
Prof of Concept - So läuft Wirtschaftspolitik.· Staffel 1· Folge 3
Hörsaal statt Tradingfloor: Wieso Marcel JPMorgan abgesagt hat
Mittwoch, 17. Juni 2026 · 1 h 05
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Shownotes
Was bringt jemanden dazu, ein Investmentbanking Angebot auszuschlagen und in die Forschung zu gehen? Prof. Dr. Marcel Olbert, Mitte dreißig, eigener Lehrstuhl in Mannheim, zuvor London Business School gibt im Gespräch mit Niklas Schwab (Hedgefonds Henning) und Christoph Wieland ehrliche Einblicke in seinen Werdegang, den aktuellen Karrieremarkt der BWL und die Frage, warum Academia als Karrierepfad völlig unterschätzt wird.
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War das damals schon klar, dass du auch Prof. Werden könntest? In der Wissenschaft geht es eigentlich darum, die ganze Zeit auf die Fresse zu kriegen. Das wissen auch für mich der Professortitel international, aber auch in Deutschland, der ist verbunden mit dem Arbeitsplatz ungefähr 400 mitstudierende Kommilitonen, die haben alle top Noten, die waren alle der Einser Abiturient, die Einser Abiturientin, wenn ihr irgendwie.
So die Navy Seals, der Steuern seid, dass dann irgendwie der Finanzminister zu euch kommt und sagt, so EY hier, ich hab ein Problem mit mit der Branche, ich will das die Best Steuern zahlen. Und dann hab ich ein User. Wird in Stanford gemacht. Ja, da ist das Gras ziemlich grün. Freiheit bedeutet nicht, auch schon auf dem Golfplatz stehen oder Chillen, sondern entscheiden können, was ich mache, welche Projekte und mit wem und möglichst unabhängig sein.
Was würdest du sagen, waren die 3 Dinge, die ST. Gallen besser gemacht als Mannheim und was sind die 3 Dinge, die Mannheim besser macht als die HSG damals, also wirklich als Student? Man kann sich jetzt nicht über KI beschweren. Ki ist da. Das ist der neue Arbeitsmarkt, genau jedenfalls als Kleinfamilie nach London gezogen, weil eben London Business School ein Top Player ist.
Also vielleicht so was war dein Abi schnitt und was hattest du da? Und im dritten Semester, bei der nächsten Bewerbungsrunde für einen Bachelorschnitt Hi zusammen, heute wieder mit dem Prof. Of Concept Podcast. Dieses Mal war mit einer ganz besonderen Folge, und zwar darf der Prof. Of Concept sich mal selber vorstellen, Marcel wird erzählen, wie sein bisheriger Karriereweg war, warum er sich gegen die T 1 Investmentbank in London und für die akademische Karriere entschieden hat, und vielleicht gibt es am Ende auch noch den ein oder anderen Tipp für alle, die in ihrer beruflichen BWL Laufbahn ein bisschen.
Weiter vorne sind dementsprechend viel Spaß. Hi Hi Niklas, Hi Christoph. Ja, natürlich im Ostflügel des Schlosses der wunderschönen Universität Mannheim. Ein bisschen hier performt natürlich. Wir hatten ja schon mal ganz, ganz am Anfang, als wir uns quasi das erste Mal gesehen haben, dich ja so kurz interviewt. Das kam auf Instagram auch echt gut an und? Ich glaub jetzt haben wir die Möglichkeit da mal tiefer reinzugehen.
Deshalb fangen gerne mal von vorne an. Wie ist deine Karriere so verlaufen von BWL Studium über verschiedene Praktika über Investmentbanking über dann natürlich auch Professor an einer an einer krassen renommierten Uni wie die London Business School und zu dem was du quasi jetzt machst. Fangen wir mal vorne an würde ich sagen. Ja, sehr gerne.
Bisschen weird fast für mich jetzt so über Karriere zu sprechen, weil ich mich selbst noch am Anfang der akademischen Karriere. Sehe allerdings rein formal eigentlich schon mehr oder weniger im Peak. Also wie du gesagt hast, wo wir uns kennengelernt haben, das war ja während meiner Professoren der London Business School, da war ich noch nicht entfristet, da war ich noch so ein Young Star unter den Professoren, aber mittlerweile bin ich ja gewechselt als Full Professor, oder ja, vollberufener Professor hier an die Universität Mannheim, und das ist, ich würde sagen, ein Traumziel für jeden BWL Prof.
Ja, da gab es natürlich ein bisschen Vorgeschichte, um einfach mal den den Einstieg zu machen. Ich war ein relativ typischer, ja BWL er, wie vielleicht viele von unseren Zuhörern oder deinen Followern, ich hab während des Abiturs mir überlegt, ich war in der 11. Klasse im Auslandssemester, fand deshalb also in Mexiko, von daher so das Reisen und das unternehmerische schon immer spannend, internationale Beziehungen wie Wirtschafts.
Themen unterschiedliche Auswirkungen auf unterschiedlichen Flecken der Welt haben immer interessant und deswegen war für mich klar, ich möchte VWL oder BWL studieren und hab von zu Hause auch aus so ein bisschen den den Steuer Aspekt mitbekommen. Mein Vater ist Steuerberater, meine Mutter ist finanzbeamtin und da kommt man ja nicht drumrum. Und deswegen ging es irgendwie mehr so ums unternehmerische. Von den Interessen her.
Ich hatte Politik und Leistung, Wirtschaftskurs, sorry, Politik und Wirtschaft Leistungskurs in Hessen, so hieß es früher, konnte man auf dem Gymnasium belegen, und dann war für mich klar, BBL und wie wir auch neulich bei dir auf dem Profil gesehen haben, ist dann die Uni Mannheim ne Target Uni wo ich dann zum Glück reingekommen bin, also so ging es los, klassische Interesse an BBL, Worst Hessen, Landkreis Fulda also OK austesten. Warum nicht Goethe?
Warum Uni Mannheim damals? Wann war das überhaupt? Wie, wie alt bist du? War das denn studiert? So, ja jetzt macht ihr mich da recht. Ein bisschen alt, das war 2002 1010 ja WM Südafrika erinnere ich mich gut, da haben wir abifeier gehabt und weil ich mich eben schon, ja während das Abitur sehr für BWL interessiert hab, hab ich so ein bisschen geschaut, aber das sind so die Target Unis und da fällt die Unimanna natürlich einfach auf, weil es eben eine sehr lange Tradition hat.
Das liest man natürlich auch, wenn man es dann einliest. Wo gibt es wieviel Alumni in den Top Beratungen, Gründungen und so. Ich hab mir dann private die privaten Player WHU Apps auch mal angeschaut was sehr cool war von so Start Vibe und hab einfach am Tag der offenen Tür an der Uni Mannheim Vorbeigeschnuppert der weiß nicht wann er dieses Jahr stattfindet aber ist immer so im November circa und das hat mir super gefallen und dann war für mich die Entscheidung klar, dass die Nummer 1 sondern hab ich mich dann eigentlich nur noch. Beworben aus Hatchinggründen noch an an 23 anderen sehr guten Adressen.
Wäre natürlich toll gewesen, wenn es auch an die LMO oder nach Münster gegangen wäre, aber ich hab ihn einfach für mich gesehen. Ich möchte an eine große Uni ist so das große Studentenleben in einer Studentenstadt, deswegen hatte ich mich dann bei den größeren öffentlichen Uni beworben, Mannheim war mein klarer Favorit.
War das damals auch schon so ein Thema mit NC und sowas, ja. Würde ich, würde ich schon sagen, ja. Also ich glaube. Damals war schon so 1415, also die Untergrenze. Man kriegt aber Extrapunkte, wenn man vorher eine wirtschaftsrelevante Ausbildung gemacht hat. Also man muss jetzt nicht unbedingt ein 1. Abitur haben, also Ausbildung zum Bankkaufmann und Ähnliches hilft dann auch und Praktika gibt ein paar Punkte, aber es war schon ein paar Vierte sozusagen. Quasi.
Genau, ja, ich denke, ich hätte auch Medizin studieren können. Es war sozusagen. Das wär jetzt aber auch meine Anschlussfrage gewesen. Ne, das ist ja eigentlich ganz interessant, weil im Endeffekt wir frame das jetzt als Karriere, aber im Endeffekt ist es ja n Lebensweg, wenn man so überlegt wo wo geht man lang, deswegen hätte ich da irgendwie gerne noch mal so n bisschen auf die Schule reingezoomt also so, du bist halt quasi so in einem BWL Haushalt so mehr oder weniger aufgewachsen, immer hast du dann so in der Oberstufe schon irgendwie so entschärft. Nee, du nicht ganz ne so BWBWL slash Staatsdienst warte. Vielleicht würde ich deswegen jetzt auch hier gelandet. Virgin.
Bist mit irgendwas in Wirtschaft und Haushalt aufgewachsen. Was hast du dir dann so während der Schule gedacht? Also so, du wolltest in der achten Klasse, was will ich nicht mehr Astronaut werden so das hab ich jetzt verstanden, aber hast du dann irgendwie so bei mir zum Beispiel so mit 16 gesagt boah ich glaub Unternehmer ist cool und vorher Unternehmensberater wär bestimmt cool gab es so Momente auch bei dir, dass du irgendwie mal so zumindest so n zielbild hattest?
Oder viele haben Suits gesehen, wollten Anwalt werden, gab es sowas bei dir? Ja, ich hatte auch Suits gesehen und. Wollte auch sehr Lifestyle zumindest mitnehmen, aber da ist auch BWL ein guter Weg, weil man kann auch wenn einem jetzt jura dann doch zu juristisch ist, trotzdem Richtung Wirtschaft und BWL gehen und ja trotzdem, ich sag mal, im Frankfurter Bankenviertel landen und irgendwas mit Transaktionen und sehr juranahes machen ohne Anwalt zu sein, deswegen hab ich das ein bisschen getrieben, ich wollte durchaus Pilot werden, sehr lange, fand dann aber das unternehmerische und Wirtschaft trotzdem spannender, wusste aber wenn ich ein internationalen Job hab kann ich zumindest fliegen
und. In Flugzeugen, was ich auch getan habe in den letzten 10 Jahren. Es ist ein bisschen weniger, was auch nachhaltiger sicherlich ist. Aber genau so kam das, aber nee. Die Paarung aus internationale Zusammenhänge, das hat mich immer total gereizt, deswegen viel im Urlaub gewesen, schon glücklicherweise in meiner Familie, was natürlich immer toll ist, weil man dann anderen Kulturen ausgesetzt ist, aber dann vor allem 11. Klasse Mexiko, Das hat mich gereizt, gepaart im unternehmerischen.
