Redebedarf - mit Karen und Matze

Wo ist die Insel der Glückseligkeit?

Dienstag, 27. Oktober 2026 · 26 min

MP3

Shownotes

Karen und Matze im Urlaub - und dennoch haben Sie versuchen zwischen Ostsee und Ponyhof beim mangelhaftem Internet eine Folge aufzunehmen. Und es hat geklappt. Zwischen Angst vor Randale und den ersten Berichten von Ctach us - zwiscxhen Pferdestall und Herbstferien-Blues. Auch in dieser Folge ist einiges dabei. Kurz, knapp, aber von Herzen. Viel Spass beim Hören.

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Matthias: Ihr Lieben, herzlich willkommen. ist eine neue Ausgabe von Rede Bedarf an einem anderen Ort. Beide in völlig unterschiedlicher Manier. Wir sind mitten in den Herbstferien. ist Ende Oktober und trotzdem lassen wir es uns nicht nehmen, eine neue Folge zu machen von unserem wunderbaren geliebten Podcast von Rede Bedarf. Schön, dass ihr dabei seid. Karin, du siehst aus wirklich wie aus dem Eigepell. Das ist ja nicht zu fassen. Du also für alle, die kein Video haben. Aber du siehst ja tot geschwitzt aus.

Karen: Ahoy! Nein, das stimmt nicht. Hört doch auf. Hört Ich hab grad deine Frau im Hintergrund gesehen. Die sieht aus wie aus dem Eilgepallt. komm grade frisch aus dem Stall.

Matthias: Du siehst totgeschwitzt aus.

Karen: Tut, guck dir das an. Ja, ich hab grade noch hier diesen Helm aufgehabt, das ist alle, uns über Video gucken. Das ist mein Helm. So seh ich aus, wenn ich aufm Pferd sitze. Für die anderen Matze hat sich tot gelacht. also.

Matthias: Ja, es ist ein schwarzer Reithelm mit den Buchstaben K und B.

Karen: ja, wir wollen ja keine Werbung machen, aber manchmal geht es nicht anders. Das ist eine Firma, Aber du!

Matthias: ist das eine Firma? Also wir haben ja

Karen: Gute Hemd!

Matthias: wie soll ich sagen, wir haben ja Herbstferien, aber wir haben letzte Woche keine Folge machen können. Dafür möchten wir uns erstmal wirklich entschuldigen. Es tut uns leid.

Karen: Ja, es wurde auch schon viel nachgefragt, wobei unsere Redebedürftigen sind ja so unheimlich nachsichtig mit uns. Vielen Dank dafür. Das finde ich immer süß. Süß. Oder das ist immer süß, wenn ihr schreibt, ne, macht mal Urlaub, es sei euch von

Matthias: Ja, Dankeschön, das habe ich auch so empfunden.

Karen: Herzen gegönnt und so bei dem, was ihr so rockt, vor allem Matze. meine, Matze hat ja wieder einmal komplett die ganze Welt vermessen. Ist einmal von A nach B über C und kurz noch D gestreift. Ich war da für zwei Wochen, hatte zwei Wochen durchgehend Frühschicht. Bis auf einen Tag, fast 14 Tage. Und deswegen finde ich es ganz lieb von euch, dass ihr da sagt, manchmal ist es halt so, trotzdem

Matthias: Ja.

Karen: vermissen wir euch. Wir euch auch im Übrigen.

Matthias: Wir haben euch auch vermisst. Ich wollte eigentlich letzte Woche eine Folge machen mit dir, Karin. Es war aber einfach nicht möglich. Ihr werdet das Ergebnis

Karen: Nee.

Matthias: sehen am 10., 11. 12. November auf ProSieben. Wir haben mitgemacht, wir, das sind Alina und ich, bei Catch Us. Catch Us ist eine neue Show. Eigentlich ist es ein Reality-TV-Format. Karin, ich bin jetzt Reality-Star.

Karen: Das ist ein Reality-Format. Ist das ab? Jetzt bist du auch noch Reality-Star.

Matthias: Das ist ein Reality-Format. Ich hab mich schon angemeldet bei Love Island, das kommt dann. Und wenn ich mich bei Love Island

Karen: Unbedingt!

Matthias: angemeldet habe, bin ich direkt bei Prominent getrennt. Nein, also Catch Us, machen

Karen: Ja, das machen wir nicht.

