man es dann sieht, denkt man vielleicht dann, ah, sowas könnte man doch mal machen.
Also es ist quasi nicht zu unterschätzen. So als Message für Vereine.
Weil mit Webseiten müssen halt wir auf die zukommen, sag ich mal. Aber durch halt so Social Media kommen die halt auf uns zu.
Und ich glaube halt auch, also wenn es nur Flyer geben würde, alles nur Print wäre, Printmedien, dann glaube ich, würden ziemlich viele sich das gar nicht erst angucken. Weil ich glaube, wenn so ein Video dann einfach online auf dich zukommt, dann denkst du, ja, okay, eine Minute gucke ich mir das mal an und dann kann man ja weiterscrollen.
Aber wenn man dann irgendwo stehen bleiben muss und liest sich das durch, das machen halt viele Jugendliche leider nicht mehr. Und ich glaube, da sind wir so ziemlich die letzte Generation, die das noch machen würde, an einem Schaufenster stehen bleiben und sich etwas durchlesen. Das ist halt.
Heißt das, es braucht man nicht mehr oder das andere müsste es einfach zusätzlich geben.
Nee, zusätzlich. Weil es gibt ja auch genug ältere Leute oder Erwachsene, die dann weniger auf Social Media sind oder gar nicht. Für die sind dann die Printmedien halt essentiell. Und es gibt ja auch große Altersunterschiede in solchen Vereinen.
Und es gibt eh immer noch Menschen, die halt auch im späten Alter erst anfangen, jetzt halt ein Instrument zu lernen. Und für die ist dann halt, glaube ich, immer noch Webseiten besser als jetzt, sag ich mal, das neue Social Media.
Warum hören trotzdem so viele auf bei uns?
Ich glaube, viele schaffen es einfach zeitlich nicht. Oder sie denken sich, ja, Band war halt jetzt richtig toll, sowas werde ich nicht mehr wiederfinden und gehen gar nicht erst auf die Suche, habe ich das Gefühl, dass viele gar nicht erst probieren, weiterzumachen. Aber ich persönlich kann mir den Grund dafür halt auch nicht erklären.
Also wenn mir Leute sagen, ja, ich habe aufgehört zu spielen, ja, aber warum?
Weil ich denke mir, man hat acht Jahre gespielt, manche vielleicht auch ein bisschen länger, weil sie vielleicht in der Grundschule schon angefangen haben, aber sagen wir mal, gehen wir mal von acht Jahren aus. Das ist ja schon auch eine Zeit und eine prägende Zeit bei euch im Erwachsenen werden, warum man dann einfach sagt, okay, Abi, Zeugnis, gut, Instrument weg.
Ich finde auch, man hat sich innerhalb von diesen acht Jahren, also von der fünften bis zur 12. hat man sich so wirklich krass entwickelt, was dieses Instrument angeht. Also man hat ja so viel gelernt, so viel erreicht. Aber ich finde, man hat dann sein Potenzial in der 12. Klasse halt wirklich noch nicht annähernd ausgenutzt.
Also man ist noch nicht an dem Punkt, wo man sagen kann, jetzt beherrsche ich mein Instrument so richtig gut. Aber wenn man weitermachen würde, würde man auch nochmal selbst erfahren, was man selbst alles kann. Und deswegen finde ich es so schade, dass so viele aufhören, weil da halt noch viel mehr Luft nach oben ist.
Ja, aber da sage ich, viele wollen gar nicht so weit nach oben. Viele sagen so, ja, diese acht Jahre malen eine Erfahrung wert. Aber das reicht ja auch, weil ich kenne jetzt auch ein paar, auch jetzt bei uns aus dem Jahrgang, die sagen, ja, Klarinette, cool, aber müsste ich jetzt nicht bis zum Lebensende spielen, sag ich mal.
Weil die einfach andere Prioritäten haben als jetzt Klarinette.
