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Tanzen kann man auch auf Brause· Staffel 1· Folge 249

Folge 249 - Interview 192 - Ines

Freitag, 8. Mai 2026 · 1 h 28

MP3

Shownotes

Ich spreche in dieser Folge mit Ines, die vielen von Euch - zumindest vom Namen - schon bekannt sein dürfte...

Ines hat viele Jahre versucht, den Alkohol hinter sich zu lassen. Heute ist sie sicher: Jetzt ist es für immer!

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Wenn Du Deine Geschichte mit uns teilen möchtest - via Interview oder im Rahmen von "Deine Story", dann melde Dich gern bei mir! Ich brauche dringend Gesprächspartner und freue mich über jede und jeden, der/die/das sich bei mir meldet. Jede Nachricht wird beantwortet: kai@tanzenkannmanauchaufbrause.de

Lob, Kritik und Anregungen kannst Du natürlich auch jederzeit loswerden, ich freue mich über jede Nachricht.

Im richtigen Leben arbeite ich als Hypnose-Coach. Was das ist und ob das auch was für Dich sein kann: hidw.de

Wenn Dich Hypnose zum Thema Alkohol interessiert:
alkoholfreisofort.de

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Ewige Dankbarkeit und die Erwähnung Deines Namens im Podcast am Freitag sind Dir gewiss! .....

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Hallo und herzlich Willkommen zu tanzen kann man auch auf Brause. Heute gibt es die 249 Folge dieses Podcasts über die Freuden des Lebens ohne Alkohol und du kannst heute das 192 Interview hören. Ich sprach heute beziehungsweise. Nicht heute. Wenn du diesen Podcast hörst, sondern heute am 7. Mai mit Ines und mit Ines verbindet mich etwas ganz Besonderes. Was das ist?

Das wirst du im Laufe dieses Interviews hören, was ich jetzt schnell einwerfen möchte, damit ich es nicht vergesse, ist ein kleiner Werbeblock für meine Arbeit. Ich arbeite als Hypnose Coach, ich kümmere mich um Dinge wie rauchen. Ich spreche mit Klienten über das Thema Alkohol. Da kann Hypnose nämlich auch wirklich toll funktionieren bei vielen Menschen und eines der häufigsten Dinge, die ich bei mir in der Arbeit erlebe, ist das Thema Selbstwert. Viele haben erstaunliche Dinge in der Kindheit erlebt, die im Unterbewusstsein feststecken und mit Hypnose gelingt es uns. Diese Dinge zu lösen, kann es uns gelingen, diese Dinge zu lösen und das Leben in eine Neue-Bahn zu lenken. Und wenn du daran Interesse

hast, dann schau mal in die Show Notes, da schieben meine Kontaktdaten meine Webseite und dann kannst du dich bei mir melden und dann sprechen wir darüber, ob wir möglicherweise zusammenarbeiten. So zurück zu Ines Ines wird in diesem Jahr 60 Jahre alt, kommt ursprünglich aus. Leipzig ist dann nach Aschaffenburg gezogen oder in die Nähe von Aschaffenburg und hat 2019 angefangen aufzuhören mit dem Alkohol. Jetzt ist sie gute 100 Tage nüchtern, das heißt von 2019 bis heute, das sind ein bisschen mehr als gute 100 Tage, es ist also in der Zeit noch einiges passiert, es gab. Einige Anläufe und jetzt sagt Ines, jetzt weiß sie, dass sie ein für alle mal keinen Alkohol mehr braucht, die nicht mehr trinken will und warum das so

ist, das erzählt sie uns in dieser Interview. Folge Ines hat im letzten Jahr zum Glauben gefunden und das ist fast unglaublich, wenn man. Hört, wie sie dazu gekommen ist. Das ist irgendwie ganz lustig, finde ich ganz spannend. Und sie hat in 2025 eine Therapie begonnen, die ihr tolle Tools an die Hand gegeben haben beziehungsweise nicht die Therapie. Hat ihr die Tools an die Hand gegeben, sondern der Therapeut deutsche Sprache, schwere Sprache. Zum Ende des Interviews beziehungsweise nach dem Interview gibt es wieder etwas Musik, was ja inzwischen hier schon fast Tradition hat, auch wenn die ersten paar Wochen alt ist und du wirst dir vielleicht dann denken, welche Musik das ist.

So und nun lehne ich zurück, ruckel die Kopfhörer zurecht, hier kommt Ines. Guten Morgen, liebe Ines. Guten Morgen, lieber Kai. Super, dass wir sprechen. Du hast glaube ich, hast du mir mal brausen ausgegeben oder wie sind wir eigentlich zueinander gekommen? Oder du hast mir irgendwann mal geschrieben.

Ja, also ich habe deinen Podcast irgendwann entdeckt. Ich weiß nicht mehr wann, da lief der aber schon eine Weile und es kommen ja immer mal wieder neue Podcasts raus und wenn ich die entdecke, dann höre ich dann erstmal alle folgen, die dann schon bis dahin aufgezeichnet war. Und ich hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht endgültig aufhören können mit Wein trinken und dann habe ich dir irgendwann mal geschrieben, dass wir dann irgendwann auch mal ein Interview machen können. Ah, genau so.

Was, das ist schon lange her, das ist bestimmt 2 Jahre, oder? Ich habe jetzt nicht mehr nachgeguckt, habe ich dir mal eine e Mail geschrieben, ah so was, das ist schon lange her, 23 Jahre bestimmt ja und ich habe das aber nie, ja. Dann hast du mir vor ein paar Monaten mal geschrieben, ja, dass du. Eigentlich auf einem ganz guten Weg, bist aber immer wieder zurückfällst und das irgendwie nicht schaffst. Genau.

Und ich habe jetzt also immer mal, also ich fange seit 2019 an, habe ich angefangen aufzuhören und dann habe ich das eben mal 3 Wochen geschafft, mal ein halbes Jahr war mal das längste, aber das Problem war, ich war nie zufrieden, also ich habe mich da immer, ich habe jeden Tag gekämpft. Also ich habe jeden Tag, an dem ich keinen Wein aufgemacht habe, gekämpft damit, und das ist jetzt eben neu.

Das ist eben jetzt seit diesem Jahr anders, ich will nicht mehr dieses, dieses, also ich weiß, wie schlecht es mir geht, wenn ich Alkohol getrunken habe, auch nachts, auch dank meiner Uhr hier, die mir dann immer anzeigt, dass meine Herzfrequenz zu hoch war, und ich will mich einfach nicht mehr so schlecht fühlen, wie ich mich immer gefühlt habe.

Nach dem Wein trinken und da, und das ist jetzt neu. Also ich bin jetzt so zufrieden, also ich bin von morgens bis abends zufrieden mit der Nüchternheit und das ist neu, das war halt jetzt seit 2019 nie, also ich habe immer gekämpft und einmal ein halbes Jahr, das war 22 auf 23, da habe ich dann auch von der Natalie Stüben das Programm gemacht, ich glaube, das war im Herbst 22, als ich mich da angemeldet habe, weil ich irgendwie nach jedem Strohhalm gegriffen habe, der mir irgendwie helfen kann und. Von diesem Alkohol loszukommen also. Wobei ich dazu sagen muss, das war bei mir hauptsächlich immer abends die Flasche Rotwein, also jeden Abend eine Flasche Rotwein aufgemacht und im Sommer auch

mal einen Weißwein und dann aber eben die ganze Flasche ausgetrunken. Ja, das Übliche. Bevor ich da jetzt einsteige und dir ich dich mit Fragen bombardiere, erzähl mal bitte was über dich als Mensch, als Ines. Ja, also ich bin Jahrgang 66 und werde im Juli 60, was ich mir überhaupt noch gar nicht vorstellen kann. Ich komme gebürtig aus Leipzig, bin dort aufgewachsen und habe Industriekauffrau gelernt, Gasversorgungstechnik studiert und da war ich 1989 fertig mit in dem Jahr fiel die Mauer und dann bin ich eben umgezogen, erstmal in die Ecke von Aschaffenburg, habe da ein paar Jahre gelebt. Habe in Frankfurt am Main gearbeitet, im Rohrleitungsbau, Gasrohrleitungen Wasserrohrleitungen und bin dann durch die Lebensumstände bin ich

dann ein bisschen rumgekommen, war dann also in Deutschland, war dann eine Zeit lang in der Nähe von Koblenz, habe viele Jahre im Energiekonzern gearbeitet, arbeite auch jetzt in der Energiewirtschaft als Energiehändlerin. In Köln bei einem Energieversorger, der jetzt nicht genannt werden will. Oder auch doch, aber es ist auf jeden Fall ganz klar, welcher das dann ist.

Wenn es in Köln ist. Und ja, ich bin alleine jetzt seit 13 Jahren geschieden, habe keine Kinder, leider und ja, ich habe ein paar Hobbys, ich bin also heute hätte ich wahrscheinlich eine ADHS Diagnose, also ich mache alles und 1000 Sachen und. Niemals richtig fertig. Also Spiele Gitarre, ich singe, ich habe eine Hundetrainerausbildung gemacht, ich war paar Jahre als Aerobic Trainerin abends in Fitnessstudios unterwegs, als ich so um die 30 war. Also ich bin so immer, ich habe eine Massageausbildung gemacht und mache jetzt nichts damit, also ich bin immer so jemand, ich bin springe immer 180% rein, interessiere mich für Sachen und dann mache ich die eine Zeitlang, ich habe auch eine Zeitlang genäht, Klamotten

selber genäht. Als ich Anfang 20 war, also ich mach immer 1000 Sachen und hör dann aber damit auch wieder auf und hab dann überhaupt kein Interesse mehr so da dran ne so das macht mich so aussagen wir es mal so. Da fallen mir ja gleich noch mal 1000000 Fragen ein. Bist du denn immer auf der Suche nach etwas?

Also du bist leicht zu begeistern und dann so wie Papier ins Feuer, so Wuff und dann. Genau. Und dann bleibe ich aber da nicht dauerhaft dran. Also ich mache das dann so 23 Jahre und dann verliere ich komplett das Interesse an den Sachen. Und wie ist das bei der Arbeit? Ja, bei der Arbeit. Ich arbeite seit seit schon immer in der Energiewirtschaft und eben jetzt die letzten würde ich mal schätzen, 10 Jahre im Energiehandel, bin da auch für erneuerbare Energien zuständig und.

Das ist einfach für mich ein broterwerbsjob, sag ich mal so, das hat noch nie so richtig mein, das war nie meine Leidenschaft, aber da bin ich. Also ich hab im Job immer, na ich bin diese sogenannte funktionierende. Ja. Ich hab immer. Das jetzt nicht auf der Suche auf der Suche nach dem richtigen Arbeitgeber oder nach dem richtigen Job.

Also da bist du dann schon. Konstant dabei. Bin ich konstant dabei? Ich habe innerhalb von Konzernen oder in der Energiewirtschaftsbranche ein Paar unterschiedliche Jobs gemacht und jetzt bin ich seit 18 Jahren, ich sage es jetzt mal bei der Rheinenergie und bin dort total happy, also da habe ich ein super gutes Arbeitsklima, einen super netten Chef, sehr gute Sozialbedingungen ringsherum, gute Kantine, Bistro, das einzige was mich daran eben stört und das ist so die das Kernproblem, ich arbeite im Großraumbüro.

