TELL ME TRAILS - A gallery of conversations

Katharina Hartmuth - Warum fällt es uns so schwer, eine Pause zu machen?

Donnerstag, 8. Oktober 2026 · 1 h 19

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Shownotes

Keine geringere als Katharina Hartmuth ist der Premierengast bei TELL ME TRAILS. Katharina war von Anfang an TMT-Supporterin - klar, dass sie hier auch den Anfang macht. Katharina hat ein sehr spannendes Thema mitgebracht: Warum fällt es uns am Ende der Saison so schwer, eine Pause zu machen? Sie spricht aus eigener Erfahrung. Mitte September hat sie die Tor de Géants im Aosta-Tal gewonnen - und wie! Als Zweite Overall hat sie ihren eigenen Streckenrekord aus dem Jahr 2024 mit Stunden regelrecht zerschmettert. Wir reden nicht über die Performance an sich, sondern über das, was an solch einer Leistung dranhängt. Wie lange bleibt der Rausch des Erfolgs? Wie findet sie nach einer langen Saison zur Ruhe? Und was bedeutet ihr Sieg für Frauen im Ultrarunning?

Hier (trailrunnermag.com/people/katharina-hartmuth-w…) findest du einen spannenden Artikel zu Katharina's TOR-Erfolg vom amerikanischen Trailrunner Mag.

Viel Spaß mit der ersten Folge TELL ME TRAILS!

Feedback, Wünsche & Support gerne an: kontakt@isa-fischer.de

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Hallo und herzlich willkommen zur allerersten Folge Tell Me Trails. Ich freue mich riesig, dass es endlich losgeht! Und freue mich auch sehr, dass du zu der ersten Folge eingeschaltet hast. Ich stelle mich mal ganz kurz vor – ich bin Isar, ich bin thirty-two Jahre alt und vom Beruf Journalistin. Ich habe bei der Lokalzeitung in meiner Heimatstadt Nürnberg angefangen und war die letzten Jahre bei einem nicht ganz unbekannten Fußballmagazin.

Da hab' ich Storytelling Podcasts produziert und ich habs geliebt. Ich liebe's einfach Geschichten zu hören und sie dann in ein Format zu packen.". Nebenbei bin ich mit einem Fuß in die Trailrunning-Bubble reingekommen und habe bei Alles Laufbar einige Folgen vom Trailfunk gehostet. Ja, seit einigen Monaten hatte ich schon diese Idee im Kopf gehabt endlich einen eigenen Podcast zu starten!

Aber wieso oft kickten dann erst mal Hardcore die Zweifel rein? Wird das gut, hört sich dass überhaupt jemand an? braucht es noch nen Podcast? Ich hab dann irgendwann meinen Schweinehund überwunden. Ich habe nicht nur Freunden davon erzählt, sondern ich bin auch direkt auf die Athletinnen und Athleten zugegangen, die ich gerne in diesem Podcast als Gast hätte.

Denn sie sind schließlich das Herz des Podcasts! Ja, und da hab' ich gemerkt... Hey anscheinend braucht's vielleicht sogar noch nem Podcast? Mein erster Gast mit dem ich heute sprechen werde, der hat das von Anfang an supportet. Wir sind uns schon mehrmals über den Weg gelaufen und haben auch schon einige Interviews geführt.

Das allererste Interview war zwanzig-dreiundzwanzig nach der WM in Innsbruck. Da war ich noch so ein richtiger Trail-Running Rookie. Wir haben uns auch dieses Jahr auf Gran Canaria getroffen, sie musste ihren Start auf den hundertundzwanzig Kilometern absagen – Ich bin gestartet! Und ich weiß noch dass sich im letzten Appell kurz vor der Hundertkilometer Marke auf mein Handy geschaut habe und da hatte ich eine Nachricht von ihr.

Das stand unter anderem du rockst das keep going. Mit Tränen in den Augen hab' ich hier dann wenig später geantwortet, dass ich zum allerersten Mal in meinem Leben die Hundert Kilometer geknackt habe. Diesen Moment, den werde ich so schnell glaube nicht vergessen und deswegen freue mich sehr dass sie auch dieses Projekt diesen Podcasts zu sehr supportet hat.

Mein erster Gast ist die großartige Katharina Hartmut. Das ist die erste Folge Tell Me Trails. Ich wünsche euch ganz viel Spaß dabei Und ich freu' mich auf euer Feedback. Dann gehen wir rein würde ich sagen oder? Jetzt Herzlich willkommen zur aller ersten Folge Tell Me Trails. Mein Gast ist mir zugeschaltet aus ihrer neuen Wohnung, sie ist nämlich gerade erst umgezogen.

Ich freue mich riesig dass du da bist Katharina Hartmut. Hallo Hi! Ich freu mich auch sehr das ich quasi der Begrüßungsgast sein darf. Ich habe es schon im kurzen Vorspann erzählt, du warst jemand der von Anfang an gesagt hat mach das. und in Chamonix haben wir dann tatsächlich auch eingeschlagen dass ich diesen Podcast endlich mache mit der Bedingung dass Du mein erster Gast bist.

Und jetzt sitzen wir hier. erste Frage wie geht's Dir denn? Es waren turbulente Wochen bei dir! Das ist in der Tat so ja. Mir gehts ganz gut danke. Ich hab meinen Umzug erfolgreich hinter mich gebracht was kurz nach der Tor vielleicht Ja, also im Vorhinein sich ganz gut angehört hat. Im Nachhineinen muss ich sagen jetzt bin ich ready für die Offseason.

Aber mir geht es eigentlich echt gut. und aber ja... Ich bin jetzt langsam im Runterfahr-Modus nach sehr turbulenten Wochen, Monaten eigentlich schon. Also diese Sache hat sich bei mir doch auch ein bisschen gezogen obwohl es jetzt gar noch nicht so spät ist. Es war einfach super viel los gefühlt seit Februar nur unterwegs was schön ist Aber auch anstrengend.

Und wenn man irgendwann, ich hätte schon so in der Utt-in-Bee Woche das Gefühl okay jetzt... Jetzt wird es mal Zeit ein bisschen runterzufallen. und dann kam natürlich das Projekt Tor noch ja und jetzt Tor und Umzug und jetzt wird's ein bisschen ruhiger aber das ist auch gut so. Ja das glaube ich. Ich will diesen Podcast starten beziehungsweise andersrum!

Ich wollte dich eigentlich vorstellen und da habe ich mich wieder Dabei erwischt, wie man dann eigentlich immer diese ganzen Erfolge irgendwie aufzählt. Hier Tor hast du gerade angesprochen, hast du in einer komplett krassen Zeit gewonnen, hast deinen eigenen Kussrekord nochmal um... Dreizehn Stunden verbessert.

Man will dann immer irgendwie so aufzählen, die Person hat dies und jenes geleistet. Und das soll ja eigentlich nicht Teil dieses Podcasts sein! Deswegen würde ich dich mal gerne darum bitten, dass du dich doch einfach selber vorstellst wie du dich einfach einer ganz normalen Person vorstellen würdest?

Ja, das mache ich gerne weil ich würde auch wahrscheinlich nicht zu jemanden hingehen und sagen hey übrigens... Ich habe schon das in Plastik gewonnen. Das bin übrigens ich. Nein, ähm ...ja, ich bin Katharina Ich bin Trail-Läuferin seit ziemlich genau zehn Jahren jetzt, glaube ich. Ich bin am liebsten lang unterwegs was man sich schon denken kann wenn man weiß dass ich die Tour gelaufen bin.

Genau aber ich würde sagen das ich relativ schnell... als ich angefangen habe mit Trail-Lauffen, ich hab vorher noch ein bisschen Triathlon gemacht und es hat mir auch viel Spaß gemacht, aber es laufen war halt immer am besten und die Berge waren immer schon das wo's mich hingezogen hat und genau, hab dann zum Trail-laufen gefunden.

Ich fand es super und habe mich dann relativ schnell hochgesteigert zu längeren Distanzen, weil ich einfach das Gefühl hatte... ...ich muss länger laufen im Rennen oder wenn ich in die Berge fahre als ich im Zug sitze. Damit ist das lohnt! Aber es hat mir einfach viel mehr Spaß gemacht, muss ich ehrlich sagen.

Und heute hat sich daran nichts geändert. Genau, ich bin seit Jahrzehnteinundzwanzig mit Hooker am Start Teil von deren Athleten-Team und genau ich habe nebenbei noch relativ lange studiert. Eigentlich fast zehn Jahre, wenn man so möchte weil ich dann noch einen Doktorat gemacht hab was sich auch noch zum Studium zählen würde.

Genau an der ETH in Zürich Atmosphären und Klimawissenschaften und habe das auch lange noch nebenbei gemacht und jetzt eigentlich erst zu Beginn dieses Jahres das mal an den Nagel gehangen und mich jetzt entschieden erstmal Gerade mal nur zu laufen und quasi das, um mein Beruf zu machen. Genau! Und damit sitze ich jetzt hier...

Wenn du Leuten erzählst was du machst und was du läufst wie fühlt sich das für dich an? Weil ich muss tatsächlich sagen manchmal finde ich das fast ein bisschen komisch irgendwie so zu erzählen ja ich laufe.. Ich sag dann immer Ja ich lauf gerne in den Bergen und ich versuche es dann immer so ein bisschen runterzuskalieren weil man eigentlich immer hört Du hast doch einen Knall.

Ja, also ich muss schon sagen dass es... Es kommt wirklich sehr drauf an wo man sich so umgibt weil ich meine inzwischen ein Training boomt und mehr und mehr Leute wissen was das ist. Es gibt immer noch die Leute die sich erschrecken wenn man den auf dem Berg laufend entgegenkommt oder ein fragen ob was passiert ist und ob sie, ob ich Hilfe brauche.

Das sieht mich tatsächlich immer noch. Wo ich dann Gott sei Dank meistens sagen kann, ne is alles in Ordnung, ich mach das zum Spaß! Aber es ist tatsächlich schwierig, weil ich glaube viele Menschen die damit im Alltag keine Berührung haben sich das tatsächlich nur schlecht vorstellen können. Also so was wie ein Halbmarathon oder einen Marathon laufen kann sich viel noch vorstellen.

Das hat jeder schon mal irgendwie gesehen gerade wenn er da statt wohnt und haben vielleicht auch selber schon gemacht in den Bergen laufen... Da geht's ja oft schon los mit solchen Fragen Wie rennt man denn alles? Oder Ja, schläfst du dann auch wenn du hundert Kilometer läufst oder so Sachen wo es dann ja, wo ich manchmal gar nicht so genau weiß.

Wo fange ich jetzt an? Ohne dass das eben zu verrückt ist im Sinne von zu fern von dem was sie sich vorstellen können. Deswegen... Ich meine am Schluss ist es ja eigentlich wie ich wandere. Zum Beispiel kannst du gut den Weg über's Wandern finden und ich sag okay die Hälfte der Zeit wander' ich einfach auch!

Ich wande halt zügig. Ich möchte mir so schnell wie möglich auf den Berg kommen aber unter Wandern kann sich jeder etwas vorstellen. Und dann sage ich, okay ein Backup renne ich dann halt weil es schneller geht. So kann man sich dem so bisschen nähern. aber ich würde sagen... Es kommt wirklich darauf an auch wo man Leute anspricht.

Weil zum Beispiel in der Schweiz ist das also sehr verbreitet hier dass man eine Woche einfach in die Berge fährt Auch bei den Leuten in der Stadt wohnen und dann hat eigentlich jeder schon mal irgendwie einen Train Läufer gesehen und dann ist das oft gar nicht mehr sowas verrücktes. Aber es gibt tatsächlich immer noch.. Da sind meine Leute begegnet die so gar nichts damit anfangen können Wo ich dann aber auch oft gar nicht, ich sag dann gar nicht groß was zu den Distanzen.

