PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast· Folge 378

Kurstreiber Berichtssaison: Rekorde trotz Krisen

Dienstag, 12. Mai 2026 · 13 min

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Shownotes

Rekordstände an den Aktienmärkten – und das mitten in anhaltenden Krisen. Während Nahostkonflikt, Inflation und hohe Energiepreise für Unsicherheit sorgen, liefert die Berichtssaison Argumente für Optimismus. Dr. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer erklären, warum vor allem KI und Technologie die Kurse treiben und worauf Anleger jetzt achten sollten.

Ein Transkript dieser Episode finden Sie hier: perspektiventogo.podigee.io/378-kurstreiber-be…

Quelle für Wert- und Preisentwicklungen sowie Zinsprognosen: Bloomberg. Quelle für Erwartungen der Unternehmensgewinne: LSEG Datastream.

WICHTIGE HINWEISE: Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Diese Texte genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlage- und Anlagestrategieempfehlungen oder Finanzanalysen. Es besteht kein Verbot für den Ersteller oder für das für die Erstellung verantwortliche Unternehmen, vor beziehungsweise nach Veröffentlichung dieser Unterlagen mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Die in diesem Text gemachten Angaben stellen keine Anlageempfehlung, Anlageberatung oder Handlungsempfehlung dar, sondern dienen ausschließlich der werblichen Information. Die Angaben ersetzen nicht eine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestimmte Beratung. Die Information ist mit größter Sorgfalt erstellt worden. Bei Prognosen über Finanzmärkte oder ähnlichen Aussagen handelt es sich um unverbindliche Informationen.

Soweit hier konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden.

Jede Geldanlage ist mit Risiken verbunden. Es gibt keine Garantie und Marktschwankungen können zu Verlusten bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Über die speziellen Risiken eines Wertpapierprodukts informieren die gesetzlich vorgeschriebenen Verkaufsunterlagen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit und Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Sofern es in diesem Dokument nicht anders gekennzeichnet ist, geben alle Meinungsaussagen die aktuelle Einschätzung der Deutschen Bank wieder, die sich jederzeit ändern kann.

ZUM THEMA NACHHALTIGKEIT: Derzeit fehlt es an einheitlichen Kriterien und einem einheitlichen Marktstandard zur Bewertung und Einordnung von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten als nachhaltig. Dies kann dazu führen, dass verschiedene Anbieter die Nachhaltigkeit von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten unterschiedlich bewerten. Zudem sind die gesetzlichen Vorgaben zur Offenlegung der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien und zum Umgang mit dem Thema ESG (Environment = Umwelt, Social = Soziales, Governance = Unternehmensführung) und Sustainable Finance (nachhaltige Finanzwirtschaft) einem stetigen Wandel unterworfen. Die Auslegung der relevanten gesetzlichen Regelungen ist zudem nicht eindeutig und abschließend. All dies kann dazu führen, dass gegenwärtig als nachhaltig bezeichnete oder beworbene Finanzdienstleistungen und Finanzprodukte die künftigen gesetzlichen Anforderungen an die Qualifikation als nachhaltig oder als Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigend nicht erfüllen.

Soweit in dieser Marketinginformation von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Deutsche Bank AG, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt, Deutschland.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Deutsche Bank präsentiert: PERSPEKTIVEN To Go Ihr Audio-Podcast rund um das Thema Börse. Die Märkte laufen und laufen und laufen. Hinter der Wall Street liegt eine weitere Rekordwoche. Und das, obwohl der Krieg in Nahost noch immer nicht beendet ist und die Inflation in den USA, und nicht nur dort, steigt, ist es die Berichtssaison, die die Kurse stützt und sogar in neue Höhen steigen lässt.

Woher der Optimismus? Fragen, die mir jetzt Uli Stephan von der Deutschen Bank beantwortet. Mein Name ist Jessica Schwarzer, und damit herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der PERSPEKTIVEN To Go. Uli, wir haben in der vergangenen Woche wieder neue Rekorde an der Wall Street und auch an vielen anderen Börsen gesehen.

Was waren da die Treiber? War es wirklich die Berichtssaison? Ja, ich würde schon sagen, dass es die Berichtssaison ist, die hier insgesamt die Kurse treibt. Natürlich hoffen alle darauf, dass der Konflikt im Nahen Osten bald zu Ende geht. Dann die Zinsen wieder fallen und die Volkswirtschaften vor allen Dingen nicht zu sehr beschädigt sind, so dass wir nach wie vor Wachstum sehen.

Aber die Berichtssaison ist schon herausragend, wenn ich hier auf die aktuellen Daten gucke. In den USA haben wir einen Gewinnanstieg im ersten Quartal 2026 gegenüber dem ersten Quartal 2025 von fast 30 Prozent. Ganz besonders vorne liegen Kommunikationsservices. Das sind die Internetkonzerne, das sind aber auch Streamingdienste etc.