Matthias: wir nicht. Catch Us ist so eine Show. Drei Targets, also Jenke von Wilmsdorf und sein Sohn waren ein Team. Andrea Kiwil, unsere Kiwi. und am Kristall haben sich irgendwo in Europa versteckt, irgendwo, hatten eine Stunde Vorsprung und wir sechs Teams insgesamt, A2 Leute und davon waren Alina und ich ein Team, haben die gejagt. Und ich kann schon mal so viel verraten. Ich will ja nicht spoilern oder so. Aber Alina und ich waren nicht schlecht. Aber wir sind wirklich an unsere körperlichen, seelischen und nervlichen Grenzen gegangen. Ich saß irgendwann vor einem Kiosk in einer Stadt in Südeuropa. Ehrlicherweise haben wir es ja gepostet in Lissabon, weil die Community durfte helfen. Und habe geschrien. Und habe gesagt, lasst mich alle in Ruhe, ich will nach Hause, ich habe keinen Bock mehr, es reicht.

Karen: Was?

Matthias: Es hat uns wirklich an die nervlichen Grenzen geführt. Also das muss man sich angucken.

Karen: Was genau? Was ist es dann immer genau? Ist es das Rumreisen?

Matthias: Das Reisen und der Stress, die Tipps, das logische Kombinieren, das ist ja wie so eine Schnitzeljagd. Und

Karen: Hmm.

Matthias: wir waren auf zehn Meter an Kristall dran. Auf zehn Meter. Und haben ihn nicht bekommen. Weil das Spiel ist wie Fangen, Catch. Du musst es berühren. Und es war in

Karen: Ja. Achso, du musst ihn berühren. Boah, krass.

Matthias: Lissabon so... dass wir da die Aufgabe Kristall hatten. gesagt, ist jetzt auch kein Geheimnis, das spoilere ich nichts, weil das haben wir ja

Karen: Mmh, mmh.

Matthias: gepostet auf Instagram. Wie die Bekloppen. Wir waren davor in Venedig, das haben wir auch gepostet und waren auf der Suche nach Andrea Kiewel. Und wenn man diese Sendung guckt, dann erklärt sich auch das ganze Konzept, auch was wir gemacht

Karen: Hmm.

Matthias: haben, wie wir gereist sind, warum wir, wie wir, ich sag mal, wir hatten von eigenem Flugzeug bis zweiter Klasse Zug im dunkelsten Italien war alles dabei. Und das war schon abgefahren. Naja, lange Rede, keinen Sinn. Auf 10 Meter an Kristall ran und du kommst einfach an deine körperlichen und geistigen Grenzen. Also ich war noch nie, Karin, in meinem Berufsleben so an meinen körperlichen Grenzen wie bei diesem Format total abgefahren. Ja wirklich.

Karen: Wirklich? das ist ja wirklich. Und du musst dann richtig so hinterherlaufen, also musst du dann auch laufen, die zu kriegen. Was? Ja, ja. Boah, krass.

Matthias: am Ende geht es ums Rennen. erst mal musst du mit logischen Kombinationen näherst du dich immer weiter an, Kilometer für Kilometer, Kilometer. Irgendwann, in Venedig, war es auch total krass mit Andrea

Karen: Ja.

Matthias: Kievel und so. Und immer mehr ergibt sich ein Lagebild und aber Alina und ich, waren unglaublich logisch kombinierend, ein

Karen: Hmm.

Matthias: wahnsinnig starkes logisches Team. Also wir waren jetzt nicht unschlau, kann man sagen.

Karen: Ja.

Matthias: Und, und, und aber das bringt dich wirklich. Es war ein Brainfuck. Nicht nur Brainfuck, sondern auch Brainfuck. Paar Exzellents, aber lustig anzugucken. Also normalerweise sind wir

Karen: Ja.

Matthias: ja immer alles so Strahlekinder und so. Also wer mich mal richtig fluchen sehen will, Marzau außer Rand und Band gibt's bei Catchers 10. November.

Karen: Ich fand's aber irgendwie niedlich, dass wir immer noch sagen, unsere Kiwi, oder? sag's so, einmal Frühstücksfernsehen, immer Frühstücksfernsehen. Andrea

Matthias: Absolut.