Also ich habe den ganzen Tag nur Kunstlicht. Ich muss eine Stunde dahin fahren. Mit dem Auto, stehe da eigentlich immer im Stau und das sind so die 2 Punkte, die mich eben sage ich mal fertig machen an meinem Job. Ja, hast du mal. Hast du es mal mit der Tageslichtlampe versucht? Bei uns im Büro weiß ich nicht. Wir haben eine sehr gute Ausstattung da und ich weiß auch nicht genau, was das für Lampen sind, aber das ist da so alles so eingerichtet, auch sehr gut und. Tageslichtlampe, die kannst du dir hinstellen, die ist so groß, also so zwischen 30 und 40 Zentimeter sind die stellst du auf den Tisch, die musst du auch gar nicht direkt angucken, die kannst du auch so neben dir haben und die leuchtet dich an und die simuliert tatsächlich

Sonnenlicht. Ja, also nein, ich habe das noch nicht ausprobiert, aber ich habe davon schon gehört. Wir dürfen aber natürlich bei uns auf der Arbeit auch keine elektrischen Geräte hinstellen, die nicht von der Firma da bereitgestellt. Werden okay ja, stimmt, das war bei uns in der Bank auch so und ich habe es immer ignoriert, da habe ich immer Ärger gekriegt. Es ist im Grunde genommen wie mit Deiner Bank so ähnlich. Also ich bin da aber auch nicht rausgegangen, dafür hat mir immer der Mut gefehlt und ich höre aber nächstes Jahr im März auf, ich bin in Altersteilzeit jetzt und höre im März auf zu arbeiten, das ist also jetzt absehbar. Krass, aber dann bist du ja noch jung für eine Rentnerin. Ja, aber dann kann man auch noch

was machen, wenn man noch jung ist, ne? Ja, ja, funktioniert das denn also mit mit der mit dem, was du dann bekommst und so? Ja, also ich habe ja schon mit 50 angefangen, nur noch 4 Tage Woche zu arbeiten. Da hatte ich auch noch einen Hund und wollte einfach auch mal Zeit für den Hund haben. Und habe immer jetzt schon nur montags bis donnerstags gearbeitet, seit 10 Jahren.

Und jetzt kriege ich von den 80% Gehalt noch mal 80% als Alterszeitgeld und ich habe halt mir jetzt eine neue Wohnung gesucht, bin auch gerade am umziehen wo ich dann insgesamt 400 weniger 400€, weniger bezahle, sehr schön auf dem Land und ja, ich habe halt gesagt, ich muss halt mit dem was ich habe auskommen und. Ich merke halt immer, je mehr man hat, umso mehr gibt man auch aus.

Also der Lebensstandard verändert sich einfach und ich und ich möchte mehr so zum Minimalismus und dadurch, dass ich ja keinerlei Verpflichtung hab. Ich hab weder Kinder die ich noch unterstützen muss, noch Enkelkinder, denen ich was Schönes kaufen will, noch bin ich sehr anspruchsvoll mit irgendwelchen großen Reisen die viel Geld kosten. Also ich liebe ich liebe halt Campingurlaub und mit dem Zelt, aber ich hab also auch kein Wohnmobil, da fehlt es dann echt so ein bisschen noch.

Vom Kleingeld her. Aber ich fahre auch gerne mit dem Zelt weg und ich mache auch gerne so Radtouren. Ich fahre viel Fahrrad e Bike, ich gehe schwimmen, ich gehe ins Fitnessstudio, also ich mache eigentlich jeden Tag Sport und das ist so mein Leben spielgitarre dann habe ich da einfach mehr Zeit für, also ich brauche einfach auch nicht mehr so viel und da habe ich jetzt angefangen so mein Geld zu budgetieren und dann komme ich damit auch super zurecht.

Toll. Ich finde das super. Ja. Also dafür, dass ich da nicht mehr im Großraumbüro sitzen muss und dann eben auch mit 63 in die Rente gehe. Dafür ist es einfach, ist mir es einfach wert. Also ich kann halt einfach 4 Jahre früher aufhören, fast 5 als wenn ich arbeiten würde, also ich müsste ja nur bis 65 und einen Monat arbeiten und dann hätte ich meine 45 Berufsjahre voll gehabt.

Aber nächstes Jahr bist du doch nicht 63. Nee, jetzt gehe ich ja noch erstmal in die passive Altersteilzeitsphase, die geht noch mal 2 Jahre und 4 Monate. Und da bekomme ich noch 80% von meinem Gehalt weiter. Ah. Und das Angebot? Das Angebot konnte ich nicht ablehnen. Also das heißt, du bist zu Hause und kriegst dein Gehalt.

Genau 80% genau toll. Ja, und dann muss ich aber mit 63 in Rente gehen, das sind die Bedingungen und dadurch habe ich dann in der Rente 14% Abzüge, aber ja wird gehen, ich richte mich einfach danach, was ich habe und. Danach richte ich mein Leben aus. So rum sehe ich das eben. Es gibt ganz vieles, gibt ganz viel Angebote, auch die nichts oder wenig Geld kosten.

Ja, du, wenn das für dich, wenn das für dich ein guter Weg ist, finde ich das toll. Wenn du dich so eingerichtet. Viele haben ja dann träume und wollen noch dies und wollen noch das und das kostet alles Geld, ja und da muss man gucken, was mache ich jetzt ne. Meine Träume, die Kosten nicht so viel Geld. Nein, ich bin einfach total gern in der Natur. Ich kann stundenlang wandern gehen und dann nehme ich mir mein Picknick mit und dann brauche ich eigentlich gar kein Geld, wenn es danach geht.

Ich habe ein Budget für Taschengeld, also für für Freizeit, und das Budget habe ich jeden Monat und dann kann ich mir überlegen, ob ich das jetzt, wofür ich das eben ausgebe, und da ich ja sowieso ja auf dem Land lebe, in der Nähe von Köln, Bonn. Sage ich mal. Ist die die Hürde irgendwo in die Stadt zu fahren, um zum Beispiel in ein Konzert zu gehen.

Die ist so hoch, dass ich das meistens nicht mache. Ich gehe auch meistens schon um 9 ins Bett, spätestens 09:30 Uhr, und da brauche ich einfach auch kein Geld und ich habe auch keine Lust mehr, auf Konzerte zu gehen, weil man da nur noch die Handys immer sieht, man guckt eigentlich nur noch auf Handys, ich glaube, das hatte letztens auch schon mal einer im Podcast gesagt, man guckt ja eigentlich nur noch in die Handys rein von denen, die vor einem stehen, ja, total.

Nervig finde ich auch. Und dann zahlt man da einen Haufen Geld für die Konzertkarte. Und da habe ich einfach auch keine Lust mehr drauf. Dann setze ich mir lieber die Kopfhörer auf und höre die Musik dann eben zu Hause, also das, da komme ich klar. Finde ich super. Ich finde das eine tolle, eine tolle Lebenseinstellung, toll, toll wie du dich eingerichtet hast. Ich finde das bewundernswert, ich weiß nicht, ob ich das könnte, naja.

Bei mir sind die Umstände auch ein bisschen anders. Ist auch egal. Du hast gesagt, du bist seit 13 Jahren alleinstehend. Ist das für dich gut? Also sagen wir es mal so, ich bin unfreiwillig alleine, aber ich habe einfach niemanden mehr kennengelernt. Ich war von 15 an immer in Beziehungen, 7 Jahre 10 Jahre, so lange Beziehungen und die letzte Beziehung war auch 10 Jahre und da war ich auch 5 Jahre verheiratet und.

Und der Mann wollte irgendwie ein anderes Leben. Aber ich weiß nicht welches, also er hat nicht darüber gesprochen, auf jeden Fall, ich bin für mich war es unbewusst, also für mich war es nicht klar, also wir waren noch im Urlaub in Frankreich mit unserem VW Bus weil wir 10 Jahre zusammen waren, also ich habe das gefeiert und er hat mich nach dem Urlaub dann verlassen also richtig gehen von heute auf morgen also für mich kam das komplett aus dem Nichts und ich weiß nur er hat nur gesagt. Ich kann so nicht mehr leben und auf die auf die Frage, was er mit so meint, habe ich nie eine Antwort bekommen. Aber rückblickend glaube ich, dass ich mich selber auch verlassen hätte.

Also ich war glaube ich ziemlich anstrengend für die Leute, was wahrscheinlich auch durch den Alkohol kam, weil ich habe ja seit ich 15 bin regelmäßig Alkohol getrunken und. Und ich weiß gar nicht, wer ich war, als ich noch Alkohol getrunken habe. Also ich, ich war da, glaube ich, ziemlich unerträglich, also jeden Tag, also ich war, ich war so jemand, der gesagt hat, ich bin wie ich bin und da kann man nichts dran ändern, und wem das nicht passt, der kann ja gehen und das habe ich auch wirklich geglaubt.

Und ich war auch jemand, der immer seinen Willen durchsetzen wollte. Und wenn es nicht nach meinem Kopf lief, dann habe ich Wutanfälle bekommen und Rumgeschrieben. Und ja, also ich war sehr ich bezogen, ich glaube auch egoistisch. Also ich habe mich aber auch für Partner sehr aufgeopfert, da habe ich mich selbst vergessen, aus dieser Trennungsangst heraus, also da kommt man von Hölzchen aufs Stückchen, also ich hatte immer trennungsängste, wo ich auch weiß, wo die herkommen mittlerweile. Und da habe ich immer sehr geklammert in Beziehungen, und ich habe im Prinzip meinen Partner überhaupt nichts. Also meine Partner haben nie was alleine gemacht, also wir haben immer alles zusammen gemacht und

im Freundeskreis hat meine Freundin zu mir gesagt rückblickend, ihr wart eigentlich immer wie ihr wart immer Ines und Jens, Es gab keine Ines und es gab keinen Jens, Es gab immer Ines und Jens so als als als Paket, als Einheit und und. Das haben mir meine Eltern aber auch so vorgelebt und das macht mein Vater heute noch so.

Also die machen nichts getrennt, meine Mutter ist ja schon lange tot, aber mein Vater macht mit seiner Lebensgefährtin auch alles zusammen, aber sie setzt sich da halt mehr durch und macht macht auch so Sachen alleine, aber ich kenne das auch nicht anders, also meine Eltern haben mir das so vorgelebt, man macht die Türe hinter sich zu und dann ist man zu zweit und so habe ich das Nachgelebt und war da sehr klammernd in meinen Beziehungen und ja, auch sehr. Bestimmend und eine Freundin hat zu mir gesagt, die habe ich mal gefragt.

Ich wäre immer sehr ungerecht gewesen. Also mein Partner hat immer alles für mich gemacht und ich hätte das gar nicht wertgeschätzt und so, also ich habe das Gefühl, ich bin durch so einen Nebel gelaufen und ich weiß gar nicht wie ich war, aber anscheinend nicht besonders, nicht besonders. Jedenfalls nicht so, dass meine Beziehungen länger als 10 Jahre gehalten hätten.

Also ich sag mal so 10 Jahre ist ja schon mal was. Ne, das ist schon schon eine lange Zeit. Du hast mich gefragt, ob ich damit ein Problem habe, mit dem alleine ne. Also ich bin nicht gern alleine, aber weil ich dann nur noch ich hatte danach noch mal 2 sehr toxische Beziehungen oder destruktive Beziehungen, wo ich sehr gelitten habe und auch sehr auch sehr.