Weil ich hab das Gefühl alles was im Länger als Marathon ist wird wie in die gleiche Kategorie geworfen und kann man es dann eh, das ist je jenseits des Vorstellungsvermögens Und dann sagt man einfach ja man macht das, man läuft sehr lang und Ich bemühe mich dann eher das so ein bisschen klein zu reden oder zu beschwichtigen dass es nicht allzu verrückt klingt weil ich meine sobald man dann In der Babel ist sage ich mal wo sich die Leute irgendwie ausgähnen ist was dann ja oft gar Der ist mir, wenn man sagt ich bin.

Ich habe mal einen Fünfziger gelaufen. Da ist das dann die kleine Distanz? Ja genau! Das hab' ich diesen Sommer so oft irgendwie schon mitbekommen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, dass wenn man gefragt wird hey was läuft nur... Ah nur die kurze, nur den fünftiger wo man sich da eigentlich auch mal kurz mal zurückstellen muss und sich denken muss okay also fünfzig Kilometer ist man auch wahnsinnig lange unterwegs weil du gerade gesagt hast, dass man ja auch gefragt wird ob man schläft.

Die Tor ist wahnsinnig lang. Dreihundertdreißig bis dreihundertfünfzig Kilometer, ich weiß gar nicht wie viel es jetzt dieses Jahr tatsächlich war. Du hast natürlich da auch wahnsinnigt wenig geschlafen! Wie hast du dich davon erholt? Wie machst du das wenn der Körper wirklich über so eine lange Zeit gar keinen Schlaf bekommt?

Hast du dann versucht irgendwie den normalen Rhythmus zu machen? also du gehst abends ins Bett und versuchst früh aufzustehen oder bist du einfach in erst mal den komatösen Tiefschlaf gefallen. Nee, ich hab eigentlich... Ich habe immer das Gefühl der Körper holt sich das was er braucht und ich gehe dann ganz normal ins Bett.

Also gut! Als ich in den Ziel gekommen bin war es sehr früh am Morgen Und wir sind dann also auch meine Crew. Wir waren alle natürlich K.O., aber erst mal ins Bett. Das war gar nicht so schlimm, weil es war eh noch dunkel Und danach war's einfach so okay, ich bin halt abends dann... Man napft zwischendurch die ersten zwei bis drei Tage dass man dann ja eh vor allem auf der Couch, auch wenn man wach ist.

Weil man einfach nicht viel anderes macht. und dann bin ich halt abends ins Bett gegangen, wenn ich müde war und bin morgens dann aufgestanden, wenn es okay war. aber ich hab das Gefühl... Ich habe eher so einen relativ starken Biorhythmus. also ich bin dann trotzdem morgens um sieben aufgewacht. klar bin ich abends halt schon irgendwie um neun in's Bett dann sind das dann schon auch zehn Stunden.

aber ich bin jetzt nicht irgendjemand der dann fünfzehn Stunden am Stück schlafen kann. Also das schaff' ich glaube für meinen Biorhythmus her gar nicht. Und ich hatte dann aber, ich weiß noch die ersten zwei Tage, hatte ich das Gefühl, dass ich morgens aufgewacht bin. Und das Gefühl hatte, ich bin so müde.

Also genau das Gegenteil eigentlich von diesem ... Okay man wacht auf und man fühlt sich irgendwie ausgeruht. Allerdings muss ich auch sagen... Ich hab mich relativ schnell erholt und ich glaube dieses Schlafsdefizit, ja das braucht eine Weile, dass man das natürlich da aufholt weil also man merkt es schon wenn man nur eine Nacht mal in einem Rennen läuft, Und klar, bei mir waren es jetzt drei Nächte plus noch diese physische Anstrengung natürlich.

Aber ich würde einfach sagen... Ich hatte jetzt das Glück dass ich mir die nächsten ein zwei Wochen keinen Bäcker stellen musste oder nur an sehr vereinselten Tagen mal früh aufstehen musste und dann habe ich einfach... bin ich meinem Gefühl gefolgt und bin halt abends früh ins Bett weil ich müde war und dann hab dann so lange geschlafen wie's gepasst hat und vielleicht mich mittags mal irgendwo nochmal hingelegt.

aber ja also ich glaube ist es schwieriger wenn man dann schon gleich wieder in so einen Arbeitsrhythmus irgendwie rein muss, wo man Verpflichtungen hat die einen dazu zwingen dass man eben Nicht einfach sagen kann ich schlafe jetzt mal so lang wie ich möchte Dann ist es glaube ich schwieriger und dann prägt uns vielleicht auch ein bisschen länger mit sich rum Ist dein Kopf schon wieder in der Realität angekommen?

Es ist eine gute Frage. Ich meine, mein Kopf muss zu schnell in der Reihe nicht wieder kommen bei meinem Umzug anstand. Das heißt da gab es viel zu viel zu organisieren weshalb sich die Tor auch schon wieder wie sehr lange her anfühlt was eigentlich gar nicht der Fall ist weil dazwischen viele Dinge passiert sind und klar dann auch viele Medientermine und solche Geschichten.

ich würde sagen also einerseits ja weil ich was ich zum Beispiel sehr wenig hatte dieses mal war dieser brain fog von dem viele erzählen nach so einem langen rennen wo man mehrere Tage noch so einfach neben sich steht und irgendwie eins und zwei nicht zusammenzählen kann, dann da noch ein bisschen eingeschränkt ist.

Das hatte ich fast gar nicht. Aber was sicher eine Weile dauern wird, das war beim letzten Mal als ich Tor gelaufen bin auch schon dieses Verarbeiten des Erlebten ja nicht nur während des Rennen sondern auch nach dem Rennen, was jetzt bei mir noch dazu kommt weil dann eben gleich Und dann viele Nachrichten kamen und viele Leute, was von einem wollten.

Da habe ich das Gefühl da brauche ich dann auch immer so diese Wochen wo bei mir relativ wenig los ist jetzt gerade Sinn. oder dann anstehen. ja um da einfach Ja das Schritt für Schritt. du kannst auch nicht das ganze Rennen in einem Tag irgendwie noch mal Revue passieren lassen dafür es ist viel zu lang und Es fallen dir auch nach Wochen immer noch... Mir ist es am einfachsten das finde ich wenn ich irgendwo draußen bin auf dem Rad Oder ich bin im Wandern wo man ein bisschen zwar etwas macht aber eigentlich der Kopf frei so wandern kann und die Gedanken.

Und dann kommt mir da oft Sachen, ja. Genau aber das braucht noch eine Weile! So meine Idee von Tell Me Trails war ja dass mein Gast mit einem Thema ankommt weil ich ja irgendwie gemerkt habe in den ganzen Interviews sich gemacht hab Ja man arbeitet sich irgendwie immer so ab. Wahrscheinlich hätten wir jetzt über dein Sieg bei der Tor gesprochen.

und wie hast du dich denn vorbereitet? Was hast Du denn gegessen? und so weiter und sofort Und ich dachte, ich würde es einfach mal umdrehen. Deswegen sitze hier wirklich mit einem Blanko-Zettel... Da steht einfach nur Katharina Hartmut drauf und ich weiß auch gar nicht welches Thema du dir ausgesucht hast!

Das wollte ich jetzt im Vorfeld nicht wissen. Ich lasse mich jetzt auch überraschen. Sag mal, was willst du heute sprechen? Du hast die perfekte Überleitung gerade schon gemacht ohne das zu wissen?! Sehr gut! Das ist schonmal super! indem du mich gefragt hast, wie ich mich erhole und was jetzt gerade sie mache usw.

Genau! Und ich glaube auch wer etwas zur Tour hören möchte oder zu wie meine Saison war. es gibt genügend andere Podcasts auf die ich gerne empfehle, die man sich da gerne anhören kann. Ich habe mir natürlich die Tage schon viele Gedanken über diesen jenes gemacht aber ich glaube das dass mich gerade so ein bisschen umtreibt Vor allem aus aktuellem Grund und ich glaube, es ist ein guter Zeitpunkt auch für andere.

Und das betrifft viele gerade! Darüber zu sprechen, ist so diese Frage warum fällt's uns eigentlich so schwer am Ende von der Saison oder nach so großen Highlights eine Pause zu machen? Boah! Bestes Thema! Und du siehst, deshalb habe ich euch gerade gesagt Überleitung war eigentlich perfekt weil wir hätten jetzt wahrscheinlich schon eh wenn wir jetzt noch weiter darüber gesprochen hätten wie ich das gerade verarbeite, was ich grade so mache und was die nächsten Wochen anstehen.

Es trifft eigentlich genau das weil... Ich jetzt grad auch an dem Punkt bin wo ein Teil von mir irgendwie natürlich mordsmäßig motiviert ist Weil Saison lief super Das Rennen war mega Du kriegst so diesen Motivationsboost. Du hast eigentlich obwohl du natürlich noch dich ja mal erholen bist Hast du gleich so dieses Gefühl so ohja!

Ich schreib mich gleich für das nächste Rennen ein. Ich will gleich hier noch dieses Jahr noch etwas abreißen. Das ist natürlich so diese eine Seite und auch, ich meine gleich. Wer hat noch bis jetzt wahnsinnig schönes Herbstwetter? Sieht dann irgendwie nach draußen... das ist so das eine. Und das andere ist aber auch dieses Gefühl zu merken okay Ich glaube der Körper schafft gerade noch einen Ding Der erholt sich natürlich.

Es ist auch so eine gewisse tiefe Müdigkeit die zum Beispiel teilweise vor der Torschung hatte einfach weil dieser so schon so lang war wo du dann auch gewisse Signale vom Körper gerade zum Beispiel auch bekommen, wo ich merke so ja. Ich glaube das ist jetzt das Zeichen eine Pause zu machen oder es wäre jetzt sehr vernünftig und genau.

ich glaube oft ist dann oder ich kenne das von ganz vielen die dann sie das aufmerken und das auch wahrnehmen und wurde aber die Vernunft am Schluss nicht siegt und man dann eigentlich durchdrückt. und genau was ist zum Beispiel was mich auch in den letzten Jahren schon viel beschäftigt hat? Du weißt es auch nicht, aber du sprichst mir grad voll aus der Seele.

Ich bin vor zwei Tagen aus dem Urlaub gekommen und ich war da eben im Valle Meira, war da auch bei einem Rennen eingeladen, sollte die forty-two Kilometer laufen. Und ich war vor nem Monat, weil ich in Italien auch bei nem vierzig Kilometer Rennen war dann eine Woche später als du die Tor gelaufen bist in Verbier.

Bin da auch noch mal drei Tage Etappenrennen gelaufen Die dritte Etappe nicht mehr mitgelaufen, weil ich hatte Knieschmerzen. Ich war platt und es war auch so... Ich war ein bisschen erkältet zum Anfang des Urlaubs und habe dann runtergedroppt auf die neunzehn Kilometer. und nach vier Kilometern, wo ich immer noch bei PULS-Hundertachzig war, hab ich gesagt, ich werde jetzt mein erstes Rennen DnF'en!

Und das war auch dieses ... Meine Freunde haben mir die ganze Zeit gesagt Braucht das jetzt noch? Du bist doch schon dieses Jahr so viel gelaufen. Und eigentlich, wenn ich ehrlich bin, hab' ich's in den Tagen davor auch gar nicht gefühlt! Aber ich dachte mir so... Anna ja komm! Das machst du jetzt einfach noch und tatsächlich genau eins geht noch.

und dann stand ich da irgendwo im Wald nach vier Kilometern und ich dachte mich so Ich könnte es durchdrücken aber ich habe gerade überhaupt gar keinen Spaß und ich frag mich warum man dann auch oft die Signale seines Körpers eigentlich? Ja, und ich seh mich da sehr wieder. Weil es ist was, wo ich immer noch merke dass es mir auch schwerfällt, obwohl ich inzwischen viel besser da drin bin.

aber wo ich einfach merke das beschäftigt mich ist dann nicht einfach sowas wo ich sage ja klar dann mal jetzt halt die Pause Obwohl ich weiß inzwischen Ich mache diese pause. ich habe zum Beispiel Jetzt war's einfach so ich hatte Die Pause eigentlich für ein bisschen später geplant Aber merke jetzt gerade so, nee.