Aber es geht ja auch um den Sozialfaktor. Es geht ja nicht nur um, man muss da jetzt der beste Klarinettist der Welt werden. Also das ist ja, zum Beispiel, wenn ihr jetzt studieren geht und in eine neue Stadt, ist das ja eigentlich das Einfachste, um auch da anzukommen und Menschen kennenzulernen, sich in irgendein Orchester, das muss ja nicht mal Musikverein sein, aber Big Band Orchester, Uni-Orchester, Uni-Blasorchester, irgendwie reinzusetzen, um Anschluss zu finden.
Ich meinte das auch gar nicht so, dass ich mein volles Potenzial entwickeln möchte, um irgendein Ort zu verstanden. Nein, nein, nein, habe ich schon verstanden, sondern dass es auch, glaube ich, einfach schön ist für sich selbst zu wissen, wow, ich habe innerhalb von fünf Jahren für mich selbst auch noch gemerkt, dass ich noch mehr kann.
Dass man einfach sich selbst auch was beweist. Nicht unbedingt, dass es eigentlich gar nicht um andere geht. Guckt mal, was ich kann, sondern sich selbst zu zeigen, ich habe mich noch weiterentwickelt, als ich eh schon war.
Und ich sag auch jetzt, also ich würde sagen, dass jetzt unsere Jahrgänge vorher deutlich mehr weitermachen, als jetzt wir und jetzt die folgenden.
Warum?
Ich denke, größtenteils ist es die Lust, die einfach sinkt, weil jetzt halt durch die Modernisierung, weil jetzt die Prioritäten anders liegen, sag ich mal. Und vor allem der größte Faktor ist Corona halt. Weil damals hatten wir in der Mittelstufe drei Jahre, wo wir halt wirklich nicht viel spielen konnten, vor allem als Platz, also vor allem als Gläser und halt der ganzen Spucke, sag ich mal.
Es ist schon schwer gewesen und wir hatten damals halt auch Proben halt im Freien, wo wir halt einfach greifen mussten. Und das hatten uns halt schon weit zurückgeworfen und einfach fehlende Zeit, die wir halt noch besser nutzen können. Und halt auch viel eine Zeit, die wir halt wirklich damit hätten nutzen können, mehr dieses Instrument halt zu lieben.
Es hat auch definitiv damals vielen die Motivation genommen. Also ich kenne auch viele, die dann gegangen sind aus der Band, die dann auch keine Lust hatten, mehr weiterzumachen, weil sie sich gedacht haben, die jetzigen Zwölver oder die jetzige Oberstufe, die kann so viel mehr, als ich es im Moment kann.
Also die waren damals, als sie in der Achten waren, so viel weiter mit dem Instrument als ich. Und es liegt vor allem an Corona, also bei unserer Generation lag das an Corona. Aber ich finde, wir haben eigentlich die drei Jahre, die wir verloren haben, wirklich gut aufgeholt. Wir sind zwar nicht an dem Punkt, wo wir sagen können, wir sind so gut wie die Jahrgänge vor uns.
Also die waren definitiv besser als wir, aber wir können wirklich gut spielen dafür, dass wir drei Jahre verloren haben.
Wisst ihr, dass es eigentlich einen rheinnen-pfälzischen Blasmusikverband gibt?
Habe ich eben gerade nachgelesen, ja. Gerade eben. Also ich habe mal geschaut, also was es jetzt in meinem Stadtteil gibt. Und da gab es schon ein paar, aber halt vor allem, da jetzt halt meins schon so ein bisschen Fastnachtlastig ist, sag ich mal, eher halt vieles in diese Richtung. Und das kann man, glaube ich, nicht so ganz vergleichen mit halt jetzt diesen anderen Vereinen, da man halt dann meistens dann nur auftritt, wenn halt jetzt irgendwie, sag ich mal, 11.11.
ist, dann ist man in der Innenstadt oder so. Ich finde, das ist jetzt nicht so vergleichbar wie jetzt mit irgendwelchen Vereinen jetzt aus Bayern, sag ich mal.
Aber vom Verband an sich kriegt der auch wenig mit. Das ist die Frage, müsste der sichtbarer werden, weil wahrscheinlich vom Verband kommt ja, dann müssen die Musiklehrer. Also wir können natürlich jetzt auch nicht alles machen. Es ist immer die Frage, wo man in so einem Kreislauf anfängt.