Kilogramm abgenommen habe. Also ich habe da mal in 2 Monaten 15 Kilo abgenommen, weil ich in der Beziehung so gelitten habe, das war als ich Anfang 50 war, also schon 10 Jahre her und das war so ein bisschen ein Augenöffner, das war noch, da habe ich noch getrunken, das war 2017 bis 2019 und da habe ich auch in der Beziehung sehr geklammert, weil das waren 2 Beziehungen hintereinander, die wo die Männer nicht verfügbar waren. Und ich habe mir das, das war mir damals nicht klar, und ich habe da einfach nur drunter gelitten, habe meinen Schmerz weggetrunken immer jeden Abend mit meinem Rotwein und ja, ich habe dann, ich bin dann im Prinzip wach geworden, also ich habe mir dann die Frage

gestellt, wo ist dein Anteil, es heißt ja immer, jeder hat einen Anteil an der Trennung oder wenn eine Beziehung nicht läuft, und ich habe mich immer gefragt, wo ist denn mein Anteil, also ich habe meinen Anteil nie gesehen, dass ich überhaupt einen Anteil daran habe. Und hier kam mir dann irgendwie mal in den Sinn, ja, Ines, die Männer haben dich schlecht behandelt, aber mein Anteil war, dass ich mich hab schlecht behandeln lassen. So, ich hab das, ich hab das für mich so gedeutet jetzt, dass ich mich habe schlecht behandeln lassen und da keine Grenzen gesetzt hab und ich hab das mit mir machen lassen also ich und hab da einfach sehr gelitten körperlich auch, also richtig so innerlich so Schmerzen gespürt,

so ein Druck im Bauch, so ein Kribbeln auf der Haut. Und das eben über mehrere Jahre, also in dem Fall war die Beziehung 2 Jahre, kam da nicht raus. Heute wird man vielleicht sagen, es war eine narzisstische Beziehung, kann sein, kann auch nicht sein, aber ich kam da jedenfalls nicht raus, also der Mann war ja sogar damit einverstanden, die Beziehung zu beenden, aber ich bin immer wieder, ich habe den immer wieder angerufen, bin immer wieder. Voll da dran hängen geblieben.

Ich habe das überhaupt nicht ausgehalten, alleine zu sein. Also es ging für mich überhaupt gar nicht alleine zu sein und dann kam irgendwann der Punkt, wo ich gesagt habe, jetzt jetzt musst du mal lernen alleine glücklich zu sein, hier ist kein Partner weit und breit, ich habe immer wieder mal mich auf online Dating Plattform angemeldet einmal im Jahr und das war jedes Mal so frustrierend, dass ich das nur einmal gemacht habe und dann habe ich es wieder ein Jahr lang gelassen.

Und dann war es irgendwie so aussichtslos und im echten Leben. Ich habe sehr viel unternommen, ich bin sehr aktiv, hauptsächlich, ich war zum klettern, ich war zum Wandern, ich habe einen Kletterkurs besucht, ich habe, war, habe angefangen, ja so Bergsteigen zu gehen und solche Sachen zu machen, und aber ich habe da niemanden kennengelernt, ich bin tanzen gegangen, 2 Jahre.

In so Single tanzen. Da waren aber immer sag mal auf jeden Mann kamen 5 Frauen, das war dann auch irgendwie keine schöne Atmosphäre. Vielleicht soll ich auch mal tanzen gehen. Ja, also Männer sind echt, Männer sind echt in der Minderzahl bei diesen Tanzsachen und sehr schwer gewesen und da habe ich auch ziemlich gelitten, weil da immer die Frauen so um die Männer gekämpft haben, dass sie Tanzpartner abkriegten ne, ja.

Also es war übrigens ein Witz, was ich eben gesagt habe. Ja, also ich habe eine Freundin und ich bin auch glücklich mit meiner Freundin, das möchte ich schnell doch einwerfen. Bevor der Irrtümer. Aufkommt. Entschuldigung, ich wollte dich nicht unterbrechen, also im Kampf um die Männer. Ja, das ist beim Tanzen, das war sehr unangenehm, aber das war von 2017 bis 2019 und das hat mir alles dann noch mal so Öl reingegossen, wie schlecht es mir damit geht, in dieser Situation zu sein, um einen Mann kämpfen zu müssen. Und ist das der Grund, warum du jetzt quasi aufgegeben hast? Also ich habe jetzt immer gesagt, entweder Gott, ich bin ja mittlerweile gläubig seit 2018 ich sage, Gott legt mir entweder einen Mann dahin, der

führt mir den über den Weg oder eben nicht, und ich möchte einfach mein Leben gut leben. Ich möchte ein schönes Leben haben und ich möchte mir das gestalten und das funktioniert einfach nicht, wenn ich da immer in dieser. Warteschleife hänge, ob ich oder das abhängig davon mache, ob ich jetzt jemanden kennenlerne oder nicht.

Und so bin ich hingegangen und habe angefangen, mein Leben zu gestalten und damit komme ich jetzt eigentlich sehr gut zurecht. Eigentlich. Eigentlich ja. Ich komme gut zurecht, also ich hätte gerne einen Partner, nur ich habe eben jetzt mein Leben auch gestaltet so. Also ich bin Langeweile kenne ich nicht. Ja, mir macht das eher so den Eindruck Ines, als hättest du da so ein paar Glaubenssätze, die auch verhindern, dass du jemanden kennenlernst.

Das könnte sein, dass das so ist. Das könnte sein. Weil du ja noch du sprichst von der alten Ines. Ja, die egozentrisch war und aufbrausend, unglücklich mit sich selbst und ihrem Leben offenbar, und das dann an anderen ausgelassen hat. Und so bist du doch gar nicht mehr. Ja, nur was willst du mir damit jetzt sagen?

Also ich, ich habe halt einfach keinen Partner mehr kennengelernt. Ja, also der liebe Gott wird dir keinen vor die Tür legen, das kann ich dir mal sagen. Ja, aber ich bin ja draußen. Ich bin ja viel. Unterwegs? Ja, jetzt ist natürlich. In unserem Alter sind die Kerle und auch die Frauen natürlich entweder in Beziehung, oder? Glücklich oder unglücklich?

Und gehen auch nicht so mit offenen Augen durch die Gegend, das ist einfach so, das ist ja anders als mit 19 oder 20, wo ja alle sagen, juhu, ja, gucke ich mich mal um, das ist anders, deshalb ist diese online Geschichte grundsätzlich vielleicht etwas, worüber du noch mal nachdenken könntest. Und natürlich du hast dir dein Leben eingerichtet, das ist gut so. Aber du bist nicht mehr die, die du mal warst. Und wenn du sagst, du hast da Glaubenssätze oder Dinge, die bei deinen Eltern abgeguckt, die im Nachhinein als vielleicht etwas hinderlich sich herausgestellt haben für dein Leben, ja dann arbeite daran, dass du es änderst. Ja, das mache ich auch.

Ich muss sagen, sämtliche Erfahrungen, die ich mit diesen Dating Plattformen gemacht habe, waren einfach nur. Ich sag mal so, mein Leben ist ja begrenzt. Ich gehe montags bis donnerstags arbeiten, da bin ich von 06:00 Uhr gehe ich aus dem Haus, weil ich vorher noch Sport mache und komme abends 19:00 Uhr wieder und dann habe ich hier meine Gitarre stehen, dann übe ich noch ein bisschen Gitarre, dann will ich noch lesen, dann will ich noch mal ab und zu einen Film gucken, dann habe ich noch Freunde, dann gehe ich noch in meine Gemeinde, wo ich aktiv bin, dann war ich eine Zeit lang war ich auch beim Blauen Kreuz aktiv und und ich mache Weiterbildungen und so weiter und ich setze mich dann.

Ich habe dann die Wahl, soll ich jetzt meine Gitarrenarm nehmen und ein bisschen spielen oder soll ich jetzt eine Stunde auf so einer Dating Plattform verbringen, wo ich einfach nur schlechte Erfahrungen gemacht habe? Ich habe da nur schlechte Erfahrungen und es ist nur vertane Lebenszeit gewesen, das habe ich irgendwann nach Jahren langem Probieren und suchen. Für mich gesehen, dass ich einfach meine Zeit mit etwas verbringen möchte, was mir Freude macht und mir macht die Partnersuche auf Dating Plattform keine Freude. Okay jo.

Sagen wir es mal so, könnten wir es vielleicht ausdrücken. Ja, ich will dich ja auch zu gar nichts überreden, Ines, um Gottes Willen ist ja gar nicht meine, steht mir auch gar nicht zu, ich hatte mal einen Freund, habe einen Freund, der auch auf Dating Plattform total unglücklich war und ich weiß nicht ob ich schon mal erzählt habe, dann hat er mir mal sein Profil gezeigt. Wie er sich da angemeldet hat.

Und dann habe ich gesagt, ey dein Profil, das bist du ja gar nicht. Doch doch, doch, das sage ich, nee, das was du hier beschreibst ist vielleicht der, der du gerne, den du gerne zeigen möchtest, aber das bist du nicht, ja, du bist nicht der Partygänger, du bist lieber draußen, du gehst lieber spazieren und du sitzt auch gerne mal auf der Couch und. Ja, aber das wollen ja die die Mädchen nicht wissen. Ja doch, schreibst du rein, dann lernst du auch die Richtige kennen und nicht die, die du vermeintlich kennenlernen solltest, weil es besser klingt.

Ja, das ist auch schwierig. Also ich ich, ich hab auch sehr große Schwierigkeiten mich selber da in so einem Profil so zu beschreiben, wie ich tatsächlich bin und dass es aber auch dann so bei dem anderen ankommt. Aber dann. Mach es mit einer Freundin, sag einer Freundin. Hey, ich möchte mich hier anmelden, also nur wenn du ja ich will dich nicht überreden, die soll die dich mal so beschreiben wie sie dich sieht und dann kommt die echte Iris raus.

Könnte man vielleicht mal machen, wenn es mir mal danach ist. Im Moment mit meinem mit meinem Vater zu tun, der ja 500 Kilometer weit weg lebt und dem es. Nicht gut geht. Ja, in Leipzig. Der lebt halt in Leipzig in meinem Elternhaus. Und vielleicht fahre ich auch morgen hin, das weiß ich noch nicht und der ist wird jetzt 85 im Sommer und hat jetzt große gesundheitliche Probleme.

Und ja, und dann ziehe ich ja zurzeit auch noch um. Also jetzt habe ich damit erst mal genug zu tun. Alles gut, Ines. Da kommt ein großer Garten mit mit viel Gartenarbeit auf mich zu. Und ja, und da freue ich mich auch drauf und. Ja, wir gehen dann aber auch. Ich zieh da in ne Einlegerwohnung bei einer Bekannten, die ich beim Wandern kennengelernt hab und wir gehen dann auch am was ist jetzt Christi Himmelfahrt? Machen wir ne Wanderung und grillen dann schön bei ihr, da sind sie auch mit 15 Leuten sind auch Männer dabei, also manchmal lernt man vielleicht da auch auf so ne Weise noch mal jemanden kennen.

Ja, hat der liebe Gott vielleicht doch seine Finger mit im. Spiel ne, Wer weiß ne genau, aber ich will das nicht so in den Fokus rücken und wenn es sein soll. Ja, möchte ich eigentlich jemanden dort kennenlernen, wo ich mich eben auch gern aufhalte und ne, und das ist, die Menschen sind einfach sehr verschieden und jeder hat nicht die gleichen Interessen und ich bin jetzt schon sehr dankbar, dass ich die, die meine Vermieterin kennengelernt hab, weil wir so ähnlich ticken und ähnliche Interessen haben und da auch dann Zeit zusammen verbringen können, zum Beispiel Radtouren machen oder wandern gehen. Oder Gartenarbeit.