Also ich hab dann in Mexiko hab ich Praktika gemacht als Siebzehnjähriger in der in der kleinen Stadt die Agos Calientes hieß, ich war dort partypromoter und hab mir über ja Kommission so ein bisschen noch ein Taschengeld verdient für Discos, ja dort. Also das unternehmerisch hat mich schon gereizt und als ich nach Mexiko auf Mexiko zurückkam, wollte ich mit meinem Gastbruder unbedingt zum Import Export Business aufmachen. Und ja, ist da nichts draus geworden. Also die Idee war natürlich, Klassiker, Avocados, Tequila und so was, aber ist dann doch ein bisschen komplexer als man als Zwölftklässler denkt.
Also nee, ich fand Unternehmertum immer super spannend und deshalb deshalb Richtung BWL und da wollte ich mich eigentlich, das hat jetzt nicht so ganz geklappt, ein bisschen raus entwickeln aus der. Steuerrichtung so das breitere, das größere ganz hat mich interessiert, deswegen war auch mein Ziel durchaus erstmal auch erstmal zu den üblichen verdächtigen Unternehmensberatung mal zu kommen oder ein Fuß reinzukriegen. Also weißt du hast BWL studiert, du musst einfach anfangen, du willst Unternehmensberater werden oder wie dann sehr viel. Das das war die erste Idee.
Genau. OK. Und ich denke, das ist auch bei vielen noch so. Man. Kann das ja auch jetzt ein bisschen humoristisch darstellen und da wird ja auch dann oft gesagt, ja, das führt dann nicht letztendlich zur Erfüllung, nicht so wie Unternehmertum. Das das stimmt sicherlich auch, aber ich würde trotzdem sagen, selbst als als Professor, wo uns ja auch, dass dass der Arbeitsmarkt der Studierenden sehr am Herzen liegt, ist es keine schlechte Schule, um einfach viel zu sehen, viel zu lernen und dann entweder dabei zu bleiben, man kann ja dafür auch durchaus brennen, wenn man davon überzeugt ist oder dann den nächsten Schritt zu machen, und so habe ich das damals auch gesehen.
Hab ein Praktikum gemacht und dann aber für mich entschieden. Ich möchte doch fachlicher tiefer mich spezialisieren und darauf meine Karriere aufbauen. Wie ging das? Dann weiter, also erstes Semester, das Unternehmensberater werden. Was hast du dann so an typischen Praktika gemacht, wie warst du in irgendwelchen Studienclubs oder so, wie kann ich mir Uni Mannheim 2010 der junge Marcel ist da und wo du heute willst, wie kann ich mir das vorstellen?
Ja, ist. Noch ähnliche Strukturen wie heute, heute viel dynamischer, viel moderner. Es gibt den Q Summit an der Uni Mannheim, wo es mehr so Richtung Entrepreneurship geht, das hätte mich damals wahrscheinlich auch gereizt, aber ich hatte vermutlich nicht den Grid und vielleicht auch die Eier das selber zu gründen, das haben dann später andere gemacht, aber ich war dann sofort Mitglied im sogenannten Arbeitskreis Börse klingt jetzt sehr kapitalmarktorientiert, aber das ist eine Studenteninitiative, die sich viel mit Unternehmensberatungen und Investmentbanken auseinandersetzt, Events organisiert, Workshops, Trips nach Frankfurt, London, auch mal eine Weinwanderung ist dabei und da kommt man.
So ein bisschen in die Bubble rein, man versteht dann relativ schnell, was man machen muss, um Praktika zu erlangen und weil ich dann gemerkt hab, na gut, so ein Praktikum bei MBB, wie ihr es ja auch drüber berichtet, das kriegst du jetzt nicht im dritten Semester in der Regel. Sein deswegen habe ich auch erst mal beinahe Big Foren Praktikum gemacht, aber weil mich steuern durchaus interessiert haben, habe ich da über Connected Connections des Lehrstuhls, wo ich hiwi war, kann ich auch nur jedem empfehlen mal an einem BWL Lehrstuhl als Hiwi zu arbeiten um fachlich reinzusteigen hatte ich dann connections nach zu PWC. Die Ja freundlicherweise unseren Podcast unterstützt. Mein erstes Praktikum war bei
Ralf Braunagel, der heute der Private Equity Leader ist, von PWC und unserem Podcast unterstützt, und da habe ich eben in den Bereich M und A Private Equity an der Schnittstelle mit Text reingeschnuppert, das war so der nächste Schritt. Es. Kursieren im Netze diese Karriereratschläge, die immer so klingen, als könne man mit der richtigen Morgenroutine 3 Eisbäder mit einem motion Template innerhalb von 6 Monaten gleichzeitig VP, Marathonläufer und emotional ausgeglichener Mensch werden? Die Realität ist in der Regel ein bisschen weniger glamourös. Karriere entsteht nicht durch Lifehacks, sondern durch Umfelder, in denen man schnell lernt, früh Verantwortung übernimmt und mit Menschen
zusammenarbeitet, die fachlich wirklich stark sind. Genau das ist auch einer der Gründe, warum ein Unternehmen wie PWC Deutschland für ambitionierte Talente so spannend ist. Denn es geht um echte wirtschaftliche Fragestellungen, es geht um Unternehmen, Deals, Risiken, Transformation und Strategien.
Wer heute in einem Umfeld arbeitet, in dem man sich schnell weiterentwickelt mit den neuesten Tools an den Themen arbeitet, die die Wirtschaft wirklich beschäftigen, der wirtschaftlichen echten Vorsprung, das BWC diesen Podcast als Partner unterstützt, passt daher wirklich sehr gut zusammen, weil es auch hier um Ambitionen geht, um Fortschritt, um Vertrauen und darum, Wirtschaft nicht nur zu beobachten, sondern sie wirklich zu verstehen.
Und das ist ja dann also im Endeffekt, du hast ja auch schon gesagt, gerade eben so. MBB ist dann schon ganz interessant, also für alle, die nicht wissen, da geht es dann um MC Kinsey, die Boston Consulting Group und Bain and Company, also quasi die 3 großen amerikanischen Strategieberatungen und sehr viele würden jetzt glaube ich sagen, damals war das alles, was intransparenter und man hat es viel einfacher, wenn man irgendwie an der Target Uni war, da reinzukommen, jetzt warst du zu zu dieser Zeit, von der immer viele Reden an der Target uni. Stimmt, es war das damals leichter, irgendwie zu den Top Beratungen zu kommen als heute?
Ja, ich glaube, das wird im Nachhinein immer gesagt. Also die aktuellere Generation sagt immer, wir haben es gerade schwer, und früher war das einfacher, die diesen Narrativ siehst du überall, genauso wie mit dem Hauskauf. Ja, sagt man auch früher alles einfacher, aber wenn man mal sich genau die Zahlen anschaut, dann man früher die Zinsen bei 7, 8% und Realeinkommen heutzutage hochgerechnet steht im. Oder Realvermögen im ähnlichen ähnlichen Verhältnis. Also jetzt Schweigepflicht ab, ich will nicht sagen, dass es einfach war, ich zumindest bin bei MBB bei allen 3 abgelehnt worden, im dritten Semester war das also da, es war vielleicht knapp, aber es war schon sehr hart da reinzukommen und nicht viele haben das geschafft.
Natürlich muss man auch sagen, gab's auch Härte der Jahre, ne es gab da eine Phase anfangs von Corona, da ist da fast niemand reingekommen. Guter Freund von mir hat ein Finance promoviert, einer des Mattesten und hat Most hardworking Typen die ich kenne und die haben dann einfach gesagt du bist gut, aber wir stellen nur 5 Leute ein dieses Jahr, das wird nichts, also würde ich nicht sagen, vielleicht kommen wir später auch noch ein bisschen auf Karrierewege, man muss sowieso immer.
Das Beste aus der Situation und dem der Zeit machen, die man hat. Und man kann es jetzt nicht über KI beschweren. KI ist da, das ist der neue Arbeitsmarkt und jetzt muss jeder, hat jeder dieselben Karten, ja dasselbe Spielfeld was? Hast du denn für für Grundlagen? Also was hattest du für Noten? Du hast eben gesagt, du hättest auch Medizin studieren können, also vielleicht so was war dein dein Abi schnitt und was hast du dann im dritten Semester bei der nächsten Bewerbungsrunde für ein für ein Bachelorschnitt war das damals schon klar, dass du auch Prof. Werden könntest.
Ich glaube schon. Ja, ich hatte ein Abischnitt von 1,1 und ja, klingt jetzt ja nach Nerd, aber ich glaube, um in der Wissenschaft langfristig Karriere zu machen, muss man auch ein bisschen Nerd sein, weil er ist noch mal eine lange Phase, also dazu vielleicht auch später, wo man schon sehr viel Theorie Mathe anwenden muss im Rahmen von Doktorandenkursen und auch wissenschaftliche Arbeiten, Studien lesen durchdringen muss, die sind dann oft relativ komplex, wenn man so ein sehr gutes wissenschaftliches Problem.
Papier zu einem Thema wie sich zum Beispiel ja Steuererhöhungen auf internationale Investitionen auswirken. Um das zu verstehen, muss man ökonometrie können, also Statistik, man muss gut schreiben können, logisch denken können, also man muss ein bisschen Nerd sein, auch um sich da langfristig reinzufuchsen, deswegen glaube ich, ist schon eine gewisse Korrelation dazwischen sehr sehr guten Abitur und Studiennoten und dann letztendlich, ob jemand Professor wird. Was nicht heißen soll, dass es anders unmöglich ist. Also diese Noten, die guten Noten sind keine Voraussetzung, um zur Promotion zugelassen zu werden oder dann am Ende Prof. Zu werden.
Am Ende zählt dann der Output, schafft es die Person gute eine gute Doktorarbeit, gute wissenschaftliche Papiere selbst zu schreiben, dafür braucht man kein kein Einser Abi, auf keinen Fall, wenn man da seine seine Passion gefunden hat, dann klappt das auch anders, aber ja das war die Note, nach der du gefragt hast. Sehr gut sein und dann drittes Semester im MBR hat nicht geklappt, beginnt im Bachelor weiter, wer und mit welchem Notenschnitt?