Karen: Kiwill hat ja auch schon mal vor langer Zeit beim Frühstücksfernsehen gearbeitet. Ich war übrigens mal Praktikantin bei ihr. Das ist so süß. Ja, ja, Als ich beim Radio gearbeitet hab, bei der Sachsen-Anhaltwelle, meine Ausbildung gemacht hab, da war eine Station, ihr dürft mal zum Fernsehen. Und da stand tatsächlich das Frühstücksfernsehen zur Auswahl. Da ich das sowieso schon immer irgendwie ganz cool fand und auch Kiwi cool fand. Kiwi war schon immer so was wie mein kleiner Hero, persönlicher Hero. Ich fand die toll früher. Jetzt immer noch. Kiwi, Shoutout. Liebe Grüße. das war früher, ich wollte so sein wie Kiwi und hatte dann das große Glück, ein Praktikum machen zu können. stellte das mal vor und war ganz aufgeregt. Ich durfte so Talks schreiben für Kiwi und so. Ja, und

Matthias: ist ja geil

Karen: Gäste einladen und so. Ich war da Talkredaktion. Ja. Das habe ich gemacht im Frühstücksfernsehen.

Matthias: im Frühstücksfernsehen. Wie alt warst du denn da?

Karen: Boah, was weiß nicht, 21, 20, so was. Ganz jung. Ja.

Matthias: Das ja krass. Das heißt, du kennst das Frühstücksfernsehen sogar noch als Praktikantin aus einer anderen Zeit. Das ist ja total geil.

Karen: Ja, total. voll. Ja, es ist total irre, Ja, ja.

Matthias: Und heute bist du ein Gesicht dieser Sendung, lange, jahrzehntelang prägendes Gesicht. Mal verschwitzt und mal nicht.

Karen: Ja, ich sag dir, guck mal, ich hab sogar noch meine Sicherheitsweste an. seh ich gerade. das möchte, jetzt möchtest du glaub ich nicht in meiner Nähe sein, während ich mich lüfte. Puh, ich sag dir, nach Stall und Schweiß.

Matthias: Was machst du denn eigentlich gerade? Dass die Zuschauer und Zuhörerinnen und Zuhörer von Reetab Bedarf, jetzt eine Woche auf unsere Folge gewartet haben. Wir melden uns beide aus dem Urlaub.

Karen: Mhm.

Matthias: Und du bist wo?

Karen: Ich bin auf meinem Pferdehof, meinem Lieblingspferdehof bei den Bernsteinreitern. Die haben ja viele Pferdehöfe, aber ich bin im Moment in Barth, nennt man das. das ist, das ist landseitig am Boddeln. ja, ja, ja.

Matthias: Ne, das ist ja vor... ist das vor dem Dars, das Bad? Ne, wir sind auf der wunderschönen

Karen: Ja, ihr seid aufm DAS, glaub ich, Ach, ihr seid diesmal nicht...

Matthias: Sonneninsel Usedom. da ist es. Warte mal. Ja, grad scheint nochmal die Sonne. Ja, ja, ja, schön.

Karen: ja, da ist sonnig. Bei uns scheint auch die Sonne. Siehst du das? Total schön. Also wir hatten total viel Glück beim Wetter. Es ist zwar ordentlich kalt, aber du siehst auch mit Mütze und so. Und was

Matthias: Genau.

Karen: habt ihr so gemacht? Seid ihr schon so lange Strandspaziergänge und so?

Matthias: Ja, Strandspaziergänge, Fußball am Strand, sehr viel Fußball am Strand, viel Fahrrad gefahren. Ja, Punkt. Also das war's. Haben wir noch was anderes gemacht? Nee, bisher nicht. Wir wollten eigentlich nach Paris und ...

Karen: Ja, stimmt, ich erinnere mich.

Matthias: Nachdem wir letztes Jahr schon in Paris waren, ein wunderbarer Urlaub, ganz toll, wollte unser Sohn da gerne wieder hin, wir auch. Und das haben wir aber aus Sicherheitsgründen dann ganz kurz vorher storniert, letzte Woche, Ende letzter Woche. weil die Bilder, die von da kommen, schon krass sind. ich bin da auch sehr zwiegespalten, muss ich ganz ehrlich sagen. Wenn ich das sehe, dass auf der einen Seite Menschen aufstehen und sagen, wir wollen und wir können so nicht weiterleben und wir müssen eine... Es muss sich etwas verändern in unserem Land und so. ist etwas, was ich absolut nachvollziehen kann. Das war übrigens auch schon immer so und das gab es auch schon immer. Aber diese Zerstörungsbilder, diese Art der Zerstörung, diese Gewalt, wirklich, ich hab das geguckt und ich hab da immer sprachlos wirklich mit offenem Mund vor dem Fernseher gesessen und dann gesagt, das kann doch alles nicht wahr sein. Wie so einzelne Leute, die sich ihre kleine Existenz mit irgendeinem kleinen Laden aufgebaut haben,

Karen: Hmm.