Und das hat sich jetzt auch so, das hat auch Gott zugefügt und ja, ganz. Schön. Seit wann wusstest du, dass du ein Thema mit Alkohol hast? Ich würde sagen, seit 2019 tatsächlich, ich bin ja, das möchte ich jetzt einfach mal sagen, du hattest in deinem. Vorletzten Podcast war es glaube ich auch jemand, der vom Glauben sprach. Der Podcast hat mir auch sehr gut gefallen, ich bin ja 2018 zum christlichen Glauben gekommen und an übrigens an einem Tag, als ich morgens noch gesagt hatte, ich glaube nicht an Gott, habe ich mich nachmittags taufen lassen, da sind da, da, da ist eben was passiert und. Was ist passiert?

Ich muss mal gucken, dass ich das ein bisschen auf den Punkt bringe, weil ich schweife mal gerne ab. Ich hab ne Freundin, die hat mich zu Ihrer Taufe eingeladen, die schrieb mir ne whatsapp dann und dann ist meine Taufe längst überfällige Taufe. Ich lade dich ein und dann wusste ich ich geh da hin, obwohl ich selber überhaupt nicht gläubig bin, war aber sofort klar ich geh da hin, hab da zugesagt und sie sagte dann zu mir du bist die einzige von meinen ganzen Freunden die hier zugesagt hat, vielleicht lässt du dich ja heute auch noch taufen.

Und dann hab ich zu ihr gesagt, so n Quatsch, ich bin ja noch, ich glaube ja noch nicht mal an Gott und das war halt ne freie evangelische Kirchengemeinde und die haben 9 Leute getauft, 9 Erwachsene in der freien evangelischen Welt, da tauft gibt es keine Kindstaufe, sondern da bekehrt man sich zum Glauben und wird dann getauft und als Erwachsener und.

Ich bin ja als Kind auch mal evangelisch getauft worden und bin dann aber aus der Kirche ausgetreten, aus den ganzen bekannten Gründen. Was, was man so kennt, warum Leute aus der Kirche austreten, und jedenfalls war ich dann eben bei dieser Taufe und saß da im Publikum, und der Gottesdienst ging los und ich musste anfangen zu weinen, also mir sind da die Tränen gekommen und ich musste da den ganzen Gottesdienst.

Dienst trotz und Wasser heulen und ich konnte das nicht auf, konnte das nicht stoppen. So irgendwas hat mich da so ergriffen. Also ich würde heute sagen, der Heilige Geist hat mich ergriffen und zu mir mich gerufen und wir haben ja da den den Jesus, den Gott und und den Heiligen Geist. Und ich bin dann irgendwo, der Gottesdienst war lang, weil jedes jeder Täugling hat da sein Zeugnis gegeben, wie er zum Glauben kam. Und es waren ja 9 Täuflinge und ich bin dann mal auf Toilette gegangen.

Das war in so einem Park in so einer Freianlage und habe mir dann vorgestellt, soll ich mich. Dann kam der Gedanke so auch soll ich mich jetzt taufen lassen, wie fühlt sich das an, wenn ich mich jetzt taufen lasse und dann fühlte sich das so an, als ob ich wie geborgen bin und so getragen und dann habe ich mir halt so in mich reingehört und habe mir die Frage gestellt, wenn ich mich jetzt nicht taufen lasse, stellte mir vor, ich gehe zu meinem Auto, steig da ein und fahre nach Hause.

Und dann konnte ich mir das nicht mehr vorstellen. Ich habe mich so gefühlt, so haltlos, wieso ein streunender Hund, der nirgendwo hingehört, so ein Bild hatte ich vor mir und ja, mir wurde einfach klar, ich, ich kann hier nicht ohne mich taufen zu lassen, nach Hause fahren und dann bin ich wieder zurückgegangen, habe mich wieder da hingesetzt, dann musste ich wieder weiter heulen, dann ging das noch so eine halbe Stunde, die Frau neben mir guckte die ganze Zeit rüber und was ich da am heulen, ich war total verheult und.

Und dann sagte der Prediger so, dann gehen wir jetzt mal dahinter zur Sieg und machen da die Taufe. Und dann bin ich aufgestanden, bin zur Bühne gegangen, habe gesagt, ich will mich taufen lassen, das kam. Das war für mich ganz klar, ich muss mich jetzt hier taufen lassen und ohne getauft zu sein, fahre ich nicht mehr nach Hause, und dann haben die mich, dann haben die mich gefragt, dann haben die gesagt, so, dann dauert das jetzt hier noch eine Weile, und dann haben die mich zur Seite genommen, zu dritt der Pastor und noch 2 Pastoren und. Und wollten von mir wissen, warum ich mich taufen lassen will.

Die anderen hatten ja alle so einen Vorbereitungskurs gehabt und ich hatte das nicht und dann und dann habe ich gesagt, ich, ich weiß nur, dass ich mich taufen lassen muss, ich spüre das ganz tief in mir drin und ich kann hier nicht weggehen, ohne getauft zu sein, ich bin da, ich weiß es einfach, und dann haben die mir gesagt, Na ja, ich müsste jetzt aber dann das Glaubensbekenntnis sprechen. Und zwar müsste ich bekennen, dass ich daran glaube, dass Jesus Christus für meine Sünden am Kreuz gestorben und wieder auferstanden ist.

Und das musste ich sagen, und das habe ich aber da zum ersten Mal gehört, und ich konnte das auch nicht sagen, weil ich mir das nicht merken konnte. Okay. Dann hat dann hat die Frau gesagt, dann habe ich gesagt, okay, ich sage das jetzt, weil ich das jetzt eben einfach sagen muss, aber ich bin einfach vom tiefsten Inneren überzeugt, dass ich auch getauft werden muss. Und dann hab ich das gemacht und dann hat sie mir das so Satzteil für Satzteil vorgesprochen und ich hab das Nachgesprochen und dann bin ich mit den anderen.

Jemand hat mir da noch ne kurze Hose geliehen und jemand hat mir da noch so NT Shirt geliehen wo dann drauf stand gerettet, getauft, geliebt in irgendeiner Reihenfolge die Merk ich mir immer nicht und dann bin ich da getauft worden und das war der schönste Tag bis heute in meinem Leben ich hab das nie bereut.

Ich habe seitdem Zugang zur Bibel bekommen. Ich lese da auch jeden Tag drin, den ich vorher nicht hatte, und das war eben am 1. Juli oder am 2. Juli 2018 und dann bin ich in 2018 ist dann mein Hund auch gestorben im Herbst und da gibt es eben so ein so ein Pairs und auch so Lieder Anbetungslieder an Gott, und da habe ich immer gesungen. Gott soll mir das nehmen, was mich daran davon abhält, ganz bei ihm zu sein.

Und ich bin ja ganz oft sonntags nicht in Gottesdienst gegangen, weil ich meinen Hund immer nicht alleine lassen wollte und jedenfalls starb der Hund dann an der Herzinsuffizienz, der war 7 Jahre alt im Herbst, und ich war dann ganz alleine, mein Mann hatte mich, mein Mann hatte mich 2013 verlassen, dann hatte ich noch 5 Jahre den Hund, dann bin ich 2018 zum Glauben gekommen, dann starb der Hund. Und dann habe ich 2019 im Frühjahr. Mir ging es immer schlechter, also ich hatte körperliche Beschwerden, ich war müde, ich hatte Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, ich kam vor 10:00 Uhr morgens nicht in die Gänge und dann hatte ich eben so gedacht, du musst vielleicht mal aufhören, deinem Körper

Giftstoffe zuzuführen. Ich habe zu der Zeit auch noch geraucht, damit hatte ich wieder angefangen, als mein Mann mich verlassen hatte. Am Tag immer abends so eine halbe Schachtel. Ich habe nur abends geraucht und getrunken, immer wenn ich von der Arbeit kam, wo ich performt habe, bin ich hier nach Hause gekommen, Flasche Wein auf Schachtel Zigaretten und dann ging das 10 Stück hintereinander ein Glas nach dem anderen und und dann wurde ich eben krank, also ich war einfach nicht mehr fit, ich habe dann irgendwie die beschriebenen Symptome gehabt und dann hatte ich erstmal den Gedanken und da bin ich eben überzeugt.

Dass das eben auch der Heilige Geist war, der da gewirkt hat, weil ich vorher diesen Gedanken nie hatte, irgendwie, dass ich irgendwie problematisch Alkohol trinke, den Gedanken hatte ich einfach nie, das gehört einfach zu meinem Leben dazu, kommst nach Hause, machst ne Flasche Wein auf, das war einfach normal. Das gehörte einfach immer zu meinem Leben dazu und nicht, um mich zu betrinken, sondern ich war ja auch mal weinkennerin. Ich hab dann den großen Johnson gehabt, das Buch. Hatte ich auch noch.

Johnson genau, also ich war so Wein, ich habe mir auch bei Weingütern Wein bestellt, das war so, gehörte für mich zum Lebensstil und dass das aber irgendwie zu viel war und dass mir das gesundheitlich schadet, das war mir überhaupt nie bewusst. Bis dahin dann und dann habe ich eben versucht aufzuhören 2019 im Sommer, und das war für mich ganz schlimm, weil ich mir nicht vorstellen konnte, samstags abends mit einem schönen Glas Wein.

Weißwein so schön beschlagenes Glas irgendwie den Sommer zu überstehen, das war ein ganz schrecklicher Sommer. 2019, da hatte ich ja dann die Trennung hinter mir von dieser zweiten, dysfunktionalen Beziehung, da bin ich nicht mehr tanzen gegangen, weil mir das auch nur weh getan hat, dieser Kampf um die Männer, dann habe ich mit dem Alkohol aufgehört und mit dem Rauchen, das habe ich dann erst später angegangen, ich rauche seit 3 Jahren nicht mehr. Und ja, und dann ging das immer so. Ich bin dann zu den Anonymen Alkoholikern gegangen, viermal in der Woche, nur damit ich einfach nicht trinke in der Zeit.

Wie war das für dich da bei dem? Das war für mich am Anfang einfach nur eine Hilfe, dass ich nicht trinke. Also dass ich eine Beschäftigung hatte, wo ich nicht trinken muss, und ich habe mich da auch wohlgefühlt. Es gab ja unterschiedliche Gruppen hier im Kölner Raum. Troisdorf. Siegburg, da gibt es sehr viele Gruppen, kann man jeden Tag zu einer hingehen.

Also am Anfang war es eigentlich ein bisschen anders, ich bin zu unserem Sozialberater in meiner Firma gegangen und habe gesagt, mir geht es nicht gut und mein Mann hat sich getrennt und ich fühle mich einfach nur noch schlecht und der ist dann eigentlich auch noch mit da drauf gekommen, dass ich ein Alkoholproblem haben könnte, das wird bei uns in der Firma ganz massiv angegangen, also da wird man sehr gut unterstützt.

Und dann hat er zu mir gesagt, gehen Sie doch mal, erkundigen Sie sich doch mal, wo in Ihrer Nähe anonyme Alkoholiker sind. Einfach nur mal erkundigen, Sie brauchen gar nicht hingehen und das habe ich dann gemacht, dann habe ich mich erkundigt und dann bin ich eben auch hingegangen, weil ich bin so jemand, ich mache immer Nägel mit Köpfen, also wenn ich was anfange, mache ich dann auch, lege ich los. Ja, als du da das erste Mal hin bist, wie hast du dich da gefühlt?