Ja, das ist, das ist, wie wir sagen, der der krasseste Aspekt der Uni Mannheim ist, glaube ich, die Peer Group. Du kommst hier hin im Bachelor, das kann ein bisschen einschüchtern sein, aber ich glaube hauptsächlich, das ist ein großer Vorteil auch für die weitere Karriere hier sind. Im BWL, zumindest aber auch in VWL.
Da kenne ich jetzt die Zahlen nicht, aber ein BWL ungefähr 400 mitstudierende Kommilitonen, die haben alle Topnoten, die waren alle der Einser Abiturient, die Einser Abiturientin und jetzt kämpft eben jeder wieder um die Normalverteilung. Ja jetzt schreibst du eine Grundlagen Klausur in Volkswirtschaft oder im Rechnungswesen.
Und ich weiß ja, wie hier bewertet wird. Da kriegt nicht jeder eine 10, sondern die besten 10% und dann gibt es 23 und dann schreibst du vielleicht eine 3,7. Also das ist im Prinzip eine 4 Plus in in Abi Noten, obwohl du 6 Monate vorher noch 14 Punkte im deutschen Mathe Abi hattest. Also das ist das, wir sagen krass an Mannheim, aber das schärft natürlich unfassbar ein bisschen die die Einstellung und dann auch das Leistungsvermögen. Bei mir hat das ganz gut geklappt, ich glaube, weil das ist auch eine Typ Frage, weil ich bin auch ein Typ, der gut lernen kann, auch gut auswendig lernen kann und so theoretische Zusammenhänge gut versteht und auch wiedergeben kann, ne, das heißt nicht, dass jemand, der
hier ein Dreierabschluss hat, es irgendwie kein kein smarter Typ ist, überhaupt nicht, man muss. Bei Noten immer ein bisschen differenzieren, Noten fragen eine oder spiegeln eine sehr gewisse Fähigkeit wider. Es ist eine Fähigkeit, da der Mensch für eine erfolgreiche Karriere braucht, mehr mehr als um diese eine Fähigkeit, die war aber oder ist bei mir, glaube ich gegeben, deswegen hatte ich auch, glaube ich, nach dem dritten Semester sehr gute Noten, ich glaube so bei 1,5, das war noch meine Abschlussnote.
Die dann in Mannheim dazu befähigt, hier zumindest auch die Top Auslandssemester Plätze zu sichern. Zumindest die beliebtesten. Das geht dann hier auch schon nach Ranking. Ja viele damals wollten viele nach San Diego, California ja an die Küste, klar also ich bin nach Hongkong gegangen damals, aber die das hat ganz gut geklappt und trotz dieser guten Noten was eigentlich was ich sagen möchte trotz dieser guten Noten und auch ich glaub ein sehr gutes Praktikum mit einem guten Praktikumszeugnis in einem relevanten Bereich bei. PWC in m and a tags habe ich es nicht geschafft, die letzte Interviewrunde bei Mc Kinsey damals zu bestehen. Ja, danach ging es ja dann nach London ins Investmentbanking, deswegen wollte ich das auch
nicht noch mal probieren. Ich wurde schon durchaus eingeladen, das noch mal in einem Jahr oder 2, später klappt nicht, ich mach Finance. Was? Soll sie noch? Nee, nee, andersrum. Mir hat mir Finance so gut gefallen, dass ich nicht noch mal dann zurückgegangen bin, also ich habe dann. Ich hatte noch eine weitere Praktikums Zusage und Unternehmensberatung bei Roland Berger.
Das habe ich auch gemacht, das Stand schon fest. Aber ich habe dann nicht noch ein Jahr später oder nach Investmentbanking noch mal Unternehmensberatung probiert, weil mir, weil mir Banking Finance super viel Spaß gemacht hat. Also wenn ich in die Praxis gehe, dann vielleicht eher in den Bereich.
Hattest du dann auch schon eine Vertiefung im im Match quasi gewählt? Also, dass du irgendwie gesagt hast, du hast irgendwie da schon Finance irgendwie als Schwerpunkt gemacht? Nee, das gab es damals in Mannheim nicht, ist mittlerweile ein bisschen anders. Es gibt einen, das, ich glaub, einen Wahlkurs, und im Ausland kannst du Wahlfächer belegen, das war bei uns ein bisschen weniger, im Ausland hab ich Sachen weg, die mich interessiert haben, chinesische Kultur, ein Ethikkurs bevor ISG cool war, hab ich mal ein Wirtschaftsethikkurs belegt, also ich hatte keine Spezialisierung, aber und das auch was ich glaub ich schon so Zuhörern der jüngeren Generation raten würde, man kann sich seine Spezialisierung immer trotzdem
legen. Weil man überlegt, ein Grundstudium, da ist man eigentlich jetzt studientechnisch nicht oder zeittechnisch nicht komplett ausgelastet, dass man sich noch nebenher nicht spezialisieren könnte, und das empfehle ich jedem, gerade in der heutigen Zeit von KI so ein gewisses Branchen und Spezialisierungs.
Wissen sich anzueignen ist glaube ich super hilfreich und man merkt auch selber, was einem Spaß macht und sich da reinzufuchsen. Das kann langfristig ein Asset sein und das war bei mir dann durchaus ein bisschen der Steuer und internationale tax Bereich, weil ich eben hiwi waren im Lehrstuhl und da habe ich mir darüber und über Eigeninteresse sehr sehr viel angeeignet, was der Game Changer war glaube ich dann auf dem akademischen Arbeitsmarkt und jetzt auch mit der sehr, sehr erfolgreichen. Bisher in wissenschaftlichen Karriere, weil ich dort eben ne Nische gefunden hab, gepaart.
Wenn meine Methoden wissen, die zu sehr guten Publikationen geführt hat und ich glaube das kann der Praxis genauso n Hebel sein wie. War das damals, wenn man sich so die einfach deine Kommilitonen oder Kuppels oder so anguckt, so die Aufteilung der Leuten, die jetzt wie Finance machen wollten, Berater machen wollten oder auch so Startup oder so, weil ich hatte das Gefühl damals die Startup Szene, die kam ja erst, weil heute hätte ich schon gesagt, dass viele einfach selber was größeres wollen, auch so viel proaktiver.
Ne nach Berlin, mittlerweile auch nach München und so alles gehen, das war wahrscheinlich vor so, ja 15 Jahren noch ganz anders. War gerade auch wahrscheinlich nach der Finanzkrise, wie das so eine Verteilung war. Also das würde mich mal interessieren wie das so war auf der einen Seite und du bist dann auch nach London gegangen, wieviel auch von dir quasi nach London ins Investmentbanking gegangen sind. Ja, ja, 2 unterschiedliche Fragen, aber kann mich noch einigermaßen erinnern, deswegen kann ich Sie beantworten. Auf jeden Fall bin ich völlig bei dir, das Thema Entrepreneurship Startup gründen direkt nach dem Bachelor Master, das war echt noch nicht so ein Thema, in Mannheim hat man auch erkannt, sowohl auf
Studentenseite als auch auf Fakultäts und Professorenebene, da gibt es mittlerweile wesentlich mehr und die Stadt Mannheim hat sich da auch sehr gut entwickelt, aber kurz um 2000. 10 2013 selbst 2015 als mit Master fertig war, war das noch kein großes Thema und Q Summit, so die die Start Konferenz, die ja super erfolgreich ist, die gab es damals auch noch nicht und das natürlich ein großer Treiber durchaus und Shoutout an an meiner Generation gibt es mittlerweile einige erfolgreiche Gründer.
Die haben aber ich will jetzt nicht sagen, den Umweg aber über den zweiten Bildungsweg gegründet, also die meisten meiner Kommitoren haben tolle Karriere hingelegt, aber über paar Jahre Finance oder als Employee bei schon Scale UPS gearbeitet und sich daraus dann weiterentwickelt, zum Teil über das Berliner Netzwerk oder über wenn sie ein paar Jahre bei einem Venture Capital. Hervor waren und und dann die Gründe gegangen, aber damals hatten wir das tatsächlich weniger gesehen. Aus der Uni heraus, lass.
Darüber mal gleich reden über deine Kommilitonen und lass mal was nicht bei dir bleiben, aber ich war sehr überspannt, wer da wer da alles rausgewachsen ist, damit es ja dann mal weiter OK dann ging es nach London, Investmentbanking. Ja genau, also das war das war das große Sommersemester dran gekommen und die Struktur gibt es heute auch noch über ein so ein sogenanntes Spring Week. Da kann man schon Ostern nach London fliegen, wenn man sich bewirbt und kriegt da so ein bisschen Bootcamp. Das ist natürlich super spannend, weil man wird dann als irgendwie einundzwanzigjähriger von so einer großen amerikanischen Investmentbank nach London geflogen, ist ein cooles sheld Apartment und kriegt jeden Tag so ein bisschen was erzählt wie das
internationale Finanzwesen und Investmentbanking so läuft, kriegt ein bisschen was zu Finance Skills noch erzählt, wenn es da gut anstellt, ist man dann schon in der letzten Runde des Interviewprozesses für das Praktikum. Das hat gut geklappt. Vielleicht lag mir das auch mehr, weil ich hab hier den direkten Vergleich zum Unternehmensberatungs interviewprozess ich will nicht sagen, dass der weniger hart war, aber der war wesentlich quantitativer, was die Case Studies angeht, so mehr harte kurze Fragen gestellt. Und weniger diese komplette Case Study Timeline. Diese ganze Projektstruktur, die abgefragt wird im Unternehmensberatungspraktikum und ich weiß nicht ob das gut oder schlecht ist, aber ich
glaube es ging wesentlich weniger um Softskills und Personal. Fit hatte ich das Gefühl vielleicht ja. Ich wollte auch eben fragen, ob du ob du Feedback bekommen hast bei deiner letzten Mc Kinsey Runde ob es das Personal fit oder der Case war aber. Weißt du wahrscheinlich nicht? Nein, es. Ist lange her. Es waren 3 Cases, also ich war letzte Runde und einen hab ich einen hab ich versetzt also 2 waren super gut und und sie haben auch gesagt sie fanden mich nett das wie wie korrekt das war weiß man im Nachhinein nicht aber ich glaub ich hab tatsächlich einen Case in Sache der jetzt und beim Investmentbanking da ging es viel erinner ich mich immer heute drum ging es drum im letzten Interview wie oft ich denke dass der Tennisball
geschlagen wird während des Wimbledon Turniers in Summe und. Das hab ich glaub ich bis auf ne 10% Abweichung innerhalb von einer Minute so n bisschen im Kopf hochgerechnet. Aber man muss immer Glück haben in der Karriere im Leben. Ja ich bin sehr sportinteressiert und schau immer Tennis oder hab damals noch mehr Tennis geschaut als heute und kann einigermaßen im Kopf rechnen und dann war das natürlich n perfekter fit und deren Partner der mich interviewt hat war irgendwie n Typ mit dem ich gleich auf einer Wellinger war und dann hat das einfach geklappt und der mich am nächsten Tag angerufen, wollte mich in seinem Team haben, dann stand sogar schon das Team fest. Das lief super und wie alles im
Leben der Karriere ist dann so ein bisschen Pfad abhängig. Ja, per dependent, dann weißt du schon, ah, ich komme in ein Team wo ich, wo mich die Leute mögen, wo ich extra gefragt wurde, einzusteigen, dann läuft natürlich auch das Praktikum gut, weil du mit einer ganz anderen Stellung da reinkommst.