Und auch die Technologie wieder beide mit über 50 Prozent Gewinnsteigerungen. Die Prognosen sind bei weitem übertroffen worden. Auch in Europa läuft die Berichtssaison gut, und auch in Asien sind es die Unternehmen, vor allen Dingen der Künstlichen Intelligenz. Und hier diejenigen, die eben die Hardware bauen, die in großem Maße an der Börse gefragt sind und die Kurse treiben.

Wir haben aber auch schon von einigen Unternehmen so ein bisschen verhaltene Ausblicke und Prognosen erlebt, und vielen erscheint es ja so ein bisschen paradox, dass die Börsen so stark steigen. Du hast es gerade schon angesprochen, die Nahostkrise ist alles andere als beigelegt, auch wenn es immer wieder Hoffnung gibt.

Im Augenblick verschärft sich die weltweite Energiekrise noch. Kannst du Anleger verstehen, die dabei wirklich ein mulmiges Gefühl bekommen? Ja, absolut. Kann ich das verstehen? Man muss aber dann mal den Blick auf die Kurse insgesamt richten. Und wenn ich den MSCI World angucke, auch den World All Countries, dann liege ich, ja, irgendwie so bei sechs, sieben Prozent im Plus, der S&P 500 bei acht, der NASDAQ sogar über zehn, also es sind vor allen Dingen, wie gesagt, die Technologiewerte, die hier die Börse treiben.

Wir haben eine hohe Konzentration, also das muss man schon sagen, das kann einem auch ein wenig Sorgen bereiten, dass hier sich diese Hausse auf wenige Unternehmen konzentriert, ist es eben nicht in der Breite angelegt. Aber ja, das sind die großen Treiber, die ein Stück weit im Moment die Sorgen vor Krieg, vor Inflation und vor potenzieller Rezession in den Hintergrund schieben.

Ich habe eine Analyse gelesen, da hieß es, dass der Aktien- markt über Rohölpreise hinwegschauen würde. Ist das gesund? Weil die Ölpreise sind seit Beginn des Irankonflikts immerhin um etwa 70 Prozent gestiegen. Kann man sich dann schon fragen: Wie wichtig ist Öl denn noch? Darf man da wirklich drüber hinweg schauen?

Also Öl ist in der Wirtschaft zweifellos weniger entscheidend als das bei den Ölschocks in den 70er Jahren noch der Fall gewesen ist. Nichtsdestotrotz läuft die Welt natürlich auf Öl nicht nur als Energie, sondern auch als petrochemische Vorprodukte. Für ganz viele weiterverarbeitete Produkte oder gar Endprodukte wird eben Öl oder Energie in irgendeiner Form benötigt und deswegen kann man das nicht total wegschieben.

Aber es ist so, dass die Börse im Moment mit jedem Monat, den wir weiter nach vorne gucken, niedrigere Ölpreise, ein Preis also man redet an der Börse von Backwardation. Ölpreis ist aktuell sehr hoch, die Raffinerien suchen, um Beschäftigung zu haben. Aber wenn man dann sozusagen bis ins Jahresende reinguckt, dann relativiert sich dieser Preisanstieg schon wieder sehr.

Und das ist das, was die Börse im Moment einpreist. Also sie preist ganz eindeutig keine Eskalation des Konfliktes ein, keinen dauerhaften hohen Ölpreis über 120 $ oder 150 oder was da auch immer mal so zu lesen war, sondern sie preist ein, dass es dann doch jetzt irgendwann wie auch immer eine Einigung gibt und ein Ende dieses Konfliktes und die Straße von Hormus vielleicht nicht sofort geöffnet wird, aber doch dann schrittweise wieder eine Besserung über den Sommer erleben.

Das klingt aber schon nach einer ganzen Menge Optimismus, die da in den Kursen ist, weil, wie du ja schon gesagt hast, das kommt alles darauf an wann endet der Nahostkrieg, wann ist die Straße von Hormus wieder geöffnet, wann kann man sie ungefährdet auch befahren? Das weiß man ja auch alles nicht so genau.

Also das wird uns sicherlich noch eine Zeit lang beschäftigen, aber, Jessica, deswegen sehen wir ja auch, dass die europäischen Aktien lange nicht so gut laufen wie zum Beispiel die amerikanischen. Also konzentriert sich wirklich sehr stark auf die Künstliche Intelligenz. Das gilt, nochmal, auch für Asien.

