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Tanzen kann man auch auf Brause· Staffel 1· Folge 225

Folge 225 - Interview 174 - Sarah

Freitag, 26. September 2025 · 1 h 08

MP3

Shownotes

Sarah hat eine krasse Geschichte, über die sie berichtet. Früh kam sie zum Alkohol und zum kiffen und lebt nun seit einem dreiviertel Jahr nüchtern. Herrlich!

Ich lerne eine andere Form des Narzissmus kennen und lerne, wie sich eine bipolare Störung auswirkt.

Zudem berichtet Sarah, dass es Zeiten gab, in denen sie nicht mehr leben wollte....

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Hallo und herzlich Willkommen zu tanzen kann man auch auf Brause. Heute gibt's die 225 Folge und das 174 Interview und diesmal durfte ich sprechen mit Sarah. Sarah ist 35 Jahre und ein dreiviertel Jahr lebt sie jetzt nüchtern. Wieder mal, kann man sagen. Schon früh hat Sarah das Trinken und das Kiffen kennengelernt, sie hat eine bipolare Störung und wir sprechen in diesem Interview über den Tod und für wen das nichts ist. Insbesondere sprechen wir über das Thema Suizid, er möge diese Folge möglicherweise überspringen, oder wenn wir zu dem Thema kommen, einfach mal ein paar Minuten vorskippen und ich habe da kurz mal reingehört in das Interview, ich muss sagen.

Ich bin ja nun wirklich nicht ausgebildet in all diesen Dingen und habe mich da vielleicht, was gerade das Thema Tod angeht, ein bisschen weit vorgewagt, vorgewagt, kann aber sagen und an der Stelle stammele ich dann auch ganz gewaltig, das habe ich eben gehört, ich spreche da nur von meinen Erfahrungen und bitte, bitte. Nehmt das nicht als gegeben hin.

Ich bin da kein Fachmann, ganz bestimmt nicht, da bin ich nicht der Richtige für das Gespräch war es mir aber wichtig, dass wir das Thema, wenn wir da schon mal das anschnallen, dass wir da auch ein bisschen drauf eingehen, die Tonqualität bitte ich jetzt schon mal zu entschuldigen, die war nicht die Allerbeste, das hatte Gründe, das ging leider nicht anders und mein tolles Tonstudio hier ist auch noch nicht so ganz fertig.

Ich hab mir zwar hier so Dinge an die Wand gemacht, die den Schall so n bisschen isolieren, aber so ganz perfekt ist er es immer noch nicht. Sarah klärt mich auf, wie sich eine bipolare Störung zeigt, was sie mit einem Menschen macht. Und ich lerne eine ganz besondere Form des Narzissmus kennen. Bisher kannte ich nur den einen und jetzt kenne ich ja noch einen anderen und wenn du auch sagst, hä, was soll das sein, dann sei gespannt, das ist wirklich interessant, was Sarah da zu berichten hat.

Das Interview ist wirklich spannend und ich bin mir sicher, die mangelnde Tonqualität wird durch den Inhalt schnell aufgewogen, bleib also bitte dran. Und wenn ich das so richtig mitbekommen habe, dann bekomme ich nicht nur neue Erkenntnisse in diesem Gespräch, sondern auch die Sarah. Da gab es so ein paar Momente, das fand ich wirklich nett und das wirst du gleich hören, also lehn dich zurück, ruckeln die Kopfhörer zurecht, hier kommt Sarah Hallo liebe Sarah. Hallo Kai.

Heute ist Montag, du hast schon gearbeitet. Hattest du einen schönen Arbeitstag? Ich hatte schon wieder einen guten Arbeitstag, der ist sauber immer besser. Ja, erzähl mal, da sind wir ja gleich beim Thema. Seit wann bist du sauber? Ich bin gerade sauber seit, also ich bin mäßig sauber, ich rauch Zigaretten und trinke Kaffee und Kiffe nicht seit letztem Monat seit 4 Wochen und ich trinke keinen Alkohol, weil wir reden über keinen Alkohol. Genau.

Seit dem 10 November vergangenen Jahres super genau und wenn ich nicht im Konsum bin, dann merke ich das auf Arbeit, dass ich mich viel besser konzentrieren kann und es ist alles besser ohne Alkohol. Was machst du denn beruflich so ungefähr oder genau? Ach so, ich male in der Werkstatt, im Malsaal, im Theater.

Genau. Das heißt tatsächlich Bühnenmaler und die Leute fragen immer, ach, dann bist du Bühnenbildner und dann entwirfst du das. Nein, ich male nur, was die haben wollen, auf die Kulissen drauf. Ach also dann malst du da. Was weiß ich so eine so eine Landschaft aus der Toskana oder sowas solche Sachen. Ja, zuletzt auf Florenz.

Und manchmal malt man, aber ganz oft malt man auch einfach Rückseiten schwarz an, damit das Licht da nicht reflektiert und. Okay oder andere Sachen, schwarz und manchmal malt man auch billiges Holz so an, als wäre es ganz teuer und alt und sowas imitation. Ja, ist spannend. Ist das ein richtiger, ist das ein Lehrberuf?

Ja, ich habe 3 Jahre gelernt, Bühne nach dem Studium genau theatermalerei oder Bühnenmalerei. Bühnenmalerei und was hast du studiert? Freie Malerei ich war in der Kunstakademie in Düsseldorf. Ja. Guck, malchen. Ja, spannend und das du wolltest aber lieber eine Festanstellung haben und jetzt nicht freie Künstlerin werden.

Ich habe in der Zeit, wo ich meinen Abschluss gemalt habe, habe ich gedacht, ja gut, du kannst dich halt echt nicht verkaufen, so, ja, vorher hatte ich auch oder so ein bis 2 Semester vorher hatte ich ein Urlaubssemester eingelegt, weil meine bipolare Störung ausgebrochen war. Das zum allerersten Mal Thema war.

Sie haben übrigens erhöhtes Risiko für eine Suchterkrankung und dann war ich schon ordentlich konfus und habe wie gesagt gemerkt okay, du kannst dich echt nicht verkaufen und ich weiß bis heute nicht wie das kam. Aber der Gedanke ist gekommen, es gibt doch den Beruf der Bühnenmalerei und da kannst du malen und basteln und vielleicht wenn du eine Stelle bekommst sogar Geld verdienen damit.

Also die Challenge irgendwie sich selber verpflegen können. Ja. Immer noch. Schon ja geklappt zu haben. Ja, ja, ja, die Stelle habe ich. Ich habe eine Stelle, das ist sehr genial. Das ist ein Segen. Okay die wird aber nicht so toll bezahlt, oder wie darf ich deine Zurückhaltung deuten? Ich bin jetzt noch bei dem für sich selber Sorgen und so.

Das klappt so. Ach so. Aber ich habe eine Stelle, das ist ein Segen, und das ist großartig. Und das Team ist toll und die Aufgaben sind toll und die Bezahlung ist egal, weil ich bin. Mir geht es so ein bisschen sehr gut, also ich habe voll Backup von der Familie und finanzielle Unterstützung und darf hier im Haus meiner Eltern wohnen für 300€ im Monat. Wow.

Mir ist das nicht so schlimm, wenn da nicht so viel reinkommt, weil genau. Das irgendwie alles Teamwork bauen. Toll. Ja ist schön, wenn man so ein Umfeld hat, so eine Familie, die einen da unterstützt, ganz toll. Ja, wenn ich das nicht hätte, dann weiß ich nicht, hätte ich auch woanders sein können, ganz woanders. Ich habe mich auch mit Freunden verstritten, ja, da war irgendwann nicht mehr viel, aber Familie. Warum hast du dich mit denen zerstritten? Ja.