Irgendjemand muss halt anfangen.
Irgendjemand muss anfangen.
Wäre wahrscheinlich schon schlau, wenn dieser Musikverband anfangen würde, weil darauf ja dann alles aufbaut. Also diese ganzen kleineren Vereine, die kleineren Gruppen, die Musik machen, die sind, gibt es ja aufgrund von diesem großen Verband. Und ich glaube, dass das schon, wenn die anfangen würden, mehr Werbung zu machen, dass dann die Vereine folgen würden.
Aber gehen die nicht auf Schulen oder so zu? Oder machen die das?
Also ich bin ganz ehrlich, seitdem ich zehn Jahre hier wohne, nein. Also bei mir kam nichts an. Vielleicht ist es von einem Kollegen gelandet, bei mir kam von einem Blasmusik-Verband an sich nichts an. So, jetzt weiß ich, dass da manche zuhören werden. Dann gucken wir mal, was passiert. Wann ich die nächste Mail bekomme, sehr gerne.
Aber ich finde das gerade ganz spannend, weil es wird ganz viel, oder ich habe ja auch im Podcast in den letzten Jahren immer wieder über euch quasi als Jugendliche gesprochen. Jetzt setzen da mal welche, die sagen, ja, aber wir wissen das nicht, wir wissen das nicht und wir wünschen uns das und das.
Das finde ich gerade eigentlich mal ganz erfrischend. Du hast ja noch so ein paar Punkte aufgeschrieben. Gibt es irgendwas, was wir noch nicht angesprochen haben?
Ich glaube, dass viele Jugendliche vielleicht auch einfach die Motivation verlieren, wenn sie merken, dass für einen, egal ob es jetzt innerschulish or außerschulish is, dass die vielleicht auch einfach gar nicht so das spielen, was einen selbst interessiert.
Das ist ja so eine Demokratie-Sache. Also man muss ja auch mal aushalten, was nicht.
Natürlich, aber wenn viele Vereine halt so sich auf ein Genre beziehen und das konsequent durchziehen, glaube ich, wenn da keine Abwechslung ist, ist es schwer für Jugendliche da dran zu knüpfen und den Spaß daran zu haben.
Das lasse ich jetzt mal offen.
Das weiß ich nicht. Also mir kam vorhin auch noch eine Idee im Kopf, weil es gibt ja viele, die nehmen ja noch Unterricht, also privat noch irgendwelche zu Hause, sag ich mal. Und wenn man diesen Unterricht, sag ich mal, verlagert in halt jetzt so eine Band, sag ich mal, wo man auch Sachen lernen kann, halt jetzt nicht so intensiv alleine, sondern halt eher in der Gruppe, wäre es, glaube ich, schon ein etwas größerer Ansatz, sag ich mal, da man halt da unter Menschen ist und sowas halt auch länger bleibt, glaube ich, glaube ich, auch als Einzelunterricht.
Das ist ja das Prinzip der Blaser-Klasse.
Ja, aber wenn man sowas halt auch eben privat halt machen würde. Also, wenn ich jetzt meinen Kind, sag ich mal, nicht zum jetzt, sag ich mal, Flötenunterricht jetzt halt zu einem Lehrer schicke, sondern halt direkt jetzt in den Mainzer Verein, sag ich mal. Dass man dann halt da lernt, dieses Instrument zu spielen und dann halt da schon, sag ich mal, Anschluss findet und dann mehr musikalische Motivation.
Okay, da kenne ich ungefähr, glaube ich, ganz viele, die jetzt gerade da sitzen und sagen, ja, aber mit Einzelunterricht lernst du erstmal technisch. Um dann wiederum mehr Spaß zu haben in der Gruppe. Das ist halt so, ich glaube, ab einem gewissen Niveau gebe ich dir recht, dass man vielleicht nicht zu lange warten sollte, um zu gucken, dass man zusammen musiziert.
