
SPRIND – der Podcast der Bundesagentur für Sprunginnovationen
#125 Frank Piller
Montag, 4. Mai 2026 · 56 min
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Shownotes
Gibt es künstliche Kreativität? Wie verändert KI den Innovationsprozess? Und wie lässt sich das Innovationsmanagement selbst innovieren? Unser Host Thomas Ramge spricht mit dem Innovationsforscher Prof. Dr. Frank Piller, Professor für Management und Co-Leiter des Instituts für Technologie- und Innovationsmanagement an der RWTH Aachen.
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Und hier haben wirklich ein komplett automatisierte Maschine entwickelt, um neue Sportswürze zu entwickeln. Da habe ich natürlich noch kein Sportschub! Das muss sich dann jetzt wieder meinen Lieferanten geben, der muss was herstellen. aber das ist ein sehr standardisiertes Bereich. Das System hätte aber nicht...
diesen Adidas-Schuh, über den gerade alle reden. Diesen Weltrekord zu von dem Marathon entwickelt. Der leichteste Schuh der jetzt zum ersten Marathon unter zwei Stunden hat laufen lassen. Gigantischer deutscher Innovationserfolg übrigens nicht! Wir haben das nominierende Firma Nike da geschlagen. Können wir eigentlich echt stolz sein als Deutsche und das hätte dieses System natürlich nie entwickeln können.
Danke für euer Interesse. Herzlich willkommen zu Sprint, dem Podcast für Menschen die Neues neu denken! Mein Name ist Thomas Rammguntig und freue mich sehr auf unseren heutigen Gast Prof. Dr. Frank Piller. Frank ist Professor für Management und Co-Leiter des Instituts für Technologie & Innovationsmanagement an der RWTH Aachen – einer der renommiertesten Innovationsforscher in Deutschland.
MIT kommt seinerzeit als junger Forscher. Da hat er das Konzept der Open Innovation vor rund zwei Jahrzehnten in Deutschland populär gemacht, dann hat er was uns bei der Sprint ja auch immer stark interessiert einige Jahre zu Innovations Ökosystemen geforscht. und heute arbeitet er im Ampuls der Zeit sehr intensiv zu der Frage wie verändert eigentlich KI die Innovation?
Danke Frank dass du dir die Zeit nimmst! Ja, freue mich aufs Gespräch Thomas. Frank gibt es künstliche Kreativität eigentlich? Auf jeden Fall wenn wir das so ein bisschen funktional sehen. also Hinterkreativitet ist ja die Fähigkeit Muster erstmal zu erkennen Assoziationen zu schaffen Sprache zu verarbeiten die reinkommen Probleme zu lösen irgendwie Neuheitsgrad zu schaffen Und ich glaube, das kann eine KI wunderbar unterstützen und auch teilweise autonome machen.
Wenn wir jetzt zu überlegen, dass Kreativität natürlich auch bedeutet, dass wir irgendwie verstehen was dahinter passiert. Dass wir eine Empathie mit dem Problem haben das kann die KI nicht auch wenn sie immer so tut als könnte sie empathisch sein aber deshalb... Das kann sich schon sehr gut. Sie kann schon sehrgut so tun also ob sie... Genau!
Aber sie kann es nicht. Nichts. sie kann bestimmt kreativ sich irgendwas über Quantenphysik überlegen aber hat nicht eigentlich verstanden was QuantenPhysik ist und kennt die ethischen Konsequenzen wirklich und kann ihn nicht beurteilen. Genau, uns simulierte Empathie ist ja irgendwie auch gar keine Empathies.
Das ist ja nicht mal beim Menschenempathie weil wenn wir nur so tun als ob wir empathisch sind dann sind wir es eigentlich auch nicht ne? Ja da können vielleicht nachher nochmal drauf zurückkommen weil das ist eine der spannenden Fragen die ich sehe dass wir jetzt glauben dass die Maschine so viel so schnell für uns was im Innovationsprozess machen kann aber wie so alte Best Practices vom Designsinking eben Empathy vielleicht dabei vergessen?
Interessant. Lass mich noch mal nachfragen zu dieser ersten Frage, ne? Du hast ja sehr geschickt schonmal so verschiedene Aspekte. was heißt denn eigentlich kreativ? Hast du so Unteraspekte erstmal aufgemacht und dann irgendwie so Boxen getickst? das kann die KIN nicht. Lasst es uns nochmal ein bisschen grundsätzlicher formulieren.
und wenn ich jetzt sage definieren wir jetzt mal Kreativität als die Fähigkeit Neues zu schaffen wie fällt dann Deiner ... und Wort aus, ohne in die Subkategorien zu gehen. Die Frage stelle ich ja immer über meinen Studierenden. Das ist eine ganz klasse. Was heißt das denn überhaupt? Was Neues schaffen also zu innovieren?
Und was brauche ich dafür? Denken wir sagen braucht man so zwei... Bestandteile. Also was heißt das überhaupt? Was ist hinter dem Prozess? und das eine ist ja, wir denken so an trial and error learning experimentieren, als das systematische Vorgehen etwas zu lösen. aber da vorsteht er – und das wissen wir auch immer – irgendwie so ne State of the Art Recherche.
also du musst erst mal wissen, was ist in die Basis auf der ich auch will. Und dann muss man also bebranzen diese zwei bestandteilen Wissen und Kreativität zum Innovieren. Und bei beiden, gerade bei Wissen, da kann die KI natürlich ganz viel. Die weiß halt alles und ich kann wirklich das neue jetzt an diesen LLMs und den generativen KI sehr gut auch Assoziationen herstellen.
Da bin ich immer wieder überrascht was die KI hinkriegt wenn man sie nur ein bisschen clever fragt oder sagt ja ist klar habe ich doch nicht dran gedacht. also Sie hat diese Wissensbasis und dass es ja auch viel klassisches Innovationsmanagement eigentlich als Disziplin Mein Fach kommt ja aus der Kreativitätsmethodik so ein bisschen, waren genau auch andere Methoden um diese Assoziation zu schaffen.
Das kann sie gut und dann kann Sie bestimmt auch diese Experimente aufbauen die dahinter stehen um was Neues zu schaffen also irgendwie zu überlegen wie wir das anordnen vielleicht doch wie man das testen kann. Sie können es natürlich nicht real testen da müssen wir jetzt ins entweder in der Simulation oder in den physischen System gehen.
Aber auf diesen beiden, das kann sie wirklich und sie kann es skaliert machen. Sie kann das sehr viel schneller, sehr viel weitermachen. aber jetzt sind wir beide in der Falle reingekommen die wir eigentlich nicht hätten machen müssen. Wir haben nicht die ganze Zeit über Invention geredet und nicht über Innovation weil da ist ja ein entscheidender Unterschied und das gerade glaube ich auch bei der Sprint muss man so überhaupt nichts sagen weil es geht ja auch um die Umsetzung davon und nicht nur dieses neue Kreative zu schaffen sondern dass auch umzusetzen.
Und das kann die KI, die KI jetzt erstmal natürlich überhaupt nicht. Vor allem wenn wir doch in der physischen Welt sind und nachher aber selbst bei digitalen Produkten kommt dann noch viel dahinter zwischen einem Konzept und vielleicht ja ein Klick Prototype wie auch immer erstellt und einen realen Produkt.
Naja, dabei jetzt ne? In einem rein digitalen System wäre dieser Letzte Schritt von der Invention zur Innovation zu mindestens ja schon konzeptuell denkbar mit den Technologien, die uns zur Verfügung stehen. Genau auch berein digital. Aber das wird ja dann nur enden und ist weiterhin selbst wenn es häufig im Mittelpunkt steht, wenn wir gucken was wir irgendwie zum menschlichen Bedürfnisbefriedigung brauchen weil das ist nach allem was wir tun irgendwie immer das ultimative Ziel warum wir das alles machen.
da sind wir glaube ich immer noch sehr viel in der physischen Welt Total richtig. Lass uns das vielleicht konkretisieren, an einem Beispiel lass uns überlegen wie wäre jetzt eine quasi sehr kreative Maschine die sich sehr gut in der Pharmakologie auskennt und über ein robotisiertes Wettlab verfügt? Und alle quasi Dinge die man dann braucht Flüssigkeiten oder so kann die zugreifen.