Jetzt ist Zeit für die Pause und ich hatte das... Als ich mit dem Sport angefangen habe, so vor zehn Jahren oder auch ein bisschen davor schon in Triathlon, hatte ich das oft am Ende der Saison, dass sich zwar schon das gefühlt hat, ich bin müde aber ich hab mir wie gar nicht erlaubt oder es war wie gar nichts so'n Ding jetzt eine Pause zu machen sondern ich dachte, nee jetzt muss ich ja richtig damit's dann nächstes Jahr richtig gut wird.

und zum Beispiel Ein ganz prägendes Erlebnis für mich war, dass ich in den ersten Ultras gelaufen habe. Und das war gleich voll die erfolgreiche Saison! Unerwartet erfolgreich. und dann war ich natürlich mortsmäßig motiviert. Ich bin da meine erste Hundert Kilometer noch im September gelaufen und hatte dann zwar kein weiteres Rennen mehr geplant aber ich hab mir auch überhaupt keine Pause gegeben weil ich gleich so das Gefühl hatte okay jetzt muss ich jetzt startisch richtig durch.

Jetzt geht es los mit den Training und die Motivation war da. Und der Körper war so ein bisschen so, okay... Wenn man das irgendwie durchdrückt dann geht das ja oft noch eine Weile gut. aber das Ende vom Lied war dass ich mir dann eigentlich das ganze Jahr zum Jahrzehnt ausgefallen bin weil ich dann gleich zweimal einen Ermütungsbruch hatte im Schienenbein und im Nachhinein das wissen die meisten wahrscheinlich auch bei einem Ermüdungsbruder in einer Stressfaktur.

das ist selten nur ein einziger Faktor der dazu führt. Ich bin nach hinten rausgefunden, das war bei mir auch viele verschiedene Dinge die sich hier zusammengespielt haben. Aber ein ganz wichtiger Faktor war hundertprozentig dass ich gerade nach dieser Saison wo ich auch so diesen Step abgemacht habe zu den langen Misstanzen Dass ich da eigentlich Natus nochmal versucht hab einen draufzulegen ohne wir überhaupt zur Erholung zu gönnen und das war ganz klar einer der wesentlichen Bestandteile von diesen Faktoren.

Und ja auch diese Umgang Verletzung ist dann ja auf so einem Punkt nicht nur Ende der Saison Sondern auch Verletzung ist ja dieses, okay ich muss jetzt es ist gerade vernünftig. Mein Körper funktioniert gerade nicht richtig. Es ist jetzt eigentlich das Zeichen. Ich sollte jetzt hausieren und dem die Chance geben sich gut zu holen Und auch dann ist ja Fast noch mehr dieses Problem dass wir einfach Videos gefilmt oder dass viele Es können gar nicht aufhören.

Also sie müssen jetzt aber weiter und wenn jetzt laufen nicht geht Dann gehe ich aufs Rad und wenn Rat nicht geht Ja dann irgendwas finde ich schon. Aber man kommt wie gar nie mal aus diesem Takt irgendwie raus. Und ich glaube, für mich war das ein bisschen auf die Erkenntnis der letzten Jahre. Weil ich oft am Ende der Saison war dann oft eine kleine Verletzung oder so was mir zum Beispiel noch geholfen hat weil es mir dann leichter fiel zu sagen okay jetzt mach hier aufsießen weil ich bin gerade ein bisschen verletzt dass ich auch gemerkt habe und das ist ja eigentlich Die körperliche Erholung ist natürlich das eine oder diese offensichtlich körperlich Erholungen.

Aber dass zum Beispiel auch so was wieder Erholungs vom gesamten Nervensystem, dass das etwas ist, was ja während einer Saison, wenn man viel unterwegs ist... Also gerade jetzt mich, wo ich es jetzt professionell mache, d.h., ich bin noch viel am Reisen, dass es einfach enorm beansprucht wird und man das oft gar nicht so wahrnimmt und dass das auch etwas ist ,was ja ne Pause braucht, auch wenn das jetzt gar nicht unmittelbar irgendwie die Muskulatur ist die man auswut, sondern wirklich so diesen Stress-Load runternehmen.

Was ich dann manchmal gemacht habe, wenn wir aufsießen war okay, ich laufe jetzt drei Wochen nicht aber dafür arbeite ich ganz viel und dann war ich ganz viele Arbeit. Immer diese Kompensation? Ja! Und dann erhole ich mich zwar vielleicht... Erholen sich meine Beine gut oder mein ja? also dieses offensichtliche System Diese, das Nervensystem und alles was sonst noch da auch sehr wichtig ist.

Das erholt sich natürlich gar nicht und deswegen bin ich inzwischen Und auch unter Vorbereit zu sagen es fällt mir immer noch schwer aber Es ist mir eigentlich gleichzeitig auch sehr wichtig und fast schon so ein bisschen heilig wirklich zumindest für mich Zu dieser Kenntnis gekommen. okay einmal im Jahr Braucht diesen Break Wo auch, wo ich auch ausbeiche aus diesem Gefühl ok dass jetzt Training oder Ich muss jetzt Ich hab mein Training noch nicht gemacht oder irgendwie irgendwas muss ich jetzt noch als Training hier halten.

Und es fällt mir immer noch sehr schwer, aber ich weiß gleichzeitig auch das ist wie so der Schlüssel zur hoffentlich, zur langen Lebigkeit im Sport und das war ein richtiges Learning für mich über die Jahre war! Gerade jetzt wir gehen jetzt Richtung Herbst – die schönen Tage... werden irgendwie ein bisschen weniger natürlich die Temperaturen sinken.

Gerade jetzt hat man ja oft noch so dieses okay, jetzt muss ich nochmal jeden schönen Tag irgendwie ausnutzen! Jetzt muss ich noch auf dem Hausberg für die glücklichen Leute, die in den Bergen wohnen. Jetzt muss sich irgendwie noch das Maximum rausholen obwohl man ja auch eigentlich immer so aus dem Sommer ja schon so dieses Maximum raus holen möchte.

wie war bei dir der Prozess? Wann und wie? hast du gemerkt, dass es eben nicht nur darauf ankommt, okay ich muss meinem Körper, meinen Muskeln Ruhe geben. Sondern auch meinem Kopf, meinem Nervensystem? So war das dann wirklich so mit den Stressfrakturen. oder wie hat sich das bei dir so rauskristallisiert bis es dann bei dir im Kopf so klick gemacht hat?

Ich glaube damals als ich die Stressfaktoren hatte, das war mehr so dieser Erkenntnis Okay, ich muss überhaupt dem Körper eine Pause geben Also diese körperlichen Aktivität sozusagen Erste Learning. Das war noch nicht das Learning, dass da auch noch mehr... Dass es nicht nur Körper ist oder quasi Körper und Geist Und auch als ich mein Nervensystem ist ja so ein bisschen... Es ist ja auch wiederum was Physisches eigentlich.

Aber dass das eben nicht nur damit getan ist im Sinne von okay Ich sitze halt nur und bin dafür viel am arbeiten Oder andere Dinge machen Sondern das wirklich auch diese bewusste Reset eigentlich nötig ist und ich meine klar kann jetzt nicht jeder sagen okay ja dann mache ich mal vier wochen urlaub im herbst sondern es geht es geht ja gar nicht darum Ja, dann gar nichts zu machen aber zumindest nicht diese überkompensation weil ich glaube dazu neigen wir eben zu sagen das ganze training fällt jetzt größtenteils weg Und die rennen fällen weg dann kompensiere ich dass mit was.

Man kann das natürlich machen. Ich mein man kann das auch mit was kompisieren was letzten endes wieder irgendwie hilfreich ist wenn man zum beispiel sagt ok Ich möchte mehr Zeit um Freunde treffen oder so. Das ist sicher was, wenn das ein für einen nicht so anstrengend ist, sondern wenn es einem eher gut tut und entspannt, ist das zum Beispiel etwas, was sicher eine gute Kompensation ist?

Weil ich wäre jetzt sicher nicht der Verfechter, der sagt ja leg dich dann einfach ins Bett, wenn du von der Arbeit nach Hause kommst. Aber einfach so dieses... Ich glaube, es geht mir um dieses bewusste Ausbrechen dieser Struktur in dem wir uns selber Also als Profisportler sowieso, aber inzwischen ja auch ganz viele ambitionierte amateur Sportler sicher befinden.

Aus dieser Struktur mal für ich sag mal drei vier Wochen auszubrechen und auch mit dem Kopf mal an ganz andere Orte zu gehen und damals ein bisschen runterzufahren weil ich glaube ganz oft Ja viele von uns wir haben jetzt noch unsere Ziele und arbeiten drauf hin und das ist mega wichtig und gut und super.

Aber einfach mal, ja da hat das mal so ein bisschen wie den Schalter, dieses Licht mal kurz auszumachen an der Stelle. Das wird es ja gefragt, wie sich das bei mir so entwickelt hat und ich glaube... Ich hatte am Anfang, als ich angefangen habe die ersten paar Jahre immer so ein wenig das Gefühl wenn ich dann wieder eingestiegen bin.

Also selbst wenn ich eine Pause gemacht hab ob sie jetzt erzwungenermaßen war weil ich verletzt war oder ob ich die dann tatsächlich einmal vernünftigerweise gemacht habe Wenn ich das aber überkompensiert habe dann bin ich wieder eingestiegen und physisch habe mich gut erholt gefühlt, aber mental war ich oft nicht so da.

Ich hab irgendwie gedacht so hm das war komisch weil ich war ja vorher so motiviert und deswegen wollte ich eigentlich gar nicht aufhören. jetzt habe ich irgendwie das Gefühl es ist so okay es geht wieder los. und wo ich dann gemerkt habe ok ich glaube ich habe halt dem Rest meines Systems auch die Pause eigentlich gar nichts richtig gegeben oder ich bin gar nicht so aus diesem Stressnudel so rausgekommen.

Ja, das war eher die Erkenntnis zu sagen. Ich glaube es ist dann so eine Zeit wo ich mir vielleicht bewusst statt das mit was anderen zu füllen bewusst dann eher die Zeit nehme um da so Lücken zu schaffen und mir zu sagen okay jetzt... Ich wäre heute fertig vielleicht einen Long One gemacht weil es ist irgendwie Sonntag Und diese vier Stunden die ich sonst auf dem Long One wär ich wandere irgendwo ne Stunde irgendwo hin wo es ein schöner Platz ist und setze mich dann zweieinhalb Stunden in die Sonne und mache nichts und ich glaube dass es zum Beispiel für mich auch etwas was ich ganz lange auch gar nicht gut konnte und wo ich sogar Angst davor hatte, so dieses Nicht zu tun.

Also das heißt ja dann auch nicht, du bist da nicht am Handy, du hast da nicht Podcast auf dem Ohren... also jetzt ist es ein bisschen quasi schon extrem, also klar ist das auch etwas, was ich viel mache und was wir noch entspannen, was sicher für viele eben eher in der Mitte der Entspannung ist als sein Anstrengend aber sich bewusst schon mal diese Zeit nehmen und es muss ja gar nicht lang sein!