Matthias: mit einem Besenstiel vor ihrem Laden stehen und versuchen, Vollidioten, diese Verbrecher, diese Arschlöcher, Entschuldigung davor abzuhalten, dass sie einfach mit blinder Zerstörungswut ihre Läden zerkloppen. Also das ist etwas,

Karen: Ja.

Matthias: ich absolut nicht, wirklich nur zu tiefst verurteilt. schrecklich schrecklich schrecklich schrecklich und da willst du mit der Familie nicht rein

Karen: vor allen Dingen. es ist so, dass... Nee. Und ist das nicht traurig, dass du Orte meidest mitten in Europa, weißt du, weil du schästest, dass du da irgendwie auch was

Matthias: Kass!

Karen: abkriegst? Das ist schon krass, weil ich bin in drei Wochen eigentlich da zum Muse-Konzert. Hier Anja, meine Konzertfreundin, kennst du ja auch, wer weißt du noch, als wir mal von London gepodcastet haben und ich mit Anja...

Matthias: Ja klar. Wart ihr nicht mit der Windel an und fünf Tage vorher, irgendwas war doch da.

Karen: Ne, Oasis. Wir hatten keine... Siehste? So entstehen Gerüchte, Matze. Ich hab irgendwas von Windeln erzählt.

Matthias: Gerüchte.

Karen: Es gibt Menschen, die sich in die 1. Reihe stellen mit Windeln, damit sie... Ganz vorne sich hinstellen, damit sie in der 1. Reihe stehen und da auch durchhalten. Wenn du einmal da raus bist, kommst du da nicht wieder durch. Ne, Anja und ich haben uns gegen die Windel entschieden.

Matthias: kommst du wieder rein.

Karen: Wir haben dieses Mal sogar Sitzplätze. Das total gegen unseren Charakter. sind ja normalerweise die, die vorne, ohne Windel, in Reihe 20, trotzdem noch wie irre tanzen. Deswegen weiß ich noch gar nicht, wie das funktionieren soll, wenn wir an unseren Sitz gefesselt sind. Wir werden

Matthias: Ja.

Karen: entfesselt auf unserem Sitz tanzen. Aber ich weiß noch nicht, wie es ist mit Paris. Es ist ein bisschen ruhiger gewesen am Wochenende. Trotzdem haben Mülltonnen gebrannt. Hab ich gesehen, wir haben im Frühstücksteilende am Sonntag drüber geredet. ist nicht so, also diesmal ist, Gott sei Dank, kein Kirchturm eingestürzt und hat keine Kirche gebrannt. Aber es haben trotzdem noch, da hat man schon gesagt, es waren diesmal etwas ruhiger, trotzdem noch Mülltonnen gebrannt und Autos gebrannt und so. Und ich fand ganz spannend, meine meine Tochter kam irgendwie zu mir und meinte, du Mama, an Halloween soll es ja auch Krawalle geben in Berlin. Hast du gehört? Ich weiß nicht, wie sich das rumspricht. Ich die sind erst zehn. Das ist sechste Klasse. Ich weiß nicht, ob die da im Unterricht drüber reden, auch die fangen schon an, sich Gedanken zu machen. Wir sind Halloween nicht in Berlin. Ich hoffe aber, dass es ruhig bleibt. Die Behörden haben sich sogar schon mit den Behörden aus Paris, also mit der Polizei aus Paris, kurzgeschlossen und Rat eingeholt, die Berliner. Das ein paar Städte in Deutschland, es treffen, glaube ich. Also Proteste, soll Proteste geben. Proteste und Ausschreitungen und Krawalle sind ja nochmal was anderes. Aber ich bin echt gespannt. Also sie sind zumindest anders vorbereitet als die in Paris. Aber lustig ist das alles nicht.

Matthias: Ja, mit Berlin das ist krass. Es sind glaube ich neun Städte, wenn ich das richtig verstanden habe. Also Frankfurt auch, Stuttgart, Köln und so weiter. Und da ist so eine Aggressivität finde ich

Karen: Hmm.

Matthias: in der Botschaft irgendwo. dieses... Ich habe jetzt die Plakate vor Kopf, ich weiß aber den genauen... den genauen Wortlaut nicht, habe ich mir ehrlich gesagt nicht gemerkt. Aber es hat so eine Grundaggressivität, mir sehr viele... Also da mache ich mir schon Gedanken, warum das so ist. Weißt was ich meine?

Karen: Es sind so viele Gruppen. Du hast ja auch, das ist ja wie in Frankreich, irgendwann verlierst du den Überblick, da überhaupt noch, also es sind ja nicht nur mehr Schülerproteste. So fing es an, aber da haben sich dann ganz viele Gruppen draufgesetzt und protestieren für bessere Lebensqualität, niedrige Lebenserhaltungskosten, weiß nicht. Ihr ja.