Diese KI identifiziert einen neuen Wirkstoffkandidaten für irgendwas und kann den auch austesten. Ist das bis dahin erst mal quasi für dich ein plausibles Szenario, was mit heutigen verfügbaren Mitteln schon gestaltbar wäre oder in Teilen schon umgesetzt wird? Und was wäre zweiter Teil der Frage denn der Schritt in die Innovation.
Also wäre es dann auch denkbar dass so ein System irgendwie dann die Zulassungsprozesse irgendwie managed Trieb ginge so, dass Biontech gar nicht mehr Pfizer bräuchte um einen weltweiten Impfstoff zu vertreiben. Ja, jetzt weiß ich, warum ich mit dem an von der Sprügelinnovation rede. Weil das ist schon glaube ich sehr viel ... Sehr viel systemisches kombiniert.
Einzelne Schritte gibt es. Es gibt vom Ellen als Gora Guptek in Toronto das Self-Driving Chemical Lab. Der hat genau das umgesetzt. Allerdings noch mit einer entscheidenden Rolle, wo der Mensch drin ist. Also das sind eigentlich verschiedene miteinander verbundene Systeme. Das erste ... Und die Aufgabe geht eigentlich nur los.
Ein Mensch stellt eine Frage, also ein Mensch gibt doch einen Prompt wir müssen überhaupt etwas brauchen in dieser Stelle. und dann fängt ein System an die Literatur zu scannen und aufgrund der State of the Art eben Thesen aufzustellen die erstmal in der Simulation zu versifizieren und dann irgendwie tatsächlich dieses robotische Experimentiersystem anzubauen das dann wieder auszuwerten neues Design Of Experience zu machen usw.
Und beim Ellen ist in seiner Vision, gibt es ein schönes Visionsbild. Steht der Mensch noch drinnen? Aber der beobachtet eigentlich nur was dieses automatisierte System da macht um eventuell zu intervenieren. dass er sagt das kommt irgendwie nicht auf den Grünwald für habe ich die falsche Frage gestellt.
Jetzt war in deiner Frage das schon eine Stufe höher. Du hast gesagt dir vielleicht hattest die KI selbst sich die richtige Frage gestellt und dann brauche ich da den Menschen gar nicht mehr. Was ist das, wenn der Mensch irgendwann mal gesagt hat also ab jetzt immer schön nach onkologischen Wirkstoffen suchen?
Genau und dann ist es natürlich noch ein sehr großer Lösungsraum. Und vielleicht weiß die KI weil sie jetzt auch viele Patientinnen Daten hat und da ein Muster erkannt hat, hat eben eine These aufgestellt. Das könnte jetzt ein Trigger sein dem wir mal einen Target, dass wir Rufen zu identifizieren und dann zu validieren Gut, dann muss ich danach und das war ja der Spanne einer Sache.
Also ich glaube so weit kann nicht. dass sich bis zur Target Identifikation wieder in der pharmazeutischen Forschung heißt Dass ich da hinkommen kann geht glaub ich vielleicht geht es noch besser wenn man noch ein paar erfahrene Menschen dazwischen schaltet usw. Das Vielleicht kann diese KI auch wissen vielleicht sogar besser als der Mensch.
Danach folgende Bedingungen die Produktions Umgebung, mit der das geschaffen wird. Das bringt ja nichts, wenn sie mir irgendwas vorschlägt was so gut wie nicht herstellbar ist oder weil ich vielleicht Kühlketten brauche oder irgendetwas. Ja? Ich Moleküle haben die direkt zerfallen und so weiter. Und sagen wir mal selbst, dass könnte sich berücksichtigen dieses Skalierbarkeit.
So dann muss ich in das Test hingehen. Arbeitet man hier sehr stark, dass man versucht eben Tests an Lebewesenden auf welcher Stufe auch schon zu ersetzen. Das wird man immer aus... Ich glaube, wenn wir irgendwie einen Medikament kriegen wollen. Wir wollen schon wissen, dass es einigermaßen sicher ist und so was.
Und wollen, glaub ich noch Tests haben? Aber vielleicht kann ich das... Da bin ich schon mal skeptisch, dass wir das komplett akzeptieren würden als Menschheit, als Zulassungsbehörde, die irgendwie Verantwortung übernimmt, dass nur in einem System simuliert haben. Das würde auch sehr lange dauern bis wir dieses Vertrauen haben.
wird immer schon der erste Bruch kommen. Dann muss es der nächste Schritt kommen, ja das Vertreiben! ist auch wieder vielleicht, wenn ich dieses System habe. Habe ich glaube keine klassische pharmazeutische Wertschöpfungskette mehr? Weil macht das sind die Idee best also Blockbuster zu machen aber keinen Sinn mehr nicht so effizient entwickeln kann.
Kann ich sehr Patientinnen genau das entwickelt dass also vielleicht der behandelnde Arzt von vornherein involviert ist und dann der Vertriebsbesitz eigentlich integriert ist. Also in so ein Szenario schon Kann ich das jetzt skalieren auf das ganze System? Ich arbeite sehr viel mit allen großen Pharmakonzernen in der Weiterbildung.
Und wenn ich da sehe, einfach wie viele hunderte Menschen involviert sind nach denen die Forschung abgeschlossen ist heute um das in den Markt zu bringen was sie alle machen Wie kleinteilig das ist Was man in der Logistik beurteilen muss usw. Das ist ein extrem komplexes System Mit sehr sehr vielen Schnittstellen.
doch und dass sich das alles automatisiere, auf gar keinen Fall. Die Frage wäre wie eben schon mal gesagt vielleicht schaffe ich das ganz ab wenn ich das System habe weil ich ganz viele dieser hinteren Schritte einfach nicht mehr brauche weil ich direkt quasi von Labor zur Patientin gehe. Verstanden und gleichzeitig war das jetzt natürlich schon ein Blick der jetzt nicht irgendwie in die ganze nahe Zukunft geht sondern vielleicht ein zwei Schritte weiter.
Standstand heute oder? Ja, sorry noch gerne. Allein wo ich jetzt weiß, wo die Pharmaindustrie viel forscht ist der KI-Einsatz in der ganzen Dokumentationswesen. aber allein das wird so primitiv nicht. also ich dokumentiere einfach was ich mache da tut dass es absolut alles andere als trivial das hier zu kriegen in einem System wo so viele verschiedene Akteure sind Genau und Das führt jetzt tatsächlich fast zu der Frage oder das führt zur der Frage, die ich dir stellen wollte.
Und das bedeutet ja eben dass im Prozess selbst sehr mühsame kleinteilige Aufgaben, die sehr viel menschliche Kraft zur Zeit binden dann tatsächlich automatisiert werden könnten was den Innovationsprozess insgesamt stark beschleunigen würde. wenn du jetzt noch mal ein Stück abstrakter über das was du gerade beschrieben hast darüber nachdenkst wo glaubst du Im Invenz- und Innovationsprozess wird die Rolle des Menschen quasi unabkömmlich bleiben.
Und wo werden KI-Systeme den größten Mehrwert bieten? Wie würdest du da drauf blicken?". Das ist etwas, was man sich schon angucken kann! Es gibt einen absoluten Pionier in diesem Bereich – ein Schweizer Unternehmen, Alpirowa, die machen das seit dreißig Jahren mit einem wirklich sehr... innovativen Founder dieses Unternehmen, die so eine Unterstützung haben.