Europa mit seinen Industrieunternehmen, mit seinen zyklischen Unternehmen ist dann eben nur knapp im Plus. Frankreich und Deutschland sind sogar im negativen Bereich nach wie vor. Also da hat sich schon eine ziemliche Range aufgetan, nicht wahr, die wir hier erleben. Und das hängt davon ab, dass die Unternehmen, die weniger ölabhängig sind, aber die Hoffnung haben, mit Künstlicher Intelligenz und mit den immensen Investitionen, die dort angekündigt worden sind, 800 Milliarden in diesem Jahr über 1 Billion sollen es im nächsten Jahr werden, die davon stark profitieren und alles, was eben sehr zyklisch ist und energielastig, das performt eben nicht so gut.

Insofern ist der Markt schon rational. An der Stelle würde ich sagen, die Unternehmen, die fahren ja ein bisschen verhaltener in die Zukunft schauen. Das sind vor allem ja auch europäische gewesen. Das stimmt dann schon. Schauen wir mal auf die europäische Berichtssaison, du hast gerade schon so einen groben Überblick gegeben.

Es läuft deutlich schlechter als in den USA, aber es läuft ziemlich gut, verglichen mit den letzten Jahren. Ich habe gelesen, es ist der höchste Gewinnsprung seit drei Jahren, den wir in Europa gerade sehen, auch wenn es vielleicht ein kleinerer Sprung ist als in den USA. Ja, wie gesagt, in den USA sind es knapp 30 Prozent, die die Gewinne nach oben gehen.

Da sind natürlich auch einige Sondereffekte drin. Wenn man die rausrechnet, wäre man wahrscheinlich nur um die 20 Prozent noch im Plus. Aber auch das ist natürlich ein gewaltiger Sprung. Und man darf auch nicht vergessen, die Analysten haben in den letzten Wochen sogar die Erwartungen für das Gesamtjahr weiter nach oben korrigiert.

Das haben sie in Amerika getan, das haben sie auch in Europa getan. Hier sind wir mit einer schwarzen Null in die Berichtssaison fürs erste Quartal gestartet, liegen jetzt aber immerhin bei über 10 Prozent Gewinn- plus, 2/3 der Unternehmen haben in etwa berichtet. Wir liegen beim Überraschungsindex, also wo die Unternehmen besser berichtet haben als erwartet worden war, bei plus 9 Prozent.

Und das sind schon sehr, sehr gute Ergebnisse für Europa. 60 Prozent der Unternehmen haben die Erwartungen übertroffen. Da gibt es wenig zu mäkeln in Europa. Ist es nicht überraschenderweise dann vor allen Dingen die Energie natürlich, die nach oben zieht. Es sind auch die Finanzwerte am ganz unteren Ende hängen dann die Immobilienunternehmen.

Auch das wundert einen wahrscheinlich nicht so sehr. Bei den steigenden Preisen, Kosten und auch der anziehenden Inflation. Wie sieht es denn wirtschaftlich überhaupt aus in Europa und auf der Welt? Wir haben eine ganze Menge Inflationszahlen gesehen, dies- und jenseits des Atlantiks. Wir haben Arbeitsmarktdaten gerade ganz frisch in den USA bekommen, die ganz gut ausgefallen sind.

Also da ist das Wirtschaftswachstum ja nach wie vor relativ robust. Aber wie sieht es aus und wie groß sind die Spuren schon, die die Nahostkrise bisher hinterlassen hat? Und wir wissen ja eben noch nicht, wie lange das noch dauert und wie viele Spuren da noch dazukommen. Ja, wir hatten ja schon mehrfach besprochen, Mit jedem Tag wird es natürlich schlechter.

Die Wachstumsaussichten nehmen ab, die Inflationserwartungen nehmen zu. Es kann durchaus sein, dass die Inflation über den Sommer auch mal eine vier vor dem Komma erreicht. Ich glaube, insgesamt wird es nicht so schlimm in Anführungsstrichen wie bei Corona. Da wollten die Menschen auch Geld ausgeben.

Das ist, glaube ich, jetzt anders. Man ist etwas vorsichtiger, etwas zurückhaltender. Die Arbeitsmärkte sind auch nicht mehr ganz so robust, wie sie das vor vier Jahren gewesen sind. Und wie gesagt, der Staat hat auch den privaten Haushalten nicht so viel Geld eingebucht. Insofern glaube ich, dass die Inflation nicht so nachhaltig steigen wird, wie wir das vor vier Jahren gesehen haben.

Aber 4 Prozent sind eben trotzdem durchaus möglich. Und die Volkswirte haben auch die Wachstumserwartungen entsprechend zurückgenommen. Die Notenbanken sollten darauf reagieren. Die amerikanische Notenbank war ja am Anfang des Jahres noch mit mindestens zwei Zinsschritten nach unten erwartet worden. Sie dürfte jetzt zuerst mal bei „halten“ bleiben, möglicherweise dann gegen Anfang 2027 erst die ersten Zinsschritte nach unten machen.