Ich gerate mit dem Konsum immer in die Isolation und dann gehe ich. Und ich habe ja 20 Jahre alt, einfach konsumiert. So, und dann gehe ich nicht ans Telefon und erst recht nicht jetzt in diesen letzten 5 bis 10 Jahren, oder das Spiel läuft nicht zu trinken und das los ging mit von außen. Es wäre besser, wenn du nicht trinkst anstatt von innen. Ich will gar nicht trinken und dann war das immer so schuldbewusst, wenn ich doch konsumiere und dann gehe ich nicht ans Handy und dann sage ich nicht, wo ich bin und versuche, Sachen zu verheimlichen und so, und dann hat ein der älteste Freund, den ich habe gesagt, ich habe da keinen Bock mehr drauf, ich habe auch keine Energie dazu und ich dachte, ich hätte den für immer

verloren, der Stand Heiligabend hier auf der Matte, einfach aus dem nichts, und es war, als wäre nie was gewesen. Das war großartig und mit dem anderen Freund, da bin ich richtig böse geworden, da war ich auch auch Intoxikiert und habe dem irgendwann gesagt, als wir beide noch getrunken haben, da hatten wir noch was gemeinsam und so, und wir haben neulich eine Aussprache gehabt, wir haben uns ein Jahr lang wirklich nicht gesehen, keinen Kontakt gehabt, vor einer Woche hatten wir eine Aussprache und er hat sich selber entschuldigt für Sachen, wo ich mich unter Druck gesetzt gefühlt habe und die ganzen Ratschläge, die ich von ihm bekommen habe, nutzen wir heute voll viel und. Und er hat aber das selber so

gesehen. Ja, das wäre er trinkt jetzt selber nicht seit einem guten halben Jahr und meint er kann jetzt viel mehr mich nachvollziehen und meint, dass das drüber war wie er versucht hat für mich da zu sein und oh jetzt könnte ich richtig noch viel weiter erzählen. Du kannst mir mal bitte helfen Sarah dieses Thema bipolare Störung. Ich kenne den Begriff im Gegensatz zur Bühnenmalerin, den Begriff fand ich jetzt nicht, ich kann aber mit dem Begriff nichts anfangen, erläutert bitte mal jemanden der keine Ahnung davon hat, was eine bipolare Störung ist. Der Mensch hat Stimmungsschwankungen und ein Vulneribilitätslevel, also wie sehr man zart beseitet ist so. Und diese Vulneribilität kann

sich so abmalen. Wieso eine Bremse, die irgendwann sich immer weiter runter schleift und in der Regel so Mitte 20, wie das bei mir auch war, kann so eine bipolare Störung ausbrechen, wenn eben die Vulneribilität aufgebraucht ist? Sozusagen. Ich versuche jetzt so zu beschreiben, wie ich das verstanden habe im Laufe der Jahre und dann werden diese Stimmungsschwankungen eben so extrem.

Dass das für die Außenwelt schwer, sehr schwer wird, das nachzuvollziehen, wenn überhaupt. Und dann treten Konflikte auf. Bei mir war zum Beispiel eine ausgeprägte Manie 2016 vorhanden, und da bin ich dann eben mit meinem Umfeld geclasht und seitdem bin ich auch überhaupt in Behandlung, und dann hieß es erst.

Ist das eine Schizo affektive Störung? Ist das eine drogeninjizierte Psychose, und irgendwann war klar, nee, so wie du diese verschiedenen Phasen in deinem Leben beschreibst, lässt sich das genau mit dem Schlüssel diagnostizieren. Die haben dann so ein ganz feines Ding, womit man die Diagnose nur stellen darf, wie lang die Abstände sein müssen oder dürfen und die extremen Dimanischen und wie extrem depressiven Phasen sind.

Und ich habe dann die Diagnose bekommen und bin seit 2018 auch auf Medikamente eingestellt und also ich kann jetzt nur von mir reden. Halt gab es eben einmal diese krasse Manie, wo ich durch die Gegend getitscht bin und dachte, ich kann die Zukunft lesen und irgendwie unsichtbare Sachen wissen und was noch gar nicht ausgesprochen war und.

Habe aber auch als ich die Medikamente mal abgesetzt hatte und dann mit allem inklusive mit Nikotin aufgehört habe, saß ich suizidal eine Woche heulend im Bett, also wo ich dann die Medikamente mal nicht hatte. Die Amplitude so ein bisschen im Zaum halten können. Also das geht so ganz rauf und ganz runter und ja ist glaube ich anstrengend, wenn man die Diagnose nicht bekommt, weil alle sagen ja ein bisschen gut, ein bisschen schlecht mal, ist halt mal so, mal so.

Aber das nimmt dann irgendwann so ein gesunder Ausmaß an. Ich habe neulich gelernt, ist was anderes als zum Beispiel dieses Adas, was du angeboren hast. So ein. Bausatz das ist wieso ein Bausatz so eine bipolare Störung bricht halt irgendwann erst aus. Und kannst du sagen, wodurch die ausbricht oder was das, was das fördert? Ich erzähle jetzt einfach die Anekdote von meiner. Was bei mir ein ziemlich eindeutig Auslöser war. Vielleicht kann man dann so davon auf Sachen schließen. Also meine Mutter ist bei ihr, ist Blut im Gehirn ausgelaufen, da war ein Aneurysma 2014, da hatte ich gerade in Düsseldorf angefangen, war ich im zweiten Semester Grundstudium und da war gerade die Diskussion gewesen.

Machst du das jetzt mit einer Ausstellung oder ist das zu früh? Und dann war die Entscheidung getroffen, dann hatte ich auch einen Schlüssel für den Off Raum und dann kam ich hier im Haus von meinen Eltern an, weil hier in der Gegend war das, bei Bonn war auch dieser Off Raum und das Studium ja in Düsseldorf wie gesagt und dann fuhr ich hier in die Einfahrt und das Telefon klingelte, damals bin ich noch dran gegangen und dann sagt mein Vater, komm ins Krankenhaus, wir sind hier in der fvr, wir wissen nicht ob die Mama die Nacht überlebt und dann war. Habe ich sofort, habe ich sofort, ich weiß nicht zugemacht das irgendwie, ich weiß nicht ob ich das abgekapselt habe, auf jeden Fall Zähne zusammenbeißen

und weitermachen, heulen hilft nicht, das war so die Devise, die ich dann halt ich dachte so macht man, da gehört sich das und dann gab es so eine. Klassenfahrt sozusagen. Wir sind mit dem Jahrgang irgendwo hin, mit Bildhauern und so, und da war ich so drüber, wenn man sagt, du bist zu gut, du bist ein bisschen so ein bisschen drüber, es gibt ja diesen Begriff irgendwie, und da habe ich das noch gemerkt und gesagt, stimmt, ich bin eigentlich total nervig, irgendwas ist auch los mit mir und dann hatte ich meine Mutter am Telefon, das war gerade so ein 2 Monate nach dem Vorfall halt, sie hat das also überlebt. Und ich hörte dann ihre Wortfindungsstörung und habe dann so richtig so, Wow, das ist

Realität, das war richtig, wieso ein wieso ein Nebel, der sich lüftet und auf einmal kann man sehen und dann war mir das total klar, Ah das das ist also das, was mich verrückt macht. Weiter wusste ich damals noch nicht und jetzt halt rückblickend würde ich halt sagen, das ist zum Beispiel so ein Auslöser, wenn ja in meinem Fall so ein bisschen Boden unter den Füßen weg und. Ich krieg es gerade nicht so Definitionsmäßig so neutral formuliert, ja belastende Einschneiden der Ereignisse oder sowas sagt man glaube ich manchmal. Und was hat das mit dir gemacht, nachdem du denn die Diagnose bekommen hast?