Und wenn man das so sieht und hier aber ein System der Juliane Der Gründer hat das erste Patent für eine Maschine, die Patente kreiert also das Patent auf einer Maschine Die wieder neue patente kreat in inklusive des erfinerischen Arktes. und Wenn man mit diesem system arbeitet Das ist für mich das nächste wo man jetzt real schon deine frage beantworten kann weil es nicht nur spekulation ist sondern sieht was da möglich ist Sehr sagt immer ganz stark, es geht nicht darum den Menschen irgendwie zu ersetzen sondern uns um ein wirkliches höheres Niveau zu bringen.
Und man promptet sage ich möchte jetzt das und das entwickeln. und dann machte so einen Entscheidungsbaum quasi so ein Mindmap auf mit verschiedensten Technologien. Das System weiß sehr sehr eindrucksvoll egal was man eingruppt. Was sind denn die Technologie Komponenten hat gleichzeitig eine Marktanalyse gemacht macht die Trends Das tut das auch sehr viel Information.
Und geidet mich jetzt erst mal als Entwicklenden dahin, dass ich Sachen sehe die ich sonst eben vielleicht übersehen hätte. Ich öffne meinen Lösungen haben wir am Anfang schonmal gesagt es ist eigentlich die Idee der Disziplin Innovationsmanagement das systematischer und größer zu haben. Und dann führt es mich, kann ich jetzt Entscheidungen treffen.
Was mache ich denn jetzt? Gehe ich dahin wie kombiniere ich das? Ach, das ist entspannend! Geh' ich da tiefer rein? Das kann vielleicht auch eine Maschine. Aber jetzt kommen wir nochmal zurück zu dem was ich am Anfang als Empathie zur Empathiesacht habe. Wir wissen aus dieser, habt ihr bestimmt auch schon eine Folge gehabt zu Design Thinking.
Das war ja so vor KI ein anderer sehr großer Trend im Innovations-Vendant. Sorry ich muss jetzt ein bisschen ausholen um wieder zu meinen Punkt zu kommen. und der Kern von Design Thinking Diese Empathie und nicht, dass ich eine Agentur beauftrage ins Feld zu gehen. Und irgendwelche Patienten zu interviewen und mir dann einen PowerPoint zu geben und diese Insights.
Sondern als der Chef-Entwickler von der Medizintechnik von Pharma Konzern vier Wochen mit den Patientinnen verbringen. Bei denen am Krankenhaus bin und damit ne ganz andere Sichtweise auf das gehe wie gestaltet. Ich glaube, das macht ein enormer Unterschied, was wir nachher... Energie reingeben, um Hürden zu entwickeln und was hervorzubringen.
Und das kann die KI nicht! Meine große Hoffnung ist dass wir viel mehr Zeit haben genau das zu machen Also irgendwie uns mit Stakeholders, mit den Kundinnen und Kunden zu unterschätzen. Vielleicht mit irgendwelchen Technologie-Lieferanten die wir jetzt durch die KI neu identifiziert haben. Wo wir aber nicht schnell nur einen Prokürmen-Kontakt machen weil die KI sagt das ist das beste Material sondern die Zeit haben uns da einzuarbeiten als Mensch ja?
Und diese Sachen wirklich tiefer in manche Sachen. Das ist für mich der Kunden Kontakt. Das sind Technogiepartnerschaften. Da viel... tiefer als Mensch reingehen, weil viele der Routineaufgaben wie das Finden des Verarbeiten dieses Konsolidieren – das kann heute schon wunderbar die KI. Und ich glaube, dass ist das was für uns Menschen nicht nur übrig bleibt sondern was Innovation sogar wirklich erfolgreich macht und was wir eben viel zu wenig machen.
Dafür haben wir immer noch so viele schrottige Produkte, die launch werden! Und da nutzt du dann gerne den Begriff der Augmented Creativity. Dass wir ja augmented driven oder so was, ich benutze gerne augmented. also die Augmentierung bringt uns ein bisschen auf ein höheres Niveau. vielleicht muss man aber Du sagst es ja, ich bin Professor für Management und die Urfrage des Management General ist ja die Gestaltung der Arbeitsteilung.
Das ist ja managementlich ein Wettbewerb. Also sage ich immer mein Sprit in de allerersten Vorlesungen. Ihr wollt Manager werden? Und was macht der Managerinnen? Ja ihr gestaltet Arbeitesteilung, nutzt Spezialisierungseffekte und muss dann irgendwie das wieder koordinieren. So nichts anderes ist ja jetzt deine Frage, was sind die Rolle der KI?
Was geben wir ihr? Und augmented is so'n bisschen. Wir machen immer alles zusammen. Also wir haben die menschlichen Aufgaben, die KI hilft uns dabei. Das kann durchaus weitergehen! Vielleicht ist augmented nicht mehr der richtige Begriff, wie man es neu ausdenken muss dazu. Sondern vielleicht gibt's manche Aufgaben die komplett die KI autonom macht.
Teilschritte, die wir sonst an den Kollegen gegeben haben oder eine Agentur gegeben hätten. Aber dafür gibt's andere Teilsschritte Die wir eben als Menschen machen. Die vielleicht wieder KI Augmented Verstanden. Dieses Beispiel, was du eben gesagt hast von diesem Schweizer ehemaligen Startup. Was ja so eine Art Patentmaschine erfunden hat.
also wenn ich es richtig verstanden habe ist das ein System was Ideen entwickelt und soweit von denen es über Daten erfährt dass diese Ideen noch nicht bereits woanders umgesetzt wurden und dann sie soweit konzeptionell vorantreibt, dass sie patentierbar werden. Es stammt Patente aus! Also diese Firma hat hunderte erteilte Patente die dieses System geschrieben hat.
das ist der klassische Innovationen, die sind so wunderbar. Wenn jetzt hier irgendjemand aus der Wirtschaft gerade einen Patent hat oder ein Start-up gefunden habt, sorry von Konkurrenten das einen stört. man lädt einfach das Patent hoch was einen stürrt und er entwickelt mir auch ein Umgehungspatent.
darum ich kann uns abonnieren. wenn ich im Telco Bereich bin krollt seine Software. was passiert grade in der regulatorischen Diskussion um sechs G. Und wenn da irgendwie so davon sich erzeihen, dass dieser Standard sich abzeichnet, kann er mir als, wenn ich zum Beispiel Axe bin gleich hundert Patente ausspuken um das auch noch zuzuflastern.
Das hat viele Konsequenzen! Da bin ich aber nicht der Experte für die Zukunft. Okay, die guten mit den Negativen kennen wir ja von den Patenten und Patetten können ja definitiv... Ich glaube, der Wert eines Patents wird da sehr ... Wenn man das mal weiter denkt müssen wir das, glaub' ich Umdenken noch, auch was man braucht für die Patentierfähigkeit.
Aber das macht dieses System! Es gibt ein anderes System, das vielleicht viel einfacher ist von E-Ball. Ein Student von mir in Aachen war im MIT dann und hat da einen Firma named ADER IQ gegründet. Und die haben mit Turnschulen angefangen einfach weil es einfacher sind. Die hatten wirklich so ein autonomes System und hatten Algorithmus eins, hat alles im sozialen Medien so crunch... Da gibts so Sneakerheads vorgecruncht den heiligen Grad für uns Innovation lathente Kundelbedürfnisse zu entwickeln.
Also nicht offensichtliche, sondern lathentes Bedürfnis im Sportschum-Markt. Das war Algorithmus. zwei waren geahnt die er dann einfach ein Schuh entwickelt hat. das gibt schon ziemlich lange. also wir das ausprobieren. es ist schudasnodexist.com Ist eine schöne Website. kann man drauf gehen auf Knopfdruck kriegt einen neuen sportschuh entwickeln der ist so Ende.