Und dann gefällt es dir auch und genau also da ging es im Sommer. Nach London, und das war einer der ja geilsten Sommer so meiner Studentenzeit 2012 olympische Spiele in London, hatte 2 große Vorteile, viel Party, ich konnte zum Sport gehen, Freund von mir, von der Schule ganz Philipp Planjahr, damals deutscher Schwimmer, im Halbfinale hab ich mir angeschaut mit seiner Familie, ja, und gleichzeitig war beim Westbanking nicht so viel los, ach, das war das war auch ganz angenehm.
Aber dann, da ergibt sich ja schon so n bisschen Muster, ne, das erzählt deine Eltern dann ja auch irgendwie was mit Steuern oder zumindest Finanzen dann auch gemacht, dann hast du irgendwie erst das Praktikum PWC gehabt, auch wahrscheinlich ja irgendwie so in dem Bereich und dann auch Investmentbanking ist ja auch viel im Interview, einfach accountingfragen ehrlicherweise. Das heißt, die müsstest du dann ja auch auch ganz gut gehabt haben.
Und ich mein, heute bist du für genau die Themen Professor, wann hast du das denn gemerkt? Und Retrospektive ist das jetzt ja einfach nachzuvollziehen, dass es da immer wieder diesen Touchpoint gab. Aber gab es da schon irgendwo in London den Punkt, wo du gemerkt hast, ah ja, OK, eher so das Thema Finance, Accounting, tags ist es oder war dir das da noch sogar nicht klar und es ist noch gar nicht offensichtlich, dass du vielleicht eine Akademie ergehst.
Doch total. Das Thema war mir klar. Es war dann eher schon eine Biga Picture frage. Also ich habe tatsächlich mir dann das Gedanken gemacht über die nächsten 10 Jahre, das ist gar nicht so einfach mit Anfang 20, aber ich hatte das Angebot da Vollzeit einzusteigen bei JP. Morgen als Analyst nach dem Bachelor und war auch sehr sehr nah dran das zu tun. Ich wollte das auch tun, meine damalige Freundin heute Frau und Mutter meiner Kinder, hat gesagt, Na gut, wenn du das machst.
Ich weiß nicht wie es dann weitergeht, aber ich dachte ja ich mach es ein Jahr so als gape Year und du bist so meine Freundin damals war sowieso noch im Studium, wir wären sowieso irgendwie in Fernbeziehung gewesen. Und ich mache es ein Gap hier und danach mache ich Master und dann schaue ich mal weiter. Ich wollte einfach das gerne ausprobieren, das hat schon gekitzelt, ne die winken ja dann auch mit sehr sehr hohem Gehalt für jemanden der Anfang 20 ist.
Du lebst in London, aber da hat mir mein Vater ein guter Tipp gegeben, obwohl er überhaupt nicht aus dieser Bubble ist. Ja ein kleiner Steuerkanzlei auf dem Land führt, aber natürlich versteht wie Anreize funktionieren, die Wirtschaft funktioniert und wir Personal Personalpolitik selbst im Kleinen funktioniert und er hat gesagt.
Wenn du da einmal drin bist, da kommst du nicht raus. Nach einem Jahr, dann machen die dir ein anderes tolles Angebot und dann wird das aus dem Jahre 3 überlegt, ob du das willst. Ist nicht schlimm, aber überlegt ob du es willst. Dann habe ich mir tatsächlich dann tiefer Gedanken gemacht und mich glaube ich dann schon entschieden, dass ich es nicht sehe, dann durchaus 10 Jahre lang.
In dem Bereich Karriere zu machen, weil, obwohl es mich fachlich sehr gereizt hat und auch finanziell attraktiv ist. Ich wollte die Freiheit nicht aufgeben, weil das muss man dazu sagen. Man ist dann schon sehr fremdbestimmt, wenn man da die Karriere beginnt im Investmentbanking oder auch in der Unternehmensberatung, was man die Entscheidung, kann man durchaus treffen, man kann trotzdem ein tolles Leben haben und sich seine Balance auf andere Weise gestalten, und ich kenne viele Leute, die da happy sind. Für mich war das nichts, auch aus aus Gründen meiner Beziehung damals und generell, wie ich aufs aufs Leben geschaut hab. Ich hab einfach überlegt, OK, ich möchte Vollgas geben 10 Jahre lang mir aber durchaus was
schaffen, dass ich in in 10 Jahren eine hohe Freiheit hab. Freiheit bedeutet nicht ja auch schon auf dem Golfplatz stehen oder Chillen sondern entscheiden können was ich mache, welche Projekte und mit wem und möglichst unabhängig sein von Kunden. Chefs und so weiter und dann habe ich eben so den wissenschaftlichen Weg als tatsächlich eine Möglichkeit gesehen.
Das ist wirklich ich promoviere und da muss ich vorher ein Master machen und da mein Ziel war, in Mannheim zu promovieren, weil es die beste Adresse in Deutschland war und wir dann auch irgendwann unsere Fernbeziehung beenden wollten, also nicht die Beziehung beenden wollen, sondern dass fern der Beziehung beenden wollten, dann ist heute in Mannheim ja auch in Mannheim, in Wiesbaden, damals in Frankfurt gewohnt und.
Genau. In Mannheim sind wir dann endlich kompetent zusammenziehen, weil sie ihre Karriere bei SAP begonnen hat. So kam das zu der Entscheidung und dann ging man dann die Promotion los, so das ist die die nächste Phase. OK, also du hast den Master, der ging ein Jahr, 2 Jahre und das war dann sehr nahe.
Zum oder was? Genau. Von 2013 bis 15 der ging 2 Jahre. Ich hab n bisschen verkürzt durch ne frühere Masterarbeit und ein Semester, also hier auch wieder BWL Bubble, ein Semester in St. Gallen gemacht, weil ich dann schon gedacht hast n. Auslandssemester in der Schweiz. Ihr Auslandssemester in der Schweiz?
Ja, hatte 2 Gründe, so ah, ich dachte, jetzt bleibst du in Mannheim, jetzt hast du doch nicht noch mal ne andere Top BWL Uni gesehen, dann vielleicht wenigstens n Auslandssemester und mit St. Gallen gibt es ne Partnerschaft und ich dachte Hey. Früher Semester geht dort im Februar los, da liegt noch gut Schnee in den Alpen.
Ich hatte damals ein ein dreier BMW mit meiner Freundin zusammen, Touring habe ich meine meine Tiefschnee, Skier und Normalabfahrtsskier reingepackt und war dreieinhalb Monate in Sankt Gallen, aber auch eine gute Zahl würdest du. Sagen waren die 3 Dinge, die Sankt Gallen besser gemacht als Mannheim. Und was sind 3 Dinge, die Mannheim besser macht als die HSG damals, also wirklich als Student, ja, weiß jetzt. Nicht ob ich 3 finde für Sankt Gallen von Mannheim ist natürlich so 10 bis 30 auf den einen Quatsch. Bei der Unis und generell haben verschiedene Top Unis ihre Daseinsberechtigung, deswegen super Frage. 3 Dinge machen als allererstes so sorry ich fange mal mit st. Gallen an um deiner Frage zu
folgen 3 Dinge die ST. Gallen sehr gut macht, kleine Klassengrößen und ich denke da muss es auch hingehen im Zeitalter von KI wo sich die Studenten ja noch viel mehr fragen, warum komme ich eigentlich in den Unterricht und das kann ja langfristig nur noch die zwischenmenschliche Interaktion und dass sich gegenseitig.
Challengen und von gegenseitig lernen sein mit dem Prof, aber auch mit den Kommilitonen, also kleine Klassengrößen entsprechend auch sehr zweiter Punkt, sehr anwendungs Case Study basiert, weil wenn du nicht nur 90 Minuten vorliest, deine Vorlesung, dann kannst du natürlich andere Formate unterrichten, das war das zweite und das Dritte, das hat mich jetzt weniger betroffen, ich glaube wir sind im Executive Education Bereich extrem gut aufgestellt, sehr professionell organisiert und sehr gut vernetzt.
Wenn du natürlich dort einen Kurs machen kannst, 5 Tage lang und. Da kommt Vladimir Klitschko und erzählt dir irgendwas über Mindset. Das ist natürlich ein Pfund, ja, sowas gibt's jetzt in an Playern wie Uni Mannheim in dem Format nicht, gibt's auch gute Formate, aber das sind die 3 Sachen, kleine Klassengrößen, Case Zably, basierter Unterricht auch schon auf Bachelor und Master Level und dann der ganze Bereich Executive Education, also Management Weiterbildung wirklich top in Mannheim.
Die 3 Steckenpferde ist auf jeden Fall die Peel Group an Studierenden wesentlich stärker. Da muss ich jetzt leider ein bisschen bashen gegenüber ST. Gallen, da habe ich überall eine 10 geschrieben, obwohl ich die ganze Zeit auf der Skipiste war. Zweitens die Größe viel größer, was es auch viel diverser macht.