Matthias: Versteh ich. Versteh ich. Gerade das Bildungssystem auch. Das sind alles Dinge, die ich total nachvollziehen kann. Und auf der anderen Seite ist es schon auch... Ich finde die Gewalt dahinter und auch so, legen die deutschen Städte in Schutt und Asche. Das sind Formulierungen...

Karen: Mmh.

Matthias: Boah! Also da... Weiß ich nicht. Das ist einfach nur komplett bescheuert und komplett beschissen.

Karen: Ja, so kriegst du auch die Lebenshaltungskosten nicht niedriger. Weißt du, mit dem

Matthias: Nicht runter. Nein.

Karen: ... ist ... Deswegen, wo ist die ... Was soll das alles? Nee, das gefällt mir

Matthias: Absolut.

Karen: auch nicht. Und wenn das mit Angst einhergeht, weißt du, dass du Angst hast, deiner Familie nach Paris zu fahren, oder ich Angst, mit meiner Freundin nach Paris zu fahren, dann ... ist ... Wir sind doch in Europa, es sollte doch alles so schön sein. Okay, vielleicht bin ich da auch blauäugig. Aber weißt du noch, als das so losging mit ... Europa, brauchtest nur noch deinen Perso, zu reisen. Das war so eine geile Zeit, so eine Aufbruchsstimmung, so eine schöne. Einfach nur in den Zug steigen und Europa rundreisen. Das ist ja für jeden Abschlussschüler, weißt du? Die haben dann zu ihrem Abschluss, kenne ich haufenweise Freunde von meinem Großen oder Freundinnen, die sich dann einfach in den Zug gesetzt haben und mit einem Europaticket. und Europa unsicher gemacht haben. Einfach nur aus Freude und aus Neugier und nicht aus Wut. Weißt du? Und aus was weiß ich.

Matthias: Ja, ja.

Karen: Oder dass es jetzt halt nicht geht. Es ist schon traurig. Ach Mensch, Matze. Da sitzen wir hier in unseren Urlaubsorten und hier ist die Welt irgendwie noch okay. Also zumindest bei mir im Pferdestall. Und das genieße ich, muss ich ganz ehrlich sagen, ich genieße das umso mehr. Weißt du? Je mehr die Welt irgendwie wilder wird, umso mehr brauche ich diese Rückzugsorte. Und ich merke das auch in Gesprächen mit Freundinnen und Freunden. Also alle haben das Gefühl, irgendwie wollen wir nur noch weg und zwar in so eine wie in so eine Höhle, aber eine schöne, offene Höhle natürlich. Und weißt du, was ich meine? Einfach so ein Rückzugsort,

Matthias: Also Karin, meinst, dass man sich auch irgendwie in so ein Schneckenhaus zurückziehen möchte und einfach irgendwie nichts sehen, nichts hören. Hab ich auch schon

Karen: Ja. Ich seh's. Ja.

Matthias: mal diesen Gedanken, ist natürlich auch trotzdem irgendwie falsch. du, was ich meine? Davon machen wir die Welt auch nicht besser.

Karen: Nee, aber ich kann auch manchmal nicht mehr, weißt du? Und ich hab mit vielen

Matthias: Ja, verstehe ich.

Karen: Leuten drüber gesprochen, die dann auch irgendwie nicht mehr können. Und ich bin froh, dass wir jetzt hier einfach mal das Fenster aufmachen und nur auf Felder und Wälder gucken. Und ich versuche auch gar nicht in mein Handy zu schauen. zumindest das lebenswichtige ruf ich natürlich ab. Aber ansonsten keine Zeitung, kein gar nichts. Ich bin zwar Journalistin und Ich fang dann aber auch später an, bevor ich sende, vielleicht zwei, drei Tage vorher zu gucken, was so los ist. ich hab da keinen Bock drauf. Im Moment guck keine Nachrichten. Ich geb mir die drei Tage Auszeit, bevor ich mich dann wieder ins

Matthias: Ja ja, versteh ich.

Karen: Leben stürzen muss. Weil es ist auch manchmal schwer auszuhalten.

Matthias: Versteh ich total. Versteh ich total. Versteh ich total. Und dann einfach irgendwie so sein, seinen kleinen Kosmos, seine kleine Welt irgendwie zusammenzuhalten und Ende ausfeiern. Mehr willst du da noch gar nicht machen, so, ne? Jaja. Jajajaja.