Also ich habe große Angst gehabt, da die durch die Tür zu gehen. Ich bin dahin gefahren im Auto, habe das gesucht, es war in einer katholischen Kirchengemeinde und da hängt dann so ein kleines Schild draußen dran, anonymer Alkoholiker und da hat mein Herz ganz laut geklopft und dann bin ich da einfach reingegangen und da wurde ich sehr nett empfangen, es war sehr angenehm, ich fühlte mich gleich sehr geborgen.

Und habe mich einfach dann, also nachdem ich die erste Hürde überwunden hatte, da einfach durch die Tür zu gehen war super, weil das alles tolle Menschen sind, die da sitzen, die haben das geschafft, das hast du auch schon oft gehört in deinem Podcast. Das sind teilweise Menschen, die gehen seit 30 Jahren hin und das ist auch so, also die überwiegende Zahl in den Gruppen waren ältere Menschen und es waren auch jüngere dabei, aber. So ganz Junge eher selten.

Es ist einfach anscheinend nicht so, dass das Umfeld und ich habe dann eigentlich aufgehört zu den Anonymen Alkoholikern zu gehen, als Corona kam. Das war ja 2019, als ich da hinging im Sommer, und dann bin ich 2020, kam ja Corona, und dann hat das alles nicht mehr stattgefunden. Aber online hättest du es machen können.

Ja, aber das hat mir nichts gebracht. Dann war ich ja zu Hause und da konnte ich ja auch meine Flasche Wein aufmachen, also ich musste ja raus sein aus meinem Zuhause, ne, ich musste ja raus aus meinem Umfeld und da haben wir dann in der Gemeinde meiner Kirchengemeinde haben wir dann eine Blaukreuzgruppe gegründet. Mhm.

Ich bin aber vorher noch einmal zur Diakonie. Ich weiß nicht, wie das jetzt heißt, es gibt ja unterschiedliche Selbsthilfegruppen, dann war ich noch bei der Diakonie, die haben noch auch während Corona weitergemacht. Wie heißen die jetzt? Ich komme jetzt gerade nicht drauf und da wurde ich so getriggert, da bin ich aus der aus der Gruppe gegangen, in die Tankstelle gefahren, habe mir 2 Flaschen Bier gekauft und habe die ausgetrunken und dann bin ich da nie mehr hingegangen.

Also ich bin in der Selbsthilfegruppe sehr getriggert worden und ich habe dann später eine Blaukreuzgruppe mit einem aus meiner Gemeinde gegründet, also er hat die Gruppe gegründet und ich habe mitgemacht und ich habe dann aufgehört mit den Gruppen. Weiß nicht mehr, waren so vor 2 Jahren, weil ich in den Gruppen einfach extrem getriggert wurde von Leuten. Ja.

Also mehr haben die Gruppen dann nicht, die waren nicht hilfreich für mich, weil ich in den Gruppen durch die Aussagen von manchen Teilnehmern selber getriggert wurde, als ich noch nicht stabil genug war. Eigentlich. Genau das Gegenteil von dem, was man, was man sich wünscht. Zum Beispiel? Da war zum Beispiel mal beim Blauen Kreuz, macht man das, also bei uns hat man das ja da nicht so gemacht wie bei den Anonymen Alkoholikern, bei den Alkohol Anonymen Alkoholikern sitzt man ja immer da und sagt, Ich bin Ines, Ich bin Alkoholikerin und da bin ich ja auch der Meinung, wie viele auch auch die Natalie Stübens Richtung vertreten, dass man das manifestiert, wenn man sich das immer erzählt. Ne, ich erzähl mir jeden tag,

ich bin Alkoholikerin. Das mag für den einen oder anderen wichtig sein, dass er sich das jeden Tag erzählt, weil es ihm hilft, davon loszukommen. Bei mir ist es eher so, dass ich denke, Dinge, die ich mir jeden Tag erzähle, die manifestieren sich und ich möchte mir lieber erzählen, ich bin ein glücklicher Mensch, der ein schönes Leben hat und ich brauche den Alkohol nicht. Und das möchte ich manifestieren und deswegen ist diese Art für mich nicht geeignet.

Das haben wir in der Blaukreuzgruppe auch nicht gemacht, da haben wir das nicht so gemacht. Dann saßen dort aber Leute, die in der Gruppe, die mussten an der Gruppe teilnehmen, weil die hatten eine Zusage bekommen für eine Therapie, für eine Reha und mussten dann, bis diese Reha begann. Hatten die eine Auflage, dass sie da in eine Selbsthilfegruppe gehen sollen, und dann war da jemand, und der sagte dann, was ihr alles für Probleme habt, die habe ich alle nicht, ich habe keine Crawings, so was kenne ich überhaupt nicht und er hat dann da so immer so rumgetönt, dass er das alles nicht hat und das hat mich dermaßen getriggert, weil ich ja, das war ja noch bevor es mir gut ging, also ich

war ja selber noch nicht stabil vor 2 Jahren und ich bin ja immer wieder rückfällig geworden. Geworden, und da war das für mich einfach nicht hilfreich, wenn ich für mich war das Graving das Allerschlimmste. Also ich habe immer daran gearbeitet und es ist mir ja jetzt auch gelungen, dass ich kein Graving mehr habe, weil das Graving zu überstehen, das ist für mich total schwer gewesen oder bis zu unmöglich. Mein Ziel war, ich möchte erst gar nicht das Graving bekommen, also diesen Suchtdruck was trinken zu müssen. Also vorher schon anzusetzen, dass ich gar nicht erst in dieses Graving reinkomme und in diesen Selbsthilfegruppen wurde eben mein Graving getriggert, also da, deswegen bin ich da raus gegangen.

Also für mich ist es einfach dann nichts, ich weiß gar nicht mehr, was die Frage war und wo wir bestehen geblieben sind, also auf jeden Fall, ich habe den Ansatz verfolgt und. Mein Leben so zu gestalten, dass ich keine Cravings bekomme und habe dann im August letztes Jahr tatsächlich mit einer Therapie bei einem Psychotherapeuten angefangen und da habe ich sehr, sehr, sehr viele Tools an die Hand bekommen.

Das hat mir auch noch mal sehr geholfen, Handwerkszeug einfach für bestimmte Sachen und das eben. Das Leben so zu gestalten, dass ich nicht in die Gravings komme. Nenn mal ein Beispiel bitte. Also das der er hat das ich hab da etwas, das nennt sich Ereignistagebuch oder so was so ähnlich. Das ist so ein Zettel DIN A 4 Blatt und da stehen dann so ganz viele Fragen drauf.

Wenn du einen Vorfall hattest irgendeiner Art. Den du nicht haben wolltest. Beispiel, du bist aggressiv geworden oder du hast doch Alkohol getrunken, obwohl du nicht wolltest. Irgendein Ereignis, was du nicht wolltest, dass man das dann quasi analysiert. Also was war das für ein Ereignis, was hatte das für Konsequenzen, wie ist es zu dem Ereignis gekommen, wie hätte ich eingreifen können, hätte ich das früher gemerkt, also was hätte was war vorher, was war noch spielte noch eine Rolle, warst du vielleicht erkältet, warst du überlastet?

So mit dem Ziel, am Schluss sozusagen eine Lösung zu finden. Wie hätte ich mich verhalten können, damit diese Situation anders verlaufen wäre? Ja. Oder wie kann ich mich beim nächsten Mal verhalten, wenn so eine Situation wieder auftaucht, ne? Genau und da, und dadurch habe ich rausgefunden, dass ich nur noch cravings hatte. An diesen Arbeitstagen, wo ich nach Köln fahren muss, in mein Großraumbüro, dem bin ich dadurch auf die Spur gekommen. Sehr gut.

Und dann habe ich überlegt, wie kann ich jetzt diesen, wie kann ich das jetzt schaffen, dass ich abends, wenn ich nach Hause komme, nicht da bei dem Lidl abbiege und mir da eine Flasche Wein kaufe. Ich komme ja direkt, ich sitze, ich fahre eine Stunde im Stau und komme kurz bevor ich zu Hause bin, an einem Lidl vorbei. Und das war immer eine riesen Herausforderung, an diesem Parkplatz vorbei zu fahren und da nicht rechts abzubiegen. Und dem bin ich dann auf die Schliche gekommen. Dann wusste ich aber noch nicht, wie ich das Problem lösen kann und dann hatte ich mein Coaching bei der Gabi Gutzeck, bei der habe ich so ein zweitägiges, ein zweistündiges Coaching gemacht, vielleicht vielleicht vor

ungefähr vor einem Jahr und die hat dann zu mir gesagt, wahrscheinlich brauchen wir kein zweites Coaching machen, du bist schon ziemlich weit. Ich hab dann aber erst mal diese Nährstofftherapie gemacht, die sie da empfiehlt und erstes Jahr im im Frühsommer hab ich die gemacht, 3 Monate lang und hab auch ihre Bücher alle gelesen und das alles da so für mich verinnerlicht und sie hat mir gesagt Sport ist dein Dopamin, also mein Dopamin ist Sport. Wenn du morgens Sport machst, dann bist du für den ganzen Tag schon in einer ganz anderen Stimmung. Deswegen gehe ich, bin ich dann immer montags und mittwochs, wenn ich ins Home of nach Köln fahren musste, ins Büro, bin ich 06:00 Uhr ins Fitnessstudio

gegangen, das macht schon 06:00 Uhr auf, gibt es hier in der Nähe und dann bin ich 06:00 Uhr hier los um 5 aufgestanden, Kaffee getrunken und bin dann ins Fitnessstudio gefahren, hab von 06:30 Uhr bis 07:30 Uhr trainiert und bin dann erst zur Arbeit gefahren, das war bei mir halt möglich, ich konnte das so einrichten. Und dann war ich halt um 9 im Büro. Ich habe zum Glück einen Job, wo ich da eben das verbinden konnte mit dem morgens Sport machen, heute war ich ja auch laufen, wenn ich Home Office habe, gehe ich immer laufen, morgens eine Stunde walken durch den Wald und dadurch hatte ich dann schon so einen Dopaminstatus ich habe mich schon gut gefühlt, bevor ich erst in meinen Arbeitstag

gestartet bin, das zweite war da, hat die Gabi Gutzek immer gesagt, Schau mal, ob du Durst hast und ob du satt bist. Das hat dazu geführt, dass ich mir immer dann mein Abendessen mit in die Firma genommen habe. Ich habe mir dann immer am Vortag schon Abendessen vorbereitet und habe das mitgenommen und bevor ich dann nach Hause gefahren bin, habe ich in der Firma geguckt, bin ich, habe ich keine Lust mehr, bin ich befriedigt satt, da habe ich mir auch Sachen gemacht, die befriedigend, essenstechnisch, befriedigend für mich sind und dann habe ich da abends, bevor ich nach Hause gefahren bin um 6 erst mal noch. Mein Abendessen im Büro gegessen und dann bin ich wieder hungrig noch satt gewesen.

Zwischendurch habe ich angefangen, Spaziergänge zu machen, also ich stelle mir immer die Uhr eine Dreiviertelstunde und dann gehe ich 5 Minuten um Block, also mindestens gehe ich vormittags und nachmittags einmal 5 bis 10 Minuten um den Block und das ist meines Tages nicht, also da habe ich dann einfach diesen Rhythmus und seitdem sind diese Gravings weg, sind einfach weg. Aber jetzt sag mal, seit wann trinkst du nicht mehr? Das ist ja noch so lange nicht.