Bei denen hat er halt geguckt, was ist das Marktbedürfnis? und hat ein Schuh entwickelt. Und ich habe vier mit Adidas gearbeitet und dieser Algorithmus gibt genau dasselbe aus, was ein Designer bei Adidas als Output hat so einen Concept Drawing eine Konzeptbeschreibung, was besonders ein Zulieferer da gibt und sagt, baum ihr das?
Die Algorithmos drei hatte dann ein synthetisches Marktmodell und hat direkt einen Konzept-Test gemacht. Also funktioniert das denn? Und das kann ich natürlich ins Ziel schritten, und die haben wirklich eine komplett automatisierte Maschine entwickelt um neue Sportshuhe zu entwickeln. Nur da sind wir wieder zurück!
Da habe ich noch kein Sportschuh. Das muss sich dann jetzt wieder meinen Lieferanten geben der muss das herstellen. aber das ist ein sehr standardisiertes Bereich. also in diesem Bereich wo ich sehr gute Konsumenten den Daten hab, wo ich ein gutes Wissen über die Produktarchitektur hab...da geht es. Das System hätte aber nicht diesen Adidas-Schuh, über den gerade alle reden.
Diesen Weltrekord zu von dem Marathon entwickelt. Vielleicht haben wir es ja mitbekommen der leichteste Schuh, der jetzt zum ersten Marathon unter zwei Stunden hat laufen lassen. Gigantischer deutscher Innovationserfolg übrigens nicht! Wir haben das nominierende Firma Nike da geschlagen. Können wir eigentlich echt stolz sein als Deutsche und... Das hätte dieses System natürlich nie entwickeln können.
Ja, aber weil das ist mehr vielleicht in Eurer, die mir so sprung Innovation jetzt vielleicht nicht. Genau das wäre die Frage, die ich jetzt hier nachschießen. oder ist die Frage die ich nach schießen möchte also dass was du beschreibst es ja quasi eine hervorragende Systeme die die inkrementelle innovationen beschleunigen wo weichen die Grenzen auf?
wurde eben nicht nur für ein solches quasi gut mit Daten vermessen und wo im Grunde alles bekannt ist, um den nächsten Produktzyklus auf den Markt zu werfen. Und ich denke da dann an so Sachen wie was wir jetzt in den Innovationen bei den Drohnen und Schlachtfeldern in Ukraine sehen? Wo die Drohne die Vorlagen für die nächste Generation mit nach Hause bringen oder zurückfunkten Und selbst die Verbesserungen eigentlich nicht mehr von klugen Produktentwicklern gemacht werden, sondern mehr oder weniger sich selbst innovieren.
Die Nächstegeneration der besseren Drohnen fast im Alleingang hervorbringen ist eine richtige Darstellung. und was bedeutet das auf diese Frage? Inwieweit können KI-Systeme sehr wohl die Grenze hin zur radikalen zur sprunghaften Innovation vielleicht überschreiten. Ich glaube, diese Abgrenzung inkrementell radikal ist so ein bisschen theoretisch.
Auch an deinem Beispiel ist es natürlich was die Drohnen jetzt da machen. Die erfinden ja nicht die nächste irgendwas Was kommt nach der Drohne? weiß ich nicht, aber irgendjemand forscht bestimmt schon danach. das kommt nach der Drohne. Die optimieren jetzt sehr stark wie die Drohnen navigiert, wie sie sich verhält und ihre Stabilität hält also eigentlich etwas inkrementell ist.
Das wäre jetzt mein Beispiel. und das aber nicht mehr und das ist das neue daran in sowas wie wir immer noch in Projekten denken in Innovationsmanagement oder in Produktgenerationen sondern in einen kontinuierlichen Entwicklungsprozess Italien-Prozessen und eine Drohne ist ja zu vielen Bestandteilen ein digitales Produkt eh schon sehen.
Und das ist glaube ich, was viele Firmen noch gar nicht kapiert vielleicht schon haben aber ihre Innovationssysteme auf jeden Fall nicht drauf ausgerichtet haben dass dann der Innovationen nicht mehr ein Projekt ist oder ein Prozess den ich so jedes Jahr einmal durchlaufe. Du hast recht, ich hab dir genau das falsche Beispiel gegeben.
Also dann müssten wir eher in den Wirkstoff gegen omniresistente Keime, die wir Menschen leider nicht gefunden haben, dann in den letzten zwanzig Jahren in diesem Suchfeld schauen. Genau da kannst du... Siehst du da Möglichkeiten? Also ich glaube ... Ja, das gibt es. Es gibt dieses eine... Das hat mich übrigens dazu gebracht, mich mehr mit KI und Innovations zu beschäftigen.
Es ist ein ganz berühmter Artikel in Nature or the Science von den letzten Jahren. Die haben diese Forschung im Bereich der Materialwissenschaften gemacht. Als das gerade auskam mit den Garns Also nicht den LLMs, die man jetzt unter generativer KI versteht. Sondern es gab vorher schon sehr lange eine etablierte Klasse an Algorithmus Generative Adversal Networks und sie konnten auch schon so kreative erfinderische Akte machen.
Und in diesem Experiment hat eine Forschergruppen einen solchen Algorithmos alle materialwissenschaftliche Literatur Bist in den letzten Jahren bis zu dem Jahr und haben dann gesagt, jetzt erfinde mal auf dieser Basis was würdest du in der neuen Materialien erfinden. Und der Benchmark war das die ganze Menschheit zwischen dem Jahr e.V.
und sich als sie diese sorry nicht bislang so bis zum Jahr sehntausend zehn oder was oder siebzehn bis zwei tausend Zehen gegeben. Der Benchmarkt war die letzten sieben Jahre Menschheit alle Entwickler Und da hat sich tatsächlich gezeigt, dass dieser Algorithmus wie gesagt vom Stand KI vor zehn Jahren neue Materialklassen entstanden hat die erst vier Jahre später die Menschen gesehen haben.
Also da gibt es so und die heute sehr heiße Kandidaten in der Materialwissenschaft sind. So ich könnte für die Show notes bei den Artikeln mal verlinken weil das wirklich eine ganz tolle Studie. Da kann man sagen, da hat ein Algorithmus eine komplett neue Klasse an Materialien entwickelt und beschrieben.
Und die vier Jahre später von der Menschheit oder von den ersten Menschen beschrieben wurde und dann von vielen Menschen als heißer Kandidat gesehen wurde. Also das gibt es jetzt schon Das könnte ich mir vorstellen für Pharmazie in dem Bereich vielleicht auch. Dann warst du es ja für die augmented oder, wie du auch manchmal sagst, Hybrid Intelligence?
Na eben nicht! Dann kriege ich keine Kandidaten. Ich glaube wir kriegen einen Clou ein Hansch oder sowas und das gucke ich mir an. aber um das dann stabil zu machen, um das skalierbar, um sichertzumachen... Das ist ja das Problem an dieser ganzen Forschung weil sie eben nicht so einfach ist. Und was mich immer als Akademiker lange immer unterschätzt, da sagen wir, warum seid ihr fürben denn so innovativ, weil das halt wirklich große Systeme sind.
Ich muss Stakehold, ich muss vielleicht regulatorische Behörden überzeugen ja? Ich muss verkrockste Ärzte überzeugen, weil sie jetzt ein neues Behandlungsregime brauchen! Das gehört hier alles dazu und ich glaube da brauchen wir immer noch viel Menschen. Also so eine neue Technologieplattform könnte man das ja auch nennen, für so ein paar Mal zieht es haben.
Das ist halt ein sehr wichtiger. aber das ist nur einer von vielen Bausteinen für eine erfolgreiche Innovation gerade wenn die ein bisschen systemisch ist. Ich glaube jetzt hast du vielen unserer Sprunginnovatorinnen und Sprungenovatoren sehr stark aus dem Herzen. Du hast gerade beschrieben, was du unterschätzt hast.