Karen: Ja, nur Vögel gucken, Pferde gucken, weißt du. Ihr guckt am Strand, spielt Fußball und

Matthias: Stich.

Karen: ist das nicht schön? Und es soll ja auch so sein, man muss die Seele ja baumeln lassen, fit zu sein für die nächsten Herausforderungen, die sich uns da so stellen. Mal gucken, was das soll ist. Was steht denn bei dir an, Matze? Hast du jetzt mal ein bisschen Ruhe? Nein!

Matthias: Ja, totale Ruhe gerade. Ja, totale Ruhe. Sehr schön. Am Wochenende mache ich einmal Frühstücksfernsehen. Ansonsten viel Ruhe wirklich. Das, was ich zu Jahresbeginn

Karen: Was willst du? Ja. Ja.

Matthias: mitgeteilt habe, funktioniert jetzt. Es ist November und jetzt wird es Ruhe. Wunderbar.

Karen: Du hast genau fünf Tage Ruhe.

Matthias: Im Moment habe ich wirklich komplett ... Meine einzige berufliche Verpflichtung ist gerade dieser Podcast hier. Das ist doch ... Ja.

Karen: Ja, guck mal. das hier, siehst du das Bild? Also für alle, uns auf YouTube gucken vielleicht oder auch den Videopodcast, da bin ich gerade. Das ist so ein Bild hier von... Ist

Matthias: Das sieht aber schön aus.

Karen: das nicht toll? Guck mal, da ist halt nichts drumrum. Siehst du das? Das ist einfach nur...

Matthias: Ja, da ist wirklich gar nichts, ne?

Karen: Nee, da drin stehen irgendwie diese kleinen Hütchen und da ist irgendwie Pferde und Platz und so weiter. Und ansonsten guckt mal, ist nichts, gar nichts.

Matthias: Mir schrieb irgendjemand, mir schrieb irgendjemand, dass, nee, du hast das, glaub ich, gepostet, so was, dass sie da, du hast irgendwas gepostet, wo du bist, und dann hat sie geschrieben, dass sie da geheiratet hat und dass es so schön ist und ist überhaupt so Traumort, also Bernsteinreiter.

Karen: Ja, das war im Osten eine Jugendherberge. Deswegen haben die auch noch Räumlichkeiten, wo du feiern kannst. bisschen größere Speisesäle, aber auch so schön rot angestrichen wie unser Hütchen. Speise, da ist halt auch alles da zum Feiern. Ich hab das auch schon mal mitgekriegt. Neben uns in den Hütten waren die ganzen Gäste. Es gibt auch noch andere. Möglichkeiten zu pennen. man kann auch kleinere Ferienwohnungen nehmen, das ist ja das Schöne, für wenig Geld. dann kannst du, man kann auch campen. Es gibt Leute, campen. Man sagt, was hat es nachts? Es auch schon Gefrierpunkt, Temperaturen.

Matthias: Ja, ja. Die schlafen im Zelt, ja?

Karen: Die schlafen im Zelt. Also es gibt einen Vater, der ist hier mit seinen beiden Töchtern in einem einem Zelt, was du auf aufs Auto baust. Ist das nicht verrückt? So ein Dachzelt. Aber die sehen

Matthias: Auto. Ja geil Dachzelt, Dachzelt finde ich super, Dachzelt finde ich super. absolut, liebe ich.

Karen: ganz fit und mutter aus. Und dann war heute einer. Also dann gibt es noch Wohnwagen natürlich. Also Wohnwagen oder so. Wie heißen diese großen, die man auch fahren kann? Campingwagen.

Matthias: Ja, ja, ja, ja, ja, ja.

Karen: Die sind auch hier, die sagen, es wird ganz schön rough, wenn es so stürmt. Aber ich bin voller Bewunderung für die Leute, die hier mit ihren Kindern, auch mit ihren Wohnwagen stehen. Das sind nicht wenige. Und es gibt einen, heute ein Motorradfahrer,

Matthias: Okay, tschüss.

Karen: hat hier so sein Zelt aufgeschlagen. So einsam und verlassen, dir das vor. Wir sind ja wirklich mitten in Pferdekoppeln stehen wir hier. Und da war so ein Motorradfahrer, ich gesehen, bei so einer Bank. Ist eigentlich meine Lieblingsbank, da trinke ich morgens meinen Kaffee. Daneben hatte er sein Zelt aufgeschrieben. Wäre vielleicht meine Chance gewesen, Hallöchen. Halli, hallo, Hallöchen zu sagen. Hab ich aber verpasst. So, da war dieser Motorradfahrer. Und da stand er da mit seinem Zelt. Nur ein Ein-Mann-Zelt und sein Motorrad. Und macht wahrscheinlich irgendwie so eine Tour oder so. Bei den Temperaturen. Im Herbst. Nun ja. Verrückt, oder? Also, wär nicht meins. Hätte ich nicht Ich gucke

Matthias: Geil! Verrückt! Was ist nicht alles? Nein!