Es kann auch nur eine halbe Stunde sein sich mal irgendwo schön in die Sonne legen und einfach nichts zu machen. Und dem Geist auch ja so die Chance zu geben, dann zwar schon auch was zu denken und man muss jetzt nicht unbedingt meditieren oder so. aber ja also dieses Nichts tun. weil ich hätte das Gefühl dass gerade wenn man so einen vollen Alltag hat mit Job und mit Training und mit irgendwie Reisen und Bettkampf und so da hast du eigentlich nie Zeit für sowas und es ist auch nicht... Ich finde man muss das nicht ständig machen.

klar weil man die Zeit im Alltag erfindet ist super. Aber ich finde gerade, wenn man dann so eine Offseason macht oder mal diesen Break ist das ideal. Weil da hast du ja die Zeit, die du sonst mit Training füllen würdest und kannst dir auch mal mit schönen und entspannenden Dingen füllten aber auch nichts tun.

Wenn du kannst auch in ... weiss ich nicht ins Wellness gehen und legst dich ein halbeschen ins Spudelbad. Das ist genauso super! Da wirst du auch nicht viel anderes machen als einfach umliegen. Was hat dir Angst gemacht, bei diesem Gedanken nichts zu tun? Ich glaube ich hatte immer eher so Angst vor meinen eigenen Gedanken.

Dass mich dann irgendwie nur mit meinem Problem beschäftige oder dass sich dann irgendwie... Also ich hätte eher Angst das dann dieser Raum gefüllt wird von negativen Dingen automatisch. Die sonst immer ein bisschen zur Seite geschoben werden. Das hinkt jetzt aber auch nicht nur mit dem Laufen zusammen.

also da habe Gut wie jeder andere auch, habe ich halt so meine Sachen. Und das ist zum Beispiel was wo ich sicher auch bewusst daran arbeiten musste dass sich solche Lücken mir eigentlich schaffe bewusst und das... Ich bin da auch drauf freue! Und nicht sagen, ah nee, eigentlich würde ich mich jetzt gerne beschäftigt halten weil sonst kommt wieder Gedanke X-Wissen an Zett und der ist eigentlich auch nur stressig.

Das ist sicher etwas wenn man da ein bisschen Schwierigkeiten mit hat was nicht von heute auf gleich so abstellen kann. Aber man kann sich da, glaube ich schon darauf hinarbeiten und das dann auch als was sehen, was was Gutes ist und einem gut tut. Sehe ich voll! Und ähm... Ich finde, dass muss man richtig lernen, so stille und ruhig auszuhalten.

So, ich hatte auch eine Zeit, da habe ich... ...ich war nur unterwegs weil ich wusste wenn ich nach Hause komme und alleine bin, wie du es gesagt hast, dann kommen diese negativen Gedanken das aber auch mal auszuhalten, ohne direkt sich gleich wieder mit was anderem irgendwie zu beschäftigen und sich abzulenken.

Das ist super schwierig! Wie du es gerade gesagt hast, das geht nicht von heute auf gleich, das kostet super viel Energie... Aber wenn man das dann mal geschafft hat, dann entspannt man. Und das hat irgendwie echt lang gedauert bis ich auch diese Kombi gecheckt habe. Also wenn man's aushält irgendwann entspannt man in dieser Ruhe, in dieser Stelle und vor allem halt wirklich in der Pause.

Ähm, warst du mal davor so das den Spaß am Laufen zu verlieren? Durch dieses permanente ich mach keine Pause. Ich mache irgendwie immer weiter. Ich glaube nicht dass ich mir kurz davor war aber jetzt... ...ich glaube wenn ich die letzten Jahre das nicht gemacht hätte oder auch ab und an dazu gezungen gewesen wäre weil ich mein vor zwei Jahren z.B.

hatte dann meine Knie-OP im November Dann war auch klar okay in November passiert einfach nichts Knie im Bett so. Das sollte ich auch auf eine andere Art wieder schwer, weil da konnte ich nicht mehr für einen Spaziergang rausgehen. Aber ich glaube wenn ich diese Pausen in den letzten Jahren nicht gehabt hätte dann hätte es glaube schon sein können dass es mir mal zu viel wird oder das ich merke irgendwie nicht mehr so viel Bock war.

Ich hatte zum Beispiel dieses Jahr diesen Gedanken wie ich vorhin gesagt habe Richtung UTMB-Woche dass ich immer noch gemerkt habe, alles noch voll cool macht mega Bock aber schon sehr viel auch. und wo ich gemerkt hab okay jetzt merke ich langsam es ist obwohl das alles tolle Sachen sind um mir Spaß nach und positiv und einfach ein großes Privileg natürlich ist diese Dinge machen zu können.

Dass ich gleichzeitig mir eingestanden habe und das war für mich Gott sei Dank ist das inzwischen für mich kein Problem mehr oder auch kein Widerspruch. also ich trotzdem gesagt habe ok das ist alles super und ich lieb das und gleichzeitig merke es sieht mir wahnsinnig viel Energie. Es ist anstrengend, selbst wenn es sich jetzt nicht um ein Training oder einen Wettkampf handelt sondern in meinem Fall dann irgendwelche Medientermine zum Beispiel.

Das ist auch anstrendend und das ist auch was wovon ich mich erholen muss! Oder allein z.B. auch Reisen. Ich meine Reisen sind super, ich liebe das. Es macht mir Spaß... Aber es zieht Energie ohne Ende. Genau aber es ist trotzdem anstregend und es fordert dich auf einer anderen Ebene als jetzt. so ein Training wo sie wie offensichtlich ist ja okay du hast jetzt hart trainiert und jetzt bist du müde Und durch das Gefühl, die Tour kommt nach und ich hatte auch keine Sorge, dass es ein Problem wird.

Aber mir schon klar war okay... Ich hätte schon so dieses Gefühl, ich freue mich dann auch oder bin froh weil ich weiß, dass's mir gut tun wird. Auch wenn es mir an einer gewissen Stelle schwerfallen wird natürlich aber ich weiß ist es sehr gut mir tun wird diesen Reset zu haben zum Beispiel alleine schon um einfach Dinge zu verarbeiten.

Das ausruhen ist ja das eine so dieses recovery aber dass auch das diese refektion. Und auf was zurück schauen und das auch mal verdauen weil ich glaube, das ist auch so ein punkt. wir leben in so einer schnell liebigen welt. Du kannst es tollst du kannst noch so ein super ergebnis gemacht haben und irgendwie erfolgreich gewesen sein.

oft ist ja dann der effekt dass du das gefühlen hast ne Woche später die Welt dreht sich weiter, das können wir gehen eh nicht verhindern. Alle sind schon wieder am nächsten Schritt und jetzt geht es eigentlich darum schon wieder ein nächstes Ziel sich zu holen. oder ach jetzt eigentlich. ja ich habe mir zwar letzte Woche gut im B-Podium gemacht aber äh jetzt muss ich mich eigentlich schon nach vorne nächstes rennen.

Ich musste es vielleicht auch. oft hat man so das Gefühl ok ich muss es jetzt noch mal beweisen dass es nicht nur dass ich nicht nur einmal gut war sondern dass ich das auch nochmal auch nochmal zweites Mal machen kann Und man man verharrt gar nicht so richtig Gerade wenn was Positives passiert ist und das ist mir zum Beispiel bei mir selber auch.

Die letzten Jahre immer mehr so aufgefallen, dass ich mich manchmal hinterher fast geärgert hab. Weil ich dachte Mann Ich hatte eigentlich jetzt ein super Erlebnis oder ein tolles Rennen Und bin dann aber irgendwie gefühlt nach drei Tagen war ich schon beim nächsten Ziel. Und dann sind dann oft vielleicht auch.

zum Beispiel letztes Jahr hatte ich UTMB lief gut und dann wollte ich ja die WM noch laufen und habe dann gleich noch diese Fußverletzung vom UTMB. Und ich hatte mich über den UTMB zu freuen, hab' ich dann mit dieser Fußverletzung rumgemacht und dass sich die WM nicht laufen konnte war das eine. Aber es war dann vor allem... ...war mein Fokus die ganze Zeit auf diesen Fuß der jetzt verletzt ist und jetzt kann ich nicht erst machen was ich wollte und Pause und irgendwie Schmerzen und so.

Und im Nachhinein war alles halb so schlimm klar. Ich bin relativ lange oder drei Monate da habe ich so darum laboriert zwar schon eher lang aber.. ..ich hat mir so viele Wochen danach immer wieder gedacht Mensch eigentlich total schade. So. mein Erlebnis am UTMB ist irgendwie so, das war so drei Tage hat es Zeit bekommen und dann war's so nichts mehr wert.

Wir sind ja eher gut darin als Menschen uns immer sehr auf das negative zu fokussieren und gar nicht so sehr auf dass auf das Gute was passiert ist und mir fällt das immer noch nicht so leicht. aber ich versuche daran zu arbeiten gerade wenn ich so ein Erfolg hatte, dass sich dann auch mir sage okay und jetzt Der Volk ist dann natürlich auch vorbei.

Klar, das Rennen ist vorbei. Jeder geht wieder nach Hause aber dass ich mir trotzdem sage hey... Ich nehme jetzt trotzdem bewusst die Zeit und genieße das auch! Und freue mich darüber weil ganz ehrlich am Ende vom Tag weiß ich nicht ob ich das nochmal so haben werde? Ich weiß nicht ob noch mal so ein gutes Rennen haben werde.

Wer weiß was übermorgen passiert? ne vielleicht kann ich nächstes Jahr nicht mehr laufen oder komme nicht mehr auf das Lab oder was weiß ich irgendwas passiert Leben passiert Das wäre total irre. Ich könnte sagen, jetzt geht es richtig ab und ist auch super, wenn man motiviert ist und sagt nächstes Jahr wird's noch besser.

Aber gleichzeitig habe ich keine Garantie, dass das nächste Jahr besser wird? Dass ich mich dann noch besser fühle? Dass sich vielleicht etwas mehr erfüllt? Eigentlich muss ich mir sagen, nee, ich hab sehr lange dafür gearbeitet, dass ich ein bestimmtes Ziel erreiche. nur weil die Zeit weiterläuft oder das Leben, wo mich herum weitergeht Heißt es nicht, dass ich mir jetzt nicht mal die Zeit nehmen sollte mich da kurz mal zusammen und mich dessen zu erfreuen.

Und auch kurz zu sagen okay, ich drücke jetzt kurz auf Pause. Ja, dann geht's bald weiter! Ich muss aber jetzt nicht mit allen gleich schon wieder auf den nächsten Zug aufspringen sondern ich bleibe jetzt kurz hier auf der Blumenwiese und schaue mir die Blumen an. und das ist völlig in Ordnung und ich muss jetzt nicht gleich schon.

Und wie gesagt, das ist was wo ich immer noch mich dabei erwische dass mir das nicht so leicht fällt und ich glaube es ist auch völlig in Ordnung. Und normal gerade wie ich schon sagte wenn man eben ein positives Erlebnis hat und es fährt okay jetzt weiter geht's Genau. aber das ist sicher etwas was viele andere auch erleben.

da bin ich mehr echt sicher. vielleicht bleiben wir mal bei dem Beispiel Du hast letztes Jahr nach dem UTMB beziehungsweise im alles laufbar Interview, das wir geführt haben vor dem UTB. Hast du schon gesagt ja nächstes Jahr. Das war für dich schon sicher? Dieses Jahr haste auch gesagt da haben wir uns eben zu diesem berühmten Kaffee trinken getroffen und da hast du gesagt so boah!

Der juckt jetzt schon ein bisschen in den Füßen, weil natürlich das Feld kompetitiver wird und du würdest schon gerne sehen wo du in diesem Feld landen würdest. Aber für dich ist die Tor so wichtig! Du hast deinen eigenen Rekord um dreizehn Stunden gedrückt. der Gap zwischen dem Sieger und dir war bei eins Komma acht Prozent.