Ich meine Schwester hatte mich gefahren zu diesem einen Arzttermin, wo die Diagnose tatsächlich kam. Und wir sind da raus und ich habe völlig verzweifelt geheult. Das war so richtig Verzweiflung in dem Moment, das war nicht irgendwie Trauer oder irgendwas, das war Verzweiflung, ich bin kaputt, jetzt ist es kommt, jetzt habe ich mein Leben hat, jetzt hat sowieso schon nie Sinn gehabt, aber jetzt hat jetzt gibt es auch keine Chance, da noch was draus zu machen.

So, das waren meine Gedanken in dem Moment. Und ja, ich war halt ganz viel ganz wenig eigener Kompass. Ich habe immer versucht, das zu machen, was also ich habe immer nach Handlungsanweisungen außen gesucht und bin dann halt, habe mir dann tatsächlich einen Klinikplatz organisiert bekommen und ja ich. Habe da kein Wort gesagt wie 23 Monaten wie ich da war. Nichts.

Okay ist dir denn für den Therapeuten auch schwierig, dir zu helfen, oder? Ja, ich habe aber eine gute Gesprächstherapeutin im Anschluss an den Klinikaufenthalt gefunden und die hat mir dann in dieser Gemeinschaftspraxis auch einen super Psychiater empfohlen. Gott sei dank, den sehe ich bis heute, ich fahre, wenn ich zum Psychiater alle ein paar Monate muss, fahre ich zu dem nach Köln. Weil der kennt mich seit 2018 und wurde dann auf Medikamente eingestellt und das hängt halt alles mega verwoben zusammen, so diese diese Diagnosen bei mir war halt die Abhängigkeitsdiagnosen kamen später aber so eine Manie ist halt so in meinem Fall.

Ich habe das halt nicht verstanden. Was habt ihr für ein Problem mit mir? Mein ganzes Leben lang sagt ihr mir, ich soll irgendwie eine Hilfe suchen und ich habe keinen Selbstwert und ich muss irgendwie selbstbewusster werden und ich habe mich noch nie so selbstsicher gefühlt wie zu der Zeit, sagt immer was ist denn jetzt euer Problem? Jetzt bin ich doch endlich so wie ihr ihr ihr immer im Außen wie ihr mich haben wollt und jetzt sagt ihr irgendwas stimmt nicht mit mir, das war total der Culture Clash. Ja, ja, davor ist auch was passiert, was die man nie ausgelöst hat.

Also Ah, jetzt wird es konfus, ich habe ja gerade von 2014 geredet, ne die Hirnblutung und da war das ja so, da war ich ein bisschen nervig und 2016 war ich in, hatte ich einen Auslandsaufenthalt und habe da Sachen mit mir machen lassen und. Und das war sicher der Auslöser für die Manie, wo ich Grenzen von Yag überschreiten lasse.

Da war ich dann halt richtig drüber. Okay. Ja, und das hat mit mir halt gemacht, dass ich mich wahnsinnig unwohl gefühlt habe. Ich wollte irgendwas ändern. Ja, und die Drogen hast du aber schon vorher konsumiert. Ich habe. Das erste Mal betrunken war ich vielleicht mit 15 oder sowas. Wie alt bist du jetzt? Ich bin gerade 35 und das ging ziemlich schnell. Also das waren keine 3 Jahre oder so, dass ich das richtig, das war noch noch schneller, ich habe das ziemlich schnell so, so extra angewendet, so als das dann missbraucht oder so. Ab Wirkung.

So genau so habe ich ziemlich schnell gemacht und dann ist eine die einzige Beziehung in meinem Leben zu Ende gewesen und dann hatte ich, die Freunde waren auch weg oder die Freundinnen und dann bin ich an eine Freundin geraten, die gesagt hat, ich habe jetzt 30€ bezahlt für Gras, du rauchst jetzt auch mit und dann habe ich mir das Kiffen angewöhnt und dann war das Meer, da war ich so.

Ich so gerade volljährig, irgendwann geworden und seitdem also meine Eltern haben dann irgendwann gesagt, Nee, das mit dem Gras ist irgendwie scheiße so, du machst das echt so, das wusste ich gar nicht und das ist irgendwie blöd und und ich so ja, aber Bier trinken darf ich doch noch, oder? Und ich war halt schon volljährig und stell trotzdem so eine Frage was ich dürfte und so und seitdem hat sich das abgewechselt, das ist mir aber erst im Laufe von dem Sauberwerden und. Aufgefallen, dass ich wirklich immer entweder missbräuchlich getrunken oder missbräuchlich gekifft habe. Mindestens 1 von beiden lief immer seit spätestens 18 so, ja. Seit du 18 warst.

Und wenn du jetzt mal so zurückdenkst, meinst du, es gab dann einen Auslöser für in deinem Leben, der dafür gesorgt hat, dass du so den Drogen. Zugeneigt warst. Meinst du so wie die Karriere so steil geworden ist? Dann oder eher schon vorher so? Vielleicht schon vorher. Weil als ich die Reha angefangen habe, die ich gerade mache, der Therapeut als Erstes gefragt, warum ich getrunken, warum ich angefangen hätte zu trinken und ich so Liebeskummer.

Und das war aber in der Beziehung schon, dass ich überfordert war. Würde ich jetzt so beschreiben, rückblickend und dann schon auf dem Weg zu ihm, mich so angetrunken habe und so, und das war so die Phase, was glaube ich, ist ja egal, ob es viele gemacht haben oder nicht, auf jeden Fall gab es hauspartys zu der Zeit.

Und dann ist man mit dem Fahrrad durch die Gegend und zu dem auf die Fete und dann nächstes Wochenende zu dem auf die Fete. Und das war immer so gut angetrunken. Na, ich glaube, in Anführungszeichen, normale Menschen würden sagen, ich war dann halt immer betrunken am Wochenende und das war schon während der Beziehung so und da wurde dann aber mit mir Schluss gemacht und das habe ich nicht verstanden, da habe ich eine Woche lang die.

Nichts gefühlt. Und dann habe ich geheult und dann kam ich sage jetzt rumhuren ich weiß nicht, ob man das rausschneiden muss, aber das kam in mein Leben und dann gibt es für mich ist es ein ganz entscheidendes Ding, was ich noch ganz genau weiß, ich habe da noch zu Hause gewohnt, meine Schwester ist anderthalb Jahre jünger, die auch, die hatte mit Leuten zu tun, die Gras geraucht haben, sie selber.

Überhaupt nicht und so, und dann gab es da den Schrank, wo meine Eltern ihre Spirituosen so, wenn Gäste kommen, kann man die Birne rausholen und irgendwie sowas darum zu stehen hatten und ich weiß nicht warum wir am Trinken waren. Auf jeden Fall waren wir am Trinken sturmfrei irgendwas war und dann dachte ich so das weiß ich noch genau, wenn ich jetzt hier das probiere, dann werde ich ganz schnell ziemlich betrunken sein und. Und dann habe ich gedacht, ist mir eigentlich egal. Vielleicht will ich genau das und dann habe ich gezielt bestimmt jede Flasche irgendwie mehr oder weniger was probiert. Dann kam so ein Kollege von meiner Schwester um die Ecke mit einem Joint zu Besuch und ehrlich gesagt, da ziehe ich jetzt auch noch dran und ich

wusste das schon, wie mich das fertig macht, dass ich da gar nicht drauf hinkommen würde und habe es halt richtig extra getan, weil ich dachte, vielleicht merke ich da nichts mehr und. Und wie lange hat dieses nichts merken funktioniert? Das hat so lange funktioniert, bis ich auf die Toilette musste und da kam überall alles aus mir raus und ich bin so gegenüber in die Badewanne, hab das Wasser angemacht, hatte noch meine Jacke an, meine ganzen Klamotten an und war mit allem, was aus mir rauskam, inklusive meinen Klamotten und mir selber in der Badewanne und.