Was unterschätzen? den Unternehmen? Die aktuelle Management-Generation gerade bezogen auf den Einsatz von KI für Innovationsprozesse. Ja wir hatten gestern ganz aktuell ... Wir haben so einen Arbeitskreis um unser Institut an der RWTH mit über zwanzig großen Firmen immer die F&E Leitenden. und da hatten wir gestern ein Tag zu KI und Innovationen und hatten fünf Startups eben da, die präsentiert haben, was sie machen.
Und dann war die Konklusion und ich glaube, das trifft es ganz schön. Dazu war BOR! Die pitchen alle, ihr werdet viel schneller. Ihr kommt jetzt viel schneller zur Erfindung! Ihr könnt jetzt viel schneller die Kunden verstanden. Ihr könnt eine Technologie-Abschätzung machen? Ihr kommt viel schneller zum Patent und sagt, unsere ganzen Entscheidungsprozesse sind gar nicht auf diese Geschwindigkeit ausgerichtet.
Wir haben bei uns im Konzert nur jedes Vierteljahr ein Meeting das macht. Also ich hab was dir unterschätzen ist dass ich eben auch die Prozesse dann total ändern kann um diese zu nutzen, die umsetzen. Ich kann mich überschätzen auch aber das ist eine alte Sache immer noch die Geschwindigkeit von Kundinnen und Kunden Innovationen zu adaptieren.
Das ist ja auch nichts was wir doch haben. also nur dass wir jetzt schnell innovieren können. Aber ich glaube aus Firmensicht ist es das. Vielleicht unterschätzen Sie aber auch ein bisschen, was tatsächlich möglich ist? Das erstaunt mich immer! Ich beschäftige mich jetzt ein bisschen wieder und nicht der Top-Experte... ...aber dann geht man zu sehr großen Firmen, wo man sagt, boah ihr habt so viele kluge Leute und man kann ja immer noch etwas Neues erzählen.
Und das heißt ja sie unterschätzen, was wirklich möglich ist und dass man sich echt damit beschäftigen muss. Welche Rolle können Innovationsökosysteme spielen um...? diese Diffusion der KI in alle möglichen Produkte, alle mögliche Märkte zu beschleunigen. Spannende Fragen! Ein Innovationsökosystem ist natürlich auch etwas sehr undefiniertes und vieles.
Die Idee ist ja, dass ich eben nicht nur alleine da stehe oder meine klassischen Kunden- und Zuliefererbeziehung habe sondern einen sehr offenen Austausch bin, viel miteinander rede Und ich glaube, das ist etwas was eben dazu führt. Weil auch so klassische Weiß heißt im Innovationsmanagement dass sie halt immer besser bin wenn nicht vernetzt sind.
Es gibt diese Theorie hinter Innovationsökosystemen vom Granewetter mit weak and strong ties der eben sagt ich brauche eigentlich beides. Ich brauch ein paar sehr starke Verbindungen teils Beziehungen zu guten Wertschöpfungspartner also zum Beispiel Zulieferer-Vertriebspartner WIGTA ist, das heißt schwache Verbindungen um etwas Neues zu kriegen.
Und ein Innovationsökosystem, wenn es gut ausgestellt wird bildet mir das... bietet mir das eigentlich konsistent. Also es ist wieder nicht so, was ich in einem klassischen Open Innovation-Projekt auf Projektbasis mal suche und dann mit den Leuten mal rede, sondern ich arbeite einfach damit konsistenz.
Das ist glaube ich meine Privileg als Wissenschaftler, dass ich in so ein Innovationsökosystem arbeite. Ich habe meine engen Kollegen, mit denen ich mich sehr viel austausche. Ich hab so ein paar Konferenzen wie Plattformen eigentlich sind wo ich ein paar Leute immer wieder taufe. Und das Beste ist eigentlich dieser Coffee Table Talk, wo man dann zufällig mit jemanden trifft und an was Neues kriegt.
Übrigens das ist vielleicht eine ganz gute Metaphe auch für die KI. Die KI skaliert diese Coffee Table Talks. Die macht die nicht dieser Zufall, dass ich zufältig bei der Konferenz mit jemandem am Cafetisch stehe und in super Impulse kriege. Das kann die KI mir quasi jeden Tag systematisiert geben. Das ist vielleicht nochmal ne Sache, wo da die Geschwindigkeit durchherkommt.
Innovationsökosystem in Bezug auf KI. Ich glaube, wenn man in einem Netzwerk an Firmen ist wie wenn man viel zusammenarbeitet, wird es ganz praktisch und dann sich viel weiter dazu austauscht. Guck mal ich habe jetzt dieses KI-System genutzt macht das doch mal! Wir haben das weil wir wissen am besten funktionieren wir als Menschen.
doch wenn wir irgendwie neidisch auf jemand anderem sind falls der was gemacht hat und wir sehen dass das funktioniert dann wollen wir's auch. Und ich glaube auch diesen Effekt kann irgendwie so ein Innovations-Ökosystem steigern. Das wäre von der praktischen Seite, es gibt noch eine Datenseite, KI braucht immer Daten und wenn ich dazu schaffe in den Innovationsökosystem vielleicht die Daten zu teilen mit denen ich die KI trainiere für meine Sache kannst du doch besser hin.
aber wir das wissen wir auch. Wer jetzt nur hört, sieht nicht den wie der Thomas gerade geguckt hat. Als ich das gesagt hatte nämlich ein bisschen skeptisch weil er sagt wir reden alle über Datenteilen und dann machen wir es doch nicht. Ich habe da sogar mal zusammen mit Victor Meijer Schönberger einen sehr ausdifferenzierten Vorschlag zu gemacht und ich glaube der war konzeptionell gut aber in der Praxis hat sich gezeigt datenteilen finden immer dann alle gut Wenn Sie von den Daten der anderen profitieren, aber wenn Sie Daten insbesondere wertvolle Daten dann in so geteilte Datensilos reingeben sollen.
Dann werden sie doch eher geizig. also ein klassisches Tragik der Allmende Phänomen gerade bei den Datenteilungsthemen irgendwie sehr empirisch auch gut nachweisbar ist. und deswegen auch dann der Pushback oder die Rückfrage. sondern wenn du forscht Du kämpfst ja auch für das Innovations-Ökosystem seit vielen Jahren.
Da wirbst, dafür besser gesagt. Wie empfindest du oder wie nimmst du es denn wahr? Wie weit sind wir denn in Deutschland und Europa eben dabei? Oder wie gut sind wir dabei, nicht nur von Innovationsökosystemen zu sprechen sondern sie auch zu gestalten und damit an die klassischen Vorbilder aus den Sechziger, Siebziger Jahren an der amerikanischen Ostküste oder dann später natürlich im Silicon Valley eher Fünfziger Jahre amerikanische Ostküsse.
Und ab den Sechszig-Siebzigernanen amerikanischer Westküsten diesen Leuchttürmen der Innovationsökosysteme oder wie Louis Brands kommt es genannt hat diesen Darwinian Seas of Innovation ein Stück näher zu kommen? Ja leider nicht! Also ich versuche immer optimistisch zu sein aber das ist so ein bisschen zwei Seiten auf die Antwort.
Das eine ist, viele Firmen müssen ja eigentlich ihr Geschäftsmodell jetzt darauf umstellen. Wenn sie so plattformbasiert arbeiten wo sehr viel hingeht überhaupt zu verstehen wie das denn ist Wertschöpfung in den Ökosystemen zu machen. und da sehe ich noch vielleicht versagen wir da in den Universitäten dass er nichts Neues schon seit zwanzig Jahren die meisten Menschen die ich in der deutschen Wirtschaft treffe das einfach nicht verstanden haben Im Detail.