Das sind natürlich Zahlen an die gewöhne ich mich gerne. als Frau im Ultrarunning Bist du jetzt am Punkt wo du einfach sagst Boah, ich bin jetzt mal richtig stolz und ich kann das jetzt wirklich mal sacken lassen. Weil du über die letzten Jahre einfach auch deine Erfahrung vom Pausieren nicht pausieren, Struggle mit pausiern irgendwie gefunden hast.

Sitzst du gerade noch auf deiner Blumenwiese? Und schaust ins Aosta-Tal! Ja, ich würde sagen... Ich bin grad wieder dahinten zurückgekehrt weil ich hatte schon so ein paar Tage wo ich so ein bisschen, ich sag mal so am Struggling war. es war jetzt nicht der schlimme Struggle aber ich hatte eben Und da ist es auch wieder ein Learning, wo ich auch wieder merke.

Auch wenn ich mir das vornehmend mit der Pause und so weiter war. jetzt trotzdem hatte ich noch mal einen Learning weil ich eigentlich noch gedacht habe, okay, wenn ich mich... Das war so'n optionaler Plan. Als ich mir gesagt hab, wenn alles gut läuft, wenn nicht die gute Hohle von Natur könnte ich vielleicht dieses Jahr noch mich für nächstes Jahr UGB Finals qualifizieren.

Weil ich dieses Jahr doch kein Ultimärin gelaufen bin und mein Kriterplatz vor letztem Jahr schon nichts mehr wert ist. Und ich dachte, wenn ich das jetzt hier schon im Sack haben kann, dann wäre das auch super. Dann habe ich mich nach der Tour eigentlich erstaunlich gut gefühlt, also oberflächlich und dachte so ja okay, ich glaube das könnte schon das werden und hatte das dann schon ein bisschen... wo ich dann schon auf selbe gemacht hätte, Moment mal!

Jetzt gehst du schon wieder von der Blumenwiese weg. Das wollten wir doch eigentlich. Jetzt erwischst du dich noch gar nicht? Mir war ja eh klar, dass selbst wenn ich noch was mache dann der November war wie quasi wir reserviert für Offseason. Hab ich mir Sachen auch schon also nichts großgeklagt aber zumindest die Dinge so gelegt das klar war okay da kann auch gar nicht groß irgendwas passieren in dem Zeitraum.

und dann habe ich jetzt aber mit ein bisschen Verzögerung und gleich hätte den Umzug noch dann ist man erst mal schon wieder so irgendwie busy und da hab ich schon gemerkt ok ich glaube Moment Mal Ich muss hier noch mal ein Schritt zurückgehen. Ich hab das noch gar nicht richtig genossen und irgendwie bin ich schon wieder... Genau, ich bin eigentlich schon wieder auch wenn es jetzt kein Rennen war aber ich bin schon wieder an einem anderen Projekt dran.

Und gleichzeitig habe ich jetzt auch das Gefühl und jetzt ist die Tor zweieinhalb Wochen her, dass ich jetzt so merke, ah! Ich glaube, ich merke jetzt mehr diese tiefe Müdigkeit was man ja oft deswegen meinte gerade oberflächlich gesehen habe ich mich gut erholt. Aber grade bei so langen Rennen oder je länger man eigentlich Je intensiver vielleicht aber auch je länger so eine Belastung ist, dann ist ja diese tiefe Müdigkeit so eine Sache was oft ein bisschen trügerisch ist.

Weil man eigentlich das Gefühl hat hey muskulär und ich habe mich gut erholt und ich hab jetzt Pause gemacht und der Körper fühlt sich natürlich viel besser als nach dem Rennen. Aber dieses Deep Vertieg wie man es im Englischen richtig als Begriff verwendet Die braucht natürlich noch mal eine ganz andere Zeit und das ist ja dann eben wie gesagt, das ganze Nervensystem.

Und der Kopf aber auch auf der Körper auch körperliche Strukturen. Jetzt so das Gefühl hat wenn ich mich jetzt draußen bewege, denke ich so Eier Ich brauche die Bewegung uns macht mir Spaß und es ist gut. Aber ich merke auch Ich bin müde und Es ist okay. also damit habe ich das habe ich kein Problem mir das einzugestehen Es war da mehr so.

der Punkt und das kam mit mir relativ schnell und ich glaube dass ist das wo ich mich schon entwickelt habe ist zu sagen ok Ich realisiere, ich bin müde. Ich realisiere, mein Körper hat so kleine Zipperleihen irgendwie, die vielleicht auch erst mit Verzögerung auftreten. Das ist nichts Fragisches aber Dinge wo ich mehr gesungen habe.

Ich glaube wenn ich jetzt noch was machen würde, würde ich es halt forcieren und wahrscheinlich würde ich erzwingen dass dann meine Saison mit einem negativen Ereignis endet weil so mal ehrlich ich hab mindestens drei Sachen das Jahr gemacht wo ich das Gefühl hatte ich bin in Topform war super wahr? Aber wo ich denke okay also April Juli September Also irgendwann ist die Topform aber auch mal vorbei und es ist auch gut so, das ist auch wichtig.

Und wenn ich jetzt... Ich meine, ich könnte jetzt schon noch was durchdrücken, aber wahrscheinlich würde's nicht gut enden. und dann muss man sich ganz klar die Fragen stellen ja wie du hier mit dem Rennen dieses Erlebnis hattest? Ist es das jetzt wert? Möchte ich das oder ist es vielleicht einfach nur dumm?

Und ich glaube die Katharina von vor, sagen wir mal acht Jahren hätte jetzt wahrscheinlich gesagt so ne komm zieh durch! Hätte sich gar keine Gedanken darüber gemacht dass es vielleicht nicht so eine clever Idee ist, selbst wenn man danach Pause macht. Ich meine die Wahrscheinlichkeit das man dann nicht nur unzufrieden ist oder dass es nicht so gut läuft ist ja da.

aber die Wahrscheinigkeit ist ja umso größer sich auch in den Energiedefizit reinzulaufen wo man sich länger nicht von erholt oder im schlimmsten Fall sich verletzen und damit der Verletzung so. Weshalb ich eigentlich deswegen ganz froh bin gerade dass ich jetzt doch zwar mit Verzögerung aber doch irgendwie merke so ne mein Körper ich glaube Ich glaube, der möchte gerade eher eine Pause machen.

Auch wenn ich im Kopf vielleicht sage so, ey! Ich bin echt motiviert. Ich habe eigentlich Bock und würde gerne noch... Wetter ist noch geil. Eigentlich war ich ja erst ready für Offseason November. Und jetzt denke ich mir so neeeh? Ich glaube mein Körper zackt mir das auch nicht. Wenn ich ganz ehrlich mit mir selber bin dann bin ich eigentlich auch lieber noch ein bisschen auf der Blumenwiese oder merke jetzt hey eigentlich wäre es doch verschön.

jetzt kann dass ich hatte jetzt einen super Saison Ich habe jetzt ein Heim, mit dem ich irgendwie abschließen kann. Und anstatt jetzt dieser verpassten Chance hinterher zu weinen nochmal was zu reisen oder da diese Qualiten noch abzuhaken. Zu sagen so ne komm jetzt genießen wir lieber da seinen Erfolg noch und setze sich mal auf die Blumenwiese.

Für mich ist es eher dieses das was es jetzt schwierig meint also dass ich keine Rinde mehr laufen kann. Das für mich nicht das Schwierige aber für mich ist er schwierig dann tatsächlich dieses mein Alltag umzustrukturieren und zu sagen, so ne. Ist nicht das Erste woran ich heute denke ist wie kriege ich mein Training noch irgendwie in meinen Tag rein oder wann mache ich das?

Oder wie viel mache ich es sondern dass ich auch mal einen Tag reingehe und mir zum Beispiel sage so eigentlich heute gar kein Bock was zu machen und dann auch gleich zu sagen so ja aber ich muss doch nichts machen. genau es ist auch völlig fein so. Ja weil ich meine das ist natürlich etwas was eh immer.

also muss man vielleicht dazu sagen Ich würde sagen generell Auch wenn man jetzt nicht in der Offseason ist oder verletzt, sondern enden normalen Vorbereitungen auf dem Rennen. Egal ob man jetzt Profi ist oder ambitioniert oder Hobby oder sonst wie. Ich glaube es ist nie verkehrt auf den Körper zu hören auch wenn man am Anfang der Saison ist oder in der Saison.

Wenn der Körper einem sagt hey nicht so geil spart man sich meistens eine Enttäuschung wenn man dann dem auch nachgibt. Allerdings klar gerade im Profibereich wir versuchen schon die Grenzen ein bisschen auszuloten. das heißt Da sind auch mal Tage, wo du irgendwie das Gefühl hast so... Ja, schauen wir mal.

Und dann machst du auch mal so Einheiten, wo Du mir denkst, naja? Also wenn es dich natürlich schlecht anfühlt, dann ist man vielleicht gerade als Profilerathlete auch eher mal dran, dass man sagt ne da lohnt sich wirklich nichts. ich will jetzt nicht riskieren. Aber wo man dann ja oft auch mal sagt okay heute würde ich jetzt eigentlich gerne nur auf der Couch liegen aber es ist halt mein Job.

Zutage haben die meisten, wenn zur Arbeit gehe, hat er auch nicht jeder jeden Tag Oder man hat es ja eher öfter mal, dass man's fährt. Oh nee! Natürlich würde ich lieber irgendwas anderes machen und das dann halt doch macht weil man sich pflichtbewusst ist. Und wenn zum Beispiel nur die Motivation ist, dann riskiert man ja jetzt auch physisch nicht groß irgendwas Aber das zum Beispiel abzustellen Auch wenn ich weiß, es ist eigentlich nur für einen kurzen Zeitraum aber zu sagen so ne Moment mal.

Ich lebe jetzt erstmal ein bisschen in den Tag und hab da meine Termine und Sachen, die ich erledigen habe Und dann schaue ich mal, wenn ich irgendwie noch Lust habe. Dann gehe ich nur auf einen Spaziergang oder setze mich vielleicht mal eine Stunde easy aufs Rad und mache am Wochenende vielleicht eine Wanderung.

Aber das ist gar nicht so. diese... es ist sicherlich die erste Priorität! Und auch nicht dieses Gefühl, dass was für den meisten am schwierigsten ist, dass einem etwas fehlt Und das ist glaube ich auch. Ich glaube nicht, dass es was ist, was man bekämpfen sollte. und wenn man das gefällt, dann sollte ich mir jetzt abdringen, weil eigentlich das ja etwas Positives.

Weil es fehlt dir ja, weil dir was gibt, weil es dir Spaß macht. Es solltet ihr allerdings nicht fehlen, weil du irgendwie eine Art Sucht hast oder weil du davon abhängig bist. Das ist so ein bisschen dieses... Wo ich dann auch, wenn es mir schwerfällt aber wo ich dann sage okay jetzt kann Ich ja vielleicht bewusst mal nach was suchen.

Was ist denn jetzt gerade etwas anderes? was mich auch erfüllt oder was mir auch wichtig ist und Was ich jetzt machen Kann sei das Bewusstheit sich für mich selber zu nehmen Oder Zeit sich für eine freundin zu Nehmen oder Irgendwie sowas. Und das ist immer so ein bisschen so Eine feine line weil eben einerseits ist es glaube ich gut Wenn man was vermisst und sie auch darauf freut wenn es wieder da ist Aber andererseits sollte es auch nicht so ein... dieses Zwang, also ich versuche eigentlich, dass ich nicht in so einem... nicht so einen dieses Zwang-Gefühl habe.