Meine Eltern wissen das gar nicht mehr, aber die müssen mich da rausgeholt haben, dass das nächste Mal, dass ich was gespürt habe, also das ist einfach nur körperlich. Aber. Vielleicht meintest du das etwas allgemein. Du ist egal, also ist ja eine passende Antwort. Und jetzt erzähl mal das mit dem Trinken und dem dem anderen Konsum, das ging dann so weiter.

Quasi ein halbes Leben lang. Und was ist geschehen, dass du jetzt vor einem dreiviertel Jahr beschlossen hast, aufzuhören mit dem Trinken? Das letzte Trockenwerden war relativ simpel, da hatte ich schon über ein Jahr lang die Verabredung mit einem befreundeten Pfarrer, an dem Tag einen Gottesdienst gemeinsam zu machen.

Ich habe meine Arbeit ausgestellt, sowas installatives, das haben wir dann im Rahmen des Gottesdienstes noch mal präsentiert und diese Verabredung wollte ich nicht versauen und so war dieser 10 November mein erster trockener Tag. Ich war total enzyklisch, das Mikrofon in meiner Hand hat so gezittert, ich habe kaum reden können, keine Ahnung, ich habe geschwitzt, ich weiß es nicht mehr, es war auf jeden Fall unfassbar unangenehm und alle meinten so, ja, hat doch geklappt und. Und naja, seitdem bin ich jetzt trocken, aber so ein richtiger von mir aus Entschluss schwierig. Also ich hab schon echt öfter probiert echt öfter probiert. Ja, aber das war jetzt ein Entschluss von dir, oder habe ich das falsch verstanden?

Ja, also ich wollte halt diesen Gottesdienst, also diese diese Verabredung nicht versauen, ne? Ja, aber das hast du ja jetzt hinter dir. Jetzt könnte man ja sagen, Na ja gut, den Termin hast du hinter dich gebracht, jetzt kannst du ja weitermachen. Ja, ich merke halt auch, das hat halt irgendwann so Ausmaße angenommen, dass ich dann, das bin ich schon so, das habe ich schon ziemlich eingesehen, dass ich dann einfach. Nichts mehr mache von morgens bis abends trinken, Zigaretten rauchen, schlafen, nur rumsitzen und so, nichts einfach und dann kann ich nicht arbeiten, dann kann ich nichts schaffen, dann kann ich nichts spüren.

Ja, aber vor allem kann ich nicht produktiv sein, das war so meine Motivation zu beginnen oder in den ersten Jahren. Wie viele Versuche hast du denn unternommen, mit dem Trinken aufzuhören? Gute Frage. Und mit welchem Erfolg hätte. Ich auch gerade gefragt. Also einmal haben wir jetzt, dann weiß ich von fast noch das Datum 21 Dezember 2018 da gab es eine Situation, wo ich an der Kasse stand und dachte, jetzt liegen hier 2 Bierdosen oder 3 so eine kleine Flasche Wodka und eine Limonadenflasche.

So richtig so, so, mir kam das so Klischeeha vor und dachte so das das kontrolliert mich, ich will das nicht. Ja. Das war jetzt sind wir schon bei 2. Dann gab es die Natalie Stübenphase da, da war ich körperlich so richtig, da habe ich es einfach an meinem Körper gespürt. Ich hatte da einen Arm, so einen, so einen Trommelbauch, und ich habe meine Hose nicht zugekriegt und das war so.

Ich habe trotzdem was getrunken und es schmeckte nicht. Und sonst habe ich das immer. Wieso wie Limonade eigentlich sozusagen so ein Erfrischungsgetränk und ich habe es trotzdem getrunken und ich war verzweifelt unterm Heulen und hatte Angst, dass mein Körper einfach den Geist aufgibt und habe gemerkt, ah, vielleicht willst du doch leben und das ist alles ein bisschen egozentrisch mit diesem, Oh ja, das Leben hat keinen Sinn und ich bin so doof ich. 12 natürlich stehen das jetzt mal bei 3. Wie lange, wie lange warst du da denn nüchtern? Das habe ich, glaube ich, ein halbes Jahr, ein halbes Jahr und die Entgiftung gab's ja auch noch. Davor waren 22 Finger okay zweite Entgiftung 5, also okay, ich kann's.

Ich brauche mindestens eine Hand, um es zu zählen. So. Und jetzt? Aktuell ist es so, dass du den Eindruck hast, das könnte jetzt wirklich mal funktionieren für dich. Aktuell ist das Wunderbare, dass ich gar nicht suchtdruck oder so. Ich habe noch nicht mal so Gedanken, ich habe höchstens so Nostalgie.

Danken, wenn ich hier und da in irgendeine Richtung getriggert werde. Aber das ist total schön. Aber ich habe mich halt, seit ich das erst mal bei den Anonymen Alkoholikern war, so rein verliebt in das Programm und bin halt da so ein bisschen auf dem Ding, so ja für jetzt für immer das so, das habe ich schon mal probiert okay Rückfall ist keine Option, habe ich mir schon mal gesagt.

Extra immer dazu sagen Rückfall gehört zum Krankheitsbild, habe ich auch schon ausprobiert und jetzt probiere ich halt im Moment zu sein so gut es geht. Einfach ehrlich sein im Moment sein und genießen und dann ergibt sich das, dass es trocken bleibt, irgendwie fast von alleine so irgendwie so. Also ich traue mich das nicht zu sagen, ich trau mich zu sagen es läuft gut so. Aber das ist jetzt.

Eine Aussage, ja, für immer ist es ja groß, musst du ja auch nicht sagen, wenn du sagst, für heute ist das ja schon mal was. Ja, Bock aufs Leben. 2 Dinge das eine ist die Frage, hast du den Eindruck, jetzt ist was anders als bei den Malen davor? Absolut. Absolut. Aber was eigentlich? Ach habe ich dir, hast du mich schon mal gefragt und da ist mir das nämlich aufgefallen beim Brabbeln und zwar habe ich irgendwie immer geschafft mich an irgendwelche Leute dran zu hängen, dass Außenstehende immer sagen, Na ja, bis von einer Beziehung in die andere und für mich gibt's nur diese eine Beziehung, von der ich schon erzählt habe vom Anfang an ne und das war irgendwie.

Im Endeffekt waren es zuletzt Leute, die ich gesucht habe, bei denen ich in Ruhe konsumieren kann, ungestört. Und jetzt habe ich da ganz doll drauf geachtet und es allen Leuten explizit erklärt, ich bin Single, Ich bin beziehungsgestört, ich will, ich will Single sein, so und kann mich glaube ich so besser konzentrieren, wenn ich das so mal so deutlicher mache, meine Grenzen behaupten und.

So nichts hat die Reha ja auch nicht gebracht. Also n bisschen fallenstherapie hat schon angeschlagen glaub ich jetzt ich nee, jetzt auch schon anderthalb Jahre in der Reha. Du bist gern Single? Ja, das ist das, was anders ist. Objektiv auf jeden Fall die Größte. Anders 1. 2. Jung. Sein Sache, was ist daran schön für dich?