Du hast zu allem hier studierendeninitiativen, du hast auch noch andere Fachbereiche, wenn dir irgendwann mal BWL zu sehr auf den Sack geht im Alltag kann man sich auch mit kulturwissenschaftlichen Themen oder anderen Studierendeninitiativen beschäftigen, was auch sehr bereichernd sein kann, auch für eine Karriere, das gibt es in Sankt Gallen so nicht, das ist schon krasse BWL Bubble auch aus der. Kleidungsstil dann angeht, ist das sehr homogen. Und in Mannheim findet man dann doch noch ein bisschen mehr. Ja, Hipster und andere Ausläufer, ja, und das Dritte ist, dass das Akademische, also ich glaube, hier geht es wirklich super in die Tiefe, weil es eben top Profs gibt, hier ist man, wenn man ins
Fachliche gehen möchte, einfach doch durchaus gut vorbereitet auf den Arbeitsmarkt, kommt ein bisschen drauf an, es gibt ja auch Leute, die ein Podcast sagen. Die Realstudium kannst dir schenken. Brauchst du alles nicht, ja, musst alles Learning on the go machen, einfach gründen. Ganz so einfach ist es nicht, ne auf der Welt, du kannst nicht mehr 20 einfach gründen und dabei gut sein, ist schon nicht schlecht, wenn du in der Tiefe Mal gelernt hast wie ein Unternehmen KPIS ja erstellt misst. Sicherlich muss man jetzt nicht vielleicht unbedingt Social Media Marketing in der Tiefe studieren, weil sich das wie ihr wisst jeden Tag verändert und das Learning on the Go ist aber die akademische Tiefe, die ist
in Mannheim schon top und die kann man wählen in allen Bereichen. OK, top, das heißt du hast gerade deinen Master in Finance wahrscheinlich beendet gehabt nach einem geilen Auslandssemester in St. Gallen, hast viel Zeit mit deiner Freundin damals heute Frau verbracht, viel Ski gefahren, die ganzen Low Performer in St. Gallen rasiert, wie geht das dann weiter? Also du wusstest ja, dass du promovieren wolltest. Dafür war der ganze Master ja da. Wusstest du das schon am Ende vom vom Studium, quasi im Auslandssemester, dass das jetzt weitergeht, oder wie war dann so der nächste, der nächste Step und der Übergang, ja. Also die Promotion war mir schon wohl überlegt, deswegen bin ich ja nach Mannheim zurück in den
Master gegangen. Von daher war es auch mit der Zulassung klar. Ja, ich mein, Ich hatte ja gute Noten, die Professoren hier kannten mich und dann bewirbt man sich, aber das ist dann eine Formsache und da ging es direkt nach dem so ein geiler Auslandssemester los in in die Promotion. Das war Sommer 2015 ja, und dann? Das war ganz interessant, weil das war natürlich dann der Zeitpunkt, in dem meine Kommilitonen aus Mannheim BWL, aber auch nette Leute aus St.
Gallen in die Praxis gegangen sind. Ja, und die meisten davon, das war natürlich oder sind alle, würde ich sagen, alle auf ihre Weise krasse Performer, und bei mir ging erst noch mal so eine studentische Durststrecke los, ja, 5 Jahre lang. Als in Deutschland ist man, wenn man Glück hat, mit einem 100% Vertrag, manchmal auch nur mit einem 75% Vertrag, dann am Land angestellt und und promoviert halt so ein bisschen vor sich hin.
Bedeutet man hat man besucht doktorandenkurse man macht ein bisschen was der Professor einem sagt mittlerweile hier in Mannheim ist das wesentlich moderner und angelsächsischer ausgerichtet, aber im Prinzip reden wir da von von einem Nettogehalt vielleicht damals. Zwischen 2 und zweieinhalbtausend Euro jetzt inflationär angepasst, ein bisschen mehr, aber deine ganzen anderen BW ler Freunde, die machen eben Soundonners in Frankfurt im Bankenviertel und sind schon sechsstellig unterwegs und das war dann so eine bisschen Testphase, weil Wissenschaft ist auch nicht immer nur Erfolg haben des Durchziehens.
Ja und da hab ich aber gemerkt irgendwie mir macht es echt total Spaß, ich hab irgendwie den Grid weil in der Wissenschaft geht es eigentlich darum. Die ganze Zeit auf die Fresse zu kriegen. Du arbeitest 2 Monate, 3 Monate, manchmal auch 6 Monate an einem Paper um erst mal die Daten aufzubereiten.
By the way heute mit closed Code ist das vielleicht in einer Woche möglich, mach ich auch schon, aber trotzdem, du arbeitest ja 6 Monate dran, machst Analysen mit statistischen Verfahren, findest was raus, schreibst ne Story auf, dann denkst du ich hab hier was tolles, du gehst auf ne konferenz und dir sagen 10 Leute.
Das ist weder interessant noch sonderlich gut gemacht. Ja, also so ist so ist Wissenschaft, du bist im Prinzip, das wissen viele nicht die ganze Zeit eigentlich dabei, dein Produkt zu pitchen ist ein, es hat ein bisschen was auch von von Startup Life, wo du funding möchtest oder Vertrieb machst natürlich mit der Komponente, dass du vorher am Schreibtisch eben die ganze Zeit die Analysen fährst.
Was war? Das erste, dem du so geforscht hast. Also dann für deinen Doktor, ist das erste Jahr dann gewesen, ne. Genau. Ja, das erste war noch gar nicht so, ich sag mal sophisticated, da hatten wir eine Umfrage gemacht, auch über eine eine Steuerkanzlei, wo ein Freund von mir arbeitet an der Führenden.
Steuerrechtskanzleien Fliekocke Schaumburg haben wir eine Umfrage gemacht und haben einfach Unternehmen gefragt, wie strukturiert ihr eigentlich Entscheidungen innerhalb von eurer von euren Abteilungen, wieviel Entscheidung darf denn die Steuerabteilung treffen gegenüber dem CFO, wenn es darum geht, wie man internationale Leistungsbeziehungen strukturiert und bepreist. Und da haben wir dann einfach die diese Umfragen ausgewertet und mit 200 Beobachtungen kann man so ein bisschen Assoziationen zeigen.
Na ja, haben wir geschaut gesehen. Es ist irgendwie gar nicht so gut, wenn man Entscheidungen zentralisiert. Am Headquarter in der Steuerabteilung, weil das führt eventuell zu mehr Konflikten mit den Steuerbehörden weltweit. Ja, dass die brasilianischesteuerbehörde.de auf dem Deckel gibt, wenn das deutsche Headquarter alles entscheidet, das war so, was wir rausgefunden haben, konnte man aber noch nicht so viel Kausalevidenz rausziehen, weil wir nur so eine Umfrage hatten und dann habe ich ein. Research visit in Stanford gemacht. Ne, also das kann man dann auch machen. Forschungsaufenthalt, wie war das dann? So all das.
Genau deswegen sage ich es jetzt. Das war so der I Opener ne was ich bis dahin gemacht habe war so für für deutsche Verhältnisse irgendwie ganz nett. Und so haben die das dann dort auch formuliert. Das ist ganz süß, was du machst. Und du bist doch irgendein netter Typ, aber um auf der internationalen Bühne der BBL Forschung und Business School hier tritt zu fassen und vielleicht auch Erfolg zu haben und mitzuspielen, musst du schon mal ein paar Hausaufgaben machen, Paar Schippen drauflegen und das muss man sich so vorstellen, dass die US Leute da wie in vielen Bereichen der Forschung einfach.
State of the Art sind und quasi an der Front und da hab ich eben das mal so nach 23 Jahren noch mal richtig investiert. In meine Methodenkenntnisse. Hab noch mal Kursen gemacht in Ökonometrie viel Programmieren gelernt, Python programmieren gelernt um einfach statistische Verfahren anzuwenden und einfach viel besser gelernt mit sehr sehr großen Datenmengen zu Unternehmensdaten, ja bilanzdaten finanzmarktdaten andere Daten damit eben gut arbeiten zu können, aber das hab ich mir eben schnell angeeignet. Komm mal wieder zurück zum Nerd, der hat vielleicht geholfen, ganz gute Noten in Mathe und Englisch gehabt zu haben. Wie kamst du dann dahin?
Also wie wird man überhaupt jetzt, wieso ein Auslandssemester? Man kann sich dann innerhalb der Uni Mannheim, der eine Partnerschaft und dann einfach wer ist, gerade der beste Mensch, der gerade bei uns probiert, der wird dann rübergeschickt oder wie kann ich mir das vorstellen, nee. Das auf dem wissenschaftlicher Ebene Master und Bachelor ist das dann noch so ne, gibt es die Partnerprogramme und wenn du hoch im Ranking bist und wir haben leider kein Austauschprogramm mit Stanford auf dem Bachelor Level, aber sicherlich.
Würden wahrscheinlich die meisten gerne da hin wollen, dann würde es noch Ranking gehen in der Wissenschaft. An Promotionen sind das dann alles persönliche Kontakte, du musst mal jemanden kennenlernen, ich hatte damals meine heutige Koautorin Lisa des Simone kennengelernt, auf einer Konferenz neben ihr gesessen, deinem Lunch und erzählt, was ich so mache, was meine Pläne sind und einfach gefragt, würdest du ein Visit sponsern, sponsern heißt nicht bezahlen, sondern. Bürgen dafür, dass er nach Stanford kommen kann, weil Stanford lässt nur Wissenschaftlereien, wo ein Stanford Professor gesagt hat, der geht auf meine Kappe, der ist gut genug, den können wir hier mal 2 Monate bürotisch hinstellen und der kriegt ein
Schlüssel. Wann warst du da? Wie lang warst du da? Da war ich, weil wir wie gesagt auch nicht mehr so viel Lust auf Fernbeziehungen hatten, im Privaten also. Auch keiner Tipp von meiner Seite, nicht zu viele Kompromisse machen. Ja, also zumindest hat mir das sehr geholfen, auch da weiterhin happy zu bleiben. Im Privaten habe ich dann beruflich den Kompromiss geschlossen, nur zweieinhalb Monate zu gehen nach Stanford, üblicher wäre so ein komplettes Semester oder ein komplettes Jahr, um halt langfristig dort auch. Die Kontakte zu pflegen.
Aber ich hab die 8 Wochen einfach gut geplant, hab dann dort auch Workshops gehabt, hab meine Forschung präsentiert, mein Feedback bekommen und das hat sogar so gut geklappt, dass ich dann am Ende meiner Promotion in Stanford einen Berufungsvortrag gehalten hab. Aber sie haben mich ange quasi angefragt, ich war im Prinzip einen Zentimeter vor der Berufung nach Stanford, also ich war in der Runde der letzten 4 und das lag sicherlich auch an den Kontakten, die damals entstanden sind und weil sie eben schon.