Was das heißt? Ein Netzwerkeffekt und also Plattformökonomie, würde ich sagen ist im allgemeinen Management noch nicht verstanden in der Umsetzung. Das ist teilweise echt erschreckend, obwohl es ja nicht so schwer ist! Und wenn man dem das erklärt... Also auch das ist wieder so ein Effekt wo ich sage Boah, das sind jetzt aber echt Bachelorfolien.
Was ich euch hier zeige in dieser Executive Vorlesung? Das müsstet ihr doch wissen und man so ein bisschen meint jeder hat mal Airbnb verstanden, aber dass es vielleicht im BtoB Bereich nochmal weitergeht. also Ich glaube da haben wir wirklich versagt in der Ausbildung. sehr den deutschen Menschen die in der Wirtschaft sind gerade die Ingenieurwissenschaften studiert haben das sind ja die auch Deutschland in Entscheidungspositionen dann kommen wirklich sagt man wie funktioniert diese Plattform Ökonomie für Ihr Produktgeschäft Gar?
gleichermaßen muss ich natürlich sagen, wie heißt das denn jetzt wenn ich in den Innovationsökosystem bin? So wie du es jetzt definiert hast von so einem Cluster. Da sind wir vielleicht ein bisschen besser weil wir haben in Deutschland einen total unterschätztes Asset und das sind diese ganzen Forschungsvereinigungen.
also wir mögen ja Vereine als Deutsche. Es gab früher durch die AEF heißt jetzt IGF, die Industrielle Gesellschaftsforschung. Und so jeder Industrieinteressensverband also die deutsche Zementindustrie, die Teppichbauer und was weiß ich auch die Straßenkehrmaschinenhersteller? Die haben ein Verband und dieser Verband hat eine Forschungsvereinigung gemeinnütziger EV.
oder gibt es ein besonderes Förderprogramm? Und da machen die seit Jahrzehnten Open Innovation, das ist also wirklich toll. Vor im vorwettbewerblichen Bereich kann jetzt plötzlich ein kleines Teppichhersteller-Firma Materialforschung betreiben. Das ist wirklich ein Asset gewesen und das ist ein Innovationsökosystem.
Zwei Hundert gibt es von denen. Die haben ein Problem, die bleiben halt in ihren Branchen silo Und die reden halt immer nur zu Leuten in ihren Branchenseelen. und je mehr Konvergenz wir jetzt haben, was wir jetzt derzeit erleben, desto mehr ist das nicht genug. Also ich würde sagen eine bestimmte Art von Innovations-Ökosystem können wir als Deutsche besser – viel besser!
Aber dieses holistischere Denken, dieses aus unserer Branche-Ecke rausgehen da sind wir extrem schlecht leider. Vielleicht weil wir so lange davon profitiert haben dass wir diese sehr starken Branchenverbände haben die sowohl Lobbying gemacht haben Interessensvertretung Die Messe organisiert und auch unsere F&E organisiert haben.
Was wären Wege da mehr Transdisziplinarität, so wie es in den Wissenschaften nennen würde oder einfach über Branchen hinweg Zusammenarbeit zu fördern? Wenn ich das wüsste dann würde ich mich echt bewerben als Forschungsminister. Wir haben ja hier das beste Experimentierfeld vor der Ecke, das Rheinische Revier.
Also der Braunkohletagebau, der bis zum Jahr zwanzig dreißig eingestellt werden soll. Wir haben ein Überangebot an Fördermiljaren die nicht abgerufen werden Weil man einfach nicht weiß, was man damit sinnvoll machen soll. Außer vielleicht hat man gemerkt nur Parks und Parkplätze und irgendwelche Einrichtungen zu bauen wird nicht den wirtschaftlichen Wandel voranbringen.
Wir haben zwei drei solcher großen Projekte wo wir leider viel Geld dafür ausgeben Und ganz viele versuchen mit allem was wir bislang wissen Also vielen Netzwerk verantworten bei der Open Innovation Plattform die Leute zusammenzubringen auszubilden, aber es fruchtet noch irgendwie nicht. Und ich glaube ein Ökosystem auch in der Natur da passt wieder.
diese Metapher kann mich ja nicht über Nacht einfach mal aufbauen. Ich habe hier nicht ein leeres Stück Feld und sage da baue ich jetzt ein blühendes Pflanzig, jetzt ein Blühendes Ökosesystem an sondern das muss wachsen und gedeihen. Das ist eben die Alten sind eben aus ihren Industrie, aus den Branchen Perspektiven sehr lange gedehnt.
und ich glaube dass ist auch so eine Fehlansicht gewesen wo man bestimmt auch meiner Zumpf viele Leute, viele Fördergelder abgegriffen haben. Weil wir sagten ich kann auf... Ich habe das Rezept wie ein Innovations-Ökosystem aufbauen. Wir machen hier bei uns am Institut die Begleitforschung für das WIR-Programm.
Das ist ein riesiges Milliardenprogramm der Bundesregierung Wo eben bestehende Innovationsökosysteme gefördert werden. Da haben wir forty fünf, die wir uns angucken Und da merkt man eigentlich schon, das war die These wie mein Kollege Oliver Seige diese Förderung bekommen hat. Da haben gesagt ich kann eigentlich vorher schon sagen ob das was wird oder nicht.
Ich muss mal für die Netzwerkstruktur angucken und ich brauche das gar nicht evaluieren. Ich kann das Computational Mission angucken. Das hat sich ziemlich bewiesen. also eigentlich brauche ich schon so nukleas. das ist meistens ein paar sehr engagierte Menschen ein gemeinsames Interesse an irgendeinem Thema und dann kann ich darauf aufbauen aber aus dem nichts was häufig so die Sache.
Ich baue jetzt ein neues Innovationsökosystem Wasserstoff auf, da wo vorher gar nichts ist. Das ist bis jetzt immer gescheitert. Interessant! Ich bin zum ersten Mal über den Namen Frank Piller vor gut zwanzig Jahren gestolpert und ich ein relativ junger Wirtschaftsjournalist damals im Diensten des Magazin Brandeins und habe gerade einen Buch geschrieben das hieß Marke Eigenbau zusammen mit Holm-Friebe.
Und du warst ein noch relativ junger Professor in München, wenn ich mich recht erinner. Und hattest damals das Konzept der Open Innovation im Grunde aus deiner Forschung am MIT in den USA zurück nach Europa gebracht und damit irgendwie sehr viel Sichtbarkeit für das Konzeptebauch für dich geschaffen?
Das klang alles so wahnsinnig schlüssig damals. Wir müssen einfach, wir kommen in die Innovation viel schneller voran wenn wir irgendwie viel offener mit allem oben gehen und unserem Wissen der Kooperationsbereitschaft. Und so zwanzig Jahre später wurden die Plattformen, die du damals beschrieben hast wo sich die Leute gemeinsam treffen große und kleine und dann ganz tolle neue Sachen in die Welt bringen.
Die wurden dann gar nicht so groß wie du damals prognostiziert hast. Ich dann auch, weil ich es ja dann einfach nachgeschrieben habe was du behauptet hast. Ja und nein. also ist stimmt wenn man so ein bisschen jetzt auf... In den fünf und zwanzig Jahren ist jetzt eigentlich Open Innovation, wenigstens seitdem dieser Begriff geprägt wurde.
Zwei Tausend Eins habe ich als größte Errungenschaft meines Lebens die URL openinnovation.com registriert. Da war es inspiriert von Open Source und wir dachten wie können wir Open Source auf Open Innovation übertragen? Und im selben Jahr hat Henry Chessbrough in Berkeley eben dieses Buch veröffentlicht oder ein Artikel und zwei Jahre später das Buch.
Ja, wir haben jetzt also in den twenty-fünf Jahren Open Innovation genauso ziemlich genau wie wir hier sprechen und manches hat funktioniert. Also wenn man zum Beispiel guckt Patient Innovation ist eine ganz ganz tolle Plattform die skaliert funktioniert für Patientinnen Innovationen. Wenn man einmal drauf geht, da sind tausende Innovationen dokumentiert von Angehörigen von Patienten für Patientinnen.