Das ist auch ein bisschen davon abhängig, wie der Arbeitsmarkt läuft. Die amerikanische Notenbank hat ja nicht nur die Geldwertstabilität, sondern auch den Arbeitsmarkt als Hauptziel. Die Europäische Zentralbank hat überraschenderweise auf ihrer letzten Sitzung schon über Zinserhöhungen diskutiert. Und deshalb preist der Markt mit praktisch 100 Prozent Wahrscheinlichkeit ein, dass im Juni eine Zinserhöhung kommen sollte.

Durch die Europäische Zentralbank. Der 11. Juni dürfte das werden. Ein weiterer Zinsschritt dann im Laufe des Jahres einfach um die Inflationserwartungen auch zu verankern, um eben nicht das Signal zu geben, hier könnten jetzt Zweit- und Drittrundeneffekte und so weiter und so fort, man ließe das wieder laufen, sondern man will sofort reagieren und insofern ja, ist das schon ein Thema, was natürlich belastet, weil mit steigenden kurzfristigen Zinsen sollten dann auch die Zinsstrukturkurven insgesamt etwas flacher werden, denn wir gehen davon aus, sollte die Straße von Hormus wieder geöffnet werden.

Dass das lange Ende ein Stück weit herunterkommt, da waren wir ja bei US- Staatsanleihen, Treasuries, bei über 4,4 und bei den Bundesanleihen waren wir bei 3,1 Prozent in etwa. Da sind wir jetzt nicht ganz, aber auch nicht weit davon weg. Und wie gesagt, sollte sich dieser Konflikt nicht eskalieren, sollte er sich beruhigen.

Dann gehen wir davon aus, dass die Zinsen ein Stück weit am langen Ende auch wieder fallen werden. Wie kann ich von dieser ganzen Gemengelage als Anleger profitieren? Gibt es irgendwas, was ich vielleicht jetzt einsammeln sollte? Vielleicht auch ein paar von diesen etwas höheren Zinsen, von den höheren Renditen von Anleihen einloggen?

Wenn ich sie bis zur Fälligkeit halten würde, hätte ich ja diese etwas über 4 Prozent. Ja, das ist völlig richtig. Dann hast du sie aber in USD und damit im US-Dollar und dann muss man sich überlegen, ob man den US Dollar denn dann halten möchte. Wir sehen in dieser ganzen Entwicklung um den Persischen Golf herum immer wenn das Öl steigt, weil eben Öl in Dollar fakturiert ist, also die ganze Welt Dollar braucht, um Öl zu kaufen, steigt dann auch der Dollar.

Sollte sich das ganze entspannen, dürfte der Dollar doch etwas schwächer werden, auch weil die Zinsdifferenzen, wie vorhin besprochen ja eher enger werden. Und insofern müsste man dann ausrechnen, wie viel kostet mich der Dollar versus wie viel Zinsen nehme ich in den USA ein? Bundesanleihen um die 3 Prozent finde ich aber auch nicht so unattraktiv, vor allen Dingen mit der Aussicht, dass die Zinsen nochmal fallen könnten und dann sogar die Kurse steigen.

Also das sind sicherlich Möglichkeiten, die man hat. Wir finden auch nach wie vor Unternehmensanleihen ganz attraktiv. Hier sehen wir überhaupt gar keinen Stress. Die Spreads, also die Aufschläge zu sicheren Anleihen, sind ein bisschen rausgelaufen in dieser Krise, aber mittlerweile wieder auf dem Rückzug und könnten sogar noch weiter fallen.

Man kann sich überlegen, je nachdem wie lange dieser Konflikt läuft, dann auch auf der Aktienseite auf der einen oder anderen Stelle aktiv zu werden, wenn man Zeit und Geduld hat. Bei den zyklischen Aktien, die eben im Moment nicht laufen, wie ich vorhin an Europa, an Deutschland, an Frankreich beschrieben habe.

Ja, und wer möchte, kann natürlich immer noch auf den Zug der Künstlichen Intelligenz aufspringen. Da sind wir nach wie vor optimistisch für die Hardware. Also noch mal die Chips, die Rechenzentren, aber auch die Stromgenerierung, Stromspeicherung, all diese Dinge mehr. Wohingegen wir bei den Sektoren, die potenziell von Disruption betroffen sind, also beispielsweise die Software, im Moment etwas vorsichtiger werden.

Es bleibt auf jeden Fall spannend und wir beide bleiben dran. Aber nicht mehr heute. Wir hören uns nächste Woche wieder. Vielen Dank für diese PERSPEKTIVEN To Go. Sehr gerne.

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