Ich fühle mich freier, ich fühle mich nicht eingesperrt, ich fühle mich nicht abhängig, ich fühle mich, ich treffe es noch nicht gerade. Warte es fällt, so komme ich überhaupt in die Lage, meine Grenzen zu behaupten oder die überhaupt wahrzunehmen. Das heißt? Die Beziehung, die du hattest, die waren alle also anders, als man sich das so vorstellt, weil eine gesunde Beziehung besteht ja daraus, dass beide frei bleiben und sich zusammen trotzdem wohler fühlen, das ist ja der Idealzustand einer gesunden Beziehung. Ja, ich.

Wie gesagt ne Beziehungsgestört, also so ultra der People please. Also ich jetzt, da bin ich ja nicht fähig also und wie gesagt Halt 20 Jahre lang irgendwie mehr oder weniger im Sumpf nennt mein Vater das benebelt, also von Grenzen keine Ahnung haben von eigenen Gefühlen keine Ahnung haben, von Freiheit keine Ahnung haben. Das lernst du jetzt alles.

Ja. Das kommt so nebenbei. Aber ich lerne gerade auszulaufen. Machst du eine naja, machst du eine Verhaltenstherapie. Genau die, die ambulant ambulante Reha eine Suchtambulanz ist. Verhaltenstherapie letztendlich ja das. Ja, wie davor waren glaube ich auch so. Verhaltenstherapie Sachen, ich weiß es gar nicht, ich hatte 2, ich sag es immer, das wäre Gesprächstherapie gewesen, aber ich weiß es nicht unter was das fiel. Naja, wenn es dir hilft, ist ja egal wie das Kind heißt. Ja.

Und dann also meine zweite Frage, lautet dieses Gefühl, nicht gut zu sein und auf dieser Welt eigentlich nichts verloren zu haben? Das Gefühl hast du nicht mehr. Kaum seltener. Ich hab das, wenn ich mich von Leuten abhängig mache, aber eigentlich warte ich versuch mich gerade reinzufühlen allein zu sein, hier nichts zu suchen zu haben, ja. Ich habe Bock drauf.

Ich kann Dankbarkeit dafür fühlen, dass ich leben darf, so dass ich hergestellt worden bin und generiert worden bin, aber das ist ja doch genau, es ist eher jetzt, was jetzt eigentlich, glaube ich, ich weiß nicht, ob ich jetzt Quatsch rede, aber ich glaube, was jetzt nur noch da ist, ist dieses, oh Gott, die Lachen über mich und. Oder was habe ich falsch gemacht oder? Ah, das ist meine Schuld, so dass alles auf alles mögliche negativ auf sich beziehen, aber so ein Grundding kann echt sein, dass das Weg ist.

Ich finde es ganz toll, was du für Fragen stellst. Das tut richtig gut. Danke, Dankeschön. Ja, wenn jemand mir sagt, ich habe das Gefühl, ich werde hier nicht gebraucht, vielleicht bin ich besser tot. Das finde ich, ist einfach wichtig, das zu hinterfragen. Warum also ob das noch da ist, dieses Gefühl, das scheint, das hast du ja vor eingangs schon gesagt, ist nicht mehr da.

Aber warum das überhaupt da war und dann die nächste Frage daran anknüpfend, wie hält man das aus, nur wahrscheinlich dann mit Benebelung oder? Also ja. Es ist vermeintlich spaßiger, angetrunken oder klinisch gesehen betrunken, wahrscheinlich spaßiger, und das kann ich, das ist so verrückt, ich sehe das jetzt so, ne, das merke ich ganz akut jetzt rückenwinkel stimmt, ich hab mich betäubt. Ja.

So oft man das hört, ist es einfach so, ja. Und weißt du, ich finde. Ich finde, es ist in dem Fall möchte ich das so formulieren, das ist besser, sich zu betäuben mit einer Chance, dass es anders wird, als sich das Leben zu nehmen, weil das machst du nur einmal. Ja, das ist halt das Ding, das mache ich nur einmal.

Ich habe ein einziges Mal, nee, muss ich jetzt nicht drüber reden, aber. Doch ich hatte den Gedanken mal, aber das war im Konsum und das war, ich kann es nicht bleiben lassen. Und dann ist allen geholfen. Wenn ich jetzt aussteige und mich vor die Bahn stelle, anstatt drinnen stehen bleibe, das hatte ich einmal, das war im Zuge von aufhören. Ja, aber dann stelle ich ja, aber wem wem willst du denn gefallen damit tun?

Für wen ist es denn besser, wenn du nicht mehr da bist? Für mein Umfeld, also für die, die. Die ich halt störe, also die, deren Leben ich halt tangiere. Ne, so war das. Also das heißt, du hättest das nicht mal für dich gemacht, sondern nur für die anderen. Ja, ganz klar. Das nennt man mal People Pleasing in Reis in seiner höchsten Form.

Ich möchte dir so gern so sehr gefallen, dass ich mir das Leben nehme, habe ich das jetzt richtig verstanden? Ja. Aber an dem einen Abend, wo ich halt hier so am Heulen war und gedacht habe, scheiße, mein Körper macht das nicht mehr mit, da habe ich ja gedacht, Ah krass, du willst doch leben. Ja, ja, ich verstehe das.

Also ja. Ich versuche nur, ich versuche nachzuvollziehen, dieses dieses Gefühl ich. Ich habe hier nichts mehr zu suchen, weil wenn du sagst die Begründung war in dem Moment für dich, damit ich den anderen nicht auf die Nerven gehe oder die nicht weiter belaste, dann wäre ja eine andere Alternative und das Stelle ich die Frage stelle ich mir wirklich schon mal leben lang bei Leuten, die sich umgebracht haben oder mit dem Gedanken gespielt haben, warum geht man denn nicht einfach weg?

Und also geht den Leuten aus dem Weg, den man nicht mehr zur Last fallen will. Es wäre eine andere Alternative. Es gibt halt den Konflikt, die die Leute auch zu mögen vielleicht beziehungsweise das mit dem Weggehen ist ja durch die Isolation so. Ein bisschen kommt das ja zustande und meine zweite Gesprächstherapeutin hatte.

Mich darauf aufmerksam gemacht, als ich versucht habe, das zu durchdringen, was sich da so doof angefühlt hat bei diesem Clash in der Manie. Wenn sie, wenn das Umfeld was stört, was sie nicht stört und dann anscheinend wollen sie mit dem Umfeld doch was zu tun haben, wenn Sie da was stört, dass die das stört und so ist es halt nicht nur die eine Sache, sondern. Der Konflikt, so dass ich halt vielleicht die Leute mag, so und deshalb nicht weggehen will, weil gibt das Sinn, irgendwo. Möglicherweise ja.

Also noch mal, wenn du dich noch mal angenommen, du bringst dich um, ja, was ja, glaube ich immer die schlechteste aller Ideen ist dann noch mal, dann tust du den Menschen ja auch keinen Gefallen, also wenn du denen gefallen möchtest, dann. Wäre ja eine Idee, das eigene Verhalten zu reflektieren und zu verändern, möglicherweise im Idealfall, statt sich das Leben zu nehmen und dann zu sagen, naja, dann falle ich keinem mehr zur Last. Wobei, das habe ich tatsächlich schon häufiger mal gehört, ja. Schon eine dreiste Abkürzung.

Eigentlich irgendwie ne. Ja, das also, das steht mir nicht zu, darüber eine Meinung zu äußern, weil ich das. Ich kann das nicht nachempfinden, deshalb darf ich, also, sage ich da immer nichts zu. Aha, dass wir da drüber reden, aber mir ist irgendwann der Begriff vulnerabler Narzissmus aufgefallen und eben ich bin der Größte, die Spannendste, die tollste, sondern alles ist meine Schuld. So alles ist alles Negative auf mich, nicht alles positive, damit.