Karen: aus meiner beheizten Hütte, weißt du, und denke so, sind die denn wahnsinnig?

Matthias: Ich habe meinen Manager kennengelernt, kein Witz, ein Manager von Porsche. Der ist

Karen: Mhm.

Matthias: nach Le Mans gefahren, eines der größten Autorennen der Welt mit seinem Porsche 911, also mit diesem super schicken Sportwagen und der

Karen: Mmh.

Matthias: hatte auf diesem 911 Dachzelt. Das fand ich geil.

Karen: Nein! Ist das cool. Ja.

Matthias: Also er hätte das Geld gehabt sich ein Hotel leisten zu können, ganz sicher, aber er wollte das Abenteuer und hätte auf seinem 911er Porsche, den wir im Frühstücksfernsehen gerade verlosen, das Ding. Da hatte er ein

Karen: Ja, ja, ja.

Matthias: Dachzelt oben drauf. Total geil, fand ich super. Ja, richtig, richtig gut.

Karen: Aber sensationell. Und ich hab von jemandem gelesen, in Berlin pendelt zwischen,

Matthias: Ja.

Karen: war das, ein Bundestagsabgeordneter, genau, aus irgendwo aus, weiß ich nicht, Deutschland weit weg, nicht aus Berlin. Und wenn der halt mal hier zu Sitzungen muss und so, dann pendt der auf den Campingplatz. Dann hat er irgendwie so einen Anzug irgendwo hängen im Auto.

Matthias: Ja, weil du hast dann so diesen Gegensatz. Ich glaube, wenn du je nachdem, was du für einen Job hast, für manches Camping natürlich das Non-Pros Ultra und der Urlaub, für viele glaube ich, ich glaube

Karen: Ja.

Matthias: für viele, die uns hören, aber wenn du dieses Top-Management irgendwie arbeitest und dann so einen völlig crazy Job hast, dass dann genau diese Dinge, dieser Gegensatz nicht schlecht ist. Wie ich mir ganz sicher, das ist ein Thema.

Karen: Abgefahren, ne? Dann sitzt er da mit seinem Anzug im Bundestag und wenn er fertig ist, er zurück. er sagt, das macht er bis Oktober tatsächlich. Oktober scheint noch eine Campingzeit zu sein. Hatt ich mal erzählt, das meine erste Campingerfahrung, so 15, 16 mit meinem ersten Freund und unserer Clique. Beim Arendsee.

Matthias: Nee.

Karen: Dass mir das Zelt abgefackelt ist oder uns.

Matthias: Nee, wieso ist denn dein Zelt abgefackelt?

Karen: Wir sind so bescheuert. da schickst du 15, 16-Jährige. weiß noch, unsere Eltern haben uns auch so bisschen Ähm ... also, so Schützenhilfe gegeben, die haben uns noch mit bisschen an den Campingplatz begleitet. haben gesagt, okay, tschüss, wir vertrauen euch, wird schon gut gehen. Wir sind mit unseren Mopeds dahinten. Mrrrr. Mit unseren Simpsons. haben da unsere Zelte aufgeschlagen. Mehr schlecht als recht. Wie gesagt, drei Zelte. Ich glaub, waren drei Pärchen in unserer Clique. Und dann wollten wir uns was Schönes kochen mit einem Campingkocher. Und wollten dann aber Mein Freund hatte so eine Gitarre. Er hat immer Gitarre gespielt. Dann wollten wir noch raus auf den Steg. Dann wir gesagt, lass die Nudeln kochen. Dann haben wir Nudeln reingemacht. sind ... Ist jetzt doof, richtig dumm. Ja,

Matthias: Ich ahne. Ich ahne es.

Karen: haben den Campingkocher am Zelt aufgebaut. Und sind dann schön noch auf den Steg. Er hat geklampft, ich hab ihn angehimmelt. Und dann haben wir gesehen, das sind nicht die Sterne, die da so blinken. Das war das Zelt. Es stand in Flammen. Ja, da haben natürlich irgendwelche Leute...

Matthias: die schönen Nudeln.

Karen: Und das gab leider keine Nudeln. Und der Witz ist, ich hab doch später noch mal gedreht auf diesem Campingplatz nach, ich glaube, war so während der Corona-Zeit oder irgendwie so, wie es den Campingplätzen geht. Aber es war ein Campingplatz,

Matthias: Ich erinnere mich.