Ein bisschen die Qualitäten vielleicht erkannt haben jetzt. Warst du in den USA, Stanford wahrscheinlich eine der 3 oder zumindest 5 besten Wirtschaftsfakultäten der Welt, über die sich keiner mehr mehr streitet. Dementsprechend sind da ja auch die Gehälter ganz andere wahrscheinlich als deine 2223 netto, von denen du echt in Deutschland erzählt hast. Hat dich das nicht irgendwie interessiert? Also erzähl gern mal, wieso da die Gehälter sind, weil das hatte selbst mich überrascht.
Aber war ja dann nicht auch so eine gewisse Versuchung zu sagen, ey, ich könnte jetzt hier in der Akademie vielleicht ähnlich viel verdienen wie die Jungs, die irgendwie bei UBS, Goldman und Mc Kinsey sitzen in Deutschland? Absolut. Und das war auch Teil dieses Gamechangers für mich auch so ein Mindset.
Ich habe eben Stanford nicht nur erkannt, was ich machen muss, um sehr gut zu werden der Wissenschaft, ich habe auch erkannt, was überhaupt die Möglichkeiten sind. Wenn du bereit bist, auch aus Deutschland rauszugehen und wenn du an einer Top Business School, und das betrifft auch VWL Fakultäten, wenn du ein Top Business oder Economics Department weltweit landest, hab ich dann auch gemerkt, ja da ist das Gras ziemlich grün, also da verdienst du.
Damals waren es nur 250000 US Dollar, heute sind es. 300000, also meine Frau, regt sie immer auf, wenn ich das sage, aber das steht auf der Website von Stanford, deswegen das hier sagen, da verdient man ja fast so gut wie jemand, der schon seit 23 Jahren im Investmentbanking ist oder in San Francisco irgendwie anderweitig hasselt.
Und das hat mich natürlich total gereizt. Ich wusste aber, ich muss, müsste dafür aus Deutschland rausgehen und es ist ein hohes Risiko dabei, weil von diesen Jobs gibt es dann jedes Jahr nur 10 und es bewerben sich 1000 Leute drauf, wenn du jetzt an einer normaler dotierten Professur dann eben landest, zum Beispiel an einer guten Uni in den Niederlanden oder auch in Deutschland, da ist das Gehalt dann nicht sechsstellig natürlich, aber das hat mich total gecatcht und ich kam zurück und ja, meiner Frau gesagt, das will ich machen. Ist es für uns als Familie damals noch zu zweit irgendwie umsetzbar?
Gehst du das mit und da war die Antwort zum Glück ja und dann habe ich mich eben sehr fokussiert auf diesen internationalen Jobmarket, nennt man das in der Canyon vorbereitet habe aus Mannheim tolles Backing bekommen, noch mal extra Ressourcen bekommen um Rumzureißen auf Konferenzen und habe mich dann beworben, unter anderem in Stanford, wo ich auch. Den Berufungsvortrag halten durfte als einer der letzten 4 hat es aber nicht geklappt.
Ähnlich wie in der Unternehmensberatung damals, aber an der London Business School hat es eben geklappt und dort habe ich den Job bekommen, gehört, glaube ich, auch ein bisschen Glück dazu, da hatte damals jemand gekündigt, dann konnte ich noch jemanden mehr einstellen, ich war nämlich glaube ich auch nur auf Platz 2 oder 3 an der London Business School. Und wie auch damals schon im Investmentbanking mit dem Praktikumsplatz.
Manchmal muss ich das auch fügen, man kann das Glück ein bisschen erzwingen, natürlich, wenn man gut ist und sich viel bewirbt, und so bin ich dann nach London gekommen. Und da warst du jetzt aber noch mal fürs Verständnis schon promovierter Doktor, ne also. Da genau das ist im internationalen Bereich, gibt es nicht das, was man in Deutschland als Habilitation kennt.
Man schließt die Promotion ab, in der Regel nach 5 Jahren. Hat schon einige ganz gute Paper und bewirbt sich direkt auf eine Professur. Das nennt sich dann auch Professor, aber oft mit dem Zusatz Assistant Professor oder Untenna Professor, nichts anderes als eine befristete Professur, das bedeutet in der Regel nach nach circa 7 Jahren.
Wirst du sehr, sehr detailliert evaluiert und dann entfristet. Erst dann bist du sowas wie in Deutschland. Lehrstuhlinhaber auch nicht mehr kündbar. Also mit. Der nach London gegangen und wann wurdest du quasi, ich sag mal vom Doktor zum Professor mit. Tag 1 des Dienstantritts an der London Business School bist du dann sofort Professor, wenn Du deine Verteidigung schon hattest.
Von der von der Dissertation Disputation. Wenn man das hier das war, das heißt, ich war dann 2020, also so im Alter von 30 Jahren und offiziell Professor. Haben glaube ich viele in meinem Bekanntenkreis oder meiner Omas selbst nach 5 Jahren noch nicht gecheckt. Auch weiß ja nicht ob des Alters, aber genau, man muss dazu sagen befristet, also du kannst da auch rausgeschmissen werden aus Performancegründen und dann bist du eben nicht mehr Professor, weil das Wissen auch vielleicht der Professor Titel International aber auch in Deutschland, der ist verbunden mit dem Arbeitsplatz also du kannst dich nicht Professor nennen, wenn du nicht auch einen gewissen Lehrauftrag oder eine Anstellung an der Uni hast. Das wusste ich auch nicht.
Wie war das dann? Ich sag mal, ihr seid dann mit Sack und Pack nach London gezogen. Wart ihr denn schon verheiratet, wann kamen die Kinder, wann, wann, wann ging das so alles los dann bei dir. Ja, kam vorher. Also wir hatten ein covid Baby, aber also in Covid geboren und deswegen waren wir erst noch mal ein bisschen Stack in Deutschland, weil UK war ja covid technisch auch sehr sehr tief drin, sehr sehr hohe Todeszahlen und langer Lockdown, deswegen hat sich etwas verzögert, aber genau sind wir als Kleinfamilie nach London gezogen und weil eben London. Ganz cool.
Ein Top Player ist das Gehalt auch ziemlich gut ist. War das Schöne, dass man da natürlich auch wir zentral gelebt haben, direkt am am Regence Park und unfassbar tolle Zeit hatten, also sowohl beruflich absolut bereichernd als auch privat megastadt, da hast du unsere zweite Tochter geboren, also wir hatten nicht Zeit unseres Lebens dort und auch hier kleiner shoutout, tolle Mannheim Community also da gibt es regelmäßige Pub. Hauptstammtische mit ex Mannheimern von daher viele Grüße.
Das ist wahrscheinlich ein cooler Übergang. Hast du denn viele Kommilitonen, die dann auch zum Beispiel in der Zeit in London gearbeitet haben, im Finance oder auch wo du dann rumgereist bist, bisher in der Welt sieht es da so. Ja, absolut. Also als ich in Stanford war, zum Beispiel zu meinem Berufungsvortrag, war ich dann abends ein Bier trinken, dem Max Zoller, alter Kommilitone von mir, der gerade in Stanford ein MBANBA Student war, Max Zoller.
Mhm, kennst du vielleicht. Heute was ist Startup Bereich? Ja, also aktuell, der hat gegründet, ist in Barcelona. Ich müsste schauen, wie das Unternehmen heißt, er war davor bei Holspring Ventures, bei mit Stationen über Flyalarm und Thermondo, also aus der Berlin hier war wohl vielleicht bekannt, genau, also toller Typ, deswegen auch damals im Stanford MBA gewesen, als ich dort war das so eine.
Eine Connection und in London eben wirklich viele, also auch auch gute Freunde oder Freunde, mit denen wir in Mannheim relativ eng waren, die dort im Banking gelandet sind, mittlerweile raus waren aus dem Banking und eben Private Equity oder BC auch nicht weniger gearbeitet haben. Und mit denen haben wir uns ja ab und zu in unserer Wohnung getroffen. Als wir dann Kinder hacken auf irgendwie Abendessen oder auch in den einschlägigen Pubs cool und. Dann warst du ja in in London, quasi und immer in Schlagweite da von den großen Türmen, wo die ganzen großen Investmentbanken sind.
Hast du da dann noch mal so zurückgedacht, weil ich mein da waren ja dann irgendwie schon so 67 Jahre mindestens mal dazwischen, vielleicht sogar 8 ne zu deinem Praktikum bei JIP, da hast du ja dann irgendwie gut vergleichen können, so zu den den Leuten, mit denen du damals da warst. Also hast du das noch mal in Zweifel gezogen oder warst du da schon komplett safe? Nee, arkademails bin ich ja angekommen, no regrets, das war richtig, ja.
Letzteres. Ich hab den direkten Vergleich, hab mich auch ab und zu noch mit ex Kollegen getroffen. Ne einzelne Leute waren auch noch dort, einer kam mal auf eine Keynote an die London Business School und das Gute war bei mir in Akademia ist es relativ schnell relativ gut gelaufen, gut gelaufen heißt du hast schaffst es in den Top 3 wissenschaftlichen Journals der Welt zu publizieren, das gibt eine enorme Sicherheit wenn du das 1 einmal geschafft hast.
Manche schaffen das 56 Jahre nicht. Und dann wird es ein bisschen knapp, dann mit der Performance Evaluation. Das hatte ich relativ früh, relativ früh auch schon so 5 Studien platziert und dann wusste ich, obwohl ich noch nicht entfristet bin, das ist mein Job, den werde ich auch nicht verlieren und da ist mir eigentlich klar geworden, dass ein riesen riesenprivileg ich war unfassbar glücklich, weil es mega viel Spaß gemacht hat und eben genau mit dieser riesigen Freiheit kam, die ich mir ja knapp 10 Jahre vorher erträumt hatte.