Mit dem Begriff kann ich auch was anfangen, so wenn ich versuche mich selber zu verstehen und. Und deshalb meinte ich eben, dass das so ein Egozentrik Ding war, mit dem nicht leben wollen und so oder meinen nicht leben zu wollen, oder? Das. Ist verflixt. Aber ja, ich habe gehört, dass das schwierig ist, sowas zu senden.

Oh ja, ich lese das gerade hier. Vulnerabler Narzissmus, guck mal, jetzt lerne ich wieder was dazu. Ist eine ein Kennzeichen einerseits der Wunsch nach Nähe und Bewunderung, andererseits die Angst, abgelehnt oder bloßgestellt zu werden? Ich kann mir vorstellen, das trifft es ganz gut bei dir, oder das?

Ist verdammt gut bei mir. Was ist das Wikipedia einfach? Nee, das ist chachibity. Sehr. Wichtig, fad, ne. Das passt. Verdammt. Ja und? Dann so weit weg mit dem Konflikt so. Genau, was du gerade gesagt hast. Gefühl von Unsicherheit und Scham, starkes Inneres zweifeln, Angst, nicht gut genug zu sein, das ist ja, das hast du ja wortwörtlich gesagt, ne und selbst kleine Rückmeldungen können als tiefe Kränkung empfunden werden.

Kann ich mir vorstellen, wenn ein Freund zu dir irgendwas sagt, was dir nicht passt, dass dich das so hart trifft, dass ja, dass sich das verzweifeln lässt, oder? Ist so. Ist so krass. Ja, Betroffene ziehen sich häufig zurück, wenn sie sich verletzt fühlen. Tja, und dann ist der normale Narzissmus, der grandiose, selbstsicher überholt, das Selbstbild dominant, das ist ja der Klassiker, eigentlich das, was man so immer wieder erlebt, und deine Form ist verletzlich, unsicher, innerlich gekränkt, wow.

Beide Formen haben aber die gleiche Grundstruktur, ein brüchiges Selbstwertgefühl, das durch äußere Bestätigung stabilisiert werden soll. Ja, ich verstehe ja. Ja, dieser Psychiater, den ich so toll finde, meinte was auch immer, wie sie das nennen wollen. Schön, wenn Sie den Begriff gefunden haben, Hauptsache es ist dienlich für sie. Ja, dienlich kann es ja dann sein, wenn du, wenn du mit dieser Begrifflichkeit auch eine. Eine Lösungsmöglichkeit entdeckst also, dass du nicht sagst, oh, ich bin und das ist ja leider häufig bei Themen so. Das erlebe ich auch in meiner Arbeit immer wieder, dass Menschen glauben, oh, das Problem, dass ich jetzt habe oder mein Verhalten, das ist einmalig auf diesem Planeten, das hat es noch nie gegeben, das

wird es auch nicht geben, ich bin der einzige Mensch auf dieser Welt, der das so kennt, und wenn du aber einen Begriff hast zu deinem Gefühl, dann kannst du ja gucken, was kannst du denn da machen. Also vielleicht hat es das ja schon mal gegeben. Vielleicht kennen sich ja Menschen damit aus und das ist ja dann das Schöne daran, dass man dann, und das ist ja beim Konsum, beim Alkohol, bei Drogen, anderen Drogen genauso, dass es da schon Wege gibt, dass andere diesen Weg schon gegangen sind oder Therapeuten, was auch immer Lösungsansätze dafür haben, dafür finde ich das wichtig, dass dass man so einem Kind auch einen Namen geben kann. Ja, ja, sich einen Begriff bilden. Ja, ja, ich muss jetzt dran

denken an Selbsthilfe, also wie sehr ich das Prinzip Feier so, weil da habe ich das auf jeden Fall gemerkt, dass mit dem, Ach, krass, ich bin nicht alleine und so, und dann hatte ich auch neulich gehört, so. Ja, weil so wie ich halt das letzte Jahr drauf war. Ich habe mich dann wieder in diese Umruhren, diese Sache auf jeden Fall reingesteigert ne, also ich glaube ich war Hypoman das letzte halbe Jahr und kein kein kein Sucht nicht wirklich suchtgedanken an Alkohol halt diese Sache mich so in diesen körperlichen Wahnsinn da geflüchtet und ich. Tatsächlich einen Rückfall mit einer anderen Substanz gebaut? So, und ich verliere gerade den faden Mist, ich will das, ich will das aber noch wieder

hinkriegen, den Bogen warte genau und dann halt die Möglichkeit, ja dann geh halt. Es gibt ja für bipolare Menschen mit bipolarer Störung auch Selbsthilfegruppen, wenn ich halt. Dann finde ich die Aas vielleicht toll und dann finde ich aber vielleicht auch eine andere Selbsthilfegruppe und kann einfach Verbündete suchen und finden. Und das ist natürlich leichter in einer Selbsthilfegruppe dann für die entsprechende Thematik Verbündete zu finden und das ist ja ein so schönes Gefühl, das nimmt auch das Drama dann so raus, ne, genau.

Ich möchte einen Satz hier noch mal zitieren, den ich wirklich sehr schön finde. Also der erste bei dieser Vulnerablen, beim Vulnerablen Narzissmus. Eine Veränderung kann dann eintreten, wenn man feststellt, also wenn Betroffene feststellen, meine Reaktionen kommen aus einer tiefen Unsicherheit und nicht aus der Realität, das finde ich immer ganz schlau, also.

Das mit der Erkenntnis dann auch klar werden kann, okay das ist nicht im Außen zu finden die Lösung, sondern wie du ja selber eben gesagt hast, finde ich ganz schön nur im innen und eben durch eine Selbstreflexion und diese dann kann, da kann eine Veränderung eintreten. Ich hatte neulich so ein Beispiel, wo ich mich, es ist so geil, ich kann auf Arbeit offen sein mit meinem Kollegium, eine Abteilung mal Bescheid, ne.

Und jetzt hat er. Neulich musste ich mich nochmal anderthalb Wochen krankschreiben, so, und dann habe ich anlässlich meines Geburtstages mich bedanken wollen bei dem Team. So kleine bunte Tütchen gemacht, so saure Zungen, Schlümpfe, Gummitiere, so für jeden Kollegen ein so ein Tütchen und habe die da so wo hingestellt und dann könnte man die sich mitnehmen und dann stand da irgendwo danke von Sarah und so und dann.

Meinte eine Kollegin ja, sollen wir uns jetzt da selber wegnehmen oder was und so und muss aber schon noch eine Rede halten und ich habe dann gemerkt, Ah, die Kollegin hat recht, das ist so will ich mich jetzt entschuldigen will meine ich das jetzt ernst oder nicht so Unsicherheit weißt du. Ja. Ne, das fiel mir jetzt direkt dazu ein so. Ja.

Aber meistens Sarah unsicher, unsicher sind sehr, sehr, sehr viele Menschen. Ich hab mal was total, das fand ich damals echt schön. Da hatten wir einen Dozenten im Grundstudium, da hat er über Unsicherheit oder über Kreativität, über Angst, der hat referiert und meinte ja so unsichere Leute. Sind meistens die Fantasievollsten, weil die so viele Sachen sich andauernd ausdenken, was alles schiefgehen könnte und zwar in No Time, dass die die ganze Zeit Schiss haben, so oder so unsicher sind so, weil es könnte ja dieses oder oder oder oder oder und dann dachte ich so, ah, das ist irgendwie so positiv rumgedreht, so, das ist irgendwie. Unsicherheit als Superkraft?