Dass ich jetzt überhaupt keinen Alkohol getrunken habe, war jetzt der 18 Januar. Dieses Jahr also sind jetzt 110 Tage, und zwar hing das auch damit zusammen, dass du mir die Lieder geschrieben hast. Ja. Das war ein ganz großer, ganz großer, wertschätzender Beitrag von dir für mich. Das hat mich so ergriffen, dass ich. Dass jemand für mich so was macht. Du hast das wahrscheinlich auch für dich gemacht, weil dir das Spaß gemacht hat, aber das war für mich kam das so an wie da macht jemand was für mich, das ist so toll und das hat mich so ergriffen, also es ging ja los, dass du mir ein Lied gemacht hast.

Gibt nicht ihn, es gibt nicht auf. Es gibt nicht auf. Und das war ja erstmal diese Schlagerversion. Und dann kam. Da bin ich hier stundenlang getanzt, mit Kopfhörern auf, ich bin hier getanzt in meiner Wohnung, das war ja abends, und dann bin ich ja am nächsten Tag nach Leipzig gefahren, meinen Vater besuchen und da habe ich zum Mittagessen einen Radler getrunken, also ein Radler. Das war mein letztes alkoholisches Getränk und dann hast du ja weiter gemacht.

Dann hast du ja Ines, gibt nicht auf in der Singer Songwriter Version, das ist mein Paparit, also die Singer Songwriter Variante von Ines gibt nicht auf und danach kommt gleich die Schlagerversion, dann gibt es ja noch die Chill Version und dann gibt es alles noch auf Englisch und dann und dann hast du mir ja geschrieben, willst du noch mal so richtig heulen?

Ja, hast du Kopfhörer? Und dann war ich aber in Leipzig bei meinem Vater und dann hab ich da auch den Abend mit ihm verbracht und als ich dann ins Bett gegangen bin um 22:00 Uhr oder so, da warst du auch noch wach und dann hab ich geschrieben ich bin jetzt da, ich war heut den ganzen Tag mit meinem Vater unterwegs hier und dann hab ich das noch gehört, das war dann ein Jahr danach ja ein Jahr ein Jahr.

Ja. Das war schön, oder? Das fand ich ja auch wirklich. Ich hatte dir ja gesagt, du hattest mir geschrieben, weil ich hatte dir geschrieben, du hattest geschrieben, du hattest diese, diese, diese auf Spotify, diese Playlist veröffentlicht, also erstmal ohne meine Lieder und die hab ich mir angehört und ich fand das toll und du hattest ja auch so von dir gegeben, ja, ich mach da jetzt so ein Projekt, aber das ist alles KI und ich weiß, das kommt nicht immer so gut bei Leuten an. Aber weil es sowas nicht gibt von echten Sängern, mach ich das jetzt mal.

Ich fand es ehrlich gesagt, ich fand es toll und das hab ich dir dann auch per whatsapp geschrieben und dann hast du mir, hast du mir geschrieben, ich mach auch für dich ein Lied, wenn du mir irgendein Stichwort gibst. Und da hab ich ja geschrieben, das Stichwort könnte sein, ich schaffe es auch noch. Bindestrich irgendwann.

Irgendwann genau. Ja, ja, ja, das Klang für mich eben so. Ja, ich, ich möchte es aber irgendwie und irgendwann ist natürlich so unspezifisch, das bedeutet am Ende nie, irgendwann heißt nie. Und dann hast du das Lied gemacht in der Schlagerversion und das war ja mit dem irgendwann, und dann habe ich das meiner Freundin vorgespielt, jetzt mal erst vor kurzem und die sagte, irgendwie gefällt mir das mit dem irgendwann nicht, also irgendwann, das ist so unspezifisch.

Und dann habe ich ihr die Singer Songwriter Version vorgespielt und da hattest du das schon abgewandelt. Da kam irgendwann gar nicht mehr vor, da kam dann irgendwie so vor wie vielleicht nicht heute, vielleicht nicht jetzt, aber ich gehe weiter und da kriege ich jetzt noch Gänsehaut, ich kriege richtig Gänsehaut gerade also der Text von der deswegen ist diese Singer Songwriter Version auch mein Favorit, weil da ist das rausgenommen mit dem irgendwann.

Da ist das so vielleicht nicht jetzt, vielleicht nicht heute, aber ich gehe weiter, das ist das Entscheidende. Und dann am nächsten Tag, ich habe es geschafft und da gibt es die auch, die Schlagerversion ist da mein Favorit, ja, ein Jahr, und das hat mich so beflügelt, dass ich, das habe ich ja dann gehört, als ich das Radler schon getrunken hatte, das war ja dann abends ein Jahr, ich habe es geschafft.

Und ab da war für mich alleine aus Respekt vor deiner Arbeit. Auch dann war das für mich klar, ich trinke nicht mehr und ich kann jetzt auch nur sagen, ich hatte in den letzten 3 Monaten eben seitdem ein oder zweimal ein ganz leichtes Craving, wo es, wo ich jetzt zu Hause war, wo ich so merkte, ach, jetzt könntest du doch. Aber nein, du machst es nicht.

Denk dran ein Jahr, du hast es geschafft, Denk an Kai, der hat dir diese schönen Lieder gemacht und das ist so wertschätzend und ich will das nicht kaputt machen. Ja, also du sollst jetzt nicht für meine Wertschätzung nicht trinken, sondern für dich. Das ist ja logisch. Ja, aber trotzdem. Das stärkt das einfach, das stärkt. Das gut, ja, und ich kann dir auch sagen, dieses dieses Lied, die Idee kam mir, weil du ja gesagt hast irgendwann. Und in der Hypnose macht man das ja auch so. Ja, man man sagt eben jetzt denk mal an die Zukunft, wie sich das dann anfühlt, also in dem Fall ein Jahr und dann habe ich gedacht, OK, wie kriege ich jetzt den Plot Twist hin, dass dieses Jahr ja erst, also der

eine Song hier und der andere 2 Tage später, das passt ja irgendwie nicht und deshalb habe ich eben dieses. Diese Brücke, so gebaut mit dem Traum, das fand ich irgendwie nett. Die Idee? Das hast du richtig gut gemacht und ich ist trotzdem ich will ich. Es ist einfach extrem lange her. Ich würde sagen, das ist als mein ex Mann als ich den kennengelernt habe, ich bin jetzt seit 13 Jahren getrennt und davor waren wir 10 Jahre zusammen, also vor 23 Jahren habe ich das das allerletzte Mal erlebt.

Mit einer kleinen Ausnahme. Klammer zu Klammer auf Klammer zu, dass jemand sowas gemacht hat. Also jemand so ich fühlte mich einfach total wertgeschätzt dadurch. Natürlich kann ich mich auch selber wertschätzen und ich mache das auch für mich natürlich, ich mache es nur für mich und aber auch für meine Umgebung, dass die mich besser aushalten können, aber trotzdem, das war einfach so wertschätzend und dieses Gefühl zu haben, dass jemand sowas für einen Macht, das war einfach.

Mein Ex Mann, der hat mich damals am Bahnhof abgeholt mit einer Sonnenblume, weil ich so viel auf Dienstreisen war und dann hat er für mich ein Bücherregal gebaut und weil ich immer so viel auf Dienstreisen war, hat er mir so aus Streichhölzerschachteln hat er mir so einen kleinen Adventskalender, wir haben uns im Herbst kennengelernt und er hat mir dann für meine Dienstreise aus Streichholzschachteln so einen kleinen Adventskalender gebastelt und. Richtig toll, den habe ich heute noch, das fand ich auch so ähnlich, also dass jemand sich da hinsetzt, stundenlang und dir so was gibt, das hat mich einfach, das ist einfach so lange nicht mehr vorgekommen, dass mich das einfach so, das hat mich einfach beflügelt, das

hat mir einfach noch mal zusätzlich Kraft gegeben, sage ich mal so. Das freut mich Ines. Und dadurch hat sich einfach auch dieses. Dieses ich muss das schaffen und dieses unzufriedene Glück, die unzufriedene Abstinenz, die ist dadurch abgelöst worden in eine zufriedene Abstinenz, ja. Ja, das ist, darum geht es ja, das ist ja immer so, wenn man sich etwas verkneift, dann ist es, behaupte ich mal, immer nur eine Frage der Zeit, wenn man zurückfällt. Ja, ja, und das war ja auch immer so. Also ich habe wirklich lange Strecken, Vierteljahr 2 Monate. Und dann mal dann vielleicht mal 2 Gläser Wein und dann vielleicht eine Woche nicht und dann, ach, es ist doch Freitag, kannst doch mal ein Glas Wein

trinken und dann ist es aber bei der zweiten Woche hat ja letzte Woche auch gut geklappt, bei der zweiten Woche sind es dann eben schon 3 Gläser statt 2 und dann ist es eben eine Woche später. Oh es könnte sein, das reicht nicht mehr für morgen, fährst doch noch mal los und haust dir doch immer noch eine zweite Flasche. Und so ist das immer gewesen und da wollte ich noch eine Sache erzählen, die fand ich auch spannend durch meine Psychotherapie.

Ich habe ein zweites Tool, also ich habe, ich habe mir immer aufgeschrieben, Tag 1 und dann ein paar Tage später wieder Tag 1, Tag 1, tag 2, tag 3, tag 10 tag 1. Also es kam immer Tag 1 wieder und dann habe ich mir das mal analysiert und. Und da habe ich ein Muster erkannt. Also ich habe aufgeschrieben, im Oktober habe ich angefangen mit Tag 1, und dann habe ich gesehen, ich halte das ungefähr 2 Wochen durch und dann habe ich Tag wieder Tag 1 und dann habe ich so ein Muster erkannt, dass ich immer bei Tag 14 schwach geworden bin oder bei Tag 15 immer so in dem Dreh und dann habe ich wieder so 23 Wochen wo es wieder dann mehr wurde und dann habe ich wieder gesagt Tag 1 und. Aber immer bei so 1415 Tagen ist

das wieder gekippt und beim letzten Mal als das jetzt der 1819 Januar war, habe ich gemerkt, da war ich auch wieder bei Tag 1 und 1415 Tage später habe ich das gemacht mit dem mit dieser Analyse und dann merke ich, oh du denkst jetzt es läuft, du bist genau wieder da wo es immer kippt, jetzt musst du aufpassen. Ja.

Und da war ich dann wachsam. Und da habe ich dann diesen Tag. Kipppunkt überwunden, weil ich dann wachsam war. Also dieses ganze Achtsamkeitsthema spielt da halt auch mit rein, dass man achtsam von morgens bis abends durch den Tag geht mit den Dingen, die man macht, also dass man sich bewusst macht, was tue ich hier überhaupt.

Ja. Und das ist bei mir ganz wichtig, dass ich da von morgens schon so anfange. Ich fange an mit Gebet mich durchzubewegen Kaffee zu trinken, Sport zu machen, mein Essen vorzubereiten, einfach gut für mich zu sorgen. Und das ist für mich so der Schlüssel, dass ich von morgens an achtsam durch den Tag gehe und gut für mich Sorge und dass ich nicht in diesen Automatismus hinein verfalle. Ja.

Wohl da kann ich es wieder kippen. Da muss man an der Stelle muss ich aufpassen. Dass ich mich wieder zurücknehme und wieder in meinen schönen floh reinkomme, in diesen Achtsamkeitsfloh. Ja, und also klingt jetzt so, als seist du mit diesem strukturierten Tagesablauf sehr zufrieden, oder? Ja, ich bin da sehr zufrieden. Toll.