Es hat mir niemand gesagt. Wann ich was zu welchem Thema machen muss? Ja, außer natürlich im Hörsaal stehen, das kriegst du schon vorgegeben, um wieviel Uhr da die NBAS deine Vorlesungen wollen, aber wann ich mal wieder nach Stanford oder Chicago geflogen bin auf eine Konferenz, um mich mit Kollegen zu treffen, an welchen Forschungsthemen ich gearbeitet habe oder heute noch arbeite, das ist eben komplett selbstbestimmt, von daher ist es eigentlich akademia für mich, the Best of Two worlds, du bist eigentlich Startup Founder, machst dein Ding mit deiner kompletten Leidenschaft, hast aber jobsicherheit. Halt, weil wenn du an einer guten Uni bist, in einem hohen Grundgehalt und kannst auch noch
nebenher gerne was machen, wie zum Beispiel ein Podcast. Also ist ja eher ein versuchsgeschäft glaube ich, aber macht zumindest Spaß, OK. Was sind du hast es eben schon angesprochen, denn die 3 relevanten wissenschaftlichen Journals, die meisten werden das wahrscheinlich eher brauchen, um für ihre Master und Bachelorarbeiten zu zitieren, aber was haben die 3, in denen man publiziert werden will?
Im Bereich Finance ist das das Journal of Finance vielleicht am einfachsten zu merken. Review of Financial Studies und Journal of Financial Economics und dann in Accounting und Economics gibt es noch mal andere, aber bis jetzt hier nicht alle aufzählen, es ist eher so pro Fachbereich so 3 top 3 bis 5 top 3 in in einem der 3 von Finance in Accounting mehr diversifiziert und dann in VWL gibt es Top Five Journals, aber das ist irgendwie noch super super hart.
Da reinzukommen, was würdest. Du sagen, wenn du jetzt mal deine Kommilitonen anguckst aus Bachelor und Master, würdest du sagen, bist du jetzt der bekannteste? Also als Prof ist man ja schon einfach aufgrund der Person so n bisschen in der Öffentlichkeit sag ich mal so ne, weil du bist ja irgendwie in einem öffentlichen Amt.
Was gibt es da noch andere berühmte Leute oder sowas? Nee, auf keinen Fall. Also natürlich habe ich vielleicht jetzt auch, weil ich ein bisschen was mit Social Media mit euch mache, einen gewissen Bekanntheitsgrad und mehr und mehr Studierende kennen mich natürlich, wenn ich vorhin gestanden habe, das sind jedes Jahr ein paar 100, da hat man.
Vielleicht ein bisschen mehr Bekanntheitsgrad als jemand, der bei einem BC arbeitet und trotzdem einen geilen Job macht. Aber ich glaube, die bekannteste aus meinem Jahrgang ist eine total beeindruckende junge Frau, die Zara Brun kennt, ihr vielleicht von Social B eine der sozusagen Deutschlands führenden Social Impact Unternehmerinnen, die auch Keynote Speakerin ist, Bücher schreibt schon mit neben Angela Merkel auf der Bühne stand und eben da komplett mit ihrer Passion hinter einem guten Zweck ja auch ein sehr. Sehr sehr tolles Business.
Aufzieht cool. Was gibt es noch für andere coole Kommilitonen, die jetzt geile Jobs haben, wo man denkt, OK, der ist jetzt Partner bei XY, mit dem war ich noch OC und irgendwie saufen oder so, gefühlt gibt es da noch, also jetzt ohne die Namen zu nennen, aber du kannst ja sagen was für Firmen oder so die irgendwie unterwegs sind, ja.
Absolut. Also. Viele meiner Kommilitonen haben beachtliche Karrieren gemacht und das zeigt noch Mannheim aus total divers. Also wir sind jetzt über 10 Jahre nach Bachelorabschluss, die ersten werden jetzt Partner in großen US. Oder stehen kurz vor der Partnerschaft, sind schon Managing Director in großen US Private Equity Unternehmen bei Venture Capital Unternehmen schon fast auf Partnerlevel bei MBB auch stehen die Partnerschaften an oder sind schon passiert. Also das so die Standards aber durchaus auch ein paar erfolgreiche Gründer und was auch eine tolle Entwicklung ist. Einige haben schon.
Die CEO Position in ihren Familienunternehmen jetzt übernommen. Was mit Anfang 30 denke ich früh ist und in den Unternehmen jetzt nicht nötig war. Gegebene Altersstruktur an der bestehenden Führungsebene. So, und jetzt bist du zurück zu dir in London. Eigentlich super Happy Timer für Life, endlich hohes Gehalt und Freiheit, die du dir immer erträumt hast.
Ich würde schätzen, trotzdem extrem harte Arbeitszeiten, wenn man in den Journals sein will und da auch mehr als ein Paper haben will. Da wirst du wahrscheinlich ein paar Nächte durchgeschrieben haben. Wie bist du dann jetzt zurück, quasi an deine Alma Marta gekommen, ja? Ja zum ersten Punkt klar um um auch in dem egal wo du bist, wenn du ganz oben versuchst, in der Spitze unterwegs zu sein. Dann musst du den Input liefern und der Input sind auch mal lange Tage an der Arbeit.
Aber war für mich nie ein Problem, weil ich es frei einteilen konnte. Konnte trotzdem meine Kinder am Kindergarten abholen, das war mir immer sehr wichtig, aber wie bin ich zurück nach Mannheim gekommen, weil wenn man als Wissenschaftler gut ist, sind die ganzen Publikationen ja öffentlich, das heißt, die ganze Welt sieht, wer ist in dem Fachbereich einer der besten und hätten wir vielleicht den gerne und Uni Mannheim ist natürlich dann.
Nicht natürlich, einfach glücklicherweise auf mich zugekommen und gesagt, Marcel läuft ja super bei dir, wir kannten uns natürlich noch, auch könntest du dir vorstellen, wieder nach Deutschland zurückzukommen, wenn ja, wann und wie wäre das vielleicht möglich, dann könnten wir ja schauen, dass du dich hoffentlich bei uns bewirbst, wenn wir die nächste Stelle ausschreiben, das war so 2000, ja 25. Und dann ging das Verfahren relativ schnell, weil ich mir einfach das sehr gut vorstellen konnte. Ich hab gesagt, fühl mich geehrt, dass ich gefragt werde und wenn ihr eine Stelle ausschreibt, ich sag, bewerbe ich mich auf jeden Fall aus verschiedenen Gründen, weil einfach Deutschland für mich ein
toller Standort ist. Toller, Wir haben auch schon drüber gesprochen, als er schlecht geredet wird und vielleicht gibt es hier und da ja gerade so ein paar Stellen, die im Argen liegen, aber das bedeutet ja auch, dass dort. Großes Potenzial herrscht, und da bin ich gerne Teil davon, da zu einer besseren Stimmung und auch Entwicklung beizutragen.
Wir haben hier weiterhin auch viele, viele Freunde und eine tolle Verbindung zur Gegend und als Wissenschaftler, da muss man dazu sagen, hat man es im Heimatland einfacher. Impact zu generieren. Es ist einfach schwieriger als Expat als Ausländer in Washington anzuklopfen und sagen, Hey guck mal, ich hab die und die Studie gemacht, willst du die mal anschauen und überlegen ob ihr jetzt die Steuern senken sollt, weil ich hab rausgefunden das führt zu mehr Forschung und Entwicklung, da hören die dir eher so nicht zu, in London auch schwierig und hier in Deutschland ist dann durchaus einfacher mit Journalisten in Kontakt zu kommen, mit politischen Entscheidungsträgern, mit tollen Unternehmenskontakten in Kontakt zu kommen.
Also ich mach das nicht, weil's einfacher ist. Aber weil ich an dem Standort eben hoffentlich über die nächsten Jahre, ich hab dann noch nicht so viel erreicht, ich steh gerade erst am Anfang meiner Karriere, hoffentlich ein guten Impact erzielen kann, also. Bist du jetzt seit 2026 uns uns wieder in in Deutschland zum gegen. Was hast du so aus England mitgenommen, wo du jetzt sagst, das müsste man am am deutschen akademischen System überarbeiten, vielleicht auch irgendwie gerade jetzt so als Professor, also so von der Orga Seite quasi der Akademie? Kann man es nicht so bezeichnen, dass ich dafür aus England mitgenommen hab, weil die London Business School sieht sich und so ist sie auch organisiert als
US amerikanische Business School, also die Strukturen in denen ich gelebt und gearbeitet habe, die sind eigentlich sehr amerikanisch, also London Business School ist eher aufgestellt wie in Harvard MIT Stanford, von daher bezieht sich jetzt meine Antwort eher darauf, also was man mitnehmen kann. Und das ist in Deutschland oft Verrufen, ist so ein bisschen diese private Public Partnerschaft also in den USA sind unternehmen und Wohlhabende vielmehr bereit, große Summen in die Forschung und Entwicklung zu geben, also den Universitäten zu spenden, jetzt mal einfach gesagt, was meines Erachtens dann nicht die wissenschaftliche Freiheit irgendwie beeinträchtigt, wenn das eben unabhängige Spenden sind, wenn
die nicht sagen, ich bin jetzt ich, ich bin jetzt hier ein Unternehmen, ich bin ja. Ja, bin jetzt BASF. Finde mal bitte raus, dass man auf Chemikalien die Umsatzsteuer auf 0 setzen sollte, dann ist es natürlich nicht möglich, aber dort gibt's eben ja. Ganz, ganz große Partnerschaften. Die Alumni geben viel Geld, was dazu führt, dass diese Universitäten auf ganz anderen Budgettöpfen sitzen. Also sie sind eben nicht nur abhängig von der staatlichen Finanzierung und den Studierendengebühren, sondern sogenannten and Downmens, und das ist ein Riesenhebel, und ich würde mir wünschen, dass wir dort in Deutschland mehr hinkommen und das nicht so emotional und polarisierend diskutieren, weil man kann
trotzdem sicherstellen, dass da die die Wissenschaft freiheitlich agiert. Deutschland, dass das eben. Nicht passiert was, so der der Grund dahinter? Ja, das ist, glaube ich, ein kulturelles Verständnis, dass Bildung und Forschung staatsaufgabe ist. Dann haben wir ein viel größeren Sozialstaat einfach.