Ja, ist doch auch. Was Schönes, dass man halt so mega. Viele Eventualitäten einfach durchrastelt die ganze Zeit. Wie könnte denn das Problem sein, wenn man so kreativ ist? Dann ist man zu unsicher, um das auch umzusetzen und in die Welt zu tragen. Das ist natürlich dreht sich so ein Scheiß. Ja, das. Ist dann auch nicht so toll.

Ach krass, ja, aber ich hätte niemals so echt, ja, ist alles geiler ohne Alkohol. Schön. Sonst hättest du nicht so ein Gespräch führen können. Das stimmt. Allein das. Finde ich toll. Also mein Glückwunsch, ich finde das grandios, wirklich auch, dass du so reflektiert bist. Ja, ich spreche gerne mit reflektierten Menschen, die erkennen, dass da vorher vieles im Argen war und sich die Dinge verändern können, wenn man selber was macht.

Das fällt nicht vom Himmel. Ja, wenn wir daran arbeiten, ja. Das ist aber auch neu, das ist ganz groß im Zuge von dem von dem Abstinentwerden ne und dem Nüchternwerden dieses Verantwortung übernehmen, Thema so Moment mal. Ich habe dieses und jenes, ich habe einfach die ganze Zeit Verantwortung abgegeben, ich habe einmal eine Situation gehabt, dann habe ich meiner Schwester.

So Nachrichten geschrieben. Übrigens, ich bin jetzt am konsumieren, so ne wisst ihr Bescheid, so ungefähr sie so Alter was soll ich jetzt mit der Info jetzt sitze ich hier und mache mir halt noch mehr Sorgen als ich mir sowieso kann man das machen weil wir antworten nicht wissen was mit dir ist und dann so ah ja krass ich schiebe so die Verantwortung ab in dem Moment ne weil du weißt jetzt was ich trinke, dann bist du dafür verantwortlich wenn ich jetzt keine Ahnung schon wieder irgendwie mitmache oder so ja ich.

Nicht nett, ne. Nee, gar nicht. Ja optimal, um mir das wieder selber vorzuwerfen, halt auch, aber im Kreis ja. Hast du mit deinem Umfeld mal darüber gesprochen, was du, was du für einen Scheiß gebaut hast, auch mit deiner Schwester zum Beispiel? Ich es kann sein. Dass das an dem Abend schon in den Nachrichten schon hier und da Thema war, aber ich weiß irgendwann nichts mehr davon. Ich aber sie hat mich nach Hause telefoniert bekommen, ich habe manchmal so Momente, wo ich mich traue, und ich glaube, es ist gar nicht so wenig schon ausgesprochen worden gegenüber meinem Vater insbesondere.

Meine Mutter und ich sind so tief oder sie ich, sie ist in mir so krass verwachsen, dass da nonverbale Kommunikation schon fast Telepathie irgendwie ist. Also da ist auf jeden Fall schon über was gesprochen worden und mit meiner Schwester auch, aber da geht noch mehr, so auf jeden Fall. Dann mach das doch. Ja, neunter Monat wieder gut machen. Guck mal, dann machen wir doch mal folgendes du sprichst mit, also mindestens mal deiner Schwester und anderen Leuten, denen du vielleicht aus deiner Sicht in bestimmten Situationen Unrecht getan hast.

Zum Beispiel durch das Verantwortung abgeben und denen Verantwortung aufbürden, die sie ja gar nicht, also gar nicht übernehmen. Können und sollen, sollten, sollten Klär das doch mal mit denen und dann gibst du mir mal eine Rückmeldung, das interessiert mich mal wirklich. Ja, ja, ein gutes Thema. Das ist auch Aktuelles, war auch mit dem Freund, wo es die Aussprache gab.

Also da habe ich mir die Verantwortung abgegeben und die Leute, die sie dann dann haben, das Leute weiter abgegeben an diesen Freund, dann werden sie überfordert. Ja. Boah, da muss ich eine Liste machen, Mensch. Ja, das ist meine Aufgabe. Oder gibst du mir eine Rückmeldung? Dann. Dann schreibe ich dir bei Seiten. Genau, ja, mach das mal.

Kannst du mir auch eine Sprachnachricht schicken? Geht auch, finde ich finde ich gut und wichtig. Das aufschreiben. Ja, musst du jetzt nicht machen. Ich kann dich auch dran erinnern. Ah, das ist gut, das ist besser. Schreibe ich dir eine Nachricht. Das ist gut. Also mal angenommen, es findet jetzt jemand heraus, dass er möglicherweise eine bipolare Störung hat. Was ist zu tun?

Eine Person findet das raus. Also mal angenommen ich, ich höre jetzt diesen Podcast und merke Oh bipolare Störung, das klingt ja ganz nach mir, was mache ich dann? Drüber reden. Ja, mit wem gehe ich denn zum Arzt oder zum Psychiater, zum Psychologen, zum Was mache ich dann? Also jetzt ist eine ernstgemeinte Frage. Also ich würde immer Selbsthilfe empfehlen, weil das einfach Leute das sind einfach Profis, egal ob suchtis sind oder ob es Beat, peace sind oder was sind die Profis und. Die beschäftigen sich einfach ihr Leben lang der Natur der Sache wegen einfach damit.

So, und da ist das Wärmegefühl und da muss man nicht irgendwie, da kriegt man nicht Wörter gesagt, also da hast du dieses medizinische Sprech nicht dazwischen und dann Selbsthilfe und. Wofür ich aber schon zu den Profis gehen würde, habe ich irgendwann mal gemerkt. In einem Zuge von mit das Aufhören wollen Profis nach Medikation fragen und nicht selber medikamentieren, weil das kann man halt echt studieren. So ein bisschen ist leider auch ein weites Bellen und alles irgendwie am männlichen Körper erforscht und so, aber da ist man wenigstens nicht alleine, hat noch ein bisschen Blick von außen drauf.

Ja, aber dafür brauchst du ja Mediziner. Ja, das meine ich ja, das meine ich ja ne, da die Profis und sich nicht selber medikamentieren und halt dann aber mit mit Betroffenen reden, sich austauschen. Ja, voll gut. Wie oft gehst du zu den AS? Ich bin mindestens täglich im Meeting gewesen. Ich mach ganz viel online. Und mittlerweile habe ich ein festes Nacotics Anonymous Meeting.

Da geht es dann eine Theorie um alle Drogen und nicht in Anführungszeichen nur um Alkohol und ich habe aber auch ein Meeting was täglich stattfindet von den AS und wenn ich das schaffe gehe ich da gerne hin, da hat sich einfach so eine Routine eingespielt gehabt, dann habe ich ihn wirklich gut an da reinzugehen. Also ich bin mindestens einmal in der Woche in dem Meeting so, aber präsenzmeeting versuche ich gerade die ich versuche gerade die Reha als Präsenzmeeting so ungefähr zu setzen, weil sonst habe ich zu viel soziale Interaktion und so noch und 40 Stunden arbeiten und noch wohin fahren und so, aber ich weiß, dass Präsenzmeeting auf jeden Fall was anderes ist als also in live mit Leuten reden als diese.

Digitale Filter, der halt einfach dazwischen liegt. Verstehe ich ja. Wenn du jetzt das mal auf den Punkt bringst, was also die Frage noch mal oder die Frage kein Alkohol mehr, was hat sich was hat sich verändert immer so ein paar Stichworte. Ohne Alkohol hat sich verändert. Dass ich das Leben schätzen kann, dass ich mein Leben schätzen kann, dass ich mich wundern kann, dass ich mich freuen kann, dass ich sehe, dass ich Sachen wahrnehmen kann, dass ich Sachen benennen kann. Also es ist halt echt so, das habe ich von Anfang angesagt. Boah, krass, das ist ja, wie überhaupt mal leben, endlich mal.