Und das ist was man manchmal und schon bisschen daran arbeiten muss glaube ich, dass... Dass man sich das jetzt nicht so hat aber was glaube ich langfristig gesehen eine ja auch zu dem besseren und gesünderen Athleten macht weil ich meine sie nochmal lehrlich. am Schluss wollen wir ja alle solange wie möglich diesen Sport ausüben können mit so viel Freude wie möglich.

und klar kann ich jetzt sagen Ich haut drei Jahre auf den Putz und mach keine Pause, zieh's immer durch. Die Quittung kommt dann eh danach? Irgendwann kommt halt die Quittungen... Man oft leider mit Verzögerung und dann aber so richtig! Und das wäre eigentlich doch total schade! Das ist auch sowas, was mir jetzt oft wenn ich da manchmal denke, oh irgendwie, mir fehlt was oder so wie doof, oft siehst du es doof und mir denkst du nee.

also erstens tut es mir eigentlich gut und zweitens weiß ich allein schon nächstes Jahr dass wird mir super helfen wenn ich jetzt ein Break mache dem Körper die Pause gibt, den Kopf die Pause geht. Aber eben auch in zehn Jahren werde ich mir dankbar sein wenn ich jedes Jahr diesen Break hatte oder? Voll!

Ich denke mir halt ganz oft und ich glaube da muss man schon unterscheiden zwischen Profiläuferinnen, Profilläufer und sage jetzt mal uns Hobbyamateur-Sportlern. Ich denke mich nämlich auch ganz oft bei mir geht es ja um nichts So, ob ich jetzt heute diesen Lauf bei Strava noch einlogge oder nicht. Es ist scheißegal weil meine Fitness also ich werde davon nicht unfit oder fetter sondern ich mache halt einfach mal eine Pause.

Ich habe es halt auch nicht geschafft zum Sport zu gehen und wollte das eigentlich unbedingt vor dieser Folge noch machen. aber Dinge sind passiert ich hatte einfach keine Zeit. Das ist dann auch, da dachte ich mir von außen. Oh nee, aber das Wetter ist ja so schön und ich war jetzt heute nicht mehr in der Sonne laufen!

Aber gut, ich bin halt einfach nur eine Hobby-Sportlerin. Hat sich das bei dir verändert? Also kam dadurch dass du gesagt hast, du machst es jetzt wirklich, sage ich mal hauptberuflich, kam das auch mit einer neuen Portion Druck einher... ...von Außen? oder war das eher Druck von Ihnen? Ja. Nee, ich würde sagen, mir hat das eher geholfen weil Ich das Gefühl hab, es fehlt mir leichter vernünftig zu sein.

Okay, spannend! Wo quasi mein Lebensunterhalt davon erhängt? Ja weil mir ja klar ist wenn ich jetzt mich in eine dumme Verletzung oder irgendwas rein laufe... ...oder sogar ein was wo meine Karriere auf dem Spiel steht. dann geht nicht nur meinen Karrieren als Läuterin auf den Spiel sondern dann steht auch dieser Lebensentwurf den ich gerade leben darf nämlich dass man mein Hobby zum Beruf machen durfte wie man so schön kitschig sagt, dass das dann auch auf dem Spiel steht.

Und ich glaube... Ich habe das Gefühl, dass es vielleicht sogar eher... Also ich hätte jetzt gerade eher den Gedanken andersrum, wenn du nicht davon abhängig bist und wenn du es ja eigentlich nur hobbymäßig oder zum Spaß machst, dass da manchmal so dieses Ver... Dass du vielleicht weniger diese Verantwortung für dich selber und auch für deinen... Auch für diesen Recovery-Part z.B.

spürst weil zumindest war's bei mir, dass man sich dann denkt okay, dann bin ich halt... Also klar natürlich willst du dich nicht verletzen aber Du hast... Ich hatte das Gefühl, solange ich nicht zum Beispiel irgendwo in der Vertrag stand. Dass ich mir nicht so Sorge gehalten habe oder mir und meinem Körper, sondern ich hab einfach gemacht.

Und als ich jetzt dann diese Verträge hatte, da dachte ich mir so, aha okay Moment mal! Jetzt ist es wie meine Profession. Ich mach's jetzt professioneller auch wenn ich noch lange gearbeitet habe aber... Ich hätte dann schon, wieso das Gefühl... Da bin ich niemanden was schuldig und am Ende ist es mein Ding ne?

Ich trainiere, selbst wenn du... Das haben ja viele auch. Wenn du einen Trainer hast, der kann dir zwar was vorgeben aber entscheide ich dasselbe, was ich lache Zum Glück! Aber ich hatte trotzdem das Gefühl im Moment mal jetzt steht schon mehr auf dem Spiel und es ist etwas, was mir wichtig ist, dass ich das noch lange machen kann.

Also einfach eigentlich mehr also vielleicht gar nicht. den Gedanken hatte ich vorher auch schon aber es war nie vielmehr noch ein Bewusstsein. Und es ist zum Beispiel auch jetzt was wo Ich wieder mehr drüber nachdenken musste. es gab jetzt leider in den vergangenen Wochen gleich mehrere Unglücksfälle im Trailschwort.

Und das ist dann auch was, wo einerseits manchmal so meine Reaktion ist oh je ich muss ganz viel jetzt sofort machen weil vielleicht trifft's mich ja auch übermorgen. aber wo ich andererseits denke und das ist natürlich viel besser darüber nachzudenken sich zu sagen moment mal erstmal dieses Ey, ich darf hier grad leben.

Und mir ist das Gott sei Dank nicht passiert und sich dessen so bewusst werden. Das ist auch was, was einen ganz schnell runterholt von einem Schwang oder einem Gefühl, weil es ganz vielen so eine Relation setzt. irgendwie, wo ich mir denke, Moment mal... Ich hoffe natürlich kann jederzeit mehr auch etwas Schlimmes passieren aber ... Das ist so, dass einfach das Leben, aber wahrscheinlich werde ich zumindest mal der nächste Zeit noch Zeit haben und Sachen machen können.

Und all diese Dinge machen können, die andere Menschen jetzt leider nicht mehr machen können. aber es geht ja nicht um das Sportliche sondern es geht vor allem auch um diese generelle Perspektive. Hey ich bin hier! Ich kann bewegen... ...ich kann Sachen machen... ...Ich darf leben so und mir hilft es brutal gerade wenn ich selber so ein bisschen denke über was riege ich mich eigentlich auf Oder warum?

Also sei das eine Verletzung oder sei es eben dieses, ich kann gar nicht trainieren. Ich sollte gerade nicht trainiert werden. Man denkt so ne Moment mal, hey! Ich bin aber hier. Also jetzt fahren wir kurz und gern runter und dann wird das auch wieder möglich sein. Allein dass das überhaupt diese Perspektive ist, ist jetzt grad sehr viel wert.

Und das ist manchmal was mir... Auch wenn's natürlich aus einem sehr traurigen Anlass ist was mir brutal hilft. Also gerade auch bei so Verletzungssachen oder so, wo du dir denkst okay... Was hab ich hier eigentlich rum zu jammern? Ich hab mit dir eine Verletzung, ja das ist ätzend! Das ist doof und es kann auch sein dass das mal ein halbes Jahr dauert bis sie weg ist.

aber wenn's jetzt nicht gerade eine schwerwiegende Verletztung ist was natürlich auch sein kann oder einen schwerwiegenden Unfall in den meisten Fällen habe ich ja diese Perspektive dass sich irgendwann das wieder machen kann was ich jetzt schon vermisse oder schon gemacht hat und alleine dieses Wissen oder diese Perspektive ist, was mich so oft runterholt.

Und wo ich mich dann schon manchmal richtig emotional werde, weil ich merke, wow das ist ja megacool klar! Ist jetzt gerade mega ätzend. aber nur dieser Gedanke macht mir dann schon wieder einen kurzen Glücksmoment irgendwie. Ich denke so, ja was regle ich eigentlich auf? Das ist doch megacoul und ich habe noch beide Beine und naja du darfst es noch machen genau Und da dann auch manchmal hilft es fast, wenn man dann nochmal diese Perspektive hat und einfach so eine neue Dankbarkeit dafür bekommt.

Das ist eigentlich schade, dass man diese Dankbarkeiten oft relativ schnell wieder verliert weil dann ist wieder Alltag oder normal und dann Öl, warum geht's nicht? Es ist irgendwie doof! Das ist auch was ich versuche mehr zu machen ist und hoffentlich nicht nur... was Schlimmes, wie man anders passiert.

Was mein eigenes Dasein in der gewissen Perspektive rückt, sondern generell so eine Dankbarkeit einfach zu haben. Allein schon ja nur das man den Sport machen kann, dass sich selbstständig auf dem Berg bewegen kann und dass ich mit eigenen Augen meinen Trail vor mir sehen kann. Ja war das, dass man sich dessen einfach mehr bewusst ist?

oder zum Beispiel auch als Frau hey! Ich kann hier als Frau aufm Berg laufen und ich brauche keine Angst haben Dass mir, dass das jemand nicht gut findet oder dass es verboten ist. Oder dass mich dann jemand davon berg runterholt. also klar ganz ausschießen kann man leider nie Dinge aber ich bin in anderen Ländern da könnte ich nicht mehr auf der Straße zeigen und laufen gehen allein das geschweige denn genau ja geschweiger den sport machen.

wir müssen trotzdem mal ganz kurz ich zähle jetzt nicht deine sportlichen erfolge auf aber Wie lang hält so ein Erfolgsgefühl bei dir an? Das ist eine gute Frage. Ich arbeite ja daran, dass es länger anhält. Ich würde sagen... Also zum Beispiel jetzt gerade hält sich hier ein bisschen länger an. das koordiniert natürlich auch damit wenn zum Beispiel ein gewisses Medieninteresse da ist oder und man dann auch wieder zum Beispiel sich da auch noch zwei oder drei Wochen danach noch damit befassen darf weil sie sich jemand dafür interessiert oder danach fragt, hält sich ein bisschen länger an.

Aber ich muss sagen und das ist leider auch die Erfahrung, die mit anderen Teile ist. Das ist doch relativ schnell... Ja! Dass es so verfliegt irgendwie. Und dass zum Beispiel eher so negativ erleben ist, dass einen das noch viel länger rumtreibt. aber wenn was gut läuft ja, dass es oft nicht so lange anhält.

und das sind wir wieder bei der Blumenwiese wo ich so das Gefühl habe Ich würde eigentlich gerne länger das so ein Erfolg anhält, weil ... So ein Erfolg ist ja nicht was, was jeden Tag kommt. Und außer man hat jetzt wahnsinnig viel Glück und ist wahnsinnigerfolgreich in kurzer Zeit dann also gerade bei mir die letzten Jahre da war auch viele Dürre dabei Auch wenn es nach außen vielleicht auf dem Papier bei Resultaten oft nicht unbedingt so aussieht.

aber da waren ganz viele Phasen wo ich das Gefühl hatte Es geht gar nicht oder ich daran bezweifelt habe dass sich jemals irgendwie noch mal zurückkommen oder neues Level erreichen kann. Ganz viele Sachen, die man jetzt nicht explizit darüber spricht, vielleicht nach außen gar nicht so wahrnimmt und dann ist ja so ein Erfolg nochmal mehr wert, würde zum Beispiel auch an dieser Knie-OP wo ich mir auch nicht sicher war.

Ist das jetzt ein Knie mit dem ich wieder richtig lang laufen kann? Oder muss ich einfach sagen es geht halt bis Marathon und länger geht nicht mehr. Und so viele Dinge, die schon dazwischen passiert sind. Wo ich mir denke ja der Erfolg ist nicht nur den unmittelbare Erfolg sondern es ist auch... ...die ganzen Jahre und diese ganzen Päler.. ..die ihr den Erfolg eigentlich noch besser machen.