In dieser Zeit, wenn wir jetzt mal nur die, also seitdem du ihn jetzt neu nicht mehr trinkst, seit über 3 Monaten schon nicht was ich super finde, hat sich da irgendetwas verändert, also von deinem vom Körperbild, vom Schlaf, vom Selbstwert? Selbstwert auf jeden Fall. Das spielt aber auch die Psychotherapie mit rein. Da haben wir gerade erst letzte Woche noch mal ein Check up gemacht von meinen ganzen Themen. Da muss ich bewerten, wie stark mich das belastet. Am Anfang der Psychotherapie und es sind viele Themen und jetzt haben wir mal ein Check up gemacht, weil ich eigentlich gerne mit der Psychotherapie so langsam zum Ende kommen möchte, wo wo ich denn jetzt stehe ne und da konnte man also eindeutig sehen, dass ich sehr viele

Punkte habe, wo ich nicht mehr eine Belastung von 9 spüre, sondern eine Belastung von 1 oder von 3. Super. Ja, also da hat sich sehr viel verändert in Bezug auf Selbstbewusstsein in Bezug auf sich selbst wertzuschätzen in Bezug auf sich klarzumachen, was, was man alles kann und was man alles schon geschafft hat.

Körperlich hat sich in der Zeit jetzt nicht so viel verändert, weil ich ja auch schon vorher nur noch wenig getrunken habe, ja ne, also da ist und ich leide sehr immer, phasenweise habe ich massive Schlafstörungen. Also ich lieg phasenweise. Jetzt war es gerade 56 Nächte hintereinander, wo ich 02:00 Uhr aufwache und nicht mehr einschlafen kann.

Aber was grundsätzlich insgesamt besser geworden ist ist, ich habe überhaupt keine Schweißausbrüche mehr. Also ich hatte ganz schlimm immer nachts mit Schweißausbrüchen zu kämpfen. Klassiker. Diese, diese nassen Hände. Ich habe immer so kalten Schweiß auf dem Handrücken gehabt, ganz schlimm dann ja dann dieses Herzrasen, das habe ich nicht mehr.

Das hatte ich auch nachts immer ganz schlimm, wo ich richtig mein Herz ganz laut habe Klopfen hören. Das habe ich auch, wenn ich einfach nur einmal 3 Gläser Wein getrunken habe, dann habe ich das in der Nacht danach und das will ich nicht mehr haben ne, also dass dieses dieses ja und dieses Verkaterte morgens nicht mehr zu haben, das ist für mich auch ganz toll, also. Passt ja überhaupt nicht mehr mit Sport zusammen und so was ne.

Ja, aber ich habe das. Ich konnte das immer beides. Also ich bin ja jahrelang Mountainbike gefahren, Rennrad gefahren, ich habe zweimal mit Mountainbike die Alpen überquert, also das ist, das war nie so ein Hintergrundsgrund für mich, auch Sport zu machen, aber einfach diese Katerstimmung, dieses die Augen, die dann nicht mehr so weiß sind, das Weiße wird dann so glasig und. Ja, also ich denke meinem Umfeld fällt es auf. Da habe ich schon öfter so gehört. Ich habe jetzt nicht wirklich abgenommen, weil ich auch gerne esse, also ich habe immer Phasen von hoch und tief und aber man merkt schon, dass man ist nicht so Aufgeschwemmt von von der vom Gesicht her, meine Finger sind nicht mehr so aufgeschwemmt, ich habe die Gelenkschmerzen sind

weg, ne die ich früher, ich hatte ja 19 hatte ich ja die Gelenkschmerzen, deswegen habe ich ja auch auch. Angefangen aufzuhören, weil ich körperliche Beschwerden begraben. Ja, also so hat sich da schon viel in der Richtung, hat sich da schon viel geändert, aber eben schon im Verlauf jetzt der letzten Jahre nicht jetzt unbedingt die letzten, ja 3 Monate ne.

Das klingt toll, also wenn es eine Pille gäbe, die all das bewirken könnte, dann würde das ein Verkaufsschlager sein. Ja, es ist ja auch schwer. Also ich habe das, ich habe einen Freundeskreis, noch eine Freundin, die sich sehr schwer tut mit dem aufhören, aber auch nicht aufhört, an nicht aufhört anzufangen, aufzuhören, habe ich ihr auch gesagt, ich habe gesagt, ich fang einfach nicht, hör einfach nicht auf, wieder anzufangen, nicht zu trinken, gib nicht auf, weil ich weiß, es ist einfach, bis man den bis man den bis man den Dreh für sich raus hat, was für einen funktioniert, ist es einfach.

Ist es einfach unter Umständen nicht einfach? Es gibt ja Leute, die können einfach aufhören, so ist es mir beim Rauchen rauchen gegangen, also ich habe, ich habe jahrelang nicht aufhören können und auf einmal habe ich aufgehört und nie wieder eine Zigarette angefasst. Seit 3 Jahren nicht und ich will auch nicht rauchen und ich merke auch eklig brauche ich nicht, aber.

Aber beim Alkohol ist mir dann auch einfach schwer gefallen durchzuhalten. Also nicht immer wieder anzufangen, ganz anders als bei der Zigarette, da war es der Cup, dann da und dann war es gut. Beim Alkohol ist mir das gar nicht gelungen und ich glaube, da muss auch jeder für sich seinen Weg finden und er sollte auf jeden Fall auch nicht aufgeben, immer wieder auch wieder durchstarten, weil es gibt einen Weg, aber ich denke jeder muss einen individuellen Weg finden.

Ja. Mir zum Beispiel helfen die Podcasts total. Ich höre alle Podcasts rauf und runter. Ich habe jetzt wieder einen neuen Podcast entdeckt, den gibt es seit einem Jahr von Klaas und ich glaube, die heißt Christine, den höre ich jetzt zurzeit, aber es gibt Leute, die die Triggern, die Podcasts. Ja, ja, klar. Die können das gerade nicht.

Denen hilft das gerade nicht. Also das ist oder manchen Leuten helfen eben die Selbsthilfegruppen anderen Leuten nicht und ich denke, da muss jeder ausprobieren, einfach alles ausprobieren und irgendwann findet man für sich den das passende, ja das das, davon bin ich eigentlich überzeugt, weil weil ich schon von so vielen unterschiedlichen Wegen gehört habe. Ich habe zum Beispiel nie eine Reha gemacht oder so, noch nie in meinem ganzen Leben nicht, also ist nichts für mich. Oder habe ich nicht gebraucht?

Sagen wir es mal so, ist die ambulante Therapie endlich mal aber auch bloß jetzt. Seit August ist auch noch nicht so lange und ich will jetzt auch bald da aufhören, also ja. Sag mal, diese blauen Kreuz, machst du das noch oder bist du da raus? Also ich bin jetzt im Moment in keiner Gruppe. Ich habe mich aber zu der Ausbildung angemeldet. Das sind 5 Module, die Basisausbildung für Begleitung von subkranken Menschen und da fange ich im September damit an, mit der Ausbildung, das ist das erste Modul muss. Man nicht dafür in einem Jahr selber nüchtern sein oder wie ist das?

Bei denen. Ja, da muss man 2 Jahre nüchtern. Sein 2 Jahre sogar okay. Ja, ich habe mich jetzt angemeldet, weil ich wirklich. Nur noch sehr selten mal was getrunken habe. Und weil ich jetzt einfach da durchstarten will mit mit. Das soll die ersten 2 Teile sind ja auch erst mal so Selbsterkenntnis die ersten 2 Module sind sich selber auf die Schliche kommen und sich selber sein leben aufzuarbeiten und das möchte ich jetzt einfach erst mal machen.

Verstehe. Na unabhängig davon, ich möchte jetzt nicht. Also ich habe jetzt nicht vor, da auf einem Gebiet was zu machen, eine Selbsthilfegruppe zu gründen oder so. Sondern ich möchte mehr Handwerkszeug bekommen, wenn ich zum Beispiel mit einer Freundin wie ich das jetzt auch habe, unterwegs bin, dass ich da erkenne, wo sind da die Grenzen, wo kann ich da unterstützen, wo, wo ist es eher, also wo ist es eher übergriffig.

Ja, dass ich da einfach auch so ein bisschen Handwerkszeug, also erstens mal mich selber noch besser kennenlerne, dafür mache ich es erstmal in erster Linie, und dafür sind ja auch die ersten 2 Module da. Und zum anderen. Dass ich eben so ein bisschen Handwerkszeug bekomme im Umgang mit so Menschen. Wenn ich denen einfach im Leben begegne. Ja, sehr gut.

Das ist so dann mein Ansatz dabei, ob ich damit später mal was mache, wenn ich nicht mehr arbeite, oder ob ich mal irgendeine Gruppe Gründe oder so. Das habe ich jetzt noch nicht für mich entschieden, das das wird mir dann Gott hinlegen, ich höre da auch so ein bisschen auf die Impulse, die von außen kommen oder die aus mir heraus von innen kommen, was ich dann mache, jetzt immer so ein Schritt nach dem anderen. Finde ich gut.

Wenn wir jetzt noch mal ganz, ganz, ganz kurz nur noch mal. Zu Gott kommen hilft dir der Glaube dabei in Bezug auf den Alkohol, also der Glaube. Hilft mir dabei. Weil er mich stärkt. Also ich sag mal, es gibt ja zum Beispiel die Psalmen in der Bibel, ja, da gibt es zum Beispiel den Psalm 23. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln, er weidet mich auf einer Grünen.

Aue. Er führet mich zu frischem Wasser. Weißt du so, und wenn ich mir das so dahersage er erquicket meine Seele, er führet mich auf rechtem weg, du brauchst das einfach alles sagen, Nein, aber an der Stelle. Um das einfach. Mal so in Worte zu fassen, das stärkt mich einfach, das trägt mich. Ich habe die.

Gewissheit. Dass ich nicht tiefer fallen kann als. Das in Gottes Hand. Ja, und das gibt mir einfach da ziehe. Ich meine Lebenskraft. Raus, sagen wir es mal so, verstehe das hat aber nichts mit Religion zu tun. Sondern das ist einfach. Die persönliche Beziehung, die ich mit Jesus und mit Gott habe. Ja, ja, wir kennen ja alle.

Die ganzen Themen in der Kirche in. Der in der, das sind ja alles Menschen, die da wirken und Menschen machen Fehler, und das ist ja auch das, was man, wenn man die Bibel liest, da lernt, Menschen sind, wir sind eine gefallene Welt. Menschen machen Fehler, Menschen sind einfach nur Menschen und das ist das Problem in diesen, in diesen Kirchen. Also wie man Landläufe, versteht man ja unter Kirche das Gebäude und die Leute gehen halt in die Kirche, die Kirche ist ja einfach die Gemeinde Jesus, Gemeinde, unabhängig von von Religion im Sinne von.

Wie sagt man jetzt fällt mir gerade der Begriff nicht ein von der Organisation Kirche her? Ja, das ist also meine persönliche Beziehung. Die ich zu Gott. Haben kann über Jesus Christus und die mich einfach. Da trägt ja gut. Aber die trägt mich auch nur dadurch, dass ich eben. Auch Zeit da drin verbringe, dass ich Gemeinschaft habe, indem ich die Bibel lese, indem ich bete, indem ich mich mit anderen Christen umgebe und mit denen austausche. Wenn ich das nicht mache, dann trägt mich auch nichts, ja. Also man muss schon, du musst schon aktiv sein um. Das dann auch so erleben zu können, ja, also nenne ich es mal.

Ich muss. Beziehungen entwickeln sich durch Gemeinschaft. Ja, und wenn ich keine Gemeinschaft. Habe mit Gott, dann habe ich. Auch keine Beziehung mit Gott und Gemeinschaft habe ich mit Gott durch sein Wort, also indem ich in der Bibel lese. Durch Beten, indem ich mit ihm spreche, und durch den Heiligen Geist, der eben das der mit der das überhaupt in mir möglich macht, dass ich das empfangen kann, was ich da hören will.