Wenn man sich so dann lebt mal oder dann in meinem Fall bei mir bleiben. Ich lebe als Kind so und mein Kram komme ich in die Pubertät und da ist halt genau der Konsum reingekommen, also seit Pubertät ist nicht tatsächlich gewesen. Wahnsinn, oder? Absoluter Wahnsinn. Und jetzt denke ich aber, damit tue ich vielleicht auch Leuten unrecht, ne, weil wurde ja begleitet in dem bei dem nicht leben. Wie, wie sehen, was, wie erleben denn die Menschen um dich herum jetzt die Sarah, die jetzt nichts mehr trinkt, also was wie die müssen sich ja wundern dann, oder du bist ja wahrscheinlich ganz anderer Mensch jetzt, oder?

Ich habe in letzter Zeit gar nichts mehr gehört. Also es war oft Thema dann bei meiner Mutter war immer so, ja, da ist die alte Sarah wieder so, dass ich, dass ich wieder auftauchen würde, dass ich wieder da sei, und dann gibt es noch, das gab es noch, das Feedback, so klarer zu sein, überhaupt Gespräche führen zu können.

Und von meinem Vater ist so macht doch Spaß. Ist doch geiler so, oder? Ist doch also auch sowas komisch pädagogisch, wohin führendes vorwerfendes ich weiß es nicht, aber es war einfach in letzter Zeit total wenig Feedback, ich weiß nicht, ich bin mit Leben beschäftigt. Das ist gut, ich. Glaube das war ich glaube, das war allen so klar außer mir, dass das halt einfach keinen anderen Weg gibt für mich. Der Sinn ergibt eigentlich.

Was hat sich körperlich verändert? Die Hormone, die heißt dieses Östrogen, kommt zurück. Meine Haare sind blond wie früher, ohne sie aufzuhellen, das ist total verrückt, das habe ich in Frauen und Alkohol gelesen, dass tatsächlich sowas passieren kann, das. Ist Frauen und Alkohol ein Buch? Ein Buch von Natalie Stüben.

Ah okay. Das verändert sich. Ich. Kann das gezielter zuordnen. Meine schlechte Haut und kann da gezielter drauf einwirken. Also solange ich Zigaretten rauche ist einfach da Gifte ich mich permanent einfach. Hör auf zu rauchen. Genau. Aber was das krasseste ist, mir ist das so peinlich, wenn ich Bilder von früher sehe, wo ich dann auch mal extra Fotos gemacht habe.

Mal so siehst du heute aus und die sieht in 30 Tagen ohne Alkohol aus, total aufgeschwommen. So wasserablagerungen, so richtig aufgequollenes Gesicht, müde Augen, stumpfe Augen, stumpfe Haare. Ja so, ja echt ein bisschen vampirmäßig, aber halt Wasser, aber eher Wasserleiche unterwasservampir und das ist halt jetzt alles einfach weg. Super.

Sarah, wenn du jetzt mal deinen Hörerinnen und Hörern den Tipp gibst, ein Tipp. Den goldenen Tipp, welcher ist das? Sie überlegt ja, sie überlegt. Wir sind ja, wir reden ja über keinen Alkohol, also darauf was bezogen, naja, nicht dann werden los Tipp. Ja, wenn du keinen Tipp hast, das ist auch gut, aber du hast bestimmt. Doch mir fällt gerade ein durch die Augen zu machen, durch die Nase einatmen, bisschen halten und durch den Mund ausatmen und dann gucken, was dann.

Ob dann immer noch die Situation ist wie vorher. Ah okay. Das finde ich eigentlich immer einen guten Tipp, wenn man gerade irgendwie ein Problem hat. Ja. Egal womit. Und damit hast du gute Erfahrungen gemacht. Ja, das ist entspannt. Weil also dann, dann ist das wieso das so wie frische Luft reinlassen so Boah stimmt, das war ja eigentlich voll stickig hier und das war voll gut mit dem Sauerstoff und jetzt kann ich mich wieder konzentrieren, da war ich eigentlich stehen geblieben und so. Sehr gut.

Und. Wen möchtest du grüßen? Ja, ich habe mir das schon vorher überlegt. Ich wollte eigentlich einen Showdown an den an den Psychiater machen. Ja, mach das doch. Ich sende ihn jetzt beim Namen. Ja, mach das. Warum nicht. Das ist ein Showdown an Dirk Galke aus der Praxisgemeinschaft am Volksgarten in Köln.

Ja, sehr gut das. Ist. Auch von mir unbekannterweise. Das ist der, den du schon so lange kennst. Den kennst du 7 Jahre und. Der kennt mich seit 2018. Ja, und das ist die einzige Person, die wusste, was dieses Kratom ist, was bei mir ja den Rückfall eingeleitet hat, den letzten, den Jüngsten. Kratom. Ja, so ein asiatischer Baum.

Und dann trocknet man die Blätter und macht da Pulver draus und dann kann man das in Wasser lösen, dann ist es wie ein Eistee. Das ist aber eine Vorstufe von einem, ja, das habe ich gehört. Und das war der die einzige Person, die wussten, was das ist, mit der ich drüber gesprochen habe. Hm ja, das ist ein Mann, der weiß sogar über meinen Beruf Bescheid.

Sehr gut. Crazy. Ein Mann, der vieles weiß. Das ist schön. Vieles, was ich gut brauchen kann oder ja. Sehr gut. Liebe Sarah, Ich freue mich, von dir mindestens mal zu lesen oder zu hören, was du mit deiner Schwester und anderen Menschen in deinem Umfeld so besprochen hast. Und vielleicht gibst du mir dann die Erlaubnis, darüber auch hier zu sprechen.

In einer späteren Folge im Intro oder im Auto, wie auch immer. Und ich danke dir für deine Offenheit, ich finde das wirklich ganz und ich habe eine Menge gelernt, tatsächlich. Und ich freue mich, dass du dich, wenn ich das so sagen darf, ins Leben zurückgekämpft hast. Ich mich auch. Und erkennst, wie schön das Leben ist. Wie schön das sein kann.

Ist doch so. Ja, ich glaube, ich habe auch viel gelernt, weil das wollte ich sagen, super danke Mann, tschuldigung. Alles Gute. Okay. Tschüss, tschau. Liebe Sarah, ich danke dir von Herzen, dass du mit mir gesprochen hast, dass du uns einen Einblick in deine Welt gibst. Und ich freue mich jetzt schon darauf, von dir zu hören, ob das mit dem entschuldigen geklappt hat, wie es bei dir weitergeht und es wäre mir eine große Freude und Ehre, mit dir vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch mal zu sprechen. Apropos sprechen, das Interview für die nächste Woche sollte, wenn dieser Podcast erscheint, schon fast im Kasten sein. Das Gespräch findet am Freitag statt, also eine Woche Vorlauf habe ich dann, ich hoffe es

funktioniert, dann ist die nächste Woche zumindest schon mal gesichert und wie es dann weitergeht, das schauen wir dann mal. Ich bin immer dankbar für Lob und Kritik, wenn dir irgendwas nicht passt. Wenn du der Meinung bist, hey Kai, da bist du echt übers Ziel hinausgeschossen, oder? Das war öde oder was auch immer, dann melde dich bei mir. Meine Kontaktdaten findest du in den Shownotes zu diesem Podcast und du kannst mich auch beschimpfen, wenn es um die Tonqualität geht, dafür bin ausschließlich ich verantwortlich.

So und die nächste Folge erscheint ja schon bald und bis es soweit ist, denke mal dran, tanzen kann man auch auf Brause.

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