Und sich auf das nochmal so mehr einfach vorzuhalten. Sagen hey! Das is'n nicht nur der Tag an dem's jetzt echt gut lief und ich gute Beine hatte sondern Es sind all die anderen schweren Stunden vor allem davor auch wo ich trotzdem geschafft hab dass Ich nicht am Ende gesagt habe ok ich schmeiß jetzt den Hut, ich hab keinen Bock mehr.

Ja und das ist eigentlich noch ein Grund mehr sich wirklich hinzusetzen um zu sagen hey... ...ich darf mich jetzt auch ein bisschen drauf ausschauen und ich glaube.. Das ist halt sowas! Das ist was wo unsere Gesellschaft ja nicht unbedingt gerade so fördernd ist Mölde in so einer Leistungsgesellschaft leben und weil gefühlt so eine Leistung oder ein Erfolg immer nur sehr kurzlebig ist In allen Lebensbereichen Und wo glaube ich mir ganz viel immer so das Gefühl kommt, okay.

Ich habe Erfolg sehr gut aber eigentlich muss sich jetzt schon am nächsten Erfolg arbeiten. Genau was kommt als nächstes? Du darfst eben du darfst dich nicht ausruhen. Das ist ja auch ganz oft so man schafft etwas und direkt danach ist die Frage Ja und was kommt Als Nächstes? Läufst du diese Saison noch einen Rennen?

selbst bei mir aller liebste frage überhaupt nicht. in Interviews ist es und die kommt immer. also kannst darauf betten Die kommt in jedem Podcast, da hast du schöne stunde geredet und dann kommt immer die frage ja jetzt noch eine letzte frage. Und was ist das? Ja erstmal ausruhen und genießen. Aber klar habe ich mich auch selber erwischt dass es dann immer so dieser berühmte Ausblick in die zukunft ist dass man dann immer nochmal sagt ja und wie geht's bei dir weiter?

und hey selbst bei mir auf der kleinen Ebene wir haben uns oft Gran Canaria gesehen weißt du ich bin kaum Nach was, was ich wie vielen Stunden über die hundertsechsundzwanzig Kilometer im Ziel und dann kommt direkt... Und? Was geht diese Saison noch so? nächstes Jahr auch wieder ein Hunderter. Wo ich mir denke Leute wisst ihr eigentlich Ich habe kein Lauftalent Wisst ihr ja eigentlich Wie viel es mich gekostet hat dieses Rennen zu machen.

also nicht nur vom Geld ganz zu schweigen aber wirklich von den Ressourcen neben dem Job. und da dachte ich mir aus ich fand's so ein bisschen vermessen. Ich dacht mir so lasst mich doch einfach mal chillen. So, lasst mich einfach mal irgendwie chillen. Du hast auch gerade schon das Medieninteresse angesprochen.

natürlich bei der Tor war es riesig wenn man in der Bubble steckte. da war wirklich über Tage lang. hast du mich die ganze Zeit angelacht oder ich habe Fotos gesehen wo du fast einschläfst oder wo du durch episches Bergpanorama läufst Du als Athletin, die ja da mittendrin steckte. Wie hast du diesen Medienrummel dann so wahrgenommen?

Ist das für dich immer nur ein Peek oder merkst du auch wirklich dieses nachhaltige Interesse vor allem eben auch für Frauen im Ultra-Running irgendwie da ist? Das war jetzt und macht der Tor sicher ein bisschen anders als bei anderen Rennen, die ich schon hatte. also ich hätte es schon ein paar Mal klar natürlich nach Minutenbase oder auch nach Hardrock oder nach Neveim zum Beispiel hast du schon Medieninteresse, was erst mal schon so die eine Woche lang irgendwie sicherlich gut beschäftigt.

Jetzt war es schon und das ist aber auch schön ein bisschen anders dass es genau das gab. sie so verschiedene Richtungen. Das eine war also dieses klassische klassische Interviews und Podcast zum Beispiel eben okay zum Rennen selber. wie war das Rennen? Was passiert? Wann klingt sehr schlecht wann ging's sehr gut und so weiter.

Aber das auch mehr Dass ich mehr noch hatte, was auch in diese Richtung ging. Hey! Was bedeutet das jetzt eigentlich so generell für den Sport? Zum Beispiel oder... ...was ist vielleicht etwas, was der Otto-Normal-Mensch da mitnehmen kann? Weil am Schluss kann es nicht die Inspiration sein, das nachzumachen, sondern es ist ja die Inspiratur, dass dann ja was anderes.

und Das ist was wo ich jetzt dann auch selber gemerkt habe, dass sich da auch viel lieber darüber spreche weil das ist ja etwas, das viel angewandter ist für die meisten die das zu verfolgen. Anstatt jetzt eher, die wenigsten werden da mal... Also einige werden vielleicht das Rennen selber laufen aber die wenigste haben diese Option dann auch wie vorne reinzulaufen und darum geht es ja gar nicht vordergründig.

Und das war irgendwie schön und sind jetzt auf so ein paar kleinere Projekte entstanden oder am Laufen wo's mehr um solche Sachen auch geht oder um andere Details noch und gar nicht so sehr nur dieser ich sag mal nur diese reine Zahl der Performance auf dem Papier steht Das fand ich echt total schön und das ist klar, was sich ja auch... Also Medieninteresse ist ja zum einen die Medien.

Wie auch immer. Was man sich auch immer darunter vorstellt aber Die Anfragen, die man bekommt für Medientermine, Podcasts usw. Aber Medien oder Anfragungen oder was auch immer Nachrichten ist ja auch alles, was von Menschen aufeinkommt also alle Nachrichten Und Instagram und was auf Social Media die Leute kommentieren und so.

Das ist natürlich was, wo man das ja oft auch einseitig is. Weil ich kann da gar nicht unbedingt hinterher, dass sich da allen antworten kann oder so oder auf alles reagieren kann. Aber das ist ja auch etwas Was man ja wahrnimmt und Wo jetzt auch viel gerade auch von Frauen diese eben dieses Feedback zum Beispiel kam.

hey Dass mich hat das inspiriert oder berührt oder Mitgenommen weil ich eine frau bin Und nicht weil jetzt irgendwie ich finde siebenundsechzig stunden total krass sondern nie einfach so. dieses Nee, ich hab das gesehen und ich mach was mit mir. Ich bin motiviert auch, mir ein hohes Ziel zu setzen oder... ...ich hatte dieses Rennen da habe ich mich nicht getraut anzumelden aber jetzt mache ich es dann doch einfach mal!

Und solche Nachrichten, wo ich mir denke, dass ist... Das nimmt man oft erst einmal so auf. Aber das ist etwas, was total schön ist und was mir auch mehr hilft, mich über so einen Erfolg zu freuen weil ich mir dann denke okay, das ist jetzt was was ich auf einer Art mit anderen teilen kann, weil den Erfolg per se kann ich ja nicht mit niemanden teilen.

Ich bin da selber gelaufen und bin selbst gekommen. diese Erfahrung habe nur ich aber dieses was anderen irgendwie weiterzugeben zu können auf welche Art auch immer und jeder nimmt dann das für sich ein bisschen anders an. Aber da hab' ich das Gefühl...ich hab' nicht nur für mich etwas erreicht sondern ich hab' für andere irgendwie auch ein bisschen was erreichen können.

oder andere können wie was von diesem Erfolg irgendwie mitnehmen sollen. Das ist eigentlich das was viel schöner ist. Ja, das ist ein bisschen wie wenn du bei der WM in einem Team läufst und deine Teammedaille holst. Es ist viel schöner weil Du kannst es mit den anderen teilen! Und Du hast irgendwie viel mehr so'n Gefühl für das Weizen Erfolg... ...und klar ich meine ich freu mich inzwischen auch oder ich kann mich auch adäquat über eine Performance freuen und das ist auch was was mich stolz macht.

aber ja so dieses Feedback und diese Art des Erfolgs- oder geteilten Erfolges sage ich mal Das ist eigentlich total schön und das war jetzt sicher bei diesem Event jetzt noch mal deutlich verstärkt als sonst. Ja, man muss ja echt sagen, zwanzig sechsundzwanzig war er ein krasses Jahr was wirklich an Erfolgen von Frauen bei Ultrarennen angeht.

Rachel Entrickin bei Coco Dona Two Fifty dann Sophie Grant mit der FKT auf der Via Alp China Du bei der Tor um jetzt wirklich nur ein paar Beispiele zu nennen Vielleicht echt so ein Breakthrough hier für Frauen im Ultrarunning, was auch an dem gesteigerten Medieninteresse lag. Also vorne weg ich muss es sagen... Für mich war's wirklich so'n krasses Jahr wo ich mir dachte geil jetzt dieses Jahr haben die Frauen das wirklich einfach mal gezeigt und für mich gehts da gar nicht.

Dieses in diesem Vergleich man hat jetzt den Männern gezeigt, weil oft kommt ja dann auch immer dieser tolle vergleich zwischen Frauen und Männern wo ich mir sagt nein. Ich glaube keine Frau ist dieses Rennen gestartet und hat es gefinischt, weil sie eine Mann was zeigen wollte sondern einfach nur wenn man zeigen wollte hey wir können krasse Sachen machen!

Was ist da so? deine Einschätzung? Ja ich hoffe mal das ist ein bisschen... breakthrough hier war oder das zumindest einfach ein paar performances so zu buren stehen von verschiedenen personen die einfach aufzeigen es ist möglich und ich habe mir das bei der tor schon jetzt manchmal gedacht dass sich weil eben zwölf stunden sind übrigens zwölft das ist mir weiß dreizehn gesagt aber ist in zwölfen rekord ist nicht so dramatisch.

aber nur noch mal richtig zu stellen Wo ich jetzt quillere, okay. Jetzt haben ganz viele gesehen. Okay. Rekorde zwölf Stunden runter! Jetzt in der Rekord zu schlagen ist natürlich schwieriger als vorher klar. Aber wo ich mir denke so hey, das sind jetzt zwölft Stunden und es wäre doch jetzt mega cool zu sehen wenn vielleicht im nächsten ein zwei drei Jahren.

Wenn jetzt Mädels die schon öfter die Tor gelaufen sind oder die da sehr ambitioniert ran gehen zum Beispiel sehen so hey Es geht nicht nur sub eighty sondern es geht sogar sub seventy. Du kannst es auch unter siebzig Stunden laufen als Frau Einfach nur durch das Wissen, hey es geht! Ich glaube das macht schon viel.

Es gibt so viele tolle Beispiele aber ich glaube das berühmteste ist wahrscheinlich das von der vier Minuten Meile. Das hat ewig gedauert bis man die Meile unter vier Minuten gelaufen ist. Aber sobald das passiert war im nächsten Jahr zack... ...ist sie so oft unter vier minuten gelaufen. oder weil die Leute wussten es geht und ich denke dass zum Beispiel was wir sicher jetzt auch am Marathon sehen werden dieser zwei Stundenmarke.

Wir haben uns irgendwie zehn Jahre versucht diese zwei Stunden marke zu brechen. Gut, dann in dem einen Rennen haben's gleich zwei geschafft. Aber es ist sicher was wir in den nächsten Jahren viel mehr sehen werden weil das ist dieses mentale. Es ist gar nicht so sehr das physische. also klar entwickeln wir uns auch physisch weiter aber mental.

auch diese wissen hey des geht. Ich glaube dass wird hoffentlich viel machen und zwar zum Beispiel bei Rachel war sie ja auch so beim Coco Dona sie hat ja auch ihren rekord um glaub ich auch irgendwie so zehn stunden oder so gebrochen aber auch ziemlich groß genau. Und da denke ich würde es ähnlich sein dass auch Mädels sagen so hey es geht übrigens auch so schnell und das ist sicher die Männer diese schnell laufen sondern es geht für mich als frau genauso Und da geht's gar nicht darum diese rekorde dann schnell noch mal zu brechen Sondern es geht mehr darum einfach und jetzt auch nicht nur konkret zu den rennen sondern es wird einfach um aufzuzeigen Hey wir haben dann Potenzial und wir haben das auch wahrscheinlich noch gar nicht richtig ausgeschöpft.