Da sind gegangliche Open-Hardware-Ökosysteme zwischen Patienten entstärkt. Das ist also fast alles was es derzeit in der Diabetesbehandlung gibt. von diesen Glucose-Messgeräten zur automatischen Insuldienpumpe haben dort Patientinnen vorher erfunden das ganze datengetriebene Diabetes Management. was jetzt Firmen verkaufen reguliert und zugelassen gibt es da Und die gibt es auch weiter, das unheimlich viel Innovationen, die passiert in diesem Bereich.
Dieser andere und das funktioniert vielleicht mal auch die Nutzen sind ein sehr hohe intrinsische Motivation haben damit zu wirken. was überhaupt nicht funktioniert hat war dieses jede Konsumentin wird jetzt zum Co-Creator Plattform wie Quirky oder sowas wo ich diese viele dieser Crowdsourcing Idee nicht der Konsument kommt hin gibt eine Idee andere Stimmen ab andere setzen dass um drei d gedruckt.
warum? Weil viel von denen vielleicht nur Schein-Innovation war, so hedonistische Novelty Effekte. Ich glaube, viel hat das am Anfang funktioniert nicht wegen der Innovation die dort geschaffen wurde sondern dieses Gefühl des Mitwirkens daran. und irgendwann verblasst das halt Und ich habe heute halt andere Möglichkeiten mitzuwirken bei anderen Sachen und vielleicht nicht mehr mal.
Produkte sein auch diese Marke Eigenbau Diese Idee dass wir als Konsumenten unsere eigenen Produkte schaffen wollen. Das funktioniert nicht. Was aber auf der anderen Seite wieder super funktioniert, ist nicht jeder Konsument. Aber jede Influencerin und jeder Influenza kann jetzt sich seine eigene Kosmetik-Kollektion, seine eigene Merchandising-Korrektion schaffen auch wenn er nicht zehn Millionen Follower hat sondern nur fünf tausend.
Also in diesem Creator Bereich ist sehr viel geschaffen bei physischen Produkten. Sehr interessant das finde ich ja auch. gerade weil es also in dem Moment wo das Marketing dafür funktionierte kam es dann auch die Produkte hinterher, auch wenn die per se selbst nicht innovativ sind. Genau. aber jetzt zeigt wieder die Innovation ist eigentlich nicht dass jeder einzelne Konsumentin das eigene Produkt will sondern wir sind in einer Community Wir haben eine Zugehörigkeit je über den wir cool finden im Internet und wenn diese Person was dann kreiert Dann folgen wir das und meinen das ist quasi unser Produkt.
Also das ist ein neuer Markt, der es Milliardenfach skaliert. Das ist wirklich total spannend! Das für mich diese neue Marke-Eigenbau heißt vielleicht. Oder sowas nicht? Diese Community also so B to C to C. Das funktioniert super auch große Plattformen dahinter die das enablen sind. Tolle skalierte Geschäftsmodelle.
Auch gibt es Deutsche. Die Customization Group aus Köln ist da ein milliardenschwerer Player den Kaider kennt und genau das enable. Und das ist also wirklich spannend. Was, wo ich total frustriert... was heißt frustrierte? Vielleicht ist die Wirtschaft so. Ist dieses technische Open Innovation. Das war jetzt diese Kundinnen-Co-Creation und da gab es ja die andere Perspektive, diese technische Problemlösung.
also Neinsigma, Innocentif das waren so Plattformen der schreibt man seine Probleme aus und dann kam Andere die das gelöst haben. Total gut funktioniert. Das wissen wir, habe ich zehn Dissertationen betreut und das hat keiner adaptiert. Und wir sind jetzt bei einem... Ich sage jetzt nicht welches Unternehmen aber eines der Unternehmen dass in allen berühmten Lehrbüchern zur Open Innovation immer als das der Posterchalt genannt wird.
Mit denen arbeiten wir jetzt gerade zusammen, weil die sagen ihr macht doch diese Open Innovation Forschung. könnt ihr uns mal helfen das einzuführen. Johnson und Johnson? Nee, die jetzt nicht! Aber dann muss es rocht gewesen sein. Nein, das ist noch einmal jemand. Wir wollen hier nichts mehr sein als Konsumgelterhersteller.
Und die machen da was immer genannt aber in der Umsetzung heute merkt man dass war mal so ein Hype. Da hatten sie ein CEO, der fand das total toll. Dann wurde es nicht mehr so nachverfolgt und dann ist man wieder zu BusinessSU-Spiel. Also diese Gedanken Open Innovations zu machen als systematisches Teil meines Innovationsprozesses hat sich nicht realisiert.
Jetzt kann ich sagen, als Wissenschaftler der auch mit der Wirtschaft gerne redet ist das super weil wir immer wieder noch die alten Folien von vor zwanzig Jahren wirklich verkaufen können und es ist erstaunlich für viele Leute dass total neu ist, dass es das gibt! Und all diese Firmen habe ich dokumentierte Beispiele und tolle Artikel war bestimmt einmal ein Brandeinsartikel, dass sie das machen Das frustriert mich, aber das ist etwas was vielleicht auch grundsätzlich gilt.
Dass es ein enorm hohes Beharrungsvermögen für Management-Innovationen gibt! Wir sind viel viel besser technische Innovation umzusetzen als unseren Management Style zu ändern. Und wie meinst du jetzt vor allen Dingen dass der deutsche Management oder das europäische Management? Vielleicht sind Amerikaner ein bisschen besser Globales Problem.
Also ich habe meine allererste Seminararbeit meines Lebens, einundneunzig über Lean-Management geschrieben. Da war das Wohntel des Wormack Jones Buch Ende der neunziger, Ende der achtziger Anfang in den neuen, äh neunzehnzig kamen im Markt. ja wie es gibt noch immer Ich würde sagen der meistverkaufte Weiterbildungskurs der RWTH ist Einführung ins Lean Management für Firmen.
Ja, das ist uralt. Aber es gibt genügend Firmen die jetzt anfangen Linenmanagement umzusetzen. doch und Linsex Sigma Und ich glaube diese wir ändern. wie gesagt eine neue Technologie Plattform einführen Das können wir als Deutsch ein Geschäftsmodell ändern. schwer aber die Art und Weise, wie wir Management machen.
Unsere Vorstellung dass Innovation ganz anders organisiert werden kann als in so ein Stage-Gate-Prozess in dem wenn ich dann Softwareentwicklung habe das natürlich heute agil mache. Aber dieses ganze System ist ein totales Beharrungsvermögen und das erschreckt mich ein bisschen und verwundert mich und frustriert mich gleichzeitig.
Dass sich an Open Innovation trotz allen Predigen darüber nicht umgesetzt. Herr Yeh Da muss ich jetzt meine vorletzte Frage anders formulieren. Weil, ich wollte dich ja eigentlich fragen... Na dann ist das jetzt meine Vorvorletzte-Frage! Ich wollte dich eigentlich fragen was wenn denn jetzt endlich mal echte Sprunginnovation im Innovationsmanagement, wobei wenn ich dich richtig verstandene habe zumindest in Europa brauchen wir die erstmal gar nicht sondern wir müssen nur die aktuellen Innovationen die sich bewährt haben überhaupt erst diffundieren.
Richtig? Genau also das ist meine große Forschungsfrage warum sind wir so schlecht im Transfer des Methodenwissen im Innovations-Management in die Praxis? Und hast du auch erste Erkenntnisse? Das ist mein Puzzle. Ich würde sagen, Innovationsmanagement wird als zu unwichtig gesehen. Also wir frustruieren immer sehr, auch wenn ihr über Transfer redet... also ihr jetzt, ihr Sprunz und andere... Ihr redet immer über technische Innovationen!