Aber ich finde gerade am Anfang, gerade als Blasinstrument, wahrscheinlich als Blechbläser noch mehr als bei Holzbläsern, können sich da ja ganz viele technische Fehler einschleichen, Ansatzfehler und so. Und wenn man sich dann schwer tut zu spielen, ist ja die Freude des Spielens wieder geringer. Wenn aber das Spiel an sich schon leichter fällt, dann macht es ja auch wieder mehr Spaß.
Also ich sehe das ja in der Blätterklasse, wir können ja nie alle blastechnischen Fehler wirklich so ausmerzen, weil die Zeit gar nicht da ist, wie es im Einzelunterricht könnte. Also man versucht es natürlich und man hat es halbwegs im Griff, aber es gibt immer so ein paar Sachen, wo ich weiß, die werden hin und runterfallen, weil entweder wird nicht genug geübt und ich habe nicht genug Zeit, in diesen 90 Minuten, wenn alle da sitzen, auf den einen Sensor einzugehen, zu sagen, okay, wir müssen da aufpassen, weil sonst summiert sich das Problem des Spielens irgendwann.
Ich glaube aber auch, also ich höre oft von Freunden oder Leuten in meinem Alter ungefähr, dass sie gerne mehr Möglichkeiten hätten, weiterzumachen und dass das mehr kommuniziert wird. Und ich finde auch, dass das von Vereinen und Verbänden mehr gemacht werden sollte. Aber ich finde auch, dass wir irgendwo halt auch was dafür tun müssen.
Weil wenn wir was verändern wollen, wir wollen, dass es mehr Möglichkeiten gibt, dann müssen wir uns halt auch einsetzen dafür. Genau. Weil von selbst wird es halt nicht passieren.
Und es hält euch niemand ab, selber was zu gründen. Ihr könnt ja trotzdem jetzt alle, die in eurem Jahrgang waren, sagen, wir wollen noch spielen und ihr bleibt in Mainz, euch ja treffen und spielen. Hält euch ja gerne ab. Stimmt. Dann würde ich sagen, wir treffen uns in einem Jahr wieder. Dann gucken wir mal, was ihr in diesem Jahr spültechnisch dann noch macht oder nicht mehr macht, was ja schade wäre.
Und ich bedanke mich, dass ihr mit diesem Thema mal so auf mich zugekommen seid. Und wir so ein bisschen beleuchtet haben, was eure Gedanken dazu sind. Vielleicht passiert ja was.
Wir werden sehen.
Hoffentlich. Dankeschön.
Das war die Folge. Vielen Dank, dass ihr bis hierhin gehört habt. Und jetzt seid ihr dran. Was denkt ihr über diese Folge? Wie seht ihr das? Gibt es hier Dinge, die anders gemacht werden müssen? Ich sage ja, aber was? Natürlich muss ich auch meine Rolle als Musiklehrer und die Rolle der Schule vielleicht auch nochmal neu überdenken.
Denn ich finde es sehr schade, das habe ich auch im Gespräch gesagt, dass es ja irgendwie nicht sein kann, dass wir so viele junge Menschen ausbilden und die dann alle nicht mehr wissen, wo sie hin sollen. Lasst mir gern eure Meinung da. Mich würde das sehr interessieren und ich würde sehr, sehr gerne in den Austausch kommen, auch gerne mit verbänden.
Falls der ein oder andere da draußen jetzt zuhört, meldet euch. Ich würde gerne ins Gespräch gehen. Das soll auch keine Kritik an sich sein, aber es muss irgendwann mal aufgezeigt werden, denn ich kenne das selbst, man arbeitet in seiner Bubble und denkt, man macht schon ganz viele Dinge und irgendwie arbeitet man aber daran vorbei.
Ja, ich weiß, ein heikles Thema, deswegen, ich freue mich, wenn ihr mir Feedback gebt, lasst uns gerne in den Diskurs gehen. Ansonsten würde ich mich sehr freuen, wenn ihr diesen Podcast weiterhin unterstützt, weiterleitet an die Menschen, an denen ihr sagt, die müssen das hören und wenn ihr beim nächsten Mal wieder dabei seid.
Ich wünsche euch alles Gute. Bis dahin, euer Andi.