Es ist selbstverständlich, dass die Bildung hier umsonst sein soll, was sicherlich zu mehr Chancengleichheit führt und man vermutlich auch so lassen sollte, aber ich denke, hauptsächlich ist es eben ein kulturelles Verständnis, ja andere. Jetzt rechtliche Rahmenbedingungen sehe ich jetzt nicht, warum was was dem im Wege steht, na ja. Gut ist vielleicht ein Thema für seine ganz eigene Folge, jetzt aber noch mal ganz kurz zu dir und deiner aktuellen Stelle. Was ist denn jetzt quasi dein genauer Titel? Also bisher Professor haben wir gelernt, weil du ja an der Uni Mannheim gerade quasi emeritierter ist. Das dann bist glaube ich zumindest. Kannst du ja gleich gerne korrigieren und was ist genau dein Titel, dein Feld, was
unterrichtest du wie? Viele Leute hast du jetzt und wo sitzt du da im Ausflügeln? Was machst du genau? Ja? Jetzt muss ich kurz on the spot, jetzt hier grillen. Emeritiert bedeutet im Prinzip pensionierter Professor, also wenn du in die Rente gehst, ja, so was du so weit Wort hast, was andere. So, das sind das sind, das sind dann die Herren, vielleicht eigentlich auf dem Golfplatz oder auf dem Motorrad oder im im Cabrio, die du dann am Gardasee siehst mit 70, die sich noch Professoren nennen, dann darfst du den Professorentitel behalten, wenn du emeritiert bist.
Nee, Scherz beiseite, genau, ich bin hier auf auf Englisch und ist Professor für Taxation A County and Finance, also meine Professur auf Deutsch heißt Professur für betriebswirtschaftliche Steuerlehre, also langfristig hauptsächlich eingebunden in in die Lehre im im Bereich Unternehmensbesteuerung, aber auch breiter.
Accounting und Finance auf allen Ebenen Wir schauen gerade noch, auf welchen Ebenen ich wieviel unterrichte. Im Herbst geht's sicherlich los mit der Bachelor Vorlesung und Unternehmensbesteuerung, weil ich einfach total Bock hab, die neue Gruppe der 400 Top Abiturienten hier in der Mannheimer BWL zu begrüßen, das zu.
Der ersten Vorlesung im Re Life Podcast machen. Da kommen paar Leute vorbei. Das stimmt, da würden wir uns mal mindestens, wobei ich gestern Kaffee getrunken habe, mit dem Vorstand von Keu Summit, die mir gesagt haben, es kommt keiner mehr in die Vorlesungen, jetzt vor allem Zeiten von KI. Das hoffe ich natürlich auch zu ändern, sehen wir dann mal.
Nee, dass das zu leere Forschungsagenda bleibt, wird jetzt noch größer, weil ich auch hier tolles Funding bekommen hab, tolle Ressourcen von der Mannheim Business School um eine Forschungszentrum aufzubauen, wir sind noch im Stealth Mode, das werde ich demnächst mal. Public auf linkedin machen, was auch zu einem größeren Team führt.
Also heute gerade haben wir eine Free doctoral, also vor dem Promotionsstudium wissenschaftliche Assistentin hier begrüßt, die gestern aus Indien gelandet ist. Also absolutes Top Tier Kaliber. Nächsten Monat steht das Thema aus Kolumbien zu uns, wir haben schon ein Postdoc und werden hier im Team 2 bis 3 Doktoranden haben neben weiterem Staff also man kann sich das. Um mich herum dann so als Team von 10, Wissenschaftlern und Starfmembers vorstellen, wovon manche Partheim arbeiten, auch Hiwis, die aktuell noch studieren und die ein bisschen in die Forschung reinschnuppern wollen. Aber ganz wichtig hier in Mannheim, das ist keine One man Show um mich herum, deswegen bin ich auch nach Mannheim gekommen, wir verstehen uns sehr modern
als Department modern im Sinne von so ist es auch in Stanford, da gibt es nicht den einen Prof. Für Text oder Accounting, da gibt es ein Department für Counting, also irgendwie ein. 10 top Leute und wir sind hier in Mannheim eines der größten Departments für Counting und Taxation mit mit mehreren Senior Professors und Junior Professors, also die, die noch nicht entfristet sind. Und dann wäre ich eine krasse Schlagkraft. Also wenn bei uns ein Seminar ist, dann sitzen 50 Leute im Raum, also inklusive Doktoranden, Junior und Senior Professors.
Und deswegen haben wir hier auch eine ganz gute Fire Power. Krass. Das heißt, Unternehmen wie Wirecard haben Angst vor euch, weil ihr findet in den Bilanzen alles innerhalb von von 10 Minuten ja. Zumindest die Leute, die argumentieren, dass cum ex und cum cum kein Problem war. Die fanden jetzt nicht so toll, was in Mannheim alles so rausgefunden wurde um mal ein Beispiel zu lernen zu. Sagen, ihr seid so in der deutschen Unilaunch oder im Dachraum.
Wahrscheinlich so der krasseste Lehrstuhl für das Steuern, Taxation, Accounting, ja. Lehrstuhl möchtest du nicht sagen. Bedeutet immer, dass der eine Prof. Ich will es nicht so sehr auf mich projizieren, aber Fachbereich? Fachbereich. Department für Unternehmensführung und und Accounting ich glaube, so selbstbewusst kann nicht sein, allein wegen der Größe sind wir schon flagship Standort auf jeden Fall, was nicht heißt Entsteuern auf jeden Fall in Accounting sind die anderen Unis oft ein bisschen auch breiter aufgestellt, aber in Steuern dann oft nur ein 2 Kollegen wir sind hier 44 bis 6 Kollegen, je nachdem wie man zählt. Ja, aber denke ich, kann ich selbstbewusst so was anhören auch.
Dass er zum Beispiel dann keine Ahnung, wenn ihr wieso die die Navy Seals der Steuern seid, dass dann irgendwie der Finanzminister zu euch kommt und sagt, so EY hier, ich hab n Problem mit mit der Branche, ich will, dass die Best Steuern zahlen, guckt da mal genauer hin oder so, dass er da auch irgendwie so so so Special Operations bekommt oder sowas.
Tendenziell schon. Das nennt man dann evidenzbasierte Politikberatung. Das macht in Deutschland die VWL eher noch besser als die BWL, war aber neulich ein Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass hoffentlich die BWL auch mehr dahin kommt, Finanz und Wirtschaftsministerium dahingehend so beraten, weil wir durchaus gute Evidenz liefern, zu wie Unternehmen konkret sich verhalten in Gewissen, in gewissen Fällen, und die VWL manchmal eher so die die Bigger picture.
Sich liefert genau, aber das muss man sich langfristig aufbauen, das ist bei mir noch nicht so. Ich komme hier hin mit 35, war bisher in London, ich bin jetzt noch nicht so nicht bekannt in in der politischen Szene, aber langfristig ist es auf jeden Fall das Ziel, dass wir da hier als Team noch ein bisschen mehr Impact generieren, aber wenn es ein Standort kann, dann sicherlich Mannheim, du.
Bist ja der Prof. Of Concept, Das ist ja der Name, den wir uns da lange überlegt haben. Und da vielleicht mal so eine ganz konkrete Frage. Also du bist ja wahrscheinlich weltweit einer der 100, krassesten Leute, wenn es um das Thema Unternehmensbesteuerung geht, so also da gibt es halt einfach legit innerhalb wahrscheinlich ein oder zweistelligen Anzahlen nur Leute, die da irgendwie mit dir mithalten können.
Jetzt reden wir ja über super viele Themen, auch so makroökonomische Sachen, viele VWL Sachen haben wir eben schon angesprochen, da weißt du aber ja auch krass viel. Ist es immer so, dass wenn du irgendwie ein paar Jahre in der Academia bist, dass du dich auch in so Adracen Fields gut auskennst? Oder war das dir einfach mal besonders wichtig, da irgendwie in andere Themenbereiche mit Reinzugucken? Oder woran liegt das?
Ja? Zum einen war es natürlich wichtig, auch über den Tellerrand meines konkreten Expertisen Fachbereichs Hinauszuschauen, aber das durchaus normal in der Akademie. Ja, gerade wenn man ein paar Jahre Erfahrung hat, kommt durch 2 oder 3 Punkte einmal die Lehre, man unterrichtet nicht immer das, was man in der Forschung spezialisiert macht, in an der Wand Business School habe ich Accounting, Bilanzanalyse, Financial Statement Analysis unterrichtet und sehe da natürlich.
Da natürlich dann auch mir viel angeeignet. Zweiter Punkt, je länger man Professor ist, desto mehr Alumni, Absolventen kennt man, tauscht sich aus und hört und lernt von denen, wie es in der Welt abläuft, wenn man mal jemand kennt, der in 3 Investmentkomitees sitzt bei einem Fonds, dann weiß man ungefähr welche Informationen die benutzen, wie das denn abläuft, das kommt auch mit Erfahrung und dritter Punkt. Forschung ist durchaus auch breiter, weil wenn man bei einem Journal seine Studie einreicht, in meinem Fall zum Beispiel jetzt zu Besteuerung von KI Investitionen, hab ich gerade ein Paper zu, dann.
Ist das Journal der Editor nicht unbedingt an Steuern interessiert? Das ist ein breites Journal. Man muss dem schon erklären, wie dieses eine Paper in das Bigger Picture der Weltwirtschaft und Evidenz passt. Und deswegen muss man sich natürlich auch links und rechts auskennen, und wenn ich jetzt hier bei Prof.
Of Concept Dinge erkläre und sage, dann beziehe ich mich oft auf andere Studien, behaupte nicht, dass ich das alles erfunden habe, aber ich weiß eben, welche Studie gut ist. Ich kann gut Studien verstehen und glaube ich, auch einigermaßen verständlich wiedergeben, deswegen sitzen wir, und ich denke, das macht einen.
Ja, einen guten Akademiker aus, nämlich nicht nur die eigene Forschung, die oft ein bisschen nischig ist, sondern auch die breitere Wissensvermittlung. OK. Super. Wir haben eine eine knappe Quatschmodell. Vielen Lieben Dank für die Einblicke, wenn wir Fragen haben, kann man die, die bestimmt auch auf linkedin oder in den Kommentaren stellen, dann können wir dazu irgendwann noch mal eine Folge machen.
Niklas, Wir müssen ja auch mal eine machen, wo wir so ein bisschen erzählen. Gut würde mich auch 1. Versehen. OK, perfekt, ich genau. Datenschutz wird ja bei uns ganz groß geschrieben, das ist ist ja unsere ganze Teamkommunikation, läuft ja zum Glück auch über whatsapp, ist ja Ende zu Ende verschlüsselt genau Marcel, vielen Dank für deine Zeit für die Insights ich bin mal gespannt was die ganzen Leute die du eben out gecallt hast zu der zu der Episode sagen, mit denen du schon gearbeitet hast.
Ja, hoffentlich hört meine Frau nicht den Podcast. Hören uns bei der nächsten Folge wieder, ja. Also tschau, danke Jungs.