Wir wollen das neue Molekül. aber diesen Transfer von Management-Indovation was Open Innovation wäre, was vielleicht auch manches bei KI ist, tun wir uns sehr schwer. tun einfach so, das ist ja trivial. Das ist eine plattformende Methode. Ist es nicht? Weil wir menschliches Verhalten ändern müssen. bei Open Innovation mussten wir sehr stark mit not invented hier Mentalität der Förder der Personalpolitik, der Karrierepolitik in F&E Abteilungen kämpfen und so weiter.
Und ich glaube einfach die Antwort ist, wir meinen das ein bisschen Management-Innovation. Das mache ich doch erst recht nebenbei weil ich den Fusion Reaktor entwickeln kann. Tun wir nicht. Ich würde sagen, diese eigentliche Frage. Das war das die Sprung Innovation im Innovationsmanagement. also ich würde sagen es wäre schon echt toll wenn wir Innovations-Management habe ja schon mal am Anfang gesagt nicht als Projekt sehen sondern als System.
Wenn wir eben davon kommen Wir haben nicht nur eine F&E sondern wir haben ein systemisches Innovationsmanagement. Und da passt vielleicht deine Vision von der KI am Anfang, was du sachtest? Weil das war ja so'n System! Vielleicht kommt euch die Hintertür dieser KI-Systeme dazu, dass eben Innovationsprozesse nicht mehr so eine lineare Pipeline sind, Wasserfallmodell, sondern dieses immer rotierende System – ich hab auch in meinen Vorlesungen immer so einen Kreislaufmodell eben nicht das klassische sequenzielle Modell, Und so ein System, das permanent neue technische Möglichkeiten Kundenimpulse sammelt, verarbeitet.
Aus keine Release-Zyklen hat sondern ein bisschen genau. da passt jetzt dein Bodenbeispiel wieder perfekt. Ich glaube auch dass sagt man also hört sich ja nicht so schwer an. aber das wäre glaube ich wirklich eine Sprung Innovation wenn wir das umsetzen könnten und das Denken reinkriegen Was ganz anderes wäre, wenn ich meine Studierenden und jungen Doktoranden frage.
Was ist für die Sprung Innovation? Dann, wenn wir alten Endi mal anfangen nicht nur über Geld zu reden sondern irgendwie so sagen dass Innovation vielleicht größere Werte verwirklichen kann als nur an wirtschaftlichen Erfolg und irgendwelchen Produktivitäts- und Effizienzseiten gemessen zu werden. Okay das Point taken Aber das würde die Sprint für sich auch in Anspruch nehmen, dass wir eben quasi den Wert von Innovation nicht nur monetär bemessen sondern auch im gesellschaftlichen Werten mehr werden.
Fortschritten sehr spannend. Das, was du eben beschrieben hast, kannst du das auf einen ähnlich prägnanten Begriff bringen wie die Open Innovation damals? und wenn ja, hast Du die URL schon gesichert? Ach noch nicht! Okay aber guter Sings ich gehe gleich mal auf die Website danach. also systemische Innovations gab aktuellen schönen Harvard Business School Artikel von den Kollegen von der USA, der das eben gesagt haben.
Auch Uralt, nicht kyberdetische Gedanken ist uralt. Aber vielleicht wieder mit KI können wir das umsetzen weil wir eben mit KI diese Komplexität managen können die dahinter steht. Oha und jetzt geht quasi in die Preise für die URL fürs SystemicInnovation.com gerade. Wir beide werden jetzt mal drum prügeln.
Aber URL sind ja heute nicht überwichtig! Wir müssen jetzt gucken dass wir diesen Begriff schnell in die KI-Systeme reinkriegen mit unseren Namen verbinden? Ah, sehr gut. Wir machen das einfach so. wir schreiben jetzt einfach mit KI ganz viele Mitte der Straße Texte dazu und füttern die zurück in die KI und dann schreiben da unseren Namen ganz oft dazu.
Der Podcast hat echt wirkliches Wissen für die Hörer. Aber was mich sehr, sehr freut ist dass du immer noch mit der genau gleichen Energie ... über dein Feld und über die Frage, wie das neue in die Welt kommt. Sprichst wie vor... ... zwanzig Jahren als ich dich das erste Mal interviewen durfte? Die letzte Frage in diesem Podcast lautet immer!
Du kennst sie. Welche Sprung-Innovation wünschst du dir denn für das Jahr... ...Zwanzig Fünfzig was jetzt nicht direkt mit einer... direkten Forschung zu tun haben darf, sondern eher das sind quasi ins blaue Gedachte. Ja also es ist schon mit meiner Vorstellung gar nicht geredet. Also beschäftigt mich derzeit sehr viel mit Energie und wir haben so eine Vision.
was wäre denn wenn Energie so offen so sauber so zugänglich verteilt werden würde wie Information seitdem es das Internet gibt? Also können wir irgendwie Energie ganz anders verteilen. Viel demokratischer, viel breiter, viel klimaneutraler, viel skalierter als wir das heute machen? Ich glaube, dass ist ein anderes Podcast-Thema um da ein bisschen tiefer einzusteigen... Aber es ist auch ein altes Thema!
Es ist ja im Kern die To Cheap to Meet der Energie die in ihrer grünen Variante über die du hier redest? Ja, das ist das. Aber ich habe gerade so einen großen IRC-Grant wo ich jetzt sehr viel lerne über die neue Architektur des Energiesystems. Wir versuchen genau das was der Internetprotokoll für die Kommunikationsverteilung gemacht haben Für die Stromverteilungen haben also sehr dezentrales und ein kompletter Bruch von diesen sehr großen synchronisierten Systemen.
wir wollen das Synchronisationssystem von fünfzig Hertz abschaffen und durch andere Kontrolltheorien ersetzen. Wenn wir das hätten, wäre das neuer Sprung Innovation auf jeden Fall und könnte vielleicht eine Energieökonomie begründen. Die ähnlich ist wie die Internetökonomien an die keiner gedacht hat als jemand, dass DCPIP Protokoll entwickelt hat.
jetzt wissen wir das Und das ist jetzt so. meine Aufgabe für den nächsten fünfzehn Jahre Das mit möglich zu machen. wechseln bis jetzt ein Thema. da haben wir ganz viel Open Innovation für Ganz viele Open Innovation Ecosysteme ganz viel KI. aber da habe ich jetzt ein bisschen gelernt weil eben verlässliche Energieverteilung die Grundlage für alles andere ist.
Für Mobilität, für Wärme, für Sicherheit und so weiter. Und unser jetziges Energiesystem schafft das nicht diesen grünen Wandel hinzukriegen. Na hol dir doch mal ein paar Ideen von WindSurf rein! Der ist ja immer noch wahnsinnig aktiv also der Entwickler des TCPIP-Protokolls. Lass mich raten die ersten Knoten dieses Systems, die werden wahrscheinlich im reinischen Revier dann irgendwie aufschlagen oder?
Ja, jetzt gucken wir mal. Wir haben schon so im Labor stetig schon auf jeden Fall den Aachen. Schrank! Ganz ganz vielen Dank für dieses wahnsinnig tolle Gespräch. Ja viel dank hat echt viel Spaß gemacht Thomas. Auch euch liebe Hörerinnen und Hörern wie immer ganz ganz herzlichen Dank für eure Zeit und für eure Aufmerksamkeit.
wenn euch unser Podcast gefällt dann freuen wir uns natürlich sehr wenn ihr diese oder andere Folgen mit Freundinnen oder Freunden teilt. Wenn ihr uns eine kleine Bewertung in eurer Podcast App Hinterlast produziert wird der Sprint-Podcast von Max Zöllner. Wie immer ganz herzlichen Dank, Max. in vierzehn Tagen.
Da kommt die nächste Folge und bis dahin gilt ebenfalls wie immer. Bleibt neugierig!