Karen: da ist so Kult bei uns und da waren wir viel. Und dann haben wir da gedreht mit dem Besitzer und so ein paar Eisernen, die dann da auch in ihren Wohnwagen während der Corona-Zeit halt ausgeharrt haben, weißt du? Hat ja genug Abstand da. Und dann habe ich den gefragt, kannste dich noch dran erinnern? war hier immer campen, ich war das mit dem, ja das weiß ich noch. Das weiß ich noch.

Matthias: Das

Karen: Du warst das. Ja, so paar jugendliche Idioten, damals. Ja klar, die da irgendwie das Zelt abgefackelt haben, irgendwie, Furore gesorgt haben. Ja, das war meine erste Camping-Story. Noch eine der letzten.

Matthias: ist das gut. Großartige Großartige Geschichte. Liebe ich. Liebe ich total. Wahnsinn. Ach

Karen: Ja, So

Matthias: Was für

Karen: ein bisschen.

Matthias: eine geile Story. Ich liebe es. liebe es. Übrigens, wir müssen weitere geile Storys jetzt im Urlaub versuchen zu kreieren. Deswegen heute nur eine kurze Folge. Man möge es uns nachsehen. Wir kommen wieder mit einer Stunde oder mit 45 Minuten, wie auch immer. Stichwort 45 Minuten. Kleines Rätsel für nächstes Jahr. Nächstes Jahr werden unsere Folgen in der Regel 45 Minuten lang. Das hat einen Grund. Verraten wir euch noch nicht, warum, aber es wird irre. Ansonsten, Karen, würde ich sagen, danke fürs Zuhören an alle. Wir haben jetzt hier so bisschen mit rumpeligen Internet und mit allem Möglichen versucht, eine Folge zusammen zu bringen. Bitte verzeiht uns das,

Karen: Ja, leider, leider, leider.

Matthias: dass sie ein bisschen kürzer ist. Die Wahrheit ist, ich habe einiges geschnitten, weil ich die ganzen Sendepausen hier irgendwie durch... Ich glaube, mein Internet ist hier hundertmal abgestürzt. ja, das Internet, Mann ey, Wahnsinn.

Karen: Ey, ja, dieses Internet oder in Deutschland, ich meine, weiß ich das auch, das ist ein Grund eigentlich friedlich zu demonstrieren. Ja.

Matthias: Ich sag dir, in Cortina, in Cortina, in Cortina, da am Petzow bei den Olympischen Spielen mitten in den Bergen, da ich das beste Internet. Das crazy. Crazy. Ja.

Karen: Ja, ja, ja. wir haben ja oft schon. Du in London, weißt du noch, ich habe aus London mit dir hier ein Interview gemacht, ein Podcast gemacht und es ging super. Überall geht es super. Nur machen wir ganz schlicht

Matthias: Aber das ging gut. Nur bei uns.

Karen: normalen Urlaub in Deutschland. Gut, wir wollen uns nicht aufregen. Wir sind ja auf der Insel der Glückseligkeit jeweils. So, wir wollen das noch festhalten.

Matthias: Nein, wir reden hier. Absolut, absolut. sind auf der Insel der Glöckchen. Kannst du das, also danke an alle fünf Sterne, helfen wie immer. Ein paar Kommentare gerne schreiben, haben wir jetzt auch

Karen: Mhm.

Matthias: nicht. Guck, nächste Woche sind wir fest verabredet, Karin und ich.

Karen: Ja.

Matthias: Erste Novemberwoche wird es wieder eine ganz normale Folge geben aus unserem ganz normalen Setting. Das ist versprochen. Ansonsten sprichst du jetzt bitte das Schlusswort dieser Folge, die uns internettechnisch an den nervenzusammenbrechenden Rand gebracht hat.

Karen: Okay, Lieben, also folgt uns gerne auch auf TikTok und auf Instagram. Das wollte ich noch dazu sagen, weil da kriegt ihr jetzt ein paar Infos, die ihr so vielleicht jetzt hier nicht kriegt, ein paar Hintergrundinfos wegen des Internets. Ich wünsche euch einfach auch, dass ihr eure Insel der Glückseligkeit findet, dass ihr eine habt, auf die ihr euch ab und an flüchten könnt und auftanken. Ja, und wenn ihr noch keine habt, schaut mal, ob ihr euch eine vielleicht zu Hause bauen könnt. Und dann treffen wir uns wieder nächste Woche. Ich freue mich.

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