Ja, und das? Und wenn ich eben mich. Bekehre zu Jesus, dann bekomme ich den heiligen Geist und dann kann ich das auch verstehen, was ich da lese, so. Könnte man es vielleicht auf den Punkt bringen? Ja. Für mich ist es auf jeden Fall. Der Weg gewesen, um auch aus. Dem Alkohol unter anderem. Rauszukommen? Ja, toll das.

Genau das. Wollte ich wissen. Das ist. Ist gut und das kann ja vielleicht dem einen oder anderen auch helfen dabei. Das kann dem einen oder anderen auch helfen, das würde mich freuen. Ja, schön. Wen möchtest du denn grüßen, Liebe Ines? Wen möchte ich grüßen? Das habe ich mir natürlich jetzt im Vorfeld nicht überlegt. Also ich Grüße.

Ich Grüße. Auf jeden Fall mal. Meine ganze Familie, meinen Bruder und mein Vater, seine Lebensgefährtin, weil die mir auch in letzter Zeit, als wir das letzte Mal zu Besuch waren und ich darum gebeten habe, dass wir bitte keinen Alkohol angeboten bekommen, der dort eigentlich immer angeboten wurde, dass die und bei unserem letzten Besuch im Januar keinen Alkohol auf dem Tisch stehen hatten, sondern nur Wasser. Das war auch sehr wertschätzend.

Und dann möchte ich mich auf jeden Fall bei meinem Bruder grüßen, der mich immer sehr unterstützt, besonders mit, wenn es um mein Auto geht, das immer repariert und das auch sehr wertschätzend ist. Das war nämlich das, wo ich vorhin gesagt habe, Klammer auf Klammer zu bei meinem Bruder, der geht auch immer sehr wertschätzend um mit mir und unterstützt mich auch mit nicht trinken, indem er dann selbst auch nicht trinkt. Und dann grüße ich mal alle meine Freunde, alle meine Bekannten.

Ich Grüße auch mal die Gabi. Gutzek die mir auch sehr geholfen. Hat und die Natalie Stüben durch der ihr Programm ich auch profitieren konnte. Und ja jeder der gerne von mir gegrüßt werden möchte, den Grüße ich jetzt mal, damit ich jetzt auch niemanden vergesse. Ja klasse und wenn du jetzt noch.

Einen Tipp hast. Für das ja der Tipp. Den habe ich ja vorhin eigentlich schon. Gesagt, gib nicht auf, Hör nicht auf, auf anzufangen aufzuhören, du schaffst das und. Wenn nicht heute, dann morgen. Gib einfach nicht auf und besuche alle möglichen Sachen ab. Probiere verschiedene Sachen aus, Schau, was dir hilft, toll. Sehr.

Schön liebe Ines, ich danke dir. Ja, Kai, es war mir eine große. Freude, dich jetzt auch mal persönlich. Also persönliche Tüdelchen kennenzulernen, wo wir ja schon über die Musik so ein bisschen verbunden sind, finde ich toll. Und ich freue mich. Dass du den Weg jetzt für dich gefunden hast, der für dich richtig ist, sich richtig anfühlt nach so vielen Jahren. Und ich bin überzeugt davon, dass du auch dabei bleibst. Ja, ich bin auch selbst überzeugt sonst. Hätten wir das Interview.

Jetzt auch nicht gemacht und es ist für mich auch toll, dass wir das jetzt mal persönlich machen konnten, weil ich kenn dich natürlich schon lange, weil ich ja deine ganzen Podcasts teilweise schon zweimal gehört hab, als ich einmal komplett durch war da hab. Ich dann noch mal von vorne. Angefangen hab mir auch so ne best off Liste gemacht und ich hör ehrlich gesagt dein Podcast. Freu mich schon immer jede Woche drauf und bin n bisschen traurig wenn keiner kommt und ich hör den immer abends im Bett. Ah ja, und wenn ich dabei einschlafen. Sollte was meistens nicht.

Gelingt, weil es so spannend ist. Wenn ich dabei einschlafe, dann höre ich am nächsten Morgen fertig. Am Samstag dann ja, und wenn ich mal Lust habe, und es ist nichts mehr, dann höre ich eben einen von den alten Folgen. Aber jetzt habe ich ja noch mal den den Klaas und die Kirsten entdeckt, da kann ich auch noch ein bisschen hören. Ja, wie heißt der Podcast von dem, wenn ich das wüsste, Deep and try.

Ah okay er heißt deep and TRY, und die führen da auch Interviews oder was machen die? Deep and. Try Klaas Hildebrandt und. Christina Novo kann ich jetzt hier nicht lesen, die sie wohnt in Köln. Ich weiß nicht, ob sie schon umgezogen ist nach Berlin, er lebt in Berlin und die haben sich bei der Natalie Stüben auf dem ersten Sommerkongress kennengelernt, vor 2 Jahren, und sind seitdem ein Paar. Und die haben angefangen, im Zwiegespräch, also zu zweit, die Themen zu bearbeiten und haben dann angefangen, Leute einzuladen, auch für Interviews, aber keine. Also ich bin noch nicht so weit gekommen, ich habe jetzt erst, die machen das ja erst seit anderthalb, 2 Jahren und alle 14 Tage, und ich bin da noch

relativ am Anfang, so bei zur Folge 1213 und da haben die jetzt Leute eingeladen, die so. Eher so im Coaching Bereich sind und da was machen und ich weiß aber nicht die haben. Manchmal so einen Aufruf. Gemacht. Jeder könnte sich bei ihnen melden, der gerne mal ins Interview kommen möchte und dann machen die das im Prinzip zu dritt. Naja und das hört sich, das höre ich eigentlich jetzt auch ganz gern, weil das auch sehr ruhig ist. Ich mag gerne die Podcasts, die so eher ruhig sind und nicht so hektisch, vielleicht weil ich selber so ein bisschen hektisch bin und dieses ruhige so.

Ohne viel Drumherum, ohne viel Musik. Das spricht mich sehr an. Und ja, sehr schön, das kann man gut hören. Klasse. Ines, Ich wünsche dir alles, alles Gute. Wenn, wenn Ines das eine Jahr hinter sich hat, ja wie in dem Lied beschrieben, wo es nur ein Traum ist und dann ist es die Wirklichkeit, ja dann lass es doch dann sprechen im Januar 27.

Können wir gerne mal machen. Ich wünsche. Dir noch viele schöne Gesprächspartner und dass der Podcast weitergeht, wird er auf jeden Fall. Dankeschön, Tschüss. Dank dir. Ja, Tschüss, ciao. Herzlichen Dank. Liebe Ines, dass. Du mit mir gesprochen. Hast und dass wir diesen Kreis jetzt so schließen konnten, finde ich wirklich super und die Ines hat mir nach dem Gespräch kurz noch gesagt, wie sie überhaupt zum Alkohol gekommen ist. Das habe ich nämlich in dieser Folge. Bewusst oder unbewusst gar nicht gefragt? Im Grunde genommen sagt sie, wie alle anderen auch, und sie war ja in Tüddelchen eine Genusstrinkerin hat sich tolle Weine ausgesucht, hat die denn bei Weingütern bestellt und so weiter und wir wissen natürlich

alle, dass so was A ein schönes Hobby sein kann, aber. B auch immer. Ein gutes Deckmäntelchen dafür ist, dass man einfach viel zu viel trinkt. Und am Ende ist es egal, wie man seinen Alkohol bezieht, in welcher Darreichungsform und in welcher Preisklasse er auf den Tisch kommt beziehungsweise in den Magen.

Denn am Ende ist es Ethanol und ein Nervengift und deshalb ist es einfach gut die Finger. Davon zu lassen. Ob teuer oder billig spielt dabei überhaupt gar keine Rolle. So, und jetzt gibt es die angekündigte Musik, nämlich 2 Titel, einmal gibt es. Ines steht auf in der Songwriter Version und danach gibt es noch Ines.

Ein Jahr in der in dem Chillout Remix das ist alles auch bei Spotify und bei allen Anbietern die es überhaupt so gibt auf diesem Planeten zu hören. Wenn du keine Lust auf KI Musik hast, denn lass das jetzt bleiben, ansonsten hör es dir an. Ich finde, das ist ganz gut geworden und die nächste Folge erscheint nicht in der kommenden Woche, weil da bin ich nicht da. Ich mache jetzt endlich die Reise mit meinem Sohn, am Samstag steigen wir ins Auto und fahren in den Süden und wenn du irgendwo auf der Strecke liegst beziehungsweise lebst und nicht liegst, sondern lebst, dann schreib mir einfach eine whatsapp, dann können wir uns ja vielleicht mal treffen, wer weiß, wo uns der Wind so hinweht. Wir werden eine Woche Zeit haben

und haben noch gar kein festes Ziel. Fest steht nur, dass wir am Sonntag in Gießen sein werden. Ja und plapper Plapper, also bis zur nächsten Folge, denke mal dran tanzen kann man auch auf Brause. Ich sitze am Fenster. Doch bleib nicht mehr stehn. Die Zweifel sind da, doch sie halten mich nicht.

Ich kenn diese stimmen, Sie warnen mich gern, doch heute hör ich ein bisschen mehr mir zu. Ich hab zu oft gezögert. Zu viel überlebt hab Chancen gezählt, um mich selbst vergessen. Doch jeder Schritt vorwärts ist besser als still. Ich muss nicht wissen wie alles ausgeht, vielleicht nicht heute, vielleicht nicht jetzt.

Doch ich geh weiter mit offenem Blick. Ich war zu lange leise, jetzt sag ich mir, ich kann das tragen. Manche Wege sind steil. Manche ungewohnt, doch ich spür wieder Boden und. Unter meinen Füßen. Ich bin nicht am Ziel, doch ich bin bereit, mir selbst zu vertrauen, loszugehen. Das schaffe ich auch noch irgendwann und diesmal glaub ich dran. Ein Jahr ist vorbei.

Enes schaut kurz zurück. So viele Schritte. So viel kleines Glück, was seins nur ein Traum war. Fühlt sich heute Recht an. Und leise denkt sie, ich bin angekommen. All die Zweifel von früher. Sind leiser als je. Zum ersten Mal, spürt sie. Ich geh meinen Weg. Ich hab es geschafft, ich. Bin hier, ich bin da, was unmöglich schien, unendlich war und das fühlt sich so gut an, so leicht, so frei.

Ich weiß jetzt genau das war es der Anfang dabei. Noch so viel vor ihr, so viel, das entsteht mit offenem Herzen in das, was noch geht. Sie spürt neuen Mut, der sie weiter trägt. Weil jeder neue morgen nach Aufbruch schmeckt. Sie hat gelernt, sich selbst zu vertraun, nicht alles zu planen, einfach zu baun.

Aus kleinen Momenten wird großes Gefühl und sie will sich weigen. Ich seh was seh wirklich will in es wacht auf. Es war nur ein Traum, ein Schreck, ein. Atemzug. Stille. Jetzt. Gibt es kein Zurück? Die Zukunft beginnt. Sie fühlt diese Kraft, die von innen gewinnt und alles wird so, wie sie es sich erträumt.

Heute weiß sie, der Traum wird Wirklichkeit, der Traum wird wahr, der Traum. Beginnt ihre Zeit. Jetzt beginnt ihre Zeit. Jetzt beginnt ihre Zeit.

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