Ich hoffe dass es in den nächsten jahren Vielleicht weniger so Quantensprünge wird natürlich irgendwann weniger geben. aber das Ich finde gerade bei den Frauen die Entwicklungen in den letzten drei, vier fünf Jahren auch bei gutem B zum Beispiel. Es ist so cool zu sehen weil man einfach sieht klar auch die Männer entwickeln sich noch weiter.

aber ich habe das Gefühl bei den frauen ist einfach noch mehr Potenzial. Zum einen weil wir sicher erst in den nächsten jahren Mehr und mehr kompetitive Felder auch bei den Fraun haben Aber auch weil es dieses Mindset ist und weil ich glaube gerade wie Frauen das manchmal glaube ich noch brauchen oder mehr brauchen als jetzt Männer kann ich schwer sagen, weil ich habe nur meine Perspektive.

Aber dieses zu sehen... Hey! Das hat jetzt eine andere Frau auch geschafft und das glaube ich jetzt mehr als wenn es ein Typ läuft. Weil ich weiß natürlich klar die hat ganz andere Voraussetzungen Und die hat eher die Voraussetzung wie ich auch habe als jetzt Wenn es einen Mann läuft und ich glaube allein schon für diese Motiva CO und was anzugehen ist das wahnsinnig hilfreich und ich hoffe einfach auf allen Leveln im halben Performance aber vor allem auch Ich sag mal, Bereich wo es überhaupt nicht in Performance geht.

Es ist einfach motiviert mehr Frauen und Mädchen auch gar nicht so sehr unbedingt nur laufen oder Trail running sondern einfach das zu machen wo sie Bock drauf haben und sich eben auch diese hohen Ziele zu setzen oder einfach auch Träume zu haben und die auch zu verfolgen und das heißt ja noch lange nicht dass man dann irgendwo da hinkommt aber einfach das erstmal zu haben Ja, ich glaube das ist so etwas was du ja gerade gerade wir Frauen oft noch ja wie soll ich es mal sagen und Nachholbedarf haben auch was so das Selbstzusuchstein angeht.

umso aus guten Gründen. Ich hoffe einfach dass das sicher auch tolle Beispiele in anderen Sportarten oder auch abseits des Sports aber Dinge sind, wo sich andere daran festhalten können oder wo andere sagen können okay ich brüchze das jetzt auf mein eigenes Leben oder auf meine genau auf meiner Realität sozusagen und die ist vielleicht überhaupt nicht das was dass meine realität ist aber also meine eigene.

aber es gibt mir dieses diesen gewissen kick oder diese motivation noch mal oder es gibt mehr. einfach schon das gefühl Ich fühle mich besser, eine Frau zu sein weil ich weiß wir können im Verlauf was. Wir haben auch Waffen auf so. also das reicht ja manchmal schon. Voll! Also ich muss auch echt sagen dieses Jahr wieder beim UTMB nehmen wir den OCC wo es einen drei Sekunden Finish zwischen Lauren Gregory und Naomi Lange war.

Das war so ein Ding wo ich mir dachte geil dass ist ein richtiges Race. Und letztes Jahr beim CCC, als Silvia Norska im letzten Downhill von La Fleger runter nach Manitina mit dem Nachhick überholt hat und Manitiner das dann doch noch gewonnen hat. Und naja jetzt auch bei dir bei der Toa – das ist für eine Läuferin wie mich, bei der es überhaupt um gar nichts geht!

Es ist einfach…. also ich weiß nicht was siebenundsechzig Stunden Anstrengungen sind da will ich auch ehrlicherweise niemals hin kommen. aber einfach das zu sehen andere Frauen solche Dinge abreißen, das macht mich ehrlicherweise jedes Mal echt aufs neue emotional. Also und vor allem auch weil ich ja wusste jetzt bei dir die ist die Tor so wichtig und ich hing die ganze Zeit am Live Tracker und ich dachte mir so ey wenn die das jetzt durchbringt es ist so Das war einfach sowas wie ich mir dacht Es ist es ist geile Frau zu sein und zwanzig sechs zu zwanzich ist es auch noch ein bisschen geiler Wenn man in diesem Sport ist.

also dass Ja das kommt auf jeden Fall richtig gut rüber. Ich hätte jetzt tatsächlich eine Abschlussfrage, die ist vorbereitet und da bin ich mal gespannt was dabei dir rauskommt. Vielleicht ist sie auch gar nicht so einfach zu beantworten. Der Podcast hat ja den Beinamen A Gallery of Conversations weil ich einfach eine Galerie an verschiedenen Gesprächen sammeln möchte mit tollen Leuten aus diesem Sport.

Wenn wir bei dieser Metapher bleiben, wir hängen einen goldenen Bilderrahmen an die Wand Jetzt vielleicht in deiner neuen Wohnung, in der Schweiz. Welchen Moment aus diesem Jahr oder überhaupt würdest du gern einrahmen und aufhängen? Das sind doch tatsächlich gute Frageweile. Also das Gute ist ja erst mal dass es da mehrere gäbe die sich dafür qualifizieren.

Es wäre ja schade wenn man am Ende von mir irgendwie sagt Ja war irgendwie nichts dabei. Oder auch einfach nur ein Gefühl oder einen Moment, wo du sagst das hat dich stolz gemacht. Das hatte ich glücklich gemacht. Ich glaube wenn ich jetzt ja wenn nicht mehr so Richtung den gefühl oder eine Ja in der emotion oder so in die richtung gehen würde dann ist es glaube ich so das gefühl Ja eigentlich auch so des gefühlen mal was riskiert zu haben und hat sich aber rentiert.

so weil das war eigentlich so bisschen. Also ich habe das ja schon an verschiedenen Dingen gearbeitet, so im reinen Trainingsbereich. Aber eine Aufgabe für die mir selber gestellt hat quasi für dieses Jahr war ein bisschen mal meine, wie ich einen Wettkampf angehe, dass so ein bisschen zu ändern weil bis jetzt, wenn wer mich nicht kennt und schon länger verfolgt er weiß, dass ich Rennen meistens sehr konservativ gestalte aber dann mir vielleicht manchmal auch ein besseres Ergebnis durch die Hände gerutscht ist, weil ich am Schluss zu wenig Risiko gegangen bin und einfach mehr dieses Mainz zu haben.

Ich riskiere dass es schief geht! Und wenn's aber gut geht dann kanns richtig gut werden. Es hat jemand einen schönen Artikel für mich geschrieben im Trainrunner Magazine in den USA Und ich glaube, es war ein Zitat von mir. Ich wusste das schon gar nicht mehr, dass ich das so gesagt habe aber da ging's eben auch genau.

Es war also ungefähr nach dem Motto entweder... Entweder es geht halt schief oder es wird extraordinary! Also es wird halt dann richtig gut und ich glaube diesen Mut zu haben, das Risiko auch mal mehr einzugehen. Zumindest für mich war das ein relativ großer Schritt weil klar will ich ja auch nicht dann ein super schlechtes Rennen haben oder irgendwo das Gefühl hab'n Ja, ich habe jetzt voll falsch gemacht und dann kritisiert mich vielleicht jemand dafür.

Aber ich würde sagen so ne, ich gebe da nix drauf sondern ich weiß um nochmal so einen nächsten Schritt zu gehen oder um mich noch zu verbessern oder überhaupt das erstmal rauszufinden muss ich es erst mal probieren. Und das hab' ich dieses Jahr mehrmals gemacht und es hat sich mehrmals ist sich richtig gut ausgegangen.

und zum Beispiel jetzt eben sowas wie bei der Bob Graham Round oder auch bei der Tor diese Resultate die ich da hatte Das wäre ohne diesen neuen Ansatz so nicht möglich gewesen, weil ich mir das gar nicht... Weil ich gar nicht so eine aggressive... Also ohne so eine aggressivere Renngestaltung wäre ich da einfach schon... Wäre ich in diese Zeiten nicht angekommen.

Da bin ich relativ sicher! Und das ist was wo ich schon auch sage, mega cool. erst mal hat es funktioniert. aber eigentlich, wo ich auch merke Ich bin stolz darauf dass ich das probiere und wo jetzt natürlich weiß ja Cool New tool unlocked irgendwie Schauen wir mal, was da noch so geht. Aber ja, da nochmal einen neuen Schritt irgendwie zu wagen.

Weil ich hätte auch einfach sagen können bis jetzt hat es ja immer gut funktioniert. Mache ich doch mal weiter so. Aber irgendwie zu merken, nee, ich glaube... Da ist noch viel Potenzial und sonst zu machen! Und dieser Wille sich dann auch nochmal in vielleicht auch sehr unbequeme Momente zu begeben?

Ja oder wirklich dieses über so ein Gefühl drüber zu gehen, was immer so sicher war. Und dann zu merken sind, ey, bin ich schon im Rotbereich? Ich weiß es nicht! Ist das jetzt irgendwie dumm? Also vielleicht wenn man jetzt einen Bild einrahmen würde, würde ich vielleicht das Bild einrahmen wie ich bei der Tor in der ersten kruten Verpflegungsstelle eingelaufen bin.

Da war ich nämlich gerade an Platz drei und habe im ersten Anstieg schon etwas riskiert, was ich sonst wahrscheinlich nie gemacht hätte, nämlich von den Leuten wegzulaufen weil ich es gefilerte mir, dass ich sie geradezu langsam Und ich erinnere mich, dass ich unten war und mir dann mehrere Leute gesagt haben hey du bist auf drei.

Und ich mich nur gefragt habe shit mache ich hier gerade was falsch? Und aber eigentlich das Gefühl hatte ich glaube es passt schon und ich glaube das würde ich mir einrahmen weil das war genau das wo ich was riskiert hab und auch kurz noch am Zweifelnd war aber trotzdem durchgezogen hat. sehr cool Es ist witzig, weil tatsächlich der Artikel vom Trailrunner Mag den habe ich gerade offen und den verlinke ich auch mal in den Shownotes.

Weil es wirklich ein schöner Artikel ist! Und das Zitat... Als hättest du es gewusst, ich hab mir das Zitat tatsächlich auch markiert, weil es wirklich schön ist. Ich lese es jetzt einfach mal vor. Du hast gesagt my first tour. was all about enjoying the adventure and getting to finish line. this time I wanted take more risks.

Das hast du echt... das ist ein schönes Zitat und es ist auch schön, dass wir das schon mal in den ersten Bilderrahmen im ersten goldenen Rahmen von Tell Me Trails stecken. Katharina vielen lieben Dank! Du warst der perfekte erste Gast für diesen Auftakt. Wir haben schonmal gesprochen, du hast nur sehr viele Themen, d.h., wir werden dich hoffentlich hier auch noch ein paar Mal öfters hören zu ganz verschiedenen Themen.

Danke für deine Zeit. Ich fand, das war ein richtig gutes Thema. Ich glaube da werden sich viele Leute auch wiederfinden und alles was ich dir jetzt noch wünsche ist eine gute Pause! Ja vielen lieben Dank. es hat mich sehr gefreut dass ich hier primären Gast sein durfte und ich glaube das geht jetzt mutter weiter und dann werden sicher auch ganz viele andere tolle Gäste und Gästinnen hier mit tollen anderen Themen sein.

und genau wie gesagt es ist mir schwer gefallen auf einen Thema einzulassen, aber ich komme gerne irgendwann nochmal wieder und dann können wir was anderes gratschen. Jetzt können wir ja noch mal den virtuellen Handshake machen! Danke dir, bis bald!

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